Das Wort zum Sonntag

Ob Brüller, Schenkelklopfer, Satirisch-Um-die-Ecke-Gedachtes, Kritisches oder Sarkastisches: Die ganze Bandbreite versucht der Blog Woche für Woche in seinem satirischen Rückblick zu verpacken. Der Besserwisser, der Stümper und der Überflieger sind genauso vertreten wie das Fettnäpfchen und das vermeintliche unredliche Geschäftchen. Man kann dem Leben im Kirner Land (fast) immer eine schmunzelnde beziehungsweise anrüchige Seite abgewinnen. Es liegt in der Natur der Sache, dass nicht jedem die zusammengefassten kleinen Geschichtchen des Alltages gefallen. Der Blog gibt halt seinen Senf dazu, zu allem und jedem. Mal scharf, mal mittel, mal flach – je nach Thema sowie je nach Tragweite und Dimension. Getreu dem Motto „keine Angst vor großen Tieren“, nimmt der kein Blatt vor den Mund, vor allem dann, wenn die Fakten klar auf dem Tisch liegen. Fakt ist die bevorstehende Schließung des Kirner Krankenhauses in der klassischen Form. Um eine solche Prognose stellen zu können, muss man wahrlich kein Prophet sein. Die Folgen werden für Patienten sowie Personal gravierend sein. Kaum hatte der Blog den Zeitungsbericht satirisch kommentiert, schon setzte sich eine zustimmende Bewegung auf Facebook in Gang. Nur, wird diese Art des Protestes nicht reichen, um die Verantwortlichen zum Umdenken zu bewegen. Dafür braucht es mehr. Viel mehr! Dennoch, solche Wachmacher braucht es.

Nochmals zurück zu den nackten Zahlen aus dem Zeitungsbericht: 10,2 Millionen Euro Miese, ist aber auch eine Hausnummer. Eine gewaltige Summe, die gewiss zu massiven Einsparungen führen wird. Apropos Geld. Da fühlt man sich doch glatt an das mehr als leidige Parkplatz-Projekt erinnert. Eines, das bisher nur kostete. Vielleicht lässt sich ja das unbenutzte und daher neuwertige Kirner-Krankenhaus-System einschließlich Absperrketten, Schranken und Kassenautomaten auf eBay verticken. In Betrieb gesetzt wurde der Bezahlservice ja (noch) nicht. Ist ja auch erst zwei Jahre her, seit der Fertigstellung. Finde den Fehler!

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