Bilanz ziehen macht hin und wieder Sinn

Die Wahlergebnisse liegen ja nun gebündelt auf dem Tisch. Was fällt auf? Absoluter Gewinner ist Thomas „Lucky-TJ“ Jung. Der Mann der nicht nur schneller schießt, sondern auch schneller wählt als sein Schatten, wird im Januar zum unangefochtenen „König“ des Kirner Landes gekrönt werden. Ob der seinen Durchmarsch schon realisiert hat? Tipp: Ab und an mal Zwicken kann beim Verarbeiten helfen. Sein Ergebnis ist ein Vertrauensvorschub im XXXXL-Format. Bitter für die SPD, ihr Kandidat war dem Kirner-Land nicht zu vermitteln. Der ist nicht an seinen Fähigkeiten, vielmehr an seinem politischen Erbe gescheitert. Die hiesigen Sozialdemokraten wucherten in den letzten Wochen stets mit den immer gleichen Argumenten vorhandener Netzwerke und Fachkompetenzen, merkten aber nicht, dass sich die Wähler mehr und mehr abwendeten. Und das ist die bittere Erkenntnis, aus der die alte Tante SPD jetzt schleunigst ihre Lehren ziehen sollte. Die immer gleiche leier zieht halt nicht mehr. Ein akutes Image-Problem wird sich auch intern nicht mehr wegdiskutieren lassen, und dies, obwohl man (noch) stärkste Fraktion geworden ist. Alleine dieser Aspekt eines eher untypischen Wahlverhaltens ist schwer einzuordnen. Schade, Kohl wird nicht unbeschadet aus der Schlappe hervorgehen. Fraglich, ob er politisch überhaupt wieder auf die Füße kommt? Was für eine fatale Verschwendung! Ohne die Last einer Partei auf dem Rücken und daher völlig unverbraucht präsentierte sich der neue „Pop-Star“ am Politiker-Himmel schon während seiner Amtszeit als Ortschef in Oberhausen. Wenn es ihm gelingt, seine Erfolge auf die gesamte VG zu transportieren, dann kann es was werden mit dem Slogan „Frischer Schwung, Thomas Jung“. Unvorstellbar sein politischer Werdegang. Der Newcomer stieg erst vor wenigen Jahren so richtig in die Politik ein. Von da an ging es nur noch steil nach oben. Jung ist noch jung. Wenn das so weiter geht mit dem Erklimmen der Karriereleiter, dann stürmt der als nächstes sogar das Kreishaus. Nichts scheint unmöglich.

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