Kein klassisches SPD-Wahlplakat

Kein klassiches SPD-Plakat!!!

Loriot hat es auf den Punkt gebracht: „Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.“ Landauf, landab sind SPD-Wahlplakate mit dem typischen Logo mit weißer Schrift auf roten Grund gekennzeichnet. Meist gut sichtbar, damit es dem Betrachter von weitem schon ins Auge sticht. Botschaft: „Seht her, hier grüßt ein SPD-Kandidat von der der Straßenlaterne!“ Oliver Kohl hingegen verzichtet auf das charakteristische Logo. Lediglich ein kleiner unscheinbarer Hinweis auf seine Partei findet sich oben rechts. Nicht in einem leuchtenden rot, sondern in mausgrau gehalten! Selbst auf den zweiten Blick, ist die Parteizugehörigkeit kaum zu erkennen. Finde den Fehler? Schämt sich Kohl für seine Partei? Verzichtet er bewusst auf das typische Logo, weil er sich ohne mehr Zustimmung, gerade von neutralen Wählern, verspricht? Hat er eventuell erkannt, dass Kandidaten ohne Parteibuch in der Wählergunst mittlerweile sogar Vorteile genießen? Kohl tritt nun einmal für seine SPD an, die selbstverständlich seinen Wahlkampf finanziert. Im Gegensatz zu den beiden freien Kandidaten, muss er keinen Cent aus eigener Tasche bezahlen und kann daher in Stadt und Umland richtig protzen mit seinem Antlitz. Tut er ja auch. Da wäre es doch angemessen und eine nette Geste, seinem Sponsor wenigstens mit dem richtigen Partei-Logo, neben dem lächelnden Kandidaten, zu danken. Vielleicht ist aber das neutral gehaltene Design der Wahlplakate ohne Widerspiegelung der Partei nur purer Zufall, ohne irgendwelche Hintergedanken. Dann wäre ja alles gut und der Blog käme zum Ergebnis: „Hauptsache mal drüber geschwätzt (geschrieben)“  

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