Bissel viel Eigenlob

Die SPD hat vorgelegt. Und wie! Die Kandidaten sind im Internet auf Hochglanz abgebildet. In Kürze werden dann wohl auch die ersten bunten Drucke beziehungsweise Flyer in die Haushalte flattern. Unter den Oberbegriffen „ERREICHT“, „IN ARBEIT“, „GEPLANT“ hat die Fraktion sowohl die vergangene Legislaturperiode reflektiert, als auch auf gerade entstehendes hingewiesen beziehungsweise neue Ziele für die Zukunft formuliert. Auf den ersten Blick durchaus schlüssig und nachvollziehbar wirken die untergliederten Punkte im Wahlprogramm. Unaufrichtig jedoch ist der Aspekt, dass sich die Partei zurückliegende Erfolge selbstbewusst alleine anheftet, und dies, obwohl der gesamte Ortsgemeinderat – also auch FWG und CDU – mitverantwortlich waren. So zumindest wurde es immer nach außen hin kommuniziert. Beispiel Arztpraxis: Diesbezüglich wurde vehement die einheitliche Linie einer parteiübergreifenden gemeinsamen Vorgehensweise zum Wohle der Allgemeinheit vermittelt. Jetzt reklamiert die SPD die Bestandssicherung einer ärztlichen Versorgung, die, wie jeder weiß, in dieser Konstellation mehr schadet als nutzt, alleine für sich. Finde den Fehler! Zweites Beispiel: Der Mehrgenerationenplatz in Hochstädten heftet sich die SPD ebenso ans Revers. Haben den wirklich die Sozialdemokraten verwirklicht, wie es schwarz auf weiß im Wahlprogramm steht? Waren es nicht vielmehr Freiwillige, noch dazu unter der Leitung von Ortsvorsteher Karl Friedrich Schmidt (FWG), die in erster Linie das Projekt mit Man-Power vorantrieben? Schmückt sich die SPD in einigen Punkten etwa mit fremden Federn? Die Liste läßt sich beliebig fortsetzen. Das schreit geradezu nach Aufarbeitung. Wie werden wohl CDU und FWG die SPD-Wahlwerbung bewerten? Werden ihre Flyer mit den gleichen Inhalten gespickt sein? Spannend! Der Blog wird nach und nach die Unterpunkte der Wahlprogramme vorstellen.

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