Neu: Newsletter geschaltet!

Ist ein Newsletter für einen Blog sinnvoll? Eine berechtigte Frage. Probieren geht über Studieren. Daher wurde in der Seitenleiste einer Möglichkeit der Anmeldung freigeschaltet. Etliche Leser haben sich eine solche Möglichkeit gewünscht. Vorteil, man bekommt die neuesten Beiträge frei Haus geliefert. Besser geht es nicht. Probiert den Newsletter einfach aus. Anmelden und schon ist man dabei beim etwas anderen Meinungsangebot. Grundsätzlich gilt, ein Newsletter ist die einzige Möglichkeit, mit Besuchern der Website in Kontakt zu kommen. Das alleine ist für den Blog Grund genug, um das Serviceangebot probeweise zu platieren. Macht Gebrauch davon.

Weg zum Echo wieder freigeschnitten!

Jeder kennt das alte Echospiel: „Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?“ Echo: „Esel!“ Auch auf dem Dhauner Schloss hat es ein Echo Richtung Kellenbachtal. Blöd nur, der Weg auf die Echo-Kanzel war mit Hecken und Brennnesseln versperrt. Die Betonung liegt auf „war“. Kaum war der Pflegenotstand-Beitrag erschienen, schon rückten die „Mähmänner“ an. Kurzum, alles wieder im Lot. Geht doch! Kurze Hosen sind jedenfalls nicht mehr tabu, wenn man gegen die Felswand schreien möchte. Neuer Ruf-Vorschlag: „Wer macht den Weg frei und die Hecken kleiner?“ Echo: „Gemeinde!“ Spaß beiseite, wenn man es mit dem angepriesenen touristischen Highlight wirklich ernst meint, dann sollte man seine Anlagen mehr im Auge behalten. Ist ja kein Einzelfall, gell? So ein Heckenwuchs kommt ja nicht überraschend daher.

Und wenn man schon einmal dabei ist, dann sollte man auch die Kanzel insgesamt etwas aufhübschen. Wie wäre es mit einer Ruhebank? Das schöne Fleckchen gegenüber der Rabenkanzel lädt zum Verweilen ein. Vielleicht sollten die Schloss-Verantwortlichen den Vorschlag mal aufgreifen. Ein Hinweisschild „Echo“ stünde dem Pfad auch gut zu Gesicht. Für ein „Pferde-Äppel-Verbotsschild“ am Schlosseingang hat das Geld ja auch gereicht. Im Park platziert – passt! Fremde wissen ja nichts über die widerhallende Wirkung der Felsen gegenüber. Tipp: Nicht immer nur in großen Projekten denken, die dann doch nicht oder erst verspätet kommen, sondern erst einmal die kleinen Hausaufgaben erledigen. In kleinen Schritten zum Erfolg. Dann klappt das auch mit dem Tourismus. Apropos Bänke. Ein paar mehr stünden dem gesamten Schloss-Park sicherlich gut zu Gesicht. Es gibt viel zu tun, fangt mit den Kleinigkeiten an.

Bombenstimmung in Kirn!!!

Eine 200 Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Flussbett der Nahe zu entschärfen ist auch für erfahrene Entschärfer des Kampfmittelräumdienstes kein Pappenstiel. Routine zwar, aber dennoch kein Kindergeburtstag. Der Überbleibsel hatte nunmehr Jahrzehnte unbemerkt am Ufer geschlummert. Bis heute! Paddler haben sie entdeckt und Alarm geschlagen. Viel Arbeit kommt jetzt auf die Sicherheitsbehörden zu. Am Freitagmorgen wird die Bombe unschädlich gemacht. Dafür müssen alle Bewohner im Umkreis von 500 Metern aus Sicherheitsgründen ihre Häuser kurzfristig räumen. Der Radius ist üblich und je nach Bomben-Typ vorgegeben. Mehr noch: Alle Menschen müssen auch ihre Arbeitsplätze verlassen. Das trifft im Besonderen die Simona-Verwaltung. Aber auch Geschäfte in der Innenstadt sind betroffen. mehr

Rinnsal Hahnenbach!

Der Anblick des Hahnenbachs in der Innenstadt schmerzt! Wo sonst ein praller Fluss seine Bahnen zieht, tröpfelt derzeit nur noch ein kleiner Rinnsal vor sich hin. Hauptursache für den geradezu erbärmlichen Zustand, sind die fehlenden Staustufen. Zur Erinnerung: Aus Gründen des Naturschutzes durften die im Frühjahr erstmals nicht eingesetzt werden. Auf Anordnung von ganz oben, versteht sich! Will heißen, die Struktur- und Genehmigungs-Direktion Nord hat ihr Veto eingelegt. Ober sticht unter, sodass die örtlichen Politiker, allen voran Bürgermeister Frank Ensminger, die Hände gebunden sind. Die können nur dumm aus der Wäsche schauen. Wenn Behörden mit der Naturschutz-Regelkeule schwingen, sind halt alle Spatzen gefangen. mehr

Steingraben

Sind das die Ausläufer des Steinbruchs? Eher nicht. Nein hier handelt es sich wohl um eine Sanierung des Entwässerungsgrabens auf einem Teilstück hinauf zur Mechenbacher Höhe. Schaut irgendwie richtig sauber und aufgeräumt aus, der einseitige „Steingarten“ talwärts auf der rechten Seite. Gut und gerne 50 Meter lang erstreckt sich eine Maßnahme, die irgendwann hinter der Kurve endet. Warum, weshalb, warum der ganze Aufwand? Der Blog hat keinen blassen Schimmer. Eventuell gab es in der Vergangenheit bei Starkregen hier Probleme mit dem Wasserablauf. Sei’s drum, Hochstetten-Dhaun hat ja Schotter genug. Mit Schotter ist ausnahmsweise mal nicht Kohle gemeint. Sie wissen schon von wegen Steinbruch und so…   

Neuer Anstrich für Dhauner Turnhalle!

Die Dhauner Turnhalle erstrahlt in neuem Glanz, denn das altehrwürdige Gebäude hat einen frischen Anstrich bekommen. Richtig was kosten ließ sich die Maßnahme. Exakt 15 000 Euro wurden hierfür auf den Tisch gelegt. Macht ja nix, denn schließlich ist das Konto prall gefüllt. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Stellt sich die Frage, war der Anstrich notwendig? Laienhaft betrachtet sah die Fassade noch ganz gut aus. Zumindest war die nicht in einem Zustand, der sofortiges Handeln erfordert hätte. Um die Jahrtausendwende wurde die Halle von Grund auf saniert – inklusive Anstrich. Sei’s drum, das Gebäude wirkt jetzt wieder einladender.   

Jugend-Club: Neue Elektro-Instalation im Domizil „Am Hammer“!

Investitionen in die Jugend sind immer gut angelegtes Geld. Das war so, das ist so und wird wohl auch zukünftig immer so bleiben. Das Vereinsheim „Am Hammer“ braucht eine neue Elektrik. Rund 15 000 Euro lässt die Ortsgemeinde für die Verlegung springen. Kein Veto vom Blog! Die Ortsgemeinde ist Eigentümer von Haus und dem Gelände drumherum. Nicht zu vergessen die alte Ruine, die allerdings nicht immer penibel aufgeräumt daherkommt. Im Gegenteil! Macht ja nix, sieht ja eh keiner. Jugend definiert Ordnung eben anders. Hauptsache unten „Am Hammer“ bewegt sich was. Denn das bedeutet, die Jugend organisiert sich selbst. Mehr noch: Abseits von Häusergrenzen lässt es ich hier ausgelassen feiern. Generationen hatten und haben dort ein unter. Gut so!  

Sommer und kein Schwimmbad!!!

Hitzerekorde im Kirner Land! So heiß war es in diesem Jahr noch nicht: Am Wochenende wurden 35 Grad Celsius und mehr gemessen. Blöd, dass der Verbandsgemeinderat sich in der Schwimmbad-Frage als Spielverderber entpuppte. Dafür wurde das Gremium heftig abgewatscht. Die Wogen schlugen zwischenzeitlich enorm hoch. Die Hitzewelle ist auf dem Höhepunkt und eine Abkühlung nicht möglich. Finde den Fehler? Und ein Ende der Sommerhitze ist nicht in Sicht. Entfacht die Diskussion neu? Wohl kaum! Die schlechte Nachricht: Die Entscheidung lässt sich nicht mehr korrigieren. Die gute Nachricht: Jeder Hitzewelle geht irgendwann einmal die Puste aus, auch dem stabilen und heißem Hoch „DETLEF“. Keine Frage, zum Schwimmbad ist an sich alles gesagt und geschrieben worden. Von daher, soll es bei diesem kurzen Erinnerungs-Beitrag bleiben. Danke Corona! Danke für nichts!     

Öffentlicher Anzeiger: Wo führt Dein Weg hin?

Was hat die Rhein-Zeitung in ihrem Erscheinungsraum nicht schon alles über die breite Schwächung ländlicher Regionen berichtet und kommentiert. Krankenkassen, Banken, Forstämter, Gerichte, Polizei, Ärztliche Dienste und, und, und, wurden ausführlich beackert und deren Rückzüge bisweilen auch harsch kritisiert. Auch die Lokalausgabe Öffentlicher Anzeiger schlug immer wieder in die gleiche Kerbe, wenn in Kirn mal wieder Schicht im Schacht verkündet worden ist. Dabei scheint das Blatt ebenso einem fast schon existenziellen Wandel zu unterliegen. Wo führt der Weg der Lokalzeitung hin? Angesichts immer dünner werdenden Ausgaben, scheint die Frage zum jetzigen Zeitpunkt mehr als berechtigt zu sein. Beispiel Kirner Land. Es reicht gerade mal noch für eine einsortierte Seite im Kreis-Mantel.

Und auch die ist nicht selten mit Werbung besetzt. Will heißen, mehr als drei Artikel pro Tag werden nicht mehr abgebildet. Manchmal sogar nur zwei, wenn die Bildformate übergroßen Raum einnehmen. Merke, große Bilder bauen schnell, bequem und kostensparend die Seite zu. Das fast schon erschreckende Angebot fällt dem Leser auf. Mehr noch: Die momentanen Ausgaben fallen beim Leser durch. Man muss sich nur umhören, die Beschwerden sind unüberhörbar. Was hat der Verlag vor? Welche Ziele verfolgt der? Will der noch weiter ausdünnen? Fristet der ländliche Raum zukünftig nur noch ein stiefmütterliches Dasein? Und wie schaut es mit der Aktualität aus? Bisweilen bleibt auch die auf der Strecke. Wichtige Ereignisse werden nicht selten erst Tage später ins Blatt gehoben.

Die Politik kann mit Art und Umfang der Berichterstattung nicht zufrieden sein. Die wäre gut beraten, mit diesen und ähnlichen Fragen im Koblenzer Mutterhaus aufzuschlagen. Wenn die Philosophie des Verlages nur noch zu Sparausgaben tendiert, dann sollte man über Alternativen nachdenken. Eine, die auch Vereinen, Kirchen, Schulen oder Institutionen wieder mehr Aufmerksamkeit schenkt. Zur Erinnerung: Vor Jahren buhlten noch zwei Tageszeitungen mit Redaktionen vor Ort um die Gunst der Leser.

Kreisverkehr heißt nicht Geradeausverkehr!

Kreiseln kann halt nicht jeder! Wie ein Anwohner aus der Bergstraße jetzt nochmals berichtete, fahren Verkehrsteilnehmer aus Richtung Idar-Oberstein kommend nicht selten geradeaus ins Dorf hinein, statt dem Kreisverkehr zu folgen. Das habe schon zu etlichen gefährlichen Situationen im Gegenverkehr geführt. Ist der Kreisel zu unübersichtlich angelegt oder als solcher nur schwer erkennbar? Wohl kaum, denn eine entsprechende Beschilderung am Fahrbahnrand weist auf die geänderte Verkehrsführung hin. Überdies gibt ein blauer Pfeil, der fast schon mittig auf der Fahrbahn platziert worden ist, die Richtung vor. Ungeachtet aller Sicherheitsvorkehrungen, fahren dennoch immer wieder Autofahrer schnurstracks geradeaus. Man darf gespannt sein, wann es hier zu Kaltverformungen kommen wird. Bisher blieb es ja bei den eingangs beobachteten Beinahe-Unfällen. NOCH!

Webcams und 360°-Tool – der Blick über das Nahetal – schön wär’s!

Einmal über das Nahetal aus der Vogelperspektive blicken – dank dem Skywalk ist das kein Problem mehr. Der tonnenschwere Balkon aus verzinktem Stahl beweist unmissverständlich, dass nicht alle in Bierlaune geborene Eingebungen sogenannte Schnapsideen sind, die sich im nüchternen Zustand nicht verwirklichen lassen. Die Kommunalpolitik nahm die Anregung einiger in die Jahre gekommener „Visionäre“ prompt auf und setzte sie in die Tat um. Der Balkon hat sich mittlerweile etabliert, zieht je nach Jahreszeit und Wetter zahlreiche Besucher an. Wäre es nicht originell, wenn eine Webcam das ganze Jahr über rund um die Uhr geschaltet wäre. mehr

Vorsicht Waldbrandgefahr!!!

Uffpasse, der Wald ist enorm trocken! Daher liebe Leute, nicht arglos oder grob fahrlässig zündeln. Ein NO-GO sind Grillfeuerchen. Kleines Feuerchen, mitunter aber große Wirkung! Muss nicht sein. Trockene Nadelstreu und am Boden herumliegende Zweige sind leicht entzündlich. Ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarette können ausreichen, um einen folgenschweren Brand auszulösen. Die Feuerwehr Hochstetten-Dhaun mahnt zur Vorsicht. Die rät deshalb Waldbesuchern, in Waldnähe auf Grillen und offenes Feuer zu verzichten und im Wald das Rauchverbot unbedingt einzuhalten. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko sind ebenfalls Fahrzeuge mit heißem Katalysator. Zu zwei kleineren Einsätzen in der Gemarkung mussten die Kameraden schon ausrücken. Gottlob blieb es bei kleineren Flächenbränden. Wehrführer Dirk Bartnicks Appell richtet sich an Wald- und Wiesenbesucher: „PASST AUF! Recht hat er. Mit der bislang ungewöhnlich warmen und trockenen Witterung nimmt die Waldbrandgefahr im Kirner Land stark zu. Von daher, immer vorsichtig sein.

Hochstettener Hochstraße

Nicht schön, aber selten! Die Hochstraße über die Bahn bis hinunter zum Industriegebiet nimmt langsam aber sicher Konturen an. Nun, harmonisch fügt sich der Abschnitt gewiss nicht ins Landschaftsbild ein. Im Gegenteil: Ausmaße und Anblick erschrecken nur. Gut, dass sich das menschliche Auge auch an unansehnliche Ausmaße aus Stahl und Beton gewöhnen kann. Die Zeit hilft dabei! Der Bypass eng am östlichen Ortseingang vorbei mag zwar den Durchgangsverkehr aufnehmen, aber ein Hingucker ist der deshalb noch lange nicht. Früher hieß es nicht selten bei durchfahrenden Pendlern – gemünzt auf den ersten optischen Eindruck: „In Hochstetten möchte man nicht tot über dem Zaun hängen!“ Da ist gewiss was dran. Keine Farge, unser Dorf, (noch) zerschnitten durch die Bundesstraße, wird nach der Fertigstellung an Wohnqualität gewinnen. Nicht für alle, doch entlang der dann ehemaligen Durchgangsstraße, wird der Bypasses sicherlich seine Wirkung nicht verfehlen. Es wird ruhiger werden, insgesamt aber nicht schöner. Die Hochstettener Hochstraße (HH) und das Straßengeflecht danach tragen nun einmal rein optisch nicht dazu bei, den Landespreis „Unser Dorf soll schöner werden“, ins Dorf zu holen. Im Gegenteil. Doch gebaut ist gebaut. So werden wir uns mit der Sparvariante einer aus Blog-Sicht zu anschmiegsamen Ortsumfahrung anfreunden müssen. Ein Kompromiss, nicht mehr und nicht weniger. Einer, der so manchem noch bitter aufstoßen wird. Für den großen Wurf mit Martinstein war die Politik nicht bereit. So bleibt es unter dem Strich nur Flickwerk. Wieder einmal! Der große Wurf für Pendler und Anwohner hätte anders und großzügiger geplant werden müssen.

„Brünnchen“ ist wieder sauber!

Zeit für das Spiel vorher und nachher! Es gibt sie noch die stillen „Helden“. Die müssen nicht immer mit spektakulären Aktionen glänzen, sondern können auch bescheidener daherkommen. Jörn Helmich ist so einer. Der hat in einer Blitzaktion das Becken am „Brünnchen“ nicht nur gereinigt, sondern drumherum ansehnlich freigeschnitten. Tabula rasa – passt! Das Kleinod sah schon lange nicht mehr einladend aus. Wie überhaupt das Fleckchen etwas hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Gefühlt schon immer! Helmich hat die Sense zum Einsatz gebracht und den Wildwuchs beseitigt. Mehr noch: Er hat auch das Becken geschrubbt und den Ablauf sichergestellt. Hat sich der Feuerwehrmann mit dieser Aktion zum „Brünnchen-Paten“ erklärt? Schaut ganz danach aus. Jedenfalls hat er sich ein Lob vom Blog mehr als verdient. Vielleicht ist ja auch mehr als das drin? Ein pfiffiger Ortsbürgermeister wird solches und ähnliches freiwilliges Engagement sicherlich angemessen zu würdigen wissen. Nachahmer welcome! Verwilderte Plätzchen gibt es in allen Ortsteilen gewiss zu Genüge .

Haushalt erklärt: Unendliche Geschichte Spielplätze!

Hochstetten-Dhaun, deine Spielplätze – eine unendlich traurige Fortsetzungsgeschichte mit nach wie vor Fremdschäm-Potenzial! Wohl in keiner anderen Ortsgemeinde weit und breit, werden die Spielflächen so vernachlässigt wie hier. Wahr ist, der Ortsgemeinderat weiß um die Zustände der Spielflächen. Wahr ist aber auch, der kommt nicht aus dem Quark und hat nicht den Drang daran etwas ändern zu wollen. Darüber labern „Ja“, machen „Nein“. Wie die Historie eindrucksvoll belegt, hat die Vernachlässigung jahrzehntelange Methode. Warum? Geld kann doch nicht der Grund sein. Die Konten sind stets gut gefüllt. Wahrscheinlicher ist es die fehlende Lobby der Kleinsten. Im Haushalt 2020 wurden 5000 Euro für Betreuung und Instandhaltung eingestellt. Gleiche Summe 2021.

Ein Witz! Der Ortsgemeinderat musste sich nunmehr dem unangenehmen Thema stellen. Der Blog hat das Gremium mit seiner Vorschlagsliste regelrecht dazu verdonnert. Schönreden kann man den Zustand ja nicht. Hat man ja wohl dann auch nicht getan. Und der Rat handelt „entschlossen“! Jetzt soll der Bauausschuss eine Bestandsaufnahme machen. Hä? Seit Jahrzehnten das gleiche verwahrloste und inakzeptable Bild und erst jetzt wird der Bauausschuss mobilisiert? Und das auch nur, weil ein Externer den Auftrag durch die Hintertür erteilt hat. Was ist davon bitteschön zu halten? Wahrscheinlich will man vordergründig Eltern beschwichtigen. Zeit gewinnen, um wieder nicht tätig werden zu müssen. Mit dieser Taktik fährt man ja schon seit je her gut. Wörtlich heißt es im Protokoll:

Nach der Sommerpause soll eine Begehung der Spielplätze durch den Bauausschuss stattfinden. In der Folge soll ein Vorschlag des Bauausschusses zur Modernisierung der Kinderspielplätze in den Ortsgemeinderat eingebracht werden. Dieser entscheidet im Anschluss über Maßnahmen die kurz und langfristig umgesetzt werden sollen.“

Will heißen, es passiert nichts. Wie immer halt. Seit dem Jahrtausendwechsel herrscht Stillstand. Tiefer kann man als Ortsgemeinde nicht mehr sinken. Traurig aber wahr, wäre da nicht der Blog, keiner würde die Tatenlosigkeit anprangern. Warum nur verhalten sich gerade die Eltern so gleichgültig? Finde den Fehler! Egal, glaubt eh kein Mensch mehr daran, dass Buddeln ohne Reue in Hochstetten-Dhaun jemals möglich sein wird. Nicht jetzt und nicht in Zukunft!

Hellberg-Kerb

Scheee war’s!!! Die etwas andere Hellberg-Kerb am Bowling-Center kam an. Mehr als 100 Besucher waren schon eine Haus-Nummer für sich. „Ober-Bowlerin“ Edith Eckes äußerte sich jedenfalls zufrieden über die Resonanz. Es war ein Versuch in Corona-Zeiten, aber einer der passte. Von daher, alles richtig gemacht. Wie überhaupt das Bowling Center Vorreiter ist, wenn es darum geht, Ideen zu entwickeln und dann auch umzusetzen. Hut ab und Lob für ein nicht alltägliches Engagement. Allerdings muss man sich auf Gastronomie-Ebene auch immer etwas einfallen lassen, um Gäste anzulocken. Merke, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Von daher, immer am Ball bleiben. Nochmals, Lob für die Kerbe-Initiative, die heuer ja auch wieder die kommunale Prominenz anlockte, und dies, obwohl Politiker am gestrigen Montag ihre Bestellungen ja wohl aus der eigenen Tasche bezahlen mussten. Tapferkeit war gefragt. Erstmals keine Essens- und Getränke-Bons aus der oberen Hemdtasche des Bürgermeisters zu erhalten, hat schon tragische Züge. Ja, das Politiker-Leben kann mitunter auch grausam sein. Tröstet Euch liebe Volksvertreter, der nächste kommunale Frühschoppen kommt bestimmt.

Sponsoren für Bleichschilder gesucht!

Seltsam? Aber so steht es geschrieben! „Durchfahrtsverbot auf dem Wirtschaftsweg zwischen Karlshof und Waldhof. Aus gegebenen Anlass weisen wir daraufhin, dass die Durchfahrt auf dem Wirtschaftsweg verboten ist und der Verstoß mit einem Bußgeld geahndet wird.“ Da soll mal noch einer behaupten, Behörden hätten keinen Sinn für Humor. Konkret in diesem Fall wohl die Version mit dem Galgen. Denn als nichts anderes ist der neuerliche Aufruf im Mitteilungsblatt zu werten. Hut ab, dass sich die Ortspolizeibehörde, angesichts einer bis zur Unkenntlichkeit verblassten Beschilderung an den Einfahrten, zu diesem schwachen Aufruf regelrecht genötigt fühlt. Statt in einem ersten notwendigen Schritt mit neuen farbintensiven Hinweisschildern wieder für eine eindeutige Klarheit an den Einfahrten zu sorgen, nur ein Hinweis der Kategorie „musste mal wieder erwähnt werden“. Aus gegebenem Anlass versteht sich. mehr

Das Wort zum Sonntag

Kritisch angemerkt: Über den Kirchen-Tellerrand des Kirner Landes geschaut!

Eine Meldung überrascht dann doch: „Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben 2019 so viel Kirchensteuer erhalten wie nie. Trotz sinkender Mitgliederzahlen erreichten diese Einnahmen im Vorjahr mit insgesamt rund 12,7 Milliarden Euro ein Rekordhoch. Davon erhielt die katholische Kirche 6,76 Milliarden und die evangelische 5,95 Milliarden Euro. Im Vergleich zu den insgesamt 12,4 Milliarden Euro im Jahr 2018 ist das ein leichter Anstieg um rund 2,4 Prozent. Fachleute machen dafür vor allem die gute Konjunktur verantwortlich. In der katholischen Kirche stiegen die Einnahmen aus der Kirchensteuer im Vergleich zu 2018 um etwa 1,8 Prozent. Die Zahlen der katholischen Deutschen Bischofskonferenz wurden unlängst veröffentlicht.“

Gut, nun steht für 2020 ein Corona-Einbruch zu befürchten, aber bis dato sprudeln die Quellen. Die Kirchen haben dann ja wohl viel Geld für ihre guten Taten über und müssen nicht zu jeder Gelegenheit mit dem Klingelbeutel durch die Gegend laufen! Tun sie aber. Die Touren haben nämlich Methode. Klappt ja auch immer wieder bestens, was sich am Beispiel der Sanierung Katholische Kirche in Kirn, belegen lässt. Ohne private Spenden hätten die Kirchen-Verantwortlichen keine grünes Licht für die Maßnahme gegeben. Finde den Fehler. Jetzt ist man fleißig am Werkeln. Der Putz wird abgeklopft. Soso! Und die Zeitung berichtet darüber. Natürlich wird am Ende des Artikels ein Konto eingeblendet, auf das die Christen einzahlen können. „Spenden welcome“. Angesichts der offensiven Vorgehensweise kriegen sich die Kritiker gar nicht mehr ein. Selbst gute Christen hier und anderswo schütteln bisweilen nur noch den Kopf über ihre „finanzchristliche Jammerkirche“.

Die Klagelieder der Kirchenfürsten sind nach dem finanziellen Bomben-Jahr kaum mehr zu ertragen. Im Namen Gottes in kirchlichen Einrichtungen das Personal mies bezahlen und gleichzeitig für Ausgaben, die aus dem eigenen Stuhl bezahlt werden müssten, regelrecht zu betteln. Wären Kirchen die Samariter, wie sie manche überzeugte Christen noch immer ins Schaufenster stellen und verehren, dann würde in ihren Einrichtungen auch mehr menschlich gehandelt werden. Stattdessen vermittelt man des Bild von profitgierigen Heiligen, die „Wasser predigen aber Wein saufen.“ Schade, den Hunger in der Welt gäbe es nicht, wenn die Katholische Kirche ihr Füllhorn ausschütten würde. Traurig, aber wahr.

Kirner Marktplatzbrunnen: Kunst gepaart mit Industrie Know-how!

„Der Kirner Marktplatzbrunnen hat seine Schuldigkeit getan, der Marktplatzbrunnen kann gehen“. Die Abwandlung auf einen bekannten geflügelten Satz trifft eins zu eins auf den mittlerweile nur noch bemitleidenswerten Koloss in der Stadtmitte zu. Für heutige Verhältnisse absolut überproportioniert, bröckelt der rotgefärbte Stahlbeton an allen Ecken und Enden vor sich hin. Selbst die altehrwürdige St.-Georg-Figur schaut irgendwie nur noch verängstigt auf seine marode Unterkonstruktion, statt mit scharfem Auge über den Marktplatz zu wachen. Zudem scheint der es Leid zu sein, in all dem Trubel hier oben zu stehen. Fürwahr, nach all den Jahren hat sich das Denkmal ein ruhigeres und schattigeres Plätzchen verdient. mehr

Eine Mail, die nachdenklich stimmt!

Die Inhalte der Niederschrift über die Haushaltssitzung vom 8. Juli in Hochstetten-Dhaun sind in Teilen schon durchgesickert. Auf Nachfrage erreichte den Blog jetzt auch eine Mail des Kämmerers mit Antworten. Unbefriedigende zwar, aber immerhin eine Reaktion. Zur Erinnerung: Der Blog hatte fristgerecht eine Vorschlagsliste mit Kritikpunkten eingereicht. Wo klemmt es im Dorf? Was muss unbedingt angepackt und erledigt werden? Einige Projekte wurden aufgelistet. Die werden in den kommenden Wochen im Einzelnen noch vorgestellt, damit sich jeder ein Bild von der Situation machen kann. Vorab die Abstimmung des Ortsgemeinderates: Eine Änderung der Haushaltsansätze ist nicht erforderlich. Abstimmungsergebnis: einstimmig!!! Mit anderen Worten, es ist soweit alles okay im Dorf. Hat der Blog sich demnach geirrt? Hat der übertrieben? Sind Schilder, Spielplätze, Straßen, Wege, Anlagen, Ruheplätze und, und, und flächendeckend in Ordnung? Scheinbar. In der Mail heißt es dazu:

„Es wurde von einem Einwohner eine Liste mit Anregungen und Vorschlägen eingereicht. Das Schreiben wurde dem Ortsgemeinderat durch den Vorsitzenden vorgelesen. Im Anschluss arbeitete der Vorsitzende die Punkte mit dem Ortsgemeinderat nacheinander ab und es wurde folgender Beschluss gefasst: Eine Änderung der Haushaltsansätze ist nicht erforderlich. Abstimmungsergebnis: einstimmig!!!

Politiker aller Parteien sehen demnach keinen sofortigen Handlungsbedarf und verweisen gerade bei Straßen und Spielplätzen auf den Bauausschuss. Wie immer halt, wenn man Zeit gewinnen möchte. Eine Absichtserklärung, mehr nicht. Und wo die hinführt ist hinlänglich bekannt. Nur gut, dass die einen Optiker an ihrer Seite wissen. Bei einem derart gesteigerten Bedarf an Brillen, gewährt der sicherlich satten Mengengrabatt! Fortsetzung folgt!

Fahrbahnmarkierungen

Na sowas? Was war da los? Gut eine Woche herrschte Totenstille auf der Buckel-Pisten-Baustelle! Doch die fast schon gespenstige Ruhe zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn scheint seit heute vorbei zu sein. Der Markierungs-Trupp ist angerückt. Zahlreich! Wird aber auch Zeit. Gut so, denn die Autofahrer warten sehnsüchtig auf die vollständige Freigabe der wichtigen Verbindung zwischen den beiden Ortschaften. Und nicht nur die. Auch die Industriebetriebe entlang der Binger Landstraße, allen voran die Tankstelle, dürften die Schnauze voll haben über eine nicht zu verhindernde Ausgrenzung, die allerdings längst Geschichte sein könnte. Kurzum, die Vollsperrung nervt nur noch, und das schon seit gefühlt einer Ewigkeit. Dabei hatte man schon vor einer Woche alle Asphaltarbeiten abgeschlossen. mehr

Abnahme Sportabzeichen bei der Abenteuersportgruppe

Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Auch im Wasser. Die Abteilung Abenteuer- und Erlebnissport unter dem Dach des Turnvereins Hochstetten hat unter der Woche die Herausforderung angenommen, und, wie könnte es anders sein, mit Bravour bestanden. Insgesamt 12 Kinder stellten sich der Sportabzeichen-Abnahme im Schwimmbad Bad Sobernheim. Erfolgreich, versteht sich! Glückwunsch!  

Take Two: Eine Ode an das Kirner Land!

Was machen Vollblut-Musiker in Corona-Zeiten? Sie schreiben Lieder! Spezielle Songs über ihre und unsere Heimat. Oden an das Kirner Land und wofür es steht – passt! Christoph Brühl und Walter Krass bilden das regional bekannte Duo „Take Two“, eine Partyband, die derzeit auf dem Trockendeck verharrt. Bekanntlich sind ja sämtliche Veranstaltungen weggebrochen. Die musikalische Quarantäne setzt bei den Jungs allerdings keinen Frust, sondern Inspiration frei. Gut so! Ihre musikalische Liebeserklärung an das Kirner Land: „Kyrburg, Kirner Bier und Whisky“!  In jeder Liedzeile spürt man Nähe und Liebe der beiden zu ihrer Heimat. Keine Frage, der Song hat was. Inhalt und Rhythmus versprühen Leidenschaft. Kurzum, die Hymne hat das Zeug zum Klassiker. Hoffentlich dürfen die Musiker bald wieder vor großem Publikum spielen, um den dann einer breiten Öffentlichkeit live und in Farbe präsentieren zu können. Bisher muss die sich ja mit der Version auf YouTube begnügen. Ein echt geiler und origineller Schnipsel, der bei der Fangemeinde bisher gut angekommen ist. Weiter so! Vielleicht entspringen ja noch mehr Lieder in den absolut verrückten Zeiten. Eine weitere Hymne widmeten sie bereits im frühen Stadiums des Corona-Lockdowns der Kirner Brauerei und der Bier-Club-Familie, anlässlich des abgesagten „Tag des Bieres“. „Wir wären so gern, so gern in Kirn…!!! Das war ihr Einstieg. Jungs, macht weiter so. es kommen bald wieder bessere Zeiten für Euch und andere Künstler. Bis dahin seid weiter kreativ und schreibt noch ein paar passende Lieder. Vielleicht mal eins über Landschaft, und Traum-Wanderwege, unseren Pfunden auf dem Touristik-Sektor. Das Kirner Land würde sich gewiss über weitere Kostproben aus der „Take-Two-Ideenschmiede“ freuen. Auftrag erteilt. Macht was draus!

Kirn statt Kreta!

Urlaubsfeeling in der Region vermitteln, das ist das Ziel einer etwas anderen landesweiten Plakataktion! Saarbrücken statt Sardinien, Frankfurt statt Fidschi, Mainz statt Malle, Kaiserslautern statt Katalonien, Koblenz statt Korfu und last but not least Kirn statt Kreta: Mit dem Slogan “vlexx statt Ferne: Urlaubsfeeling in der Region” wirbt das Mainzer Unternehmen aktuell für Urlaub vor der eigenen Haustür. Und mittendrin das „Kirner Land“. WOW! Nicht Bad Kreuznach, nicht Bad Sobernheim und auch nicht Idar-Oberstein vertreten das Naheland. Nein, das beschauliche Mittelzentrum findet sich flächendeckend auf nahezu allen Plakatwänden, so auch in der Landeshauptstadt rund um den Bahnhof. Und was steht sinnbildlich für Kirn und dem potenziellen Urlaubsort Drumherum? Laut Plakat ist es Bier!!! Kirner Bier versteht sich! Dargestellt im Glas mit perfekter Schaumkrone Wir sind Kirner! Wir sind Kirner Bier! Logisch! Dem Saarbrücker sei Lyoner, dem Frankfurter sei Äppelwoi und dem Kirner eben sein Bier – passt doch irgendwie. mehr

Alle froh das die Ortsumfahrung kommt!

Sommerloch auch beim SWR. Fernsehen auf Sparflamme ist derzeit allgegenwärtig. Selbst in Nachrichten-Sendungen werden in diesen Wochen Themen in den Blickpunkt gerückt, die sonst eher keinen Beitrag wert wären. So schlug ein Redaktionsteam sogar auf der Großbaustelle Ortsumfahrung Hochstetten-Dhaun auf, um Aufnahmen von schwebenden Eisenteilen für die Abendsendung aufzuzeichnen. Schöne Bilder inklusive Interviews „wichtiger“ Akteure – mehr geht nicht. Rund zwei Minuten dauerte der Beitrag. Gar nicht übel für ein Dorf. Landesweite Beachtung bekommt man schließlich nicht alle Tage geboten. Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell stand Rede und Antwort. Doch sein souveräner Auftritt im „Kurze-Hosen-Sommer-Look“ war zumindest subjektiv empfunden nicht frei von klitzekleinen Fehlern.

So sprach er von einer Ortsumgehung, für deren Verwirklichung man viele Jahre hart kämpfen musste. VETO! Das Sprichwort „der Berg kreißte und gebar eine Maus“ trifft es eher. Es handelt sich nicht um eine weiträumige Umgehung, vielmehr um eine Umfahrung!!! Umfahrung, Umfahrung, Umfahrung – es wird „nur“ eine Umfahrung. Ein Kompromiss oder anders formuliert, in einer überörtlichen B-41 Gesamtbetrachtung ein weiterer Teil von Flickschusterei. Von einer guten Lösung für das Nahetal, wie im Beitrag angedeutet, kann daher keine Rede sein. Nochmals, gemäß Definition werden Umgehungen stets großzügig an Orten vorbeigeführt, nicht unmittelbar hinter den Häusern. Nicht zu vergessen, die marode Brücke Richtung Idar-Oberstein, die ausgespart worden ist. Inwieweit sich das gesamte Konstrukt als Meilenstein für alle erweisen wird und „alle froh sind das sie kommt“, wie Döbell wörtlich ins Mikro hauchte, wird sich erst noch erweisen müssen.

Wirklich alle? Es stehen doch jetzt schon einige Verlierer einer Variante fest, die so hätte nicht kommen dürfen. Etwa diejenigen, die oberhalb der östlichen Brückenkonstruktion ihre Häuser haben. Die Bewohner der Neubaugebiete dort werden not so amused sein über einen zu erwartenden stärkeren Lärmpegel. Apropos Lärm. Auf den werden sich aller Voraussicht nach auch die Bewohner von Hochstädten einstellen müssen. Eine Schallschutzwand Richtung dem Ortsteil über der Nahe ist nicht vorgesehen. Wenn sich der Verzicht mal nicht als Fehler erweist? Man muss weder Prophet noch Ingenieur sein, um vorhersagen zu können, dass sich der Geräuschpegel nach der Fertigstellung mehr in Richtung „Heckespatze“ verlagern wird. Schall sucht sich bekanntlich seinen Weg. Sind Zweifel an den Aussagen von Döbell also angebracht? Nein, der Ortsbürgermeister spricht von allen und er meint auch alle. Alle werden Gewinner sein und alle werden von der ORTSUMFAHRUNG profitieren. Nehmen wir ihn also beim Wort! Die Botschaft hört der Blog wohl…

Es gibt Autofahrer und Autofahrer!

Bilder, die eigentlich keines weiteren Kommentars bedürfen: Selbst großflächig aufgestellte Panzersperren versprächen bei so manchem Verweigerern keinen Erfolg. Es wird immer Autofahrer geben, die sich trotz negativer Beschilderung ihren Weg bahnen. Wenn es sein muss, auch mal durch das Gelände. Absperrbaken kann man ja ohnehin verrücken. Ohne Worte! Die Eindrücke auf dem Radweg zwischen Hochstädten und Martinstein von heute morgen haben Fußgänger eingesammelt. Blöd nur für die ganz „Pfiffigen“- irgendwann auf der Stecke versperren Poller endgültig den Weg. Dann ist eine Kehrtwende unumgänglich und alles Verrücken vorher wird ad absurdum geführt. Schadenfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Und die werden die Unbelehrbaren irgendwie verspüren, wenn sie den Rückweg antreten müssen – das Ziel fast schon vor Augen. Autsch, das tut weh! Unverbesserliche Autofahrer, die einfach meinen für sie gelten Verkehrsschilder nicht, solche die sich partout nicht an die Regeln halten wollen und schnurstracks drauf losfahren – die Leiden zu sehen, dürfte den geschundenen Seelen der Anwohner etwas Linderung verschaffen. Das Wort zum Sonntag: Einfach mal an Regeln halten! mehr

Das Wort zum Sonntag

Lückenschluss! Ja, heute werden die letzten Eisenträger auf die Wiederlager gehoben. Damit ist die knapp 300 Meter lange Hochstettener Hochbrücke (HH) in ihrer Grundkonstruktion fertiggestellt. Ab jetzt kann aufgeschalt werden. Langsam aber sicher sind die enormen Ausmaße der Umfahrung zu erkennen. Optisch fürwahr kein Hingucker. Apropos Umfahrung. Bleibt es bei der Masse von verirrten Fahrzeugführern oder greift dieses Mal die Umleitungsstrecke besser? Im Laufe des Tages werden wir sicherlich mehr wissen. Manche fahren halt munter drauflos und wundern sich dann, wenn es nicht mehr weitergeht. Dann ist eine Kehrwende angesagt, weil die Poller heute ja steckenbleiben. Haben die Anlieger sich auf einen Ansturm vorbereitet? Nach dem Chaos am letzten Sonntag hatte der Blog ja Versorgungsstände für genervte Autofahrer angeregt? Was macht der Öffentliche (Bau)Anzeiger, wenn sich die Brückenteile jetzt in einem Guss aneinanderreihen. Denen bricht ihr Lieblings-Thema von jetzt auf gleich weg. Schlimm! Aber es gibt bekanntlich immer Schlimmeres. Hoffentlich nicht nächste Woche.

Satirischer Wochenrückblick

Über Vorzimmer-Dame Bürgermeister, Rocker und Bienchen, Promilleweg, Radweg-Problem,  Vollsperrung B 41…

Kompetente Power-Frau gesucht! Vornehmer ausgedrückt, die Stadt Kirn sucht eine Vorzimmerdame in Teilzeit für den Bürgermeister. Die Anforderungen sind hoch: Flexibel sollte sie sein, freundlich, engagiert, zuverlässig und selbstverständlich belastbar. Ein versierter Umgang mit dem „MS-Office-Paket“, perfekte Englischkenntnisse sowie Kirner Platt in Wort und Schrift“ sind nahezu Pflicht. Die Stellenausschreibung setzt zudem einiges voraus: Ein Höchstmaß an sozialer Kompetenz, Zurückgenommenheit, Geduld, Nervenstärke und innerer Stabilität – passt! Gedanken zu lesen und die Wünsche des „Alpha-Männchens“ erahnen , so kann es was werden mit der Zusammenarbeit zum Wohle der Stadt. Nicht zu vergessen: Modellmaße! HOT! Offiziell steht davon zwar keine Silbe in der Stellenanzeige, aber solche optischen Kleinigkeiten werden ja stets hineininterpretiert. Kurzum, gesucht wird eine Zuarbeiterin aus der ersten Liga. Jaja, hab schon verstanden. Rolle rückwärts, natürlich alles nur Macho-Gehabe aus der untersten „Böse-Buben-Traumwelt-Schublade“. Bevor den Blog eine Fülle von Beschwerden wegen Mobbing und Sexismus erreichen, rudert der lieber reumütig zurück. Alles nur „Stellenausschreibungs-Satire“. Pfui!!! Vielleicht bewirbt sich ja auch ein „Vorzimmer-Herr“. Eher nicht! Der Job ist zwar lukrativ, aber nix für auf Vollzeit gepolte Speerträger. Minimum 20 Bewerberinnen werden vor dem „Verbandsgemeinde-Einstellungs-Komitee“ (VEK) für den gewiss anspruchsvollen“Einstellungstest“ aufschlagen. Das Gremium entscheidet stets fair und gerecht, je nach Eignung und Befähigung. Gegen das sonst so verbreitete Virus Vitamin B ist man hier absolut resistent. mehr

Aus gegebenen Anlass: Kritikpunkt Promilleweg-Beschilderung!

In der Zeitung steht es geschrieben: Schwerer Unfall im Begegnungsverkehr auf der Kuppe des verbotenen Weges zwischen St. Johannsiberg und Karlshof. Zwei Verletzte und erheblicher Sachschaden – viel schlimmer geht nimmer. Der „Promilleweg“ dient schon seit je her als beliebte Abkürzung, um Dhaun auszusparen. Jeder hat den schon einmal benutzt. Die Polizei weist in ihrer Pressemitteilung nochmals ausdrücklich auf den Umstand hin. Nur halten eben nicht alle dran. Aus Gewohnheit, vielleicht aber auch weil sie in Unkenntnis das Verbotsschild Durchfahrt verboten als solches nicht erkennen können. Ja, die soll es auch geben. Zur Erinnerung: Das Verkehrszeichen 250 ist rund und zeigt einen tiefroten Kreis mit weißer Mitte. Umgangssprachlich wird das Schild „Durchfahrt verboten“ genannt. Meist ist das mit dem Zusatzschild „Anlieger- und landwirtschaftlicher Verkehr frei“ versehen. Die richtige Bedeutung laut StVO lautet jedoch „Verbot für Fahrzeuge aller Art“. Wie auf dem Bild unschwer zu erkennen ist, lässt sich das Verkehrszeichen nicht mehr erkennen. Bis zur Unkenntlichkeit verblasst ist das an der Einfahrt von Hochstetten kommend, und das schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Darauf sollte die Polizei auch mal hinweisen. Der richtige Adressat wäre die Ortspolizeibehörde unter dem Dach der Verbandsgemeinde. Dabei steht im Gesetz, dass unleserliche und unkenntliche Schilder zwingend auszutauschen sind. Es steht allerdings zu befürchten, dass dieses „Bleich-Schild“, selbst nach noch so schweren Unfällen, noch ein paar Jährchen in diesem Zustand wird durchhalten müssen. Weder VG noch Ortsgemeinde sind für Handlungsschnelligkeit bekannt. Stellt sich die Frage, inwieweit die StVO hier überhaupt noch greift? Erfüllt ein solches Verkehrszeichen noch seinen ursprünglichen Zweck? Zumindest Ortsfremde könnten bei einer Verkehrskontrolle gute Argumente vorbringen. Übrigens, das reine Schild aus Aluminiumblech kostet 14,40 Euro plus drei Euro Versand. Die Investition sollte zu stemmen sein.

Protokoll der Haushaltsitzung Hochstetten-Dhaun ist noch in der Mache!

Der Haushalt ist verabschiedet! Die Vorschläge des Blogs wurden thematisiert. Inwieweit diese Berücksichtigung finden oder zumindest als überlegenswert eingestuft worden sind, ist (noch) offen. Zugegeben, ein bissel ist schon durchgesickert und ein bissel stand ja auch in der Zeitung geschrieben. Fakt ist, der Ortsgemeinderat hat sich zu Beginn der Sitzung mit den Vorschlägen auseinandergesetzt – auseinandersetzen müssen. Noch ist das Protokoll nicht verfasst.  Daher werden wir uns mit einer Auswertung noch gedulden müssen. Kein Problem, die Zeit läuft ja nicht weg. Von daher, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Nochmals die einzelnen Vorschläge unten zusammengefasst.

  • Kinderspielplätze! Es mangelt an Sicherheit und Ausstattung an allen Ecken und Kanten und zwar in allen Ortsteilen. Und das seit Jahren schon. Der Haushaltsansatz von insgesamt nur 5000 Euro in 2020 muss nachverhandelt werden. Peinlich, wie die Ortsgemeinde ihre Spielplätze besseren Wissens verrotten lässt.
  • Ortsschilder, Straßenschilder, Wegbeschreibungen. In keiner anderen Ortsgemeinde werden Erhalt- und Pflege so vernachlässig. Ein Rundgang offenbart Ausbleichung, Rost und andere Mängel. Eine Bestandsaufnahme und Beseitigung ist dringend geboten.
  • Ruhebänke, Wanderwegbeschreibung- und Erhaltung. Geologischer Lehrpfad in erster Linie zu nennen. Fehlende Schilder und Bänke werfen kein gutes Licht auf einen beworbenen touristischen Lehrpfad. Hier muss zwingend nachgebessert werden.  Vorschlag. Ein touristisches Highlight setzen – etwa eine riesige Schaukel an einem Aussichtspunkt analog Monzingen oder Heimweiler.
  • Ausbesserung von Belag und Bordsteinen auf den innerörtlichen Straßen- und Wegen. Stolperfallen gibt es jede Menge – Beispiel Hellbergblick. Existiert überhaupt eine Straßen-Register? Eines, das eine Rangfolge in allen Ortsteilen für Sanierungen festlegt? Im Haushalt werden die zu erwartenden Aufgaben nicht ausreichend berücksichtigt. Und die Aufgaben werden kommen, und zwar mit Macht.
  • Friedhöfe: Auch hier wäre die Investition in die eine oder andere zusätzliche Ruhebank gut angelegtes Geld. Ferner zeigen Rundumblicke, dass Ausbesserungsarbeiten an Mauern und Wegen anstehen. Nicht zu vergessen die Lautsprecheranlagen, deren Funktionen viel zu oft aussetzen.
  • Brücke Rentnerplatz. Warum wird diese nicht erneuert, und zwar jetzt. Nicht erst im Zuge eine beabsichtigten Neuanlegung, wann auch immer die sein möge. Die Maßnahme könnte im Vorgriff umgesetzt werden.
  • Homepage. Anlegung einer eigenen Internetplattform ist längst überfällig und daher dringend geboten.

Beim Ottsch wird fleißig gewerkelt!

„Wer will fleißige Handwerker sehen, der muss in die ehemalige Kneipe „Zum Ottsch“ gehen!“ Darin wird gerade gewirbelt was das Zeug hält. Aber sowas von! Das Motto ist Programm! Alles muss raus, alles wird neu? Nicht ganz, die Theke bleibt. Aber drumherum wird nach der Fertigstellung alles in einem neuen Glanz erstrahlen. Wenn schon, denn schon! Heizung, Elektrik, Decke, Wände, Böden – passt! Und auch die Toilettenverlegung vom Keller nach oben in einen Nebenraum nimmt bereits Gestalt an. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt! Nur logisch, denn bis Oktober soll alles fertig sein. Die beiden neuen Pächter Danny Weidner und Serhat Kaya scharren schon mit den Hufen. Beide wollen der Kultkneipe neues Leben einhauchen. Auf Basis des Vorgängerkonzeptes versteht sich. Warum auch groß was ändern? Und wer die beiden kennt, der weiß, dass sie das wuppen werden. Auch die Highlights im Jahreskalender – etwa Bündelchestag oder Brückenfest. Und wie wird die Kneipe heißen? Darüber herrscht noch Stillschweigen. Die Jungs werden sich gewiss schon einen passenden Namen ausgedacht haben. Egal, bissel Überraschungseffekt muss sein. mehr

Gestrüpp auf dem Weg zum Echo!

Jeder kennt das alte Echospiel: „Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?“ Echo: „Esel!“ Auch auf dem Dhauner Schloss hat es ein Echo Richtung Kellenbachtal. Blöd nur, der Weg auf die Echo-Kanzel ist mit Hecken und Brennnesseln versperrt. Kurze Hosen sind jedenfalls tabu, wenn man gegen die Felswand schreien möchte. Neuer Ruf-Vorschlag: „Wer macht den Weg frei und die Hecken kleiner?“ Echo: „Keiner!“ Spaß beiseite, wenn man es mit dem angepriesenen touristischen Highlight wirklich ernst meint, dann sollten solche Pflege-Nachlässigkeiten nicht aufschlagen, zumal die angesichts der Dichte wohl schon längere Zeit zu beklagen sind. Maschineneinsatz ist dringend geboten, um dem störenden Wildwuchs Einhalt zu gebieten. Und wenn man schon einmal dabei ist, dann sollte man auch die Kanzel etwas aufhübschen. Wie wäre es mit einer Ruhebank? Das schöne Fleckchen gegenüber der Rabenkanzel lädt zum Verweilen ein. Vielleicht sollten die Schloss-Verantwortlichen den Vorschlag mal aufgreifen. Und nicht immer nur in großen Projekten denken, die dann doch nicht kommen, sondern erst einmal die kleinen Hausaufgaben erledigen. Apropos Bänke. Ein paar mehr stünden dem Schloss-Park sicherlich gut zu Gesicht. Müsste doch noch Geld aus dem Gewinn des Romantischen Gartenfestes übrig sein. Noch wurde nicht aufgeklärt, wofür das gewiss hübsche Sümmchen eingesetzt werden soll. Naja, gelebte Transparenz war ja noch nie Trumpf bei der Verbandsgemeinde, schon gar nicht, wenn es sich um eine Art zusätzliches Spielgeld handelt!      

Übergang Straße zum Radweg geschottert! Nachtrag zur ehemaligen Buckelpiste!

Das Geheimnis ist eine Angleichung mit Schotter! Nachdem der Blog erste Bilder von der Sanierung der jetzt ja ehemaligen Buckelpiste zwischen Hochstetten und Kirn einstellte, hagelte es sogleich Kritik am zum Teil gravierenden Höhenunterschied im Kurvenverlauf. Der sticht einem direkt ins Auge. Mal ist der Radweg erheblich tiefer, mal höher als das Straßenniveau. Warum? Nun, dass wissen wahrscheinlich nur die verantwortlichen Ingenieure. Nunmehr wurde der schmale Streifen zwischen beiden Fahrbahnen aufgeschottert, um die Unterschiede anzugleichen und vielleicht auch zu kaschieren. Birgt der nunmehr abfallende Radweg Gefahren für die Radler, wie einige meinen? Eher nicht! Es dürfte den Nutzern aber ein unguten Gefühl vermitteln, wenn die eine halbe Etage tiefer unterwegs sind, während weiter oben Fahrzeuge durch die Kurve fahren. „Kleiner Fahrfehler und abwärts und rumms!“ So lange sie da oben bleiben ist alles gut. Bleibt die Frage nach dem Grund der wechselnden Höhenunterschiede. Warum konnte man Radweg und Straße nicht auf einem Niveau belassen. Finde den Fehler?  

Was ist zu tun?

Was ist zu tun? Wie lässt sich der Umleitungsverkehr effektiver organisieren, damit Hochstädten am kommenden Sonntag nicht noch einmal ein Fiasko erleben muss? Und wie lassen sich Radfahrer und Fußgänger vor ignoranten Autofahrern schützen, die trotz Sperrschilder den Schleichweg benutzen? Fragen über Fragen, mit denen sich unter der Woche die zuständigen Behörden sicherlich auseinandersetzen werden. Alles auf Anfang? Sicher nicht! Dennoch, die Bilder des Wochenendes sollten sich nicht wiederholen. Nicht, wenn es nach den Anliegern des Neubaugebietes geht. Die litten am meisten unter der nicht abreißen wollenden Blechlawine. Überlegen wir mal laut!

Da wäre die Sache mit den Pollern. Wenn die an beiden Seiten des Radweges erneut draußen bleiben sollen, dann wäre es sinnvoll Aufpasser zu platzieren. Ein einzelner Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes könnte hier schon wahre Wunder bewirken. Der ignorante Autofahrer hält sich nunmehr nicht gerne an Regeln. Nein, der lotet gerne aus was geht und fährt dann einfach drauflos. Nicht, wenn eine Amtsperson in letzter Instanz Einhalt gebietet. Eine andere Variante wäre den Poller einfach stecken zu lassen. Einsatzkräfte verfügen in der Regel über einen speziellen Schlüssel, um diesen im Bedarfsfall schnell entfernen zu können. Kostet nur ein paar Sekunden.

Inwieweit die Umleitungsstrecke ausreichend sowie verständlich eingerichtet war, darüber lässt sich aus der Entfernung kein Urteil fällen. Es ist davon auszugehen, dass die den hierfür geltenden Anforderungen entsprach. Von kritischen Stimmen wird die Verkehrslenkung am Kreisel bei der Einfahrt nach Hochstetten hinein bemängelt. Hier hätte man sich Absperrbaken gewünscht. Erst gar nicht in den Ort fahren können und an guter Stelle Irrfahrer direkt zurückzuleiten, wäre die Idee dahinter. Lassen wir die mal so stehen. Fazit: Es gibt noch Optionen um nachjustieren zu können. Das wird sicherlich auch getan werden. Oder man setzt auf die Devise „Augen zu und durch“! Der eine Sonntag wird auch ohne Veränderungen rumgehen. Warten wir es einfach ab!    

Was es sonst noch gab!

Ach ja, da war ja auch noch was mit der Baustelle. Immerhin, der Grund für die Vollsperrung, inklusive massivem Verkehrschaos am vergangenen Sonntag. Kurz mal das Wichtigste zusammengefasst. Kran hebt Eisenträger vom Lkw in die Luft und senkt ihn danach auf vorbereitete Widerlager wieder ab. Wow, was für ein Spektakel! Das Ganze wurde am vergangenen Sonntag insgesamt vier Mal vorangetrieben. Wie zuletzt auch schon mehrfach gesehen, einen Träger nach dem anderen. So wie der Bauer die Klöß‘ isst! Erst ein, dann zwei, dann drei, dann vier – lassen wir das! Ernsthaft, keinesfalls handelt es sich um den angepriesenen aufsehenerregenden Schauplatz der besonderen Art. Alles nur Routine für die Männer vom Bau. Nicht mehr und nicht weniger.

Wellenpiste ist jetzt glatt wie Kinderpopo!

Glatt wie ein Kinderpopo – so präsentiert sich die einstige Wellenpiste nach ihrer Begradigung. Dort, wo einst tiefe Wellen den Stoßdämpfern massiv zusetzte, rollen jetzt die Räder wie Lack. Die Asphaltarbeiten sind abgeschlossen. Alle Maschinen sind verschwunden. Ein Anblick, der Autofahrerherzen höher schlagen lässt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Sperrung zwischen Hochstetten und Kirn wieder aufgehoben wird. Was noch fehlt sind Fahrbahnmarkierungen sowie eine passende Beschilderung. Man darf gespannt sein, welche Geschwindigkeitsbegrenzung nach der Maßnahme gelten wird. Schaut man sich das Teilstück genauer an, so stellt man fest, dass bisweilen bis zu 50 Zentimeter Asphalt aufgebracht worden ist. Eine Menge Zeugs! Wohl auch deshalb, um sicherzustellen, dass sich nicht erneut Vertiefungen bilden. Ohne Gewähr! Schauen wir mal, inwieweit der Rutschhang nach der anvisierten Hangabtragung und Erdverlagerung Ruhe geben wird. Schade, dass das Teilstück zwischen Ortsausfahrt und ehemaliger Mülldeponie ausgespart worden ist. So bleibt ein etwa 200 Meter langer Flickenteppich zwischen den beiden neuen Fahrbahnbelägen. Das hätte man besser machen können. mehr

Der Verkehrskollaps von Hochstädten birgt auch Chancen!

Die Chance nutzen! Während der baubegründeten Vollsperrung der Bundesstraße 41 erfuhr der kleine Ortsteil Hochstädten eine nicht für möglich gehaltene Aufmerksamkeit. Eine regelrechte Blechlawine quälte sich tagsüber in Richtung Neubaugebiet, um dann unverrichteter Dinge wieder eine Kehrtwende einlegen zu müssen. Hunderte, wenn nicht sogar mehr, zumeist auswärtige Autofahrer, – oftmals Kennzeichen aus dem Saarland – wussten sich nicht mehr zu helfen. „Gefangen in der Sackgasse“, ein Szenario, das Nerven kostete. Die Anlieger schüttelten den Kopf, die Autofahrer zuckten die Schultern. Nächste Woche wartet der zweite Teil der Autofahrer-Irrfahrt! Warum nicht das Beste aus dem nochmals zu erwartenden Ansturm herausziehen? Die Anlieger könnten doch einen Rast- und Ruheplatz im Bereich der letzten Wendemöglichkeit anbieten. Erfrischende Getränke, um die erhitzten Autofahrer-Gemüter herunter zu kühlen. Einen Hort der Entspannung bei Kaffee und Kuchen schaffen – das wäre doch ein Angebot. Eines, das man nicht ablehnen kann. Und wenn die Autofahrer nicht aussteigen möchten, dann ginge noch immer ein To-Go-Service. Vielleicht noch ein paar Flyer während der Wegbeschreibung verteilen, von wegen Tourismus im Kirner Land. Und obendrauf ein Blumengruß, um Sympathien zu erwirken. Es gibt so viele Möglichkeiten! Hey, ihr Hochstädtener, seid mal kreativ. Nutzt die Chance, um etwas Geld in Eure Ortsteil-Kasse zu spülen. Wenn es die überhaupt gibt! Nicht hadern, machen! Macht das Beste aus der Situation. Es nützt nichts, sich über den Istzustand zu ärgern. Nächsten Sonntag kommen sie wieder, die unverbesserlichen Verkehrsschilder-Verweigerer. Seid darauf vorbereitet. Und immer freundlich sein, auch wenn es schwerfällt. Und lasst Euch ja nicht auf den Austausch von Nettigkeiten ein, wie jetzt gerade. Bringt doch nichts.  

Wenn der Notarzt nicht durchkommt!!!

Wenn auf dem Weg zu einem medizinischen Notfall der Notarztwagen sich seinen Weg unnötig durch Autofahrerschlangen bahnen muss, verliert der wertvolle Zeit. Zeit, die im Extremfall entscheiden kann über Leben oder Tod. So passiert auf dem für Autofahrer gesperrten Radweg zwischen Hochstädten und Martinstein. Der Abschnitt war im Zuge der Vollsperrung für Rettungsfahrzeuge offen gehalten worden. Unendlich viele Autofahrer verirrten sich jedoch nach Hochstädten, und dies, obwohl eine Umleitungsstrecke für die Dauer der Maßnahme ausgeschildert worden war. War die Beschilderung nicht eindeutig genug? Bei der Vielzahl der Autofahrer auf Irrwegen, sollte zumindest das Schilder-Konzept hinterfragt werden. In Hochstädten herrschte zeitweise Chaos. Und so nutzten halt die Autofahrer, die keine Schilder, sondern nur Panzersperren aufhalten können, den Rad- und Rettungsweg als Ausweichstrecke. Die Folge: Die war zeitweise vollgestopft. So sehr, dass kaum ein Durchkommen möglich war. Die Menschen hinter dem Steuer und die Menschen auf der Straße des an sich beschaulichen Ortsteil waren jedenfalls genervt. Wahrscheinlich auch der Notarzt, der in dem Getümmel wertvolle Zeit verlor. Muss nicht sein! Nächste Woche muss das besser werden. Unbedingt!!! Eine Nachbereitung ist zwingend erforderlich. Wie, das müssen die Verantwortlichen klären. Nicht, dass sich solche Szenen wiederholen.mehr

Ersatz-Hellbergkerb am Bowling!

„Ja, ist denn schon wieder Kerbe-Zeit?“ – An sich schon, nur in Zeiten von Corona ticken die Uhren anders. Leider!  Auch die Hellberg-Kerb in Hochstetten-Dhaun am ersten Augustwochenende wurde bereits vor Wochen schon abgesagt. EIGENTLICH! Ersatz bietet nunmehr das Bowling-Center, das kurzfristig ein Ersatzprogramm auf die Beine gestellt hat. „Hellberg-Kerb mals anders“, lautet das Motto. In zwei Wochen heißt es also dann doch wieder „nix wie enunner“, ausnahmsweise zum Festplatz am Bowling Center. Genauer gesagt am Montag, 3. August. Ab 11 Uhr herrscht Kerbe-Trubel im Rahmen eines musikalischen Frühschoppens. Die Nahe DJs schlagen auf. Für Essen und Trinken wird bestens gesorgt sein. Also worauf noch warten? Telefonische Anmeldungen sind erwünscht.

Wochenrückblick 18. Juli

Über Pinocchio-Effekt Döbell, Gräben zwischen Kirn und Kirn-Land, Fehlender Wille, Öffentlicher (Bau)Anzeiger, Parkplatz ohne stilles Örtchen…

Pinocchio-Effekt: In der Politik wird nicht selten gelogen, dass sich die Balken biegen! Täuschung, Tarnung und die Kunst überzeugend zu Flunkern gehören zum politischen Handwerkszeug? Dabei lassen sich alleine schon an der Art und Weise von standardisierten öffentlichen Statements, Schummelstrategien bloßstellen. Beispiel Kirner Schwimmbad: Der Erste Beigeordnete Hans Helmut Döbell (SPD) lässt sich tatsächlich in der Zeitung mit folgendem Nasen wachsenden Satz zitieren: „Die höheren finanziellen Belastungen durch eine Freibadöffnung in Corona-Zeiten hätten eine „untergeordnete Rolle gespielt“. Wichtiger sei die Sorge vor den gesundheitlichen Risiken angesichts der Corona-Pandemie gewesen“. Boah, mehr gelebte Fürsorge geht nicht! Da hat es einer aber mal richtig, richtig menscheln lassen! War wirklich der Gesundheitsgedanke maßgebliche Triebfeder für sein Abstimmungsverhalten? So viel Verantwortungsbewusstsein nimmt dem „hauptamtlichen Ehrenamtlichen“, wie er sich ja selbst gerne charakterisiert, nun wirklich keiner ab. Nicht ihm! Wäre es nicht ehrlicher und aufrichtiger gewesen, er hätte den Kostenfaktor in den Mittelpunkt seiner Ablehnung gerückt? Wissen doch eh alle Beobachter über die wahren Beweggründe von ihm und anderen „Schwimmbadverweigerern“ bescheid. In Kirn nimmt man also Rücksicht auf die Gesundheit der Badegäste, anderswo lässt man die grob fahrlässig ins Verderben schwimmen. Im Umkehrschluss sind ja dann alle die Verantwortlichen der mittlerweile geöffneten Bäder Drumherum potenzielle Viren- oder Seuchenverbreiter. Mit Vorsatz! Das lehrt uns zumindest die Döbell‘che Philosophie und Hygiene-Lehre. Hätte er mal lieber nicht den überaus besorgten weisen Mahner und Gesundheitsapostel gegeben. Seine staatsmännische Rechtfertigung unter der Woche war völlig daneben. Die gehört daher in die Kategorie „nur peinlich“! mehr

Parkdeckfläche wird hergerichtet!

„Oh! Ich drehe schon seit Stunden hier so meine Runden, es trommeln die Motoren, es dröhnt in meinen Ohren, ich finde keinen Parkplatz, ich komm‘ zu spät zu dir, mein Schatz…“ – Herbert Grönemeyer hat auf seine Art Parkplatznot in einem seiner Hits beschrieben. Als Vorlage dazu diente sicherlich nicht die Einkaufsstadt mit Herz, Kirn. Weiß Gott nicht! Im Mittelzentrum gibt es nämlich keinen Mangel an Stellflächen, wird es auch nie einen geben. Jetzt, wo nach und nach das dezentrale Konzept umgesetzt wird, sowieso nicht! Dazu gehört auch die Befestigung der ehemaligen Parkdeckfläche in der Mauergasse. Der Stadtrat hat diesbezüglich gestern Fakten geschaffen und der Umsetzung des vorgestellten Planentwurfs zugestimmt. mehr

Überall wird geplant und gebaut: Schauen wir mal drauf!

„Es wird viel geleistet. Wir stehen gut da!“ Die Botschaft von Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell (SPD) hört der Blog wohl, allein ihm fehlt der Glaube. Nein, ganz so negativ muss man die Einschätzung des Dorfchefs von Hochstetten-Dhaun bezüglich des Istzustandes nicht bewerten, aber einzelne Positionen auf ihren Wahrheitsgehalt hin hinterfragen, das sollte man dann doch schon tun. Also startet www.hochstetten-dhaun.info eine Serie, die es sich zum Ziel erklärt, einzelne Eckpunkte des Haushaltsplanes mit einfachen Worten und Beispielen zu erklären. Keine Frage, in Hochstetten-Dhaun ist bei weitem nicht alles Gold was glänzt. Ein Tritt auf die politische Euphorie Bremse ist daher nicht nur angezeigt, vielmehr sogar ein Muss. Irgendwer muss den euphorischen 60-Prozent Bürgermeister ja wieder einfangen und somit auf den Boden der Tatsachen zurückführen. Die Wahrheit liegt ja bekanntlich auf dem Platz oder konkret im Dorf! Wenn schon ein namentlich nicht genannter Bürger eine To-do-Liste den Damen und Herren, für eine aufgezwungene Debatte durch die Hintertür, regelrecht überstülpen muss, dann scheint einiges im Argen zu liegen. Wer ist nur dieser Teufelskerl, dessen Namen nicht ausgesprochen werden darf? Zurück zum Haushalt: Wissen die einzelnen Ratsmitglieder eigentlich, um den Zustand ihrer Ortsgemeinde? Diesbezüglich sind Zweifel durchaus angebracht. Die äußert ja auch Döbell, indem er einzelnen Kollegen für ihr Fehlen in der wichtigsten Sitzung des Jahres Fadenscheinigkeit vorwirft. Starker Tobak! Sei’s drum, Haushaltsentwürfe lesen kann und will eben nicht jeder. So viele Zahlen auf einem Haufen, die kaum eingeordnet werden können. Der Blog hilft da gerne aus. Welche Rolle spielen die Opositionsparteien? Haben die auch Vorschläge für Verbesserungen? Alles zu seiner Zeit. Haushalt erklärt: Los geht es mit den Spielplätzen…

Geht doch!

Asche über das Haupt des Blogs! Da hat der erst gestern die Verbandsgemeinde Kirner Land für ihre Schläfrigkeit in Sachen Tourismus-Werbung getadelt, und schon wird der Lügen gestraft. Sonderseite nunmehr auch über das Kirner Land in der neuerlichen Ausgabe des Wochenspiegels. Geht doch! Die war bestimmt geplant. Kaum vorstellbar, dass die noch schnell nach den kritischen Anmerkungen zusammengebastelt worden ist. Kommt ja auch zeitlich nicht hin. Kirn kann also doch Tourismus-Werbung! War der Anschiss also zu Unrecht verteilt worden? Jein! Die veraltete Homepage ist ja noch geschaltet. NOCH! Der neue Auftritt wird ja gerade mit Leben gefüllt, wie es immer wieder so schön heißt. Möge es eine werden, die dem Kirner Land in allen seinen Facetten gerecht wird.    

Und wieder grüßt Schilda!

Schilda lässt grüßen! Wahr ist, die Buckelpiste zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn wird begradigt. Große Maschinen fressen sich lautstark durch die Oberfläche bis hinunter auf den Schotter. Danach wird alles neu aufgebaut und glatt eingeebnet. Alle Routine, die man gut und gerne vor Jahren schon hätte erledigen können – so what! Stattdessen wurden die Autofahrer von zunächst 70 auf 50 und dann bis 30 km/h heruntergebremst. Jahrelang machte man sich seitens des Landesbetriebes Mobilität einen schlanken Fuß und zuckte nur kurz mit den Schultern, wenn man diese mit dem Missstand konfrontierte. Botschaft: Die Autofahrer werden es verschmerzen! Bis jetzt: Nunmehr wird erneuert, aber nur bis zu ehemaligen Einfahrt Müll-Deponie. Denn wahr ist auch, und nun kommt Schilda ins Spiel, dass das 200 Meter lange Teilstück bis zur neuen Anschlussstelle Ortsumfahrung Hochstetten-Dhaun ausgespart wird. Es wäre ein Leichtes gewesen, den nicht ganz so welligen, aber dennoch ausgefahrenen und geflickten Belag, mit einer ebenso neuen Decke zu erneuern. Wenn Menschen und Maschinen schon mal da sind, gell? Das Einmaleins des Straßenbaus verstehen halt nur geradeaus denkende Praktiker, nicht die Entscheider. Die Männer müssen nur Befehle ausführen und nehmen es schulterzuckend zur Kenntnis. Ohnehin, mit Galgenhumor lebt es sich in allen Bereichen leichter! Für das Denken werden die „gottähnlichen“ Entscheider in den Teppichbodenabteilungen bezahlt. Leider! Umgekehrt wäre weitaus besser. Dann würde es auch klappen, mit einem durchgängigen und lückenlosen neuen Belag! So bleibt es beim Flickwerk! Wie immer halt!

Warum kann Bad Sobernheim Tourismus-Werbung und Kirn nicht?

Hurra, die Deutschen verbringen ihren Urlaub wieder mehr in der Heimat. Danke Corona! Auch das Kirner Land rüstet sich, um etwas von dem Tourismus-Kuchen abzubekommen. Nun wissen wir alle, dass spektakuläre Highlights in der Region eher rar sind. Umso wichtiger ist eine offensive Urlauber-Werbung, und zwar eine, die richtig, richtig Bock auf unseren Landstrich macht! Doof nur, eine Art Kampagne sucht man vergebens, weder im Netz, noch in den Print-Medien. Nur mal so nebenbei erwähnt, unsere Region gilt als recht gute Adresse für beachtliche Naturerlebnisse mit imponierender Vielfalt. Einzigartige Naturschönheiten lassen sich in einigen gut ausgebauten Wegenetzen erwandern – passt! Unsere Premium-Wege sowie Traumpfade bieten Abenteuer und Abwechslung. Etwa die Wildgrafen-Tour inklusive Skywalk oder die Traumschleife Hahnenbachtaltour. Pfunde, die dick und fett ins Schaufenster gehören. Ebenso Schloss Dhaun oder die Stadt Kirn mit Bier, Whisky und Kyrburg. Wahr ist, das Kirner Land muss sich fürwahr nicht verstecken. Wahr ist aber auch, unsere Region wird nur unzureichend beworben. In Noten ausgedrückt: „Setzen sechs, Verbandsgemeinde!“ mehr

Haushalt verabschiedet!

Landauf landab werden die Forderungen nach Rettungsschirmen für Kommunen immer lauter. Städte und Gemeinden erwarten deutliche Einbußen bei den Steuereinnahmen. Für Hochstetten-Dhaun jedoch hat Corona keinerlei Auswirkungen. Nicht auf den ersten Blick jedenfalls. Wir sind ja auch steinreich! Dem Vernehmen nach, wurde der Haushalt in der vorgelegten Fassung verabschiedet. Inwieweit die Vorschläge des Blogs auf den letzten Drücker Berücksichtigung fanden ist offen. Eine entsprechende Rückmeldung ist bisher jedenfalls nicht eingegangen. Wird in Bälde sicherlich noch eine entsprechende Mail mit Details ins Haus flattern. Fakt ist, der Ortsgemeinderat musste sich mit der Liste auseinandersetzen. Schauen wir mal, ob wenigstens das noch zu veröffentlichende Protokoll Antworten liefert. Vielleicht lassen sich ja auch Infos aus der Zeitung entnehmen. Komisch, bisher ist noch keine Zeile abgedruckt worden. Finde den Fehler? Selbst über die Haushaltsberatungen der kleinen Ortsgemeinden wurde bereits ausführlich berichtet. Naja, wird sicherlich noch was kommen. Aktuell ist zwar anders, aber spät ist bekanntlich besser als nie! Von daher, mal ran an den Haushalts-Artikel von Hochstetten-Dhaun. Worauf noch warten? Der Blog ist mega neugierig.    

Kleine Medienschelte: Der Öffentliche (Bau)Anzeiger!!!

Aus gegebenen Anlass bekommt die Tageszeitung einen zutreffenderen Namen verpasst! Aus dem Öffentlichem Anzeiger wird fortan der Öffentliche (Bau)Anzeiger! HOWGH, der Blog hat gesprochen. Warum? Nun, es vergeht kein Erscheinungstag, an dem beim Aufschlagen der Lokalseite nicht großflächig ein Baustellen-Bild aufpoppt. Meist sind es welche von der Großbaustelle B 41 Hochstetten-Dhaun oder dem Rutschhang in unmittelbarer Nähe. Man, man, man, gibt es wirklich keine anderen Themen? Immer nur Brücken, Kräne, Bagger und Schotterpisten – ermüdender geht nicht. Haben die Leser, die ihre Zeitung für gutes Geld abonnieren, nicht ein Recht darauf, ordentlich und in einer gesamten Bandbreite umfassend informiert zu werden? Baustellen gehören zwar auch zum Spektrum, aber doch bitteschön nicht jeden Tag. Zumal die ja eh kaum was Neues offenbaren.

Und immer das Gleiche: Kran hebt Eisen auf Widerlager – und? Welche Philosophie verfolgen die Redakteure? Wollen die ihre Tageszeitung hin zu einem Fachblatt für Hoch- und Tiefbau entwickeln? Kaum vorstellbar, aber den Eindruck muss man als täglicher Leser fast schon gewinnen. Doch der Blog will nicht nur meckern, sondern auch Vorschläge unterbreiten. Alternative Baustellenberichte, etwa über Anlieger, die von dem vielen Lärm schon krank geworden sind. Ja, die gibt es. Artikel über Hausbesitzer, die durch die vielen Bohr-Vibrationen massive Risse in den Wänden beklagen. Ja, auch die gibt es. Oder Menschen, die mit dem LBM um die im Vorfeld zugesagten neuen Fenster regelrecht ringen müssen. Und auch die gibt es. Man müsste nur mal in andere Richtungen Recherche betreiben. Dafür braucht es Zeit und vor allem Willen. Paar Bilder von Kränen, gehen da eben viel schneller von der Hand. Keinem wird so wirklich auf die Füße getreten und die formatfüllenden Eindrücke kommen ja scheinbar auch bei so manchen Lesern an.

Und dem Blog schwant Böses. In Kürze sind Vollsperrungen an zwei aufeinanderfolgenden Sonntagen geplant. Wahrscheinlich werden in den Druckhäusern schon die Schichten hochgefahren und Sonderseiten vorbereitet. Bilder aus jedem Blickwinkel, dazu reichlich fesselnder Text – passt! Obendrein gespickt mit Homestorys der Bauarbeiter, abgerundet durch Interviews der beobachtenden Menschenmassen – lebendiger geht nicht. Selbstredend wird auch die Drohne zum Einsatz kommen. Als Leser ist man da machtlos dem Baustellen-Treiben ausgeliefert

Kurzum, es deutet sich schon jetzt Bahnbrechendes an. Pulitzer-Preis verdächtig das ganze Paket! Und wenn es für den begehrten Journalisten- und Medienpreis doch nicht reichen sollte, können sich die Macher immerhin noch mit dem Blog-Pfosten trösten. Den hat der Öffentliche (Bau)Anzeiger für seine ausführlichen Baustellenreportagen sicher. Aber sowas von! Weihnachten ist es soweit! Leser, ihr müsst jetzt tapfer sein. Schon jetzt werden wir mit täglichen Appetithappen auf das große Spektakel vorbereitet. Wohl dem, der in den kommenden Wochen im Urlaub weilt.  

200 Teilnehmer bei der Schwimmbad-Demo!

Ein Pfarrer und ein Kinderarzt organisieren eine Kundgebung auf dem Rossmann-Parkplatz und knapp 200 vorwiegend Befürworter geben mit Plakaten ein Statement gegen die Schwimmbad-Schließung ab. RESPEKT! Die Redner machten deutlich: Das Schwimmbad nicht zu öffnen war ein Fehler. Der lockere Zusammenschluss mit Reden und Musik mobilisierte eine stattliche Anzahl von Menschen. Mit der Kundgebung wollten alle gemeinsam ein Signal setzen. Und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen! Live und in Farbe auch heute Abend in den Landesnachrichten beim SWR. Dass das Schwimmbad noch öffnet, daran glaubt hier zwar niemand mehr, aber es tut der geschundenen Schwimmer-Seele gut, sich auf diese Art und Weise Gehör verschafft zu haben. Eine kleine Stadt und das Umland drumherum haben gezeigt, dass es sich lohnt für seine Überzeugung zu kämpfen. Ein Fingerzeig in die Zukunft sozusagen! Kirn ist keine stille Stadt! Nicht mehr! Das Kirner Land kann sich wehren. Man spürt, dass die Menschen hier was zu sagen haben. Die Menschen im Kirner Land sind mehr denn je engagiert für ihre Überzeugung einzutreten und notfalls zu streiten. Weiter so!   mehr

Das Wort zum Sonntag

Kirn wehrt sich! Und wie! Heute findet auf dem Rossmann-Parkplatz eine Schwimmbad-Demo statt. Um 14 Uhr setzt sich der Protestzug in Bewegung. Was erwartet die Teilnehmer? Nun, es sind Reden, Lieder und Interviews geplant. Es wird eine lebendige Veranstaltung werden. Dem Vernehmen nach, hat sich sogar der SWR angesagt, um darüber zu berichten. Die Mainzer Redakteure kennen den Weg mittlerweile ja in die „Protest- und Corona-Stadt.“ Großer Bahnhof also, und das an einem sonnigen Sonntag. Schwimmbadwetter eben! Der ganze Landkreis blickt gespannt auf die Kirner Schwimmbad-Rebellion! Gespannt sein darf man auf die Resonanz und ob die Veranstaltung die Entscheidungsträger zu einer Umkehr bewegen wird können. Eher nicht! Vielleicht werden die kurz mal zucken, mehr aber auch nicht! Zur Erinnerung, der VG-Rat hat sich mehrheitlich gegen eine Saison unter Corona-Bedingungen entschieden. Merke, die Mehrheit gibt die Richtung vor. Dafür hagelt es noch immer massive Kritiken, die jetzt eben in der heutigen Kundgebung gipfeln. Vorwurf der Befürworter: „Es habe am politischen Willen gemangelt, sich ernsthaft mit der Materie auseinanderzusetzen.“ Der wird vor allem durch die Tatsache gestützt, dass sich das Gremium auf Basis veralteter Corona-Richtlinien entschieden hatte. Finde den Fehler? Klar, die Befürworter werden die sich bietende Gelegenheit nutzen, um öffentlichkeitswirksam und lautstark pro Schwimmbad zu argumentieren. Die Gegner werden wohl zu Hause bleiben.

Fakt ist, was Demonstrationen angeht, scheint Kirn auf den Geschmack gekommen zu sein. Erst Krankenhaus, jetzt Schwimmbad. Gut so! Die Menschen lassen sich nicht mehr einfach alles gefallen und gehen für ihre Standpunkte sogar auf die Straße. So funktioniert gelebte Demokratie. Man, das Thema polarisiert aber auch. Die Meinungen gehen weit auseinander. Selbst in der zweiten Blog-Umfrage kein absolut klares Ergebnis (siehe Abschlusstabelle). 127 „Ja“ und 97 „Nein“-Stimmen werden in den Diagrammen dargestellt. 43,30 Prozent dagegen und 56,70 Prozent dafür! Knappe Kiste! Während die Befürworter auch jetzt noch nach jedem Strohhalm greifen, empfinden die Gegner das ewige „Gejammere“ nur noch als nervtötend und ermüdend. Ist ja auch schon Mitte Juli! Irgendwann ist auch mal gut! Fakt ist, es gibt Argumente für beide Seiten! Und Fakt ist, in Facebook haben sich Gegner und Befürworter so richtig ausgetobt, manchmal sogar hart an der Grenze des Erlaubten. Fakt ist aber auch, Politiker und VG-Werke-Verantwortliche haben in der ganzen Debatte eine erbärmliche Außendarstellung abgegeben. Im nächsten Jahr muss die unbedingt besser werden! Denn Corona wird uns erhalten bleiben. Wiedervorlage 2021! mehr

War es die richtige Entscheidung das Schwimmbad in zeiten von Corona nicht zu öffnen?

Wander-Tank & Raststation Schloss Wartenstein!

Da beißt die Maus keinen Faden ab, eine Gastronomie dauerhaft auf Schloss Wartenstein zu platzieren ist krachend gescheitert. Umso erfreulicher das Eingeständnis der Verbandsgemeindeverwaltung, verbunden mit der Initiative, Vereinen aus dem Kirner Land wechselweise eine Bewirtungsmöglichkeit zu erlauben. Mehr noch: Die erhalten auch noch eine kleine finanzielle Anschubhilfe. Den Anfang an diesem Wochenende macht der Freundeskreis für ukrainische Kultur und Volkskunst. Aha! Gut so, denn die servieren mit einem ukrainischen Paprika-Gulasch-Eintopf aus verschiedenen Fleischsorten und dazu Gemüse eine etwas ausgefallenere Speisekarte. Kling nicht nur lecker, sondern ist es bestimmt auch. Mal was anderes, als immer nur Würstchen und Schwenker. mehr

Outdor-Erlebniswelt am Bowling-Center

Der Countdown läuft! Auf der Baustelle am Bowling-Center herrschte bis dato noch Hochbetrieb. Einige Arbeiter errichten einen Zaun, andere widmen sich dem Segelboot und wiederum andere verteilen das Rindenmulch auf der gesamten Fläche. Das Bowling-Center-Team hat in den zurückliegenden Tagen und Wochen ganze Arbeit geleistet. Der Feinschliff ist nahezu abgeschlossen. Heute ist Startschuss für die „Outdoor-Family-Grillwelt“, die sich hinter der Halle auf gut 1000 Quadratmetern erstreckt. Die Geschäftsidee kann funktionieren, zumal in den Corona-Zeiten Abenteuer vor der Haustür gefragter sind denn je. Familien bekommen hier einiges geboten, inklusive Grillhütten für eine mögliche Selbstversorgung. Kinder können sich hier frei entfalten und ausgelassen spielen. Mehr Angebot geht nicht. Offizieller Startschuss ist am heutigen Samstag, um 14 Uhr. Für Speis und Trank ist gesorgt. Also worauf noch warten liebe Familien? Das Bowling-Center hat ein neues Angebot, welches man sich nicht entgehen lassen sollte! Kommt einfach vorbei, schaut es Euch an und nehmt Witterung für zukünftige Buchungen auf.

Es rollt wieder sanft auf der einstigen Buckelpiste!

Hurra, Die Buckelpiste ist Geschichte! Schwere Maschinen fraßen sich unter der Woche Meter für Meter in die Oberfläche bis hinunter zum Schotter. Die Straße zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn ist in Nullkommanix „entbuckelt“ worden. Bis zum Monatsende soll Untergrund hergestellt und der neue Belag aufgebracht sein. Danach soll der Verkehr wieder fließen, allerdings nicht mehr mit 30 km/h-Begrenzung. Freie Fahrt für freie Bürger? Schauen wir mal! Durchgeschüttelt war jedenfalls einmal. Wie es sich anfühlt wieder auf ebenen Flächen unterwegs zu sein, davon können sich schon jetzt die Biker überzeugen. Der Radweg neben der Straße ist schon fertiggestellt. Der führt in Höhe des Rutschhanges an einer gegossenen Betonmauer vorbei. Die ist notwendig geworden, um den Hang aufschütten zu können. ENDLICH! Geht doch! Warum erst jetzt und nicht schon vor Jahren. Sei’s drum, es bewegt sich was und zwar im höchsten Tempo. Geht es so flott weiter, dann dürfte der Zeitplan zu halten sein. Gut so, denn immer über die Bundestraße nach Kirn hinein zu fahren kann nervig sein.  Noch mehr nervt allerdings, wenn sich die Verantwortlichen aus der Politik und den zuständigen Amtsstuben sodann auf der Baustelle ablichten lassen, um die Schnappschüsse nach dem Motto „schaut her, wir tun was“ zu posten. Als ob es das Hickhack nie gegeben hätte. Für jahrelanges Verschleppen einer Maßnahme, die längst abgeschlossen sein müsste, wäre In der Ecke stehen und schämen angemessener!

Jetzt geht’s los: Schwimmbad-Protest

„Jung und Alt – Dorf und Stadt – zusammen für das offene Schwimmbad!“ – WOW, die Kirner gehen für die Öffnung ihres Schwimmbades jetzt sogar auf die Straße. Pfarrer Volker Dressel und Kinderarzt Dr. Bernd Zerfass rufen für den kommenden Sonntag, 12. Juli, um 14 Uhr zu einer Protestkundgebung auf den Rossmann-Parkplatz ein. Jawoll! Seid laut, tragt euren Protest auf die Straße und lasst alle eure Meinung hören. „Zusammen sind wir stark und zusammen können wir was bewegen“ – so oder so ähnlich lautet die Botschaft an die Politik. Die hatte sich ja bekanntlich gegen eine Öffnung unter Corona-Bedingungen ausgesprochen. Damit genießt das Kirner Land ein fragwürdiges Alleinstellungsmerkmal in der gesamten Region. mehr

Flickenteppich zwischen Dhaun und Karlshof!

„Es ist zwar wieder nur Flickwerk, aber immer noch besser als die tiefen Löcher“ – so oder so ähnlich lassen sich die Instandsetzungsarbeiten auf dem Teilstück der Kreisstraße zwischen Dhaun und dem Karlshof wohl am ehesten charakterisieren. Auf einer Länge von etwa 500 Metern wurden jetzt Ausbesserungsarbeiten durchgeführt. Mal wieder nur notdürftig, so das Urteil eines namentlich bekannten Dhauner Fachmannes. Die gravierendsten Löcher und Unebenheiten sind unter einer neuen Lage Teer weitgehend verschwunden. Flickschusterei, nicht mehr und nicht weniger.  „Es handelt sich hierbei nur um einen Kompromiss, und zwar einem der Güte „Kann man getrost vergessen“. Wann wird der komplette Abschnitt endlich einer kompletten Erneuerung unterzogen? Im Zuge der Arbeiten für das schnelle Internet wäre ein Neuaufbau doch gut möglich gewesen. Gelegenheit vertan! Mal wieder!

Ottsch 2.0! Neueröffnung im Oktober!

Das Gerücht geistert bereits seit Wochen durch die Stadt: Macht die Kultkneipe „Ottsch“ tatsächlich wieder auf? Was für viele Kneipen-Gänger wie eine aufmöbelnde Freudenbotschaft klang, hat sich – zum Glück – bestätigt. Wahr ist, dass durch die Zapfhähne mittelfristig wieder das gute Kirner Bier fließen wird. Doch bis es soweit ist, müssen sich die beiden zukünftigen Betreiber Danny Weidner (DeineShirts) und Serhat Kaya (EX-IT Cocktail-Bar) noch ein wenig in Geduld üben. Die Jungs brennen! Die haben richtig, richtig Bock in die Fußstapfen eines echten Typen zu treten. Beide erfahren jetzt schon enorm viel Zuspruch aus der gesamten Szene! Zunächst werden aber die Handwerker rund um den Tresen rocken. Zwar auch lautstark, nur eben anders! Die möbeln die Kneipe so richtig auf. Mehr noch: Sie erneuern die Toiletten und verlegen die vom Keller hinauf auf Schankraum-Niveau. Die steile Treppe abwärts ist fortan Geschichte. Und sonst? Alles muss raus, alles wird neu – auch in der Wohnung im ersten Stockwerk? Von daher, wird noch einige Zeit ins Land streichen, bis die beiden Jungs zur Neueröffnung einladen können. Nächste Woche beginnen die Arbeiten. Für Oktober ist die Eröffnung angedacht.

Für viele Kirner ist die Kneipe an der Hahnenbach eine Institution. Daran soll sich auch nichts ändern. „Zum Ottsch“ 2.0, allerdings unter neuem Namen – passt! An bewährten Konzept des Kirner Kultwirtes (KK) will man nicht rütteln. Mit dem einstigen Kneipen-Feeling zurück in die Erfolgsspur – so kann es gehen! dennoch, eine neue Generation bringt auch neue Ideen mit sich. das Rad muss allerdings nicht neu erfunden werden. Im Gegenteil: Ein denkbares Erfolgsrezept: „Möglichst wenig Veränderungen“, sagt Weidner. Warum auch? Musikkneipe für Raucher und Nichtraucher. Halt stilgerecht, wie immer schon! Auch wenn man um die eine oder andere Neuerung nicht herumkommen wird – Stichwort Öffnungszeiten. Weidner: „Über die Wochen in den Sommermonaten wollen wir nicht mit Festen in Konkurrenz treten.“ Legendär waren unter anderem Heiligabend, Bündelchestag oder Brückenfest – da war die Hütte immer gerammelt voll. An alle die bewährten Traditionen möchte man natürlich anknüpfen.  Hurra, das Brückenfest erlebt spätestens nächste Jahr einen Reset! In den nächsten Tagen sollen die aufwendigen Arbeiten beginnen. Lassen wir uns überraschen, was Eigentümer Hasan Sarman und sein junges Pächter-Team so auf die Beine stellen werden. Der Blog bleibt diesbezüglich am Ball! mehr

Neuer Anstrich!

Was ein wenig Farbe so alles bewirken kann. Der Unterstand am Naheradweg zwischen Hochstädten und Martinstein schaut nach einem frischen Anstrich gleich viel einladender aus. Mehr noch: Der wird auch gleich viel mehr genutzt. Schmierereien prägten einst die Wände aus Holz. Albernes Gekritzel bis hin zu großflächigen Geschmiere –  die ganze Palette von Sprüchen rauf und runter – auch nicht jugendfreie – konnte man am Unterstand ablesen. Davon ist jetzt nichts mehr zu sehen. Fragt sich nur wie lange? Wann werden die ersten Hohlroller sich hier wieder verewigen und Dummheiten sowie Liebesschwüre auffkritzeln? Dass die irgendwann wieder aktiv werden, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Daran wird auch der nette Spruch (Bild) nichts ändern. Und hat sich der Erste einmal verewigt, werden andere folgen. So ist das heutzutage – leider. Bis dahin, erfreuen wir uns an dem Anblick. Wer immer die Farbe spendiert und aufgepinselt hat, es war eine gute und notwendige Tat.  

Abschließende Umfrage zum Schwimmbad!

Planschen mit Abstand, Schwimmen im Kreis, Besuche nur mit Voranmeldung und Warteschlangen vor den Becken: Freibäder starten in die Saison. Überall? Nein, in Kirner müssen Besucher draußen bleiben. Eigentlich ist zum Kirner Schwimmbad ja alles gesagt. Das Thema ist an sich durch! Kirn genießt irgendwie ein Alleinstellugsmerkmal im Landkreis, weil die Becken eben geschlossen bleiben. Anderswo halt nicht. Es geht schon, wenn man es will. Und am Willen hat es den maßgeblichen Entscheidern mehrheitlich gefehlt. Gut so oder das geht gar nicht? Wie würden Sie bilanzierend entscheiden? Die Farge der Woche mit etwas zeitlichem Abstand: „Hat der Verbandsgemeinderat richtig entschieden?“ Machen Sie mit. Der Schwimmbad-Wahl-O-Mat“ ist nur diese Woche freigeschaltet. Jeder kann nur einmal abstimmen. Nach der Auswertung ist dann auch Schluss mit der Schwimmbad-Angelegenheit. Versprochen!

War es die richtige Entscheidung das Schwimmbad in zeiten von Corona nicht zu öffnen?

Erlebnissport beim Turnverein

Erst ging es hinaus auf die Weltmeere, danach in den Weltraum und zuletzt hoch zum Skywalk – die Abteilung Erlebnissport hat sich scheinbar bescheidenere Ziele für ihre Sporteinheiten gesteckt. Spaß beiseite, Corona schreibt eben derzeit ganz andere Übungspläne. Beim Neustart wurde auf Schusters Rappen gewandert. In großer Gruppe entlang des Steinbruchs hinauf nach St. Johannisberg. Mal wieder was in Gemeinschaft erleben können, das war der Hintergedanke der etwas anderen Einheit unter freiem Himmel. Rund 20 Kinder waren mit Feuereifer dabei. Noch schnell ein paar Gymnastikeinlagen hoch über dem Nahetal auf dem Skywalk auf das Stahlparkett hinlegen, danach noch ein Grillwürstchen als Belohnung einverleiben und dann flugs ausgetobt und gestärkt nach Hause. Passt! Die nächste Einheit ist schon in der Vorbereitung. Das Virus wird nach und nach in den Hintergrund gedrängt und so etwas wie Normalität kehrt zurück in den Turnverein. Dafür sorgen alleine schon die Übungsleiter Peter Jung, Björn Brüssel , Joachim Baab und Anna Lena Werblow. Turnverein vorn!  

Satirischer Wochenrückblick 5. Juli

Über Schwimmbad-Abschluss, Lachs-Reim, Fusion Kirn aktiv und GIK, VG-Werke-Stellenausschreibung, Nahe-Online-Kaufhaus…

Schluss, Aus, Vorbei, Finito! Irgendwann muss mal Schluss sein mit dem Schwimmbad-Bashing! Lieber nicht! Das Thema ist ja auch gerade in aller Munde. Es war und ist die alte Leier, immer geht es nur um Kontrolle, Macht und Geld. Auf den Punkt gebracht, es hat am gemeinsamen politischen Willen gemangelt die etwas andere Saison zu rocken. Basta! Was will man auch von so manchen „Verweigerungs-Funktionären“ erwarten, deren Jugendwort des Jahres „Dampfmaschine“ war. Die fast schon Posse ist ein Paradebeispiel für fehlendes Verständnis und Gespür. Fakt ist, das Schwimmbad-Aus schlägt noch immer hohe Wellen und wird nachhaltige Spuren hinterlassen. Noch immer können und wollen viele Menschen nicht begreifen, dass sich der Verbandsgemeinderat mehrheitlich gegen eine Öffnung unter Corona-Bedingungen aussprach. Die Folge: Jeden Tag eine Leserbrief-Watschn! Autsch, das tut weh! Was noch mehr schmerzen dürfte, sind aufgerissene Wunden im Stadt-Land-Verhältnis sowie das Abstimmungsverhalten Einzelner. Von wegen die Stadt ist unterpräsentiert im neuen Gremium. Es waren vor allem die Kirner Ratsmitglieder, die mit ihrer Ablehnung der Saison den Knockout verpassten. Ohne Worte! mehr

Serie: Haushaltsplan erklärt: Arztpraxis-Konstrukt!

Haushalt erklärt! Was fällt auf beim Blick in das Zahlenwerk? Beginnen will der Blog mit dem umstrittenen und deshalb viel diskutierten Arztpraxis-Konstrukt. Völlig inakzeptabel, die Sanierung stellvertretend für den Eigentümer auf Steuerzahlerkosten und das daraus resultierende doppelte Mietverhältnis für das Objekt. Zur Erinnerung: Die Ortsgemeinde ist gegenüber dem Eigentümer Mieter und vermietet das Objekt wiederum gegen Aufschlag an den Arzt weiter. Der Bund der Steuerzahler hielt die Verfahrensweise für fragwürdig und fragte seinerzeit: „Wie kommt es, dass die Ortsgemeinde eigene Finanzmittel in die Herrichtung einer privaten Immobilie investiert? Offenkundiger Nutznießer ist aufgrund der Wertsteigerung und des langfristigen Mietverhältnisses primär der private Eigner.“ Mainzer Fazit: Gelebte Vetternwirtschaft!

Mietkosten und Bedingungen wurden mit dem Verweis auf den Datenschutz bisher geheim gehalten. Warum nur? Egal, die aktuellen Zahlen lassen sich ja prima aus dem vorliegenden Haushalts-Entwurf rausarbeiten. Und der ist bekanntlich öffentlich. Demnach zahlt der Arzt jährlich 21.000 Euro an die Ortsgemeinde. Monatlich sind das fast schon schamlose 1750 Euro Mietkosten, die somit an die Ortsgemeinde fließen. Zum Vergleich, der ortsübliche Marktmietspiegel beträgt nicht einmal die Hälfte. Die Ortsgemeinde wiederum ist auf Jahre hin Mieter beim Sohn des Bürgermeisters. Der bekommt 17.500 Euro im Jahr überwiesen. Das sind monatlich stolze 1458 Euro. Die Differenz dürfte in die Tilgung der Investitionskosten fließen – immerhin waren das rund 100 000 Euro. (Interpretation der einzelnenen Positionen ohne Gewähr).

Für den Privatvermieter dürfte ein solcher Vertrag einem gefühltem doppelten Hauptgewinn, ähnlich dem eines Rentenvertrages, gleichkommen. Kaum oder keine Investitionskosten im Vorfeld, die dann noch ontop mit einem satten ortsunüblichen Mietzins belohnt werden – JACKPOT. Grenzt das Ganze nicht schon an Mietwucher, wie manche jetzt sicherlich behaupten werden? Iwo, schließlich wurden ihm „moderne“ Praxisräume auf dem Silbertablett serviert. Man hat es doch nur gut mit dem Arzt gemeint. Ein Willkommensgruß, wie er herzlicher nicht hätte ausfallen können. Welcher Neuankömmling hätte ein derat attraktiv geschnürtes Paket schon ablehnt, geschweige denn wer hätte ein solche Offerte auch nur im Ansatz in Zweifel gezogen oder nach Alternativen Ausschau gehalten? Gewiss nur die Einfältigsten. Ganz klar, ihm wurde ein Angebot unterbreitet, das er nicht ablehnen konnte, wollte oder durfte? Möge sich jeder das Passende heraussuchen. Taugt das Modell Hochstetten-Dhaun etwa als Vorbild für andere Ortgemeinden? Möge der Schutzpatron der Mediziner, der Heilige Lukas, das zu verhindern verstehen!

Die Art und Weise des Prozederes rührt noch immer an dem Grundverständnis vieler Menschen von Politik, deren Argwohn ein solche Gebaren, das hinter verschlossenen Türen parteiübergreifend vorbereitet wurde, längst geweckt hat. Waren überhaupt alle Ratsmitglieder im Detail eingeweiht? Lagen alle Zahlen auf dem Tisch, als abgestimmt wurde? Seis drum! Das von außen wahrgenommene Geschmäckle, wird sich niemals so ganz abschwächen, und dies, obwohl wir ja alle – wie stets behauptet wird – von diesem grandiosen Coup profitieren. Der Blickwinkel ist entscheidend! Abgesehen des Prozederes, Hochstetten-Dhaun kann sich stolz und glücklich schätzen, einen derart beliebten, kompetenten und hilfsbereiten Mediziner im Ort zu wissen. Manche profitieren mehr von seiner Niederlassung, manche weniger. Und für manche reicht es eben sogar zum Jackpot!

Schwimmbad ist jetzt Lachsfarm!

Werbeplakat, Michael Müller (MM)

Ausgeschwommen! Kaum hat der Verbandsgemeinderat das Aus für das Kirner Schwimmbad verkündet, schon haben die Werke die Edelstahl-Becken gewinnbringend umgewidmet. Eine Alternative wurde gesucht und prompt gefunden. „Findet Nemo“ – heißt das interne Verbandsgemeinde-Start-Up, das mit einer innovativen Zuchtidee von bernsteinfarbenen Lachsen in die Erfolgsspur von großen „Meeres-Aqua-Kulturen“ finden möchte. Und auch der Naturschutzbund jubelt, vor allem über die luxuriösen Rahmenbedingungen auf 5-Sterne-Niveau. „Einzigartig in der Branche,“ bescheinigen die Fischereiverbände den Kirnern schon in der Frühphase der Entwicklung Modellcharakter! mehr

Friedhofsmauer Hochstädten ausgefugt!

Der Blog kann auch loben. Und wie! Da hat der unlängst bei seiner Bilder-Parade anlässlich Vorbericht Haushaltsberatungen doch glatt übersehen, dass die Mauer rund um den Friedhof in Hochstädten durch private Initiative bereits neu verfugt worden ist. Ein aufrichtiges „Hut ab“  an den fleißigen Handwerker. Der Missstand ist gar keiner mehr! Es bröckelt nicht mehr so massiv, wie auf einem der Schnappschüsse von Unterhaltungsstau quer Beet zu sehen ist. Gut, dass der jetzt auf den Fehler hingewiesen worden ist. Die Mängelliste wird also doch kleiner. Nicht deutlich, aber immerhin. Die Abdeckplatten, so steht es in der Mitteilung weiter, wird von VG-Mitarbeitern hergerichtet. Na dann. Jedenfalls sieht das Mauerwerk jetzt wieder ansehnlich und für einen Friedhof standesgemäß aus. Nicht mehr so verfallen und ungepflegt. Weiter so!  

Wohnanlage entsteht in der „Bachwiese“

Ein Blick in den Wochenspiegel offenbart unerwartetes. Im Neubaugebiet „Bachwiese“ wird 2021 eine Eigentumswohnanlage mit insgesamt sieben unterschiedlich großen Wohneinheiten gebaut werden. Die entsteht Richtung Hang. Die Vermarktung läuft gerade an. Im Internet kann man die Wohnungen ziemlich genau unter die Lupe nehmen. In der Beschreibung steht: „Das Haus ist für Alt und Jung gleichermaßen geeignet. Die Wohnungen mit gehobener Ausstattung sind zwischen 82 und 99 Quadratmeter groß, haben jeweils 3 Zimmer, Küche, Bad, Diele und einen Abstellraum. Die Penthouse-Bereiche im Obergeschoss verfügen über ein zusätzliches Ankleidezimmer. Je nach Lage und Schnitt verfügen alle Wohnungen entweder über eine großzügige Terrasse oder- und einen Balkon. Komfortables Wohnen und Leben in einem angenehmen Wohnumfeld. PASST! Schaut gut aus, die Ansicht von vorne. Bissel klotzig vielleicht. Dennoch, das Haus fügt sich insgesamt gut in die Umgebung ein. Wie die Wohnungen, entsprechen auch die Preise gehobenem Standard. Diese rangieren zwischen 246 000 und 291 000 Euro. Hinzu kommen Abstellplatz (4500) oder Tiefgaragenplatz (25.000 Euro) Euro. Feuer frei. Das Angebot ist eröffnet. Keine Frage, die Wohnanlage ist ein Gewinn für Hochstetten-Dhaun. Interessenten können sich die Anlage unter www.makler-s.com anschauen.

Vorschlagsliste bei der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun eingereicht!

Der Planentwurf für den Haushalt steht! Dennoch, haben Bürger die Möglichkeit, eigene Vorschläge einzureichen. Das hat der Blog jetzt getan. Fristgerecht, versteht sich! Gemäß gesetzlichen Vorgaben, müssen die einzelnen Positionen des Papiers in öffentlicher Sitzung geprüft werden. Dann macht mal! Man darf gespannt sein, was dabei herauskommt. Die Liste ist unter der Einleitung eingefügt. Diese ließe sich beliebig erweitern. Anregungen, Ergänzungen, eigene Vorschläge? Der Blog nimmt diese gerne noch auf! Viel Zeit ist allerdings nicht mehr!

  • Kinderspielplätze! Es mangelt an Sicherheit und Ausstattung an allen Ecken und Kanten und zwar in allen Ortsteilen. Und das seit Jahren schon. Der Haushaltsansatz von insgesamt nur 5000 Euro in 2020 muss nachverhandelt werden. Peinlich, wie die Ortsgemeinde ihre Spielplätze besseren Wissens verrotten lässt.
  • Ortsschilder, Straßenschilder, Wegbeschreibungen. In keiner anderen Ortsgemeinde werden Erhalt- und Pflege so vernachlässig. Ein Rundgang offenbart Ausbleichung, Rost und andere Mängel. Eine Bestandsaufnahme und Beseitigung ist dringend geboten.
  • Ruhebänke, Wanderwegbeschreibung- und Erhaltung. Geologischer Lehrpfad in erster Linie zu nennen. Fehlende Schilder und Bänke werfen kein gutes Licht auf einen beworbenen touristischen Lehrpfad. Hier muss zwingend nachgebessert werden.  Vorschlag. Ein touristisches Highlight setzen – etwa eine riesige Schaukel an einem Aussichtspunkt analog Monzingen oder Heimweiler.
  • Ausbesserung von Belag und Bordsteinen auf den innerörtlichen Straßen- und Wegen. Stolperfallen gibt es jede Menge – Beispiel Hellbergblick. Existiert überhaupt eine Straßen-Register? Eines, das eine Rangfolge in allen Ortsteilen für Sanierungen festlegt? Im Haushalt werden die zu erwartenden Aufgaben nicht ausreichend berücksichtigt. Und die Aufgaben werden kommen, und zwar mit Macht.
  • Friedhöfe: Auch hier wäre die Investition in die eine oder andere zusätzliche Ruhebank gut angelegtes Geld. Ferner zeigen Rundumblicke, dass Ausbesserungsarbeiten an Mauern und Wegen anstehen. Nicht zu vergessen die Lautsprecheranlagen, deren Funktionen viel zu oft aussetzen.
  • Brücke Rentnerplatz. Warum wird diese nicht erneuert, und zwar jetzt. Nicht erst im Zuge eine beabsichtigten Neuanlegung, wann auch immer die sein möge. Die Maßnahme könnte im Vorgriff umgesetzt werden.
  • Homepage. Anlegung einer eigenen Internetplattform ist längst überfällig und daher dringend geboten.

Drei Wochen später, aber sie passen!

Da brat mir doch einer einen Storch, die Papiere sind tatsächlich da. Verspätet zwar, aber immerhin. Wen jucken schon Mehrkosten, verursacht durch schlechtes Timing. Die Stahlträger konnten jetzt also wie Dominosteine auf die Widerlager eingesetzt werden. Und? Alltägliche Routine beim Straßenbau, sollte man meinen! Nicht für den Öffentlichen Anzeiger  – wahrscheinlich wegen den stets damit einhergehenden blattfüllenden Bildchen. Und immer sind es Menschenmassen, die das „Spektakel“ beobachten. Zwei, drei Rentner vielleicht – mehr aber auch nicht. Geht es auch mal eine Spur bescheidener und in der Sache angemessener? Baustelle bleibt nun einmal Baustelle. Daher braucht es nicht mehr, als eine kurze Meldung – wenn überhaupt! Wenn der Öffentliche Anzeiger schon für diese aufeinanderfolgenden Stahlträger-Routine-Maßnahmen in schöner Regelmäßigkeit halbe Seiten verballert, was wird der dann erst aufrufen, wenn die Bundesstraße für die Überspannung voll gesperrt werden muss? Eine Sonderausgabe? Hier mal zwei Vorschläge für Titelzeilen: „Menschenmassen verfolgen aufsehenerregendes Baustellen-Spektakel am Ortsrand!“ Oder wie wäre es mit dieser: „Ein Ort steht Kopf: Unter dem Beifall zahlreicher Interessenten, wurden die letzten Eisenträger quer über die Bundesstraße eingesetzt.“

Heute letzter Tag Bereitschaftspraxis am Krankenhaus

Letzter Tag für die Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale in Kirn. Keine Frage, ein herber Verlust mit fataler Auswirkung. Für viele wird die gesundheitliche Versorgung gefühlt immer weiter zurückgefahren. Schuld daran sind fehelnde Auslastung und Kosten, heißt es in der Begründung! Die Kirner waren in der Vergangenheit zu wenig krank! Wieder mal ist es das liebe Geld, welches auf dem Land eingespart werden soll. Wo auch sonst? Was will man dem Kirner Land denn noch alles abverlangen? Zukünftig müssen Patienten in Notfällen nach Idar-Oberstein, Simmern oder Meisenheim reisen. Weite Wege! Wieder ein Mosaikstein mehr, der in der allgemeinen Daseinsvorsorge Kirner Land wegbricht. Und das Allerschlimmste daran, es wird hingenommen! Tenor: Ja, wenn die KV das so möchte! Wo bitteschön war der Aufschrei aus der Politik? Der ist weitgehend ausgeblieben. Leider! Und auch am letzten Tag kam bisher keine einzige Regung aus den Tickern der Büros unserer kommunalen Volksvertreter. Finde den Fehler? Proteste, Fehlanzeige! Geschweige denn, wurde eine Bewegung pro Standort Kirn initiiert. mehr

Geologischer Lehrpfad ist auch Eichenprozessionsspinner Lehrpfad!!!

ALARM! Eichenprozessionsspinner – Gefahr für Wald und Mensch! Sie verursachen Juckreiz, manchmal sogar Atemnot. Eichen soll man weichen – dieses Sprichwort gilt mittlerweile nicht nur bei Gewitter. Fakt ist, der Eichenprozessionsspinner ist wieder verstärkt unterwegs und mit ihm die gesundheitsgefährdenden Brennhaare. Entlang des Geologischen Lehrpfades fühlt sich der Schädling anscheinend besonders wohl. Kaum ein Baum links und rechts des Weges ist nicht von dem Schädling befallen. Woran man das erkennt? Nun, man muss nur auf die Markierungen mit roter Farbe auf den Baumstämmen achten. Die Hat ein Hundebesitzer aus dem Dorf aufgespritzt, der regelmäßig die Route für seinen Gassigang wählt. Neben reichlich Leckerlis hat der neuerdings auch eine Spraydose mit roter Signalfarbe sowie ein Fernglas mit im Gepäck.

Ist er so etwas wie ein „Eichenprozessionsspinner-Aufspürer“? Im Ernst, er beobachtet, markiert und meldet! Damit leistet er einen wertvollen Dienst an der Allgemeinheit. Je mehr Farbe am Baum, desto ausgeprägter ist der Befall. Und der ist immens! Manche Stämme wurden von ihm regelrecht codiert. Wanderer müssen daher besonders vorsichtig sein. Ganz besonders in einem kurzen Höhen-Abschnitt. Dort bilden auf einer Länge von etwa einhundert Metern befallene Bäume einen regelrechten Tunnel mit überspannenden Ästen. Und das bedeutet Gefahr! Unterwegs sein nach dem Prinzip „Hanns Guck-in-die-Luft“ wäre ausnahmsweise mal empfehelnswert. Sie wissen ja „Wenn der Hanns zur Schule ging, stets sein Blick am Himmel – heruntergebrochen an den Bäumen – hing.“ Genauso geht’s, um nicht böse überrascht zu werden. Wahr ist, der Geologische Lehrpfad erweist sich zweifelsfrei als Hotspot für den Eichenprozessionsspinner. Wahr ist aber auch, der ist touristisch nicht sonderlich gefragt und daher nicht so stark frequentiert. Gut so – zumindest jetzt in der heißen Phase.

Dennoch, Orts- und Verbandsgemeinde wären gut beraten, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um der Plage entlang des Geologischen Lehrpfades, der zynisch auch als „Eichenprozessionsspinner-Lehrpfad“ betitelt werden könnte, einigermaßen Herr zu werden. Bis dahin sollte man darüber nachdenken, den Weg zumindest ausreichend mit Warnschildern zu versehen. Die hängen nur vereinzelt und bilden die derzeitige Tragweite bei weitem nicht ab. Anderswo wurden bei solchen Ausmaßen Wegeabschnitte sogar gesperrt. Wenn jemand in Kontakt mit den Biestern kommt und sich verletzt, dann ist das Geheule groß. Die Bekämpfung kostet Zeit und Geld. Da kommt viel Arbeit auf die zuständigen Sachbearbeiter zu. Wie es weiter geht? Der Blog bleibt dran.

Was fällt auf im Haushaltsplan 2020?

Der Haushaltsplan von Hochstetten-Dhaun dürfte mittlerweile in den Briefkästen aller Ortsgemeinderatsmitglieder gelandet sein. Der Blog hat das Zahlenwerk bei der Verbandsgemeinde ausgiebig studiert. Die gute Nachricht vorneweg: Hochstetten-Dhaun hat knapp 1 Million Euro auf der hohen Kante. Gut, es sind nur 923.261 Euro, aber dennoch ist das ein ganz ansehnlicher Batzen. Daher muss die Ortsgemeinde für ihre diesjährigen Vorhaben auch keine neuen Schulden aufnehmen. Im Gegenteil: Trotz geplanten Ausgaben für verschiedene Projekte, bleiben sogar noch 270.111 Euro über. Kaum zu verstehen, dass angesichts des Kontostandes so viele Baustellen erst gar nicht in Angriff genommen werden. Nicht einmal auf Sicht. Der Blog erinnert in diesem Zusammenhang an den Zustand aller Spielplätze, eine fehlende Homepage, verrottete Bänke, inakzeptable Feldwege oder fehlende Schilder. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Eine entsprechende Vorschlagsliste, die dann den Ortsgemeinderat in öffentlicher Sitzung durchlaufen muss, wird nicht nur schriftlich an die Verbandsgemeindeverwaltung verschickt, sondern in Kopie auf dieser Seite abgebildet werden. Danach wird man sehen inwieweit Vorschläge auf offene Ohren stoßen werden. Eher unwahrscheinlich, aber man weiß ja nie. Doch der Reihe nach. Nach und nach werden auf dieser Plattform Investitionen und Auffälligkeiten aus dem Haushaltsplan vorgestellt und erklärt werden. Auch die Einnahmen-Seite wird nicht zu kurz kommen. Los geht es mit dem vom Bund der Steuerzahler stark kritisierten Arztpraxis-Mietkonstrukt.

Lavendel-Garten Turnerheim!!!

Dieser Duft, diese Farben! Lavendel zählt zu den beliebtesten Pflanzen überhaupt. Gerade jetzt steht der in voller Blüte. Auch am Turnerheim, wo Turnvater „Jung“ die Farbenpracht Tag für Tag genießt. So sehr, dass der Vorsitzende mit dem grünen Daumen ein paar Schnappschüsse dem Blog zuschickte. Zur Erinnerung: Die Anlegung des „Lavendel-Beetes“ ist auf die Teilnahme des Freiwilligentages im Vorjahr zurückzuführen. In einer Gemeinschaftsaktion wurde eine verwilderte Grünfläche vor dem Eingang gerodet und danach neu eingepflanzt. Mit Lavendel eben. Nach nur einem Jahr kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen. Und das Beste an der Pracht, sind die vielen Insekten, die den „Lavendel-Platz“ als ihre Heimat neu entdeckt haben. Es summt und flattert am Turnerheim.

Das Wort zum Sonntag

Fusionsgedanken! Nein, es war keine Liebesheirat! Die Eheleute Kirn und Kirn-Land gingen eine Zweckgemeinschaft mit Muster-Ehevertrag ein. Zwangsweise wohlgemerkt. Da kann man dann nicht unbedingt davon sprechen, dass zusammengefunden hat was zusammengehört. Ganz sicher nicht! In den Köpfen der altgedienten Politiker wird immer eine Trennlinie verlaufen – mal mehr, mal weniger dick! Die wird erst dann allmählich an Konturen verlieren, wenn die alten Zöpfe oder anders formuliert Gründerväter weg sind. Die Protagonisten versuchen zwar immer ihre zweifelsfrei vorhandenen Eheprobleme zu kaschieren, aber hin und wieder fällt eben die Maskerade. Etwa in der Schwimmbad-Debatte, wo Hans Helmut Döbell die Kräfteverhältnisse in Basta-Manier zurechtrückte. Deutlich und unverblümt! Der hätte sich besser auf die Zunge gebissen. Manche Aussagen lassen sich nicht mehr einfangen. Das ohnehin schon kühle Eheverhältnis, dürfte noch ein paar Grad tiefer in den Keller gesackt sein. Merke, Augenhöhe geht anders! So geht man nicht mit einer Stadt um. Zu einem harmonischeren Miteinander wird auch ein Eheberater nicht beitragen können. Die Kiste ist und bleibt verfahren. So etwas wie heißblütige Leidenschaft wird erst dann einkehren, wenn die Altgedienten mal das Feld räumen. Wo soll die schließlich auch herkommen? Es läuft halt so gar nichts im Schlafgemach. Biologisch auch irgendwie logisch.     

Satirischer Wochenrückblick 28. Juni

Über Fusions-Geschmäckle, Schwimmbad-Demokratie, Stadt-Stellenwert, Rechenbeispiele, Bereitschaftsdienstzentrale…

Es bleibt ein Fusions-Geschmäckle. Corona hin oder her, kaum hat die Verbandsgemeinde das Jahnbad übernommen, schon heißt es Saisonaus. Keine Frage, nicht nur eingefleischte Befürworter wittern eine Verschwörung gegenüber der neuen 21 Gemeinde. So manche Mahner werden sich im Nachhinein noch bestätigt fühlen: „Wir haben es immer gewusst und genauso prophezeit,“ liefert das große Bohei Wasser auf die Mühlen derer, die der Fusion schon immer kritisch gegenüberstanden. Ist das wirklich der Anfang vom Ende des Mittelzentrums? In den Augen der Bedenkenträger, nimmt das Drama nunmehr seinen vorhergesagten Lauf! Das Land wollte es so mit seinem „Kirn-Du-wirst-jetzt-21-Gemeinde-Gesetz“. Trotz 8000 Einwohnern, genießen die Kirner keinen Sonderstatus mehr. Der wurde durch die Fusion radikal einkassiert. Städter-Privilegien und Eigenständigkeit – das war einmal und kommt auch so schnell nicht wieder. Die Schwimmbadangelegenheit dürfte sich als eine erste schmerzhafte Erfahrung erweisen. Weitere werden gewiss folgen. Kirn ist auf Rosinen, oder plastischer vor Augen geführt, Heinzenberg-Größe zusammengeschrumpft worden. mehr

Am 1. Juli schließt die Ärztliche Bereitschaftsdienspraxis!

Ab 1.Juli ist die am Kirner Krankenhaus angesiedelte Bereitschaftsdienstzentrale Geschichte. Was für ein Schlag in die Magengrube! Wie bereits frühzeitig angekündigt stellt die Kassenärztliche Vereinigung (KV) den Patienten-Service ein. Zur Unzeit! Wörtlich heißt es dazu in der Pressemitteilung: „Im Zuge der Reform des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) wird die Ärztliche Bereitschaftspraxis (ÄBP) in Kirn zum 1. Juli 2020 geschlossen. Für die medizinisch notwendige Behandlung immobiler Menschen vor Ort wird langfristig ein mobiler Hausbesuchsdienst aufgebaut.“ Danke KV! Danke für die Herabstufung! „Will heißen, die Fahrten nach Idar-Oberstein oder Bad-Kreuznach sind unvermeidbar. Der Schachzug aus der Rubrik “Wie-ziehe-ich-mich-elegant-aus-der-Fläche zurück“ hat Treffer-Wirkung, verbunden mit einer weiteren Schwächung des Kirner Krankenhaus-Standortes! In der Begründung heißt es dazu, die Auslastung der BDZ in Kirn sei nur sehr gering gewesen, weshalb sich die KV zu diesem Schritt entschlossen habe.

Das muss man sich mal reinziehen, die Kirner-Land-Bewohner sind also selbst schuld, weil sie den Notdienst viel zu wenig in Anspruch genommen haben. Geht’s noch! Statistik und Profit geht also vor Daseinsvorsorge! Ohne Worte. Den generellen Ärztemangel kann man in diesem Zusammenhang als Argument nicht gelten lassen. Der ist fürwahr hausgemacht und Resultat verfehlter Personalpolitik – Stichwort Studienplätze. Da beißt die Maus keinen Faden ab, es geht wieder mal nur um die Kohle. Der Mensch zählt nicht die Bohne, wenn die hohen Damen und Herren in den Chefetagen die Statistiken durchwälzen, um danach den Daumen nach oben oder unten zu zeigen. Da hilft es auch wenig, wenn die KV speziell für Kirn eine „Alternative“ anbietet. Kleine Beruhigungspille fürs Volk! Ein Besuchsdienst soll es richten. Bravo, das funktioniert niemals reibungslos und kann auch bei weitem kein Ersatz für den Service-Point Bereitschaftsdienstzentrale sein. Punkt! Warum hat man die nicht in das Notdienstangebot des Krankenhaus integriert? Entsprechende Vorstöße lagen doch auf dem Tisch. Der Gedanke einer Win-win-Situation wurde von der KV allerdings verworfen.

Am 30. Juni ist jetzt also Schicht im Schacht. In der Praxis sollen Ärzte im Ruhestand einen Besuchs-Service leisten, den es wahrscheinlich gar nicht braucht. Schämt Euch KV und schämt Euch Politiker. Letztere haben es nicht verstanden, den notwendigen Druck auszuüben, um Kirn als Standort zu erhalten. Im Gegenteil: Manche finden die Alternative sogar äußerst gewinnbringend. Was rauchen die nur immer für ein Zeugs, wenn sie solche Stellungnahmen veröffentlichen? Was weg ist kommt nicht wieder! Verreck, die Politik lässt sich von der KV am Nasenring durch die Manege ziehen. In diesem Zusammenhang sei nochmals an den Brandbrief von MdL Markus Stein (SPD) vom Frühjahr erinnert. Auf eine Antwort wartet der wahrscheinlich heute noch. Respektvoller Umgang geht anders.

Folge der Corona-Krise: Keine Schwimmbadsaison in Kirn!

Klappe zu, Affe tot – die Kirner Freibad-Saison fällt 2020 aus. Soeben hat sich der VG-Rat, nach einer hitzig geführten Debatte, gegen eine Öffnung unter Corona-Bedingungen ausgesprochen. Die Abstimmung fiel mit 19 “NEIN“ und 10 „JA“-Stimmen überraschend eindeutig aus. Drei Ratsmitglieder enthielten sich. Damit folgt das Gremium einer Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses. Der hatte sich ebenfalls gegen eine Öffnung ausgesprochen. Schwimmbad-Freunde, ihr müsst jetzt sehr tapfer sein: Die Becken bleiben leer!!! Die Menschen aus dem Kirner Land sind gezwungen auf andere Schwimmbäder in der Region auszuweichen. Meisenheim und Bad Sobernheim starten am 1. Juli in die Saison. Die können und wollen Schwimmbad – Kirn offenbar nicht! War es die richtige Entscheidung? Nun, die Frage dürfte schwer zu beantworten sein und je nach Blickwinkel unterschiedlich ausfallen. Dennoch, der große Aufschrei wird sicherlich ausbleiben. Dafür sind die Argumente pro und contra viel zu sehr ausgewogen. Letztlich dürften die Mehrkosten sowie der organisatorische Aufwand ausschlaggebend für den Verzicht gewesen sein. Jetzt heißt es für die gebeutelten Befürworter, Mund abputzen und durch. Merke, es gibt immer Schlimmeres. Ein bissel schade ist es aber schon! Und auch ein bissel peinlich! Andere schaffen auch einen geregelten Schwimmbad-Betrieb in schweren Zeiten. Armutszeugnis oder Weitsicht? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Vielleicht wird der Sommer ja auch verregnet und alles andere als schwimmbadfreundlich. mehr

Umfrage-Ergebnis!

Gut 48 Stunden war die Blog-Umfrage zum Thema Kirner Freibad scharf geschaltet. Die Menschen konnten für oder gegen eine Öffnung unter Corona-Bedingungen votieren. 265 Klicks bilden zwar nicht das komplette Kirner Land ab, allerdings, ein Trend lässt sich am Zwischenergebnis allemal ablesen. Diesen sollten die Kommunalpolitiker nachher mit in ihre entscheidende VG-Ratssitzung mitnehmen. Infos für den Hinterkopf sozusagen. Zugegeben, eine repräsentative Umfrage geht anders. In der Kürze der Zeit kam die mehr aus der Hüfte geschossen. Dennoch, die Facebook-Gemeinde hat sich rege beteiligt. Was lässt sich aus dem Ergebnis herauslesen? Nun, ein klares Statement jedenfalls nicht. 53,21 Prozent (141 „Ja-Stimmen“) für eine Öffnung und 46,79 Prozent (124 „Nein-Stimmen“) dagegen, ist eine äußerst knappe Angelegenheit. mehr

Lärm macht krank!

Genervt von der Baustelle nebenan? Vor allem die Bewohner in erster Reihe zur Großbaustelle B 41 Ortsumfahrung drehen derzeit am Rad. Ab morgens um 6 Uhr leiden sie unter Baulärm, der offensichtlich von Bohrungen verursacht wird. Und der hört erst am späten Abend wieder auf. Ruhepausen, Fehlanzeige! Und als ob sich die Lautstärke nicht schon überstrapazierend genug auf das Gemüt schlägt, kommen noch Vibrationen in den Häusern obendrauf. Ein Zeichen dafür, dass schweres Gerät zum Einsatz kommt. Zusammengefasst leiden die unmittelbaren Nachbarn massiv unter den momentanen Bauarbeiten. Da braucht es gute Nerven und Durchhaltevermögen. Für etliche Anwohner sind der tägliche Dreck, der Lärm der Bagger, Bohrer und Betonmaschinen unterhalb des Hanges nur noch schwer zu ertragen. An ausgiebig Lüften oder endlich mal wieder gemütlich Kaffeetrinken auf dem Balkon ist gar nicht zu denken. Haltet durch! Nur Geduld, es kommen ja auch wieder bessere Zeiten. Nur wann? Wahr ist, der Straßenbau wird mit hohem Aufwand tagfüllend vorangetrieben, wohl nicht zuletzt auch deshalb, um Termine einhalten zu können. Wahr ist aber auch, die Anwohner haben so langsam die Schnauze voll von dem ständigen Lärm-Belästigungen von früh bis spät!

Landrätin ist froh über Schwimmbad-Öffnungen!

Sommer, Sonne, Freibad! In den kommenden Tagen kündigt sich der Sommer an, und zwar mit Macht! Kein Wunder also, dass Landrätin Bettina Dickes frohgelaunt nach Bad Sobernheim reiste, um dort gemeinsam mit den dortigen Verantwortlichen das Hygienekonzept des dortigen Freibades und das in Meisenheim zu besprechen. Bekanntlich öffnen beide am 1. Juli. Wörtlich schreibt sie in ihrem Facebook-Post dazu: Wunderschöner Start in den Tag: Am1. Juli öffnen die Freibäder in Bad Sobernheim und Meisenheim. Heute haben wir das Hygienekonzept besprochen. Ich freue mich insbesondere für alle Kinder und Jugendlichen, dass es bald losgeht – und wir keine Angst haben müssen, dass alle an Seen und Flüsse ohne jede Badeaufsicht ausweichen.“ Ein sommerlicher Schnappschuss vor der Rutsche obendrauf – passt! Dickes wurde mit der baldigen Öffnung also die Angst genommen, weil Kinder und Jugendliche im Extremfall ohne Aufsicht an Seen und Flüssen ja ertrinken könnten. Eine Angst, die hierzulande augenscheinlich nicht geteilt wird. Soso, Frau Dickes befürwortet Schwimmbad-Öffnungen und lebt somit Verantwortungsbewusstsein vor. Anders lässt sich ihr neuerlicher Post nicht interpretieren. Nun, im Kirner Land leben auch Kinder- und Jugendliche. Stand jetzt werden die allerdings gezwungen sein, sich in die von ihr geschilderten Gefahr zu begeben. Keine Frage, ihr Statement zeigt eine klare innere Haltung pro Schwimmbad-Öffnung in Zeiten des Virus und ist daher ein gefühlter Schlag ins Gesicht all derer, die eine solche Lösung für das Kirner Land ablehnen. Oder war der Schlag sogar beabsichtigt? Wer weiß? Spürbar wohl auch auf der Wange des VG-Bürgermeisters Thomas Jung, dem Sie mit dieser Aussage keinen wirklichen Gefallen getan haben dürfte. Bewusst oder unbewusst, sie setzt ihn und damit den kompletten Verbandsgemeinderat, vor seiner morgigen finalen Abstimmung, massiv unter Druck. Die Kirner Schwimmbad-Befürworter hingegen, werden es Ihr gewiss danken. Kippt der VG-Rat die Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses in letzter Instanz doch noch? ABWARTEN! Nicht ausgeschlossen, dass sie in den kommenden Tagen ebenso im Mittelzentrum des Kirner Landes aufschlagen wird müssen, um auch dort das Hygienekonzept zu besprechen?mehr

Soll das Kirner Schwimmbad geöffnet werden?

Planschen mit Abstand, Besuche nur mit Voranmeldung und Warteschlangen vor den Becken: Freibäder starten in die Saison. Überall? Nein, die Kirner tun sich mit der Öffnung ihres Freibades schwer. Der Haupt- und Finanzausschuss hat sich letzte Woche gegen eine Saison 2020 ausgesprochen. Die Empfehlung des Gremiums war ein Schlag ins Gesicht für alle Wasserratten. Während Bad Sobernheim und Meisenheim den Saisonstart unter den strengen Corona-Bedingungen wagen, will Kirn kneifen. Die Verbandsgemeinde scheut Kosten und Aufwand. Was meinen Sie? Wie würden Sie entscheiden. Der Blog startet eine Umfrage! Die Argumente dafür und dagegen wurden bereits ausreichend beackert. Daher zählt nur die eine alles entscheidende Frage: „Soll das Kirner Schwimmbad öffnen?“ Machen Sie mit. Der Schwimmbad-Wahl-O-Mat“ ist bis Donnerstag geschaltet. Jeder kann nur einmal abstimmen. Das Ergebnis wird vor der entscheidenden VG-Ratssitzung veröffentlicht! Vielleicht hilft das ja bei der Entscheidungsfindung. Mitmachen kann jeder und schadet nicht!

Soll das Kirner Freibad öffnen?

Möglichkeit der Einsichtnahme in den Haushalts-Entwurf Hochstetten-Dhaun!

Es sind die Wochen der Haushaltspläne. Im Mitteilungsblatt steht es geschrieben: Der Etatentwurf von Hochstetten-Dhaun liegt zur Einsichtnahme bei der Verbandsgemeinde bereit. Mehr noch: Die Einwohnerinnen und Einwohner können sich den nicht nur anschauen, sondern auch eigene Vorschläge einreichen. 14 Tage haben sie dafür Zeit. So sieht es das Gesetz vor. Nun, werden Neugierige auf den Fluren der Verbandsgemeinde nicht unbedingt Schlange stehen, um einen ersten Blick in das Zahlenwerk werfen zu können. Im Gegenteil! Erfahrungsgemäß will den Entwurf keiner sehen, geschweige denn eine Eingabe formulieren. Wobei, der Blog will diesbezüglich mal vorpreschen und den Haushalt ausgiebig studieren. Vielleicht sticht dem ja etwas ins Auge. Positionen die fehlen, allgemeine Ergänzungen oder Verbesserungsvorschläge. Schauen wir mal! Finanzieller Spielraum dürfte vorhanden sein. Kaum eine andere Ortsgemeinde ist finanziell so auf Rosen gebettet wie Hochstetten-Dhaun. Und dann ist da ja auch noch die Fusions-Hochzeitsprämie, die bisher nicht abberufen worden ist. Insgesamt 322 617,92 Euro sind bei weitem kein Pappenstiel. Und die liegen schon seit Monaten auf Kante! Was ließe sich damit nicht alles sinnvolles tun? Ein kleiner Rundgang durch das Dorf würde schon genügen, um Investitionsmöglichkeiten erkennen zu können. Unterhaltungsstau herrscht überdies an jeder Ecke.

Wildwuchs am Straßenrand!

Wildwuchs am Straßenrand! Die Bilder erreichten den Blog am gestrigen Montag, verbunden mit der Frage – darf das so sein? Die gibt der Blog sogleich an die zuständigen Experten weiter. Das passiert schnell: Äste und Blätter verdecken Straßenschilder am Straßenrand. Wie gut erkennbar müssen Verkehrsschilder sein, damit sie ihre Rechtswirkung behalten? Beispiel: Im Bereich der alten Schule werden gleich zwei Straßenschilder verdeckt. Zum einen das Vorfahrtszeichen (Zeichen 306 StVO) Dhauner Straße talwärts, zum anderen Verbot der Durchfahrt(Zeichen 250 StVO) mit Zusatzschild „Anlieger Frei“ zu Beginn der Herrmann-Besemüller-Straße. Grundsätzlich gilt: Verkehrszeichen müssen gut lesbar sein! Generell zurückziehen kann man sich deshalb nicht. So gesehen, bedeuten zugewachsene Schilder keinen Freifahrtsschein für Verstöße. Der Einzelfall ist entscheidend. Damit der im Falle eines Falles erst gar nicht geprüft werden muss, sollte man den Wildwuchs frühzeitig beseitigen. Entweder ist der Eigentümer in die Pflicht zu nehmen oder die Ortsgemeinde tut dies im Rahmen einer Ersatzvornahme. Egal wie, hauptsache das Problem wird beseitigt. Am besten sofort!

Wenn Satire geglaubt wird!

Wenn Satire geglaubt wird! Nein, der FC Bayern verlegt seine Meisterfeier nicht nach Kirn. Die Stadt wird nicht in rot und weiß getaucht und auch die Bayern-Fahnen wehten nicht vor dem Balkon des Rathauses. Alles erstunken und erlogen. Das passende bearbeitete Bildchen dazu – passt! Wenn Satire glaubwürdiger als die seriösen Nachrichten erscheint: Nun, es wäre doch zu schön gewesen, wenn der Deutsche Rekordmeister vom Kirner Balkönchen gegrüßt hätte. Kein Frage, mit der Bayern-Geschichte hat der Blog ein kleiner Coup gelandet und reichlich Verwirrung im Netz ausgelöst. Einige Nutzer von Facebook hielten den Beitrag für bare Münze. Ganz soweit hergeholt war der ja auch nicht. Schließlich ist Bürgermeister Frank Ensminger in der Tat Bayern-Anhänger, der überdies einen engen Kontakt zur Säbener Straße pflegt. Er ist Hüter des Rathaus-Schlüssels und er verwaltet das goldene Buch der Stadt. Wer auf den Balkon darf, bestimmt einzig und alleine der Kirner Bub. Die Bayern werden es nicht sein. Der Grund: Zu viele kritische Kommentare und Proteste hätte das Starensemble von der Isar letztlich dazu bewogen kurzfristig abzusagen. Die Depesche erreichte den Stadtchef beim Frühstück am Sonntag. Nichts wird es mit Kirn in rot und weiß. Und nichts wird es mit einem Gastgeschenk aus den Händen von Kalle. Anstatt der in Aussicht gestellten goldenen Rolex, muss Ensminger weiterhin von seiner Billig-Swatch die Zeit ablesen. Er wird es verkraften. Dem Glücklichen schlägt bekanntlich keine Stunde.    

Das Wort zum Sonntag

Es wird heiß – und zwar richtig. In der kommenden Woche macht sich der Hochsommer in Deutschland breit. Die Temperaturen steigen auf über 30 Grad – und bleiben da. Passend dazu, entscheidet am kommenden Donnerstag der VG-Rat über die Schicksalsfrage des Kirner Freibades. Auf oder zu – wie werden sich die Damen und Herren entscheiden. Auch wenn sich der Haupt- und Finanzausschuss eindeutig gegen eine Öffnung unter den Corona-Bedingungen ausgesprochen hat, ist mächtig viel Druck auf dem Kessel! Warum! Nun, Bad Sobernheim und Meisenheim öffnen. Und was in den Nachbarbädern geht, sollte doch auch in Kirn möglich sein. Oder ist jemand anderer Meinung? Das letzte Wort ist diesbezüglich (noch) nicht gesprochen. Kippt der VG-Rat die Empfehlung? Geht da vielleicht noch was in Richtung Öffnung! Die Sitzung verspricht jedenfalls viel Spannung. Die Pro- und Kontra-Argumente liegen alle auf dem Tisch. Schade, dass man keine „Freibad-Abstimmungs-App“ herunterladen kann. Eine Art Bürgerentscheid-Alternative via Smartphone – passt. Einfach die Frage „Soll das Freibad in diesem Jahr öffnen mit „JA“ oder „NEIN“ beantworten. Das Votum wäre dann entweder verpflichtend oder trüge zumindest zur Entscheidungsfindung bei. Direkte „Schwimmbad-Demokratie“ – das wärs doch. Schönen Sonntag!  

Satirischer Wochenrückblick

Über Höhere Schwimmbad-Mathematik, Fernsehserie über Kirn, Feuerwehren, Schloss-Wartenstein-Gastronomie

Reden wir mal über Geld! Zeit für eine etwas andere Rechenstunde der Kategorie „Höhere Mathematik“. Die Rechenfüchse unter dem Dach der Stadtwerke haben berechnet, dass der tief verschuldeten Verbandsgemeinde zusätzlich Kosten von rund 175 000 Euro wegen der Corona-Auflagen entstehen dürften. Ganz schön viel Kohle. Zudem müsste das Bad jeweils mittags einmal komplett geräumt und gereinigt werden. Doch wie setzt sich die Summe zusammen? Gebt bitte mal Milch, ihr Rechner! Mal im Ernst, ist die Summe nicht arg hochgegriffen? Laienhaft gefragt, ist die aufgemachte Kalkulation so überhaupt korrekt? Zugegeben, das Hygienekonzept ist nicht für umme umzusetzen, aber gleich so viel Zaster für ein paar Wochen eingeschränkten „Badespaß“? Schade, dass diesbezüglich von den Verantwortlichen nicht aufgeklärt wird. Machen wir mal eine eigene Gleichung auf: Angenommen das Schwimmbad würde am 1. Juli öffnen und wie in den Vorjahren auch saisonbedingt so um den 10. September schließen. Round About  wären das dann 70 Badetage! 175 000 Euro geteilt durch 70 ergibt exakt 2500 Euro tägliche Corona-Mehrkosten. Verteilt auf die anvisierten 500 Besucher täglich, wären das rein theoretisch 5 Euro on top zum normalen Eintritt. Nun will der Blog den Profis ihre Rechen-Fähigkeit nicht absprechen, aber es wäre schon interessant zu wissen, wie die Damen und Herren auf diesen exorbitant hohen Gesamtbeitrag kommen? Welche Eckdaten liegen dem ergänzenden Budget zugrunde? Zusätzliche Reinigungskräfte oder Security – wenn die überhaupt notwendig ist – sprengen doch nicht derart den Rahmen, oder doch? Könnte es sich eventuell um einen Rechenfehler handeln? Verfolgen Bad Sobernheim und Meisenheim einen anderen Mathematik-Ansatz? Einer, der Zahlen schönrechnen kann vielleicht? Die öffnen nämlich, nicht zuletzt auch deshalb, weil im Gegensatz zu Kirn der unbedingte politische Wille Triebfeder ist, es allen Bedenken zum Trotz irgendwie zu wuppen. Koste es was es wolle! Hut ab! Ihr Kirner, rechnet doch bitte in der VG-Sitzung mal laut vor. Wie früher in der Schule der Lehrer, unter dem Wegducken der Schüler, immer aufforderte: „Es kommt bitte mal als erster vor an die Tafel, der Jochen Stumm!“mehr

Alle Jahre wieder Wildwuchs!

Eine Absichtserklärung erregte Anfang Februar richtiggehend Aufmerksamkeit. „In das Bauprojekt „Alte Schule“ soll 2020 Bewegung kommen.“ Boah, Das konnte ja nur bedeuten, dass es mit den Bauarbeiten zeitnah losgeht. Jetzt haben wir fast Juli. Was ist sichtbares passiert? NICHTS! Sieht man einmal vom alljährlichen wiederkehrenden Wildwuchs ab. Der ist gerade in seiner Hochphase. Jahr für Jahr versucht sich die Natur das Gelände zurückzuerobern. Und wenn man denkt, sie schafft es, kommen dann doch noch die Heckenscheren zum Einsatz. Kein Wunder also, dass sich der Bereich zu einem regelrechten Schandfleck entwickelt hat. Gut, dass der ehemalige Kult-Hausmeister Hans Vollmar den Verfall seines heißgeliebten Schulgeländes  inklusive der Außenanlagen nicht mehr miterleben muss. Erleben wir noch einen Baustart in 2020. Eher friert der Rhein im August zu! Die Botschaft einer baldigen Umwidmung hör ich wohl, allein mir fehlt noch immer der Glaube daran. Sei’s drum, wenn ein Projekt schon fünf Jahre im Tiefschlaf schlummert, kommt es auf das eine oder andere Jährchen mehr auch nicht mehr an. Irgendwann wird es ja mal soweit sein. So schlimm ist der Anblick ja auch wieder nicht, oder doch? Irgendwann wird ein Spatenstich mit viel Tamtam und Prominenz initiiert. Nur wann? Der Blog bewertet die Situation im Herbst erneut. Nochmals, was will der Privatinvestor anbieten? Wird er den Siegerentwurf des Architektur-Wettbewerbes eins zu eins umsetzen? Wohnungen quer Beet, wie ursprünglich geplant? Und wenn 20 bis 25 unterschiedlich große barrierefreie Einheiten auf einen Schlag wirklich aus dem Boden gestampft werden sollten, wer bitteschön soll die mieten? Gibt es wirklich einen solchen Bedarf in Hochstetten-Dhaun? Kaum vorstellbar! Egal, Hauptsache es wird angefangen.

In Kirn gibt es Parkplätze im Überfluss!

In Kirn herrschen paradiesische Zustände – zumindest was das Parken angeht. Freie Flächen stehen fußläufig zur Innenstadt zu jeder Tages und Nachtzeit im Überfluss zu Verfügung. Übrigens, das war auch schon vor der Ausweisung von neuen Flächen im Zuge des Dezentralen Parkkonzeptes so. Zugegeben, hin und wieder kann es eng werden, und zwar immer dann, wenn das Kaufhaus Kirn zu besonderen Anlässen in die Kleinstadt mit Herz einlädt. Zwei, drei Mal im Jahr ist das der Fall. Deswegen eine Parkplatzdebatte vom Zaun brechen – naja! SPD und FWG strebten jahrelang nach einem Parkhaus. Dass man das Projekt der Marke „Herzenssache“ jetzt begraben hat, resultiert nicht von Einsicht, vielmehr ist dem Virus und den finanziellen Folgen geschuldet. Covid-19 kann irgendwie auch Segen sein. Jedenfalls wird die neu geschaffene Parkreihe gegenüber der Simona kaum genutzt. Nur hin und wieder verirrt sich darauf ein Fahrzeug, und dies, obwohl die Nähe zur Innenstadt vorhanden ist. Finde den Fehler. Vielleicht wird die Reihe aber auch deshalb so spärlich angefahren, weil einfach kein Bedarf besteht. Und der dürfte spätestens mit Fertigstellung der Parkdeck-Fläche und dem Wegfall der Dauerparker noch weiter sinken. Kürzlich schrieb der Öffentliche noch „Die Parkplatzdebatte hat sich entspannt“. Gegenfrage: War die jemals, auch nur in Ansätzen, angespannt?  

Bayern-Meisterschaft strahlt bis nach Kirn!!!

Jubel an der Säbener Straße und Jubel auch in Kirn: Der FC Bayern hat sich unter der Woche vorzeitig die Meisterschaft gesichert. Zum achten Mal in Folge, wohlgemerkt. Gähn!!! „Mia san mia“! Das bayerische Selbstverständnis trägt auch Bürgermeister Frank Ensminger in seinen Genen. Seine nunmehr gehobene Position als Stadtchef hatte ihn mit der Aufgabe in den Aufsichtsrat katapultiert, um letztlich die Interessen des Welt-Vereins im Südwesten der Republik angemessen zu vertreten. Erst kürzlich berichtete der Blog über seinen hohen Stellenwert im Gremium. Er spielt jetzt in einer Liga mit Rummenigge, Hoeneß, Kahn und Co. Daher fühlt er sich denen jetzt auch verpflichtet: Es ist Tradition beim FC Bayern – die Meisterfeier auf dem Rathaus-Balkon am Marienplatz. Doch in diesem Jahr muss die Corona bedingt ausfallen. „Ein Unding“, findet Ensminger! Schließlich feiert die Mannschaft hier Jahr für Jahr mit tausenden Fans im Herzen der Stadt. Doch die Münchner Behörden wollen den Balkon-Gang partout nicht zulassen. mehr

Ein Hygienekonzept, das abschreckend wirkt!

Die Empfehlung kam auch für den Blog überraschend. Hatte der doch mit einer abgespeckten Badesaison 2020 gerechnet. Manchmal kommt alles ganz anders als man denkt, manchmal ist dieses anders auch gut. Was hat die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses dazu bewogen, sich mehrheitlich gegen eine Öffnung auszusprechen? Vermutlich ist es das Hygienekonzept, das in der Praxis schwerlich umzusetzen sein wird. Es handelt sich hierbei um ein speziell für die Kirner Verhältnisse erstelltes mehrseitiges Pamphlet, welches sowohl Badegästen, als auch Personal vor allem eine Tugend abverlangt – DISZIPLIN! Traut man die den Badegästen nicht zu oder sind in erster Linie Mehraufwand und Mehrkosten die Gründe für die Verzichts-Empfehlung? Das Bademeister-Konzept dient als Entscheidungsgrundlage. Das kann von den Bedingungen anderer Freibäder kaum abweichen. Warum öffnen die ihre Pforten und Kirn womöglich nicht? Finde den Fehler? mehr

Kirner Freibad wird wohl geschlossen bleiben!

Pack‘ die Badehose ein… ! Sommerferien, Freibad, Abkühlung – Kirn ist wahrscheinlich nicht dabei! Der Haupt- und Finanzausschuss hat Bedenken geäußert und sich gemäß Abstimmungsergebnis ( 10 Nein, 3 Ja und 3 Enthaltungen) klar gegen eine Öffnung ausgesprochen. Die endgültige Entscheidung fällt der Verbandsgemeinde-Rat in seiner Sitzung am Donnerstag. Die Meldung ist taufrisch. Ist das mehrseitige Hygienekonzept nicht umsetzbar? Der Trend geht zumindest dahin. Das geht los bei der Zahl der Badegäste über Abstands- und Hygieneregeln bis hin zu Dokumentationen und erheblichen Spaßverlust in den Becken. Schwimmbadfreunde, ihr müsst jetzt tapfer sein. Euer Freibad wird wohl geschlossen bleiben. Kaum vorstellbar, dass der Verbandsgemeinde-Rat der Empfehlung des Gremiums nicht Folge leisten wird.  mehr

Mauer in Nullkommanix saniert!!!

Hurra, Die Nahe-Mauer hin zur Bahn muss nicht aufwändig saniert werden. Ursprüngliche Befürchtungen lösten sich nun also in Luft aus. Da haben wir ja alle wieder mal Glück gehabt, denn eine Sanierung oder gar ein kompletter Neuaufbau hätte immens viel Geld, Zeit und nicht zuletzt auch Nerven gekostet. Was war passiert? Im Zuge von Auskofferungen beziehungsweise Leitungsarbeiten musste die L 183 auf einer Länge von etwa 70 Metern einen Meter tief abgetragen werden. Immer der Mauer entlang. Die Folge: Bröckelnde Steine kamen zum Vorschein, was im Regelfall Rückschlüsse auf insgesamt mangelnde Standfestigkeit der kompletten Mauer bis hinunter zum Fundament zulässt. Die Frage löste kurzfristig Panik bei den Behörden aus. Ende gut alles gut. Offensichtlich reicht schon ein oberflächlicher Betonstreifen aus und die Sache ist geritzt. In der Tiefe ist die Mauer sicherlich makellos und standsicher. Ganz gewiss? Überprüfen ist daher nicht unbedingt notwendig. Und so hat sich das anbahnende Problem mit ein paar Kubikmeter Beton in Nullkommanix erledigt. Wen juckt schon der untere Teil. Der Landesbetrieb kennt sich schließlich aus. Die wissen was sie tun.

Hop oder top: Öffnet das Kirner Freibad oder nicht?

Nur noch wenige Stunden bis zur Entscheidung! Nicht nur die treuen Schwimmbad-Gänger dürften der Haupt- und Finanzausschusssitzung entgegenfiebern. In der Schwimmbad-Frage geht es um sein oder nicht sein. Wird das Gremium grünes Licht geben für eine verkürzte Saison 2020, und dies, trotz aller Auflagen- und Bedenken in punkto Abstands- und Hygieneregeln. Alle Argument dafür und dagegen liegen auf dem Tisch. Jetzt gilt es abschließend abzuwägen. Der Wille ist da. Doch wird der reichen? Wahrscheinlich wird man es versuchen. Zumindest lassen das einzelne Mitglieder des Ausschusses durchblicken. Dass eine Öffnung mit erheblichen Mehraufwand sowie Mehrkosten verbunden wäre – geschenkt! Alles ist schließlich besser, als den Sommer über völlig auf dem Trockenen zu sitzen. Schwere Entscheidung. Denn auf der anderen Seite ginge die Welt ja auch nicht unter, wenn die Saison ausfallen würde. Was es jedoch auf alle Fälle braucht, ist ein Konzept und ausreichend Personal. Beides hat man bestimmt in der Hinterhand. Warten wir die Entscheidung einfach ab. Wer der Sitzung beiwohnen möchte, diese findet im Gesellschaftshaus statt. Der Blog wird zeitnah über den Ausgang informieren. mehr

Der Charme ist längst verflogen!

Hurra, die Deutschen verbringen ihren Urlaub wieder mehr in der Heimat. Danke Corona! Auch das Kirner Land rüstet sich, um etwas von dem Tourismus-Kuchen abzubekommen. Nun wissen wir alle, dass touristische Highlights in der Region dünn gesät sind. Unsere Urlaubsregion gilt als eine gute Adresse für einmalige Naturerlebnisse mit imponierender Vielfalt. Einzigartige Naturschönheiten lassen sich in gut ausgebauten Wegenetzen erwandern – passt! Der Geologische Lehrpfad gehört irgendwie auch dazu – zumindest auf dem Papier. Der ermöglicht dem Besucher einzelne Zeitabschnitte der Erdgeschichte dieser Region mit einer Auswahl typischer Gesteine sowie deren wirtschaftliche Nutzung näher kennen zu lernen. Sozusagen eine Art Klassenzimmer am Wegesrand. Leider herrscht sowohl auf der Strecke, als auch an den Ruheoasen enormer Unterhaltungsstau. Leider! Und das schon seit längerer Zeit. Schautafeln und Hinweisschilder sind verrottet oder fehlen gleich ganz. Gleiches gilt für Bänke und Tische. Exemplarisch der Zustand an der Ersten Linde. Der Platz lud früher einmal zum Verweilen ein. Niederlassen will sich hier sicherlich keiner mehr so wirklich, geschweige denn hier seine Brotdose auspacken. Wo auch? Tisch und Bänke fehlen und die Aussichten über das Dorf sowie hinauf zur Stiftskirche sind zugewuchert. Kurzum der Platz ist mittlerweile zu einem dunklen Eck ohne jeglichen Charme verkommen. Insgesamt täte dem Rastplatz eine Auffrischung mehr als gut. Was nützt der schönste Aussichtspunkt, wenn wildes Grün den Rundum-Blick einschränkt. Fazit: An der Ersten Linde herrscht insgesamt dringender Handlungsbedarf!

Mehr Platz, mehr Freiheit, mehr Qualität!

Schnelle Hilfe für das Gastronomie-Gewerbe in Corona-Zeiten: Die zeitweise Erweiterung von Tisch- und Stuhlaufstellungen auf öffentlichen Flächen, etwa dem Kirner Marktplatz, trägt Früchte. Die Marktplatz-Wirte profitieren vom schnellen Handeln der Verwaltung. Aus Sicht des Blogs ist die momentane Bestuhlung sogar eine Win-win-Situation. Streiche daher zeitweise und setze immer! Warum? Nun, die Gäste gewinnen durch die großzügig bemessenen „Zwangs-Abstände“ mehr an Freiheit. Will heißen, weitere Zwischenräume garantieren ein erhöhtes Maß an Privatsphäre. So könnte es doch bleiben. Die Eisdiele hat eine kleine Insel gegenüber der Apotheke hinzugewonnen und die drei Gaststätten gegenüber haben durch die Erweiterung Richtung Brunnen ihren Komfort gesteigert. Und das Beste daran, der Marktplatz gibt die Ausdehnung her. Daher wäre ein Dauerzustand der vorübergehend genehmigten Außenbestuhlungsflächen wünschenswert. mehr

Ist die Ortsumfahrung noch im Zeitplan?

Kurze Frage: Ist der Zeitplan für die Ortsumfahrung wirklich noch aktuell? Auf den Hinweisschildern steht wörtlich „Neubau einer Ortsumgehung bis Frühjahr 2021“! Ist dieser Termin noch zu halten? Davon lässt der Landesbetrieb Mobilität nur wenig verlauten, um nicht zu protokollieren gar nichts. Nun, man muss sich die Baustelle nur genauer betrachten, um feststellen zu können, dass auf der 1,9 Kilometer langen Strecke noch eine Menge Arbeit wartet. Das östliche Brückenbauwerk ist bei weitem noch nicht überspannt, geschweige denn aufgebaut und betoniert. Die Anschlussstelle Richtung Idar-Oberstein sieht ebenso unfertig aus. Dazwischen, naja! Noch gar nichts zu sehen ist von den Schallschutzwänden, deren Aufstellzeit sich über Monate erstrecken dürfte – siehe Waldböckelheim. Warum stehen die Dinger im mittleren Abschnitt nicht längst? Finde den Fehler? Zusammengefasst ist es daher nur schwer vorstellbar, dass im kommenden Frühjahr das symbolische Band mit großem Tamtam und Prominenz durchtrennt werden wird. Eher wird das 2022 oder noch später. Diesbezüglich legt sich der Blog mal fest. Wetten? Gespannt sein darf man schon jetzt über die Entschuldigungen. Vorab formuliert der Blog die häufigsten Erklärungen: Bestimmt ganz vorne auf der Liste ist CORONA! Das Virus ist ja gerade an allem schuld. Platz zwei sind Lieferungsverzögerungen, die mit dem Virus einhergehen. Dicht gefolgt von den Zwangs-Pausen während den harten Wintermonaten. Die gibt es zwar kaum noch, aber Schnee und Eis ziehen immer. Immer mit auf der Liste sind die unvorhergesehenen Mehrarbeiten. Die haben Methode. Die schlagen stets sooo überraschend auf und lassen sich daher auch immer gut verkaufen. Gar nicht erwähnt hingegen werden die eigenen Unzulänglichkeiten, etwa bei Planung und Ausführung. Wer geißelt sich schon gerne selbst? Warten wir es einfach mal ab. Irgendwann wird der Landesbetrieb mit dem Zeitverzug um die Ecke kommen. Dann vergleichen wir mal deren Argumente mit den Vorschlägen des Blogs.

Das Wort zum Sonntag

Ein Aufruf im aktuellen Mitteilungsblatt lässt aufhorchen! „Schloss Wartenstein mit der Erlebniswelt „Wald und Natur“ ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Einheimische. Gern möchten wir zumindest an den Wochenenden Besuchern ein Speisen- und Getränkeangebot bieten. Wir möchten den Vereinen hier die Möglichkeit geben an einem Wochenende Speisen und Getränke zu verkaufen.“ Hört, hört! Der Aufruf ist zwar legitim und auch nachvollziehbar, ist aber ehrlicher Weise der puren Verzweiflung geschuldet. Die Verbandsgemeinde hat es nämlich in all den Jahren nicht geschafft, hier oben eine Gastronomie zu etablieren. Es gab zwar immer wieder Versuche, die jedoch allesamt Fehl schlugen. Keine Frage, diesbezüglich hat man sich verzockt, aber sowas von! Der Aufruf ist daher auch als Eingeständnis zu werten, es mit einem Rast- und Versorgungsangebot nicht hinbekommen zu haben. Punkt! Jetzt sollen es also Vereine aus dem Kirner Land richten. Inwieweit die Woche für Woche bereit sind abwechselnd Verpflegungsaufgaben zu übernehmen, sei mal dahingestellt. Schließlich ist das mit einem erheblichen materiellen und vor allem personellen Aufwand verbunden, der nur dann zu vermitteln ist, wenn hinterher die Kassen klingen. Eine Garantie dafür kann es aber nicht geben. Im günstigsten Fall winkt eine Win-win-Situation für Vereine, Verbandsgemeinde und Besucher. Es kann aber auch in die Hose gehen, etwa bei schlechtem Wetter. Dennoch, ein Versuch ist die Initiative allemal wert. Besser als nix! Apropos Schloss Wartenstein. Eine eigene Homepage sucht man im Netz vergebens. Dabei wäre die sooo hilfreich, um auf sich aufmerksam zu machen, Werbung zu betreiben oder um zukünftig Vereinen mit ihrem wöchentlichen Verpflegungsangebot eine Plattform zu bieten. Darüber sollten die Verantwortlichen mal nachdenken.

Satirischer Wochenrückblick

Über Besuchsverbot Kirner Krankenhaus, Statistiken, Politiker-Schecks, Wohnmobil-Plätze, Emsix und Little Joe, SPD-Rassismus-Ansichten, Schwimmbad…

Warum dürfen die Patienten im Klinikum Idar-Oberstein Besuch empfangen und in Kirn nicht? Berechtigte Frage, oder nicht? Die müssen draußen bleiben. Dabei zählt das Krankenhaus am Rande der Stadt zu den eher kleineren Häusern, wo sich Besucherströme in Corona-Zeiten doch viel besser leiten lassen. Logisch, dass sich Besucher dabei an klare Regeln halten müssten. Alles eine Frage der Organisation und des guten Willens. Ein generelles Besuchsverbot ist längst aufgehoben. Also, worauf noch warten? Hat die Diakonie kein Ohr für die Bedürfnisse ihrer Patienten? Wer verzichtet in schweren Stunden schon gerne auf die Nähe seiner Liebsten? Mangelt es bei den Entscheidungsträgern in Bad Kreuznach etwa an Tatkraft? Von der Hand zu weisen ist diese steile These jedenfalls nicht. Mal ehrlich, was Idar-Oberstein recht ist, sollte Kirn billig sein. Von daher startet der Blog jetzt mal eine Kampagne pro Patienten-Besuch für das Kirner Krankenhaus. Wer macht mit? mehr

War das Container-Dorf wirklich alternativlos?

War die Einrichtung eines Maschinen- und Containerlagers auf dem Festplatz in Hochstädten wirklich alternativlos? Das Depot erstreckt sich über den gesamten Bolzplatz nebst Grillhütte und Zugang Hellberghalle. Spielen und Feiern ist für die Dauer der Dammertüchtigung hier nicht mehr möglich. Und das kann dauern! Stolzer Preis, den die Ortsgemeinde da entrichtem muss. Wobei, es sind ja in erster Linie Kinder, die hier in die Röhre schauen. Egal, die müssen hier ja nicht unbedingt kicken. Die können sich ja gefälligst auf dem Spielplatz gleich nebenan oder am Kindergarten austoben. KLEINER SCHERZ! Keine Frage, der Platz war sicherlich alternativlos! Oder vielleicht doch nicht? War eine Eilentscheidung mit diesen harten Einschränkungen zu Gunsten der Baufirma wirklich notwendig? Zeit für ein was wäre, wenn? Angenommen, die Ortsgemeinde hätte dem Begehren nicht entsprochen. Wäre dann die Maßnahme gekippt worden. Gewiss nicht. Die Baufirma hätte sich ein anderes Plätzchen suchen müssen. Und? Wetten, die hätten auch eines gefunden. Vielleicht nicht an so exponierter Stelle, aber gewiss anderswo. Eventuell wären die Wege länger gewesen, aber so what? Auf Jahre hin hat man sich nunmehr seines schönsten Fleckchens in Hochstädten beraubt. Ohne Notwendigkeit wohlgemerkt! Ohne Worte!   

Dhauner Dorfstraße erinnert an die Zeit der Wildgrafen!

Worin liegt der Unterschied im momentanen Straßenzustand hoch zu Dhaun im Vergleich zu den Wildgrafen im Mittelalter? Auf den ersten Blick erkennt man keinen. Holprig und kaputt war und ist der Belag früher wie heute. Die Antwort schlummert unter der Oberfläche: Während in der heutigen Zeit Versorgungsleitungen für Wohlstand und Wohlfühlatmosphäre in den Häusern sorgen, war da zu Zeiten der edlen Ritter nix dergleichen. Gähnende Leere sozusagen. Dass die Durchgangsstraße einem Flickenteppich gleicht, ist den jüngsten Verlegungsmaßnahmen für schnelles Internet geschuldet. Um Anschlüsse in jedes Haus verlegen zu können, dafür braucht es halt viele Gräben und Löcher. Alles gut! Man darf jedoch gespannt sein, inwieweit die Straße nach Abschluss aller Maßnahmen eine komplette neue Straßendecke erfährt. Die wäre bitter notwendig. Und wenn man schon mal dabei ist, dann sollten bitteschön auch neue Randsteine verlegt werden. Die sind allesamt defekt und bröckeln seit Jahren munter vor sich hin. Bekommt man das hin? Man wird sehen. Unbedingt erforderlich wäre auch eine neuer Asphaltbelag auf der gesamten Strecke bis hinauf zum Karlshof. „Loch an Loch und hält doch“ – so lässt sich der Abschnitt am treffensten beschreiben. Zugegeben, ziemlich viele einzelne Baustellen auf der einen großen Baustelle. Aber wenn man schon einmal dabei ist die Teermaschinen anrollen zu lassen, dann sollten bitteschön doch auch Synergieeffekte genutzt werden. Macht Sinn und so sagt es einem der gesunde Menschenverstand. Spart zudem Kohle! Leider wird in Amtsstuben komplizierter gedacht. Und so wird von alledem nichts geschehen und es wird wohl wieder einmal nur grob ausgebessert. Der Blog lässt sich aber gerne eines Besseren belehren.   

Wir sind Wappensaal!

Wir sind Wappensaal! Wir stürmen den Biergarten! Zünftige Live Musik bei typischen Schmankerln und einem kühlen Glas Bier. Bei dieser Kombination kann man es sich nur gutgehen lassen. Und das taten viele zu Füßen des Schlosses an Fronleichnam. Es herrschte ein reges Kommen und Gehen. Wanderer, Radfahrer, Touristen – sie alle gaben sich buchstäblich die Klinke in die Hand. Wer sich im Vorfeld keinen Platz reserviert hatte, brauchte viel Glück oder Geduld. Die „Hunsrücker Spitzbuwe“ unterhielten die Gäste mit Hits für jedermann. Was will Gast mehr? Weiter so! Inhaber Marco Fritz und sein Team hatten alle Hände voll zu tun, um die hungrigen und durstigen Gäste zufriedenzustellen. Keine Frage, der Wappensaal kommt an. Weiter so! Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und selbst die Corona-Regeln lassen sich auf der großen Terrasse ohne Probleme einhalten. Genug lobgehudelt! Wie soll man aber auch Negatives schreiben über einen, der einem im Gegenzug gratis Essen und Trinken anreicht? „Wer’s glaubt, wird selig!“

Die Erfolgsgeschichte wird fortgesetzt! Kultgaststätte „Zum Ottsch“ ist verkauft! Neuer Pächter steht in den Startlöchern!

Wer erinnert sich nicht gerne an diese Bilder: Die Menschen strömen in Scharen in die Stadt, die Stimmung bewegt sich zwischen Bühne und Bierständen bisweilen am Siedepunkt, ein DJ in Höchstform, das kühle Blonde fließt in Strömen und zu guter Letzt sind die Essensstände dicht belagert – das letzte Brückenfest unter der Regie von Otto Ries „Ottsch“ war der Hammer. Danach schwenkte der für immer den Zapfhahn in die Höhe. Schluss, aus, vorbei – das war’s. Lang, lang ist es her. Seither stehen Kneipe und Wohnung darüber leer. Die Markisen hängen auf halb acht und auch ansonsten wirken Gebäude sowie Fassade zusehends heruntergekommen. NOCH! Denn die Brauerei hat das Gebäude jetzt an Hasan Sarman verkauft. Der Eigentümer von „Pumpe“ und „Santorini“ versteht sich auf sanieren und vermieten. „Die Unterschrift unter dem Vertrag ist noch druckfrisch und schon laufen seine Planungen auf Hochtouren. Er will umfangreich erneuern. Die Toiletten werden vom Keller hinauf ins Erdgeschoss verlegt. Das wird ebenso auf den neusten Stand gebracht wie die gesamte Wohnung darüber. Keine Frage, das Gebäude verspricht ein hinterher Schmuckstück zu werden.

Und was das Beste ist, der neue Wirt steht auch schon in den Startlöchern. Sein Name soll (noch) geheim bleiben. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis frischer Schwung in die einstige Kultstätte einkehrt. Wie und mit welchem Konzept, wird sich zeigen. Jetzt gilt es erst einmal, eine generelle Bestandsaufnahme zu erheben. Fakt ist, es gibt einiges zu tun und fakt ist, die Kneipen-Geschichte soll fortgesetzt werden. Gute Nachrichten also! Vielleicht wächst ja auch ein neuer Kultwirt heran, sozusagen ein neuer Typus „Ottsch“? Und vielleicht erfährt auch das Brückenfest seine Fortsetzung. Wer weiß! Drücken wir mal ganz fest die Daumen, dass die linke Seite des Hahnenbachs wieder mehr Belebung erfährt. Eine reine Kneipe eines Schlages „Ottsch“ oder viel früher „Old Train“ braucht es unbedingt wieder im Kirner Stadtgebiet. mehr

Wenn Little-Joe mit Emsix Eis schlecken geht!

Comic Michael Müller!

MdB Joe Weingarten (SPD) ist ein omnipräsenter Tausendsassa. Der Kerle setzt nahezu jeden Tag einen Post ab. „Heute hier, morgen dort. Bin kaum da, muss ich fort“ – die Hymne von Hannes Wader scheint ihm regelrecht auf den Leib geschrieben zu sein. Seit Weingarten am Start ist, hagelt es Pressemeldungen im minutentakt und auch medial hat er die CDU-Damenriege abgelöst. Dem Mann hatte der Blog einst „Eier“ bescheinigt, wo andere aus seiner Partei lediglich Rosinen haben. Warum? Der ist irgendwie so erfrischend anders. Politiker seines Kalibers sind selten geworden, gerade in einer noch immer taumelnden SPD. Er zeigt klare Kante, an ihm kann man sich reiben – ein echter Typ eben, der durchaus auch als Kuschel- oder Erklär-Bär der SPD durchgehen könnte. Gerade auf seinen Selfies kommt der immer so knuffig rüber. Doch aufgepasst! Weniger ist oft mehr. Nicht jede Angelegenheit muss sogleich kommentiert und obendrauf eine Pressemitteilung herausposaunt werden. Schadet mehr, als das es nützt. Sei`s drum! mehr

Was ist mit dem Bürgertreff?

Jetzt ist es raus! Hellbergkirmes und Altenkaffee fallen also aus. Danke Corona! Und was ist mit dem so heißgeliebten Bürgertreff? Ist diesbezüglich auch schon eine Entscheidung gefallen? Kommuniziert wurde jedenfalls nichts. Wenigstens diese Veranstaltung könnte man doch stattfinden lassen. Oder nicht? Im letzten Jahr sind knapp 80 Bürger der Einladung gefolgt. Diese Hausnummer wäre auch für 2020 zu erwarten. Plus, Minus ein paar Zerquetschte vielleicht. Unter diesem Aspekt ließe sich das Hygienekonzept für Veranstaltungen dieser Art doch prima umsetzen. Ob die Ortsgemeinde ebenso denkt? Grübelt die vielleicht noch? Lassen wir uns überraschen. Irgendwann werden die Oberen ja mal Milch geben. Schade, wenn auch die suppenunterstützte Informationsquelle wegbrechen würde.

Adieu Hellbergkirmes

Die Würfel sind gefallen. Die Hellbergkirmes oder wie es der Öffentliche Anzeiger so aufwertend formuliert „Vorkerb der Kirner Kerb“,  am ersten August-Wochenende, ist abgesagt. Wahrscheinlich ist nicht die Gästeschar, die sich ja durchweg im 100er-Bereich bewegt das Problem, vielmehr der organisatorische Aufwand. Wer bitteschön soll auch die Hygieneregeln überwachen, geschweige denn umsetzen. Die Helferschar ist eh ausgereizt. Hinzu käme eine Buchführung wann, wer, wo und wie lange den Bierbrunnen belagert oder vor der Bühne Platz nimmt. Abgesehen davon dürfte sich die Abstandsregel als Stimmungskiller erweisen. Nein, eine Kerb unter den Bedingungen ist weder zielführend, noch spaßbringend. Dann lieber die Chose ausfallen lassen. Mal ehrlich, ganz so hart dürfte der Ausfall die Bürger nicht treffen. Die Akzeptanz in der 1800-Einwohner-Gemeinde ist ohnehin seit Jahren eher gering – zumindest in der Breite. Aus welchen Gründen auch immer, verzichten viele auf einen Einkehrschwung auf den Festplatz am Bürgerhaus Haus „Horbach“. Woher rührt das gewachsene Desinteresse an einem Dorffest, das alle Ortsteile doch vereinen und zum gemeinschaftlichen feiern animieren soll? Schwere Frage, nächste Frage! Der Blog hätte da einige Antworten, jedoch möge jeder seine eigene geben.    

So ein Pferdemist!

So ein Mist!!! Pferdemist wohlgemerkt! Da hat man doch tatsächlich zwei Eimer Pferdemist im Eingangsbereich des Dhauner Schlosses gefunden. Pfui! Der Verlierer, so steht es im Mitteilungsblatt schwarz auf weiß geschrieben, kann sich beim Ortsbürgermeister melden. Da solche Meldungen, schon gar nicht so alberne, niemals nicht zum Verursacher führen werden, hat der Blog mal eigenverantwortlich recherchiert. Und tatsächlich, der wurde auf einer Weide zwischen Dhaun und Hochstetten fündig. Unter dringendem Tatverdacht steht ein prächtiger Wallach. Auf entsprechende Nachfrage nickte der verschämt mit dem Kopf und wieherte lautstark dabei. Sein auffälliges Verhalten muss als Geständnis gewertet werden. Ross kann aber partout keine Hinweise auf den Reiter geben. Wie soll der Gaul das auch machen? Selbst Pferdeflüsterer dürften bei den weiteren Ermittlungen nicht weiterhelfen können. Und so endet die Recherche zunächst in einer Sackgasse. Geduld ist gefragt. Falls sich niemand meldet, dann wäre das für die Ortsgemeinde auch nicht weiter tragisch. Im Gegenteil! Dann darf die nämlich Besitzansprüche anmelden. Was wäre das für ein Glücksfall! Zwei Eimer Pferdemist als Dünger für die Grünanlagen und dann noch umsonst, besser kann es nicht laufen. Die Woche scheint gut anzufangen. Weiter so!

Satirischer Wochenrückblick 7. Juni

Über Rutschhang, Spanien-Urlauber, Schloss-Pavillon, Großbaustelle B 41, Umleitungsstrecke…

Es rutsche der Hang weiter und weiter, und weiter, und weiter…! Seit Jahren steckt die Hangsicherungs-Maßnahme im Gutachterstadium fest. Was wurden hier schön Löcher  gebohrt, um dem „Wanderhang“ auf die Schliche zu kommen. „Loch an Loch und hält doch“ – so oder so ähnlich gestaltet sich das Bild. Das Gelände dürfte mittlerweile so löchrig sein wie der berühmte Schweizer Käse. Nur mit ständigen Bohrungen ist es ja nicht getan. Mal machen, mal das Grundübel an der Wurzel packen, dann klappt es auch mit der Beseitigung der Ursache. Aber eher friert der Rhein im Hochsommer zu, bevor in den Amtsstuben von Schneckentempo auf Turbo hochgeschaltet wird. Staatsdiener und Geschwindigkeit ist ein Widerspruch in sich. Leider! Genauso wie Service und Kunde oder gut und günstig – passen auch nicht zusammen! Und so wird dann jetzt wieder gebohrt anstatt endlich die Bagger anrollen zu lassen. Die langjährige Verschleppung lässt einen nur noch fassungslos zurück. Ebenso die von Landrätin Bettina Dickes einst ausgerufene Dringlichkeit. Realsatire vom Feinsten. Da kann der Blog sich noch so anstrengen, das Niveau bleibt unerreicht. mehr

Abstandregelung für Schwimmbäder gelockert!

Gibt es jetzt das von vielen ersehnte grüne Licht für das Kirner Jahnbad? Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz kritisierte die Abstandsregel von drei Metern. Ihrem Wunsch nach Änderungsbedarf trug die Landesregierung jetzt Rechnung. Sowohl für Frei- als auch für Hallenbäder schreibt das Hygienekonzept jetzt einen Abstand von 1,50 Meter im Becken vor. Ist das der ersehnte Durchbruch auch für das Kirner Schwimmbad? Wobei, Durchbruch ist vielleicht nicht das richtige Wort. Denn alle anderen strengen Vorgaben, die einen geregelten Betrieb kaum zulassen, bleiben ja unangetastet. Von ausgelassenem Planschen und Badevergnügen spricht eh keiner mehr. Die Kirner halten sich ja klugerweise ein Hintertürchen offen. mehr

Nachgehakt: Unendliche Geschichte Verbrauchermarkt!

Geheimakte Discounter! Sehr, sehr, ruhig ist es geworden um das Thema Discounter oder Verbrauchermarkt im Industriegebiet. Kommt er oder kommt er nicht? Man hört so gar nichts mehr. Selbst die Gerüchteküche ist dermaßen kalt. Letztmalig hatte Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell das Thema beim Bürgertreff 2019 erwähnt. Lang, lang ist das her, exakt ein Jahr. Kurz und knapp bestätigte er seinerzeit erste Kontakte mit in Frage kommenden Marken, ohne jedoch ins Detail gehen zu wollen. Der Deckel der „Geheim-Akte“ öffnete sich sozusagen nur ganz kurz einen Spalt, um dann sofort wieder zugeklappt zu werden. Und fest verschlossen schlummert die wohl noch immer vor sich hin. Zumindest nach außen. Gibt es intern Überlegungen und weitere Gespräche in die Richtung? Wie weit sind eventuelle Verhandlungen fortgeschritten? Ist vielleicht sogar schon etwas spruchreif? Spekuliert wird indes nicht mehr über den Standort. Ein Gelände wurde gesondert ausgewiesen. Nicht, wie vom Blog vermutet, das Filet-Stück direkt neben dem Autohaus, sondern eine nicht ganz so lukrative Fläche auf der entgegengesetzten Straßenseite Richtung Kirn. An dieser Stelle wiederholt der Blog gerne seinen persönlichen Wunsch nach einem Norma-Markt. Die Kette ist so eifrig mit Werbeanzeigen in der Kirner-Land-Seite im Öffentlichen unterwegs, und dies, obwohl im Umkreis gar keine Filiale ansässig ist. Hartnäckigkeit muss schließlich belohnt werden. Daher wäre eine Ansiedlung nur erlösend und irgendwie auch folgerichtig.

Kirner Land braucht gescheite Internetplattform!

Kirn, der Alltag und die Epidemie: Eine Kleinstadt in den Zeiten von Corona! So überschreibt der SWR seine wöchentliche Serie. Jeden Donnerstag eine neue Episode über Stadt und Leute zur besten Sendezeit. Kleine Einspieler, die mitunter auch andeuten, wie schön unser Landstrich ist. Viele Rheinland-Pfälzer, aber auch Menschen aus ganz Deutschland, dürften die Kirner mittlerweile ins Herz geschlossen haben. Und Sympathie weckt Neugier. Wo liegt Kirn überhaupt? Was gibt es hier zu entdecken? Kurzum, was ist an der Nahe so alles gebacken? Fahr ich da vielleicht mal hin? Fragen wir doch das Internet? Eben mal schnell Kirn in der Suchmaske eingeben und  dann bissel auf den passenden Seiten stöbern! Wer so vorgeht, wird schnell enttäuscht! Leider! Sowohl Stadt, als auch Kirner-Land glänzen nicht gerade mit anspruchsvollen Auftritten. Im Gegenteil! Vor allem die noch immer „Kirn-Land-Seite“ präsentiert medial gesehen eine Visitenkarte aus der frühen Bronzezeit. Dafür sollte man sich in die Ecke stellen und schämen. Hartes Urteil zwar, aber mehr als gerechtfertigt. Und wer es nicht glauben möge, dem sei zum Selbstversuch geraten. Einfach mal Kirn in die Suchmaske eingeben und stöbern. mehr

Die 60er-Jahre werden im Wappensaal lebendig!

Am 28. Juni leben Die 60er-Jahre im Wappensaal wieder auf. im großen Saal werden die Fans der Rock‘n‘Roll- und Blues-Musik voll auf ihre Kosten kommen. Zuständig dafür sind die „Sixties“. Die beiden Jungs transportieren stets„ das Gefühl der 60er Jahre und nehmen Ihr Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise. Mehr geht nicht, um mal wieder richtig feiern und abtanzen zu können. Die musikalische Qualität, Outfit und Performance aus den 60er Jahren sowie der Umgang mit dem Publikum, sind die wesentlichen Elemente ihrer Bühnenshow. Mit Gitarre und Gesang setzen das Duo in authentischer Kleidung die Songs von Eric Clapton ebenso in Szene wie von The Rattles, Dave Dee, The Rolling Stones, Jimmy Hendrix, den Beatles oder dem Rock’n’Roll-King Elvis Presley und den Hard-Rock-Band’s Steppenwolf, Free und Deep Purple. Also, worauf noch warten? Der Vorverkauf läuft und die Tickets (7 Euro) sind begrenzt. Ab 18 Uhr ist Einlass. Mehr unter www.wappensaal-dhaun.de!

Besucher-Pavillon wohl vom Tisch!!!

Na also, geht doch! Dem Vernehmen nach hat der Zweckverband Schloss Dhaun den Besucher-Pavillon verworfen oder anders ausgedrückt in aller Stille begraben. Man will die Initiative nicht mehr weiter verfolgen, heißt es. Gut so! Denn mit vollem Karacho ein unausgegorenes Projekt gegen die Wand fahren braucht wirklich niemand – nicht für stolze 144 000 Euro. Jubel, die Vernunft hat gesiegt. Warum nun doch die Kehrtwende, nachdem der Öffentliche Anzeiger in einer kleinen Meldung noch vor der entscheidenden Sitzung schon so etwa wie Vollzug mit allen Einzelheiten gemeldet hatte – geschenkt! Seltsam, es sind immer die kleinen Meldungen die für eine besondere Tragweite stehen. Lag es etwa am prompten Veto des Blogs und dem damit einhergehenden Aufschrei in der Öffentlichkeit? Es scheint schwer vorstellbar, dass die Verantwortlichen Gremium dem Ratschlag eines aus ihrer Sicht „Mäcklers“ Folge leisten. Scheinbar hat man nur objektiv analysiert und die richtigen Schlüsse aus der Faktenlage gezogen. Sind ja alles kluge Köpfe, gell? mehr

Buenos días. Willkommen ihr Urlauber aus Spanien!

Spanische Gäste haben das Kirner Land ins Visier genommen. Die ganze Region ist begeistert!!! Bild Michael Müller

„Erbarmen – zu spät, die Spanier kommen“! Da haben doch die Südländer tatsächlich unsere Region als Touristenziel entdeckt. Den Deutschen ist der Strand am „Ballermann“ heilig und den Spaniern im Gegenzug die Schülerkiesel und das Kirner Land? Warum nicht? Selbst die Titelzeile im Öffentlichen Anzeiger zielt genau in diese Richtung: „Selbst Spanier buchen Urlaub im Kirner Land“. Olé!!! Unsere Region eine spanische Enklave? Schaut ganz danach aus. Man kann die Vorfreude förmlich spüren. Die in dieser Form nicht für möglich gehaltene Botschaft aus den Büros der Verbandsgemeinde hat ihre Signalwirkung jedenfalls nicht verfehlt. Die Volkshochschule kann sich kaum noch retten vor Anmeldungen. „Alle Spanisch-Kurse sind ausgebucht“, informiert Lena Lorenz. In der ersten Reihe sitzen die Bürgermeister, dahinter folgen einige Verwaltungsangehörige sowie Fremdenführer und Taxifahrer. Frank Ensminger haftet bereits nach der ersten Stunde ein neidvoller Streber-Status an. Der von Haus aus südländische Typ der Marke DONJUAN versteht sich wie kein anderer auf das typische spanische Lispeln. mehr

Besucher-Pavillon hoch zu Dhaun

Nun also doch. Der Schlossgarten wird mit einem Besucherpavillon „aufgewertet“. Beschlossen und heute in der Zeitung verkündet. Beurteilen wir es mal wohlwollend: Der Schloss-Pavillon ist ein Projekt gemäß dem Motto „gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht“! Wer bitteschön soll den gewinnbringend betreiben? Mögliche Pächter stehen hier und anderswo nicht gerade Schlange. Zuschüsse für die Anschaffung hin oder her, der Zweckverband plant naiv ins Blaue hinein und hat diesbezüglich kein Konzept – zumindest kein schlüssiges. Warum in Gottes Namen will man den bezuschussten Kasten unbedingt platzieren? Hat man widererwartend einen Betreiber in der Hinterhand? Noch dazu einer, der ausbildet? Wohl kaum! Bei dem Anforderungsprofil wird sich auch keiner finden. Wer sucht schon Harakiri! mehr

Straße und Rutschhang, zwei Paar Schuhe?

Realer Irrsinn: Da hat man die Öffentlichkeit jahrelang im Glauben gelassen Rutschhang und Landesstraße darunter müsste man als kausale Knacknuss betrachten und dann diese Aussage: „Die Sanierung der welligen Straße, auf der Tempo 30 gilt, hat nicht mit der anstehenden Sanierung des Rutschhangs im alten Steinbruch zu tun“. Hähh, wie jetzt!!! Hat man uns Autofahrer nicht jahrelang hingehalten und in dem Glauben gelassen, dass es nur eine gemeinsame Lösung geben könnte. Warum in Gottes Namen lässt man uns die ganze Zeit auf einer gefährlichen Buckelpiste fahren, wenn man die längst hätte entschärfen können? Finde den Fehler? Wenn es mal wieder eines Beleges bedurfte, dass die öffentliche Hand es nicht auf die Reihe bekommt, da ist er – direkt vor unserer Haustür. Die Straße wird jetzt also völlig neu angelegt und der Rutschhang ist außen vor. Das sind die Fakten!

Dabei wurde der vor nicht allzulanger Zeit als Hochrisiko-Hang eingestuft. Klang zwischenzeitlich sogar mal so, als ob der ganze Berg von jetzt auf gleich zu Tal stürzen könnte. Eine stets latente Apokalypse sozusagen. Das soll alles mal noch einer verstehen. Schilda lässt grüßen! Schwamm drüber, freuen wir uns lieber über die neue Straßendecke. Nur mal so ein kleines Gedankenspiel: Die Straße ist fertig saniert und dann geschieht das Unfassbare. Der noch immer nicht befestigte Hang kommt nach einer Starkregenphase ins Rutschen und begräbt die nigelnagelneue Fahrbahn unter Geröllmassen. Zugegeben, alles nur blanke Theorie, aber man hat ja auch schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen. Apropos Straße, sollte die nicht im Falle eines Falles parallel zur Bahn geführt werden? Da war doch mal was. Hatte die Basalt-AG nicht den Wunsch einer Verlegung unter finanzieller Beteiligung geäußert? War dann wohl nicht so, oder? Vielleicht hatte man aber auch nur keine Lust mehr zu warten und das Projekt zwischenzeitlich begraben. Wer weiß?   mehr 

„Doppelt gemoppelt hält besser“ oder „Aller guten Dinge sind drei“!!!

Zeit für Redewendungen! Dafür lohnt sich ein Blick auf die Nachbargemeinde Simmertal. Dort hat Pfarrerin Liesel-Zumbro Neuberger kürzlich ihre Arbeit aufgenommen. Die Pfarrgemeinde darf sich glücklich schätzen eine erfahrene Pfarrerin an ihrer Seite zu wissen. Eine, die schon unter dem Dach der Kirchengemeinde St. Johannisberg mehrfach bewiesen hat, dass sie bodenständig und demütig ihren Beruf lebt. Und auch der Öffentliche Anzeiger berichtet gerne über den Einzug ins frisch renovierte Pfarrhaus: „Im Pfarrhaus brennt jetzt wieder Licht“ titelte der in seiner Ausgabe am vergangenen Donnertag. Scheinbar kann die Zeitung gar nicht mehr von dem Thema lassen. Gleiches Bild und gleiche Botschaft auch in der Ausgabe am heutigen Montag. Doppelt gemoppelt hält ja bekanntlich besser. Wenn das mal kein guter Start ist für die neue Seelsorgerin. Quasi doppelter Einzug und zweifache Leserinformation – passt. Im Unterschied heißt es jetzt in der Überschrift: „Corona erschwert Gemeindearbeit“. Jetzt ist aber gut mit der Vorstellung. Wobei, „aller guten Dinge sind drei“. Nein, dann doch lieber nicht. Es wäre peinlich, wenn Mitte der Woche die vorgelegte Pressemitteilung vom Kirchenkreis erneut aufschlagen würde. Wenn dann doch, Titelzeile gefällig? Wie wäre es mit: „Im Pfarrhaus ist wieder Leben eingekehrt“. Oder wie wäre diese: „Pfarrerin ist in Simmertal angekommen“.      

Riesen-Schaukel

„Was können wir Neues für unser Dorf schaffen?” Ein Beispiel wäre eine Schaukel an einem schönen Aussichtspunkt. Eine ganz besondere Schaukel. Eine in XXL-Format. Anderswo stehen die Dinger längst, um Wanderwegen einen ganz besonderen Kick zu verleihen. Eine Panoramaschaukel, die ihresgleichen sucht – passt. Schöne Flecken gibt es rund um Hochstetten-Dhaun zu Genüge. Leider werden die mehr und mehr vernachlässigt. Beispiel Geologischer Lehrpfad. Der fristet mehr und mehr ein kümmerliches Dasein. Ungepflegt und marode wirkt der an verschiedenen Stellen. Ein Blick zur Ersten Linde reicht schon, um sich bestätigt zu fühlen. Der hat aber auch insgesamt eine Aufwertung bitter nötig. In Heimweiler steht eine Schaukel, ebenso in Monzingen. Warum nicht so ein Ding an der Zweiten Linde aufstellen oder alternativ entlang der Vitaltour Wildgrafenweg. Möglichkeiten gäbe es zu Genüge.

Das Wort zum Pfingstmontag

„Schönheit ist relativ.“ Der Ausspruch gilt für Menschen, aber auch für Ortschaften. Die meisten Beurteiler sind dann aber doch in der ständigen Versuchung, sich unter dieser Prämisse selbst zu betrügen. Macht das Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell, wenn er beim Deichbau-Ortstermin, Hochstetten-Dhaun als „schöne“ Ortschaft beschreibt? Sein Statement hat er zumindest in Teilen exklusiv. Der Ort hat zwar einiges an Wohnkomfort zu bieten, aber schön, nein schön ist der nicht. Jedenfalls nicht im klassischen Sinn. Zumindest nicht auf den ersten Blick. Dann schon eher auf den Zweiten. In gewisser Weise blühend, zweckmäßig oder bedeutend – ja das trifft es dann schon eher. Abgesehen von der schönen Landschaft versprüht Hochstetten nur wenig Charme. Kein Ortskern, keine schmucken Winkel und Ecken und auch sonst keine optischen Leckerbissen gibt es hier zu entdecken. Und auch das neue Straßengeflecht drumherum wird gewiss nicht zu einer optischen Verbesserung des Hauptortes beitragen. Im Gegenteil: Die Dimensionen erschrecken nur. Keine Frage, beurteilt man die einzelnen Ortsteile getrennt, sind die in sich durchaus schön. Dennoch, Hochstetten-Dhaun als Gesamtpaket ist auch Heimat. Und Heimat ist irgendwie immer schön. Für Döbell und für jeden anderen auch. Somit hat er also recht, der Herr Bürgermeister. Der Blog stimmt daher mit ein: „ Hochstetten-Dhaun ist eine schöne Ortsgemeinde.“  

Satirischer Wochenrückblick 30. Mai

Über Polder-Bau zu Hochstetten, Sinnfrage Schwimmbad, Verkauf „Ottsch“, Schloss Dhaun, Flop Autokino…

Sinnfrage Schwimmbad? Corona und Badespaß wollen so gar nicht zusammenpassen. Zeichnet man eine einfache Pro und Contra-Tabelle auf ein Blatt Papier, überwiegen die Argumente gegen eine Öffnung. Daher hat man die Angelegenheit zunächst vertagt. Die Fülle von Hygieneauflagen ist einfach zu gewaltig. Wenn sich die Betreiber wirklich für eine Saison unter diesen Bedingungen entscheiden sollten, dann wäre das mehr eine Herzens-Entscheidung als eine von Vernunft gesteuerte. Die wäre als eine Art Zugeständnis an die schon arg geschundenen Corona-Seelen zu bewerten. Fakt ist, spontane Sprünge und ausgelassenes Badevergnügen sieht das Hygienekonzept des Landes jedenfalls (noch) nicht vor. Was erschreckt, ist die kommunizierte Vorlaufzeit. Mal ehrlich, sind vier Wochen nicht arg lang für notwendige Vorbereitungen im Kirner Jahnbad? Andere Bäder bekommen das mitunter viel schneller auf die Reihe oder haben sogar schon auf. Was für trübe Aussichten. Wahr ist, der Badestart beginnt – wenn überhaupt – erst Ende Juni. Wahr ist aber auch, Anfang September ist Schluss. In der Summe wären das acht bis zehn Wochen „Vergnügen“ im kühlen Nass. Lohnt das wirklich? Das zu erwartende tägliche Mehr an Minus in der Kasse durch Corona würde auf alle Fälle schwindelerregend ausfallen. Um das beurteilen zu können, braucht es keinen Finanzexperten. mehr

Missachtung von Corona-Regeln auf der Schülerkiesel?

Eine Szenerie, die so nicht sein sollte: Gestern, Donnerstag, am späten Nachmittag auf der Schülerkiesel. Die Sonne lacht, Temperaturen um die 20 Grad. Es ist mächtig viel Betrieb am Nahestrand. Ganze Horden von Müttern mit ihren Kindern liegen in zumeist größeren Gruppen beisammen auf der Liegewiese. Jugendliche tun es ihnen nach. Kinder tummeln sich im Wasser oder haben Spaß unter der Fontäne des Springbrunnens. Insgesamt mögen sich einhundert Menschen dicht an dicht versammelt haben – eher mehr. Es herrscht Sommer-Feeling. Doch irgendwas stimmt nicht an dem Idyll. Richtig, das Corona-Virus hat uns allen doch Abstandsregeln auferlegt. Von denen ist auf der Schülerkiesel nichts zu sehen. Es herrscht gelebte Nähe. Mehr noch: Mundschutz – Fehlanzeige. mehr

Kirner Schwimmbad wird wohl nicht geöffnet werden!

Die Würfel sind offenbar gefallen. Zumindest vorerst! Wenngleich die Presseerklärung aus dem Kreishaus recht schwammig verfasst ist und noch Hintertürchenoffen lässt, schaut es ganz danach aus, dass das Kirner Schwimmbad in diesem Jahr geschlossen bleibt. Wie bereits vermutet, sind die Forderungen des Landes-Hygienekonzept in dieser Form nicht darstellbar. Zumindest nicht so, dass Badevergnügen ohne Frustration garantiert ist. Wie wird sich die Verbandsgemeinde Kirner Land final entscheiden? Landrätin Bettina Dickes spricht sich zwischen den Zeilen gegen eine Öffnung der Schwimmbäder in ihrem Landkreis aus. Eine reine Empfehlung, denn die Entscheidung obliegt letztlich den Trägern der einzelnen Bäder. mehr

Jetzt geht es auch musikalisch so richtig los im Wappensaal!

Machen wir mal Werbung für die Biergarten-Terrasse des Wappensaals. Die startete bei der Premiere am vergangenen Wochenende gleich mal so richtig durch. Und wie! Und als ob schönes Ambiente, kühle Getränke und leckere Gerichte nicht schon attraktiv genug für eine Stippvisite gewesen wäre, setzt Eigentümer Marco Fritz am Pfingstwochenende musikalisch noch einen drauf. Live-Musik an beiden Feiertagen, was will man mehr!

Kostenexplosion beim „Polderbau zu Hochstetten-Dhaun!“

„Was lange währt“ – Die Titelzeile ist die pure Verharmlosung der Geschehnisse rund um den Polderbau in der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun. Anstatt sich für Planungsfehler- sowie Verzögerungen und Kalkulationsversagen in die Ecke zu stellen und sich dauerhaft zu schämen, inszenieren sich Entscheider aus Politik und Verwaltungen auch noch öffentlichkeitswirksam auf der Baustelle. Bunte Bildchen voller Harmonie, als ob es die bisher noch nie dagewesene Kostenexplosion nicht gäbe, verweisen die auf unabsehbare Vorzeichen im Zusammenhang mit dem Deichbau. Wie immer halt! Wörtlich heißt es von Umweltministerin Ulrike Höfken dazu: „Es ist erst bei der detaillierten Ausschreibung für die schon 2015 planfestgestellte Maßnahmen klar geworden, dass die bis dahin kalkulierten Kosten von 2,9 auf jetzt 9,9 Millionen Euro klettern würden!“ Den Satz, ausgesprochen von einer Ministerin, muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Geht’s noch! Das Versagen kostet den Steuerzahler rund acht Millionen Euro. Geld, welches man woanders hätte effektiver einsetzen können. In den Amtsstuben juckt das leider niemand. Druck, Konsequenzen – Fehlanzeige! Ist halt so! Und nur wegen Corona habe man auf den traditionellen Spatenstich verzichtet. Alleine für die Absicht eines offiziellen Startschusses, womöglich mit Reden, Bier und Häppchen, gehören die Verantwortlichen schon geteert und gefedert. Nix auf die Reihe bekommen und sich dann auch noch feiern lassen für den Beginn einer Maßnahme, die schon längst hätte fertiggestellt sein müssen. Nein, die öffentliche Hand kann es einfach nicht – weder gescheit planen, noch gescheit bauen. Dabei sitzen in den Amtsstuben überaus gut bezahlte Ingenieure. Finde den Fehler? Der Deichbau zu Hochstetten-Dhaun ist ein Paradebeispiel für politisches Versagen. Ein Fall für den Bund der Steuerzahler? Maybe! Ein Einzelfall? Weit gefehlt! Erinnern wir uns an die Sanierung der Polizeiinspektion Idar-Oberstein. Kostenexplosion auf das fünffache! Aber auch hier ließ man sich hofieren bei Beendigung der Baustelle. Skrupel kennen die Verantwortlichen nicht und auch die Scharmgrenze ist ganz weit unten angesiedelt. Die Politiker-DNA sieht Selbstkritik einfach nicht vor. Und so schauen wir in das Jahr 2023, wenn der Abschluss mit einem etwas größeren Fest gefeiert werden soll. Vielleicht kann man das ja zusammenlegen mit dem Ende der Baustelle Ortsumfahrung. Auch da hinkt man dem Zeitplan mittlerweile hinterher. Nicht wegen starken Wintern oder Corona. Nein, weil der LBM mit Plänen einfach nicht beikommt. Man muss nur mal die Bauarbeiter fragen. Darauf angesprochen winken die nur noch ab und schütteln mit dem Kopf.

Schwimmbad öffnen?

Sommerferien, Freibad! Bald ist es soweit! Am 27. Mai dürfen die Schwimmbäder in Rheinland-Pfalz wieder öffnen. Heute hat die Landesregierung ihr Hygienekonzept herausposaunt. Viel zu spät! Und nicht nur das: Wie bereits erwartet, ist die fünfseitige Depesche mit äußerst strengen Auflagen und Regeln äußerst penibel und umfangreich – so in der Praxis kaum umsetzbar. Eine Öffnung unter diesen Bedingungen erscheint wenig sinnvoll. Oder doch? Die Verantwortlichen unter dem Dach der VG-Werke haben jetzt zumindest eine Handlungsanordnung schwarz auf weiß auf dem Tisch liegen. Nun gilt es diese grob auszuwerten und eins zu eins auf das Jahnbad zu übertragen. Mit allen Konsequenzen versteht sich. Sollte man sich zu einer Öffnung durchringen, dann wird es gewiss noch Wochen dauern, bis Hygienekonzept, Personalschulung und Umbauten umgesetzt sind. Wasserratten, ihr müsst jetzt tapfer sein. Vor Mitte, eher Ende Juni, wird es nix werden mit dem Sprung ins kühle Nass. Wenn der angesichts der Fülle von Auflagen überhaupt freigegeben wird. Werden wir mal konkret. mehr

Griechische Landschildkröte Paul ist wieder zu Hause!

Ende gut alles gut! Der Aufruf führte zum Erfolg – wenn auch verspätet! Der rechtmäßige Schildkröten-Besitzer hat sich gemeldet. PAUL ist gemeinsam mit seinem Bruder PETER vor mehr als einem Jahr aus einem Gehege am Ortsrand von Griebelschied ausgebüchst und seither spurlos verschwunden. Der Besitzer hatte die Hoffnung längst aufgegeben eines seiner Tiere wiederzufinden, und dies, obwohl er bei Spaziergängen in der Gemarkung stets die Augen nach ihnen offenhielt. Dass PAUL nach so langer Zeit über Umwege dann doch noch den Weg nach Hause gefunden hat, bezeichnet er als reinen Glücksfall. Wird PETER es auch schaffen? Irrt der noch in Wald und Flur umher? Die Hoffnung beide wieder vereint zu sehen ist bach diesem Wiedersehen gar nicht mehr so abwegig. Schließlich wurde Paul nur zwei Kilometer entfernt von seinem damaligen Gehege aufgefunden. Nur der Form halber: Die Wiedererkennungsmerkmale sind eindeutig und auch die Besitzansprüche belegbar. Ende gut, alles gut! mehr

Best of Behördendeutsch! Die Kohl-Statements verständlich erklärt!

Super-Oli fliegt nach Ingelheim davon…

Behördendeutsch, Beamtendeutsch oder auch Amtssprache nennen wir eine Sprache, die wir von deutschen Amtsstuben gewöhnt sind und die sich durch eine gewisse Sperrigkeit auszeichnet. Die wird auch immer wieder gerne gewählt, um in der Außendarstellung unbequeme Wahrheiten zu kaschieren. Beispiel gefällig: „Grund seines Wechsel sei nicht die im Oktober verlorene Wahl“, sagt Kohl. Kann man glauben, muss man aber nicht. Das Kirner wird diese Aussage schon richtig zu bewerten wissen. Ebenso der Satz „das Verhältnis zu Bürgermeister Thoma Jung sei gut und entspannt“. Angesichts der Wahl-Ereignisse oder anders formuliert der Kohl-Klatsche ist auch diese Aussage wenig glaubhaft. Diesen Makel kann keiner so einfach abschütteln, schon gar nicht, wenn man als Favorit dermaßen Prügel bezogen hat. Ein Verwaltungsexperte verliert gegen einen „Nobody“ und soll jetzt auch noch brav unter diesem dienen? Nein, dass wäre auf Dauer niemals gutgegangen, zumal seine Führungsaufgabe durch die Fusion in einer gleichberechtigten Doppelspitze endete. Der einzige wahre Satz, wenn auch freundlich formuliert, ist dann doch der: „Er habe sich in der Verwaltungsstruktur nicht so wiedergefunden, wie erhofft.“ Nett geschrieben, aber auch diesbezüglich weit an den Tatsachen vorbei. Kohl ist gefrustet und fühlt sich fehl am Platz. Günther Gerhardt hat diese leidvolle Erfahrung auch machen müssen, als er vor Jahren gegen Werner Müller unterlag. Ihn zog es nach Mainz. Als dieser unsinnige Stellenkegel von den überwiegend SPD-Parteifreunden so zusammengebastelt worden ist, dachten weder er noch sie niemals ernsthaft daran, dass er als Wahlverlierer enden könnte. Bekanntlich kam es anders. Dumm gelaufen! Keine Frage, der Zusammenschluss der beiden Werke leidet unter Anlaufschwierigkeiten. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Kohls Weggang als Chance verstehen? Warum nicht? Es braucht keine Doppelspitze. Klare Hierarchien gilt es zu schaffen. Ein Chef, ein Vertreter – Punkt! Und Letzterer dürfte aus dem eigenen Reihen zu finden sein. Bedeutet nicht Fusion auch Einsparung? Jetzt ist die Gelegenheit, um sich neu aufzustellen. Ein Häuptling ist geflüchtet. Rein formell und stellentechnisch hätte es besser nicht laufen können. Den jetzt eins zu eins zu ersetzen wäre nicht im Sinne der Steuerzahler. Schauen wir mal, inwieweit der Verbandsgemeinderat nunmehr in der Lage ist die Weichen richtig zu stellen.

Das Wort zum Sonntag

WOW! Der Wappensaal hat seine Feuertaufe bestanden. Mit Bravour wohlgemerkt! Neu-Gastronom Marco Fritz und sein Team mussten am Vatertag die Finger im wahrsten Sinne des Wortes rundgehen lassen, um die hungrigen und durstigen Gäste zufrieden stellen zu können. Die meisten Tische waren im Vorfeld reserviert worden. Über den Tag verteilt gesellte sich Laufkundschaft hinzu. Natürlich lief nicht alles rund, aber das war bei der Premiere auch nicht zu erwarten. Der Abend danach gestaltete sich hingegen vergleichsweise ruhig. Durchatmen war angesagt. Die Bilanz von Fritz: „So kann es weitergehen!“ Wenn sich die Biergarten-Alternative erst einmal herumgesprochen hat, dann wird es das zu Füßen der historischen Schlossmauer auch. Toi, toi, toi und weiter so. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Wünschen wir uns, dass es recht lange so bleiben möge

Satirischer Wochenrückblick

Über Schwimmbadwächter „Lucky TJ“, Werkleiter-Problem Stadtwerke, Nahe-Online-Kaufhaus, Baustellen und Staus…

„Lucky TJ“ ist von Haus aus Sheriff, und zwar einer für die ganz besonders heiklen Angelegenheiten. Terrorismusbekämpfung, Geiselbefreiung und gefährliche Zugriffe – seine Spezialausbildung kann ihm in dieser „Corona-Schwimmbad-Saison“ zum Vorteil gereichen. Wenn die startet, dann ist Ärger vorprogrammiert. Besonders an ganz heißen Tagen, dürfte der Run um den Einlass und die besten Plätze nicht immer in „Friede-Freude-Eierkuchen-Manier“ über die Bühne gehen. Keine Frage, ein mehrköpfiger Sicherheitsdienst wird am und im Becken für Sicherheit sorgen müssen. Vielleicht entwirft und leitet unser Cowboy, der ja bekanntlich schneller schießt und vielleicht auch besser schwimmt als sein Schatten, den Dauer-Sommereinsatz ja höchstpersönlich als Speerspitze. Dann klappt es auch mit der Eintracht. Gleichzeitig kann er ja dann auch ein Auge auf Hygiene sowie auferlegte Abstands- und Baderegeln werfen und Verstöße sogleich sanktionieren. Ein Bürgermeister für alle Fälle – passt! Zugegeben, alles nur Fiktion. Aber mal im Ernst durchgesickert ist, dass fünf Securities vor Ort sein sollen. Die Rutsche muss geschlossen bleiben und nur eine bestimmte Anzahl darf überhaupt rein. Dazu müssen alle drei Stunden Sanitärbereich und Umkleideräume desinfiziert werden. Die Liegewiesen gleichen Parzellen – das Wasser auch? Wie soll das gehen? Baden nach Nummern? Oh Gott das Paket, inklusive Personalanhebung, wird richtig, richtig viel Kohle und vor allem Nerven kosten! Spaßbringend geht anders. Man darf gespannt sein, ob die Saison unter den Rahmenbedingungen überhaupt startet. Badesaison gestrichen? Die Öffnung erscheint wenig sinnvoll. Und wenn, dann braucht es wirklich einen Sheriff der Marke „Lucky TJ“. mehr

Baustellen-Info Hochwasserschutz

Was für schmucke Info-Tafeln! Übergroß weisen sie die gestartete Hochwasserschutzmaßnahme entlang der Nahe hin. Was diese genau umfasst, darüber wurde schon ausführlich berichtet, auch auf dieser Plattform. Mit siebenjähriger Verspätung geht es nun endlich richtig los. Dass der beständig wiehernde Amtsschimmel den Steuerzahler mit 10 Millionen Euro Gesamtkosten auf das fünffache der ursprünglich veranschlagten Kosten belastet – geschenkt! Wirklich fassungslos lassen einen solche Kostenexplosionen schon lange nicht mehr zurück. Es ist halt wie immer, wenn die öffentliche Hand Projekt erst plant und danach umsetzt. An sich ist alles zu dem Thema gesagt. Lassen wir uns überraschen, ob der der finanziell gesteckte Rahmen am Ende auch wirklich ausreichen wird. Die Summe steht schwarz auf weiß auf den Info-Tafeln. 2014 hätten zwei Millionen Euro draufgestanden. Hätte, hätte Fahrradkette… Schwamm drüber, ist ja nur Geld. Lassen wir uns überraschen, inwieweit sich die Maßnahmen für effektiveren Hochwasserschutz eignen und ob sie sich wenigstens harmonisch ins Landschaftsbild integrieren lassen. Schaut allerdings ganz danach aus, wenn man sich die Planskizze genauer betrachtet. Für Hochstädten ist da sogar eine Aufwertung in Form eines Naherholungsgebietes drin.

Unendliche Geschichte Wanderwege

Lob darf es an dieser Stelle auch mal sein – und das nicht zu knapp. In Zeiten wo Corona die Menschen sicherlich vermehrt zu Urlauben in der Heimat animieren wird, gilt es mit seinen Pfunden zu wuchern – aber sowas von! Und im Kirner Land sind das fraglos die Wanderwege. Die gilt es zu pflegen und attraktiv zu halten. Bei den Premium-Wegen gelingt das auch durchweg. Eine neuerliche Momentaufnahme auf dem Wildgrafenweg: Das Gras ist gemäht, Überwuchs von Bäumen oder gar herabgefallene Äste von Herbst und Winter sind beseitigt. Und auch Bänke und Liegen sind freigeschnitten. Letzteres nicht ganz! Einen klitzekleinen Grund zu meckern gibt es dann doch. Vielleicht ist der Blog auch etwas schneggich. Der Aussichtspunkt oberhalb Hochstetten ist an sich ein richtiges Schmankerl auf der Strecke. Die dort geschwungene Relax-Liege, noch dazu postiert an einem lauschigen Plätzchen, verleiht dem von Haus aus anziehenden Aussichtspunkt den entscheidenden Kick. Wer sich hier niedergelassen hat, will so schnell nicht mehr auf die Füße. Warum auch? Verweilen, Entspannen, Genießen – das passt. Bequem ist die körperangepasste Liegefläche aus Holz jedenfalls. Und der weite Blick nach links über das Nahetal sowie geradeaus auf Hochstädten, lässt den steilen Aufstieg hinauf im Nu vergessen. Nur nach rechts kann man noch immer nicht schauen. Wildwuchs verhindert den vollkommenen Rundumblick. Die Hecken wurden jetzt zwar etwas zurechtgestutzt, aber das reicht bei weitem nicht aus. Radikaleres Vorgehen wäre wünschenswert. Wahrscheinlich sind dem Wanderweg-Pfleger ja auch die Hände gebunden, weil Privatbesitz. Dennoch, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.   

Wo ist der Haken?

„Bald wird die Fläche Parkdeck asphaltiert – und damit wird der Alptraum für Schotter-Parker endlich beendet! Kaum hatte der Stadtrat das Parkhaus-Projekt beerdigt, klingelte auch schon das Telefon im Bürgermeister-Zimmer. „Ich wollte meinen Ohren kaum trauen, als mir die Diakonie ihr absolut neuwertiges Krankenhaus-Schranken-System offerierte“, informiert Frank Ensminger. Fürwahr, eine gelebte christliche Geste! Wenn’s läuft, dann läuft’s! Erst richtig, richtig Geld sparen durch den Parkhaus-Verzicht und obendrauf ein Leit- und Bezahlsystem für umme – Ensminger kann sein Glück noch immer nicht wirklich fassen. Sogleich informierte der seinen Stadtrat über den Coup, wohl auch deshalb, weil durch die Einsparungen sogar die sonst so flinke Rathaus-Schuldenuhr sofort ins Stottern geriet. Ein Novum in der jungen Stadtgeschichte. Auf die hat der Stadtchef, seit seinem Amtsantritt, stets seinen messerscharfen Blick gerichtet. mehr

45 Gäste fasst die Wappensaal-Terrasse in Corona-Zeiten!

Der Probelauf verlief schon vielversprechend, aber richtig los geht es erst am kommenden Wochenende. Vatertag wird die erste richtige Bewährungsprobe für den Wappensaal. „Wir sind gewappnet“, verspricht Marco Fritz. Der neue Eigentümer hat sich auf die strengen Corona-Regeln gut eingestellt. Trotz den geforderten Abständen finden 45 Gäste auf der Terrasse Platz. Und die Plätze wird es am Wochenende auch brauchen, denn die Wetterprognosen versprechen Sonne satt. Biergarten-Wetter, was will man mehr? Abwechslung zum kühlen Bier bietet die kleine aber feine Speisekarte. Deftiges und Leichtes wechseln sich ab. Dass in den Wappensaal wieder Leben einkehrt ist ein Glücksfall für das Kirner Land. Also, worauf noch warten! Die Terrasse lädt zum Verweilen ein. Anrufen, reservieren, hingehen!

Komm, wir gehen ins Schwimmbad!

Sommerferien, Freibad! Bald ist es soweit! Am 27. Mai dürfen die Schwimmbäder in Rheinland-Pfalz wieder öffnen. Noch ist unklar, welche Auflagen und Hygieneregeln für die Bäder gelten werden, aber eines scheint sicher: Unter den zu erwartenden Umständen erlaubt die Saison keinen Badespaß der Marke XXL. Noch in dieser Woche will die Landesregierung konkret über ihre Bedingungen informieren. Vor der Depesche aus Mainz dürften die Verantwortlichen in den Chefetagen jetzt schon zittern. Welche Auflagen, welche Hygieneregeln sind einzuhalten? Es werden sicherlich nicht wenige sein. Die Fragen aller Fragen lautet: Öffnet das Jahnbad überhaupt und wenn ja „Wann“ und „Wie“? Fakt ist, die Unkosten werden im gleichen Maße steigen wie die Einnahmen sinken. Da werden sich Stadtwerke finanziell enorm strecken müssen. Wie sieht ein Alltagsbetrieb aus, wenn Abstände einzuhalten sind sowohl im Wasser, als auch auf den Liegewiesen? mehr

Einspruch: Kirn muss einem Parkhaus nicht nachtrauern!

„Das Kirner Parkhaus leider in den Mühlen der Bürokratie zermahlen“ – so überschrieb der Autor des Öffentlichen Anzeigers seinen Kommentar. Einspruch! Seiner Darstellungsweise muss ich widersprechen. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Streiche „LEIDER“ und setze „GLÜCKLICHERWEISE“. In leidenschaftlichen Zeilen trauert der Verfasser einer verpassten Gelegenheit nach – ich nicht! Kirn hat kein Parkhaus und Kirn braucht kein Parkhaus. Letztlich ausschlaggebend ist jedoch die Tatsache, Kirn kann sich einfach kein Parkhaus leisten. Punkt! Soso, der Amtsschimmel ist also der Schuldige. Dass der in diesem konkreten Fall so anhaltend und gnadenlos wieherte, war ausnahmsweise sogar ein Glücksfall. Das laute Geheul weckte die Kreativität von Bürgermeister Martin Kilian und die seiner Verwaltung. Mit der Ausarbeitung eines dezentralen Parkraumkonzeptes zeigten sie eine ebenso effektive und dazu noch wesentlich günstigere Alternative zum Parkhaus-Neubau auf. mehr

Der ewige Traum von einer Seilbahn hinauf nach Dhaun!

EINSPRUCH! Eine Seilbahn vom Campingplatz Haumühle im Kellenbachtal hinauf nach Dhaun hat bei weitem nicht das Potenzial für einen Touristenmagneten. Gemäß einem neuerlichen Zeitungsbericht trauert Campingplatz-Eigentümer Bruno Schmidt noch heute seinem Traum von eben einer solchen Verbindung nach. Sein damaliges Werben stieß bei den zuständigen Politikern der Verbandsgemeinde auf taube Ohren. Schmidt bemängelt im Nachgang den „fehlenden politischen Willen“. War irgendwie aber auch ein blöder Zeitpunkt, denn die Entscheider hatten ja mit dem Skywalk ihr eigenes Projekt auf der Agenda. Sei’s drum, das war eh eine Schnapsidee. Warum? Nun, wie bitteschön soll sich eine solche Seilbahn rechnen? Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass Seilbahnen automatisch lange Menschen-Schlangen nach sich ziehen. Da braucht es schon etwas mehr als ein Seil und Kaninen vom Tal hoch auf das Schloss. Dass sich diese erfolgreich hätte umsetzen lassen, diese Ansicht hat der Campingplatz-Betreiber auch Jahre später noch exklusiv. Da will der Blog mal erden und widersprechen. Es wäre nix geworden mit einem Touristen-Hotspot. Im Gegenteil. Die Bahn wäre gefloppt und längst schon abgebaut. Aber Träumen darf man, auch heute noch. Und hadern darf man, auch heute noch.

Schmidt mag ja Friseur-Weltmeister gewesen sein, aber als Visionär in Tourismusfragen taugen er und seine Eingebungen nicht wirklich. Siehe sein Wappensaal-Projekt unter dem Namen „Staun in Dhaun“. Was hatten die Betreiber nicht alles für Pläne. Umgesetzt wurde nicht einer. Wahr ist, die beabsichtigte Event-Location nahm niemals richtig Fahrt auf. Wahr ist aber auch, der Mann aus dem Saarland beweist Mut. Doch der alleine reicht nicht, um erfolgreich zu sein. Offensichtlicher Streit untereinander sorgte für ein abruptes Ende am Fuße der Schlossmauer. Die Folge:  Der Verkauf des Wappensaals an Marco Fritz. Jetzt will der wachküssen. Möge es ihm gelingen! Küssen wollten schon Schmidt und Co. Darf und muss er jetzt auch bei den Horlebein-Gebäuden. Die beiden nebeneinander liegenden Komplexe vis-á-vis verfallen zusehends. Nicht gerader ein harmonisches Bild. Ehrlich, geschenkt ist noch zu teuer. „Da ist momentan viel Bewegung drin“, äußert Schmidt im Zeitungs-Interview zuversichtlich. Wirklich? Von Abriss, über Verkauf bis 13 modernen Hotelzimmern reichen seine Pläne. Soso! Siehe Seilbahn? „Die Sätze hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“ Investoren stehen in unserem Landstrich nicht gerade Schlange. Nicht in Dhaun. Gut für ihn, dass wenigstens Campingplatz und Räuberschenke zu florieren scheinen. Ansonsten sei ihm geraten „Schuster bleib bei deinen Leisten“. Nicht jede spontane Eingebung ist am Ende umsetzbar. Der Blog wird mit Spannung und Interesse die Entwicklung der maroden und in Teilen sicher schon einsturzgefährdenden Hotel-Gebäude mitverfolgen.       

Das Wort zum Sonntag

An was erinnern uns die Phrasen: „Der Mann, dessen Namen nicht genannt werden darf“ oder „Du weißt schon wer“ in Anlehnung an die Harry Potter Bücher. Nun? Natürlich der unbekannte Kandidat, der sich für den Posten des Zweiten Beigeordneten im Kirner Stadtrat angeboten hatte. Beschrieben wurde der schemenhaft in einem Vorbericht des Öffentlichen Anzeigers. Aus den Informationen hatte sich der Blog eine vage Figur zusammengebastelt. Bestätigt wurde die nicht. So bleibt es also eine Angelegenheit der Kategorie Top Secret, die wohl niemals mehr so wirklich mehr in den Fokus gerückt werden wird. Wer ist der geheimnisvolle Fremde? Wir werden es wohl nie erfahren. Schwamm drüber, der Posten ist jetzt mit Michael Kloos (SPD) adäquat besetzt. Der Kirn-Sulzbacher Verwaltungsfachmann bringt von Haus aus alles mit, was es braucht, um in der Stadtspitze die Geschicke mitzuleiten. Die Riege ist jetzt komplett. Jetzt gilt es die Aufgaben oder neudeutsch Ressorts gleichmäßig zu verteilen. Und zwar so, dass Arbeit und Verantwortung auf mehreren Schultern lastet. Das setzt voraus, dass der Bürgermeister bereit ist sich unterstützen zu lassen. Der wäre mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn er das nicht täte. In Zeiten von Ehrenamtlichkeit ist Teamwork mehr denn je gefragt. Man darf gespannt sein inwieweit der jetzt kompletten Stadtspitze eine Arbeitsteilung gelingt. Anstreben sollte man die auf jeden Fall.   

Satirischer Wochenrückblick

Über Parkhaus-Aus, Maskenträger, SWR in Kirn, Autokino…

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu – der „satirische“ Wochenrückblick auf dem Blog www.hochstetten-dhaun.info. Nicht alle finden Gefallen an den etwas anderen Ansichten, inklusiven leicht überspitzten Seitenhieben. Merke, alles nur augenzwinkernde übertriebene Satire, wenn auch nicht immer mit Punktlandung. Was hab ich mir in der Vergangenheit nicht die Finger wundgeschrieben, um aufzuzeigen, wie unnötig das Kirner Parkhaus-Projekt ist. Seitenlange Erklärungsversuche inklusive Alternativvorschlägen habe ich online gestellt. Außer Spesen, nichts gewesen. Lange und breite Diskussionen, mehr nicht. Und dann kommt so ein blöder Virus um die Ecke und kippt das Vorhaben in Nullkommanix. SPD und FWG geben sich scheinbar „Virus-Geschlagen“. Was vernünftige Argumentation nicht vermochte, schafft eine unsichtbare Bedrohung. Das Leben ist voller Überraschungen. Merkwürdige Zeiten gerade. Sei’s drum, das Ding ist jetzt vom Tisch. Für alle Fraktionen herrscht Planungssicherheit und was noch wichtiger ist Einigung in der Sache. Es lebe das dezentrale Konzept. Covid19 sei Dank! Jetzt heißt es gemeinsam Vollgas geben. Gut, bei dieser Wende verlor keiner so wirklich sein Gesicht. Nicht ganz, denn den Befürwortern von SPD und FWG dürfte die Hintertür schon etwas in die Karten gespielt haben. Deren Argumentationskette wäre auf Dauer eh nicht zu halten gewesen. Kurzum, es war eine Naturkatastrophe, die ihr gemeinsames Handeln letztlich bestimmte. So soll es sein und so soll es in die Stadtgeschichte eingehen. mehr

Schwimmbäder dürfen jetzt wieder öffnen – auch das Kirner Jahnbad!

Öffnet das Kirner Jahnbad am 27. Mai seine Pforten? Die Landesregierung hat jedenfalls landesweit grünes Licht für einen geregelten Badebetrieb gegeben. Unter welchen Voraussetzungen steht noch aus. Nunmehr haben auch die Kirner Stadtwerke also Planungssicherheit. Ende Mai kann es also losgehen, fragt sich nur wie? Wie muss man sich einen Gang ins Schwimmbad in der „neuen Normalität“ vorstellen? Vorab, ist eine Entscheidung, ob und wann das Jahnbad öffnet, überhaupt schon gefallen? Ungeachtet dessen, dürften die Saisonvorbereitungen wie gewohnt auf Hochtouren laufen. Man will ja schließlich vorbereitet sein auf den Tag X.  Wie werden die Rahmenbedingungen für eine etwas andere Saison aussehen? An manchen Badetagen herrscht Volksfeststimmung. Und Volksfeste, das wissen wir jetzt, sind bis Ende August verboten. Keine Frage, es herrscht (noch) große Ungewissheit. Wird es in diesem Sommer ungetrübten Badespaß dicht an dicht in den Becken sowie Handtuch an Handtuch auf der Liegewiese geben? Wohl kaum!

Man muss kein Prophet sein, um diesbezüglich allgemeinhin verordnete Einschränkungen aus der Politik vorhersagen zu können. Weit über 1000 Badegäste pro Tag waren in der Vergangenheit keine Seltenheit. Gerade in heißen Phasen ist das Jahnbad mit seinem Erlebnischarakter Anziehungspunkt für die Menschen im Kirner Land und weit darüber hinaus. Es wird drastische Einschränkungen bei den Besucherzahlen geben. Die erfordern Disziplin. Inwieweit man die einhalten wird können, darf angesichts des zu erwartenden hohen Kinderanteils an den Nachmittagen oder den Ferien bezweifelt werden. Keine Probleme dürfte es geben, wenn die Stammgäste am frühen Morgen ihre Bahnen ziehen. Trotz alledem, Abkühlung im erfrischenden Nass sollte gemäßigt möglich sein.  Mit einer Begrenzung der Besucherzahl erscheint es möglich, die Abstandsregeln einzuhalten. Ohne Sicherheitsdienst dürfte es gerade an heißen Tagen am Eingang allerdings nicht funktionieren.

Fazit: Ein Start Anfang Juni ist wahrscheinlich. Keine Frage, Einnahmeverluste wird es sicher geben. Weniger Gäste ist gleichzusetzen mit weniger Einnahmen, und dies, bei gleichem Aufwand. Keine leichte Aufgabe erwarten Stadtwerke und Personal. Man darf gespannt sein, wie ein geregelter Alltagsbetrieb in Zeiten von Corona aufgebaut werden kann. Und man darf gespannt sein, wie viele Besucher zeitgleich das Schwimmbad werden aufsuchen können. Dafür braucht es zunächst einmal eine Handlungsanordnung. Die in die Praxis umzusetzen, wird dann Aufgabe der Stadtwerke werden.  

Kein Parkhaus in Kirn! Stadtrat beschließt dezentrales Parksystem!!!

DAS PARKHAUD IST GESCHICHTE! Der Stadtrat hat sich in seiner Sitzung mehrheitlich für das dezentrale Parksystem ohne Neubau ausgesprochen. Der Beschluss ist mit 17 Ja-Stimmen bei fünf Enthaltungen gefasst. Ein Zurück ist ausgeschlossen. Die Vernunft hat sich am Ende durchgesetzt, wenngleich das Virus als Beschleuniger wirkte. Ohne die Geißel hätte sich der Abwägungsprozess sicherlich noch lange Zeit hingezogen. Keine Frage, die Auswirkungen der Corona-Pandemie lassen sich an dem Kirner Reizthema schlechthin ablesen. Noch vor dem Virus war die Parkhaus-Angelegenheit das Dauerthema schlechthin. Befürworter und Gegner lagen zwischenzeitlich regelrecht im Clinch. In den öffentlichen Netzwerken wurde zum Teil heftig über das Für und Wider debattiert. Aber auch dort wird es eine Vollbremsung geben. Der Stadtrat hat jetzt Planungssicherheit und kann sich ganz und gar auf die jetzt notwendigen Maßnahmen konzentrieren. Wird schwer genug werden, hierfür das notwendige Geld aufzubringen. Das Parkhaus war in erster Linie ja das Baby der SPD. mehr

Wird das Parkhaus heute begraben?

Hurra, der Stadtrat tagt mal wieder. Mit dem gebotenen Abstand natürlich. Es sind schon merkwürdige Zeiten gerade, wenn Alltagspolitik von vielen regelrecht herbeigesehnt wird. Was ist von Interesse? Die vorab veröffentliche Tagesordnung ist ellenlang. Viele Formalien, etwa die Wahl des Zweiten Beigeordneten. So etwas wie Spannung verspricht lediglich die Diskussion über das Parkdeck. Blog-Prognose: Die unendliche Geschichte erfährt eine Vollbremsung. Zur Erinnerung, das Parkhaus ist in erster Linie ja das Baby von SPD und FWG. Haben beide Fraktionen das Projekt wirklich noch auf dem Zettel? Kaum vorstellbar! Selbst wenn der Wunsch nach wie vor vorhanden sein sollte, dürfte der Traum jetzt endgültig ausgeträumt sein. Warum? Kirn wird die finanziellen Folgen der Corona-Krise mit Wucht treffen. Das Mittelzentrum wird jeden Cent zweimal umdrehen müssen. mehr

Wappensaal: Jetzt geht’s los!

Perfekt! Am Vatertag öffnen Wappensaal und Gartenterrasse erstmals sein Pforten. Zwar anders als geplant, aber immerhin geht es endlich los. Gastgeber Marco Fritz kann es kaum erwarten, in seinem schönen Ambiente zahlreiche Gäste willkommen zu heißen. Toller Ausblick, gute Getränke und Musik sind garantiert. Und auch der kleine Hunger samt Kaffee und Kuchen kommen nicht zu kurz. Vom 21 Mai (Vatertag) bis 24. Mai, von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Danach immer freitags bis sonntags sowie Feiertage ab 11 Uhr. Reservierungen ab jetzt unter 0151 416 366 10 (gerne auch per WhatsApp) oder mail@wappensaal-dhaun.de möglich. Spontane Besucher reservieren vor Ort! Alles unter Einhaltung der aktuellen Corona-Vorgaben. Also, worauf noch warten liebe Leute. Der Wappensaal öffnet wieder unter neuer Leitung, da ist ein Einkehrschwung Pflicht.

Wohnhausbrand in Kirn und die Verbreitung im Netz!

Es ist eine alte Binsenweisheit. Menschen reagieren stärker auf schlechte Nachrichten als auf gute. Bilder und Meldungen von Unglücken verbreiten sich in Windeseile. Das war so, das ist so und das wird auch immer so bleiben. Daher will auch jeder der Erste sein, der sie verbreitet. Erneut ein gutes Beispiel ist der Wohnhausbrand mit Todesfolge in Kirn. In Nullkommanix verbreiteten sich die ersten Bilder und Videos über die öffentlichen Netzwerke. Einen regelrechten Wettbewerb liefern sich danach dann die Medien. Wer das Geschehen und die Folgen als erste raushaut, der kann die meisten Klicks verbuchen. Schade zwar, aber heute hat es grundsätzlich großen Einfluss darauf, welche Nachrichten Zeitungs- und Fernsehredaktionen auswählen. Der Trend, Unglücke gleich welcher Art in allen seinen Facetten schnellstmöglich nach Hause zu liefern hat Methode. Der klassische Gaffer muss sich gar nicht erst auf den Weg machen zum Unglücksort. Der kann bequem auf der Couch sitzenbleiben. So ist das heutzutage nun einmal. Schlimme Bilder werden von der Masse regelrecht eingesaugt. Und die wird reichlich bedient, auch von den Tageszeitungen. Der Öffentliche Anzeiger hat für die nächsten Tage jedenfalls wieder ein Aufmacher-Thema, welches das Blatt auf einfache und schnelle Art und Weise füllt. Da dürfte zwischen den Zeilen das Sätzchen „endlich mal was anderes als Corona-Auswirkungen“ mitschwingen. Durchatmen für ein, zwei Tage. Redaktionell sei ihr das gegönnt.

Der Wochenrückblick deckte auf! Jetzt tadelt MdB Joe Weingarten seine CDU-Kollegin Antje Lezius

Gegenstand des Satirischen Wochenrückblickes war auch die Telefonkonferenz im kleinen Kreis bezüglich Erhalt des Kirner Krankenhauses. Gelesen wurde der Beitrag auch von MdB Joe Weingarten (SPD). Er war not amused über die Vorgehensweise seiner CDU-Kollegin Antje Lezius. Mehr noch: Seine neuerliche Presseerklärung klingt ganz nach beleidigter Leberwurst. Keine Frage, Weingarten schmollt. Zurecht oder zu Unrecht? Nun, das möge jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, das Kirner Krankenhaus weckt wieder das Interesse der Politik, und dies, abseits der alles überlagerten Corona-Krise. Gut so.  

Weingarten: „Jetzt habe ich aus den Medien erfahren, dass aus dem gemeinsamen Schreiben, das die CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Lezius und ich an Bundesgesundheitsminister Spahn gerichtet hatte, eine – ergebnislose – Telefonkonferenz der Bürgerinitiative zur Erhaltung des Kirner Krankenhauses mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium Dr. Thomas Gebhardt folgte. Ich wusste weder von dem Termin noch bin ich dazu eingeladen worden. Auf meine Nachfrage hat mir Antje Lezius erklärt, auch dies sei ein „Versehen“ gewesen, sie habe nicht daran gedacht, mich einzuladen. Die CDU-Verantwortlichen leiden in Sachen Kirner Krankenhaus anscheinend unter dauerhafter Vergesslichkeit oder Scheinheiligkeit – beides wäre schlimm. Ich fordere die CDU auf, dafür zu sorgen, dass diese parteipolitischen Spiele aufhören. Die Zukunft de Kirner Krankenhauses ist viel zu ernst, um sie immer wieder vor den eigenen politischen Karren zu spannen.“

Scheinbar herrscht zwischen unseren beiden politischen Vertretern in Berlin Redebedarf. Nicht nur in dieser Angelegenheit Lezius oder Weingarten? Oder beide zusammen? Wer von den beiden hat denn nun die 20 000 Euro für die Sanierung der Klosterkirche Mariä Himmelfahrt in Paffen-Schwabenheim losgeeist? Beide beanspruchen das Lob für sich. Politiker-Geplänkel um die beste Position und Vorreiterrolle braucht es nicht im Bestreben das Kirner Krankenhaus dauerhaft zu erhalten. In dieser Angelegenheit wäre parteiübergreifender Zusammenhalt gewiss zielführender.    

Satirischer Wochenrückblick

Über Krankenhaus Kirn, Kirner Autokino, Fake-News, Online-Kaufhaus, Spender Lezius und Weingarten….

„Hauptsache mal wieder drüber geschwätzt!“ –  So oder so ähnlich lässt sich die Telefonkonferenz der Bürgerinitiative Kirn mit hochrangigen CDU-Vertretern unter der Woche wohl am ehesten charakterisieren. Beim Video-Gedankenaustausch ist unter dem Strich nichts herausgekommen. Nix greifbares zumindest. Corona drängt auch die Existenzfrage des Krankenhauses am Rande der Stadt in den Hintergrund. Wird Zeit, dass das Thema wieder mehr in den Fokus gerückt wird. Lassen wir es müllern. Und die BI-Antreiber stehen schon wieder in den Startlöchern, um wie einst Don Quichotte ihren Feldzug gegen die Windmühlen der verschiedenen Politik-Verantwortlichen sowie Verwaltungen zu führen. Und wie! Nächste Woche drängen die Flick-Preisträger auf einen nächsten Termin mit dem RLP-Gesundheitsministerium für ein drittes Zukunftsgespräch. Und auch Christian Baldauf (CDU) soll wieder mit ins Boot genommen werden für ein zweites Sondierungsgespräch. Und für beide Gespräche muss die Kassenärztliche Vereinigung mit an den Tisch. Nicht zu vergessen die Diakonie. Große Gesprächsrunden werfen also ihre Schatten voraus. Mögen sie zeitnah stattfinden und gut für das Kirner Land enden. mehr

Romatisches Gartenfest wäre am Wochenende gewesen!

Es wäre soooo schön gewesen. „Ein Romantisches Gartenfest in einem passenden Ambiente“ – das sollte es auch an diesem Wochenende sein. Bekanntlich wird ja nichts draus. Abgesagt wegen Corona. Nur schade, denn das Fest hat was Einzigartiges. Beim Blick aus dem Fenster, muss man sich allerdings nicht allzu lange Grämen. Es regnet leise vor sich hin. Die Wetterkarte erinnert dann doch stark an das Vorjahr. Da fiel der Samstag buchstäblich ins Wasser. Dafür war der Sonntag umso sommerlicher. Morgen hingegen soll es wechselhaft bleiben. Es wären nicht unbedingt super Aussichten für das mit Abstand größte Kirner-Land-Picknick unter freiem Himmel gewesen. Hoffen wir alle gemeinsam auf das nächste Jahr. Rein wirtschaftlich reißt der Ausfall sicherlich ein Loch in die Kasse der Verbandsgemeinde. Die Einnahmen wurden bisher immer als Spielgeld für Sonderausgaben verbucht. Dass diese eins zu eins in Erhalt und Aufwertung der altehrwürdigen Gemäuer fließen, gleicht irgendwie einem Mythos. Belegt ist das nicht. Wer daran glaubt, der glaubt auch daran, dass das Schloss noch heute von Grafen bewohnt und Rittern bewacht wird. Nicht zu vergessen die Schlossgespenster, die in den Nächten mit Ketten rasseln und ihr Unwesen treiben.

Lokales leidet extrem unter Corona!

Unsere Lokalzeitung leidet auch unter Corona-Einfluss. Massiv, wenn man die Seiten so durchblättert. Warum? Es steht kaum noch was drin. Als Leser ist man jedenfalls schnell durch mit dem Lokalteil. Infos für die Dauer von nicht mal einer Tasse Kaffee, ist dünn. Kein Wunder, es passiert ja auch so gar nichts, worüber es sich zu berichten lohnt. Das Virus überlagert offenbar alles. Das öffentliche Leben steht nahezu still. Themen sind daher Mangelware. Diesbezüglich ist Phantasie gefragt. Und die ist offenbar nicht ausreichend vorhanden. Gut, dass weitere Lockerungen für nächste Woche beschlossen sind. Dann dürften es die Zeitungsmenschen wieder leichter haben das Blatt niveauvoll zu füllen. Täglich nur eine halbe Seite Kirner Land ist definitiv zu wenig, um ein Abo oder den Gang zum Kiosk zu rechtfertigen. Passiert halt so gar nix! Selbst die CDU-Baumpflanzaktion erlebt gerade ihr abruptes Ende. Hallo, ist doch noch Platz auf der Kirner Wiese. Nachahmer werden gesucht. Und wenn in dieser momentan lahmenden Welt dann noch Übungen, Baustellen, Brände oder Unfälle wegbrechen, dann schaut es noch düsterer aus mit der Vielfalt. Keine Frage, Print-Medien erleben momentan ihr Virus-Waterloo. Hoffen wir mal alle auf bessere Zeiten.

Nachgefragt: Was tut sich in Sachen ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale?

Ein Erinnermich an MdL Markus Stein (SPD). Am 15. Februar, also vor fast drei Monaten, fragte MdL Markus Stein (SPD) schriftlich bei der Kassenärztlichen Vereinigung bezüglich Schließung der Kirner Bereitschaftsdienstzentrale nach. Lang, lang ist es her! Im Brandbrief beigelegt war auch ein regelrechter Fragenkatalog zur aktuellen Situation. Für die Initiative gab es seinerzeit sehr viel Lob vom Blog! Da der Brief lange vor der Corona-Krise bei den Mainzer Bürokraten aufschlug, hätte der längst beantwortet sein müssen. Zumindest sollte man das annehmen. Bisher scheint keine Antwort eingegangen zu sein. Zumindest sind keine an die Öffentlichkeit gelangt. Hat die KV sich Ihnen gegenüber erklärt? Wenn ja, wann können wir mit Infos rechnen? Wenn nein, warum lassen Sie sich derart im Nasenring durch die Manege führen? Daher nochmals die Nachfrage zu einem Thema, das vielen unter den Nägeln brennt und deren Dringlichkeit keiner zweifelt. „Lieber Markus Stein, haben Sie eine Antwort erhalten?“ mehr

Stadtentwicklung in der Corona-Krise: Wunschtraum Parkhaus droht endgültig zu platzen!

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie lassen sich auch an Bauvorhaben im Lande ablesen. Vieles ruht. Auch im Kirner Land. Beispiel gefällig: Noch vor dem Virus war die Parkhaus-Angelegenheit das Dauerthema schlechthin. Befürworter und Gegner lagen zwischenzeitlich regelrecht im Clinch. In den öffentlichen Netzwerken wurde zum Teil heftig über das Für und Wider debattiert. Ruhig ist es geworden um das Projekt, um nicht zu sagen Mucksmäuschenstill. Wie abgerissen, auch die Thematisierung der Parkplatznot in der Tageszeitung. Als ob es in Kirn niemals Parkplatzsorgen gegeben hätte. Womöglich ist das auch so. Waren die ständigen Beschwerden derer, die eigenen Angaben zufolge im Stadtgebiet niemals einen Parkplatz ergattern können, jammern auf hohem Niveau? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Allgemein nachgehakt, wie ist der Stand der Dinge? Gibt es tief in den Köpfen der Parkhaus-Anhänger noch Bestrebungen in die Richtung Neubau? Das Parkhaus ist in erster Linie ja das Baby der SPD. Hat die Partei das Projekt noch auf dem Zettel? Kaum vorstellbar! Selbst wenn der Wunsch nach wie vor vorhanden sein sollte, dürfte der Traum jetzt endgültig ausgeträumt sein. Warum? Kirn wird die finanziellen Folgen der Corona-Krise mit Wucht treffen. Das Mittelzentrum wird jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Angesichts der zu erwartenden Einbußen, scheint jetzt überhaupt fraglich, ob man die Parkfläche oder anders formuliert löchrige Schotterpiste ordentlich wird herrichten und befestigen können. Diesbezüglich ist mehr Eile geboten denn je. Denn Zuschüsse werden zukünftig sicherlich nicht mehr so schnell fließen wie es vor Covid-19 noch der Fall war. Von daher, begrabt das Projekt Parkhaus und zurrt das dezentrale Parksystem mit allen Eckdaten flugs fest. Am besten sofort! Nicht, dass Mainz den Geldhahn zudreht.

Wer hat den ungepflegtesten Internetauftritt?

Webseiten sind heutzutage mehr als ein optionales Beiwerk auch und insbesondere für Parteien. Merke, über das Internet sind die weltweit und 24 Stunden täglich abrufbar, wodurch Informationen ruckzuck auf den Bildschirm aufpoppen. Besonders für den ersten Kontakt mit potenziellen Wählern ist diese digitale Visitenkarte extrem wichtig. Die Webseite also einmal erstellen und fertig? Wenn man schludrig mit der Plattform umgeht, dann ja. Für ein negatives Beispiel einer stets inaktuellen Internetseite steht die SPD Kirn schon seit Ewigkeiten Pate. Manche Inhalte sind nicht nur veraltet, sondern in der Botschaft peinlich. Warum gibt man sich nur den unwürdigen Pflegezustand? Durch Zufall hat der Blog die Seite angeklickt. Seit Ewigkeiten mal wieder. Wie will man so beim Wähler punkten, geschweige denn in der Breite ernstgenommen werden? Die Beigeordneten im Kirner Stadtrat heißen nach wie vor Peter-Wilhelm Dröscher und Peter Christmann. Noch Fragen? Die Herren sind schon ein Jahr lang in diesen Funktionen politische Geschichte. Und auch die Liste der Stadtratsmitglieder ist noch nicht aktualisiert worden. Da sind noch immer politische Ruheständler am Ruder. Ist ja auch erst ein Jahr her seit der letzten Kommunalwahl. Jetzt kommt mal aus dem Quark! Es kann doch nicht so schwer sein, diese wenigen Seiten ordentlich zu pflegen, oder? Wenn Ihr das nicht auf die Reihe bekommt, dann holt Euch Hilfe. Der Blog weiß wie es geht. Der kann sich kümmern. Kurze Mail mit den Zugangsdaten – passt! Alternativ legt die Seiten still. Besser keine Internetseite, als eine derart ungepflegte.

Realsatire: CDU-Köche Julia Klöckner und Bettina Dickes verderben den Brei!

Man kann es in dürren Worten sagen: Das beste Menü des Wochenendes kam aus der Show-Küche des Luxus-Ressorts BollAnts – SPA im Park – voll lecker. Zumindest dürfte es denen gemundet haben, die unserer Landrätin und dem Sternekoch über Livestream am Kochlöffel klebten. Inwieweit das „Dickes-Kochstudio“ überhaupt zum Mitkochen animieren konnte, sei mal dahingestellt. Sicherlich waren nicht so viele dabei wie erhofft. Es mögen am Ende 20 gewesen sein, die sich zu Hause die Schürze umbanden. Mehr gibt die Einschaltquote einfach nicht her. Eingeladen hatte Dickes unter dem Motto „zusammenkochen, zusammenhalten – gemeinsam gegen einsam“. Setzen sechs, unter diesem Aspekt wurde am Thema vorbei gekocht! Erreicht wurde, wenn überhaupt, nur das nahe Umfeld der Hauptdarsteller sowie die Gewinner der Einkauskörbe. Eben diejenigen, die sich Haus oder Parteibuch aus verpflichtet fühlen. Kritik und Spott an dem untauglichen Versuch hatte der Blog schon im Vorfeld reichlich abgeladen. mehr

Das Wort zum Sonntag

Man kann es in dürren Worten sagen: Das beste Menü des Wochenendes kommt aus der Show-Küche des Luxus-Ressorts BollAnts – SPA im Park – voll lecker. Zumindest dürfte es denen gemundet haben, die unserer Landrätin und dem Sternekoch über Livestream am Kochlöffel klebten. Das war schwer genug. Es ging alles viel zu schnell. Inwieweit das „Dickes-Kochstudio“ überhaupt zum Mitkochen animierte, sei mal dahingestellt. Da wurde kulinarisch nicht gekleckert, vielmehr geklotzt. Eingeladen wurde unter dem Motto „zusammenkochen, zusammenhalten – gemeinsam gegen einsam“. Setzen sechs, unter diesem Aspekt wurde das Thema verfehlt! Zusammenhalt geht anders.

Selbstinszenierung, Show-Veranstaltung, Wahlwerbung – um im Nachgang nur einige Schlagworte zu nennen. Nicht zu vergessen, die massive Werbetrommel für Hotel und Küche. Andere mögen das anders sehen, aber wenn man GEMEINSAM ins Schaufenster stellt, sollte keiner ausgenommen sein, schon gar nicht über den Geldbeutel. Sei’s drum, das „Show-Cooking ist Geschichte, die Küche wahrscheinlich jetzt wieder kalt und gewienert. Was ist geblieben von der Veranstaltung? Im Schnitt so um die 60 Follower. Magere Quote, um nicht zu folgern unterirdisch! Der Blog hat sich immer mal wieder ein paar Live-Minuten gegeben. Sehr holpriger und kaum nachkochbarer Verlauf. Hopplahopp im Schweinsgalopp! Nein, der Brüller war das fürwahr nicht. So viel Aufwand für so wenig Resonanz. Wohlwollend formuliert war es ein netter Versuch. Bedeutet, dass ein Vorschlag oder eine Aktion total ungeeignet oder unpassend war und deshalb nichts bringt. Kurzum, die Botschaft ist misslungen. Mund abputzen, wenigstens scheint es geschmeckt zu haben.

Was anders tun? Alternativ hätte der es als ehrlicher und eher am Puls der Zeit gefunden, wenn der Sternekoch aus recht wenig ein Menü in drei Gängen zusammengestellt hätte. Etwa mit Lebensmitteln von der Tafel.  Aus dem „bescheidenen“ Sortiment was kochen und den Menschen damit zeigen, was man für leckere Gerichte fernab von erlesenen Zutaten auf den Teller zaubern kann. Für kleines Geld halt. Nicht in einer werbewirksamen Show-Küche zubereitet, vielmehr aus einer Schul- oder Einrichtungsküche in die heimischen vier Wände transportiert. Eine Spur bescheidener, allerdings nicht weniger lecker. mehr

Satirischer Wochenrückblick

Über Autokino, Bäumchen und Politiker, Online-Handel, Dickes-Kochstudio…

„Komm wir gehen ins Autokino“ – da hatte der Blog unter der Woche doch ein richtiges Gespür entwickelt. Kaum ging der Aufruf online, schon wiesen die ersten Kommentare auf die Absicht einer nahen Umsetzung hin. Infrage kommende Personen- und Organisationen haben das Thema schon auf ihrem Schirm. Müssen sie auch, denn Autokinos sind derzeit der Renner schlechthin. Wer zu spät kommt, für den wird es schwer werden entsprechende Leinwände zu organisieren. Und die braucht es in XXXL-Format, um ein Kinoerlebnis ins Fahrzeuginnere zu transportieren. Und das wird kommen. Die Menschen sind angefixt. Aber sowas von! Die warten nur darauf, dass es endlich losgeht. Wenn dann noch die richtigen Blog-Buster durch die Windschutzscheibe flimmern, dann dürfte das Verkehrschaos schon bei der Zufahrt vorprogrammiert sein. Der Blog wünscht sich als Einstiegsfilm „Der mit dem Wolf tanzt“ oder „Spiel mir das Lied vom Tod“. Alternativ eine Komödie. Und wo Filme funktionieren gehen auch Comedy-Abende oder speziell ein Programm für Kinder. Wenn der Auto-Parcours mal steht, gell?  mehr

Live-Cooking mit Landrätin!

Eine „Küchenschlacht“ aus der Rubrik gut gedacht schlecht gemacht: „Willkommen im Dickes-Kochstudio“! Unsere Landrätin lädt uns alle am Samstag zum medialen kochen ein. Unter dem Motto „zusammenkochen, zusammenhalten – gemeinsam gegen einsam“ will unsere „Kreis-Mutti“, stellvertretend für die Gemeinschaft, am Herd stehen. Nicht alleine, sondern mit einem echten Profi an ihrer Seite. WOW, angeleitet wird die ergiebig beworbene Koch-Livestream-Aktion zum Mitmachen – die in erster Linie als kleines Dankeschön für große Disziplin der Menschen im Umgang mit den Corona-Regeln verstanden werden soll – von dem Bad Sobernheimer Sternekoch Philipp Helzle. Keine Frage, angenehmer und sicher gerne mitgenommener Werbeeffekt für das Haus BollAnts Spa im Park, für das sie schon in den filmischen Einspielern das Logo werbewirksam in die Kamera hielt – geschenkt! mehr

Tanz in den Mai ist ausgefallen

„Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus…“ – Heute ist der erste Mai. Normalerweise hätten wir in die Nacht getanzt beziehungsweise uns um das große Hexenfeuer versammelt. Auch in Hochstetten-Dhaun. Pustekuchen! Nix wars mit der Feier unter freiem Himmel. Das Coronavirus trägt Schuld daran, dass derzeit alle Feste ausfallen müssen. Vielleicht gar nicht sooo tragisch – hat ja nur geregnet. Das Hexenfeuer gilt als Brauchtum und wird in weiten Teilen Deutschlands gefeiert. Dazu wird immer am 30. April ein Feuer entfacht, mit dem man „die bösen Geister“ vertreiben will. Dies wird meist bis spät in die Nacht gefeiert. So auch hier am Sportlerheim. Der dort aufgetürmte Holzstapel blieb in diesem Jahr allerdings unberührt. Kein weit sichtbarer Feuerschein war hier und anderswo zu entdecken. Keine feiernde Menschenmenge und kein kühles Bierchen im Fackelschein. Schade! Trösten wir uns. Nächste Gelegenheit 30. April 2021.

Komm wir gehen ins Kirner Autokino!!!

„Komm wir gehen ins Kino“ – der altbekannte Werbe-Slogan lässt sich auch eins zu eins auf ein Auto-Kino übertragen. Autokinos erleben derzeit gerade einen regelrechten Boom. Irgendwie logisch und folgerichtig, weil der normale Gang in die Lichtspielhäuser Dank Corona bis auf weiteres nicht möglich ist. Bad Kreuznach plant ein entsprechendes Angebot auf der Pfingstwiese. Was die Kurstadt kann, kann die Lederstadt schon lange. Oder etwa nicht? Gemäß dem Vorbild, wie wäre es mit einem Autokino auf der Kyrau? Das Gelände wäre groß genug und von der Anbindung her betrachtet nahezu ideal. Autokino in Kirn – passt. Warum nicht? Müsste sich jetzt nur noch jemand finden, der die Hardware auf die Beine stellt. Wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg. Vielleicht wäre die Organisation ja etwas für die Volkshochschule im Zusammenspiel mit „Kirn aktiv“, Stadt- und Verbandsgemeinde? Die VHS organisiert ja auch immer Kinotage im Gesellschaftshaus. Die haben Erfahrung darin. Angesichts der momentanen Krise, sollten sich leicht Sponsoren finden, die eine solche Idee finanziell unterstützen. Laienhaft geurteilt, braucht es nur eine große LED-Wand und Markierungen. Und es braucht Filme, die ankommen. Zugegeben, auf Popcorn werden die Besucher verzichten müssen. Aber dafür ist ein ganz besonderes Kino-Erlebnis garantiert. Der Blog wäre jedenfalls begeistert. mehr

Kreisweiter Online-Handel nicht der Weisheit letzter Schluss!

Um eines direkt klar zustellen: Es ist nicht verboten, dass ein Wirtschaftsförderer Ideen sprudeln lässt, um dem arg gebeutelten Handel in Corona-Krisen-Zeiten satte Gewinne in Aussicht zu stellen. Im Gegenteil: Es gehört zu seinem Job. Er favorisiert ein gemeinsames Netzwerk zur nachhaltigen Stärkung beim Online-Handel. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ – Andreas Steeg setzt auf eine kreisweite Variante. Sehenden Auges ins Verderben – hält der Blog dem Vorschlag entgegen. Warum nicht ein Internetkaufhaus für die Region Nahe? – fragte der Öffentliche Anzeiger in seiner Titelzeile. Kurze Antwort: Weil eine solche Plattform weder rentabel, noch praktikabel zu betreiben ist! Eine Einschätzung, heruntergebrochen auf das Kirner Land:

Onlinegeschäft und Kirner Einzelhandel – wächst da was zusammen was zusammen gehört? Die Vorteile des lokalen Handels mit den Vorzügen des Online Shoppings in einem gemeinsamen Rahmen zu verbinden – kann das gelingen? Sozusagen ein gebündeltes Nahe-Kaufhaus im Netz als Stärkungsmittel im Zeichen des Virus? Die Wirtschaftsförderer unter dem Dach des Landkreises meinen „Ja“, der Blog hingegen meint „Nein“. Der ist als Mahner- und Warner aktiv. Mal wieder! Warum? Nun, ein solcher Marktplatz lässt sich nicht mal soeben aus dem Boden stampfen. Dafür braucht es Zeit, Geld, ein tragfähiges Konzept, Mitstreiter und vor allem Betreuung. Wer soll das in Vollzeit leisten? Und wer zahlt die Chose? Der Vorschlag von Andreas Steeg ist in der Corona-Krise für eine Stärkung sicherlich gut gemeint, aber bei weitem nicht zu Ende gedacht. Aufwachen, genug geträumt. Ein bisschen wäre es so, wie als Nichtschwimmer ins kalte Wasser zu springen. Eiskaltes wohlgemerkt. Realistisch betrachtet, ist unter diesen Umständen der Untergang vorprogrammiert. mehr

Steinschlange in Hochstädten!

Grün mit peppigen Motiven, in sattem Blau oder fröhlichem Gelb liegen sie hintereinander. Stein an Stein reiht sich am Rand des Mehrgenerationenplatzes in Hochstädten aneinander. Und was mit einem Einzelnen begann, hat nun bereits Formen angenommen. Die Steinschlange wächst zusehends. Die Kinder haben sich was einfallen lassen. Ein Hype zur rechten Zeit. Im übertragenen Sinne werden Kinder vernetzt, ohne dabei Kontaktbeschränkungen zu verletzen. Tagtäglich kommen einzelne Exemplare hinzu. Die Aktion in Corona-Zeiten ist simpel: Jeder, der mitmachen möchte, kann einen Stein mit wasserfester Farbe bemalen und ihn an die bereits vorhandenen setzen. So soll nach und nach eine immer längere Schlange entstehen. Mal schauen wie lange die noch werden wird. Und vielleicht findet die Idee auch noch Nachahmer. Platz für weitere Steine ist noch reichlich vorhanden. Nur Mut!

Endlich ist es soweit! Möge die Dammertüchtigung beginnen!

Jetzt geht’s los!!! Ein deutliches Indiz dafür, dass eine Baumaßnahme unmittelbar bevorsteht, ist die Einrichtung eines Maschinen- und Containerlagers. Ein solches Depot wird gerade auf der grünen Wiese vor der Hellberghalle eingerichtet. Genauer gesagt auf dem Bolzplatz. Egal, die Kinder müssen hier ja nicht unbedingt kicken. In Zeiten von Corona schon gar nicht. Und überhaupt, die können sich ja auf dem Spielplatz am Kindergarten austoben. KLEINER SCHERZ! Keine Frage, der Platz war sicher alternativlos! Sei’s drum, es geht jetzt also wirklich los mit der Hochwasserschutzmaßnahme. Kaum einer hatte die Umsetzung noch für möglich gehalten. Die ist im Uferbereich der Nahe seit vielen Jahren schon Dauerthema. Wie diese in die Landschaft installiert und funktionieren sollen, erklärten Vertreter der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD) schon 2013 im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Haus „Horbach“ in Hochstädten. Das Planfeststellungsverfahren sollte noch im gleichen Jahr eingeleitet werden. Mit der Umsetzung sollte 2014 begonnen werden. Das ist jetzt sieben Jahre her. Was wird gemacht? Beginnend an der Nahebrücke der Bundesstraße 41 flussabwärts bis zur Nahebrücke Hochstädten sollen die Deiche rechts und links erneuert beziehungsweise unterbrochen oder verlegt werden. Ursächlich für die Ertüchtigung des Hochwasserschutzes unter Berücksichtigung von Umweltschutzvorgaben sind zwei wesentliche Aspekte: Die bereits bestehenden Deiche beiderseits der Nahe sind zum einen zu niedrig und zum anderen sanierungsbedürftig. Der bestehende Deich zwischen dem Ortsteil Hochstädten und den Sportanlagen schützt derzeit die dahinterliegenden Acker- und Wiesenflächen. Aus wasserwirtschaftlicher Sicht besteht dafür jedoch kein Bedarf mehr. Der Teilabschnitt an der Naheschleife wird daher zurückgebaut und renaturisiert. Die Nahe erfährt dort auf 420 Meter Länge einen zusätzlichen Seitenarm, der durch eine kleine Insel vom Nahe-Bett getrennt werden soll. Die Fläche bietet reichlich Raum für Gestaltung, etwa für ein Naherholungsgebiet. Durch den Wegfall des Deiches ist es erforderlich, Hochstädten und die Sportanlagen durch zwei neue Querdeiche zu schützen. Im Zuge dieser Maßnahme wird sichergestellt, dass der Wiesbach als Zufluss zur Nahe auch bei auftretendem Hochwasser keine Gefahr mehr durch Rückfluss darstellen kann.

Das Wort zum Sonntag

Symbolisch die Bedeutung des Baumes und des Waldes unterstrichen – an sich ein guter Gedanke! In Zeiten von Stürmen, Borkenkäfer, Trockenheit und Waldsterben hat unsere Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) auf den schlechten Zustand des Waldes hingewiesen. Sicherlich gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht! In Zeiten von Corona hätte sie sich das Presse-Brimborium nämlich sparen können. Politiker-Kollegen ausladen, Bürgermeister erst gar nicht einladen, aber sich als Alleindarstellerin ins mediale Schaufenster stellen, hat ein Geschmäckle. Hat die gute Julia doch gar nicht notwendig. Angesichts des Drumherum, trat der Sinn dieser Baumpflanz-Aktion irgendwie völlig in den Hintergrund. Schon im Vorfeld, weil sich SPD-Mann Joe Weingarten zornig über seinen Rausschmiss äußerte. Für seine kritischen Worte bekam er viel Zuspruch. Unter dem Strich wurde es in dieser Art und Weise zu einer werbewirksamen „One-Women-Show“, zu dem der Tag des Deutschen Baumes missbraucht worden ist. Möge die Ulme trotzdem wachsen und gedeihen. Übrigens, auf der grünen Wiese war reichlich Platz, um Sicherheitsabstände im XXXL-Format garantieren zu können. Hauptsache der SWR war vertreten. Erst ein wenig mit Vertretern von lokalen Umweltschutzverbänden buddeln, dann Bäumchen rein ins Loch, ordentlich wässern – fertig. Zu guter Letzt noch schnell ein Interview für das Fernseh-Volk. 11 Uhr und die Frisur sitzt in Kirn! Schöne Bilder halt.  

Satirischer Wochenrückblick!

Über alles Möller oder was, Baumpflanzaktion von Julia Klöckner, Brauerei-Philosophie, Blaue Brauerei, Schwimmbad-Aussichten, Maskenpflicht

„Alles Möller oder was“? – Was wurde unter der Woche nicht alles gerätselt. Wer ist denn nun der ominöse Unbekannte, der sich bereiterklärte, für den Posten des Zweiten Beigeordneten zu kandidieren. Offiziell wurde zwar (noch) kein Name genannt, aber die Mehrheit ist sich darüber einig, dass es sich bei dem mutmaßlichen überparteilichen Heilsbringer nur um den EX-SIMONIANER Dirk Möller handeln kann. Ist das so? Nun, der entspricht so ziemlich als einziger Kandidat dem in der Zeitung abgebildeten Anforderungsprofil. Das war ja schon ziemlich konkret formuliert. Warum in Gottes Namen macht man um diese Personalie nur ein solches Geheimnis? Warum nur war man nicht der Lage, Ross und Reiter im gleichen Atemzug zu benennen. Beschädigt weder Person, noch Ansehen. Im übertragenen Sinne „nur Gucken, aber nicht anfassen“, geht gar nicht. Schade, der Kandidat ist augenscheinlich bei der Mehrheit des Stadtrates in Vorgesprächen durchgefallen. Wieso, weshalb, warum – darüber herrscht Stillschweigen. Stattdessen schickt die SPD einen eigenen Kandidaten ins Rennen, der wahrscheinlich von der CDU mitgetragen wird. Keine Überraschung! Eine Hand wäscht eben die andere, im Leben und vor allem in der Politik. Da kann der Möller noch so sehr von der Seitenlinie mit den Hufen scharren, ohne Mehrheit hat er keine Aussicht auf die „Regierungsbank“ eingewechselt zu werden. Wer hat‘s verbockt? Die SPD! Die lässt den Joker trotz Erfolgsgarantie auf der Bank versauern. Dabei hätte der bestimmt gestochen, oder besser, er hätte es möllern lassen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, hätten sich seine Ratschläge und sein Fachwissen bestimmt als hilfreich erwiesen. Politik aus einem anderen Blickwinkel heraus betrachten – passt! Bleibt zu hoffen, dass er sein ohne Zweifel vorhandenes Knowhow aus einer anderen Position heraus zur Verfügung stellen wird. Eher unwahrscheinlich. Größen der Marke Möller bieten sich nur einmal an und dann nie wieder. mehr

Wahrzeichen der Brauerei in ein tiefes blau getaucht!

Es war so etwas wie ein symbolischer Akt, was sich am gestrigen Abend in der Brauerei abspielte. Am Tag des Deutschen Bieres wurden die Brauerei-Gebäude samt Schornstein in ein tiefes blau getaucht. Ein Lichtspektakel in den Farben der Brauerei inmitten der Corona-Krise – passt! Blau ist die kühlste, reinste und tiefste Farbe und steht für das Unbewusste, für seelische Tiefe und innere Stille. Blau ist die Farbe der Treue. Und treu sind die Menschen im Kirner Land. Treu stehen sie an der Seite ihrer Brauerei in Krisen-Zeiten! Statt Feierlaune nahe am Tresen, gemeinsames innehalten, untermalt mit Musik aus der Ferne. Die Botschaft des Zusammenhaltes in einer wirtschaftlich schwierigen Phase wurde im Nu im Netz verbreitet. Besser kann man gelebte Solidarität und Gemeinschaft nicht demonstrieren. Eindrucksvoll! Durchhalten Brauerei, es kommen auch wieder bessere Zeiten. Kirn ohne Kirner Bier, wäre wie Idar-Oberstein ohne Schmuck oder Ravensburg ohne Spiele. Von daher, Blick nach vorne richten und kämpfen.

Tag des deutschen Bieres

Hunderte prosten sich im leichten Bieranzug zu, genießen die Biersorten der Kirner Privatbrauerei im Schatten des Schornsteines. Die Zapfhähne stehen nicht still, die Laune erreicht den Siedepunkt, Musik schallt durch die Luft und ebenso wird diese erfüllt vom verführerischen Grillfleisch-Duft – so oder so ähnlich läuft das Brauerei-Familienfest anlässlich des Feiertages, „Tag des Deutschen Bieres“, Jahr für Jahr ab. Doch in diesem Jahr herrscht Funkstille und gähnende Leere im Kirner Brauereihof. TOTENSTILLE! Das Coronavirus trägt Schuld daran, dass die ultimative Bierverkostung heute ausfallen muss. Was für ein Desaster. Doch hadern hilft ja nix, denn „Lebbe geht weiter“. Der geniale Spruch eines Fußball-Philosophen ist derzeit auf so viele Bereiche sowie Veranstaltungen und Feste übertragbar. mehr

Und was kommt jetzt? Gemäß dem Slogan „Der Krise zum Trotz“ greift die Privatbrauerei im Mai in die eigene Rezeptschublade. Die Sommeraktion bringt ab dem 4. Mai zwei neue Biere in den Handel. Es handelt sich um ein urtypisch gebrautes helles Sommerbier sowie einen naturtrüben frischen Radler. Also worauf noch warten liebe Bierfreunde, die Bierbrauer erfreuen uns mit neuen Spezialitäten – da ist Trinkgenuss garantiert!  

Wer ist der unbekannte Beigeordneten-Bewerber? Ist es der ehemalige SIMONA-Vorstand Dirk Möller?

WOW, die Gerüchteküche brodelt, und doch sagt jeder was anderes! Aktuell liefert der Blog mal wieder eine Runde geballte Spekulation. Die im Wochenrückblick verpackte Denkaufgabe für das Wochenende wurde rege genutzt. Die SPD schlägt Michael Kloos für die Wahl des Zweiten Beigeordneten der Stadt Kirn vor. Die Wahl wird bekanntlich notwendig, weil Peter Schwebel sein Amt zur Verfügung stellt. Im Zeitungsbericht heißt es weiter, dass offenbar ein zweiter Bewerber seine Bereitschaft signalisierte. Der Name wurde nicht genannt. Aber warum? Gemäß abgedruckten „Lebenslauf“, handele es sich um einen überparteilichen Mann, der hochqualifiziert daherkommt, über weitreichende wirtschaftliche Referenzen verfügt und zudem als stark vernetzt gilt. Klingt ganz nach einem Lottogewinn! Den Blog erreichte in den zurückliegenden Tagen einige Zuschriften von Menschen, die den EX-SIMONIANER Dirk Möller als den unbekannten Bewerber ausgemacht haben wollen. Zum einen, weil die Beschreibung auf ihn passe und zum anderen, weil es ihnen von mutmaßlichen „Insidern“ hinter vorgehaltener Hand bestätigt worden sei. Ist Dirk Möller der überparteiliche Kandidat? Kann man doch offen kommunizieren, oder nicht? Einer, den der Stadtrat in Vorgesprächen mehrheitlich ablehnte? Und wenn ja, warum? Übrigens, das Bauchgefühl des Blog tendierte ebenso in diese Richtung. Wer anderes in Kirn, kann das im Artikel angedeutete Anforderungsprofil auf sich vereinen? Von daher lehnt der Blog sich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster, wenn er in Möller jenen Kandidaten benennt, der seine Bereitschaft zur Unterstützung signalisierte. Letztlich, um im Ruhestand seiner Stadt mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Seine Fachkenntnis ist weitreichend bekannt. Warum seine Bewerbung in den üblichen Wahl-Vorgesprächen nicht mehrheitsfähig war, scheint auf den ersten Blick unerklärlich zu sein. Von einer gewissen Entfernung her beurteilt, klingt es ganz nach einem Angebot, dass man nicht ablehnen kann. Finde den Fehler?

Alle Angaben ohne Gewähr… 

Kirner Freibad in Corona-Sorge? Fällt die Saison aus?

Im Kirner Freibad dürfte zurzeit kräftig gearbeitet werden. Schließlich steht die Saison vor der Tür. Kurzum, alle bereiten sich auf die kommende Badesaison vor. Aber niemand weiß jetzt so ganz genau, Stand Mitte April, ob und wann das Spaßbad öffnen darf. Könnte die Saison gar ganz ausgesetzt werden? Von der Hand zu weisen ist das nicht. An manchen Badetagen herrscht Volksfeststimmung. Und Volksfeste, das wissen wir jetzt, sind bis Ende August verboten. Keine Frage, es herrscht (noch) große Ungewissheit. Wird es in diesem Sommer ungetrübten Badespaß dicht an dicht in den Becken sowie Handtuch an Handtuch auf der Liegewiese geben? Wohl kaum! Gemäß Aussagen von VG-Bürgermeister Thomas Jung, sollen die Vorbereitungen auf die Schwimmbadsaison weiterlaufen. Optimismus pur – passt. Bestenfalls, so Jung, soll das Planschen im Wasser für den einen oder anderen als Urlaubsersatz dienen. mehr

Satirischer Wochenrückblick 18. April

Über Kerbe-Frust, Beigeordneten-Wahl, Schloss-Geflüster, Kirner Bier…

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu – der „satirische“ Wochenrückblick auf dem Blog www.Hochstetten-Dhaun.info. Nicht alle finden Gefallen an dem etwas anderen Geschreibsel, inklusiven überspitzten Seitenhieben. Merke, alles nur Satire, wenn auch nicht immer auf den Punkt gebracht. Am ersten Wochenende nach einer verordneten Volksfest-Flaute dreht sich natürlich vieles um die Folgen. Nun ist es also raus. Bis Ende August dürfen keine massenmobilisierenden Highlights gefeiert werden. SCHADE! Besonders hart treffen wird das alle diejenigen, die direkt oder indirekt mit Veranstaltungen ihren Lebensunterhalt verdienen. Da ist guter Rat teuer. Exemplarisch vertiefen wir das mal am Beispiel Kirner Kerb. Erstmals hätte der neu gewählte Bürgermeister Frank Ensminger den Fassbier-Anstich übernommen. Was hat der Kerle nicht schon im Brauerei-Keller geübt, um zielsicher rüberzukommen. Vergebene Liebesmüh. Er wird es verkraften. Verkraften werden es auch die Handballer, die mit ihrem Weinstand stets für Furore und volle Abteilungs-Kassen sorgten. Schwerer dürfte diese und andere gleichgelagerter Absagen Marktwirt Frank Weikert treffen. Er verdient mit solchen Engagements schließlich seinen Lebensunterhalt. Die Situation ist zudem bitter für alle Schausteller und fahrende Händler. Kann man auch etwas Positives aus der Absage ziehen? Nun, Stadt und Brauerei sparen sich die Ausgaben für Organisation, Musik und den kommunalen Frühschoppen. Vorerst, denn man kann ja noch nicht abschätzen, inwieweit nicht mehr Geld in die Kerb 2021 gepumpt werden muss, um diese wieder anzukurbeln. Egal wie es kommen mag, es sind bescheidene Aussichten. mehr

Unendliche Geschichte Dhauner Schloss

„Heute haben wir ein Brainstorming zur Weiterentwicklung von Schloss Dhaun gemacht.“ Landrätin Bettina Dickes hat diesen Satz gepostet. Zur Erklärung: Brainstorming ist die Abkürzung für „using the brain to storm a problem“, was im Deutschen so viel heißt wie „das Gehirn dazu verwenden ein Problem zu stürmen“. Es ist also eine Methode Ideen von mehreren Menschen zusammenzutragen.“ Konkret haben die Beteiligten darüber geplaudert, wie man das Schloss für den Tourismus effektiver bewerben oder für Besucher attraktiver gestalten kann. Was bei der Plauderstunde herauskam, darüber informierte die Gemeinschaft der „Schloss-Förderer“ ausführlich in der Zeitung. Neben dem üblichen Hinweisen auf den Pavillon – der plötzlich auf der Kippe zu stehen scheint – und dem noch immer nicht wirklich sichtbaren Lanz-Engagement, wurden wohl auch die laufenden Kosten und der Schlosspark thematisiert. Apropos Investitionen. Das war doch mal was. Wo ist der Überschuss aus dem Romantischen Gartenfest hingeflossen? Darüber steht kein Wort in dem neuerlichen Artikel. Diese Information hätte mal dringend eingeholt gehört. Die Einnahmen aus 2019 sollte doch ausnahmslos zweckgebunden auf dem Schloss bleiben. Gutes Geld! „Abzüglich aller Unkosten fließt der komplette Überschuss in die Erhaltung des Schlosses,“- hieß es in einer Pressemitteilung eine Woche vor dem Fest. Warum wurde diesebzüglich nicht mal nachgehakt? Die Frage lliegt doch auf der Hand. Komplett alles, also nicht nur alle Standgelder, sondern auch der Eintritt. Las sich gut seinerzeit! Da dürfte ein hübsches Sümmchen zusammengekommen sein. Der Blog schätzt rund 20 000 Euro. Was ist mit dem Geld passiert? Wo wurde es verbaut? Was wurde angeschafft? Warum wird diesbezüglich nicht aufgeklärt? Wie lange will man noch warten mit dem Gang in die Öffentlichkeit? Transparenz geht anders. Warum nur immer diese Geheimniskrämerei? Sollten diese Zeiten nicht längst vorbei sein? Erklären Sie dieses leidige Thema endlich zur Chefsache, Thomas Jung! Wir alle haben ein Recht darauf zu erfahren, welche Summe zusammengekommen ist und welcher Verwendung diese zugeführt worden ist. Die Tatsache, dass zu diesem Thema stets geschwiegen wird, könnte von manch einem Beoabachter als Hinweis darauf verstanden werden, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen könnte.

Ein kurzer wirtschaftlicher Einwurf

Kirn und das Kirner Land stehen in der Corona-Krise still, Einnahmen brechen weg, aber Kosten laufen weiter. Alleine Kirn muss mit einem Einbruch an Gewerbeeinnahmen in beträchtlicher Höhe rechnen. Die Stadt wird es besonders hart treffen, weil die sowieso nicht so weich gebettet ist. Spare in der Zeit, dann hast du in der Not – der Kleinstadt mir Herz dürfte diese Binsenweisheit aktuell wenig helfen, selbst reicheren Kommunen drohen angesichts von Corona große Löcher in den Kassen. Die Corona-Krise macht gewiss vor keiner Gemeinde halt, trifft aber besonders jene hart, deren Haushaltszahlen schon vorher tiefrot waren. Kann Kirn auch nur annähernd die Schuldenfalle überwinden? Die Vorboten, wie es nach Corona aussehen könnte, dürfte das Rathaus, um den neuen Chef Frank Ensminger, schon erreicht haben: Bei der Gewerbesteuer wird es wohl eher Mau aussehen. Ein diesbezüglicher Einbruch hatte sich schon vor Corona angedeutet. Düstere Zeiten sind vorprogrammiert. Luftschlösser dürften auf lange Sicht passé sein. Mit einem schmerzlichen Investitionsstau muss gerechnet werden. Da ist guter Rat teuer. Ideen und Kreativität sind mehr gefragt denn je sowie auch parteiübergreifender Zusammenhalt. Die momentane Krise ist erst der Anfang. Hoffentlich kann Kirn Krise.

Solidar-Happening-Card

Merke, wenn für ein gemeinsames Ziel alle an einem Strang ziehen, kann unter dem Strich nur etwas Gutes dabei herauskommen. Die Entwicklungen der letzten Wochen haben mitunter den Einzelhandel sehr getroffen. Insgesamt befinden wir uns in einer außergewöhnlichen Zeit, die uns alle sehr viel abverlangt. Die Gesundheit aller hat dabei oberste Priorität. Doch in besonders schwierigen Zeiten ist Kreativität und Ideenreichtum willkommen. Die Corona-Krise erfordert vor allem eines, nämlich Handlungsschnelligkeit. Um ein bisschen Normalität nach Hause zu holen und den Handel anzukurbeln, ist der Werbegemeinschaft „Kirn aktiv“ mit der Solidar-Hapening-Card in silber und gold ein echter Coup gelungen. 50 Euro kostet die silberne Karte. Fünf Euro gibt es on top. Die goldene Karte ist für 100 Euro zu haben. Einkaufen kann man mit dieser in einem Wert von 110 Euro. Keine Frage, die Gewinner sind die Kunden, die je nach Farbe einen Bonus von fünf oder zehn Euro geschenkt bekommen. Mehr einkaufen für weniger Geld – passt. Diese Solidar-Happening-Card sollte man sich daher nicht entgehen lassen. Ähnlich wie die Shopping-Card, gilt diese in allen Geschäften unter dem Dach von „Kirn-aktiv“.  Die Werbegemeinschaft unterbreitet ein Angebot, dass wir Kunden nicht ablehnen sollten. Zu haben sind diese bei allen Banken sowie online bei „Kirn aktiv“.  Aufgrund der aktuellen Ereignisse möchte „Kirn aktiv“ versichern, dass Sie da sind für ihre Kunden. Gut gemacht. Jetzt müssen diese nur noch zuschlagen. Also worauf noch warten liebe Kunden, „Kirn aktiv“ schenkt Euch Geld, da solltet Ihr nicht zögern, sondern zuschlagen. Beweist Eure Solidarität. Und beim Einlösen auch an die kleinen Geschäfte denken.

Volksfeste bis 31. August abgesagt!

Pustekuchen mit NIX WIE ENUNNER! Kerbe-Gänger, Ihr müsst jetzt alle stark sein. Wie die Bundesregierung heute veröffentlichte, sind alle großen Volksfeste bis zum 31. August abgesagt. Im Klartext bedeutet das keine Kirner Kerb, kein Spießbratenfest in Idar-Oberstein und auch kein Veitsrodter Prämienmarkt sowie Kreuznacher Jahrmarkt. Die Nachricht ist bitter, aber folgerichtig. So wirklich keiner hatte noch ernsthaft daran geglaubt, dass diese Highlights entlang der Nahe, angesichts der Gesundheitskrise, hätten stattfinden können. Danke Corona! Danke für eine gewaltige Lücke. Die Nachricht dürfte einige Branchen schwer treffen. Allen voran die Schausteller und fahrenden Händler sowie auch Brauereien und Getränkehandlungen. Die Besucher werden es sicherlich leichter verschmerzen. Die müssen zwar auf ihr Vergnügen verzichten, sparen unterm Strich aber Geld. Auf ein Neues in 2021. Hoffentlich halten die arg Betroffenen bis dahin durch.

Kirner Privatbrauerei leidet massiv in der Corona-Krise!

Die deutschen Brauer können über die unzähligen Bier-Witze in Bezug auf Corona und die Folgen nur schwer lachen. Denen frieren eher die Gesichtszüge ein. Die Branche ist durch das Virus extrem getroffen. Auch die Kirner Privatbrauerei leidet massiv unter Geschäftseinbußen. Das neue Coronavirus hat die Zapfhähne zum Stillstand gebracht. Die Gastronomie ist weggebrochen, das Vereinsleben heruntergefahren, Veranstaltungen abgesagt. Kurzum, das gute Kirner ist nur noch in den Haushalten gefragt. Keine Frage, der Bierabsatz ist massiv ins Stocken geraten. Zukunft offen. Logisch, wenn die Feste ausfallen, wird das ein Loch reißen. Da ist guter Rat teuer. Keine Frage, in Kirn geht die Bier-Angst um. mehr

Thomas Barrois noch immer Bürgermeister?

In der Google-Spalte wird Thomas Barrois noch immer als Bürgermeister gelistet.

Sachen gibt es. Da hat mich doch letzte Woche eine freundliche Polizistin aus Kirn telefonisch um Rat gefragt. Sie sei auf der Suche nach der Telefonnummer des Ortsbürgermeisters Thomas Barrois. Den müsse sie in einer dienstlichen Angelegenheit sprechen. Hallo Mädchen, etwas nicht mitbekommen? Barrois ist schon zehn Jahre nicht mehr Chef in Hochstetten-Dhaun. Nur war die wahrscheinlich keine Insiderin und fragte Google um Rat. Und tatsächlich, gibt man Hochstetten-Dhaun in der Suchmaske ein, ploppt bei Bürgermeister in der Seitenleiste Thomas Barrois auf. Find den Fehler? Der Dame in Uniform ist kein Vorwurf zu machen. Alles richtig ermittelt. Unter dem Strich waren ihre Recherchen erfolgreich, weil der Blog, den sie für eine offizielle Dorf-Homepage hielt, aufklären konnte. Wahr ist, dass Barrois schon lange seine Zelte in Hochstetten-Dhaun abgebrochen hat und dennoch das Amt des Ortsbürgermeisters innehat. Zumindest laut Google. Wahr ist aber auch, dass die Ortsgemeinde in all den Jahren es nicht für notwendig erachtet hat, diesen Eintrag zu korrigieren. Ist doch ein leichtes Google, sprich Wikipedia, auf die neue Personalie hinzuweisen. Man muss es halt nur machen. Kleiner Lapsus, der zwar nicht weiter stört, aber die Hilflosigkeit der handelnden Personen im Umgang mit dem Internet belegt. Schwamm drüber, der Blog ist ja da und klärt gerne auf, zumal, wenn am anderen Ende der Leitung so nett gefragt wird.    

Oster-Wochenrückblick

Über Hotspot Kletterfelsen, Notwendigkeit Wertstoffhof, Werbe-Imagefilm, Bürgermeister-Unterstützer, Corona und die Folgen, Osterbotschaft…

Grillen in Zeiten von Kontaktsperre – ist das erlaubt? Was gibt es Schöneres, als bei schönem Wetter draußen gemeinsam zu grillen? Doch darf man in der Corona-Zeit noch ein Feuer in der Öffentlichkeit entzünden, geschweige denn sich darum dicht gedrängt versammeln? Wohl kaum! Dennoch ,so geschehen am Karfreitag im Bereich der Oberhausener Felsen, wo es sich eine größere Gruppe auf der grünen Wiese neben dem voll besetzten Parkplatz genüsslich schmecken ließ – ausgelassene Stimmung inklusive! Mutmaßlich wurde der nach einer gemeinsamen Klettertour angezündet. Mehr als ein Dutzend dürfte sich da auf grüner Wiese zusammengefunden haben. Nicht zu vergessen eine Fülle von Kletterern, die sich zeitgleich noch in den Felsen austobten. Schönes Wetter eben. Insgesamt ein Bild ungetrübter Stimmung, als ob der komplette Bereich virusfreie Zone wäre. Stellt sich die Frage, warum man dem Treiben keinen Einhalt gebietet. Wenn schon der einsam gelegene Heimberg-Turm in Waldböckelheim aus Tourismus-Gründen gesperrt ist, dann sollten es die Oberhausener Felsen erstrecht sein. mehr

Der Blog hat sich bei der Corona-Prognose verrechnet!

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt am 10. April bei nunmehr 145 Erkrankten. Das Wachstum ist weiterhin nicht so stark zu erwarten wie landes- oder bundesweit, was damit zusammenhängen kann, dass es doch recht lange bis zum ersten bestätigten Fall im Kreis Bad Kreuznach gekommen ist und so die Maßnahmen zu einem früheren Zeitpunkt greifen konnten. Und wie können wir von diesen verbrieften Zahlen weiter in die Zukunft schauen? Gelassen! Zur Erinnerung: Der Blog hat unlängst an einem Modell errechnet, dass ein Höchststand an Infizierten mit 169 erkrankten Menschen am 10.April. Die bisher Gesamtinfizierten (mit genesenen Patienten) wären 246 knapp 1,5x so hoch. Der stärkste Neuanstieg an Patienten gäbe es am 05.April mit 10 Fällen. Nach dem 10. April wäre der Höchststand erreicht, was natürlich heißt, dass es weiterhin Neuinfektionen geben wird, die Geschwindigkeit der Ausbreitung aber langsamer werden sollte. Asche über mein Haupt, die Rechnung ging nicht auf! Gut so! der Blog hat sich um rund 100 Infizierte vertan. Die Ansteckungswelle kam früher zum Stocken, als errechnet. Das kann nur bedeuten, dass die Maßnahmen früher und deutlicher griffen als erwartet. Doch besser so, als umgekehrt und die Fallzahlen wären zum Stichtag 10. April viel höher ausgefallen. War ja auch alles ohne Gewähr. Bleibt abzuwarten, wie sich die Zahlen weiterentwickeln, etwa, wenn die Einschränkungen sukzessive gelockert werden. Keine Frage, das Virus bleibt latent gefährlich.

Imagefilm wirbt für lokalen Einkauf!

„Bitte schenken Sie Ihrer Küche einen freien Tag“ – dem Schlusswort von VG-Bürgermeister Thomas Jung ist nichts hinzuzufügen. Unter dem Titel „Lokal einkaufen geht auch anders“ – hat die Verbandsgemeinde Kirner Land einen kleinen Imagefilm mit Händlern aus Kirn und Umgebung abgedreht und auf Facebook veröffentlicht. Spät zwar, doch wie heißt es im Volksmund doch so treffend, spät ist besser als nie. Nacheinander stellen von Schließung betroffene Einzelhändler ihren Bestell- und Lieferservice vor. Der umfasst sowohl Kleidung, als auch Blumen, Uhren, Spielwaren oder Drogerieartikel und, und, und. Wahr ist, Gastronomie- und Einzelhandel trifft die Corona-Krise am härtesten. Daher ist die Plattform eines gebündelten Bestell- und Lieferservice als eine Art Dienstleistung zu werten, um das Defizit wenigstens ein wenig abzumildern. Wahr ist aber auch, dass den Menschen in dieser verrückten Zeit nicht unbedingt der Kopf nach einem etwas anderen Einkaufs-Bummel steht. Es fehlt einfach das gewisse Lustgefühl, das es unbedingt braucht, um etwa in neue Frühjahrskollektionen einzutauchen. Und beim Blick in den heimischen Schrank wird gleich jeder feststellen, dass neue Klamotten via Home-Service noch warten können. Kommen ja auch wieder bessere Zeiten. Keine Frage, die meisten Kunden beschränken sich eher auf das Notwendigste dieser Tage. Zu viel sollte man sich daher nicht versprechen von der Aktion. Der Blog drückt jedenfalls die Daumen, dass die Botschaft ankommt und an der einen oder anderen Stelle Früchte trägt. Was die Gastronomie angeht, ist der selbst ganz vorne mit dabei. Insgesamt betrachtet, wäre es sicherlich sinnvoller gewesen, Gutscheine mehr in den Fokus zu rücken.    

Frühlings-Impressionen

Ein kleines Liedchen gefällig: „Der Frühling liebt das Flötenspiel und auch auf der Posaune ist er bei guter Laune, und niemals wird es ihm zuviel.“ – Wer kennt den Kanon nicht? Ein Klassiker aus dem Film die Feuerzangenbowle. Der Frühling steht für Frische und Blütenpracht. Man kann sich derzeit gar nicht satt genug sehen an der Schönheit. Hier mal ein paar Schnappschüsse aus Hochstetten-Dhaun und Umgebung.

Unendliche Geschichte Wertstoffhof!

Ach wie war das noch so schön, als wir den Wertstoffhof noch vor unserer eigenen Haustür wussten. Mitten im Kirner Land am Steinbruch untergebracht – passte! Die innig geliebte Anlaufstelle ist schon lange Geschichte. Und auch wenn die Bürgermeisterkandidaten in ihren jeweiligen Wahlkämpfen stets eine Lösung in Aussicht stellten, passiert ist bis dato nichts. An die Fahrt nach Bad Sobernheim werden wir uns gewöhnen müssen – und das auf Dauer. Leider! Zumindest lässt sich kein Licht am Ende des Tunnels erkennen. Dass dieses Thema den Menschen fortwährend unter den Nägeln brennt, konnte man in jeder Fragerunde anlässlich der verschiedenen Bürgermeister-Wahlveranstaltungen klar erkennen. Ob sich im Kirner Land irgendwann wieder eine Alternative bietet? Eher nicht, denn der Landkreis verfolgt andere Pläne. Und die VG Kirner Land Kirn schippert nicht auf Konfrontationskurs. Wir bleiben Mülltouristen und müssen reisen. Zugegeben, Bad Sobernheim ist jetzt keine weite Strecke, aber lästig ist es allemal. Sei’s drum, bis zum 20. April ist die Abgabe dort eh eingestellt. Corona-Pause. Warum die überhaupt ausgerufen wurde, verstehe wer will. Wohl bei keiner anderen Dienstleistung, und nichts Anderes ist die Müllentsorgung am Platz, ist derart viel Sicherheitsabstand garantiert. Übertriebene Maßnahme, die ja jetzt korrigiert worden ist! Man ist lernfähig im Kreishaus.

Vom Sheriff zum Bürgermeister: Nahezu 100 Tage ist „Lucky-TJ“ jetzt am Ruder!

Kinder, wie die Zeit vergeht. Der parteilose VG-Bürgermeister Thomas Jung ist seit seiner Vereidigung am 9. Januar nahezu 100 Tage im Amt. Was ist bisher hängengeblieben von seinem Wirken? Nun, revolutionäres sicher nicht. Dafür war die Zeit zu kurz und die Themen zu rar. Das Rad muss er ja auch nicht neu erfinden. Dennoch, was kommt rüber von „Lucky TJ“, dem ehemaligen Sheriff und jetzigem Chef der Verwaltung. Hier eine vage Beurteilung aus der Ferne:

„Frischer Schwung mit Thomas Jung“ – diese Schlagzeile hatte er sich selbst für eine Berichterstattung in der Zeitung, nach dieser üblichen ersten Bilanz-Zeitspanne, auserkoren. Nun, da die Frist in den kommenden Tagen abläuft, stellt sich die Frage, inwieweit „Luck-TJ“ seiner Prognose von damals gerecht werden konnte? Wie schaut es aus mit dem frischen Schwung und an was lässt sich der überhaupt festmachen? Schwierig! Auf Anhieb will dem Blog so gar nichts an richtungsweisenden Entscheidungen einfallen, die mit seinem Engagement unmittelbar in Verbindung gebracht werden könnten. So richtig hat sein Stempel (noch) keinen Abdruck hinterlassen. Vielleicht intern, aber das mag kein Außenstehender beurteilen. Dafür bräuchte es schon eine hausinterne Vorgesetztenrückmeldung, aber wie der Name schon verrät, wäre die dann ja auch nicht öffentlich.

Unbedingt neue Themenfelder sind in den vergangenen drei Monaten jedenfalls nicht beackert worden. Zumindest ist beim Blog nichts zählbares hängengeblieben. Und der kann sich ja auch nur an Veröffentlichungen orientieren. Was trägt die Handschrift von Jung? Gute Frage, nächste Frage! Was gibt es Neues? Gibt es wirklich so gar nichts? Richtungsweisende Planspiele und Projekte wurden jedenfalls nicht aus seinem Büro im VG-Gebäude angeschoben, geschweige denn vermeldet. Die ersten 100 Tage verliefen also relativ geräuschlos ab. Vielleicht nehmen die internen Umstrukturierungen nach der Fusion noch viel zu großen Raum ein, um nach außen hin den großen Macher und Visionär geben zu können. Erst muss der eigene Stall passen, bevor man sich mit Projekten hinauswagt. Ist das seine Philosophie? Wir wissen es nicht!

Und seit Corona ticken die Uhren eh anders. Alles ist dem Virus untergeordnet. Da ist Jung ungewollt als Krisenmanager gefragt. Wobei, dahingehend ist ihm seine Freundin Bettina Dickes um einiges voraus. Ist ja auch mehr ihr Spielplatz. Das öffentliche Leben steht still. Politische Entscheidungen werden vertagt. Zählbares, Fehlanzeige. Fazit: Jung regiert bisher ohne großes Tamtam. Langsame Herangehensweise – passt! Erst mal ruhig angehen lassen und sich einen Überblick verschaffen. Hauptsache, er hat seinen Laden im Griff. Von einem verwegenen Cowboy, der mit dem Versprechen von neuen Impulsen, klugen Ideen und frischen Gedanken angetreten ist, spürt man bisher recht wenig. Die Fenster einen Spalt zu öffnen ist zu wenig. Für eine gründliche Durchlüftung braucht es Platz. Daher ist die in der öffentlichen Wahrnehmung bisher (noch) nicht angekommen. Kurzum, eine Beurteilung nach 100 Tagen ist angesichts der momentanen Umständen keinesfalls angezeigt. Nach Corona wird geurteilt. Daher, Wiedervorlage in ein paar Wochen.

Die Rolle der Katholischen Kirche in der Corona-Krise!

In der Akutphase der Corona-Krise spendete der Papst den besonderen Segen „Urbi et Orbi“. Schön! Vielen Dank nach Rom für die aufmunternde Geste. Besser wäre jedoch gewesen, der Vatikan hätte statt frommer Wünsch Geld gespendet. Das wird nämlich dringender benötigt. Jedenfalls mehr als alle Worte. In Rom und überall auf der Welt sitzen die Kirchenmänner auf einem riesigen Batzen davon. Andere sollen immer spenden, aber die Katholische Kirche macht sich stets einen schlanken Fuß. Das war so, das ist so und wird wohl auch zukünftig immer so bleiben. Hey, christlich geht anders. Gerade in Italien, wo das Epizentrum der Corona-Krise in Europa für massives Leid sorgte, braucht es dringend finanzielle Unterstützung. Das Land liegt am Boden. Liebe Katholische Kirche, jetzt könnt Ihr mal Nächstenliebe und Barmherzigkeit aktiv leben. Öffnet nicht nur Euer Herz, sondern auch die Schatulle. mehr

Bettina Dickes kann Krise!

Bildchen hier, Bildchen da, keine Frage Bettina Dickes ist omnipräsent in den öffentlichen Netzwerken. Immer gut gelaunt, immer keep smiling, immer posierend bei jedem Anlass. Die Politikerin lächelt charmant und sympathisch in jede Kamera. Für manche top, für manche etwas to mutch!  Wahr ist, auch unter widrigen Umständen zeigt Dickes stets eine optimistische Lebenshaltung. Und die transportiert sie in den Landkreis. Gut so! Bewahren Sie Ihr lächeln und lächeln Sie weiter. Wahr ist aber auch, dass sich die Landrätin keinesfalls nur auf Schnappschüsse und bunte Bildchen reduzieren lässt. Im Gegenteil: Die „Mutti“ des Landkreises geht gerade jetzt in der Corona-Krise als Frontfrau vorneweg und packt an, und dies, ohne auf die Uhr zu schauen. Kurzum, die Frau hat einen Plan. Respekt! mehr

Eingeschränktes Sichtfeld: Heckenschnitt gefällig?

Schauen Sie die Bilder und Urteilen Sie selbst – wäre hier nicht ein radikaler Hecken-Schnitt geboten? Mehr braucht es hier gar nicht, um diesen schönen Aussichtspunkt annähernd luxuriös zu gestalten. Die geschwungene Relax-Liege wuchert von einer Seite fast schon zu. Bequem ist die körperangepasste Liegefläche aus Holz jedenfalls. Zugegeben, ein Anstrich wäre bitter notwendig, aber das ist ein anderes Thema. Der weite Blick nach links über das Nahetal, ist aus der Liegeposition heraus betrachtet schon super. Geradeaus, der nach Hochstädten, ist dem Ruhesuchenden hingegen verwehrt. Warum? Hecken versperren die Sicht. Ein Radikalschnitt wäre hier angebracht und wünschenswert. Der dürfte im Nu erledigt sein. Es handelt sich „nur“ um Wildwuchs, sodass Naturschützer gegen die Maßnahme sicherlich nicht Sturm laufen würden. Nur machen müsste man es halt. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Wie immer halt! Dabei wäre das lauschige Plätzchen mit einem ganzjährig garantierten Rundumblick perfekt. Wer sich hier niederlässt, will so schnell nicht mehr auf die Füße. Warum auch? Verweilen, Entspannen, Genießen – das passt. Stellt sich abschließend die Frage, warum nur hier und nicht auch woanders. Auf dem Gipfel des Hellberges etwa, wo noch nicht mal eine gewöhnliche Bank den Ankömmlingen eine herkömmliche Sitzmöglichkeit bietet. Dort eine solche Ruhemöglichkeit, das wäre doch der Hammer. Und wenn man gerade dabei wäre welche anzuschaffen, dann kämen noch einige andere lauschige Plätzchen in Frage. Der Blog hätte da ein paar Vorschläge im Köcher.    

Zusätzlicher Krankenwagen-Standort bei Realschule plus „Auf Halmen“ eingerichtet!

Krankenwagen-Standort Realschule

Rettungsdienst und Notfallversorgung im Kirner Land laufen in der Regel vom Standort am Krankenhaus aus. Nicht ganz! In Zeiten der Corona-Pandemie hat man sich nunmehr dazu entschlossen, den Standort zu splitten. Ein weiterer Stützpunkt, mit einem vorgehaltenen Fahrzeug samt Besatzung, kommt nunmehr hinzu. Der ist an der Realschule plus „Auf Halmen“ untergebracht. Tagsüber sollen von hier aus die alltäglichen Einsatzfahrten koordiniert und abgewickelt werden. Die Auslagerung oder räumliche Trennung in Zeiten von Corona ist wohl notwendig geworden. Die hat den Vorteil, dass Patienten ohne Corona-Verdacht keiner unnötigen Infektionsgefahr ausgesetzt werden. Guter Gedanke! Eine Durchmischung wird somit ausgeschlossen. Die Einrichtung ist ein weiterer Beleg dafür, dass man sich im Landkreis Bad Kreuznach mit der Thematik intensiv auseinandersetzt. Überall wird optimiert und an Stellschrauben gedreht. Gut so! Noch herrscht im Kirner aber kein Corona-Patienten-Alarm. Das darf gerne so bleiben!

Wappensaal hofft auf Zeitplan

„Am Zeitplan hat sich zunächst nichts geändert.“ – Marco Fritz hat noch Hoffnung, dass die Eröffnung des Wappensaals in Dhaun wie geplant erfolgen kann. Pünktlich zum Start in die Freiluft-Saison, soll der Wappensaal in Dhaun öffnen: „Wenn alles gut geht Ende April, spätestens jedoch zum 1. Mai. Alles laufe wie am Schnürchen. Die Vorbereitungen seien nahezu abgeschlossen. Einzig, das Coronavirus könnte dem neuen Betreiber jetzt noch einen Strich durch die Rechnung machen. Das wäre bitter für einen, der dem Start regelrecht entgegenfiebert. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, aber wenn sich die Situation nicht radikal zum Guten wendet, dann wird das wohl mit dem symbolischen Tanz in den Mai, mit kühlen Getränken, Kaffee- und Kuchen oder typischen Gerichten aus der Biergarten-Karte, unterhalb des Schlosses nichts werden. Vielleicht erleben wir ja einen Trend, der Optionen für die momentanen Einschränkungen offen lässt. Schließlich wird die große Terrasse Anlaufstelle. Und die garantiert Abstände zwischen den Tischen. „Hätte, hätte Fahrradkette“. Warten wir die Entwicklung einfach ab. Der Blog berichtet zeitnah darüber, wann und wie es losgehen wird.

Das Wort zum Sonntag

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt am 4. April bei nunmehr 137 Erkrankten. Gemäß Landkreis entspricht dies einem Anstieg der dem Gesundheitsamt schriftlich bestätigten Infektionen um zehn. Acht Personen davon sind demzufolge in stationärer Behandlung. Das Wachstum ist weiterhin nicht so stark zu erwarten wie landes- oder bundesweit, was damit zusammenhängen kann, dass es doch recht lange bis zum ersten bestätigten Fall im Kreis Bad Kreuznach gekommen ist und so die Maßnahmen zu einem früheren Zeitpunkt greifen konnten. Und wie können wir von diesen verbrieften Zahlen weiter in die Zukunft schauen? Gelassen! Zur Erinnerung: Der Blog hat unlängst an einem Modell errechnet, dass ein Höchststand an Infizierten mit 169 erkrankten Menschen am 10.April. Die bisher Gesamtinfizierten (mit genesenen Patienten) wären 246 knapp 1,5x so hoch. Der stärkste Neuanstieg an Patienten gäbe es am 05.April mit 10 Fällen . Nach dem 10. April wäre der Höchststand erreicht, was natürlich heißt, dass es weiterhin Neuinfektionen geben wird, die Geschwindigkeit der Ausbreitung aber langsamer werden sollte.

Die Zahlen tragen dem Blog-Modell bisher Rechnung. Man darf gespannt sein inwieweit die wie prognostiziert eintreten.

Satirischer Wochenrückblick 4. April

Ein Grußwort des neuen Bürgermeisters für die Homepage, das muss sein. VG-Bürgermeister Thomas Jung hat Frank Ensminger diesen „Auftrag“ bei dessen Vereidigung mehr oder weniger augenzwinkernd erteilt. Klar, ein Grußwort zu schreiben ist üblicherweise Chefsache. Nun, wann und wie richtet der gelbe FDP-Jung die passenden Worte – vielleicht sogar in Reim-Form – an seine Bürger? Fesselnd sollte es sein, aber nicht langatmig. Besonders wäre wünschenswert, eben dem Typ Bürgermeister entsprechend. Der Blog hätte da einen kurzen und knappen Vorschlag von Worten, die gewiss einschlagen werden wie ein Bombe und Ensminger schon in der Frühphase zum beliebtesten Stadtchef aller Zeiten werden lassen – und zwar in Nullkommanix. mehr

Hochstetten-Dhaun, ein einziges Wildtiergehege?

Wegen der Corona-Krise sind derzeit landauf landab alle Streichelzoos und Wildtiergehe für Besucher geschlossen. Alle? NEIN, in Hochstetten-Dhaun kann man noch reichlich Muffel-Wild in freier Wildbahn beobachten. Oft sind die Einzelgänger oder Herden sogar recht zutraulich. Die Nähe zu Menschen ist für die Tiere jedenfalls kein Problem. Zumeist sind die auf der Dhauner Höhe sowie rund um den Karlshof, bis hinunter nach Johannisberg, anzutreffen. Fast majestätisch präsentiert sich der eine oder andere stolze Bock, ähnlich einem Auftritt während eines Foto-Shootings. Stellt sich die Frage, warum in freier Wildbahn geborenes und aufgewachsenes eher scheues Wild, sich wie selbstverständlich an Menschen herantraut. Als ob es das normalste von der Welt wäre, sich bisweilen sogar streicheln und füttern zu lassen. Hochstetten-Dhaun, ein einziger harmonischer Kuschelzoo? Wohl eher nicht. Eine Erklärung könnte sein, dass die Tiere, aus welchen Gründen auch immer, Menschen gewöhnt sein könnten, weil sie vielleicht nicht immer in der freien Wildbahn ihr Dasein fristeten? Reine Spekulation.

Blick über den Tellerrand: Provinzposse in Hundsbach

In welcher Welt leben wir eigentlich? Auf die Frage des SWR an den Wirtschaftsminister Volker Wissing, konkret zur Breitbandversorgung in Hundsbach, antwortete der verallgemeinernd und oberlehrerhaft: „Was der Landkreis da gemacht hat, welcher Fehleinschätzung die Landrätin da unterlag bei den Vertragsverhandlungen weiß ich nicht.“ Arrogant und von oben herab rüffelte er Landrätin Bettina für ihr Verhandlungsversagen. Anstelle zu helfen, nur Schuldzuweisung. Das wars! Pfui!!! Anstatt den Hundsbachern eine Perspektive aufzuzeigen, zeigte er denen bloß die kalte Schulter. Gemäß dem Motto, „was geht mich das an“ ließ er das Aufbegehren nur an sich abperlen. Politiker, die sich so abweisend gegenüber ihrem Wahlvolk verhalten, braucht es nicht. Der Wirtschaftsminister sollte sich für diesen Auftritt schämen. Aber sowas von. mehr

Ernennungsurkunde überreicht!

Frank Ensminger legt los!“ Es war eine kurze, aber wichtige Stadtratssitzung. Der 58-jährige ist beim einzigen Tagesordnungspunkt am 1. April von der Ersten Beigeordneten Christa Hermes vereidigt worden. GLÜCKWUNSCH! Der FDP-Mann gewann die Wahl deutlich vor seiner Konkurrentin. Möge er ein glückliches Händchen bei allen seinen zukünftigen Entscheidungen beweisen. Apropos Händchen. Die typischen Händeschläge vor und nach der Vereidigung mussten ausfallen. Auch die kleine Feier danach. Aber es wird ja noch genügend Gelegenheiten nach der Corona-Krise geben. Drücken wir ihm mal kräftig die Daumen, dass er es schafft, den Stadtrat überparteilich auf Kurs zu bringen, damit die Stadt gestärkt aus der Fusion hervorgeht. Die Aufgabe als ehrenamtlicher Steuermann wird schwer genug werden. Glück auf!  

Café Schläger

Aus und vorbei mit den süßen Verführungen!

Das „Café Schläger“, das letzte der großen, echten alten Cafés in Kirn, schließt. Es bricht mir brutal das Herz, zumindest den Teil davon, der für süße Verführungen sowie Eis- und Kuchengenuss schlägt. Und der ist ziemlich ausgeprägt und gut durchblutet. Das Pochen wird immer dann heftiger, wenn ich meine Favoriten Café, Waldmeister- sowie Sahne-Gries im Dreierpack aufgetürmt in der Waffel genüsslich schlecke. Und damit soll jetzt Schluss sein? Die unwiderstehliche Kombination wird mir fehlen. Und wie! Versüßt mit einem Klecks Sahne in der Wundertüte – oh wie ich „Schlägers“ vermissen werde. Über die Sommermonate hinweg drückte ich mir mehr als es der Figur lieb sein konnte, die Nase regelrecht an der Glasscheibe platt. mehr

Hochstetten-Dhaun, Deine Verkehrsschilder!

Straßenschilder und Hochstetten-Dhaun, eine unendliche Geschichte. Viele sind nicht mehr lesbar, sind verrostet oder fehlen gleich ganz. Wohin man auch schaut, es herrscht an allen Ecken und Enden Unterhaltungsstau. Vorteil, dass sich offensichtliche Mangelverwaltung kreativitätsfördernd auswirkt. Gutes Beispiel ist das Verkehrszeichen Verbot der Durchfahrt (Zeichen 250 StVO), welches an der oberen Einfahrt zum geologischen Lehrpfad seinen Standort hat. Normalerweise! Über Monate hinweg ist dieses jedoch nicht mehr im Boden verankert, war sogar kurzzeitig mit Kordel an einem Baum gebunden. Blöd nur, der Baum wurde gefällt. Das Schild lag danach lange im Gras und wucherte zu. Jetzt steckt das Rohr patentverdächtig seit dem Mai vergangenen Jahres im Baumstumpf. Blöd nur, dass der nicht auf dem Erdboden verankert ist. So zeigt das Schild jetzt in die falsche Richtung. War die ganze Situation anfangs noch zum Schmunzeln, so ist sie jetzt nur noch peinlich. Man sollte doch annehmen dürfen, dass der Mangel in wenigen Arbeitsschritten zu beseitigen wäre. Weit gefehlt! Straßenschilder unterliegen nun einmal einer DIN-Norm und sollten entsprechend den Vorschriften aufgestellt sein. Seinen Zweck erfüllt es jedenfalls nicht. Es steht zu befürchten, dass dieser unhaltbare Zustand sich zum Dauerzustand entwickeln wird. Eben typisch für Hochstetten-Dhaun und seine Verkehrszeichen- und Straßenschilder.

Bürgermeister Frank Ensminger in Aufsichtsrat des großen FC Bayern berufen!

„Mia san mia“! Das bayerische Selbstverständnis erfährt Zuwachs auf Vorstandsebene. Für viele sicherlich völlig überraschend wurde der 58-jährige Frank Ensminger in den Aufsichtsrat des großen FC Bayern München berufen. Laut einer Vereins-Pressemitteilung war wohl die Bürgermeister-Wahl ausschlaggebend für den Coup. Die Berufung wird sicherlich für Furore im Kirner Land sorgen. Die Strategie der Vereinsspitze ist nur logisch und folgerichtig: Der neue Bürgermeister der Stadt Kirn ist nunmehr in eine gehobene Position gelangt, die es ihm ermöglicht, die Interessen des Welt-Vereins im Südwesten der Republik angemessen zu vertreten. Was im Einzelnen dazugehört, soll zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden. Durchgesickert ist bereits, dass er sich in erster Linie um die Vermarktung von Fan-Artikeln im Pfälzer Land kümmern soll. Aber auch bei Transfergeschäften soll er entscheidend mitwirken. Die Depesche aus München erreichte den ohnehin Fan des „Mia-san-mia-Star-Ensembles“ just an seinem Geburtstag. „Der Deal hatte sich angedeutet. Ich bin überwältigt und einfach nur froh, ein gewichtiges Puzzle-Teil der großen Bayern-Familie zu sein“, sagt einer, dessen Engagement mit dem Tag seiner Wahl ins hohe Bürgermeister-Amt so etwas wie rechtswirksam geworden ist. Ohne Amt kein Aufsichtsrat-Posten, so lautete wohl die interne Abmachung. Das Bonbon hatte er bewusst so lange vor der Öffentlichkeit geheim gehalten, bis er als Wahlsieger feststand. mehr

Gravierende Abweichungen in den Statistiken muss nicht sein!

Laut Corona-Kreisseite werden derzeit im Landkreis Bad Kreuznach 98 Infizierte geführt. Im Gegensatz dazu listet die Seite des SWR Stand heute lediglich 56 Fälle. Wie passt das bitteschön zusammen? Worauf lässt sich eine derart gravierende Diskrepanz zurückführen? Nun, der SWR weist daraufhin, dass man sich nur an den Zahlen des zuständigen Ministeriums bediene. Da die Gesundheitsämter vor Ort als Erste von neuen Infektionen erfahren, hätten die auch einen zeitlichen Vorsprung. Von dort aus wandere der Fall eine behördliche Meldekette entlang. Dabei vergehe Zeit, und manchmal gehe ein Fall auf dem Weg verloren. Das verursache in der Öffentlichkeit ein Zahlenwirrwarr. STIMMT! Keine Frage Unterschiede können auftauchen, aber bitteschön nicht so deutlich. Fast die Hälfte weniger auf Landesseite ist ein Unding und so nicht vermittelbar. In Zeiten digitaler Vernetzung sollten Statistiken annähernd einheitlich zu führen sein. Und wenn Unterschiede, dann halt nur minimal. Nachbessern scheint dringend geboten!

Wie geht es mit Corona im Landkreis weiter? Am 10. April Höhepunkt mit 249 Infizierten erreicht?

Blicken wir mal in die Zukunft? Es herrscht die viel zitierte Ruhe vor dem Sturm! So zumindest sehen es alle Experten. Das Coronavirus hat seine Hochphase noch nicht erreicht. Nicht in Deutschland, nicht in Rheinland-Pfalz und auch nicht im Landkreis Bad Kreuznach. Doch wie werden die nächsten Wochen verlaufen? Mathematisch lässt sich eine Tendenz anhand der Fallzahlen errechnen. Grundlage dafür ist der Tag Null am 10. März mit der ersten Erkrankung im Landkreis Bad Kreuznach sowie die täglichen Fallzahlen in der Folge bis zum 30. März. Heruntergebrochen, könnte sich folgendes Bild einer vagen und groben Prognose ergeben: mehr

Schade! Romantisches Gartenfest abgesagt!

„Ein Romantisches Gartenfest in einem passenden Ambiente“ – das sollte es auch in diesem Jahr sein. Doch die Veranstalter haben die Rechnung ohne das Coronavirus gemacht. Schon frühzeitig hat man jetzt die Reißleine gezogen. Richtig so. Macht ja keinen Sinn auf Sicht zu planen. Eine gewisse Ungewissheit würde immer bleiben. Zum Teufel mit den Viren! Es muss davon ausgegangen werden, dass in diesem Sommer die meisten Feste ausfallen werden. Da bildet das Gartenfest in Dhaun keine Ausnahme. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Freuen wir uns also auf 2021, wenn das Dhauner Schloss wieder zu einem mehrtägigen Blüten-Festival einlädt. Vielleicht hat es die Verbandsgemeinde ja auch bis dahin geschafft eine Abrechnung von 2019 zu präsentieren. Seinerzeit wurde versprochen, dass jeder Cent Überschuss in die Erhaltung des Schlosses- und des Parks fließt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist noch keine Geldübergabe erfolgt, zumindest nicht öffentlichkeitswirksam. Und Überschuss hat es gegeben – und das nicht zu knapp. Der Blog bleibt an diesem Geld-Thema dran.  

Illegale Müllentsorgung auf dem Karlshof

Illegale Müllablagerung auf dem Karlshof (Bild Polizei).

Wer macht sowas? Angesichts dieses Bildes, eines illegal entsorgten Hausmüll-Berges in der Gemarkung Karlshof „Kreisbrunnen“, bleibt einem schlichtweg die Spucke weg. Am 28. März hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Mögen die Licht ins Dunkel bringen. Etwa 200 Meter nordöstlich der Gemeinde Karlshof, wurden mehrere Müllsäcke, Altreifen und Elektrogeräte, neben einem Feldweg abgelegt. Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn sich nicht Ermittlungsansätze im Müll finden ließen. Kaum haben die Mülldeponien Corona-Pause eingelegt, schon landet der Abfall im Wald. Leute, die Deponien öffnen in absehbarer Zeit wieder! Müllentsorgung in Mutter Natur ist ein No-Go, geht gar nicht! Hinweise, auf der oder die Täter, nimmt auch die Polizei Kirn von Zeugen entgegen. Hat jemand was gesehen?

Unendliche Geschichte Sportplatzbrücke

Der Blog will es nochmals in der Sprache der Fußballer ausdrücken: Die Angelegenheit Sportplatzbrücke geht in die Verlängerung. Die ohnehin schon zähe Partie bekommt nochmals zusätzliche Zeit draufgesattelt. Zumindest müssen das die Beobachter am Spielfeldrand so empfinden. Hand aufs Herz, man hört so gar nichts mehr über die Absichten der Ortsgemeinde. Sanierung, Neubau, Aufgabe und Umwidmung zu einer reinen Fußgängerbrücke – welche der drei Optionen wird wohl für die marode Konstruktion gezogen werden? Als äußerst zäh scheint sich die Debatte zu entwickeln. Inwieweit aussagekräftige Kostenschätzungen für die jeweiligen Varianten vorliegen, ist bisher nicht an die Öffentlichkeit gedrungen. In Auftrag gegeben wurden die jedenfalls.

Man darf gespannt sein, wann der Ortsgemeinderat über die Angelegenheit abschließend befinden wird. Nur mal so nebenbei bemerkt. Eine Expertise gab es schon einmal. Bereits 2013 veranschlagten Ingenieure 880.000 Euro für eine komplette Erneuerung der Brücke. Viel Geld! Die Sanierungskosten dürften sich mittlerweile verdoppelt haben. Warten wir es einfach ab. Schauen wir eben mal kurz nach Monzingen. Kleinere Brücke, selbes Problem: In der Gemarkung dort wurde dieser Tage eine unscheinbare marode Wirtschaftsweg-Brücke über den Gaulsbach aus Sicherheitsgründen gesperrt. Im Vergleich zur Nahebrücke in Hochstetten-Dhaun, handelt es sich hier um einen Steg in „Mini-Format“, der wohl ebenso in die Jahre gekommen ist.

Geschätzte Sanierungskosten dort knapp 240.000 Euro. Wenn schon eine paar Meter lange Brücke über einen Bach derart ins Kontor schlägt, was kommen in Gottes Namen dann nur für Summen auf die an sich „steinreiche“ Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun zu? Kann man die stemmen, will man die stemmen? In Monzingen kommt dem Wirtschaftsweg kaum Bedeutung zu. Daher hat man sich zu einer Komplettsperrung durchgerungen. Wäre das auch eine Option für Hochstetten-Dhaun? Dann gingen beim Sportverein gefühlt die Lichter aus. Nun, ganz so schlimm wird es zwar nicht werden, aber ein Einschnitt wäre es allemal.   

Das Wort zum Sonntag

Kein Abi ohne Feier! Die Klausuren sind geschrieben, die mündlichen Prüfungen abgenommen und Noten endgültig besiegelt. Normalerweise stehen die Abiturienten in diesen Tagen in den Startlöchern, um ausgiebig zu feiern – und tun das sonst auch immer auf kreative und inzwischen oft auch teure Art und Weise: Anstatt ein Event zu zelebrieren, herrscht in diesem Jahr Tristesse pur. Zum Teufel mit dem Virus. Liebe Abiturienten, ihr müsst jetzt tapfer sein. Abschlussfeier und Abi-Ball müssen heuer ausfallen. Nur schade, denn diesen Schulabschluss gilt es immer besonders zu feiern. Schlimm für die Mädels, die sicherlich alle schon ihre Ballkleider im Schrank hängen haben. Alles war schon so schön vorbereitet. Die Turnhalle war gebucht und das Programm sicherlich schon bühnenreif eingeübt. Aufgehoben ist nicht aufgeschoben. In den nächsten Monaten wird sich sicherlich ein Zeitfenster finden, um die Feier nachzuholen. Wird sicherlich schwierig werden, aber wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg. Liebe Abiturienten, Ihr seid ein besonderer Jahrgang. Euer Abitur-Jahr wird immer mit der Hochphase des Virus verknüpft werden. „Weißt Du noch damals, wir legten unser Abitur im Zeichen des Virus ab“, so oder so ähnlich wird es beim ersten Jahrgangstreffen in ferner Zukunft heißen. Auch nicht schlecht. Für die Masse der Menschen in Deutschland wird die Corona-Zeit immer mit dem Ausverkauf von Klopapier verknüpft sein, für Euch Abiturienten mit dem Abschluss ohne krönende Entlass-Feier, ohne dem traditionellen und zugleich legendären Abi-Ball und einer Zeugnisübergabe durch den Postboten an der Haustür.  

Wo sich Corona ausbreitet – und wie schnell!

Wie viele Corona-Fälle gibt es aktuell? Wie schnell breitet sich das Virus aus? Wo gibt es besonders viele Fälle? Die Länder informieren unterschiedlich. Was die Statistik angeht, ist Hessen klar vorn. Auf der Seite der Hessenschau findet man alle bestätigten Coronavirus-Infektionen auf einer interaktiven Karte. Aufgeschlüsselt nach Landkreisen, Fallzahlen, Verdoppelungsrate, Steigerungsrate, Krankenhausaufenthalte inklusive Einstufung nach Normal-, Intensiv- oder Beatmungsnotwendigkeit – passt. Mit Tabellen und Grafiken angereichert, sind das Daten, die vollumfassende Aufklärung bieten. An dem Nachbarland kann sich Rheinland-Pfalz und dort der SWR eine Scheibe abschneiden. Was über dem Rhein möglich ist, sollte doch auch hier bei uns Standard sein. Liebe SWR-Redakteure, schaut mal rüber nach Hessen und bessert nach. Zugegeben Ihr seid auch am Puls der Zeit, aber es geht noch ausführlicher. Die Bürger werden es Euch danken. Hier mal schnell die Links zu den entsprechenden Seiten zum Vergleich. www.hessenschau.de und www.swr.de.  mehr

Satirischer Wochenrückblick 28. März

Über Bürgermeister-Wahl-Analyse, Anstand- und Moral, Wahlanalysen, Krankenhaus und Corona

Es gibt keine Ausgangssperre für den satirischen Wochenrückblick. Selbst in Zeiten von Corona sind Spitzen erlaubt, vielleicht sogar erwünscht. Von daher, Feuer frei. Was war die Woche so alles gebacken? Politisch stehen da die Bürgermeister-Wahlen und die Folgen ganz vorne. Kirn wird zukünftig von einem Freien Demokraten gelenkt. Nicht schwarz, nicht rot, nein, gelb ist jetzt die kommandogebende Farbe. Gelb bedeutet Leuchten und Helligkeit und vermittelt Freude. Gelb steht für einen scharfen Verstand und Intellekt. Daher sind weitere Bedeutungen von Gelb die absolute Wahrheit, Rationalität und Weisheit. Im Gegensatz zu Rot, beflügelt Gelb den Geist. Möge die Farbe halten was sie verspricht. Übrigens, Kirn war seit je her tiefrot eingefärbt. Rot neigt aber dazu, schnell zu verblassen. Und blass sind sie geworden, die Kirner Sozialdemokraten. Und wie! Nach etlichen Schlappen und Enttäuschungen sogar bis zur Unkenntlichkeit verbleicht, möchte man bescheinigen. Wenn die Sozialdemokraten als schlagkräftige Partei wieder wahrgenommen werden wollen, wird man um einen personellen und konzeptionellen Neuanstrich nicht umhinkommen. mehr

Kreiseln will halt gelernt sein!

Kreiseln will halt gelernt sein. Wie ein Anwohner der Binger Landstraße jetzt glaubhaft berichtete, fahren Verkehrsteilnehmer aus Richtung Idar-Oberstein kommend nicht selten geradeaus ins Dorf hinein, statt dem Kreisel zu folgen. Das habe schon zu etlichen gefährlichen Situationen im Gegenverkehr geführt. Ist der Kreisel zu unübersichtlich angelegt oder als solcher nur schwer erkennbar? Wohl kaum, denn eine entsprechende Beschilderung am Fahrbahnrand weist auf die geänderte Verkehrsführung hin. Überdies gibt ein blauer Pfeil, der fast schon mittig auf der Fahrbahn platziert worden ist, die Richtung vor. Ungeachtet aller Sicherheitsvorkehrungen, fahren dennoch immer wieder Autofahrer schnurstracks geradeaus. Man darf gespannt sein, wann es hier zu Kaltverformungen kommen wird. Bisher blieb es ja bei den eingangs beobachteten Beinahe-Unfällen. NOCH!

Bitte die wieder genesenen Corona-Patienten in die tägliche Statistik mit einpflegen!!!

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Bad Kreuznach nimmt weiter zu. Langsam, aber beständig. Tagtäglich liefert die Pressestelle des Landkreises neueste Informationen rund um die Krankheit in einem News Blog. Guter Service! Aktuelle Coronavirus-Zahlen müssen transparent gemacht werden. Am 10. März ging der Service mit dem ersten Krankheitsfall an den Start. Am 26. März sind es 72 Fälle. Zwei befinden sich in stationärere Behandlung. Noch alles recht überschaubar. Jetzt hat es auch das Kirner Land erwischt. Eine Erkrankung meldet die Ortsgemeinde Simmertal. Was in derStatistik fehlt, sind die Genesungszahlen. Die ersten Betroffenen müssten schon gesundet sein. Liebe Statistiker, bitte pflegt die Zahlen derer, die das Virus nicht mehr in sich tragen, in die täglichen Lageberichte mit ein. Diese Informationen gehören zum Gesamtpaket dazu und tragen zur Beruhigung bei. Unbedingt! Die Erfassung ist kein Hexenwerk, weil dem Gesundheitsamt, das die Krankheitsverläufe ja überwacht, begleitend flankiert. Bitte daran denken und ergänzen. DANKE!!! mehr

Visitenkarten im Vergleich: Internet-Portale der Verbandsgemeinden „Kirner-Land“ und „An Nahe und Glan“ ins Visier genommen!

Es lohnt sich ein Blick in die ebenfalls noch junge Verbandsgemeinde „An Nahe und Glan“. Dort hat die neue Gemeinschaft nach nur wenigen Wochen ihren medialen Fußabdruck hinterlassen. Und wie! Die Homepage ist bietet Übersicht und Service pur! Alleine die Startseite weckt Neugier. Die digitale Visitenkarte ist insgesamt durchdacht und perfekt designet. Die ist übersichtlich, prägend strukturiert, hat klare Farbgebung und Hierarchien – passt! Ein schnelles Eintreten in die Themen ist garantiert. Die Oberbegriffe versprechen einiges an Vielfalt. Merke, die Website einer Verbandsgemeinde ist ein digitales Schaufenster, ein virtueller Haupteingang, ähnlich dem eines Ortsschildes. Keine Frage, die Online-Repräsentanz hat was. Übersichtlich, informativ und ansprechend – viel mehr geht nicht. Gerade jetzt in der Corona-Krise besticht die mit zusätzlichen Informationen über den Status-Quo quer Beet. Ein Service für alle und jeden. Und die ist zeitgemäß aufgebaut. Ein dickes Lob Richtung Barfußpfad!!!

Warum erwähnt der Blog das? Nun, der hat als negativen Gegenpart die Seite der Verbandsgemeinde Kirner Land vor Augen. Der Internetauftritt besticht eher durch mangelnde Pflege und Einfallslosigkeit. Sorry, diese rein vewaltungsorientierte Visitenkarte eignet sich nur zum schnellen Wegklicken. Als Faustregel gilt, „Nur ein zeitgenössischer Internetauftritt ist auch ein erfolgreicher Internetauftritt“. Wenn man schon in eine Webseite investiert, dann sollte man auch dafür Sorge tragen, dass diese immer den aktuellen Erfordernissen angepasst ist. Dazu gehört vor allem das Einpflegen aktueller Inhalte sowie das zwingend gebotene Anpassen und Weiterentwickeln insgesamt. Wer das nicht macht, der läuft Gefahr, dass der Internetauftritt zum Desaster wird und die Seite auf Dauer niemand mehr besucht. Wer will schon eine Seite stöbern, die den Besuchern neue Informationen oder Termine vorenthält oder nur zeitlich verzögert bietet? Kurzum, da müsste man endlich mal ran.  

Von einer schwachen Momentaufnahme kann hier keine Rede sein. Vielmehr zieht sich die mangelnde Attraktivität wie ein roter Faden durch deren Existenz. Tristesse pur, ist man geneigt zu attestieren. Gut, die wichtigsten Verwaltungs-Informationen sind zwar eingepflegt, viel mehr aber auch nicht. Lust auf mehr, Fehlanzeige. Keine Bilder, keine aktuellen Berichte aus den Ortsgemeinden, geschweige denn Ankündigungen sowie Geschichte und Geschichtchen werden dort platziert. Kurzum, der Internetauftritt ist ein Desaster.

Dabei sollten kommunale Webseiten doch so individuell wie die Gemeinden selbst sein. Von wegen, es fehlt gänzlich der unverkennbare, charakteristische Auftritt, der frisch rüberkommt und die Philosophie der Verbandsgemeinde und ihren Ortschaften widerspiegelt. Dabei wäre das so wichtig, denn immer mehr Bürger und Touristen nutzen kommunale Webseiten um sich zu informieren oder Formulare online auszufüllen. „Setzen, sechs“, für den Gesamtauftritt der Verbandsgemeinde, die es nicht einmal für notwendig erachtet, sich selbst und die handelnden Personen an der Spitze mit Bildern vorzustellen geschweige denn eine Nachlese eigener Aktionen in Text und Bild zu platzieren.

Kirner Land ist (noch) eine Insel der Corona-Glückseligkeit!

Wir sollten alle noch zu Hause bleiben!

Das Coronavirus hat Deutschland fest im Würgegriff. Überall? Nein, das Kirner Land trotzt dem Covid19 mit Macht.Nachgewiesene Krankheitsfälle reichen nur bis Bad Sobernheim. Danach verliert sich die Spur. Zufall? Gibt es rationale Gründe dafür, dass das Virus im Westen des Landkreises nicht ankommt? Erste Witze machen schon die Runde:  „Jaja, nicht mal Corona will weiter die Nahe hinauf.“ Nun, die Menschen vom Lande erweisen sind halt als widerstandsfähiger, möchte man annehmen. Die lassen sich eben nicht so schnell anstecken. In Wahrheit dürfte es sich allerdings um einen reinen Zufall handeln. Wobei die größeren Abstände in ländlich geprägten Regionen durchaus eine Rolle bei der Verbreitung spielen dürften. Wann meldet das Kirner Land den ersten Corona-Fall? mehr

Herr Stein, haben Sie eine Antwort von der Kassenärztlichen Vereinigung erhalten?

Am 15. Februar, also vor exakt fünf Wochen, fragte MdL Markus Stein (SPD) schriftlich bei der Kassenärztlichen Vereinigung bezüglich Schließung der Kirner Bereitschaftsdienstzentrale nach. Anbei im Brandbrief, ein regelrechter Fragenkatalog zur aktuellen Situation. Für die Initiative gab es Lob vom Blog! Da der Brief lange vor der Corona-Krise bei den Mainzer Bürokraten aufschlug, müsste der längst beantwortet sein. Zumindest sollte man das annehmen. Ist eine Antwort eingegangen und wenn ja, wie schaut die aus? Hat die KV sich Ihnen gegenüber erklärt? Lieber Markus Stein, haben Sie eine Antwort erhalten? An die Öffentlichkeit sind bisher keine Infos gelangt. Und auch auf Ihrer Internetseite sind keine Neuigkeiten abgebildet. Zur Erinnerung: Wie schreibt MdL Markus Stein (SPD) in seinem Brandbrief an die Kassenärztliche Vereinigung so zutreffend: „Anlässlich der bekanntgewordenen Absichten der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), zum 1. Juli 2020 die Bereitschaftsdienstzentrale in Kirn zu schließen, habe ich mich mit heutigem Datum direkt schriftlich dorthin gewandt. Schon früher gab es Schließungen aus eben diesen Gründen. Die Menschen im ländlichen Raum spüren die Zentralisierung der Angebote des täglichen Lebens ganz besonders. Banken, Supermärkte und der Einzelhandel spielen hier sicher eine wichtige Rolle, bei der stetigen Zentralisierung der medizinischen Grundversorgung in urbanere Regionen geht es hingegen um ein Gut der Menschen, das wichtiger nicht sein könnte: deren Gesundheit. Auch deshalb ist die Sicherstellung einer adäquaten medizinischen Versorgung im ländlichen Raum für mich als Abgeordneter eines ebenso ländlich geprägten Wahlkreises von großer, zentraler Bedeutung und der Grund für meine Intervention bei der KV…“

Frage: Das Kirner Land ist neugierig. Haben Sie eine Antwort auf Ihre klugen Fragen erhalten? Wenn ja, gibt es Hoffnung für die Bereitschaftsdienstzentrale? Klären Sie doch bitte mal auf. Danke! mehr

Ehrenamtskarte reicht bei weitem nicht aus!

Nahezu wöchentlich schwirren spektakuläre Aufnahmen von Brandstellen durch das Internet. Mehr noch: Unfälle, Hilfeleistungen, Hochwasser – zusammengefasst sehen sich auch die Aktiven aus dem Kirner Land auffällig oft Einsatzlagen ausgesetzt. Keine Frage, die Ehrenämtler in ihren blauen Uniformen leisten Enormes für die Allgemeinheit! Reicht da ein regelmäßig ausgesprochenes Dankeschön aus? Wird deren unermüdlicher Einsatz damit wirklich genügend gewürdigt? Reicht es, sie immer wieder als Helden des Alltags zu betiteln und dann war’s das auch schon wieder? Wohl kaum! Reichen ein paar nette Sätze für die Männer und Frauen an den Spritzen heutzutage noch aus? NEIN!!! Menschen, die eine zeitintensive Ausbildung auf sich nehmen, die sich ständig Schulungen unterziehen, die ihren Piepser nie aus den Augen verlieren, rund um die Uhr Gewehr bei Fuß stehen, um dann im Ernstfall gefährliche Notlagen bewältigen, die sollten eine angemessenere Anerkennung erfahren. Und die geht nur über Privilegien in allen Bereichen oder über den Geldbeutel. Die Belastung des Einzelnen ist enorm. Die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr ist nicht mit anderen Ehrenämtern zu vergleichen. Man weiß nie, wann der Einsatz kommt und was einen erwartet. Physisch und Psychisch geraten die Kameraden nicht selten an ihre Grenzen – auch in der seelischen Nachbearbeitung. Unlängst wurde beschlossen, die Kirner Ehrenamtskarte auf alle Wehren der VG auszuweiten. Neben den landesweiten Vergünstigungen, dürfen die nunmehr auch auf Prozente bei der VHS, Stadtbücherei sowie auch Jahnbad freuen.  Viel zu wenig! Warum kein freier Eintritt? Kostet die Stadt keinen Cent. Hat man etwa Bedenken, dass die in tagtäglich in Mannschaftsstärke anrücken und die Liegewiese belegen? Mal ehrlich, die Kommune muss viel mehr tun, um die Arbeit ihrer Wehren zu würdigen. Die macht sich einen schlanken Fuß. Und auch das Land muss endlich mehr Flagge zeigen. Wie könnte eine finanzielle Vergütung angemessen geregelt werden? Ganz einfach, nämlich über die Steuer. Freibeträge wären eine Möglichkeit. Wenn die Politik es ernst meint, dann geht sie das Thema mal so richtig an. Nicht nur drüber schwätzen, sondern handeln! Macht das wichtige Ehrenamt auf diese Weise wieder lukrativer. Dann klappt es auch wieder mit dem Nachwuchs. Ganz sicher. Natürlich sind auch in Turn- und Sportvereine, die Kultur treibenden Vereine, die TAFEL e. V., die Kirner Flüchtlingsinitiative Ehrenamtliche tätig. Doch ihr Engagement ist nicht mit dem eines Feuerwehrkameraden zu vergleichen. Vergünstigungen für die ja, aber bei weitem nicht so weitreichend. Wer sein Tag und nach sein Leben für andere einsetzt, sollte einen Sonderstatus genießen.

Zukunftsgespräch verschoben!

Corona und die Folgen! Ursprünglich war für den 24. März das zweite Zukunftsgespräch Kirner Krankenhaus terminiert. Die Zusammenkunft aller Beteiligten am runden Tisch wurde nunmehr auf unbestimmte Zeit verschoben. Gibt derzeit andere Baustellen! So lange das Virus die Menschheit in Atem hält, will man die Gespräche in großer Runde ruhen lassen. Das Thema bleibt auch nach der Pandemie noch aktuell. Vielleicht sogar aktueller denn je, weil Krankenhäuser gestärkt aus der Krise hervorgehen dürften. Die werden nämlich ungeachtet aller wirtschaftlichen Betrachtungen gebraucht. PUNKT! Die Verantwortlichen werden nicht umhinkönnen, dieser Tatsache ins Auge zu blicken. Die besseren Argumente lagen und liegen auf der Seite der Befürworter.

Kein Wahl-Hokuspokus! Nahezu punktgenaue Prognose vorhergesagt!

WOW! Die Stadt Kirn wird fortan von einem Freien Demokraten geführt. Frank Ensminger gewann am Sonntagabend die Wahl zum ehrenamtlichen Bürgermeister. Er setzte sich gegen seine Kontrahentin Christa Hermes (CDU) durch. Ensminger kam auf 58,1 Prozent der Stimmen, Hermes erzielte 41,9. Wer hat’s erfunden? Wer hat’s vorhergesagt? Nun der Blog prognostizierte in einem seiner letzten Artikel einen Erdrutschsieg von „Emsix“ mit 58,3 Prozent voraus. Zugegeben an der Abweichung von „satten“ zwei Zehntel wird der arbeiten müssen. Den eigenen Ansprüchen Hinterherhinken geht gar nicht. Daher hat der sich Nachjustieren für die nächste Wahl als Hausaufgabe auferlegt. Im Ernst, soll mal noch einer behaupten, die Prognosen aus Hochstetten-Dhaun träfen nicht mitten ins Schwarze. Trotz gebotener Demut und Bescheidenheit, ein wenig Selbstlob muss an dieser Stelle erlaubt sein. Erst Thomas Jung, nun Ensminger, keine Frage, der Blog hat ein feines Gespür für Entwicklungen und Stimmungen rund um das regionale politische Parkett entwickelt. Den kann man buchen!!! Die Kirner wollten einen Kirner an der Spitze des Rathauses. Einen Sympathieträger, der einem stets auf Augenhöhe begegnet, einer an dem man sich orientieren kann. Sein Ergebnis ist ein Vertrauensvorschub im XXXXL-Format. Was gibt es sonst noch zu erwähnen, so kurz nach der Wahl? mehr