Serie Kommunalwahl

Kandidatur

Ortbürgermeister Hans Helmut Döbell will es also wieder wissen. Die alternativlose Universalwaffe der SPD genießt nach wie vor die volle Rückendeckung aller örtlichen Sozialdemokraten. Keine Frage, ein solcher Vertrauensbeweis trägt. Doch, wie denkt die breite Masse? Ist er auch für die Wähler der richtige Mann am richtigen Platz? Der 26. Mai wird gewiss spannend werden und diesbezüglich Klarheit schaffen. Seine schriftliche Bewerbung scheint zumindest einer reinen Seele zu entspringen. Es liest sich wie der übliche Politiker-Mix aus den Abteilungen Attacke, Selbstzufriedenheit und Selbstlob, jedoch, und das überrascht, gewürzt mit einer Spur Selbstmitleid. mehr

Satire: Wir haben wenigstens was!

Ein paar Sätze war Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell die Arztpraxis-Angelegenheit am Schluss seiner Ausführungen anlässlich des Bürgertreffs dann doch noch wert. „Wir haben wenigstens was“ – schwang in seinen Äußerungen, neben stolz über das bisher Erreichte, auch eine gehörige Portion Resignation, angesichts einer aus seiner Sicht zermürbenden never ending story, mit. Die Information schreit geradezu danach hinterfragt zu werden. „Wir haben wenigstens was?“ Ein Satz, den man sich angesichts des Istzustandes regelrecht auf der Zunge zergehen lassen muss. Mal ehrlich, die Aussage stimmt doch hinten und vorne nicht. Was haben wir Bürger denn? mehr

Das Wort zum Sonntag

In eigener Sache: Der Blog ist nunmehr seit drei Monaten am Start. Die Resonanz ist überwältigend. Im Schnitt 208 Besucher täglich sind unumstrittener Beweis dafür, dass die Plattform ihre Berechtigung hat. Mein Kompliment für das entgegengebrachte Vertrauen. Weiter so! Unter dem Strich sind das sogar mehr Leser, als der Öffentliche Anzeiger derzeit an Abonnenten in Hochstetten-Dhaun vorweisen kann. Apropos Öffentlicher Anzeiger. Im Blatt hat sich Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell jetzt endlich ins Schaufenster gestellt. Hat ja lange genug gedauert. „Ich kandidiere wieder“, so seine Botschaft – garniert mit den üblichen Floskeln. Auffällig, er hat ausgerechnet die Zeitung gewählt, die er im Zuge der Praxis-Affäre unlängst selbst noch verschmähte und wutentbrannt abbestellte. Für Werbezwecke mit Portrait im Hochglanzformat ist das lokale Medium dann doch noch genehm. Irgendwie peinlich! Alles über die Kandidatur und den darin enthaltenen Wahlversprechen in Kürze.

Stolperfallen

Serie: Was einem so ins Auge sticht

Hans-guck-in-die-Luft sollte nicht unbedingt als Vorbild dienen, wenn man auf dem Weg nach Hochstädten zu Fuß sowohl Bahn-, als auch Nahebrücke überquert. Der Grund: Untiefen, Bodenwellen und regelrechte Löcher im Belag. Gerade bei Dunkelheit erfordert der insgesamt schlechte Zustand des Gehweges die volle Aufmerksamkeit – und das nicht erst seit kurzem. mehr

Stubbi-Kasten

Warum wurde keine Sitzgelegenheit in das neue Buswartehäuschen integriert? Diese Frage stellte sich der Blog unlängst. Die einfache Antwort liegt seit dem Bürgerfrühstück auf dem Tisch: „Der Grund sind „Stubbi-Kisten“. Anlieger und Ortsgemeinde befürchten nämlich regelrechte Trink-Gelagen mit einhergehendem Gegröle, weil das neue Buswartehäuschen in einer behaglichen Variante – also mit Bänkchen – eine anziehende Ausstrahlung auf Jugendliche, gerade abends, aussenden könnte. Soso. mehr

Qual der Wahl

Wieder lohnt sich ein kurzer Blick über den Berg nach Simmertal: Spannend dürfte dort die Wahl eines neuen Bürgermeisters am 26. Mai werden. Sowohl die SPD als auch die Freie Wählergemeinschaft haben einen Kandidaten nominiert, der Nachfolger von Werner Speh werden soll. Die SPD-Fraktion schickt mit Christina Bleisinger eine Kandidatin ins Rennen, die in der Vergangenheit zwar reichlich Erfahrung in der Politik sammeln konnte, bisher aber doch eher aus der zweiten Reihe agierte. Völlig neu auf der politischen Bühne ist FWG-Kandidat Jürgen Tatzke. Er sprang sozusagen wie Kai aus der Kiste auf das politische Parkett. Völlig unbedarft, wird der sich durch seine offene Art und seinen Willen im politischen Haifischbecken sicherlich schnell freischwimmen können. Prognose: Beide Kontrahenten werden sich bis zur allerletzten Stimmenauszählung ein Kopf an Kopf Rennen um den Chefposten liefern. Es wird ein knappes Ergebnis werden. Glückwunsch Simmertal, zu einer richtigen Wahl.

Deichbau

Hochwasserschutzmaßnahmen an der Nahe – speziell der Uferbereich Hochstetten-Dhaun – sind schon seit Jahren Dauerthema – auch Jahr für Jahr beim Bürgertreff. Wie diese in die Landschaft installiert und funktionieren sollen, erklärten Vertreter der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD) schon 2013 im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Haus „Horbach“ in Hochstädten. Das Planfeststellungsverfahren sollte noch im gleichen Jahr eingeleitet werden. Ob es 2019 endlich losgeht? Zweifel sind angebracht. mehr

Nix neues in Sachen Schule

Die unendliche Geschichte alte Grundschule: Auch 2019 wird außer Unkraut hier nichts wachsen. Schon gar nicht Mauern, für eine Umwidmung inklusive Neubauten Drumherum. Die Ortsgemeinde ist in der Defensive, kann außer regelmäßige Appelle an den Investor Dag Stein auszusenden, so gar nichts tun. Geplant hat der eine Wohnanlage für „Betreutes Wohnen“. Gute Idee! Doof nur, dass der Investor keine Partner für sein Projekt zu finden scheint. mehr

Basalt-Königin

Das Rheintal hat seine Loreley, die Weinregion ihre Naheweinkönigin, die Edelsteinregion ihre Edelsteinkönigin, der Sonnwald seine Soonwaldfee – alles Majestäten die repräsentieren und die man bei entsprechenden Anlässen immer gerne ins Schaufenster stellt. Als Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell das Abschneiden Hochstädtens beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ als unfair anprangerte, schwang da schon eine gehörige Portion Unzufriedenheit über die Beurteilungskriterien mit. Wie wäre es mit der Kür einer Basalt-Königin für rein repräsentative Zwecke? mehr

Geheimakte Discounter

Psst, bitte nicht weitersagen! Als der Blog aus einer puren Eingebung heraus wild und vogelfrei über eine Discounter-Lösung im Industriegebiet philosophierte, platzte die bereits scharf gestellte Bombe wenig später ausgerechnet im Netz. Ein bis dato streng gehütetes Politiker-Geheimnis bestätigte sich nach Facebook-Kommentaren eines SPD-Ratsmitgliedes. Nun, auch Top-Geheimagenten sind nicht frei von Fehlern. Beim Bürgerfrühstück wurde der Deckel der „Geheim-Akte“ dann zumindest etwas angehoben. mehr