Spielplatz mehr denn je ein Schandfleck

Zeit für drastische Worte! Schlimmer geht’s nimmer – der Spruch aus dem Volksmund untermauert eine nicht mehr steigerungsfähige Negativität. Beispiel: Tiefer kann man als Ortsgemeinde nicht sinken, wenn man einen Spielplatz derart verkommen lässt. Sehenden Auges und das schon seit zwei Jahrzehnten. Und das Schlimmste daran, man lässt eine weitere Benutzung sogar noch zu. Finde den Fehler? Will heißen, die Fläche ist für jedes Kind frei zugänglich, und dies, obwohl auf einzelnen Spielgeräten mittlerweile sogar Gefahrenherde lauern. Scharfkantig sind die freiliegenden Winkel-Eisen seitlich an der Rutsche und splitterhaft die Holzlatten darüber. Aber nicht nur dort. Auch entlang der Einfriedung sind nicht mehr alle Latten am Zaun. Kurzum, Zustand und Anblick sind nur noch armselig, fast schon skandalös. Mehr noch: Der Grünschnitthaufen am Eingang wartet seit Monaten schon auf seine Entsorgung und Unterhaltungsstau entdeckt man auch im Grünstreifen und auf der gesamten unkrautdurchzogenen Fläche. Keine Frage, Hochstetten-Dhaun darf sich „rühmen“, für der verkommenensten Spielplatz weit und breit verantwortlich zu sein. Hochstetten-Dhaun vorn! Hut ab! Mehrfach hatte der Blog dieses Desaster in der mutmaßlich wohlhabendsten Ortsgemeinde unter dem Dach der VG schon angeprangert. Passiert ist nichts!!! Im Gegenteil: Der Verfall ist weiter fortgeschritten und die Pflege lässt mehr denn je zu wünschen übrig. Das Unkraut steht hoch, die Hecken sind verwildert, der Sand ein El-Dorado für Bakterien – „Buddeln ohne Reue“ ist hier schon lange nicht mehr möglich. Gilt für Spielplätze nicht auch die TÜV-Pflicht? Wenn ja, war ein Prüfer wohl lange nicht mehr hier beruflich aktiv. Was ist zu tun? Die logische Konsequenz kann nur bedeuten, den Spielplatz dicht zu machen. Die Ortsgemeinde sollte die gleichen Absperrbaken, die jetzt links und rechts vor der morschen Brücke am Rentnerplatz stehen, auch vor den Eingängen des Spielplatzes aufstellen. Zum Wohl und zum Schutz der Kinder, scheint diese Maßnahme unumgänglich zu sein. Sorry, für diese über Jahre hinweg geduldete Verwahrlosung sollten sich alle ehemaligen und aktuellen Ortsgemeinderatsmitglieder in die Ecke stellen und schämen. Stundenlang! Schöne Vorstellung. Wird aber nicht passieren. Stattdessen werden die sich mit dem Vorhaben einer beabsichtigten Neuanlegung zu rechtfertigen versuchen. Die Platte liegt aber schon seit 2003 auf. Wann wird das endlich soweit sein? Soll bis dahin alles so bleiben wie es momentan ist? Ohne Worte! Der Blog wird auch zukünftig ein Auge auf die Spielfläche werfen und gegebenenfalls weiter drastische Worte finden und auf seine Art Druck ausüben. Übertreibt der mal wieder? Wohl kaum! Nehmt Euch die Zeit und urteilt selbst! Er kann aber auch loben, spätestens dann, wenn hier endlich mal Abhilfe geschaffen wird. mehr

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