Eine Angelegenheit für die Staatsanwaltschaft?

Wenn man denkt es geht nicht schlimmer, dann setzt das Schicksal noch mal einen drauf! Über ihre leidvollen Erfahrungen mit dem Hausarzt aus Hochstetten-Dhaun hatte Stefanie Assmann vor Wochen schon in einem offenen Brief berichtet. Nachdem sie sich an die Öffentlichkeit gewandt hat, ist Bewegung in die Sache gekommen. Nach etlichen Absagen hat sich mittlerweile ein neuer Hausarzt für ihre schwerkranke Mama gefunden. Ende gut alles gut? Nicht ganz, denn ihre Vorwürfe gegen den ehemaligen Hausarzt und seine Art der Behandlung wiegen nach wie vor schwer. Doch allem Anschein nach, wird die junge Frau von den Mühlen der zuständigen Behörden aufgerieben. Führt ihre Beschwerde daher ins Leere? Wird sie von der Bürokratie zermürbt? Sieht ganz danach aus. Zumindest geht das aus einem Artikel der Allgemeinen Zeitung in der Samstagsausgabe hervor. Doch lesen Sie selbst (www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-kreuznach/landkreis-bad-kreuznach). Die Geschichte lässt einen nur fassungslos zurück. Der Arzt selbst verweist auf seine ärztliche Schweigepflicht. Wird die Kassenärztliche Vereinigung jetzt aktiv? Die wurde von Assmann ausführlich in Kenntnis gesetzt. Die verweist wiederum auf das eigene Beschwerdemanagement, das an die Landesärztekammer, diese an die Bezirksärztekammer und so weiter und so fort. Ohne Worte! Da drängt sich dem neutralen Leser die Frage auf, ob bei den im Raum stehenden Vorwürfen nicht eher die Staatanwaltschaft in der Pflicht sein müsste Ermittlungen aufzunehmen? Sollte oder besser muss die nicht die Sachlage bewerten und prüfen? Treffen die Angaben von Assmann zu, dann besteht mehr als nur ein Anfangsverdacht einer oder mehrerer Straftaten. Und für die Strafverfolgung- und Vollstreckung ist nunmal die Anklagebehörde zuständig.

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