Der satirische Wochenrückblick

Über die Dröscher-Klatsche, Schwimmbad-Öffnungszeiten, Aufzug für das Bürgerhaus Kirn-Sulzbach, 24-Stunden-Wanderung, Zulassungsstelle…

Boah, war das nicht eine faustdicke Überraschung? Das fast schon historische Protokoll der ersten Stadtratssitzung dürfte im Stadt-Archiv von Paul Hornemann gewiss einen Ehrenplatz einnehmen. Warum? Die SPD wurde bei den Beigeordneten-Wahlen von den anderen Parteien im Nasenring durch die Manege gezogen. Das kommt davon, wenn man sich als stärkste Fraktion irgendwie unantastbar wähnt und anders gelagerte Strömungen auf dem politischen Parkett nicht wahrnimmt. Autsch, die Ohrfeige tat richtig, richtig weh. Wie man hört, sollen sich die Sozialdemokraten hinterher als mehr oder weniger schlechte Verlierer präsentiert haben. Nun zeigt sich in der Niederlage erst wahre Größe. Apropos Größe. Der 73-jährig Dauer-Abonnent auf den wichtigen Ersten Beigeordneten-Posten ist gleich im ersten Wahlgang auf Normalgröße zusammengeschrumpft. Wie hätte seine Wiederwahl auch gelingen sollen, wenn nicht einmal seine eigenen Parteifreunde geschlossen hinter dem Grand-Senior stehen? Hätte die SPD sein krachendes Scheitern nicht vorhersehen können, ja sogar müssen? mehr

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