Wahlen: „Die Grünen“

Grüngrüngrün sind alle meine Kleider; grüngrüngrün ist alles was ich hab…“ – das Kinderlied passt irgendwie ins politische Main-Stream. Der momentane Hype um die Partei wird sich gewiss auch auf die Basis im Kirner-Land niederschlagen. Nachdem die einst bunte Truppe hier bereits totgeglaubt war, haben junge Menschen mit der Reanimation ihr neuen Lebenswillen eingehaucht. Ob die Wiederbelebung nachhaltig Wirkung zeigt, bleibt abzuwarten. Der einstige Patient lebt jedenfalls. Wie und wie lange, hängt von vielen Faktoren ab. Egal wie, die neue Formation wird sich auf die Gunst ihres Wähler-Klientel verlassen können und einen guten Start an der Wahlurne hinlegen. Dahingehend ist sich der Blog sicher. Keiner kennt sie, keiner kann sie einschätzen, keiner weiß etwas über ihr Leistungsvermögen – aber dennoch werden sie Minimum vier Sitze im neuen VG-Gemeinderat abgreifen. Sind eben verrückte Zeiten gerade. Nein, einen Personenwahlkampf wolle man nicht führen. Wie auch, die Newcomer sind im Kirner Land doch völlig unbekannt. Man stehe für Inhalte und wolle die VG Kirner Land für Mensch und Natur attraktiver gestalten, heißt es weiter in der Ankündigung.  Wie das geschehen soll, darüber schweigen sich die Listenführer (noch) aus. Ein 17-jähriger Schüler ist die Triebfeder. Respekt, denn oftmals fehlt es den jungen Leuten an politischen Engagement. Die etablierten Parteien wissen ein Lied davon zu singen. Auffällig SPD-Kandidat Oliver Kohl war zu Gast auf der Planungsversammlung. Buhlte er da schon um Unterstützung? Man weiß ja nie, wie sich die Mehrheiten verteilen. Eventuell reicht ja nach der Wahl ein Bündnis mit SPD und den Grünen für eine Mehrheit im VG-Rat. Man darf jedenfalls gespannt sein, wie die jungen Leute sich schlagen werden. Ein Farbtupfer sind sie allemal. Wenn sie am Ratstisch sitzen, ist das nur förderlich das politische Klima. und den Dialog. Wie bereits erwähnt, vier Sitze auf Anhieb sind nicht zu hoch gegriffen – eher einer mehr als einer weniger. Vorteil, als Berater hat man mit Rainer Helfenstein einen erfahrenen Recken auf einem der vorderen Listenplatz platzieren können. Der kennt sich bestens im Kirner Land aus und weiß wie das politisch so tickt.

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