Unendliche Geschichte Hochwasserschutz

Berlin hat seinen Flughafen, Hochstetten-Dhaun seinen Hochwasserschutz. Zugegeben, der Vergleich hinkt, alleine schon wegen den finanziellen Dimensionen – jedoch nicht beim gravierenden Behördenversagen. Die Unfähigkeit hinter den Schreibtischen bleibt gleich, egal ob in der Hauptstadt oder in der Provinz. Eigentlich wurde zum Hochwasserschutz schon alles gesagt. Mehrfach sogar. Von daher schenkt sich der Blog jede weitere Zeile über die Notwendigkeit einer Maßnahme, die schon 2014 ihren Anfang nehmen sollte. Fakt ist, das Land Rheinland-Pfalz sowie die untergeordneten zuständigen Behörden überbieten sich regelrecht in ihrem Unvermögen. Sorry, aber das musste mal knallhart raus. Und das schon seit gefühlt einer Ewigkeit. Und auch 2019 wird es wohl mit dem Baustart nichts mehr werden. Nach Fakten-Lage, schieben sich die in diesem Prozess eingebundenen Ämter gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Der skandalöse Zeitverzug geht sowohl zu Lasten der Steuerzahler, die den Murks über Steuergelder finanzieren müssen, als auch der Ortsgemeinde, die seit Jahren hingehalten wird. Dementsprechend angefressen äußerte sich der Ortsgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Bürgermeister und Räte sind jedoch die Hände gebunden, weil sie keinen Einfluss haben und das Projekt nicht ihr Spielplatz ist. Ohne Worte, wenn es mit dem seit Ewigkeiten versprochenen Beginn auch in diesem Jahr nicht mehr klappen sollte. Und danach sieht es gerade aus. Der Grund: Das Umweltamt hat noch kein grünes Licht für die Finanzierung gegeben, was die Ausschreibung hinauszögert. Fassungslosigkeit ist noch der harmloseste Zustand, der einem dazu einfällt. Ehrlich, da stößt selbst Galgenhumor sowie Ironie an ihre natürlichen Grenzen.

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