Parkhaus: Ja, Nein, Vielleicht

Kommt es oder kommt es nicht? Das letzte Wort ist in der Parkhaus-Angelegenheit noch nicht gesprochen. Ja oder Nein, innerhalb des Haupt- und Finanzausschusses und des Ausschusses für Stadtplanung, Bauwesen und Umweltschutz, steht es nach einen zweistündigen Diskussion unentschieden. Die Entscheidung wird final in der nächsten Stadtratssitzung am 21. November getroffen werden müssen. Keine Frage, rein baulich und vom Nutzen her gesehen gibt sowohl Argumente dafür, als auch dagegen. Aber in finazieller Hinsicht kann es keine zwei Meinungen mehr geben. Nicht, nach dem alle Argumente der Kosten-Nutzen-Rechnung druckfrisch auf dem Tisch liegen. Fakt ist, das Parkhaus mit den vom Rechnungshof erlaubten 168 Plätzen wird 2,4 Millionen Euro kosten. Trotz aller Zuschüsse müsste die Stadt ein Eigenanteil von 1,1 Millionen Euro stemmen. Für SPD und Freie Wähler sind die Zahlen kein Problem. Sie votieren vehement für ein Parkhaus-Neubau, sehen nur in dieser zentralen Anlaufstelle die Stadtentwicklung und das Parkleitsystem gesichert. FDP und CDU sind mit der ebenso gleichen Entschiedenheit dagegen. Genauso wie Bürgermeister Martin Kilian favorisieren sie die Alternative dezentrales Parksystem mit 95 Kurzzeit-Plätzen auf dem jetzt noch unbefestigten Gelände ehemaliges Parkdeck Mauergasse sowie zusätzlichen gewonnenen Flächen – etwa Brauereigelände, Kiesel, Teichweg – im Innenstadtkern. Rein von den Stellflächen her betrachtet wäre der Effekt absolut deckungsgleich. mehr

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