Neubaugebiet ein Hotspot für Verkehrssünder?

Landauf, landab beschäftigt das allgemeine Verkehrsverhalten und die Auswirkungen immer wieder die politischen Gremien. Ein Reizthema, das in den meisten Fällen jedoch hausgemacht ist. Auch bei der letzten Ortsgemeinderatssitzung wurde von Ortsvorsteher Karl-Friedrich Schmidt Beschwerde geführt. Ihm kam zu Ohren, dass gerade auf der Flurstraße Richtung Martinstein oftmals zu schnell gefahren werde. Darüber hinaus käme es nicht selten zu Konfliktsituationen an den abzweigenden Einmündungen, weil viele die Durchgangsstraße, wegen ihrer Bedeutung, als vorfahrtsberechtigt erachten. Ein Irrglaube, den man mit entsprechenden Markierungen auf der Straße bildlich ausräumen könnte. Das Argument des Ortsvorstehers wurde von Bürgermeister und Beigeordneten nur bedingt geteilt. Die argumentierten, dass sich meist die Anwohner verkehrswidrig verhalten würden. Und die wüssten ja schließlich alle um die Situation entlang ihrer Heimatstraße und den Einmündungen. Wer hat nun recht? Nun die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte. Bei gegenseitiger Rücksichtnahme sollte es gerade in dem kleinen Ortsteil Hochstädten, speziell im Neubaugebiet, zu keinerlei Gefahrensituationen kommen. Eigentlich! Hier gilt auch die STVO. Auf der anderen Seite dürfte es aber mit keinem großen Aufwand verbunden sein, Markierungen zu einer besseren Verdeutlichung auf die Fahrbahn zu pinseln. In Simmertal ist das seit je her gängige Praxis. Man darf gespannt sein, ob die Ortsgemeinde sich ebenso zu einer solchen Verfahrensweise durchringen kann.    

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