Not macht bekanntlich erfinderisch

Straßenschilder und Hochstetten-Dhaun, eine unendliche Geschichte. Viele sind nicht mehr lesbar, sind verrostet oder fehlen gleich ganz. Wohin man auch schaut, es herrscht an allen Ecken und Enden Unterhaltungsstau. Vorteil, dass sich offensichtliche Mangelverwaltung kreativitätsfördernd auswirkt. Gutes Beispiel ist das Verkehrszeichen Verbot der Durchfahrt (Zeichen 250 StVO), welches an der oberen Einfahrt zum geologischen Lehrpfad seinen Standort hat. Normalerweise! Über Monate hinweg ist dieses jedoch nicht mehr im Boden verankert, war sogar kurzzeitig mit Kordel an einem Baum gebunden. Blöd nur, der Baum wurde gefällt. Das Schild lag danach lange im Gras und wucherte zu. Jetzt steckt das Rohr patentverdächtig im Baumstumpf. Passt!  Ist diese Art der Befestigung wegweisend für andere Kommunen? Wohl kaum. Eher, ist der Schnappschuss ein Bild zum Schmunzeln? Gleichzeitig aber auch peinlich, weil der Istzustand gerade am Eingang zu einem touristischen Hotspot Vernachlässigung offenbart. Was sollen die Fremden davon halten? Egal, sollen sie doch Denken was sie wollen. Das Verkehrszeichen erfüllt seinen Zweck – Basta.

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