Haushalt 2019

Hurra, Hochstetten-Dhaun steht finanziell auf soliden Füßen. Wenn das mal kein. Grund zum Feiern ist. Der Blog erspart sich an dieser Stelle die Aufschlüsselung des gesamten Zahlenwerkes. Wäre auch nur ermüdend. Wichtig sind allerdings einige Eckdaten. Für die Erschließung weiterer Bauplätze nimmt die Ortsgemeinde insgesamt sehr viel Geld in die Hand. Dem Bahnhofsumfeld eine neue Visitenkarte zu verpassen, war schon vor zwei Jahrzehnten beabsichtigt. Gut Ding will halt Weile haben. Weitere Brocken betreffen den Kindergarten, Straßenbeleuchtung, Beseitigung von Unterhaltungsstau an eigenen Liegenschaften und, und, und. Sicherlich sinnvoll und notwendig angelegtes Geld. Insgesamt betrachtet, aber nichts Revolutionäres an Ausgaben. Die eine oder andere Position wird der Blog in den kommenden Wochen und Monaten noch genauer aufschlüsseln. Fazit: Hochstetten-Dhaun hat keine Geldsorgen. War in der Vergangenheit eigentlich auch noch niemals wirklich der Fall. Umso unverständlicher ist es, dass man die kleinen Tätigkeiten so stiefmütterlich behandelt. Bänke sind verwittert, Straßenschilder verblichen oder fehlen ganz, Geländer sind morsch, Zäune haben Lücken, Spielgeräte unzeitgemäß und veraltet! Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Kommt diesbezüglich bitte mal mehr aus dem Quark. Wenigstens mal anfangen (siehe auch To-do-Liste unter Menü „Wo es klemmt“).

Im Zeitungsbericht nicht erwähnt sind die Ausgaben für die Herstellung der Arztpraxis. Die beliefen sich in 2018 auf insgesamt 95.000 Euro. Anvisiert wurden 75.000 Euro. Geld, das der Ortsgemeinde zwar auf Dauer nicht verloren geht, auf die sie allerdings in Gänze noch zurückgreifen könnte, wenn sie sich nicht zu Gunsten privater Interessen hätte vor den Karren spannen lassen. Ein nach wie vor Reiz-Thema. Bleibt da was haften? Der Deckel wird erst mit der Wähler-Bewertung bei der anstehenden Kommunalwahl endgültig drauf gemacht.

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