Das Wort zum Sonntag

Sich selbst feiern – darf man das überhaupt? Warum nicht? Der Blog hat diese Woche seinen 400. Beitrag auf die Plattform gehoben. Darin nicht enthalten sind rund 200 Seiten unter den verschiedenen Menüs. Schon irgendwie eine reife Leistung, wenn man bedenkt, dass www.hochstetten-dhaun.info erst seit Jahresanfang am Start ist. Noch lange kein Grund deswegen die Sektkorken knallen zu lassen. Weshalb? Nun, nicht jedes Geschreibsel verdient das Prädikat Spitzenklasse und nicht jede Spitze trifft auch mitten ins Schwarze. Der Blog ist selbstkritisch genug, den Istzustand richtig einschätzen zu können. Merke, Selbstkritik ist eine wichtige Eigenschaft, die es uns ermöglicht, unser eigenes Handeln zu reflektieren und – ganz allgemein formuliert – einzuordnen. Und eine Selbstreflektion findet tagtäglich statt. Alles in allem bin ich jedoch mit mir im Reinen. Klaro, die eine oder andere Botschaft kommt nicht immer verständlich rüber oder wird gerne gelesen. Frei nach Loriot: „Das ist mein erster Blog, ich übe noch“! Dennoch, die beständig steigende Zahl von Klicks sind Beleg dafür, dass die etwas andere Art Plattform im Kirner Land angekommen ist. Darauf werden auch weiterhin Kommentare, Analysen, Spekulationen und individuelle Wertungen zu mehr oder weniger brisanten lokalen Themen angeboten werden. Nicht mehr und nicht weniger. Meist werden danach Diskussionen angestoßen und in Gang gesetzt. Mitunter laufen die zwar aus dem Ruder, aber so ist das nun einmal, wenn zu viele Emotionen beim Drücken der Tastatur mitschwingen. So what? Gerade von gestandenen Politikern darf man mehr Souveränität und Gelassenheit erwarten. Vergnüglich geschrieben sind die Texte allemal – vielleicht ist es dieser Umstand, der vereinzelte Gegner am meisten provoziert. Wie heißt es doch im Volksmund: Getroffene Hunde bellen. Und wer sich angegriffen fühlt, verteidigt sich; wenn sich jemand ungewöhnlich heftig gegen kritische Beiträge zur Wehr setzt, dann war der oft berechtigt und traf mitten ins Schwarze.

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