Kann Andreas Römer Hecht im Karpfenteich?

Aller guten Dinge sind drei? Oder vielleicht sogar vier? Mit Andreas Römer aus Hochstetten-Dhaun hat jedenfalls ein weiterer Kandidat kurz vor Anmeldeschluss seinen Hut in den Ring geworfen. Unabhängig, parteilos und erfolgreich – sind das die Schlagworte seiner Strategie, um letztlich auf dem Chefsesel des Rathauses Platz nehmen zu können? Man wird sehen. Selbst die kühnsten Optimisten dürften jedoch an einem Wahlerfolg des Ordnungshüters mit Hennweiler Wurzeln so ihre Zweifel haben. Fragen: Warum in Gottes Namen tut er sich das so kurz vor der Pension an? Wie viel Ernsthaftigkeit steckt hinter seiner Bewerbung? Kann Römer überhaupt Bürgermeister? „Visionen sind nötig“ – so lautet die Überschrift in seiner Vorstellung am Wochenende in der Zeitung. Der von Politikern gerne gebrauchte Oberbegriff für Anregungen und mutige Veränderungen zieht sich wie ein roter Faden durch seine ersten Aussagen. „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“! Trifft das legendäre Zitat von Helmut Schmidt auf den Außenseiter zu? Den Arzt wird Römer sicher nicht brauchen, allerdings Überzeugungskraft. Und die gibt es nicht auf Rezept. Kann der Außenseiter Hecht im Karpfenteich sein? Ein Kandidat gilt in der Politik als „Hecht im Karpfenteich“, wenn er durch Innovationsfreude und durch unkonventionelles Handeln hervorsticht. Merke, Immer wenn ein Hecht im Karpfenteich schwimmt, kriegen die Karpfen es mit der Angst zu tun! Bekommen „Super-Oli“ und „Lucky TJ“ Fracksausen?“ Wohl kaum! Römer hat nichts zu verlieren. Er kann nur gewinnen. Er hat keine Chance, will die aber nutzen. Seien wir also alle mal gespannt auf seinen Wahlkampf, seine Überzeugungskraft und seine Vorstellungen einer neuen Verbandsgemeinde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.