Komm hol das Lasso raus…

„High noon“ – wenn nicht noch ein Kandidat oder Kandidatin um die Ecke kommt, dann werden sich „Lucky TJ“ und „Super-Oli“ um den Chefsessel der Verbandsgemeinde Kirner-Land duellieren. Nicht im Morgengrauen, nicht um 12 Uhr mittags und auch nicht im Kampf Mann gegen Mann in typischer Comic-Manier – nein das Gefecht führen ersatzweise die Wählerinnen und Wähler mit den gefürchteten scharfen Waffen ihrer Stimmabgaben. Die Menschen im Kirner Land haben jetzt also die Qual der Wahl. Wo nur sollen sie ihr Kreuzchen setzen? „Lucky TJ“ ist ein freier politischer Abenteurer. Oberhausen lässt grüßen. Er steht für zündende Ideen und frischen Schwung. Der fliegende „Super-Oli“ glänzt eher durch Kontinuität und Fachwissen. Gestärkt durch Vitamin B hat er frei nach dem „Peter-Prinzip“ eine Stufe nach der anderen auf der Karriereleiter erklommen. Gewinnt der brave und nette „Parteisoldat“, steht zu befürchten, dass er den „Weiter-so-Trott“ favorisiert? Keine Frage, beim Ritt auf dem formellen Amtsschimmel macht Super-Oli die bessere Figur, als der quirlige Cowboy aus Oberhausen. Gewinnt der Mann der schneller schießt als sein Schatten, dann darf Super Oli“ den auch weiter reiten, halt „nur“ in seiner angestammten Berufung als Werkleiter. Die logische Konsequenz wäre demnach der Thron für „Lucky TJ“. Nur bei seinem Wahlsieg können beide als Superhelden-Team Schulter an Schulter für die Verbandsgemeinde kämpfen. Tolle Vorstellung, oder etwa nicht?  Verliert Lucky TJ“, muss er weiterhin seinen Sheriff-Stern im Dienste des Landes tragen. Er wäre weg vom Fenster. „Super Oli“ hingegen, den seine Genossen ja als den fachkompetenten Moderator der Fusion anpreisen, könnte sich im Falle einer Niederlage sozusagen von Amtswegen voll und ganz wieder deren Weiterentwicklung widmen. Klassische Win-win-Situation nennt man so einen Deal dann wohl, den die Wählerinnen und Wähler nur noch einfädeln müssen. Hopp dann! Hinterher gäbe es nur Gewinner. „Lucky TJ“, weil er seine Bürgermeister-Ambitionen leben kann, „Super-Oli“, weil er sich fernab von administrativer Verantwortung wieder dem geliebten täglichen Verwaltungsjob widmen kann und nicht zuletzt die Menschen im Kirner-Land, die dauerhaft von den jeweiligen Stärken beider profitieren könnten.

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