Das Wort zum Sonntag

Das Sommerloch oder anders formuliert die „saure Gurken Zeit“ ist ein alljährlich wiederkehrendes Phänomen, welches sich immer mit Beginn der Ferien einschleicht. Alles ist ruhig und auch das Rauschen im Walde ist kaum noch zu hören. Es scheint dann so, als hätten sich berichtenswerte Themen in den kühlen Keller oder unter einen schattigen Baum zurückgezogen. In der Tat, schaltet das öffentliche Leben in den Sommermonaten auf niedrigste Sparflamme. Sehr gut beobachten kann man die journalistische Dürrezeit an den täglichen Inhalten in den Tageszeitungen, die nicht gerade vor Nachrichtenwerten strotzen. Gut, dass der Discounter „Norma“ nahezu täglich blattfüllende Anzeigen schaltet. Durchschlagende Auswirkungen der Marke „Tote-Hose-Zeit“ verspürt auch der Blog. Der muss für einen neuen Beitrag regelrecht über „Los“ gehen. Doch wenn man denkt es kommt nichts mehr, kommt irgendwann doch ein Lichtlein in Form eines Geistesblitzes oder besser noch Steilvorlage daher, die es dann zu verwerten gilt. Immer aufmerksam sein und am Ball bleiben – mehr geht nicht. Andersrum, eröffnen Durstrecken Bloggern die Chance, sich von Routinen zu lösen und andere Bereiche zu erfassen. Nur, werden die einem auch nicht gerade auf dem Silbertablett serviert. Vorschläge???

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