Die unendliche Geschichte Hochwasserschutz

Eine Schlagzeile zum schmunzeln: „Neu beim Nahedamm-Projekt ist, dass es nichts Neues gibt.“ Zugegeben, die Überschrift ist frei erfunden. Wahr ist aber, dass die Hochwasserschutzmaßnahmen an der Nahe noch immer auf sich warten lassen. Bisher wurden zwischen Sportplatz und Brücke Hochstädten weder Bauarbeiter noch Maschinen gesichtet. Dabei hat der Sommer schon mächtig an Fahrt aufgenommen. Eigentlich eine ideale Zeit, um die beiden Dämme links und rechts der Nahe abzutragen, neu anzulegen beziehungsweise aufzuschütten. Zur Erinnerung: Mit der Umsetzung sollte 2014 begonnen werden. Das ist jetzt fünf Jahre her. Bisher ist noch kein Kubikmeter Erde bewegt worden. Lediglich ein paar Pflöcke deuten auf eine eventuelle Großbaustelle hin. Dauert halt immer etwas länger, wenn die öffentliche Hand für Bauprojekte verantwortlich zeichnet. In diesem Jahr sollte es dann doch mal losgehen, hieß es im Frühjahr. Wirklich? Inwieweit die seinerzeit angekündigte Ausschreibung tatsächlich im Umlauf gebracht wurde, ist nicht überliefert. Erfahrungsgemäß erstreckt sich ein solcher Vergabe-Prozess, wenn er dann mal in Gang gesetzt worden ist, über Monate hin. Man muss also noch kein Prophet sein, um prognostizieren zu können, dass das mit einer zeitnahen Deichbau-Ertüchtigung auch in den momentanen Sommerferien nichts werden wird. Vielleicht rollen ja im Herbst die ersten Lastkraftwagen. Mal schauen. Skeptiker haben da allerdings so ihre Zweifel. Auch der Blog geht davon aus, dass in diesem Jahr eher wenig bis nichts entlang der Nahe passieren wird. Auf ein Neues in 2020.

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