Kostenexplosion beim Polderbau zu Hochstetten-Dhaun!

„Was lange währt“ – Die Titelzeile ist die pure Verharmlosung der Geschehnisse rund um den Polderbau in der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun. Anstatt sich für Planungsfehler- sowie Verzögerungen und Kalkulationsversagen in die Ecke zu stellen und sich dauerhaft zu schämen, inszenieren sich Entscheider aus Politik und Verwaltungen auch noch öffentlichkeitswirksam auf der Baustelle. Bunte Bildchen voller Harmonie, als ob es die bisher noch nie dagewesene Kostenexplosion nicht gäbe, verweisen die auf unabsehbare Vorzeichen im Zusammenhang mit dem Deichbau. Wie immer halt! Wörtlich heißt es von Umweltministerin Ulrike Höfken dazu: „Es ist erst bei der detaillierten Ausschreibung für die schon 2015 planfestgestellte Maßnahmen klar geworden, dass die bis dahin kalkulierten Kosten von 2,9 auf jetzt 9,9 Millionen Euro klettern würden!“ Den Satz, ausgesprochen von einer Ministerin, muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Geht’s noch! Das Versagen kostet den Steuerzahler rund acht Millionen Euro. Geld, welches man woanders hätte effektiver einsetzen können. In den Amtsstuben juckt das leider niemand. Druck, Konsequenzen – Fehlanzeige! Ist halt so! Und nur wegen Corona habe man auf den traditionellen Spatenstich verzichtet. Alleine für die Absicht eines offiziellen Startschusses, womöglich mit Reden, Bier und Häppchen, gehören die Verantwortlichen schon geteert und gefedert. Nix auf die Reihe bekommen und sich dann auch noch feiern lassen für den Beginn einer Maßnahme, die schon längst hätte fertiggestellt sein müssen. Nein, die öffentliche Hand kann es einfach nicht – weder gescheit planen, noch gescheit bauen. Dabei sitzen in den Amtsstuben überaus gut bezahlte Ingenieure. Finde den Fehler? Der Deichbau zu Hochstetten-Dhaun ist ein Paradebeispiel für politisches Versagen. Ein Fall für den Bund der Steuerzahler? Maybe! Ein Einzelfall? Weit gefehlt! Erinnern wir uns an die Sanierung der Polizeiinspektion Idar-Oberstein. Kostenexplosion auf das fünffache! Aber auch hier ließ man sich hofieren bei Beendigung der Baustelle. Skrupel kennen die Verantwortlichen nicht und auch die Scharmgrenze ist ganz weit unten angesiedelt. Die Politiker-DNA sieht Selbstkritik einfach nicht vor. Und so schauen wir in das Jahr 2023, wenn der Abschluss mit einem etwas größeren Fest gefeiert werden soll. Vielleicht kann man das ja zusammenlegen mit dem Ende der Baustelle Ortsumfahrung. Auch da hinkt man dem Zeitplan mittlerweile hinterher. Nicht wegen starken Wintern oder Corona. Nein, weil der LBM mit Plänen einfach nicht beikommt. Man muss nur mal die Bauarbeiter fragen. Darauf angesprochen winken die nur noch ab und schütteln mit dem Kopf.

Schwimmbad öffnen?

Sommerferien, Freibad! Bald ist es soweit! Am 27. Mai dürfen die Schwimmbäder in Rheinland-Pfalz wieder öffnen. Heute hat die Landesregierung ihr Hygienekonzept herausposaunt. Viel zu spät! Und nicht nur das: Wie bereits erwartet, ist die fünfseitige Depesche mit äußerst strengen Auflagen und Regeln äußerst penibel und umfangreich – so in der Praxis kaum umsetzbar. Eine Öffnung unter diesen Bedingungen erscheint wenig sinnvoll. Oder doch? Die Verantwortlichen unter dem Dach der VG-Werke haben jetzt zumindest eine Handlungsanordnung schwarz auf weiß auf dem Tisch liegen. Nun gilt es diese grob auszuwerten und eins zu eins auf das Jahnbad zu übertragen. Mit allen Konsequenzen versteht sich. Sollte man sich zu einer Öffnung durchringen, dann wird es gewiss noch Wochen dauern, bis Hygienekonzept, Personalschulung und Umbauten umgesetzt sind. Wasserratten, ihr müsst jetzt tapfer sein. Vor Mitte, eher Ende Juni, wird es nix werden mit dem Sprung ins kühle Nass. Wenn der angesichts der Fülle von Auflagen überhaupt freigegeben wird. Werden wir mal konkret. mehr

Griechische Landschildkröte Paul ist wieder zu Hause!

Ende gut alles gut! Der Aufruf führte zum Erfolg – wenn auch verspätet! Der rechtmäßige Schildkröten-Besitzer hat sich gemeldet. PAUL ist gemeinsam mit seinem Bruder PETER vor mehr als einem Jahr aus einem Gehege am Ortsrand von Griebelschied ausgebüchst und seither spurlos verschwunden. Der Besitzer hatte die Hoffnung längst aufgegeben eines seiner Tiere wiederzufinden, und dies, obwohl er bei Spaziergängen in der Gemarkung stets die Augen nach ihnen offenhielt. Dass PAUL nach so langer Zeit über Umwege dann doch noch den Weg nach Hause gefunden hat, bezeichnet er als reinen Glücksfall. Wird PETER es auch schaffen? Irrt der noch in Wald und Flur umher? Die Hoffnung beide wieder vereint zu sehen ist bach diesem Wiedersehen gar nicht mehr so abwegig. Schließlich wurde Paul nur zwei Kilometer entfernt von seinem damaligen Gehege aufgefunden. Nur der Form halber: Die Wiedererkennungsmerkmale sind eindeutig und auch die Besitzansprüche belegbar. Ende gut, alles gut! mehr

Best of Behördendeutsch! Die Kohl-Statements verständlich erklärt!

Super-Oli fliegt nach Ingelheim davon…

Behördendeutsch, Beamtendeutsch oder auch Amtssprache nennen wir eine Sprache, die wir von deutschen Amtsstuben gewöhnt sind und die sich durch eine gewisse Sperrigkeit auszeichnet. Die wird auch immer wieder gerne gewählt, um in der Außendarstellung unbequeme Wahrheiten zu kaschieren. Beispiel gefällig: „Grund seines Wechsel sei nicht die im Oktober verlorene Wahl“, sagt Kohl. Kann man glauben, muss man aber nicht. Das Kirner wird diese Aussage schon richtig zu bewerten wissen. Ebenso der Satz „das Verhältnis zu Bürgermeister Thoma Jung sei gut und entspannt“. Angesichts der Wahl-Ereignisse oder anders formuliert der Kohl-Klatsche ist auch diese Aussage wenig glaubhaft. Diesen Makel kann keiner so einfach abschütteln, schon gar nicht, wenn man als Favorit dermaßen Prügel bezogen hat. Ein Verwaltungsexperte verliert gegen einen „Nobody“ und soll jetzt auch noch brav unter diesem dienen? Nein, dass wäre auf Dauer niemals gutgegangen, zumal seine Führungsaufgabe durch die Fusion in einer gleichberechtigten Doppelspitze endete. Der einzige wahre Satz, wenn auch freundlich formuliert, ist dann doch der: „Er habe sich in der Verwaltungsstruktur nicht so wiedergefunden, wie erhofft.“ Nett geschrieben, aber auch diesbezüglich weit an den Tatsachen vorbei. Kohl ist gefrustet und fühlt sich fehl am Platz. Günther Gerhardt hat diese leidvolle Erfahrung auch machen müssen, als er vor Jahren gegen Werner Müller unterlag. Ihn zog es nach Mainz. Als dieser unsinnige Stellenkegel von den überwiegend SPD-Parteifreunden so zusammengebastelt worden ist, dachten weder er noch sie niemals ernsthaft daran, dass er als Wahlverlierer enden könnte. Bekanntlich kam es anders. Dumm gelaufen! Keine Frage, der Zusammenschluss der beiden Werke leidet unter Anlaufschwierigkeiten. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Kohls Weggang als Chance verstehen? Warum nicht? Es braucht keine Doppelspitze. Klare Hierarchien gilt es zu schaffen. Ein Chef, ein Vertreter – Punkt! Und Letzterer dürfte aus dem eigenen Reihen zu finden sein. Bedeutet nicht Fusion auch Einsparung? Jetzt ist die Gelegenheit, um sich neu aufzustellen. Ein Häuptling ist geflüchtet. Rein formell und stellentechnisch hätte es besser nicht laufen können. Den jetzt eins zu eins zu ersetzen wäre nicht im Sinne der Steuerzahler. Schauen wir mal, inwieweit der Verbandsgemeinderat nunmehr in der Lage ist die Weichen richtig zu stellen.

Das Wort zum Sonntag

WOW! Der Wappensaal hat seine Feuertaufe bestanden. Mit Bravour wohlgemerkt! Neu-Gastronom Marco Fritz und sein Team mussten am Vatertag die Finger im wahrsten Sinne des Wortes rundgehen lassen, um die hungrigen und durstigen Gäste zufrieden stellen zu können. Die meisten Tische waren im Vorfeld reserviert worden. Über den Tag verteilt gesellte sich Laufkundschaft hinzu. Natürlich lief nicht alles rund, aber das war bei der Premiere auch nicht zu erwarten. Der Abend danach gestaltete sich hingegen vergleichsweise ruhig. Durchatmen war angesagt. Die Bilanz von Fritz: „So kann es weitergehen!“ Wenn sich die Biergarten-Alternative erst einmal herumgesprochen hat, dann wird es das zu Füßen der historischen Schlossmauer auch. Toi, toi, toi und weiter so. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Wünschen wir uns, dass es recht lange so bleiben möge

Satirischer Wochenrückblick

Über Schwimmbadwächter „Lucky TJ“, Werkleiter-Problem Stadtwerke, Nahe-Online-Kaufhaus, Baustellen und Staus…

„Lucky TJ“ ist von Haus aus Sheriff, und zwar einer für die ganz besonders heiklen Angelegenheiten. Terrorismusbekämpfung, Geiselbefreiung und gefährliche Zugriffe – seine Spezialausbildung kann ihm in dieser „Corona-Schwimmbad-Saison“ zum Vorteil gereichen. Wenn die startet, dann ist Ärger vorprogrammiert. Besonders an ganz heißen Tagen, dürfte der Run um den Einlass und die besten Plätze nicht immer in „Friede-Freude-Eierkuchen-Manier“ über die Bühne gehen. Keine Frage, ein mehrköpfiger Sicherheitsdienst wird am und im Becken für Sicherheit sorgen müssen. Vielleicht entwirft und leitet unser Cowboy, der ja bekanntlich schneller schießt und vielleicht auch besser schwimmt als sein Schatten, den Dauer-Sommereinsatz ja höchstpersönlich als Speerspitze. Dann klappt es auch mit der Eintracht. Gleichzeitig kann er ja dann auch ein Auge auf Hygiene sowie auferlegte Abstands- und Baderegeln werfen und Verstöße sogleich sanktionieren. Ein Bürgermeister für alle Fälle – passt! Zugegeben, alles nur Fiktion. Aber mal im Ernst durchgesickert ist, dass fünf Securities vor Ort sein sollen. Die Rutsche muss geschlossen bleiben und nur eine bestimmte Anzahl darf überhaupt rein. Dazu müssen alle drei Stunden Sanitärbereich und Umkleideräume desinfiziert werden. Die Liegewiesen gleichen Parzellen – das Wasser auch? Wie soll das gehen? Baden nach Nummern? Oh Gott das Paket, inklusive Personalanhebung, wird richtig, richtig viel Kohle und vor allem Nerven kosten! Spaßbringend geht anders. Man darf gespannt sein, ob die Saison unter den Rahmenbedingungen überhaupt startet. Badesaison gestrichen? Die Öffnung erscheint wenig sinnvoll. Und wenn, dann braucht es wirklich einen Sheriff der Marke „Lucky TJ“. mehr

Baustellen-Info Hochwasserschutz

Was für schmucke Info-Tafeln! Übergroß weisen sie die gestartete Hochwasserschutzmaßnahme entlang der Nahe hin. Was diese genau umfasst, darüber wurde schon ausführlich berichtet, auch auf dieser Plattform. Mit siebenjähriger Verspätung geht es nun endlich richtig los. Dass der beständig wiehernde Amtsschimmel den Steuerzahler mit 10 Millionen Euro Gesamtkosten auf das fünffache der ursprünglich veranschlagten Kosten belastet – geschenkt! Wirklich fassungslos lassen einen solche Kostenexplosionen schon lange nicht mehr zurück. Es ist halt wie immer, wenn die öffentliche Hand Projekt erst plant und danach umsetzt. An sich ist alles zu dem Thema gesagt. Lassen wir uns überraschen, ob der der finanziell gesteckte Rahmen am Ende auch wirklich ausreichen wird. Die Summe steht schwarz auf weiß auf den Info-Tafeln. 2014 hätten zwei Millionen Euro draufgestanden. Hätte, hätte Fahrradkette… Schwamm drüber, ist ja nur Geld. Lassen wir uns überraschen, inwieweit sich die Maßnahmen für effektiveren Hochwasserschutz eignen und ob sie sich wenigstens harmonisch ins Landschaftsbild integrieren lassen. Schaut allerdings ganz danach aus, wenn man sich die Planskizze genauer betrachtet. Für Hochstädten ist da sogar eine Aufwertung in Form eines Naherholungsgebietes drin.

Unendliche Geschichte Wanderwege

Lob darf es an dieser Stelle auch mal sein – und das nicht zu knapp. In Zeiten wo Corona die Menschen sicherlich vermehrt zu Urlauben in der Heimat animieren wird, gilt es mit seinen Pfunden zu wuchern – aber sowas von! Und im Kirner Land sind das fraglos die Wanderwege. Die gilt es zu pflegen und attraktiv zu halten. Bei den Premium-Wegen gelingt das auch durchweg. Eine neuerliche Momentaufnahme auf dem Wildgrafenweg: Das Gras ist gemäht, Überwuchs von Bäumen oder gar herabgefallene Äste von Herbst und Winter sind beseitigt. Und auch Bänke und Liegen sind freigeschnitten. Letzteres nicht ganz! Einen klitzekleinen Grund zu meckern gibt es dann doch. Vielleicht ist der Blog auch etwas schneggich. Der Aussichtspunkt oberhalb Hochstetten ist an sich ein richtiges Schmankerl auf der Strecke. Die dort geschwungene Relax-Liege, noch dazu postiert an einem lauschigen Plätzchen, verleiht dem von Haus aus anziehenden Aussichtspunkt den entscheidenden Kick. Wer sich hier niedergelassen hat, will so schnell nicht mehr auf die Füße. Warum auch? Verweilen, Entspannen, Genießen – das passt. Bequem ist die körperangepasste Liegefläche aus Holz jedenfalls. Und der weite Blick nach links über das Nahetal sowie geradeaus auf Hochstädten, lässt den steilen Aufstieg hinauf im Nu vergessen. Nur nach rechts kann man noch immer nicht schauen. Wildwuchs verhindert den vollkommenen Rundumblick. Die Hecken wurden jetzt zwar etwas zurechtgestutzt, aber das reicht bei weitem nicht aus. Radikaleres Vorgehen wäre wünschenswert. Wahrscheinlich sind dem Wanderweg-Pfleger ja auch die Hände gebunden, weil Privatbesitz. Dennoch, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.   

Wo ist der Haken?

„Bald wird die Fläche Parkdeck asphaltiert – und damit wird der Alptraum für Schotter-Parker endlich beendet! Kaum hatte der Stadtrat das Parkhaus-Projekt beerdigt, klingelte auch schon das Telefon im Bürgermeister-Zimmer. „Ich wollte meinen Ohren kaum trauen, als mir die Diakonie ihr absolut neuwertiges Krankenhaus-Schranken-System offerierte“, informiert Frank Ensminger. Fürwahr, eine gelebte christliche Geste! Wenn’s läuft, dann läuft’s! Erst richtig, richtig Geld sparen durch den Parkhaus-Verzicht und obendrauf ein Leit- und Bezahlsystem für umme – Ensminger kann sein Glück noch immer nicht wirklich fassen. Sogleich informierte der seinen Stadtrat über den Coup, wohl auch deshalb, weil durch die Einsparungen sogar die sonst so flinke Rathaus-Schuldenuhr sofort ins Stottern geriet. Ein Novum in der jungen Stadtgeschichte. Auf die hat der Stadtchef, seit seinem Amtsantritt, stets seinen messerscharfen Blick gerichtet. mehr

45 Gäste fasst die Wappensaal-Terrasse in Corona-Zeiten!

Der Probelauf verlief schon vielversprechend, aber richtig los geht es erst am kommenden Wochenende. Vatertag wird die erste richtige Bewährungsprobe für den Wappensaal. „Wir sind gewappnet“, verspricht Marco Fritz. Der neue Eigentümer hat sich auf die strengen Corona-Regeln gut eingestellt. Trotz den geforderten Abständen finden 45 Gäste auf der Terrasse Platz. Und die Plätze wird es am Wochenende auch brauchen, denn die Wetterprognosen versprechen Sonne satt. Biergarten-Wetter, was will man mehr? Abwechslung zum kühlen Bier bietet die kleine aber feine Speisekarte. Deftiges und Leichtes wechseln sich ab. Dass in den Wappensaal wieder Leben einkehrt ist ein Glücksfall für das Kirner Land. Also, worauf noch warten! Die Terrasse lädt zum Verweilen ein. Anrufen, reservieren, hingehen!

Komm, wir gehen ins Schwimmbad!

Sommerferien, Freibad! Bald ist es soweit! Am 27. Mai dürfen die Schwimmbäder in Rheinland-Pfalz wieder öffnen. Noch ist unklar, welche Auflagen und Hygieneregeln für die Bäder gelten werden, aber eines scheint sicher: Unter den zu erwartenden Umständen erlaubt die Saison keinen Badespaß der Marke XXL. Noch in dieser Woche will die Landesregierung konkret über ihre Bedingungen informieren. Vor der Depesche aus Mainz dürften die Verantwortlichen in den Chefetagen jetzt schon zittern. Welche Auflagen, welche Hygieneregeln sind einzuhalten? Es werden sicherlich nicht wenige sein. Die Fragen aller Fragen lautet: Öffnet das Jahnbad überhaupt und wenn ja „Wann“ und „Wie“? Fakt ist, die Unkosten werden im gleichen Maße steigen wie die Einnahmen sinken. Da werden sich Stadtwerke finanziell enorm strecken müssen. Wie sieht ein Alltagsbetrieb aus, wenn Abstände einzuhalten sind sowohl im Wasser, als auch auf den Liegewiesen? mehr

Einspruch: Kirn muss einem Parkhaus nicht nachtrauern!

„Das Kirner Parkhaus leider in den Mühlen der Bürokratie zermahlen“ – so überschrieb der Autor des Öffentlichen Anzeigers seinen Kommentar. Einspruch! Seiner Darstellungsweise muss ich widersprechen. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Streiche „LEIDER“ und setze „GLÜCKLICHERWEISE“. In leidenschaftlichen Zeilen trauert der Verfasser einer verpassten Gelegenheit nach – ich nicht! Kirn hat kein Parkhaus und Kirn braucht kein Parkhaus. Letztlich ausschlaggebend ist jedoch die Tatsache, Kirn kann sich einfach kein Parkhaus leisten. Punkt! Soso, der Amtsschimmel ist also der Schuldige. Dass der in diesem konkreten Fall so anhaltend und gnadenlos wieherte, war ausnahmsweise sogar ein Glücksfall. Das laute Geheul weckte die Kreativität von Bürgermeister Martin Kilian und die seiner Verwaltung. Mit der Ausarbeitung eines dezentralen Parkraumkonzeptes zeigten sie eine ebenso effektive und dazu noch wesentlich günstigere Alternative zum Parkhaus-Neubau auf. mehr

Der ewige Traum von einer Seilbahn hinauf nach Dhaun!

EINSPRUCH! Eine Seilbahn vom Campingplatz Haumühle im Kellenbachtal hinauf nach Dhaun hat bei weitem nicht das Potenzial für einen Touristenmagneten. Gemäß einem neuerlichen Zeitungsbericht trauert Campingplatz-Eigentümer Bruno Schmidt noch heute seinem Traum von eben einer solchen Verbindung nach. Sein damaliges Werben stieß bei den zuständigen Politikern der Verbandsgemeinde auf taube Ohren. Schmidt bemängelt im Nachgang den „fehlenden politischen Willen“. War irgendwie aber auch ein blöder Zeitpunkt, denn die Entscheider hatten ja mit dem Skywalk ihr eigenes Projekt auf der Agenda. Sei’s drum, das war eh eine Schnapsidee. Warum? Nun, wie bitteschön soll sich eine solche Seilbahn rechnen? Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass Seilbahnen automatisch lange Menschen-Schlangen nach sich ziehen. Da braucht es schon etwas mehr als ein Seil und Kaninen vom Tal hoch auf das Schloss. Dass sich diese erfolgreich hätte umsetzen lassen, diese Ansicht hat der Campingplatz-Betreiber auch Jahre später noch exklusiv. Da will der Blog mal erden und widersprechen. Es wäre nix geworden mit einem Touristen-Hotspot. Im Gegenteil. Die Bahn wäre gefloppt und längst schon abgebaut. Aber Träumen darf man, auch heute noch. Und hadern darf man, auch heute noch.

Schmidt mag ja Friseur-Weltmeister gewesen sein, aber als Visionär in Tourismusfragen taugen er und seine Eingebungen nicht wirklich. Siehe sein Wappensaal-Projekt unter dem Namen „Staun in Dhaun“. Was hatten die Betreiber nicht alles für Pläne. Umgesetzt wurde nicht einer. Wahr ist, die beabsichtigte Event-Location nahm niemals richtig Fahrt auf. Wahr ist aber auch, der Mann aus dem Saarland beweist Mut. Doch der alleine reicht nicht, um erfolgreich zu sein. Offensichtlicher Streit untereinander sorgte für ein abruptes Ende am Fuße der Schlossmauer. Die Folge:  Der Verkauf des Wappensaals an Marco Fritz. Jetzt will der wachküssen. Möge es ihm gelingen! Küssen wollten schon Schmidt und Co. Darf und muss er jetzt auch bei den Horlebein-Gebäuden. Die beiden nebeneinander liegenden Komplexe vis-á-vis verfallen zusehends. Nicht gerader ein harmonisches Bild. Ehrlich, geschenkt ist noch zu teuer. „Da ist momentan viel Bewegung drin“, äußert Schmidt im Zeitungs-Interview zuversichtlich. Wirklich? Von Abriss, über Verkauf bis 13 modernen Hotelzimmern reichen seine Pläne. Soso! Siehe Seilbahn? „Die Sätze hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“ Investoren stehen in unserem Landstrich nicht gerade Schlange. Nicht in Dhaun. Gut für ihn, dass wenigstens Campingplatz und Räuberschenke zu florieren scheinen. Ansonsten sei ihm geraten „Schuster bleib bei deinen Leisten“. Nicht jede spontane Eingebung ist am Ende umsetzbar. Der Blog wird mit Spannung und Interesse die Entwicklung der maroden und in Teilen sicher schon einsturzgefährdenden Hotel-Gebäude mitverfolgen.       

Das Wort zum Sonntag

An was erinnern uns die Phrasen: „Der Mann, dessen Namen nicht genannt werden darf“ oder „Du weißt schon wer“ in Anlehnung an die Harry Potter Bücher. Nun? Natürlich der unbekannte Kandidat, der sich für den Posten des Zweiten Beigeordneten im Kirner Stadtrat angeboten hatte. Beschrieben wurde der schemenhaft in einem Vorbericht des Öffentlichen Anzeigers. Aus den Informationen hatte sich der Blog eine vage Figur zusammengebastelt. Bestätigt wurde die nicht. So bleibt es also eine Angelegenheit der Kategorie Top Secret, die wohl niemals mehr so wirklich mehr in den Fokus gerückt werden wird. Wer ist der geheimnisvolle Fremde? Wir werden es wohl nie erfahren. Schwamm drüber, der Posten ist jetzt mit Michael Kloos (SPD) adäquat besetzt. Der Kirn-Sulzbacher Verwaltungsfachmann bringt von Haus aus alles mit, was es braucht, um in der Stadtspitze die Geschicke mitzuleiten. Die Riege ist jetzt komplett. Jetzt gilt es die Aufgaben oder neudeutsch Ressorts gleichmäßig zu verteilen. Und zwar so, dass Arbeit und Verantwortung auf mehreren Schultern lastet. Das setzt voraus, dass der Bürgermeister bereit ist sich unterstützen zu lassen. Der wäre mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn er das nicht täte. In Zeiten von Ehrenamtlichkeit ist Teamwork mehr denn je gefragt. Man darf gespannt sein inwieweit der jetzt kompletten Stadtspitze eine Arbeitsteilung gelingt. Anstreben sollte man die auf jeden Fall.   

Satirischer Wochenrückblick

Über Parkhaus-Aus, Maskenträger, SWR in Kirn, Autokino…

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu – der „satirische“ Wochenrückblick auf dem Blog www.hochstetten-dhaun.info. Nicht alle finden Gefallen an den etwas anderen Ansichten, inklusiven leicht überspitzten Seitenhieben. Merke, alles nur augenzwinkernde übertriebene Satire, wenn auch nicht immer mit Punktlandung. Was hab ich mir in der Vergangenheit nicht die Finger wundgeschrieben, um aufzuzeigen, wie unnötig das Kirner Parkhaus-Projekt ist. Seitenlange Erklärungsversuche inklusive Alternativvorschlägen habe ich online gestellt. Außer Spesen, nichts gewesen. Lange und breite Diskussionen, mehr nicht. Und dann kommt so ein blöder Virus um die Ecke und kippt das Vorhaben in Nullkommanix. SPD und FWG geben sich scheinbar „Virus-Geschlagen“. Was vernünftige Argumentation nicht vermochte, schafft eine unsichtbare Bedrohung. Das Leben ist voller Überraschungen. Merkwürdige Zeiten gerade. Sei’s drum, das Ding ist jetzt vom Tisch. Für alle Fraktionen herrscht Planungssicherheit und was noch wichtiger ist Einigung in der Sache. Es lebe das dezentrale Konzept. Covid19 sei Dank! Jetzt heißt es gemeinsam Vollgas geben. Gut, bei dieser Wende verlor keiner so wirklich sein Gesicht. Nicht ganz, denn den Befürwortern von SPD und FWG dürfte die Hintertür schon etwas in die Karten gespielt haben. Deren Argumentationskette wäre auf Dauer eh nicht zu halten gewesen. Kurzum, es war eine Naturkatastrophe, die ihr gemeinsames Handeln letztlich bestimmte. So soll es sein und so soll es in die Stadtgeschichte eingehen. mehr

Schwimmbäder dürfen jetzt wieder öffnen – auch das Kirner Jahnbad!

Öffnet das Kirner Jahnbad am 27. Mai seine Pforten? Die Landesregierung hat jedenfalls landesweit grünes Licht für einen geregelten Badebetrieb gegeben. Unter welchen Voraussetzungen steht noch aus. Nunmehr haben auch die Kirner Stadtwerke also Planungssicherheit. Ende Mai kann es also losgehen, fragt sich nur wie? Wie muss man sich einen Gang ins Schwimmbad in der „neuen Normalität“ vorstellen? Vorab, ist eine Entscheidung, ob und wann das Jahnbad öffnet, überhaupt schon gefallen? Ungeachtet dessen, dürften die Saisonvorbereitungen wie gewohnt auf Hochtouren laufen. Man will ja schließlich vorbereitet sein auf den Tag X.  Wie werden die Rahmenbedingungen für eine etwas andere Saison aussehen? An manchen Badetagen herrscht Volksfeststimmung. Und Volksfeste, das wissen wir jetzt, sind bis Ende August verboten. Keine Frage, es herrscht (noch) große Ungewissheit. Wird es in diesem Sommer ungetrübten Badespaß dicht an dicht in den Becken sowie Handtuch an Handtuch auf der Liegewiese geben? Wohl kaum!

Man muss kein Prophet sein, um diesbezüglich allgemeinhin verordnete Einschränkungen aus der Politik vorhersagen zu können. Weit über 1000 Badegäste pro Tag waren in der Vergangenheit keine Seltenheit. Gerade in heißen Phasen ist das Jahnbad mit seinem Erlebnischarakter Anziehungspunkt für die Menschen im Kirner Land und weit darüber hinaus. Es wird drastische Einschränkungen bei den Besucherzahlen geben. Die erfordern Disziplin. Inwieweit man die einhalten wird können, darf angesichts des zu erwartenden hohen Kinderanteils an den Nachmittagen oder den Ferien bezweifelt werden. Keine Probleme dürfte es geben, wenn die Stammgäste am frühen Morgen ihre Bahnen ziehen. Trotz alledem, Abkühlung im erfrischenden Nass sollte gemäßigt möglich sein.  Mit einer Begrenzung der Besucherzahl erscheint es möglich, die Abstandsregeln einzuhalten. Ohne Sicherheitsdienst dürfte es gerade an heißen Tagen am Eingang allerdings nicht funktionieren.

Fazit: Ein Start Anfang Juni ist wahrscheinlich. Keine Frage, Einnahmeverluste wird es sicher geben. Weniger Gäste ist gleichzusetzen mit weniger Einnahmen, und dies, bei gleichem Aufwand. Keine leichte Aufgabe erwarten Stadtwerke und Personal. Man darf gespannt sein, wie ein geregelter Alltagsbetrieb in Zeiten von Corona aufgebaut werden kann. Und man darf gespannt sein, wie viele Besucher zeitgleich das Schwimmbad werden aufsuchen können. Dafür braucht es zunächst einmal eine Handlungsanordnung. Die in die Praxis umzusetzen, wird dann Aufgabe der Stadtwerke werden.  

Kein Parkhaus in Kirn! Stadtrat beschließt dezentrales Parksystem!!!

DAS PARKHAUD IST GESCHICHTE! Der Stadtrat hat sich in seiner Sitzung mehrheitlich für das dezentrale Parksystem ohne Neubau ausgesprochen. Der Beschluss ist mit 17 Ja-Stimmen bei fünf Enthaltungen gefasst. Ein Zurück ist ausgeschlossen. Die Vernunft hat sich am Ende durchgesetzt, wenngleich das Virus als Beschleuniger wirkte. Ohne die Geißel hätte sich der Abwägungsprozess sicherlich noch lange Zeit hingezogen. Keine Frage, die Auswirkungen der Corona-Pandemie lassen sich an dem Kirner Reizthema schlechthin ablesen. Noch vor dem Virus war die Parkhaus-Angelegenheit das Dauerthema schlechthin. Befürworter und Gegner lagen zwischenzeitlich regelrecht im Clinch. In den öffentlichen Netzwerken wurde zum Teil heftig über das Für und Wider debattiert. Aber auch dort wird es eine Vollbremsung geben. Der Stadtrat hat jetzt Planungssicherheit und kann sich ganz und gar auf die jetzt notwendigen Maßnahmen konzentrieren. Wird schwer genug werden, hierfür das notwendige Geld aufzubringen. Das Parkhaus war in erster Linie ja das Baby der SPD. mehr

Wird das Parkhaus heute begraben?

Hurra, der Stadtrat tagt mal wieder. Mit dem gebotenen Abstand natürlich. Es sind schon merkwürdige Zeiten gerade, wenn Alltagspolitik von vielen regelrecht herbeigesehnt wird. Was ist von Interesse? Die vorab veröffentliche Tagesordnung ist ellenlang. Viele Formalien, etwa die Wahl des Zweiten Beigeordneten. So etwas wie Spannung verspricht lediglich die Diskussion über das Parkdeck. Blog-Prognose: Die unendliche Geschichte erfährt eine Vollbremsung. Zur Erinnerung, das Parkhaus ist in erster Linie ja das Baby von SPD und FWG. Haben beide Fraktionen das Projekt wirklich noch auf dem Zettel? Kaum vorstellbar! Selbst wenn der Wunsch nach wie vor vorhanden sein sollte, dürfte der Traum jetzt endgültig ausgeträumt sein. Warum? Kirn wird die finanziellen Folgen der Corona-Krise mit Wucht treffen. Das Mittelzentrum wird jeden Cent zweimal umdrehen müssen. mehr

Wappensaal: Jetzt geht’s los!

Perfekt! Am Vatertag öffnen Wappensaal und Gartenterrasse erstmals sein Pforten. Zwar anders als geplant, aber immerhin geht es endlich los. Gastgeber Marco Fritz kann es kaum erwarten, in seinem schönen Ambiente zahlreiche Gäste willkommen zu heißen. Toller Ausblick, gute Getränke und Musik sind garantiert. Und auch der kleine Hunger samt Kaffee und Kuchen kommen nicht zu kurz. Vom 21 Mai (Vatertag) bis 24. Mai, von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Danach immer freitags bis sonntags sowie Feiertage ab 11 Uhr. Reservierungen ab jetzt unter 0151 416 366 10 (gerne auch per WhatsApp) oder mail@wappensaal-dhaun.de möglich. Spontane Besucher reservieren vor Ort! Alles unter Einhaltung der aktuellen Corona-Vorgaben. Also, worauf noch warten liebe Leute. Der Wappensaal öffnet wieder unter neuer Leitung, da ist ein Einkehrschwung Pflicht.

Wohnhausbrand in Kirn und die Verbreitung im Netz!

Es ist eine alte Binsenweisheit. Menschen reagieren stärker auf schlechte Nachrichten als auf gute. Bilder und Meldungen von Unglücken verbreiten sich in Windeseile. Das war so, das ist so und das wird auch immer so bleiben. Daher will auch jeder der Erste sein, der sie verbreitet. Erneut ein gutes Beispiel ist der Wohnhausbrand mit Todesfolge in Kirn. In Nullkommanix verbreiteten sich die ersten Bilder und Videos über die öffentlichen Netzwerke. Einen regelrechten Wettbewerb liefern sich danach dann die Medien. Wer das Geschehen und die Folgen als erste raushaut, der kann die meisten Klicks verbuchen. Schade zwar, aber heute hat es grundsätzlich großen Einfluss darauf, welche Nachrichten Zeitungs- und Fernsehredaktionen auswählen. Der Trend, Unglücke gleich welcher Art in allen seinen Facetten schnellstmöglich nach Hause zu liefern hat Methode. Der klassische Gaffer muss sich gar nicht erst auf den Weg machen zum Unglücksort. Der kann bequem auf der Couch sitzenbleiben. So ist das heutzutage nun einmal. Schlimme Bilder werden von der Masse regelrecht eingesaugt. Und die wird reichlich bedient, auch von den Tageszeitungen. Der Öffentliche Anzeiger hat für die nächsten Tage jedenfalls wieder ein Aufmacher-Thema, welches das Blatt auf einfache und schnelle Art und Weise füllt. Da dürfte zwischen den Zeilen das Sätzchen „endlich mal was anderes als Corona-Auswirkungen“ mitschwingen. Durchatmen für ein, zwei Tage. Redaktionell sei ihr das gegönnt.

Der Wochenrückblick deckte auf! Jetzt tadelt MdB Joe Weingarten seine CDU-Kollegin Antje Lezius

Gegenstand des Satirischen Wochenrückblickes war auch die Telefonkonferenz im kleinen Kreis bezüglich Erhalt des Kirner Krankenhauses. Gelesen wurde der Beitrag auch von MdB Joe Weingarten (SPD). Er war not amused über die Vorgehensweise seiner CDU-Kollegin Antje Lezius. Mehr noch: Seine neuerliche Presseerklärung klingt ganz nach beleidigter Leberwurst. Keine Frage, Weingarten schmollt. Zurecht oder zu Unrecht? Nun, das möge jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, das Kirner Krankenhaus weckt wieder das Interesse der Politik, und dies, abseits der alles überlagerten Corona-Krise. Gut so.  

Weingarten: „Jetzt habe ich aus den Medien erfahren, dass aus dem gemeinsamen Schreiben, das die CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Lezius und ich an Bundesgesundheitsminister Spahn gerichtet hatte, eine – ergebnislose – Telefonkonferenz der Bürgerinitiative zur Erhaltung des Kirner Krankenhauses mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium Dr. Thomas Gebhardt folgte. Ich wusste weder von dem Termin noch bin ich dazu eingeladen worden. Auf meine Nachfrage hat mir Antje Lezius erklärt, auch dies sei ein „Versehen“ gewesen, sie habe nicht daran gedacht, mich einzuladen. Die CDU-Verantwortlichen leiden in Sachen Kirner Krankenhaus anscheinend unter dauerhafter Vergesslichkeit oder Scheinheiligkeit – beides wäre schlimm. Ich fordere die CDU auf, dafür zu sorgen, dass diese parteipolitischen Spiele aufhören. Die Zukunft de Kirner Krankenhauses ist viel zu ernst, um sie immer wieder vor den eigenen politischen Karren zu spannen.“

Scheinbar herrscht zwischen unseren beiden politischen Vertretern in Berlin Redebedarf. Nicht nur in dieser Angelegenheit Lezius oder Weingarten? Oder beide zusammen? Wer von den beiden hat denn nun die 20 000 Euro für die Sanierung der Klosterkirche Mariä Himmelfahrt in Paffen-Schwabenheim losgeeist? Beide beanspruchen das Lob für sich. Politiker-Geplänkel um die beste Position und Vorreiterrolle braucht es nicht im Bestreben das Kirner Krankenhaus dauerhaft zu erhalten. In dieser Angelegenheit wäre parteiübergreifender Zusammenhalt gewiss zielführender.    

Satirischer Wochenrückblick

Über Krankenhaus Kirn, Kirner Autokino, Fake-News, Online-Kaufhaus, Spender Lezius und Weingarten….

„Hauptsache mal wieder drüber geschwätzt!“ –  So oder so ähnlich lässt sich die Telefonkonferenz der Bürgerinitiative Kirn mit hochrangigen CDU-Vertretern unter der Woche wohl am ehesten charakterisieren. Beim Video-Gedankenaustausch ist unter dem Strich nichts herausgekommen. Nix greifbares zumindest. Corona drängt auch die Existenzfrage des Krankenhauses am Rande der Stadt in den Hintergrund. Wird Zeit, dass das Thema wieder mehr in den Fokus gerückt wird. Lassen wir es müllern. Und die BI-Antreiber stehen schon wieder in den Startlöchern, um wie einst Don Quichotte ihren Feldzug gegen die Windmühlen der verschiedenen Politik-Verantwortlichen sowie Verwaltungen zu führen. Und wie! Nächste Woche drängen die Flick-Preisträger auf einen nächsten Termin mit dem RLP-Gesundheitsministerium für ein drittes Zukunftsgespräch. Und auch Christian Baldauf (CDU) soll wieder mit ins Boot genommen werden für ein zweites Sondierungsgespräch. Und für beide Gespräche muss die Kassenärztliche Vereinigung mit an den Tisch. Nicht zu vergessen die Diakonie. Große Gesprächsrunden werfen also ihre Schatten voraus. Mögen sie zeitnah stattfinden und gut für das Kirner Land enden. mehr

Romatisches Gartenfest wäre am Wochenende gewesen!

Es wäre soooo schön gewesen. „Ein Romantisches Gartenfest in einem passenden Ambiente“ – das sollte es auch an diesem Wochenende sein. Bekanntlich wird ja nichts draus. Abgesagt wegen Corona. Nur schade, denn das Fest hat was Einzigartiges. Beim Blick aus dem Fenster, muss man sich allerdings nicht allzu lange Grämen. Es regnet leise vor sich hin. Die Wetterkarte erinnert dann doch stark an das Vorjahr. Da fiel der Samstag buchstäblich ins Wasser. Dafür war der Sonntag umso sommerlicher. Morgen hingegen soll es wechselhaft bleiben. Es wären nicht unbedingt super Aussichten für das mit Abstand größte Kirner-Land-Picknick unter freiem Himmel gewesen. Hoffen wir alle gemeinsam auf das nächste Jahr. Rein wirtschaftlich reißt der Ausfall sicherlich ein Loch in die Kasse der Verbandsgemeinde. Die Einnahmen wurden bisher immer als Spielgeld für Sonderausgaben verbucht. Dass diese eins zu eins in Erhalt und Aufwertung der altehrwürdigen Gemäuer fließen, gleicht irgendwie einem Mythos. Belegt ist das nicht. Wer daran glaubt, der glaubt auch daran, dass das Schloss noch heute von Grafen bewohnt und Rittern bewacht wird. Nicht zu vergessen die Schlossgespenster, die in den Nächten mit Ketten rasseln und ihr Unwesen treiben.

Lokales leidet extrem unter Corona!

Unsere Lokalzeitung leidet auch unter Corona-Einfluss. Massiv, wenn man die Seiten so durchblättert. Warum? Es steht kaum noch was drin. Als Leser ist man jedenfalls schnell durch mit dem Lokalteil. Infos für die Dauer von nicht mal einer Tasse Kaffee, ist dünn. Kein Wunder, es passiert ja auch so gar nichts, worüber es sich zu berichten lohnt. Das Virus überlagert offenbar alles. Das öffentliche Leben steht nahezu still. Themen sind daher Mangelware. Diesbezüglich ist Phantasie gefragt. Und die ist offenbar nicht ausreichend vorhanden. Gut, dass weitere Lockerungen für nächste Woche beschlossen sind. Dann dürften es die Zeitungsmenschen wieder leichter haben das Blatt niveauvoll zu füllen. Täglich nur eine halbe Seite Kirner Land ist definitiv zu wenig, um ein Abo oder den Gang zum Kiosk zu rechtfertigen. Passiert halt so gar nix! Selbst die CDU-Baumpflanzaktion erlebt gerade ihr abruptes Ende. Hallo, ist doch noch Platz auf der Kirner Wiese. Nachahmer werden gesucht. Und wenn in dieser momentan lahmenden Welt dann noch Übungen, Baustellen, Brände oder Unfälle wegbrechen, dann schaut es noch düsterer aus mit der Vielfalt. Keine Frage, Print-Medien erleben momentan ihr Virus-Waterloo. Hoffen wir mal alle auf bessere Zeiten.

Nachgefragt: Was tut sich in Sachen ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale?

Ein Erinnermich an MdL Markus Stein (SPD). Am 15. Februar, also vor fast drei Monaten, fragte MdL Markus Stein (SPD) schriftlich bei der Kassenärztlichen Vereinigung bezüglich Schließung der Kirner Bereitschaftsdienstzentrale nach. Lang, lang ist es her! Im Brandbrief beigelegt war auch ein regelrechter Fragenkatalog zur aktuellen Situation. Für die Initiative gab es seinerzeit sehr viel Lob vom Blog! Da der Brief lange vor der Corona-Krise bei den Mainzer Bürokraten aufschlug, hätte der längst beantwortet sein müssen. Zumindest sollte man das annehmen. Bisher scheint keine Antwort eingegangen zu sein. Zumindest sind keine an die Öffentlichkeit gelangt. Hat die KV sich Ihnen gegenüber erklärt? Wenn ja, wann können wir mit Infos rechnen? Wenn nein, warum lassen Sie sich derart im Nasenring durch die Manege führen? Daher nochmals die Nachfrage zu einem Thema, das vielen unter den Nägeln brennt und deren Dringlichkeit keiner zweifelt. „Lieber Markus Stein, haben Sie eine Antwort erhalten?“ mehr

Stadtentwicklung in der Corona-Krise: Wunschtraum Parkhaus droht endgültig zu platzen!

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie lassen sich auch an Bauvorhaben im Lande ablesen. Vieles ruht. Auch im Kirner Land. Beispiel gefällig: Noch vor dem Virus war die Parkhaus-Angelegenheit das Dauerthema schlechthin. Befürworter und Gegner lagen zwischenzeitlich regelrecht im Clinch. In den öffentlichen Netzwerken wurde zum Teil heftig über das Für und Wider debattiert. Ruhig ist es geworden um das Projekt, um nicht zu sagen Mucksmäuschenstill. Wie abgerissen, auch die Thematisierung der Parkplatznot in der Tageszeitung. Als ob es in Kirn niemals Parkplatzsorgen gegeben hätte. Womöglich ist das auch so. Waren die ständigen Beschwerden derer, die eigenen Angaben zufolge im Stadtgebiet niemals einen Parkplatz ergattern können, jammern auf hohem Niveau? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Allgemein nachgehakt, wie ist der Stand der Dinge? Gibt es tief in den Köpfen der Parkhaus-Anhänger noch Bestrebungen in die Richtung Neubau? Das Parkhaus ist in erster Linie ja das Baby der SPD. Hat die Partei das Projekt noch auf dem Zettel? Kaum vorstellbar! Selbst wenn der Wunsch nach wie vor vorhanden sein sollte, dürfte der Traum jetzt endgültig ausgeträumt sein. Warum? Kirn wird die finanziellen Folgen der Corona-Krise mit Wucht treffen. Das Mittelzentrum wird jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Angesichts der zu erwartenden Einbußen, scheint jetzt überhaupt fraglich, ob man die Parkfläche oder anders formuliert löchrige Schotterpiste ordentlich wird herrichten und befestigen können. Diesbezüglich ist mehr Eile geboten denn je. Denn Zuschüsse werden zukünftig sicherlich nicht mehr so schnell fließen wie es vor Covid-19 noch der Fall war. Von daher, begrabt das Projekt Parkhaus und zurrt das dezentrale Parksystem mit allen Eckdaten flugs fest. Am besten sofort! Nicht, dass Mainz den Geldhahn zudreht.

Wer hat den ungepflegtesten Internetauftritt?

Webseiten sind heutzutage mehr als ein optionales Beiwerk auch und insbesondere für Parteien. Merke, über das Internet sind die weltweit und 24 Stunden täglich abrufbar, wodurch Informationen ruckzuck auf den Bildschirm aufpoppen. Besonders für den ersten Kontakt mit potenziellen Wählern ist diese digitale Visitenkarte extrem wichtig. Die Webseite also einmal erstellen und fertig? Wenn man schludrig mit der Plattform umgeht, dann ja. Für ein negatives Beispiel einer stets inaktuellen Internetseite steht die SPD Kirn schon seit Ewigkeiten Pate. Manche Inhalte sind nicht nur veraltet, sondern in der Botschaft peinlich. Warum gibt man sich nur den unwürdigen Pflegezustand? Durch Zufall hat der Blog die Seite angeklickt. Seit Ewigkeiten mal wieder. Wie will man so beim Wähler punkten, geschweige denn in der Breite ernstgenommen werden? Die Beigeordneten im Kirner Stadtrat heißen nach wie vor Peter-Wilhelm Dröscher und Peter Christmann. Noch Fragen? Die Herren sind schon ein Jahr lang in diesen Funktionen politische Geschichte. Und auch die Liste der Stadtratsmitglieder ist noch nicht aktualisiert worden. Da sind noch immer politische Ruheständler am Ruder. Ist ja auch erst ein Jahr her seit der letzten Kommunalwahl. Jetzt kommt mal aus dem Quark! Es kann doch nicht so schwer sein, diese wenigen Seiten ordentlich zu pflegen, oder? Wenn Ihr das nicht auf die Reihe bekommt, dann holt Euch Hilfe. Der Blog weiß wie es geht. Der kann sich kümmern. Kurze Mail mit den Zugangsdaten – passt! Alternativ legt die Seiten still. Besser keine Internetseite, als eine derart ungepflegte.

Realsatire: CDU-Köche Julia Klöckner und Bettina Dickes verderben den Brei!

Man kann es in dürren Worten sagen: Das beste Menü des Wochenendes kam aus der Show-Küche des Luxus-Ressorts BollAnts – SPA im Park – voll lecker. Zumindest dürfte es denen gemundet haben, die unserer Landrätin und dem Sternekoch über Livestream am Kochlöffel klebten. Inwieweit das „Dickes-Kochstudio“ überhaupt zum Mitkochen animieren konnte, sei mal dahingestellt. Sicherlich waren nicht so viele dabei wie erhofft. Es mögen am Ende 20 gewesen sein, die sich zu Hause die Schürze umbanden. Mehr gibt die Einschaltquote einfach nicht her. Eingeladen hatte Dickes unter dem Motto „zusammenkochen, zusammenhalten – gemeinsam gegen einsam“. Setzen sechs, unter diesem Aspekt wurde am Thema vorbei gekocht! Erreicht wurde, wenn überhaupt, nur das nahe Umfeld der Hauptdarsteller sowie die Gewinner der Einkauskörbe. Eben diejenigen, die sich Haus oder Parteibuch aus verpflichtet fühlen. Kritik und Spott an dem untauglichen Versuch hatte der Blog schon im Vorfeld reichlich abgeladen. mehr

Das Wort zum Sonntag

Man kann es in dürren Worten sagen: Das beste Menü des Wochenendes kommt aus der Show-Küche des Luxus-Ressorts BollAnts – SPA im Park – voll lecker. Zumindest dürfte es denen gemundet haben, die unserer Landrätin und dem Sternekoch über Livestream am Kochlöffel klebten. Das war schwer genug. Es ging alles viel zu schnell. Inwieweit das „Dickes-Kochstudio“ überhaupt zum Mitkochen animierte, sei mal dahingestellt. Da wurde kulinarisch nicht gekleckert, vielmehr geklotzt. Eingeladen wurde unter dem Motto „zusammenkochen, zusammenhalten – gemeinsam gegen einsam“. Setzen sechs, unter diesem Aspekt wurde das Thema verfehlt! Zusammenhalt geht anders.

Selbstinszenierung, Show-Veranstaltung, Wahlwerbung – um im Nachgang nur einige Schlagworte zu nennen. Nicht zu vergessen, die massive Werbetrommel für Hotel und Küche. Andere mögen das anders sehen, aber wenn man GEMEINSAM ins Schaufenster stellt, sollte keiner ausgenommen sein, schon gar nicht über den Geldbeutel. Sei’s drum, das „Show-Cooking ist Geschichte, die Küche wahrscheinlich jetzt wieder kalt und gewienert. Was ist geblieben von der Veranstaltung? Im Schnitt so um die 60 Follower. Magere Quote, um nicht zu folgern unterirdisch! Der Blog hat sich immer mal wieder ein paar Live-Minuten gegeben. Sehr holpriger und kaum nachkochbarer Verlauf. Hopplahopp im Schweinsgalopp! Nein, der Brüller war das fürwahr nicht. So viel Aufwand für so wenig Resonanz. Wohlwollend formuliert war es ein netter Versuch. Bedeutet, dass ein Vorschlag oder eine Aktion total ungeeignet oder unpassend war und deshalb nichts bringt. Kurzum, die Botschaft ist misslungen. Mund abputzen, wenigstens scheint es geschmeckt zu haben.

Was anders tun? Alternativ hätte der es als ehrlicher und eher am Puls der Zeit gefunden, wenn der Sternekoch aus recht wenig ein Menü in drei Gängen zusammengestellt hätte. Etwa mit Lebensmitteln von der Tafel.  Aus dem „bescheidenen“ Sortiment was kochen und den Menschen damit zeigen, was man für leckere Gerichte fernab von erlesenen Zutaten auf den Teller zaubern kann. Für kleines Geld halt. Nicht in einer werbewirksamen Show-Küche zubereitet, vielmehr aus einer Schul- oder Einrichtungsküche in die heimischen vier Wände transportiert. Eine Spur bescheidener, allerdings nicht weniger lecker. mehr

Satirischer Wochenrückblick

Über Autokino, Bäumchen und Politiker, Online-Handel, Dickes-Kochstudio…

„Komm wir gehen ins Autokino“ – da hatte der Blog unter der Woche doch ein richtiges Gespür entwickelt. Kaum ging der Aufruf online, schon wiesen die ersten Kommentare auf die Absicht einer nahen Umsetzung hin. Infrage kommende Personen- und Organisationen haben das Thema schon auf ihrem Schirm. Müssen sie auch, denn Autokinos sind derzeit der Renner schlechthin. Wer zu spät kommt, für den wird es schwer werden entsprechende Leinwände zu organisieren. Und die braucht es in XXXL-Format, um ein Kinoerlebnis ins Fahrzeuginnere zu transportieren. Und das wird kommen. Die Menschen sind angefixt. Aber sowas von! Die warten nur darauf, dass es endlich losgeht. Wenn dann noch die richtigen Blog-Buster durch die Windschutzscheibe flimmern, dann dürfte das Verkehrschaos schon bei der Zufahrt vorprogrammiert sein. Der Blog wünscht sich als Einstiegsfilm „Der mit dem Wolf tanzt“ oder „Spiel mir das Lied vom Tod“. Alternativ eine Komödie. Und wo Filme funktionieren gehen auch Comedy-Abende oder speziell ein Programm für Kinder. Wenn der Auto-Parcours mal steht, gell?  mehr

Live-Cooking mit Landrätin!

Eine „Küchenschlacht“ aus der Rubrik gut gedacht schlecht gemacht: „Willkommen im Dickes-Kochstudio“! Unsere Landrätin lädt uns alle am Samstag zum medialen kochen ein. Unter dem Motto „zusammenkochen, zusammenhalten – gemeinsam gegen einsam“ will unsere „Kreis-Mutti“, stellvertretend für die Gemeinschaft, am Herd stehen. Nicht alleine, sondern mit einem echten Profi an ihrer Seite. WOW, angeleitet wird die ergiebig beworbene Koch-Livestream-Aktion zum Mitmachen – die in erster Linie als kleines Dankeschön für große Disziplin der Menschen im Umgang mit den Corona-Regeln verstanden werden soll – von dem Bad Sobernheimer Sternekoch Philipp Helzle. Keine Frage, angenehmer und sicher gerne mitgenommener Werbeeffekt für das Haus BollAnts Spa im Park, für das sie schon in den filmischen Einspielern das Logo werbewirksam in die Kamera hielt – geschenkt! mehr

Tanz in den Mai ist ausgefallen

„Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus…“ – Heute ist der erste Mai. Normalerweise hätten wir in die Nacht getanzt beziehungsweise uns um das große Hexenfeuer versammelt. Auch in Hochstetten-Dhaun. Pustekuchen! Nix wars mit der Feier unter freiem Himmel. Das Coronavirus trägt Schuld daran, dass derzeit alle Feste ausfallen müssen. Vielleicht gar nicht sooo tragisch – hat ja nur geregnet. Das Hexenfeuer gilt als Brauchtum und wird in weiten Teilen Deutschlands gefeiert. Dazu wird immer am 30. April ein Feuer entfacht, mit dem man „die bösen Geister“ vertreiben will. Dies wird meist bis spät in die Nacht gefeiert. So auch hier am Sportlerheim. Der dort aufgetürmte Holzstapel blieb in diesem Jahr allerdings unberührt. Kein weit sichtbarer Feuerschein war hier und anderswo zu entdecken. Keine feiernde Menschenmenge und kein kühles Bierchen im Fackelschein. Schade! Trösten wir uns. Nächste Gelegenheit 30. April 2021.

Komm wir gehen ins Kirner Autokino!!!

„Komm wir gehen ins Kino“ – der altbekannte Werbe-Slogan lässt sich auch eins zu eins auf ein Auto-Kino übertragen. Autokinos erleben derzeit gerade einen regelrechten Boom. Irgendwie logisch und folgerichtig, weil der normale Gang in die Lichtspielhäuser Dank Corona bis auf weiteres nicht möglich ist. Bad Kreuznach plant ein entsprechendes Angebot auf der Pfingstwiese. Was die Kurstadt kann, kann die Lederstadt schon lange. Oder etwa nicht? Gemäß dem Vorbild, wie wäre es mit einem Autokino auf der Kyrau? Das Gelände wäre groß genug und von der Anbindung her betrachtet nahezu ideal. Autokino in Kirn – passt. Warum nicht? Müsste sich jetzt nur noch jemand finden, der die Hardware auf die Beine stellt. Wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg. Vielleicht wäre die Organisation ja etwas für die Volkshochschule im Zusammenspiel mit „Kirn aktiv“, Stadt- und Verbandsgemeinde? Die VHS organisiert ja auch immer Kinotage im Gesellschaftshaus. Die haben Erfahrung darin. Angesichts der momentanen Krise, sollten sich leicht Sponsoren finden, die eine solche Idee finanziell unterstützen. Laienhaft geurteilt, braucht es nur eine große LED-Wand und Markierungen. Und es braucht Filme, die ankommen. Zugegeben, auf Popcorn werden die Besucher verzichten müssen. Aber dafür ist ein ganz besonderes Kino-Erlebnis garantiert. Der Blog wäre jedenfalls begeistert. mehr

Kreisweiter Online-Handel nicht der Weisheit letzter Schluss!

Um eines direkt klar zustellen: Es ist nicht verboten, dass ein Wirtschaftsförderer Ideen sprudeln lässt, um dem arg gebeutelten Handel in Corona-Krisen-Zeiten satte Gewinne in Aussicht zu stellen. Im Gegenteil: Es gehört zu seinem Job. Er favorisiert ein gemeinsames Netzwerk zur nachhaltigen Stärkung beim Online-Handel. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ – Andreas Steeg setzt auf eine kreisweite Variante. Sehenden Auges ins Verderben – hält der Blog dem Vorschlag entgegen. Warum nicht ein Internetkaufhaus für die Region Nahe? – fragte der Öffentliche Anzeiger in seiner Titelzeile. Kurze Antwort: Weil eine solche Plattform weder rentabel, noch praktikabel zu betreiben ist! Eine Einschätzung, heruntergebrochen auf das Kirner Land:

Onlinegeschäft und Kirner Einzelhandel – wächst da was zusammen was zusammen gehört? Die Vorteile des lokalen Handels mit den Vorzügen des Online Shoppings in einem gemeinsamen Rahmen zu verbinden – kann das gelingen? Sozusagen ein gebündeltes Nahe-Kaufhaus im Netz als Stärkungsmittel im Zeichen des Virus? Die Wirtschaftsförderer unter dem Dach des Landkreises meinen „Ja“, der Blog hingegen meint „Nein“. Der ist als Mahner- und Warner aktiv. Mal wieder! Warum? Nun, ein solcher Marktplatz lässt sich nicht mal soeben aus dem Boden stampfen. Dafür braucht es Zeit, Geld, ein tragfähiges Konzept, Mitstreiter und vor allem Betreuung. Wer soll das in Vollzeit leisten? Und wer zahlt die Chose? Der Vorschlag von Andreas Steeg ist in der Corona-Krise für eine Stärkung sicherlich gut gemeint, aber bei weitem nicht zu Ende gedacht. Aufwachen, genug geträumt. Ein bisschen wäre es so, wie als Nichtschwimmer ins kalte Wasser zu springen. Eiskaltes wohlgemerkt. Realistisch betrachtet, ist unter diesen Umständen der Untergang vorprogrammiert. mehr

Steinschlange in Hochstädten!

Grün mit peppigen Motiven, in sattem Blau oder fröhlichem Gelb liegen sie hintereinander. Stein an Stein reiht sich am Rand des Mehrgenerationenplatzes in Hochstädten aneinander. Und was mit einem Einzelnen begann, hat nun bereits Formen angenommen. Die Steinschlange wächst zusehends. Die Kinder haben sich was einfallen lassen. Ein Hype zur rechten Zeit. Im übertragenen Sinne werden Kinder vernetzt, ohne dabei Kontaktbeschränkungen zu verletzen. Tagtäglich kommen einzelne Exemplare hinzu. Die Aktion in Corona-Zeiten ist simpel: Jeder, der mitmachen möchte, kann einen Stein mit wasserfester Farbe bemalen und ihn an die bereits vorhandenen setzen. So soll nach und nach eine immer längere Schlange entstehen. Mal schauen wie lange die noch werden wird. Und vielleicht findet die Idee auch noch Nachahmer. Platz für weitere Steine ist noch reichlich vorhanden. Nur Mut!

Endlich ist es soweit! Möge die Dammertüchtigung beginnen!

Jetzt geht’s los!!! Ein deutliches Indiz dafür, dass eine Baumaßnahme unmittelbar bevorsteht, ist die Einrichtung eines Maschinen- und Containerlagers. Ein solches Depot wird gerade auf der grünen Wiese vor der Hellberghalle eingerichtet. Genauer gesagt auf dem Bolzplatz. Egal, die Kinder müssen hier ja nicht unbedingt kicken. In Zeiten von Corona schon gar nicht. Und überhaupt, die können sich ja auf dem Spielplatz am Kindergarten austoben. KLEINER SCHERZ! Keine Frage, der Platz war sicher alternativlos! Sei’s drum, es geht jetzt also wirklich los mit der Hochwasserschutzmaßnahme. Kaum einer hatte die Umsetzung noch für möglich gehalten. Die ist im Uferbereich der Nahe seit vielen Jahren schon Dauerthema. Wie diese in die Landschaft installiert und funktionieren sollen, erklärten Vertreter der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD) schon 2013 im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Haus „Horbach“ in Hochstädten. Das Planfeststellungsverfahren sollte noch im gleichen Jahr eingeleitet werden. Mit der Umsetzung sollte 2014 begonnen werden. Das ist jetzt sieben Jahre her. Was wird gemacht? Beginnend an der Nahebrücke der Bundesstraße 41 flussabwärts bis zur Nahebrücke Hochstädten sollen die Deiche rechts und links erneuert beziehungsweise unterbrochen oder verlegt werden. Ursächlich für die Ertüchtigung des Hochwasserschutzes unter Berücksichtigung von Umweltschutzvorgaben sind zwei wesentliche Aspekte: Die bereits bestehenden Deiche beiderseits der Nahe sind zum einen zu niedrig und zum anderen sanierungsbedürftig. Der bestehende Deich zwischen dem Ortsteil Hochstädten und den Sportanlagen schützt derzeit die dahinterliegenden Acker- und Wiesenflächen. Aus wasserwirtschaftlicher Sicht besteht dafür jedoch kein Bedarf mehr. Der Teilabschnitt an der Naheschleife wird daher zurückgebaut und renaturisiert. Die Nahe erfährt dort auf 420 Meter Länge einen zusätzlichen Seitenarm, der durch eine kleine Insel vom Nahe-Bett getrennt werden soll. Die Fläche bietet reichlich Raum für Gestaltung, etwa für ein Naherholungsgebiet. Durch den Wegfall des Deiches ist es erforderlich, Hochstädten und die Sportanlagen durch zwei neue Querdeiche zu schützen. Im Zuge dieser Maßnahme wird sichergestellt, dass der Wiesbach als Zufluss zur Nahe auch bei auftretendem Hochwasser keine Gefahr mehr durch Rückfluss darstellen kann.

Das Wort zum Sonntag

Symbolisch die Bedeutung des Baumes und des Waldes unterstrichen – an sich ein guter Gedanke! In Zeiten von Stürmen, Borkenkäfer, Trockenheit und Waldsterben hat unsere Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) auf den schlechten Zustand des Waldes hingewiesen. Sicherlich gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht! In Zeiten von Corona hätte sie sich das Presse-Brimborium nämlich sparen können. Politiker-Kollegen ausladen, Bürgermeister erst gar nicht einladen, aber sich als Alleindarstellerin ins mediale Schaufenster stellen, hat ein Geschmäckle. Hat die gute Julia doch gar nicht notwendig. Angesichts des Drumherum, trat der Sinn dieser Baumpflanz-Aktion irgendwie völlig in den Hintergrund. Schon im Vorfeld, weil sich SPD-Mann Joe Weingarten zornig über seinen Rausschmiss äußerte. Für seine kritischen Worte bekam er viel Zuspruch. Unter dem Strich wurde es in dieser Art und Weise zu einer werbewirksamen „One-Women-Show“, zu dem der Tag des Deutschen Baumes missbraucht worden ist. Möge die Ulme trotzdem wachsen und gedeihen. Übrigens, auf der grünen Wiese war reichlich Platz, um Sicherheitsabstände im XXXL-Format garantieren zu können. Hauptsache der SWR war vertreten. Erst ein wenig mit Vertretern von lokalen Umweltschutzverbänden buddeln, dann Bäumchen rein ins Loch, ordentlich wässern – fertig. Zu guter Letzt noch schnell ein Interview für das Fernseh-Volk. 11 Uhr und die Frisur sitzt in Kirn! Schöne Bilder halt.  

Satirischer Wochenrückblick!

Über alles Möller oder was, Baumpflanzaktion von Julia Klöckner, Brauerei-Philosophie, Blaue Brauerei, Schwimmbad-Aussichten, Maskenpflicht

„Alles Möller oder was“? – Was wurde unter der Woche nicht alles gerätselt. Wer ist denn nun der ominöse Unbekannte, der sich bereiterklärte, für den Posten des Zweiten Beigeordneten zu kandidieren. Offiziell wurde zwar (noch) kein Name genannt, aber die Mehrheit ist sich darüber einig, dass es sich bei dem mutmaßlichen überparteilichen Heilsbringer nur um den EX-SIMONIANER Dirk Möller handeln kann. Ist das so? Nun, der entspricht so ziemlich als einziger Kandidat dem in der Zeitung abgebildeten Anforderungsprofil. Das war ja schon ziemlich konkret formuliert. Warum in Gottes Namen macht man um diese Personalie nur ein solches Geheimnis? Warum nur war man nicht der Lage, Ross und Reiter im gleichen Atemzug zu benennen. Beschädigt weder Person, noch Ansehen. Im übertragenen Sinne „nur Gucken, aber nicht anfassen“, geht gar nicht. Schade, der Kandidat ist augenscheinlich bei der Mehrheit des Stadtrates in Vorgesprächen durchgefallen. Wieso, weshalb, warum – darüber herrscht Stillschweigen. Stattdessen schickt die SPD einen eigenen Kandidaten ins Rennen, der wahrscheinlich von der CDU mitgetragen wird. Keine Überraschung! Eine Hand wäscht eben die andere, im Leben und vor allem in der Politik. Da kann der Möller noch so sehr von der Seitenlinie mit den Hufen scharren, ohne Mehrheit hat er keine Aussicht auf die „Regierungsbank“ eingewechselt zu werden. Wer hat‘s verbockt? Die SPD! Die lässt den Joker trotz Erfolgsgarantie auf der Bank versauern. Dabei hätte der bestimmt gestochen, oder besser, er hätte es möllern lassen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, hätten sich seine Ratschläge und sein Fachwissen bestimmt als hilfreich erwiesen. Politik aus einem anderen Blickwinkel heraus betrachten – passt! Bleibt zu hoffen, dass er sein ohne Zweifel vorhandenes Knowhow aus einer anderen Position heraus zur Verfügung stellen wird. Eher unwahrscheinlich. Größen der Marke Möller bieten sich nur einmal an und dann nie wieder. mehr

Wahrzeichen der Brauerei in ein tiefes blau getaucht!

Es war so etwas wie ein symbolischer Akt, was sich am gestrigen Abend in der Brauerei abspielte. Am Tag des Deutschen Bieres wurden die Brauerei-Gebäude samt Schornstein in ein tiefes blau getaucht. Ein Lichtspektakel in den Farben der Brauerei inmitten der Corona-Krise – passt! Blau ist die kühlste, reinste und tiefste Farbe und steht für das Unbewusste, für seelische Tiefe und innere Stille. Blau ist die Farbe der Treue. Und treu sind die Menschen im Kirner Land. Treu stehen sie an der Seite ihrer Brauerei in Krisen-Zeiten! Statt Feierlaune nahe am Tresen, gemeinsames innehalten, untermalt mit Musik aus der Ferne. Die Botschaft des Zusammenhaltes in einer wirtschaftlich schwierigen Phase wurde im Nu im Netz verbreitet. Besser kann man gelebte Solidarität und Gemeinschaft nicht demonstrieren. Eindrucksvoll! Durchhalten Brauerei, es kommen auch wieder bessere Zeiten. Kirn ohne Kirner Bier, wäre wie Idar-Oberstein ohne Schmuck oder Ravensburg ohne Spiele. Von daher, Blick nach vorne richten und kämpfen.

Tag des deutschen Bieres

Hunderte prosten sich im leichten Bieranzug zu, genießen die Biersorten der Kirner Privatbrauerei im Schatten des Schornsteines. Die Zapfhähne stehen nicht still, die Laune erreicht den Siedepunkt, Musik schallt durch die Luft und ebenso wird diese erfüllt vom verführerischen Grillfleisch-Duft – so oder so ähnlich läuft das Brauerei-Familienfest anlässlich des Feiertages, „Tag des Deutschen Bieres“, Jahr für Jahr ab. Doch in diesem Jahr herrscht Funkstille und gähnende Leere im Kirner Brauereihof. TOTENSTILLE! Das Coronavirus trägt Schuld daran, dass die ultimative Bierverkostung heute ausfallen muss. Was für ein Desaster. Doch hadern hilft ja nix, denn „Lebbe geht weiter“. Der geniale Spruch eines Fußball-Philosophen ist derzeit auf so viele Bereiche sowie Veranstaltungen und Feste übertragbar. mehr

Und was kommt jetzt? Gemäß dem Slogan „Der Krise zum Trotz“ greift die Privatbrauerei im Mai in die eigene Rezeptschublade. Die Sommeraktion bringt ab dem 4. Mai zwei neue Biere in den Handel. Es handelt sich um ein urtypisch gebrautes helles Sommerbier sowie einen naturtrüben frischen Radler. Also worauf noch warten liebe Bierfreunde, die Bierbrauer erfreuen uns mit neuen Spezialitäten – da ist Trinkgenuss garantiert!  

Wer ist der unbekannte Beigeordneten-Bewerber? Ist es der ehemalige SIMONA-Vorstand Dirk Möller?

WOW, die Gerüchteküche brodelt, und doch sagt jeder was anderes! Aktuell liefert der Blog mal wieder eine Runde geballte Spekulation. Die im Wochenrückblick verpackte Denkaufgabe für das Wochenende wurde rege genutzt. Die SPD schlägt Michael Kloos für die Wahl des Zweiten Beigeordneten der Stadt Kirn vor. Die Wahl wird bekanntlich notwendig, weil Peter Schwebel sein Amt zur Verfügung stellt. Im Zeitungsbericht heißt es weiter, dass offenbar ein zweiter Bewerber seine Bereitschaft signalisierte. Der Name wurde nicht genannt. Aber warum? Gemäß abgedruckten „Lebenslauf“, handele es sich um einen überparteilichen Mann, der hochqualifiziert daherkommt, über weitreichende wirtschaftliche Referenzen verfügt und zudem als stark vernetzt gilt. Klingt ganz nach einem Lottogewinn! Den Blog erreichte in den zurückliegenden Tagen einige Zuschriften von Menschen, die den EX-SIMONIANER Dirk Möller als den unbekannten Bewerber ausgemacht haben wollen. Zum einen, weil die Beschreibung auf ihn passe und zum anderen, weil es ihnen von mutmaßlichen „Insidern“ hinter vorgehaltener Hand bestätigt worden sei. Ist Dirk Möller der überparteiliche Kandidat? Kann man doch offen kommunizieren, oder nicht? Einer, den der Stadtrat in Vorgesprächen mehrheitlich ablehnte? Und wenn ja, warum? Übrigens, das Bauchgefühl des Blog tendierte ebenso in diese Richtung. Wer anderes in Kirn, kann das im Artikel angedeutete Anforderungsprofil auf sich vereinen? Von daher lehnt der Blog sich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster, wenn er in Möller jenen Kandidaten benennt, der seine Bereitschaft zur Unterstützung signalisierte. Letztlich, um im Ruhestand seiner Stadt mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Seine Fachkenntnis ist weitreichend bekannt. Warum seine Bewerbung in den üblichen Wahl-Vorgesprächen nicht mehrheitsfähig war, scheint auf den ersten Blick unerklärlich zu sein. Von einer gewissen Entfernung her beurteilt, klingt es ganz nach einem Angebot, dass man nicht ablehnen kann. Finde den Fehler?

Alle Angaben ohne Gewähr… 

Kirner Freibad in Corona-Sorge? Fällt die Saison aus?

Im Kirner Freibad dürfte zurzeit kräftig gearbeitet werden. Schließlich steht die Saison vor der Tür. Kurzum, alle bereiten sich auf die kommende Badesaison vor. Aber niemand weiß jetzt so ganz genau, Stand Mitte April, ob und wann das Spaßbad öffnen darf. Könnte die Saison gar ganz ausgesetzt werden? Von der Hand zu weisen ist das nicht. An manchen Badetagen herrscht Volksfeststimmung. Und Volksfeste, das wissen wir jetzt, sind bis Ende August verboten. Keine Frage, es herrscht (noch) große Ungewissheit. Wird es in diesem Sommer ungetrübten Badespaß dicht an dicht in den Becken sowie Handtuch an Handtuch auf der Liegewiese geben? Wohl kaum! Gemäß Aussagen von VG-Bürgermeister Thomas Jung, sollen die Vorbereitungen auf die Schwimmbadsaison weiterlaufen. Optimismus pur – passt. Bestenfalls, so Jung, soll das Planschen im Wasser für den einen oder anderen als Urlaubsersatz dienen. mehr

Satirischer Wochenrückblick 18. April

Über Kerbe-Frust, Beigeordneten-Wahl, Schloss-Geflüster, Kirner Bier…

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu – der „satirische“ Wochenrückblick auf dem Blog www.Hochstetten-Dhaun.info. Nicht alle finden Gefallen an dem etwas anderen Geschreibsel, inklusiven überspitzten Seitenhieben. Merke, alles nur Satire, wenn auch nicht immer auf den Punkt gebracht. Am ersten Wochenende nach einer verordneten Volksfest-Flaute dreht sich natürlich vieles um die Folgen. Nun ist es also raus. Bis Ende August dürfen keine massenmobilisierenden Highlights gefeiert werden. SCHADE! Besonders hart treffen wird das alle diejenigen, die direkt oder indirekt mit Veranstaltungen ihren Lebensunterhalt verdienen. Da ist guter Rat teuer. Exemplarisch vertiefen wir das mal am Beispiel Kirner Kerb. Erstmals hätte der neu gewählte Bürgermeister Frank Ensminger den Fassbier-Anstich übernommen. Was hat der Kerle nicht schon im Brauerei-Keller geübt, um zielsicher rüberzukommen. Vergebene Liebesmüh. Er wird es verkraften. Verkraften werden es auch die Handballer, die mit ihrem Weinstand stets für Furore und volle Abteilungs-Kassen sorgten. Schwerer dürfte diese und andere gleichgelagerter Absagen Marktwirt Frank Weikert treffen. Er verdient mit solchen Engagements schließlich seinen Lebensunterhalt. Die Situation ist zudem bitter für alle Schausteller und fahrende Händler. Kann man auch etwas Positives aus der Absage ziehen? Nun, Stadt und Brauerei sparen sich die Ausgaben für Organisation, Musik und den kommunalen Frühschoppen. Vorerst, denn man kann ja noch nicht abschätzen, inwieweit nicht mehr Geld in die Kerb 2021 gepumpt werden muss, um diese wieder anzukurbeln. Egal wie es kommen mag, es sind bescheidene Aussichten. mehr

Unendliche Geschichte Dhauner Schloss

„Heute haben wir ein Brainstorming zur Weiterentwicklung von Schloss Dhaun gemacht.“ Landrätin Bettina Dickes hat diesen Satz gepostet. Zur Erklärung: Brainstorming ist die Abkürzung für „using the brain to storm a problem“, was im Deutschen so viel heißt wie „das Gehirn dazu verwenden ein Problem zu stürmen“. Es ist also eine Methode Ideen von mehreren Menschen zusammenzutragen.“ Konkret haben die Beteiligten darüber geplaudert, wie man das Schloss für den Tourismus effektiver bewerben oder für Besucher attraktiver gestalten kann. Was bei der Plauderstunde herauskam, darüber informierte die Gemeinschaft der „Schloss-Förderer“ ausführlich in der Zeitung. Neben dem üblichen Hinweisen auf den Pavillon – der plötzlich auf der Kippe zu stehen scheint – und dem noch immer nicht wirklich sichtbaren Lanz-Engagement, wurden wohl auch die laufenden Kosten und der Schlosspark thematisiert. Apropos Investitionen. Das war doch mal was. Wo ist der Überschuss aus dem Romantischen Gartenfest hingeflossen? Darüber steht kein Wort in dem neuerlichen Artikel. Diese Information hätte mal dringend eingeholt gehört. Die Einnahmen aus 2019 sollte doch ausnahmslos zweckgebunden auf dem Schloss bleiben. Gutes Geld! „Abzüglich aller Unkosten fließt der komplette Überschuss in die Erhaltung des Schlosses,“- hieß es in einer Pressemitteilung eine Woche vor dem Fest. Warum wurde diesebzüglich nicht mal nachgehakt? Die Frage lliegt doch auf der Hand. Komplett alles, also nicht nur alle Standgelder, sondern auch der Eintritt. Las sich gut seinerzeit! Da dürfte ein hübsches Sümmchen zusammengekommen sein. Der Blog schätzt rund 20 000 Euro. Was ist mit dem Geld passiert? Wo wurde es verbaut? Was wurde angeschafft? Warum wird diesbezüglich nicht aufgeklärt? Wie lange will man noch warten mit dem Gang in die Öffentlichkeit? Transparenz geht anders. Warum nur immer diese Geheimniskrämerei? Sollten diese Zeiten nicht längst vorbei sein? Erklären Sie dieses leidige Thema endlich zur Chefsache, Thomas Jung! Wir alle haben ein Recht darauf zu erfahren, welche Summe zusammengekommen ist und welcher Verwendung diese zugeführt worden ist. Die Tatsache, dass zu diesem Thema stets geschwiegen wird, könnte von manch einem Beoabachter als Hinweis darauf verstanden werden, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen könnte.

Ein kurzer wirtschaftlicher Einwurf

Kirn und das Kirner Land stehen in der Corona-Krise still, Einnahmen brechen weg, aber Kosten laufen weiter. Alleine Kirn muss mit einem Einbruch an Gewerbeeinnahmen in beträchtlicher Höhe rechnen. Die Stadt wird es besonders hart treffen, weil die sowieso nicht so weich gebettet ist. Spare in der Zeit, dann hast du in der Not – der Kleinstadt mir Herz dürfte diese Binsenweisheit aktuell wenig helfen, selbst reicheren Kommunen drohen angesichts von Corona große Löcher in den Kassen. Die Corona-Krise macht gewiss vor keiner Gemeinde halt, trifft aber besonders jene hart, deren Haushaltszahlen schon vorher tiefrot waren. Kann Kirn auch nur annähernd die Schuldenfalle überwinden? Die Vorboten, wie es nach Corona aussehen könnte, dürfte das Rathaus, um den neuen Chef Frank Ensminger, schon erreicht haben: Bei der Gewerbesteuer wird es wohl eher Mau aussehen. Ein diesbezüglicher Einbruch hatte sich schon vor Corona angedeutet. Düstere Zeiten sind vorprogrammiert. Luftschlösser dürften auf lange Sicht passé sein. Mit einem schmerzlichen Investitionsstau muss gerechnet werden. Da ist guter Rat teuer. Ideen und Kreativität sind mehr gefragt denn je sowie auch parteiübergreifender Zusammenhalt. Die momentane Krise ist erst der Anfang. Hoffentlich kann Kirn Krise.

Solidar-Happening-Card

Merke, wenn für ein gemeinsames Ziel alle an einem Strang ziehen, kann unter dem Strich nur etwas Gutes dabei herauskommen. Die Entwicklungen der letzten Wochen haben mitunter den Einzelhandel sehr getroffen. Insgesamt befinden wir uns in einer außergewöhnlichen Zeit, die uns alle sehr viel abverlangt. Die Gesundheit aller hat dabei oberste Priorität. Doch in besonders schwierigen Zeiten ist Kreativität und Ideenreichtum willkommen. Die Corona-Krise erfordert vor allem eines, nämlich Handlungsschnelligkeit. Um ein bisschen Normalität nach Hause zu holen und den Handel anzukurbeln, ist der Werbegemeinschaft „Kirn aktiv“ mit der Solidar-Hapening-Card in silber und gold ein echter Coup gelungen. 50 Euro kostet die silberne Karte. Fünf Euro gibt es on top. Die goldene Karte ist für 100 Euro zu haben. Einkaufen kann man mit dieser in einem Wert von 110 Euro. Keine Frage, die Gewinner sind die Kunden, die je nach Farbe einen Bonus von fünf oder zehn Euro geschenkt bekommen. Mehr einkaufen für weniger Geld – passt. Diese Solidar-Happening-Card sollte man sich daher nicht entgehen lassen. Ähnlich wie die Shopping-Card, gilt diese in allen Geschäften unter dem Dach von „Kirn-aktiv“.  Die Werbegemeinschaft unterbreitet ein Angebot, dass wir Kunden nicht ablehnen sollten. Zu haben sind diese bei allen Banken sowie online bei „Kirn aktiv“.  Aufgrund der aktuellen Ereignisse möchte „Kirn aktiv“ versichern, dass Sie da sind für ihre Kunden. Gut gemacht. Jetzt müssen diese nur noch zuschlagen. Also worauf noch warten liebe Kunden, „Kirn aktiv“ schenkt Euch Geld, da solltet Ihr nicht zögern, sondern zuschlagen. Beweist Eure Solidarität. Und beim Einlösen auch an die kleinen Geschäfte denken.

Volksfeste bis 31. August abgesagt!

Pustekuchen mit NIX WIE ENUNNER! Kerbe-Gänger, Ihr müsst jetzt alle stark sein. Wie die Bundesregierung heute veröffentlichte, sind alle großen Volksfeste bis zum 31. August abgesagt. Im Klartext bedeutet das keine Kirner Kerb, kein Spießbratenfest in Idar-Oberstein und auch kein Veitsrodter Prämienmarkt sowie Kreuznacher Jahrmarkt. Die Nachricht ist bitter, aber folgerichtig. So wirklich keiner hatte noch ernsthaft daran geglaubt, dass diese Highlights entlang der Nahe, angesichts der Gesundheitskrise, hätten stattfinden können. Danke Corona! Danke für eine gewaltige Lücke. Die Nachricht dürfte einige Branchen schwer treffen. Allen voran die Schausteller und fahrenden Händler sowie auch Brauereien und Getränkehandlungen. Die Besucher werden es sicherlich leichter verschmerzen. Die müssen zwar auf ihr Vergnügen verzichten, sparen unterm Strich aber Geld. Auf ein Neues in 2021. Hoffentlich halten die arg Betroffenen bis dahin durch.

Kirner Privatbrauerei leidet massiv in der Corona-Krise!

Die deutschen Brauer können über die unzähligen Bier-Witze in Bezug auf Corona und die Folgen nur schwer lachen. Denen frieren eher die Gesichtszüge ein. Die Branche ist durch das Virus extrem getroffen. Auch die Kirner Privatbrauerei leidet massiv unter Geschäftseinbußen. Das neue Coronavirus hat die Zapfhähne zum Stillstand gebracht. Die Gastronomie ist weggebrochen, das Vereinsleben heruntergefahren, Veranstaltungen abgesagt. Kurzum, das gute Kirner ist nur noch in den Haushalten gefragt. Keine Frage, der Bierabsatz ist massiv ins Stocken geraten. Zukunft offen. Logisch, wenn die Feste ausfallen, wird das ein Loch reißen. Da ist guter Rat teuer. Keine Frage, in Kirn geht die Bier-Angst um. mehr

Thomas Barrois noch immer Bürgermeister?

In der Google-Spalte wird Thomas Barrois noch immer als Bürgermeister gelistet.

Sachen gibt es. Da hat mich doch letzte Woche eine freundliche Polizistin aus Kirn telefonisch um Rat gefragt. Sie sei auf der Suche nach der Telefonnummer des Ortsbürgermeisters Thomas Barrois. Den müsse sie in einer dienstlichen Angelegenheit sprechen. Hallo Mädchen, etwas nicht mitbekommen? Barrois ist schon zehn Jahre nicht mehr Chef in Hochstetten-Dhaun. Nur war die wahrscheinlich keine Insiderin und fragte Google um Rat. Und tatsächlich, gibt man Hochstetten-Dhaun in der Suchmaske ein, ploppt bei Bürgermeister in der Seitenleiste Thomas Barrois auf. Find den Fehler? Der Dame in Uniform ist kein Vorwurf zu machen. Alles richtig ermittelt. Unter dem Strich waren ihre Recherchen erfolgreich, weil der Blog, den sie für eine offizielle Dorf-Homepage hielt, aufklären konnte. Wahr ist, dass Barrois schon lange seine Zelte in Hochstetten-Dhaun abgebrochen hat und dennoch das Amt des Ortsbürgermeisters innehat. Zumindest laut Google. Wahr ist aber auch, dass die Ortsgemeinde in all den Jahren es nicht für notwendig erachtet hat, diesen Eintrag zu korrigieren. Ist doch ein leichtes Google, sprich Wikipedia, auf die neue Personalie hinzuweisen. Man muss es halt nur machen. Kleiner Lapsus, der zwar nicht weiter stört, aber die Hilflosigkeit der handelnden Personen im Umgang mit dem Internet belegt. Schwamm drüber, der Blog ist ja da und klärt gerne auf, zumal, wenn am anderen Ende der Leitung so nett gefragt wird.    

Oster-Wochenrückblick

Über Hotspot Kletterfelsen, Notwendigkeit Wertstoffhof, Werbe-Imagefilm, Bürgermeister-Unterstützer, Corona und die Folgen, Osterbotschaft…

Grillen in Zeiten von Kontaktsperre – ist das erlaubt? Was gibt es Schöneres, als bei schönem Wetter draußen gemeinsam zu grillen? Doch darf man in der Corona-Zeit noch ein Feuer in der Öffentlichkeit entzünden, geschweige denn sich darum dicht gedrängt versammeln? Wohl kaum! Dennoch ,so geschehen am Karfreitag im Bereich der Oberhausener Felsen, wo es sich eine größere Gruppe auf der grünen Wiese neben dem voll besetzten Parkplatz genüsslich schmecken ließ – ausgelassene Stimmung inklusive! Mutmaßlich wurde der nach einer gemeinsamen Klettertour angezündet. Mehr als ein Dutzend dürfte sich da auf grüner Wiese zusammengefunden haben. Nicht zu vergessen eine Fülle von Kletterern, die sich zeitgleich noch in den Felsen austobten. Schönes Wetter eben. Insgesamt ein Bild ungetrübter Stimmung, als ob der komplette Bereich virusfreie Zone wäre. Stellt sich die Frage, warum man dem Treiben keinen Einhalt gebietet. Wenn schon der einsam gelegene Heimberg-Turm in Waldböckelheim aus Tourismus-Gründen gesperrt ist, dann sollten es die Oberhausener Felsen erstrecht sein. mehr

Der Blog hat sich bei der Corona-Prognose verrechnet!

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt am 10. April bei nunmehr 145 Erkrankten. Das Wachstum ist weiterhin nicht so stark zu erwarten wie landes- oder bundesweit, was damit zusammenhängen kann, dass es doch recht lange bis zum ersten bestätigten Fall im Kreis Bad Kreuznach gekommen ist und so die Maßnahmen zu einem früheren Zeitpunkt greifen konnten. Und wie können wir von diesen verbrieften Zahlen weiter in die Zukunft schauen? Gelassen! Zur Erinnerung: Der Blog hat unlängst an einem Modell errechnet, dass ein Höchststand an Infizierten mit 169 erkrankten Menschen am 10.April. Die bisher Gesamtinfizierten (mit genesenen Patienten) wären 246 knapp 1,5x so hoch. Der stärkste Neuanstieg an Patienten gäbe es am 05.April mit 10 Fällen. Nach dem 10. April wäre der Höchststand erreicht, was natürlich heißt, dass es weiterhin Neuinfektionen geben wird, die Geschwindigkeit der Ausbreitung aber langsamer werden sollte. Asche über mein Haupt, die Rechnung ging nicht auf! Gut so! der Blog hat sich um rund 100 Infizierte vertan. Die Ansteckungswelle kam früher zum Stocken, als errechnet. Das kann nur bedeuten, dass die Maßnahmen früher und deutlicher griffen als erwartet. Doch besser so, als umgekehrt und die Fallzahlen wären zum Stichtag 10. April viel höher ausgefallen. War ja auch alles ohne Gewähr. Bleibt abzuwarten, wie sich die Zahlen weiterentwickeln, etwa, wenn die Einschränkungen sukzessive gelockert werden. Keine Frage, das Virus bleibt latent gefährlich.

Imagefilm wirbt für lokalen Einkauf!

„Bitte schenken Sie Ihrer Küche einen freien Tag“ – dem Schlusswort von VG-Bürgermeister Thomas Jung ist nichts hinzuzufügen. Unter dem Titel „Lokal einkaufen geht auch anders“ – hat die Verbandsgemeinde Kirner Land einen kleinen Imagefilm mit Händlern aus Kirn und Umgebung abgedreht und auf Facebook veröffentlicht. Spät zwar, doch wie heißt es im Volksmund doch so treffend, spät ist besser als nie. Nacheinander stellen von Schließung betroffene Einzelhändler ihren Bestell- und Lieferservice vor. Der umfasst sowohl Kleidung, als auch Blumen, Uhren, Spielwaren oder Drogerieartikel und, und, und. Wahr ist, Gastronomie- und Einzelhandel trifft die Corona-Krise am härtesten. Daher ist die Plattform eines gebündelten Bestell- und Lieferservice als eine Art Dienstleistung zu werten, um das Defizit wenigstens ein wenig abzumildern. Wahr ist aber auch, dass den Menschen in dieser verrückten Zeit nicht unbedingt der Kopf nach einem etwas anderen Einkaufs-Bummel steht. Es fehlt einfach das gewisse Lustgefühl, das es unbedingt braucht, um etwa in neue Frühjahrskollektionen einzutauchen. Und beim Blick in den heimischen Schrank wird gleich jeder feststellen, dass neue Klamotten via Home-Service noch warten können. Kommen ja auch wieder bessere Zeiten. Keine Frage, die meisten Kunden beschränken sich eher auf das Notwendigste dieser Tage. Zu viel sollte man sich daher nicht versprechen von der Aktion. Der Blog drückt jedenfalls die Daumen, dass die Botschaft ankommt und an der einen oder anderen Stelle Früchte trägt. Was die Gastronomie angeht, ist der selbst ganz vorne mit dabei. Insgesamt betrachtet, wäre es sicherlich sinnvoller gewesen, Gutscheine mehr in den Fokus zu rücken.    

Frühlings-Impressionen

Ein kleines Liedchen gefällig: „Der Frühling liebt das Flötenspiel und auch auf der Posaune ist er bei guter Laune, und niemals wird es ihm zuviel.“ – Wer kennt den Kanon nicht? Ein Klassiker aus dem Film die Feuerzangenbowle. Der Frühling steht für Frische und Blütenpracht. Man kann sich derzeit gar nicht satt genug sehen an der Schönheit. Hier mal ein paar Schnappschüsse aus Hochstetten-Dhaun und Umgebung.

Unendliche Geschichte Wertstoffhof!

Ach wie war das noch so schön, als wir den Wertstoffhof noch vor unserer eigenen Haustür wussten. Mitten im Kirner Land am Steinbruch untergebracht – passte! Die innig geliebte Anlaufstelle ist schon lange Geschichte. Und auch wenn die Bürgermeisterkandidaten in ihren jeweiligen Wahlkämpfen stets eine Lösung in Aussicht stellten, passiert ist bis dato nichts. An die Fahrt nach Bad Sobernheim werden wir uns gewöhnen müssen – und das auf Dauer. Leider! Zumindest lässt sich kein Licht am Ende des Tunnels erkennen. Dass dieses Thema den Menschen fortwährend unter den Nägeln brennt, konnte man in jeder Fragerunde anlässlich der verschiedenen Bürgermeister-Wahlveranstaltungen klar erkennen. Ob sich im Kirner Land irgendwann wieder eine Alternative bietet? Eher nicht, denn der Landkreis verfolgt andere Pläne. Und die VG Kirner Land Kirn schippert nicht auf Konfrontationskurs. Wir bleiben Mülltouristen und müssen reisen. Zugegeben, Bad Sobernheim ist jetzt keine weite Strecke, aber lästig ist es allemal. Sei’s drum, bis zum 20. April ist die Abgabe dort eh eingestellt. Corona-Pause. Warum die überhaupt ausgerufen wurde, verstehe wer will. Wohl bei keiner anderen Dienstleistung, und nichts Anderes ist die Müllentsorgung am Platz, ist derart viel Sicherheitsabstand garantiert. Übertriebene Maßnahme, die ja jetzt korrigiert worden ist! Man ist lernfähig im Kreishaus.

Vom Sheriff zum Bürgermeister: Nahezu 100 Tage ist „Lucky-TJ“ jetzt am Ruder!

Kinder, wie die Zeit vergeht. Der parteilose VG-Bürgermeister Thomas Jung ist seit seiner Vereidigung am 9. Januar nahezu 100 Tage im Amt. Was ist bisher hängengeblieben von seinem Wirken? Nun, revolutionäres sicher nicht. Dafür war die Zeit zu kurz und die Themen zu rar. Das Rad muss er ja auch nicht neu erfinden. Dennoch, was kommt rüber von „Lucky TJ“, dem ehemaligen Sheriff und jetzigem Chef der Verwaltung. Hier eine vage Beurteilung aus der Ferne:

„Frischer Schwung mit Thomas Jung“ – diese Schlagzeile hatte er sich selbst für eine Berichterstattung in der Zeitung, nach dieser üblichen ersten Bilanz-Zeitspanne, auserkoren. Nun, da die Frist in den kommenden Tagen abläuft, stellt sich die Frage, inwieweit „Luck-TJ“ seiner Prognose von damals gerecht werden konnte? Wie schaut es aus mit dem frischen Schwung und an was lässt sich der überhaupt festmachen? Schwierig! Auf Anhieb will dem Blog so gar nichts an richtungsweisenden Entscheidungen einfallen, die mit seinem Engagement unmittelbar in Verbindung gebracht werden könnten. So richtig hat sein Stempel (noch) keinen Abdruck hinterlassen. Vielleicht intern, aber das mag kein Außenstehender beurteilen. Dafür bräuchte es schon eine hausinterne Vorgesetztenrückmeldung, aber wie der Name schon verrät, wäre die dann ja auch nicht öffentlich.

Unbedingt neue Themenfelder sind in den vergangenen drei Monaten jedenfalls nicht beackert worden. Zumindest ist beim Blog nichts zählbares hängengeblieben. Und der kann sich ja auch nur an Veröffentlichungen orientieren. Was trägt die Handschrift von Jung? Gute Frage, nächste Frage! Was gibt es Neues? Gibt es wirklich so gar nichts? Richtungsweisende Planspiele und Projekte wurden jedenfalls nicht aus seinem Büro im VG-Gebäude angeschoben, geschweige denn vermeldet. Die ersten 100 Tage verliefen also relativ geräuschlos ab. Vielleicht nehmen die internen Umstrukturierungen nach der Fusion noch viel zu großen Raum ein, um nach außen hin den großen Macher und Visionär geben zu können. Erst muss der eigene Stall passen, bevor man sich mit Projekten hinauswagt. Ist das seine Philosophie? Wir wissen es nicht!

Und seit Corona ticken die Uhren eh anders. Alles ist dem Virus untergeordnet. Da ist Jung ungewollt als Krisenmanager gefragt. Wobei, dahingehend ist ihm seine Freundin Bettina Dickes um einiges voraus. Ist ja auch mehr ihr Spielplatz. Das öffentliche Leben steht still. Politische Entscheidungen werden vertagt. Zählbares, Fehlanzeige. Fazit: Jung regiert bisher ohne großes Tamtam. Langsame Herangehensweise – passt! Erst mal ruhig angehen lassen und sich einen Überblick verschaffen. Hauptsache, er hat seinen Laden im Griff. Von einem verwegenen Cowboy, der mit dem Versprechen von neuen Impulsen, klugen Ideen und frischen Gedanken angetreten ist, spürt man bisher recht wenig. Die Fenster einen Spalt zu öffnen ist zu wenig. Für eine gründliche Durchlüftung braucht es Platz. Daher ist die in der öffentlichen Wahrnehmung bisher (noch) nicht angekommen. Kurzum, eine Beurteilung nach 100 Tagen ist angesichts der momentanen Umständen keinesfalls angezeigt. Nach Corona wird geurteilt. Daher, Wiedervorlage in ein paar Wochen.

Die Rolle der Katholischen Kirche in der Corona-Krise!

In der Akutphase der Corona-Krise spendete der Papst den besonderen Segen „Urbi et Orbi“. Schön! Vielen Dank nach Rom für die aufmunternde Geste. Besser wäre jedoch gewesen, der Vatikan hätte statt frommer Wünsch Geld gespendet. Das wird nämlich dringender benötigt. Jedenfalls mehr als alle Worte. In Rom und überall auf der Welt sitzen die Kirchenmänner auf einem riesigen Batzen davon. Andere sollen immer spenden, aber die Katholische Kirche macht sich stets einen schlanken Fuß. Das war so, das ist so und wird wohl auch zukünftig immer so bleiben. Hey, christlich geht anders. Gerade in Italien, wo das Epizentrum der Corona-Krise in Europa für massives Leid sorgte, braucht es dringend finanzielle Unterstützung. Das Land liegt am Boden. Liebe Katholische Kirche, jetzt könnt Ihr mal Nächstenliebe und Barmherzigkeit aktiv leben. Öffnet nicht nur Euer Herz, sondern auch die Schatulle. mehr

Bettina Dickes kann Krise!

Bildchen hier, Bildchen da, keine Frage Bettina Dickes ist omnipräsent in den öffentlichen Netzwerken. Immer gut gelaunt, immer keep smiling, immer posierend bei jedem Anlass. Die Politikerin lächelt charmant und sympathisch in jede Kamera. Für manche top, für manche etwas to mutch!  Wahr ist, auch unter widrigen Umständen zeigt Dickes stets eine optimistische Lebenshaltung. Und die transportiert sie in den Landkreis. Gut so! Bewahren Sie Ihr lächeln und lächeln Sie weiter. Wahr ist aber auch, dass sich die Landrätin keinesfalls nur auf Schnappschüsse und bunte Bildchen reduzieren lässt. Im Gegenteil: Die „Mutti“ des Landkreises geht gerade jetzt in der Corona-Krise als Frontfrau vorneweg und packt an, und dies, ohne auf die Uhr zu schauen. Kurzum, die Frau hat einen Plan. Respekt! mehr

Eingeschränktes Sichtfeld: Heckenschnitt gefällig?

Schauen Sie die Bilder und Urteilen Sie selbst – wäre hier nicht ein radikaler Hecken-Schnitt geboten? Mehr braucht es hier gar nicht, um diesen schönen Aussichtspunkt annähernd luxuriös zu gestalten. Die geschwungene Relax-Liege wuchert von einer Seite fast schon zu. Bequem ist die körperangepasste Liegefläche aus Holz jedenfalls. Zugegeben, ein Anstrich wäre bitter notwendig, aber das ist ein anderes Thema. Der weite Blick nach links über das Nahetal, ist aus der Liegeposition heraus betrachtet schon super. Geradeaus, der nach Hochstädten, ist dem Ruhesuchenden hingegen verwehrt. Warum? Hecken versperren die Sicht. Ein Radikalschnitt wäre hier angebracht und wünschenswert. Der dürfte im Nu erledigt sein. Es handelt sich „nur“ um Wildwuchs, sodass Naturschützer gegen die Maßnahme sicherlich nicht Sturm laufen würden. Nur machen müsste man es halt. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Wie immer halt! Dabei wäre das lauschige Plätzchen mit einem ganzjährig garantierten Rundumblick perfekt. Wer sich hier niederlässt, will so schnell nicht mehr auf die Füße. Warum auch? Verweilen, Entspannen, Genießen – das passt. Stellt sich abschließend die Frage, warum nur hier und nicht auch woanders. Auf dem Gipfel des Hellberges etwa, wo noch nicht mal eine gewöhnliche Bank den Ankömmlingen eine herkömmliche Sitzmöglichkeit bietet. Dort eine solche Ruhemöglichkeit, das wäre doch der Hammer. Und wenn man gerade dabei wäre welche anzuschaffen, dann kämen noch einige andere lauschige Plätzchen in Frage. Der Blog hätte da ein paar Vorschläge im Köcher.    

Zusätzlicher Krankenwagen-Standort bei Realschule plus „Auf Halmen“ eingerichtet!

Krankenwagen-Standort Realschule

Rettungsdienst und Notfallversorgung im Kirner Land laufen in der Regel vom Standort am Krankenhaus aus. Nicht ganz! In Zeiten der Corona-Pandemie hat man sich nunmehr dazu entschlossen, den Standort zu splitten. Ein weiterer Stützpunkt, mit einem vorgehaltenen Fahrzeug samt Besatzung, kommt nunmehr hinzu. Der ist an der Realschule plus „Auf Halmen“ untergebracht. Tagsüber sollen von hier aus die alltäglichen Einsatzfahrten koordiniert und abgewickelt werden. Die Auslagerung oder räumliche Trennung in Zeiten von Corona ist wohl notwendig geworden. Die hat den Vorteil, dass Patienten ohne Corona-Verdacht keiner unnötigen Infektionsgefahr ausgesetzt werden. Guter Gedanke! Eine Durchmischung wird somit ausgeschlossen. Die Einrichtung ist ein weiterer Beleg dafür, dass man sich im Landkreis Bad Kreuznach mit der Thematik intensiv auseinandersetzt. Überall wird optimiert und an Stellschrauben gedreht. Gut so! Noch herrscht im Kirner aber kein Corona-Patienten-Alarm. Das darf gerne so bleiben!

Wappensaal hofft auf Zeitplan

„Am Zeitplan hat sich zunächst nichts geändert.“ – Marco Fritz hat noch Hoffnung, dass die Eröffnung des Wappensaals in Dhaun wie geplant erfolgen kann. Pünktlich zum Start in die Freiluft-Saison, soll der Wappensaal in Dhaun öffnen: „Wenn alles gut geht Ende April, spätestens jedoch zum 1. Mai. Alles laufe wie am Schnürchen. Die Vorbereitungen seien nahezu abgeschlossen. Einzig, das Coronavirus könnte dem neuen Betreiber jetzt noch einen Strich durch die Rechnung machen. Das wäre bitter für einen, der dem Start regelrecht entgegenfiebert. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, aber wenn sich die Situation nicht radikal zum Guten wendet, dann wird das wohl mit dem symbolischen Tanz in den Mai, mit kühlen Getränken, Kaffee- und Kuchen oder typischen Gerichten aus der Biergarten-Karte, unterhalb des Schlosses nichts werden. Vielleicht erleben wir ja einen Trend, der Optionen für die momentanen Einschränkungen offen lässt. Schließlich wird die große Terrasse Anlaufstelle. Und die garantiert Abstände zwischen den Tischen. „Hätte, hätte Fahrradkette“. Warten wir die Entwicklung einfach ab. Der Blog berichtet zeitnah darüber, wann und wie es losgehen wird.

Das Wort zum Sonntag

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt am 4. April bei nunmehr 137 Erkrankten. Gemäß Landkreis entspricht dies einem Anstieg der dem Gesundheitsamt schriftlich bestätigten Infektionen um zehn. Acht Personen davon sind demzufolge in stationärer Behandlung. Das Wachstum ist weiterhin nicht so stark zu erwarten wie landes- oder bundesweit, was damit zusammenhängen kann, dass es doch recht lange bis zum ersten bestätigten Fall im Kreis Bad Kreuznach gekommen ist und so die Maßnahmen zu einem früheren Zeitpunkt greifen konnten. Und wie können wir von diesen verbrieften Zahlen weiter in die Zukunft schauen? Gelassen! Zur Erinnerung: Der Blog hat unlängst an einem Modell errechnet, dass ein Höchststand an Infizierten mit 169 erkrankten Menschen am 10.April. Die bisher Gesamtinfizierten (mit genesenen Patienten) wären 246 knapp 1,5x so hoch. Der stärkste Neuanstieg an Patienten gäbe es am 05.April mit 10 Fällen . Nach dem 10. April wäre der Höchststand erreicht, was natürlich heißt, dass es weiterhin Neuinfektionen geben wird, die Geschwindigkeit der Ausbreitung aber langsamer werden sollte.

Die Zahlen tragen dem Blog-Modell bisher Rechnung. Man darf gespannt sein inwieweit die wie prognostiziert eintreten.

Satirischer Wochenrückblick 4. April

Ein Grußwort des neuen Bürgermeisters für die Homepage, das muss sein. VG-Bürgermeister Thomas Jung hat Frank Ensminger diesen „Auftrag“ bei dessen Vereidigung mehr oder weniger augenzwinkernd erteilt. Klar, ein Grußwort zu schreiben ist üblicherweise Chefsache. Nun, wann und wie richtet der gelbe FDP-Jung die passenden Worte – vielleicht sogar in Reim-Form – an seine Bürger? Fesselnd sollte es sein, aber nicht langatmig. Besonders wäre wünschenswert, eben dem Typ Bürgermeister entsprechend. Der Blog hätte da einen kurzen und knappen Vorschlag von Worten, die gewiss einschlagen werden wie ein Bombe und Ensminger schon in der Frühphase zum beliebtesten Stadtchef aller Zeiten werden lassen – und zwar in Nullkommanix. mehr

Hochstetten-Dhaun, ein einziges Wildtiergehege?

Wegen der Corona-Krise sind derzeit landauf landab alle Streichelzoos und Wildtiergehe für Besucher geschlossen. Alle? NEIN, in Hochstetten-Dhaun kann man noch reichlich Muffel-Wild in freier Wildbahn beobachten. Oft sind die Einzelgänger oder Herden sogar recht zutraulich. Die Nähe zu Menschen ist für die Tiere jedenfalls kein Problem. Zumeist sind die auf der Dhauner Höhe sowie rund um den Karlshof, bis hinunter nach Johannisberg, anzutreffen. Fast majestätisch präsentiert sich der eine oder andere stolze Bock, ähnlich einem Auftritt während eines Foto-Shootings. Stellt sich die Frage, warum in freier Wildbahn geborenes und aufgewachsenes eher scheues Wild, sich wie selbstverständlich an Menschen herantraut. Als ob es das normalste von der Welt wäre, sich bisweilen sogar streicheln und füttern zu lassen. Hochstetten-Dhaun, ein einziger harmonischer Kuschelzoo? Wohl eher nicht. Eine Erklärung könnte sein, dass die Tiere, aus welchen Gründen auch immer, Menschen gewöhnt sein könnten, weil sie vielleicht nicht immer in der freien Wildbahn ihr Dasein fristeten? Reine Spekulation.

Blick über den Tellerrand: Provinzposse in Hundsbach

In welcher Welt leben wir eigentlich? Auf die Frage des SWR an den Wirtschaftsminister Volker Wissing, konkret zur Breitbandversorgung in Hundsbach, antwortete der verallgemeinernd und oberlehrerhaft: „Was der Landkreis da gemacht hat, welcher Fehleinschätzung die Landrätin da unterlag bei den Vertragsverhandlungen weiß ich nicht.“ Arrogant und von oben herab rüffelte er Landrätin Bettina für ihr Verhandlungsversagen. Anstelle zu helfen, nur Schuldzuweisung. Das wars! Pfui!!! Anstatt den Hundsbachern eine Perspektive aufzuzeigen, zeigte er denen bloß die kalte Schulter. Gemäß dem Motto, „was geht mich das an“ ließ er das Aufbegehren nur an sich abperlen. Politiker, die sich so abweisend gegenüber ihrem Wahlvolk verhalten, braucht es nicht. Der Wirtschaftsminister sollte sich für diesen Auftritt schämen. Aber sowas von. mehr

Ernennungsurkunde überreicht!

Frank Ensminger legt los!“ Es war eine kurze, aber wichtige Stadtratssitzung. Der 58-jährige ist beim einzigen Tagesordnungspunkt am 1. April von der Ersten Beigeordneten Christa Hermes vereidigt worden. GLÜCKWUNSCH! Der FDP-Mann gewann die Wahl deutlich vor seiner Konkurrentin. Möge er ein glückliches Händchen bei allen seinen zukünftigen Entscheidungen beweisen. Apropos Händchen. Die typischen Händeschläge vor und nach der Vereidigung mussten ausfallen. Auch die kleine Feier danach. Aber es wird ja noch genügend Gelegenheiten nach der Corona-Krise geben. Drücken wir ihm mal kräftig die Daumen, dass er es schafft, den Stadtrat überparteilich auf Kurs zu bringen, damit die Stadt gestärkt aus der Fusion hervorgeht. Die Aufgabe als ehrenamtlicher Steuermann wird schwer genug werden. Glück auf!  

Café Schläger

Aus und vorbei mit den süßen Verführungen!

Das „Café Schläger“, das letzte der großen, echten alten Cafés in Kirn, schließt. Es bricht mir brutal das Herz, zumindest den Teil davon, der für süße Verführungen sowie Eis- und Kuchengenuss schlägt. Und der ist ziemlich ausgeprägt und gut durchblutet. Das Pochen wird immer dann heftiger, wenn ich meine Favoriten Café, Waldmeister- sowie Sahne-Gries im Dreierpack aufgetürmt in der Waffel genüsslich schlecke. Und damit soll jetzt Schluss sein? Die unwiderstehliche Kombination wird mir fehlen. Und wie! Versüßt mit einem Klecks Sahne in der Wundertüte – oh wie ich „Schlägers“ vermissen werde. Über die Sommermonate hinweg drückte ich mir mehr als es der Figur lieb sein konnte, die Nase regelrecht an der Glasscheibe platt. mehr

Hochstetten-Dhaun, Deine Verkehrsschilder!

Straßenschilder und Hochstetten-Dhaun, eine unendliche Geschichte. Viele sind nicht mehr lesbar, sind verrostet oder fehlen gleich ganz. Wohin man auch schaut, es herrscht an allen Ecken und Enden Unterhaltungsstau. Vorteil, dass sich offensichtliche Mangelverwaltung kreativitätsfördernd auswirkt. Gutes Beispiel ist das Verkehrszeichen Verbot der Durchfahrt (Zeichen 250 StVO), welches an der oberen Einfahrt zum geologischen Lehrpfad seinen Standort hat. Normalerweise! Über Monate hinweg ist dieses jedoch nicht mehr im Boden verankert, war sogar kurzzeitig mit Kordel an einem Baum gebunden. Blöd nur, der Baum wurde gefällt. Das Schild lag danach lange im Gras und wucherte zu. Jetzt steckt das Rohr patentverdächtig seit dem Mai vergangenen Jahres im Baumstumpf. Blöd nur, dass der nicht auf dem Erdboden verankert ist. So zeigt das Schild jetzt in die falsche Richtung. War die ganze Situation anfangs noch zum Schmunzeln, so ist sie jetzt nur noch peinlich. Man sollte doch annehmen dürfen, dass der Mangel in wenigen Arbeitsschritten zu beseitigen wäre. Weit gefehlt! Straßenschilder unterliegen nun einmal einer DIN-Norm und sollten entsprechend den Vorschriften aufgestellt sein. Seinen Zweck erfüllt es jedenfalls nicht. Es steht zu befürchten, dass dieser unhaltbare Zustand sich zum Dauerzustand entwickeln wird. Eben typisch für Hochstetten-Dhaun und seine Verkehrszeichen- und Straßenschilder.

Bürgermeister Frank Ensminger in Aufsichtsrat des großen FC Bayern berufen!

„Mia san mia“! Das bayerische Selbstverständnis erfährt Zuwachs auf Vorstandsebene. Für viele sicherlich völlig überraschend wurde der 58-jährige Frank Ensminger in den Aufsichtsrat des großen FC Bayern München berufen. Laut einer Vereins-Pressemitteilung war wohl die Bürgermeister-Wahl ausschlaggebend für den Coup. Die Berufung wird sicherlich für Furore im Kirner Land sorgen. Die Strategie der Vereinsspitze ist nur logisch und folgerichtig: Der neue Bürgermeister der Stadt Kirn ist nunmehr in eine gehobene Position gelangt, die es ihm ermöglicht, die Interessen des Welt-Vereins im Südwesten der Republik angemessen zu vertreten. Was im Einzelnen dazugehört, soll zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden. Durchgesickert ist bereits, dass er sich in erster Linie um die Vermarktung von Fan-Artikeln im Pfälzer Land kümmern soll. Aber auch bei Transfergeschäften soll er entscheidend mitwirken. Die Depesche aus München erreichte den ohnehin Fan des „Mia-san-mia-Star-Ensembles“ just an seinem Geburtstag. „Der Deal hatte sich angedeutet. Ich bin überwältigt und einfach nur froh, ein gewichtiges Puzzle-Teil der großen Bayern-Familie zu sein“, sagt einer, dessen Engagement mit dem Tag seiner Wahl ins hohe Bürgermeister-Amt so etwas wie rechtswirksam geworden ist. Ohne Amt kein Aufsichtsrat-Posten, so lautete wohl die interne Abmachung. Das Bonbon hatte er bewusst so lange vor der Öffentlichkeit geheim gehalten, bis er als Wahlsieger feststand. mehr

Gravierende Abweichungen in den Statistiken muss nicht sein!

Laut Corona-Kreisseite werden derzeit im Landkreis Bad Kreuznach 98 Infizierte geführt. Im Gegensatz dazu listet die Seite des SWR Stand heute lediglich 56 Fälle. Wie passt das bitteschön zusammen? Worauf lässt sich eine derart gravierende Diskrepanz zurückführen? Nun, der SWR weist daraufhin, dass man sich nur an den Zahlen des zuständigen Ministeriums bediene. Da die Gesundheitsämter vor Ort als Erste von neuen Infektionen erfahren, hätten die auch einen zeitlichen Vorsprung. Von dort aus wandere der Fall eine behördliche Meldekette entlang. Dabei vergehe Zeit, und manchmal gehe ein Fall auf dem Weg verloren. Das verursache in der Öffentlichkeit ein Zahlenwirrwarr. STIMMT! Keine Frage Unterschiede können auftauchen, aber bitteschön nicht so deutlich. Fast die Hälfte weniger auf Landesseite ist ein Unding und so nicht vermittelbar. In Zeiten digitaler Vernetzung sollten Statistiken annähernd einheitlich zu führen sein. Und wenn Unterschiede, dann halt nur minimal. Nachbessern scheint dringend geboten!

Wie geht es mit Corona im Landkreis weiter? Am 10. April Höhepunkt mit 249 Infizierten erreicht?

Blicken wir mal in die Zukunft? Es herrscht die viel zitierte Ruhe vor dem Sturm! So zumindest sehen es alle Experten. Das Coronavirus hat seine Hochphase noch nicht erreicht. Nicht in Deutschland, nicht in Rheinland-Pfalz und auch nicht im Landkreis Bad Kreuznach. Doch wie werden die nächsten Wochen verlaufen? Mathematisch lässt sich eine Tendenz anhand der Fallzahlen errechnen. Grundlage dafür ist der Tag Null am 10. März mit der ersten Erkrankung im Landkreis Bad Kreuznach sowie die täglichen Fallzahlen in der Folge bis zum 30. März. Heruntergebrochen, könnte sich folgendes Bild einer vagen und groben Prognose ergeben: mehr

Schade! Romantisches Gartenfest abgesagt!

„Ein Romantisches Gartenfest in einem passenden Ambiente“ – das sollte es auch in diesem Jahr sein. Doch die Veranstalter haben die Rechnung ohne das Coronavirus gemacht. Schon frühzeitig hat man jetzt die Reißleine gezogen. Richtig so. Macht ja keinen Sinn auf Sicht zu planen. Eine gewisse Ungewissheit würde immer bleiben. Zum Teufel mit den Viren! Es muss davon ausgegangen werden, dass in diesem Sommer die meisten Feste ausfallen werden. Da bildet das Gartenfest in Dhaun keine Ausnahme. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Freuen wir uns also auf 2021, wenn das Dhauner Schloss wieder zu einem mehrtägigen Blüten-Festival einlädt. Vielleicht hat es die Verbandsgemeinde ja auch bis dahin geschafft eine Abrechnung von 2019 zu präsentieren. Seinerzeit wurde versprochen, dass jeder Cent Überschuss in die Erhaltung des Schlosses- und des Parks fließt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist noch keine Geldübergabe erfolgt, zumindest nicht öffentlichkeitswirksam. Und Überschuss hat es gegeben – und das nicht zu knapp. Der Blog bleibt an diesem Geld-Thema dran.  

Illegale Müllentsorgung auf dem Karlshof

Illegale Müllablagerung auf dem Karlshof (Bild Polizei).

Wer macht sowas? Angesichts dieses Bildes, eines illegal entsorgten Hausmüll-Berges in der Gemarkung Karlshof „Kreisbrunnen“, bleibt einem schlichtweg die Spucke weg. Am 28. März hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Mögen die Licht ins Dunkel bringen. Etwa 200 Meter nordöstlich der Gemeinde Karlshof, wurden mehrere Müllsäcke, Altreifen und Elektrogeräte, neben einem Feldweg abgelegt. Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn sich nicht Ermittlungsansätze im Müll finden ließen. Kaum haben die Mülldeponien Corona-Pause eingelegt, schon landet der Abfall im Wald. Leute, die Deponien öffnen in absehbarer Zeit wieder! Müllentsorgung in Mutter Natur ist ein No-Go, geht gar nicht! Hinweise, auf der oder die Täter, nimmt auch die Polizei Kirn von Zeugen entgegen. Hat jemand was gesehen?

Unendliche Geschichte Sportplatzbrücke

Der Blog will es nochmals in der Sprache der Fußballer ausdrücken: Die Angelegenheit Sportplatzbrücke geht in die Verlängerung. Die ohnehin schon zähe Partie bekommt nochmals zusätzliche Zeit draufgesattelt. Zumindest müssen das die Beobachter am Spielfeldrand so empfinden. Hand aufs Herz, man hört so gar nichts mehr über die Absichten der Ortsgemeinde. Sanierung, Neubau, Aufgabe und Umwidmung zu einer reinen Fußgängerbrücke – welche der drei Optionen wird wohl für die marode Konstruktion gezogen werden? Als äußerst zäh scheint sich die Debatte zu entwickeln. Inwieweit aussagekräftige Kostenschätzungen für die jeweiligen Varianten vorliegen, ist bisher nicht an die Öffentlichkeit gedrungen. In Auftrag gegeben wurden die jedenfalls.

Man darf gespannt sein, wann der Ortsgemeinderat über die Angelegenheit abschließend befinden wird. Nur mal so nebenbei bemerkt. Eine Expertise gab es schon einmal. Bereits 2013 veranschlagten Ingenieure 880.000 Euro für eine komplette Erneuerung der Brücke. Viel Geld! Die Sanierungskosten dürften sich mittlerweile verdoppelt haben. Warten wir es einfach ab. Schauen wir eben mal kurz nach Monzingen. Kleinere Brücke, selbes Problem: In der Gemarkung dort wurde dieser Tage eine unscheinbare marode Wirtschaftsweg-Brücke über den Gaulsbach aus Sicherheitsgründen gesperrt. Im Vergleich zur Nahebrücke in Hochstetten-Dhaun, handelt es sich hier um einen Steg in „Mini-Format“, der wohl ebenso in die Jahre gekommen ist.

Geschätzte Sanierungskosten dort knapp 240.000 Euro. Wenn schon eine paar Meter lange Brücke über einen Bach derart ins Kontor schlägt, was kommen in Gottes Namen dann nur für Summen auf die an sich „steinreiche“ Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun zu? Kann man die stemmen, will man die stemmen? In Monzingen kommt dem Wirtschaftsweg kaum Bedeutung zu. Daher hat man sich zu einer Komplettsperrung durchgerungen. Wäre das auch eine Option für Hochstetten-Dhaun? Dann gingen beim Sportverein gefühlt die Lichter aus. Nun, ganz so schlimm wird es zwar nicht werden, aber ein Einschnitt wäre es allemal.   

Das Wort zum Sonntag

Kein Abi ohne Feier! Die Klausuren sind geschrieben, die mündlichen Prüfungen abgenommen und Noten endgültig besiegelt. Normalerweise stehen die Abiturienten in diesen Tagen in den Startlöchern, um ausgiebig zu feiern – und tun das sonst auch immer auf kreative und inzwischen oft auch teure Art und Weise: Anstatt ein Event zu zelebrieren, herrscht in diesem Jahr Tristesse pur. Zum Teufel mit dem Virus. Liebe Abiturienten, ihr müsst jetzt tapfer sein. Abschlussfeier und Abi-Ball müssen heuer ausfallen. Nur schade, denn diesen Schulabschluss gilt es immer besonders zu feiern. Schlimm für die Mädels, die sicherlich alle schon ihre Ballkleider im Schrank hängen haben. Alles war schon so schön vorbereitet. Die Turnhalle war gebucht und das Programm sicherlich schon bühnenreif eingeübt. Aufgehoben ist nicht aufgeschoben. In den nächsten Monaten wird sich sicherlich ein Zeitfenster finden, um die Feier nachzuholen. Wird sicherlich schwierig werden, aber wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg. Liebe Abiturienten, Ihr seid ein besonderer Jahrgang. Euer Abitur-Jahr wird immer mit der Hochphase des Virus verknüpft werden. „Weißt Du noch damals, wir legten unser Abitur im Zeichen des Virus ab“, so oder so ähnlich wird es beim ersten Jahrgangstreffen in ferner Zukunft heißen. Auch nicht schlecht. Für die Masse der Menschen in Deutschland wird die Corona-Zeit immer mit dem Ausverkauf von Klopapier verknüpft sein, für Euch Abiturienten mit dem Abschluss ohne krönende Entlass-Feier, ohne dem traditionellen und zugleich legendären Abi-Ball und einer Zeugnisübergabe durch den Postboten an der Haustür.  

Wo sich Corona ausbreitet – und wie schnell!

Wie viele Corona-Fälle gibt es aktuell? Wie schnell breitet sich das Virus aus? Wo gibt es besonders viele Fälle? Die Länder informieren unterschiedlich. Was die Statistik angeht, ist Hessen klar vorn. Auf der Seite der Hessenschau findet man alle bestätigten Coronavirus-Infektionen auf einer interaktiven Karte. Aufgeschlüsselt nach Landkreisen, Fallzahlen, Verdoppelungsrate, Steigerungsrate, Krankenhausaufenthalte inklusive Einstufung nach Normal-, Intensiv- oder Beatmungsnotwendigkeit – passt. Mit Tabellen und Grafiken angereichert, sind das Daten, die vollumfassende Aufklärung bieten. An dem Nachbarland kann sich Rheinland-Pfalz und dort der SWR eine Scheibe abschneiden. Was über dem Rhein möglich ist, sollte doch auch hier bei uns Standard sein. Liebe SWR-Redakteure, schaut mal rüber nach Hessen und bessert nach. Zugegeben Ihr seid auch am Puls der Zeit, aber es geht noch ausführlicher. Die Bürger werden es Euch danken. Hier mal schnell die Links zu den entsprechenden Seiten zum Vergleich. www.hessenschau.de und www.swr.de.  mehr

Satirischer Wochenrückblick 28. März

Über Bürgermeister-Wahl-Analyse, Anstand- und Moral, Wahlanalysen, Krankenhaus und Corona

Es gibt keine Ausgangssperre für den satirischen Wochenrückblick. Selbst in Zeiten von Corona sind Spitzen erlaubt, vielleicht sogar erwünscht. Von daher, Feuer frei. Was war die Woche so alles gebacken? Politisch stehen da die Bürgermeister-Wahlen und die Folgen ganz vorne. Kirn wird zukünftig von einem Freien Demokraten gelenkt. Nicht schwarz, nicht rot, nein, gelb ist jetzt die kommandogebende Farbe. Gelb bedeutet Leuchten und Helligkeit und vermittelt Freude. Gelb steht für einen scharfen Verstand und Intellekt. Daher sind weitere Bedeutungen von Gelb die absolute Wahrheit, Rationalität und Weisheit. Im Gegensatz zu Rot, beflügelt Gelb den Geist. Möge die Farbe halten was sie verspricht. Übrigens, Kirn war seit je her tiefrot eingefärbt. Rot neigt aber dazu, schnell zu verblassen. Und blass sind sie geworden, die Kirner Sozialdemokraten. Und wie! Nach etlichen Schlappen und Enttäuschungen sogar bis zur Unkenntlichkeit verbleicht, möchte man bescheinigen. Wenn die Sozialdemokraten als schlagkräftige Partei wieder wahrgenommen werden wollen, wird man um einen personellen und konzeptionellen Neuanstrich nicht umhinkommen. mehr

Kreiseln will halt gelernt sein!

Kreiseln will halt gelernt sein. Wie ein Anwohner der Binger Landstraße jetzt glaubhaft berichtete, fahren Verkehrsteilnehmer aus Richtung Idar-Oberstein kommend nicht selten geradeaus ins Dorf hinein, statt dem Kreisel zu folgen. Das habe schon zu etlichen gefährlichen Situationen im Gegenverkehr geführt. Ist der Kreisel zu unübersichtlich angelegt oder als solcher nur schwer erkennbar? Wohl kaum, denn eine entsprechende Beschilderung am Fahrbahnrand weist auf die geänderte Verkehrsführung hin. Überdies gibt ein blauer Pfeil, der fast schon mittig auf der Fahrbahn platziert worden ist, die Richtung vor. Ungeachtet aller Sicherheitsvorkehrungen, fahren dennoch immer wieder Autofahrer schnurstracks geradeaus. Man darf gespannt sein, wann es hier zu Kaltverformungen kommen wird. Bisher blieb es ja bei den eingangs beobachteten Beinahe-Unfällen. NOCH!

Bitte die wieder genesenen Corona-Patienten in die tägliche Statistik mit einpflegen!!!

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Bad Kreuznach nimmt weiter zu. Langsam, aber beständig. Tagtäglich liefert die Pressestelle des Landkreises neueste Informationen rund um die Krankheit in einem News Blog. Guter Service! Aktuelle Coronavirus-Zahlen müssen transparent gemacht werden. Am 10. März ging der Service mit dem ersten Krankheitsfall an den Start. Am 26. März sind es 72 Fälle. Zwei befinden sich in stationärere Behandlung. Noch alles recht überschaubar. Jetzt hat es auch das Kirner Land erwischt. Eine Erkrankung meldet die Ortsgemeinde Simmertal. Was in derStatistik fehlt, sind die Genesungszahlen. Die ersten Betroffenen müssten schon gesundet sein. Liebe Statistiker, bitte pflegt die Zahlen derer, die das Virus nicht mehr in sich tragen, in die täglichen Lageberichte mit ein. Diese Informationen gehören zum Gesamtpaket dazu und tragen zur Beruhigung bei. Unbedingt! Die Erfassung ist kein Hexenwerk, weil dem Gesundheitsamt, das die Krankheitsverläufe ja überwacht, begleitend flankiert. Bitte daran denken und ergänzen. DANKE!!! mehr

Visitenkarten im Vergleich: Internet-Portale der Verbandsgemeinden „Kirner-Land“ und „An Nahe und Glan“ ins Visier genommen!

Es lohnt sich ein Blick in die ebenfalls noch junge Verbandsgemeinde „An Nahe und Glan“. Dort hat die neue Gemeinschaft nach nur wenigen Wochen ihren medialen Fußabdruck hinterlassen. Und wie! Die Homepage ist bietet Übersicht und Service pur! Alleine die Startseite weckt Neugier. Die digitale Visitenkarte ist insgesamt durchdacht und perfekt designet. Die ist übersichtlich, prägend strukturiert, hat klare Farbgebung und Hierarchien – passt! Ein schnelles Eintreten in die Themen ist garantiert. Die Oberbegriffe versprechen einiges an Vielfalt. Merke, die Website einer Verbandsgemeinde ist ein digitales Schaufenster, ein virtueller Haupteingang, ähnlich dem eines Ortsschildes. Keine Frage, die Online-Repräsentanz hat was. Übersichtlich, informativ und ansprechend – viel mehr geht nicht. Gerade jetzt in der Corona-Krise besticht die mit zusätzlichen Informationen über den Status-Quo quer Beet. Ein Service für alle und jeden. Und die ist zeitgemäß aufgebaut. Ein dickes Lob Richtung Barfußpfad!!!

Warum erwähnt der Blog das? Nun, der hat als negativen Gegenpart die Seite der Verbandsgemeinde Kirner Land vor Augen. Der Internetauftritt besticht eher durch mangelnde Pflege und Einfallslosigkeit. Sorry, diese rein vewaltungsorientierte Visitenkarte eignet sich nur zum schnellen Wegklicken. Als Faustregel gilt, „Nur ein zeitgenössischer Internetauftritt ist auch ein erfolgreicher Internetauftritt“. Wenn man schon in eine Webseite investiert, dann sollte man auch dafür Sorge tragen, dass diese immer den aktuellen Erfordernissen angepasst ist. Dazu gehört vor allem das Einpflegen aktueller Inhalte sowie das zwingend gebotene Anpassen und Weiterentwickeln insgesamt. Wer das nicht macht, der läuft Gefahr, dass der Internetauftritt zum Desaster wird und die Seite auf Dauer niemand mehr besucht. Wer will schon eine Seite stöbern, die den Besuchern neue Informationen oder Termine vorenthält oder nur zeitlich verzögert bietet? Kurzum, da müsste man endlich mal ran.  

Von einer schwachen Momentaufnahme kann hier keine Rede sein. Vielmehr zieht sich die mangelnde Attraktivität wie ein roter Faden durch deren Existenz. Tristesse pur, ist man geneigt zu attestieren. Gut, die wichtigsten Verwaltungs-Informationen sind zwar eingepflegt, viel mehr aber auch nicht. Lust auf mehr, Fehlanzeige. Keine Bilder, keine aktuellen Berichte aus den Ortsgemeinden, geschweige denn Ankündigungen sowie Geschichte und Geschichtchen werden dort platziert. Kurzum, der Internetauftritt ist ein Desaster.

Dabei sollten kommunale Webseiten doch so individuell wie die Gemeinden selbst sein. Von wegen, es fehlt gänzlich der unverkennbare, charakteristische Auftritt, der frisch rüberkommt und die Philosophie der Verbandsgemeinde und ihren Ortschaften widerspiegelt. Dabei wäre das so wichtig, denn immer mehr Bürger und Touristen nutzen kommunale Webseiten um sich zu informieren oder Formulare online auszufüllen. „Setzen, sechs“, für den Gesamtauftritt der Verbandsgemeinde, die es nicht einmal für notwendig erachtet, sich selbst und die handelnden Personen an der Spitze mit Bildern vorzustellen geschweige denn eine Nachlese eigener Aktionen in Text und Bild zu platzieren.

Kirner Land ist (noch) eine Insel der Corona-Glückseligkeit!

Wir sollten alle noch zu Hause bleiben!

Das Coronavirus hat Deutschland fest im Würgegriff. Überall? Nein, das Kirner Land trotzt dem Covid19 mit Macht.Nachgewiesene Krankheitsfälle reichen nur bis Bad Sobernheim. Danach verliert sich die Spur. Zufall? Gibt es rationale Gründe dafür, dass das Virus im Westen des Landkreises nicht ankommt? Erste Witze machen schon die Runde:  „Jaja, nicht mal Corona will weiter die Nahe hinauf.“ Nun, die Menschen vom Lande erweisen sind halt als widerstandsfähiger, möchte man annehmen. Die lassen sich eben nicht so schnell anstecken. In Wahrheit dürfte es sich allerdings um einen reinen Zufall handeln. Wobei die größeren Abstände in ländlich geprägten Regionen durchaus eine Rolle bei der Verbreitung spielen dürften. Wann meldet das Kirner Land den ersten Corona-Fall? mehr

Herr Stein, haben Sie eine Antwort von der Kassenärztlichen Vereinigung erhalten?

Am 15. Februar, also vor exakt fünf Wochen, fragte MdL Markus Stein (SPD) schriftlich bei der Kassenärztlichen Vereinigung bezüglich Schließung der Kirner Bereitschaftsdienstzentrale nach. Anbei im Brandbrief, ein regelrechter Fragenkatalog zur aktuellen Situation. Für die Initiative gab es Lob vom Blog! Da der Brief lange vor der Corona-Krise bei den Mainzer Bürokraten aufschlug, müsste der längst beantwortet sein. Zumindest sollte man das annehmen. Ist eine Antwort eingegangen und wenn ja, wie schaut die aus? Hat die KV sich Ihnen gegenüber erklärt? Lieber Markus Stein, haben Sie eine Antwort erhalten? An die Öffentlichkeit sind bisher keine Infos gelangt. Und auch auf Ihrer Internetseite sind keine Neuigkeiten abgebildet. Zur Erinnerung: Wie schreibt MdL Markus Stein (SPD) in seinem Brandbrief an die Kassenärztliche Vereinigung so zutreffend: „Anlässlich der bekanntgewordenen Absichten der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), zum 1. Juli 2020 die Bereitschaftsdienstzentrale in Kirn zu schließen, habe ich mich mit heutigem Datum direkt schriftlich dorthin gewandt. Schon früher gab es Schließungen aus eben diesen Gründen. Die Menschen im ländlichen Raum spüren die Zentralisierung der Angebote des täglichen Lebens ganz besonders. Banken, Supermärkte und der Einzelhandel spielen hier sicher eine wichtige Rolle, bei der stetigen Zentralisierung der medizinischen Grundversorgung in urbanere Regionen geht es hingegen um ein Gut der Menschen, das wichtiger nicht sein könnte: deren Gesundheit. Auch deshalb ist die Sicherstellung einer adäquaten medizinischen Versorgung im ländlichen Raum für mich als Abgeordneter eines ebenso ländlich geprägten Wahlkreises von großer, zentraler Bedeutung und der Grund für meine Intervention bei der KV…“

Frage: Das Kirner Land ist neugierig. Haben Sie eine Antwort auf Ihre klugen Fragen erhalten? Wenn ja, gibt es Hoffnung für die Bereitschaftsdienstzentrale? Klären Sie doch bitte mal auf. Danke! mehr

Ehrenamtskarte reicht bei weitem nicht aus!

Nahezu wöchentlich schwirren spektakuläre Aufnahmen von Brandstellen durch das Internet. Mehr noch: Unfälle, Hilfeleistungen, Hochwasser – zusammengefasst sehen sich auch die Aktiven aus dem Kirner Land auffällig oft Einsatzlagen ausgesetzt. Keine Frage, die Ehrenämtler in ihren blauen Uniformen leisten Enormes für die Allgemeinheit! Reicht da ein regelmäßig ausgesprochenes Dankeschön aus? Wird deren unermüdlicher Einsatz damit wirklich genügend gewürdigt? Reicht es, sie immer wieder als Helden des Alltags zu betiteln und dann war’s das auch schon wieder? Wohl kaum! Reichen ein paar nette Sätze für die Männer und Frauen an den Spritzen heutzutage noch aus? NEIN!!! Menschen, die eine zeitintensive Ausbildung auf sich nehmen, die sich ständig Schulungen unterziehen, die ihren Piepser nie aus den Augen verlieren, rund um die Uhr Gewehr bei Fuß stehen, um dann im Ernstfall gefährliche Notlagen bewältigen, die sollten eine angemessenere Anerkennung erfahren. Und die geht nur über Privilegien in allen Bereichen oder über den Geldbeutel. Die Belastung des Einzelnen ist enorm. Die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr ist nicht mit anderen Ehrenämtern zu vergleichen. Man weiß nie, wann der Einsatz kommt und was einen erwartet. Physisch und Psychisch geraten die Kameraden nicht selten an ihre Grenzen – auch in der seelischen Nachbearbeitung. Unlängst wurde beschlossen, die Kirner Ehrenamtskarte auf alle Wehren der VG auszuweiten. Neben den landesweiten Vergünstigungen, dürfen die nunmehr auch auf Prozente bei der VHS, Stadtbücherei sowie auch Jahnbad freuen.  Viel zu wenig! Warum kein freier Eintritt? Kostet die Stadt keinen Cent. Hat man etwa Bedenken, dass die in tagtäglich in Mannschaftsstärke anrücken und die Liegewiese belegen? Mal ehrlich, die Kommune muss viel mehr tun, um die Arbeit ihrer Wehren zu würdigen. Die macht sich einen schlanken Fuß. Und auch das Land muss endlich mehr Flagge zeigen. Wie könnte eine finanzielle Vergütung angemessen geregelt werden? Ganz einfach, nämlich über die Steuer. Freibeträge wären eine Möglichkeit. Wenn die Politik es ernst meint, dann geht sie das Thema mal so richtig an. Nicht nur drüber schwätzen, sondern handeln! Macht das wichtige Ehrenamt auf diese Weise wieder lukrativer. Dann klappt es auch wieder mit dem Nachwuchs. Ganz sicher. Natürlich sind auch in Turn- und Sportvereine, die Kultur treibenden Vereine, die TAFEL e. V., die Kirner Flüchtlingsinitiative Ehrenamtliche tätig. Doch ihr Engagement ist nicht mit dem eines Feuerwehrkameraden zu vergleichen. Vergünstigungen für die ja, aber bei weitem nicht so weitreichend. Wer sein Tag und nach sein Leben für andere einsetzt, sollte einen Sonderstatus genießen.

Zukunftsgespräch verschoben!

Corona und die Folgen! Ursprünglich war für den 24. März das zweite Zukunftsgespräch Kirner Krankenhaus terminiert. Die Zusammenkunft aller Beteiligten am runden Tisch wurde nunmehr auf unbestimmte Zeit verschoben. Gibt derzeit andere Baustellen! So lange das Virus die Menschheit in Atem hält, will man die Gespräche in großer Runde ruhen lassen. Das Thema bleibt auch nach der Pandemie noch aktuell. Vielleicht sogar aktueller denn je, weil Krankenhäuser gestärkt aus der Krise hervorgehen dürften. Die werden nämlich ungeachtet aller wirtschaftlichen Betrachtungen gebraucht. PUNKT! Die Verantwortlichen werden nicht umhinkönnen, dieser Tatsache ins Auge zu blicken. Die besseren Argumente lagen und liegen auf der Seite der Befürworter.

Kein Wahl-Hokuspokus! Nahezu punktgenaue Prognose vorhergesagt!

WOW! Die Stadt Kirn wird fortan von einem Freien Demokraten geführt. Frank Ensminger gewann am Sonntagabend die Wahl zum ehrenamtlichen Bürgermeister. Er setzte sich gegen seine Kontrahentin Christa Hermes (CDU) durch. Ensminger kam auf 58,1 Prozent der Stimmen, Hermes erzielte 41,9. Wer hat’s erfunden? Wer hat’s vorhergesagt? Nun der Blog prognostizierte in einem seiner letzten Artikel einen Erdrutschsieg von „Emsix“ mit 58,3 Prozent voraus. Zugegeben an der Abweichung von „satten“ zwei Zehntel wird der arbeiten müssen. Den eigenen Ansprüchen Hinterherhinken geht gar nicht. Daher hat der sich Nachjustieren für die nächste Wahl als Hausaufgabe auferlegt. Im Ernst, soll mal noch einer behaupten, die Prognosen aus Hochstetten-Dhaun träfen nicht mitten ins Schwarze. Trotz gebotener Demut und Bescheidenheit, ein wenig Selbstlob muss an dieser Stelle erlaubt sein. Erst Thomas Jung, nun Ensminger, keine Frage, der Blog hat ein feines Gespür für Entwicklungen und Stimmungen rund um das regionale politische Parkett entwickelt. Den kann man buchen!!! Die Kirner wollten einen Kirner an der Spitze des Rathauses. Einen Sympathieträger, der einem stets auf Augenhöhe begegnet, einer an dem man sich orientieren kann. Sein Ergebnis ist ein Vertrauensvorschub im XXXXL-Format. Was gibt es sonst noch zu erwähnen, so kurz nach der Wahl? mehr

Ein Kirchenmann wird Rathauschef: Frank Ensminger zum Bürgermeister gewählt!

Paukenschlag bei der Bürgermeister-Wahl!!! Frank Ensminger) heißt der neue Bürgermeister der Stadt Kirn. Der Liberale setzte sich gegen Christa Hermes (CDU) durch. Die Mehrheit der Wähler spricht den Kirner Bub, Kirchen-Hüter und letztlich FDP-Vertreter das Vertrauen aus. „Emsix“ erklimmt die Stadtspitze mit gehörigem Vorsprung – passt! Das ist zunächst mal eine ganz bittere Pille für die Unterlegene, aber auch für ihre CDU. Nicht zu vergessen ist das auch und vor allem eine gehörige Klatsche für die SPD. Autsch, das tut richtig, richtig weh. Jetzt hat ein politischer Außenseiter von einer eher kleinen Partei das Sagen im Rathaus. Viele FDP-Bürgermeister dürfte es nicht geben. Setzen wir darauf, dass der ein glückliches Händchen beweisen möge.

Ein offener Kurs auf Augenhöhe mit allen und jedem – das wäre die Ideallösung! Ensminger wird in erster Linie als Diplomat und Versöhner gefragt sein. Nein, keine Analyse auf die Schnelle. Die kommt später. Break, jetzt ist die Stunde des Siegers. Den gilt es hochleben zu lassen. Machen sicherlich auch viele. Wahlpartys sind in Corona-Zeiten zwar tabu, aber ein Sektchen in kleiner Runde muss erlaubt sein. Prösterchen! Das Frank-Ensminger-Zeitalter hält nunmehr Einzug in Kirn. Möge es ein erfolgreiches sein. Vater Ensminger wäre sicherlich stolz auf seinen Filius. Das Regieren wird keine leichte Aufgabe für ihn werden, aber wer dem politischen Stress als Underdog über Jahre hinweg gewachsen war, der muss sich vor dem Amt und den damit verbundenen Aufgaben nicht fürchten. Nochmals HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!  

Kirn wählt

Überall steht das öffentliche Leben still! Überall? Nein, in Kirn wird gewählt. Die Kirner sind dazu aufgerufen, einen neuen Bürgemeister zu wählen. Die Wahllokale sind gewappnet, ebenso die Wahlhelfer. Die Wähler dürfen kommen, das Virus muss draußen bleiben. Bewegung an der frischen Luft tut bekanntlich Körper und Geist gut. Also, warum nicht Kreuzchen setzen in einen kleinen Spaziergang mit einbinden?

Das Wort zum Sonntag

Es braucht Lichtblicke in düsteren Zeiten. 15 junge Menschen haben sich bereiterklärt bei der Kirner Tafel mitanzupacken. RESPEKT! Nur dank dieser Initiative kann die Einrichtung ihr Angebot aufrechterhalten. Tolle Geste, wenn Jugendliche in der Not vorangehen. Da soll mal noch einer sagen, der jüngeren Generation fehle es grundsätzlich an Verantwortungsbewusstsein. Das Gegenteil ist der Fall. Auf die Geste aufmerksam geworden sind auch verschiedene Fernsehsender. Der SWR sowie RTL wollen nächste Woche über die Aktion und das Vorbild Kirn berichten. Und Kirn ist überall. Den Bauern brechen allerorten die Erntehelfer weg. Entsprechende Hilferufe verhallen nicht ungehört. In den betroffenen Regionen gibt es einen regelrechten Boom von Freiwilligen. In der Krise zusammenstehen – passt. Und die wird sich leider noch wesentlich verschärfen. Von daher werden noch viele Aktionen notwendig sein.

Alles spricht für Frank (Emsix) Ensminger

Was macht einen guten Bürgermeister aus? Pauschal ist das schwer zu beurteilen. Es muss einfach passen wie die berühmte Faust aufs Auge. Grundsätzlich sollte er oder sie fachlich qualifiziert sein und über menschliche Qualitäten verfügen. Er muss ein offener Typ sein, auf Menschen zugehen und mit ihnen umgehen können. Bürgermeister sollten authentisch und ehrlich sein. Fachliches Wissen, gepaart mit den elementar wichtigen kognitiven Fähigkeiten, Einstellungen und Verhaltensweisen, das wäre der ideale Mix. Schlüsselkompetenzen, wie Mobilität, Ehrlichkeit, Zeit, Transparenz, Vertrauen, Unabhängigkeit und Vision gehören ebenso dazu wie Tat- oder Schlagkraft. Ganz wichtig sind Sympathiewerte. Und da ist der Kirner Bub weit vorn! Ganz weit vorn war er alleine schon bei der BI Krankenhaus. Der Mann der ersten Stunde sowie Gründungsmitglied geht eben voraus und packt dort an, wo es notwenig ist. PASST!

Dennoch, eine Wahl-Prognose, unter den gegebenen Umständen für Kirn zu stellen, ist äußerst schwierig. Warum? Programmatisch gibt es kaum Unterschiede. Entscheiden über Sieg oder Niederlage könnte Authentizität. Wiederum Punkt für den Liberalen. Nun, Christa Hermes tritt zwar für die CDU an, stellt aber zusätzlich den roten SPD-Würfel ins Schaufenster. „Christa wählen“ so heißt der SPD-Werbeslogan aus deren Endlosschleife. Die Sozialdemokraten unterstützen die Kandidatur. Mehr noch: Dafür verkaufen sie sogar ihre Seele. Wird sich der Push an der Wahlurne auswirken? Frank Ensminger darf nicht rot Würfeln. Will er auch partout nicht. Er muss sich nicht verbiegen und er muss auch keine Zugeständnisse geben. Ensminger wirbt ganz alleine für sich und seine Ziele. Und das sind nicht wenige. Reicht!

Emsix ist in der momentanen politischen Konstellation der richtige Mann am richtigen Platz. Der Tausendsassa ist multifunktionell, egal ob als Wasserträger, Notarzt, Küster oder dann in Kürze Bürgermeister. Immer ansprechbar und immer „nah bei de Leit“. „Herm(es)ine bleibt Erste Beigeordnete. Die Wähler werden das mehrheitlich genauso sehen und ihn zum neuen Stadtoberhaupt wählen. Diesbezüglich lehnt sich der Blog mal ganz weit aus dem Fenster. Zur Bestätigung hat der auch den speziellen Wahl-O-Mat für seine Gefühls-Kontrolle aus dem Keller hervorgekramt. Sie wissen ja, der sagte seinerzeit auch den Erdrutschsieg von Thomas Jung punktgenau voraus. Es handelte sich hierbei um einen Prototypen, der gemäß Beschreibung, Wahlergebnisse präzise genau vorhersagen kann. Verreck, was für eine innovative Erfindung Made in Germany. Gefüttert mit allen Daten kam der zu folgendem Resultat: Ensminger 58,3 Prozent, Hermes 41,7 Prozent. Enge Kiste? Nicht ganz. Vielleicht korrigiert sich der Wahl-O-Mat auch noch nach unten. Egal wie, 50 plus X bekommt er allemal. Und dann gilt Mehrheit ist Mehrheit.   

Immer wieder Berichte von der Baustelle

Das Bau-Tagebuch des Öffentlichen Anzeigers dürfte mittlerweile in kein Regal mehr passen. Was mussten wir nicht schon alles an Hintergrundinformationen über die Ortsumfahrung von Hochstetten lesen, ganz zu schweigen von den Homestorys einzelner Bauarbeiter. Keine Frage, die Maßnahme hat gewisse Dimensionen vorzuweisen, aber muss der nahezu wöchentlich mit Bildern und Texten Aufmerksamkeit geschenkt werden. Anstatt den Platz für anspruchsvollere und gut recherchierte Themen zu reservieren, werden in schöner Regelmäßigkeit Baukräne, Betonpfeiler, Straßenbeläge oder Erdbewegungen in den Mittelpunkt gestellt. Immer, wenn Eisenträger auf Stützen gehoben, der Kreisel verschoben, Verkehrswege geändert, Kräne aufgestellt oder Teerarbeiten durchgeführt werden – die Zeitungsleser sind gefühlt live mit von der Partie. Fehlt nur noch, dass die Ausgabe von neuen Schippen und Besen an die Mitarbeiter eines Tages als Schlagzeile ins Blatt gehoben wird. Wenn sich die Berichterstattung in dieser Häufigkeit bis zum Ende fortsetzt, dürfte irgendwann der 1000 Bericht und das 5000 Foto erreicht sein. Dabei handelt es sich hier in Anführungszeichen nur um eine Baustelle. Über den Fortgang zu informieren ist ja richtig und wichtig, aber man sollte es nicht derart übertreiben. Was das angeht, sind die Leser aber sowas von am Limit.

Und wenn Baustelle, dann bitte mal mehr Tiefe und einem anderen Ansatz. Landesbetrieb- und Baufirmen transportieren von Haus aus immer nur heile Welt. Wie wäre es zur Abwechslung mal einen anderen Blickwinkel einzufangen. Etwa den von Anwohnern, die sich über Lärm beklagen. Ein Thema wäre sicherlich auch die Rissbildungen in den Wänden der Häuser im Hang, verursacht durch Bohrungen. Die damit verbundenen Vibrationen erreichten bisweilen Erdbeben-Ausmaße. Auch ein Aspekt wäre der Fenster-Kampf von Betroffenen mit den zuständigen Behörden. Bereits zugesagte Dreifach-Verglasung werden nunmehr verweigert. Baustelle mal aus einem anderen Blickwinkel beurteilen, mit dieser Herangehensweise weckt Leser-Interesse. Nur Mut!

Spuckschutz sei dank, die Wahl ist sicher!

Wähler, ihr könnt durchatmen!!! Der Bauhof der VG Kirner Land hat in einer Blitzaktion 32 Gestelle als Spuckschutz sowohl für Wähler, als auch für die Wahlhelfer zusammengezimmert. Jetzt kann nichts mehr passieren. Die Wahl kann durchgeführt werden, ohne Gefahr laufen zu müssen, sich das Virus einzufangen. Mehr kann man dann wohl administrativ nicht mehr tun. Zusammengenommen mit aufwendigen Desinfektionsmaßnahmen und strengen Verhaltensregeln im Wahllokal selbst und davor, hat das Virus – wenn es sich überhaupt bei jemanden eingenistet hat – nach menschlichem Ermessen keine Chance überzuspringen. Von daher, macht von Eurem Wahlrecht Gebrauch. Hilft ja nichts, weil eine Absage keine Option zu sein scheint. Die hatte der Blog insgeheim erwartet und offen gefordert. Sei’s drum. Das Land zeigt sich in dieser Angelegenheit konsequent inkonsequent.

Daher jetzt der Aufruf: „Kirner, geht wählen! Die Bürgermeisterkandidaten brauchen ein starkes Votum. Kurz vor die Haustür gehen, Kreuzchen machen, Hände waschen, nicht schwatzen, nach Hause gehen – passt. Fürwahr, das Risiko ist überschaubar, zumal im Kirner Land noch kein einziger Krankheitsfall bekannt geworden ist. Angst muss keiner haben. Daher, zu Hause bleiben ist keine Option. Geht kurz raus, um zu wählen: Für ein starkes Kirn!“ 

Bewegung in Zeiten der Corona-Krise

Bewegung an der frischen Luft hat noch keinem geschadet. Und auch in der Corona-Krise sollten die Menschen nicht ausschließlich in den eigenen vier Wänden hocken. Raus an die Luft, rein in Mutter Natur – passt! Für mich heißt das, tagtäglich rauf aufs Rad! Als einsamer Wolf über Berge, durch Täler, vorbei an Wäldern, Wiesen und Auen. Kontakt nur im seltenen Begegnungsverkehr. Zwei, drei Stunden die Umgebung aus einem anderen Blickwinkel genießen und dabei auf den Einkehrschwung in Cafés oder Eisdielen verzichten, versprüht auch einen gewissen Charme. Es gibt ja die Möglichkeit sich aus dem Rucksack zu versorgen. Übrigens, Fahrradfahren senkt das Infektionsrisiko. Die Chance, sich beim Radeln etwas einzufangen, tendiert gegen „Null.“ Wer nicht radeln will, der geht eben zu Fuß. Mutter Natur ist groß und einladend für Spaziergänge. Die Sonne lacht gerade, dazu die beginnende Blütenpracht. Abwechslung schaffen in Krisen-Zeiten, muss sein. Den Kopf frei strampeln, was will MANN mehr. Wir leben auf dem Land. Uns steht viel Gegend zur Verfügung. Also, raus an die frische Luft. Nur zu Hause hocken macht rammdösig. Soziale Kontakte meiden „JA“, Stubenhocker sein „NEIN“.   

Treppenwitz Bürgermeister-Wahl!

Man kann sich nur noch an den Kopf fassen. Die ganze Welt steht Kopf. Wir stecken in einer weltweiten Krise. Das Coronavirus hat uns fest im Griff, aber dennoch soll am Sonntag in Kirn ein neuer Bürgermeister gewählt werden. Geht’s noch!!! Was bitteschön hat der Landeswahlleiter geraucht, diese, in der momentanen Situation vernachlässigbare Wahl, um jeden Preis durchdrücken zu wollen? Den Menschen steht nicht der Sinn nach Wahlen. Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass unter diesen Umständen die Wahlbeteiligung ein Desaster werden wird. Minütlich erreichen uns Appelle, soziale Kontakte unbedingt zu vermeiden. Die Politiker fordern uns sogar auf, freiwillig zu Hause zu bleiben. Und dennoch sollen die Wähler in die Wahllokale strömen. mehr

Das Kirner Krankenhaus wird kein Schwerpunktkrankenhaus in der Corona-Krise!

Da lag der Blog mal gründlich daneben! Als die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) verkündete, dass sie die Kapazitäten für Covid-19-Erkrankte in Rheinland-Pfalz massiv ausbauen wolle, hatte der Blog sogleich vermutet, dass dem Kirner Krankenhaus in der Gesundheitskrise eine besondere Bedeutung zukommen könnte. So ganz aus der Luft gegriffen war das auch nicht, denn entsprechende Hinweise kamen vorab aus dem nahen Krankenhaus-Umfeld. Danach musste man nur eins und eins zusamenzählen. VERRECHNET! Dem ist nämlich nicht so. Die Diakonie hat jetzt entsprechende Gerüchte vehement dementiert. In einer Pressemitteilung heißt es dazu, dass es derzeit zwar vorgesehen ist, Patienten mit weniger schweren Krankheitsverläufen (Corona) nach Kirn zu verlegen, mehr aber nicht. Es sei keinesfalls angedacht, dass Kirn zu einem reinen Corona-Krankenhaus mutiere, sondern ungeachtet der dort behandelten Fälle auch weiterhin für die Versorgung der Bevölkerung zur Verfügung stünde. Wie immer halt! Ein Ausbau der Intensivkapazitäten in Kirn sei derzeit nicht vorgesehen, sondern werde primär in Bad Kreuznach stattfinden.

Spielplätze dicht! Die Anordnung trifft den beliebtesten Spielplatz in der Region knallhart!

Kinder, ihr müsst jetzt ganz stark sein – die Spielplätze sind jetzt dicht. Der böse Virus lässt ein ausgelassenes Toben nicht mehr zu. Dort, wo sonst Kinder in Massen die attraktiven Spielgeräte regelrecht belagern, herrscht jetzt gähnende Leere. Des einen Leid, des anderen Freud! Gelegenheit für die angrenzenden Bewohner mal durchzuatmen. Die Ruhe wird denen guttun. Gerade auf dem Spielplatz am Kindergarten in Hochstetten herrscht regelmäßig Kinder-Alarm. Der gehört zu den Lieblings-Spielflächen im Kirner Land. Nicht nur Kinder aus dem Dorf, sondern aus der gesamten Region finden die Spielstätte auf zwei Ebenen Hipp. Denn nirgendwo sonst zeigt sich ein Tummelplatz so heruntergekommen. Während anderswo Spielplätze als langweilig gepflegt und attraktiv daherkommen, versprüht der den Reiz von ursprünglicher Veralterung und Gefährlichkeit. Für Kinder ein Erlebnis ganz anderer Art.  Gerätschaften sind abgewetzt und verwittert, der Untergrund unhygienisch und die Zäune löchrig – was will Kind mehr. Darüber hinaus besticht der auch immer wieder durch verletzungsgefährdende Splitter oder Nägel. Mehr Abenteuer geht nicht! Zusammengefasst brechen jetzt harte Zeiten für alle Kinder an. Die Sperrung jetzt wird sich als Zäsur erweisen. Auch für die Mütter, die vor der Corona-Krise immer darum wetteiferten, auf den alten morschen Bänken Platz nehmen zu dürfen. Gottlob, nur auf Zeit! Aus und vorbei! Die Spielfläche ist nunmehr mit einem Warnhinweis gegen unbefugtes Betreten gesicher. Abgesperrt ist nicht. Kein Flatterband oder sonstige Hürden, wie das in Simmertal der Fall ist. Trotzdem, bleibt zu Hause! Im Vergleich zu Hochstetten entspricht die Spielfläche am neuen Bürgerhaus heutigen Ansprüchen. Spielfreude pur, möchte man attestieren. Pustekuchen, der kommt nur langweilig und gepflegt daher.  Wie uncool!!! Wer will darauf schon spielen? Kein Kind! mehr

Wahllokale öffnen!!!

Am Sonntag wird in Kirn gewählt. Blöd nur, dass gerade jetzt das Corona-Virus mit Macht aufschlägt. Zum Teil drehen die Menschen völlig am Rad! Dass lässt sich alleine daran ablesen, dass Regale leergekauft werden. Keine Frage, der Wähler hat jetzt gerade andere Sorgen, als zur Urne zu gehen. Dabei wäre der Gang eminent wichtig. Heute stand es in der Zeitung: „Die Wahl findet statt“! Die Wahllokale öffnen auf jeden Fall, heißt es in der Überschrift. Der Blog ist sich da nicht so sicher. Nehmen Krisenmodus und Panikmache weiterhin so an Fahrt auf, dann wackelt die alleine deshalb, weil rund 60 Wahlhelfer gebraucht werden, um die überhaupt gewährleisten zu können. Was wäre, wenn die schon sicher geglaubten Helfer abspringen, sie zwischenzeitlich erkranken oder sich angesichts der zu erwartenden Kontakte einfach verweigern? Unter diesen Aspekten würde ich nicht auf eine Wahl um jeden Preis wetten. Reine Blog-Meinung. Die nächsten Tage bleiben spannend.

Wird Kirner Krankenhaus Anlaufstelle für Corona-Patienten???

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) will die Kapazitäten für Covid-19-Erkrankte in Rheinland-Pfalz massiv ausbauen. Das teilte sie gestern in einer Presseerklärung mit. Hat die Ankündigung direkte Auswirkungen auf das Kirner Land? In den nächsten zwei Wochen sollen vereinzelte Krankenhäuser zur Schwerpunktversorgung eingerichtet werden. Das Vorhaben lässt aufhorchen! Wie gut informierte Quellen berichten, ist auch das Kirner Krankenhaus mit von der Partie. Wurde das für eine Schwerpunktversorgung ausgewählt? Noch handelt es sich um ein Gerücht. Es noch keine offizielle Stellungnahme erfolgt. Vielleicht kommt die auch nicht! Trotzdem, der Blog will mal vogelwild spekulieren: Was spräche für Kirn? mehr

Mitgliederversammlung SPD Hochstetten-Dhaun/Meckenbach

Wenn eine Partei zu einer Mitgliederversammlung mit Neuwahlen einlädt, dann werden im Regelfall vergangene Erfolge hinausposaunt, selbst wenn die gar nicht vorhanden sind. Das war so, das ist so und wird wohl auch zukünftig immer so bleiben. Diesbezüglich bildet die SPD Hochstetten-Dhaun/Meckenbach keine Ausnahme. Die Berichterstattung im Nachgang zeichnet das Bild einer Partei, der die vergangenen Wahlen wohl die Sinne vernebelt haben. „Man bedauerte, dass die Mehrheiten bei den zurückliegenden Wahlen nicht ausgebaut werden konnten“. Der O-Ton lässt aufhorchen. Ist nicht eher das Gegenteil der Fall? Machen wir mal einen Fakten-Check! Hans Helmut Döbell konnte gerade mal 60 Prozent der Stimmen bei der Bürgermeister-Wahl auf sich vereinen, und dies, als Einzelbewerber. Nahezu die Hälfte der Bürger wählte ihn ab. SPD-Kandidat Oliver Kohl scheiterte krachend bei seinem Versuch den Chef-Stuhl der neu formierten Verbandsgemeinde Kirner-Land zu erklimmen, und das, gegen einen Newcomer. Auf Kreisebene verzeichnete die SPD ebenfalls Einbußen. Nur noch zwei SPD-Vertreter aus dem Kirner Land gehören dem Kreistag an – vormals fünf! Wenn man bedenkt, dass der Westen vom Kreishaus gefühlt eh kaum wahrgenommen wird, war das eine ganz bittere Pille, die man im Wonnemonat Mai schlucken musste. Verluste, wenn auch nur leicht, verzeichnete man auf Orts- und VG-Ebene. Zusammenfassend eine doch eher ernüchternde Bilanz. Weiter ließ Döbell wissen, dass die VG-Beigeordneten-Wahl in geordneten Bahnen verlief. Stimmt, weil er es geschafft hat, die notwendigen Strippen parteiübergreifend im Vorfeld zu ziehen. Geräuschlos, versteht sich. Für den Posten bootete er sogar seinen SPD-Vorsitzenden Michael Schmitt aus. Der Stimmenkönig hätte es gerne gewuppt. Bei der Wahl machte er gute Miene zum bösen Spiel. Ja, die Wahrheit ist manchmal hart. Die ernüchternde Bilanz packte Döbell rückblickend in einen einzigen Satz: „Man bedauere, dass die Mehrheiten bei den zurückliegenden Wahlen nicht ausgebaut werden konnten“.

Das Coronavirus bestimmt das Tagesgeschehen und rückt alles andere in den Hintergrund!

Kindergarten dicht, Schulen dicht, Atemwege dicht: Das Coronavirus fühlt sich in Deutschland so richtig wohl! Überall in Deutschland? Nein, im Kirner Land ist das unsichtbare Übel (noch) nicht angekommen. Dennoch, es ist höchste Zeit, die Sache endlich ernst zu nehmen, verdammt nochmal! Amüsant kann das niemand mehr finden. Nunmehr sollte auch der Letzte begriffen haben, dass die Lage bitterernst ist. Angstverharmlosung und Angstverdrängung hilft uns nicht weiter. Wer jetzt den Schuss noch immer nicht gehört hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Wir sehen den Virus nicht, wir riechen den Virus nicht, wir spüren den Virus nicht, aber dennoch ist der allgegenwärtig. Und das Virus wird das Kirner Land nicht verschonen. Bleibt die Frage wann COVID-19 anklopft und wie fest. Kommt es mit Macht, kann sich das Kirner Krankenhaus als Fels in der Brandung bewähren. Gut zu wissen, dass das Krankenhaus vor Ort ist. mehr

Prognose eins zu eins so eingetroffen!!!

Was gestern noch Spekulation war, ist heute schon Fakt. Was für ein Wochenstart! Die Ereignisse überschlagen sich gerade. Und wie! Die Corona-Krise setzt noch nie dagewesene Maßstäbe. Nein, der Blog gehört nicht zu den Propheten, sondern der urteilte realistisch, als er vor wenigen Stunden die Schließung aller nicht lebensnotwendigen Geschäfte und Treffpunkte vorhersagte. Man musste doch nur eins und eins zusammenzählen. Auch das Kirner Land wird man komplett herunterfahren. Bis auf Lebensmittelgeschäfte, Banken und Apotheken, wird wohl oder übel alles schließen müssen, auch Eisdielen, Gaststätten, Sporthallen, Spielplätze und, und, und. Es wird ruhig werden in der Innenstadt. Sehr ruhig! Das öffentliche Leben wird die nächsten Tage nach und nach völlig zum Erliegen kommen. Darüber hinaus werden alle Sportstätten und Freizeiteinrichtungen auf Eis gelegt. Notwendigerweise, denn ohne gebündelte drastische Maßnahmen, werden wir das Virus mit voller Wucht abbekommen. Wenn, dann sollten wir alle konsequent handeln und zu Hause bleiben. Die Ansteckungsgefahr ist einfach zu hoch. Nur notwendige Gänge sollten wir alle noch anstreben. Wenn es hilft, eine schnelle Ausbreitung zu verhindern, dann müssen jetzt alle an einem Strang ziehen. Ein Virus, das uns alle bewegt und beherrscht, hat uns fest in den Würgegriff genommen. Wie lange der anhält und wie weitreichend die Auswirkungen sein werden, weiß keiner!

Corona-Virus wird Deutschland und das Kirner Land lahmlegen!!!

Was war das für ein Sonntag gestern. Gefühlt Frühlingserwachen. Unzählige Menschen waren zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs. Wie immer halt, wenn Sonnenschein und milde Temperaturen einladen zur Bewegung an der frischen Luft. Alles gut, wäre da nicht so ein gemeiner unsichtbarer Virus. Das hält gerade die Welt in Atem und das wird auch das Kirner Land heimsuchen. Ja, das scheut die Provinz nicht. Nur eine Frage der Zeit, wann der erste Krankheitsfall vermeldet werden wird. Von einer existenziellen Krise, war vor der Eisdiele am Marktplatz sowie vor der in Martinstein nichts zu entdecken. Als ob man den unsichtbaren Feind nicht fürchten müsste, standen die Besucher dicht gedrängt in den Warte-Schlangen oder saßen mehr oder weniger gequetscht wie die Hühner auf der Stange auf den Stühlen sowohl im Innern, als auch im Freien. Gebotener Sicherheitsabstand, Fehlanzeige! mehr

Corona-Bringservice in Simmertal

„Extreme Krisen“ erfordern besondere Maßnahmen. Da insbesondere ältere Menschen soziale Kontakte derzeit möglichst vermeiden sollten, hat sich die Ortsgemeinde Simmertal einen ganz besonderen „Corona-Einkaufs-Service“ einfallen lassen. Mehrere Rufnummern wurden geschaltet, um einen Bringservice zu ermöglichen. In der Praxis funktioniert das dann so: Eine der veröffentlichten Telefonnummern wählen, Bestellung aufgeben und damit den Bringservice scharf schalten – passt. Der Einkaufszettel wird dann von Ortsbürgermeisterin Christina Bleisinger selbst oder einem ihrer Mitstreiter abgearbeitet. Es ist im Kirner Land zwar noch kein einziger Krankheitsfall eingetreten, aber sicher ist sicher. Simmertal mal wieder vorn, wenn es um die Gemeinschaft oder wie jetzt konkret, das Wohl der älteren Menschen geht. Hut ab!

Das Wort zum Sonntag

Der Countdown läuft. Heute in einer Woche wählt Kirn einen neuen Bürgermeister. Das heißt, wenn das Coronavirus dem Wahlvorhaben nicht einen Strich durch die Rechnung machen sollte. Es sind gerade verrückte Zeiten, in der wir leben. Alles sicher geglaubte und gewohnte, hängt am unsichtbaren Virus-Faden. Apropos verrückte Zeiten. Wie wird die zukünftige Zusammenarbeit mit einer Bürgermeisterin Christa Hermes (CDU) oder Frank Ensminger (FDP) im Stadtrat aussehen? Das Klima dort ist nicht gerade harmonisch, um es mal wohlwollend auszudrücken. Zusammenraufen scheint geboten, sonst wird das nix mit einer konstruktiven Politik zum Wohle der Stadt. Besser noch wäre ein Reset. Alles auf Neuanfang. Wie wäre es mit einer teambildenden Maßnahme nach der Wahl? Zur Gemeinschaftsfindung eine Art Überlebenstraining. Unter teambildenden Maßnahmen versteht man solche, die darauf abzielen, das WIR-Gefühl innerhalb eines Teams, hier der Stadtrat, zu stärken, um in weiterer Folge Kommunikation, Produktivität und Motivation der Mitglieder zu erhöhen. Ein gut funktionierender Stadtrat ist das wertvollste Kapital einer Stadt. Doch aufgepasst, ein Spaßtag formt noch lange kein Team. Da braucht es schon etwas mehr, zumal die politischen Fronten in Kirn extrem verhärtet sind. Nun, Extremsport scheidet wegen der Altersstruktur wohl aus. Wie wäre es mit einer Bootstour oder einem Kochkurs? Es geht nicht darum hinterher freundschaftlich verbunden zu sein. Es reicht schon, wenn verbal abgerüstet wird und sich der Umgang untereinander auf sachlicher Ebene einpendelt. Vielleicht reichen ja auch ein paar richtungsweisende Gespräche zwischen dem neuen Stadtchef und den Fraktionsvorsitzenden, um die gebotene Atmosphäre wiederherzustellen. Damit ist nicht kuscheln gemeint. Gestritten werden in der Sache darf weiterhin, allerdings ohne persönliche Anfeindungen.  

Satirischer Wochenrückblick 14. März

Über Wahl-Podium, Arztpraxis-Erinnerung, Parkhaus, Coronavirus und Kirner Krankenhaus, Wahlmüdigkeit…

Wie tief die Gräben unter den Fraktionen des Kirner Stadtrates mittlerweile klaffen, verdeutlichte eine Aussage des SPD-Stadtratsmitgliedes Jürgen Simon während der Podiums-Diskussion. In Stammtisch-Manier fragte er doch allen Ernstes, wie ein Bürgermeister Frank Ensminger gegen die Übermacht der SPD im Stadtrat überhaupt regieren wolle. Sein abfälliger Tonfall bei diesem denkwürdigen Statement war nichts anderes als eine Ansage: „Wenn du es wirst, werden wir Dich boykottieren“. BASTA! Dass ein Stadtratsmitglied sich derart despektierlich einem Bürgermeister-Kandidaten sich selbst als fast schon hasserfüllter Verweigerer enttarnt, ist unterirdisch und in der Schärfe dann doch überraschend. Übertragen auf die komplette SPD, als deren Sprachrohr er sich ja gerne versteht, heißt das Signal im Falle eines Bürgermeisters Ensminger nur eines: VOLLKONFRONTATION. Das lässt tief blicken. Scheinbar geht es dem Platzhirschen in erster Linie nicht mehr unbedingt um die Belange der Stadt, vielmehr um die Auseinandersetzung mit einem unliebsamen Gegner. Wie kleingeistig muss man sein, eine solche verantwortungslose Einstellung dann auch noch offen und ohne Scharm zur Schau zu stellen. Logisch, dass Buhrufe den Saal erfüllten. Was ist nur aus der einst so angesehenen SPD geworden? Wie tief muss man sinken, wenn man sich derart in persönliche Grabenkämpfe verstrickt, anstatt mit verantwortungsvoller Kommunalpolitik auf sich aufmerksam zu machen? mehr

Hamsterkäufe

„Behaltet Ruhe und bloß keine Panik“, sagen Politiker und Experten Experten – und alle rennen los und kaufen die Supermärkte leer. Finde den Fehler? Auch im Globus Handelshof herrscht Hochbetrieb. Backmischungen, Nudeln und Mehl – die Regale wurden regelrecht geplündert. Das begehrteste Gut der Hamsternden scheint derzeit allerdings Toilettenpapier zu sein. Aber warum nur? Es wird schon rationiert. Man, man, man, wo soll das nur hinführen. Schlimmer als das Virus scheint die Hysterie zu sein. Die nächsten Wochen werden spannend werden.

Fuß vom Gas!!!

Zeigen Hinweise auf spielende Kinder Wirkung? Will die Ortsgemeinde mit dem Platzieren von Plastik-Figuren einen Anlauf unternehmen, um eine höhere Fußgängersicherheit im Bereich des Kindergartens zu erreichen? Eine davon steht am Eingang, die andere unterhalb an der Straße Hellbergblick im Grenzbereich zum Spielplatz. Jedenfalls sticht den Autofahrern die auffallend grüne Farbe der „Männchen“ ins Auge. Inwieweit die Maßnahme sensibilisiert und im besten Fall zu Geschwindigkeitsreduzierungen führt, bleibt abzuwarten. Ein Versuch ist es allemal wert!

Coronavirus und die Auswirkungen auf das Kirner Land!

Eine Krise mit großer Tragweiter steht uns bevor. Die Corona-Eigendynamik ist nicht mehr aufzuhalten. Mehr noch: Das Tempo von Krisen-Szenarien nimmt rasant an Fahrt auf.  Es passiert gerade so viel gleichzeitig. Man weiß die Horrormeldungen kaum noch einzuordnen. Wo stehen wir? Welche Folgen hat das Virus für das Kirner Land? Nun, sämtliche Schulen und Kindergärten werden ab Montag dicht sein. Es ist nur eine Frage von Stunden, bis die Schlagzeile aufploppt. Nacheinander werden schon Meldungen von abgesagten Veranstaltungen über Facebook verbreitet, jetzt sogar die Theateraufführung der VHS-Theaterwerkstatt. Das Signal steht ganz eindeutig auf Krise. Die Gastronomie am Marktplatz beklagt massive Einbrüche, in den Reisebüros stehen die Telefone nicht mehr still. Es herrscht große Unsicherheit. Mehr noch: Die Menschen haben angst. Die FDP hat sämtliche Wahlveranstaltungen abgesagt. Damit hält sie sich an die Empfehlung aus dem Kanzleramt. Gerüchte verbreiten sich rasant, wonach nunmehr auch vereinzelte Krankheitsfälle im Kirner Land zu beklagen sind. Keine Frage, es wird zu einer Zäsur kommen. Das öffentliche Leben wird, wie von der Politik gewollt, nahezu völlig zum Erliegen kommen. Corona überlagert alles, auch in der Wahrnehmung anderer Ereignisse. Wenn die Geschwindigkeit der Panikmache weiterhin so anhält, wird am kommenden Sonntag auch nicht gewählt werden. Dahingehend lehnt sich der Blog mal ganz weit aus dem Fenster. Wer sucht in Zeiten einer Gesundheitskrise freiwillig ein Wahllokal auf? Die Beteiligung würde noch dramatischer in den Keller sacken, als das ohnehin schon befürchtet wird. Die Wahl hätte kaum Aussagekraft. Ernsthaft, das kann keiner wollen. Wenn das öffentliche Leben einen Cut erfährt und bis zum Stillstand heruntergefahren wird, dann wäre es nur kontraproduktiv, an der Bürgermeister-Wahl festzuhalten. Keine Frage, es kommt eine Welle an weiteren Hiobsbotschaften auf uns zu sowohl gesundheitlich, als auch wirtschaftlich.   mehr

Anschubhilfe für Ärzte

Als auf Nachfrage Frank Ensminger (FDP) eine finanzielle Anschubhilfe für die Ansiedlung von dringend benötigten Ärzten in Aussicht stellte, sah er sich sogleich vereinzelten verbalen Attacken aus dem Publikum ausgesetzt. Ein unüberhörbares Raunen ging durch den Saal. Der Öffentliche schlug in seiner Berichterstattung in die gleiche Kerbe: „Ensminger hatte zu den schärfsten Kritikern dieser Förderpraxis in Hochstetten-Dhaun gehört“!  Moment! Da muss der Blog mal brutalstmöglich dazwischen grätschen und aufklären. Das scheint nach wie vor dringend geboten zu sein, wenn selbst die schreibende Zunft die Zusammenhänge noch immer falsch wiedergibt. Also nochmals zum Mitschreiben, in Hochstetten-Dhaun wurde im Zuge der Arztansiedlung nicht der Arzt, sondern die Bürgermeister-Familie finanzielle Unterstützung gewährt. Kleiner, aber feiner Unterschied! Der Arzt bekam keinen müden Cent Anschubhilfe. Im Gegenteil: Der darf das in der Öffentlichkeit viel gescholtene doppelte Mietkonstrukt über einen ortsunüblichen Mehr-Mietzins bezahlen. Wahr ist, die Ortsgemeinde hat 95 000 Euro Haushaltsmittel für die Einrichtung gestemmt. Wahr ist aber auch, dass das Geld am Arzt vorbei einzig und alleine in Umbaumaßnahmen floss. Geld für Maßnahmen, die gemäß Urteil des Steuerzahlerbundes, alleine der Eigentümer hätte aufbringen müssen. „Gelebte Vetternwirtschaft auf kommunaler Ebene“ – so lautet seinerzeit die Schlussfolgerung aus Mainz. Wenn Ensminger etwas kritisierte, dann diese anrüchige Verfahrensweise am „Modell-Hochstetten-Dhaun“. So ein Finanzierungsmodell an Ärzten vorbei geht gar nicht. Es ist schon gängige Praxis, dass anderswo Ärzte mit Geldzuwendungen gelockt werden. Etwaige Einzelfallunterstützungen auf seriöser Basis zu gewährleisten, dafür werde sich Ensminger einsetzen. Nicht aber für ein Konstrukt der Marke Hochstetten-Dhaun.  Ein negatives Beispiel, das nicht Schule machen sollte und das es mit einem Bürgermeister Ensminger in Kirn so nicht geben wird.

Belegärzte gesucht

Die Kreuznacher Diakonie sucht gleich drei Belegärzte für das Kirner Krankenhaus. Geworben wird im Ärzteblatt sowie auch in den sozialen Medien. Ein Schritt in die richtige Richtung, möchte man meinen. Dumm nur, dass die Ärzte nicht gerade Schlange stehen, um in einem Provinz-Krankenhaus, deren Existenz längst nicht gesichert ist, anzuheuern. Im Gegenteil: Fachpersonal in den Bereichen Kardiologie, Gastroenterologie, und Chirurgie werden überall mit Kusshand genommen. Wahr ist, dass zusätzliche Ärzte Nachfragelücken schließen helfen und dadurch den Standort aufwerten. Wahr ist aber auch, dass man wahrscheinlich viel Geduld wird haben müssen, um gleich alle drei Stellen besetzen zu können. Wenn nur einer käme, wäre das in Zeiten von Ärzte-Mangel, schon als Mega-Erfolg zu werten. Kirn konkurriert mit Regionen, die infrastrukturelle Vorteile haben. Woanders dürfte auch mehr Geld fließen. Wie jeder weiß, ist die Diakonie nicht gerade bekannt dafür, üppige Gehälter zu zahlen. Vielleicht gelingt ja auch ein Coup und gleich drei geeignete Kandidaten unterschreiben im Krankenhaus am Rande der Stadt langfristige Verträge. Dass käme jedoch einem Sechser im Lotto gleich. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Zuversicht ist angesagt. „Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“ – so lautet ja auch die Fastenaktion für die evangelische Kirche 2020. Passt irgendwie. Logisch, denn nur mit Zuversicht kann es gelingen, Ärzte nach Kirn zu locken. Zuversicht alleine wird allerdings nicht reichen. Mal schauen, wann die Diakonie ihre neuen Mediziner vorstellen wird können.

„Einlasskontrolle“ beim Podium! War der Blog schuld am schwachen Zuspruch?

„HALT, erst die Hände desinfizieren!“ Helmut Hein mahnte zur Vorsicht. Er hatte genaues Auge darauf, dass ja alle Besucher des Wahl-Podiums die FWG-Hygienevorschriften einhielten. Kurz auf den Spender gedrückt, die Hände einreiben und fertig! Danach erst durfte man Platz nehmen. Gut, das Gesundheitsamt war nicht angetanzt, um die Veranstaltung zu überwachen. Da hatte der Blog mit seiner Satire-Ankündigung maßlos übertrieben. Dennoch, der eine oder andere nahm die augenzwinkernd geschilderten Vorsichtsmaßnahmen, zumindest zeitweise, für bare Münze. Einer, sah in der Glosse sogar den kausalen Zusammenhang für den eher bescheidenen Zuspruch. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Sei’s drum, es gib halt immer Kerzen am Baum, die nicht sonderlich hell leuchten. Wenn dem wirklich so wäre, dann käme das ja einer Adelung gleich. Zu viel der Ehre, denn www.hochstetten-dhaun.info ist weit davon entfernt, einen solchen Einfluss auf das Kirner Land ausüben zu können. Oder doch? Quatsch, der Blog gibt sich ganz bescheiden, demütig und vor allem realistisch. Meinungsmache braucht schon etwas mehr als nur einen begrenzten Radius. Nur mal theoretisch, träfe die Argumentation der einen flackernden Kerze zu, dann wär im Umkehrschluss der Saal ja aus allen Nähten geplatzt, wenn der überzogene Beitrag im Vorfeld nicht erschienen wäre. Hunderte Kirner hätten sich gestapelt. Wer das glaubt, der glaubt auch daran, dass die Erde eine Scheibe ist. Fakt ist, die Wahl ist im Mittelzentrum kaum ein Faktor und wird daher nur am Rande wahrgenommen. Traurig aber wahr, den meisten ist es völlig schnurz, wer an der Stadtspitze zukünftig die Fäden in der Hand hält. Ihr Leben ändert sich dadurch nicht. Da kommt viel Arbeit auf die Parteien zu. Problem, die sind sich untereinander ja auch nicht unbedingt grün. Überspitzt, hat Kirn sowohl Selbstbewusstsein, als auch Wir-Gefühl verloren. Muss Kirn auf die Couch? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Fakt ist, die Fusion hat auf ganzer Ebene Spuren hinterlassen.  

Kirner Wahl-Podium!

Das Erschreckendste vorneweg: Die Kirner haben offenbar nur geringes Interesse an den Bürgermeister-Wahlen am 22. März. Passend dazu die Zahlen: Von den 91 Anwesenden bei der ersten und einzigen Podiums-Diskussion am heutigen Abend im VG-Sitzungssaal waren nur knapp 30 potenzielle Wähler. Nur ein Drittel darf wählen, der Rest kam aus den Ortsgemeinden drumherum. 8500 Einwohner zählt das Mittelzentrum und nur 30 interessieren sich dafür, was die beiden Kandidaten Christa Hermes (CDU) und Frank Ensminger (FDP) zu sagen haben, was sie sich für die Zukunft ihrer Stadt – in der sie doch wohl gut und gerne leben – vorstellen. Geht’s noch? Die Kirner sollten sich für ihr Desinteresse schämen. Aber sowas von! Harte Worte zwar, aber was ist das ist. Wenn das Fernbleiben richtungsweisend für die Wahlbeteiligung ist, dann gute Nacht. Dann sackt die unter 30 Prozent ab. Beleg dafür ist auch eine zum jetzigen Zeitpunkt sehr niedrige Beteiligung an der Briefwahl. Hallo, aufwachen! Bürgermeister-Wahlen sind wichtig! In Kirn wird ein neuer Chef gewählt, da ist der Gang zur Urne Pflicht. mehr

Es war ja nur eine Frage der Zeit!

Na Bravo, jetzt hat auch der Landkreis Bad Kreuznach seinen ersten Corona-Fall. In den kommenden Tagen werden sich sowohl die Zeitungen, als auch die öffentlichen Netzwerke überschlagen mit Meldungen und Kommentaren. Es war nur eine Frage der Zeit. Wahrscheinlich waren die Schlagzeilen schon vorbereitet. Zwei Schulen wurden geschlossen. Es kann nicht mehr lange dauern bis weitere Verdachtsfälle hinzukommen und weitere Schüler zu Hause bleiben müssen. Und? Bleibt zu hoffen, dass die lokalen Medien in den kommenden Tagen und Wochen verantwortungsvoll und vor allem angemessen und maßvoll reagieren. Tagelange Geschichten über Corona und die Folgen braucht niemand so wirklich. Keine Frage, die Behörden müssen jetzt ihren Job machen. Und das geht umso besser, wenn man in Ruhe gelassen wird. Die Angst vor dem Coronavirus führt schon jetzt zu krassen Überreaktionen. Und dabei gab es bisher noch keine Erkrankungen in der Region. Damit ist ja jetzt Schluss. Leute, vergesst den Weltuntergang und wascht euch lieber gründlich die Hände! Den Spruch hat der Blog irgendwo aufgeschnappt. Klar, wir werden alle sterben. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Aber dass uns allen in den nächsten Wochen das Coronavirus den Garaus macht, darf getrost bezweifelt werden. Im Gegenteil: Die Auswirkungen aller vergangenen Grippewellen waren dramatischer und folgenreicher. Berichtet wurde darüber nicht. Hat irgendwie keinen gejuckt. Jetzt ist alles anders. Der Eindruck von fehlender Gelassenheit verfestigt sich immer mehr. Dabei täte uns allen Gelassenheit gut zu Gesicht stehen. Wenn es nach der Bild geht, steht uns die Apokalypse bevor. Bleibt zu hoffen, dass die Lokalzeitungen diesbezüglich verbal abrüsten und sachlich berichten. Und immer daran denken, weniger ist mehr.

Der Countdown läuft: Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten heute ab 19 Uhr

Bei der Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl am heutigen Abend um 19 Uhr können sich die Kirner ein Bild von den beiden Kandidaten machen – bevor sie am 22. März an die Urne treten. In der Fragerunde mit anschließender Diskussion werden sicherlich die wichtigsten Kirner Themen auf den Tisch kommen. Während der Veranstaltung werden Christa Hermes (CDU) und Frank Ensminger (FDP) Rede und Antwort stehen. Moderiert wird das Podium von Heike Beenen (FWG). Die Spannung steigt: Wer wird in den nächsten fünf Jahren die Geschicke der Stadt leiten? Wer kann am meisten überzeugen? Wer hat die besten Argumente und die vielversprechendsten Ideen zu bieten? Ist es ein Duell auf Augenhöhe? Die Vorzeichen versprechen einen interessanten Verlauf. Hermes, die Unterstützung von der SPD erfährt, begleitet derzeit das Amt der Bürgermeisterin kommissarisch. Sie hat einen Informations-Vorteil. Ensminger genießt mehr Sympathien. Wie kann die Innenstadt belebt werden? Wie geht’s weiter in Sachen Parkhaus und Krankenhaus? Wird es schnell neue Wohngebiete geben? Welche Strategie bei Ansiedlung von Wirtschaftsbetrieben sollte man künftig fahren? Und was kann die Stadt tun, um die Jugend zu unterstützen, die Umwelt zu schützen, die Märkte zu beleben? Themen gibt es zu Genüge. Wie sie beide beim Casting schlagen, darüber wird der Blog zeitnah informieren.

Hauptsache mal wieder drüber geschwätzt!

Es war ein Versehen, dass zum kleinen Krankenhaus-Gipfel keine Vertreter der SPD eingeladen waren. Gastgeber Christian Baldauf erklärte, dass sein Vorzimmer es wohl versäumt habe, entsprechende Depeschen zu verschicken. Kann ja mal passieren. „Der Mensch irrt, so lange er lebt“! Aber auch ohne die Genossen Weingarten und Stein, hätte sich ein recht lebhafter sowie konstruktiver Dialog entwickelt, erklärt BI-Vertreter Michael Müller im Nachgang. Baldauf ließ wissen, dass er auf der Seite der Bürgerinitiative sei, wolle diese auch zukünftig unterstützen. Kann ja nicht schaden! Verbindlich sei es im Sitzungszimmer der Stadt jedoch nicht zugegangen. War auch nicht zu erwarten. Das Bestätigen von Absichtserklärungen ist zwar nicht der Brüller, aber auch nicht der Supergau. Lösungen, (noch) Fehlanzeige! Konkretes versprechen sich Müller und Co. vom großen runden Tisch mit Diakonie, den Krankenkassen und Vertretern der Landesregierung am 24. März. Wird es ein Tag zum Geschichte schreiben? Wird es der Tag, an dem sich die Zukunft des Standortes nachhaltig entscheidet? Warten wir es einfach ab. Unter dem Strich, war der runde Tisch heute nur ein lockerer Aufgalopp. Vom Charakter her, eher ein reiner Gedankenaustausch oder das Verfestigen von bereits bekannten Standpunkten. Nicht viel Neues also! Nach außen hin ziehen zumindest weiterhin alle an einem Strang. Natürlich! Wie ehrlich es die einzelnen Interessenvertreter meinen, bleibt indes abzuwarten. Knackpunkt könnte die Kassenärztliche Vereinigung mit ihrem Starrsinn werden, sich neuen Aspekten und Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Krankenhaus Kirn konsequent zu verschließen. Dass war vor Jahren schon bei der Gründung eines ambulanten Diabetes-Zentrum so und scheint sich jetzt bei der Notfallversorgung fortzusetzen. Ohne Worte! mehr

Runder Tisch Krankenhaus: Hoffentlich nicht nur Wahlkampf-Plauderstündchen bei Kaffee und Gebäck!

„Immerhin geredet“, so oder so ähnlich lässt sich der heutige runde „Krankenhaus-Tisch“ wohl am ehesten charakterisieren. Im Dialog sein, mal benennen was wichtig ist, kann nicht schaden. Zugegeben, die maßgeblichen Instanzen – etwa die Diakonie – werden an diesem Gespräch, zu dem Christian Baldauf (CDU) eingeladen hatte, nicht teilnehmen, aber Vorschläge, Richtungen und Haltungen dürften dennoch zur Sprache kommen. Schade, dass die SPD-Kommunalgrößen außen vor sind. „Sie müssen draußen bleiben“. Ein Lapsus der Marke politische Eitelkeit, Weingarten und Stein einfach nicht zu diesem Termin eingeladen. Passt irgendwie nicht zum gebetsmühlenartigen Herunterleierns eines gemeinsamen Bestrebens aller Parteien, das Krankenhaus ungeachtet von Parteibüchern gemeinsam erhalten zu wollen. Alles nur Lippenbekenntnisse? Vielleicht eine Spur zu hart geurteilt, allerdings wenn Letzius dann bitte auch Weingarten und wenn Dickes dann bitte auch Stein. Geschenkt!

So ist das nun einmal in Wahlkampfzeiten. Da gilt es nur auf sich selbst zu schauen. Man darf gespannt sein, welche Ergebnisse der kleine Gipfel mit sich bringen wird. Nicht das es am Ende „nur“ heißt, „Hauptsache mal drüber geschwätzt“. Spekulieren wir mal: Baldauf wird sicherlich seine Unterstützung zusichern und die Landesregierung rügen. Als Oppositioneller und Ministerpräsident in Lauerstellung, ist das auch seine verdammte Pflicht. Der Vertreter der Landesregierung wird dagegenhalten. Wichtig wäre, dass sich der Dialog nicht zu einem politischen Scharmützel entwickelt. Dass zu verhindern ist Aufgabe der BI-Vertreter. Die Angelegenheit ist zu wichtig, um sie für Wahlkampfzwecke zu instrumentalisieren. Diesbezüglich verärgert geäußert hat sich Weingarten: Es sei ein schlechter Stil, zu den Gesprächen zum Krankenhaus, die bis jetzt ausdrücklich überparteilich getragen waren, nur CDU-Mandatsträger oder von der CDU gestützte Vertreter einzuladen. Die politische Einseitigkeit schadet den Bemühungen zur Erhaltung des Kirner Krankenhauses.“ Recht hat er. mehr

Lange nichts mehr gehört vom Monsterwall

Lange nichts mehr gehört vom Monsterwall. Der schimmert jetzt leicht grün. Trotz natürlicher Farbe, sieht der „Kirner Deich“ noch immer ziemlich monströs und unwirklich aus. Ob sich die Anlieger mittlerweile an die aufgeschüttete Wand hinter ihren Häusern gewöhnt haben? Wohl kaum, denn das Ding verschandelt für immer und ewig Optik und Wohnqualität. Nicht zu vergessen die Wertminderung der Häuser, die mit der Wand aus Erdmasse einhergeht. Nun, die Aufschüttung soll gemäß Bebauungsplan völlig korrekt vorgenommen worden sein. Einzelne Vögel zwitschern nunmehr von den betroffenen Hausdächern herunter, dass dies nicht so ganz der Wahrheit entspräche. Leise Zweifel werden angemeldet. Haben jene Menschen, die darunter zu Hause sind, etwa noch eine Chance auf Nachbesserung? Diesbezüglich drücken wir mal die Daumen. Auch dafür, dass Regenmassen, wie zuletzt, ausbleiben. Denn dann bildet sich immer eine Seenlandschaft in den Gärten. Wassermassen, die bisweilen in die Keller zu fließen drohen, braucht hier nun wirklich keiner. Stand jetzt, sind die Anlieger also doppelt angeschmiert. Aber vielleicht wendet sich das Blatt ja. Warten wir es einfach mal ab.

Das Wort zum Sonntag

Heute ist Weltfrauentag. Der wird alljährlich am 8. März gefeiert und ist für Frauen auf der ganzen Welt ein wichtiges Datum. In einigen Ländern ist er sogar ein gesetzlicher Feiertag. „Frauen im Fokus“ – dieses Dossiers ist über Jahre hinweg gewachsen. In der Geschichte haben viele bekannte Frauen Akzente gesetzt, die maßgeblich für die Gleichberechtigung von Frauen insbesondere für das Frauenwahlrecht einsetzten. Gleichberechtigung ist heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Oftmals hinken die Quoten zwar (noch) hinterher, aber Frauen in verantwortungsvollen Führungspositionen ist längst Alltag. Beispielgebend ist die Politik. Man muss sich ja nur mal umschauen. Deutschland wird von einer Frau rgiert, Rheinland-Pfalz ebenso. Im Landkreis herrscht ebenso Frauen-Power. Und in Kirn bewirbt sich erstmals eine Frau auf das Bürgermeister-Amt. „Frauen an die Macht, hieß mal ein Slogan. Oder hieß das „Kinder an die Macht“? Egal! Zurück zur „Otto-Normal-Frau“. Liebe Frauen im Kirner Land, heute ist Euer Tag – nutzt ihn! Lasst es Euch gut gehen, lasst Euch ausführen und lasst vor allem die Küche kalt. Es sei denn, MANN kocht für Euch.   

Der Countdown für den Wappensaal läuft. Start im Mai mit Event-Wochenende. Der singende Wirt heißt Marco Fritz!

Pünktlich zum Start in die Freiluft-Saison soll der Wappensaal in Dhaun öffnen: „Wenn alles gut geht Ende April, spätestens jedoch zum 1. Mai“, sagt Inhaber Marco Fritz bei einem Rundgang durch die verschiedenen Räumlichkeiten. Noch stehen im großen Saal die Stühle mit den Beinen nach oben auf den Tischen, aber schon bald werden darauf die ersten Gäste Platz nehmen können. Doch bevor es soweit ist, gilt es die Ärmel hochzukrempeln. Kleinigkeiten in Küche, Schankraum, Gästezimmern und Terrasse müssen noch erledigt werden. Apropos Terrasse. Die ist das große Plus. Über den Sommer hindurch soll die von Freitag bis Sonntag Gäste empfangen. Kühles Bier unter Sonnenschirmen und dazu ein Gericht von einer wechselnden Snack-Karte – passt! Fritz will nur eine kleine Biergarten-Speisekarte, etwa Wurstsalat, Grillgut oder Käse- und Wurstplatten anbieten. Gut und günstig und vor allem aus der schnellen Küche, was will man mehr. Kuchen vielleicht? Ja, den soll es auch immer geben. Hausgemacht, versteht sich.  Erwartungsfroh blickt Fritz auf das Wochenende 22. bis 24 Mai. Volles Programm mit etlichen musikalischen Highlights verspricht einer, der auch selbst hoch zu Dhaun musizieren will. Sein Jahresprogramm steht. Vielleicht erarbeitet er sich ja den Ruf als „singender Wirt“. Wer weiß? Jedenfalls will er alles daran setzen, mit dem Wappensaal Erfolgsgeschichte zu schreiben. Wünschen wir ihm das Beste. Wichtig, alle Infos zum neuen Dhauner Hotspot inklusive Erreichbarkeiten sind im Internet abgebildet.So auch das Prozedere hinsichtlich Buchung und Planung von Events, Tagungen, Workshops, Firmen- und Weihnachtsfeiern, Kommunionen und Konfirmationen, Produktpräsentationen sowie alles Wichtige über die Fremdenzimmer. Klicken Sie unter www.wappensaal-dhaun.de. mal rein. Der Link ist auf www.hochstetten-dhaun.info abgelegt. Wünschen wir dem erfahrenen Musiker viel Glück und drücken ihm dazu fest die Daumen. Keine Frage, der wird dem Wappensaal sicherlich neues Leben einhauchen. Gut für Dhaun und gut für Besucher. Sein langfristiges Konzept sieht vor, die Räumlichkeiten das ganze Jahr über zu vermarkten. Das ganze Programm von Buchungsmöglichkeiten ist nunmehr zu Füßen des Schlosses möglich. Man darf gespannt sein, was Fritz noch alles an Ideen auf der Pfanne hat, vor allem die Terrasse betreffend. Schauen wir mal.

Coronavirus! Wenn überhaupt findet Bürgermeister-Podiumsdiskussion nur unter Auflagen statt!

Sicherheit geht vor! Aus Vorsicht vor dem Coronavirus wurden dem Veranstalter strenge Auflagen für die Durchführung der Podiumsdiskussion mit den beiden Bürgermeister-Kandidaten Christa Hermes (CDU) und Frank Ensminger (FDP) am kommenden Dienstag erteilt. Konkret ist die Freie Wählergemeinschaft aufgefordert, ein hohes Maß an Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Dazu gehört eine komplette Desinfektion des großen Saals, inklusive der aufgestellten Stühle, unmittelbar vor dem Einlass. Weil das Virus bekanntlich bei Älteren besonders hart zuschlagen kann, soll gerade diese Personengruppe hinter einer noch zu montierenden Glaswand besonders geschützt werden.

Das Gesundheitsamt wird selbst mit einem Amtsarzt sowie einem Pflegeteam anwesend sein, um die eigenen Auflagen zu kontrollieren. Mehr noch: Angedacht sind Fieber-Messungen am Einlass sowie die Ausgabe von Mundschutz und Schutzanzügen. Die werden in drei verschiedenen Größen vorrätig gehalten. Wer mehr als drei Mal hustet, wird in separaten Räumen umgehend einem Speichel-Test unterzogen und in häusliche Quarantäne genommen. Neue Herausforderungen erfordern neue Methoden: So soll eigens ein Team von Hygiene-Experten Sorge dafür tragen, dass sich die Teilnehmer nach jedem Toiletten-Gang die Hände waschen und desinfizieren, bevor sie den Sitzungssaal wieder betreten. Eine halbe Minute ist Pflicht. Für manche wird diese Reinlichkeit eine ganz neue Erfahrung mit sich bringen. Gestoppt wird nach dem Einseifen. „Wenn so viele wichtige kommunale Politiker zusammenkommen, dürfen die Viren keine Chance erhalten“, wirbt ein Sprecher des Gesundheitsamtes schon jetzt für mögliche Beeinträchtigungen.

Es wäre ja auch grob fahrlässig, wenn man die Führung des Kirner Landes ungeschützt der Gefahr einer Ansteckung aussetzen würde. Das höchste Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und Tod haben den vorliegenden Daten zufolge Menschen über 60 Jahre – also nahezu die komplette SPD-Führungsriege. Auch die beiden Kandidaten müssen sich den strengen Sicherheitsvorschriften beugen. Auf Handschlag und Begrüßungs-Kuss müssen beide verzichten, da der Hauptübertragungsweg bekanntlich die Tröpfcheninfektion ist. Zur besseren Unterscheidung werden Ihre Schutzanzüge in den Farben ihrer jeweiligen Parteien eingefärbt sein. Gelb gegen schwarz, Mann gegen Frau, wer wird das Casting am Ende gewinnen? Die jeweilige körperliche Verfassung wird eine unerwartet wesentliche Rolle spielen. Im Ganzkörperanzug seine Standpunkte darzulegen, erfordert neben Redegewandtheit, auch eine Menge Kondition. Ausgang offen! mehr

Wegen Fehlplanung: Zwei „Sahne-Bauplätze“ unbebaubar!

Die beiden untersten Bauplätze am Ende der Sackgasse waren so etwas wie die Filet-Stücke des gesamten Baugebietes „Unter dem Flurweg – Langewann“ in Hochstädten. Doch Fehlplanungen bei der Verlegung der Versorgungsleitungen machten sie als Bauland zäh und nach menschlichen Ermessen unverkäuflich. Wer jedoch meint, der auf der Hand liegende Lapsus in den VG-Planungsbüros hätte zu einem Aufschrei oder gar Konsequenzen geführt, der sieht sich getäuscht. Aber sowas von! Finde den Fehler: Sowohl der finanzielle, als auch der Image- Schaden für die Ortsgemeinde ist nicht wegzudiskutieren. Kann die den Ertrag zweier Bauplätze abschreiben? Insgesamt waren sechs vorgesehen. Übriggeblieben und bebaut sind bisher vier. Ende und Aus? Mehr Häuser werden es wohl nicht werden. Eine der beiden nicht bebaubaren Fläche konnte die Ortsgemeinde jetzt doch noch zum marktüblichen Quadratmeter-Preis verkaufen. Der neue Eigentümer hat diese jetzt eingezäunt und zu einer reinen Wiesenfläche zurückentwickelt. Schwein gehabt, denn den vollen Preis für unter dem Strich nicht zu bebauendes Land zu bezahlen, macht gewiss nicht jeder. Wer will nochmal, wer hat noch nicht? Die Nachbarparzelle ist noch zu haben. mehr

CDU gegen FDP, Mann gegen Frau: Wer kann am besten Bürgermeister

Am 22. März wird ein neuer Bürgermeister für die Stadt Kirn gewählt. Um die Bewerber besser kennen lernen zu können, veranstaltet die Freie Wählergemeinschaft am Dienstag, 10. März, um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion mit den beiden Kandidaten Christa Hermes (CDU) und Frank Ensminger (FDP) im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde. Der Andrang wird bestimmt riesig werden. Der Blog erwartet sogar eine Stühle-Knappheit. Reines Bauchgefühl! Für alle interessierten Menschen ist es die erste und einzige Gelegenheit, den Bewerbern so richtig auf den Zahn zu fühlen. Aber sowas von! Erfahrungsgemäß wird einer üblichen Vorstellungsrunde ein Dialog mit dem Moderator folgen. Um sich darauf vorbereiten zu können, gingen den Kandidaten vorab Fragen zu gewissen Themenkomplexen schriftlich zu. Falls die nicht ausreichend genug beantwortet werden, soll nachgebohrt werden. Zuständig dafür ist Heike Beenen (FWG). Sie wird die Info-Veranstaltung moderieren und die Podiumsdiskussion lenken. Für die Vorstellungsrunde sind jeweils drei und für die Antworten der bekannten Fragen jeweils zwei Minuten – analog Podium für VG-Bürgermeister – vorgesehen. Am Schluss heißt es „Feuer frei“ für die offene Diskussion mit allen Anwesenden. Dann heißt es Ausquetschen, aber bitte sowas von! Mit welchem Gefühl werden die Besucher anschließend nach Hause gehen? mehr

Mutter prangert Zustand von Dhauner Spielplatz an!

Hochstetten-Dhaun, deine Spielplätze – eine schier unendlich traurige Fortsetzungsgeschichte mit Fremdschäm-Potenzial! Kinder spielen auf Spielplätzen – das ist klar wie Kloßbrühe. Überall! NEIN! Wohl in keiner anderen Ortsgemeinde weit und breit, werden die Spielflächen so vernachlässigt wie hier. Dabei kennt man keine Geldsorgen im Dorf. Im Gegenteil: Das gilt als „steinreich“. Wahr ist, die Verantwortlichen wissen nur zu gut um die Zustände ihrer Spielflächen in den einzelnen Ortsteilen. Wahr ist aber auch, dass einer guten alten Tradition folgend, weggeschaut wird. Mehr noch: Es interessiert die maßgeblichen Entscheidungsträger nicht die Bohne, ob Spielplätze attraktiv sind. „Toben ohne Reue“, ist auf keinem möglich. Kinderfreundlichkeit geht anders!

Erhitzt sind derzeit die Gemüter, wenn es um Spielplätze geht! Immer wieder werden Beschwerden von Eltern laut, die genau in diese Richtung abzielen. Der neueste Post auf Facebook zielt auf den Spielplatz an der Turnhalle in Dhaun ab. Bilder von morschen Brettern und gefährlich herausragenden Nägeln belegen die Rechtfertigung des Aufschreis einer Mutter, die das Wohl ihres Kindes im Auge hat. Ein Einzelfall? Nein, denn schon in den zurückliegenden Jahren wurden hier die alten Spielgeräte bemängelt. Fürwahr, die versprühen den Charme der frühen 70er-Jahre. Alles Eisenkonstruktionen, die heutigen Ansprüchen bei weitem nicht mehr genügen. Nostalgie pur, möchte man der Spielfläche attestieren. Fast schon im „Retro-Look“ präsentieren sich die Klettergerüste in den bunten Farben.

An sich besticht die kleine aber feine Spielfläche alleine schon durch ihre Lage an der alten Turnhalle. Die Rutschbahn in den Hang gelegt, darunter zwei Klettergerüste aus Eisen. Im Hintergrund ein Spielhaus aus Holz sowie eine Wippe und Mehrzweckkonstruktion – passt! Wenn, ja wenn nicht alles alt, rostig und morsch wäre! Vermisst werden hier oben eigentlich alle Komponenten, die es für ausgelassene Spielfreude braucht. Ein paar neue Impulse würde nicht nur Erscheinungsbild und Attraktivität gut zu Gesicht stehen, sondern auch für mehr Sicherheit sorgen. Ein sicherer Freizeitspaß ist dieser Spielplatz sicher nicht. Das meinen zumindest einige Eltern und sie werden auch nicht müde das kundzutun. Auf Abhilfe dürfen die allerdings nicht hoffen. Eher fallen Weihnachten und Ostern auf einen Tag, bevor die Ortsgemeinde endlich mal aus dem Quark kommt. Die sitzt das aus. Wie immer halt, wenn es um Spielplätze geht. mehr

Nix Neues von der Rhein-Zeitung

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe und geriet dann irgendwie wieder aus dem Fokus. Vielleicht auch deshalb, weil aus der Verlags-Ecke so gar nichts an Reaktion kommt. Zur Erinnerung: Die Rhein-Zeitung wolle, so berichtete der SWR, alle Lokal-Redaktionen sowie Geschäftsstellen in ihrem Einzugsgebiet schließen, um sie in sogenannten Regional-Desk zu bündeln. Soweit so schlecht! Scheinbar wird der Rückzug aus der Fläche aus finanziellen Erwägungen heraus vorangetrieben. Die Nachricht lief bereits am 17. Februar über die Ticker. Reaktion aus Koblenz, Fehlanzeige! Steht das Zeitungshaus finanziell so dermaßen unter Druck, dass bisher noch nie dagewesene Einschnitte vorgenommen werden müssen? Schaut ganz danach aus! Sparen ist angesagt, weil die Möglichkeiten der Einnahmenseite ausgeschöpft zu sein scheinen. Es ist nun einmal Fakt, dass der klassische Zeitungsleser mehr und mehr ausstirbt. Für die Generation Internet gibt es genügend andere Möglichkeiten sich zeitnah und vor allem kostengünstiger zu informieren. Ein Trend, den man mit kürzen, streichen und sparen begegnen will. Alles Schüsse, die nach hinten losgehen können. Aus 16 Standorten sollen drei werden. Eine solche Vorgehensweise ist nicht nur einfallslos, sondern auch bezeichnend: Entschuldigend sei erwähnt, dass wer mit dem Rücken zur Wand steht, meistens so daherkommt. Ein typischer, aber auch falscher Reflex. Man muss kein Prophet sein, um behaupten zu können, dass auch Bad Kreuznach, Idar-Oberstein und Simmern betroffen sein werden. Ob dieser verordnete radikale Kurs die Talfahrt wird aufhalten können? Fällt dem Verlag nichts Kreativeres ein, als die Nähe zum Leser aufzukündigen? Eine Verbindung, die es braucht, um niveauvollen Lokaljournalismus betreiben zu können. Bisher ist noch keine deutsche Regionalzeitung so entschieden vorgegangen. Chapeau, denn es braucht irgendwie ja auch Mut für diese negative Vorreiterrolle. Wahrscheinlich haben irgendwelche Berater zu diesem Schritt geraten. Apropos Berater, sie sind die Geißel der Neuzeit. Sind die auch im Verlagshaus aktiv? Durchaus denkbar. Wie alles, reine Spekulation, weil die Chefetagen keine Statements zum Stand der Dinge preisgeben. Ein Zeitungshaus, in dem die Verantwortlichen nicht einmal die Eier haben sich ihren Lesern zu erklären, kann beim Überlebenskampf, und nichts anderes wird die Zukunft bereithalten, nicht mit Verständnis, geschweige denn Unterstützung rechnen. Wer diejenigen am langen Arm verhungern lässt, die Einem über das Abo die Existenz (noch) sichern, darf sich über deren Abkehr nicht wundern. Ein schmaler Grat, auf dem man hier wandelt.  Die Außendarstellung gleicht irgenwie jetzt schon einem Abgesang! mehr

Es kreiselt munter weiter!

Es kreiselt munter weiter. Kaum haben sich Verkehrsteilnehmer an eine neue Verkehrsführung gewöhnt und schwupps ist wieder alles anders. Schwere Zeiten gerade für die Gruppe von Autofahrern, die sich nur schwer an veränderte Gegebenheiten gewöhnen können. Der Kreisel am westlichen Ortseingang von Hochstetten-Dhaun wurde erneut verändert. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Kirn kommend, werden wieder wie früher unter der Brücke hindurchgeleitet, bevor sie am Beginn der Häuserzeile in den Kreisel hineinfahren. In Richtung Kirn geht es ebenso im Gegenverkehr unter der Brücke hindurch. An sich sieht die Variante eines größeren Kreisels ganz übersichtlich aus. Dennoch, Anlaufschwierigkeiten dürften auftreten. Wie immer halt! Wenn sich dann alles eingespielt hat, wird sicherlich wieder verändert werden. Wetten? Straßenbaumaßnahmen gehen halt mit Veränderungen einher.  

Was keiner weiß, Radweg hat viele Besitzer! Wie wäre es mit einer Maut?

Hangaufschüttung in Schnitt-Zeichnung: Urgelände, neue Neigung und am Radweg Stützmauer…

Was hatte der Landkreis nicht auf die Tube gedrückt, als es um Sofortmaßnahmen bezüglich Hangrutschungen zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn ging. Kurzzeitig herrschte sogar regelrecht Alarmstimmung. Gefühlt in einem Eilantrag wurde im Mai 2019 beschlossen, eine Sofortmaßnahme gegen den drohenden Hangrutsch oberhalb der L 183 auf einem etwa 200 Meter langen Teilstück einzuleiten. Passiert ist bisher wenig bis nichts! Seit nunmehr fast einem Jahr schmort der Rutschhang samt welliger Straße vor sich hin, ohne dass sich etwas tut. Sieht man mal von der Rodung des Hanges ab, herrscht Stillstand. Gefahr im Verzug definiert man irgendwie anders, oder nicht? Warum nur die Verzögerung? Nun, ein Grund könnte sein, dass die Eigentumsverhältnisse im Hang selbst sowie auf dem Radweg darunter komplizierter sind, als es viele glauben mögen. So flatterte den Eigentümern dieser Tage ein Schreiben der SGD Nord ins Haus. Die ersucht um eine „Duldung der Errichtung eines Stützkörpers“. Logisch, die müssen mit ins Boot geholt werden, wenn es darum geht, Erdaushub- und Baumaßnahmen voranzutreiben. Kostenneutral für sie, versteht sich. Nun muss man wissen, dass der Radweg in diesem Bereich in mehrere kleinere Flure untergliedert sind. Und die zählen pro Flur bis zu 50 Anteilseigner. ja, richtig gelesen, bis zu 50. Eine Flurbereinigung hatte nämlich zu keiner Zeit stattgefunden, sodass sich über die Jahrzehnte die Eigentümer durch Vererbungen summierten. Alle Anschreiben und Antworten abwarten – das kann dauern. Manch einer wird vielleichtsogar Einspruch einlegen wollen, was die Hangrutsch-Sicherungsmaßnahme weiter verzögern könnte. Theoretisch ist alle denkbar. Das momentane Verfahren kostet nur Zeit und Geld. Wäre es im Zuge der Vorbereitungen nicht sinnvoll, das Gelände komplett zu übernehmen? Sollte doch möglich sein die Eigentümer zu einer Übertragung ihrer klitzekleinen Anteile an den Kreis, den LBM oder wem auch immer bewegen zu können. Einfach mal darüber nachdenken. Dann geht es zukünftig auch schneller mit dem Verwaltungskram. Alternativ wäre es zukünftig sogar denkbar, dass Eigentümer sich an die Wegstrecke setzen, um Wegezoll oder Maut zu verlangen. Was der CSU-Scheuer kann…

Galaktischer Astronautentag beim Turnverein

Erst ging es hinauf auf die Weltmeere, danach in den Weltraum – was kommt als nächstes? An Ideen mangelt es den Verantwortlichen jedenfalls nicht. Nach dem erfolgreichen Piratentag im letzten Jahr, bot der TV Hochstetten am vergangenen Samstag einen „ASTRONAUTENTAG“ vom Allerfeisnten an. Lernkonzept gefühlt nach Nasa-Vorbild – passt. Weltraumbahnhof war die eigene Turnhalle. Richtig gelesen, die Reise ging von hier aus ins All. Spielerisch und sportlich natürlich. Während der „Reise“ werden Lesen und Bewegung miteinander verknüpft. Es ging nicht alleine darum, Astronauten- und Weltall-Geschichten kennenzulernen, sondern sich auch auf spielerische und sportliche Weise mit den Helden der Geschichten zu identifizieren und Herausforderungen zu bewältigen. Die Altersstruktur war für Kinder der 1. bis 4. Klasse ausgelegt, die für die Dauer von drei Stunden, eigene Stärken entdeckten, Gemeinschaftssinn bewiesen und ihre motorischen Fähigkeiten steigerten. Entsprechendes „Lesefutter“ wurde von der Gemeindebücherei zur Verfügung gestellt. Organisation: Die lag erneut in den Händen von Alexandra Schotte und ihrem Team. 22 Kinder, mit und ohne Vereinszugehörigkeit, waren mit von der Partie. Die Rakete war schon frühzeitig ausgebucht. Bei der nachgestellten Reise in den Weltraum, galt es insgesamt zehn Stationen zu durchlaufen. Auf die gesamte Turnhalle, inklusive Flur, Damenumkleidekabine und Sitzungssaal der Gemeinde, verteilte sich der Weltraum-Parcours. Bewegung, Lesen, Spielen und Basteln wurden nacheinander unter einen „Weltraum-Helm“ gebracht – passt.  Nach jeweils 15 Minuten wurden die Station gewechselt. Die Zeit verging wie in Lichtgeschwindigkeit, um es einmal in Weltraumdimensionen ausdrücken zu wollen. mehr

Kirner Land reicht weiter als man denkt!

Nun hol mich doch der Teufel, da hat doch das Kirner Land tatsächlich seine Grenzen verschoben. Es gehören Regionen und Ortschaften dazu, die man gestern noch anderswohin einsortierte. Auch der Blog muss sich eingestehen, dass er von der Entwicklung überrascht worden ist. Up to date ist anders, wenn es um Heimatkunde geht. Den Beweis für eine neue Katalogisierung der Region liefert der Öffentliche Anzeiger in der heutigen Ausgabe. Und was in der Zeitung steht stimmt (fast) immer. Sonst wären es ja Fake-News. Ausgeschlossen, weil das Lokalblatt seit Jahr und Tag schon mehr als solide daherkommt. Kein Zweifel also an der Richtigkeit. Auf der zweiten Kirner Seite am Montag sind drei Nachrichtenblöcke unter dem Oberbegriff „Kirner Land“ gelistet. Ein Artikel aus dem Hunsrück, einer aus Idar-Oberstein und einer aus Bad Kreuznach. Da sieht man mal, wie weit der Begriff Kirner Land gefasst wird. Steht Kirn drauf, steckt aber Kirn nicht drin. Finde den Fehler? Geschenkt! Vielleicht hat man ja auch nur versäumt die Kopfzeile entsprechend den Artikeln darunter anzupassen – etwa in Bad Kreuznach/Idar-Oberstein//Hunsrück. Wäre doch möglich. Passiert das jetzt öfters? Beobachten wir mal. Als Kirner Leser war man jedenfalls schnell durch mit dem Lokalteil. Infos für die Dauer von nicht mal einer Tasse Kaffee, wäre auf Dauer aber ein bissel dünn. Es darf gerne etwas mehr sein fürs Geld.

Optimismus für das Kirner Land!

„Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“ – so lautet die Fastenaktion für die evangelische Kirche 2020.  Logisch, denn nur Zuversicht kann es gelingen, aus Krisen zu lernen und gemeinsam neue Wege zu entdecken. Klingt gut! Wir alle kriegen das schon hin! Und auch das Kirner Land kann Optimismus leben! Muss es auch, denn den Kopf in den Sand zu stecken, ist bei den vielen Baustellen in der Region keine wirkliche Option. Dafür reicht alleine schon der Blick auf das Kirner Krankenhaus. Das steht auf der Kippe. Angst und Sorge sind zwar die zentralen Wegbegleiter der Bürgerinitiative, aber dennoch lassen sich die Kämpfer nicht von ihr dominieren oder ergeben sich in Hoffnungslosigkeit. Das „Müller-Team“ hat keine Zukunftsangst. Misstrauen ja, Hoffnungslosigkeit nein – passt. Optimistisch geht die BI in das nächste Gespräch am runden Tisch am 9. März. Sicher daran sitzen werden politische Entscheidungsträger sowie Vertreter von Diakonie und Bürgerinitiative. Fiebern wir dem Treffen ganz im Zeichen des Fasten-Mottos entgegen. Wenn die Diakonie ihre kirchlichen Wurzeln noch nicht ganz dem schnöden Mammon geopfert hat, dann dürften die Vorstände nicht wirtschaftlich pessimistisch, sondern menschlich optimistisch gute und tragfähige Angebote für eine dauerhafte Daseinsberechtigung unterbreiten. Glaube und Hoffnung gilt es in den Fokus zu rücken. Merke, nur mit Zuversicht kann es gelingen, aus Notlagen zu lernen und gemeinsam neue Wege zu entdecken. Gemeinsam bekommt ihr das schon hin! Kein Grund zu Pessimismus!  

Das Wort zum Sonntag

Hurra, Ärztemangel in Rheinland-Pfalz war einmal. Die Politik hat das Problem erkannt und prompt reagiert. Zumindest was sie unter prompt versteht. Gut, die hat die Entwicklung zwar jahrelang verschlafen, aber spät reagieren ist besser als nie. Nicht erst seit gestern gibt es viel zu wenige Landärzte und zu wenige Mediziner, die in ländlichen Regionen als Hausarzt arbeiten wollen. Das ist traurige Wahrheit. Mit der Landarztquote will die Landesregierung nunmehr entgegensteuern. Aufatmen dürfte auch das Kirner Land. Einige Hausärzte hier haben ihre Altersgrenze schon erreicht oder stehen kurz bevor den Kittel für immer an den Nagel zu hängen. Die Nachfolger stehen nicht Schlange, sodass Engpässe vorprogrammiert sind. Aber damit wird spätestens in 12 Jahren Schluss sein. Dann greift die Landarztquote und sage und schreibe 16 Hausärzte stehen parat, um landesweit in unterversorgten Gebieten ihre Arbeit aufnehmen zu können. Problem erkannt, Problem gelöst! So, jetzt aber mal ernsthaft, warum haben die Statistiker in den zuständigen Behörden nicht schon vor etlichen Jahren den Hebel angesetzt. Ist doch ihr Job, Trends zu erkennen und notfalls entgegenzusteuern. Kommt doch nicht überraschend, dass mehr Ärzte die Altersgrenze erreichen, als neue nachrücken. Den Schuh muss sich die Politik anziehen. Aber sowas von. Bleibt die Frage, was ist eigentlich aus dem Ärztegipfel im Zusammenspiel mit der Kommunalpolitk im Kirner Land geworden? War es nicht mal Absicht eine Bestandsaufnahme zu erheben und ein Zukunftsmodell ins Leben zu rufen? Man hört so gar nichts mehr! Scheinbar ist das Thema eingeschlafen.

Satirischer Wochenrückblick 29. Februar

Über Magie des roten Würfels, Coronavirus, SIMONA goes Bosporus, Schneechaos…

Die Apokalypse naht. Es kann nicht mehr lange dauern, bis der Coronavirus das Kirner Land erreichen wird. Ein Schreckens-Szenario steht uns unmittelbar bevor! Sorry, alle die noch keine Atemschutzmaske griffbereit liegen, keine Vorräte gebunkert und keinen Schutzanzug an der Garderobe hängen haben, wird es hart treffen. Verreck, die Panik ist allgegenwärtig. Und die treibt seltsame Blüten. Der REWE-Markt in Kirn kam die Tage gar nicht mit dem Auffüllen der Regale nach. Mancherorts wird sich schon häuslich eingeigelt. Man, man, man, was schieben manche Menschen doch für eine Panik. Der Blog kann helfen: Der hat noch mehrere ausgediente weiße Ganzkörper-Schutzanzüge mit Kopfhaube und Fingerhüllen von der vergangenen Vogelgrippe-Welle im Keller gebunkert. Die haben das Verfallsdatum bei weitem noch nicht überschritten. Obendrauf packt der noch einen Mundschutz und eine Desinfektionslösung. Das ganze Paket wird meistbietend an besonders ängstliche Zeitgenossen abgegeben. Wie wär’s. Wer will nochmal, wer hat noch nicht! Nur Mut! Persönliche Nachricht genügt.  mehr

SIMONA dementiert Türkei-Pläne!!!

Oftmals sind es die kleinen Meldungen oder einfache Halbsätze, die eine immense Tragweite zum Ausdruck bringen. Die SIMONA plant NICHT Teile ihrer Plattenproduktion in die Türkei auszulagern. Es war schon mehr als nur ein übliches Gerücht, das bis dato die Runde machte. Entsprechende Hinweise kamen nämlich aus dem Pool der Simonianer. Durchatmen ist angesagt, weil das Unternehmen diesbezügliche Pläne vehement verneinte. Werden die schrillenden Alarmglocken jetzt verstummen? Trotz aller Bekundungen bleiben diejenigen, die in den Produktionshallen die Maschinen am Laufen halten, skeptisch. mehr

Von der Schneelast und dem Verkehrschaos!

Weil vor allem Tannen durch das Sturmtief Sabine heftig durcheinandergewirbelt worden sind, ist die Wahrscheinlichkeit von schwachen Ästen latent. Jetzt schneite es innerhalb kürzester Zeit ungewöhnlich viel. Unter der außergewöhnlichen Last der Güte Pappschnee brachen immer wieder große Äste ab. In Hochstetten-Dhaun schrillten am späten Nachmittag die Sirenen, wohl auch deshalb, weil ein großer Ast an der Einmündung Im Backesgarten sich quer über die Straße legte. Für den Fahrzeugverkehr gab es kein Durchkommen mehr. Allerdings nur kurz, denn die herbeigeeilten Feuerwehrmänner beseitigten das Hindernis im Nu. „Stihl“ sei Dank. Aus Sicherheitsgründen sollte man vorerst die Nähe zu Bäumen sowie Waldspaziergänge meiden. Das Schneetreiben hat teilweise zu chaotischen Szenen auf den Straßen im Kirner Land geführt. Vielerorts ging es kaum voran. Nun, Schneeglätte und Autofahrer passen heutzutage kaum noch zusammen. Hallo, es ist Winter! Da kann es auch schon mal winterlich zuegehen. War früher über Wochen der Fall. Heutzutage werden beim geringsten Schneefall Sondersendungen ausgestrahlt und die Print-Medien überschlagen sich Tags darauf mit Wintereindrücken. Den Winter als Sensation in Szene setzen – verrückte Welt!

Winterimpressionen

Es gibt ihn also doch noch, den Winter. Zumindest gibt der ein Gastspiel. Wird irgendwie ja auch Zeit, denn es ist mittlerweile schon Ende Februar. Leider handelt es sich nur um eine weiße Pampe, die sicherlich flugs verschmolzen sein wird. Von daher, genießen wir die prächtige Winterlandschaft, vielleicht ist es die letzte Gelegenheit.

Realsatire pur beim Heringsessen: SPD oder CDU, für welche Partei startet Christa Hermes eigentlich?

Anlass für die Rubrik „in welcher Welt leben wir eigentlich“! In einer Zeit, wo sich politische Parteien in einer Orientierungskrise befinden, wo niemand genau weiß wofür die Etablierten programmatisch und inhaltlich stehen, hält Christa Hermes (CDU) beim Heringsessen des SPD-Gemeindeverbandes Kirner Land den SPD-Würfel in die Kamera und lädt den Schnappschuss dann auch noch ohne Hemmungen auf Facebook hoch. Als ob es das Normalste von der Welt wäre. Häh? Die Selbstverständlichkeit muss jedem Politikinteressierten die Sprache verschlagen. Hat sie etwa das Parteibuch gewechselt? Haben Fisch und Gequellte nach SPD-Rezept ihr so gut geschmeckt, dass sie sogleich in die SPD eingetreten ist? Im Ernst, welche Überlegung steckt hinter dieser Geste? Welches Signal möchte die Christdemokratin an die Wähler aussenden? “Hallo, ich bin zwar CDU, wenn es sein muss, kann ich aber auch SPD!“ mehr

Verkehrsführung nicht ohne!!!

Ab und an fahren die Autos auch geradeaus, anstatt die Schikane zu nehmen…

Nicht ungefährlich ist die Verkehrsführung am östlichen Ortsausgang von Hochstetten-Dhaun. Wie schon mehrfach beobachtet wurde, benutzen Fahrzeugteilnehmer, die aus dem Kreisel Richtung Idar-Oberstein kommen, abschnittweise die entgegenkommende Fahrspur. In der kleinen Schikane, fahren die einfach geradeaus, anstatt dem kleinen Kurvenverlauf zu folgen. Der ist zwar mit gelben Streifen markiert, aber trotzdem ist die Situation unmittelbar vor Beginn der Häuserzeilen, zumindest für einige leicht verwirrend. Der Blog hat jetzt schon zwei Mal das kurzzeitige Benutzen der entgegenkommenden Fahrspur zweier Autofahrer beobachten können. Gegenverkehr herrschte gottlob nicht, sodass es zu keinen konkreten Gefahrensituationen, geschweige denn Unfällen kommen konnte. Und auch im Kreisel davor kommt es immer wieder zu brenzligen Konstellationen, weil das vorübergehende Provisorium das Auffassungsvermögen so mancher Verkehrsteilnehmer offenbar übersteigt. Auch hier sollen gelbe Markierungsstreifen Orientierung bieten. Blöd nur, die bleiben nicht dauerhaft auf der Fahrbahn kleben. Eine optische Lenkung ist daher nicht durchweg gewährleistet. Vor allem für Ortsfremde, ist das Baustellen-Provisorium nicht ohne. Insgesamt sollte nachgebessert werden. Klar, handelt sich bei Baustellen immer um Gefahrenbereiche, aber die gilt es so gut es geht zu minimieren.

Arzt oder Bürgermeister?

Arzt oder Bürgermeister? Ensminger kann beides!

Schluss, aus, fertig – die Fastnacht ist vorbei. In den Tagesverlauf kehrt wieder so etwas wie der Alltag zurück. Gut so, denn alles hat seine Zeit. Nach der Fastnacht ist bekanntlich vor der Fastnacht, sodass so mancher eingefleischte Vertreter der Narrenzunft niemals so ganz abschalten wird können. Was ist von der diesjährigen Fastnacht geblieben? Nun, das Kirner Land hat ausgiebig gefeiert. Gemäß den Fastnachtsartikeln, waren alle Sitzungen im Kirner Land bombastisch gut, sodass man gut und gerne von einer regelrechten Hochburg der Narrtei hier an der Nahe sprechen kann. Fastnachtskönigin ist unsere Landrätin. Niemand war auf Sitzungen und Straßenumzügen so omnipräsent wie sie. Der Aschermittwoch bedeutet auch für sie eine Rückkehr zum Arbeitsplatz. Irgendwann muss die First-Lady des Landkreises ja auch mal ihren Verpflichtungen am Schreibtisch nachgehen, gell? Und die werden nicht weniger werden. In Kürze wird bei uns der erste Coronavirus aufschlagen,. Dann wird die lebenslustige Fastnachterin ihr Talent als Moderatorin in einer Krise nachweisen müssen. Was ist noch aufgefallen? Es ist friedlich zugegangen in der heißen Phase. Keine gravierenden Auffälligkeiten in den Polizeiberichten – gut so! Die Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ bekam einen Preis für die beste Fußgruppe. Hut ab, die 30-köpfige GEMEINSCHAFT ist mit einer wichtigen Botschaft unterwegs gewesen und sahnte dann auch noch verdient ab. Außergewöhnlich auch, das Fastnacht sehr wohl die Zeit sein kann, um Handwerke und Berufe blitzschnell erlernen zu können. Küster war gestern, heute ist Arzt! Frank Ensminger bekam die Doktor-Weihe mit Handauflegen regelrecht übergestülpt. Boah, der macht aber auch was her in der Kluft! „Der Arzt, dem die Frauen vertrauen“ – wurde sogleich der passende Slogan ins Leben gerufen. Ein neuer Arzt der Zuversicht ausstrahlt und sich dazu noch in Kirn ansiedelt, besser kann es das Mittelzentrum eigentlich nicht treffen. Er selbst fühlte sich in seiner zwischenzeitlichen Rolle sehr wohl. Doch Schuster bleib bei deinen Leisten! Nicht als Arzt, sondern als Politiker und Bürgermeister wird der Kirner zukünftig seinen Mann stehen müssen.

Homestorys Kirner Bürgermeisterkandidaten

Wer wird Chef im Kirner Rathaus???

Es kann nicht mehr allzu lange dauern, bis die beiden Kirner Bürgermeisterkandidaten im Öffentlichen Anzeiger vorgestellt werden. Dann wird es wieder kräftig menscheln in den Artikeln unter der Devise Mensch und Programm. Homestory gewürzt mit politischem Programm – passt! Wie immer halt! Was, wäre, wenn und überhaupt und, und, und. Bleibt zu hoffen, dass die Unterschiede in der Ausführlichkeit nicht so gravierend ausfallen wie bei der Vorstellung der drei VG-Bürgermeisterkandidaten im vergangenen Herbst. Seinerzeit widmete die Zeitung dem Tausendsassa Jung satte 193 Zeilen mit großem Familienfoto. Zweitplatziert, in der Print-Reihenfolge, war Oliver Kohl mit immerhin noch guten 163 Zeilen, aber mit dem insgesamt doch kleineren Format. Abgeschlagen auf Platz rangierte Andreas Römer. Er bekam nur 138 Zeilen eingeräumt und die schlechtere Platzierung oben auf der zweiten Kirner Seite. Irgendwie war das schon eine Ungleichbehandlung. Wie werden wohl die Homestorys von Frank Ensminger (FDP) und Christa Hermes (CDU) angelegt? Nach dem gleichen System? Fair wäre das exakt gleiche Format mit den exakt gleichen Fragen und Schwerpunkten nebeneinander oder untereinander am gleichen Erscheinungstag. Eine Art Gegenüberstellung – passt! Auf diese Art und Weise lassen sich unterschiedliche Ansichten am ehesten herausfiltern. Für das Wähler-Urteilsvermögen wäre eine solche Vorgehensweise sicherlich hilfreich. Keine Frage, der Sympathie-Faktor wird diese Wahl entscheiden, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Wahlaussagen bei allen nahezu identische Schwerpunkte setzen dürften. Da Rad muss nicht neu erfunden werden. Da fällt es schwer sich die einfache Frage zu stellen: Wer will was und will ich das auch? Wem traue ich Bürgermeister zu? Wird es in erster Linie eine Wahl des Bauchgefühls werden? Möglich! Und auf der Suche nach diesem wird es am 10. März gewiss eng werden im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde. Also rechtzeitig da sein. Die Neugier auf die beiden Kandidaten dürfte gefühlt riesig sein. Hoffentlich haben die Moderatoren gescheite Fragen auf ihrem Zettel stehen. Gesucht wird der Unterschied. Spannend wird es ohnehin erst im offenen Dialog werden. Wer konnte unter dem Strich am ehesten überzeugen?

Hoch auf dem Hochzeitswagen…

Mehr Romantik geht fast nicht! Braut und Bräutigam winken freudestrahlend hoch oben vom Hochzeits-Wagen herab. Daneben ehrfurchtsvoll ein Gefolge und auf der gesamten Zugstrecke, links und rechts, tausende Hochzeitsgäste, die Spalier stehend dem Jubelpaar zujubeln: „Lang lebe das Brautpaar, lang lebe die Fusion!“ – hallt es im Chor! So oder so ähnlich stellte sich der Blog die Szenerie beim Kirner Rosenmontagsumzug auf dem Motivwagen der Karnevalsgesellschaft KFK Kirn vor. Angekündigt hatten die Fastnachter eine närrische Nachstellung der Fusion von Kirn und Kirn Land. Und in etwa so ist es ja dann auch gekommen. Das Brautpaar hält auf einem mit Wappen verzierten Triumphwagen wie feudale Herrscher Einzug in die Stadt und verteilt als Teil des höfischen Hochzeits-Zeremoniells Geschenke, in Form von Kamelle, an die treuen Untertanen. Passte! Und auch das Geheimnis, wer nunmehr in die Rollen von Braut und Bräutigam schlüpfte, wurde spätestens beim Verlassen des Brauereihofes gelüftet. Nein, nicht die auf dem Bild winkende Christa Hermes wurde als heißgeliebte Braut von einem vor Kraft strotzenden stolzen Thomas Jung zum Traualtar geführt. Beide mussten als Trauzeugen vorliebnehmen. In die Rolle der Sissi und ihres heißgeliebten Franz schlüpften KFK-Vertreter. Irgendwie zwar schade, wiederum aber auch nicht weiter schlimm. Tragisch hingegen wäre, wenn beim nächsten Fastnachtsumzug wiedererwartend ein „Scheidunsgswagen“ mit Richter und Anwälten integriert werden müsste. Wäre doch immerhin theoretisch denkbar, dass unter anderer politischer Landes-Führung alle Zwangs-Ehen für null und nichtig erklärt würden. In den momentan verrückten politischen Zeiten, ist nahezu alles möglich.

„Hoch auf dem Hochzeitswagen, steh ich beim Brautpaar vorn,
vorwärts die Zug-Traktoren fahren, nehm ich das Jawort aufs Korn,
Straßen, Wege und Plätze, die Liebenden winken fröhlich ins Volk,
Ich möchte so gerne aussteigen, aber der Wagen der rollt…

Kire Helau: Bürgerinitiative beim Rosenmontagsumzug am Start!


Rettet das Kirner Krankenhaus heißt die BI keine Frage,
das kranke Gesundheitssystem ist nur mit Humor zu ertrage.
Unterm kunterbunten Rettungsschirm, das Motto ist spitze,
auf das sich bei dem Thema die Gemüter werde närrisch erhitze.
wir sind dabei mit wichtiger Botschaft beim Kirner Gaudiwurm,
gegen unser Gesundheitssystem laufen wir alle gemeinsam Sturm,
auf das die Politiker im fernen Berlin endlich mal aufwachen,
dafür lassen es wir Krankenhauskämpfer närrisch krachen.
Helau

Die Entscheidung der Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“, sich mit einer Botschaft dem Gaudiwurm anzuschließen, erwies sich als goldrichtig. Die 30-köpfige Fußgruppe brachte mit närrischem Touch ihre Botschaft unter dem Oberbegriff „der kunterbunte Rettungsschirm“ unter die Narrenschar links und rechts des Wegesrandes. Helau, schallte es durch die Kirner Innenstadt. Keine Frage, mit Humor und vielleicht noch mit medizinisch dosierten Alkohol-Spritzen lassen die die Geschehnisse rund um das Kirner Krankenhaus sowie die grundsätzlichen Schwächen im Gesundheitssystem wohl am ehesten ertragen. Chapeau, auf diese Art und Weise eine Message in die Köpfe der Menschen auf humorvolle Art und Weise zu transportieren, hat was absolut Nachhaltiges. Kreativ muss man sein, auch in der fünften Jahreszeit, um das große Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, was da heißt Erhalt des Kirner Krankenhauses.

Bürgerinitiative reiht sich mit Botschaft in den Rosenmontagsumzug ein!

Das Motto der BI-Fastnachtsgruppe auf dem Kirner Rosenmontagszug!!!

„Der kunterbunte Regenschirm“ – frei nach dieser Devise marschiert die Bürgerinitiative Kirner Krankenhaus am heutigen Rosenmontag im närrischen Lindwurm mit. Vorneweg marschierend die frisch gebackenen „Harald-Flick-Preisträger“, Ellen und Michael Müller. Einreihen werden sich auch etliche Angestellte des Krankenhauses sowie Vertreter aus der Politik. Alles in allem werden 30 „Krankenhaus-Narren“ die Gelegenheit nutzen, um mit einfallsreichen Worten und Gesten auf die Problematik im Gesundheitssystem aufmerksam zu machen. Die illustre Truppe wird sicherlich den Farbtupfer auf der Strecke bilden. Mehr noch: Die senden eine Botschaft aus, die bis nach Berlin schallen soll. Zugegeben, so laut können die gar nicht grölen. Müssen sie auch nicht, denn MdB Joe Weingarten hat versprochen, einen an den Gesundheitsminister formulierte Depesche mit kritischen Worten höchstpersönlich bei ihm abgeben zu wollen. Keine Frage, Jens Spahn wird die Zeilen lesen, aber ob er auch angemessen reagiert? Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.  Helau!!! 

Wochenrückblick 23. Februar!

Über Fastnachts-Umzüge, Fastnachterin Bettina Dickes, Poster Axel Hill, Rutsch-Hang, Typ Joe Weingarten, Rhein-Zeitung

Helau!!! Fastnacht feiern ohne Saufgelage, geht das überhaupt noch? Natürlich! Wobei, in den letzten Jahren haben sich mitunter Jugendliche während Umzüge so richtig abgeschossen. Aber sowas von! Daher fährt die Polizei auch eine Null-Toleranz-Strategie, um einem Trend den Garaus zu machen, der so gar nichts mit Fastnacht gemein hat. Gut so!  Denn: Bei der Fastnacht soll die Tradition im Mittelpunkt stehen und nicht der Alkohol! So wird das Auge des Gesetzes auch beim Kirner Rosenmontagsumzug ein waches Auge auf die Zugstrecke und vor allem dem Drumherum haben. Fastnacht ist zwar seit je her eine Zeit des Ausnahmezustandes. Es ist traditionell die Zeit, in der es lockerer zugeht als sonst und in der die Narren, etwa Wikinger, Seeräuber, Cowboys, Indianer, das Regiment übernehmen. Damit die aber nicht überziehen, dafür sorgen dann die Sheriffs. Und wer sich nicht benimmt, der darf beim Faschingstreiben halt nicht mehr mitspielen. So ist das eben. Nun steht Kirn ja nicht Pate für Ausschweifungen, aber wehret den Anfängen.  mehr

Das Wort zum Sonntag

Was war das für ein Großbrand diese Woche in Hochstädten. Spektakel für die einen, Leid für die anderen. Da waren die Wehren aus Hochstetten-Dhaun und Umgebung gefordert. In enger Zusammenarbeit konnte das Feuer gelöscht werden, ohne Verletzte beklagen zu müssen. Und wieder bekam man vor Augen geführt, dass Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ihre Freizeit für unsere Sicherheit opfern, und das, unentgeltlich! Die Kameraden verdienen unsere Solidarität und unseren Respekt. Dafür kann man gar nicht genug „Danke“ sagen. Die Wertschätzung darf sich aber nicht nur auf warme Worte beschränken, wie die reflexartig nach jedem spektakulären Einsatz, vor allem von den politisch Verantwortlichen, heruntergebetet werden.  Nein, Feuerwehrleute verdienen deutlich mehr Anerkennung. Die sind mehr als nur ehrenamtlich aktiv, weil sie mitunter großen Gefahren sowie psychischen Belastungen ausgesetzt sind. Hinzu kommt eine zeitintensive Ausbildung. Nicht zu vergessen ständige Übungen und Weiterbildungen sowie eine Bereitschaft rund um die Uhr. Kurzum, Feuerwehrmänner- und Frauen sind gefühlt die wahren „hauptamtlichen Ehrenamtliche“ – im Dienste der Allgemeinheit. Wie könnte eine Würdigung außerhalb des üblichen Händedrucks als kleines Dankeschön aussehen? Wie könnte etwa eine Verbandsgemeinde, wie eine Ortsgemeinde -etwa Hochstetten-Dhaun – das Engagement der Aktiven honorieren? Ob sich der Ortsgemeinderat darüber jemals den Kopf zerbrochen hat? Eher nicht. Der Blog unterbreitet mal Vorschläge! Wie wäre es mit einer Einladung zum kommunalen Frühschoppen anlässlich der Hellberg-Kerb. Essen und Trinken bis zum Abwinken – passt. Möglich wären Reduzierungen von Gebühren gleich welcher Art. Ehrenamtskarten, die über die Ortsgrenzen hinausreichen, Busausflüge auf Kosten des Haushaltes, allgemeiner Feuerwehrbonus in allen Lebenslagen und, und, und. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man muss es nur wollen. Aber da liegt der Hase im Pfeffer!  Es muss sich was tun, alleine schon wegen schwindender Einsatzstärken. Handelt! Jetzt!

Erste Eisenträger aufgelegt

Schlechtwetter war gestern! Wurden Bauarbeiter früher einmal monatelang in eine von der Natur gewollten Zwangspause geschickt, müssen die in Zeiten der globalen Klimaerwärmung nunmehr durchpowern. Sehen kann man das auf der Großbaustelle Ortsumfahrung Hochstetten-Dhaun, die flott vorangetrieben werden kann. Nachdem schon tonnenweise Asphalt auf die Trasse aufgetragen worden ist, hat eine Spezialfirma damit begonnen, Stahlträger auf die vorbereiteten Widerlager zu positionieren. Der Anfang ist gemacht! Weitere Abschnitte werden folgen. So lange, bis das Brückenbauwerk über die Bahnschienen und noch weiter bis zum Anschlussstück als eine Einheit verschmelzt. Was gibt das für ein Klotz, oder? Die Ausmaße sind schon gewaltig und auch optisch erschreckend. Kaum vorstellbar, dass sich die fertige Brücke einmal harmonisch in das Landschaftsbild einfügen wird können. Aber es geht ja nicht in erster Linie um die Optik. Wenn das der Fall wäre, hätte die Ortsumfahrung der Marke Sparvariante unmittelbar hinter den Häusern vorbei niemals genehmigt werden dürfen. Es geht einzig und allein darum, den durchfließenden Verkehr aus der Ortschaft zu verbannen. Man darf gespannt sein, wie das Gesamtbauwerk das Bild der Ortschaft insgesamt verändern wird. Gut, dass sich das Auge schnell an Veränderungen gewöhnt – siehe Überflieger in Kirn. Auch an den Anblick musste man sich erst einmal gewöhnen. Heute wird die Brücke als optische Selbstverständlichkeit hingenommen. So gesehen, besteht noch Hoffnung. Besteht auch noch Hoffnung für weitere Entlastungen von Ortschaften sowie insgesamt bessere Verkehrsführung entlang der Bundesstraße – etwa Martinstein? Was nützt die leichte Entschärfung nach Fertigstellung der Baumaßnahme Hochstetten-Dhaun, wenn die Strecke Richtung Bad Sobernheim und auch Idar-Oberstein für Pendler ein Gräuel ist? Bis Bad Sobernheim flutscht es auf der Bundesstraße 41, aber danach wird es Richtung Kirn und Idar-Oberstein nur noch schleppend. Im Westen halt nicht viel Neues!  

Lokalredaktionen stehen vor ungewisser Zukunft!

Der Blog erhebt immer wieder gerne seine Stimme lautstark, wenn ihm eine Entwicklung missfällt. Und wenn die dann noch zu Lasten unserer ländlich geprägten Region geht, dann haut der auch schon mal richtig, richtig auf den Putz: Die „Rhein-Zeitung“ plant, ihre mehr als zehn Lokalredaktionen zu schließen. Diese Nachricht schlug am Anfang der Woche ein wie eine Bombe. Aus Koblenz wurde ein fatales Signal gesendet. Ganze Regionen tragen nunmehr Sorge darüber, dass Themen – gerade im ländlichen Bereich – nicht mehr so gut abgedeckt werden wie bislang. Fürwahr, der ländliche Raum muss es immer ausbaden. Ein dem SWR zugespielter internen Mitarbeiterbrief, brachte die Bombe erst zum Platzen. Wer von den Abonnenten jedoch gedacht hatte, die Verantwortlichen würden ihrem Vorhaben, einer offensichtlich gravierenden Umstrukturierung, ein paar Zeilen widmen, der sah sich getäuscht. Null Reaktionen und null Informationen, sind im Ergebnis mehr als nur eine bescheidene Außendarstellung! Friedrich Merz würde sagen, „die ist einfach nur grottenschlecht“. mehr

Es rutsche der Hang weiter und weiter, und weiter, und weiter…!

Was hat der Landkreis nicht auf die Tube gedrückt, als es um Sofortmaßnahmen bezüglich Hangrutschungen zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn ging. Kurzzeitig herrschte sogar regelrecht Alarmstimmung. Gefühlt in einem Eilantrag wurde im Mai 2019 beschlossen, eine Sofortmaßnahme gegen den drohenden Hangrutsch oberhalb der L 183 auf einem etwa 200 Meter langen Teilstück einzuleiten. Passiert ist bisher wenig bis nichts! Seit nunmehr fast einem Jahr schmort der Rutschhang samt welliger Straße vor sich hin, ohne dass sich etwas tut. Sieht man mal von der Rodung des Hanges ab, herrscht Stillstand. Herrscht wirklich Gefahr im Verzug? Wohl kaum! Die Bauschuttdeponie bewegt sich weiter, hieß es seinerzeit, was zu weiteren Verwerfungen, ja sogar zu potenziellen „Großrutschungen“, etwa bei Starkregen, führen kann. Panikmache? Schnellschuss? Unter Sofortmaßnahme stellt man sich gemeinhin was anderes vor, oder nicht? Wie muss man sich ein Hangabgang XXL im Extremfall vorstellen? Etwa so wie in Katastrophen-Filmen der Marke Hollywood? Man weiß ja nie was kommt! Jedenfalls machte der Kreis auf ganz dringlich, um dann doch die Handbremse mit voller Wucht zu ziehen. Von einer sofortigen Hangsicherung, koste es was es wolle, kann keine Rede mehr sein. Sollte der Hang nicht umgehend entlastet werden, indem 25 000 Kubikmeter Material, das auf dem Gipfelplateau abgelagert wurde und das nun nach unten drückt, an den Fuß des Hangs verlagert wird. Abgesehen von der latenten Gefahr, grenzt es schon an Straßenverkehrsgefährdung durch Unterlassen, eine Landesstraße in diesem holprigen Zustand dem Straßenverkehr zuzumuten. Warum nur stockt es bei der Beseitigung des Übels? Ist es vielleicht die Kostenverteilung. Der Kreistag hatte doch im Mai 2019 einstimmig bei zwei Enthaltungen dafür gestimmt, dass der Landkreis sich zur Hälfte an der 600 000 Euro teuren Sofortmaßnahme gegen die drohende Gefahr beteiligt, und dies, obwohl die Steuerzahler außen vor sein müssten. Ginge es nämlich nach dem Verursacherprinzip wäre wohl die NHB alleiniger Zahler. Angeblich existiert ein uraltes Papier, in dem die NHB bei der Verfüllung des ehemaligen Steinbruchs mit Bodenaushub und Bauschutt die alleinige Verantwortung für eventuelle Rutschungen versichert. „Wer bestellt bezahlt“, sollte man meinen. Man darf gespannt sein, wie lange die „Sofortmaßnahme“ noch auf sich warten lässt. Vielleicht hat man im Kreishaus ja auch eine andere Definition des Wortes „sofort“.

„Weibertag“ ist Startschuss für die Straßen-Fastnacht

Mit der Weiberfastnacht heute beginnt der Straßenkarneval. Für viele gut, für manche leider. Auch im Kirner Land wird in den nächsten Tagen die Post abgehen. Der absolute Höhepunkt ist sicherlich der Rosenmontag mit dem Umzug durch die Stadt. Und auch wenn unsere Region nicht unbedingt als Hochburg der fünften Jahreszeit gilt, werden viele Narren unterwegs sein. Was treibt sie an?  Für echte Jecken ist die fünfte Jahreszeit jedenfalls mehr als Alkohol und Party. Fastnacht ist ein stückweit Kult und Droge zugleich. Millionen begeistern sich für Umzüge, Maskenbälle und Büttenreden. Kein anderes Fest befriedigt so zahlreiche und so widersprüchliche Sehnsüchte wie die Fastnacht. Von daher, lasst es krachen. Was auch immer als Kostüm gewählt wird oder ob man als Nicht-Karnevalist die Flucht antritt: spätestens am Aschermittwoch ist alles wieder vorbei. Dann kehrt die Alltags-Nüchternheit wieder zurück. Für die echten Jecken gibt es jedoch einen Hoffnungsschimmer: die nächste Fastnacht!  

Parkhaus von elf bis Mittag!!!

Es sind oftmals die klitzekleinen Meldungen, die aufhorchen lassen. Manchmal reicht schon ein kleiner unscheinbar wirkender Nebensatz, um selbst als Außenstehender Fakten sowie Zusammenhänge klarer erkennen und zuordnen zu können. Nachdem das Innenministerium die Argumente pro Parkhaus offenbar als zu schwach einstufte und überdies eine Realisierungschance unter den gegebenen Bedingungen offenlies, scheint den abgebildeten Reaktionen nach allgemeine Ratlosigkeit im Stadtrat zu herrschen. Jedenfalls erteilte die Erste Beigeordnete, Christa Hermes, einer erneuten Verkehrszählung, zumindest indirekt, eine Absage. Zitat im Zeitungsbericht: „Eine neue Verkehrszählung helfe auch nicht. Da käme nur heraus, dass die Stadt morgens um elf dicht sei und ansonsten Parkplätze verfügbar seien“! Moment Frau Hermes, im Umkehrschluss würde das ja bedeuten, dass Kirn nur ein Parkhaus von „elf bis Mittag“ bräuchte. In der übrigen Zeit, so die logische Schlussfolgerung, stünde im Stadtgebiet genügend Parkraum zur Verfügung. Hmmm! Ein „Ein-Stunden-Parkhaus“ für so viel Kohle? Mal nachdenken! Wäre das hübsche Sümmchen nicht lohnender in ein „Stunden-Hotel“ angelegt? Kirn hat doch so wenig Betten im Angebot. Spaß beiseite, wenn der Istzustand von der vorübergehenden „Chefin“ im Ergebnis schon so niederschmetternd für die wenig verbliebenen Befürworter kommuniziert wird, dann stellt sich jedem normaldenkenden Beobachter mehr denn je die Frage nach dem ursprünglichen Sinn eines solchen Projektes, zumal sich die Chose unterdessen verteuert hat. Offensichtlich liegen die Kosten für einen Parkhausstellplatz bei mittlerweile 14 000 Euro statt bislang kalkulierter 13 500 Euro. Wegen Wiederholungsgefahr spart sich der Blog an dieser Stelle jeden weiteren Kommentar über den von SPD und FWG noch angestrebten Kirner „Turmbau zu Babel“. Gut, dass in Kürze mit der Umsetzung des dezentralen Konzeptes begonnen wird. Scheinbar wartet man nur noch auf warmes und trockenes Wetter. Wenn am Bahnhof und an der Brauerei die ersten Dauerparker aufschlagen, wird dann auch die geschilderte „chaotische“ Zeitspanne von „elf bis Mittag“ im Stadtgebiet überbrückt werden können. Spätestens dann, wenn alle zusätzlichen Parkplätze des dezentralen Konzeptes final am Start sind, hat es sich ausgeträumt. Dann redet kein Mensch mehr von Parkplatz-Problemen und einem Parkhaus-Neubau.

Sorry für die Grätsche Frau Dickes! Umbauwunsch Kirner Rettungswache liegt schon seit 2016 auf ihrem Schreibtisch…

Sorry, da muss der Blog mal brutal reingrätschen. Landrätin Bettina Dickes hat den Tag für sich zu einem der Rettungswachen erklärt. Sogleich postete sie auf Facebook nette Schnappschüsse mit dem folgenden Wortlaut dazu aus Bad Sobernheim. Heute ist mein Tag der Rettungswachen. Vieles hat sich im Arbeitsablauf einer Wache und auch in Bezug auf Anzahl und Größe der Fahrzeuge in den vergangenen Jahren geändert, und als Rettungsdienstbehörde stehen wir in der nächsten Zeit vor der Aufgabe, zu schauen, ob, wie und wo gebaut oder umgebaut werden muss. Es bleibt spannend“!  Und aus Kirn schreibt sie folgendes: Nachdem wir in Bad Sobernheim zwar fehlende Fahrzeughallen, aber gute Personalräume erleben konnten, ist hier alles wirklich sehr beengt! Stimmt Frau Dickes. In Kirn ist alles sehr beengt, und das schon seit Jahren. Wahr ist, solche Besuche sind Zeichen von Wertschätzung. Wahr ist aber auch, gerade in Kirn bräuchte es keine Worte, vielmehr Taten. Bereits 2016 wollte man seitens des Kreises Abhilfe schaffen. Es blieb bei einer reinen Absichtserklärung. Nur warme Worte. mehr

Realsatire: Sonderkommission soll Ermittlungen zum „Mail-Skandal“ führen!!!

Wie gut unterrichtete Kreise informieren, will die Stadt Kirn in der leidigen Parkhaus-Angelegenheit dem „Mail-Maulwurf“ (MM) mit der Gründung einer Sonderkommission auf die Spur kommen. Triebfeder ist nachweisbar eine angezählte SPD, die in dem augenscheinlichen Verschwiegenheits-Verstoß mutmaßlich die bedeutsamste „Spionage-Affäre“ seit dem GuillaumeVorfall vermutetFürwahr, nach einem solchen nicht für möglich gehaltenen Affront, der sogar in eine Stadt-Krise münden kann, sollten in letzter Konsequenz nunmehr auch Köpfe rollen! Daher soll die externe „SOKO“, mit dem treffenden Decknamen „Parkhaus-Flüsterer“, in Kürze mit den Ermittlungen beginnen. Ihr Hauptquartier richten die Zielfahnder zur Stunde im Rathaus ein. mehr

Jahresprogramm Wappensaal hoch zu Dhaun

Jetzt geht’s los! Der Wappensaal startet von nun an durch mit einem vielfältigen Jahresprogramm. Den hat Inhaber Marco Fritz auf die Homepage gestellt. Die Plattform weckt ohnehin Interesse. Top! Wichtig, alle Infos zum neuen Dhauner Hotspot inklusive Erreichbarkeiten sind abgebildet.So auch das Prozedere hinsichtlich Buchung und Planung von Events, Tagungen, Workshops, Firmen- und Weihnachtsfeiern, Kommunionen und Konfirmationen, Produktpräsentationen sowie alles Wichtige über die Fremdenzimmer. Klicken Sie unter www.wappensaal-dhaun.de. mal rein. Der Link ist auf www.hochstetten-dhaun.info abgelegt. Wünschen wir dem erfahrenen Musiker viel Glück und drücken ihm dazu fest die Daumen. Keine Frage, der wird den Wappensaal sicherlich neues Leben einhauchen. Gut für Dhaun und gut für Besucher, die auf dem Weg hinauf zu Schloss zukünftig eine Einkehrmöglichkeit vorfinden. Sein langfristiges Konzept sieht vor, die Räumlichkeiten das ganze Jahr über zu vermarkten. Das ganze Programm von Buchungsmöglichkeiten ist nunmehr zu Füßen des Schlosses möglich. Was hat Fritz noch alles an Ideen auf der Pfanne? Nun sein Jahresplan bildet ein breit gefächertes Spektrum ab. Der Blog wird diesen auf die Startseite stellen und einzelne Events sowohl ankündigen, als auch zeitnah näher vorstellen. Keine Frage, der Fokus liegt auf der Terrasse. Hier wird vor allem an den Wochenenden so einiges geboten werden.

Reaktionen auf Blog-Beitrag Rhein-Zeitung

Boah, was hat der Beitrag Wellen geschlagen! Über 2000 Klicks an einem Tag auf der Plattform www.hochstetten-dhaun.info sind weiß Gott nicht zu verachten. Zugegeben, der Blog hat hier auch klare Position gezogen und der besseren Verdeutlichung wegen bisweilen auch vogelwild draufgehauen, als er mit Kritik an der Philosophie der Rhein-Zeitung nicht sparte. Der ist auf dem besten Weg sich selbst abzuschaffen. Selbst der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat die Pläne des Koblenzer Verlages hart kritisiert, ihre Lokalredaktionen zu schließen: „Eine solche Entwicklung sei bisher einzigartig in der deutschen Medienlandschaft“, lässt der gegenüber dem SWR wissen. Weiter heißt es in einer Meldung: „Die lokale Berichterstattung werde darunter enorm leiden. Der publizistische Auftrag der „Rhein-Zeitung“ falle Einsparungen im Verlag zum Opfer. In Zeiten von „Fake News“ sei das keine gute Entwicklung. Nun, der Blog kam in etwa zu dem gleichen Ergebnis, nur hat der es härter formuliert. Der gibt halt gerne seinen Senf dazu. Mal scharf, mal mittel, mal flach – je nach Thema, Tragweite und Dimension. Für die Rhein-Zeitung hat der eben mal die Variante „extrascharf“ aus dem Regal gezaubert. Sicherlich hätte man sich auch gemäßigter ausdrücken können, aber so ist er halt! Man darf gespannt sein, ob und wann der Verlag sich seinen Lesern erklären wird. Was bisher bekannt wurde, stammt ja nicht aus offiziellen Quellen, vielmehr aus einem internen Mitarbeiterbrief. Der wurde dem SWR zugespielt. Wie immer halt, in solchen Angelegenheiten. Im Regelfall profitieren Zeitungen von solchen zwitschernden Vögeln, doch jetzt hat die selbst den schwarzen Peter an der Backe. Erwartbar, weil Einschnitte in diesen Dimensionen sich niemals nicht unter der Decke halten lassen. Logisch, dass es sowohl Facebook-Kommentare auf den Blog-Einwurf hagelte, als auch persönliche Nachrichten im Postfach landeten. Die waren, bis auf einige wenige Einzelmeinungen, ausnahmslos positiv und zustimmend. Schauen wir mal, was jetzt noch alles ans Tageslicht kommt und bewerten dann neu.   

Podiumsdiskussion der beiden Bewerber

Am 22. März wird ein neuer Bürgermeister für die Stadt Kirn gewählt. Um die beiden Bewerber besser kennen zu lernen, veranstaltet die Freie Wählergemeinschaft eine Podiumsdiskussion mit Christa Hermes (CDU) und Frank Ensminger (FDP). Als mögliche Termine werden der 4. oder 6. März ins Auge gefasst. Der Andrang im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde wird dann sicherlich riesig werden. Der Blog erwartet sogar eine Stühle-Knappheit. So groß ist der Raum ja nicht. Reines Bauchgefühl! Für alle interessierten Menschen ist es die erste und wohl auch einzige Gelegenheit, den Bewerbern so richtig auf den Zahn fühlen zu können. Aber sowas von! Erfahrungsgemäß wird einer üblichen Vorstellungsrunde ein Dialog mit dem Moderator oder Moderatorin folgen. Themen in der Stadt gibt es ja zu Genüge. Danach wird es sicherlich heißen „Feuer frei“ für die offene Diskussion mit den Anwesenden. Dann heißt es meist Ausquetschen bis der Arzt kommt. Mit welchem Gefühl werden die Besucher anschließend nach Hause gehen? Der Blog wird versuchen dieses irgendwie einzufangen, um es dann in seine persönliche Beurteilung des abends mit einfließen zu lassen.

Hochstetten am See

Ein Idyll, was auf den Betrachter sogleich beschaulich und friedlich wirkt. Auf dem Filet-Stück des neuen Industriegebietes von Hochstetten-Dhaun hat sich in den zurückliegenden Tagen und Wochen ein kleiner aber feiner See gebildet. Zwei Nilgänse scheinen sich hier schon heimisch zu fühlen. Der NABU hätte seine helle Freude bei dem Anblick dieses kleinen Fleckchens „unberührter Natur“. Nun, ist jedoch nicht davon auszugehen, dass der „See“ einzig und allein den jüngsten Niederschlägen geschuldet ist und deshalb nicht von Dauer sein wird. Ein kleines „Naturschutzgebiet“, just auf dieser Industriefläche, kann sich die Ortsgemeinde allerdings auch nicht leisten. Schließlich handelt es sich um ein richtiges Pfund, das sich nach Fertigstellung der Ortsumfahrung, sicherlich gut vermarkten wird lassen. Interessenten werden sicherlich Schlange stehen, um sich zwischen Toyota-Autohaus und der späteren Zu- und Abfahrt Hochstetten Mitte, mit einem Gewerbe niederlassen zu können. Mit dem Landstrich lässt sich richtig, richtig Kasse machen. Von daher, der See und die Nilgänse müssen früher oder später weichen. Werden sie auch, weil der nächste trockene Sommer steht schon in den Startlöchern.

Der Anfang vom Ende der Rhein-Zeitung?

Was hat die Rhein-Zeitung nicht schon alles über die Schwächung ländlicher Regionen berichtet und kommentiert. Krankenkassen, Banken, Forstämter, Gerichte und, und, und, wurden ausführlich thematisiert und deren Rückzüge stets kritisiert. Auch der Öffentliche Anzeiger schlug immer wieder in die gleiche Kerbe, wenn in Kirn mal wieder Schicht im Schacht verkündet worden ist. Dabei ist der Verlag keinen Deut besser. Gemäß SWR-Mitteilung sollen alle Lokalredaktionen gebündelt und Geschäftsstellen sogar gleich ganz aufgegeben werden. Eine solche Meldung lässt einen kopfschüttelnd zurück. An nur noch drei Standorten, sollen zukünftig die täglichen Ausgaben zusammengebaut werden. Mehr noch: Alle Service-Points sollen wegfallen, auch der in Kirn. Dem Vernehmen nach haben die Angestellten dort schon ihre Kündigungen erhalten. mehr

Ausverkauft!!!

Hochstetten-Dhaun kann Fastnacht! Und wie! Am 21. Februar findet die Neuauflage der gemeinsamen Karnevalssitzung der Ortsvereine in der „Narrhalla“ Haus Horbach statt. Schon der Vorverkauf lief hervorragend. Ausverkauft – lautete die Botschaft! Besser kann man nicht in die Kampagne starten. Der enorme Zuspruch sollte jetzt Ansporn genug sein, um den Käufern ein bestmögliches Feuerwerk an Narretei zu bieten. Und denkt dran: „In der Bütt ist nahezu (fast) alles erlaubt an Seitenhieben und Pointen. Aber wenn austeilen, dann humorvoll und mit Niveau! Zu der frohen Kunde gleich eine Fastnachts-Strophe zum Einstieg:


Gegrüßt sind Männer und auch Fraue,
die Dumme und auch die Schlaue.
Alle sollt ihr Gäste am 21. Februar sein,
die Hochstettener Ortsvereine laden ein.
Zur Bomben-Sitzung, keine Frage,
sollt ihr alle auch Kostüme trage.
sollt Spaß haben, über Witze lachen,
kurzum, lasst es mal so richtig krachen.
Ihr Büttenredner berichtet mit spitzer Feder,
zieht über alles und jeden vom Leder.
Nehmt keine Rücksicht auf Personen und Namen,
habt beim Reimen übers Lokale kein Erbarmen.
Dann werden alle nur fröhlich berichte,
es war die geilste Sitzung der jungen Geschichte.

Drum freuet Euch Ihr ilustre Bagasch,
am Samstag geht’s los – Narhallamarsch
🎉!

  

Das Wort zum Sonntag

Die „Worschtbude“ macht dicht, die Eisdiele nimmt Fahrt auf. Mit „Leo“ hängt eine Institution die Grillgabel für immer an den Haken. Er hat genug Brat- und Metwürste gewendet. Reicht für ein Leben. Keine Frage, sein „Markt-Grill“ wird der Stadt als Anlaufstation im Zentrum fehlen. Dass die Meldung über seinen Ruhestand am gleichen Tag ins Blatt gehoben wurde, wie das Ende der Winterpause „Venezia“, hat schon etwas Skurriles. War es doch Leo, der am jetzigen Standort der Eisdiele, jahrelang erfolgreich das Szene-Lokal „Marktstübchen“ führte. Lang, lang ist es her. Zurück zur Gegenwart. Leo geht, aber wer kommt? Hoffentlich findet sich bald eine Nachfolgelösung, damit die Bratwurst im Vorbeigehen zwischendurch auch weiterhin möglich ist. Erst Otsch, jetz Leo – wer geht als nächstes dem Kirner Stadtleben verloren? Beide gelten als unersetzbare Typen in der Gastronomie-Landschaft. Sie werden uns fehlen. Doch wie sagte es schon ein berühmter Philosoph vom Main: „Lebbe geht weiter“. Dass die Eisdiele wieder am Start ist, wird sich gewiss belebend auf den Marktplatz auswirken. Wie jeder weiß, ist der doch in der dunklen Jahreszeit meist wie leergefegt. Unter uns, Gianni und Raffaela hatten auch genügend Zeit, um die Füße hochzulegen. Gut so, dass ihre Eismaschinen wieder Fahrt aufnehmen. Man darf jetzt schon gespannt sein, ob die mehrfach prämierten „Eis-Rezept-Sucher“ wieder einige neue Spezialitäten im Angebot haben werden.

Über Aus der Bereitschaftsdienstzentrale, Diakonie-KV-Absprachen, Schüsse im Wald…

Was war das wieder für ein Schlag mit der superharten Keule diese Woche. Die Bereitschaftsdienstzentrale stellt ihren Betrieb ein. Aus und vorbei mit der ärztlichen Versorgung außerhalb der regulären Sprechstunden. Nach dem Rückschlag steht das Krankenhaus wieder mehr denn je auf der Kippe. Nun, sind Kassenärztliche Vereinigung und Krankenhaus-Träger zwei getrennte Spielfelder, aber dennoch arbeiten beide Hand in Hand zusammen. NOCH! Erschreckend der Zeitpunkt, aber auch erschreckend die Kommunikation. Während die hiesigen Politiker bereits einen Tag vorher in Kenntnis gesetzt worden sind, erfuhr die aufopferungsvoll kämpfende Bürgerinitiative die Schreckensnachricht erst viel später davon. Die äußerte sich sowohl entsetzt über die Schließung, als auch über die fehlende Kommunikation im Vorfeld. Warum hatte man die Verantwortlichen nicht mit ins Boot genommen? Warum haben Dickes, Jung und Co. es nicht für notwendig erachtet, die BI persönlich über den Rückzug in Kenntnis zu setzen. Selbst einen Tag später nicht. Finde den Fehler? Merke, „so etwas tut man nicht“! mehr

Offener Brief von MdL Markus Stein

Man kann es sich einfach machen und immer nur draufhauen. Einige haben ja schon immer gesagt: „Es ist nicht die Frage ob im Kirner Krankenhaus die Lichter ausgehen, sondern wann“! Wer diese Grundüberzeugung in sich trägt, darf sich durch die Schließung der Bereitschaftsdienstzentrale erneut bestätigt fühlen. Wer sich hingegen die Mühe macht, genauer hinzuschauen und zu –hören, stellt rasch fest, dass die Gemengelage komplizierter ist und sich einem simplen Gut-Böse-Schema entzieht. Fakt ist, dass das Gesundheitssystem mittlerweile nur noch auf Wirtschaftlichkeit basiert. Und Fakt ist auch, dass die gut bezahlten Wasserköpfe in sämtlichen Verwaltungen eines aufgeblähten Gesundheitssystems im gleichen Maße zu-, wie die schlecht bezahlten Pflegekräfte auf den einzelnen Krankenstationen abnehmen. Das ungesunde Ungleichgewicht hat den Nachteil, dass im Wesentlichen Bürokraten die Marschrichtung vorgeben. Und die orientieren sich halt ausnahmslos an Fallzahlen. Stimmt die Auslastung und sind die schwarz, ist alles okay. Sind die aber auf Dauer dunkelrot, dann klingeln die Alarmglocken. Wie immer halt. Das Krankenhaus ist allerdings nur die Spitze des Eisberges, denn schon früher gab es im Kirner Land Rückzüge aus rein wirtschaftlichen Erwägungen heraus.

Wie schreibt MdL Markus Stein (SPD) in seinem Brandbrief an die Kassenärztliche Vereinigung so zutreffend: „Schon früher gab es Schließungen aus eben diesen Gründen.  Die Menschen im ländlichen Raum spüren die Zentralisierung der Angebote des täglichen Lebens ganz besonders. Banken, Supermärkte und der Einzelhandel spielen hier sicher eine wichtige Rolle, bei der stetigen Zentralisierung der medizinischen Grundversorgung in urbanere Regionen geht es hingegen um ein Gut der Menschen, das wichtiger nicht sein könnte: deren Gesundheit. Auch deshalb ist die Sicherstellung einer adäquaten medizinischen Versorgung im ländlichen Raum für mich als Abgeordneter eines ebenso ländlich geprägten Wahlkreises von großer, zentraler Bedeutung und der Grund für meine Intervention bei der KV.“

Richtig Herr Stein. Lob für Ihre Bestandsaufnahme, inklusive Fragenkatalog an die KV, spricht Ihnen www.hochstetten-dhaun.info aus. Ja, die Plattform kann auch mal Beifall für Initiativen von SPD-Politikern klatschen. Stein, der mehr wissen will über die Beweggründe, hat sich für seinen offenen Brief durchaus Respekt und Anerkennung erworben. Er bekommt ein Fleißkärtchen, seine Kollegen aus anderen Parteien einen Tadel! Stein gibt sich nicht zufrieden mit lapidaren Aussagen bezüglich fehlender Rentabilität. Warum, weshalb, warum, gerade jetzt und überhaupt! BRAVO! Allemal besser, als irgendwelche geschwafelten Kommentare abzugeben, Durchhalteparolen zu formulieren oder das ins Leben gerufene „Pilot-Haus-Besuchs-Modell“ schönreden zu wollen. Man darf jetzt schon auf das Antwortschreiben aus Mainz gespannt sein. Ändern an der Denke der KV wird sein Veto zwar nichts, aber wer nicht kämpft hat schon verloren. Und außerdem ist es die verdammte Pflicht eines gewählten politischen Vertreters alles rauszuhauen, und zwar bis zur letzten Patrone.  

Besser nichts sagen, als falsches sagen!

Die Statements von Dickes, Lezius, Jung und Co. zur Schließung der Ärzte-Bereitschaftsdienstzentrale in Kirn.

Was, wäre, wenn? Der Blog vergibt mal Schulnoten für die refelxartigen Reaktionen der Politiker auf die Schließung der Bereitschaftsdienstzentrale. Eines vorneweg, mit Ruhm hat sich keiner bekleckert. Im Gegenteil! Boah, manche Aussagen lassen einen sogar fassungslos zurück. Haben unsere gewählten Vertreter den Ernst der Lage denn noch immer nicht erkannt? Statt zu Schäumen vor Wut, geben die sich fast durch die Bank weg verständnisvoll. Geht’s noch! Grundsätzlich gilt, man kann einer Schließung niemals was Positives abgewinnen. Etwas, was nicht mehr da ist, schönreden zu wollen, ist ein Widerspruch in sich. Bei den Statements stellt sich die Frage nach dem Kraut, was die alle gemeinsam geraucht haben. Irres Zeugs muss das gewesen sein. Eines, das die Sinne vernebelt. Aber sowas von! mehr

Simmertal feiert Spatenstich für Kita-Anbau

Und wieder lohnt ein kurzer Blick über den Berg auf die Ortsgemeinde Simmertal. Dort wird nicht nur mehr über den Erweiterungsbau des Kindergartens geredet, sondern gebaut. Der Spatenstich, garniert mit allen baulichen Details, wurde jetzt öffentlichkeitswirksam inszeniert. Eine Investition in die Zukunft, ist man geneigt zu gratulieren. Keine Frage, wenn es um das Wohl der Kinder geht hat die zweitgrößte Ortsgemeinde unter dem Dach der Verbandsgemeinde „Kirner Land“ die Nase vorn. Aber sowas von. Gängige Praxis auch der typische Spatenstich-Schnappschuss. Was beim symbolischen buddeln im Sand allerdings auffällt, ist die Tatsache, dass weder die Beigeordneten, noch andere Vertreter des Ortsgemeinderates mit von der Partie waren. Außer der Ortsbürgermeisterin und ihrem Vorgänger (SPD) lächelten keine Politiker zufrieden in die Kamera. FWG, Fehlanzeige. Finde den Fehler? Da ist man doch glatt geneigt den Finger in eine eventuelle Wunde zu legen. Wurde der Baustart womöglich bewusst geheim gehalten? Sollten beim offiziellen Termin bewusst nicht alle Politiker mit ins Boot genommen werden? Warum nur der erlesene Kreis? Zufall? Vermisst wurde auch Heiko Selwitschka. War der Architekt nicht derjenige, der seinerzeit die Grundlagenplanung ehrenamtlich und ohne Honorar vorantrieb? So steht es zumindest in den Archiven. Hatte er seine Entwürfe nicht auch Elternschaft und Ortsgemeinderat vorgestellt. Auf seinen Visionen und Ideen fußt schließlich der Anbau. Hat man vergessen die zeichnende Triebfeder einzuladen? Erwähnt wurde er im neuerlichen Artikel jedenfalls nicht. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen – klingt zwar sehr hart, ist aber angesichts der Gegebenheiten nicht ganz von der Hand zu weisen. Ach, papperlapapp! Wahrscheinlich war der Termin frühzeitig bekanntgegeben worden und alle hatten einfach nur keine Zeit.

Fünf Jahre Skywalk! Kleines Jubiläum ohne Feier!

Am 20. Januar 2015 wurde der Nahe-Skywalk in Hochstetten-Dhaun mit viel Tamtam und politischen Ehrengästen, darunter auch die damalige Wirtschaftsministerin Eveline Lemke, eröffnet. Man kann ruhigen Gewissens attestieren, dass der sich zu einem kleinen „Tourismus-Magneten“ entwickelt hat. Ob gerechtfertigt oder nicht, dass möge jeder für sich selbst beurteilen. Apropos Beurteilung, auf Tripadvisor decken die die komplette Bandbreite ab. Von einem eher nüchternen „Naja“ bis einem „ausgezeichnet“ ist alles dabei. Persönliche Eindrücke sind halt verschieden. Keine Frage, der Skywalk hat den Wildgrafen-Wanderweg massiv aufgewertet und auch der Gastronomie gleich nebenan gewiss nicht geschadet. Im Überschwang der Euphorie versprachen die politisch Verantwortlichen bei der Eröffnungsfeier den Hotspot mit einer Webcam nochmals aufzuwerten. Eine, die den Schwenk rechts und links ins Nahetal rund um die Uhr unternimmt. Passiert ist bis dato nichts. Dabei ließe sich ein Livestream kostengünstig und ohne großen Aufwand prima einrichten. Schade, den täglichen Blick von oben herab vom heimischen Computer einfangen zu können, würde sicherlich für viele Klicks sorgen. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Vielleicht am zehnten Geburtstag. Wenn schon der fünfte nicht gewürdigt worden ist, dann vielleicht ja der nach einem Jahrzehnt?

Bücherei

Hochstetten-Dhaun, deine Bücherei. Liest man die statistischen Zahlen, dann erfährt die kleine aber feine Bibliothek gerade einen regelrechten Boom. Jährlich wachsende Ausleihen – passt! Klar, wer lesen kann und will ist klar im Vorteil. Wichtig und richtig, dass gerade Kinder und Jugendliche auf ein breites Angebot zurückgreifen können. Keine Frage, Bibliotheken begeistern Kinder für das Lesen. Nur muss man auch Begeisterung wecken können. Das scheint in Hochstetten-Dhaun richtig, richtig gut zu funktionieren. Generell gilt, Büchereien und Bibliotheken sind nachhaltige Beispiel für gelungene Leseförderung. Wie überhaupt, Leseförderung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Denn die Beschäftigung mit Büchern und Geschichten fördert die Entwicklung der Lesekompetenz, die ein entscheidender Schlüssel für schulischen und beruflichen Erfolg ist, und verbessert damit Bildungschancen. In der Zeitung steht, dass zu den Stammkunden vor allem Kinder zählen. Sponsoren werden jetzt gesucht, um das Portfolio, etwa um Zeitungsangebote auslegen zu können, erweitern zu können. Gute Idee. Der Gastronom Edgar Schorsch finanziert eine wöchentlich erscheinende Koch-Broschüre. Nachahmer gesucht!

Bereitschaftsdienstzentrale in Kirn schließt: Eine rein bürokratische Entscheidung schwächt das ohnehin taumelnde Krankenhaus erneut!

Was für ein Schlag in die Magengrube! Zur Unzeit schließt die Kassenärztliche Vereinigung (KV) im Sommer die Bereitschaftsdienstzentrale. Wörtlich heißt es dazu in der Pressemitteilung: „Am 1. Juli 2020 wird die Ärztliche Bereitschaftspraxis Kirn in umliegende Bereitschaftspraxen integriert. Patientinnen und Patienten müssen sich dann an umliegende Ärztliche Bereitschaftspraxen wenden.“ Will heißen, die Fahrten nach Idar-Oberstein oder Bad-Kreuznach sind unvermeidbar. Der Schuss aus der Hüfte zeigt Treffer-Wirkung, verbunden mit einer weiteren Schwächung des Standortes. Danke KV! Danke für nichts! Danke für den vielleicht schon Todesstoß! In der Begründung heißt es, die Auslastung der BDZ in Kirn sei nur sehr gering gewesen, weshalb sich die KV zu diesem Schritt entschlossen habe. Es geht wieder mal nur um die Kohle. Der Mensch zählt nicht die Bohne, wenn die hohen Herren die Statistiken durchstöbern, um danach den Daumen nach oben oder unten zu zeigen. mehr

Nicht immer alles nur hinnehmen, sondern mal zur Wehr setzen!

In Hochstetten werden mit dem Gebiet „Im Scheiberling“ 31 weitere Bauplätze erschlossen, und dies, obwohl die Anbindung über Hellbergblick und Alte Straße ohnehin schon chronisch überlastet ist. So schildern es zumindest die betroffenen Anlieger. Anstatt jedoch ihrem Frust freien Lauf zu lassen, schlucken sie auch diese weitere Kröte kommentarlos. Mehr noch: Sie nehmen auch hin, dass die Straßenbeläge vor ihren Haustüren durch Überlastung, vergangene Bautätigkeiten und dem damit verbundenen Schwerlastverkehr in den zurückliegenden Jahren massiv gelitten haben. „Loch an Loch und hält doch“ – so oder so ähnlich lassen sich die Schäden mittlerweile charakterisieren. Die Ortsgemeinde schert sich nicht um ihre Bedenken. Im Gegenteil! Sie macht Alternativlosigkeit geltend und fertig ist die Laube! Alle Bedenken werden weggewischt und dem Wunsch nach mehr Bauland untergeordnet. Dass man sich auch wehren kann, beweisen ebenso Betroffene in Altenbamberg. Wie am Wochenende in der Zeitung stand, haben sich Anlieger dort organisiert, weil ein neues Baugebiet – ohne extra Anbindung – für mehr Verkehr vor ihren Haustüren sorgen würde. Das wollen sie nicht widerstandslos hinnehmen. Bravo! Daher hat die 70-köpfige Bürgerinitiative einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht eingeschaltet. Grundsätzlich sind die „Widerstandskämpfer“ nicht gegen ein neues Baugebiet, aber wenn, dann bitteschön mit einer alternativen Erreichbarkeit. Die lag vor Jahren auch schon mal auf dem Tisch für das komplette Neubaugebiet am Umsetzer. Aber nur ganz kurz, weil eine mögliche Variante, runter zur Bundesstraße oder in Richtung Simmeral, als zu teuer erachtet worden ist. Der Gedanke verschwand dann für immer im Buch der vergessenen Projekte. Spätestens, wenn das Neubaugebiet final bebaut worden ist, werden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Hellbergblick fällig werden. Unebenheiten im Straßenbelag, defekte Bordsteine oder tiefe Stolperstufen in den Gehsteigen dulden an sich jetzt schon keinen Aufschub mehr. Die Mängel sind offenkundig. Spätestens dann wird das Gejammer der Anlieger groß sein, denn es ist kaum vorstellbar, dass die Kommune die Kosten nicht umlegen wird, und dies, trotz Versprechen des Ortsbürgermeisters, dass das niemals nicht geschehen wird. Wiedervorlage in fünf Jahren.

Freiwilligentag: Warum nur der Bahnhof?

Einmal unverbindlich einen Tag für gute Zwecke investieren – das soll es wieder sein. Das Kirner Land hatte bei der ersten Teilnahme am „Freiwilligentag“ ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Nun fand ein erstes Vorbereitungs-Treffen im Gesellschaftshaus statt. Weitere werden in geringen Zeitabständen folgen. „Wer will der kann!“ Nach diesem Motto soll nunmehr auch die Neuauflage am 6. Juni wieder ein voller Erfolg werden. Das Kirner Land bereitet sich vor. Die Betreuer in den Amtstuben sind gewappnet. In Vollzeit geplant und organisiert und dabei das Ehrenamt mitnehmen – passt. Win-win-Situation! Daher dürften wieder einige Projektvorschläge aufschlagen, die sich ohne die Initiative nicht oder nur schwerlich umsetzen ließen. Herzenswünsche gehen bekanntlich ja nie aus. Was werden die Highlights sein? Allerdings sollte man die Wunschliste nicht unnötig überfrachten. So manche Projekte gehören da einfach nicht drauf. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an das Bahnhofsprojekt vom Vorjahr. Der Blog wiederholt sich gerne: Es kann nicht Aufgabe einer Freiwilligen-Initiative sein, das Bahnhofs-Umfeld in Manier einer Ersatzvornahme zu säubern und mit frischer Farbe aufzupeppen. Das ist alleine Aufgabe der Bahn. Das ist deren Spielplatz. Ein Ausrutscher? Nein, denn an die Farb-Maßnahme soll wieder angeknüpft werden. Die Gruppe um Fritz Bischof hat wieder vor im Bahnhofsumfeld was zu tun. So stand es zumindest in der Zeitung geschrieben. Vielleicht installieren die Freiwilligen ja Aufzüge und stellen damit die lang ersehnte Barrierefreiheit her? Die Bahn wäre begeistert. Spaß beiseite, warum in Gottes Namen für die Bahn die Ärmel hochkrempeln? Gibt es keine Alternativen, etwa an Schulen sowie Kindergärten, in Parks, Anlagen oder auf Plätzen? Muss es wirklich wieder der Bahnhof sein? Sorry, aber da haben Freiwillige nichts verloren!   

Schüsse im Johannisberger Wald versetzen Spaziergängerin in Panik

Gastbeitrag einer Anwohnerin aus Hochstetten-Dhaun.

Es sollte ein gemütlicher Spaziergang werden, den eine namentlich bekannte Bürgerin aus Hochstetten-Dhaun am Samstagnachmittag im Johannisberger Wald, präziser formuliert im Dreieck Altenheim, Itzbacher Wiesen und Steinbruch, unternehmen wollte. War es auch, bis um sie herum auf einmal SCHÜSSE fielen. Das laute Knallen versetzte der auf einem Hauptweg befindlichen Dame einen derartigen Schreck, dass sie auf dem Absatz kehrt machte und so schnell es ihr möglich war, das Weite suchte. Ihr Weg zurück Richtung Straße wurde begleitet von weiteren Schüssen sowie Rufgeräuschen, wie sie sonst nur auf Treibjagten aus dem Unterholz schallen. Keine Frage, der Weg der Wanderin führte sie offensichtlich schnurstracks mitten in Gewehrfeuer, und dies, obwohl weder Warnhinweise gehisst, noch Schilder darauf hinwiesen. mehr

Satirischer Wochenrückblick 6. Februar

Über SPD am Boden, Beigeordneten erkauft, Komödienstadel Stadtrat und Parkdeck, Entschuldigung ins Innenministerium, Mahnwache Krankenhaus, Axel Hill und Bettina Dickes…

„Jemanden, der am Boden liegt, sollte man nicht auch noch treten.“ Nein, es wird an dieser Stelle keine Häme über den SPD- ausgeschüttet. Im Gegenteil: Der Blog hat sich Mäßigung und Zurückhaltung auferlegt. Am Ende tun sich die Genossen noch was an. Selbst keinen Bürgermeister-Kandidaten stellen zu können und dann noch die CDU-Kandidatin unterstützen zu müssen – schlimmer geht’s nimmer! Da keimt fast schon Mitleid auf mit einer Partei, die gerade unübersehbar taumelt und kurz davor steht, mächtig auf die Schnauze zu fallen. Selbsterkenntnis ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung! Daher, Kopf hoch liebe Genossen, es kommen auch wieder bessere Zeiten. Nur wann und mit wem? Der momentane Kandidaten-Pool lässt nicht gerade hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Keine Frage, es braucht eine Frischzellenkur. Doof nur, geeignete Bewerber stehen nicht gerade Schlange. Der Weg aus der Krise führt offenkundig nur über das momentan vorhandene Kollektiv. Vielleicht sollte die Partei einen Bus chartern, um bei einer gemeinsamen Wallfahrt neuen Mut und neue Ideen schöpfen zu können. Besser noch, man mietet sich ein paar Tage in einem Kloster ein. Geistliche Impulse durch Gebet und Ruhe, um wieder auf die politischen Beine zu kommen – so könnte es gehen. Wenn alle irdischen Maßnahmen nicht fruchten, muss man halt zu spirituellen Mitteln greifen. mehr

Asche über mein Haupt: „Offene Mail nach Mainz“

Der Stadtrat ein Komödienstadel? Der Öffentliche Anzeiger hat die letzte Sitzung genauso empfunden und kommentiert. Wahlkampfgehabe in den Anträgen und dazu noch die unendliche Causa Parkdeck – schlimm! Apropos Parkdeck, da sind doch tatsächliche Informationen aus einer streng geheimen Mainzer Mail-Depesche in die Öffentlichkeit gedrungen und sogleich „zerfleddert“ worden. Dem Absender im fernen Innenministerium war das offensichtlich des Guten dann doch zu viel. Dem Vernehmen nach war der not amused über den Wochenrückblick und den Kommentaren danach, sodass die Erste Beigeordnete sich veranlasst sah, sich bei dem Sachbearbeiter zu entschuldigen. Nicht weil sie es musste, sondern weil sie es wollte. Wahrscheinlich im vorauseilenden Gehorsam, denn man will es sich ja nicht mit den Zuschussgebern verscherzen.

Lieber unbekannter Sachbearbeiter im fernen Mainz,

ich entschuldige mich ebenso bei Ihnen und zwar in aller Form. Als Übeltäter entlarvt, will ich nunmehr auf diesem Weg Abbitte leisten. Überraschender Weise haben Sie sich ja mehr oder weniger als „Leser“ geoutet, sodass sie die offenen Zeilen meiner aufrichtigen Reue im Nachgang ebenso erreichen dürften. Ich bin ein aufmerksamer und stet gut informierter Beobachter und hatte mir den Inhalt Ihrer internen Mail mehr oder weniger zusammengereimt. Offensichtlich traf ich mit meiner abschließenden Analyse mitten ins Schwarze. Schlimm, schlimm, schlimm – der Kerle! Bitte lassen Sie die Stadtverantwortlichen nicht allzu sehr dafür büßen, dass www.hochstetten-dhaun.info zu allem und jeden seinen Senf dazu geben muss. Bleiben Sie bitte der Stadt gewogen, damit auch weiterhin dringend notwendige Investitionen getätigt werden können. Es muss ja nicht unbedingt das Parkhaus sein. Das Projekt ist so unsinnig, wie der berühmte Turmbau zu Babel. Aber das wissen Sie ja selbst am besten! Diesbezüglich darf von Ihnen ruhig eine Ablehnung ins Rathaus flattern. In diesem Sinne, bleiben Sie mir gewogen und klicken Sie auch weiterhin immer mal wieder rein. Empfehlen Sie mich weiter.

Bis dahin

Kl.Pfr.

Kein Ende in Sicht für den Schandfleck Bahnhofsumfeld!

In Hochstetten-Dhaun wird es nicht langweilig! So titelte der Öffentliche Anzeiger in seinem ausgiebigen Vorausblick dörfliche Bau-Projekte betreffend. Unter anderem wurde auch die unendliche Geschichte Bahnhofsumfeld ins Visier genommen. Bekanntlich steckt das Bauvorhaben in einer Endlosschleife fest. Und wie! In einer frühgeschichtlichen Ortsgemeinderatssitzung im November 2000 hieß es dazu: „Im Hinblick auf die Umgestaltung des Bahnhofsgeländes gibt es noch keine neuen Erkenntnisse. Die Gemeinde will jedoch am Ball bleiben und hofft auf eine baldige Umsetzung.“ Heute, 20 Jahre später, hofft die noch immer auf einen baldigen Baustart. Dehnbarer kann ein Begriff wahrscheinlich nicht sein. Noch vor der Jahrtausendwende war das Bahnhofsumfeld schon Gegenstand von Ortsbegehungen und vornehmlich Gradmesser verantwortungsvoller Politik auf SPD-Wahl-Flyern. Finde den Fehler? Es wurde mit einer zeitnahen Umsetzung geworben was das Zeug hält. Immer und immer wieder! Merkt ja keiner, wenn das Thema immer wieder neu gesetzt wird. Passiert ist hingegen nichts. Zumindest nichts sichtbares. Zugegeben, die Ortsgemeinde ist es selbst leid, von der Bahn derart am Nasenring durch die Manege gezogen zu werden, aber nach mehr als 20 Jahren Stillstand fällt dann doch auch ein langer Schatten auf die Ortsgemeinde. Trägt wirklich nur die Bahn Verantwortung? Und ein Ende der Leidenszeit ist längst nicht in Sicht. Der anvisierte Baustart wurde jetzt nochmals um zwei Jahre nach hinten verschoben. Die Visitenkarte für das Dorf bleibt also nicht wirklich eine werbewirksame. Doch es gibt Hoffnung. Unsere Vertreter in Berlin werden sich nunmehr entschlossen der Sache annehmen. Sie hatten sich unlängst vor Ort ein eigenes Bild von der Situation gemacht. Die Bahn-Verantwortlichen können sich schon einmal warm anziehen.

Mahnwache der Bürgerinitiative zeigt Früchte: Kirner Krankenhaus bekommt über kurz oder lang Bauchchirurgie zurück!!!

Das wichtigste vorneweg. Im Kirner Krankenhaus soll wieder eine Bauchchirurgie etabliert werden. BOMBE! Galle, Blinddarm, Magen oder Darm-Operationen werden in Kirn dann wieder durchgeführt werden können. Wie, wann und mit wem, darüber drang über den inoffiziellen Flurfunk nichts nach außen. Immerhin, die Absichtserklärung wurde bei der Mitarbeiterversammlung seitens des Vorstandes wohl ausgesprochen. Mehr noch: Es soll sogar wieder ein Rundum-Notdienst für Notfälle gleich welcher Art aufgebaut werden. Kurzum, der Standort am Rande der Stadt soll wieder alle Charakteristiken eines vollwertigen Krankenhauses aufweisen.

Zugegeben, es werden (noch) sehr viele „solls“ verwendet in den Formulierungen, allerdings bedeuten derlei Absichtserklärungen einen gewaltigen Schritt nach vorne. In der Gesundheitssprache ausgedrückt, ist das Krankenhaus jetzt stabil und reif die Intensivstation verlassen zu können. Der Patient ist sozusagen über den Berg und muss nur noch aufgepäppelt werden. Geduldig und behutsam! Das kann zwar dauern, aber die Zeit für eine dauerhafte Genesung, ohne einen Rückfall befürchten zu müssen, braucht es halt. Und dafür braucht es Pflegekräfte und Ärzte. Ein Knackpunkt heutzutage. Hoffen wir diesbezüglich nur das Beste. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Pfarrer Volker Dressel brachte es in seiner musikalischen Andacht auf den Punkt: „Weil Gesundheit so ein kostbares Gut ist, will man ein Krankenhaus in seiner Nähe wissen!“ Dem Satz ist nichts mehr hinzuzufügen. Krankenhaus bedeutet Sicherheit und Geborgenheit, gerade auf dem Land, wo eine Gesundheitsversorgung von Haus aus nicht so ergiebig und flächendeckend vorhanden ist. Die Mahnwache der Bürgerinitiative Draußen, anlässlich der Mitarbeiterversammlung Drinnen, unterstrich eines ganz deutlich, nämlich dass die Menschen im Kirner Land in dieser existenziellen Frage an einem Strang ziehen. AUSNAHMSLOS!

Mittendrin statt nur dabei die ganzen Politikergrößen aus dem Kirner-Land und weit darüber hinaus. Mit ihren Besuchen bekundeten sie ihre Solidarität mit der Bewegung und den Menschen, die hier wohnen. Gut so, wenngleich einem bei solchen Stippvisiten immer ein Gefühl von „Falscher-Film“ beschleicht. Schließlich waren und sind es ja ihre Parteikollegen hier und im fernen Berlin, die für das Gesundheitssystem in der jetzigen Form Verantwortung tragen. Fakt ist, die Politik schafft die Rahmenbedingungen, unter der vor allem kleinere Krankenhäuser zu leiden haben. Für viele bedeuten die das Aus! Von daher, gehen solche Solidaritätsbekundungen in den heimatlichen Wahlkreisen immer mit einem Geschmäckle einher.

Die Mahnwache war jedenfalls ein voller Erfolg. Nicht zuletzt auch deshalb, weil viele Menschen sich während den unterschiedlichen Themenblöcken informieren konnten. Wahr ist, das Kirner Krankenhaus wird als Akutkrankenhaus aufgewertet. Wahr ist aber auch, dass der Zeitplan der Umsetzung und mit welchem Personal das geschehen soll, noch nicht festgezurrt zu sein scheint. Es bleibt irgendwie alles eine Hängepartie. Dennoch, Kirn wird bleiben. Eine Kehrtwende können sich Politik und Diakonie nicht mehr leisten. Durchatmen ist angesagt. mehr

Sportplatzbrücke: Wie würden Sie entscheiden?

„Brücke eins, Brücke zwei oder Brücke drei?“ – wie würden Sie entscheiden? Müssen Sie nicht, denn in dieser Frage sind die Einwohner außen vor. Das Sagen haben die gewählten Vertreter. Für welche Variante werden die sich mehrheitlich aussprechen? Dem Vernehmen nach liegen die Angebote für die Sanierung der Sportplatzbrücke auf dem Tisch. Genaue Zahlen sind (noch) keine durchgesickert, aber es kann davon ausgegangen werden, dass eine Umwidmung zu einer reinen Fußgängerbrücke – alleine vom Kosten-Nutzen-Verhältnis her beurteilt – am sinnvollsten erscheint. So zumindest der letzte öffentliche Sachstand. Das Thema wurde nämlich im August 2019 ausgiebig im Rat beackert. Seinerzeit wollte man allerdings nicht vogelwild mit fiktiven Zahlen herumspekulieren. Jetzt liegen verlässliche Kalkulationen vor. Kommt es in Kürze zur Abstimmung? Und wenn, wann wird die sein? Gemäß Tagesordnung ist die Angelegenheit nicht Gegenstand der heutigen Ratssitzung.

Rückblick: Eine Expertise gab es schon einmal. Bereits 2013 veranschlagten Ingenieure 880 000 Euro für eine komplette Erneuerung der Brücke. Viel Geld! Zu viel, äußerte seinerzeit die Ortsgemeinde in einem Pressegespräch. Wörtlich hieß es: „Dann müssen alle die, die zum Sportplatz wollen, vor der Brücke ihr Auto abstellen.“ Für die Ortsgemeinde stand eine Investition dieser Größenordnung, nur zu dem Zweck, dass Fahrzeuge zum Sportplatz oder ins Grüne fahren können, nicht in Relation zum Nutzen. Alternativ bestünde ja immer auch die Möglichkeit über den Wirtschaftsweg von Hochstädten aus zum Sportplatzgelände zu gelangen, hieß es damals weiter.

An Sachlage und Einstellung dürfte sich kaum was verändert haben? Nur am Preis. Der dürfte bei den zuletzt massiven Preissteigerungen an die Millionengrenze heranreichen. Bei solchen Summen müsse man kapitulieren und die Variante Fußgängerbrücke ziehen. Darin waren sich alle Ratsmitglieder noch im vergangenen Sommer einig. Auf Empfehlung eines Gutachterbüros wurde die Brücke für Fahrzeuge gesperrt. Die Zuwegung erfolgt seither über Hochstädten. Nach Vollendung der Hochwasserschutzmaßnahmen steht der Anschluss über die Bundesstraße durch „Uber“ im Raum. Kaum vorstellbar diese Variante, aber sie scheint die einzig vernünftige zu sein. „Et kütt, wie et kütt“, sagt der Kölner. Da ist was Wahres dran. Warten wir also die Entscheidung des Rates in der Brücken-Frage ab.

Leider keine Zukunftswerkstatt für Spielplätze!

„Großbaustellen und viele Zukunftsprojekte“ – so überschrieb der Öffentliche Anzeiger die umfangreiche Bestandsaufnahme in Hochstetten-Dhaun. Boah, die Titelzeile liest sich wie ein munteres Aktivitäts-Protokoll im XXL-Format. Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell gewährte großzügig Einblicke in das dörfliche Hausaufgabenheft für 2020. Interessant sind allerdings jene Baustellen, die im Zustandsbericht keine Erwähnung finden. Demnach stehen die Spielplätze erneut nicht im Fokus. UNFASSBAR! Aussitzen anstatt anpacken? Klingt nach Methode? Wie bereits auf dem Blog aufgeschlüsselt, hapert es diesbezüglich ohnehin in allen Ortsteilen. Exemplarisch ist der Spielplatz am Kindergarten zu nennen: Nochmals, schlimmer kann der Befund dort nicht mehr ausfallen. Medizinisch ausgedrückt, ist der Patient Spielplatz mittlerweile mausetot. Wozu was ändern, beschwert sich ja eh keiner. Wenn das allerdings die Denke der gewählten Vertreter sein sollte, dann gute Nacht. Am notwendigen Geld für eine angemessene Abhilfe dürfte es fürwahr nicht mangeln. Die Ortsgemeinde gilt nicht nur als „steinreich“, sondern ist es, gemessen an anderen Kommunen, auch. Und dennoch, in Spielplatzangelegenheiten zeigt die sich gewohnt knickrig. Warum nur?

Alle Formalitäten beim Wahlausschuss eingetütet: Möge der Kirner Wahlkampf beginnen!!!

Jetzt ist es also amtlich! Frank Ensminger (FDP) und Christa Hermes (CDU) treten im Wahlkampf gegeneinander an. Beide wollen auf das Schild des Kirner-Stadtoberhauptes gehievt werden. Eigentlich ist das ja von Haus aus für die SPD reserviert, aber die Kirner Genossen stecken gerade in einem generellen Tief fest und beklagen überdies ein klitzekleines hausgemachtes Personalproblem. Tiefer kann man als Platzhirsch nicht sinken! Mehr Fiasko geht nicht! So bleibt es beim Zweikampf schwarz gegen gelb. Und der wird in eine jetzt beginnende „Blog-Comic-Wahlkampf-Serie“ eingebettet. Die Abenteuer von „Emsix“ und „Herm(es)ine“ – passt! Daraus lässt sich eine prima Fortsetzungsgeschichte basteln. Natürlich mit spitzer Feder formuliert „Hart aber fair!“ Boah, Mut haben sie ja, unsere Helden. Aber haben sie auch Esprit und Fortune? Kann die gute „Herm(es)ine“ Bürgermeisterin? Kann die derzeit Erste Beigeordnete und momentane Übergangs-Chefin upgraden? Sie bildet die Speerspitze der schwarzen und nunmehr wohl auch den angeschlagenen roten Legionen. Eine gewaltige Kohorte weiß sie in ihrem Rücken. Aber lässt sich die zahlenmäßige Unterstützer-Überlegenheit in einen Sieg ummünzen? Nun, im Comic gibt es selbst bei einer eigenen Übermacht regelmäßig von „Emsix“ eins auf die Nüsse. Da blüht der geradezu auf. Je größer die Dominanz beim Gegner auf den ersten Blick auch erscheinen mag, umso mehr kommt der in Fahrt. „Helm-Sammler“ „Emsix“ kann sich seiner individuellen Stärke nämlich sicher sein. Er mobilisiert stets seine Anhänger. Auf seine Stammwähler, und das sind bekanntlich sehr viele, kann er sich verlassen. Kann „Emsix“ Bürgermeister? Nun, er hielt zumindest schon einmal die Türklinke des Chef-Büros kurz in der Hand. Knapp daneben ist zwar auch vorbei, aber was nicht ist, kann bekanntlich ja noch werden.

Husch, husch, zurück ins „Nahebett!“

„Eins, zwei drei!“ – Die Natur braucht den Regen. Keine Frage, ergiebig war der in den letzten Tagen. Kein Wunder also, dass allerorten Flüsse und Bäche über die Ufer traten. Kein Anlass zur Sorge, zumal die Pegel längst wieder am fallen sind. Für die Natur dürfte die massive Wässerung ein Segen gewesen sein. Angesichts der Trockenheit in den zurückliegenden Monaten und sogar Jahren, bräuchte die noch wesentlich mehr Wasser von oben, um sich zu erholen. Schade nur, dass die Regenmengen meist geballt niederprasseln. Kaum Zeit für eine notwendige Versickerung. Stattdessen Hochwasserbilder, wie hier in Hochstetten-Dhaun. Ab Mitte der Woche beruhigt sich die Wetterlage wieder. Dann heißt es für die Nahe: „Husch, husch, zurück ins gewohnte Bett!“

Jetzt geht’s los! Alte Schule erwacht 2020 aus Dornröschenschlaf!

Ein eher zäher Zeitungsartikel mit wenig neuen Infos lässt dann in Teilen doch noch aufhorchen: „In Hochstetten-Dhaun wird auch 2020 eine ganze Menge los sein“, heißt die allgemeine Botschaft auf den Punkt gebracht. Komisch, in zurückliegenden Bestandsaufnahmen veränderte der Ort in den Überschriften stets sein Gesicht. Sei’s drum! beschrieben werden bauliche Großprojekte, etwa Bahnhof, Hochwasserschutz, Neubaugebiete, Ortsumfahrung oder Sportplatzbrücke. Jedes Schlagwort gewiss ein Thema für sich, das es abzuarbeiten gilt – später!

Jahr für Jahr immer die gleichen Projekte im üblichen Vorausblick? Nicht ganz, denn eine Absichtserklärung erregt dann doch richtiggehend Aufmerksamkeit. „In das Bauprojekt „Alte Schule“ soll 2020 Bewegung kommen.“ Das kann ja nur bedeuten, dass es mit der Umwidmung dann endlich losgeht. Alles wieder nur typisches Gelaber eines euphorischen Ortsbürgermeisters? Scheinbar nicht. Hans Helmut Döbell deutet nämlich einen Baustart noch in diesem Jahr an. Es wird also konkret! BOMBE! Gut so, denn sieht man mal von immer mehr Wildwuchs der schlimmsten Sorte ab, welcher sich mittlerweile um die alte Schule rankt, hat sich hier seit dem letzten Schultag wenig bis gar nichts getan. Im Gegenteil! Kein Wunder also, dass sich der Bereich zu einem regelrechten Schandfleck entwickelte. Gut, dass der ehemalige Kult-Hausmeister Hans Vollmar den Verfall seines heißgeliebten Schulgeländes nicht mehr miterleben muss.

„Die Botschaft einer Umwidmung hör ich wohl, allein mir fehlt noch immer der Glaube für eine zeitnahe Umsetzung“. Hoffentlich wird der Blog Lügen gestraft! Fünf Jahre Tiefschlaf sind ja jetzt wahrlich genug. Was wird der Privatinvestor anbieten? Wird er den Siegerentwurf des Architektur-Wettbewerbes eins zu eins umsetzen? Wohnungen quer Beet, wie ursprünglich geplant? Und wenn 20 bis 25 unterschiedlich große barrierefreie Einheiten auf einen Schlag wirklich aus dem Boden gestampft werden sollten, wer bitteschön soll die mieten? Gibt es wirklich einen solchen Bedarf in Hochstetten-Dhaun? Kaum vorstellbar! Egal, Hauptsache es wird angefangen.

Mahnwache

Die Schlagworte für unsere Mahnwache: „Kostenübernahme des Sicherstellungsbetrages durch die Krankenkasse ohne Wenn und Aber! Die Daseinsfürsorgepflicht im Gesundheitswesen zurück in die öffentliche Hand (mittelfristig), Fallpauschalen abschaffen! Die Deckung des Defizits in Sachen Notfallversorgung am Kirner Krankenhaus (Bereitstellung von Personal und laufende Betriebskosten) durch das Land. Falls Gewinne eintreten sind die verhandelbar zw. Träger und Land (gestaffelt nach Kostenübernahmen)!“ Den Worten von Michael Müller ist nichts mehr hinzuzufügen. Er hat den Plan für die Themenauswahl während der Mahnwache in der Tasche. Eigentlich fallen die Forderungen in den Aufgabenkatalog der Politiker, aber die kommen irgendwie nicht aus dem Quark. Von daher darf man auch gespannt sein, inwieweit sich die regionalen Vertreter, allen voran Bettina Dickes, Joe Weingarten und Markus Stein, bei ihren Stippvisiten erklären werden. Schließlich sind es ja ihre Parteien, die das Gesundheitswesen auf die Intensivstation gebracht haben. Das kränkelt schon länger vor sich hin und hängt gefühlt nur noch am Tropf. Vieles ist noch unklar, vor allem die Geldfrage. Was wird aus Kirn? Einen Fingerzeig erhoffen sich alle Krankenhaus-Kämpfer vom Ausgang der Mitarbeiterversammlung. Knallt die Diakonie eine Power-Point-Präsentation über die Ausgestaltung einer Bestandsgarantie ohne Verfallsdatum an die Wand? Eine, die uns allen im positiven Sinne den Atem raubt? Wunsch-Schlagzeile: „Wir planen mit dem Standort in diesem und auch im nächsten Jahrzehnt!“ – Können die Mitarbeiter mit einer solchen Aussage rechnen? Wohl kaum! Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass diesbezügliche Aussagen wohl eher schwammig und unverbindlich von den Vorständen formuliert werden. Wie immer halt!

Das Wort zum Sonntag

Selfie Alarm!

Achtung, Achtung! – am kommenden Mittwoch herrscht höchste Selfie-Alarmstufe. Im Laufe des Tages folgen mit Landrätin Bettina Dickes (CDU), MdB Joe Weingarten (SPD) und MdL Markus Stein (SPD) gleich drei regionale Politik-Größen der Einladung zur BI-Mahnwache. Alle drei sind bekannt dafür, dass sie nahezu tagtäglich posten und bloggen was das Zeug hält. Vor allem Dickes und Weingarten liefern sich derzeit richtiggehend einen Wettbewerb auf Facebook, um die schönsten und aufregensten Bilder. Sitzungen, Termine, Feierlichkeiten, Fastnacht – es gibt wirklich nichts, was von ihnen nicht sofort ins Netz gestellt wird. Die Devise „Weniger ist mehr“ lassen sie dabei völlig außer Acht. Im Gegenteil: Der Online-Auftritt scheint politisch so bedeutsam wie nie zuvor zu sein. Daher dürfen wir uns jetzt schon auf eine regelrechte Bilderflut aus dem Kirner Krankenhaus einstellen. Wetten? Alles wird vor die Linse gezerrt werden, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Es ist nicht die Frage ob, vielmehr wie schnell die Schnappschüsse hochgeladen werden. Wer hat in diesem Wettbewerb Mitte der Woche die Nase vorn? Lassen wir uns überraschen. Ladies first? Wahrscheinlich!  

Wegweisende Mitarbeiterversammlung im Krankenhaus?

Den 5. Februar sollten sich alle Mitarbeiter des Kirner Krankenhauses dick und fett am Kalender anstreichen. Der Vorstand hat an diesem Tag zu einer womöglich wegweisenden Mitarbeiterversammlung eingeladen. Thema ist die Zukunft des Krankenhauses. Noch ist die Gerüchteküche kalt und auch der Flurfunk schweigt still, aber es kann davon ausgegangen werden, dass seitens der Verantwortlichen wohl positive Nachrichten verkündet werden. Warum? Nun, erfahrungsgemäß hätten sich negative längst herumgesprochen. Der Blog will mal spekulieren und wagt daher eine Prognose hinsichtlich Ablauf und Inhalte.

„Das Konzept der Diakonie sieht einen Ausbau der Wirbelsäulenchirurgie am Standort Kirn vor. Nicht weniger, sondern mehr Patienten werden zukünftig in Kirn behandelt werden. Und auch die Orthopädie wird gestärkt. Beide Abteilungen zusammen werden die Belegzahlen zumindest auf dem Niveau der Vorjahre halten, eventuell sogar erhöhen. Irgendwie zwar ein „weiter so“, aber eines mit Durchatmen-Potenzial. Reicht das auf Dauer? Eher nicht, aber kurzfristig wird der Standort so sicher gerechnet, wohl auch deshalb, weil man auf die bereits zugesicherten Zuschüsse vom Land setzt. Zusammengenommen wird die Botschaft lauten: „Die Diakonie bleibt Träger und spricht eine Bestandsgarantie aus. Mehr noch: Alle Mitarbeiter können sich ihres Arbeitsplatzes sicher sein! Weiter wird der Vorstand seine Mitarbeiter darüber informieren, dass man alles daran setze, das Krankenhaus konzeptionell zukunftsfähig aufzustellen. Mit anderen Worten, es hagelt an typischen Absichtserklärungen und Durchhalteparolen. Revolutionäre Fakten, Fehlanzeige!“

Die Blog-Prognose wird eins zu eins so kommen. Wetten? Was (vorerst) nicht eintritt, ist ein Alleinstellungsmerkmal in der gesundheitlichen Versorgung. Will heißen, die Diakonie wird das Spektrum oder die Bandbreite in Kirn nicht revolutionär ausdehnen – etwa um eine Bauchchirurgie. Dazu fehlen (noch) Mut und Ideen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Über kurz oder lang muss indessen ein entsprechendes upgrade erfolgen, alleine schon deshalb, um dem Status eines Akutkrankenhauses im Sinne der Definition vollumfänglich gerecht werden zu können. Alles andere macht so gar keinen Sinn. Was auch verkündet werden mag, die Bürgerinitiative unter dem Dach des Fördervereins wird die richtungsweisende Mitgliederversammlung begleiten und analysieren.  Muss sie auch, denn vom Ausgang der Mitarbeiterversammlung hängt auch deren weitere Vorgehensweise ab. Logisch, dass eine Art Mahnwache in Form eines Informationsstandes im Eingangsbereich gestellt werden wird. Der Gruppe um Michael und Ellen Müller geht es in erster Linie wieder darum, auf die Notwendigkeit eines Krankenhauses im Mittelzentrum hinzuweisen. Bestandsgarantie steht über allem.

Hoch auf dem Hochzeitswagen…

Märchenhochzeit an Rosenmontag

Mehr Romantik geht nicht! Braut und Bräutigam winken freudestrahlend hoch oben vom Hochzeits-Wagen herab. Daneben ehrfurchtsvoll der Standesbeamte, zwei Trauzeugen, etliche Brautjungfern und auf der gesamten Zugstrecke, links und rechts, tausende Hochzeitsgäste, die Spalier stehend dem Jubelpaar zujubeln: „Lang lebe das Brautpaar, lang lebe die Fusion!“ – hallt es im Chor! So oder so ähnlich muss man sich wohl den Trubel auf und um den Motivwagen der Karnevalsgesellschaft KFK Kirn e.V. beim Rosemontagsumzug vorstellen. Angekündigt haben die Fastnachter eine närrische Nachstellung der Fusion von Kirn und Kirn Land. Beim Heiraten kommt das zusammen was zusammen gehört. Der Phantasie sind zwar keine Grenzen gesetzt, aber dem Blog wurde ein kurzer Blick in das (noch) geheime Hochzeitsdrehbuch gewährt. So viel sei schon verraten, wir werden dahinschmelzen! Aber sowas von! Das Brautpaar hält auf dem Triumphwagen wie feudale Herrscher Einzug in die Stadt und verteilt als Teil des höfischen Hochzeits-Zeremoniells Geschenke in Form von Kamelle und Strüßjer an seine treuen Untertanen! mehr

„Nahtlos in Kirn“.

Podiumsveranstaltung am 11. März im Kirner Gesellschaftshaus, mit dem neuen Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie, Dr. Nils Irmscher!

Vorträge sind wichtig und richtig! Mehr davon!

Richtig ist, dass Vorträge von Ärzten auf reges Interesse stoßen. Falsch ist, dass solche Termine helfen, um die Existenz von Krankenhäusern zu sichern. Wer das glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Im Ernst, es kann nicht schaden, wenn die Kirner Krankenhaus-Ärzte Initiative zeigen, um sich außerhalb von Operationssälen, durch solche und ähnliche Veranstaltungen, als schlagkräftig und kompetent darzustellen. Das Krankenhaus hat schließlich Pfunde, mit denen es zu wuchern gilt. Ein positives Signal, mehr aber auch nicht. Von daher, sollte man sich zurückhalten mit Jubelarien in den Kommentaren. Mit Vorträgen geht keine Bestandgarantie von Krankenhäusern einher. Nich hier und nicht anderswo. Mit dem Vortrag von Dr. Irmscher, soll insbesondere der nahtlose Übergang in der Leitung demonstriert werden. Ein Vortrag, unter dem Schlagwort „Das Kreuz mit dem Kreuz“, im Gesellschaftshaus bietet da einen optimalen Rahmen, um sich der Öffentlichkeit zu zeigen. Passt! „Seht her, es geht NAHTLOS weiter“ – so die unmissverständliche Botschaft an das Volk. Respekt, der Zeitpunkt ist genau richtig gewählt. Die Menschen werden in Scharen in Kirns gute Stube strömen. Betroffene, aber auch Neugierige werden den Ausführungen der anwesenden Ärzte lauschen. Nochmals, solche Vorträge alleine erhalten keine Krankenhäuser. Ein Fingerzeig der Praktiker, mehr nicht. Es sind immer die Bürokraten, die Entscheidungen fällen. Leider viel zu oft nach Bilanzen und nicht nach Bedarf. Schwerer Systemfehler, nennt man das wohl. Aber in Kirn werden die Lichter niemals nicht ausgehen. Dank der Bürgerinitiative ist die Kuh vom Eis – meint der Blog. Und der irrt sich (fast) nie.

Kommunalaufsicht erklärt sich nicht zuständig für Spielplatz-Mängel!

Hochstetten-Dhaun, deine Spielplätze. Der Blog wird nicht müde den allgemeinen Zustand der Spielflächen anzuprangern. Schämen muss man sich für den am Kindergarten. Und wie! Die Ortsgemeinde tut rein gar nichts, um Abhilfe zu schaffen Und das schon seit Jahren. Im Gegenteil! Was aber tun, wenn dem Wunsch der Allgemeinheit nach einer ordentlichen Spielfläche, eine, die ihren Namen auch verdient, fortwährend auf taube Ohren stößt. Die ist mittlerweile nicht nur unattraktiv, vielmehr in Teilen auch unhygienisch und gefährlich. Die Ortsgemeinde sitzt den Zustand aus, die Oposition rührt sich nicht und die Verbandsgemeinde schaut nur zu. Was für einen gemengenlage! Wer kann helfen? Könnte die beim Landkreis ansässige Kommunalaufsicht Druck ausüben? NEIN!

Eine entsprechende Anfrage vom Blog wurde jetzt abgewiesen. Im Wortlaut heißt es im Antwortschreiben kurz und knapp: Der rheinland-pfälzische Gesetzgeber hat die Kommunalaufsicht gemäß § 117 GemO gegenüber den kommunalen Gebietskörperschaften auf eine Rechtsaufsicht beschränkt. Eine weitere Einschränkung erfährt die Kommunalaufsicht durch § 127 Abs. 2 GemO, wonach bürgerlich-rechtliche Verpflichtungen der Gemeinde, die im ordentlichen Rechtswege zu verfolgen sind, nicht der Staatsaufsicht unterliegen. Ein kommunalaufsichtliches Tätigwerden gegenüber der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun kommt uns daher in dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt nicht zu.

Mit anderen Worten, die Ortsgemeinde unterliegt in dieser Angelegenheit keinerlei Überwachung, kann schalten und walten wie es ihr beliebt. Schlechte Nachrichten für alle diejenigen, die auf Hilfestellung einer übergeordneten Behörde gehofft hatten. Im Klartext heißt das dann wohl „Weiter so“. Buddeln ohne Reue wird hier wohl oder übel weiterhin nicht möglich sein. Haben Kinder in Hochstetten-Dhaun und anderswo keine Lobby? Zumindest schaut es danach aus. Nur SCHADE, dass die Ortsgemeinde nicht in die Pflicht genommen werden kann. Die kann weiterwurschteln. Na dann gute Nacht!

Morsche Brücke

Es sind nicht selten die kleinen Randnotizen, wie unlängst gerade im Mitteilungsblatt, die Aufmerksamkeit erzeugen. Schon Anfang September, also vor vier Monaten, berichtetet der Blog über die morsche und baufällige Brücke auf dem „Rentnerplatz“. Weil einzelne Bretter schon fehlen oder zersplittert in alle Richtungen zeigen, ist der Übergang über das Bächlein gefahrlos nicht mehr möglich. Daher hat die Ortsgemeinde die Reißleine gezogen und auf beiden Seiten Sperrungen aufgebaut. Jetzt war die Brücke offenbar Thema im Ortsgemeinderat. „Eine Kostenschätzung zur Instandsetzung soll von der Bauabteilung erstellt werden,“ heißt es wörtlich im Protokoll. Mit anderen Worten, es wird geprüft bis zum Sankt Nimmerleinstag. Dabei erkennt selbst der untalentierteste Laie auf den ersten Blick, dass es mit ein paar neuen Brettern und Balken nicht getan ist. Das Ding hat ausgedient, aber sowas von. Einmal komplett neu bitte! Jahrelang hat das Bauwerk gehalten und treue Dienste geleistet, aber trotz aller Pflege, ist irgendwann halt Schicht im Schacht. Merke, Holz hat eben eine begrenzte Haltwertbarkeit – siehe Sportplatz-Brücke. Bleibt die Frage, ob es überhaupt soweit hätte kommen müssen? Hätte man durch frühzeitige punktuelle Sanierungsmaßnahmen dem witterungsbedingten Verfall nicht effektiv entgegenwirken können? Etwa durch den frühzeitigen Austausch morscher Bretter und Balken. Jetzt, wo das Kind in den Brunnen gefallen ist, wird geprüft. Überhaupt, „prüfen“ ist das bei solchen Fällen das immer wieder gerne zitierte Totschlag-Unwort. Leute, so eine Prüfung ist eine zähe Angelegenheit. Rentner, den Gang über die Brücke könnt Ihr auf lange Sicht vergessen. 2020 wird das nix mehr. Diesbezüglich legt sich der Blog fest. Sehen wir es positiv, zumindest wurde der Gefahrenherd von beiden Seiten gesperrt.

Hasen-Papa hat sich gemeldet

Ende gut alles gut! Keine zwei Stunden hat es gedauert, bis sich der Hasenbesitzer gemeldet hat. Der hat sich den Ausreißer mittlerweile abgeholt. Ob er ihn mit einer Karotte belohnt? Egal, die Fahndung kann jetzt jedenfalls eingestellt werden.  

Wem gehört das Hoppel-Häschen

Wer vermisst einen süßen Hoppel-Hasen? Aufgefunden wurde das braune Hasen-Männchen am heutigen Sonntag, um 18 Uhr, in der Dhauner Straße in Hochstetten-Dhaun, als er trotz Autoverkehr in aller Seelenruhe die Fahrbahn überquerte. Unverletzt ließ das Häschen sich einfangen. Der Rammler ist jetzt in guten Händen, hat es gemütlich und warm. Wer vermisst sein Haustier? Zur Beschreibung: Gepflegte Erscheinung, gut im Futter und zutraulich. Gemäß Google, könnte es sich um ein Widder-Kaninchen handeln. Weiß jemand, wem der Fellknäuel gehört? Bitte persönliche Nachricht.

Das Wort zum Sonntag

Eine Meldung aus dem Mitteilungsblatt, die aufhorchen lässt. Weil die Partnerschaft zwischen Lenauheim und dem Kirner Land auch die jüngere Generation mit Leben füllen soll, sind weitere Begegnungstreffen hüben wie drüben zwischen Kindern- und Jugendlichen beider Staaten angedacht. Gesplittet nach Alter, sollen im Sommer zwei Fahrten nach Rumänien stattfinden. Ein erstes Informationstreffen wurde für den 5. Februar anberaumt. In der Einladung heißt es: „Die Idee der Organisatoren ist, dass eine von Erwachsenen betreute Gruppe mit Kindern aus dem Kirner Land unsere Partnergemeinde in Rumänien besucht. Dort wird ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, an dem sich sowohl rumänische als auch die deutschen Kinder beteiligen. Ein weiteres Angebot für eine Reise nach Lenauheim richtet sich an Jugendliche bzw. junge Erwachsene im Alter von ca. 18-22 Jahren. Die deutschen Jugendlichen dieser Altersgruppe sollen selbständig nach Lenauheim fahren, dort Jugendliche in der gleichen Altersklasse kennen lernen, gemeinsam Unternehmungen durchführen und die Region erkunden.“ Klingt spannend! Bürgermeister Thomas Jung ist es wichtig, die Partnerschaft weiter auszubauen, Freundschaften sollen geschlossen und intensiviert werden. Daher entstehen für die Teilnahme an einer der genannten Aktionen keine Kosten für die Beteiligten. Keine Kosten? Wie soll das gehen? Wenn weder die Teilnehmer noch die Eltern in die familiäre Urlaubskasse greifen müssen, wer denn? Diese Antwort bleibt das Einladungsschreiben (noch) schuldig. Hat die Verbandsgemeinde Kirner Land etwa ein Urlaubs-Budget oder eine schwarze Kasse für Sonderausgaben? Denkbar ist alles. Urlaub auf Verbandsgemeinde-Kosten – warum nicht? Also wenn ich noch Jugendlicher wäre, ich würde mich anmelden. Zugegeben, Rumänien ist nicht der Ballermann, aber einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul.

Satirischer Wochenrückblick 25. Januar

Über Straßenausbaubeiträge, Doppelmoral, Parkhaus, Langweilige Woche…

Es ist ein Thema mit Brisanz. Keine Frage, Straßenausbaubeiträge werden im kommenden Landes-Wahlkampf 2021 eine bedeutende Rolle einnehmen. Die CDU will das Aus, die SPD flächendeckend wiederkehrende Beiträge einführen. Zeit für einen Regierungswechsel? Eigenheimbesitzer werden sich sicherlich genau überlegen, wo sie ihr Kreuzchen setzen. Auch im Kirner-Land setzt man sich mit den Finanzierungsmöglichkeiten auseinander. Die SPD hat hier (noch) die Oberhand, sodass Proteste in Richtung Landesregierung nicht zu erwarten sind. Die bittere Pille wird halt mehr oder weniger stillschweigend geschluckt, die Mainzer Marschroute hin zu einer „gerechteren“ Verteilung auf allen Schultern vorangetrieben. Diejenigen, die nach dem alten Model ihre Einmalzahlungen gerade erst entrichtet haben, wären bei der Umstellung allerdings doppelt in den Allerwertesten gekniffen. Aber sowas von? Straßenausbaubeiträge gehören einfach abgeschafft. BASTA! Andere Bundesländer sind da schon wesentlich weiter. Die SPD wird diesbezüglich im Wahlkampf Federn lassen. Ob sie an der Wahlurne völlig gerupft wird, scheint jedoch fraglich. Die Wähler sind leidensfähig. mehr

Unendliche Geschichte Spielplatz: Soll doch mal die Kommunalaufsicht ran!

„Mitteilung und Beantwortungen von Fragen!“ – der meist sehr informative Tagesordnungspunkt darf bei keiner Ortsgemeinderatssitzung fehlen. Meist schließt der den öffentlichen Teil ab. Gemäß des Protokolls, war das auch bei der letzten Ortsgemeinderatssitzung in Hochstetten-Dhaun der Fall. Dass die Zusammenfassung erst jetzt, also vier Wochen später, in der neusten Ausgabe des Mitteilungsblattes veröffentlicht worden ist – geschenkt! Spät zwar, aber immerhin noch besser als nie! Minutiös abgebildet wurde die Ratssitzung vom 18. Dezember. CDU-Vertreter Eberhard Bender sprach zu guter Letzt den Zustand des Spielplatzes am Kindergarten an. Hört, hört! Zumindest hat der Protokoller, der meist von der Verbandsgemeinde gestellt wird, diese Anfrage fein säuberlich notiert und gemäß Auftrag veröffentlicht. Blöd nur, dass man eine Antwort schuldig bleibt. Nach der Frage endet die Zusammenfassung urplötzlich. Hallo! Geht’s noch? Keine Silbe darüber, wie die Ratsmitglieder auf die vermutliche Kritik reagierten. Warum? Nun, vielleicht ging der Protoller kurz mal raus an die frische Luft eine Rauchen oder ein menschliches Bedürfnis duldete keinen Aufschub mehr – wer weiß. Jedenfalls hat er oder sie den Ausgang einer eventuell in Gang gesetzten Diskussion oder eine kurze Antwort nicht notiert. Schade, denn eine Einschätzung der „Regierung“, hätte alle Familien mit Kindern im Spielplatz-Alter sicherlich brennend interessiert. Setzen, sechs! Da der skandalöse Pflege- und Sicherheitszustand ja schon seit Jahren von Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell stillschweigend hingenommen wird, muss man davon ausgehen, dass auch der restliche Ortsgemeinderat, zumindest in der Mehrheit, keinen Anstoß daran findet. Mutmaßlich dürfte unter den Mitgliedern die breite Meinung herrschen: „Reicht. Alles gut so, wie es derzeit ist!“ Ein Herz für Kinder geht aber anders! Oder? Fragen wir doch mal bei einer höheren Instanz nach. Der Blog hat mal einen Zustandsbericht, inklusive aussagekräftigen Bildern, an die Kommunalaufsicht nach Bad Kreuznach gesendet. Warten wir mal eine Einschätzung von externen Profis ab. Sobald Antwort eintrudelt, wird auf jeden Fall nachberichtet!  

Wieder mal in aller Munde: Straßenausbaubeiträge!

Es ist ein Thema mit Spaltpotenzial. Straßenausbaubeiträge sind erneut in aller Munde. Wohl auch deshalb, weil die Landesregierung wiederkehrende Beiträge zur Entlastung des Einzelnen flächendeckend salonfähig machen möchte. Gerade erst hat sich Simmertal für dieses System ausgesprochen. Die Opposition im Landtag ist dagegen: „Wir bleiben dabei: Die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge wäre ein mutiger Schritt nach vorne! Genau dafür sprechen sich daher die CDU-Landtagsfraktion und die kommunalpolitische Vereinigung unserer CDU aus. Wir wollen die Verwaltungen vor Ort, die Gerichte und die Bürgerinnen und Bürger entlasten!“ Hört sich gut an, zumal eine Abschaffung in anderen Bundesländern längts etabliert ist. Und auch dort hat es Straßen, die eben aus anderen Töpfen finanziert werden. Insgesamt betrachtet wird das Thema Straßenausbaubeiträge die politische Landschaft noch lange beschäftigen, auch vor den kommenden Wahlen 2021. Mal so nebenbei bemerkt, während in Hessen die Sozialdemokraten vehement die Abschaffung der Straßenbaubeiträge fordern, sind es in Rheinland-Pfalz die Christdemokraten. Häh? Das soll mal noch einer verstehen. Jeweils die Oppositionen, in beiden benachbarten Bundesländern, machen also in dieser Angelegenheit gegen ihre jeweiligen Regierungen mobil. Unter dem Strich sind keine einheitlichen innerparteilichen Linien bei einem so wichtigen Thema zu erkennen. Bundesweit wohlgemerkt! Bleibt die Frage, ob die Regierungsparteien irgendwann ihre Widerstände aufgeben. Und wenn ja, wie könnte eine Reform aussehen? Klarheit sollte möglichst bald herrschen, weil ein Schwebezustand von Haus aus nur lähmt und für Unmut sorgt. Auch das Kirner Land setzt sich derzeit intensiv mit den Finanzierungsmöglichkeiten auseinander. Überall? Nein, in Hochstetten-Dhaun müssen die Bürger keine Kosten für Sanierungen fürchten. Das „gallische“ Dorf fährt eine andere Philosophie. Gut so!

„In Hochstetten-Dhaun werden Grundstückseigentümer für Instandsetzungsmaßnahmen schon seit vier Jahrzehnten nicht mehr zur Kasse gebeten. Bisher anstehende Sanierungsarbeiten konnte wir immer kostenneutral, über den Topf Instandhaltungsmaßnahmen, abwickeln.“ Will heißen, die Ortsgemeinde war bisher finanziell immer in der komfortablen Lage, anstehende Reparaturen alleine stemmen zu können. Und auch mittelfristig, so Döbell beim Bürgertreff 2019, werde sich an dieser Vorgehensweise nichts ändern. Angesichts der vielen maroden Straßen zwar eine durchaus gewagte Prognose, allerdings eine die man gerne speichert. Wir werden ihn beim Wort nehmen. Zusammengefasst, Augen auf bei der Wahl des Wohnortes!

Kirn aktiv lädt ein: Feste Feiern 2.0!

Ein exklusives Fest, das man nie mehr vergisst. Das muss es sein. Schließlich muss man die Feste feiern wie sie fallen. Vielleicht sogar eine Heirat? Schließlich gibt man – sich in der Regel – nur einmal im Leben das Jawort. Doch was machen diese besonderen Tage im Kalender des Lebens so außergewöhnlich? Eine Fahrt im Oldtimer oder im Cabriolet? Eine bewegende Zeremonie in der Kirche, auf dem Standesamt oder wo auch immer? Ein exklusiver Partyservice? Sind es die Gaststätte, der Wein, die Tischdekoration, die Hochzeitstorte? Sind es Kleider, Blumen, Fotos, Ringe und, und, und. Wer ein Fest feiert, muss vieles organisieren und planen. Hilfe verspricht die Messe am Sonntag. Kurzum, wer ein Fest vor Augen hat, der sollte die Gelegenheit nutzen, die Veranstaltung „Feste Feiern“ am kommenden Sonntag im Gesellschaftshaus besuchen. Hier bieten Aussteller alles, was zu einem besonderen Highlight gehört. Die Plattform von „Kirn aktiv“ bietet jede Menge Infos. Gerade für Hochzeitspaare in Lauerstellung ist die Festtagsmesse im neuen Glanz ein absolutes Muss. Von „A“ wie Antrag bis „Z“ wie Zeremonie bieten zahlreiche Aussteller aus den unterschiedlichsten Branchen, ein Forum zum Thema Heiraten und Feiern. Zwischen 11 und 18 Uhr haben die Messestände geöffnet. Für 14.30 Uhr ist eine Modenschau geplant. Worauf also noch warten? „Kirn aktiv“ verspricht jede Menge Infos und da ist ein Erscheinen quasi Pflicht!

Freiwilligentag am 6. Juni

Einmal unverbindlich einen Tag für gute Zwecke investieren – das soll es wieder sein. Das Kirner Land hatte bei der ersten Teilnahme am „Freiwilligentag“ ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. „Es gibt viel zu tun, packen wir’s an!“ Nach diesem Motto soll nunmehr auch die Neuauflage am 6. Juni ein voller Erfolg werden. Kann man an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen? Nun, der Blog ist felsenfest davon überzeugt. Warum? Nun, die Aktion ist von höchster Stelle initiiert. Und wenn etwas politisch gewollt ist, dann hat das Auswirkungen in die untergeordneten Amtsstuben. Das Kirner Land übernimmt da offensichtlich gerne eine Vorreiterrolle. Warum auch nicht? Merke, wenn von den Amtstuben heraus ein Projekt nicht nur angeleiert, sondern massiv gepuscht wird, dann eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten und Ressourcen. In Vollzeit geplant und organisiert und dabei das Ehrenamt mitnehmen – passt. Win-win-Situation! Daher dürfte es wieder einige Projektvorschläge geben, die sich ohne die Initiative nicht oder nur schwerlich umsetzen lassen würden. Herzenswünsche gehen bekanntlich ja nie aus. Allerdings sollte man die Wunschliste nicht unnötig überfrachten. So manche Projekte gehören da einfach nicht drauf. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an das Bahnhofsprojekt vom Vorjahr. Es kann nicht Aufgabe einer Freiwilligen-Initiative sein, das Bahnhofsumfeld in Manier einer Ersatzvornahme zu säubern und mit frischer Farbe aufzupeppen. Das ist Sache der Bahn. Das ist deren Spielplatz. Punkt! Dieses Projekt im Nachgang immer wieder als Mega-Erfolg zu feiern, ist nicht nur peinlich und völlig daneben, sondern auch am Thema vorbei instrumentalisiert.  

Straßenausbaubeiträge Simmertal

Blicken wir aus aktuellen Anlass mal wieder über den Berg zur mittlerweile nur noch zweitgrößten größten Ortsgemeinde Simmertal: Dort berät der Ortsgemeinderat heute über Straßenausbaubeiträge. Hört, hört! Wird die Kommune das System der wiederkehrenden Beiträge beschließen? Höchstwahrscheinlich! Weil Mainz ja an der Beteiligung von Anliegern partout nicht rütteln möchte, sind Alternativen zu den kostenintensiven Einmalbeiträgen gefragt. Pest oder Cholera? – der Ortsgemeinderat hat nunmehr die Qual der Wahl. Anders formuliert, bleibt der finanzielle Frontalangriff auf Einzelne oder beschließt man wiederkehrende kleinere Einzel-Schübe für alle Bewohner. Zugegeben, die Verteilung von Kosten auf alle Haushalte birgt Vorteile, weil es den Geldbeutel schont. Der Weisheit letzter Schluss ist dieses System aber auch nicht. Besser, das Land würde die Last der Straßenausbaubeiträge endlich von den Schultern der Menschen nehmen. Woanders funktioniert das ja auch. Die CDU will das, die SPD nicht. Wann sind nochmals Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz? Genau, 2021 wird ein neues Parlament gewählt. Regierungswechsel nicht ausgeschlossen. Fällt die ohnehin kriselnde SPD, dann fällt auch der Eigenanteil! Von daher lieber Abwarten und Tee trinken, anstatt Schnellschüsse voranzutreiben, die man später vielleicht bereut. Nur mal so als Denkanstoß eingestreut.

Kirchgarten verwildert

Blick auf die Höhe nach Oberhausen. Wie kann man einen Kirchgarten nur so verwildern lassen? Die Frage drängt sich einem zwangsläufig auf, wenn man an der Katholischen Kirchen in Oberhausen vorbeispaziert. Die Grünfläche rund um das stolze Gotteshaus gleicht einem Dornengestrüpp. Überall wuchern nur noch Hecken. Mit einem gepflegten Areal auf grüner Wiese hat der Anblick so gar nichts gemein. Dabei sollen dort früher einmal Gartenfeste stattgefunden haben. Heute taugt der Garten nur für eine Dschungel-Prüfung in RTL-Format. Der Pflege-Zustand ist nur peinlich. Mehr noch: Auch die Kirche selbst hinterlässt, zumindest von der Aussen-Fassade her betrachtet, einen ärmlichen Eindruck. Frische Farbe könnte hier wahre Wunder bewirken. Unterhaltungsstau wohin man nur schaut. Bleibt die Frage, warum die Katholische Kirchengemeinde ihr Areal so verwahrlosen lässt? Liegt es womöglich an den Kosten für einen Gärtner? Nächste Frage: Warum bemängeln Kirchgänger nicht den Zustand bei den Verantwortlichen, damit die aufgefordert sind, auf die Kritik zu reagieren.

Das Wort zum Sonntag

Großer Bahnhof beim Neujahrsempfang in Kirns guter Stube. Auf ein gutes neues Jahr und auf einen guten Neuanfang nach der Fusion der Stadt Kirn mit der Verbandsgemeinde Kirn-Land. Zum typischen Bild versammelten sich üblichen Verdächtigen. Jedes Jahr die gleiche Performance, links und rechts flankierend die beiden Schornsteinfeger, als symbolische Glücksbringer, und dazwischen alle Politiker, die derzeit im Tagesgeschäft in der ersten Reihe stehen. Erstmals mittendrin statt nur dabei, Thomas Jung. Er ist der neue Chef im Kirner Land. Angesichts seines Karrieresprunges wird der sich bestimmt noch ab und an im stillen Kämmerlein heimlich zwicken. Natürlich mit dabei Landrätin Bettina Dickes (CDU). Wenn es darum geht das Gesicht in die Kamera zu halten, ist sie immer ganz vorne mit dabei. Joe Weingarten holt aber auf. Er postet nunmehr auch immer fleißig. Jetzt, wo ihn die SPD wieder lieb hat, darf er auch bei offiziellen Anlässen die Partei wieder vertreten. Christa Hermes (CDU) ist die momentane Stadtchefin. Als Gastgeberin steht sie natürlich in der ersten Reihe. Ebenso die der GIK-Chefin Cornelia Dhonau-Wehner und Bernd Gerhardt (kirn-aktiv). Jemand vergessen? Nein! Nächstes Jahr dann wieder die gleiche Inszenierung, nur eben mit dem einen oder anderen neuen Gesicht. Gesetzt sind die Schornsteinfeger und Thomas Jung. Gesetzt sind auch die Gäste im Hintergrund sowie die Biergläser, die auf Geheiß des Knipsers zum Prosit in die Höhe schnellen. Vielleicht werden wir ja auch mal überrascht und „normale“ Gäste werden von der Kamera eingefangen. Richtige Ehernamtliche vielleicht? Wäre doch auch mal nett, wenn einem nicht immer die gleichen Gesichter beim Aufschlagen der Zeitung entgegenlächeln würden.   

Tschüss Weihnachtsbäume!

Alle Jahre wieder sammeln die Feuerwehrmänner die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Am vergangenen Samstag war es wieder soweit. In allen Ortsteilen war man mit zwei Trupps unterwegs. Ein Routine-Einsatz am Anfang des Jahres, der sogar noch etwas Geld in die Kasse des Fördervereins spült. Wer wollte, durfte die Spardose mit Münzen und Scheinen füttern. Und viele kamen der Bitte großzügig nach. Gut so, denn der Förderverein braucht immer Kohle, um notwendige Anschaffungen tätigen zu können. Und auch die Männer durften sich hin und wieder über Stärkungen in flüssiger und fester Form freuen. Wieder gut so! Der Tag war nämlich lang und die Wege weit. Sorgen bereitet der Wehrleitung die sinkende Truppenstärke. Immer weniger Aktive haben noch einen Spind im Feuerwehrhaus. Hochstetten-Dhaun hat diesbezüglich ein massives Problem. Doch, wie den Abwärtstrend umkehren? Da ist guter Rat teuer! Dem effektiv zu begegnen, dürfte schwierig werden. Allgemeinhin mangelt es an Nachwuchs und Wertschätzung. Diesbezüglich wird die Politik nicht umhinkommen, das Engagement in der Feuerwehr mehr zu würdigen – auch finanziell.

Satirischer Wochenrückblick 18. Januar

Über Parkhaus Kirn, schwerfällige Verwaltung, SPD-Mann Joe Weingarten, Neujahrsempfänge, Krankenhaus-Neuigkieten…

Post aus Mainz flatterte nunmehr ins Kirner Rathaus. Die Tatsache, dass die per Mail aufschlug, verrät alleine schon nichts Gutes. Denn frohe Botschaften bringen die Politiker immer persönlich vorbei. Sie wissen schon, wegen der schönen Bildchen bei den Scheckübergaben oder positiven Bescheiden sowie den Lobeshymnen in den Zeitungen danach. Nun, das Innenministerium hat dem erneuten Werben um das Parkhaus von SPD und FWG eine direkte Abfuhr erteilt, und zwar mit Pauken und Trompeten. Zwischen den Zeilen lässt sich herauslesen, dass der Sachbearbeiter „not amused“ war über die Argumente aus dem Mittelzentrum. Gähn, alles doch schon mal dagewesen, so seine kurze Antwort sinngemäß auf den Punkt gebracht. „Im Westen also nichts Neues“! In Kirn will man einfach den Schuss nicht hören, wird man sich insgeheim in Mainz denken, während sich die Mitarbeiter hinter geschlossenen Türen vermutlich die Bäuche halten vor Lachen. Kirn braucht ebenso wenig ein Parkhaus wie der Sommer den Schnee. So direkt schreiben werden die hochbezahlten Beamte das sicherlich nicht. Auf keinen Fall! Lieber nett verpacken und ja nicht verbal für Missstimmung sorgen. Man will ja schließlich die SPD-Basis nicht vergraulen. Auf warme Worte versteht man sich in den Amtsstuben. Man darf gespannt sein, ob der Brief- beziehungsweise Mailverkehr, angesichts dieser neuerlichen Abfuhr, noch aufrecht erhalten wird oder ob die Kirner den einseitig aufkündigen. Ja, wenn Mainz auch immer wieder zickt und einfach nicht verstehen will, macht es ja auch auf Dauer keinen Spaß, geschweige denn Sinn, mehr. mehr

Eisdiele öffnet am 14. Februar

Die Eismacher aus Kirn starten am 7. Februar in die Saison

Gefühlt hat der Winter noch gar nicht richtig angefangen und schon melden sich die ersten Frühjahrsboten. Die Kirner Eisdiele wacht am Valentinstag aus dem Winterschlaf auf. Sicherlich früher als viele vermutet haben. Gianni und Raffaela werden ihre Auszeit gewiss genossen haben und werden sie auch noch die restlichen Tage genießen. Inwieweit der Maestro mit neuen Eisvariationen aufschlagen wird, ist nicht bekannt. Lassen wir uns überraschen. Hauptsache die Preise bleiben stabil, gell? Egal wie, der Hotspot für Schleckermäuler dürfte den Marktplatz wieder gewaltig beleben. Vor allem die ältere Generation dürfte sich freuen, die sich gerne schon morgens bei den Eismachern trifft. Der ist in den Wintermonaten doch ziemlich verwaist.

Bürgermeister-Wahl-Comic-Serie: Die Abenteuer von „Emsix“ und „Herm(es)ine“

Gestandenes Mannsbild gegen Frauenpower!

„Kampf der Häuptlinge“ – so heißt ein Band der berühmten Comic Reihe, in der die Gallier „Obelix“ und „Gutemine“ noch Seite an Seite gegen die Römer aufbegehren. Beide Helden dienen im Kirner Wahlkampf als nicht ganz ernst gemeinte Vorlage, allerdings mit anderen Vorzeichen. Anstatt miteinander zu agieren, treten sie in Konkurrenz. Nennen wir sie „Emsix“ (Frank Ensminger FDP) und „Herm(es)ine“ (Christa Hermes CDU). Beide stehen in den Startlöchern und beide wollen auf das Kirner Schild gehoben werden, um von oben herab den Ton anzugeben. Wer wird es werden? Nun, beide dürften auf ihre Art bei den Wählerinnen und Wählern punkten.

Kann „Herm(es)ine“ Bürgermeisterin. Kann die derzeit Erste Beigeordnete zeigen, was sie draufhat? Im Comic wird „Herm(es)ine“ als „Hausdrache“ charakterisiert. Im wahren Leben ist sie eher handzahme und umgängliche Gestalterin ihrer Partei. Das politische Bewusstsein ausgeprägt, die Zuversicht groß – passt! Kann sie sich weiterentwickeln zur Chefin? Der Sprung vom Podest der Ersten Beigeordneten ist ja nicht mehr so gewaltig. Ihr Gegner ist jedenfalls mächtig. „Emsix“ mobilisiert stets seine Wähler. Der Kirchen-Mann hat alleine von Berufs wegen einen himmlischen Vorsprung. Ob sein oberster Boss ihm hilft, als erster über die Ziellinie zu kommen? Ganz ohne Zaubertrank? Auf seine Stammwähler, und das sind bekanntlich sehr viele, kann er sich jedenfalls verlassen.

Kann „Emsix“ Bürgermeister? Nun, er hatte schon einmal die Türklinke des Chef-Büros kurz in der Hand. Gegen das Schwergewicht Fritz Wagner (2009) unterlag der seinerzeit krasse Außenseiter nur denkbar knapp. Hätte er damals mal besser einen winzigen Schluck Zaubertrank geschlappert. Wer weiß, vielleicht wäre alles anders gekommen. Für „Emsix“ sprechen seine Beliebtheit, seine Leidenschaft sowie sein Hang zum politischen Pragmatismus. Den gilt es zu transportieren. „Herm(es)ine“ kann sicherlich mit dem modernen Mythos punkten: Frauen, so das Klischee, können besser mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen als Männer. Kurzum, es gibt keinen klaren Favoriten und keinen klaren Außenseiter. Vieles wird vom anstehenden Wahlkampf abhängen, der, und das sagen beide, fair und respektvoll geführt werden soll.

Der Comic stammt von Michael Müller. Seine Kreativität ist unübertroffen.

Fastnacht der Ortsvereine

Hochstetten-Dhaun kann wieder Fastnacht! Und wie! Am 21. Februar, um 20.11 Uhr, findet die zweite Auflage der gemeinsamen Karnevalssitzung aller Ortsvereine in der „Narrhalla“ Haus Horbach statt. Helau und Alaaf! Lasst es wieder richtig krachen. Die Zeitung überschlug sich nach der Premiere geradezu mit Lobeshymnen. Gut so, gehen Wertschätzung, Zuspruch und Anerkennung doch immer mit Motivation und Ansporn einher. Weiter so! Bei allem verdienten Lob, Nachjustieren geht immer. Warum die Narrenfreiheit nicht (noch) deutlicher kommunalpolitisch ausreizen? Themen gäbe es zu Genüge. Traut Euch! In der Bütt ist nahezu alles an Seitenhieben erlaubt. Der Vorverkauf in der Hellberghalle startet am 2. Februar, um 12 Uhr. Echte Fastnachter sollten pünktlich sein. Das Bürgerhaus ist klein, das Interesse hingegen groß.

Helau und Juchhe, die Narren scharren mit den Hufen,
die Ortsvereine laden ein, Klamauk für alle Altersstufen.
Tanz, Kokolores und den Oberen den Spiegel vorhalten,
Narren-Freiheit in der Bütt, Redner können sich entfalten.
Nehmt keine Rücksicht auf Gäste, Namen und Amtsträger,
Narren, es ist Eure Zeit, auf der Bühne seid Ihr die Ankläger.
Drum sammelt Informationen, bringt Euch in Stellung,
zieht alles und jeden durch den Kakao mit Dichtung.
Gebt Gas und haut Lokalkolorit raus , reizt alles aus,
dann gehen alle am Schluss auch zufrieden nach Haus.

Der Radfahrtag ist tot, es lebe der ???

Die Entscheidung war längst überfällig! Aber sowas von! Nach 26 Jahren „Nahe Hit, rad’l mit“ kommt jetzt das Aus für die Großveranstaltung. Endlich! Anfangs noch ein Highlight im Jahreskalender, vegetierte der Radfahrtag in den letzten Jahren nur noch vor sich. Künstlich am Leben gehalten durch die Organisatoren, lockte der keinen zusätzlichen Radfahrer mehr auf die Strecke. Der Blog weiß wovon er spricht, war der doch an Hochstetten-Dhaun nahezu Jahr für Jahr entlang der Nahe unterwegs bis zur Mündung in Bingen. Trotz Radfahrtag, war es nahezu wie an jedem gewöhnlichen Sonntag auch. Nicht mehr und nicht weniger.

Was wunderte, waren immer die Presseberichte in der Zeitung einen Tag danach. Euphorisch wurde der als stark frequentierte Top-Veranstaltung den Lesern verkauft, und dies, obwohl zum Teil gähnende Leere herrschte. Da wähnte man sich als treuer Teilnehmer mitunter im falschen Tal unterwegs gewesen zu sein. Die Verantwortlichen redeten ihr Baby immer schön. Dabei waren die Indizien für mangelnde Akzeptanz schon seit langem unübersehbar. Jahr für Jahr wurden die Raststationen und Essensstände weniger und Jahr für Jahr beteiligten sich weniger Vereine und Institutionen. Kurzum, mit dem Radfahrtag ging es schon seit gefühlt einem Jahrzehnt nur noch steil bergab. Nun wird er in Abstimmung mit den Gesellschaftern der Naheland-Touristik auf Eis gelegt. Richtig! Das ist keine Schande. An Rhein und Mosel wurde ja auch schon die Reißleine gezogen. Die Veranstaltung hat sich halt überlebt. Punkt!

Daran trägt der Naheradweg keine Schuld. Die Menschen brauchen kein spezielles Event mehr, um ihre Drahtesel aus der Garage zu holen. Gefahren wird immer. Die Entscheidung gegen die Veranstaltung, hätte schon viel früher getroffen werden müssen. Schließlich kostet die Vorbereitung viel Zeit und Geld. Geld, das woanders sicherlich besser angelegt gewesen wäre. Spät ist besser als nie! Von daher hat man jetzt ja die Kurve gekriegt. Klingt zwar hart, aber ein totes Pferd kannst Du eben nicht mehr reiten. Die Schönrederei war schon in der Vergangenheit mehr als peinlich. Radfahrtag war gestern, nun gilt es Ersatz für morgen zu suchen. Kreativität ist gefragt.

Bleibt zu guter Letzt die Frage, inwieweit der Radweg noch die gewohnte Pflege erfährt? Üblich war es ja, dass unmittelbar vor der Veranstaltung klar Schiff gemacht wurde. Sollte ja immer alles gepflegt aussehen, gell? Man konnte den Kalender danach stellen. Eine Woche davor war der Grünstreifen gemäht und die Fahrbahn blitzblank gesäubert. Danach war dann irgendwie immer Pflegenotstand. Appell: Legt zumindest den Grünschnitt nicht ebenso auf Eis. Die Radfahrer werden es Euch danken.

Mister Bombastic

Er grüßt mit 100 Prozent

Mister hundert Prozent! Mit einem gewaltigen Vertrauensvorschub geht Bürgermeister-Kandidat Frank Ensminger in die Wahl am 22. März. Die Liberalen kürten den Kirner Buben jetzt einstimmig. WOW, mehr Rückenwind kann man nicht mitnehmen in den anstehenden Wahlkampf. Vieles wird für ihn darauf ankommen, inwieweit seine Vorstellungen beim Wähler ankommen. Wirtschaftsförderung, Infrastruktur, Krankenhaus, Schulen, Soziales und, und, und. Seine Mitbewerberin Christa Hermes (CDU) dürfte die Eckpunkte ebenso auf ihrem Zettel stehen haben. Beide kennen des Mittelzentrum mit allen seinen Vor- und Nachteilen aus dem Effeff. Ensminger hat einen Beliebtheitsvorteil, der sich sogar in Zahlen belegen lässt. Der Mann der Kirche kann bei Wahlen mit die meisten Stimmen auf sich vereinen. Hält die Serie, dann dürfte er bei der momentanen Bewerber-Konstellation die Nase vorn haben. Klarer Favorit ist er deshalb noch lange nicht. Bis zum Wahltag kann nämlich noch viel passieren. Und jede Wahl ist anders. Die drei Euro ins Phrasenschwein zahlt der Blog gerne.

Was geht ab in Sachen Parkhaus?

Schon lange nichts mehr gehört vom Parkhaus. Still ruht der See? Tut sich da was im Hintergrund? Die Spatzen pfeifen gerade von den Dächern, wonach bei der Stadt ein unangenehmer Brief aus Mainz eingetrudelt sein soll. Einer mit schlechten Nachrichten für die Befürworter. Eine Watschen für SPD und FWG? Schaut ganz danach aus. Noch ist über den genauen Inhalt zwar nichts an die Öffentlichkeit gedrungen, aber die (noch) geheime Depesche dürfte so manchem Hardliner bitter aufgestoßen sein, hört man. Zur Erinnerung: Die Stadt Kirn hatte nochmals die Argumente pro Parkhaus schriftlich zusammengefasst und mit der Bitte ins Innenministerium geschickt, damit dieses einen Gesprächstermin beim Rechnungshof in die Wege leiten möge. Haben die Mainzer diesem Wunsch etwa nicht entsprochen, womöglich weil die Argumente pro Parkhaus weder neu sind, noch überzeugen können? Vermisst das Ministerium etwa die Grundlagen, um neue Verhandlungen anzuberaumen? Papperlapapp!  Lassen wir lieber die Kaffeesatzleserei! Warten wir es einfach ab. Der Blog wird seinen Senf dazugeben, wenn der Briefwechsel irgendwann öffentlich wird. Kann ja nicht mehr lange dauern, bis die Zeitung Wind davon bekommt und darüber berichtet. Der Blog hat ja auch schon einen Hauch davon gespürt.

Abgeordnete informieren sich über Bauprojekte in Hochstetten-Dhaun

Eine riesige Portion Galgenhumor braucht es, um die Situation rund um den Bahnhaltepunkt Hochstetten zu beschreiben. Abendfüllende Büttenreden könnte man über die unendliche Geschichte zum Besten geben. Seit zwei Jahrzehnten schon ist eine generelle Aufhübschung beziehungsweise Sanierung Gegenstand von zumeist SPD-Wahlkampf-Blättchen. Passiert ist bisher nichts! Dass man diesbezüglich nicht zu Potte kommt, ist vor allem dem Verhalten der Bahn geschuldet. Ist ja schließlich deren Spielplatz. Blöd nur, dass die Ortsgemeinde ihren Beitrag – Park & Ride – mit den Maßnahmen an den Bahnsteigen verknüpft. Stillstand allenthalben. Nun wurde ein bereits zugesagter Baustart nochmals um zwei Jahre auf 2022 verschoben. Ohne Gewähr! Grund genug für die kommunalen Politiker-Größen, sich bei einem gemeinsamen Ortstermin einen Überblick zu verschaffen. MdL Markus Stein (SPD) postete auf seiner Internetseite folgendes dazu: „War ursprünglich von Bauträger- und Behördenseite ein Baubeginn im Jahr 2020 kommuniziert worden, wird sich dieser nun womöglich bis 2022 verschieben. Der spätere Baubeginn sei, wie die Abgeordneten erfahren haben, dem langwierigen Planungsverfahren geschuldet.“ Geht’s noch? Langwieriges Planungsverfahren? Bahn und Ortsgemeinde entwickeln doch schon seit zwei Jahrzehnten. Man kann sich auch zu Tode entwerfen. Anderswo stampft man innerhalb von zwei Jahren Flughäfen aus dem Boden und hier braucht es 20 Jahre alleine für die Planung eines popeligen Bahnhaltepunktes. Ohne Worte! Ehrlicher wäre doch wohl zuzugeben, dass die Bahn keinen Bock auf Hochstetten hat! Zugegeben, die Formulierung ist plakativ, aber dennoch zutreffend. Weiter schreibt Stein: „Die Abgeordneten sind sich mit den kommunalpolitischen Vertretern daher einig, dass der Fokus nun darauf liegen müsse, das Verfahren sowie die Baumaßnahme selbst ohne weitere Verzögerung zum Abschluss zu bringen, und sicherten dem Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell und dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Thomas Jung dafür ihre Unterstützung zu.“ Boah, Geschwafel in Perfektion aus dem Politiker-Handbuch „Generelle Zusage von Hilfestellung kommt beim Wähler immer gut“ – Band eins! Stellt sich dennoch die Frage, warum erst jetzt und nicht schon viel früher. Nochmals, das Bahn-Projekt wird schon rund 20 Jahre mit höchster Dringlichkeitsstufe auf jedem Flyer gelistet. Fazit: Hauptsache mal wieder drüber geschwätzt! Schönes Bildchen dazu – passt. Die Botschaft ans Wahlvolk lautet: „Wir kümmern uns.“ Die gleichen Personen treiben sicherlich auch die Dammertüchtigung an der Nahe mit Entschlossenheit und Macht voran. Wann sollte da gleich noch mal Baubeginn sein? 2013 oder war es sogar früher? Egal! Was ist bisher passiert? Nichts! Aber jetzt wird alles besser. Man hat sich schließlich getroffen und trifft sich wieder und wieder und wieder…

Kandidatenkür für Bürgermeister

Während sich CDU und FDP für die Bürgermeisterwahlen in Stellung bringen, scheint man innerhalb der SPD den Ball diesbezüglich eher flach zu halten. Gerüchteweise fragen die Sozialdemokraten jeden, der nicht bei drei auf den Bäumen ist. Bisher jedoch ohne Erfolg. Hat die stärkste Fraktion noch eine oder einen Kandidaten im Köcher? Noch ist Zeit, denn die Anmeldefrist endet erst Anfang Februar. Jetzt kommt aber mal alle aus dem Quark! Der Januar ist schon halb Geschichte. Bleibt nicht mehr viel Zeit. Der Blog startet mal einen Aufruf: Gesucht wird ein Kandidat, der für die SPD ins Rennen geht. Das Aufgabengebiet ist riesig, die Aufwandsentschädigung so lala. Interessenten bitte melden bei Jörg Schallmo oder jedem anderen Fraktionsangehörigen. Viel weiter als die SPD sind schon FDP und CDU. Christa Hermes hat schon auf Wahlkampfmodus geschaltet. Sie hat den klitzekleinen Vorteil, dass sie durch ihre vorübergehende Führungsaufgabe omnipräsent in der Zeitung sein kann. Frank Ensminger wird nachziehen. Der durchläuft heute seine Kandidatenkür und kann danach offiziell Gas geben. Die Freien Wähler dürften sich genüsslich zurücklehnen, haben die doch schon von Beginn an ihren Verzicht auf das höchste Kirner Amt erklärt. Werden sich Norbert Stibitz und Kollegen für einen Kandidaten stark machen? Eher nicht! Springt noch ein externer Kandidat wie Kai aus der Kiste? Einer oder eine ohne Parteibuch? Wohl kaum. Wer das glaubt, der glaubt auch daran, dass die Erde eine Scheibe ist. Schaut also ganz nach einem Zweikampf zwischen schwarz und gelb aus. Wer hat das bessere Ende für sich? Noch ist es viel zu früh für eine Prognose. Die wird allerdings zeitnah auf dieser Plattform abgebildet.

Realsatire: Ziemlich beste Freunde?

Du bist zwar der Stimmenkönig, aber ich sitze auf dem Thron. Ätsch!!!

„Schau mir in die Augen Kleiner“ – Michael Schmidt ist nicht nur Chef der SPD Kirner Land, sondern auch Stimmenkönig nach der Verbandsgemeinderatswahl. Ein Gewinner-Typ? Weit gefehlt! Wenn überhaupt, dann leuchtete sein Stern nur kurz am Firmament. Michael Schmidt, ein König ohne Thron! Er, die tragischste Figur bei der konstituierenden Verbandsgemeinderatssitzung. Er musste sich mit einer für ihn ungewohnten Statistenrolle abfinden, und dies, obwohl er sich im Vorfeld noch ganz klar in der Pole-Position im Kampf um den Ersten Beigeordneten wähnte. Da hatte er aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Hans Helmut Döbell, der noch im Frühjahr bei der Gründung des SPD-Gemeindeverbandes Kirner Land von seinen eigenen Leuten ungewollt ins zweite Glied degradiert worden ist, schlug jetzt gnadenlos zurück. Aber sowas von! Gemäß dem Motto „Von hinten stechen die Bienen“ hat sich der gewiefte Taktiker das Wohlwollen und die Stimmen von FWG und CDU gesichert. Durch diesen klugen Schachzug, hatte er seine eigene Partei am Wickel. Die konnte nicht mehr anders, als den umstrittenen Politiker erneut vorzuschlagen. Und Schmidt selbst musste es auch noch verkünden. Tiefer kannst Du nicht fallen. Politik ist mitunter ein schmutziges Geschäft am Wählerwillen vorbei. Beim Streben nach Macht wird halt mit harten Bandagen gekämpft. So manch einer bleibt da eben auf der Strecke. Zwar kein Beinbruch, aber ziemlich beste Freunde dürften die beiden nach dieser „Abservierung“, durch die Hintertür, wohl nicht mehr werden. Schmidt, der die meisten Wählerstimmen auf sich vereinen konnte, dürfte an dieser Ausbootung noch lange zu knabbern haben. Das ist so klar wie Kloßbrühe. Schmidt bewies während der konstituierenden Sitzung Contenance, selbst beim Ernennungs-Händedruck zum Ratsmitglied mit seinem Widersacher. Die Gedanken sind ja bekanntlich geheim und auch frei, allerdings hätte man in dieser Szene sicherlich gerne gewusst, was dem parteiinternen Unterlegenen, da so durch den Kopf geschossen ist. Interpretationsweise hätte die Gedanken-Sprechblase in der Comic-Version so ausgesehen, wie oben auf dem präparierten Satire-Bildchen. mehr

Spielplatz-Katastrophe

Schlimmer geht’s nimmer – der Spruch aus dem Volksmund untermauert eine nicht mehr steigerungsfähige Negativität. Beispiel Spielplatz: Tiefer kann man als Ortsgemeinde nicht sinken, wenn man einen Spielplatz derart verkommen lässt. Sehenden Auges und das schon seit zwei Jahrzehnten. Und das Schlimmste daran, man lässt eine Benutzung sogar noch zu. Will heißen, die Fläche ist für jedes Kind frei zugänglich, und dies, obwohl auf einzelnen Spielgeräten mittlerweile sogar Gefahrenherde lauern. Scharfkantig sind die freiliegenden Winkel-Eisen seitlich an der Rutsche und splitterhaft die Holzlatten darüber. Aber nicht nur dort. Auch entlang der Einfriedung sind nicht mehr alle Latten am Zaun. Mehr noch: Die morschen Elemente fallen schon in sich zusammen, gerade zu sehen im Eingangsbereich. Ein Tor ist hier schon lange nicht mehr. Auch von dem Spielplatzschild ist nur noch das Standrohr geblieben. Kurzum, Zustand und Anblick sind nur noch armselig, fast schon skandalös. Es herrscht Fremdschäm-Potenzial hoch drei, wenn man den Blick über die Fläche schweifen lässt. Die Verantwortlichen tun nichts, um den Spielplatz auch nur annähernd wieder kindgerecht herzustellen. Im Fokus steht lediglich noch ein wenig Grünschnitt, was Heckenberge auf dem Gelände beweisen. Eigentlich wollte der Blog keine Zeile mehr über den Zustand verlieren, aber die drei Minuten nimmt er sich dann doch. So lange, bis der Problem-Spielplatz in einen Ort ausgelassener Spielfreude verwandelt wird. Das kann dauern, weil so manche Mühlen eben besonders langsam mahlen. Zustandsbeschreibung unter Menü Spielplätze. mehr

Das Wort zum Sonntag

„Dürfen wird das Dhauner Schloss für eine Feierlichkeit mieten! Ist es uns erlaubt Werbebanner an der Bundestraße aufzuhängen? Wer kann uns helfen bei der Suche nach einer Wohnung und last but not least, wo kann man das Bürgerhaus Haus „Horbach“ mieten“?  – Alle diese Anfragen erreichten den Blog in den letzten Wochen und Monaten. Und alle konnten mit Verweis auf die zuständigen Stellen zufriedenstellend beantwortet werden. Keine Frage, der Blog wird nicht selten mit einer offiziellen Homepage verwechselt. Nun ist der allerdings weit davon entfernt an einem solchen Format, auch wenn einem einige typische Merkmale einer Dorfseite direkt ins Auge stechen. Googelt man nach Hochstetten-Dhaun, landet man automatisch auf der Info-Seite. Die versteht sich auch auf eine Art Anlaufstelle, wenn auch etwas anders. Anfragen, die hier ankommen werden weitergeleitet beziehungsweise Fragen auch direkt beantwortet. Von daher, alles gut, wenn Anfragen beim Blog eintrudeln. Nur keine Hemmungen, der Blog hilft gerne.

Freies WLAN in Simmertal

Und wieder lohnt sich ein Blick über den Berg nach Simmertal. Dort lädt die Ortsgemeinde am kommenden Dienstag zu einer Informationsveranstaltung über freies Internet ein. Ziel ist es, an zentralen Stellen des Ortes eine kostenlose Zugangsmöglichkeit durch freies WLAN zu erreichen. Tolle Sache, wenn das funktioniert. Ein Hot-Spot (Router) am Bürgerhaus funkt schon und wird wohl auch rege benutzt. An der Frequenz lässt sich ablesen, dass dieser Service gerne angenommen wird. Und das Beste daran, es kostet nichts. Man muss sich nur einwählen. Für den weiteren flächendeckenden Ausbau braucht es allerdings noch weitere Router und Unterstützer. So steht es zumindest in der Einladung. Deshalb die Info-Veranstaltung, deshalb die Bitte um Mithilfe. Der Blog ist sich sicher, dass die Ortsgemeinde das Projekt wuppt und demzufolge die Lücken schließen kann. Respekt! Simmertal vorn? Nun, wenn es um digitale Infrastruktur oder Internetauftritt geht, hat die Nachbargemeinde ihre Hausaufgaben erledigt. Das muss man neidlos anerkennen und dafür gebührt der ein Fleißkärtchen. Vielleicht schwappt ja mal etwas von der dörflichen Kreativität und den damit verbundenen Visionen über den Berg. Träumen darf man. Vorbild Simmertal oder von Simmertal lernen, passt!

CDU nominiert Christa Hermes

Der Blog kürt Christa Hermes (CDU) zur Frau der Woche. Sie führt die Geschäfte, nachdem es Ex-Bürgermeister Martin Kilian vorgezogen hat, sich in den Ruhestand zu verabschieden. Komisch, der wird überall über den grünen Klee gelobt, anstatt, dass man ihn mal für seinen vorzeitigen Abschied zumindest mal einen kleinen Seitenhieb verpasst. Zurück zu Hermes, sie hat nunmehr die undankbare Aufgabe den Laden zusammenzuhalten. Gar nicht so einfach für die „Übergangs-Königin“, weil sie auf keinen Hofstaat zurückgreifen kann. Ihr Vorzimmer ist verwaist. In den kommenden Wochen und Monaten wird sie hautnah miterleben dürfen, wie sich das im Falle ihrer Wahl dauerhaft so anfühlt. Diesbezüglich hat sie einen kleinen Vorteil gegenüber ihrem derzeit einzigen Mitbewerber auf den Bürgermeister-Stuhl. Ihre Partei weiß sie jedenfalls hinter sich. 95 Prozent Zustimmung bei der Kandidatenkür ist ein sehr respektables Ergebnis. Rückenwind pur sozusagen. Vieles wird für sie darauf ankommen, inwieweit sie ihre Partei im anstehenden Straßen-Wahlkampf mobilisieren wird können. Und vieles wird darauf ankommen, wie sie als Typ und Mensch bei den Kirnern wahrgenommen wird. Da kann es mitunter ein Vorteil sein, dass sie schon jetzt die Geschicke der Stadt lenkt. Was sie final noch benötigt ist eine Comic-Figur. Da vertraut der Blog ganz auf Michael Müller. Der wird über kurz oder lang eine Stilgetreue präsentieren. Dann heißt es „Emsix“ gegen ???   

Satirischer Wochenrückblick

Über große Gefühle des Ersten Beigeordneten im VG-Rat, Bürgermeister „TJ“ , Image-Film Kirner Land, Internetauftritt Kirn, Diakonie-Krankenhaus, Bäcker bleibt im Dorf

Boah, da soll mal noch einer sagen, Männer könnten keine Gefühle zeigen. Herzzerreißend waren die Worte von Hans Helmut Döbell. „Für mich beginnt heute der zweite Versuch des Renteneinstieges“, kündigte der scheidende Erste Beigeordnete in einem persönlichen Statement an. Seine Stimme stockte plötzlich, Tränen schossen ihm wohl in die Augen, als er mit gesenktem Haupt seiner Frau dankte, die in den zurückliegenden Monaten und Jahren „zurückstecken“ musste. Viel mehr, als ursprünglich geplant war. Es war Mucksmäuschenstill, als ein Mann, wie eine Deutsche Eiche, tief in sein Herz blicken ließ. Eigentlich fehlte nur der Satz: „Ich mach jetzt Platz und bleib bei Dir zu Haus mein Schatz!“ Doch der kam ihm nicht über die Lippen. Für manche gut, für viele leider. Bewegend dann, als aufmunternder Applaus entbrannte. Gänsehauterlebnis pur! Wobei, war das jetzt wirklich echt oder doch nur Show? Wenn bei all dem „ehrenamtlichen“ Stress und den damit verbundenen Entbehrungen und dem Klagen darüber, dass das eigene Privatleben über Jahre hinweg so sehr auf der Strecke geblieben ist, was belastete, warum ist er dann wieder angetreten? mehr

Das Jung-Zeitalter hat begonnen

„TJ“ Jung ist offiziell Bürgermeister: Das Wesentliche von der ersten Kirner Land Ratssitzung zusammengefasst!

Ein Datum für das Geschichtsbuch! Thomas Jung ist jetzt auch offiziell erster Verbandsgemeindebürgermeister der fusionierten Verbandsgemeinde Kirner Land. Nach Einführung und Vereidigung ist „TJ“ jetzt der neue Chef. Möge er bei allen seinen zukünftigen Entscheidungen, ein glückliches Händchen beweisen. Seine Ernennung vor rund 200 Gästen war ebenso Formsache, wie die der Ratsmitglieder danach. Jetzt kann es also endlich losgehen mit dem Regieren – der Verbandsgemeinderat steht. Alles war bis ins kleinste Detail vorbereitet, alles ging in Harmonie Ruckzuck über die Bühne. mehr

Mitteilungsblatt, die Dritte!

Es geht doch! In Hochstetten wird wieder das Amtsblatt verteilt. Der Ort wurde in zwei Hälften aufgeteilt, den sich zwei ortsfremde Austräger nunmehr teilen. Der für den östlichen Teil zuständige Mann aus Monzinger hatte noch etwas Schwierigkeiten bei der Orientierung, aber der Blog wies ihm gerne den Weg und erklärte ihm in der Folge noch die verschiedenen Straßen und Abzweigungen. Ein Rundweg, der, wie er selbst mit Blick auf seinen Zettel äußert, für ihn maßgeschneidert ist. Wöchentlich am Donnerstag, will der nunmehr seine Runde abklappern – passt. Wenn das mal keine gute Nachricht ist.

Komm wir gehen in die Verbandsgemeinderatssitzung!

Der Vorabendkrimi kann bei weitem nicht so viel Abwechslung und Spannung bieten, wie die erste Sitzung des neuen Verbandsgemeinde-Rates nach der Fusion von Kirn und Kirn-Land. So gesehen, dürfte das Gesellschaftshaus am heutigen Abend ab 18 Uhr aus allen Nähten platzen. Die erste „Zusammenkunft“ gilt als historisch. Vereidigt wird Bürgermeister Thomas Jung. Höhepunkt der Tagesordnung, dürften die Beigeordneten-Wahlen werden. Kommt es zum Härtetest? Wohl kaum. Sicherlich wird man nicht blauäugig zur Wahlurne schreiten. Logisch, dass vorab schon über die wichtigsten Personalien diskutiert und dem Vernehmen nach, wohl auch gestritten worden ist. Parteiübergreifend, wurde für den heutigen Wahltag eine Reihenfolge festgelegt. Die einzelnen Kandidaten müssen jetzt nur noch die einzelnen Wahlgänge überstehen. Das gilt zwar als Formsache, aber hundertprozentig sicher kann sich keiner sein. Wird es eine Wahl ohne Abweichler? Zumindest bei der Besetzung des Ersten Beigeordneten werden erste Zweifel laut. Zwar gilt Favorit Hans Helmut Döbell (SPD) als Reizfigur, was zu Stimmen-Einbußen führen könnte, aber scheitern wird er keinesfalls. Der Blog wird mit von der Partie sein, wenn die personellen Weichen gestellt werden. Und der wird auf seine Art darüber berichten. Zeitnah!   

Weihnachstbaum-Sammeltag

Alle Jahre wieder sammeln die Feuerwehrmänner die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Am Samstag, 18.Januar, ist es wieder soweit. In allen Ortsteilen sind die Kameraden unterwegs. Ein angenehmer Routine-Einsatz am Anfang des Jahres, der zusätzlich zum Serviceangebot noch etwas Geld in die Kasse des Fördervereins spült. Wer will, darf die Spardose mit Münzen und Scheinen füttern. Und auch die Männer dürften sich hin und wieder über Stärkungen in flüssiger und fester Form freuen. Also Leute, seit gewappnet, wenn die Glocke bimmelt. Und vor allem, seit spendabel.

Bäckerei Fickinger bleibt im Lädchen

Wenn das mal keine gute Nachricht ist! Der „Snack-Stopp“ bleibt im Lädchen und wird nicht geschlossen. Nicht 2020 und auch nicht die kommenden Jahre. „Nach internen Umstrukturierungen haben wir die Lage Geschäftes in Hochstetten-Dhaun neu bewertet und wir versuchen auch über den Start der Umgehungsstrasse hinaus den Laden zu führen,“ schreibt Jens Fickinger. Die Ortsgemeinde habe er schon über seinen Entschluss informiert. Die habe sich hocherfreut gezeigt. Nicht nur die politischen Vertreter jubeln, sondern das ganze Dorf sowie auch viele Pendler, die auch nach der Fertigstellung der Umfahrung gezwungen sein werden, durch den Ort zu fahren. Man kann den Stein fast plumpsen hören, der vielen jetzt von den Herzen fällt. „Vertragliche Gespräche stehen aber noch an,“ fügt Fickinger einschränkend hinzu. Daran sollte sein Vorhaben gewiss nicht scheitern. Der Ortsgemeinderat weiß um die Wichtigkeit einer solchen Anlaufstelle im Dorf. Die wird sich gewiss großzügig erweisen und den roten Teppich ausrollen – koste es was es wolle. Fickinger längerfristig an sich zu binden, ist ein Bürgerauftrag höchster Dringlichkeit. Vermasselt es nicht! Das Jahr fängt gut an. DER BÄCKER BLEIBT IM DORF!!!

Da geht noch mehr!

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Keine 20 Euro kostet das reine Verkehrszeichen 205 (Vorfahrt gewähren) aus Blech. Ein Schnäppchen, sollte man meinen. Dennoch dauerte es Monate, wenn nicht sogar Jahre, bis die vorfahrtsregelnde Orientierungshilfe an der Einmündung Nagelsberg ausgetauscht worden ist. Sorry, Lob spricht der Blog dafür nicht aus. Nicht, wenn etwas so dermaßen lange dauert. Mein Appell an alle Kommunalpolitiker, die gut zu Fuß sind: Einfach mal mit Papier und Bleistift in der Hand, den Rundgang durch den Ort wagen. Mal eigeninitiativ werden! Funktioniert! Es gibt noch so viele Straßenschilder, die unbedingt erneuert werden müssten. Die Gründe sind vielfältig. Manche sind verblasst, andere sind verdreckt und wiederum andere sind verrostet. Zusammengefasst entsprechen sie nicht mehr den Vorschriften der StVO. Das scheint die Verantwortlichen nur am Rande zu interessieren.

Astronautentag beim Turnverein

Erst ging es hinauf auf die Weltmeere, jetzt startet der Turnverein in den Weltraum. Nach dem erfolgreichen Piratentag im letzten Jahr, bietet der TV Hochstetten für Grundschulkinder am 29. Februar, von 14 bis 17 Uhr, einen „ASTRONAUTENTAG“ an. Weltraumbahnhof ist die eigene Turnhalle. Richtig gelesen, die Reise geht von hier aus ins All. Spielerisch natürlich. Während der „Reise“ werden Lesen und Bewegung miteinander verknüpft. Es geht nicht alleine darum Astronauten- und Weltall-Geschichten kennenzulernen, sondern sich auch auf spielerische und sportliche Weise mit den Helden der Geschichten zu identifizieren und Herausforderungen zu bewältigen. Die Altersstruktur ist für Kinder der 1. bis 4. Klasse ausgelegt, die eigene Stärken entdecken, Gemeinschaftssinn beweisen und ihre motorischen Fähigkeiten steigern wollen. „Lesefutter“ wird von der Gemeindebücherei zur Verfügung gestellt.

Wer wollte schon immer mal Abenteuer im Weltall erleben? Anmeldungen für die etwas andere Bewegungs- und Lesereise, werden bis zum 15.Februar von Kosmonaut Peter Jung 06752-3410 entgegengenommen. Mitzubringen sind Sportbekleidung und Trinkflasche

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Kinder begrenzt!

Mitteilungsblatt, die Zweite!

Ist es der Beginn einer Serie? Für Hochstetten steht kein Austräger für das Amtsblatt zur Verfügung. Soweit so schlecht! Das erste Exemplar des Jahres wurde schon nicht zugestellt und jetzt scheint auch die zweite Auflage den Weg in die Briefkästen nicht zu finden. Ärgerlich, weil wichtige Termine und Informationen die einzelnen Haushalte nicht erreichen. Vor zwei Monaten schon war den Verantwortlichen bekannt, dass für die bisherigen Austräger am 31. Dezember Schluss ist. Acht Wochen Vorlaufzeit ist eine verdammt lange Spanne, um eine Nachfolgelösung präsentieren zu können. Das dies dennoch nicht gelungen ist, lässt der Blog mal unkommentiert stehen. Ohne Worte! Und jetzt? Kommt das Blatt zukünftig mit der Post? Findet man einen zuverlässigen Austräger? Egal wie, zumindest sollte es doch möglich sein, eine Übergangslösung zu organisieren. Unvorstellbar, dass das nicht hinzubekommen ist. Es handelt sich ja nur um den Ortsteil Hochstetten. Alle anderen sind save. Moment, Bewegung an der frischen Luft tut bekanntlich gut. Von daher werfe ich meinen Hut in den Ring. Altestraße, Hellbergblick und die Neubaugebiete klappere ich gerne ab.  Donnerstag ginge. Mein Angebot steht. Alternativ könnte man ja wenigstens einen Stapel im Lädchen deponieren, damit Kunden die nach dem Kauf mitnehmen können. Bevor sie auf irgendeinem Lager verrotten, dann doch lieber auslegen. Die schlechteste Lösung ist die momentane Null-Info-Strategie!    

Bei Rücken, weiter nach Kirn!

Ist das Kirner Krankenhaus noch zu retten? So eher nicht! „Seit dem 1. Januar leitet Dr. Nils Irmscher wie angekündigt die Abteilung Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie II. am Diakonie-Krankenhaus an den Standorten Bad Kreuznach und Kirn. Der neue Chefarzt ist Nachfolger von Dr. Thomas Hallbauer. Er wird auch weiterhin in Kirn operativ tätig sein.“ Ist das so? Die Pressemitteilung ruft beim Blog nur wenig Euphorie hervor. Auch auf den zweiten Blick nicht. Zugegeben, für einen Laien liest es sich so, als ob nach dem Wechsel im gleichen Umfang an der Zweigstelle weiter therapiert werden wird wie bisher. „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“. Sehen wir es positiv, der Status-Quo wird gehalten – zumindest in der Außendarstellung. Kann man der trauen? Wenn überhaupt, ist das ausgesendete Signal dennoch nur ein zartes Pflänzchen. Besser, man wäre dazu übergegangen, die Wirbelsäulentherapie komplett nach Kirn zu verlegen. Mit allen Konsequenzen. Slogan: „Kannst Du Dich nicht bewegen, hast Du Rücken, komm nach Kirn, dann wirst Du schmerzfrei und brauchst keine Krücken!“ Kirn braucht ein solches Alleinstellungsmerkmal neben dem ganz normalen Akut-Krankenhausalltag, um sich freischwimmen zu können. Was spricht gegen eine komplette Verlegung? Die frei werdenden Räume könnte die Diakonie sicherlich anderweitig nutzen. Und den Patienten dürfte es egal sein, ob sie sich in der Kreisstadt oder im beschaulichen Kirn behandeln lassen. Hauptsache ihnen wird geholfen. Kirn liegt zentral in der Mitte – passt. Nur Mut liebe Diakonie Vorstände. Gebt Euch einen Ruck. Ein kleiner Schritt für Euch, ein großer für den Standort Kirn. So, genug phantasiert. Wohlwissend, dass über eine komplette Verlegung niemals auch nur im Ansatz nachgedacht werden wird, hört der Blog jetzt als Vorlagengeber auf. Fazit: Sehen wir es positiv und werten wir das Glas als halbvoll. Wahr ist, es geht weiter mit der erstklassigen Wirbelsäulenchirurgie in Kirn. Wahr ist aber auch, allein diese Sparte wird nicht ausreichen für eine dauerhafte Bestandsgarantie. Da muss die Diakonie noch einiges draufsatteln, vor allem in der Breite des Spektrums und in der Akutversorgung. Vielleicht hat die ja noch den berühmten Plan“B“ in der Schublade und den Willen, den dann endlich auch zu ziehen. Die Bürgerinitiative wird ein Auge darauf haben. Ganz sicher.   mehr

Geldautomat sollte gesprengt werden!

Ein an die Wand gemaltes Szenario wie aus einem martialischen Hollywood-Streifen: „Ein Polizei-Großeinsatz schreckte am frühen Sonntagmorgen Bürger in Hochstetten-Dhaun aus dem Schlaf. Gegen 3.30 Uhr gab es Sirenenalarm, weil die Feuerwehr offenbar wegen drohender Explosionsgefahr hinzugezogen wurde.“ Oh Gott, was geht ab im ansonsten so beschaulichen Dorf? War man der Apokalypse nah? Bei einer solchen Schlagzeile gefriert den Lesern ja das Blut in den Adern. Explosionsgefahr in Hochstetten-Dhaun und das mitten in der Nacht, wenn alles schläft? Was war passiert: Die Polizei konnte in der besagten Nacht gerade noch rechtzeitig die Sprengung des Geldautomaten am „Lädchen“ vereiteln. Der war offensichtlich ins Visier regionaler Täter gerückt. Durch schnelles Einschreiten, blieb jedoch die Handlung im Vorbereitungs – beziehungsweise Versuchsstadium stecken. Die auf der Flucht augenscheinlich am Tatort zurückgelassenen Gas- und Sauerstoffflaschen sowie weiteres Tatwerkzeug stellte die Polizei für einen späteren Weitertransport durch Spezialisten sicher. Alles Routine, alles Polizeiarbeit – unter dem Strich reines Fahndungs-, Ermittlungs- und Dokumentations-Puzzles, welches jetzt Stück für Stück zusammengesetzt werden muss.  

Dazu gehörte wohl auch, dass diese beiden Flaschen sicherheitshalber überprüft werden sollten, um final ausschließen zu können, dass keine konkrete Gefahr durch Entweichung eines womöglich Gasgemischs ausgehen könnte. Und wer kann das in den frühen Morgenstunden zügig gewährleisten? Die Feuerwehr! Deswegen das Sirenengeheul, deswegen der Aufruhr, deswegen die Schaulustigen und deswegen das Ausrücken zweier Wehren in Mannschaftsstärke. Warum die Leitstelle gleich Großalarm auslöste und damit den halben Ort weckte und letztlich in Angst und Schrecken versetzte, wird sicherlich Gegenstand einer internen Nachbereitung sein. Ein stiller Alarm und eine Expertenmeinung hätten sicherlich ausgereicht, um Entwarnung geben zu können. Sei`s drum, die Spezialisten kamen mit Sondersignal gleich zu Hauf, sahen, gaben sogleich Entwarnung und fuhren sofort wieder. Nachvollziehbar, denn Die Nacht ist kurz, das entstandene Schlafdefizit groß. Akute Gefahr, Fehlanzeige!!!

In der Berichterstattung danach liest sich das Geschehene viel dramatischer, als es in Wirklichkeit war. Logisch, spektakuläre Schlagzeilen erregen mehr Aufmerksamkeit. Aber mal ehrlich, geht es nicht eine Spur weniger theatralisch? Wenn man es nicht besser wüsste, hätte beim Einsaugen der Schlagworte fast der Eindruck entstehen können, der ganze Ort wäre kurz davor gewesen dem Erdboden gleichgemacht zu werden. Lasst doch bitte die Kirche im Dorf. Leider werden durch solche reißerischen Überschriften immer wieder dieselben simplen Denkmuster bedient sowie das Geschehene unnötig emotionalisiert, und was noch beklagenswerter ist, über Gebühr aufgebauscht. Wie immer halt.  An der Realität vorbei, bedient man so nur die Sensationslust einer gewissen Leserschaft. Der Zweck heiligt wohl die Mittel. Hört sich auch wesentlich spektakulärer an, wenn man Explosionsgefahr hinausposaunt, die, ordnet man die Vorkommnisse ein, zu keiner Zeit wirklich latent war. Der Boulevard lässt grüßen. Dass es auch bodenständig informativ geht, bewies der Wochenspiegel in seiner Online-Ausgabe. Der orientierte sich rein sachlich am Pressebericht der Polizei. Von Explosionsgefahr steht dort keine Silbe.

Kein Bürgertreff 2020?

Was fällt auf beim Blick in den Veranstaltungskalender der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun? Richtig, der beliebte Bürgertreff ist nicht eingetragen. Was ist da los? Wurde der beim Druck vergessen? Kaum vorstellbar. Entweder er findet nicht statt oder es hat sich im Frühstadium der Jahresplanung einfach kein passender Termin gefunden. Natürlich, so wird es sein. Bestimmt wird der in Kürze im Mitteilungsblatt auftauchen. Wenn schon kein Neujahrsempfang, dann doch bitteschön ein zeitnaher Bürgertreff. Gut, die letzten beiden Male platzte das Bürgerhaus Haus „Horbach“ nicht gerade aus allen Nähten, aber gemütlich war es trotzdem. Erst den Informationen rund um die Ortsgemeinde lauschen, dann Suppe fassen aus dem großen Topf – passt. Wäre schade, wenn der „Heute-bleibt-die-Küche-kalt-Tag“, aus welchen Gründen auch immer, von der dörflichen Speisekarte verschwinden sollte.

Mitteilungsblatt

In eigener Sache

Wöchentlich flattert das Mitteilungsblatt in die Briefkästen der Haushalte von Kirn und Kirn-Land. Nicht immer! In Hochstetten war das zuletzt nicht flächendeckend der Fall. Gerade jetzt, wo das mit neuem Logo daherkommt, wurde das nicht an alle zugestellt. Woran hat es gelegen? Der Blog vermutet mal, dass es derzeit Schwierigkeiten mit der Verteilung gibt, weil die ursprünglichen Austräger ihre Packwagen für immer in die Ecke stellten. Nachvollziehbar, denn sie sollten für die gleiche Arbeit nur noch die Hälfte ihres bisherigen Lohnes bekommen. Geht’s noch! Wer die Nachfolge angetreten hat, ist dem Blog nicht bekannt. Fakt ist, im Briefkasten ist das Blatt jedenfalls nicht gelandet. Vermutlich gibt es Anfangsschwierigkeiten und nächste Woche flattern die gebündelten Informationen wieder pünktlich zum Wochenende ins Haus. Vielleicht hat ja jemand mehr Informationen über den momentanen Istzustand. Der oder die dürfen sich gerne melden, damit der Blog aufklären kann.

Satirischer Wochenrückblick 5. Januar

Es ist ein kräftiger Schluck aus der Pulle: Im abgelaufenen Jahr hat sich der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Kirn-Land sowie Ortsbürgermeister von Hochstetten-Dhaun einige davon genehmigt. Vorsicht, wer zu gierig und zu hastig trinkt, verschluckt sich bisweilen. Nun, die Gefahr ist ja jetzt nicht mehr latent, weil sich der alte und wohl auch neue Erste Beigeordnete wieder in seine Rolle als Vertreter einordnen muss. Keine Frage, Politikern im Ehrenamt steht eine Aufwandsentschädigung zu. Das war so, das ist so und das wird wohl auch immer so bleiben. Jedoch, wenn sich auch nur im Ansatz eine Selbsbedienungsmentalität einschleicht, dann wird es anrüchig. Vereinzelte Vorstöße in diese Richtung sind immer schlecht für die politische Hygiene und dumm sind sie noch dazu. Irgendeiner petzt doch immer und somit kommen Forderungen ans Tageslicht, die man doch lieber unter der Decke gehalten hätte. mehr

Das Wort zum Sonntag

Querdenken muss erlaubt sein? Macht der Blog ständig. Der verfolgt in der Aufarbeitung seiner Themen einen völlig anderen Ansatz. Informationen liefern, die ansonsten nur kurz angerissen oder gleich ganz unter den Tisch fallen, das ist Anspruch und Motivation zugleich. Querdenker sind nicht uneingeschränkt beliebt. Sie werden kritisch beäugt und gerade beim Establishment mitunter als Unruhestifter, Außenseiter oder Abweichler charakterisiert. So ist das halt, wer nicht mit den leitenden Wölfen heult, beziehungsweise auf den eingefahrenen gedanklichen Pfaden schreitet, stößt oft auf Unverständnis oder Ablehnung. Jeder, wie es ihm beliebt! Nicht umsonst ist wohl die sprachliche Verwandtschaft von Querdenker und Querulant so nah. Kein Wunder also, dass einige wenige Menschen im Blog eher eine reine Läster-Plattform sehen und dem daher so gar nichts Gutes abgewinnen können. Andere wiederum sehen darin eine erfrischende, bisweilen sogar enthüllende Art der Nachrichtenübermittlung. Der Blog betrachtet vieles anders, reflektiert und hinterfragt. Nicht mehr und nicht weniger. Zugegeben, es geht nicht immer neutral zu und den einen oder anderen trifft die spitze Feder besonders hart, aber müssen die sich auch immer als Vorlagengeber nahezu aufdrängen? Da kann man ja nichts Anderes tun, als diese zu verwerten und einzunetzen. Kleines Wortspiel „einnetzen“ wie ins Netz stellen. Passt!

Realsatire: Das Märchen vom Ehrenamt!

„Ehrenamtlicher Hauptamtlicher“ – Schlagzeilen sind bisweilen doch sehr irreführend. Zum Abschluss des alten Jahres verpasste der Öffentliche Anzeiger dem Ersten Beigeordneten Hans Helmut Döbell diesen sympathischen Ritterschlag. Eine Charme-Offensive par excellence. Aber sowas von! Als ehrenamtlicher Hauptamtlicher führe er die Verbandsgemeinde, und das schon seit Monaten. Aufopferungsvoll, versteht sich. Merke, mit Ehrenamt verknüpft Ottonormalverbraucher immer ein Engagement ohne oder mit geringer finanzieller Aufwandsentschädigung. Ein Irrglaube, der mal aufgeklärt gehört. Unterschlagen wird geflissentlich, dass der Posten des Ersten Beigeordneten bei Amtsausübung vergütet wird – und das nicht zu knapp. mehr

Wildtiergehege Dhauner Höhe

Auf den Schnappschüssen sieht es so aus, als ob die Dhauner Höhe ein riesiges Wildtiergehe wäre. Immer wieder werden dem Blog Bilder von Rehwild zugespielt, die sich überhaupt nicht scheu auf Felder und Wiesen zeigen. Top für einen Jäger, der sich überhaupt nicht anpirschen muss, um zum Schuss zu kommen. Die Aufnahmen zeigen die Herden an verschiedenen Zeiten im Bereich Johannisberg, Karlshof und auf der Dhauner Höhe. Stellt sich weiter die Frage, warum in freier Wildbahn geborene und aufgewachsenes eher scheues Wild, sich wie selbstverständlich nahe an Menschen herantraut? Als ob es das normalste von der Welt wäre. Finde den Fehler? Hochstetten-Dhaun, ein einziges harmonisches Wildtiergehege gemäß dem Vorbild Kempfeld oder Rheinböllen? Wohl eher nicht. Eine Erklärung könnte sein, dass die Tiere, aus welchen Gründen auch immer, Menschen gewöhnt sein könnten, weil sie vielleicht nicht immer in der freien Wildbahn ihr Dasein fristeten? Sei‘s drum, warum sich darüber auch den Kopf zerbrechen und spekulieren. Hauptsache es gibt gute bunte Bilder. Und die sind echt gelungen und daher eine Veröffentlichung allemal wert. Falls irgendwo bei irgendwem noch weitere Schnappschüsse mit kleinen Geschichtchen auf Computern oder Handys abgelegt sind, nur her damit. Der Blog hat Platz. Reichlich!