Bürgermeister Wahl-O-Mat

Siebter Teil

Gesucht: Visionär

Zunächst etwas Grundsätzliches: Denken und Handeln in die Zukunft hinein. Im hier und jetzt handeln und dabei das große Ganze nicht aus dem Auge verlieren – das passt. Ist Hans Helmut Döbell ein Ortsbürgermeister mit Visionen? Nun, beim Bürgertreff hat er es von sich und seinen Mitstreitern jedenfalls behauptet. Zumindest hat er dem legendären Zitat von Altkanzler Helmut Schmidt „wer Visionen hat muss zum Arzt gehen“ eine klare Absage erteilt. Was fällt unter Visionen? Sind Visionen in der Kommunalpolitik überhaupt bedeutsam? Was braucht man, um Visionen überhaupt zulassen zu können? Nun, es braucht Geld und Weitblick. Geld hat Hochstetten-Dhaun, weil die regelmäßigen Pachteinnahmen aus dem Steinbruch Jahr für Jahr eine solide Basis bilden. Mit Kapital, das Jahr für Jahr einen kräftigen Ausschlag auf der Haben-Seite verursacht, lässt es sich gut in die Zukunft denken. Entscheidend dabei ist immer der Denkansatz. Was nützen Visionen, wenn sie falsch gedacht sind. Ob Döbell gut oder schlecht in die Zukunft denkt, ist sicherlich Einzelfallabhängig zu bewerten. Nur mal so nebenbei bemerkt, man kann auch Visionär sein in kleinen Dingen. Die örtliche To-do-Liste wird zunehmend länger (Menü „wo es klemmt“). Übrigens, im Fahrwasser von kommunalen Visionen schwimmen nicht selten auch Politiker, Amtsträger oder privilegierte Privatpersonen mit, die eigene Interessen parallel mit vorantreiben. Dann wird das Ganze allerdings mehr als anrüchig. Ob das in Hochstetten-Dhaun der Fall ist, darüber hüllt der Blog den Deckmantel des Schweigens. Und das aus gutem Grund. mehr

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