„Spielen ist zu gefährlich“: Dhauner Eltern beklagen Zustand des Spielplatzes an der Turnhalle!

Hochstetten-Dhaun, deine Spielplätze – eine schier unendlich traurige Fortsetzungsgeschichte mit Fremdschäm-Potenzial! Kinder spielen auf Spielplätzen – das ist klar wie Kloßbrühe. Überall! NEIN! Wohl in keiner anderen Ortsgemeinde weit und breit, werden die Spielflächen so vernachlässigt wie hier. Dabei kennt man keine Geldsorgen im Dorf. Im Gegenteil: Das gilt als „steinreich“. Wahr ist, die Verantwortlichen wissen nur zu gut um die Zustände ihrer Spielflächen in den einzelnen Ortsteilen. Wahr ist aber auch, dass einer guten alten Tradition folgend, weggeschaut wird. Mehr noch: Es interessiert die maßgeblichen Entscheidungsträger nicht die Bohne, ob Spielplätze attraktiv sind. „Toben ohne Reue“, ist auf keinem möglich. Kinderfreundlichkeit geht anders!

Erhitzt sind derzeit die Gemüter, wenn es um Spielplätze geht! Immer wieder werden Beschwerden von Eltern laut, die genau in diese Richtung abzielen. Der neueste Post auf Facebook zielt auf den Spielplatz an der Turnhalle in Dhaun ab. Bilder von morschen Brettern und gefährlich herausragenden Nägeln belegen die Rechtfertigung des Aufschreis einer Mutter, die das Wohl ihres Kindes im Auge hat. Ein Einzelfall? Nein, denn schon in den zurückliegenden Jahren wurden hier die alten Spielgeräte bemängelt. Fürwahr, die versprühen den Charme der frühen 70er-Jahre. Alles Eisenkonstruktionen, die heutigen Ansprüchen bei weitem nicht mehr genügen. Nostalgie pur, möchte man der Spielfläche attestieren. Fast schon im „Retro-Look“ präsentieren sich die Klettergerüste in den bunten Farben.

An sich besticht die kleine aber feine Spielfläche alleine schon durch ihre Lage an der alten Turnhalle. Die Rutschbahn in den Hang gelegt, darunter zwei Klettergerüste aus Eisen. Im Hintergrund ein Spielhaus aus Holz sowie eine Wippe und Mehrzweckkonstruktion – passt! Wenn, ja wenn nicht alles alt, rostig und morsch wäre! Vermisst werden hier oben eigentlich alle Komponenten, die es für ausgelassene Spielfreude braucht. Ein paar neue Impulse würde nicht nur Erscheinungsbild und Attraktivität gut zu Gesicht stehen, sondern auch für mehr Sicherheit sorgen. Ein sicherer Freizeitspaß ist dieser Spielplatz sicher nicht. Das meinen zumindest einige Eltern und sie werden auch nicht müde das kundzutun. Auf Abhilfe dürfen die allerdings nicht hoffen. Eher fallen Weihnachten und Ostern auf einen Tag, bevor die Ortsgemeinde endlich mal aus dem Quark kommt. Die sitzt das aus. Wie immer halt, wenn es um Spielplätze geht.