Straßenausbaubeiträge

Straßenausbaubeiträge – das Thema ist derzeit in aller Munde. Die sind nämlich in erhebliche Kritik geraten, weil die Beitragsbelastungen für die betroffenen Grundstückseigentümer im Einzelfall doch sehr hoch sind und bis in den vier- oder sogar fünfstelligen Bereich reichen können. Während die SPD in Rheinland-Pfalz auf eine Beibehaltung der ursprünglichen Regelungen pocht, plädieren andere Parteien, unter anderem auch die CDU, für eine Abschaffung. Ein Thema also für den anstehenden Wahlkampf? Anderswo „Ja“, in Hochstetten-Dhaun „Nein“. Der Grund: Bei uns werden Grundstückseigentümer für Instandsetzungsmaßnahmen schon seit vier Jahrzehnten nicht mehr zur Kasse gebeten. Dazu fällt dem Blog nur ein einziges Wort ein: „bürgerfreundlich!“ Bisher anstehende Sanierungsarbeiten konnte man immer kostenneutral, über den Topf Instandhaltungsmaßnahmen, abwickeln. Will heißen, die Ortsgemeinde war bisher finanziell immer in der komfortablen Lage, anstehende Reparaturen alleine stemmen zu können. Und auch mittelfristig werde sich an dieser Vorgehensweise nichts ändern, informierte Döbell beim Bürgerfrühstück die Anwesenden darüber, dass Ausbaubeiträge zu Lasten der Grundstückseigentümer weiterhin , so wörtlich, „keine Rolle“ spielen werden. Ein Versprechen, das man gerne mitnimmt und das hoffentlich recht lange Bestand haben wird. Damit genießen die Bewohner fast schon ein landesweites Alleinstellungsmerkmal, was diese sicherlich auch werden zu schätzen wissen. Andere Kommunen hingegen dürften etwas neidisch auf Hochstetten-Dhaun blicken.

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