Wieder mal verändert eine Baustelle ihr Gesicht

Ja, das sieht man deutlich – zum x-ten Mal. Doch nicht nur die Baustelle verändert ihr Gesicht, sondern auch das ganze Dorf. Tagtäglich verändert die Groß-Baustelle Ortsumfahrung das äußere Erscheinungsbild. Nicht unbedingt heben die Baufirmen den Ort auf Modell-Niveau, eher ist das Gegenteil der Fall. Dem Einwand wird wohl kaum einer widersprechen können. Man braucht sich ja nur mal umzuschauen, um feststellen zu können, dass Brückenbauwerke und Straßenführungen mit jedem Meter mehr sich rein optisch nicht gerade zu Hinguckern entwickeln. Ganz zu schweigen davon, dass sich die Trasse so gar nicht harmonisch in das Landschaftsbild einfügen lässt. Wenn die Maßnahme jedoch hilft, der angestrebten Verkehrsentlastung zum Erfolg zu verhelfen, dann nimmt auch der Blog billigend und zähneknirschend in Kauf, dass der Ort Schönheitspreise bis zum St. Nimmerleinstag niemals nicht in Empfang nehmen wird können. Der Drops ist jedenfalls gelutscht. Drauf geschissen, wenn unter dem Strich wirklich alle Bewohner profitieren. Die Betonung in diesem Satz liegt auf „alle“! Diesbezüglich sind jedoch Zweifel angebracht. Dem Blog wird jetzt schon angst und bange, wenn in Kürze Bahn und Straße tagelang mit monströsen Brückenteilen überspannt werden. Eine blattfüllende Berichterstattung, unterlegt mit unendlich vielen Bildern, ist den Lesern dann wahrscheinlich so sicher wie das berühmte Amen in der Kirche. Und das Schlimmste daran, sie können nichts dagegen tun. Hoffentlich irrt der Blog und die Redaktion berichtet zur Abwechslung mal dem Ereignis angemessen mit Bild und Unterzeile. Reicht vollkommen!    

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