100 000 Euro für Sanierung Katholische Kirche Kirn

Wie schafft es die Katholische Kirche nur, so viele Spendengelder einzusammeln.

In welcher Welt leben wir eigentlich? Die katholische Kirche hat so viele Kohle, dass sie auf einen Schlag das Armutsproblem weltweit lösen könnte. Donald Duck wäre froh, hätte er einen solchen Geldspeicher. Und dennoch begibt sie sich immer wieder auf Betteltour. Und das Verrückte dabei ist, es funktioniert? Beispiel Katholische Kirche Kirn. Die ist marode und muss saniert werden. Ist halt so, wenn ein Gebäude in die Jahre kommt. Jeder Eigenheimbesitzer weiß ein Lied davon zu singen. Wer allerdings glaubt, die Kirche in Funktion als Eigentümer, übernimmt die vollen Unkosten alleine, der irrt sich gewaltig. Warum auch, wenn ein Aufruf um Spenden stets auf fruchtbaren Boden stößt. Die Hälfte, also 300 000 Euro gilt es seitens der Gemeinschaft Sankt Pankratius einzusammeln. Ein erstes Konzert brachte 1800 Euro. Peanuts! Aber jetzt brockt es! Der sonst so knauserige Bund zeigt sich spendierfreudig. Hoppla, steuert doch der jetzt 100 000 Euro bei. Geht‘ s noch? Steuergeld, dass woanders sicherlich sinnvoller angelegt wäre, schmeißt man der superreichen Kirche einfach so in den Rachen. CDU-Frontfrau Antje Letzius durfte die Glücksbotin spielen. Verkehrte Welt! Dass soll noch einer verstehen.