Dunkle Wolken am Horizont bleiben

„Das langsame Sterben der kleinen Kliniken“ – der sehr informative Zustandsbericht im Öffentlichen lässt aufhorchen. Demnach schwebt mehr den je das Damoklesschwert über dem Kirner Krankenhaus. Daher, nicht nachlassen! Wenn man einem Braten nicht trauen kann, dann ist der aus dem Backofen der Diakonie. Und auch die Landesregierung benutzt das gleiche Modell. Wen wunderts? Vorsicht, halbgar ist nicht komplett durch! Auf dem gedeckten Tisch in einer dann lauwarm servierten ungenießbaren Mogelpackung herumstochern will keiner. Und ganau das steht zu befürchten? Von daher, muss der Protest weitergehen. Und wie! Die Chancen haben sich nach dem Ausrufezeichen zwar erheblich gebessert, mehr aber auch nicht. Bisher dominieren guter Wille und Absichtserklärungen den Dialog. Nach anfänglichem Stottern, läuft der ja wohl jetzt einigermaßen rund. Gut so. Man darf gespannt sein, welche öffentliche Aktion als nächstes „gemüllert“ wird. Die örtliche Politik fällt zudem die Aufgabe zu, die Netzwerk-Drähte zum Glühen zu bringen. Taten müssen her, keine Nebelkerzen. Die Informationen und Ergebnisse gilt es dann zusammenzuführen. Transparenz, heißt hier das Zauberwort. Funk, Fernsehen sowie Print-Medien erlebten und schilderten jedenfalls ein zum Widerstand entschlossenes Kirner-Land. Das steht in dieser Frage ausnahmslos zusammen. Die Kundgebung war ein Auftakt nach Maß. Und auch wenn der Blog nicht selbst dabei sein konnte an diesem denkwürdigen Tag, so hat er dennoch seinen Teil zur Entstehung der Bewegung beigetragen. Auf seine Weise eben. Der analysierte die Situation und fabulierte bissig und provokativ im Sinne der „Müller-Initiative“, als nahezu die komplette Parteienlandschaft noch im Kollektivschlaf weilte. Die wahrheit tut manchmal weh! Ein Seitenhieb auf die SPD, gerade in ihrer Funktion als örtlicher Platzhirsch, konnte sich der daraufhin in seinem Wochenrückblick nicht verkneifen. Kaum veröffentlicht und schon blasen die üblichen Verdächtigen aus dem roten Haus zur Gegenwehr. Wie sagt doch der Volksmund: Getroffene Hunde bellen. Und wer sich angegriffen fühlt, verteidigt sich; Wenn sich jemand ungewöhnlich heftig gegen Kritik zur Wehr setzt, dann war diese oft berechtigt und traf mitten ins Schwarze. Autsch, das tut weh! Der ungeteilte Schuss ging nach hinten los. Aber sowas von. Naja, Jeder blamiert sich halt so gut er kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.