Sparen

Wasser, ein kostbares Gut

Boah, was für eine Hitze. Willkommen im Dürresommer 2.0 nach 2018. Überall in Deutschland kann man die Auswirkungen langer Trockenheit erkennen. Wälder brennen, aus Flüssen und Bächen werden zusehends Rinnsale. Aus dem Rhein ragen bereits die ersten Felsen heraus, die Nahe hat enorm an Fließgeschwindigkeit eingebüßt und die kleinen Bäche Drumherum plätschern kaum noch. Zum Glück leidet die Wasserversorgung nicht. Noch! Bleibt es bei der Großwetterlage und den Prognosen, könnte sich das ruckzuck ändern. Wassernotstand braucht keiner. Daher sollte so langsam jedem klar werden, dass man mit der wohl wertvollsten Ressource sparsam umgehen muss. Niemand braucht auf die tägliche Dusche verzichten, jedoch muss nicht jede kleine Wiese einem Wimbledon-Rasen gleichen. Insgesamt beim Bewässern Zurückhaltung üben, erscheint angebracht. Weniger ist in diesen Tagen mehr. Leider gilt das Prinzip nicht für die Kameraden der Feuerwehr. Je heißer und trockener es wird, desto mehr werden sie für Einsätze in Mutter Natur ausrücken müssen. Wenn das extreme Hoch anhält, werden die in den nächsten Wochen und Monaten kommen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Klitzekleiner Vorteil für die stressgeplagten Männer und Frauen an den Spritzen ist die Wahrscheinlichkeit, wonach die anstehenden Feuerwerke in Kirn und anderswo der anhaltenden Trockenheit zum Opfer fallen dürften. Kaum vorstellbar, dass man auf der Kirner Kerb das Risiko eingehen wird. Wäre Stand jetzt auch fahrlässig, weil Wälder und Wiesen unter der Trockenheit nur so ächzen und jeder Funke ein Flächenbrand auslösen kann. Bleibt die Hoffnung, dass ab und an kleine Gewitter vorbeischauen und wenigstens für ein paar Liter Regen sorgen. Brutale Unwetter wären natürlich schlecht. Schlecht für unmittelbar Betroffene und schlecht für die Feuerwehr. Die müsste dann wieder ausrücken. Fakt scheint, die Extreme nehmen zu.

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