Das Wort zum Sonntag

Was darf Satire? Mit dieser Frage setzt sich auch der Blog Woche für Woche auseinander. Alles? Eher nicht! Satire ist kein Freifahrtsschein. Und hier wird es richtig schwierig. Denn wo liegen die Grenzen? Fällt auch immer alles vom Autor abgebildete unter dieses Stilmittel oder liegt er mitunter daneben? Satire kennzeichnet ein künstlerisch überspitzter Blick auf die Realität, der bestehende Missstände aufgreift und anprangert. Charakteristisch ist schließlich eine erhöhte Aggressivität in Form von Übertreibung und Spott. Der Blog ist Lernender, kann daher daneben liegen. Rückmeldungen, egal ob positiv oder negativ, sind in diesem Prozess, hin zu einer anvisierten nahezu hundertprozentigen Trefferquote, hilfreiche Hilfestellungen. Nur zu! Der Schreiber orientiert sich stets an Gegebenheiten und nur an Menschen des öffentlichen Lebens (müssen von Haus aus mit Seitenhieben umgehen können), wird allerdings nicht persönlich beleidigend, schon gar nicht unter der Gürtellinie. Solche Vorwürfe laufen ins Leere. Der Blog freut sich über Lob, kann aber auch mit Kritik umgehen. Wer austeilt, muss auch einstecken können. Also liebe Leser, macht aus euren Herzen keine Mördergrube und diskutiert weiterhin fleißig auf Facebook. In diesem Zusammenhang sei nochmals erwähnt, dass die Kommentar-Funktion des Blogs gerne mehr genutzt werden darf. Lasst aber bitte das pauschale Totschlagargument von persönlichen Abrechnungen, in welcher Form auch immer, stecken. Der Joker ist denjenigen vorbehalten, die vom Blog entlarvt und daher zurecht etwas gepiesackt worden sind. Merke, getroffene Hunde bellen. Und wer sich angegriffen fühlt, verteidigt sich; Wenn sich jemand ungewöhnlich heftig gegen Kritik zur Wehr setzt, dann war die Kritik oft berechtigt. 

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