Holperstrecke

Da hilft dann nur noch beten! Der Kreistag beschloss nunmehr eine Billiglösung zur Beseitigung des rutschenden Hanges zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn in Höhe der Mülldeponie. Entgegen Expertenmeinung verzichtet man zunächst auf sichere Maßnahmen, weil man die Kosten in zweistelliger Millionenhöhe scheut. Ursache der Rutschung sind über Jahre hinweg aufgeschüttete Erd- und Aushubmassen, die in auf dem Gipfelplateau über dem Hang eingelagert wurden. Diese drohen, sich selbständig zu machen und das Tal inklusive Straße zu verschütten. Ein Szenario wie in einem Katastrophen-Film. Das Drehbuch haben die Verantwortlichen allerdings selbst geschrieben – der Gefahrenherd ist hausgemacht. Nun hoffen die Entscheider mit kleinem Geld die Kuh wieder vom Eis zu bekommen. Wetten, das wird so nix. Blog-Prognose: Die Kosten werden explodieren, weil der Hang mit ein wenig Erdverschiebung nicht aufzuhalten sein wird. Im Gegenteil: Der Hang wird weiter in Bewegung bleiben und die Straße darunter sich weiter wellen. Egal wie, den Besuchern des Skywalks wird über kurz oder lang beim Blick nach rechts Richtung Steinbruch eine „Attraktion“ mehr geboten, nämlich dann, wenn die Arbeiten beginnen. Lange kann es ja nicht mehr dauern bis die Maßnahme endlich startet.  

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