Wahlen: FDP-Liste

„Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren“– sie ahnen es, der Blog widmet sich der FDP. Anders als auf der großen Polit-Bühne, zeigen die Kirner Liberalen jedoch stets Flagge. Sie kneifen nicht, sondern tragen Verantwortung.  „Aufmerksamkeit ist für Politiker immer gut, nur dann hört man ihnen zu“ – dem weiteren Zitat ist ebenso nichts mehr hinzuzufügen. Wenn die Liberalen in Kirn eines geschafft haben, dann ist es die Tatsache, in Gespräch zu bleiben. Warum? Nun, die Liberalen haben immer ein Gespür für Themen und ein offenes Ohr „bei de Leit“. Was ist, das ist! Einst nur eine Randerscheinung in der Stadtpolitik, werden Bursian, Ensminger und Co mehr und mehr als die wahren Kümmerer wahrgenommen. Den Rang haben sie der SPD längst abgelaufen. Nerven und auf den Zahn fühlen – das kommt an. Zurecht! Jetzt werden die anderen Parteien den Blog wieder Pressesprecher-Eigenschaften unterstellen, jedoch trägt der so gar nicht ein gelbes Herz in seiner Brust. Noch nie, um das mal klarzustellen. Natürlich ist auch unter dem dach des Basisverbandes nicht alles gold was glänzt. Nichtsdestotrotz, muss man fairerweise bescheinigen, dass die FDP gerade in Kirn immer ansprechbar ist und die Sorgen und Nöte der Bürger eins zu eins in den Stadtrat trägt. Mehr noch: Durch Herstellung von Transparenz, etwa in den sozialen Medien, werden hinterher die Ergebnisse von Anfragen zeitnah veröffentlicht – das gefällt. Auch durch diese Philosophie hat sich die Fraktion in den letzten Jahren mehr und mehr zu einer treibenden Kraft entwickelt. Den neuerlichen Wahlerfolg – fünf Sitze – in der Stadt wird sich auf Verbandsgemeinde-Ebene zwar kaum wiederholen lassen, aber bis ein ähnliches Ergebnis ist allemal drin. Blog-Prognose: vier Sitze! Keine Frage, die Liberalen werden nach der Wahl am 20. Oktober mehr als nur ein Farbtupfer sein. Ensminger und Bursian haben Strahlkraft bis ins kleinste Dorf hinein. Sie werden mit Sicherheit genügend Stimmen auf sich vereinen und folgerichtig dem neuen VG-Rat angehören. Da man sich klugerweise bei den Positionen eins bis vier für eine Doppelbenennung entschieden hat, dürften Robert und Munstein und Dr. Peter Jungbluth – in Funktion als Vertreter des Umlandes – ebenfalls gute Chancen auf einen Sitz eingeräumt werden. Entscheidend wird sein, wie sich die Liberalen in ihrem Wahlprogramm aufstellen werden. Den Worten müssen hingegen stets auch Taten folgen. Spannend wird sein, wie sich die Partei zum Thema Straßenausbaubeiträge positioniert.   

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