Wochenrückblick 21. September

Über Wahlkampf während der Arbeitszeit, Baumschnitt mit Kohl, Kandidaten-Vorstellung in  der Presse, Straßenausbaubeiträge, Podiums-Diskussion am Montag, den Kirner Monster-Wall

Frage der Woche: Wie glückt Wahlkampf während der Arbeitszeit? Werden Bürgermeister-Kandidaten von den jeweiligen Arbeitgebern Zeit für Werbung in eigener Sache geschenkt oder Abwesenheiten stillschweigend geduldet? Interessante Betrachtungsweisen, oder nicht? Nehmen wir mal Oliver Kohl genauer unter die Lupe, weil der ja gerade so rührig unterwegs ist. Der VG-Angestellte ist derzeit omnipräsent, egal zu welchen Tages- und Nachtzeiten. Muss der SPD-Kandidat ausstechen, wenn er sich kurz mal eben bei öffentlichkeitswirksamen Anlässen zeigt, etwa, wie zuletzt beim Treff in Kirn-Sulzbach oder bei der Fahrt nach Mainz ins Gesundheitsministerium? Rein beruflich, hatte er da ja so gar nichts verloren. Strenggenommen, konnte seine Teilnahme in beiden konkreten Fällen ja nur von privater Natur gewesen sein? Nahm der Kandidat sich extra Urlaub oder baute er Überstunden ab? Wenn Kohl für sich auf Werbetour geht, klingelt er dann beruflich oder privat, um die Menschen in seinem Sinne zu „verkohlen“, ähm vorzustellen? Kleines, nicht ernst zu nehmendes Wortspiel aus der untersten „Satire-Gag-Schublade“, aber irgendwie doch drollig. Wäre das Thema Wahlkampf und womöglicher Zeitvorteil nicht eine etwas andere Frage an die Kandidaten bei der ersten Podiumsdiskussion am Montag, 23. September. Wie handhaben es die Polizisten? Neugier geweckt? mehr

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