Telekom Internet- und Telefonvorräte in Dhaun in Kürze erschöpft?

Der Funkturm oberhalb der Sternwarte hat für die Telekom keine Bedeutung

Mario Jakobi befürchtet Rückkehr in die „mediale Steinzeit“.

Mario Jakobi ist angefressen. Er sieht sich mit einer Zwangskündigung der Deutschen Telekom konfrontiert. Die schockierende Post flatterte vor einigen Tagen in seinen Briefkasten. Ohne Telefon- und Internetanschluss ist der Bauunternehmer jedoch aufgeschmissen. Mehr noch: Er kann auch seinen lästigen statistischen Erfassungs-Pflichten, die ihm vom Staat aufdiktiert werden, nicht nachkommen. Mit der Rechtfertigung, dass die bisherige Netztechnik nicht mehr den aktuellen technischen Anforderungen entspräche, werde man es letztlich am 19. September abschalten. Aus dem Schreiben geht hervor, dass die Deutsche Telekom schon lange vor dem Umstellungstermin die Möglichkeit bietet, in einen neuen Vertrag für das IP-Netz zu wechseln. Denn die Telekom möchte Ihn natürlich als Kunden behalten. Nur wenn Jakobi innerhalb einer angemessenen Frist nicht auf die Ankündigungsschreiben reagiert, sieht die Deutsche Telekom als allerletztes Mittel die Vertragskündigung mit Abschaltung. Jakobi fühlt sich unter Druck gesetzt. Sein Dilemma, Dhaun ist (noch) nicht an das schnelle Internet angebunden. Entsprechende Kabel gilt es erst noch zu verlegen. Gut ist, das soll in diesem Jahr noch geschehen. Schlecht ist, keiner kann vorhersagen wann. Kann er mit einem nahtlosen Übergang zum Versorger Innogy rechnen? Soll er das Risiko eingehen und keinen neuen Vertrag bei der Deutschen Telekom abschließen? Was Jakobi braucht sind Zusagen, die ihm aber keiner geben möchte. So wie ihm, geht es auch der Heimvolkshochschule auf dem Dhauner Schloss, einer Einrichtung, die ebenso dringend auf Telefon- und Internetverbindung angewiesen ist. Und auch in die Privathaushalte dürften in Kürze Kündigungsschreiben ins Haus flattern, meint Jakobi. Da ist guter Rat teuer. Bleibt die Hoffnung, dass man die Verlegung der Kabel in Dhaun noch im September wird abschließen können. Dann könnte es ja klappen, mit einem nahtlosen Übergang.  Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Der Blog bleibt dran.

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