Das Wort zum Sonntag

Bundesstraße 41 – Halbseitige Sperrung zwischen Hochstetten-Dhaun und Simmertal am Montag, 15. April. Mal wieder Ampelregelung, wegen des Aufstellens von Betonleitwänden und dem Aufbringen von Fahrbahnmarkierungen. Die Ankündigung dürfte sowohl Pendlern, als auch Einwohnern bitter aufstoßen. Müssen die doch damit rechnen, dass sich in den Kernzeiten wieder lange Rückstaus in beide Richtungen bilden werden. Geduld ist also erneut gefragt. Immer, wenn solche Einschränkungen in dem Nadelöhr Hochstetten auftreten, wird einem vor Auge geführt, was für ein Ausmaß die Blechlawine hat, die sich Tag für Tag durch das enge Nahetal quält. Die Nahe aufwärts bis Bad Sobernheim läuft der Verkehr ja noch flüssig, aber dann weiter in Richtung Idar-Oberstein wird es zunehmend holpriger. Und auch nach der Fertigstellung der Ortsumfahrung wird sich an der Zähflüssigkeit nicht spürbar etwas ändern. Die „Insellösung“ löst nämlich nicht die Probleme von Monzingen und Martinstein. Mühsam ernährt sich ja bekanntlich das Eichhörnchen. Nach diesem Prinzip wird die Politik an einer verbesserten Anbindung der westlichen Region weiterwurschteln. Das kann dauern! Und wenn dann irgendwann in ferner Zukunft am Sankt Nimmerleinstag Martinstein endlich doch noch an die Reihe kommt, müssen wahrscheinlich die ersten Brückensanierungsarbeiten an den jetzt noch zu errichtenden überdimensionalen Querungen in Hochstetten vorgenommen werden. Monströse Bauwerke, die hätten vermieden werden können, wenn man vor Jahrzehnten schon eine gemeinsame großzügige Lösung für Hochstetten und Martinstein angestrebt hätte.

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