Ewige Flickschusterei?

„Es ist zwar nur Flickwerk, aber immer noch besser als nichts“ – so oder so ähnlich lassen sich die Instandsetzungsarbeiten auf dem nächsten löchrigen Teilstück der Kreisstraße 9 in Höhe des Dhauner Friedhofes wohl am ehesten charakterisieren. Auf einer Länge von etwa 500 Metern wurde von einer Fachfirma in Windeseile ein komplett neuer Fahrbahnbelag für beide Fahrspuren bis nahezu Ortsgrenze aufgebracht. Notdürftig, so das Urteil eines namentlich bekannten Fachmannes. Im Schnitt dürften so um die vier Zentimeter draufgepackt worden sein – inklusive Ertüchtigung einer neuen Bankette. Das Ergebnis kann sich zumindest auf den ersten Blick durchaus sehen lassen. Löcher und Unebenheiten sind unter der neuen Fahrbahndecke weitgehend verschwunden. Geht es in diesem Schneckentempo weiter, dann dürfte der weitere Straßenverlauf in Richtung Kirn in ein paar Jahren fertiggestellt worden sein. Doch es hagelt auch Kritik, ausgerechnet von ausgewiesenen Fachleuten. Die bemängeln die ständige Flickschusterei in zeitlichen Abständen. Aufwand und Ertrag stünden in keinem Verhältnis, sagen die, die es wissen müssen. „Es handelt sich hierbei nur um einen Kompromiss, und zwar einem der Güte „kannste vergessen“. Ob der drastische O-Ton eines Straßenbauarbeiters überzogen ist, kann der Blog nicht beurteilen.

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