Absage aus Berlin

Erst Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, jetzt Gesundheitsminister Jens Spahn. Die Bürgerinitiative pro Krankenhaus Kirn verbreitet scheinbar Angst und Schrecken in Berlin. Schon der zweite Termin in einem Zeitraum von nur zwei Monaten ist geplatzt. Während der eine seine Besuchstour kurzerhand an Kirn und der Simona vorbei organisierte, begründet der andere seine Absage mit einem kurzfristig anberaumten Sitzungstermin. Finde den Fehler? Abgesagt ist also die mit Spannung erwartete Diakonie-Veranstaltung im Bad Kreuznacher Luthersaal, zu der auch vier Vertreter der Bürgerinitiative eingeladen waren. Autorisiert waren Müller und Co. schon. Und sie hatten schon einige Fragen auf ihrem Zettel stehen, die sie freundlicherweise jetzt aber schriftlich einreichen dürfen. Hmm, was für eine Enttäuschung. Ist der Termin am Ende nur vorgeschoben? Gerade Minister Spahn ist doch kein Hasenfuß, vielmehr ein gestandenes Mannsbild, der den Gang zu den entschlossenen Hunsrückern nicht fürchten müsste. Die haben gemeinhin ein sanftes Gemüt, was aber schnell umschlagen kann, wenn es nicht nach ihren Köpfen geht. Wusste der Chef des Gesundheitsministeriums etwa um die – nennen wir es mal – Stimmungsschwankungen, die vor allem bei schlechten Nachrichten auftreten? Ist seine Absage eine Vorsichtsmaßnahme, um der Bewegung aus dem Weg zu gehen? Denkbar wäre das schon!

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