Eine Zeitungs-Bank am Bodensee, die auch an der Nahe gut platziert wäre!

Es kann niemals nicht schaden eine andere Sichtweise auf die Themenwahl in anderen Tageszeitungen zu erlangen. Gerade Urlaubsorte erweitern da gewaltig den Horizont, vor allem für Blogger. Der Südkurier deckt die Bodenseeregion ab. Es handelt sich hierbei um ein Print-Medium, das man gerne aufschlägt, weil es so erfrischend anders, kreativ, aufwändig und vor allem kritisch daherkommt. Natürlich schlägt sich auch in dieserm von Wirtschaft und Tourismus nur so pulsierenden Landstrich das Sommerloch nieder. Die Lösung der Redaktion vor Ort – eine „rote Bank“. Richtig gelesen, eine hundsnormale Sitzbank, halt nur in auffallend leuchtender Farbe. Die platzieren die Redakteure an jedem Tag in einem anderen Ort. Eingeladen darauf zu einem lockeren Plausch Platz zu nehmen sind alle Bewohner, die entweder einfach nur plaudern wollen oder etwas zu berichten haben. Ein Gesprächsformat mit Vertretern der Zeitung auf Augenhöhe, das ankommt. Und die Plattform wird tagtäglich rege genutzt, um sich mitzuteilen, Fragen zu stellen, Vorschläge zu unterbreiten zu loben und auch zu tadeln. Der Mix wird Tags darauf in einer speziellen Rubrik veröffentlicht. Zeitung hautnah eben, die auf diese Weise auch von neuen Themen erfährt. Man bleibt im Gespräch. Die zugegeben zeitintensive Recherche ist unter dem Strich eine klassische Win-win-Geschichte! Man stelle sich vor, unsere Heimatzeitung würde das Format für sich entdecken und selbst eine solche Bank über die Sommerwochen aufstellen. Sagen wir mal eine grüne, weil die Farbe zumindest politisch gerade „In“ ist. Wer würde darauf Platz nehmen, wenn diese dann beispielsweise in Hochstetten-Dhaun am „Lädchen“ platziert werden würde? Was wären die brennendsten Themen? Gäbe es mehr Lob oder mehr Tadel? Überhaupt, auf diese Art und Weise bekommt ein Zeitungsmensch ja auch ein Feedback auf sein tägliches Geschreibsel. Wäre am Ende des Tages der Notizblock des Redakteurs, nicht zuletzt durch eine neue Perspektive, vollgeschrieben? Gerade in Hochstetten-Dhaun gäbe es zu Hauf Themen, die regelrecht danach schreien, beackert werden zu wollen. Oder etwa nicht? Und auch dem restlichen Kirner Land stünde ein solches Format gut zu Gesicht. Vielleicht ein Projekt für 2019? Die Leser hätten sicherlich nichts dagegen einzuwenden. Was dem Bodenseegebiet recht ist, kann dem Naheland nur billig sein.

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