Punktgenaue Prognose zur Wahl in Kirn

Da soll mal noch einer sagen der Blog habe kein Urteilsvermögen. Das Gegenteil ist der Fall! Fast auf den Punkt fiel die im Vorfeld getroffene Prognose aus. Die schmerzlichen Verluste für die SPD (Blog-Prognose die SPD werde zwei bis drei Mandate einbüßen) sind genauso eingetroffen. Zehn verbleibende Sitze sind allerdings noch immer respektabel. Insgesamt hat die SPD 11,3 Prozent verloren. Fällt irgendwie gar nicht mehr auf bei der bundesweiten Talfahrt. Wie sagt es doch ein Fußballzitat so treffend: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß! Zugegeben, Politik findet nicht auf dem günen Rasen statt. Dennoch, passt der Satz irgendwie zur Situation der einstigen Volkspartei. Die Sozialdemokraten könnten selbst Freibier für alle als imagefördernder Gesetzesvorschlag einbringen, sie würden derzeit trotzdem nicht gewählt werden. Sie dringen einfach nicht mehr zum Volk durch. Den Freien Demokraten sagte der Blog einen Zuwachs von mindestens einem, eher zwei Sitzen voraus. Der Grund: Sie hinterlassen in der Öffentlichkeit einfach den quirligsten Eindruck, stellen unbequeme Fragen und stoßen dadurch stets Debatten an. Punktgenau so eingetroffen! Glückwunsch an die Antreiber Emsix und Bursix. Ebenso sagte der Blog die Stagnation für die CDU voraus, was gemäß dem Trend im Bund heutzutage schon als Erfolg verbucht werden kann. Also nicht hadern Claus Tressel. Den Zuwachs der Freien Wähler konnte man so nicht auf dem Zettel haben. Ebenso wie bei der CDU, ging der Blog eher von einer Stagnation aus. Ein Sitz mehr auf drei, ist eine Visitenkarte von Norbert Stibitz und Co, die sich sehen lassen kann. Zusammengefasst, die absolute Mehrheit der SPD ist flöten. Die müssen sich wieder besser verkaufen und mehr zeigen. Mit Jörg Schallmo an der Spitze sollte das allerdings möglich sein. Er vereinte die meisten Einzelstimmen auf sich und verkörpert, wie kein anderer, so etwa wie fast schon nostalgischen SPD-Tugenden aus den guten alten Zeiten. Ein Gewinner, der auch Erster Beigeordneter kann. Mit einem starken Ergebnis ausgestattet, sollte er endlich diesbezüglich seine Ansprüche anmelden und den längst fälligen Generationswechsel einleiten. Der Wähler hat ihm hierfür den Auftrag erteilt. Primär, gilt es jetzt Koalitionen zu schaffen und vor allem sachliche Politik für die Stadt voranzutreiben. Die neue Zusammensetzung wird sich sicher belebend auswirken. Gut für Kirn.

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