Barrierefreie Friedhofshalle Hochstädten!

Streiche Fenster und setze Tür! Um Barrierefreiheit herstellen zu können, soll ein Fenster der Friedhofshalle Hochstädten durch eine Tür ersetzt werden. Wenig Aufwand, viel Ertrag? Schaut ganz danach aus, denn durch diese Maßnahme kann der Zugang über den kleinen Parkplatzt direkt in die Leichenhalle angeboten werden. Ohne Stufen, wohlgemerkt! Das Vorhaben sollte sich schnell in die Tat umsetzen lassen. Ob noch in diesem Jahr? Schauen wir mal!

Komm, wir gehen zum Ortsgemeinderat!

Wow, das verspricht ja wieder eine abendfüllende Angelegenheit zu werden. Die Tagesordnung umfasst insgesamt acht Punkte! Start ist am heutigen Mittwoch um 19 Uhr im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Wie momentan überall, gelten die 3-G-Regeln. Lohnt sich die Teilnahme? Durchaus, denn die Themenbereiche sind querbeet getaktet und zum Teil sogar richtungsweisend. Also worauf noch warten, die politische Elite beschließt und verkündet. Das sollte man sich nicht entgehen lassen. Bei der letzten Sitzung war der Blog der einzige Zuhörer auf den billigen Plätzen. Der weilt diese Mal im Urlaub. Daher wird der über die Ergebnisse gar nicht oder erst im Nachgang berichten.

Projekt Bahnhof: Hochstetten 22?

In Hochstetten-Dhaun wird es nicht langweilig! So titelte einst der Öffentliche Anzeiger. Unter anderem schlägt die unendliche Geschichte Bahnhofsumfeld immer neue Kapitel auf. Bekanntlich steckt das Bauvorhaben in einer schier Endlosschleife fest. Und wie! In einer frühgeschichtlichen Ortsgemeinderatssitzung im November 2000 hieß es dazu: „Im Hinblick auf die Umgestaltung des Bahnhofsgeländes gibt es noch keine neuen Erkenntnisse. Die Gemeinde will jedoch am Ball bleiben und hofft auf eine baldige Umsetzung.“ Heute, 21 Jahre später, hofft die noch immer auf einen zeitnahen Baustart. Und der kündigt sich tatsächlich an. „Hochstetten 22“. Nächstes Jahr soll es endlich soweit sein. Die Bahn hat grünes Licht signalisiert. Wie hell das leuchtet, wird man dann sehen. Jedenfalls wurde das Bauvorhaben in der zurückliegenden Ratssitzung angekündigt. Vorgesehen ist die komplette Umgestaltung des Umfeldes, inklusive Platzierung eines Parkplatzes. Die Bahn rechnet mit einer Investitionssumme von rund 2,5 Millionen Euro. Im Vergleich hierzu kommt die Ortsgemeinde mit einem bescheidenen Beitrag davon. Die Park & Ride-Fläche kostet 119.000 Euro. Zuschüsse von 85.000 Euro sind garantiert. Bleibt ein Eigenanteil von 25.000 Euro. Hat sich die Wartezeit doch noch gelohnt! Glück muss man haben!   

Erholungsgebiet an der Nahe nimmt weiter Formen an!

Zur Abwechslung mal wieder ein paar Impressionen von der örtlichen Großbaustelle Hochwasserschutz. Bekanntlich werden die Deiche, beginnend an der Nahebrücke der Bundesstraße 41, flussabwärts bis zur Nahebrücke Hochstädten beidseitig erneuert beziehungsweise unterbrochen oder verlegt. Und man sieht schon wie es werden soll. Keine Frage, dass hierdurch auch entstehende Naherholungsgebiet hat was! Die Nahe erfährt dort auf 420 Meter Länge einen zusätzlichen Seitenarm, der jetzt schon durch eine kleine Insel vom Nahe-Bett getrennt ist. Ein kleines Flüsschen schlängelt sich neben dem Fluss – passt! Die Fläche drumherum bietet reichlich Raum für Gestaltung, etwa für ein Naherholungsgebiet mit reichlich Grün, Bänken und Ruheoasen. Vielleicht lässt sich hier sogar ein Spielplatz platzieren. Den Phantasien sind keinerlei Grenzen gesetzt. Durch den Wegfall des Dammes ist es erforderlich, Hochstädten und die Sportanlagen durch zwei neue Querdeiche zu schützen. Auch die sind nahezu fertig. Im Zuge dieser Maßnahme wird sichergestellt, dass der Wiesbach als Zufluss zur Nahe auch bei auftretendem Hochwasser keine Gefahr mehr durch Rückfluss darstellen kann. Der wurde schon seit geraumer Zeit verlegt. Das ganze Paket wird den Uferbereich enorm aufwerten und zum Spaziergang einladen. Angesichts der Möglichkeiten wird die Sportplatzbrücke für Fußgänger keine wirkliche Alternative mehr bilden. Wer geht schon durch das Industriegebiet, wenn auf der anderen Uferseite ein Naherholungsgebiet zum Schlendern einlädt.

Baugebiet Hochstetten in die Zukunft gedacht: Erweiterung Richtung Simmertal?

Es sind oftmals die unscheinbaren Meldungen, die sich hinterher als richtungsweisend herauskristallisieren. In Hochstetten-Dhaun hat sich eine Dorfentwicklungsausschuss gebildet, der aufzeigen soll, wo der Weg der Ortsgemeinde hingehen könnte. In erster Linie geht es darum, in den einzelnen Ortsteilen Flächen herauszuarbeiten, auf denen zukünftig Bau- oder Gewerbegebiete entstehen könnten. Wo führt der Weg in den nächsten fünf bis zehn Jahren hin? Was könnten die „Experten“ so alles auf der Pfanne haben? Nun, das Rad muss nicht neu erfunden werden. Geeignete Flächen in den einzelnen Ortsteilen liegen auf der Hand.  Der Blog will mal vorgreifen und nach und nach jetzt noch brach liegendes Bauland vorstellen. Ganz gewiefte Insider wissen eh schon längst wo der Hase hin hoppelt. Dem Vernehmen nach, wurden auch schon kräftig die Klinken geputzt, um jetzt noch wertloses Land, loszueisen. Butter bei die Fische, welche Flächen kommen für zukünftige Bebauungen in Frage?

Durchaus vorstellbar ist eine nochmalige Ausdehnung Richtung Simmertal. Quasi im Anschluss an das noch nicht erschlossene Neubaugebiet „Im Scheiberling“. Einheimischen ist die Fläche als „Grees“ bekannt. Es handelt sich um ein schönes Plateau mit reichlich Kapazität. Hier lässt es sich gut und ruhig wohnen. Manko, die Anbindung verliefe wiederum über Altestraße und Hellbergblick. Nur mal so laut gedacht: Denkbar wäre auch eine Straße hinab nach Simmertal. Man stelle sich nur vor. Beide Orte wüchsen zusammen! Zukunftsmusik zwar, aber es geht ja schließlich auch um Projekte, die in weiter Ferne Themen werden könnten. Hat das Expertenteam den „Grees“ im Blick? Durchaus möglich. Schauen wir mal.  

Das Wort zum Sonntag: Aktueller denn je, Bürgermeister-Geschichten?

Dem Vernehmen nach, soll es landauf, landab ja ganz gerissene Ortsbürgermeister geben, die auf Landbesitz so hinterher sind wie der Teufel hinter der armen Seele. Egal ob in Traumlagen oder in Heckenlandschaften – Hauptsache Grundbesitz. Von daher liegt es nur in der Natur der Sache, dass so manche Amtsträger immer dann gierig die Ohren besonders spitzen, wenn Grundstücke auf dem Markt zu haben sind. Nur logisch, denn was nützt das Ersparte in der momentanen Niedrigzinsphase auch auf der Bank. Nicht selten werden ja gerade diese Amtsträger auch als erstes über zu erwerbenden Grund und Boden informiert. Verreck, die sind zumeist sogar die ersten Ansprechpartner. Städte und Ortsgemeinden, so steht es meistens in Gesetzen und Vorschriften niedergeschrieben, genießen entweder grundsätzlich oder in begründeten Ausnahmefällen sogar gewisse Vorkaufsrechte. Doch aufgepasst! Nicht selten schnappen Bürgermeister vorab zu, gewissermaßen an den Gremien vorbei. Ausgehebelt heißt das dann im Fachjargon! Sehr gerne wird bei Filetstücken gehebelt. Warum die Ortsgemeinden auch unnötig belasten, wenn ein Deal auch unkomplizierter eingefädelt werden könnte.

Vielleicht so: Kleiner Aufschlag für den Eigentümer und schwupp, sind Vorkaufsrechte zwar unlauter, aber elegant ausgehebelt. „Gefickt eingeschädelt“! Muss ja niemand wissen und kriegt auch keiner so wirklich mit! Stellt sich die Frage, ob Bürgermeister, die so tricksen und handeln, noch in ihren Ämtern bleiben dürfen? Ja, sie dürfen! Warum? Nun, weil sie es können und weil Teile der Zunft es schon immer so handhabten. Geheim und im Verborgenen, ziehen sie ihre Strippen mit der Gelassenheit von Androiden. Nun, sollen hier ja keine Pauschalurteile gefällt werden. Anrüchiges Erwerben von Land, analog der zuvor geschilderten Art und Weise, werden hier im Ländle und anderswo sicherlich die Ausnahme bilden. Sprichwörtlich bestätigen die allerdings die Regel. So mancher wird sich sicher fragen, warum der Blog so ein allgemeines unspezifisches Blabla gerade jetzt, an einem sonnigen Sonntag, wieder ins Schaufenster stellt. Aus gegebenen Anlass? Ja, nein, vielleicht? Maybe? Warten wir es ab! Diese und andere Bürgermeister-Geschichten sind natürlich frei erfunden. Alles nur blanke Theorie! Solche unehrenhaften Gemeindevorsteher gibt’s nämlich in Wirklichkeit gar nicht. Amen! Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder realen Personen wären daher rein zufällig.

Bürgersprechstunde mit Landrätin!

Heute wagt sich Landrätin Bettina Dickes nach Kirn. Genauer formuliert, hält sie ab 10 Uhr ihre turnusgemäße Bürgersprechstunde just am Markttag in Sichtweite des Brunnes ab. Wobei, Markt, ist die schiere Übertreibung. Bei nur einem Obst- und Gemüseständchen, verbietet es sich Markttag als Oberbegriff überhaupt zu verwenden. Dass der kränkelt, ist ein anderes Thema, welches bei den Verantwortlichen allerdings nicht auf der Agenda zu sein scheint. Dass es auch anders, halt lebhafter geht, beweist das kleine Bad Sobernheim. Zurück zur Sprechstunde. Alle leidgeplagten Wischmann-Patienten sollten in dieser Stunde bei der Kreis-Chefin aufschlagen und ihren Unmut kundtun. Der Frust bei vielen sitzt tief. raus damit! Wie überhaupt die Notlagen Ärzteversorgung und Krankenhaus Kernthemen sein sollten. Dickes müssen die Ohren klingen. Was hat sie für Konzepte? Was hat sie für Ideen, um das Kirner Land diesbezüglich nicht ausbluten zu lassen? Nicht immer nur Belangloses beackern, Schwatzen oder heile Welt Eindrücke einfangen. Nein, mal Tacheles am Stand reden – passt! Und auch der Wertstoffhof sollte bei den Diskussionen nicht ausgespart werden. Der gehört zurück ins Kirner Land. Und der Grünschnittplatz muss bleiben. Gerüchteweise steht der in Oberhausen auf der Kippe. Gibt es ein klares Statement hierzu? Die Fragen könnten auch die Pressevertreter stellen. Tun die in der Regel aber nicht. Passt nicht zur „Heile-Welt-Wir-Haben-Uns-Alle-Lieb-Kuschel-Kurs“. Da müssen die Bürger schon selbst ran. Es gibt viel zu bereden, packt es an. Also worauf noch warten liebe Leute? Die Landrätin stellt sich allen ihren Fragen. Da muss Mann und Frau doch hin. Der Blog würde ja gerne, weilt aber weit, weit weg, im Urlaub.    

Ärztemangel: So schaut’s aus! So kann’s gehen!

„Keine Ahnung keine Meinung kein Konzept“ – der Blog wird nicht müde werden, die Schlafmützigkeit der Verbandsgemeinde, hinsichtlich einer ausreichenden Ärzteversorgung im Kirner Land, jetzt und in Zukunft, anzuprangern. Zugegeben, meckern ist leicht. Vielleicht stellt sich der kritische Heckenschütze die Arzt-Akquise auch viel zu einfach vor? Maybe? Logisch, unter Ärztemangel leiden viele Regionen. Tendenz zunehmend! Leider konkurriert das Kirner Land mit wesentlich attraktiveren Landstrichen. Den letzten beißen die Hunde. So oder so ähnlich lässt sich der Konkurrenzkampf wohl am ehesten umschreiben. Die Weißkittel haben schließlich die Qual der Wahl. Die sind eine seltene Spezies. Warum? Es werden einfach zu wenig Studienplätze vorgehalten. Wenn das Kirner Land mitmischen und nicht gänzlich abgehängt werden will, dann muss ein attraktives Konzept her. Angebote an Ärzte richten, die man nicht ablehnen kann – passt! Alles ist erlaubt! Wie könnten die Privilegien aussehen? Zunächst geht es darum die Werbemaschinerie anzuheizen. Aber sowas von! In Arztblättern, Plakatwänden, Universitäten, Fachlektüren, Ärztekammern – überall muss das Kirner Land Präsenz zeigen. Werben analog der Tourismusbranche – passt!

Ferner gilt es die Mundpropaganda zu forcieren. Irgendeiner kennt immer jemand, der wiederum jemanden kennt, der was weiß und helfen kann. Und so weiter und so fort! Lockangebote schnüren: Wie könnten die gestaltet werden? Etwa Hilfestellung in allem Lebenslagen! Will heißen bei der Wohnungs- und Praxissuche bis hin zu mietfreien Räumlichkeiten, Vergabe von Bauplätzenund, und, und. Wie schaut es mit einem Medizinischen Versorgungszentrum auf der grünen Wiese aus? Andere Kommunen betreiben die längst in eigener Regie. Vorteil für die Ärzte, sie sind angestellt und müssen sich nicht mit Abrechnungen, Personal und infrastrukturellen Angelegenheiten befassen. Weiterer Vorteil, flexiblere Arbeitszeiten und Teilzeitangebote. Merke, die meisten Mediziner sind inzwischen Frauen, die ihre Schwerpunkte auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf legen. Die streben generell keine Selbständigkeit an. Im Gegenteil: Die suchen Angestelltenverhältnisse.

Überhaupt, ein Versorgungszentrum scheint das naheliegendste Modell zu sein. Die VG denkt (noch) nicht in diese Richtung. Zumindest sprechen keine Indizien dafür. Die könnte ein solches unterhalten. Andere Kommunen machen das längt. Ein Fehler? Und wie! Keine Gedankenspiele dürfen tabu sein. In den nächsten Jahren wird die Hausarztlandkarte noch mehr ausdünnen. Die politisch Verantwortlichen müssen endlich handeln. Jetzt!  Ein Ärztehaus im Kirner Land! Für den Blog ist das die Lösung schlechthin. Anfangen und dann sukzessive aufbauen und erweitern – passt. Dafür braucht es Visionen und Mut. Am besten beides! Weder das Eine, noch das Andere haben die Verantwortlichen unter dem Dach der VG in ihrer DNA verankert. Stattessen herrscht Schwerfälligkeit. Man steckt immerzu im „Weiter so“ fest. Nur nicht nach vorne Denken, geschweige denn Handeln. Es reicht eben nicht für den großen Wurf! Verlierer werden die Patienten sein und die verbliebenen Ärzte, auf deren Schultern sich immer mehr Patienten verteilen werden.   

Ärztemangel im Kirner Land: Kommt jetzt Bewegung in die Angelegenheit?

Wie sagt doch der Volksmund: „Besser spät als nie“! Offenbar will man jetzt mit Werbeanzeigen dem drohenden medizinischen Versorgungsnotstand begegnen. Der ist zwar schon seit Jahren hinlänglich bekannt und in kreisinternen Studien festgehalten, aber so richtig aktiv sind weder die politisch, noch die medizinisch Verantwortlichen geworden. Bis jetzt! Scheinbar kommt jetzt Druck auf den Kessel. Wie anders ist es zu erklären, dass die Diakonie urplötzlich Werbeanzeigen für Flächen des Kirner Krankenhauses schaltet. Mietmindernd? Mietfrei? Ob sich der Träger diesbezüglich entgegenkommend erweisen könnte, darf angezweifelt werden. Räumlichkeiten für Arztpraxen, Therapeutische Praxen oder soziale Dienste. Was steckt hinter der neuerlichen Offensive? Nun, offenbar hat die interne Werbe-Briefaktion der Diakonie nicht zum gewünschten Erfolg geführt. War aber auch eine blöde Idee vogelwild Heilpraktiker, wie etwa Uwe Rakow, für ein Engagement im Krankenhaus zu bewegen. Hallo, der Mann hat die 80er-Marke geknackt. Schwamm drüber. War sicherlich gut gemeint, aber leider nicht zu Ende gedacht! Wie so oft, wenn die Diakonie alleinverantwortlich handelt. mehr

Ortsumfahrung Hochstetten: Fahrbahnmarkierung aufgebracht!

Wenn Straßenmarkierungen aufgepinselt werden, dann ist nach Adam Riese mit einer baldigen Freigabe zu rechnen. Vieles deutet darauf hin, dass Fahrzeuge in Kürze auf der neuen Ortsumfahrung Hochstetten rollen werden. Zumindest in den mittleren Abschnitten, sind die leuchtend weißen Linien vollständig aufgebracht. Schaut in diesen Bereichen schon ziemlich fertig aus. Wenn jetzt noch Verkehrszeichen und Beschilderung aufgestellt sind, dürfte es bald heißen: Frei Fahrt für freie Bürger! Wobei, ganz so frei dürfen die Autofahrer sich gewiss nicht fühlen. Von wegen Gaspedal durchdrücken. Die werden in ihrem Fahrvergnügen sicherlich auf 80 km/h herunterreduziert werden. Entspanntes Fahren garantiert! Und das Beste daran, die Blechlawine rollt dann nicht mehr mittendurch, vielmehr am Ort vorbei. Der Blog ist jetzt schon gespannt wie ein Flitzebogen, inwieweit sich die Verlegung beruhigend auf die Ortslage auswirken wird. Schauen wir mal!  

Simmertal: Bitte mal die Gemeindeseite im Netz aktualisieren!

„In Simmertal fühlen wir uns wohl!“ „Schön, dass Sie hier sind!“ – Mit diesen Oberbegriffen empfängt die Ortsgemeinde die Reinklicker. Direkt darunter das Rücktrittsschreiben der Ortsbürgermeisterin! Passt irgendwie nicht zusammen! Versprüht auch keine Harmonie!

Der Wert einer Homepage hat in den Augen der Betrachter viel damit zu tun, wie aktuell und informativ sie ist. Nur eine aktuelle Homepage ist eine verlässliche  Informationsquelle für jeden Besucher. Gerade für kurzfristige Änderungen und Informationen ist das Internet das ideale Medium, welches man schnell und unkompliziert nutzen können! In Simmertal hat die Ortsbürgermeisterin schon vor Wochen in den Sack gehauen. Die Gründe sind bekannt und zu Genüge beackert worden. Warum grüßt „CB“ sie dann aber noch immer lächelnd von der Startseite? So, als ob nichts gewesen wäre. Noch dazu eine Ansprache in Form eines Corona-Appells an ihre Mitbürger. Ehrlich, die hat auf Seite eins nichts mehr verloren! Schon gar nicht, Wochen nach dem Eklat. Zugegeben über ihrem Titelbild ist eine Zeile mit dem Klick auf ihre Rücktrittsrede eingearbeitet.

Aber auch die ist mittlerweile Geschichte. An den inaktuellen Internetauftritt sollte der Ortsgemeinderat unbedingt mal ran. Die Titelseite anzupassen, kann ja nicht so aufwendig sein. Streiche Bleisinger und setze Termin und Bedingungen für die Neuwahlen – so wird ein Schuh daraus. Ein paar Hinweise auf den einzigen Bewerber hinzugeben und fertig. Nach der Wahl kann man ja wieder neu bewerten. Etwa, inwieweit man das Format in der bisherigen Form beibehalten möchte. Neuer Bürgermeister, neue Vorstellungen und neue Ideen? Wenn ja, lassen die sich prima einpflegen. Was gar nicht mehr geht, ist das momentane Format mit Bleisinger als Frontfrau und lächelnde Gruß-Tante! Die steht für das gestrige. Und die Episode will die Ortsgemeinde ja wohl schnellstmöglich hinter sich lassen. Also, passt Die Dorfseite an. Was sollen sonst die Besucher beim Reinklicken denken?   

Leben hinter der Wand!

Zumindest am Dorfeingang liegen Lust und Frust nahe beieinander. Die neue Mauer entlang der Ortsumfahrung, dürfte bei den unmittelbar betroffenen Anwohnern ein geteiltes Echo hervorrufen. Manche werden sich wie eingesperrt fühlen, manche geschützt. Wie die Berliner Mauer! Wenn sie neuerdings aus dem Fenster schauen, dann sehen die Bewohner der ersten Häuser Beton und Holz übereinander gestapelt. Sehr Viel und sehr hoch – daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Die neue Lärmschutzwand soll vor allem die Anlieger vor dem Krach schützen, den Autos und Lkw auf der parallel verlaufenden Bundesstraße machen. Für die meisten ist die ein Segen, hält die doch den Lärm von den Häusern fern. Es betrifft ja auch nur einige Menschen, deren Sicht geraubt wird. Freilich: Es war eine Sicht vor allem auf Autos. Aber es war eben eine Sicht. In den Häusern wird es nunmehr dunkler werden. Andere Anwohner fühlen sich jetzt besser geschützt. Manche Anlieger sind sehr froh darüber, andere wiederum ärgern sich. Jede Medaille hat zwei Seiten. Insgesamt wird die Lebensqualität jedoch zunehmen. Das Dorf erfährt insgesamt mehr Schutz durch die Lärmschutzwände. Fakt ist, diese Teile werden für mehr Lebensqualität sorgen. Einschränkung, die ersten Häuser. Die gucken jetzt halt gegen eine Wand aus Beton und Holz!

Ärztemangel nachgelegt: Die Politik schweigt zum Thema medizinische Versorgung im Kirner Land!

Mit Dr. Berno Wischmann schließt ein Internist und Hausarzt mit Ablauf des Jahres seine Praxis. Altersbedingt! Dem Öffentlichen Anzeiger war diese Ankündigung lediglich eine kurze Meldung wert, und die, noch dazu eingebettet in einen Beitrag zum Förderverein Krankenhaus Kirn. Dabei hat die Praxisaufgabe des „Platzhirschen“ enorme Konsequenzen. Spätestens mit dieser jetzt bekanntgewordenen Ankündigung, dürfte ein Hauen und Stechen hinsichtlich Restplätzen bei anderen niedergelassenen Ärzten einsetzen. Dabei melden die in Summe einen ebenso vollen Patientenstamm. Wo sollen die nunmehr alle unterkommen, ohne in Nachbarkreise pendeln zu müssen? Wieder ein Arzt weniger in Kirn! Der Blog berichtete vor ein paar Tagen ausführlich über einen drohenden Ärztemangel im Kirner Land. Einer, der sich alleine aus demografischen Gründen schon vor Jahren abzeichnete und einer, den die politisch Verantwortlichen so gar nicht auf der Agenda zu haben scheinen. Oder doch? Dabei müssten die doch nur eins und eins zusammenzählen, um wissen zu können, dass auch Ärzte einer natürlichen Haltwertbarkeit unterliegen. mehr

Das Wort zum Sonntag

Wer möchte es nicht, bei Google ganz weit oben stehen. Der Blog www.hochstetten-dhaun.info tummelt sich im ständigen Wechsel auf den obersten drei Plätzen. Nicht selten grüßt der sogar von der Pole-Position. Gibt man Hochstetten-Dhaun in die Suchmaschine ein, ploppt die etwas andere Homepage derzeit auf Platz zwei, hinter Wikipedia auf. Logisch, dass die etwas andere Seite von externen Besuchern mitunter als offizielle Homepage des Dorfes wahrgenommen wird. Mehr noch: Der Blog wird zum Bürgermeister, und die, ohne jemals an einer Wahl teilgenommen zu haben. Immer mal wieder wird der angerufen. Zuletzt wegen Investitionsfragen eines Bauträgers in der Ortsgemeinde. Meistens sind es aber belanglose Kleinigkeiten, bei deren Hilfestellung man kein Amtsträger sein muss. Etwa Fragen bezüglich Anschriften, Straßen, Bewohnern und, und, und. Da hilft der Blog sogleich unbürokratisch. Geht es um reine Dienstgeschäfte, dann verweist der auf das Bürgermeisterbüro.  

Diese und andere Besucher werden sich beim Durchklicken sicherlich das eine oder andere Mal verwundert die Augen reiben, wenn sie über Wahrheiten und Geschehnisse informiert werden, auf die sie bei offiziellen Seiten vergleichbarer Städte und Dörfer kaum stoßen. Wie schon erwähnt, es ist eine etwas andere Website mit einem anderen Ansatz. Es handelt sich eher, um einen breit gefächerten Blog mit Geschichten und Geschichtchen über das Dorf sowie das Kirner-Land. Offen und ehrlich eben. Hier wird nix geschönt. Einige Inhalte und Meinungen dürfte bei Betroffenen und Kritikern sicherlich für erhöhten Blutdruck sowie Wutpickel verantwortlich sein, aber der Blog versteht sich so gar nicht als Sprachrohr politischer „Eliten“. Im Gegenteil: Er entlarvt, deckt auf und legt Finger tief in klaffende Wunden hinein. Unzensiert, ungeniert, frech und bisweilen humorvoll verpackt – das kommt an. Nicht bei allen, aber bei der Mehrheit. Die Sprache ist deutlich, klar und manchmal derb, so versteht es jeder. Deshalb hat der Blog mittlerweile auch jede Menge Follower und in Konsequenz im Google-Ranking – im ständigen Wechsel mit Wikipedia – die Pole-Position inne.

Mal einfach vor sich hin gedacht: Rettungswache Hochstetten-Dhaun???

Warum nicht Hochstetten? Der Standort wäre ideal für eine Rettungswache!

Wow, nach dem Beitrag über die Rettungswache Kirn sind die Wogen hochgeschlagen. Aber sowas von! Die Beruhigung folgte auf dem Fuße. Landrätin Bettina Dickes ließ in einem persönlichen Kommentar wissen, dass die Rettungswache an einem anderen Standort neu errichtet werden soll. In jeder ihrer Zeilen schwang zwar Verärgerung darüber mit, dass dieses Thema überhaupt ins Schaufenster gelangen konnte, aber das Regieren ist nicht immer ein Wunschkonzert. Die alte Bleibe sei eben in Größe, Ausstattung und Lage nicht mehr zeitgemäß, lässt sie wissen. Soso! Ein Expertenteam sei gerade dabei, Lösungen auszuloten. Es dürfte in erster Linie um einen neuen Standort gehen. Verkehrsgünstig gelegen müsse der sein! Zentral müsse der sein! Nicht zu vergessen gut erreichbar müsse der sein! Schließlich gilt es gesetzlich vorgegeben Hilfsfristen einzuhalten. Vorteilhaft wäre dann ja wohl eine Fläche an der Bundesstraße, nicht unbedingt mehr im Stadtgebiet. Wo könnte eine neue Wache entstehen? Der Blog hat schon einen Vorschlag unterbreitet, will den aber nochmals wiederholen. Der spekuliert doch so gerne! In Hochstetten, an der neuen Ortsumfahrung, hat es gleich zwei geeignete Grundstücke an der Abfahrt Mitte. mehr

Schluss – Aus – Ende – Feierabend  – Der Geldautomat spuckt keine Kohle mehr aus!

Die Sparkasse hatte es bereits angekündigt und nun hat sie diese umgesetzt – der Geldautomat am „Lädchen“ spuckt kein Geld mehr aus. Kann der auch nicht, denn der ist abmontiert worden. Hochstetten-Dhaun ist nunmehr bargeldfrei. Will heißen, wer im Ort Geld abholen möchte ist hier gekniffen. Eine Platte verdeckt die Stelle, wo früher Menschen im Miinutentakt aufschlugen. Ersatzlos gestrichen, so schnell kann es gehen. Kleines Anschreiben mit Verweis auf Kirn und das wars dann auch schon. Ist das der Anfang vom Ende der dörflichen Infrastruktur-Zentrale? es steht zu befürchten! Geldautomat weg, Bäckerei nur noch halbtags besetzt. Man braucht kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass die Bäckertheke in naher Zukunft gleich ganz hochgeklappt werden wird. Spätestens dann, wenn der Verkehr über die neue Ortsumfahrung rollt, wird der Inhaber gewiss die Situation neu beurteilen. Nur so eine Vermutung. Die liegt aber nahe. Was wird dann aus dem Gebäude? Noch ist es ja nicht soweit. Vielleicht irrt der Blog ja auch und sieht nur mal wieder dunkle Wolken, wo keine sind. Schön wärs!

Problemfall Hausärzte!

Eine Angelegenheit, die immer mehr in den Fokus rückt:  Mediziner mögen Städte, in abgelegenen Orten lassen sie sich allerdings ungern nieder, schon gar nicht als Selbständige. Die Ärzteblätter sind voll mit Annoncen, die Praxen quer Beet durch die Republik anbieten. Landesweit herrscht Mangel an Landärzten. Aktuell hat auch das Kirner Land einen „Notruf“ geschaltet. Ende des Jahres geht Dr. Wischmann in den Ruhestand. Nachfolger, Fehlanzeige. Dabei wäre eine nahtlose Fortführung dringend geboten, weil sich der mehr als stattliche Patientenstamm bei weitem nicht auf die umliegenden hausärztlichen Praxen wird verteilen lassen. Der Grund: In Kirn herrscht jetzt schon nahezu Aufnahmestopp und auch die Ärzte in der Verbandsgemeinde arbeiten am Limit. Man muss sicherlich kein Prophet sein, um vorherzusehen zu können, dass ein Hauen und Stechen bei der Vergabe um eventuelle Restplätze einsetzen wird. Keine Frage, Kirn droht die Unterversorgung! mehr

Post vom Blog an Frau Dickes!

Boah, da wurde der Blog mal so richtig abgewatscht. „Was Sie hier spekulieren, ist Quatsch. Und mit dem machen Sie Angst.“ – Landrätin Bettina Dickes fühlte sich doch tatsächlich genötigt, einen Kommentar auf den Beitrag über das eventuelle Aus der Rettungswache am Standort Krankenhaus zu schreiben. Neben aller Kritik, klärte sie über die Angelegenheit auf. Dass sie mit ihren Absichten nicht schon im Vorfeld über die üblichen Kanäle an die Öffentlichkeit herantrat – geschenkt. Sei’s drum, das Kirner Land weiß jetzt Bescheid. Dem bösen Blog sei Dank! Die Rettungswache bleibt dem Kirner Land erhalten. Man suche nach einem geeigneten Standort. Vielmehr tun das Experten. Die sollen mal nach Hochstetten-Dhaun ins neue Industriegebiet schauen. Kurzer Tipp am Rande!

Wegen der engen Gassen rund um das Krankenhaus und den damit verbundenen Zeitverzögerungen, hinsichtlich einer bestmöglichen Versorgung, könne man den Standort nicht mehr halten. Dass die auch schon beim Bau der dann ja wohl jetzt alten Wache existierten – nochmals geschenkt. Auch, dass davon in früheren Pressemeldungen niemals die Rede war. Da hieß es immerzu nur Aus- und Umbau! Politik schafft sich nun einmal die Welt, wie sie ihr gefällt. Deren Gedankengänge sind halt nicht immer nachvollziehbar. Schon gar nicht, wenn der gesunde Menschenverstand sich meldet. „Der Blog schürt Ängste“, meint Frau Dickes. Einspruch! Der spricht nur Themen auf seine Art und Weise an. Und der bedient sich auch Informationen aus der Presse. Merke, was in der Zeitung steht stimmt!

Konkret müssen sie jetzt in erster Linie dem Öffentlichen Anzeiger unterstellen in dieser Angelegenheit Unwahrheiten zu verbreiten. Denn dort stand nämlich geschrieben, Zitat: …Da geht es etwa um den Notarzt im Kirner Krankenhaus, weil die Rettungswache auf der Kippe steht und mit einem Neubau in den Hunsrück umgesiedelt werden könnte.“  Nur ein Halbsatz. Es sind immer die gefährlichen Halbsätze, die einen aufrütteln. Da müssen doch die Alarmglocken läuten. Und Alarm kann der Blog. Gut so, denn die Angelegenheit ist jetzt ja geklärt. Die Rettungswache bleibt im Kirner Land. Frau Dickes, dieses Bohei hätten Sie sich ersparen können. Einfach mal im Vorfeld umfangreich aufklären und über die Beweggründe rechtzeitig informieren, etwa wo der Weg hingeht. Nicht immer nur rumeiern. Probieren Sie es. Es tut gar nicht weh. Dann verstummen auch solche bösen Blogs.     

Rettungswache Kirn: Es sollten alle Alarmgglocken schrillen!

Soso, die Kirner Rettungswache entspricht in Aufbau und Größe nicht mehr heutigen Ansprüchen. Die Erkenntnis ist ja nicht neu. Seit Jahren schon sind die unhaltbaren Zustände den politisch Verantwortlichen bekannt. Passiert ist bis dato nichts! Es wurde höchstens mal drüber geschwätzt! Steckt da etwa Methode dahinter? Hat man niemals ernsthaft erwogen Kirn auszubauen? Der Verdacht liegt nahe! Schon Im Februar 2020 hatte Landrätin Bettina Dickes (CDU) einen Tag der Rettungswachen für sich reklamiert, um diesbezüglich Aufmerksamkeit zu erzeugen. Den Worten wollte sie Taten folgen lassen. Kam aber nix! Stattdessen sitzt man die Angelegenheit aus. Neuesten Meldungen zufolge, soll die Kirner Rettungswache jetzt sogar gleich ganz geschlossen werden. Statt Um- und Ausbau, die Schließung. Geht’s noch. Was rauchen die in Bad Kreuznach immer nur für ein Zeugs, was derart die Sinne vernebelt. Die Rettungswache ist Daseinsvorsorge. Die gilt es um jeden Preis zu erhalten. Was nützt dem Kirner Land eine Alternative irgendwo in der Fläche? Merke, zu weite Anfahrtswege gefährden Leben! Wenn die Erweiterung am Krankenhaus aus Platzgründen urplötzlich nicht mehr möglich sein sollte, dann doch bitteschön in der Nähe einen neuen Standort suchen. Verkehrsgünstige Flächen wird es ja wohl geben. Aber doch nicht Waldfriede im Heckenland! Das wäre ja der Treppenwitz des Jahres! mehr

Simmertal: Jürgen Tatzke will Bürgermeister werden!

Die Katze ist aus dem Sack. Der bisherige Erste Beigeordnete Jürgen Tatzke will Bürgermeister werden. Er stellt sich als Einzelbewerber zur Wahl. Frei nach Horst Schlemmer: „Isch kandidiere“!  Die SPD schickt keinen eigenen Kandidaten ins Rennen. Diese Tatsache kann durchaus als fraktionsübergreifender Vertrauensbeweis gewertet werden. Vielleicht hatten die aber auch nur keinen Namen auf ihrem Zettel. Sei’s drum, der Freie Wähler hat die „Eier“ Simmertal in einer schwierigen Lage vorstehen zu wollen. Alleine für diese Bereitschaft gebührt ihm Respekt und Anerkennung. Der Kerle wird allerdings nicht auf ungeteilte Gegenliebe treffen. Gilt der doch in den Augen seiner gewissermaßen Vorgängerin als einer ihrer Königsmörder.

Schlimmer, die Geschichte hat uns gelehrt: Frauen reagieren nicht selten dauerhaft ebsch und nachtragend auf subjektiv tief empfundene Kränkungen! Mit Störfeuern aus ihrer Ecke sowie aus der ihrer Anhängerschar, wird der Kandidat rechnen müssen. Für ihn und den Ortsgemeinderat wird es nunmehr darum gehen Einigkeit und Geschlossenheit zu demonstrieren, damit der „gemeinsame“ Kandidat die Stimmenmehrheit erfährt. Ein mehrheitliches „NEIN“ an der Wahlurne wäre wenig hilfreich. Im Gegenteil! Das wäre der Supergau. Diesbezüglich gilt es nunmehr aufzuklären. Wenn das umfassend gelingt, dann klappt das auch mit dem neuen Bürgermeister. Dass Tatzke will und kann beweist er gerade jetzt in der Übergangszeit. In Simmertal ist es angenehm still geworden, ja fast schon harmonisch! Die Ruhe ist durchaus auch sein Verdienst. Mit ihm und seinem kooperativen Führungsstil zurück zur Normalität – passt!

Die Sache mit der Corona-Statistik!

Täglich veröffentlicht die Corona-Stabsstelle des Landkreises die neusten Zahlen. Gut so, denn Transparenz ist richtig und wichtig! Was jedoch überrascht, ist dieser Wert: „Es befinden sich sechs Personen in stationärer Behandlung, davon sind drei Personen
vollständig geimpft.“
Will heißen, Stand jetzt stehen die Chancen nach einer Infizierung im Krankenhaus zu landen sowohl für Geimpfte, als auch Ungeimpfte fifty-fifty! So gesehen, eine miese Quote für den Landkreis Bad Kreuznach. Querdenker und Einfallspinsel müssen nach der Momentaufnahme denken, dass egal ist, ob  man geimpft oder nicht, die Chance ins Krankenhaushaus zu kommen gleich sind. Die Info ist also wenig hilfreich. Mehr noch: Die verunsichert! Interessanter wäre hingegen, wenn eine Unterscheidung hinsichtlich der Schwere der Erkrankung von Geimpften und Ungeimpften getroffen werden würde. Bei welchem Impfstoff waren die Durchbrüche? Dahingehend sollte man mal eine Statistik führen. Zugegeben, bei sechs stationären Patienten ist das schwierig. Aber für die Zukunft sollte man diese anpassen:  Mehr die Unterschiede herausarbeiten – passt! Wann geimpft? Mit was geimpft? Wie ist der Krankheitsverlauf? Mehr Aussagekraft einbauen wäre angezeigt. Einfach mal darüber nachdenken!

Die Wildgrafen sind tot – lang lebe der neue Wildgraf Rüdiger Lanz!

Was für ein Personenkult! Dem Blog ist die Huldigung des neuen Schlossherrn dann doch etwa to much. Keine Frage, Rüdiger Lanz der Erste hat das Dhauner Schloß enorm aufgewertet. Wie sehr, hat der Blog schon in einem gesonderten Beitrag herausgehoben. Der hat ihm eine eins mit Sternchen ins nigelnagelneue wildgräfliche Stammbuch geschrieben. Keine Frage, der Kerle hat eine neue Seite des Geschichtsbuches aufgeschlagen. Viel (blaues) Herzblut und viel Zaster hat er in „sein“ Schloss investiert. Die Politik verneigt sich, die Presse widmet seiner Regentschaft jetzt schon Sonderseiten. Mehr noch: Alle zusammen kriegen sich gar nicht mehr ein vor Lobhudelei. Zu vorschnell? Ist es für eine erste aussagekräftige Schloss-Bilanz nicht noch zu früh? Zugegeben, die Momentaufnahme überzeugt zwar, aber wie verhält sich das Projekt in einigen Jahren? Kontinuität heißt das Zauberwort.

Inwieweit die nachhaltig und dauerhaft einsetzt, wird nur die Zukunft zeigen können. Verrückt, ihm zu Ehren wurde sogar eine Hymne komponiert. Mehr Superlative geht nicht. Der Schlossherr wünschte sich als neue Anschrift Schlossallee, der Schlossherr bekam sie nunmehr symbolisch mit einem passenden Straßenschild überreicht, und dies, obwohl das Sträßchen so gar nichts mit einer Allee gemein hat. Was soll’s, kleine Gesten erhalten nun einmal die Freundschaft. Man will ja schließlich den neuen Schlossherren bei Laune halten. Gewogen sein – passt! Fehlt jetzt eigentlich nur noch ein Titel. Ja, ein Titel muss her für den neuen Stammsitz. Hochtrabend und würdig sollte der klingen. Ein „von und zu“. Diesbezüglich wird der huldigenden Politiker-Kaste sicherlich noch etwas einfallen. Heiraten scheidet ja wohl aus. Adoption dürfte ebenso schwierig werden. Bliebe nur ein Ehrentitel durch die Hintertür, quasi durch Hand auflegen. „Wildgraf hoch zu Dhaun“ oder „Wildgraf von der Lichtgestalt“ (kleines Wortspiel) – irgendeine Schloss-Satzung wird eine Verleihung schon erlauben. Genug gestichelt. Der Blog will nur mal eben schnell erden. Nicht das der Schlossherr noch seine bürgerliche Bodenhaftung verliert.

Kirner Rettungswache am Krankenhaus steht offenbar vor dem Aus!

Soso, die Kirner Rettungswache entspricht in Aufbau und Größe nicht mehr heutigen Ansprüchen. Die Erkenntnis ist ja nicht neu. Seit Jahren schon sind die unhaltbaren Zustände den politisch Verantwortlichen bekannt. Passiert ist bis dato nichts! Es wurde höchstens mal drüber geschwätzt! Steckt da etwa Methode dahinter? Hat man nie ernsthaft erwogen Kirn auszubauen? Der Verdacht liegt nahe! Schon Im Februar 2020 hatte Landrätin Bettina Dickes (CDU) einen Tag der Rettungswachen für sich reklamiert, um diesbezüglich Aufmerksamkeit zu erzeugen. Den Worten wollte sie Taten folgen lassen. Kam aber nix! Stattdessen sitzt man die Angelegenheit aus. Neuesten Meldungen zufolge, soll die Kirner Rettungswache jetzt sogar gleich ganz geschlossen werden. Statt Um- und Ausbau, die Schließung. Geht’s noch. Was rauchen die in Bad Kreuznach immer nur für ein Zeugs, was derart die Sinne vernebelt. Die Rettungswache ist Daseinsvorsorge. Die gilt es um jeden Preis zu erhalten. Was nützt dem Kirner Land eine Alternative irgendwo in der Fläche? Merke, zu weite Anfahrtswege gefährden Leben! Wenn die Erweiterung am Krankenhaus aus Platzgründen urplötzlich nicht mehr möglich sein sollte, dann doch bitteschön in der Nähe einen neuen Standort suchen. Verkehrsgünstige Flächen wird es ja wohl geben. Aber doch nicht Waldfriede im Heckenland! Das wäre ja der Treppenwitz des Jahres! mehr

Simmertal wird die Wahl haben?

Aus gegebenen Anlass einen kurzen Blick auf Simmertal wagen. Da läuft ja heute die Bewerberfrist für die Bürgermeister-Kandidaten ab. Wer wird Nachfolger beziehungsweise Nachfolgerin von Christina Bleisinger? Bisher sind ja noch keine Namen durchgesickert. Der Blog ist sich aber sicher, dass es eine Wahl geben wird. Nur ein Gefühl! Ruhig bleiben, irgendwer wird seinen Hut schon noch in den Ring werfen. Wetten? Zugegeben, die Entscheidung will wohl überlegt sein. Warum? Nun, Simmertal lässt sich nun einmal nicht nebenher regieren. Bei rund 2000 Einwohnern ist die Chef-Rolle eine sowohl anspruchsvolle, als auch tagfüllende Angelegenheit. Für „normal“ berufstätige Menschen ist diese Aufgabe kaum zu bewältigen. Dafür braucht es dann schon besondere Sonderprivilegien am Arbeitsplatz. Aber wer hat die schon? Hinzu kommt eine nicht mehr wegzudiskutierende Spaltung. Die  Gründe und Ursachen sind landläufig bekannt. Es braucht jetzt vor allem einen besonnenen Versöhner mit Maß und Mitte und Fortune an der Spitze. Einer oder eine mit hoher Akzeptanz im Dorf. Bewerber, die völlig unbelastet sind wären wünschenswert. Nur wachsen in Frage kommende Personen nicht auf den Bäumen. Gib es überhaupt solche im Ort? Schwierig, schwierig! Stünden diese Schlange, dann wären längst schon Namen durchgesickert. Weil das nicht so ist, dürften letztlich höchstens ein oder zwei Kandidaten in Frage kommen. Sind es wieder die üblichen Verdächtigen? Wenn überhaupt, werden die sich dann auch erst auf der Zielgeraden, also kurz vor Anmeldeschluss, outen. Der Blog legt sich fest: Die Simmertaler werden im Dezember zur Wahl aufgerufen! Einer oder eine werden sich finden. Schicken FWG und SPD Kandidaten ins Rennen? Die Spannung wächst?  

Schloss Dhaun erstrahlt im neuen Glanz!

„Tradition trifft die Moderne“. Wie das jahrhundertealte Dhauner Schloss aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst wurde und zum regionalen Leuchtturm avanciert. So oder so ähnlich lässt sich die jüngste Entwicklung rund um das altehrwürdige Gemäuer wohl am ehesten in einer Schlagzeile umschreiben. Der neue Schlossherr Rüdiger Lanz hat hier ganze Arbeit geleistet und seinen Worten Taten folgen lassen. Respekt und Hut ab vor einem Ergebnis, welches zu jeder Tages und Nachtzeit durchaus Maßstäbe setzt. Warum Nacht? Natürlich wegen der Ausleuchtung! Keine Frage, Schloss Dhaun wurde durch die aufwendige Neuanlegung massiv aufgewertet und steht mehr denn je Pate für einen besonderen Ort der Begegnung! Warum? Nun, sowohl der obere große Innenhof, als auch darunter der etwas kleinere – inklusive der angrenzenden Freiluftkirche – strotzen geradezu vor Charme und Esprit. Alles harmoniert, angefangen bei den Beeten, über die Gestaltung der Wege bis hin zu den Statuen, Brunnen, Farben und den Sitzmöglichkeiten sowie Ruheoasen! Details verraten, hier hat jemand eine Menge Herzblut investiert. Die Besucher schwärmen! Zurecht! Es lebe das Lanz-Zeitalter! Möge es recht lange andauern und möge es noch weitere Überraschungen parat halten. mehr

Picknick Müll am Eingang Geologischer Lehrpfad!

Was für ein Anblick! Picknicken ja, aber dann nehmt in Gottes Namen doch auch euren Müll mit!!! Die Doofen wollen einfach nicht aussterben. Wer macht so was und warum? Nun, gegen Dummheit ist nun einmal kein Kraut gewachsen. Appelle an die Vernunft bringen bei einem bestimmten Klientel so gar nichts. LEIDER! Jetzt hat es den Eingang zum Geologischen Lehrpfad, von Dhaun kommend, getroffen. Essenreste, Verpackungen und Flaschen wurden von Unbekannt zurückgelassen. Pfui! Möge Euch das Mahl schwer im Magen liegen. Besser, ihr habt Euch selbigen verdorben.

Das Wort zum Sonntag: Schlosspark!

Lustwandeln ist ab heute wieder auf dem gesamten Schlossgelände möglich. Wenn das mal keine gute Nachricht ist. Jahrzehntelang schlummerte das gesamte Areal eher stiefmütterlich vor sich hin. Mehr noch: Meist kamen Wiesen und Beete nur ungepflegt, trist und verwildert daher! Blüten-Farbtupfer, Fehlanzeige! Doch ab heute wird alles anders. Zumindest punktuell. Hat es der neue Schlossherr vermocht, den Innenhöfen frischen und zeitgemäßen Touch – mit Charme und Esprit – zu verpassen? Hat der Kerle nicht nur reichlich Pulver, vielmehr auch einen grünen Daumen? Hat er seinen Worten Taten folgen lassen? Nicht zu vergessen, die sicherlich damit einhergehenden Lichteffekte bei Dunkelheit? Kombinationen, die bei der Vorstellung gestern offenbar Wirkung zeigten. Logisch, dass sich die kommunale Polit-Prominenz zu diesem ganz besonderen Anlass die Ehre gab und in der jetzt Schlossallee aufschlug. Und logisch, dass die Knipser sogleich nette Bildchen posteten. SPD und Weingarten waren Erster. Die Partei hat halt momentan die Nase vorn. Weit hintendran die CDU, in Person von Bettina Dickes mit „Lucky TJ“ m Schlepptau. Der muss immer lächelnd stramm stehen, wenn die Kreis-Fisrt-Lady sich inszeniert.

Heute lichtet sich also der Vorhang für die Öffentlichkeit. Der Blog hatte die Tage mal heimlich hinter die Absperrung gelinst, aber nicht viel Einblicke erfahren. Macht ja nix, Gelegenheit gibt es ja noch zu Genüge, um die Beete in Augenschein nehmen zu können. Der urteilt eben später. Fakt ist, das Schloss hat sich augenscheinlich herausgeputzt. Neuer Anstrich, neuer Garten – passt! Oder doch nicht? Schauen wir mal genauer hin (Bericht folgt)! Zugegeben, das weitläufige Park-Areal ist noch wie immer. Inwieweit sich vor der Bühne noch etwas tut, bleibt abzuwarten. Der Blog rechnet noch immer mit einem großen Brunnen auf der Wiese und der hat auch die Hoffnung auf die Seilbahnanbindung (noch) nicht aufgegeben. Das ist jedoch der heimliche Wunsch Vater des Gedankens.  

Schönes Fleckchen in Johannisberg! Baugebiet „Auf der Dörrwiese“?

Es sind oftmals die unscheinbaren Meldungen, die sich hinterher als richtungsweisend herauskristallisieren. In Hochstetten-Dhaun hat sich eine Dorfentwicklungsausschuss gebildet, der aufzeigen soll, wo der Weg der Ortsgemeinde hingehen könnte. In erster Linie geht es darum, in den einzelnen Ortsteilen Flächen herauszuarbeiten, auf denen zukünftig Bau- oder Gewerbegebiete entstehen könnten. Wo führt der Weg in den nächsten fünf bis zehn Jahren hin? Was könnten die „Experten“ so alles auf der Pfanne haben? Nun, das Rad muss nicht neu erfunden werden. Geeignete Flächen in den einzelnen Ortsteilen liegen auf der Hand.  Der Blog will mal vorgreifen und nach und nach jetzt noch brach liegendes Bauland vorstellen. Ganz gewiefte Insider wissen eh schon längst wo der Hase hin hoppelt. Dem Vernehmen nach wurden auch schon kräftig die Klinken geputzt, um jetzt noch wertloses Land, loszueisen. Butter bei die Fische, welche Flächen kommen für zukünftige Bebauungen in Frage?

Vor den Toren von Johannisberg hat es ein ideales Plateau. Zwischen Häuserzeilen und dem Waldesrand ist reichlich Platz für bis zu 50 Plätze. Grobe Schätzung aus der Hüfte geschossen, wohlgemerkt. Ausdehnen könnte man das Baugebiet noch Richtung Dhaun. Zusammengefasst hat das Gebiet gewaltig Potenzial. Bei Weinreben würde man von einer Top-Lage sprechen. Top-Lage auch für Häuser? Auf jeden Fall! Ganz leichte Hanglage und eine gute Anbindung und dazu reichlich Platz für Eteppenerschließung – passt! Besser geht nicht. Hier lassen sich Wohnträume erfüllen. Was spricht dagegen? Nichts! Die exklusive Lage, dürfte auch dem Dorfentwicklungsausschuss nicht verborgen bleiben. Wie schaut es mit den Besitzverhältnissen die Gemarkung betreffend aus? Diesbezüglich hat der Blog (noch) keinerlei Kenntnis. Der macht sich mal schlau. Auch weiß der nicht, inwieweit Naturgesetze eine Bebauung hier nicht erlauben. Fazit: Für den Blog ist diese Lage die absolut schönste. Auch die Fläche gegenüber dem Parkplatz, am Ortseingang, mit bestem Blick ins Nahetal hinein. Bauerwartungsland vom allerfeinsten – passt! Als nächstes schaut der Blog nach Hochstetten. Wo hat es im Hauptort noch Potenzial?    

Halteverbot im Wendeplatz Brunnengasse!

Leidiges Thema Verkehrssünder Wendeplatz Brunnengasse! Die Gemeindearbeiter wissen von dem Ärgernis ein Liedchen zu singen. Zumindest liegt der Verdacht nahe. Sind sie doch meist die Leidtragenden, wenn Fahrzeuge im Rangierbereich des Bauhofs unberechtigt abgestellt werden. Damit ist jetzt allerdings Schluss. In Kürze sollen hier entsprechende Verkehrszeichen aufgestellt werden, um wildem Parken entgegenzuwirken. Zumindest hat man dann eine Handhabe, um entsprechende Knöllchen verteilen zu können. Der Aufstellungsbeschluss wurde in der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung gefasst. Beschlossen, umgesetzt? Hochstetten-Dhaun ist nicht gerade bekannt dafür den Schilderwald aktuell zu halten, geschweige denn ausgeblichene Verkehrszeichen adäquat zu ersetzen. Von daher, kann es durchaus noch dauern.    

Brief an den SPD-Wahlsieger (Kanzler) Olaf Scholz zum Kirner Krankenhaus: Zeit, das sich was dreht!

Die Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ ist unzufrieden! Mehr noch: Die Verantwortlichen sind stinksauer über einen nicht enden wollenden Schwebezustand in XXL-Format! Mit einfachen Worten: Es will einfach kein Zug in das versprochene „Zug-Projekt“ kommen, und dies, obwohl alle Beteiligten immer wieder beteuern, dieses mit Leben füllen wollen. Das Krankenhaus verharrt in einem kritischen Schwebezustand. Das Heilmittel Zukunftsprojekt wurde entweder noch nicht verabreicht oder die Wirkung bleibt aus. Will heißen, es tut sich nichts. In Großbuchstaben „NICHTS“! Das Krankenhaus am Rande der Stadt muss weiterhin auf der Intensivstation beatmet werden. Prognose: Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel! Fakt ist, es wird weiter an einem breit aufgestellten Akutkrankenhaus vorbei dosiert. Daseinsvorsorge auf breiter Ebene geht anders. mehr

Leidiges Thema Wahlplakate!

Keine Wahl ohne Wahlplakate mit Kandidatenfotos. Doch schon Loriot wusste: „Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.“ Gerade SPD-Köpfe sieht man dieser Tage noch immer hoch oben auf Laternenmasten thronen, und dies, knapp zwei Wochen nach der Wahl. Vor allem in Hochstetten-Dhaun lächelt Little Joe die vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer noch immer an. Wie lange noch? Will heißen, entlang der Durchgangsstraße ist der Wahlgewinner noch omnipräsent, während Calamtity Julia längst ihre Bildchen für die nächste Chance eingemottet hat. Mit ihrer Heimat-Kampagne konnte sie bei den Wählern nicht punkten. Schauen wir mal, wie lange Joe noch hängen muss. Dort wo der Cowboy herkommt, also aus dem Wilden Westen, wäre das kein gutes Omen.  

Lüftung für Grundschulen des Kirner Landes!

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ oder „besser spät als nie“ – nach Lage der Dinge, treffen in der Filteranlagen-Angelegenheit Grundschulen irgendwie beide Zitate zu. Übrigens, beides Redenarten, die nicht unbedingt auf Tatendrang und Wachsamkeit hindeuten. Im Gegenteil! Kommt die Verbandsgemeinde nun doch noch aus dem Quark? Schaut ganz danach aus, denn man ist in die konkreten Planungen eingestiegen. Will heißen, Förderanträge werden jetzt gestellt. Endlich! Gravierende Fortschritte, geschweige denn eine rasche Umsetzung gehen anders. Das nächste jahr wird es wohl werden. Gut Ding, will Weile haben! Nächste Redensart! Dass andere Kommunen wesentlich weiter sind, ja sogar die Bundeszuschüsse längt auf ihren Konten verbucht haben – geschenkt. Die Kirner Verantwortlichen Denken und Handeln halt nicht nach dem Sprichwort „Der frühe Vogel fängt den Wurm“! Jetzt ist es aber genug mit den Sprichwörtern.

Zu den Fakten: Diese dezentralen RLT-Anlagen simulieren über Zu- und Abluft eine Fensterlüftung. Dadurch sinkt der CO2 Gehalt. Das ist sehr gut für die Konzentration.  Zu- und Abluft werden über Kreuzwärmetauscher geregelt. Das ist energetisch sinnvoll. Der Prozess verfügt auch über eine temperaturausgleichende Wirkung (im Sommer leicht kühl). 80  Prozent Förderung bis Klasse 5+6 übernimmt der Bund. Voraussetzung, der Antrag muss bis Ende des Jahres gestellt werden. Diese Deadline gilt es zu beachten.

Förderverein Stiftskirche St. Johannisberg

Keine Frage, der Förderverein Stiftskirche St. Johannisberg kann auf ein erfolgreiches Wirken zurückblicken. Hat der auch bei der neuerlichen Jahreshauptversammlung getan. Ohne das Engagement der Mitglieder und ohne das Guthaben auf dem Vereinskonto, wäre so manche Renovierung und so manche Anschaffung nicht möglich gewesen. Hut ab, vor einer Leistung, die man gar nicht hoch genug wertschätzen kann. Wo viel Licht ist, ist bekanntlich aber auch Schatten. Kritisch muss man die neuerliche Ankündigung in einer Schlagzeile des Öffentlichen Anzeigers hinterfragen, wonach der Förderverein das Projekt Austausch Kirchen-Heizung jetzt angehen möchte. Richtiger, der Pfarrer hat diesen Heizungsaustausch als Appell formuliert. Moment, sind solche umfangreichen Maßnahmen nicht Angelegenheit der evangelischen Kirchengemeinde selbst? Müsste die das Projekt nicht aus dem eigenen Saft stemmen?

Grundsätzlich ist es Ziel von Fördervereinen, zu helfen. Gut so! Der rührige Förderverein Stiftskirche ist immer dann da, wenn persönliche oder finanzielle Unterstützung gefragt ist. Denn nicht alles was rund um die Stiftskirche benötigt wird, ist auch immer durch den meist knapp bemessenen Etat der Kirchengemeinde finanzierbar. „Dazu“ – passt! Die sollten ihre Aufgabe aber nicht darin sehen, die ureigensten Pflichten der Kirchengemeinde zu übernehmen. Und der Austausch einer kompletten Heizung ist die Aufgabe des Hausherren und nicht die des Fördervereins. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Der könnte eventuell was zuschießen, aber doch nicht bei Planung und Ausführung vorneweggehen. Liest man die Zeilen in der Zeitung, muss man allerdings eben diesen Eindruck gewinnen. Bevor jetzt ein Aufschrei ertönt, es handelt sich hier um eine Einzelmeinung. Nicht mehr und nicht weniger.  

Das Wort zum Sonntag!

Waffengleichheit – Wer austeilt muss auch einstecken können. Der Blog hatte im Juli die Diakonie an den Pranger gestellt. Aber sowas von! Andrea Djifroudi, Mitglied der Unternehmenskommunikation, hatte sich über die insgesamt negative Darstellung ihres Hause echauffiert. Schließlich gehört es zu ihrer Berufsbeschreibung, das Image der Diakonie zu pflegen und wenn nötig aufzupolieren. Schwamm drüber! Seinerzeit wurde in einem persönlichen Gespräch gegenseitige Transparenz vereinbart. Will heißen, wann immer dem Blog Themen rund um das Kirner Krankenhaus unter den Nägeln brennen, die Diakonie stünde innerhalb eines Tages Rede und Antwort. Soweit die Theorie. Die Praxis ist eine andere. Der Blog wartet schon geschlagene drei Wochen auf eine Reaktion aus Bad Kreuznach. Es kann doch nicht so schwer sein drei klitzekleine Fragen, den Krankenhaus-Alltag betreffend, zu beantworten. Scheinbar doch! Sei‘ s drum, dann reimt sich der Blog halt seine eigenen Antworten zusammen. Unterstützt wird der von der BI Kirner Krankenhaus. Um was geht es genau? Drei Schlagworte: Patientenversorgung, Belegärzte, Parkplatz! Weitere Details in den nächsten Tagen.

Keine Symbolpolitik! Hochstetten-Dhaun versteht sich auf Waldumarmung!


In grauer Vergangenheit zog man einfach mit einem Karren in den Wald, um Holz zu sammeln. Die Zeiten sind zwar längst vorbei, allerdings ist der nachwachsende Rohstoff in Zeiten immer knapper und teurer werdender Ressourcen immer mehr gefragt. In keinem guten Haushalt darf mittlerweile ein schöner Kamin oder der gute alte Ofen in der Ecke fehlen. Und der will gefüttert werden, auch in Hochstetten-Dhaun. Kein Problem! Ressourcen hat es reichlich! Keine Frage, die Ortschaft kann Nachhaltigkeit. Seit je her verstehen sich die politisch verantwortlichen auf Forstwirtschaft. Man ist nicht auf Gewinnstreben aus. Da gibt es nichts, aber auch gar nichts zu meckern. „Die letzten fünf Jahren waren fette, die kommenden fünf Jahre werden eher magere“, fällt die Bilanz des Forstamtes rückblickend positiv aus. Man müsse jetzt mehr investieren.

In harten Zahlen ausgedrückt: 72.000 Euro Erlös stehen im Betriebsergebnis. Respekt! Einnahmen von 12.000 Euro stehen Ausgaben von 48.000 Euro gegenüber. Darin enthalten ist auch die Bundeswaldprämie in Höhe von 27.000 Euro. Der Ansatz für 2022 wirkt dagegen eher mager: 71.000 Euro Einnahmen stehen 63.000 Euro Ausgaben gegenüber. Der Gewinn wird kleiner ausfallen. Wie bereits erwähnt, die mageren Jahre stehen an. Geplant sind Aufforstungsmaßnahmen (1000 Weißtannen zum Preis von je 1 Euro) und Wegeinstandsetzung (6000 Euro). 720 Festmeter sollen im kommenden Jahr eingeschlagen werden. Übrigens, der Borkenkäfer meidet Hochstetten-Dhaun. Zumindest tritt der in den Wäldern der Ortsgemeinde nicht so geballt auf. Glück gehabt!

Nicht alles Gold was glänzt am Lieblingsplatz des Bürgermeisters – „Pfarrers Bänkelche“!

„Wanderfreunden in der Region Kirn sei „Pfarrer‘s Bänkelche“ empfohlen, ein Rastplatz auf der Meckenbacher Höhe.“ – Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell hat seinen Lieblingsplatz auf zwei Seiten im neuen Buch der Kultur- und Weinbotschafter ausführlich beschrieben. Herzblut und Leidenschaft stecken in seinen werbenden Worten für ein Kleinod, das unübersehbar unter erheblichen Unterhaltungsstau leidet. Beim Lesen könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass der erste Mann im Dorf regelmäßig den Rastplatz aufsucht. Eher nicht, denn sonst wäre dem sicherlich der zunehmend marode Zustand aufgefallen. Der Blog lässt den Fakten-Check ran: Die Bänke sind morsch, der Tisch droht zusammenzufallen und der Wildwuchs drumherum ist unübersehbar. Keine Frage, die Natur ist dabei, sich ihr Terrain zurückzuerobern. Gesamtnote mangelhaft!

Lediglich die Umgebungsbeschreibung sowie die Hinweise auf die Ausblicke in die Ferne entsprechen noch der Buch-Beschreibung. Wenn schon anpreisen, dann doch bitteschön bei der Wahrheit bleiben. Aktuell geht anders! Überhaupt, sollte ein Ortsbürgermeister nicht dafür Sorge tragen, dass sein Lieblingsplatz mehr Hege und Pflege erfährt? Wie überhaupt die Wanderwege in der Umgebung – etwa hinauf zum Hellberg – einer touristischen Aufwertung bedürfen. Dann klappt das auch mit dem Anlauf- und Orientierungspunkt. Die damaligen Kümmerer hatten ganze Arbeit geleistet. Ihr Erbe gilt es jetzt zu bewahren. Fazit: Des Bürgermeisters Lieblingsplatz entspricht nicht vollumfänglich seiner Buchbeschreibung. Papier ist bekanntlich geduldig für Schönschreiberei. Der momentane Istzustand lädt eher nicht zum Verweilen ein.

Wie ein Puzzle: Schallschutzwand schließt sich!

Es mutet an wie ein Konstrukt aus einem Märklin-Baukasten in XXXL-Format. Wie Zahnstocher ragen die Eisenpfosten entlang der Ortsumfahrung in die Höhe. Dazwischen waren schon vor Wochen Betonelemente eingesetzt worden. Über den Sockelplatten stapeln sich nunmehr die Holzwände. Es wird! Geht insgesamt viel schneller, als vom Blog gedacht. Respekt! Bei dem Tempo ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Schallschutzwand in ihrer ganzen Länge und Pracht steht. Und irgendwie wirkt die sogar recht schick! Inwieweit die später ihren Zweck erfüllt, bleibt abzuwarten. Wobei, Wände dieser Art schlucken den Schall deutlich. Wer es nicht glaubt, kann in Waldböckelheim eine Hörprobe nehmen. Hinter der Mauer herrscht fast schon gespenstige Stille. Greift mittlerweile ein Rädchen ins andere? Schaut ganz danach aus! Wird aber auch höchste Zeit, denn zeitlich hängt man schon einige Monate zurück im kommunizierten Zeitplan. Ursprünglich war die Straßenfreigabe schon für das Frühjahr 2021 vorgesehen.

Wie schon bei der Arztpraxis-Affäre. Architekturleistung beim Kindergarten-Projekt ist Familienangelegenheit!

Nach der Arztpraxis-Affäre ist vor der Kindergarten-Affäre? Zugegeben, polemische Frage, die dennoch erlaubt sein muss! Warum? Hinsichtlich einer mutmaßlichen freihändigen Vergabe von Architekturleistungen äußerten die Ratsmitglieder in der jüngsten Sitzung keinerlei Zweifel, geschweige denn holten sich konkrete Erkundigen ein, nachdem Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell das erforderliche Ausbau- und Sanierungsprojekt in einem Volumen vom 940.000 Euro Gewerk für Gewerk vorstellte. Die planerische Verantwortung trägt „Haus- und Hofarchitekt“ Gernot Schlarb (Schwager). Gab es zuvor eine Ausschreibung, aus der er als „Sieger“ hervorging? Alternativ, wurde der auf dem kleinen Dienstweg engagiert, weil er ja auch schon bei Vorhaben in der Vergangenheit dort aktiv war, also mit der baulichen Substanz bestens vertraut ist? Die Fragen bleiben (noch) unbeantwortet – Tendenz kurze Wege, kleiner Dienstweg! mehr

Der tiefe Fall der Julia Klöckner!

Da war die Welt noch in Ordnung! Die Schlagworte „Heimatherz“und „Wegenmorgen“ haben nicht gezogen. Die Klatsche fiel deftig aus. Braucht es einen Neustart?

Und es hat Rums gemacht! Deftige Wahlniederlage für die CDU im Allgemeinen und für Julia Klöckner im Besonderen! Ist das der Anfang vom Ende des Nahe-Politsternchen? Die Wahlschlappe lässt den Rückschluss zu. Hat am Ende Bettina Dickes nicht fest genug die Daumen für ihre Freundin gedrückt? Schaut ganz danach aus. Wie postete die doch noch vor der Wahl so zuversichtlich und euphorisch: mehr

Splitter aus dem Ortsgemeinderat: Baugebiet Im Scheiberling!

Bauplätze in Hochstetten-Dhaun sind Selbstläufer! Das Interesse war und ist immens. Alleine diese Zahl lässt gewaltig aufhorchen: Von 31 Bauplätzen im Neubaugebiet „Im Scheiberling“, sind 15 Flächen bereits reserviert. Will heißen, bei der Hälfte der Kapazität ist ein sofortiger Baubeginn zu erwarten. Einzig die Erschließung läuft der Kapelle bei weitem hinterher, und dies, schon sein Monaten, wenn nicht sogar Jahren. Bis Ende des Jahres will man die Ausschreibung für die Straßenanlegung auf den Weg gebracht haben, sodass im Frühjahr nächsten Jahres die Bagger anrollen können. So lautet zumindest der Plan! Entgegen alter Gewohnheiten, wird die Straße, bis auf die finale Tragschicht, komplett fertiggestellt. Ein Novum in der Baugeschichte des Dorfes! Will heißen, spätere Bauherren können sich am Straßenniveau orientieren und müssen nicht, wie sonst üblich, hinsichtlich der Höhenbestimmung im Nebel stochern. Gut so!

Als Herausforderung dürften sich die Verlegungen der Versorgungsleitungen, allen voran Abwassersystem, darstellen. Doch nix ist unmöglich! Sobald die Planungen abgeschlossen sind und diesbezüglich Klarheit herrscht, will die Ortsgemeinde über das komplette Projekt informieren. Das Versprechen hat Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell, während der jüngsten Ratssitzung, gegeben. Transparenz sei oberstes Gebot, heißt es weiter! Wobei, Hochstetten-Dhaun und Transparenz ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Sei’s drum! Nicht zuletzt auch deshalb die angekündigte Offenheit, weil sich bei den Anliegern des Baugebietes „Im Ameisacker“ Unmut regt. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und reichen von Anbindung über Verkehrsführung bis hin zu den Anschlüssen unter der Erde. Deren Forderung: „Wir wollen mitgenommen und eingebunden werden.“  

Überall zweitstärkste Kräfte: Kirn, Simmertal, Schwarzerden und weitere Höhengemeinden Hochburgen der AfD?

25,2 Prozent für die AFD in den Höhengemeinden Horbach, Weitersborn und Schwarzerden. Was für eine gewaltige Zahl! Zweitstärkste Kraft hinter der SPD und noch vor der CDU zu werden sagt vieles über einen Teil der Menschen aus, die dort leben. Sind die abgehängt? Geht es denen wirklich schlecht? So mies, dass die Alternative für Deutschland, eine durch und durch rechtspopulistische und rechtsextreme politische Partei, eine echte Option ist? Kaum zu glauben, aber dennoch wahr. Was fällt noch auf beim Blick auf die Endergebnisse? Auch in Simmertal ist der blaue Balken heftig geklettert. 22,1 Prozent Zustimmung bei den Zweitstimmen ist ebenso eine Aussage. Gerade in Simmertal dürfte dieses Ergebnis mit Interesse vernommen werden. Schließlich haben sich ja hier die Spaziergänger gegründet. mehr

Splitter aus dem Ortsgemeinderat: Sportplatzbrücke!

Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann? Hinsichtlich der Freigabe der neuen Sportplatzbrücke hat sich Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt: „Beim nächsten Sportfest können wir alle gemeinsam die Einweihung feiern,“ ließ er auf der Jahreshauptversammlung des Sportvereins verlauten. Das Zitat steht! Darauf ein dreifach kräftiges hipp, hipp, hurra! Gute Nachrichten für die Aktiven und alle anderen aus der Fußballfamilie. Um im symbolischen Bild zu bleiben: Über diese rein terminlich wackelige Bürgermeister-Brücke würde der Blog nicht gehen wollen. Warum? Nun, die Zeitspanne bis zum nächsten Sommer ist es nicht mehr so lange hin. Wie jeder weiß, mahlen die Mühlen der Bürokratie langsam. Noch ist keine Ausschreibung auf den Weg gebracht worden. Weiter: Die Auftragsbücher in Frage kommender Firmen sind rappelvoll. Hinzu kommen Engpässe bei der Materialbeschaffung. Zusammengefasst, sind bei den recht vielen Unbekannten Zeitverzögerungen nicht von der Hand zu weisen.

Ebenso spannend, reicht die veranschlagte Kohle für die Ersatzbrücke überhaupt aus? Der Blog hat da so seine Zweifel. Round About 660.000 Euro sind veranschlagt. 260.000 Euro fließen aus dem I-Stock. Bleiben 400.000 Euro Eigenanteil für die Ortsgemeinde. Es steht zu befürchten, dass das vorläufige Zahlenwerk, so kurz vor der Zielgeraden, doch noch ins Wanken geraten könnte. Kein Wunder, bei den Preissprüngen in den letzten Wochen und Monaten. Der Blog spart sich an dieser Stelle erneut die Notwendigkeitsfrage zu stellen. Hat der schon so oft getan. Die ist demokratisch beantwortet worden. Die Mehrheit des Ortsgemeinderates attestiert der Querung völlige Alternativlosigkeit und so soll sie bitteschön auch gebaut werden. Koste es was es wolle. Hochstetten-Dhaun hat’s ja!

Unerwartet souverän: Little Joe Weingarten (SPD) gewinnt das Direktmandat gegen Bundesministerin Julia Klöckner (CDU)!

Er hatte keine Chance, aber die hat er genutzt. Little Joe Weingarten hat das Direktmandat im Wahlkreis 201 für sich entschieden. Respekt und Anerkennung für diese Leistung. Julia Klöckner hingegen, hat einen gehörigen Dämpfer erhalten. Autsch, das tut weh, nicht zuletzt auch deshalb, weil das Ergebnis alles andere als knapp ausgefallen ist. Sie wird es verschmerzen, hatte sie doch über die Landesliste ihren Platz im Bundestag schon sicher. Der solide Arbeiter Weingarten hat sich gegen das Show-Girl Klöckner durchgesetzt. Wahlen werden halt durch harte Arbeit nahe an den Menschen und eben nicht von grüßenden und vorbeiradelnden Polit-Stars entschieden. Klöckner galt als Favoritin. Dieser Rolle konnte sie bei weitem nicht gerecht werden. Sicherlich dürfte auch ihre eher magere Bilanz als Landwirtschaftsministerin eine Rolle gespielt haben. Nicht zu vergessen die allgemeine CDU-Krise. Weingarten indes, hat seinen Wahlkreis wie Bolle beackert und darf jetzt die Ernte einfahren. Das Votum dürfte ihn sowohl in Berlin, als auch hier in der Region den Rücken stärken. Und das Ergebnis dürfte jetzt auch den letzten Zweifler aus seinen eigenen Reihen verstummen lassen. Und das sind nicht wenige! Joe Weingarten vorn – der Blog hat mit seiner Prognose mitten ins Schwarze getroffen. Glückwunsch an einen echten Typen!  mehr

Das Wort zum (Wahl)Sonntag!

Finale! Heute ist Wahltag! Endlich! Die Menschen haben sich an den ständigen Diskussionssendungen, die Programmerauf und runter, satt gesehen. Der Tag der Entscheidung ist gekommen. Möge es ein richtungsweisender und guter sein. Der Blog prognostiziert einen knappen Ausgang. Im Rennen um die Kanzlerschaft ist alles offen! Vermutlich wird die SPD die stärkste Fraktion stellen. Knapper Vorsprung von einem mageren Prozent. In Zahlen ausgedrückt: SPD 25,2 und CDU 24,1 Prozent. Daher werden Laschet und Co dumm aus der Wäsche schauen. Zur Erinnerung, die Christdemokraten waren vor Monaten in den Umfragen noch ganz weit vorn. Rot oder schwarz, wer gewinnt den hiesigen Wahlkreis? Julia Klöckner oder Joe Weingarten? Feiern werden Little Joe und sein Team. Da legt sich der Blog fest! Zugegeben, Wunschdenken ist bei der Vorhersage Vater des Gedanken, aber unmöglich ist es nicht, dass der Sozialdemokart mit einer knappen Nasenlänge voraus als erster die Ziellinie überquert. Dem Wahlkreis wäre jedenfalls mit seinem Sieg wesentlich mehr gedient. Warten wir es einfach ab. 

Hochstetten-Dhaun 2030! Wo führt der Weg hin? Herausfinden soll das der Dorfentwicklungsausschuss!

Es sind oftmals die unscheinbaren Meldungen, die sich hinterher als richtungsweisen herauskristallisieren. In Hochstetten-Dhaun hat sich eine Dorfentwicklungsausschuss gebildet, der aufzeigen soll, wo der Weg der Ortsgemeinde hingehen könnte. In erster Linie geht es darum, in den einzelnen Ortsteilen Flächen herauszuarbeiten, auf denen zukünftig Bau- oder Gewerbegebiete entstehen könnten. „Wo führt der Weg in den nächsten fünf bis zehn Jahren hin“? – unter diesem Oberbegriff informierte Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell in der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung über die Zusammensetzung des Ausschusses, der sich sowohl aus Ratsmitgliedern, als auch externen Teilnehmern zusammenfügt. Klingt spannend, ist spannend! Unter dem Strich, dürfte in diesen Zusammenkünften die Weichenstellung für Bauland bis weit ins nächste Jahrzehnt hinein gestellt werden.

Bleibt zu hoffen, dass der Ausschuss nicht von eigenen Interessen geleitet ist. Wäre nicht das erste Mal, dass bei solchen Treffen hier und anderswo Begehrlichkeiten nicht nur geweckt, vielmehr auch entsprochen werden. Schließlich geht es bei den Vorschlägen auch um das liebe Geld. Wer hat wo wie viel Land, welches bei einer möglichen Präferenz an Wertsteigerung erfahren könnte? Diesen Fragenkatalog gilt es in diesem Zusammenhang ebenso zu beackern. Neutralität und Transparenz sind geboten! Ganz gewiefte Insider wissen eh schon längst wo der Hase hin hoppelt und haben im Vorgriff schon kräftig die Klinken geputzt, um jetzt noch wertloses Land, loszueisen. Welche Flächen kommen für zukünftige Bebauungen in Frage? Der Blog will mal spekulieren und nach und nach aus seiner Sicht geeignete Landstriche vorstellen. Der bildet mal seinen eigenen internen Ausschuss und ist gespannt darauf, inwieweit sich die eigenen Vorstellungen mit denen vom Expertenrat decken. Demnächst beginnt die Serie!    

Peinlich berührt! Diätenerhöhung für Rheinland-Pfälzer Abgeordnete wirkt instinktlos!

Sie haben es wirklich getan! Im neuen überteuren Landtag herrscht große Einigkeit. Es wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Wie immer halt, wenn es um die eigene Kohle geht. Die seit längerem schon geplante Diätenerhöhung für Abgeordnete des Landtags in Rheinland-Pfalz ist beschlossen! Dafür stimmten alle außer der AfD-Fraktion. Demnach wird sich das monatliche Gehalt der Parlamentarier von derzeit rund 7.000 Euro innerhalb von drei Jahren in drei Stufen auf rund 7.800 Euro erhöhen. Ist die unverschämt oder angemessen? Rund 800 Euro mehr Gehalt ist aber auch eine Hausnummer! Dass Ottonormalverbraucher solche extremen  Aufschläge meist nicht vergönnt sind – geschenkt! Keine Neiddebatte, aber die Erhöhung zum jetzigen Zeitpunkt ist, gelinde formuliert, unglücklich gewählt. Instinktlos, angesichts Corona und vor allem der Flutkatastrophe. Just am Tag der Tragödie, sollte der satte Gehaltssprung schon eingetütet werden. Der Beschluss wurde auf den 22. September vertagt. Einbußen müssen die Abgeordneten nicht fürchten. Dem Vernehmen nach wird rückwirkend ausgezahlt! mehr

Gelebte Solidarität: Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun spendet 1750 Euro für Flutgebiet!

„Mal eben laut gedacht! Sollte die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun nicht eine eigene Spendenaktion für die Betroffenen der Unwetterkatastrophe ins Leben rufen?“ – So titelte der Blog unmittelbar nach der Flutkatastrophe im Ahrtal.  Seinerzeit forderte der die Ortsgemeine auf, eine Spendensumme „X“ vom prall gefüllten Konto zu spenden. Und die ließ sich nicht lange bitten. Der Ortsgemeinderat beschloss einstimmig eine Summevon 1750 Euro zu überweisen. Pro Bewohner einen Euro – passt! Mit dieser Aktion folgen die örtlichen Kommunalvertreter einer tollen „Ein-Euro-Spendeninitiative“, die in der Verbandsgemeinde Rüdesheim ihren Ursprung fand. Mutmaßlich werden andere Ortsgemeinden aus dem Kirner Land dem Beispiel folgen. Die Verbandsgemeinde hat mit ihrem Spendeninitiative die Basis gelegt. Die bündelt eine Aktion, die einfach nur menschelt. Zweckgebunden soll das dort gesammelte Geld eingesetzt werden. Will heißen, das Geld fließt ohne Umwege ins Ahrtal. Und zwar soll die Verbandsgemeinde Altenahr von dem Geld aus dem Kirner Land profitieren. Der Vorteil: Wenig Bürokratie und jeder Cent kommt direkt an. Bravo Hochstetten-Dhaun, für diese Geste der Solidarität.  

Skywalk ist Ausflugstipp im Mainzer Wochenblatt!

„Erbarmen, zu spät, die Meenzer komme…!“- Genauer, der Skywalk wurde im dortigen Wochenplatt als Ausflugsziel mit Nervenkitzel angepriesen. Wenn da jetzt mal nicht massenweise Meenzer Mädche und die Meenzer Bube auf dem höchsten Balkon entlang der Nahe aufschlagen. Im Rucksack Weck, Worscht un Woi – wie es sich für einen richtigen Meenzer gehört. Vespern können die aber auch im Landhaus St. Johannisberg. Neben gut bürgerlichen Mahlzeiten, gibt es den Blick über das Nahetal gratis obendrauf. Keine Frage, Hochstetten-Dhaun ist stolz auf seine Eisenkonstruktion, die weit über die steile Felskante ragt. Viele Menschen aus nah und fern haben die Plattform schon besucht. Und jetzt kommen also noch geballt die Meenzer! Hochstetten-Dhaun heißt seine Gäste aus der Landeshauptstadt herzlich willkommen.  

Die kurze Zufahrt zum Dhauner Schlosstor heißt jetzt Schlossallee!

„Monopoly, Monopoly, Und die Herrn der Schloßallee Verlangen viel zu viel.“ – Der Klaus Lage Song schoss dem Blog spontan durch den Kopf, als der Ortsgemeinderat dem Wunsch von Schloßherr Rüdiger Lanz nach einer Straßen-Umwidmung zustimmte. Die rund 30 Meter Zufahrt zum Schlosstor trägt ab jetzt den Namen Schlossallee! Die jahrzehntelange postalische Anschrift Neuweg ist von nun an Geschichte. Hört sich ja irgendwie gleich viel hochtrabender an. Fehlt dem Lichtmagier nur noch ein Adelstitel, um der ganzen „Briefkopf-Paket-Wirkung“ die Krone aufzusetzen. Hoheit von und zu Lanz, Residenz Schlossallee – passt. Klingt irgendwie nach Nobeladresse. Wird es auch eine? Schaut ganz danach aus!

Dass nicht ein Baum den kurzen Weg rechts oder links flankiert – geschenkt. Ehrlicher hätte Schlossweg oder Schlossstraße geklungen. Offenbar waren die banalen Bezeichnungen aber nicht in der engeren Auswahl. Gewöhnen wir uns also an den Namen Schlossallee. Es wird wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis eine entsprechende Beschilderung vor der Zufahrt thront. Merke, kleine Gesten erhalten die Freundschaft! Warum hätte der Ortsgemeinderat dem offenbar innigen Herzenswunsch nach einer Umbenennung nicht entsprechen sollen? War ja nur ein formeller Akt duch Handzeichen. Schließlich bringt Lanz das Schloss mit eigener Kohle auf Vordermann. Da sollten solche kleinen Gefallen selbstverständlich sein. So lange der Name Schloss Dhaun unangetastet bleibt, ist alles gut.      

Hochstetten-Dhaun: Splitter aus der Ortsgemeinderatssitzung vom 22. September!

Boah, was für ein kurzweiliger Abend! Die Tagesordnung hat Wort gehalten! Es war die zu erwartende informative Ratssitzung mit stolzen 18 Punkten, die allesamt haarklein erklärt werden müssen. Aber bis ins Detail! So viele Themen, die nach einer Aufarbeitung regelrecht schreien. Forsthaushalt, Neubaugebiete, Mehrgenerationenplatz, Kindergarten, Bahnhof, Friedhöfe, Hochwasserschutz und, und, und. Zusammengefasst, alles Projekte, die zwar dem Dorf nützen, aber das Konto belasten. So sehr, dass der Ortsgemeinderat versprochene Hochwasserschutz-Geldzuwendungen an die Verbandsgemeinde aus 2019 zurücknahm. In der Summe immerhin 75.000 Euro, verteilt auf zehn Jahre. Reicht die Kohle auf dem Festgeldkonto für alle Planvorhaben am Ende nicht aus? Könnte sein. Nicht jedem gefällt die Ausgaben-Seite. Angesichts einer zu erwartenden regelrechten Flut, stellt SPD-Ratsmitglied Nadine Hofferberth sogar offen das Projekt Sportplatzbrücke in Frage. Dünnes Eis! Netter Versuch! Erwartungsgemäß verpuffte ihr Einwand. Mehr noch: Sie wurde vom Chef regelrecht zurechtgewiesen! Über diese und andere Botschaften aus der Ratssitzung, wird der Blog ausführlich aufklären – inklusive dem Zugeben von eigenem Senf wohlgemerkt. Aber alles der Reihe nach. Klicken Sie in den nächsten Tagen mal rein.    

Ersatzlos gestrichen: Sparkasse Rhein-Nahe gibt Geldautomat in Hochstetten auf!

Manche Meldungen sind nicht zu verstehen. Die Sparkasse Rhein-Nahe lässt schriftlich wissen, dass der Geldautomat in Hochstetten-Dhaun abgebaut wird. Ersatzlos sozusagen! Der Kasten wäre in die Jahre gekommen, informiert Bürgermeister Hans Helmut Döbell während der Ortsgemeinderatssitzung. Er musste den Überbringer der schlechten Nachricht geben. Den ausgedienten Alt-Apparat einfach durch einen neues Hightech-Teil zu ersetzen, sei für die Sparkasse keine Option mehr. Unwirtschaftlich? Wohl kaum! Noch vor Jahren stufte die Kirner Chefetage den Geldautomaten in verkehrsgünstiger Position an der Durchgangsstraße, noch dazu mit kurzen Wegen neben den Lädchen gelegen, als den am stärksten frequentierten in der ganzen Region ein. Warum jetzt die Kehrwende? Was hat sich verändert? Lohnt sich der Standort nicht mehr? Ist die Maßnahme etwa in die Zukunft gerichtet? Denkbar, dass die Schließung im kausalen Zusammenhang mit der in Kürze frei gegeben Ortsumfahrung stehen könnte. Dann fallen nämlich Pendler und Durchfahrende weg? Die Kunden-Taktung wird dann gewiss eine andere sein. Und die Einwohner? Die gucken in die Röhre. Bargeldloses Dorf? Schaut ganz danach aus. Liebe Sparkasse, guter Service geht anders. Erst schließt ihr die Dorf-Filiale und nun baut ihr auch noch den Geldautomaten ab. Pfui, für diesen Tritt in den Hintern der Kunden, sollten sich die Entscheider schämen.

Brauereifest abgesagt!

Da hatte der Blog schon den leichten Bieranzug aus dem Kleiderschrank hervorgekramt und jetzt das: Das Brauereifest am 2. Oktober fällt aus! Abgesagt! Wörtlich heißt es in einer Rundmail an die Bierclub-Mitglieder:„Leider müssen wir das geplante Fest auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Die Bauarbeiten in unserer Brauerei gestalten sich komplexer als gedacht. Dazu kommt noch die wachsende Unsicherheit hinsichtlich der seit 1,5 Jahren alles überstrahlenden Pandemie. Dies hat uns schweren Herzens dazu bewogen, unser geplantes Fest am 2. Oktober ABSAGEN zu müssen.“  mehr

Ja, ist denn heut‘ schon Weihnachten!

Frohe Botschaften bringen die Politiker immer persönlich vorbei. Sie wissen schon, wegen der schönen Bildchen bei den Scheckübergaben sowie den Lobeshymnen in den Zeitungen danach. Blöd nur, der Öffentliche hatte ausnahmsweise mal keine Zeit, als Dr. Dennis Alt – wie in der Vergangenheit schon so oft – in Weihnachtsmann-Manier im Kirner Land aufschlug. Förderbescheide in einem Umfang von rund 29.000 Euro hatte der Staatssekretär an Hans Helmut Döbell übergeben. Mit der Kohle soll vor allem die Dorfmoderation und die Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes in Hochstetten-Dhaun ermöglicht werden. Gute Nachrichten zum Wochenstart für das Dorf und einen Bürgermeister, der sich bei seinem Dankeschön sicherlich tief zu verneigen wusste. Dass man die Zusagen für den Betrag auch mündlich am Telefon bestätigen oder einfach mit der Post, alternativ per Mail, hätte auf die Reise schicken können – geschenkt. Allerdings wäre dann ja der inszenierte Show-Auftritt futsch gewesen.

Politiker, insbesondere die in Verantwortung im fernen Mainz, sonnen sich halt gerne bei solchen Anlässen und fahren dafür auch mal durchs Ländle. „Schaut her, was wir für Euch alles Gutes tun,“ schallt die Botschaft sodann ins Kirner Land hinaus. Weiter: Jeder soll wissen, dass die Landesregierung an der Seite der Menschen steht. Wo denn auch sonst? Stets im Hinterkopf der Überbringer, ist ein nicht zu unterschätzender Werbe-Faktor sowohl für sich selbst, als auch den eigenen SPD-Kandidaten. Rein zufällig finden am kommenden Sonntag die Wahlen zum Bundestag statt. Oberpeinlich dieses Gehabe.

Zum Fremdschämen! Fällt der mündige Bürger darauf herein? Wohl kaum! Eher die kommunalen Politiker-Größen, die sich regelmäßig in gebotener Demut bedanken müssen. Ohne einen „Kniefall“ läuft man halt Gefahr, bei zukünftigen Anträgen nicht mehr im gewünschte Maß berücksichtigt zu werden. Die Abhängigkeit lassen sich die Mainzer Entscheider halt mit inszenierten Show-Auftritten bei Scheckübergaben, inklusive bunten Pressebildchen, bezahlen. Letzteres fällt ja nun aus. „Leider haben die örtlichen Zeitungen keine Vertreter entsenden können“ – ließ Alt über facebook wissen. Gut so! Den Lesern bleibt zumindest diese eine Scheckübergabe erspart.  

Simmertaler Spaziergänger gehen vorerst nicht mehr!

Deckel drauf! Die Akte Spaziergänger kann nunmehr geschlossen werden. Jedenfalls vorläufig! Da kann man mal sehen, was Diplomatie und Gespräche zum richtigen Zeitpunkt so alles bewirken können. Der Ortsgemeinderat, allen voran Politik-Veteran Helmut Hein, und das gesamte Organisationsteam, haben sich völlig geräuschlos und intern auf ein vorübergehendes Ende verständigt. Geht doch! Irgendwann musste die Eskalation ja von einer Seite durchbrochen werden. Gewinner, Verlierer? Alles nur eine Frage der Perspektive! Die Antifaschisten dürften diesbezüglich ohnehin eine klare Meinung vertreten und den eher überraschenden Rückzieher der Spaziergänger alleine für sich und ihren zuletzt eskalierenden Widerstand proklamieren. Bis auf die falsche Schlussfolgerung stimmt das ja auch! Nicht die eigene Furcht vor den Linken, sondern zu erwartende weitere Eskalationsstufen, mit mutmaßlich Auswirkungen für das ganze Dorf, haben bei den Spaziergängern zu einem Umdenken geführt. Dazu fällt dem Blog nur ein Wort ein: Verantwortungsbewusst! mehr 

Impressionen vom Hochwasserschutz!

Zur Abwechslung mal wieder ein paar Impressionen von der örtlichen Großbaustelle Hochwasserschutz. Bekanntlich werden die Deiche, beginnend an der Nahebrücke der Bundesstraße 41, flussabwärts bis zur Nahebrücke Hochstädten beidseitig erneuert beziehungsweise unterbrochen oder verlegt. Ursächlich für die Ertüchtigung des Hochwasserschutzes, unter Berücksichtigung von Umweltschutzvorgaben, sind zwei wesentliche Aspekte: Die bereits bestehenden Deiche beiderseits der Nahe sind zum einen zu niedrig und zum anderen sanierungsbedürftig. Der bestehende Deich zwischen dem Ortsteil Hochstädten und den Sportanlagen schützt derzeit die dahinterliegenden Acker- und Wiesenflächen. Aus wasserwirtschaftlicher Sicht besteht dafür jedoch kein Bedarf mehr. Der Teilabschnitt an der Naheschleife wird daher zurückgebaut und renaturiert. Die Nahe erfährt dort auf 420 Meter Länge einen zusätzlichen Seitenarm, der durch eine kleine Insel vom Nahe-Bett getrennt werden soll.

Den Verlauf kann man schon sehr gut erkennen. Die Fläche bietet reichlich Raum für Gestaltung, etwa für ein Naherholungsgebiet. Durch den Wegfall des Deiches ist es erforderlich, Hochstädten und die Sportanlagen durch zwei neue Querdeiche zu schützen. Auch die sind nahezu fertig. Im Zuge dieser Maßnahme wird sichergestellt, dass der Wiesbach als Zufluss zur Nahe auch bei auftretendem Hochwasser keine Gefahr mehr durch Rückfluss darstellen kann. Der wurde schon seit geraumer Zeit verlegt. Weiterhin ist die Sanierung des linksseitigen Nahedammes auf einer Länge von 640 Metern zum Schutze des Gewerbegebietes in Arbeit. Die Krone der bestehenden Deiche liegt derzeit 50 bis 110 Zentimeter unter dem geplanten Niveau der neuen Anlagen. Nach Einschätzung der SGD würden die Dämme in ihrem jetzigen Zustand bei einem statistisch alle 25 Jahre erwarteten – extremen Hochwasser überströmt. Daher sollen die beiden Deiche zum Schutz der Ortslagen ausgebaut und anhand der neuen Berechnungen eines Jahrhunderthochwassers stellenweise bis zu 110 Zentimeter erhöht werden. Zusammengefasst bedeute dies, dass die Deiche vom Flussufer unterspülungssicher wieder völlig neu aufgeschüttet werden. Wie die Nahe selbst sind auch die Arbeiten im ständigen Fluss. Das Meiste ist geschafft.

Joe Weingarten wählen, um zwei Nahevertreter in Berlin zu wissen!

Noch eine Woche bis zur Bundestagswahl. Auf die Zielgeraden sind auch unsere Nahevertreter Julia Klöckner (CDU) und Joe Weingarten (SPD) eingeschwenkt. Beide sind omnipräsent, leben Wahlkampf bis der Arzt kommt. Der Blog hat bereits Joe Weingarten seine Stimme gegeben. Warum? Nun, der muss das Direktmandat gewinnen, um seinen Platz im neuen Bundestag sicher zu haben. Gewinnt der volksnahe Joe, dann sitzen zukünftig zwei Nahevertreter im Deutschen Bundestag. Gewinnt Julia Klöckner, dann ist Schicht im Schacht für den SPD-Vertreter. Deshalb legt der sich auch besonders ins Zeug, um bei den Wählern zu punkten. Die Aussichten sind nicht schlecht, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Sozialdemokraten, mit ihrem Skipper Olaf Scholz, auf einer kleinen Sympathiewelle reiten. Und sympathisch kommt der gute Joe ja schließlich auch rüber. Und wie! Er gibt nicht nur den stets hinhörenden Kümmerer, nein, er ist auch einer! Von daher: Advantage Weingarten! Neben den Inhalten zielt seine Kampagne darauf ab, den Wähler auch dahingehend zu sensibilisieren, dass Klöckner, egal wie es ausgeht, ihren Platz über die Landesliste sicher hat. Wozu also der stets umher radelnden Julia die wertvolle Erststimme geben? Wäre doch die pure Verschwenung. Deshalb spricht sich auch der parteiunabhängige Stadtbürgermeister von Meisenheim, Gerhard Heil, für die Wahl von SPD-MdB Dr. Joe Weingarten aus. Der kenne die Region. Der Schlussfolgerung ist nichts hinzuzufügen.

Das Wort zum Sonntag: Notfall-Patient aus Kirner Krankenhaus abgewiesen!

Das Kirner Krankenhaus kommt aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus. In diesem konkreten Fall allerdings zurecht! Letzter Ausweg Notaufnahme? Bei medizinischen Akutbeschwerden die richtige und wichtige Anlaufstelle schlechthin und deshalb im Gesundheitssystem als oberstes Gebot verankert. Bildet das Kirner Krankenhaus diesbezüglich eine Ausnahme? Pauschal sicherlich nicht! Über eine unrühmliche Behandlungsverweigerung berichtete unter der Woche der Öffentliche Anzeiger. Ein Einzelfall? Wie erst jetzt bekannt wurde, hat man dort einen hilfesuchenden Patienten mit höllischen Kopfschmerzen abgewiesen. Ein No-Go! Schlimmer noch: Die diensthabenden Mediziner haben es nicht einmal für notwendig erachtet, sich den Patienten persönlich anzuschauen, geschweige denn intensiv zu untersuchen. Den telefonischen Fußtritt vor die Tür, musste die Dame an der Pforte in die Praxis umsetzen.

Ein Skandal! Geht gar nicht, schon gar nicht bei einem Befund, der nach sofortiger medizinischer Hilfe verlangt hätte. Ein Einzelfall? Wohl kaum. Schon öfters berichteten Patienten von ähnlich gelagerten Vorkommnissen. Nur werden die halt nicht immer in die Öffentlichkeit getragen beziehungsweise an die große Glocke gehängt. Wahr ist, das Krankenhaus am Rande der Stadt ist ein Akutkrankenhaus gemäß der medizinischen Landkarte. Wahr ist aber auch, den Menschen fehlt es nicht zuletzt wegen solcher Missstände an Grundvertrauen. Und das ist mit das Schlimmste, was einem Krankenhaus passieren kann. Entschuldigungen hinterher helfen da nur wenig. Um den ramponierten Ruf wiederherzustellen braucht es dann schon wirkungsvollere Maßnahmen. Merke, ein Krankenhaus, das Notfallpatienten abweist, braucht es nicht. Daher, gestaltet die Einrichtung endlich mal strukturell und personell so aus, dass man zu jeder Tages und Nachtzeit mit seinen Beschwerden – im Sinne der Definition Akutkrankenhaus –  vorstellig werden kann.

Das Impfzentum schließt!

Schluss, aus, vorbei! Die letzten Spritzen sind gesetzt. Das Impfzentrum Bad Sobernheim schließt. Tief empfundene Dankbarkeit spricht Landrätin Bettina Dickes allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bad Sobernheimer Impfzentrums aus. „Ich sage aus tiefstem Herzen danke für das, was Ihr alle in diesem Team in dieser schwierigen Zeit geleistet habt!!!!“ – lobt eine stolze Landrätin das Engagement aller Mitwirkenden. Dazu nette Bildchen mit dem Impfpersonal – passt! Dankbarkeit ist ja gut und schön und auch berechtigt, aber die Hochgelobten machten das ja nicht für Gottes Lohn. Im Gegenteil: Die wurden fürstlich entlohnt, sind so etwas wie Corona-Profiteure! Zugeben, das klinkt jetzt etwas zynisch, aber was ist das ist. 140 Euro pro Stunde für Ärzte und Apotheker, immerhin noch 50 Euro für die piksenden Damen und Herren, deren Engagement, gefühlt immer als rein ehrenamtlich ins Schaufenster gestellt wird. Dem war aber nicht so. Von daher relativieren sich die tiefen Verbeugungen.

Keine Frage, das Impfpersonal gehört gepriesen und gewürdigt. Die haben richtig, richtig gut und zuverlässig gearbeitet. Frau Dickes kann zurecht stolz und gerührt sein. Stolz kann sie allerdings auch auf alle diejenigen sein, die nicht im medizinischen Scheinwerferlicht eines aus dem Boden gestampften Impfzentrums standen. Anderswo musste das Pflegepersonal auch die Ärmel hochkrempeln. Im Gegensatz zu Krankenhäusern und Praxen, wurden im Impfzentren Mörder-Kohle ausgelobt. Da darf man schon ein stückweit reibungsloses und strukturiertes Vorgehen erwarten. Finanziell herrschte in den Kabinen nur eitel Sonnenschein. Doch davon spricht niemand. Der Blog wählt ganz bewusst mal diesen Ansatz. Respekt, gut verhandelt, Kassenärztliche Vereinigung. Die Arztpraxen hingegen werden auch zukünftig noch mit 20 Euro pro Impfung abgespeist. Und das, bei immensen bürokratischen Aufwand. Was für ein krasses Missverhältnis.

Komm, wir gehen zum Ortsgemeinderat!

Wow, das verspricht eine abendfüllende Angelegenheit zu werden. Die Tagesordnung umfasst insgesamt 17 Punkte! Da wird sich der Ortsgemeinderat von Hochstetten-Dhaun am kommenden Mittwoch sputen müssen, um nicht noch zur nachschlafender Zeit Beschlüsse fassen zu müssen. Start ist um 19 Uhr im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Wie momentan überall, gelten die 3-G-Regeln. Lohnt sich die Teilnahme? Durchaus, denn die Themenbereiche sind querbeet getaktet und zum Teil sogar richtungsweisend. Neue sind dabei und natürlich alte „Rohrkrepierer“. Beispiel Bahnhofssanierung: Das Vorhaben wird schon seit 20 Jahren immer mal wieder beackert. Bisher ist man allerdings noch keinen entscheidenden Schritt weitergekommen. Salopp formuliert, passiert ist nichts! Die Bahn bockt, aber auch die Ortsgemeinde hat es in allen den vergangenen Jahren nicht geschafft, eine echte Alternative aufzuzeigen. Und so präsentiert sich die Visitenkarte für Durchreisende noch immer unansehnlich. Gewohntes Bild halt! Und auch die Umgebung des Haltepunktes versprüht null Charme. Wildwuchs bestimmt die Szenerie. Ob Bahn und Ortsgemeinde jetzt mal aus dem Quark kommen?

Biker-Park ist am wachsen!

Biken in einem Bikepark hat ungefähr genauso viel mit herkömmlichem Radfahren zu tun, wie Formel 1 Boliden mit Pferdefuhrwerken. In den jeweiligen Parcours wird geklotzt, nicht gekleckert! Diese beinhalten Rampen und Hügel für verschiedenste Ansprüche. Gehört Biken und Hochstetten-Dhaun zukünftig zusammen? Schaut ganz danach aus, denn am Sportplatz haben sich verschieden große Grundhügel aufgetürmt. Die kamen wie Kai aus der Kiste gesprungen. Nein, Maulwürfe waren hier nicht am Werk. Eher schon Bagger, die auf engstem Raum ganze Arbeit leisteten. Wobei, die Oberflächenbeschaffenheit schaut noch recht locker aus. Verdichten geht anders! Ob die so das Maximum an Vergnügen garantieren? Der Blog hat kurz sich mal versucht, aber angefixt wurde der nicht. Nun, solche Parks sind auch mehr was für die jüngere Generation. Und die bekommt jetzt einen Parcours geboten, der zwar noch etwas unfertig wirkt, den Reifenspuren nach zu urteilen, aber schon rege genutzt wird. Hochstetten-Dhaun am Bike-Puls der Zeit? Abwarten, inwieweit die Anordnung der Hügellandschaft auf die Zustimmung der Szene treffen wird. Vielleicht hat die ja auch bei der Umsetzung des Projektes mitwirken dürfen? Hatte die Ortsgemeinde den Weitblick? Ganz bestimmt!

Quo vadis Simmertal: Wie lange wird es wohl noch dauern, bis die Horden des Schwarzen Blocks zertrümmernd durch das beschauliche Dorf ziehen?

Die Geister, die ich rief…!!! Der Mob tobt, die Linken zeigen, was sie denken und was sie noch so alles vorhaben! Sprechchöre („Gib dem Nazi was er braucht, 9 Milimeter in den Bauch“), viele Transparente, Tumulte und teilweise das Ausstoßen von Drohungen. Rund 150 Menschen haben am vergangenen Dienstag in Simmertal gegen den 20. Spaziergang der Gruppierung „Bürger, so wie Du und Ich“ demonstriert. Und wie! Der Protest gewinnt zunehmend an Schärfe. „Wehe, wehe, wehe! Wenn ich, auf das Ende sehe! – so prognostizierte der Blog schon vor Monaten diese sich damals schon abzeichnende negative Entwicklung. Was folgt als nächstes? Müssen die Bewohner ihre Türen und Fenster Dienstag für Dienstag verbarrikadieren? Läuft der Ort Gefahr, in einem Atemzug mit Berlin, Frankfurt oder Hamburg genannt zu werden? Das beschauliche Dorf, ein Hotspot vogelwilder Aufmärsche von Linksextremen? Was die linksradikalen Aktivisten wollen, haben sie erstmals angedeutet. Wer stoppt Christina Bleisinger und die Antifa, bevor die Proteste Ausmaße einnehmen, die womöglich aus dem Ruder laufen? „Linke“ außer Rand und Band braucht es ebenso wenig, wie in Schafspelze gehüllte „rechte“ Wölfe. Die Polizei wird wohl oder übel personell aufrüsten müssen. Stellen sich diesbezüglich die Antreiber einmal die Sinn- und Kostenfrage? Wohl kaum! mehr

Hurtig, hurtig! Hier wird bald der Verkehr rollen!

Läuft wie geschnitten Brot! In Nullkommanix wurde der finale Fahrbahnbelag auf die neue Ortsumfahrung Hochstetten-Dhaun aufgetragen. Mehrere Teermaschinen waren im Einsatz. Rein optisch fehlen lediglich noch die Fahrbahnmarkierungen, links und rechts ein paar Schutzplanken sowie die Zwischenelemente der Schallschutzwände. Die Trasse schaut irgendwie schon sehr fertig aus. Muss die auch sein, denn in Kürze soll hier der Verkehr fließen. Das Freigabe der Gesamtbaumaßnahme ist noch für dieses Jahr angedacht. Ob das gelingt? Schließlich müssen noch die Anschlüsse hergestellt und die Schallschutzwände auf den Brücken montiert werden.

Politik und Eistütchen!

Facebook schickt die Eistütchen-Schnappschüsse um die Welt! Erst die SPD, dann die CDU – die Kirner Eisdiele Venezia scheint eine magische Anziehungskraft auf Politiker auszuüben. Die gaben sich an einem hundsnormalen Dienstag quasi die Klinken in die Hand. Scheinbar sind die Eisvariationen von Eis-Meister Gianni besonders verlockend. Vielleicht sollte der sich an einem „Bundestags-Wahl-Eis versuchen“? Je nach Politbarometer und Stimmungslage wird sich In seiner Rezeptschublade schon das passende finden lassen. Was käme da für eine Sorte für die CDU in Betracht? Bei den momentanen Prognosen werden die Bällchen wohl sauer aufstoßen müssen. „Sauer  und noch dazu ein bissel bitter“  – passt! Der Eismacher wird wissen, welche fruchtigen Zutaten den Gemütslagen der beiden Nahe-First-Ladies, Julia Klöckner und Bettina Dickes, beim Blick auf die Umfragewerte entsprechen. Nahezu euphorisch müsste das Eis für Joe Weingarten zusammengemixt werden. Frisch, euphorisch, zuckersüß. Gemäß den Trends befinden sich die Sozialdemokraten auf der Siegerstraße. Würdig sollte das Eis auf der Zunge zergehen. Da ist der Eismacher gefragt. Doch wer die „Versuchung der Aphrodite kreieren kann, der kann auch ein „Die-roten-Socken-sind-zurück-Eis“.

Blick nach Simmertal!

„Ringele, ringele Rosen, die Buben tragen Hosen, die Mädchen tragen Röckelchen, die fallen in alle Eckelchen. Kikeri kiki…! – Sehen die Spaziergänger nicht irgendwie belustigend aus, wie sie Woche für Woche unter bunt beschrifteten Schirmen regelrecht durch Simmertal promenieren – immer am Band entlang in Reih und Glied! Trotz „Corona-Gedöns-Botschaft“, erinnert das Gehabe rein optisch an Kindergarten. Man mag es kaum glauben, dass sich eine gestandene Bürgermeisterin veranlasst sah, eben wegen dieser Querdenker-Aufläufe, zurückzutreten. Total blemblem! Eigentlich der Treppenwitz des Jahres! Die Gräben, die sich auftaten, muss irgendwer jetzt zuscheppen. Nur wer? Man hört und liest so gar nichts mehr über das leidige Kirner-Land-Dauerthema. Auch nichts, über mögliche Bürgermeister-Nachfolgekandidaten. Gemäß Flurfunk, soll es ja Interessenten geben. Schauen wir mal. Was verwundert, nicht einen einzigen Leserbrief erreichte den Öffentlichen Anzeiger in dieser Angelegenheit. Zumindest wurden keine abgedruckt. Scheinbar sind die Menschen das Thema nur noch leid. Nicht aber die Spaziergänger. Die werden auch heute wieder ihre Runden drehen. Und auch die Gegendemonstranten werden sich formieren. Wie immer halt! Und täglich grüßt das Murmeltier…

Loch an Loch und hält doch!

Loch an Loch und hält doch! Der Unterhaltungsstau entlang der Straße Hellbergblick ist unübersehbar. Bodenwellen, Stolperfallen, Risse, Unebenheiten – die gibt es ja schon länger, aber richtige Löcher? Gleich an mehreren gusseisernen Bodeneinläufen haben die sich seitlich aufgetan. Wer stopft die wieder? Oder sollte man darin Blumen pflanzen? Kleiner Scherz! Wie überhaupt, Rinnen und Abläufe alles andere als stabil im Boden verankert sind. Der Zahn der Zeit hat gewaltig genagt. Und nicht nur der: Zunehmender Verkehr, insbesondere durch Schwerlastwagen, führen halt zu vorzeitigem Verschleiß. Und der ist nicht nur im Hellbergblick unübersehbar!   

Tschakka! Ein etwas anderer Wochenstart!

Ein Wochenstart im Amt: Bürgermeister „Lucky-TJ“ ruft seine Büroleiterin zum Diktat. „Wir müssen auf die Tube drücken“, sagt einer, der nicht nur schneller schießen, vielmehr auch schneller beantragen will, als sein Schatten. Der Cowboy hat es eilig mit der Ausstattung seiner Grundschulen. Fest installierte Lüftungssysteme sollen her, um Kindern und Lehrern effektiven Schutz gegen das Corona-Virus zu garantieren. Andere Kommunen, in der weiten Prärie, sind dem Revolverhelden aus dem Kirner Land längst enteilt. Zuletzt Idar-Oberstein! Deshalb macht der seiner Truppe jetzt Beine: Und wie! “Hopp! Sputet euch! Ende der Woche will ich die fertigen Anträge in meiner Unterschriftenmappe liegen haben!“ Dass die Mitarbeiter, nach dem ersten Schock – hinsichtlich der Bedeutung des Wortes „sputen“ – erst werden im Duden nachschlagen müssen – geschenkt. Verreck, deren Woche ist jetzt schon gelaufen. Erst der doofe Montag und jetzt auch noch in aller Eile eine Antragsflut vorbereiten. Stress pur! Ob die ansonsten – eher dem Klische entsprechend – als träge geltenden Ämtler und Ämtlerinnen einen solchen Arbeitsdruck verkraften? Wenn sich da mal nicht Stress-Pusteln in den Gesichtern bilden. Und auch im Bauamt dürften die Alarmglocken schrillen. Schließlich wäre ein solches Projekt deren Spielplatz. Ein-, Um-, und Ausbauten wollen schließlich koordiniert werden. Ruhig bleiben, alles Tagesgeschäft! Und das alles nur, weil ein Liberaler das Thema Lüftungsanlagen für Grundschulen auf die Tagesordnung setzte. Nur Mut, es geht. Packt es an und zeigt was in euch steckt. Tretet dem Klischee von stracken und behäbigen Verwaltungen entgegen. Tschakka! Wetten, bei der nächsten VG-Ratssitzung werden erste Ergebnisse präsentiert.

Straßenfest steigt an der Turnhalle!

Statt Kerb, Straßenfest! Warum eigentlich nicht? Die Einladung an die Bewohner für Samstag, 18. September, ist jedenfalls raus. Ab 17 Uhr hat der eingezäunte „Festplatz“ vor dem Eingang zur Turnhalle geöffnet. Organisiert wird die Veranstaltung von Ortsgemeinde und Kirmesvereinen. Klein aber fein, mit Grillgut und kühlen Getränken sowie Musik aus der Konserve – passt! Klingt irgendwie nach familiärer Atmosphäre im „Käfig“. Wenn jetzt noch das Wetter mitspielt, steht einem gemütlichen Beisammensein, rund um den großen Bierstand, nichts, aber auch gar nichts entgegen.  

Sanierung zwischen Hochstädten und Hochstetten nicht vorgesehen!

Hey, das sieht ja mal richtig sauber und ordentlich aus! Die 150 Meter lange Rampe hinunter Richtung Hochstädten wurde mal so richtig gesäubert. Unkraut in den Ritzen, wie noch auf den alten Aufnahmen zu sehen, Fehlanzeige. Noch vor Wochen sah das hier anders aus. Zugegeben, da wurde der Abschnitt ja auch noch für die Baumaßnahmen an der neuen Brücke in Beschlag genommen. Jetzt, wo der Verkehr wieder über die eigentliche Trasse sowohl in den Ortsteil über der Nahe, als auch ins Industriegebiet fließt, wurden Fahrbahn und Gehweg aufgehübscht. Auf den ersten Blick wirkt das Gesamtbild gar nicht soooo schlecht. Schaut man allerdings genauer hin, dann fallen einem schon erhebliche Mängel auf. Bordsteine fehlen gleich ganz oder sind defekt. Dazu Unebenheiten und Risse in der Fahrbahn, Löcher im Gehweg sowie marode und verrostete Schutzplanken. Zusammengenommen, nicht gerade optische Hingucker. Neue Ortsumfahrung und alte Durchgangsstraße unmittelbar nebeneinander – passt nicht. Dem Vernehmen nach, soll der Zustand auf Dauer so bleiben. Nicht gerade eine Aufwertung für das Ortsbild, gell? Im Gegenteil! Bleibt zu hoffen, dass wenigstens die beiden Brücken über Nahe und Bahn, im Zuge des B-41-Projektes, saniert werden. Die haben doch sehr gelitten unter der Dauerbelastung – zuletzt drastisch durch Baumaschinen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!  

Direktmandat ist existenziell! Daher, „Little Joe wählen, damit wir auf zwei Vertreter in Berlin setzen können“!

Doppelt gemoppelt hält besser! Erststimme Joe Weingarten! – Für den Blog ist der Werbeaufruf auf dem Flyer des SPD-Kandidaten Programm. Nicht unbedingt aus voller Überzeugung heraus, vielmehr aus reinem Pragmatismus! Gewinnt der volksnahe Joe das Direktmandat, dann sitzen zukünftig zwei Nahevertreter im Deutschen Bundestag. Gewinnt Julia Klöckner, dann wird ihn der Weg wahrscheinlich zurück zu seinem einstigen Arbeitsplatz führen. Dann ist Schicht im Schacht. Aus der Sachlage macht er kein Hehl. Man kann ihm wahrlich nicht vorwerfen, nicht alles dafür zu tun, dass er bei der Bundestagswahl am 26. September das Direktmandat im Wahlkreis 201 Bad Kreuznach/Birkenfeld gewinnt. Seine Kampagne zielt darauf ab, den Wähler auch dahingehend zu sensibilisieren, dass Klöckner, egal wie es ausgeht, ihren Platz über die Landesliste sicher hat. Schub dürfte dem roten „Knuddelbär“ das momentane Hoch von Olaf Scholz geben. Die SPD erlebt gerade einen ungeahnten Höhenflug. Dennoch, Klöckner hat den Bonus der Ministerin und viel Rückhalt an der unteren Nahe. Realistisch betrachtet, hat Joe nur geringe Chancen auf das Direktmandat. Aber die muss er nutzen. Kann er auch. Schwer, eine Prognose für den Wahlausgang abzugeben. Alles ist möglich. Überraschung nicht ausgeschlossen.  

Corona: Hochstetten-Dhaun ein Dorf-Hotspot?

Die täglichen Corona-Zahlen belegen es: Die Aufteilung der Kreis-Neufälle vom 30. August bis zum 5. September lag gemäß Berechnung des Landkreises in Hochstetten-Dhaun bei neun. Im Vergleich zu anderen Kommunen an der Nahe, ist das schon ziemlich viel. Kreisweit kennt die Inzidenz eh schon seit Tagen nur eine Richtung – steil nach oben. Nun ist die vierte Welle auch mit Wucht in Hochstetten-Dhaun angekommen. Der Blog schaut nur noch staunend auf die Zahlen. Der hat für Hochstetten-Dhaun eine zwischenzeitliche Inzidenz von 486 errechnet. Ganz schön viel! In den zurückliegenden Monaten stand in der dörflichen Statistikspalte meist eine Null. Von null auf neun – satter Sprung! Kein Grund zur Beunruhigung. Neun ist auch nur eine Zahl und eine Momentaufnahme. In den nächsten Tagen wird sich das Dorf sicherlich wieder der Null annähern. Ganz sicher. Warten wir mal den nächsten Wochenbericht aus Bad Kreuznach ab und bewerten dann neu.  

Blumenkübel tragen Handschrift von Bea Schöll!

Blumenkübel dienen nicht nur dem privaten Bedürfnis, ein Haus schön und bunt zu präsentieren, sondern sie gehören auch zum Dorfmobiliar! Beispiel für ein farbenprächtiges Bild gefällig? Vor der evangelischen Kirche in Hochstetten stehen einige Prachtexemplare aufgereiht nebeneinander. Die bilden eine Art Trennlinie zwischen Bundestraße und Brunnengasse. Bunt und originell – passt! Die Schmuckpflanzung ist allerdings nicht auf den grünen Daumen der Ortsgemeinde zurückzuführen, wie der Blog in einem ersten Beitrag vermutete. Die Kübel tragen ganz klar die Handschrift von Bea Schöll. Die Initiatorin des Romantischen Gartenfestes, hat die sowohl eingepflanzt, als auch arrangiert. Da hätte der Blog eigentlich von selbst drauf kommen können. Sei’s drum, der hat ja aufmerksame Leser, die richtig stellen. Fakt ist, die bunte Farbenpracht  ist eine enorme Aufwertung der Dorfmitte. Und die Blumenkübel beweisen: Hochstetten-Dhaun, in Person von Bea Schöll, kann auch Blumenschmuck! Leider Gottes nur punktuell. Anderswo hat es auch Plätze, die mit etwas guten Willen hübsch und ansehnlich hergerichtet werden könnten. Es braucht nur ein wenig mehr grünen Willen. Daher ergeht der Blog-Vorschlag: Kürt Bea Schöll zur Blumen-Beauftragten der Ortsgemeinde! Mit entsprechendem Etat natürlich! Dann klappt das auch mit der bunten Vielfalt!

Top Information: Entsteht in Oberhausen ein Mega-Solarpark?

Die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern: Pläne eines Investors sehen vor, in Oberhausen eine leistungsstarke Photovoltaikanlage zu bauen. Genauer formuliert, ist ein regelrechter Solarpark in der Gemarkung „Vogelsang“, Hanglage Richtung Kirn, unterhalb der Straße zwischen Oberhausen und Karlshof, angedacht. Grob geschätzt, dürfte die Fläche, die sich gemäß Flurkarte auf mehrere Privatbesitzer sowie den beiden Kommunen Oberhausen und Hochstetten-Dhaun aufteilt, 10 Hektar bemessen. Die ist zwischen seitlichen Windschutzstreifen und dem Waldstück oberhalb des Waldeckes eingegrenzt. Etwas versteckt und nicht einsehbar von der Straße – passt. Optisch würde der Solarpark daher kaum ins Auge fallen. Pro Hektar und Jahr erzeugt eine Photovoltaik Freilandanlage 400.000 bis 500.000 Kilowattstunden Strom. Angeblich steckt ein Investor hinter dem Projekt „Solarpark-Oberhausen“! Dem Vernehmen nach, sollen entsprechende Interessenanfragen schon den Eigentümern der Flächen ins Haus geflattert sein. Von wegen Vorfühlen und Witterung aufnehmen. mehr

SWR1-Truck heute auf dem Marktplatz!

Schauen Sie unseren Moderatoren in Full-HD bei der Hitparade 2021 über die Schulter – Ihr Live-Blick ins SWR1-Studio und in den Hitcat-Bus! Heute ist parkt das gelbe Teil auf dem Kirner Marktplatz. Vorbeischauen erwünscht. Das Wetter soll ja mitspielen, sodass auch die Gastronomie von der Stippvisite profitieren dürfte. Blöd, die Eisdiele hat geschlossen – Ruhetag!

Übungszenario: Kindertagesstätte „Zwergentreff“ ein Flammenmeer!

Vollbrand in der Kindertagesstätte Zwergentreff in Hochstetten-Dhaun! Gottlob nur ein Szenario, die eine Übungsalarmierung der Feuerwehren aus Hochstetten-Dhaun und Umgebung am frühen Montagabend nach sich zog. Vermisste Personen im Innern des Gebäudes, starke Hitzeentwicklung, lodernde Flammen – kurzum eine unübersichtliche Einsatzlage fanden die Kräfte vor Ort vor. Keine Lage nach Schema F, vielmehr eine außergewöhnliche Herausforderung. Doch die Feuerwehrkameraden hatten die Lage relativ schnell im Griff. Koordiniertes und gezieltes Vorgehen – passt! Die Vermissten wurden geborgen und versorgt, der Brand bekämpft. Die Kräfte arbeiteten sich Hand in Hand am gestellten Szenario ab. Bravo! Es braucht regelmäßige Übungen wie diese, um im Ernstfall gewappnet zu sein. Die Übung wird sicherlich nachbereitet werden. Was ist gut, was ist weniger gut gelaufen. Analysen braucht es, um an Stellschrauben drehen zu können. „Alles bestens gelaufen“ – das Statement aus der Einsatzleitung ließ nicht lange auf sich warten. Die Schlagkraft stimmt also! Solche Botschaften nimmt man doch gerne zur Kenntnis!  

Berg&TalTour in Hochstetten-Dhaun: Gelungene Premiere!

Runter von der Couch und rauf auf die Wanderstrecke – das Motto war Programm! Die erste Berg & TalTour über Stock und Stein kam an. Und wie! Zahlreiche Wanderer begaben sich auf den etwa 10 Kilometer langen Rundkurs über drei Ortsteile hinweg. Das Wetter passte, die Strecke passte, Aussichten und kulinarische Vielfalten sowie das musikalische Rahmenprogramm sowieso! Merke, wenn bei der Umsetzung einer Erlebnis-Wandertour drei Gastronomen an einem Strang ziehen, kann unter dem Strich nur etwas Gutes dabei herauskommen. Und gut war es. Stimmungsvollund abwechslungsreich – was will Wanderer mehr. Gerne wieder!

Lüftungsanlagen für Grundschulen: Die schlafende Verbandsgemeinde muss erst geweckt werden!

Autsch, das tut weh? Die Watsch‘n aus der Hand des Oberlehrers Thomas Bursian (FDP) für den aus seiner Sicht vor sich hin schlummernden Schüler, VG-Bürgermeister Thomas Jung, hat gesessen! Scheint der doch die Anschaffung von Lüftungsgeräten für die Klassenzimmer seiner Grundschulen im Kirner Land zu verschlafen. „Er lernt ja noch“, ließ sich der ehemalige Studiendirektor in der Zeitung zitieren. Mit anderen Worten, er ist stets bemüht. Nur klappen will es halt (noch) nicht. Was solche Sätze in Beurteilungen bedeuten, weiß jeder. Ist die Kritik berechtigt? Nun, die Verbandsgemeinde Rüdesheim hat die Dinger längst. Die war flott unterwegs, als es um die Beantragung von Fördergeldern ging. 80 Prozent Zuschuss vom Bund, sind ja auch kein Pappenstiel. Da lohnt es sich Anträge zu stellen. Während also naheabwärts die Grundschulen ausgestattet werden oder bereits ausgestattet worden sind, haben die Verantwortlichen im Kirner Land nicht einmal über ein solches Projekt nachgedacht, geschweige diesbezügliche denn Anträge auch nur in Erwägung zu ziehen. Finde den Fehler? mehr

Sabine Bätzing-Lichtenthäler besucht Hochstetten-Dhaun!

In Wahlkampfzeiten geben sich die Spitzenpolitiker stets die Klinken in die Hand. Wie immer halt! SPD-Fraktionsvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler hat am Samstag Hochstetten-Dhaun besucht. Logisch, dass der eminent beliebte sowie fleißige und omnipräsente SPD-Bundestagskandidat Joe Weingarten (SPD) bunte Bildchen von der Zusammenkunft postete. Alles völlig legitim. Tagesgeschäft eben. Klappern gehört nun einmal zum Handwerk. Unter anderem nahm die kleine Delegation das Feuerwehrgeräte-Haus sowie die in der Mache befindlichen Hochwasserschutzmaßnahmen unter die Lupe. Gemäß Statement war die Sportplatzbrücke kein Thema. Spannend, gemäß weiteren Ausführungen von Joe Weingarten, wurde auch das neue Gewerbegebiet thematisiert. Hört, hört! Die Angelegenheit brennt so manchen kritischen Bürgern gewaltig unter den Nägeln. Ging es da bei der Vermarktung immer mit rechten Dingen zu? Die Frage stellen sich viele. Hinter der Hand wird von Mauschelei und Vorteilsannahme im Zusammenhang mit den Flächen gemunkelt. Sicher alles nur Geschwätz!

Konkret handelt es sich ja nur um zwei Parzellen. Eine schöner als die andere. Eine ist noch zu haben, die andere schon vor Jahren verkauft worden. Wer mag sich das absolute Filet-Stück neben dem Autohaus wohl vor der Zeit gesichert haben? Kann ja nur jemand gewesen sein, der an der Quelle saß beziehungsweise sitzt? Jeder weiß zwar was, aber offiziell ist bisher nichts von dem bestätigt worden, was sich hartnäckig an Urteil hält. Nur hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt. Ob der Ortsbürgermeister diesbezüglich der SPD-Familie reinen Wein einschenkte? Schließlich hat das Schnäppchen Lottogewinn-Potenzial. Verbrauchermarkt, Tank- und Raststation, Veranstaltungsort, Logistik-Halle – die dörfliche Gerüchteküche hält alle Zutaten parat. Wurden Weingarten und Co. über Details informiert? Gab der Koch Hans Helmut Döbell Einblicke in sein Rezept? Wohl kaum! Wahrscheinlich wurde nur oberflächlich erörtert. „Ein schöner Besuch“, sei es gewesen. Was soll Weingarten auch sonst schreiben. War es auch einer mit Substanz oder war es nur wieder einer in Blablabla-Format? Vielleicht klärt die Tagespresse ja auf. Die war bestimmt eingeladen. Zweifelhaft, ob die den spitzen Bleistift dabei hatte.

Das Wort zum Sonntag

„Kannst Du nicht einmal über diesen oder jenen Umstand ein paar Zeilen schreiben?“ „Wurde auch Zeit, dass sich jemand den Themen „X“ und „Y“ widmet!“ „Wenn nicht die Plattform www.hochstetten-dhaun.info sich der Sache annimmt – wer dann?“ „Endlich traut sich mal einer unbequeme Wahrheiten auszusprechen…!“ – Keine Frage der Blog hat seine kleine, aber feine Netz-Fangemeinde. Die dürfte sich mit der Gruppe, die mit der etwas anderen Berichterstattung so gar nichts anfangen kann, die Waage halten. In der Tat, der Blog polarisiert und der provoziert ganz bewusst. Der genießt in der Region so etwas wie Alleinstellungsmerkmal. Weichspülen kann schließlich jeder! Stets offen, direkt und unverfälscht, offenbart der damit, welche Werte der vertritt und was seine persönliche Meinung ist. Und die gibt der zum Besten. Aus der kommunal anrüchigen Ecke heraus, erfuhr der sogar schon eine Adelung als „Welterklärer“ und „Meinungsmacher“. Zuletzt wurde der sogar als Schmierfink betitelt. Was kommt als nächstes? Zurück zu den häufigsten Feedbags: Die meisten Anfragen drehen sich um Themenvorschläge. Nur mal so nebenbei bemerkt, nicht alles, was der Blog beackert, hat der auch selbst recherchiert. Beispiel ist die Sternwarte in Dhaun. Den Hinweis auf den Verfall eines einstigen Aushängeschildes hat dem ein Vögelchen gezwitschert. Logisch, nicht jeder Vorschlag eignet sich für das noch junge Format. Dennoch, wenn Ihr da draußen etwas auf der Pfanne habt – nur her damit.

Heute ist Wandertag!

Diese Hinweisschilder markieren den Rundkurs!

Runter von der Couch und rauf auf die Wanderstrecke! Heute ist Wandertag. Der ausgeschilderte Rundkurs rund um Hochstetten-Dhaun lädt zur Bewegung an der frischen Luft ein. Das Wetter passt, die Strecke passt, die Aussichten passen und die kulinarische Vielfalt sowie das musikalische Rahmenprogramm sowieso! Merke, wenn bei der Umsetzung einer Erlebnis-Wandertour drei Gastronomen an einem Strang ziehen, kann unter dem Strich nur etwas Gutes dabei herauskommen. Die erste „Berg & Tal Tour verspricht jedenfalls eine tagfüllende Angelegenheit zu werden. Klingt nicht nur gut, sondern wird auch gut. Drei engagierte Gastronomen, gleichmäßig verteilt auf dem etwa 11 Kilometer langen Rundkurs über Stock und Stein,– passt! Und wenn alle drei Wort halten mit den versprochenen Angeboten, dann dürfte sich das Event zu einem echten Highlight in nervigen Corona-Zeiten entwickeln. Vieles wird jetzt von den drei Veranstaltern selbst abhängen. Können die Wort halten? Unterstützt werden die von der Kirner Privatbrauerei – dem starken Partner an der Seite der Gastronomen. Die Idee ist gut, das Konzept ist gut und die Bewirtung unzweifelhaft auch. Also worauf noch warten liebe Leute, rein in die Wanderschuhe, holt Stock und Hut aus dem Schrank und dann rauf auf die Strecke. Die Beschilderung ist gesteckt, ein Verlaufen nicht möglich. Es wird sich lohnen.

Schulbaustelle schreitet voran!

Nichts erinnert hier mal an ein altes Schulhaus. Vielmehr lassen die verbliebenen Mauern auf eine Ruine nach einem Bombeneinschlag schließen. Mehr Entkernen geht nicht. Muss es wohl auch nicht. Der Wiederaufbau hin zu einem Mietkomplex für barrierefreie Wohnungen dürfte unmittelbar bevorstehen. Fakt ist, es geht voran. Langsam, aber stetig! Gut Ding will eben Weile haben. Ist derzeit ja auch nicht gerade auf dem Bausektor. Explodierende Baupreise sowie Mangel an Material, lassen Bauherren regelrecht verzweifeln. Es wird sicherlich noch ein Weilchen dauern, bis der gesamte Komplex Formen bekommt. Dieses Jahr wohl nicht mehr und nächstes Jahr nicht gleich. Sei’s drum! Hauptsache es tut sich was. Wartende Mieter, wenn es die denn schon geben sollte, müssen sich halt gedulden. Der Blog ist jedenfalls gespannt darauf, wie sich die geplanten 23 Wohnungen später in das Ortsbild einfügen werden. Zweckmäßig oder doch optisch ansprechend? Der wird auch weiterhin ein Auge auf die Baustelle werfen sowie über die einzelnen Baufortschritte berichten. Immer mal wieder!   

Wandern und Einkehren!

Wenn bei der Umsetzung einer Erlebnis-Wandertour drei Gastronomen an einem Strang ziehen, kann unter dem Strich nur etwas Gutes dabei herauskommen. Die erste „Berg & Tal Tour am kommenden Samstag, 4. September, verspricht jedenfalls eine tagfüllende Angelegenheit zu werden. Klingt gut, wird gut? Wenn das Wetter mitspielt, und das wird es, sollte das absolut der Fall sein. Drei engagierte Gastronomen, gleichmäßig verteilt auf einem etwa 11 Kilometer langen Rundkurs über Stock und Stein,– passt! Und wenn alle drei Wort halten und an diesem ganz besonderen Wandertag besondere Speisen- und Getränkeangebote sowie Unterhaltungsmomente bereithält, dann dürfte sich das Event zum Dauerbrenner entwickeln. Will heißen, dass die Wanderung Jahr für Jahr den nicht gerade üppigen Veranstaltungskalender der Ortsgemeinde bereichern könnte. Vieles hängt von den drei Veranstaltern selbst ab. Unterstützt werden die von der Kirner Privatbrauerei – dem starken Partner an der Seite der Gastronomen. Die Idee ist gut, das Konzept ist gut und die Wanderstrecke über Stock und Stein sowieso. Also worauf noch warten liebe Leute, kramt Wanderschuhe, Stock und Hut aus dem Schrank und begebt Euch auf die Strecke. Es wird sich lohnen.

Geänderte Verkehrsführung!

Aufpassen, die Zufahrt nach Hochstädten wird sich ab dem 1. September ändern. Die erfolgt jetzt wieder über die ursprüngliche Trasse, zunächst am Bahnhof vorbei und dann unter der neuen Brücke hindurch Richtung Nahebrücke. Die Fahrbahn ist schon freigeräumt und gereinigt sowie die Schutzplanken montiert. Es ist nur eine Frage von Stunden, bis die Absperrbaken weggeräumt werden. Die Maßnahme ist notwendig geworden, weil der Zubringer Hochstetten Mitte final angelegt werden soll.

Der tiefe Fall!

Der Ortsbürgermeisterin von Simmertal tritt zurück. Der Schritt war unausweichlich und längst überfällig! Damit zog sie die richtigen Schlüsse. Dass sie für ihren letzten großen Auftritt zu einem verbalen Rundumschlag gegen Gott und die Welt ausholte – geschenkt. In der Niederlage Größe zeigen ist halt nicht jedem gegeben! In ihrer Abschiedserklärung tritt die scheidende Chefin gegen alle ihre Widersacher nach. Und wie! Das mag kein guter Stil sein – lässt aber tief blicken auf eine Kerze, die am politischen Baum mitnichten am hellsten strahlte. Jetzt ist das Flackern für immer erloschen. Kaum vorstellbar, dass sie nach der Fülle von persönlichen „Abrechnungen“, in anderer Funktion die politische Bühne jemals wieder betreten wird können. Die bekennende VfL-Anhängerin hat sich dauerhaft ins Abseits gestellt. In jeder ihrer Zeilen, schwingt eine persönliche Kränkung mit. Offenbar tief verletzt, sucht sie die Schuld nur bei anderen. Statt sich auch nur im Ansatz einmal selbst zu hinterfragen, schlägt sie wild um sich, sieht sich als Opfer einer von langer Hand vorbereiteten Intrige. Schlimmer, sie ergießt sich in Selbstmitleid.

Ihre Aufführung offenbart, welcher Frust sich in ihr aufgestaut haben muss. Den letzten Moment auf großer Bühne hat sie offenbar für ihr eigenes Ego benötigt. Er sei ihr von Herzen gegönnt. Haken dran. Der wird gewiss noch lange nachwirken. Wohl auch deshalb, weil sie bis unter die Haarspitzen auf Attacke gepolt war. Als weiterhin Bewohnerin, dürfte sie sich keinen Gefallen mit ihrer Sicht auf die Geschehnisse getan haben. Keine Frage, die Simmertaler Posse offenbart nur Verlierer. Es wurden Gräben aufgerissen. Doch Bleisinger ist die mit Abstand tragischste Figur in der „Spaziergänger-Krise“. Nicht ihre klare Haltung, vielmehr die Art und Weise einer stets unwürdigen Moderation, wurden ihr nunmehr zum Verhängnis. Nachbetrachtend, lässt das nur einen Rückschluss zu: Die Fußstapfen waren für sie einfach zu groß. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass als eine der Ersten, ausgerechnet die Spaziergänger ihr Bedauern über diesen, für viele doch überraschenden Rücktritt, ausdrückten. Während Bleisinger über die Tapper stolperte und sich quasi selbst ins Aus bugsierte, werden die auf lange Sicht weiter ihre Runden drehen. Ihr Drehbuch dürfte anders ausgesehen haben.

Die Ortsgemeinde wäre jetzt gut beraten, den Blick nach vorne zu richten. Beigeordnete und Gemeinderat  sind in der jetzt beginnenden Übergangszeit, bis zu den Neuwahlen, mehr denn je aufgefordert, an einem Strang zu ziehen. Am besten in die gleiche Richtung.

Es wäre so viel mehr drin gewesen!

Das Gerüst ist weg, der Blick auf die Simona Wand frei. Das Ergebnis ist zwar sauber und frisch, aber nicht wirklich ein städtebauliches Highlight. Die Wand präsentiert sich als Werbeträger für das Unternehmen. Schade, es wäre so viel mehr drin gewesen. Dem Stadtbild hätte eine etwas andere Wandgestaltung, in Form von künstlerischer Vielfalt, sichtlich gut getan. Sei’s drum, die weitere Aufwertung des Parkplatzes war nicht gewollt. Was nützt der Simona ein weiterer Schriftzug in weißer Farbe auf rotem Grund? Richtig, nichts! Zu dem Thema ist jetzt alles geschrieben. Der Blog klappt den Deckel zu. Klappe zu, Affe tot.

Satirischer Wochenrückblick 29. August

Über Verwaltungsumbau, Etiketten-Diskussion, Sommertour Landrätin, Ferienprogramm, Wahlkampfgetöse, Dienstagsspaziergänger…

Unser aller Bettina Dickes ist auf Heile-Welt-Sommertour! Und? Logisch, dass die Landrätin jetzt auch in Kirn aufschlug. Die First-Lady des Landkreises hatte unter der Woche zu einer Schlenderprobe mit Kirner Bier eingeladen. Das Motto passt sowohl zu Kirn, als auch zu ihr, als allgemein bekannte Genießerin. Nah bei de Leit – passt! Der Nachrichtenwert solcher und ähnlicher Veranstaltungen hingegen, tendiert gegen null. Botschaften, Fehlanzeige! Nur die Teilnehmer, nicht aber die Leser, legen wert auf typische Prösterchen-Bildchen oder allgemeinem Rundgang-Blablabla. Und dennoch, war das reine Privatvergnügen dem Öffentlichen Anzeiger eine halbe Seite Hofberichterstattung wert. Finde den Fehler? Der „Heile-Welt-Riemen“ wird von Kirner Stadtgeschichte dominiert. Nix Neues für alle Menschen, die im Mittelzentrum des Westens zu Hause sind. Apropos Kirner Bürger! Dass die bei der Schlender-Probe fast gar nicht am Start waren – geschenkt. Die hatten offensichtlich keinen Bock auf ein Spektakel aus der „Braucht-man-nicht-Schublade“. Nachvollziehbar, wer will schon eine reine Politik-Show vor der eigenen Haustüre live miterleben? Haken dran! An dieser Stelle noch ein weiterer Ausflugs-Tipp für Ihre Sommertour, Frau Dickes. Einfach mal über die Kreisgrenze hinweg zur Rhein-Hunsrück-Entsorgung nach Kirchberg pilgern. Anders wie in Ihrem Haus, hat es dort Experten. Lernen während der Sommertour – passt! Ab in den Hunsrück, der Weg lohnt sich. mehr

Vorbild Turnverein: Defibrillator-Schulung für Übungsleiter!

Unlängst rückte der Blog noch die Bedeutung von Defibrillatoren in den Blickpunkt! Das war während der zurückliegenden Europameisterschaft, als ein dänischer Spieler vor aller Welt mit dem Tode rang. Herzstillstand! Zum Einsatz kam auch ein Defibrillator. Der war gleich zur Hand. Logisch, wenn der Ball in den Stadien rollt, fehlt es nicht an Knowhow. Der plötzliche Herztod kann jeden treffen. Der zählt zu einer der häufigsten Todesursachen. Viele Patienten mit plötzlichem Herzversagen könnten jedoch gerettet werden. Defibrillatoren retten Leben!!! Das ist Fakt. Sind diese überall in ausreichender Zahl vorhanden? Auch im Kirner Land? In vielen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Kirner Land wurden Defibrillatoren angeschafft, die auch von medizinisch nicht geschulten Personen leicht zu bedienen sind. Mit einem Laien-Defibrillator (AED – Automatisierter Externer Defibrillator) kann in solch einer Situation jeder Hilfe leisten und somit Leben retten.

In Hochstetten-Dhaun hängen drei Exemplare gut sichtbar jeweils im Eingangsbereich Haus Horbach, am Eingang zur Turnhalle in Hochstetten und am Backes in St. Johannisberg. Ursprünglich war seitens der Ortsgemeinde einmal angedacht, Schulungen im Umgang mit Defibrillatoren anzubieten. Passiert ist bis dato nichts. Wie so oft halt. Der Blog nahm in seinem Erstbericht vom 16. Juni auch die Vereine in die Pflicht. „Sind die Hochstettener Vereine mit Defibrillatoren ausgestattet,“ fragte der? Mehr noch: Wenn ja, sind Mitglieder entsprechend geschult? Der Turnverein hat diese nun mit einem klaren „Ja“ beantwortet. Dort hat man die Bedeutung von Defibrillatoren erkannt. Die Anschaffung eines eigenen Gerätes danach, war dann wohl nur noch Formsache. Und jetzt fand auch noch eine Einweisung durch ausgewiesene Fachleute statt. Angelernt wurden die Übungsleiter. Für die Initiative spricht der Blog ein Extralob aus. Richtig, richtig gut gemacht.

Der Landkreis kann nicht Müll, schon gar nicht Grünschnitt!

Auf den Rhein-Hunsrück-Landkreis blicken heißt lernen! Schon seit Jahren greift da ein generelles Müllkonzept, welches umwelt- und bürgerfreundlicher nicht sein könnte. Nahezu in jedem Dorf können die Bewohner sogar alle ihre Gartenreste entsorgen. Kurze Wege vor der eigenen Haustür – passt! Für umme, wohlgemerkt! Und das Beste daran, der organisierende  Abfallwirtschaftsbetrieb, hat aus dem Service noch ein lukratives Geschäftsmodell mit Fernwärme für Schulen und Schwimmbäder entwickelt. Hut ab vor dieser Innovation, die Bürger und Abfallwirtschaftsbetreiber gleichermaßen zufriedenstellen. Ein paar Kilometer abwärts in die Niederungen nach Bad Kreuznach, offenbart sich der pure Gegenentwurf. Dort hat es keine Vordenker. Im Gegenteil! Hier herrschen „Chaos-Müll-Jahre“, wie sie bürokratischer und bürgerunfreundlicher nicht sein könnten. mehr

Kirn hat ein Vandalismus-Problem!

Kirn meldet immer mehr Schäden durch Vandalismus. Das war so, das ist so und wird wohl oder übel auch zukünftig immer so bleiben. Da mag sich die Evolution noch so sehr bemühen, die Doofen werden nicht aussterben. Leere Bier- und Weinflaschen unter Bänken, überall Müll, Graffiti-Schmierereien an Wänden Orten- und Plätzen, beschädigte Hütten, Tische und Bänke. In den vergangenen Wochen und Monaten häufen sich in Kirn die Meldungen über Vermüllung und Vandalismus, beklagen sich Bürger und rufen Bürgermeister, Ordnungsämter und Polizei zu besonderer Achtsamkeit auf. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten werden die Angesprochenen gewiss alle Hebel in Bewegung setzen, um dem Ärgernis zu begegnen. Nur können die dem Problem-Klientel nicht rund um die Uhr auf den Füßen stehen. So lassen sich nur punktuell Erfolge erzielen. Der oder die Täter zu erwischen ist schwer. Ermittler sind auf Hinweise angewiesen. Von daher sollte jeder die Augen offen halten. Getroffen hat es nun auch die Kyrau-Turnhalle. Welches Gebäude haben sich die Doofen als nächstes ausgeguckt?  

Nur ruhig bleiben! Die neuen Etiketten sind zeitgemäß und ein Fingerzeig in die Zukunft!

Aufreger der Woche sind die neuen Etiketten aus der Kirner Privatbrauerei. Boah, da prasselt bisweilen harsche Kritik auf die Verantwortlichen ein. Das Design wird von der Community kontrovers diskutiert. Tendenz, (noch) Ablehnung. Manche Hardliner sehen Tradition und Identität verraten. Verletzter Stolz ist aus den Kommentaren herauszulesen. Man könnte fast meinen, das Wohl des Kirner Landes hänge von der Etikettenfrage ab? Andere hingegen sehen in dem neuen Design eine Weiterentwicklung. Wer eben nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Stimmt! Die neue Marketing-Strategie ist richtig und wichtig! Die neuen Etiketten sowie das neue Logo dürften erst der Anfang gewesen sein. Bier-Marketing und Markt unterliegen einem Wandel. Mutig mischt jetzt auch das Kirner Traditionshaus mit. Muss es! Diesen Weg begleiten zu dürfen, sollte die Bierclub-Familie mit Stolz erfüllen. Bisschen murren „Ja“, aber die Atmosphäre vermiesen „Nein“! In jeder intakten Familie wird sich mitunter gerieben. Hauptsache Gemeinschaft und Zusammenhalt erfahren keine Kratzer. Kirner Bier steht für Bodenständigkeit, Regionalität und Nähe zu den Konsumenten. Das war so, das ist so und das wird auch immer so bleiben. Die Verantwortlichen sind sich ganz sicher, dass das neue Design gut für den Absatz des Kirner Bieres ist. Und das ist doch auch gut für die Region sowie für die Mitarbeiter. mehr

Es war einmal eine Volkssternwarte…!

Das war einmal, das kommt nicht wieder: Die 1969 vom Zweckverband Schloss Dhaun errichtete Volkssternwarte ermöglicht interessierten Besuchern hervorragende astronomische Beobachtungsmöglichkeiten abseits der lichtverschmutzten Städte.“ Der noch immer sichtbare Sightseeing-Tipp auf dem Tourenplaner Komoot ist eine schallende Ohrfeige für die Tourismus-Bemühungen des Kirner Landes. Warum? Nun, hier oben hat schon lange niemand mehr den Nachthimmel beobachtet. Wie auch? Die Beobachtungskuppel ist längst dicht. Schade, schade, schade! Dhaun genoss mal ein Alleinstellungsmerkmal im Kirner Land, hatte deutschlandweit eine der wenigen Volkssternwarten zu bieten. Lang, lang ist das her! Einzig touristische Hinweisschilder deuten noch auf frühere Glanzzeiten, mit öffentlichen Beobachtungsabenden, hin. Die sind mehrfach in Dhaun und Umgebung aufgestellt, nicht zuletzt auch deshalb, um Wanderer anzulocken.

Wozu? Spätestens beim ersten Anblick auf das marode wirkende Gebäude, dürften die Besucher bitter enttäuscht sein. Manche äußern ihr Unverständnis in Kommentaren auf den entsprechenden Portalen. Peinlich! Werbung geht anders. Wildwuchs, ungepflegtes Erscheinungsbild und eine schmuddelige Fassade – von der intakten Volkssternwarte ist nichts mehr übriggeblieben. Im Gegenteil! Das Schätzchen wurde vor Jahren schon vermarktet und in private Hände gegeben. Ein Fehler? Nun, wenn man sich die Volkssternwarte heute so betrachtet, ganz bestimmt. Es wäre nur konsequent, wenn man die Hinweisschilder – auf ein touristisches Schmankerl an den Wegesrändern – abbauen und einmotten würde. Unpassend kommen die angesichts des Istzustandes daher. Scheinbar ist sich der neue Eigentümer seiner Verantwortung gegenüber einem historischen Gebäude nicht bewusst. Wurde der Verkauf nicht an pflegerische Bedingungen geknüpft? Gab es keine Auflagen? Scheinbar nicht!  

Hochstetten-Dhaun, deine Straßen: Die Anlieger Hellbergblick streben ebenso wie die der Alten Straße Verkehrsentlastung an!

Der Hilfeschrei ist ausgestoßen: Die Anwohner der Alten Straße können und wollen nicht mehr. Sie sind die beständig wachsende Verkehrsbelastung sowas von Leid. Die Erschließung ständig neuer Baugebiete in Richtung Simmertal, sind weder spurlos an Mensch, noch an Material vorbeigegangen. Nun stoßen die Anwohner, der parallel verlaufenden Straße Hellbergblick, ins gleiche Horn. Vollkommen zurecht! Auch sie ächzen unter einer beständig zunehmenden Verkehrsbelastung. Keine Frage, beide Straßen sind über Gebühr belastet und beide Straßen unterliegen jetzt schon erheblichem Unterhaltungsstau. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Die Frequenz wird nochmals zunehmen, weil im Neubaugebiet Scheiberling 32 Wohnhäuser hinzukommen werden. Die Ortsgemeinde dürfte not amused sein über die Initiative der „aufmüpfigen“ Anlieger.

Rechtfertigt die doch die einkalkulierte Verkehrszunahme mit Alternativlosigkeit. „Es habe zu keinem Zeitpunkt die Möglichkeit einer gesonderten Anbindung gegeben.“ Fehlt immer nur das typische Basta bei diesem Statement! Dass die Freien Wähler vor Jahren schon eine Anbindung Richtung B 41 beziehungsweise nach Simmertal forderten – geschenkt! Die blieb ungehört und wird sich wohl jetzt nicht mehr umsetzen lassen. Die Anwohner der beiden Dorfstraßen werden mit der steigenden Verkehrsbelastung leben müssen. Ever! Eventuell lassen sich noch einige Korrekturen bei der Verkehrslenkung vornehmen. Zu einer effektiven Entlastung werden Einbahnstraßen-Lösungen oder Verkehrsberuhigungsmaßnahmen zwar nicht führen, aber vielleicht taugt der angekündigte Ortstermin ja für ein paar Zugeständnisse. Beruhigungspillen für das Volk! Der Blog will nicht vorgreifen. Dennoch wird der in den nächsten Tagen mal vorstellen, was verkehrstechnisch überhaupt so gehen könnte.

Die Eingabe an die Ortsgemeinde im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister und Gemeinderatsmitglieder*innen

Wir, die Anwohner/innen des Hellbergblick, machen uns Sorgen was den Verkehr auf unserer Straße anbelangt, wenn die Erschließung der Bauplätze auf Scheiberling beginnt. Die Anwohner/innen der Alten Straße treiben die gleichen Sorgen um, da auch diese Straße sicher ein erhöhtes Verkehrsaufkommen verkraften muss. Wenn man sich den Zustand der Straßendecke im Hellbergblick anschaut, sieht man an der ein oder anderen Stelle Absenkungen, welche über-wiegend bei der Erschließung des Baugebietes Im Ameisacker und Im Weilborn durch den hohen Schwerlastverkehr entstanden sind. Eine weitere Straßenbelastung ist der tägliche Busverkehr mit großen Bussen. Dazu kommen natürlich auch noch das erhöhte Aufkommen von privaten PKWs. Wir sind der Meinung ,dass unsere Straße dieser Belastung nicht gewachsen sein wird. Schäden an Wasserleitung , Kanal und anderen Versorgungsleitungen sowie an der Straßendecke sind vorprogrammiert. Da uns bekannt ist, dass man von Seiten der zuständigen Verwaltungen einen Ortstermin mit den Anwohner/innen der Alten Straße vereinbaren will, bitten wir Sie, mit diesem Schreiben als Anwohner/innen des Hellbergblicks, um eine Beteiligung an diesem Ortstermin.

Die Anwohner/innen des Hellbergblicks 20.08.2021

Die SPD war tot, jetzt ist die Partei quicklebendig!

Die SPD ein Stehaufmännchen? Schaut ganz danach aus. Erstmals seit 2006 sind die Sozialdemokraten in einer Umfrage stärkste Partei vor CDU und CSU. Der für die Union ermittelte Wert ist der schlechteste, den Forsa jemals gemessen hat. Wer hätte solche Werte vor Monaten noch für möglich gehalten? Heruntergebrochen auf unseren Wahlkreis erhöht das die Chancen für „Little Joe Weingarten“ exorbitant. Hat der omnipräsente Cowboy „Calamtity Julia“ etwa schon überflügelt? Mit dem Lasso aus der Favoritenstellung eingefangen? Nicht wenige sehen „Little Joe“ ohnehin in der Pole-Position. Zurecht, denn der Kerle wirkt irgendwie engagierter. Näher beim Wähler – passt! Außerdem braucht der das Direktmandat, um weitere vier Jahre den Wahlkreis in Berlin vertreten zu können. „Calamity-Julia“ ist diesbezüglich save. Die ist über die Landesliste sicher im Bundestag. Von daher der Aufruf: „Little Joe“ wählen! Dann klappt das auch mit zwei Vertretern in der Hauptstadt!  

Die ADD urteilt richtig: Gebäudetechnisch nicht noch weiter aufblähen, sondern abspecken!

„Erhaltungswürdig, aber zu groß!“ – überschrieb der Öffentliche Anzeiger seinen Leitartikel über den beabsichtigten Verwaltungsumbau. Bekanntlich hakt es punkto Gebäudemanagement. Das Projekt steckt felsenfest im Stadium einer Absichtserklärung. Gut so! Zur Schilderrung des Istzustandes fällt dem Blog nur ein einziges Wort ein: „Offenbarungseid“! Ob die Bummelei vor allem hausgemacht ist oder ob nur wieder die anderen Schuld tragen, möge jeder für sich selbst beurteilen. Und jetzt wird es bitter. Denn bei allen noch immer ungeklärten formellen und planerischen Fragen, kommt jetzt auch noch die böse ADD mit ihrem Veto um die Ecke. „Zu groß!“  Hoppla, mit der Zäsur hatten die Verantwortlichen, allen voran Bürgermeister „Lucky TJ“, offenbar nicht gerechnet. Dabei haben die Bürokraten im fernen Koblenz doch absolut recht. Hatten die auch schon bei der Parkdeck-Träumerei. Ausnahmsweise zwar, aber in beiden Fällen war und ist die Grätsche dringend erforderlich. Aber sowas von! mehr

Grüner Daumen: Blumenkübel sind ein Hingucker!

Blumenkübel dienen nicht nur dem privaten Bedürfnis, ein Haus schön und bunt zu präsentieren, sondern sie gehören auch zum Dorfmobiliar! Beispiel für ein farbenprächtiges Bild gefällig? Vor der evangelischen Kirche in Hochstetten stehen einige Prachtexemplare aufgereiht nebeneinander. Die bilden eine Art Trennlinie zwischen Bundestraße und Brunnengasse. Bunt und originell – passt! Die Schmuckpflanzung durch die Ortsgemeinde ist eine enorme Aufwertung in der Dorfmitte. Und die Arrangements zeigen: Hochstetten-Dhaun kann auch Blumenschmuck! Leider Gottes nur punktuell. Anderswo hat es auch Plätze, die mit etwas guten Willen hübsch und ansehnlich hergerichtet werden könnten. Es braucht nur ein wenig mehr grünen Willen. Sei’s drum, schön sehen die Blumenkübel aus. Gerne mehr davon.  

Selbst in Schilda ginge es schneller: Erschließung von Baugebiet „Im Scheiberling“ mal wieder auf das nächste Jahr verschoben?

Bekanntlich mahlen die Mühlen der Verwaltungen langsam. Konkret was das neue Baugebiet „Im Scheiberling“ in Hochstetten-Dhaun angeht sogar sehr langsam. Wenn überhaupt, bewegen sich die Planer im bürokratischen Schneckentempo. Die zähen Behördenverfahren sind Betroffenen nicht mehr vermittelbar. Nicht das der Blog die Erschließung herbeisehnen würde. Im Gegenteil! Der kann mit jeder Verzögerung sehr gut leben. Ebenso die Anlieger von Altestraße und Hellbergblick. Die Zufahrtsstraßen sind jetzt schon überlastet, weswegen sich auch Unmut regt. Absolut ärgerlich ist die erneute Verschiebung gewiss für alle Häuslebauer, die seit zwei Jahren schon Gewehr bei Fuß stehen, um ihren Traum von den eigenen vier Wänden im „Feuchtgebiet“ endlich umsetzen zu können. Und das sollen ja nicht wenige sein. In 2018 wurde die Erschließung für 2019 angekündigt. Daraus wurde nix. 2019 ging dann die Botschaft nach draußen, wonach es 2020 soweit sei. Neues Jahr, gleiches Spiel. Passiert ist wieder nix!

2020 war demnach wieder ein verlorenes Jahr. Im Frühjahr diesen Jahres wurden dann die Hecken gerodet. Endlich! Alle dachten, jetzt geht es los. Weit gefehlt! Der Rodung folgte nur noch Stillstand. Bis heute wohlgemerkt. Unter der Woche stand in der Zeitung zu lesen, dass man im Frühjahr 2022 mit den Baggerarbeiten beginnen wolle. Welcher zukünftige Bauherr will über diese wackelige Brücke noch gehen? Die meisten wären schon längst eingezogen, wenn, ja wenn, die Verantwortlichen – aus welchen Büros auch immer – aus dem Quark gekommen wären. Doppelt ärgerlich, dass die Baupreise gerade in den letzten Jahren und Monaten nahezu explodierten. Bauherren müssen mit einem Drittel an Mehrkosten rechnen. Kosten, die nicht angefallen wären, wenn, ja wenn… Immer die alte Leier. Sie wissen schon!    

Satirischer Wochenrückblick

Über Kirner Straßenfest, Stellenausschreibung Kirner Wohnungsbaugesellschaft, Star-Reporter, Brauerei, Oberhauser Glücksgriff, Flutkatastrophe…

Aus der Sparte völlig daneben: Das Kirner Straßenfest, gewissermaßen die „Corona-Ersatz-Kerb“, wurde in der Nachberichterstattung als Gassenhauer beschrieben. Der Erfolg hat bekanntlich viele Väter. Einer davon ist Bürgermeister Frank Ensminger, der nicht nur die Idee hatte, sondern auch bei der Organisation maßgeblich mitwirkte. Ein weiterer ist Timo Munstein. Wobei, Feste und Märkte zu organisieren, ist sein Job. Dafür wird der Kerle schließlich „fürstlich“ entlohnt. Fakt ist, die beiden haben ihre Hausaufgaben erledigt – Fleißkärtchen für Schnelligkeit inklusive. Dass die beiden Bundestagsbewerber „Calamtity Julia“ und „Little Joe Weingarten“ den bei solchen Anlässen typischen Fassbier Anstich als Wahlkampfbühne missbrauchten – geschenkt. Politiker, die zur Wahl stehen, prosten halt gerne aus vollen Herzen den Wählern zu, zumal, wenn die die Schnappschüsse später in den Zeitungen abgebildet werden. Blöd nur, die Wähler fallen auf dieses himmelschreiende „Balzverhalten“ längst nicht mehr rein. Solche Bilder sind nur noch peinlich und zum Fremdschämen, untermauern sie doch nur das Klischee, wonach die Politik sich nur vor Wahlkampfgängen blicken lässt. Wahres Interesse geht anders! Die Kaste hat einfach jegliches Gespür dafür verloren, wo man sich zurücknimmt. Auf dem Fassbieranstich-Foto hatten die beiden einfach nix verloren. Weniger ist mehr. Für den Blog war das die reine Polit-Show. Nur schade für den symbolischen Akt, der alleine den Kirnern gehört hätte. mehr

Das Wort zum Sonntag

Dicke Finger! So mancher wird es sicher schon bemerkt haben, die Menüleiste ist bisweilen bis auf Null zusammengeschrumpft. Der Grund: Fahrigkeit! Bei der Eingabe habe ich einfach die falschen Entscheidungen getroffen. Überhastete Klicks und schon war der Menü-Baum futsch. Weg ist weg. Dumm gelaufen. Was soll’s, gibt Schlimmeres. Die 1313 Beiträge sind ja nicht ganz verschwunden, nur eben nicht mehr einsortiert. Wobei, so richtig Ordnung herrscht schon längere Zeit nicht mehr auf der etwas anderen Plattform. So hatten die dicken Finger auch was Gutes. Jetzt wird ausgemistet und neu bewertet. Ich nehme die falschen Klicks zum Anlass, die Vorgehensweise insgesamt ein wenig zu ändern. Vielleicht versuche ich es mal mit einer Kategorisierungskultur. Beiträge und Seiten anders zuordnen – passt. Mal schauen, was geht.   

Auf der Suche nach den Glascontainern!

Na, wo sind die Glascontainer denn hingekommen? Diese Frage musste sich unlängst ein Bürger aus Hochstetten stellen, als der, wie gewohnt, mit einem Korb voller leerer Flaschen den gewohnten Stammplatz vor der alten Schule aufsuchte. Der Platz ist infolge Bauarbeiten geräumt, ein Hinweis auf den neuen Standort findet sich nicht. Da war guter Rat teuer! Und so irrte der Flaschenentsorger im Ort umher, klapperte nach und nach sämtliche in Frage kommenden dörflichen Abstellflächen ab. Leicht verärgert, gab er schließlich auf und entsorgte sein Leergut in Kirn. Bleibt die Frage, wo sind die Glascontainer denn nun? Wohin sind die verlagert worden? Die sind ja nicht weg, nur eben woanders! Nach neuerlichen Hinweisen, wurde der Blog am Wanderparkplatz, in Höhe der scharfen Kurve am Ortsausgang Richtung Johannisberg, fündig. Dort stehen die Blechkästen in voller Pracht. Gut zu wissen.

Blick auf Simmertal: Herrscht wieder Friede, Freude, Eierkuchen im Ortsgemeinderat?

Das Verhalten des Simmertaler Demo-Teams erinnert an ein frühkindliches Verhalten: „Wer sich die Augen zuhält, wird unsichtbar.“ Logisch, denn wenn ich dich nicht sehe, kannst du mich auch nicht sehen. Heißt im übertragenen Sinne: Weil Ortsbürgermeisterin Christina Bleisinger ihre Posts und Kommentare löschte, von ihr keine Demonstrationen angemeldet werden sowie über ihre Lippen nur noch versöhnliche und moderatere Töne angeschlagen werden, dann, ja dann herrscht wieder heile Welt rund um das Dreieck. In ihrer eigenen Welt mag das funktionieren, aber in der Realen? „Äh… nein“ – das „Friede-Freude-Eierkuchen-Angebot“ kann und wird so nicht funktionieren. Zu spät und zu wenig überzeugend! Ihr Verhalten in der Causa Dienstagsspaziergänger hat das Vertrauen in sie und ihre Kompetenz ein für alle Mal erschüttert. Sie hat jegliche Führung und Orientierung vermissen lassen. mehr

Hochstetten von oben!

„Ich heb ab, nichts hält mich am Boden, alles blass und grau, bin zu lange nicht geflogen…“ Hier ein paar Luftbildaufnahmen von Hochstetten. Eins vorneweg, der Blog ist am Boden geblieben. Die Aufnahmen aus der Vogelperspektive haben andere geschossen. Hochstetten in seiner ganzen Pracht und Schönheit geknipst – passt! Gut zu erkennen am rechten Bildrand, die neue B-41-Trasse. Wie eng sich doch die Umfahrung an die hintere Häuserfront anschmiegt. Schön ist zwar anders, aber im Fokus stand und steht die Effektivität. Auch gut zu erkennen, die beiden neuen Industrieflächen links und rechts der Abfahrt „Mitte“. Beide Parzellen werden seit Wochen schon aufgefüllt und verdichtet. Wer wohl dafür die Kosten trägt? Die Skywalk-Investition (Bild eins) hatte sich jedenfalls gelohnt, zumindest was die Frequenz angeht. Auf dem Nahe-Balkon herrscht stets reger Besucherandrang. Dass hier noch immer keine Webcam installiert worden ist – geschenkt! Am fehlenden Geld dürfte es nicht liegen, dass von hier oben (noch) keine Live-Bilder um die Welt gehen. Eher mangelt es am Willen. Schade!  

SIMONA: Reden wir kurz mal über Geld und Aktien!

Es sind oftmals die kleinen Meldungen, die für gehöriges Staunen sorgen! Beispiel Simona-Aktie im Öffentlichen Anzeiger. WOW! Die geht buchstäblich durch die Decke. Aufschwung vom ersten Tag. Seit 2020 hat sich das Papier sogar von 400 Euro auf 800 Euro verdoppelt. Wahnsinn! Wer frühzeitig in Simona-Aktien investierte, hat für seine Altersvorsorge alles richtig gemacht. Aber sowas von! Der Aktien-Wert ist naturgemäß auch gekoppelt mit dem Vermögen der Bürkle-Stiftung. Das Stiftungs-Konto droht gerade zu platzen. Gut so, denn die Stiftung muss flüssig bleiben, weil deren breit gestreute Förderung für Kultur, Vereine und notleidende Menschen im Kirner Land, und darüber hinaus, dringend benötigt wird. Wer sonst verfügt über das notwendige Kapital? Nur mal so nebenbei bemerkt, das Aktienpaket der Bürkle-Stiftung ist knapp 150 Millionen Euro schwer (31,2 Prozent Aktienanteil). Eine unvorstellbare Zahl. Die jährliche Rendite dürfte locker ausreichen, um sämtliche Wünsche aus der Region in Erfüllung gehen zu lassen. Vorausgesetzt, die Anfragen lassen sich mit dem Stiftungsregularien vereinbaren. Gute Nachrichten auch für die Verbandsgemeinde. Die Ferienprogramm-Zuschüsse dürften bis weit ins nächste Jahrtausend save sein. mehr

Wieder volle Pulle!

Am Puls der Zeit ist anders, aber der Blog war ein paar Tage offline. Kurz mal weg sozusagen. Aus und vorbei ist es jetzt mit Schmalhans. Einiges ist doch liegengeblieben, was es jetzt aufzuarbeiten gilt. Kirner Sommerfest, Dienstagsspaziergänger, Wahlkampf, Vandalismus und, und, und. Nicht zu vergessen, die massiven Kursgewinne der Simona-Aktien. Boah ey, die Papiere gehen ja buchstäblich durch die Decke. Nur mal so nebenbei bemerkt, hätte Ottonormalverbraucher seine Altersvorsorge über Simona-Aktien abgewickelt, statt auf „sichere“ Renditen in Form von Renten- oder Lebensversicherungen zu setzen, dann könnte der oder die jetzt Federn in die Luft blasen. „Hätte, hätte Fahrradkette.“Nur die wenigsten Kleinsparer dürften so klug investiert haben. Der Blog ist jedenfalls raus, und dies, obwohl der es besser hätte wissen müssen.

Der hatte beim Börsenstart 1989 zwar kurz gezuckt, sich dann doch gegen einen Ankauf, der damals noch vergleichsweise „billigen“ Aktien, entschieden. Geschweige denn hat der spätere Ankäufe auch nur in Erwägung gezogen. Was für ein Fehler! Andere hatten diesbezüglich sicherlich mehr Mut und Fortune. Sei’s drum. Der Öffentliche Anzeiger hatte den Kurssprung in eine kurze Meldung verpackt. Eine etwas andere Darstellung stellt der Blog morgen online. Der stellt bei seinem etwas anderen Ansatz auch die Frage, inwieweit die Mitarbeiter etwas vom Kuchen – etwa mit einem satten Aufschlag in der Lohntüte – abbekommen. Von den wirtschaftlichen Topwerten und den prall gefülltem Firmen-Konten, sollten doch schließlich alle profitieren, nicht wahr?  

Flutkatastrophe im Ahrtal: Keine kommunale Spendenaktion des Kirner Landes?

Vordenker Markus Lüttger hatte mit seiner Spendeninitiative einen rausgehauen und damit Druck auf andere Verbandsgemeinden aufgebaut.  Sein Vorschlag: Ortsgemeinden mögen pro Einwohner einen Euro zu Gunsten der Flutopfer spenden. In seiner Verbandsgemeinde wurde der Kerle für seine Initiative regelrecht gefeiert. Alle machten mit. Doch Lüttger wollte mehr! Er hätte dieses Modell gerne in ganz Rheinland-Pfalz verortet gesehen. Übertragen auf das räumlich nahe Kirner Land, hätten dann roundabout 22 000 Euro zusammenkommen müssen, nämlich dann, wenn auch dort alle Ortgemeinden pro Einwohner einen Euro locker gemacht hätten. Konjunktiv! Tun sie aber nicht! Das Kirner Land zeigt der Initiative aus Rüdesheim (noch) die kalte Schulter. Man hört auch nach Wochen der Katastrophe aus der Ecke so rein gar nichts. Die Verbandsgemeinde legte ein Spendenkonto auf, mehr aber auch nicht. Dabei wäre es ein Leichtes, die Spendenaktion mit Geldern aus kommunalen Kassen zu unterstützen. Ein Euro pro Bewohner treibt kein Dorf in den Ruin. Es mangelt offenbar am Willen. Hochstetten-Dhaun könnte locker ein Vielfaches spenden. Tut sie aber nicht! Finde den Fehler!

Diätenerhöhung: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben?

Aufgrund der Hochwasserkatastrophe hatte der Landtag die für den 15. Juli geplante Plenarsitzung stark gekürzt und nur einen Antrag behandelt. Die übrigen Tagesordnungspunkte, darunter auch die Diätenerhöhung, wurden abgesetzt. Aufgehoben ist wohl nicht aufgeschoben, zumal sowieso einige Punkte rückwirkend in Kraft treten werden. Da nun zunächst Sommerpause ist, wird das nächste Plenum erst am 22. und 23. September abgehalten. Den Blog würde es nicht wundern, wenn die Diätenerhöhung an diesen beiden Sitzungen nicht auf der Tagesordnung steht. Zum einen wird es voraussichtlich das erste Plenum im frisch sanierten Landtag sein – wie sieht es denn aus, wenn im neuen Haus, das ohnehin viel teurer wurde als geplant, sich direkt mehr Geld genehmigt wird. Zum anderen findet am 26. September die Bundestagswahl statt – ein Beschluss zu eigenen Gunsten macht sich dann nicht gut. So kurz ist das Gedächtnis der meisten Wähler dann doch nicht. Aber dann. Danach werden die Abgeordneten sich die Diätenerhöhung genehmigen. Bis dahin hat auch die Flutkatastrophe ihren Schrecken verloren. Eine Geste des Verzichts zu Gunsten eines Fond für Betroffene oder für eine direkte Zufuhr ist nicht zu erwarten. Oder täuscht sich da der Blog? Der wird Aufklären. Irgendwann!

Verkehrsbelastung Altestraße: Ein Ortstermin ist für den Herbst angedacht!

Die Anwohner der Alten Straße können und wollen nicht mehr. Sie sind die beständig wachsende Verkehrsbelastung sowas von Leid. Die Erschließung ständig neuer Baugebiete in Richtung Simmertal sind weder spurlos an Mensch, noch an Material vorbeigegangen. Vor allem die Engstelle im unteren Bereich ist ein Knackpunkt, insbesondere bei Begegnungsverkehr. Ausweichmöglichkeiten sind kaum vorhanden, sodass sich zum Teil kuriose Zwischenfälle hier abspielen. Gegenseitige Rücksichtnahme muss in diesem Abschnitt regelrecht gelebt werden. Wut-Tendenz steigend. Nicht zuletzt auch deshalb, weil weitere 32 Bauplätze in neuen Baugebiet Scheiberling einen an der Ertragsgrenze angesiedelten Verkehrsdruck noch weiter aufbauen dürften. Mehr noch: Mehr Verkehr beziehungsweise mehr Schwerlastverkehr bedeuten auch Belastungen für das Rohr-System.

Die Oberfläche ist ohnehin schon löchrig. Aber wie schaut es darunter aus? Insider gehen davon aus, dass der Kanal nur knapp unter der Teerdecke verläuft. Initiator Horst Lanz ist sich sogar sicher, dass die Gefahr Rohrbrüchen mit jedem weiteren Neubau zunimmt. Ist die Dorfstraße dem steigenden Druck gewachsen? Diese und andere Fragen stellte schon vor Wochen eine Art Bürgerinitiative in einem offenen Brief an die Ortsgemeinde. Rund 30 Anwohner haben diese Eingabe unterschrieben und damit ihre Unzufriedenheit dokumentiert. Mehr Nachdruck geht nicht! Und es gab jetzt sogar eine Rückmeldung an Horst Lanz. Für den Herbst ist ein Ortstermin mit Vertretern von Ortsgemeinde, Verbandsgemeinde und Kreisverwaltung angedacht, lässt er wissen. Diese Info habe ihn nunmehr aus dem Büro des Ordnungsamtes erreicht. Es bewegt sich also was.  

Ist da etwa der Verbrauchermarkt schon eingezeichnet?

Geheimakte Discounter! Sehr, sehr, ruhig ist es geworden um das Thema Verbrauchermarkt im Industriegebiet. Selbst die Gerüchteküche ist erkaltet. Der Deckel ist sowas von zugeklappt. Und fest verschlossen schlummert die wohl weiter vor sich hin. Zumindest nach außen. Gibt es intern Überlegungen und weitere Gespräche in die Richtung? Wie weit sind eventuelle Verhandlungen fortgeschritten? Ist vielleicht sogar schon etwas spruchreif? Nun, auf den ersten Blick scheint es fast so, als ob die Ausmaße eines Marktes mit weißer Farbe auf die vorgesehene Fläche rechts der Straße in Richtung Kirn eingezeichnet worden wären. Von der Größe her passt das Rechteck. Auf den zweiten Blick wird aber schnell klar, dass es sich um eine vorübergehende Parkplatzkennzeichnung für Sportplatzbesucher handelt. Mit entsprechendem Hinweisschild natürlich. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ta-ta, da hat sich der Blog aber sowas von vertan. Nic ist es mit den Umrissen eines Verbrauchermarktes. Hätte ja durchaus sein können. Die Fläche ist aufgefüllt und verdichtet. Mehr braucht es nicht. Sieht schon jetzt ziemlich baureif aus. Von daher, könnte es durchaus losgehen. Wird es sicher auch. Alles nur eine Frage der Zeit!  

Simona-Wand = Simona-Werbung

Wünsche gehen meist nicht in Erfüllung. Unlängst hatte der Blog schon den neuen Anstrich des Bürogebäudes Richtung Parkplatz Mauergasse bedauert. Der hätte gerne ein Wandgemälde in XLLLL-Format an der Simona-Wand verortet gesehen. Statt auf Kreativität, setzten die Verantwortlichen auf biedere Firmenfarben, inklusive dem Logo mit weißer Farbe auf rotem Untergrund. Wer bestellt bezahlt! Und bestellen kann das Unternehmen derzeit enorm viel. Kein Wunder  bei den Gewinnmeldungen. Die sind in schwindelerregende Höhen geschnellt, und dies, trotz Corona. Die Kassen sind prall gefüllt! Alles richtig gemacht? Schaut ganz danach aus. Die Verlagerung von Teilproduktionen in die Türkei scheinen sich schon jetzt auszuzahlen. Zumindest für das Firmenkonto und die Aktionäre.

Apropos Verlagerung? Was ist eigentlich aus dem Thema sozialverträglicher Stellenabbau in den Kirner Betriebshallen geworden? Ist der schon abgeschlossen? Wie viele Mitarbeiter nutzten die Angebote? Wie viele Arbeitsplätze wurden unter dem Strich abgebaut? Wie sind die Arbeitsbedingungen der verbliebenen Mitarbeiter? Fragen über Fragen, die leider niemand stellt. Verstörende Meldungen sind hingegen aus dem Mitarbeiter-Pool nach außen gedrungen. Auch bis zum Blog. Nicht unbedingt nur positive. Die meisten Beschwerden drehen sich um einen familienfeindlichen sowie gesundheitsschädlichen Schicht-Rhythmus, Mitarbeitermangel sowie eine eher schlechte Bezahlung. Wobei, letzteres ist immer eine Frage des Tarifs. Sei‘s drum, jedenfalls scheint die Stimmung unter den Arbeiteren nicht mit den Umsatzzahlen mithalten zu können. Ein Phänomen, das es nicht nur bei der Simona zu beklagen gilt. Simona ist überall!  

Keine baulich Trennung zwischen Radweg und Bundesstraße!

Viele haben die schrecklichen Bilder noch vor Augen. Im Juni ist ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall nahe dem Moselort Traben-Trarbach getötet worden. Während der Fahrt ist der von einem Wohnanhänger erfasst worden, der sich von einem Auto gelöst hatte. Der Hänger schleuderte in zwei Radfahrer hinein, die auf einem Radweg neben der Bundesstraße 53 unterwegs waren. Warum ruft der Blog diesen aufsehenerregenden Unfall in Erinnerung? Nun, der Radweg an der Mosel läuft parallel zu Straße und ist nur durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn getrennt. Der Radweg galt bis dato für sicher. Andere Region gleiches Radweg-Konzept. Auch auf der neuen B-41 Trasse zwischen Hochstetten und Simmertal verläuft der Radweg parallel zur Straße. Auch hier kein baulicher Schutz, etwa durch eine Schutzplanke. Dem Vernehmen nach ist eine bauliche Trennung hier nicht vorgesehen. mehr

Schallschutzwand: Schaut aus wie aus einem Märklin-Baukasten!

Es mutet an wie ein Konstrukt aus einem Märklin-Baukasten in XXXL-Format. Wie Zahnstocher ragen die Eisenpfosten entlang der Ortsumfahrung in die Höhe. Dazwischen sind schon erste Betonelemente eingesetzt worden. Es wird! Geht insgesamt viel schneller, als vom Blog gedacht. Respekt! Bei dem Tempo ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Schallschutzwand in seiner ganzen Pracht steht. Inwieweit die später ihren Zweck erfüllt, bleibt abzuwarten. Wobei, Wände dieser Art schlucken den Schall deutlich. Wer es nicht glaubt, kann in Waldböckelheim eine Hörprobe nehmen. Hinter der Mauer herrscht fast schon gespenstige Stille. Den Eindruck hat der Blog beim Vorbeiradeln gewonnen. Optisch zwar kein Hingucker, aber dafür höchst effektiv – passt! Der Schall sucht sich halt einen anderen Weg. Mutmaßlich Richtung Hochstädten? Gut möglich, dass der Ortsteil die volle Dröhnung abbekommt.

Wahlkampfgezeter: Statt gewinnbringende Harmonie zu leben liegen die Nerven unnötig blank!

Es könnte so harmonisch zugehen im Wahlkreis Bad Kreuznach / Birkenfeld (201), stattdessen liegen die Nerven bei den aussichtsreichsten Kandidaten Julia Klöckner (CDU) und Dr. Joe Weingarten (SPD) blank. Dünnhäutig beäugt man sich gegenseitig. Schlimm die Vorwürfe sich auf Kosten der jeweils anderen inszenieren zu müssen. Dabei steht in jeder Politiker-Fibel: „Klappern gehört zum Handwerk“! Dass manche bis zum Erbrechen klappern – geschenkt! Unsere Wildwest-Helden „Little Joe“ und „Calamity Julie“ verstehen sich ebenso auf diese Art des Wahlkampfes. Jammern gilt nicht! Dabei könnten es gerade die beiden so einfach haben. Die könnten in trauter Harmonie ihre politischen Karrieren fortsetzen. mehr

Neues Spielgerät freigegeben!

„Was lange währt, wird endlich gut?“ Schaut ganz danach aus! Das neue Multifunktions-Spielgerät auf der Spielfläche Im Ameisacker wurde jetzt freigegeben. Neben einer Rutsche mit Stufen, verfügt das Teil über eine Leiter, eine Schrägleiter und einen Kletter-Parcours. Dank diverser Klettermöglichkeiten ist das Gerät auch für ältere Kinder spannend. Die verschiedenen Kletterbereiche bieten für geübte und ungeübte Racker eine ganz neue Herausforderung. Und die lassen sich nicht lange bitten. Man mag es kaum für möglich halten, aber es schaut ganz danach aus, als ob nach Jahren des allgemeinen Stillstandes, die Ortsgemeinde ihren Pflichten so allmählich bewusst wird. Weiter so! Jahrzehntelang vernachlässigte die Kommune die dörflichen Spielflächen. Weiter so. Dass sich die Ortsgemeinde für die neue Errungenschaft noch feiern lassen wird – geschenkt. Klappern gehört nun einmal zum Handwerk. Es Ist nur eine Frage der Zeit bis ein Artikel in der Zeitung aufpoppt. Typisches Übergabefoto und noch bissel Tamtam, vo wegen kinderfreundlich und so, – passt! Hauptsache der Spielplatz wurde aufgewertet. Das war bitter notwendig.   

Unendliche Geschichte Dienstagsspaziergänger: Demo-Team wähnt sich ihrem Ziel näher und schlägt daher wohl versönlichere Töne an!

Aus gegebenen Anlass wagt der Blog erneut einen Blick über den Berg zu dem Ort der nicht genannt werden darf. Der will einfach nicht zur Ruhe kommen. Im Gegenteil: Die Fronten sind mehr denn je verhärtet. Der Ton untereinander wird zunehmend rauer. Und damit ist nicht der zwischen „Links“ und „Rechts“, sondern der innerörtliche Umgang gemeint. Keine Frage, der Dorfrieden hat in den letzten Wochen gewaltig gelitten. Tendenz steigend! Zusammenhalt und Gemeinschaft zeigen bis dato nicht für möglich gehaltene Risse. Ablesen lässt sich das vor allem an Kommentaren, Filmchen und Beiträgen in den öffentlichen Netzwerken sowie an Aussagen von Bewohnern.

Die Szenerie gleicht einem harten Boxkampf! In der „rechten“ Ecke die Dienstagsspaziergänger sowie in der „linken“ Ecke die Gegendemonstranten. Der Kampf geht mittlerweile in die 14. Runde. Blöd nur, kein Simmertaler möchte dem Spektakel beiwohnen. Im Gegenteil: Denen ist die fortwährende Auseinandersetzung, vornehmlich ortsfremder Kämpfer, nur noch lästig. Verkehrte Welt, anstatt den besänftigenden Ringrichter zu geben, forcierte Ortsbürgermeisterin Christina Bleisinger den Kampf mit ihrer Art der „privaten“ Moderation zusätzlich. Keine Frage, ihr gesamtes Verhalten war einer Gemeindevorsteherin unwürdig. Ihr bisheriges Credo: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich!“ mehr

Wandern und Einkehren!

Wenn bei der Umsetzung einer Erlebnis-Wandertour drei Gastronomen an einem Strang ziehen, kann unter dem Strich nur etwas Gutes dabei herauskommen. Die erste „Berg & Tal Tour am Samstag, 4. September, verspricht jedenfalls eine tagfüllende Angelegenheit zu werden. Klingt gut, wird gut? Wenn das Wetter mitspielt, sollte das absolut der Fall sein. Drei Gastronomen gleichmäßig verteilt auf einem etwa 11 Kilometer langen Rundkurs – passt! Und wenn jeder Wirt Wort hält und an diesem besonderen Wandertag besondere Speisen- und Getränkeangebote sowie Unterhaltungsmomente garantieren, dann dürfte sich das Event zum Dauerbrenner entwickeln. Will heißen, dass die Wanderung Jahr für Jahr den Terminkalender der Ortsgemeinde bereichern könnte. Vieles hängt von den Veranstaltern selbst ab. Unterstützt werden die von der Kirner Privatbrauerei. Die Werbemaschinerie ist angelaufen. Flyer und Plakate sind gedruckt und auch im Internet wird kräftig getrommelt. Die Idee ist gut, das Konzept ist gut und die Wanderstrecke über Stock und Stein sowieso. Also worauf noch warten liebe Leute, markiert den Termin im Kalender und prüft vor allem rechtzeitig das Schuhwerk.     

Das Wort zum Sonntag

Er hat es wieder gesagt: „Ehrenamtlicher Hauptamtlicher“ ! Möge Hans Helmut Döbell sein Statement auch noch so oft in den Zeitungsblock diktieren, das ist und bleibt irreführend. Warum? Nun, mit Ehrenamt verknüpft Ottonormalverbraucher immer ein Engagement ohne oder mit ganz geringer finanzieller Aufwandsentschädigung. Konkret ist das allerdings ein Irrglaube, der aus gegebenen Anlass erneut aufgeklärt gehört. Das Wort Ehrenamt wird hier überstrapaziert. Döbell bekommt Monat für Monat Geld überwiesen. Rund 1300 Euro alleine an Grundgehalt. Die eine oder andere Aufwandsentschädigung nicht berücksichtigt. Nachzulesen ist die finanzielle Vergütung in der Landesverordnung über die Aufwandsentschädigung für kommunale Ehrenämter (KomAEVO). Nicht zu unterschätzen sind mit dem Amt einhergehende Wissensvorsprünge, auf den Bürgermeister hier und anderswo gerne zurückgreifen. Natürlich immer nur im rechtlich und moralisch erlaubten Rahmen. Gerade für Amtsträger mit breitem privaten Interessen ein nicht in Zahlen auszudrückender Vorteil. Dafür darf es dann auch schon mal stressiger und tagfüllender zugehen. Außerdem, jammern gilt nicht. Es wird schließlich niemand gezwungen auf dem Chefsessel Platz zu nehmen.

Statt peppiges Wandbild, eher langweiliger Anstrich!

Wie wäre es mit einem Wandgemälde an der Simona-Wand Parkplatz Mauergasse in XXXXL-Format? – Die Frage vom Blog aus dem Vorjahr ist nunmehr beantwortet. Ein heller Anstrich in der Fläche mit Rot abgesetzt – das wars. Die Malerarbeiten sind zwar noch nicht vollumfänglich abgeschlossen, aber schon jetzt deutet alles auf eine ordentliche und brave Mauerfront hin. Zwar frisch, aber unter dem Strich fad und langweilig. Nackt und trist hätte aber nicht sein müssen. Mit etwas Mut hätte hier ein Hingucker an die riesige Front gepinselt werden können. Der Blog und viele andere auch hätten hier gerne ein Mauergemälde der etwas anderen Art gesehen.

Wahr ist, dem Parkplatz hätte eine kreative Wandgestaltung gut zu Gesicht gestanden. Wahr ist aber auch, wer bestellt bezahlt. Will heißen, die Simona alleine hatte in diesem Prozess die Entscheidungsgewalt. Und die entschied sich für eine zweifarbigen Anstrich. Fehlt nur noch das prägende rote Firmen-Logo. Gähn! Als gäbe es nicht schon genug Schriftzüge dieser Art im Stadtbild. Chance vertan? Der Blog meint ja. Der hatte insgeheim schon ein farbenprächtiges Spektakel an der Front verortet gesehen. Andere mögen das anders bewerten. „Hauptsache neuer Anstrich,“ werden sich angesichts des Ergebnisses wiederum andere zufrieden zurücklehnen. Letztere dürfen sich jetzt freuen über eine jetzt untadelige Häuserfront. Trotzdem nur schade, es wäre so viel mehr möglich gewesen.

Ortsumfahrung Hochstetten: Der Blog unterbreitet Kreiselgestaltungsvorschläge!

Warum nicht eine Säule aus Edelmetall aus der Künstlerwerkstatt des heimischen Schmiedes Helmut Reit auf dem neuen Kreisel platzieren?

Es kreiselt munter weiter in Hochstetten-Dhaun. Aus dem momentanen Provisorium am Ortseingang aus Richtung Kirn kommend, wird eine Dauereinrichtung werden. Gut so! Ob man sich schon intern mit der Innengestaltung des Kreisels beschäftigt hat? Gehört hat man jedenfalls (noch) nichts. Der Blog will mal eben den Vordenker spielen und einen Entwurfsvorschlag aus der Hüfte unterbreiten. Warum nicht ein Kunstwerk des örtlichen Schmiedemeisters Helmut Reit als Blickfang mittig platzieren. Das Gute liegt bekanntlich so nahe! Der Blog hat mal eben schnell eine Säule aus dem Garten des Künstlers entsprechend platziert. Der hat aber auch noch andere Kunstwerke zu bieten. Vorstellbar ist auch ein neues Bildnis aus der Ideenschmiede eines Mannes, den man nur fragen müsste. Einen Blickfang eben! Drumherum etwas jahreszeitliches Grün angeordnet und schon wäre der Kreisel ansprechend gestaltet – passt! Warum nicht? Wieso nicht einen örtlichen Künstler bei der Umsetzung mit ins Boot holen. Natürlich gibt es auch andere Alternativen – etwa auch einen Ideenwettbewerb. Bleibt die Frage, inwieweit die Verantwortlichen überhaupt Kreativität und Einzigartigkeit wollen. Dabei wären echte Unikate, echte Alleinstellungsmerkmale doch Hingucker, oder nicht? Wahr ist, der Kreisel kommt. Den als Blickfang oder symbolische Eintrittskarte ins Dorf ansprechend zu gestalten, sollte für die Ortsgemeinde Bedürfnis und Ansporn zugleich sein. Wahr ist aber auch, die Ortsgemeinde zeichnete sich in der Vergangenheit nicht unbedingt durch Kreativität und Ideenreichtum aus. Der Blog-Vorschlag steht. Der ist als ein erster Akzent gedacht.

Hangrutsch ist gestoppt! Theoretisch könnte der Wertstoffhof wieder angesiedelt werden!

„Ta ta“ – der Hangrutsch ist gestoppt! Die üblichen Verdächtigen haben die frohe Botschaft im Zuge eines öffentlichkeitswirksamen Ortstermins dem anwesenden Zeitungsredakteur in den Block diktiert. Prima, dann hat sich ja der ganze Aufwand gelohnt. Im weiteren Bericht wurde dann die Maßnahme nochmals reflektiert sowie auch die Themen Kostenträger und Verantwortlichkeit beackert. Leider wurde der ehemals dort angesiedelte Wertstoffhof nur am Rande erwähnt. Der musste seinerzeit ja nur geschlossen werden, weil der böse Hang in Bewegung geriet. Andere Gründe wurde seitens der Verantwortlichen zu keiner Zeit ins Feld geführt: „Der Hof über Hochstetten-Dhaun musste ja wegen des Hangrutsches geschlossen werden“, bestätigte der Kreisausschuss im fernen Bad Kreuznach unlängst noch. Im Umkehrschluss müssten wir Müllentsorger jetzt annehmen dürfen, dass der wieder etabliert wird. Der Hang ist ja schließlich besänftigt und die latente Gefahr gebannt.

Pustekuchen, der Westen bekommt keinen Wertstoffhof mehr. Wahrscheinlich spielte der Hangrutsch den Plänen des Landkreises sogar in die Karten. Protest seitens der Verantwortlichen hier, Fehlanzeige. Nicht einmal nachgefragt haben Lucky TJ und Co, geschweige denn so etwas wie Druck ausgeübt. Einen auf Dringlichkeit und Notwendigkeit im Sinne der Bewohner des Kirner Landes zu machen, haben die Kommunalen offenbar nicht in ihren DNA-Strängen geschrieben. Schade, schade, schade! Dabei steht ein Wertstoffhof bei den Menschen hier im Westen ganz weit oben auf der Wunschliste. Verkehrte Welt, wenn solche öffentlichen Anlässe nicht dazu genutzt werden, um einen letzten verzweifelten Versuch zu unternehmen, um zum Umdenken im Kreishaus anzuregen. Lieber nicht reiben und stattdessen auf Harmonie sowie eitel Sonnenschein setzen. Der Kreis will keinen Wertstoffhof im Kirner Land und was viel schlimmer ist, unsere kommunalen Vertreter spielen brav mit. Anders ist eine solche Unterwerfungshaltung nicht zu erklären. Mit der Philosophie des beugsamen Westens wird man allerdings nicht sehr weit kommen. Im Gegenteil! Die schwächt nur.

Nachgehakt: Dorf-Homepage noch immer offline!

Wie jeder weiß unterhält Hochstetten-Dhaun keine eigene Homepage. Scheinbar ist das Internet für die hier Verantwortlichen noch immer so etwas wie Neuland, und dies, obwohl man die Domäne www.hochstetten-dhaun.de vor etwa einem Jahr von einer Privatperson für relativ kleines Geld erwerben konnte. Der Blog hatte schon mehrfach den Missstand angeprangert. Passiert ist bis dato noch immer nichts. An was hängt es? Weshalb bekommt man den Internetauftritt nicht scharf geschaltet? Es kann doch nicht so schwer sein ein paar Seiten über das Dorf einzurichten. Der Blog schaut zwar regelmäßig nach, aber noch immer ist die Visitenkarte im Netz nahezu unsichtbar. Will heißen, die ist bisher (noch) nicht bestückt worden. Zumindest nicht extern! Dabei hatte man extra einen medialen Ausschuss ins Leben gerufen, der sich um diese Angelegenheit kümmern sollte. Gibt es den noch? Brauchen die Hilfe? Der Blog kann beraten. Der bietet seine Unterstützung an. Kurze Nachricht genügt!    

Sind Lüftungsanlagen für die Grundschulen des Kirner Landes ein Thema?

Was hat die Verbandsgemeinde Rüdesheim dem Kirner Land voraus? Nun, dort werden in Kürze die Grundschulen mit professioneller Raumlüftung ausgestattet. Will heißen in Bockenau, Waldböckelheim, Wallhausen, Rüdesheim, Norheim und Weinsheim sowie in Hargesheim und Roxheim erhalten alle Klassenräume corona-gerechte Schutzanlagen. Mehr raumlufttechnischer Schutzwall geht nicht. Rüdesheim vorn!!! Hut ab! Naheabwärts wird nicht nur geschwätzt, sondern auch gehandelt. Wenngleich, im Kirner Land wird noch nicht einmal über die Anschaffung nachgedacht. Oder doch? Gehört hat man jedenfalls noch nichts über Pläne einer effektiven Nachrüstung, um die Corona-Ansteckungsgefahr zu reduzieren. Während die Verbandsgemeinde Kirner Land diesbezüglich offenbar (noch) immer im Tiefschlaf verharrt, füllt der Vordenker Markus Lüttger (CDU) schon die Bestellscheine aus. Finde den Fehler? mehr

Unendliche Geschichte Bahnhof Hochstetten-Dhaun: Post vom Blog an MdB Joe Weingarten!

Lieber Herr Bundestagsabgeordneter Joe Weingarten, folgerichtig haben Sie den unzeitgemäßen Zustand des Bahnhofes sowie die Schienenanbindung in Hochstetten-Dhaun angeprangert. Mal wieder, ist man angesichts Ihrer neuerlichen Stippvisite bei Ihrem Parteifreund Hans Helmut Döbell regelrecht geneigt hinauszuschreien. Sie erinnern sich doch sicher an Ihren letzten Besuch vor ungefähr einem Jahr. Gleiche Bilder, gleicher Text, gleicher Post auf Facebook in 2020 – mehr täglich grüßt das Murmeltier geht nicht! Alles schon mal dagewesen! Schon damals versprachen Sie sich mit aller Kraft einzusetzen. Aus der in Aussicht gestellten politischen Beschleunigung ist nichts geworden. Die Bahn zeigte Ihnen offenbar die kalte Schulter. Aber sowas von! Einflussnahme geht anders! Wahrscheinlich haben Sie und Ihre Kollegin Antje Lezius auf Ihre schriftlichen Anfragen nicht einmal eine Antwort erhalten. Diesbzüglich haben Sie nicht mehr aufgeklärt. Und jetzt wollen Sie wieder bei der Bahn nachhaken. Anderes Datum, gleicher Text, erneute Abfuhr? Und nächstes Jahr dann wieder die gleiche öffentlichkeitswirksame Szenerie, die in zwei Worten zusammengefasst werden kann: „Wahlkampf-Blendwerk“. Man muss kein Prophet sein, um prognostizieren zu können, dass es bei der unendlichen Geschichte Bahnhofsumfeld bleiben wird! Nichts für ungut und Ihre Bemühungen in allen Ehren, da mögen Sie noch so viele Briefe auf den Weg schicken, das Thema wird weiterhin in einer Endlosschleife hängenbleiben! Und das nicht erst seit 10, sonderen 20 Jahren!

Nachgehakt: Neubaugebiet „Im Scheiberling“!

Die Hecken sind längst gerodet! An sich ein sicheres Indiz dafür, dass in Kürze Bagger anrollen werden, ist die Vorbereitung der Landschaft. Schon im Februar ging es dem Wildwuchs im Neubaugebiet „Im Scheiberling“ an den Kragen. Alles dort noch vorhandene Gestrüpp, wurde dem Erdboden gleichgemacht. Zukünftige Bauherren, und das sollen ja nicht wenige sein, standen schon Gewehr bei Fuß. Bekanntlich können die allerdings erst dann so richtig loslegen, wenn Kanal- und Straßenarbeiten erledigt sowie die Bauhöhen bekannt sind. Ins blaue hinein will schließlich niemand sein klein Häuschen platzieren. Seit der Rodungsaktion herrscht allerdings Stillstand. Was ist da nur los? Warum geht es nicht weiter? Weshalb ist die Baustraße noch immer nicht angelegt worden? Knapp sechs Monate sind nunmehr vergangen. Monate, in denen die Baupreise quasi durch die Decke schossen. Blöd für alle Häuslebauer, die ja längst angefangen hätten, wenn, ja wenn die Straße zumindest provisorisch fertig gewesen wäre. Von den Baggern ist weit und breit aber nichts zu sehen. So wird da nix mit einer Umsetzung noch in diesem Jahr.

Wahr ist, wenn es um die Ausweitung von Neubaugebieten geht, ist die Ortsgemeinde immer sehr rührig. Wahr ist aber auch, die bekommt die PS einfach nicht auf die Straße. Will heißen, nach der Planung hakt es zumeist an einer schnellen sowie termingerechten Durchführung. Planungssicherheit für Bauherren geht fürwahr anders. Die Verzögerung kommt alle jetzt schon teuer zu stehen. Denn ein Ende der Preisspirale ist nicht in Sicht. Sowohl Ortsgemeinde, als auch Bauherren sind gekniffen. Wäre man ein Jahr früher dran gewesen, was durchaus möglich gewesen wäre, dann hätte sich gut ein Drittel der anfallenden Baukosten einsparen lassen. Hätte, hätte Fahrradkette. Blog-Prognose: In diesem Jahr legt kein Bauherr mehr seinen Grundstein. Wetten?

Sommerloch!

Das Sommerloch oder anders formuliert die „saure Gurken Zeit“ ist ein alljährlich wiederkehrendes Phänomen, welches sich immer mit Beginn der Ferien einschleicht. Alles ist ruhig und auch das Rauschen im Walde ist kaum noch zu hören. Es scheint so, als hätten sich berichtenswerte Themen in den kühlen Keller oder unter einen schattigen Baum zurückgezogen. In der Tat, schaltet das öffentliche Leben in den Sommermonaten auf niedrigste Sparflamme. Sehr gut beobachten kann man die quälende Dürrezeit an den täglichen Inhalten in der Tageszeitung, die nicht gerade vor Nachrichtenwert strotzt. Durchschlagende Auswirkungen der Kategorie „Tote-Hose-Zeit“ verspürt auch der Blog www.hochstetten-dhaun.info. Momentan fliegen die Themen nicht gerade im Steilflug. Politisch und gesellschaftlich passiert so rein gar nichts. Zeitungsleser müssen jetzt besonders hart sein, weil die Ferienprogramme jetzt wahrscheinlich wieder bis zum Erbrechen ins Schaufenster gestellt werden. Gähn! Das Rad gilt es hier nicht neu zu erfinden. Man muss nur die Berichte von den letzten Ferien aufwärmen und zeitgemäß anpassen. Für den Blog ist nunmehr die Zeit des Nachhakens angebrochen. Nix weltbewegendes in den Themen, aber ein wenig Aufwärmen sorgt wenigstens für etwas Abwechslung.  

Das Wort zum Sonntag

Vordenker Markus Lüttger hat mal wieder einen rausgehauen. Guter Mann! Sein Vorschlag: Ortsgemeinden mögen pro Einwohner einen Euro für die Flutopfer spenden. In seiner Verbandsgemeinde wird der Kerle für seine Initiative regelrecht gefeiert. Alle machen mit. Doch Lüttger will mehr! Er möchte dieses Modell in ganz Rheinland-Pfalz verortet sehen. Damit steigt er zum Visionär auf. Übertragen auf das Kirner Land, müssten dann roundabout 22000 Euro zusammenkommen, nämlich dann, wenn auch dort alle Ortgemeinden pro Einwohner einen Euro locker machen. Ein hübsches Sümmchen! Bisher hört man aus der Kirner Ecke so gar nichts in diese Richtung. Ein Spendenkonto wurde aufgelegt, mehr aber auch nicht. Nun Lüttgers wachsen nicht an jeder Ecke, aber ein bissel mehr dürfte es von den Damen und Herren aus dem kommunalen Establishments schon sein. mehr

Starkregen: Ist Hochstetten-Dhaun auf sinnflutartige Unwetter vorbereitet?

Schutz von Überflutungen ist seit der Ahr-Katastrophe ein wichtiges Thema. Wie schaut die Situation in Hochstetten-Dhaun aus? Was wäre wenn? Was wäre, wenn über der Ortschaft der Himmel seine Schleusen derart öffnen, wenn 100 bis 150 Liter Regen in kürzester Zeit herabregnen würden? Schwer zu analysieren. Hat die Ortsgemeinde ein Unwetterkonzept in der Schublade? Weiß die um die Schwachstellen in den einzelnen Ortsteilen? Fakt ist, die gibt es? Überall wo Straßen und Wege von den Hängen hinab in die Ortschaften hineinreichen, können sich die in Nullkommanix in reißende Flüsse verwandeln. Die Kanalisation hätte bei solchen Wassermengen keine Chance. Wasser sucht sich bekanntlich seinen Weg und sammelt sich an den tiefsten Stellen. Die Feuerwehr weiß um mögliche Überflutungsflächen in den Ortslagen, welche Häuser besonders gefährdet sind. Bleibt die Frage, wissen das auch die Eigentümer? Gewissheit könnten sogenannte Fließpfadkarten, die die Wege zeigen, die das Wasser bei Starkregen nehmen kann, bringen. Verfügt die Ortsgemeinde über solches Kartenmaterial? Wahrscheinlich nicht!

Wahr ist, bei apokalyptischen Wassermengen helfen keine noch so gut durchdachten Maßnahmen seitens einer aufmerksamen Ortsgemeinde. Voraussetzung, die hat überhaupt eine vage Vorstellung von möglichen Schwachstellen. Hat Hochstetten-Dhaun mal bei Experten hinsichtlich möglicher Gefahrenstellen nachgefragt? Wohl eher nicht. War bisher ja auch kein Thema. Daher sollte man dringend nachjustieren und die Situation extern neu bewerten lassen. Gut angelegtes Geld, möchte man meinen. Das heißt, man müsste zwingend analysieren, welche Risiken es gibt und wo das abfließende Wasser entlang laufen könnte. Wahr ist aber auch, jeder kann private Maßnahmen ergreifen, um sein Hab und Gut wenigstens etwas zu schützen. Es ist nicht immer nur die Nahe, die über die Ufer tritt.

Post vom Blog an den Macher Markus Lüttger!

Post vom Blog www.hochstetten-dhaun.info: „Respekt Markus Lüttger! Sie leben Hochwasserhilfe! Sie gehen vorneweg, wenn es darum geht, konkrete Unterstützung zu organisieren. Offenbar richtig, richtig gut vernetzt und vor Pragmatismus nur so strotzend, haben Sie neben ihren eigentlichen Aufgaben als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rüdesheim, stets das Not der anderen im Blick. WOW! Zugegeben ich äußerte mich zunächst skeptisch, weil Sie und andere eigene Spendenkonten einrichteten, statt auf bekannte Adressaten zu verweisen. Aber diesbezüglich haben Sie mich jetzt eines Besseren belehrt. Mehr noch: Sie haben mich sogar überzeugt! Warum? Wer weiß ob die mittlerweile gespendeten 70000 Euro auf den gängigen Hilfskonten der üblichen Adressaten eingegangen wären. mehr

Katastrophengebiete: Hochstetten-Dhaun hat die Mitteln und hat die Power um zu helfen. Hat die Ortsgemeinde auch den Willen?

Mal eben laut gedacht! Sollte die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun nicht eine eigene Spendenaktion für die Betroffenen der Unwetterkatastrophe ins Leben rufen? Gute Frage, nächste Frage. Wenn die Ortsgemeinde sich zu einer Spendensumme „X“ vom prall gefüllten Konto durchringen könnte, wäre es dann nicht angezeigt, den Betrag mit Spenden von Bewohnern, womöglich durch eine Haus- und Straßensammlung, aufzustocken? Vieles spricht dafür, so rein gar nichts dagegen? Machbar und durchführbar wäre eine Dorf-Spendenaktionen allemal. Man muss es nur wollen und dann konsequent angehen. Merke, die Ortsgemeinde gilt als eine der wohlhabendsten im Kirner Land. Für die wäre es ein Leichtes, mal eben ein paar tausend Euro aus dem Sparstrumpf zu ziehen, zumal zu Gunsten einer guten Sache.

Das Dorf könnte ganz gezielt in einer verwüsteten Gemeinde, etwa an der Ahr, helfen. Mutmaßlich mit einem speziellen Projekt? Eines, das mit Mitteln aus Hochstetten-Dhaun und vielleicht sogar mit zusätzlichem Man-Power umgesetzt werden könnte. Es gibt viel zu tun, packen wir es an? Maybe? Andere Kommunen haben längst Initiativen in diese Richtung gestartet und somit vorgemacht wie es gehen könnte. Und was anderen recht ist, kann Hochstetten-Dhaun doch nur billig sein. Kommt eine solches Signal aus dem Bürgermeisterbüro sowie aus den Reihen des Ortsgemeinderates? Wie eingangs bereits erwähnt, die Kohle wäre vorhanden. Warum nicht etwas Großes mitanstoßen? Die Spenden könnten zur Linderung der größten Not in einer noch zu bestimmenden schwer betroffenen „Partner-Ortsgemeinde“ beitragen. Startet das Dorf die Hilfsinitiative Hochstetten-Dhaun? Wer von den politisch Verantwortlichen geht vorneweg? Ist der Start erst geglückt, kommt der Rest von ganz alleine. Schauen wir mal, inwieweit man sich zu einer gemeinsamen dörflichen Spenden- und Hilfsaktion durchringen kann. Muss ja nicht heute oder morgen sein, jedoch auf Sicht. Der Blog fände ein Engagement auf Basis gelebter Nächstenliebe richtig, richtig gut und wäre mit Geld und Spendendose mit von der Partie.

Simmertaler Firmen Jochum und Barth sowie der Schmidtburger- und Kastanienhof aus Weiler und Meckenbach engagieren sich im Hochwassergebiet!

„Wer anderen Gutes tut, dem geht es selber gut; wer anderen hilft, dem wird geholfen“ – den Bibelspruch haben die Simmertaler Firmen Barth und Jochum verinnerlicht, als sie mit als erste Helfer in der Not im Katastrophengebiet tatkräftig mit anpackten. Und wie! Uli Jochum ist schon seit Tagen mit seinem Bagger im Einsatz, um Straßen zu räumen oder Müllberge zu beseitigen. Dabei dürfte bei dem gefragten Jung-Unternehmer das Auftragsbuch geradezu überquellen. Gleiches gilt für den Steinmetzbetrieb in unmittelbarer Nachbarschaft. Die Brüder Barth organisieren von hier aus Hilfseinsätze und bündeln Kräfte. Als mittlerweile feriwillige Gruppe helfen die Keller und Wohnungen in Insul von den Schlammmassen zu befreien. Ist ein Haus gesäubert, kommt das Nächste dran. So einfach geht das. Hoch lebe der Pragmatismus. Auch in den nächsten Tagen werden von Simmertal aus Hilfseinsätze ins Krisengebiet organisiert werden. Dafür bleibt in der Heimat die Arbeit liegen. Chapeau!

Beiden Unternehmen gebührt Respekt und Anerkennung für das schnelle, selbstlose und geräuschlose Anpacken. Es wird nicht geschwätzt, sondern gehandelt. Dritter im Bunde ist der Schmidburger Hof aus Weiler, stellvertretend Miriam Reichardt. Letztere sorgt für eine ausgewogene Verpflegung vor Ort. Ohne Mampf kein Kampf! Wer arbeitet braucht schließlich regelmäßige Stärkungen. Ebenso dabei der Kastanienhof aus Meckenbach. Zusammengenommen ist das erweiterte Simmertaler Team eine schlagkräftige und vor allem junge Truppe, die sich auch in den kommenden Wochen mehr oder weniger intensiv engagieren möchte. Etliche Helfer gehören jetzt schon zum Helfer-Stamm. Es sind noch weitere willkommen. Man habe so viel persönliches Leid aus erster Hand erfahren, sodass daraus auch schon so etwas wie eine Verpflichtung, konkret Familien zu helfen, gewachsen ist. Hut ab und weiter so!   

Freiwillige Feuerwehr Hochstetten-Dhaun im Katastrophengebiet im Einsatz!

Die Feuerwehren aus dem Kirner Land sind erste Helfer in der Not. Auch die Einheit aus Hochstetten-Dhaun war bereits mehrfach im Hochwassergebiet Ahrtal im Einsatz. Was die Mitglieder dort zu sehen bekommen übersteigt alle Vorstellungskräfte. „Man denke sich das Schlimmste und setzt dann noch eins drauf“, so die einhelligen Reaktionen aus dem Feuerwehrhaus. Die zumeist erfahrenen Feuerwehrmänner sind zwar leiderprobt, aber die Ausmaße und das Elend übersteigt auch deren Vorstellungskräfte. Keller leerpumpen, Schlamm scheppen, Müll beseitigen – kurzum für das ganze Programm an ersten Hilfsmaßnahmen steht die Wehr aus Hochstetten-Dhaun Gewehr bei Fuß. Im ständigen Wechsel mit anderen Einheiten ist das Kirner Land permanent vertreten und eingebunden. Hut ab vor dieser Leistung rund um die Uhr. Einige Bilder aus dem Krisengebiet haben die Kameraden mitgebracht. Es sieht aus wie nach einem Erdbeben der Stärke acht bis zehn. Weiter so und vor allem durchhalten, möchte man den Kameraden mit auf ihren schweren Wegen geben. Die sind auch emotional ganz schwere, weil ja auch viele Menschen in ihren Häusern gestorben sind oder noch vermisst werden. Von den einzelnen Schicksalen aus erster Hand zu erfahren schüttelt man nicht so einfach aus den Klamotten. Die lassen sich nicht wie Schippe und Besen in die Ecke stellen. Respekt und Anerkennung für dieses Engagement. Ihr seit tolle Botschafter für unser Dorf! Und vor allem bleibt alle gesund.  

Dienstagsspaziergänger mal ganz anders unterwegs!

WOW, die viel gescholtenen Dienstagsspaziergänger gehen nicht nur für ihre Sache entschlossen allwöchentlich durch Simmertal, nein, sie gehen ebenso beherzt bei der Flutopferhilfe vorneweg! Hut ab, vor deren Engagement zu Gunsten der Unwetteropfer, die gewiss ihresgleichen sucht. Um was geht es? Nun, als eine der ersten rief die Gruppe eine regionale Hilfskampagne ins Leben. Will heißen, die Dienstagsspaziergänger sammelten Hilfsgüter was das Zeug hielt. Ganze Lastwagenladungen wurden im Nu zusammengetragen. Mehr noch: Beste Vernetzung und Kontakte öffnete auch der Kirner Initiative die Tore zu den Depots in den betroffenen Gebieten, die womöglich sonst verschlossen geblieben wären. Und als ob das nicht genug Power gewesen wäre, packten die Dienstagsspaziergänger bei der Kirner Verladung noch kräftig mit an. Ohne deren Unterstützung, wäre der Abtransport in kürzester Zeit wohl nicht möglich gewesen. mehr

In eigener Sache: Kaum nachzuvollziehen, aber Grünschnitt und Grünschnitt sind zweierlei!

Wohin mit einer großen Menge Unkraut in der XXL-Variante? Will heißen Disteln und andere bis zu zwei Meter hohe Gewächse, die sich aufgrund des starken Regens in den vergangenen Wochen regelrecht in den Himmel schossen. Auf einem Bauplatz mit Mutterboden-Depot, kommen da mal eben schnell große Mengen zusammen. Exakt ein Pkw-Anhänger voll, um es mal genauer zu formulieren. Den wollte der Blog auf dem Grünschnittplatz in Oberhausen entsorgen. Pustekuchen! Freundlich aber bestimmt, wurde der auf die Vorschriften hingewiesen, wonach ausschließlich Gehölz- und Heckenschnitt hier abgegeben werden dürfe. Richtig, das steht schwarz auf weiß auf einer Infotafel. Klar, wer lesen kann und will ist klar im Vorteil. Kein Unkraut, und sei es auch noch so heckenähnlich, darf hier abgelegt werden.

Auch wenn es noch so unlogisch klingen möge, Grünschnitt ist eben nicht gleich Grünschnitt. Zumindest nicht im Sinne der Definition. Dass im Silo bereits andere ähnliche Unkraut-Ladungen entsorgt wurden – geschenkt. Die Abgaben werden halt nicht immer kontrolliert. Da ist guter Rat teuer. Wohin jetzt mit dem Zeugs? In die Bio-Tonne? Wie soll das gehen bei der Menge. Der Blog konnte seine Ladung an anderer Stelle ordnungsgemäß entsorgen, aber was machen Menschen, die keine Alternative vor der Brust haben? Wahr ist, der Grünschnittplatz ist ein Segen. Wahr ist aber auch, der deckt beileibe nicht das ganze Spektrum von Grünschnitt ab. Diesbezüglich müsste unbedingt nachgebessert werden. Das sehen auch die Betreiber so. Denen sind die momentanden Vorgaben ebenso ein Dorn im Auge. Unter Grünschnitt ist doch irgendwie alles zu verstehen, was die Natur so bereithält. Okay, ausgenommen Grasschnitt. Der gehört in die Biotonne oder auf den Kompost.

Das Wort zum Sonntag

Hilfe, der Klimawandel ist da! Die Bilder aus den Hochwassergebieten lassen einen nur noch fassungslos zurück! Hilfsbereitschaft sowie Anteilnahme sind immens. Ganz Deutschland ist schockiert. Beispielhaft, die derzeit laufenden Sammelaktionen für die betroffenen Flutopfer. Mit von der Partie ist auch das Kirner Land. Ganz vorn mit dabei die Stadt Kirn. Spontan hat Bürgermeister Frank Ensminger eine Abgabestelle im Sitzungssaal des Rathauses eingerichtet. Der Ansturm am heutigen Samstag war immens. Hut ab vor der Leistung des ganzen Helfer-Teams. Jetzt wird es zunächst darum gehen die Sachen zu sortieren, um sie in letzter Konsequenz geordnet zu den Sammelstellen im Krisengebiet bringen zu können. Wahr ist, die Kirner leben Hilfsbereitschaft. Wahr ist aber auch, neben Gegenständen des täglichen Bedarfs braucht es vor allem Geld. Viel Geld!

Unzählige Spendenkonten wurden schon eingerichtet. Regionale in den betroffenen Krisengebieten sowie auch bei den üblichen Hilfsorganisationen. Für den Blog nicht nachvollziehbar ist die Tatsache, dass auch einzelne Kommunen, Vereine und auch Institutionen mit Spendenkonten werben. Warum müssen die Verbandsgemeinden Kirner Land und Rüdesheim ihre eigenen Süppchen kochen? Die können doch auf die bereits bestehenden Adressen, am besten auf die in den betroffenen Gebieten, verweisen. Dem Blog möge man bitte die Hintergründe erläutern. Was wird mit dem Geld gemacht? Wo wird es eingesetzt? Warum erst über Los gehen? Direkte Hilfe ist doch immer die beste Hilfe, oder? Jedes Krisengebiet hat schon ein eigenes Spendenkonto angelegt. Also, worauf noch warten? Direkt dort einzahlen wo das Geld am dringendsten benötigt wird, so wird ein Schuh draus. In den einzelnen Verwaltungen Geld sammeln, um die dann vielleicht am Ende öffentlichkeitswirksam übergeben zu können, braucht in solchen Zeiten niemand so wirklich. mehr     

Kirner starten Hilfsangebot für Flutopfer!

Bravo Kirn! Applaus für alle Beteiligten für die Einrichtung einer Sammelstelle nach der Flutkatastrophe. Nicht nur reden, sondern handeln – nur so kann es was werden mit einer schnellen Hilfe. Am morgigen Samstag können vor allem Dinge des täglichen Bedarfs sowie Kleidung im Sitzungssaal des Rathauses abgegeben werden. Zwischen 10 und 14 Uhr stehen freiwillige Helfer parat, um Hilfsgegenstände entgegenzunehmen. Dass der Rathaussaal von Lage und Größe für einen möglichen Ansturm eventuell nicht gewappnet sein könnte sowie die Anbindung für Fahrzeuge eher ungeeignet erscheint – geschenkt. Die Stadt Kirn kann eben nur diese eine Möglichkeit aus dem eigenen Saft stemmen. Die Verbandsgemeinde hätte da ganz andere Möglichkeiten. Die könnten Hallen freigeben – etwa die Hellberghalle. Scheinbar hält die sich allerdings (noch) zurück mit einem konkreten Unterstützungsangebot. Worauf aber noch warten? Egal, wichtig ist das Machen im ersten Angriff. Und Macher sind die Kirner. Mögen die Menschen jetzt aktiv werden und Kleidung, Lebensmittel, Hygieneartikel, Bettwäsche und, und, und bündeln und abgeben. Und viele wollen helfen. Von daher ist die Sammelstelle ein Segen, wenngleich der Blog die Befürchtung hegt, dass der eher kleine Saal dem Ansturm alleine aus Kapazitätsgründen nicht gewachsen sein wird.   

Unwetterkatastrophe und Diätenerhöhung an einem Tag?

Schreckliche Bilder aus der Eifel und im Landkreis Ahrweiler! Starkregen und Überschwemmungen richtende verheerende Schäden an. Mehr noch: Menschen sind gestorben, viele werden noch vermisst. Das Ausmaß ist eine einzige Katastrophe. Die Fernsehbilder liefern apokalyptische Szenen in der Endlosschleife. Die Unwetterlage löst bundesweit Betroffenheit aus. Reflexartig auch bei der Politik, die schnelle Rettung und unbürokratische Hilfe verspricht. Erschütterung auch bei der heutigen Landtagssitzung in Mainz. Just am Tag der Katastrophe hat das zweitägige Plenum begonnen. Zusagen, Hilfestellungen und unbürokratische Hilfe sendet eine sichtlich mitgenommene Ministerpräsidentin Malu Dreyer vom Rednerpult aus. Wie immer halt! Der Ablauf der Tagesordnung hatten sich die Landtagsmitglieder sicherlich anders vorgestellt. Viele Menschen haben ihr Leben verloren. Andere stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Das Leid wiegt schwer. Unendlich viele Millionen Euro werden notwendig sein, um die Not der Betroffenen abzumildern und die Infrastruktur wieder aufzubauen. mehr

Darauf einen Narrhallamarsch! Mainzer Landtag beschließt Diätenerhöhung!

Aus gegebenen Anlass blickt der Blog nach Mainz. Im neuen überteuren Landtag herrscht große Einigkeit. Es wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Wie immer halt, wenn es um die eigene Kohle geht. Frage: Die geplante Diätenerhöhung für Abgeordnete des Landtags in Rheinland-Pfalz – ist sie unverschämt oder angemessen? Rund 800 Euro mehr Gehalt, gestaffelt auf drei Jahre, ist aber auch eine Hausnummer! Dass Ottonormalverbraucher solche extremen  Aufschläge meist nicht vergegönnt sind – geschenkt! Keine Neiddebatte, aber die Erhöhung zum jetzigen Zeitpunkt ist gelinde formuliert unglücklich gewählt. Kaum konstituiert und Wumms schon hat man sich selbst bedient, und dies, trotz Corona. Die Botschaft dürfte bei den Wählern so gar nicht gut ankommen. Auch der Blog tut sich schwer. Aber wir alle vergessen recht schnell. Spätestens in ein, zwei Wochen redet niemand mehr über die Anpassung auf VG-Bürgermeister-Niveau. Von daher, alles richtig gemacht? Ein schlechtes Gewissen müssen unsere Volksvertreter eh nicht haben. Und rechtfertigen müssen die sich ebenfalls nicht. Auch unsere Nahevertreter nicht, die nahezu rund um die Uhr für die Region da sind und sich einsetzen. Ist das so? Naja! Wer ordentliche Arbeit leistet soll gefälligst ordentlich bezahlt werden. Und die bisherigen 7000 Euro sind definitiv zu wenig für das immense Stundenaufkommen – eher als Almosen zu verstehen. Von daher, alles gut? Oder doch nicht gut? Kruzifix nochmal, was denn jetzt?

Nachgehakt: Beschwerde Verkehrsbelastung Altestraße!

Die Anwohner der Alten Straße können und wollen nicht mehr. Sie sind die beständig wachsende Verkehrsbelastung sowas von Leid. Die Erschließung ständig neuer Baugebiete in Richtung Simmertal sind weder spurlos an Mensch, noch an Material vorbeigegangen. Vor allem die Engstelle im unteren Bereich ist ein Knackpunkt, vor allem bei Begegnungsverkehr. Ausweichmöglichkeiten sind kaum vorhanden, sodass sich zum Teil kuriose Zwischenfälle hier abspielen. Gegenseitige Rücksichtnahme, muss in diesem Abschnitt regelrecht gelebt werden. Wut-Tendenz steigend. Nicht zuletzt auch deshalb, weil weitere 32 Bauplätze in neuen Baugebiet Scheiberling einen an der Ertragsgrenze angesiedelten Verkehrsdruck noch weiter aufbauen dürften. Mehr noch: Mehr Verkehr beziehungsweise mehr Schwerlastverkehr bedeuten auch Belastungen für das Rohr-System. Die Oberfläche ist ohnehin schon löchrig. Aber wie schaut es darunter aus? Insider gehen davon aus, dass der Kanal nur knapp unter der Teerdecke verläuft. Initiator Horst Lanz ist sich sogar sicher, dass die Gefahr Rohrbrüchen mit jedem weiteren Neubau zunimmt. Ist die Dorfstraße dem steigenden Druck gewachsen? Diese und andere Fragen stellte schon vor Wochen eine Art Bürgerinitiative in einem offenen Brief an die Ortsgemeinde. Rund 30 Anwohner haben diese Eingabe unterschrieben und damit ihre Unzufriedenheit dokumentiert. Mehr Nachdruck geht nicht! Bisher gab es (noch) keine Rückmeldung, geschweige denn ein Gesprächsangebot. Wird sicherlich noch kommen. Die Mühlen der Verwaltung mahlen bekanntlich langsam.

Richtiggestellt: Geld von Krankenkassen floss bisher nicht an Diakonie!

Waffengleichheit – Wer austeilt muss auch einstecken können. Der Blog hatte unter der Woche die Diakonie an den Pranger gestellt. Aber sowas von! Wohl zu Unrecht, wie sich jetzt herausstellte. Daher ist eine Richtigstellung angezeigt. „Entgegen der bisherigen Behauptungen der Diakonie-Vertreter, haben die Krankenkassen wohl schon längst den geforderten Sicherungszuschlag für Kirn überwiesen. Im unteren siebenstelligen Bereich, so deren Aussage.“ STIMMT NICHT! Mist, mit der Behauptung lag der Blog daneben. Richtig ist, berichtigt die Diakonie, dass man mit den Krankenkassen zwar eine Einigung erzielte, aber (noch) nicht überwiesen wurde. Will heißen, auf den Kontoauszügen sind bis zum heutigen Tag keine Einzahlungen von den Krankenkassen eingegangen. Kleiner, aber feiner Unterschied, den der Blog-Informant scheinbar nicht einzuordnen wusste. Kann passieren, darf aber nicht passieren. Andrea Djifroudi, Mitglied der Unternehmenskommunikation Diakonie, hat sich über die insgesamt negative Darstellung ihres Hause zurecht echauffiert. Schließlich gehört es zu ihrer Berufsbeschreibung, das Image der Diakonie zu pflegen. Und an dem hat der Blog massiv gekratzt. Hemdsärmelig, wie der im Nachhinein einräumen muss. Den falschen Fuffi nimmt der natürlich zurück, inklusive dem zugespielten Schwarzen Peter. Zumindest in dieser Themantik. Zurückrudern ist geboten. Jedoch geht das nicht mit einem Einfahren der scharfen Krallen einher. Die werden noch benötigt, auch und vor allem in der Kirner Krankenhaus-Angelegenheit.

Erste Stahlstreben für Schallschutzwände ragen aus dem Boden!

Ist der Zeitplan für die Ortsumfahrung B 41 noch aktuell? Im Herbst soll ja schließlich die Freigabe erfolgen? Sputen ist angesagt! Nun, man muss sich die Baustelle nur genauer betrachten, um feststellen zu können, dass auf der 1,9 Kilometer langen Strecke noch eine Menge Arbeit wartet. Das östliche Brückenbauwerk ist bei weitem noch nicht vollständig hergerichtet, geschweige denn final befahrbar. Die Anschlussstelle Richtung Idar-Oberstein schaut hingegen schon fertiger aus. Dazwischen, so naja! Seit heute zu sehen, die ersten Anker für die Schallschutzwände. Die verzinkten Grundgerüste ragen in Höhe Abfahrt Mitte aus dem Boden. Ein paar Meter Stahl wurde schon verbaut. Die eigentliche Elemente dazwischen fehlen noch. Etliche weitere Träger werden am Fahrbahnrand vorgehalten. Es tut sich also was in Sachen Schallschutzwände. Man darf gespannt sein, inwieweit die später ihren Zweck erfüllen und sich rein optisch ins Straßenbild einpassen. Schauen wir mal.

Satirischer Wochenrückblick

Über Simmertaler Demos, Wertstoffhof, Kirner Krankenhaus, Kirner Märkte, Scheckübergaben…

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Sonntag neu – der „satirische“ Wochenrückblick auf dem Blog www.hochstetten-Dhaun.info. Nicht jedem gefällt das etwas andere Geschreibsel, rücken die Zeilen doch meist Wahrheiten ins Licht, die vor allem so manche an den Pranger gestellten Amtsträger, liebend gerne unter dem Deckmantel des Schweigens verbergen würden. Überspitzt, aber am Puls der Zeit – passt! Los geht’s mit den Dienstagsspaziergängern und einem Blick in die ferne Zukunft! Die Region kann sich glücklich schätzen! Neben der Heiligen Hildegard von Bingen darf die schon jetzt auch auf die Heilige Christina von Simmertal stolz sein. Während die eine als die natur- und heilkundige Universalgelehrte des Mittelalters schlechthin galt, wird die andere als Kämpferin gegen „Rechts“ in die Geschichtsbücher eingehen. Später! Viel später! „Ohne ihre private Initiative wäre das Kirner Land sowie der Rest der Republik anno 2021 im tiefbraunen Sumpf untergegangen“ – so oder so ähnlich wird es ferner Zukunft in dicken Geschichtswälzern zu lesen sein. Die seinerzeit viel Gescholtene sowie ihre Unterstützer waren eben ihrer Zeit weit voraus. Im hier und jetzt angefaucht, dafür in der Zukunft gehuldigt – so schauts aus. Ihre Beharrlichkeit erfährt eine späte Würdigung – passt! Die Heilige Christina wird also in ferner Zukunft für ihren edelmütigen Einsatz rehabilitiert werden, während gleichzeitig dem sich von ihr abgewendete komplette Ortsgemeinderat als ein Gremium von naiven Zeitgenossen eine eher untergeordnete Rolle in den Archiven zukommen dürfte. Looser halt! Die Erkenntnis braucht allerdings Zeit. Viel Zeit. Im Jahre 2271 könnte es soweit sein. Im Zuge 250 Jahre runder Tisch, ohne auch nur den Ansatz einer Annäherung, dürfte die Ehrung, nach einem Dienstagsspaziergang, postum fällig werden, inklusive Enthüllung ihres Denkmals sowie der Freigabe des gleichnamigen Pilgerweges, versteht sich. Ehre wem Ehre gebührt. Spät zwar, aber spät ist ja bekanntlich besser als nie. mehr

Ruheoasen: Andere Ortsgemeinden können Service für Wanderer und Spaziergänger!

Wer Kilometer über Wald und Wiesen auf dem Rad schrubbt, der entwickelt ein Auge für idyllische Fleckchen und Ruheoasen. Die hat es überall entlang der Nahe sowie in den Seitentälern. Überall? Nein, manche Kommunen können oder wollen einfach kein Gespür  für Kleinode beweisen. Hochstetten-Dhaun gehört gewiss zu den üblichen Verdächtigen. Dort hat es viele schöne Ecken, die wachgeküsst werden müssten. Ein Arrangement, wie oben auf dem Bild in Kirschroth, sucht man hier vergebens. Nur schade! Der Blog wird nicht müde werden, diesen Missstand in regelmäßigen Abständen immer mal wieder anzuprangern und mit schönen Eindrücken von anderswo zu untermalen. Frei nach dem Motto: „Schaut her, so geht’s!“ Was anderen Kommunen recht ist, sollte Hochstetten-Dhaun doch billig sein, oder nicht?

Der Wunschtraum Wertstoffhof ist geplatzt!

Beschlossen und verkündet vom Kreis-Werksausschuss! Einen eigenen Wertstoffhof kann sich das Kirner Land jetzt wohl endgültig abschminken! Fehlte nur noch das abschließende Basta in der Veröffentlichung. „Der Hof über Hochstetten-Dhaun musste ja wegen des Hangrutsches geschlossen werden“, so argumentiert das Gremium im fernen Bad Kreuznach. Dass der Hang jetzt wieder in sich ruht und der gut und gerne dort wieder angesiedelt werden könnte – geschenkt. Es mangelt einfach an Willen wieder eine feste Einrichtung im Westen erneut anbieten zu wollen. Unterstellt, war man über den Rutschhang und die Folgen wohl gar nicht so unglücklich. Willkommene Gelegenheit, die Anlaufstelle die Nahe aufwärts nach Bad Sobernheim verlegen zu können. Dort soll jetzt zudem groß investiert werden. Verlierer ist das Kirner Land. Die Menschen dort sehnen sich nach einem Wertstoffhof näher vor ihrer Haustür. Ihr Wunsch wird unerfüllt bleiben. Vor jeder Wahl wurde das umso deutlicher, wenn Menschen in politischen Podiumsdiskussionen ihre Parteien-Vertreter um Abhilfe in der Wertstoff-Angelegenheit regelrecht anflehten. Und die versprachen treu und brav sich für eine Lösung einzusetzen. Passiert ist nichts! Wie immer halt! Das Phänomen vor der Wahl und nach der Wahl ist ja hinlänglich bekannt. mehr

100-Tage-Frist von „Nahwerte.de“ sind rum! Alles andere, aber bei weitem keine Verkaufsplattform!

Ein boomender regionaler Online-Handel, unzählige Anbieter mit tollen Warenkörben sowie Schnäppchen, jede Menge ordernde Besucher, begeisternde Vielfalt und überzeugte Kunden sowie auch Händler – NEIN, das alles ist die neue Plattform „nahwerte.de“ NICHT! Keine Frage, die ist nett und ansprechend gestaltet und liefert etliche Hintergrundinformationen über den Kirner Handel, aber das war es dann auch schon. Blöd, dafür war die eigentlich nicht gedacht. Nicht im ursprünglichen Sinne. Das Kirner Online-Kaufhaus sollte den Einzelhandel Umsatz verschaffen. Der ist ausgeblieben! Vielleicht ein wenig durch die Hintertür, aber nicht über die einzelnen Seiten. Warum? Warum ist „nahwerte.de“, als die alternative regionale Kaufoption schlechthin, gescheitert? Die Gründe sind vielschichtig: Zunächst sind viel zu viele Regale meist leer oder werden erst gar nicht eingeräumt. Wie heißt es doch so schön auf der Seite: „Dabei genießen Sie den Vorteil, das breite Sortiment jederzeit von jedem Ort aus einzusehen: In der Mittagspause oder im Bus, im Park oder vom heimischen Sofa aus shoppen Sie 24 Stunden am Tag komfortabel und flexibel in Kirn. Angeboten werden Ihnen von den lokalen Händlern dabei sowohl Produkte des täglichen Bedarfs als auch regionale Spezialitäten, Lebensmittel und Feinkost.“ Häh? Welches Sortiment bitteschön. Die meisten Händler haben keins – zumindest nicht im Internet. Finde den Fehler? mehr

Neues aus der Gerüchteküche: Aufgeschüttete Rampe!

Das Phänomen wiederholt sich. Wieder ist quasi über Nacht ein Berg in die Höhe gewachsen.Nicht im Hochwasserschutzgebiet, vielmehr davor, auf der für den Verbrauchermarkt vorgehaltenen Industriefläche. Bekanntlich grenzt der an die spätere Abfahrt Hochstetten-Dhaun Mitte. Sachen gibt es! In Hochstetten-Dhaun wachsen also urplötzlich wieder Erdhügel in die Höhe! Noch dazu so ausgefallene Typen und Formen. Die pyramidenartige Aufschüttung, wirkt auf den ersten Blick ziemlich gewaltig. Zum Dorf zu fällt die fast steil herab, während in entgegengesetzter Richtung eine langgezogene Rampe einplaniert worden ist. Wozu? Wozu braucht es eine solche Aufschüttung mit Erde? Dient der Verbrauchermarkt-Platz nur als vorübergehende Lagerstätte? Wird die Erde dort vielleicht sogar eingearbeitet? Gut möglich. Bereits seit Wochen wird dort mit Schotter und anderen Materialien aufgefüllt sowie mit schwerem Gerät baureif verdichtet.

Apropos Verbrauchermarkt: Die Spekulationen schießen diesbezüglich ins Kraut. Dem Blog kommen immer wieder neue Gerüchte zu Ohren. Aldi, Lidl, Norma, Penny – nahezu alle bekannten Discounter werden gehandelt. Bestätigt ist hingegen (noch) nichts. Viele wissen was und dann doch wieder nicht. Gefährliches Halbwissen sozusagen! Fakt ist, die Gerüchteküche brodelt. Auch was die Sahne-Fläche direkt gegenüber betrifft. Bekanntlich hat die der Ortsbürgermeister an seine Familie vermittelt. Frühzeitig und vor allen anderen Interessenten vorbei eingeheimst. Der Coup war aber auch zu verführerisch. Um eines klarszustellen: Es ist nicht verboten seine guten Kontakte zu bemühen, ums sich einen Vorteil zu verschaffen. Aber wenn auch nur der leiseste Anschein erweckt wird, dass Geschäfte noch vor der Zeit – noch dazu an Gewehr bei Fuß stehenden Mitbewerbern vorbei – unter Dach und Fach eingetütet werden, dann geht das mit einem Geschmäckle einher. Die genauen Umstände werden gewiss noch zu klären sein. Sei’s drum, auch neben dem Autohaus sieht die Gerüchteküche bereits einen Discounter aufschlagen. Weiter im Lostopf sind Tank- und Raststation sowie Mehrzweck- oder Industriehalle. Irgendwann wird das Dorfoberhaupt nicht mehr umhin kommen Licht ins dunkle zu bringen. Die Frage ist wie viel? Nur Geduld!

Sie sind wieder da! Eichenprozessionsspinner auf dem Vormarsch!

Welchen Nutzen haben Zecken und Eichenprozessionsspinner? Für den Menschen sind diese Viecher nur lästig! Legen wir den Fokus auf die Falter. Der bevorzugt warm-trockenes Klima und breitet sich aufgrund der Klimaveränderungen immer stärker in Deutschland aus. Die Brennhaare der Raupen sind für Mensch und Tier gefährlich und lösen allergische Reaktionen aus. ALARM! Eichenprozessionsspinner – Gefahr für Wald und Mensch! Sie verursachen Juckreiz, manchmal sogar Atemnot. Eichen soll man weichen – dieses Sprichwort galt bisher nur bei Gewittern. Fakt ist, der Eichenprozessionsspinner ist wieder verstärkt unterwegs und mit ihm die gesundheitsgefährdenden Brennhaare. Entlang des Geologischen Lehrpfades fühlt sich der Schädling anscheinend besonders wohl. Kaum ein Baum links und rechts des Weges ist nicht von den Schädlingen befallen. Aber auch anderswo hat es Nester. Vereinzelt weisen Schilder und Flatterbänder auf Schädlinge in der Höhe hin. Aber längst noch nicht überall wird gewarnt. Daher sei hier zur Vorsicht gemahnt.

Satirischer Wochenrückblick

Über Geisterfahrerin Bleisinger, Möbel-Besteller „Lucky TJ“, Dollar-Döbell, Zug-Projekt, Schwimmbad-Caterer…

Ausgerechnet der Erste Beigeordnete. Er, dem im Kirner Land der Ruf von durchaus moralisch fragwürdigen Mitnehmerqualitäten vorauseilt, erhebt öffentlich den mahnenden Zeigefinger.„Denen liegt nichts an der Allgemeinheit, die sehen nur die Dollar“ – wetterte Hans Helmut Döbell wild entschlossen im Verbandsgemeinderat gegen die windigen Windbetreiber. Vermutlich hat der Gute mit seinem Urteil ja recht, nur aus seinem Munde klingen solche Dollar-Vergleiche absolut daneben. Bei eigenen Interessen die moralische Messlatte möglichst niedrig halten, aber bei anderen umso höher hängen – geht gar nicht! In Sachen Ironie und Satire ist „Dollar-Döbell“ (DD) dem Blog scheinbar enteilt. Wie definiert sich noch schnell Scheinheiligkeit? Egal, jeder blamiert sich halt so gut er kann. Fakt ist, windigen Investoren hat der Verbandsgemeinderat rechtzeitig den Stecker gezogen. Da verkommt die bizarre Dollar-Geschichte zu einer Randerscheinung. Einer netten wohlgemerkt. Eine, die zum Schmunzeln oder Kopfschütteln einlädt. Ganz wie es jedem beliebt!  mehr

Da steckt Brisanz drin: Simmertaler Positionspapier und die Folgen!

Autsch, das tut weh! „Betonen möchten wir daher noch einmal, dass Frau Christina Bleisinger hier als Privatperson und nicht als Vertreterin des Gemeinderates agiert. Sie vertritt ihre eigene freie Meinung. Als Gemeinderat möchten wir uns hiervon klar trennen.“ – Das Positionspapier des Ortsgemeinderates kommt einer schallenden Ohrfeige gleich. Diesen Vertrauensverlust wird sie nicht völlig unbeschadet überstehen. Keine Frage, das Gremium hat sie angezählt. Gefühlt ist sie die tragischste Figur in der nunmehr 10 Wochen dauernden Episode. In Doppelfunktion agiert sie gelinde geurteilt höchst unglücklich. Sie steht symbolisch für das bisherige Scheitern im Umgang mit den Dienstagsspaziergängern. War und ist ihr Einzelkämpfer-Weg der richtige? Ist sie im Negativen einfach nur neurotisch, verbohrt und übermotiviert oder im Positiven ihrer Zeit weit voraus? Die einen sagen so, die anderen so. Keine Frage, der Ortsgemeinderat hat sie mit dem Schreiben faktisch isoliert. Ihr Verhalten erinnert irgendwie an den berühmten Geisterfahrer, der sich als einziger auf der richtigen Spur wähnt, während alle anderen irrtümlich unterwegs sind.

Wird es ihr gelingen auf die Spur des Ortsgemeinderates zu wechseln? Zeigt sie Einsicht? Schaut nicht danach aus! Sie fährt unbeirrt entgegengesetzt der Fahrtrichtung weiter, und dies, ohne auch nur einen Mitfahrer aus dem Ortsgemeinderat an ihrer Seite zu wissen. Finde den Fehler? Es scheint daher nur eine Frage der Zeit zu sein, bis sie den Karren schrottet. Nun soll man weder auf selbstverschuldete verunfallte, noch auf am Boden liegende treten, aber Ihren Irrweg – der ohne Zweifel zu Spaltungen geführt hat – auch nur annähernd etwas positives abzugewinnen, ist verdammt schwer. Zumindest für geradeaus denkende geerdete Menschen. Einsehen, Fehlanzeige! Im Gegenteil: Sieht sie eigenen Angaben zufolge doch Simmertal von Querdenkern, Verschwörungstheoretikern und Rechten unterwandert. Geht es auch eine Spur kleiner? Kann wirklich nur ihr Gegenprotest Simmertal vor noch Schlimmeren schützen? Statt staatstragend zu beschwichtigen, was ihre Rolle wäre, schraubt sie gefühlt weiter an der Eskalationsschraube. Und dafür holt sie sich auch noch Hilfe von auswärts. Sicherlich gut gemeint, aber vor allem im Sinne der Ortsgemeinde nicht zu Ende gedacht. Und nur um die geht es letztlich! Sie und ihr Team sehen sich als so etwas wie das letzte Bollwerk. Diese Meinung haben Bleisinger und Co. allerdings exklusiv. Wegen ihrer privaten One-Women-Strategie haben sich alle Ratsmitglieder von ihr abgewendet. Zumindest in dieser Angelegenheit.

Tourismusabteilung Verbandsgemeinde: Büromöbel für satte 22 000 Euro bestellt und geliefert!

Gute Büromöbel müssen nicht teuer sein und schon gar nicht nigelnagelneu! Generell geht es letztlich nur darum, optimale und zweckmäßige Arbeitsumfelde zu schaffen. Wichtiger als edle und teure Möbel sind noch immer engagierte Mitarbeiter! Um was geht es konkret? Nun, im Verbandsgemeinderat holte sich Bürgermeister Thomas Jung im Nachhinein noch den Segen für die Anschaffung von neuen Büromöbeln ein. Soweit, so schlecht! Beobachtern zufolge, warb er um Verständnis für eine eilige Eilentscheidung, die den Steuerzahler satte 22.000 Euro kostet. Exakt die Summe, die es für den Erwerb von neuen Tourismusbüro-Inventars brauchte. Bei der Summe dürfte Ikea sowas von raus sein. Im Gegenteil: Das mutet eher nach weiterer Zerstörung des Regenwaldes an. Fakt ist, hier wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt. Und wie! War die Anschaffung wirklich notwendig und wenn ja, warum wurde die Bestellung nicht vorab im Verbandsgemeinderat auf die Tagesordnung gesetzt? Mangelt es etwa an Informationsfluss? Eine Eilentscheidung für Büromobiliar? Geht’s noch! Was ist mit den alten Tischen und Schränken? Dem vernehmen nach, wurden die einst auf Maß gefertigt. Sind die zusammengekracht, nicht mehr vorzeigbar oder einfach nur in die Jahre gekommen? mehr

Simmertaler Proteste: Statement des Ortsgemeinderates!

Der Simmertaler Ortsgemeinderat hatte am Montagabend getagt. Kernthema im nichtöffentlichen Teil war die momentane Situation und die Folgen für die Ortsgemeinde. Daraus resultiert das unten abgebildete Statement im kompletten Wortlaut. Zusammengefasst ist der Ortsgemeinderat um eine schnelle und nachhaltige Lösung bemüht. Externe Hilfe eines Moderators wird angestrebt. Die Zeilen sind moderat verfasst und verstehen sich auch als Angebot an alle Beteiligten in demokratische Verhandlungen auf Augenhöhe zu treten. Das Positionspapier gingen sowohl an Zeitung, als auch Mitteilungsblatt. Im Verteiler auch der Blog www.hochstetten-dhaun.info.

Ein Auszug: „Als Gemeinderat möchten uns in der aktuellen Situation nicht gegen, sondern FÜR etwas einsetzen, und zwar FÜR demokratische Ordnung, Meinungsfreiheit, Vielfalt und Toleranz in unserem Ort, FÜR SIMMERTAL.“ Ferner: „Als weiteren Schritt neben dieser Erklärung haben wir Herrn Verbandsgemeindebürgermeister Jung beauftragt, zeitnah einen runden Tisch mit Vertretern der Fraktionen des Gemeinderates und Simmertaler Vertretern der Demonstrationsgruppen einzuberufen, um mithilfe eines Mediators mit allen Seiten die derzeitige Situation zu besprechen und eine für alle akzeptable Lösung zu finden…“ mehr

Derzeit wenig Betrieb auf der Schulbaustelle!

Derzeit herrscht akuter Stillstand. Ruhig ist es rund um die alte Schule geworden. Seit Tagen  und Wochen schon das gleiche Bild von einer entkernten Ruine. Schuttberge türmen sich meterhoch. Logisch, es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Bauarbeiter hier erneut anrücken. Schließlich will man ja hier reichlich Wohnraum schaffen. Ob schon die ersten Mieter in den Startlöchern stehen? Merke, Wohnraum ist mitunter auch auf dem Land knapp. Fakt ist, nach Jahren des Stillstandes geht es voran. Kurze Pausen wirken da nicht mehr beunruhigend. Es geht voran! Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende, und meistens hat das, was ein Ende hat, auch eine Fortsetzung.

Hemmschuh Krankenkassen!

Blickt man nach Kirn zum Krankenhaus, umschleicht einen zunehmend das mulmige Gefühl wachsender Unsicherheit! Trotz aller ausgesprochenen Garantien, hängt das Krankenhaus noch immer finanziell in der Luft. Finde den Fehler? Lässt man das am Ende doch noch am langen Arm verhungern oder wird nur betriebswirtschaftlich um jeden Cent gefeilscht bis der Arzt kommt? Wer hat den längsten Atem, wer das coolere Pokerface? Krankenhausträger oder Krankenkassen? Das Gezeter ist nur noch unwürdig und unangemessen. Vor allem die Kassen geben ein erbärmliches Bild ab. „Hey, eure Außendarstellung zu Lasten des Kirner Landes ist eine einzige Katastrophale!“ Das neuerlich Fernbleiben beim runden Tisch am 29. Juni ist nichts anders als ein weiterer Affront. Ein Skandal sondergleichen und ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich für die Erhaltung des Krankenhauses ihren Kopf zerbrechen. Die Krankenkassen sollten sich schämen. Aber sowas von! Tun sie aber nicht. Im Gegenteil! Die spielen weiter auf Zeit. Wenn die mal nicht noch eine Gemeinheit aushecken. Eine, die dem Krankenhaus doch noch die sicher geglaubte Bestandsgarantie einkassiert? Zuzutrauen ist den Brüdern alles. Giftige Pfeile haben die ja von Haus aus genügend im Köcher. Die Bürgerinitiative muss weiter auf der Hut sein. UNBEDINGT!    

Realsatire: Die verflixten Dollarzeichen!

Ausgerechnet der Erste Beigeordnete. Er, dem im Kirner Land der Ruf von durchaus moralisch fragwürdigen Mitnehmerqualitäten vorauseilt, erhebt öffentlich den mahnenden Zeigefinger. „Denen liegt nichts an der Allgemeinheit, die sehen nur die Dollar“ – wetterte Hans Helmut Döbell wild entschlossen im Verbandsgemeinderat gegen die windigen Windbetreiber. Der Satz, war der Zeitung sogar ein Zitat-Format wert. Vermutlich hat der Gute mit seinem Urteil ja recht, nur aus seinem Munde klingen solche Dollar-Vergleiche irgendwie drollig. Manche werden meinen absolut unpassend. Wie sagte es doch ein Beobachter etwas überspitzt: „Die moralische Messlatte bei eigenen Interessen möglichst niedrig halten, aber bei anderen umso höher hängen.“ Möge jeder selbst über diesen ausgesprochenen Scheinheiligkeits-Verdacht befinden. Der Blog hätte zwar eine klare Tendenz, behält die aber lieber für sich. „Unvoreingenommenheit“ wird auf dieser Plattform schließlich gelebt! Fakt ist, windigen Investoren zog der Verbandsgemeinderat rechtzeitig den Stecker. Da verkommt die putzige Dollar-Geschichte zu einer puren Randerscheinung. Einer netten wohlgemerkt. Eine, die zum Schmunzeln oder Kopfschütteln einlädt. Wie es jedem beliebt!    

Kirner Hahnenbach-Staustufen: Enten tanzen vor Freude!

Ein ungewöhnliches Bild bot sich Passanten in Kirn dar. Spaziergänger entlang der Hahnenbach wollen in der Stadtmitte beobachtet haben, wie ausgelassen badende Enten den Einbau der Staustufen mit lautem „Quaken“ quittierten. In Scharen schnatterten die im ständigen Wechsel „wääähk wäähk wäähk wäähk“ sowie „wak wak wak wak“. Ein gedämpfteres „rääb rääb rääb rääb“ wäre auch zu hören gewesen. Entenforscher sprechen bei einem solchen Verhalten stets von einer Freudenaufführung. Einem seltenen Phänomen wohlgemerkt. Logisch, denn die Staustufen sorgten stets für einen angenehmen Lebensraum. Nach einem trockenen Jahr jetzt wieder reichlich Wasser unter dem Bauch spüren zu können, dafür lohnt es sich durchaus den Ententanz aufzuführen. Und etliche Passanten durften bei diesem seltenen Spektakel live mit dabei sein. Wie auch die Mitarbeiter des Bauhofs, die nach einem Jahr Pause die Staustufen wieder einsetzen durften. Rein optisch, mutet der Hahnenbach jetzt wieder einem stolzen Gewässer an. Einem, das vor allem an heißen Tagen der Stadtmitte etwas Kühlung verschafft. mehr

VETO – Sportplatzbrücke ist nicht alternativlos!

Zeit, um sportlich dazwischen zu grätschen? Die Wahrheit liegt bekanntlich ja auf dem Platz, vielmehr in diesem speziellen Fall kurz davor auf der Nahebrücke. Die ist bei weitem nicht „existenziell“ sowie „alternativlos“, wie Ratsmitglied Norbert Ganns in seinem Plädoyer während der Ratssitzung untermauerte und wie er auch sinngemäß in der Zeitung zitiert wurde. Da hat das Spvgg-Urgestein bei seiner Bewertung durch die Vereinsbrille geblickt. Daher möchte der Blog Einspruch einlegen und diesen auch mit Fakten untermauern: Fakt ist, naheabwärts gibt es eine Brücke in Hochstädten, die über die Nahe führt und an die auch ein befestigter Weg an den Sportplatz ohne Zeitverlust angeschlossen ist. Der ist schon jetzt in einem recht gut befahrbaren Zustand und wird im Zuge der Fertigstellung des Hochwasserschutzes sicherlich noch eine weitere Aufwertung erfahren. Alternativlos wäre, es gäbe diese Brücke nicht. Widerlegen lässt sich auch die existenzielle Behauptung. Wird der Spielbetrieb eingestellt, wenn Kicker und Besucher über Hochstädten anreisen müssen? Wohl kaum! Die Spvgg wird nicht untergehen. Und wenn, dann wären gewiss andere Faktoren ausschlaggebend. Von daher dürfte keine Gefahr des sportlichen beziehungsweise finanziellen Untergangs drohen, falls die Sportplatzbrücke als befahrbare Brücke, zukünftig nicht mehr zur Verfügung stünde.

Zusammengefasst, die Argumentation von Ganns läuft ins Leere. So auch die immer wieder gerne ins Schaufenster gestellte Äußerung, wonach es die Brücke für Notarzt- oder Rettungswageneinsätze bräuchte. Auch wenn es in extremen Notlagen schnell gehen müsste, die Anfahrt über Hochstädten würde nicht zu Verspätungen führen. Ehrlicher wäre doch, dass der Verein die Sportplatzbrücke als liebgewonnene und bequeme Zufahrt zum Sportgelände nicht mehr missen möchte. Die Begründung lässt der Blog gelten. Das hat was von Tradition und entspräche der Wahrheit. Stattdessen eiert man immer wieder mit nicht haltbaren Argumenten herum. Eier, es braucht endlich mal Eier, um diesbezüglich Farbe zu bekennen. Nochmals, die Sportplatzbrücke ist nicht alternativlos. Die ist eine Annehmlichkeit, die sich die Ortsgemeinde leisten will und letztlich auch kann. Gut eine halbe Million eigenes Geld wird die schon in die Hand nehmen müssen, um die wieder autotauglich herzurichten. Wer hat, der hat!       

Trotz Fußball, Die „rechte“ und die „linke“ Kindergartentruppe trifft sich am Abend zum gemeinsamen streiten in der Simmertaler Sandkiste!

Man stelle sich vor, es wird demonstriert und keiner geht hin! Theoretisch zwar möglich, aber praktisch undenkbar. Warum? Nun, die „rechte“ sowie die „linke“ Kindergartengruppe wollen heute unbedingt wieder gegeneinander spielen, und dies, trotz Fußball-Klassiker. Kinder halt! Mehr noch: Die Dienstags-Kinder haben sich sogar Verstärkungen aus anderen Regionen eingeladen. Doof für Simmertal und doof für die Erzieher in den blauen Uniformen. Die wollen zwar nicht, dürfen aber solche Einladungen von berufswegen nicht ablehnen. Das Dorf, das nicht genannt werden darf, will einfach nicht zur Ruhe kommen. Man darf gespannt sein, welches Statement der Ortsgemeinderat nach der gestrigen „Krisen-Sitzung“ ausformulieren wird. Das Kirner Land schaut gebannt auf Simmertal. Werden einheitliche Lösungsvorschläge präsentiert? Nimmt der Ortsgemeinderat das Heft des Handelns in die Hand? Bleibt zu hoffen, dass die Zeit der „Privat-Initiative“ ein abruptes Ende erfährt. Nur so lässt sich die Eskalationsschraube wieder runterdrehen. Schauen wir mal. Der Blog bleibt dran.

Corona-Testzentrum Verbandsgemeinde: Reden wir mal über Geld!

Zeit, um den Rechenschieber auszupacken. Das Corona-Testzentrum im Gebäude der Verbandsgemeinde schließt zum 1. Juli. Seit dem 8. März war das überwiegend unter der Woche am Start. Insgesamt 10.600 Tests, davon nur 21 positiv, wurden durchgeführt und ausgewertet. Wiederholten Dank zollte die Verbandsgemeinde nun dem Helferteam, welches sich zum überwiegenden Teil ehrenamtlich engagierte. Hut ab! Gemäß Zeitung fungierten DRK, DLRG und Bergwacht als Betreiber. Die Rahmenbedingungen schuf die Verbandsgemeinde. Ebenso übernahm die Verwaltung weitere Tätigkeiten, etwa den verwaltungstechnischen Kram. Ehrenamtlich? Organisierte die Verbandsgemeinde die Teststation wirklich zum Wohle der Allgemeinheit ohne dafür Kohle zu kassieren? Schaut ganz danach aus, weil die Teststation ja stets als reines Service-Gesamtgebilde ins öffentliche Schaufenster gestellt worden ist. Fehlte eigentlich nur noch das Klatschen von Balkonen und die Würdigung wäre perfekt gewesen. mehr

Kurze Baubeschreibung Sportplatzbrücke!

Gut soll sie sein, langlebig soll sie sein, kostengünstig soll sie sein – die vom Ortsgemeinderat auf den Weg gebrachte zweckmäßige Variante, vornehmlich aus Eisen, vereinbart nicht alle Komponenten. Wie auch, bei den momentan explodierenden Stahlpreisen. Die Variante eins, eine in sich geschlossene Röhre über die Nahe wurde schnell verworfen: „Zu teuer“! Variante zwei hingegen traf quer durch alle Parteien auf breite Zustimmung. Die sieht eine über die Nahe gespannte Eisenkonstruktion mit offenen Gitterrosten als Belag für die Fahrbahn vor. Daneben soll ein einseitiger leicht erhöhter Gehweg in einer Breite von einem Meter integriert werden. Die Fahrbahn selbst soll mit 2,70 Meter bewusst schmal gehalten werden. Gut, die momentan verbauten Eisenträger sind in einem guten Zustand und können nach einer Auffrischung an Land, als Stützen erneut wieder verbaut werden. Beide Zufahrten rechts und links der Nahe werden erneuert und asphaltiert.

Das Ganze kostet Stand jetzt 650.000 Euro. Inwieweit diese Zahl noch schwankt, hängt maßgeblich von den Marktpreisen in 2022 ab. Eine Unbekannte ist die Ausschreibung, die Ende des Jahres fertiggestellt sein soll. Spannende Frage danach sind die Rückläufe von Fachfirmen. Werden die sich an den momentan errechneten Kostenrahmen anlehnen? Fakt ist, die Brücke wird planerisch vorangetrieben. Um jeden Preis? Abwarten. Wahr ist, die Brücke ist nicht nur für Sportplatzgänger eine liebgewonnene Querung über die Nahe. Wahr ist aber auch, sie braucht es in der momentanen Gemengenlage nicht unbedingt. Die wäre nur als zusätzlicher Luxus zu verstehen. Luxus, den man sich leisten kann und will? Schaut ganz danach aus! Da der direkte Weg durch die neue Ortsumfahrung sowohl für Fußgänger, als auch Autofahrer wegbrechen wird, sind alle gezwungen ihren Weg dorthin über das Industriegebiet zu wählen. Da wäre es doch ein leichtes, die Nahe gleich in Hochstädten zu überqueren, um letztlich stromaufwärts auf der linken Seite zum Sportplatzgelände zu gelangen. Umweg, Fehlanzeige! Klingt vernünftig, möchte man meinen. Ist es aber scheinbar nicht! Zumindest nicht für die meisten Mitglieder des Ortsgemeinderates. Der verfolgt andere Pläne. Koste es was es wolle? Schauen wir mal.   

Simmertal: Heute redet der Ortsgemeinderat und morgen wird getappt!

Boah, tiefer kann man als Ortsgemeinde nicht sinken! Der ‚Antifaschistische Aufbau Mainz‘ hat auf seiner Homepage Simmertal als „politisch bedeutungsloses“ Dorf charakterisiert. Autsch, das tut weh. Die zweitgrößte Ortsgemeinde unter dem Dach der Verbandsgemeinde Kirner Land, wurde eben mal abgewatscht. Zugegeben, der Aufruf zum Protest am Dienstag gegen die Dienstagsspaziergänger oder wie die Antifa schreibt „Schwurbels“ beziehungsweise AFD-Klientel, soll sich schützend auf das Dorf auswirken. Tut es aber nicht. Warum? Fakt ist, je mehr fremde Gruppen, hüben wie drüben, von weit auswärts am Start sind und sich im gegenseitigen Beschimpfungen und Vorwürfen ergießen, umso weniger kommt das bedeutungslose Simmertal zu Ruhe. Das Dorf, das derzeit nicht genannt werden darf, wird zusehends zerrieben im Extremismus Kampf „rechts“ gegen „links“. Schlimm, hier streiten Trier und Mainz und Schauplatz ist Simmertal. Morgen ist es ja wieder soweit. Dann tappen wieder die „Bösen“ aus Trier, während die „Guten“ aus Mainz in der Mehrzahl verständnislos klotzen und aufklären. Was soll das? Die wilde Extremismus-Fahrt geht in die neunte Runde. Und weil jeder mitfahren möchte ist ein Ende nicht in Sicht! mehr

Das Wort zum Sonntag! Hochstetten-Dhaun hat kein Herz für Ruhebänke!

Es sind oftmals die kleinen Meldungen, die aufhorchen lassen. Unlängst meldete die Zeitung die Anschaffung von 30 Ruhebänken in Bärenbach. Hut ab vor der Leistung der eher kleinen Ortsgemeinde, die nicht unbedingt auf  ein prall gefüllten Konto zurückgreifen kann. Es ist einfach nur gut zu wissen, wenn Kommunalpolitiker die Bedeutung von Ruheoasen in Mutter Natur zu schätzen wissen. Ein Service, der bei Spaziergängern und Wanderern gewiss ankommt. Ein paar Kilometer weiter die Nahe abwärts mangelt es ebenso an gescheiten Ruhebänken an Wegen und Plätzen. In Hochstetten-Dhaun vermisst man allerdings eine Ruhebank-Offensive nach dem Modell Bärenbach, und dies, obwohl die Ortsgemeinde steinreich ist. Finde den Fehler? Wahrscheinlich weiß der Ortsgemeinderat, an der Spitze Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell, nicht einmal um den unbefriedigenden Istzustand, vor allem in der Gemarkung. Um den Mangel erkennen zu können, müsste man die Wege abgehen. Und da liegt augenscheinlich der Hase im Pfeffer. Entweder fehlen Bänke gleich ganz oder sie sind in einem nicht unbedingt einladenden Zustand. Es wäre ein leichtes Abhilfe zu schaffen. Dafür braucht es sowohl Einsicht, als auch eine Bestandsaufnahme. Beides ist nicht vorhanden und wird auch nicht angestrebt. Leider!     

Wann kommt endlich Zug in das „Zug-Projekt“ und wann startet das Parkplatzsystem?

Geht es Ihnen genauso? Gefühlt ist es recht still geworden in der Krankenhaus-Angelegenheit. Ist da wirklich noch „Zug“ im „Zug-Projekt drin“? Sicherlich werden die maßgeblichen Menschen die Fäden ziehen, um das Krankenhaus am Rande der Stadt dauerhaft auf gesunde Füße zu stellen. Mehr im Hintergrund – passt! Besser so, als öffentlich Phrasen und Durchhalteparolen zu dreschen. Die Bürgerinitiative wird sicherlich über alle Maßnahmen und Ergebnisse auf dem Laufenden gehalten werden. Kommende Woche, genauer am 29. Juni, werden wir alle mehr wissen. Dann versammeln sich alle Beteiligten am runden Krankenhaus-Tisch. Mit dabei sind auch die Vertreter der Krankenkassen. ENDLICH! Man sollte die Damen und Herren so lange im Kämmerlein einsperren, bis aus dem Schornstein weißer Rauch aufsteigt. Will heißen, das Konzept ist eingetütet. Ernsthaft, werden an diesem Tag die Weichen gestellt? Guten Willens sind sicherlich alle. Aber reicht das? Gibt es am Ende des Tages Ankündigungen in punkto dauerhafter Gesundheitsversorgung? Konkret, kann die Diakonie liefern, weil alle an einem Strang ziehen? Wird Neu-Staatssekretär Dennis Alt (SPD) mit von der Partie sein? Für den Stellvertreter des Gesundheitsministers und „Kirner Bub“ müsste es eine Herzensangelegenheit sein, dem Gespräch beizuwohnen. Ob er seinen Allerwertesten nach Kirn bewegt? Schauen wir mal. Sein Wort dürfte in der Krankenhaus-Landschaft mittlerweile Gewicht haben. Es muss grundsätzlich politisch neu gedacht werden. Und Denken kann der Gute ja. mehr

Mäher entlang des Nahe-Radweges im Einsatz!

Mächtig Kritik musste der Blog einstecken, weil der den Pflegezustand des Naheradweges kritisierte. Zugegeben, das war schon Jammern auf hohem Niveau, aber dennoch schilderte der nur den Istzustand aus Sicht eines ständigen Benutzers. Und Schwupps, der Ruf nach einer Sense wurde sogleich erhört. Die Seitenränder sind blitzblank auf knöchelhöhe rasiert worden. Gebannt ist die Gefahr eines lästigen Kontaktes mit wuchernden Brennnesseln während der Vorbeifahrt. Gute Arbeit! Gerne wieder in ein paar Wochen. Dem Blog ging es nicht darum den Radweg madig zu machen. Im Gegenteil: Der ist ja so etwas wie das Aushängeschild des regionalen Tourismus. Und ein Aushängeschild sollte man doch stets hegen und pflegen. Und diesbezüglich ist noch reichlich Luft nach oben.

Ortsgemeinderat-Lieblingswort „signifikant“

Lieblingswörter! Jeder kennt sie und jeder benutzt sie. Auch Gremien benutzen gerne Lieblingswörter. So auch der Ortsgemeinderat von Hochstetten-Dhaun. Der hat sich nahezu einstimmig pro Sportplatzbrücke positioniert. Alternativen, zur favorisierten 4,5 Tonnen Variante, wurden zu keinem Zeitpunkt weder thematisiert, noch ernsthaft in Erwägung gezogen. Eine reine Fußgängerbrücke, beziehungsweise eine autotaugliche Querung bis 3 Tonnen Gesamtgewicht, wäre nur signifikant billiger als die beste mögliche Variante für zunächst 500.000 Euro, allerdings jetzt schon 650.000 Euro. Definiere das Bürgermeister-Lieblingswort signifikant? Hilfe, kann mal jemand aufschlüsseln? Der Ortsgemeinderat blieb diese Antwort auch bei der neuerlichen Sitzung schuldig. Warum? Warum lässt man die Öffentlichkeit diesbezüglich noch immer im Unklaren? Es kann doch nicht so schwer sein drei Preise ins Schaufenster zu stellen.

Will man die bewusst unter dem Radar halten? Schaut ganz danach aus! Autobrücke XXL kostet 650.000 Euro. Autobrücke in XL kostet …? Reine Fußgängerbrücke kostet …? Warum stellt man nicht die jeweiligen Hochrechnungen öffentlich ins Verhältnis und warum spricht man immer nur von signifikant? Fürchtet man etwa Einwände? Signifikant kann unter dem Strich doch alles sein. Diesbezüglich bleiben die Bürger noch immer uninformiert und werden es wohl auch bleiben! Transparenz geht fürwahr anders. Die Zahl ist doch bekannt. Also, raus damit! Zugegeben, die ist jetzt nicht mehr sooo wichtig, weil die signifikant billigere autofreie Variante ohnehin abgelehnt worden ist. Aber interessant wäre es trotzdem, den Unterschied zu erfahren.

Hochstetten-Dhaun: Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell lässt finanziell die Hosen runter!

Boah, was der Kerle so alles auf seine Schultern lädt! Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell zog in der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung blank. Wie ein Maschinengewehr ratterte er seine vielen Ämter- und Nebentätigkeiten vom Blatt herunter. Geredd wie gebabbelt ohne Luft zuholen. Gefühlt eine Ewigkeit hat das Ganze gedauert. Verreck, dabei hat doch auch für ihn der Tag nur 24 Stunden. Warum ließ Döbell umgenssprachlich die Hosen runter? Nun, erstmals müssen in einem Bundesland auch Oberbürgermeister offenlegen, von wem sie nebenbei Geld erhalten. Und bei Döbell sind das nicht wenige Positionen, die mehr oder weniger üppig vergütet werden. Meist sind das zwar Sitzungsgelder, aber viel Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Zu seiner Ehrenrettung sei erwähnt, dass er sich in Vereinen, Verbänden und Institutionen auch ehrenamtlich engagiert, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Überall mit einem Ohr mithören und Netzwerke spinnen – passt! Für sein Ortsbürgermeisteramt bekäme er den vom Gesetz festgelegten monatlichen Satz, ließ er wissen. Eine Summe nannte er nicht. Vielleicht ist ihm die monatliche Zuwendung einfach nur entfallen. Kann ja mal passieren. Wie immer hilft der Blog gerne aus: Gemäß Landesverordnung dürften Döbell 1321 Euro monatlich überwiesen werden. Hinzu dürften diverse Zulagen kommen, die meist einzelfallabhängig verhandelt werden. Diesbezüglich sind den Spekulationen Tür und Tor geöffnet.

In 2020 erhielt Döbell knapp 6000 Euro für seine Tätigkeit als Erster Beigeordneter bei der Verbandsgemeinde. Auf den Monat gerechnet waren das 500 Euro zusätzlich zur Bürgermeister-Kohle. Rechnet man noch die vielen Sitzungsgelder hinzu, dann bleibt unter dem Strich ein schöner Batzen Taschengeld. Summa summarum wahrscheinlich mehr, als jeder kleine Handwerker nach 40-Stunden-Wochen am Monatsende in der Lohntüte vorfindet. Zugegeben, dafür muss Döbell auch einiges an Zeit investieren. Wertvolle Zeit, die ihm anderswo leider verloren ginge, wie er bedauernd durchblicken ließ. Jammern gilt nicht! Mitleid muss man weiß Gott nicht haben mit einem, der scheinbar den Hals nicht vollbekommen kann. Schließlich hat ihn niemand gezwungen überall „Hier“ zu schreien. Nebenbei bemerkt, eine Ämterhäufung kann sich im Alltag mitunter als äußerst vorteilhaft erweisen. Man denke nur an Mitnahme-Informationen aus erster Hand, die nicht selten Wissensvorsprünge garantieren. Anderswo werden so manche schwarze Schafe solche Kenntnisse sicherlich auch für private Zwecke zu nutzen wissen. Gut, dass Döbell ganz anders tickt. Wie fast jeder weiß, hat der bei allem was er vorantreibt, ausnahmslos das Allgemeinwohl im Blick. Sein Wollkleid kommt stets schneeweiß daher.

Sportplatzbrücke: Jetzt wird es konkret, aber auch teurer!

Reden wir mal über Geld: Eine halbe Million Euro wurde für die Sanierung der Sportplatzbrücke veranschlagt! Neuesten Berechnungen zufolge, muss die Ortsgemeinde jetzt schon Minimum 150.000 Euro draufpacken, und dies, für eine rein zweckmäßige Spar-Variante im Discounter-Format. 650.000 Euro für eine Brücke, die, wenn man ehrlich ist, nicht unbedingt gebraucht wird, hat schon was von Verschwendung oder Prasserei. Zieht man den sicheren Zuschuss aus dem I-Stock von 240.000 Euro ab, bleiben schließlich an der Ortsgemeinde 410.000 Euro hängen. Die Summe muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Viel, viel Geld, welches woanders sicherlich sinnvoller eingesetzt werden könnte – etwa in die Erweiterung der Kita. Die Meinung hat der Blog allerdings exklusiv. Die wird von keiner der Parteien geteilt. Zweifel oder Bedenken hegt offenbar nur ein einziges Ratsmitglied, das mutig gegen die weitere Planung stimmte. Ausgerechnet von der SPD-Liste. Dafür gibt es bestimmt einen dicken Rüffel vom Chef.

Als der leitende Ingenieur dem Ortsgemeinderat das neuste Zahlenwerk vorstellte, dürfte bei dem einen oder anderen Mitglied zwar kurz Schnappatmung eingesetzt haben, aber die Sinnfrage wurde (noch) nicht gestellt. Von keinem! Finde den Fehler! Bei den momentanen Material-Preissprüngen muss man allerdings kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass der Preis-Pegel bis zum nächsten Jahr eher noch ansteigen wird. Fakt ist, die Brücke wird gemäß Beschluss auf der kostengünstigsten Ebene weitergeplant und für eine schnelle Ausschreibung vorbereitet. Ende des Jahres dürfte die rausgehen. Und dann wird es spannend, inwieweit sich Kostenschätzungen vom Reißbrett aus aufgestellt mit reellen Angeboten von Handwerkern decken. Ab welcher Summe steigt die Ortsgemeinde aus? Andere Frage: Hat die sich überhaupt eine Schmerzgrenze gesetzt? Es schaut nicht danach aus. Im Gegenteil: Das Gremium ist vom Brücken-Projekt sowas von überzeugt. Insgeheim hofft man auf Preisstürze. Es lebe der Optimismus! Weiterer Bericht folgt!

Bäckerei Fickinger: Ab 1. Juli nur noch Vormittagsbetrieb in Hochstetten-Dhaun!

Kleine Hiobsbotschaft für Hochstetten-Dhaun und alle Berufspendler: Der „Snack-Stopp“ in der Dorfmitte stellt ab den 1. Juli den Nachmittagsbetrieb ein. Kunden steht das Angebot an Backwaren und Dingen des täglichen Bedarfs dann jeweils nur noch halbtags von 5 bis 12 Uhr zur Verfügung. Wer später kommt, hat Pech gehabt. Inhaber Jens Fickinger begründet diesen Schritt mit internen Umstrukturierungen und Personalknappheit. Immerhin, der Service geht nicht gänzlich verloren. Kunden müssen sich eben auf die verkürzten Öffnungszeiten einstellen. Das wird vor allem diejenigen stark treffen, die das kleine Café gerne als Treffpunkt am Nachmittag nutzten. Und das waren nicht wenige. Irgendwie schade. Aber alles ist besser als nichts. Sehen wir es daher positiv. Der Service vom schnellen Kaffee und den belegten Brötchen am frühen Morgen bleibt allen vorbeifahrenden Berufstätigen garantiert. Und Hochstetten-Dhaun kann immerhin noch halbtags zum Bäcker im Ort einkaufen gehen. Andere Kommunen sind vom fahrenden Bäckern abhängig. Die wären froh, ein solches Angebot zu wissen.

Nachgehakt Bahnhofsumfeld: Was passiert, wenn sich Politiker einsetzen? NICHTS!

Unendliche Geschichte Bahnhofsumfeld! Das Thema steckt in einer Endlosschleife fest! Noch vor der Jahrtausendwende war das Bahnhofsumfeld schon Gegenstand von Ortsbegehungen und vornehmlich Gradmesser verantwortungsvoller Politik auf SPD-Wahl-Flyern. Es wurde mit einer zeitnahen Umsetzung geworben was das Zeug hält. Immer und immer wieder! Merkt ja keiner, wenn das Thema immer wieder neu gesetzt wird. Passiert ist hingegen nichts. Zumindest nichts sichtbares. Zugegeben, die Ortsgemeinde ist es selbst leid, von der Bahn derart am Nasenring durch die Manege gezogen zu werden, aber nach mehr als 20 Jahren Stillstand fällt dann doch auch ein langer Schatten auf die Verantwortlichen hier. Trägt wirklich nur die Bahn Verantwortung an der Misere? Schaut ganz danach aus. Und ein Ende der Leidenszeit ist noch immer nicht in Sicht. Der anvisierte Baustart wurde um zwei Jahre von 2020 auf 2022 verschoben. Daraufhin hagelte es Proteste! Man äußerte sich empört!

Hoffnung versprach eine Initiative unserer heimischen Bundestagsabgeordneten. Die machten sich ein eigenes Bild von der Situation. Danach wollten sie sich entschlossen der Sache annehmen und für Beschleunigung sorgen. Die Bahn-Verantwortlichen zeigten sich von dieser Initiative offenbar unbeeindruckt. Sind die Bemühungen der Nahevertreter also verpufft? Gehört hat man jedenfalls nichts mehr. Wie immer halt, erst groß herumposaunen und dann nicht mehr über Ergebnisse aufklären. Fakt ist, passiert ist noch immer nichts. Die Abfuhr muss gesessen haben. Scheinbar bleibt es beim Start in 2022. Wenngleich, über diese Brücke zu gehen wäre grob fahrlässig.  

Hexenjagd in Simmertal?

Jetzt läuft die Angelegenheit völlig aus dem Ruder! In Simmertal werden gerade Grenzen überschritten. In einer Nacht- und Nebelaktion verteilten wohl (noch) Unbekannte diffamierende Flugblätter. Womöglich Trittbrettfahrer, die Laternenmasten und Autoscheiben in der Ortslage plakatierten. In Art- und Aufmachung handelt es sich hierbei um eine Art Steckbrief, der einen einzigen Bürger als rechten Brandstifter brandmarkt. Es mutet an wie eine Hexenjagd gegen eine Einzelperson. Hat nicht auch jeder Simmertaler ein Anrecht auf seine politische Gesinnung, ohne der Gefahr von Hetze und öffentlicher Denunziation ausgesetzt zu sein? Kunterbunt geht fürwahr anders! Eine solche Vorgehensweise ist nicht nur geschmacklos, vielmehr sogar strafrelevant. Alleine der Anfangsverdacht dürfte ausreichen, um weitreichende Ermittlungen einleiten zu können. Damit hat sich das „bunte Simmertal“ keinen Gefallen getan. Wobei, die überwiegende Mehrheit dürfte diese Art und Weise des Umgangs fernab von Toleranz weder gutheißen, noch unterstützen. Im Gegenteil! mehr

Simmertaler Proteste: Ja ist denn schon wieder Dienstag?

Das Dorf, das nicht genannt werden darf, kommt einfach nicht zur Ruhe. Wie auch, wenn alle Beteiligten immerzu am Rad drehen. Mehr noch: Simmertal steckt in einem Dilemma! Unaufhörlich die gleichen Kommentare, Posts und Beiträge. Woche für Woche die gleichen Diskussionen. Ständige Wiederholungen zermürben aber nur. Warum? Alle Argumente liegen auf dem Tisch. Und auch alle Positionen sind ausgetauscht. Wäre es jetzt nicht dienlicher Wege zu finden, um die Neverending Story endlich beenden zu können? Sorry, dafür braucht es allerdings neues Personal in vorderster Front. UNBEDINGT! Wenn Bleisinger und Co bisher eines eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben, dann ist es die Tatsache, dass sie es eben nicht können. Das Demo-Team wirkt in dieser misslichen Lage sowas von überfordert. Dazu die fatale Denke: „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!“ Souverän geht anders. Irgendwie spaltet dieses Mimimi-mäßige Missverhältnis ein ganzes Dorf.

Wann übernimmt der Ortsgemeinderat? Wann zieht das Gremium der Bürgermeisterin, die gebetsmühlenartig wiederholt, dass sie als reine „Privatperson“ weltrettend unterwegs ist, den Stecker. Alleine aus Fürsorgegründen und zum Selbstschutz, sollte man sie sofort aus der Schusslinie nehmen. Nur, wer ist dazu in der Lage? Augenscheinlich will kein anderer das Heft des Handelns in die Hand nehmen. Ihr Nahestehende haben ihre Meinung über die restliche Politikergilde längst gefällt. Facebook-Urteil eines Kritikers gefällig: „Besonders schlimm: Weder der Ortsrat in Simmertal noch andere arrivierte Kommunalpolitiker zeigen Rückgrat. Kein Arsch in der Hose. Keiner ist zur Stelle und steht hinter Christina Bleisinger. Alle schauen weg und verharmlosen aus politischem Kalkül. An Verlogenheit ist dieses Verhalten nicht mehr zu überbieten.“ Starker Tobak zwar, aber völlig daneben. Blöd nur, Bleisinger fühlt sich durch solche Kommentare in ihrem Tun noch bestärkt. Finde den Fehler?

Ortsgemeideratssitzung am Mittwoch: Im Fokus Sportplatzbrücke!

Kommenden Mittwoch ist Elefantentreffen im Bürgerhaus Haus „Horbach“. Will heißen, der Ortsgemeinderat trifft sich zu seiner wahrscheinlich letzten Sitzung vor der Sommerpause. In den Fokus dürfte der Tagesordnungspunkt Sportplatzbrücke rücken. Es ist ja nicht mehr die Frage ob, sondern wann und in welcher Form die neu aufgebaut werden wird. Dass die bei genauem Hinsehen in dieser Form gar nicht mehr benötigt wird – geschenkt! Dass es Alternativen gegeben hätte – geschenkt! Dass die auf weit über eine halbe Million Euro veranschlagt worden ist – geschenkt! Und auch dass die Kohle woanders sicher besser angelegt wäre – geschenkt!

Die Politiker-Mehrheit hat sich pro Brücke in der Fahrzeugvariante entschieden und somit ist diese Thema durch. Ein vorsichtiges „Aber“ oder „Veto“, etwa von der Opposition, blieb aus. Letztlich geht es nur noch um mögliche Varianten und final der Auftragsvergabe. Und diesbezüglich wird man in der Sitzung wohl aufklären. Man darf gespannt sein, was die Planer so alles aus dem Hut zaubern und ob vergangene Kostenschätzungen zu halten sein werden. Wie jeder weiß, explodieren die Baupreise ja gerade ins bodenlose. Läuft es auf eine Stahlkonstruktion hinaus? Wenn ja, dürfte die Schlosserei Reit, in Funktion als heimischer Gewerbetreibender, sicherlich mit von der Partie sein, wenn es darum geht, ein Angebot einzureichen. Die Schlosserei hat sowohl Knowhow, als auch räumliche Nähe. Kurze Wege – passt! Pfunde, die nicht zu verachten sind. Der Blog bleibt am Ball und wird zeitnah über den neuen Sachstand aufklären.

Satirischer Wochenrückblick

Über Nebenverdienst Dennis Alt, Beatmungsgeräte zum Schnäppchenpreis, Katholische Kirche, Brauweiler Widerstandsgesichter, Ferienprogramme…

Nach dem Ferienprogramm ist vor dem Ferienprogramm! In der letzten Ausgabe des Mitteilungsblattes bedankte sich der oberste Animateur unter der Verbandsgemeinde, Lucky TJ, großformatig bei allen teilnehmenden Vereinen für das Pfingstprogramm. Gute Sache, gutes Ergebnis! Nur eine Ausgabe später läuft die Werbemaschinerie für das Sommerferienprogramm an. Willkommen in der Endlosschleife! Fortsetzungen jetzt Woche für Woche? Wahr ist, Verbandsgemeinde, Vereine und die zahlende Bürkle Stiftung legen sich in Corona-Zeiten mächtig ins Zeug. Wahr ist aber auch, die enorme Werbemaschinerie mutet zunehmend übertrieben an. Mittlerweile dürften sich die Mechanismen und Teilnahmebedingungen bis in den letzten Winkel herumgesprochen haben. Daher, braucht es doch nicht wöchentliche Erinnerungen. Es gibt doch auch noch andere Themen im Kirner Land, die beackert werden wollen. Fakt ist, das Programm hat sich mittlerweile zu einem Selbstläufer entwickelt. Daher muss man die Angelegenheit nicht mehr ständig puschen. Muss auch die Tageszeitung nicht mehr. Da steckt längst Eigendynamik drin. Dennoch, das Blättle lässt keine Aktivität der beteiligten Vereine aus. Hauptsache die Seiten sind fix und günstig zugebaut. Warum auch das Rad neu erfinden? Egal ob Herbst-, Winter-, Ostern-, Pfingsten – die Texte lasen sich bisher immer gleich. Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass sich an dieser Philosophie nichts ändern wird. mehr       

Bürgerinitiative Alte Straße stellt Forderungen!

Schluss mit lustig! Ende – genug ist genug! Es reicht! Punktum – Schluss – Aus! – Die Anwohner der Alten Straße können und wollen nicht mehr. Sie sind die beständig wachsende Verkehrsbelastung sowas von Leid. Die Erschließung ständig neuer Baugebiete in Richtung Simmertal sind weder spurlos an Mensch, noch an Material vorbeigegangen. Vor allem die Engstelle im unteren Bereich ist ein Knackpunkt, vor allem bei Begegnungsverkehr. Ausweichmöglichkeiten sind kaum vorhanden, sodass sich zum Teil kuriose Zwischenfälle hier abspielen. Gegenseitige Rücksichtnahme, muss in diesem Abschnitt regelrecht gelebt werden. Wut-Tendenz steigend. Nicht zuletzt auch deshalb, weil weitere 32 Bauplätze in neuen Baugebiet Scheiberling einen an der Ertragsgrenze angesiedelten Verkehrsdruck noch weiter aufbauen dürften. Mehr noch: Mehr Verkehr beziehungsweise mehr Schwerlastverkehr bedeuten auch Belastungen für das Rohr-System. Die Oberfläche ist ohnehin schon löchrig. Aber wie schaut es darunter aus?

Insider gehen davon aus, dass der Kanal nur knapp unter der Teerdecke verläuft. Initiator Horst Lanz ist sich sogar sicher, dass die Gefahr Rohrbrüchen mit jedem weiteren Neubau zunimmt. Ist die Dorfstraße dem steigenden Druck gewachsen? Diese und andere Fragen stellt nunmehr eine Art Bürgerinitiative dem 60-Prozent-Bürgermeiter Hans Helmut Döbell? Rund 30 Anwohner haben seine Eingabe unterschrieben und damit ihre Unzufriedenheit dokumentiert. Mehr nachdruck geht nicht! Werden die gehört werden? Gibt es Möglichkeiten der Entspannung? Wohl kaum. Die Ortsgemeinde hat sich bisher wenig um die Belange der Anlieger gekümmert und der Erschließung immer neuer Baugebiete stets oberste Priorität eingeräumt. Wenn jucken da schon ein paar leidgeplagte Anlieger? Ändert sich das jetzt? Und wenn ja, zu welchen Lasten. Die Alternativ-Route über Hellbergblick ist ebenso stark frequentiert. Und die Straße hat ebenso gelitten. Startet man dort ebenso eine Initiative? Gerechtfertigt wäre die allemal. Man darf gespannt sein, wie die Ortsgemeinde auf die Vorwürfe reagieren wird. Hat sie zufriedenstellende Lösungen im Köcher? Der Blog bleibt am Thema dran.     

Dienstags-Spaziergänge: Augenscheinlich rüstet Simmertal verbal ab!

Pssst, sind noch alle da? Der Blog will lieber flüstern. Es ist so still geworden in Simmertal. Ist Ihnen bestimmt auch schon aufgefallen. Verreck, setzt in dem Dorf, das nicht genannt werden darf, so etwas wie ein Lernprozess ein? Hat das Demo-Team aus den Fehlern der Vergangenheit wirklich seine Lehren gezogen. Schaut ganz danach aus, denn es ist auffällig ruhig im Nachgang des mittlerweile siebten Spaziergangs geworden. Seit Dienstag herrscht weithin großes Schweigen. Sieht man mal von ein paar wenigen SPD-Vertretern ab, die in Ermangelung von allgemeiner Beachtung mit dem Hochhalten eines Banners ein eigenes Lebenszeichen setzen wollten. Keine Kommentare, keine Posts, keine Beiträge – Chapeau. Und auch die Berichterstattung in der Tageszeitung war für deren Verhältnisse äußerst mickrig. Hat man sich etwa untereinander verständigt? Wurde aber auch Zeit! Wahrscheinlich geben die Leisen im Hintergrund jetzt die Richtung vor. Die Spaziergänger wurden gleich völlig ausgespart. Zumindest, was das Bildmaterial angeht.

Geht doch! Und die gemäßigte Vorgehensweise zeigt schon jetzt erste Wirkung. Kaum einer nimmt mehr Notiz von einer wiederkehrenden Veranstaltung, die wahrscheinlich längst eingeschlafen wäre, wenn man diese seitens des hyperaktiven Demo-Teams nicht so dramatisierend aufgebauscht hätte. Das gehört schon lange ausgewechselt, zumal die aus rein privaten Motiven unterwegs sind. Unter dem Strich haben die selbsternannten Kämpfer gegen den Faschismus mit ihrem Vorpreschen dem Dorf mehr geschadet, als genutzt. Nur eine subjektive Analyse, nicht mehr und nicht weniger. Für die völlig überzogene Vorgehensweise, gemäß dem Motto „gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht“, scheint dem harten Kern des Widerstandes schon jetzt die Ehrung mit dem Blog-Vollpfosten in einer noch festzulegenden Edition sicher zu sein. Ein durchaus begehrter Preis, der am Ende eines jeden Jahres feierlich verliehen wird. Der gilt als Schmuckstück für jede Vitrine.     

Symbiose Marktbummel und Eisdielenbesuch durch Ruhetag ausgebremst!

Mittwoch, 10.45 Uhr. Die Sonne brennt: Zu beobachten ist eine Szenerie auf dem Kirner Marktplatz, die auf den ersten Blick verstörend und angsteinflößend wirkt! Senioren und andere verzweifelte Menschen irren zwischen Brunnen und Eisdiele umher. Sie können es einfach nicht verstehen, dass an ihrem heiligen Markttag die verriegelten Stühle unter den Tischen bleiben. Dort, wo früher Mittwoch für Mittwoch unzählige Gäste den Marktbummel mit einem Café oder einem Eis, entweder versüßten oder sogar krönten, sind die Türen jetzt geschlossen. Verschnaufpause oder Erholung, Fehlanzeige! Zugegeben, ganz so dramatische Szenen hatten sich auf dem Markplatz nicht abgespielt, aber dennoch wird der gewohnte Service der Eisdiele gerade an diesem besonderen Markttag schmerzlich vermisst. mehr

Verkehr soll ab Oktober auf neuer Trasse rollen!

Soso, ab Oktober soll also der Verkehr der B 41 über die neue Ortsumfahrung fließen. So stand es zumindest in der Zeitung zu lesen. Dass die noch immer die enge Spange hinter den Häusern als Umgehung definiert – geschenkt. Manche lernen es halt nie. Nochmals, gemäß Definition handelt es sich est dann um eine Umgehung, wenn großzügig vorbeigeleitet wird. Man geht da von mindestens 300 Metern aus. Jedenfalls drücken die Bauarbeiter mächtig auf die Tube. Dass die sich abrackern, kann man Tag für Tag beobachten. Ob die es allerdings das selbstgesteckte Ziel werden einhalten können, daran hegt der Blog so seine Zweifel. Die Feinarbeiten gestalten sich meist zeitintensiv und auch Schallschutzwände lassen sich nicht im Schweinsgalopp montieren. Sei’s drum, auf ein paar Wochen oder Monate kommt es wahrlich nicht an. Fakt ist, die Baustelle lief ohne größere Unterbrechungen wie geschnitten Brot und auch die Pandemie führte nicht zu einem kompletten Stillstand. Dennoch, hängt man insgesamt weit hinter dem Zeitplan zurück. Und selbst wenn der Verkehr im Oktober wirklich fließen sollte, dann wird gewiss noch einige Zeit weitergebaut werden müssen. In diesem Zusammenhang sei nur an den katastrophalen Zustand von Gehweg und Straße hinüber nach Hochstädten erinnert. Von der Bahnbrücke aus abwärts, bis weit hinter die Kurve, gleicht die Oberfläche einer holprigen Piste. Unansehnlich! Flickschusterei wäre da wenig hilfreich. Über die Zustände rund um die Umfahrung, wissen die Verantwortlichen ja bestens Bescheid. Die werden schon das Notwendige veranlassen. Sicher doch!

Defibrillatoren retten Leben!

Wir alle haben noch die Schreckensbilder von der EM Begegnung Dänemark gegen Finnland vor Augen. Ein dänischer Spieler rang vor aller Welt mit dem Tode. Zum Einsatz kam auch ein Defibrillator. Der war gleich zur Hand. Logisch, wenn der Ball in den Stadien rollt fehlt es nicht an Knowhow. Der plötzliche Herztod kann jeden treffen. Der zählt zu einer der häufigsten Todesursachen. Viele Patienten mit plötzlichem Herzversagen könnten jedoch gerettet werden. Defibrillatoren retten Leben!!! Das ist Fakt. Sind diese überall in ausreichender Zahl vorhanden? Auch im Kirner Land? In vielen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Kirner Land wurden Defibrillatoren angeschafft, die auch von medizinisch nicht geschulten Personen leicht zu bedienen sind. Mit einem Laien-Defibrillator (AED – Automatisierter Externer Defibrillator) kann in solch einer Situation jeder Hilfe leisten und somit Leben retten.

In Hochstetten-Dhaun hängen drei Exemplare gut sichtbar jeweils im Eingangsbereich Haus Horbach, am Eingang zur Turnhalle in Hochstetten und am Backes in St. Johannisberg. Stellt sich die Frage, warum keine Lebensretter in Dhaun und auf dem Karlshof für den Fall der Fälle vorgehalten werden? Zumindest sind keine gelistet. Ursprünglich war seitens der Ortsgemeinde einmal angedacht, Schulungen im Umgang mit Defibrillatoren anzubieten. Passiert ist bis dato nichts. Wie so oft halt. Andere Frage, sind die Sportplätze, sind die örtlichen Vereine mit Defibrillatoren ausgestattet? Mehr noch: Sind Mitglieder geschult? Dem Blog fehlt da die Kenntnis. Gut angelegtes Geld wären solchen Anschaffungen allemal. Rund 1500 Euro müsste man für ein Gerät hinblättern. Hinzu kommen regelmäßige Wartungen. Auf den Fußball reduziert, müsste nicht der reiche DFB in seiner Funktion als Dachverband dafür Sorge tragen, dass auf Sportplätzen Defis vorgehalten werden?    

Ja, ist denn heut schon wieder Dienstag?

Böser Kalender, heute ist ja schon wieder Dienstag. Der siebte, nach der Simmertaler-Demo-Zeitrechnung. Die aus Demonstranten und Gegendemonstranten zusammengesetzte Kindergartengruppe hat heute wieder Ausgang. Mögen die siebten Sandkastenspiele beginnen! Live und in Farbe sich gegenseitig die Förmchen um die Ohren hauen zu können, versprüht aber auch einen besonderen Reiz aus. Damit die Emotionen auch punktgenau hochkochen konnten, wurde unter der Woche wieder kräftig die gegenseitige Vorwurfsmaschinerie hochgefahren. Keine Wattebällchen, vielmehr Giftpfeile flogen durch die Luft. Aufeinander zugehen geht anders. Kinder halt! Welche Drogen pfeifen sich die Hitzköpfe nur immer wieder rein? Muss ein absolut Sinne vernebeltes Zeugs sein. Hüben wie drüben sind die Nebenwirkungen fatal. Die führen sowohl zu neurotischen Verhalten, als auch Verfolgungswahn. Kommt ganz auf Betrachtungsweise und Dosis an. Vielleicht findet sich ja mal ein Kraut, womit sich eine Friedenspfeife stopfen ließe. Gesucht wird der passende Dealer.

Meterhohe Brennnesseln am Wegesrand: Bei der Pflege des Naheradweges ist noch gewaltig Luft nach oben!

Mal schmal, mal breit, mal holprig, mal eben – bis auf wenige Ausnahmen präsentiert sich der Naheradweg in einem insgesamt guten Zustand. Was jedoch gerade jetzt bitter aufstößt – die Ränder sind zum Teil meterhoch zugewachsen. Paradebeispiel ist das Teilstück zwischen Hochstädten und Martinstein. Hier sind die Brennnesseln aber sowas von in die Höhe geschossen. Autsch – so mancher Radfahrer sowie auch Fußgänger wird beim Ausweichen sicherlich schon einmal Hautkontakt mit dem brennenden Zeugs gehabt haben. Im dichten Gegenverkehr kann das schon einmal vorkommen. Auch weiter naheabwärts mitunter das gleiche Bild. Hohes Gras, das in die Fahrbahn ragt. Nicht zu vergessen arg holprige Abschnitte, etwa zwischen Merxheim und Meddersheim. Hier strapazieren Wurzelbildung sowie Hinterlassenschaften von landwirtschaftlichen Verkehr Mensch und Material. Alles halb so schlimm! Dennoch, überall wird nach der Erschließung von neuen Radwegetrassen geschrien, statt eine bessere Pflege der momentanen Bestandswege einzufordern. Wer ist eigentlich zuständig für die Betreuung? Der Kreis? Die Ortschaften? Wenigstens die Ränder regelmäßiger stutzen, das sollte doch machbar sein. Nicht übel wäre auch der regelmäßige Einsatz von Kehrmaschinen, um die Oberfläche wenigstens ab und an stein- und dreckfrei vorzufinden. Dann dürfte die Trasse auch wieder für Rennräder attraktiver werden. Der Naheradweg ist stark frequentiert, sozusagen das Aushängeschild im regionalen Radweg-Tourismus. Daher sollten die Verantwortlichen ein gezielteres Auge auf den Zustand werfen.

Neus von Künstlerschmied Helmut Reit: „Früh, wenn der Hahn kräht!“

Neues vom Künstlerschmied aus der Brunnengasse! Helmut Reit braucht zukünftig wohl keinen Wecker mehr. Früh morgens wird der 84-jährige von einem krähenden Hahn geweckt werden, den er selbst in XXL-Format vor seinem Eingangsbereich platzierte. Zugegeben, krähen kann das Kunstwerk aus Kupfer nicht, aber ansonsten steht das Prachtexemplar seinen lebenden Vorbild in nichts nach. Der Hahn ist ein Hingucker, weil er bis ins letzte Detail aus einzelnen Kupferblechen zusammengenietet worden ist. Dafür hat er sämtliche Lagerbestände aufgebraucht. Wer hätte nicht gerne ein solches Kunstwerk als Blickfang in seinem Garten stehen? Keine Chance, der Hahn hat im privaten „Freilichtmuseum“ seinen fest Platz. Dort thront der neben den „Bremer Stadtmusikanten, Palmen, Brunnenspielen, Schiffen und vielem anderen mehr. Was hat der ehemals selbständige Schlossermeister als nächstes auf der Pfanne? Man darf gespannt sein auf neue kreative Ideen. Viel Platz zum Aufstellen hat der untriebige Handwerker rund um sein Haus allerdings nicht mehr.

Satirischer Wochenrückblick

Über Simmertaler Demos, Vernichtende Staubwolke, Kirner Schubkarrenparade…

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Nach einer Pause wieder neu – der satirische Wochenrückblick auf dem Blog www.hochstetten-Dhaun.info. Nicht jedem gefällt das etwas andere Geschreibsel, aber was muss das muss. Und los geht’s. „Konflikt muss sein.“ –  Buchautor Michael Friedmann setzt in seinem neuen Buch dem Streit sogar ein Denkmal: „Der Streit ist wunderbar, herausfordernd, schmerzhaft, anstrengend, hoffnungsvoll, kränkend, sinnlich, leidenschaftlich, still und leise, laut und brüllend, kognitiv und emotional – und hört nie auf.“ Keine Frage, streiten bringt uns weiter. Der Blog geht vorneweg, wenn es darum geht, streitbare Positionen zu beziehen. Dafür bekommt der nicht selten Haue. Nichtsdestotrotz wird der nicht müde werden, den Finger in offene Wunden des Kirner Landes zu legen. Und die klaffen immer häufiger und immer schockierender. „Blut“ spritzt gerade in Simmertal, wo demonstriert wird bis der Arzt kommt. Dass man das Ganze unnötiger Weise hat hochkochen lassen – geschenkt! Runder Tisch und Moderator sollen es nunmehr richten. Der Blog schlägt Pfarrer Volker Dressel als Friedensstifter vor. Der Kerle wird den Schalter schon finden, um das Licht auszuknipsen. Bis dahin sollte man die wöchentlichen Aufeinandertreffen so angenehm wie möglich gestalten. Wie wäre es mit einem Bratwurststand im Start- und Zielbereich? 80 Spaziergänger, dazu 80 Gegendemonstranten plus noch einmal so viele Einsatzkräfte der Polizei – passt. Und alle schieben Hunger. Zudem, politische Konfrontationen zehren bekanntlich an den Nerven. Und die wollen mit Snacks beruhigt werden. Nur mal so ein Gedanke, wenn’s mal wieder länger dauert! Und wer Hunger hat, der hat auch Durst… mehr

GeoCacher in der Region aufgepasst!!! Kinder Geo Caching „Schlumpfingen“ am Hellberg / Meckenbacher Höhe.

Wandern mit Kindern etwas attraktiver zu gestalten – passt. Doch wie kann das gehen? Eine Antwort darauf ist Geocachern. In Hochstetten-Dhaun wurde nunmehr auch eine Cache-Runde platziert. Diese erstreckt sich über 5,5 Kilometer und führt rund um den Hellberg. Die private Initiative der Familie Füllmann aus Hochstädten trifft den Zeitgeist. Die „Schlumpf-Strecke“ ist kindgerecht angelegt, verspricht Abwechslung und ist zudem bollerwagengerecht. „Ein paar Bänke fehlen noch,“ schreibt Eike Füllmann. Diesbezüglich möchte er gerne nachjustieren. Womöglich helfen ihm Sponsoren dabei. Aufgepasst, die Runde ist nur für Wanderer oder Geocacher sichtbar, die über den entsprechenden Premium Account verfügen (kostet 30 Euro im Jahr). Hier werden die Caches dann auch anhand den Koordinaten angezeigt. Premium daher, damit vermieden wird, dass die Runde zerstört wird und der Kreis nicht von jedem angefahren werden kann. Denn: Auf die Natur sollte stets geachtet werden, daher sind die Caches auch Unweit vom Weg entfernt. Fakt ist, es ist für Kinder schön, einfach mal raus zu kommen die Natur zu genießen. mehr

Sachen gibt es!

Mega dumm gelaufen! Wie jetzt durchsickerte, ist es bei der Verdichtung der neu geschaffenen Industriefläche an der Ortsumfahrung Hochstetten zu einem immensen Schadensbild bei einem benachbarten Autohaus gekommen. Augenscheinlich stand der Wind ungünstig, als man ein zementhaltiges Bindemittel in das aufgeschüttete Erdreich einbaute. Die Folge: Der Staub des Kalkgemischs rieselte wie eine Glocke auf Neu- und Gebrauchtfahrzeuge nieder. Mehr noch: Der schmierige Schleier griff die Lacke an. Die Oberflächen haben irreparable Schäden davongetragen. Und da stehen nicht wenige Karossen. Angeblich soll es sich um eine Gesamtschadenssumme von mehreren hunderttausend Euro handeln. Ja, richtig gelesen! Manche sprechen sogar von bis zu einer Million. Ob das stimmt? Was aufgewirbelter Staub, so alles nach sich ziehen kann. Die Angelegenheit, dürfte jetzt die Haftpflicht-Versicherung der Baufirma beschäftigen. Für solche Fälle haben die sie ja schließlich auch abgeschlossen, damit die im Schadensfall eintritt. Einen Vorwurf ist den handelnden Personen sicherlich nicht zu machen, geschweige denn, kann hier grobe Fahrlässigkeit angenommen werden. Mit einer solchen aggressiven Staubwolke, und die Folgen daraus, konnte schließlich niemand rechnen. Die Lehre daraus: In Zukunft wird man bei ähnlichen Aktionen sicher die Windrichtung penibel im Auge behalten.    

Wird jetzt alles gut? Blog unterbreitet Vorschlag für Simmertaler Moderator!

Es gibt sie also doch noch, die gemäßigten Stimmen im Dorf, das nicht genannt werden darf. Bravo Herr Tatzke, für ihren offenen Brief. Spät zwar, aber spät ist bekanntlich besser als nie. Darin bemängelt der Erste Beigeordnete aus den Reihen der FWG die unnötige Dynamik, die kein sinnvolles Ziel in der Debatte ausmachen lässt. Dass dieser angestrebte runde Tisch schon viel früher hätte anvisiert werden können – geschenkt. Es nützt ja nichts, den bereits verursachten Scherbenhaufen weiter zu analysieren. Dennoch, wertvolle Zeit ist verstrichen. So what, Lehrgeld zahlt jeder einmal. Jetzt heißt es nach vorne blicken und den Druck vom Kessel zu nehmen. Diesbezüglich sind beide Seiten gefragt. Ohne sich bei den „Verhandlungen“ auf Augenhöhe zu begegnen sowie sich in Kommentaren und Posts zurückzunehmen, wird das aber nichts werden. Grotesk, denn eigentlich müssten alle Beteiligten die Tapperei nur von jetzt auf gleich einstellen und schon wäre der Drops gelutscht.

Es wird aber auch allmälich Zeit, weil sich beide Bewegungen ja nur noch auf Kindergarten-Niveau begegnen. Das eigentlich Ziel – nämlich Protest gegen die Corona-Politik – ist eh längst verlorengegangen. In diesem Zusammenhang, sei an das gegenseitige Knipsen und die Ausheulerei danach bei den Einsatzkräften erinnert – Sandkastenspielchen in der peinlichsten Form. Völlig absurd, auch Aufmachung und Außendarstellung der neuerlichen Mahnwache. Nein, so kann es nicht weitergehen. Hüben wie drüben wirken die momentanen Aktivisten wie verbohrte Getriebene. Völlig verbissen in ihren jeweiligen Ansichten, die so keine Schnittmengen einer baldigen Beendigung erkennen lassen. Da tut es gut, wenn jetzt mal der gesunde Menschenverstand, in Person eines geerdeten Ersten Beigeordneten, Tacheles redet und sachliche Lösungsvorschläge, außerhalb von ständigen Posts und Kommentaren – vor und nach den Demos – anregt. Logisch, dass in seinen Zeilen auch kleine Seitenhiebe mitschwingen. So laufen halt die politischen Spielchen. Schließlich fragt Tatzke nach dem Sinn des Wirkens aller Beteiligten und das schließt ja die Gegenbewegung mit ein. Autsch, das tu weh!

Soso, ein Moderator soll es nun also richten. Die Idee ist wahrlich nicht neu. Bewerbungen werden vermutlich gerne entgegengenommen. Soll es jemand aus der Politik sein? Eine neutrale Persönlichkeit? Ein Geistlicher? Kirns Pfarrer Volker Dressel wäre so eine Type, der das mit seiner lockeren und offenen Art Wuppen könnte. Ihm wäre ein schnelles Resultat zuzutrauen. Vielleicht klopft mal jemand bei ihm an. Am besten noch heute. Egal wen man letztlich aus dem Hut zaubern wird, der Kandidat wird es gewiss einfacher haben, wenn sich die momentan handelnden Personen zurücknehmen, besser noch, in diesem Prozess von sich aus völlig in den Hintergrund treten. Die hatten ihre Chance, haben sich aber gegenseitig aufgerieben und somit gründlich vermasselt.

Dauerthema Industriegebiet: Wie ist der Sachstand?

„Ja, wer baggert da so spät noch am Baggerloch? Das ist Bodo mit dem Bagger und der baggert noch.“ Boah, seit Wochen schon sind aufwendige Erdarbeiten im „neuen“ Industriegebiet rechts und links der späteren Abfahrt Hochstetten Mitte im Gange (der Blog berichtete mehrfach) Auf den beiden Gewerbeflächen türmen sich Erd- und Steinwälle. Es wird planiert und verdichtet was das Zeug hält, vermutlich um die Flächen hoch bis auf Straßenniveau zu verfüllen. Das ist nicht nur zeitintensiv, sondern dürfte auch richtig, richtig teuer werden. Nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil das Verdichten und Vermörteln mit für eine baureife Herstellung augenscheinlich gutachterlich überwacht wird. Nicht nur dem Blog brennt die Frage unter den Nägeln: „Wer zahlt unter dem Strich diese massiven Erdbewegungen? Gefühlt steigt das Erdniveau mit jedem weiteren Tag an. Das Gelände auf der rechten Seite, in Richtung Sportplatzbrücke, ist „noch“ in Gemeindehand. Bekanntlich wird die für einen möglichen Verbrauchermarkt freigehalten, nur falls irgendwann einmal eine Kette die Absicht hegen sollte, sich in guter Lage ansiedeln zu wollen. Nach Adam Riese, dürfte die Befüllung mit Wissen beziehungsweise Genehmigung oder sogar im Auftrag der Ortsgemeinde erfolgen. Diesbezüglich kein Veto vom Blog.

Auf die Fläche neben dem Toyota-Autohaus lassen sich solche mutmaßlichen Deals allerdings nicht übertragen. Im Gegenteil! Bekannntlich hatte Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell auf das Filet-Stück rechtzeitig seinen Daumen draufgelegt, und dies, obwohl andere ihr Interesse bekundeten. Vorpreschen für die Familie wohlgemerkt! Wie sagt doch der Volksmund: Blut ist eben dicker als Wasser. Kaum einer wusste von dem „geheimen“ Deal der Kategorie glücklich machender Lottogewinn. Demzufolge handelt es sich dann ja wohl um reinen Privatbesitz. Jemand anderer Ansicht? Die Ortsgemeinde ist außen vor, denn, „wer bestellt bezahlt“! Die aufwendigen Erdarbeiten dort, müssen dann ja folglich aus einer privaten Initiative heraus in Auftrag gegeben worden sein. Gewiss mit Geldern aus der eigenen Schatulle. Doch ist das so? Werden beide Grundstücke bei den Einebnungen wirklich getrennt voneinander bewertet? Bestimmt! Wobei, was ist heutzutage schon sicher! Wäre ja der Hammer, wenn die Allgemeinheit – über welchen klugen Schachzug oder welche Schiene auch immer – ersatzweise die Kosten für eine Maßnahme tragen müsste, für die einzig und alleine der Eigentümer verantwortlich zeichnet. Die Wertsteigerung für den Eigentümer ist jedenfalls immens. Ob diesbezüglich jemals aufgeklärt werden wird? Schauen wir mal!

Unwetter-Wochenende!

Boah, das hat aber auch geschüttet. Der Himmel hat so richtig seine Schleusen geöffnet. Der ganze Landkreis meldet überflutete Straßen und vollgelaufene Keller. Bilder, an die wir uns wohl auch im Kirner Land werden gewöhnen müssen. LEIDER. Was Wasser für eine Wucht entfachen kann, darüber berichtete der Öffentliche Anzeiger in einer regelrechten Bilderbuchausgabe, wahrscheinlich mit Fortsetzungsgeschichte von den Aufräumarbeiten danach. Alleine 25 Schnappschüsse von Unwettereindrücken umfasste die Montagsausgabe. Mittendrin, statt nur dabei, dürfen sich die Leser fühlen. Spektakuläre Aufnahmen kommen bekanntlich immer gut. Und ganz nebenbei sorgt eine solche Bandbreite, noch dazu kreuz und quer aus der Region, für mächtig Auflage. Je spektakulärer, je lohnender. Dass sich solche Unwetter wiederholen, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Nur eines bleibt gleich, nämlich die immer braune Dreckbrühe. Ein Gemisch, das meist große Schäden hinterlässt. Bleibt die Frage, sind die Kommunen auf Unwetter bisher ungeahnten Ausmaßes ausreichend vorbereitet?

Vorboten hat es in der Vergangenheit ja zu Genüge gegeben. Kleine Bäche entwickelten sich im Nu zu reißenden Flüssen, Kanalsysteme packten die Wassermassen nicht mehr und Schlammmassen aus der Natur hinterlassen Streifen von Verwüstungen. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Wohl kaum! Diesbezüglich muss wohl noch erheblich nachgebessert werden. Die politisch Verantwortlichen müssen mehr präventiv denken, vor allem aber handeln. Das ist allemal besser, als im Falle eines Falles Rettungskräften Dank zu zollen und Betroffenen schnelle und unbürokratische Hilfen zu versprechen, die, wie jeder weiß, hinterher aber dann doch nicht kommen. Ein kreisweites Kataster zu Gefahrenstellen muss her. Wer weiß, vielleicht hat man ja schon eines in der Schublade. Nur mit Erhebungen lassen sich effektive Hochwasserschutzmaßnahmen auf den Weg bringen. Wobei, können Schutzkonzepte bei Unwetterlagen der Kategorie Apokalypse überhaupt effektiv wirken? Allzu lange sollte man sich für die Beseitigung von jetzt schon bekannten Schwachstellen allerdings nicht Zeit lassen. Das nächste Unwetter kommt bestimmt.   

Und täglich grüßt das Murmeltier: Sechste Dienstags-Demo in Simmertal!

Wer zieht ihr nur den Stecker? Wer holt Christina Bleisinger von ihrem dicken Protestast wieder runter? Statt einem buddhahaften Einfachgeschehenlassen Verhalten an den Tag zu legen, schürte sie vom ersten Spaziergang an den Gegenprotest. Sicherlich ehrenhaft und gut gemeint, aber bei weitem nicht zu Ende gedacht. Leider! Warum? Nun, Spaziergänger mit geringem oder stark ausgeprägten rechten Gedankengut nähren sich nun einmal von Aufmerksamkeit. Ein radikaler Entzug führt zur schnellen Lustlosigkeit am Tappen. Sie und ihr Team wählten eine andere Philosophie. Wieso so verbissen hartnäckig? Was sind ihre Motive? Ist es „nur“ der Schutzgedanke oder schwingt bei ihrem Vorgehen auch Selbstdarstellung mit? Will sie am Ende als Kämpferin, als Bastion gegen Querdenker wahrgenommen werden? Letzteres wäre zumindest ein Erklärung für ihre vielen Posts. Merke, manchmal ist es besser nichts zu tun, als falsches zu tun. Man ist geneigt, ihr diesen gutgemeinten Ratschlag ins Stammbuch zu schreiben. Sie zahlte Lehrgeld und zahlt noch immer. In der Marktplatzsprechstunde mit Landrätin Bettina Dickes notierte sie der Zeitung einen „erfolgreichen Gegenprotest“ in den Block. Definiere erfolgreich? Dass die Schreiberlinge zuletzt mengenmäßig ein Unentschieden (80 zu 80) ausgemacht haben wollen – geschenkt! Wahrscheinlich zählte die rührige Ortschefin die Menschen hinter den Gardinen mit. Die sollten lieber ihre Rollläden herunterlassen und somit ihre Ablehnung verdeutlichen.

Wie überhaupt, ein radikales Ignorieren einschläfernd gewirkt hätte. Hätte, hätte, Fahrradkette… Morgen will Bleisinger eine Mahnwache organisieren. Ganz in schwarz gekleidet. Man darf schon jetzt auf das für nächste Woche ausgegebene Motto gespannt sein? Leute, so wird das nichts. Redakteur Armin Seibert stellt jetzt die Wertigkeit der Spaziergänge in Relation zu wichtigeren Dingen im Leben und ruft zum Verzicht auf. Sein Rat: Gemeinderat und Kernzelle mögen sich zusammensetzen und einen Schlussstrich ziehen. Im stillen Kämmerlein? Warum erst jetzt? Denn, so der Autor weiter, das alles führe zu nichts! Richtige Analyse. Blöd nur, dass auch seine Zeitung mit unangemessen fetten Berichterstattungen ihren Teil zur Zuspitzung beitrug. Die hätte dem Dorf mehr geholfen, indem sie die Plattform für die Spaziergänger vom ersten Tag an winzig klein auf ein Mindestmaß eingeschrumpft hätte. Keine Frage, die Fehlerkette im Umgang mit den Dienstags-Demos ist lang. Viel zu lang. Wird es den heraufbeschworenen runden Tisch, abseits der Öffentlichkeit, geben? Gesucht wird nach wie vor ein Moderator mit Fingerspitzengefühl, der dem Ganzen ein Ende setzt. Einer, der jetzt die richtigen Strippen im Hintergrund zieht. Anderes Thema: Hat irgendwer noch die Ausgaben im Blick? Alleine die Polizeieinsätze kosten den Steuerzahler ein Vermögen? Verbranntes, weil unnötig verballertes Geld. Das wäre anderso besser angelegt. Weine könnt ich, weine!

Verkehrte Welt! Der Blog macht Wahlkampf für die SPD!

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin?“ Joe Weingarten (SPD) kann nur ein Ticket für den Bundestag im Herbst buchen, wenn er das Direktmandat gewinnt. Auf der Bundestagsliste der Landes-SPD, ist der Cowboy nur auf Platz 14 gelandet. Zu weit hinten, um auch nur ernsthaft an einen Einzug in den Bundestag über diese Schiene glauben zu können. Fakt ist, Weingarten muss seine ärgste Kontrahentin, Julia Klöckner,in die Schranken weisen. Nur wie? Rückenwind darf er sich von seiner Partei nicht erhoffen. Die ist heuer eher Makel, als Hilfe. Einzelkämpfer Weingarten wird ganze alleine sein Lasso schwingen müssen, um die Wähler des Wahlkreises Bad Kreuznach / Birkenfeld einzufangen. Dafür braucht er einen starken Arm und vor allem gute Argumente. Authentische Bürgernähe lebt der Kerle wie kaum ein anderer. Dieses Pfund, gilt es in die Waagschale zu werfen. Vielleicht kann er den von seiner Partei vielfach heraufbeschworenen WUMMS entfachen. Daneben gilt es auf den gesunden Menschenverstand der Wählerschafft zu hoffen. Mehr denn je sind Taktik und Kalkül bei dieser Wahl gefragt. Merke, unter dem Strich sind zwei besser als einer. Klöckner belegt den Listenplatz eins und ist save. Daher wiederholt sich der Blog an dieser Stelle gerne: „Wählt „Little Joe Weingarten“!!!

Komm hol das Lasso raus! „Little Joe Weingarten“ trifft auf „Calamity Julie“

Rein formell treten im Wahlkreis Bad Kreuznach / Birkenfeld (201) die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft und Landesvorsitzende der CDU in Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner und Dr. Joe Weingarten (SPD) gegeneinander an. Ohne den anderen Cowboys auf die Füße treten zu wollen, treffen sich also unsere aussichtsreichsten Wildwest-Helden „Little Joe“ und „Calamity Julie“ zum symbolischen Duell. Wer von beiden mag den Colt am schnellsten und zielsichersten ziehen? Wer steht in der Wählergunst am höchsten? Wer kann sich am Ende durchsetzen? Lassen wir Wahlprogramme, Sympathiewerte und Parteibuch mal völlig außer Acht. Alles eh nur Papperlapapp. Winner können am Ende beide sein. Den Heldentot muss niemand sterben. Wie soll das gehen? Ganz einfach, „Calamity-Julie“ ist über die Landesliste (Platz eins) schon jetzt für die nächste Legislaturperiode in Berlin gebucht. Die sitzt auf einem schnellen schwarzen Rennpferd fest im Sattel. Sie zu wählen, wäre eine verschenkte Stimme. mehr

Historischer Haushalt in Kirn: Mit „Emsix“ kommen die schwarzen Zahlen!

Autsch, das tut weh! Es brauchte erst einen FDP-Mann an der Spitze, um endlich einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren zu können. Mehr noch: In der Stadtkasse findet sich sogar einen Batzen Überschuss. Nur die ältesten Kirner werden sich an solche Eckwerte erinnern können. „Er kam, sah und siegte“ – so oder so ähnlich lässt sich die bisherige Amtszeit von Frank Ensminger wohl am ehesten charakterisieren. Keine Frage, mit ihm kamen die positiven Botschaften. Er vermochte es, unter das leidige Thema Parkdeck endlich einen Haken zu machen. Heute freuen sich (fast) alle über die perfekte Lösung, noch dazu zum Schnäppchenpreis. Auch wenn es richtig, richtig weh tut, den städtischen Aufschwung unter FDP-Führung, werden auch die Sozialdemokraten neidlos anerkennen müssen. Dagegen kann man aber auch schwerlich anstinken. Die Roten hatten über Jahre hinweg mit Fritz Wagner den Bürgermeister gestellt, bis der parteilose Martin Kilian übernahm. Keiner von beiden vermochte es, jemals einen auch nur annähernd guten und ausgeglichenen Haushalt vorzustellen, und dies, trotz Vollzeitjob. Hut ab Frank Ensminger und weiter so. Jetzt schon geadelt im reinen Nebenerwerb – passt! Logisch, die Momentaufnahme kann gerade in nervigen Corona-Zeiten leicht wieder kippen, aber das Momentum hat der eingefleischte Liberale und Kämpfer für die Stadt auf seiner Seite. Dieses auszukosten, sei dem Mann für alle Fälle von Herzen gegönnt.     

Eine scheinbar unendliche Geschichte: Das Dorf, das nicht genannt werden darf!

Pst! Leise! Man darf nicht so geräuschvoll über das vogelwilde Ortschaft im Kirner Land sprechen. Ja, Simmertal ist aufgebracht und daher in aller Munde. Überall ist das Dorf, das lieber nicht genannt werden sollte und in Anlehnung an die Harry Potter Filme umgangssprachlich lieber in die Anrede „Ihr wisst schon welches“ umgewidmet gehört, Thema Numero eins. Boah, da ist aber was gebacken. Gegendemo zur Ursprungsdemo. Wie wäre es mit einer Gegendemo zur Gegendemo? Wer startet die nächste Initiative? Vielleicht kehrt ja dann der Ursprungszustand zurück? Unentschieden 80 zu 80 titelte der Öffentliche Anzeiger unter der Woche. Beide Parteien waren demnach gleichstark vertreten. Wer hat den längeren Atem? Um in der Zeitungssprache zu bleiben, wer wird als Sieger vom Platz oder besser formuliert von den Straßen hervorgehen? Findet sich ein Wettanbieter? Nächste Gelegenheit am kommenden Dienstag. Und so weiter und so fort!

Wenn es nicht so traurig wäre, müsst man laut loslachen. Die Tourismusförderer jubeln schon heimlich, weil sich in Simmertal eine neue „Protest-Traumschleife“ etablieren könnte. Spaß beiseite, die haben alle den Schuss nicht gehört. Und mit alle sind alle gemeint, sowohl die in der allgemeinen Wahrnehmung als „böse“ geltenden „harmlosen“ Wölfe in den Schafspelzen, als auch die darauf überzogen reagierenden „guten“ Gutmenschen mit zum Teil neurotischen Anlagen. So kann man als Ort auch Berühmtheit erlangen. Traurige wohlgemerkt. Verrückte Zeiten sind das gerade. Es besteht die Gefahr, dass die Proteste mit zunehmender Dauer ausufern könnten. Wäre nicht das erste Mal, dass, wenn zwei Parteien ständig und beharrlich in ihren Argumenten aufeinandertreffen, Konfliktpotenziale entstehen. Erfahrungsgemäß zeigen die sich dann in Beleidigungen, Handgreiflichkeiten oder Sachbeschädigungen.

Und das in einem kleinen Dorf, völlig abseits der großen Politik, dessen Namen daher lieber nicht genannt werden sollte. Gesucht wird der Knopf, der der leidigen Angelegenheit ein abruptes Ende setzt. Nur, wer soll den drücken? Die Fronten sind verhärtet, nicht zuletzt auch deshalb, weil sich die führenden Köpfe als Sturköpfe präsentieren. Ein mäßigender und gelassener Moderator ist weit und breit nicht in Sicht. So wird also weiter demonstriert werden. Leidtragende sind vor allem die Polizeikräfte. Angesichts der Umstände müssen die sich im falschen Film wähnen, weil sie für Spaziergänge in der Provinz geballt aufschlagen müssen. Ein Dorf kommt nicht zur Ruhe. Die nächste Demo kommt bestimmt. Fazit: Ein stückweit ist die momentane Konstellation hausgemacht.  

Schloss Dhaun: Die Perle im Hunsrück, jetzt mit eigenem „Weinberg“!

Lanz Weine: Von der Schlossmauer-Lage frisch auf den Tisch? Klöbener Krötenpfuhl, Hupfheimer Jungferngärtchen und Oberföhringer Vogelspinne – wer kennt sie nicht, die legendären Weine, die Herr Blümel im Loriot-Sketch “Vertreterbesuch” Frau Hoppenstedt kredenzt? In naher Zukunft werden Wein-Freunde wohl auch edle Tropfen aus der Dhauner Schlosskellerei genießen können. ”Abgezapft und originalverkorkt(s)t” vom Weingut des Lichtmagiers Rüdiger Lanz, dem einzigen Hobby-Winzer weit und breit, der sich auf Rebsorten im Schatten der Mauer versteht. Wie könnten die gewiss edlen Dhauner Tröpfchen heißen? Der Blog will mal ein paar Vorschläge unterbreiten: Wie wäre es mit „Dhauner Eselströpfchen“? Klingt doch gar nicht so übel, oder? Alternativ könnte man sicherlich auch mit „Schlossmauer Spukgespenst“ oder „Schlossmauer-Gewächs“ bei Weinliebhabern punkten. Zweifellos wird es bei der Namensfindung sehr darauf ankommen, welche Rebsorten gesetzt worden sind. Allzu viele sind es ja nicht. Die breite Masse wird man also nicht bedienen können, aber für besondere Anlässe werden die mittelfristig zu erwartenden Erträge bestimmt ausreichen. Keine Frage, mit dem kleinen aber feinen „Weinanbaugebietchen“ im Schatten der Schlossmauer, setzt man einen besonderen Akzent. Das hat schon was. Wenn jetzt noch der Rest des Schlossgartens ebenso eine Aufwertung erfährt, was ja angedacht ist, dann geht das Schloss goldenen Zeiten entgegen. Schon jetzt, kann man vor allem an Wochenenden vermehrt einsetzenden Besucherandrang registrieren. Gut so! Das Dhauner Schloss war schon immer eine Reise wert, und dies, trotz deutlich sichtbaren Unterhaltungsstau. Den Wildgrafen würde die neuerliche Initiative gefallen. Erstrecht jetzt, wo die Neuanlegung des Schlossparks mit großen Schritten voranschreitet. mehr

Immer nur Schloss Wartenstein: Hat die Verbandsgemeinde nur ein einziges Startbild für die eigene Homepage im Archiv?

Aktuell, aktueller, Kirner-Land-Internetseite! Die Visitenkarte des Kirner Landes hat sich gemausert. Es ist bei weitem noch nicht alles Gold was glänzt und die eine oder andere Idee ließe sich gewiss auch noch abbilden, aber immerhin ist die „Neue“ um Lichtjahre besser als die „Alte“. Wo bitteschön soll man sich denn auch seriös informieren, wenn nicht im Schaufenster der Verbandsgemeinde. Diesbezüglich sollte man mal nachschärfen. Wie überhaupt, unter dem Menü „Aktuell“, weitaus umfangreicher über Anlässe und Themen berichtet werden müsste. Dahingehend scheint noch jede Menge Luft nach oben zu sein. Gutes Beispiel wären „Live-Berichte“ von den Ferienprogrammen der Vereine. Die sucht man allerdings vergebens. Finde den Fehler? Was dem Blog überhaupt so gar nicht einleuchten will, ist das aufpoppende Schloss Wartenstein als ewiges Startbild. Hat das Kirner Land nicht auch andere Sehenswürdigkeiten zu bieten?Tauscht doch das bitte mal das „Heiligtum“ aus. Das Kirner Land hat weitaus mehr als nur Schloss Wartenstein in einer Endlosschleife zu bieten! In regelmäßigen Abständen werden die Bürger zum Einreichen von Schnappschüssen aus dem Kirner Land ermutigt. Lasst die doch mal sehen! Es wäre schön, wenn das Startbild ständig wechseln würde. Nur Mut, es geht!   

So wird es doch wohl nicht bleiben?

Hochstetten-Dhaun, deine Straßen! Die meisten Ortsstraßen sind in einem schlimmen Zustand. Unterhaltungsstau, wohin man nur schaut. Die Istzustände sind bekannt. Auch der Blog prangerte die Verhältnisse schon mehrfach an. Was unternimmt die Ortsgemeinde gegen diese Missstände? NICHTS! Zumindest bekommt man davon nichts mit. Wenn überhaupt, dürften sich die Älteren noch an „richtige“ Straßenbaumaßnahmen erinnern können. Kontrollieren regelmäßig Mitarbeiter den Istzustand? Geht der Ortsbürgermeister auf Spurensuche? Beides ist wohl zu verneinen. Ein Versäumnis, das Ortsgemeinde und Anlieger noch viel Geld kosten wird. Dass die früher oder später richtig, richtig zur Kasse gebeten werden, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. „Währet den Anfangen“ – nach diesem bewährten Motto sollte man schon Anfangsschäden effektiv begegnen.  Doch weit gefehlt. Das Gegenteil ist der Fall. Im gesamten Gemeindegebiet liegen Kanalabdeckungen entweder zu hoch oder zu tief oder sind gar defekt. Nicht zu vergessen, Unebenheiten, Risse und Löcher in den jeweiligen Tragschichten.

Aktuell werden ja die Maßnahmen Ortsumfahrung B 41 vorangetrieben. Unterhalb der neuen Brücke, in Höhe des (noch) unansehnlichen Bahnhofgeländes, wird gerade klar Schiff gemacht. Die Zufahrt nach Hochstädten präsentiert sich sowohl auf der Straße, als auch dem Gehweg in einem erbärmlichen Zustand, und dies, obwohl Letzterer unter der Brücke neu asphaltiert worden ist. Dennoch, das Ganze wirkt wie ein Flickenteppich. Abgebröckelte Randsteine, löchrige Oberflächen, defekte Leitplanken, Wildwuchs und, und, und! Das wird doch so nicht bleiben? Oder doch?  „Nein! Doch! Oh!“? Gewiss wird man vor der offiziellen Freigabe hier nochmals Hand anlegen, um die Straße, samt Grünstreifen, optisch auf Vordermann zu bringen. Schauen wir mal!

Das Wort zum Sonntag

Beschiss bei der Abrechnung von Corona-Tests! Die Betrugs-Schlagzeile ist bei weiten keine Überraschung. Boah, die sorgt gerade für mächtig Wirbel. Warum? Laxe Vorschriften eröffnen den schwarzen Schafen ungeahnte Möglichkeiten. Kontrolle, gleich null! Umgebaute Arenen, Diskotheken, Fitnessstudios: Bundesweit können Unternehmer mit privaten Corona-Testzentren einfach und schnell Geld verdienen, denn medizinisches Personal brauchen die Betreiber nicht. Nach kurzer Schulung dürfen alle mit langen Tupfern Proben aus dem Nasen-Rachen-Raum entnehmen und auswerten – Zertifikate inklusive. Bisweilen wirken Testzentren als alternative Geschäftsmodelle in Pandemie-Zeiten. Wilder-Corona-Test-Westen auch im Kirner Land? Nun, das Testzentrum unter dem Dach der Verbandsgemeinde dürfte save sein. Kaum vorstellbar, dass unter den Augen der Behörde gepfuscht wird.

Rein ehrenamtlich hingegen geht die Betreiberin des Bowlings Centers in Hochstetten-Dhaun vor. Die bekommt aus rein formellen Gründen und womöglichen Konflikten mit ihrem Gaststättengewerbe nicht einen müden Euro für ihre Dienstleistung, und dies, obwohl sie eine Leistung erbringt. Im Gegenteil: Die legt derzeit mit jedem Test sogar drauf. Dennoch, für die arg gebeutelte Gastwirtin ist es eine Win-win-Situation, weil sie sich eine Belebung des Biergartens gleich nebenan verspricht. Die Sorgen haben die „Helden“ vom DRK nicht. Die Schlagzeile widmete der Wochenspiegel unter der Woche den Helfern von Kirn und anderswo. Dem Blog ist das jedoch zu viel der Verehrung für eine Leistung, die sich der Bund was kosten lässt. Das DRK bekommt für jeden Test 18 Euro. Bisher dürfte da ein hübsches Sümmchen im fünfstelligen Bereich, alleine in Kirn, zusammengekommen sein. Keine Frage, hier wird richtig, richtig viel Geld verdient. Daher ist die stets heldenhafte Verpackung, von einer rein ehrenamtlichen Tätigkeit, irreführend und so nicht korrekt.

Ferienprogramm der Verbandsgemeinde!

„Ja, sind denn schon wieder Ferien?“ Erst Sommer, dann Herbst und heuer Pfingstferienprogramm unter dem Dach der Verbandsgemeinde. Die koordiniert und bewirbt eine Aktion nahezu bis zum Erbrechen, um Kindern in schweren Corona-Zeiten wenigstens etwas Abwechslung zu verschaffen. Und stets mittendrin, statt nur dabei, ist Lucky-TJ. Der Bürgermeister lässt es sich nicht nehmen, bei jeder Vereins-Initiative höchstpersönlich vorbeizuschauen. Mehr noch: Er postet bunte Bildchen und Selfies in Serie. Keine Frage, die Aktion verdient es unterstützt zu werden, aber muss es gleich in einem derart großen medialen Umfang sein. Eine permanente Außendarstellung, die schon im Sommer sowie im Herbst ihresgleichen suchte, muss doch nicht sein. Die nervt bisweilen sogar. Mitteilungsblatt, Zeitung und dann noch Facebook. Weniger ist mehr!

Pro Aktion streichen die teilnehmenden Vereine 500 Euro ein. Eine Menge Kohle zwar für drei, vier Stunden Betreuung, aber dafür die legen sich auch mächtig ins Zeug. Nicht zu vergessen die Vorbereitungszeit. Lob muss an dieser Stelle sein. Auch auf die Gefahr hin, dass der Blog mal wieder aneckt, stellt der dennoch die Frage: „Wären die Vereine auch so rege und umfangreich mit dabei, wenn es keine Kohle gäbe?“ Rein hypothetische Frage, wohlgemerkt. Überhaupt, wie stünde das Kirner Land ohne die Bereitschaft der Bürkle-Stiftung da? Gesetz der Serie ist nach dem Ferienprogramm vor dem Ferienprogramm. Fortsetzung in den Sommerferien? Höchstwahrscheinlich! Und ruckzuck steht der Herbst vor der Tür. Wahr ist, das Ferienprogramm kommt bei den Kids richtig, richtig gut an. Wahr ist aber auch, dass die auch ohne die ständigen Knipsereien und Stippvisiten von den „Oberen“ ihren Spaß hätten!

Denn sie wissen nicht was sie tun…

„Besonders oft steigern sich Menschen in Dinge hinein, die eine Tendenz dazu haben, etwas „neurotisch“ zu sein. „Der Begriff ‚neurotisch‘ ist zwar ein negativ besetztes Wort, aber im Prinzip heißt es einfach nur, dass du häufiger und stärker negative Emotionen fühlst als andere“.  Ist das Simmertaler „Demo-Team“, in ihrem Bestreben, den aus ihrer Wahrnehmung im Kern eher rechts angehauchten Dienstags-Marschierern mit einer sicherlich gut gemeinten, aber nicht zu Ende gedachten Gegeninitiative unbedingt begegnen zu wollen, neurotisch und handelt demzufolge überzogen? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Egal wie, dem Blog ist das Ganze mittlerweile dann doch to much. War es eigentlich schon immer. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, Simmertal wäre der Nabel der Welt. Weit gefehlt! So lange man nicht Druck vom Kessel nimmt, kommt das Dorf nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus. Das muss Woche für Woche die Provinz-Demos mit (noch) regionaler Tragweite ertragen. Doch der Druck wird nur noch größer. Provokativ gefragt: Wie blöd muss man sein? Mit jeder weiteren Aktion schaukelt man sich gegenseitig nur noch weiter hoch. Lasst es gut sein! Die Argumente liegen eh alle auf dem Tisch!

Doch ein baldiges Ende ist nicht in Sicht. Nicht, wenn man das Thema, aus welchen Motiven auch immer, am Köcheln hält. Schade, schade! Ohne Worte! Bei der momentanen Entwicklung, ist der Blog jedenfalls raus. Der gab stets den Mahner und Warner das Ganze nicht zu dramatisieren. Simmertal, stellvertretend das private oder parteiliche Demo-Team, hat sich für Gegenprotest entschieden. Dem wird dann wieder ein Gegenprotest folgen. Und so weiter und sofort. Besonnenheit und kluges Vorgehen geht fürwahr anders. Es wird nur noch aus der Hüfte geschossen – siehe Plakat-Lapsus mit anschließender Peinlich-Korrektur. Die Internet-Werbemaschinerie für den 1. Juni läuft derzeit auf Hochtouren. Fakt ist, der Blog ist jetzt definitiv raus. Schluss mit Demo-Analysen auf www.hochstetten-Dhaun.info. Der wird in den nächsten Tagen und Wochen nicht mehr über den Berg zur Nachbargemeinde blicken. Wäre eh nur noch ein trüber. So schließt der Blog denn mit den bekannten Zeilen von Wilhelm Busch: 

Aber wehe, wehe, wehe!

Wenn ich, auf das Ende sehe.

Ach, das war ein schlimmes Ding.

Wie es Simmertal bisher erging

Drum bleibt zu Hause, handelt alle klug,

Simmertaler Proteste hat es wahrlich genug...

Leidiges Thema Radwege!

Etwas aus der Statistik-Schublade: Schleswig Holsteins Bundesstraßen sind zu 80 Prozent von Radwegen flankiert. Ähnlich positiv schaut es bei Landes- und Kreisstraßen aus. Ganz oben im Norden ist das Radwege-Netz dicht gesponnen. Warum? Nun, dort hat es Platz, es hat flaches Land und dort verfolgt man offenbar eine andere Philosophie, als das in anderen Bundesländern der Fall ist. Ganz mies schaut es im Kirner Land aus. Was das Radwegenetz hier angeht, ist man um Lichtjahre zurück. Versäumtes gilt es nunmehr aufzuholen. Eine regelrechte Bewegung scheint derzeit in Gang gesetzt zu werden. Gut so, wenn die momentanen Kommunalpolitiker auf schnelle Lösungen in den Seitentälern drängen. Die können ja nix dafür, dass das Thema über Jahrzehnte hinweg bei den damaligen Entscheidungsträgern keine Lobby hatte. Günter Schwenk, Fritz Wagner und Co hatten nämlich mit Rädern so gar nichts am Hut. Zugegebn das Radel war damals bei weitem noch nicht so Hipp. Dennoch, bissel mehr hätte es schon sein dürfen. Fraglich, ob die Herren jemals in einem Sattel saßen? Der momentane Erste Beigeordnete und Ortsbürgermeister, Hans Helmut Döbell, dürfte ebenso beteiligt gewesen sein an womöglichen Versäumnissen. Er, der wahrscheinlich gar nicht weiß wie es sich anfühlt, im Kirner Land auf einem Drahtesel unterwegs zu sein, gibt jetzt aber den forschen Taktgeber. Brauweiler lässt grüßen. Finde den Fehler?

Wenn jetzt regelrecht nach Radwegen geschrien wird, dann beweist das nur, dass die einstigen politischen Silberrücken über Jahrzehnte hinweg einen schlechten Job in dieser Angelegenheit gemacht haben. Punkt! Keine Innovationen, keine Visionen, keine Streckenvorschläge, keine Langzeitplanungen, keine Finanzierungsvorschläge – einfach nix ist vorbereitet worden. Diesbezüglich hat man der Nachfolgegeneration nur Aufgaben hinterlassen. Riesengroße Aufgaben, die man mittelfristig kaum erledigen wird können. Doch spät ist besser als nie! Hahnenbach macht mächtig Betrieb und auch die Stimmen aus Heimweiler und Simmertal werden lauter. Und der Radfahrer Lucky TJ hört hin und steht dahinter. Zusammengefasst, lässt das zumindest einen leisen Hoffnungsschimmer am Horizont erkennen. Dass nicht jeder Vorschlag einer Kosten/Nutzen-Rechnung standhält – geschenkt. Was den Radwege-Ausbau im Kirner Land insgesamt angeht, ist der Blog aber eher skeptisch. Planungen und Abläufe sind viel zu bürokratisch und zeitintensiv. Es wird sich gewiss was tun, nur wann und in welchem Umfang? Wiedervorlage 2030.  

Simmertal hat sich selbst einem Fehlerkorrekturverfahren unterzogen!

Es hat noch keine 24 Stunden gedauert, bis man dem Plakat-Lapsus ein Ende setzte. Das Demo-Team hat reagiert und klargestellt. Wörtlich heißt es: „Auf dem ersten Entwurf der Einladung zur Gegendemonstration stand unter anderem „Gegen Impfverweigerer“. Davon wollen und müssen wir uns ganz klar distanzieren. Diese Formulierung war zugegebenermaßen sehr unglücklich formuliert…“  Gute Entscheidung. Wo Menschen sind, passieren Fehler. Dass man ohne Not voreilig einen „ersten Entwurf“ postete – geschenkt! Logisch, die Peinlichkeit hätte man sich sparen können. So oder so, den Dienstags-Marschierern wird über kurz oder lang die Puste ausgehen. Nur Geduld.

Dienstags-Demos Simmertal: Warum nur eine solche Reaktion?

Auweia! Der Protestaufruf aus dem Bürgermeisterbüro geht gerade viral. Zusammenstellung und Wortwahl des Plakats, weniger die Aktion am kommenden Dienstag, sorgen gerade für mächtig viel Diskussionen. Aber das darf nicht zu falschen Reflexen führen. Die Initiative an sich ist ja gewiss gut gemeint, aber bei weitem nicht zu Ende gedacht. Anders lässt es sich nicht zusammenfassen, wenn beim Kampf gegen rechte Gesinnung, reine Impfverweigerer mit über einen Kamm geschert werden. Äußerst unglücklich, diese an sich legitime Gruppe, explizit anzusprechen. Ein gewagter und unnötiger Schnellschuss aus der Hüfte, der zu mehr Diskussionen führen wird, als den Organisatoren lieb sein kann. Um Druck aus dem Kessel zu nehmen, wäre es ratsam, den öffentlichen Aufruf zu überarbeiten. Sonst erfährt die Bewegung nur noch mehr Aufmerksamkeit.

Insgesamte Beruhigung der Lage, Fehlanzeige. Im Gegenteil: So kurbelt man nur weiter eine Debatte an, die es in dieser Form überhaupt nicht gebraucht hätte und die auch längst eingeschlafen wäre, wenn, ja wenn die nicht fortwährend in den Fokus gerückt werden würde. Hat man die Nerven verloren? Merke: Es ist besser nicht zu reagieren, als falsch zu reagieren! Alleine mit diesem Plakat sorgt man nicht für Ruhe und Entspannung, sondern zieht nur noch tiefere Gräben. Warum? Nun, es fühlen sich auch diejenigen angesprochen und sogar auf den Schlips getreten, die so gar nichts mit Politik am Hut haben. Menschen, die es nicht für klug halten, sich aus welchen Gründen auch immer, impfen zu lassen. Die gilt es mitzunehmen und zu überzeugen, nicht in großen Lettern zu stigmatisieren. Fazit: Der Blog hätte sich mehr Fortune und Gelassenheit im Umgang mit der Causa Dienstags-Demos gewünscht. Hat man sich denn nicht beraten? Die Fehlerkette im Umgang mit den Dienstags-Demos wird jedenfalls immer länger. So wird das nichts mit dem Zusammenhalt sowie der angestrebten Solidarität und Verantwortung oder anders formuliert man entfernt sich weiter weg von Friede, Freude, Eierkuchen. Simmertal wird in aller Munde bleiben.  

Kirner Baptisten: Wieder viel Betrieb am Bethaus?

Oh Herr, lass Hirn regnen auf deine Schäfchen aus der ungehorsamen Baptisten-Herde!“ So titelte der Blog, als die Zahlen durch die Decke gingen in der großen Kirner-Land-Corona-Krise. Ist noch gar nicht so lange her, als die Glaubensgemeinschaft, auch wegen mangelnder Kooperation, in den Fokus der Öffentlichkeit rückte. Die Reaktionen waren nicht gerade positiv. Dem Vernehmen nach, scheint die einstige Corona-Hotspot-Glaubensgemeinschaft mit Tempel-Sitz in Kallenfels in alte Verhaltensmuster zurückgefallen zu sein. Zumindest berichten das Augenzeugen, die am Pfingstsonntag einen regelrechten Run zur besten morgendlichen Betstunde beobachtet haben wollen. Ein Auto-Chaos rund um das Gotteshaus lässt auf eine hohe Beteiligung schließen, so die Beobachter. Dürfen die wieder Gottesdienste im großen Stil in geschlossenen Räumen feiern? Mit Tests, Impfnachweisen, Hygieneregeln und so weiter und sofort? Muss ja wohl so sein, sonst würden die Mitglieder das ja niemals tun. Ein Großteil dürfte durch frühere Ansteckung, zumindest vorerst, immun sein. mehr

Neues Spielgerät für Spielfläche Im Ameisacker!

„Was lange währt, wird endlich gut?“ – Lässt sich das Sprichwort auch auf die Spielplatz-Lage in der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun abwandeln? Der Blog ist diesbezüglich vorsichtig optimistisch gestimmt. Wie jedermann und jedefrau weiß, gammeln die örtlichen Tummelplätze unter den Augen der politisch Verantwortlichen seit Jahrzehnten vor sich hin. Von der Ortsspitze herab betrachtet, eher stiefmütterlich behandelt, herrscht nahezu überall unübersehbarer Unterhaltungsstau. Leidtragenden sind die Kinder. Ist damit jetzt Schluss? Will man dem nicht wegzudiskutierenden mangelndem Spaßfaktor jetzt mit einer neuen Initiative begegnen? Einen Fingerzeig in die richtige Richtung, ist das neue vielseitig nutzbare Multifunktions-Spielgerät auf der Spielfläche Im Ameisacker. Noch ist der Hingucker für die Kids nicht freigegeben. Neben einer Rutsche mit Stufen, verfügt das Gerät über eine Leiter, eine Schrägleiter und einen Kletter-Parcours. Dank diverser Klettermöglichkeiten ist das Gerät auch für ältere Kinder spannend. Die verschiedenen Kletterbereiche bieten für unterschiedlich geübte Racker eine Herausforderung. Das ungewöhnliche und moderne Aussehen regt im Vergleich zu altmodischen Spielgeräten zu neuen kreativen Spielmöglichkeiten an. Man mag es kaum für möglich halten, aber es schaut ganz danach aus, dass nach Jahren des Stillstandes, die Ortsgemeinde ihrer Pflichten so allmählich bewusst wird. Weiter so! Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass die Ortsgemeinde sich für die neue Errungenschaft noch feiern lassen wird. Mit Pressefoto und Tam-Tam. Gemäß dem Motto: „Schaut her, was wir alles für unsere Kinder tun!“ Wetten? Das wäre dann zwar etwas heuchlerisch, aber so funktioniert nun einmal Politik.

Das Wort zum Sonntag: Stasi-Alarm in Hochstetten-Dhaun!

Zeilen eines unlängst erschienenen Zeitungsartikels: „Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell echofierte sich über kürzlich vorgenommenen Tonbandaufnahmen, mit denen aus Ratssitzungen in den sozialen Netzwerken berichtet und zitiert wurde. Das sei verwerflich und die Methoden erinnerten ihn an die Normannenstraße (Sitz der Stasi) in Berlin in 1960. Er behalte sich künftig vor, jene Personen aus dem Raum zu entfernen…“  Verreck, Stasi-Alarm während öffentlicher Ratssitzungen? Wer ist der inoffizielle Mitarbeiter und wie lautet sein Deckname? Der Blog hatte sich zwar reflexartig gleich selbst unter Generalverdacht gestellt. nur, ist der fein raus! Der Verdacht hat also nicht erhärtet. Warum? Nun, der berichtet über Ratssitzungen nur auf der Seite www.hochstetten-dhaun-info, nicht aber auf Facebook, Instagram, Twitter und Co. Die Seite mit Geschichten und Geschichtchen aus Hochstetten-Dhaun und dem Kirner Land gilt als eine etwas andere Nachrichtenplattform und lässt sich daher nur schwerlich mit öffentlichen Netzwerken vergleichen. „Soziale Netzwerke sind virtuelle Gemeinschaften. Hier können sich Menschen aus aller Welt treffen und sich über Hobbys, gemeinsame Interessen und Vieles mehr austauschen.“ Kleiner Lapsus des 60-Prozent-Bürgermeisters. Kann ja mal passieren. Puh, nochmals Schwein gehabt. Zum Abschluss ist etwas Phantasie gefragt: Man stelle sich vor, die bemängelten Stasi-Methoden würden bis ins Ortbürgermeister-Bürger-Büro reichen. Wahrscheinlich hätten sich ganze Aktenberge in den Regalen der Keller-Archive angesammelt. Allemal wäre das interessanteres und in Teilen bestimmt auch brisanteres Material, als belanglose und daher harmlose Tonbandaufnahmen während öffentlichen Ratssitzungen. Wer weiß, vielleicht ist das ja auch rundum verwanzt? Man weiß ja nie. Der Arm der Stasi reicht mitunter weit. Ganz weit!

Geologischer Lehrpfad: Post von einem Geologen aus Rheinhessen!

Dem Blog flatterte eine Mail ins Postfach: „Ich betreue am Pfalzmuseum für Naturkunde in Bad Dürkheim eine geologisch-paläontologische Arbeitsgruppe – mit umfassenden Vortragsveranstaltungen und Exkursionen. Da wir momentan wegen Corona keine Präsenzveranstaltungen im Museum durchführen können, arbeite ich verschiedene jüngere und ältere Exkursionen zu Online-Präsentationen aus, die ich unseren Gruppenmitgliedern zur Verfügung stelle. Im Jahr 2012 hatten wir unter der Führung von Wouter Südkamp (Bundenbach) eine 4-tägige Exkursion von der Mosel über den Hunsrück ins Saar-Nahe-Becken gemacht. Und da war der Geologiepfad in Hochstetten-Dhaun einer der Treffpunkte unserer Gruppe, ohne dass wir uns die Zeit zum Besuch des Lehrpfades genommen hatten. Die intensive Beschäftigung mit den auf der Exkursion aufgesuchten Lokalitäten hat in mir das Interesse geweckt, einige Punkte auszusuchen, an denen wir nur vorbeigefahren waren. Ich muss mir also die Gneise von Wartenstein ansehen. Und dann bin ich auch in Hochstetten-Dhaun. Ist der Weg noch in dem von Ihnen geschilderten Zustand?

Um es vorweg zu nehmen: Ja, das ist er! Diese traurige Erkenntnis, hat eine erneute Überprüfung ergeben. Anlassbezogen, wanderte der Blog die Strecke von Anfang bis Ende ab. Am Unterhaltungsstau hat sich nichts geändert. LEIDER! Im Gegenteil: Der Kurs wirkt irgendwie noch vernachlässigter, als er ohnehin schon war. Vielleicht trübt aber auch der momentane Frühjahrs-Wildwuchs das Bild. Gemähte Wiesen gehen anders. Schade, schade, schade! „Lieber Geologe, der Blog kann Ihnen keine Besserung der Verhältnisse mitteilen. Dennoch ergeht an Sie die Ermutigung, den Geologischen Lehrpfad abzuwandern. Tipp: Blenden Sie den Unterhaltungsstau einfach aus. Sie werden ja eh mehr die Steine im Blick haben, als den Zustand drumherum.“

Der Wanderrundweg von 3,5 Kilometer Länge schlängelt sich von Hochstetten entlang des „Schliffer“ hinauf auf die Dhauner Höhe. Der geologische Lehrpfad besteht aus insgesamt elf Stationen mit Informationen über erdgeschichtliche Entwicklung und Landschaftsbildung. Dargestellt ist auch eine Auswahl typischer Gesteinsarten aus dem Nahe-Hunsrück-Raum und deren wirtschaftliche Nutzung. Dass der Lehrpfad als solcher kaum noch Bedeutung für die Ortsgemeinde zu haben scheint, lässt sich am Zustand ablesen. Viele der Informations- und Texttafeln sind defekt oder fehlen gleich ganz. Und auch an der Weg-Beschilderung mangelt es in Teilbereichen. Gerade bei den Übergängen zu den Nebenwegen wäre eine bessere Übersicht wünschens- und erstrebenswert. Der Pflegezustand ist miserabel.

Insgesamt herrscht an vielen Stellen weiterhin Unterhaltungsstau (Bilderstrecke). Wie ignorant muss eine Ortsgemeinde sein? Zum Fremdschämen, die Vernachlässigung eines Weges, der einst mit viel Geld angelegt und danach hochgelobt worden ist. Lang, lang ist es her. Entweder die Ortsgemeinde investiert kurzfristig Zeit und Geld in notwendige Reparaturen oder man lässt das Projekt gleich ganz sterben. Nur so eine halbgare Präsentation, damit kann man weiß Gott nicht punkten. Spätestens in ein paar Jahren, werden sicherlich auch die letzten Tafeln und Hinweisschilder, entweder völlig unlesbar, oder gar nicht mehr vorhanden sein. Was jedoch bleiben wird, sind die Steine. Für die Ewigkeit!

Ernstes Thema: Simmertaler Dienstagsdemos!

Erneut lohnt sich ein Blick über den Berg nach Simmertal. Ausnahmsweise ein recht unangenehmer, bisweilen sogar schmerzlicher, wohlgemerkt. Simmertal außer Rand und Band? Simmertal, Querdenkerdorf? Wohl kaum! Dennoch, die möglicherweise leicht bräunlich schimmernden wöchentlichen Protestmärsche gegen die Corona-Politik braucht hier niemand so wirklich. Im Gegenteil: Meinungsfreiheit hin oder her, die sind nur lästig und unnötig, zumal wenn in der Provinz vorgetragen. Mehr noch: In Teilen sind die Protestler angetreten, um offen oder verschleiert für Aufruhr und Missstimmung zu sorgen. Logisch, dass unter den friedlich anmutenden Gehern mit edlen Absichten auch getarnte Rechts-Denker und Corona-Leugner ihre gefährliche Gesinnung vor sich hertragen. Wer glaubt, dass am Dreieck nur aufrechte Demokraten von ihrem guten Recht auf Meinungsäußerung Gebrauch machen, der glaubt auch daran, dass die Erde eine Scheibe ist. Beängstigend, Simmertal ist in aller Munde. Das damit einhergehende Spaltpotenzial erreicht zunehmend Höchstwerte. Der beständig mitschwingende rechte Protestpegel steigt mit jeder weiteren Veranstaltung. Quo-Vadis Simmertal. Man steckt tief im politischen Sumpf, ist regelrecht Hipp für überregionale AFD-Unterstützer-Kommentare geworden. Fakt ist, etliche in Schafspelze gehüllte Wölfe, haben Simmertal als ihren Protestort ausgewählt, und dies, obwohl die Mehrheit des Ortes gegen diese Initiative – zumindest innerlich – rebelliert. Doch aus der Nummer kommt man nicht mehr oder nur schwer wieder heraus. PUNKT! Das Dorf erreicht traurige Berühmtheit. Es steckt mehr dahinter als nur legitimes Aufbegehren gegen Corona-Maßnahmen. Prognose: Es wird weiter marschiert werden. mehr

Es war einmal eine Auszeit an der Ostsee!!!

„Willst Du Erholung im Wonnemonat Mai, fahr für eine Woche an die Schlei“ – Auszeit an der schönen Ostsee – so hieß die Devise vor einer Woche. Aus und vorbei, der Tripp in eine nahezu virusfreie Enklave, in der Gastronomie und Geschäfte weit offen sind, ist nunmehr Geschichte. Ade ihr Freiheiten, mit Speisekarten, Museen und, und, und. Schee wars!!! Jetzt wird der Alltag wieder die Geschicke bestimmen. Wie prognostiziert, war die Region hoch oben im Norden eine Reise wert, wohl auch deshalb, weil das Wetter mitspielte. Aus und vorbei, ist es jetzt auch mit Schmalhans auf dem Blog. Einiges ist doch liegengeblieben, was es jetzt aufzuarbeiten gilt. Der Blog verschafft sich zunächst einen Überblick und legt dann wieder los. Langsam herantasten an die Geschichten und Geschichtchen aus Hochstetten-Dhaun und dem Kirner Land – das passt. Von daher wird fortan Aktualität auf dieser etwas anderen Plattform wieder großgeschrieben.

Der Blog ist dann mal weg…

„Willst Du Erholung im Wonnemonat Mai, fahr für eine Woche an die Schlei“ – Auszeit an der schönen Ostsee – ja das geht auch in Corona-Zeiten, zumal wenn die Inzidenz ganz oben an der Küste unter dem Wert von 30 angekommen ist. Acht Tage entspannen – passt! Von daher, wird der Blog die nächsten Tage wenig bis gar nicht bedient werden. Zugegeben, aktuell geht anders. Stattdessen heißt es radeln und wandern bis der Arzt kommt, und dies, trotz zumeist schiiit Wetter. Einige Themen werden gewiss liegenbleiben. So what! Doch wie sagte der rosafarbene Philosoph doch immer so treffend: „Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder keine Frage!“  Die Geschichten und Geschichtchen aus Hochstetten-Dhaun und dem Kirner Land gehen ja nicht verloren. Die werden halt paar Tage später ins Visier genommen und mit neuer Kraft ins Schaufenster gestellt. Bis dahin…

Der Duft von Klüngelei weht durchs Industriegebiet: Wer baggert so spät noch im Baggerloch?

Massive Erdarbeiten im „neuen“ Industriegebiet rechts und links der späteren Abfahrt Hochstetten Mitte! Auf den beiden Gewerbeflächen türmen sich Erd- und Steinwälle. Seit Tagen, wenn nicht gar Wochen planieren und verdichten Bagger hier was das Zeug hält, um die Flächen hoch auf Straßenniveau zu verfüllen. Das ist nicht nur zeitintensiv, sondern dürfte auch richtig, richtig teuer werden. Nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil die Verdichtung für eine baureife Herstellung augenscheinlich gutachterlich überwacht wird. Wer zahlt unter dem Strich die Erdarbeiten? Mit solchen Informationen, wird man die Öffentlichkeit sicherlich nicht belasten wollen. Wie immer halt! Vorteil, es bleibt reichlich Raum für Spekulationen. Los geht’s! Das Gelände auf der rechten Seite, in Richtung Sportplatzbrücke, ist „noch“ in Gemeindehand. Bekanntlich wird die für einen möglichen Verbrauchermarkt freigehalten, nur falls irgendwann einmal eine Kette die Absicht hegen sollte, sich in guter Lage ansiedeln zu wollen. Nach Adam Riese, dürfte die Befüllung mit Wissen beziehungsweise Genehmigung oder sogar im Auftrag der Ortsgemeinde erfolgen. Vermutlich handelt es sich sogar um eine abgesprochene „Baustellen-win-win-Situation“ im Zuge des Hochwasserschutzes, von der die Ortsgemeinde profitiert. Wer weiß das schon?

Auf die Fläche neben dem Toyota-Autohaus ließen sich solche mutmaßlichen Deals allerdings nicht übertragen. Im Gegenteil! Auf das Filet-Stück hatte Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell rechtzeitig seinen Daumen draufgelegt, und dies, obwohl andere ihr Interesse bekundeten. Vorpreschen für die Familie wohlgemerkt! Kaum einer wusste von dem „geheimen“ Deal der Kategorie glücklich machender Lottogewinn. Demzufolge handelt es sich dann ja wohl um reinen Privatbesitz. Die Ortsgemeinde ist außen vor, denn, „wer bestellt bezahlt“! Die aufwendigen Erdarbeiten dort, müssen dann ja folglich aus einer privaten Initiative heraus in Auftrag gegeben worden sein. Gewiss mit Geldern aus der eigenen Schatulle. Doch ist das so? Werden beide Grundstücke bei den Einebnungen wirklich getrennt voneinander bewertet? Bestimmt! Wobei, was ist heutzutage schon sicher! Wäre ja der Hammer, wenn die Allgemeinheit – über welchen klugen Schachzug oder welche Schiene auch immer – ersatzweise die Kosten für eine Maßnahme tragen müsste, für die einzig und alleine der Eigentümer verantwortlich zeichnet. Wobei, in der Arztpraxisaffäre hatte sich die seinerzeit attestierte „Vetternwirtschaft-Vorgehensweise“ (Zitat, Steuerzahlerbund) ja bestens bewährt. Schreibt die zumindest moralisch verwerfliche Methode ihre Fortsetzungsgeschichte? Darüber möge sich jeder selbst ein Urteil bilden. Merke, großstädtischer Kölscher-Klüngel macht heutzutage auch vor Dörfern nicht halt. Light-Versionen erreichen vor allem zunehmend die Orte, wo gewiefte Netzwerker die Zepter schwingen und nachgeordnete Politiker, weder ihren Kontrollaufgaben nachkommen, noch Zusammenhänge hinterfragen. Leider! Fazit: Die Buddelei deutet erneut auf ein Geschmäckle hin. Man darf gespannt sein, inwieweit die Öffentlichkeit über Einzelheiten der Erdarbeiten sowohl auf Gemeinde-, als auch Privatgelände, Aufklärung erfährt. Der Blog behält ein Auge drauf!

Schwimmbad: Warum sich erst lange bitten lassen? Es geht doch auch gleich kundenfreundlicher!

Ja, der Blog kann auch loben. Nicht selten werden die Verbandsgemeinde-Werke, allen voran Leiter Jochen Stumm, gescholten. Meistens zurecht! Die immer wieder gerne ins Visier genommene Zielscheibe, scheint allerdings lernfähig zu sein. Zumindest was die Bedingungen für die hoffentlich baldige Schwimmbadöffnung angehen, hat sein Haus auf der Zielgeraden jetzt eingelenkt und sich im Ergebnis durchaus flexibel gezeigt. Die ursprünglichen Einheitspreise von 3,50 Euro sind vom Tisch. Die nunmehr veröffentlichte Preistabelle, erweist sich als überaus kundenfreundliche Alternative. Geht doch! Kinder bis zehn Jahren freien Eintritt zu gewähren, ist genau das richtige Signal in schwierigen Corona-ohne-Urlaub-Zeiten. Erwachsene zahlen drei und Jugendliche zwei Euro an der Kasse. Wow, die moderaten Tarife und die wöchentlichen Angebote für Frühschwimmer, hätte man vor Wochen noch kaum für möglich gehalten. Führte die anhaltende Kritik aus Teilen der Politik sowie auch Haue vom Blog zu einem Umdenken? Maybe? Kaum zu glauben, dass die Verantwortlichen von sich aus gegengesteuert haben. Egal! Jedenfalls wurde erheblich nachjustiert. Jetzt muss nur noch die Inzidenz stabil abwärts zeigen, um zeitnah die Becken auch wirklich öffnen  zu können. Nochmals, der Blog hätte den VG-Werken diese Handlungsweise nicht zugetraut. Chapeau und weiter so!   

Das Wort zum Sonntag

Der heutige 9. Mai ist ein besonderer Tag. Muttertag, um es genauer zu formulieren. Allen Müttern dieser Erde, soll an dieser Stelle besonders gedankt werden. Heute wäre auch in der Verbandsgemeinde Kirner Land ein besonderer Tag gewesen. Das Kirner Freibad hätte seine Tore geöffnet und auf dem Dhauner Schloss hätten sich viele Menschen in einem Blumenmeer zum großen Picknick unter freiem Himmel versammelt. Alles Konjunktiv. Schade, schade, denn die Wetterbedingungen hätte beiden Highlights in die Karten gespielt. Aber sowas von! Danke Corona! Danke für nichts! Zumindest den Ausfall des Gartenfestes, versuchte man mit der Muttertags-Pflanzaktion abzumildern. Nett gemeint, aber dann doch nur ein eher untauglicher Versuch. Boah, wie hatte man die Aktion im Vorfeld beworben. Ganze Zeitungsseiten und Werbeanzeigen widmeten sich nur diesem einen Thema. Hinzu die großflächigen Ankündigungen im Mitteilungsblatt. Und auch danach noch ließen sich die Verantwortlichen im Zuge von Pflanzaktionen feiern. Weniger ist mehr! Ziemlich viel Show und Außendarstellung, gell? Wer’s denn braucht. Gut, wenn man bei politischen Themenfeldern auch so aktiv und rege wäre. Gesponsert wurde das Ganze von der Bürkle Stiftung. Wer auch sonst verfügt über das notwendige Kleingeld? Nach dem explodierenden Aktien-Kursen der Simona, droht das Stiftungskonto regelrecht zu platzen. Bissel Luft ablassen, ist da nur förderlich. Merke, das Guthaben dürfte ausreichen, um den gesamten Regenwald am Amazonas wieder aufzuforsten.