Das Wort zum Sonntag

„Ganz schwaches Bild einer unterlegenen Fraktion nicht wenigstens einen Beigeordneten-Posten zukommen zu lassen.“ Diese Einschätzung eines erfahrenen Kommunalpolitikers aus der Nachbargemeinde Simmertal lässt der Blog mal so im Raum stehen. Fakt ist, die SPD verfügt über die absolute Mehrheit im Ortsgemeinderat Hochstetten-Dhaun. Logisch, dass die Sozialdemokraten den Ersten und Zweiten Beigeordneten für sich beanspruchen. Aber den eher symbolischen Dritten Kandidaten hätte man den unterlegenen Freien Wählern ruhig lassen können. So ging die Kampfabstimmung mit neun zu sieben zu Gunsten des SPD-Kandidaten Björn Brüssel aus. Musste das sein? Diese fast schon Demütigung sollten die Freien Wähler – mit der Blickrichtung nach vorne – in Aufbruchstimmung mit eigenem Profil und eigenen Themen umwandeln. Devise: „Jetzt erst recht“. Dennoch, ist bei einem solchen Wahl-Gehabe immer die Stilfrage zu stellen. Wahre Größe geht nun einmal anders. „Das tut man nicht“ – dieser Zaubersatz aus der Erziehung trifft es wohl am ehesten. Man stelle sich vor, in Simmertal würden die Freien Wähler (absolute Mehrheit) alle drei Beigeordneten-Posten für sich beanspruchen. Ein Aufschrei ginge durch die SPD-Fraktion und wohl auch durch den Ort, meint ein Wahlgewinner aus der Nachbargemeinde mit einem Seitenhieb auf die Kollegen in Hochstetten-Dhaun. Gehen die politischen Gegener dort also respektvoller miteinander um? Der Blog schaut auf die Wahlen dort am Montag und klärt danach auf. 

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