Hilferuf auf Facebook:

Nutzer prangert Zustand des Dhauner Spielplatzes an

Facebook kann Fluch oder Segen sein. Beispiele dafür und dagegen gibt es zu Genüge. Gut, die Nutzer haben die Möglichkeit, Hilferufe zu starten, Medieninhalte zu teilen und darüber zu diskutieren oder sich an den angebotenen Applikationen zu erfreuen. Schlecht, daraus resultierende Kommentare sind bisweilen unsachlich sowie hemdsärmelig verfasst. Bei allen erlaubten Breitseiten, der Ton macht auch hier die Musik. Nutzer Timo Lukas aus Dhaun hat jetzt seinem Herzen auf Facebook Luft verschafft. Ein mutiger, ein verständlicher, ein notwendiger Schritt. Seit längerer Zeit, so steht es in seinen Ausführungen, setzt er sich für das Aufpeppen des alten Spielplatzes an der Turnhalle ein. Er beschreibt dessen sanierungsbedürftigen Zustand. Mehr noch: Er äußert Sicherheitsbedenken, bemängelt daneben die Nähe zur Kreisstraße bei löchrigem Zaun. Ein Gefahrenherd! Kurzum, das ganze Paket entspricht seiner Ansicht nach nicht mehr heutigen Ansprüchen. Und das schon seit gefühlten Jahrzehnten. Der Blog kam bei seiner Bestandsaufnahme zum gleichen Ergebnis (Menü Spielplätze). Bei Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell stoße er stets auf taube Ohren, werde immer nur vertröstet. Wie überhaupt die Politik das Thema immer nur abwiegeln und stiefmütterlich behandeln würde, so sein Eindruck. Auf Facebook hingegen erfährt er viel Unterstützung für sein Vorpreschen. Sein öffentlicher Hilferuf wurde sogleich mehrfach kommentiert. Die Facebook-Familie folgt stets seiner Argumentation. Wer allerdings annimmt, dass der laut genug ist, um bis in die Amtsstuben durchzudringen, der glaubt auch daran, dass die Erde eine Scheibe ist. Tröstlich ist der Umstand, dass ja in vier Wochen Kommunalwahlen sind. Daher, Augen auf, wo und bei wem man sein Kreuzchen setzt. Vielleicht klappt es ja danach auch mit dem Spielplatz.

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