Freien Wähler streben acht Sitze an

Das Wichtigste vorneweg: Die Freien-Wähler werden aller Wahrscheinlichkeit keine Wahlempfehlung für den neuen VG-Bürgermeister abgeben. „Das ist mit unseren Prinzipien frei denken, frei wählen, frei handeln nicht vereinbar“, informiert Heike Beenen. Ihrer Einschätzungnach wird die Kernaufgabe des neuen Verbandsbürgermeisters darin bestehen, die beiden Verwaltungen effektiv und ruhig zusammenzuführen. „Dazu ist für mich das Wichtigste soziale Kompetenz. Und die sehe ich aktuell bei Thomas Jung“, gibt Beenen ihren persönlichen Favoriten preis. Die Freien-Wähler sind der kommunalpolitischen Landschaft längst etabliert. Sowohl in den Dörfern, als auch in der Stadt Kirn können sie sich mittlerweile auf ihre Stammwähler verlassen. Die neu zusammengestellte Liste, ist ein ausgewogener Mix aus beiden Einheiten. Vorneweg die Alpha-Tiere Thomas Lorenz und Norbert Stibitz. Überraschungen gibt es iauf der Liste keine, auch nicht in der Reihenfolge der weiteren Kandidaten. Inwieweit man die anvisierten acht Sitze im VG-Rat auch wirklich wird besetzen können, bleibt abzuwarten. Der Blog ist da eher skeptisch. Der tippt auf fünf Sitze, was das Kräfteverhältnis in der Parteienlandschaft in etwa widerspiegelt. Vieles wird darauf ankommen, inwieweit die Freien Wähler eigene Positionen besetzen werden. Die gibt es zu Genüge, etwa beim vielfach diskutierten Thema Straßenausbaubeiträge. Auch in anderen Bereichen gilt es das eigene Profil nachhaltig zu schärfen. Ratsam wäre auch das Feld kleinerer kommunaler Begehrlichkeiten zu beackern, beispielsweise Grünschnittplätze. Jedenfalls stehen die Mitglieder für mehr Bürgerbeteiligung, was absolut dem Zeitgeist entspricht. Mitspracherecht der Bürger bei gewissen Entscheidungen – das kommt an. Wirtschaftsförderung, Tourismus, Transferleistungen, Gesundheitsversorgung – es gibt viel zu tun. „Packen wir es an“, hofft Beenen auf ein gutes Ergebnis. Nach der Wahl, geht es dann darum Mehrheiten zu bilden: „Ich kann mir auch in dem dann neuen VG Rat gut eine Zusammenarbeit vorstellen, wie sie jetzt in der Stadt Kirn läuft.“ Also ein Bündnis aus CDU, FDP und Freien Wählern? Das würde dann ja bedeuten, dass die SPD wieder nur die Zuschauerrolle bliebe. Alles scheint möglich. Schauen wir mal!  

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