Nachgehakt Hochzeitsprämie! Was ist mit der Kohle passiert?

Wenn geheiratet wird, gibt es auch Geschenke. Die Fusion zwischen Verbandsgemeinde Kirn-Land und Stadt Kirn spülte Hochstetten-Dhaun fette 322 617, 92 Euro in die Kasse. Viel Geld, das sinnvoll ausgegeben werden sollte. Doch wofür? Was hat die Ortsgemeinde mit der Kohle gemacht? Man hört diesbezüglich so gar nichts! Während andere Kommunen sich mit ihren Zuweisungen bereits öffentlichkeitswirksam Herzenswünsche erfüllten oder Löcher stopften, herrscht in Hochstetten-Dhaun diesbezüglich absolutes Stillschweigen. Wird der Batzen etwa auf irgendeinem Festgeldkonto gebunkert? Geschenkt, bei der Zinslage. Sinnvoll ausgeben, wäre sicherlich die klügere Entscheidung. Baustellen und Wünsche gibt es doch zur Genüge. Allen Spielplätzen täte eine Auffrischung gut. Wie wäre es mit einem satten Zuschlag für den Themenspielplatz Feuerwehr. Das Baby der Freien Wähler ist jede Investition wert. Geld ausgeben, um die Ortsgemeinde mal ein wenig mehr Charme und Pep zu verpassen, das wäre es doch! Zweckgebunden, damit die Hochzeitsprämie immer mit einer Investition verbunden bleibt. Mal was Konkretes anschaffen von der Hochzeitsprämie, um diese nicht einfach so in den Haushalt einfließen und versickern zu lassen. Da geht die doch nur unter. Phantasie ist gefragt! Nicht zu vergessen die vielen unerledigten Kleinigkeiten – konkret die vielen unkenntlichen und maroden Ortsschilder – die grundsätzlich in allen Ortsgemeinden anfallen. In den Ortsteilen liegt zudem vieles im Argen, sei es im Bereich Plätze, Anlagen, Ruhebänke, Wanderwege, Friedhöfe, Treppen, Straßenzustände, Geländer und, und, und. Also Ortsgemeinde, wofür wird die Hochzeitsprämie verwendet? Gebt mal Milch! Bekommt der Bürger irgendwann mal eine Antwort. Der hat ein Recht darauf.

Bilder eines Morgenspaziergangs!

Schnappschüsse von „Turnvater“ Peter Jung, wie aus einem Bilderbuch. Coole Beobachtung! Im Morgengrauen weiden Muffel in aller Seelenruhe auf grünen Wiesen. Wobei, grüne Wiesen hat es in unserem Landstrich schon lange nicht mehr. Wer die sehen will muss nach Bayern. Zu weit für die Tiere. Hier ist nur noch alles karg und verdorrt. Saftiges Futter, Fehlanzeige. Es bräuchte dringend Wasser von oben. Tagelanger Landregen, das wäre es doch. Dagegen hätten auch die Muffel sicherlich nichts einzuwenden. Die sind auf der Dhauner Höhe regelrecht heimisch geworden. Bisweilen bieten die einen schönen Anblick. Passt bloß auf, dass der „böse“ Jäger mit seinem Schießgewehr nicht um die Ecke kommt und dem friedlichen Treiben ein jähes Ende bereitet. Daher, immer uffpasse!

Nachgehakt: Geheimakte Discounter!

Geheimakte Discounter! Das Thema Verbrauchermarkt war gefühlt schon eingeschlafen. Doch weit gefehlt. Offiziell hört man zwar kaum mehr was stichhaltiges und auch die gut informierten Quellen sind längst versiegt, aber wenigstens die Gerüchteküche lodert wieder. Der Blog wird regelrecht bombardiert von der immer gleichen Frage: „Wo kommt die Einkaufsmöglichkeit denn nun hin?“ Darüber gehen die Meinungen mehr denn je weit auseinander. Nix genaues weiß man nicht! Jeder reimt sich was zurecht. Vorausgesetzt Norma, Netto, Aldi, Rewe und Co hätten aufrichtiges Interesse, würden die dann eher das Filet-Grundstück neben dem Toyota Autohaus oder die kleinere Version schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite favorisieren? Beides denkbare Möglichkeiten. Kurz mal „Mitte“ abbiegen und schon kann man auf dem denkbar kürzesten Weg das Auto gegen einen Einkaufswagen eintauschen.

Apropos Filet-Stück. Mutmaßlich soll sich ja schon frühzeitig ein „Investor“ auf dieses gestürzt haben. Stimmt das? Hat die Ortsgemeinde wirklich schon Flächen im neuen Industriegebiet verkauft? Gab es überhaupt einen Investor „X“ und wenn ja hatte der womöglich finanzielle und strukturelle Vorteile durch den frühen Erwerb? Fragen über Fragen, die sich viele Beobachter stellen. Spekulationen sind Tür und Tor geöffnet. Der frühe Vogel fängt ja bekanntlich den Wurm. Einen besonders fetten wohlgemerkt. Alleine die Lage ist Goldwert.

Schräg gegenüber hat die Ortsgemeinde ihre eigene Parzelle für einen Verbrauchermarkt ausgewiesen. Jedenfalls werden beide Flächen von einer Fachfirma Schicht für Schicht aufgeschüttet und unter den Augen eines Expertenbüros verdichtet. Der überwacht den Prozess, damit die Standfestigkeit des Untergrundes für eine spätere Bebauung bescheinigt werden kann. Wer zahlt eigentlich die Aufschüttung und wer ist Auftraggeber? Berechtigte Fragen, oder nicht? Antworten bisher Fehlanzeige. Es tut sich jedenfalls was da unten. Vielleicht informiert ja mal der Ortsgemeinderat über den allgemeinen Sachstand im Industriegebiet. Wunder geschehen ja schließlich immer wieder! Anlegung, Vermarktung und zu guter Letzt Nutzung stoßen generell auf massives öffentliches Interesse, was die brodelnde Discounter-Gerüchteküche untermauert.

Baugebiet Scheiberling! Nächstes Frühjahr geht es los!

Hausplaner aufgepasst: In Hochstetten kann bald wieder nach Herzenslust gebaut werden. Konkret ist das in der Gemarkung „Scheiberling“ am nordöstlichen Teil der Fall. Mutmaßlich in zwei Ausbaustufen soll dort ein Anschlussgebiet mit insgesamt 32 Parzellen entstehen. Davon sind 22 Bauplätze im Eigentum der Ortsgemeinde. Acht davon sind bereits reserviert worden. Neun Plätze befinden sich in Privateigentum. An sich gute Voraussetzungen für ein Baugebiet, gäbe es da nicht die üblichen Bedenken. Bedenken der Anlieger Alte Straße und Hellbergblick, die zwangsläufig mit noch mehr Straßenverkehr belastet werden. Zur Erinnerung: Eine gesonderte Anbindung wurde nie ernsthaft in Erwägung gezogen, und dies, obwohl es sich die Freien Wähler einst auf die Fahne schrieben. Lang, lang ist es her.

Grünes Licht wird für das kommende Frühjahr erwartet. Derzeit wird die Ausschreibung auf den Weg gebracht. Kurzum, die ersten Bagger für die Straßenbauarbeiten werden spätestens nach dem Winter rollen. Die Anlegung einer Erschließungsstraße, die eine Verlängerung der „Alten Straße“ wird, steht also unmittelbar bevor. Leichte Bedenken gibt es allerdings auch seitens der Ortsgemeinde. Werden die VG-Werke es dieses Mal schaffen eine akzeptable Planung von Abwasser, Wasser und Straßenniveau hinzubekommen? Was die Versorgung angeht ist man in Hochstetten-Dhaun ja einiges an Kummer gewohnt. Ganz einfach dürfte die Anbindung ans Wasser- und Abwassernetz jedoch nicht werden. Fachleute sprechen schon jetzt von einer Überlastung des bisher bestehenden Rohrsystems. Man darf schon jetzt auf das Ergebnis gespannt sein. Sind die Hausaufgaben erst einmal erledigt, dürfte es schnell gehen. Die ersten Bauwilligen scharren wohl schon mit den Hufen. Mögen sie eine bessere Planung vorfinden, als die Bauherren vor ihnen in den ersten Neubaugebieten, einschließlich der Straße Im Weilborn.

Des einen Leid, des anderen Freud. Bauwillige werden von innerdörflichen Misstönen über eine Mehrbelastung an Straßenverkehr sicherlich nichts mitbekommen. Im Gegenteil: „Scheiberling“ bietet Alternativen. Doch sind die wirklich so attraktiv? Eher nein, weil der Steilhang zwar schöne Panoramablicke über das Nahetal verspricht, allerdings auch teuer zu bebauen ist und zudem Wasser führt. Will heißen, der Hang ist Nass. Am auffälligsten im unteren Teil unmittelbar nach der Kurve, dort wo die ersten Parzellen rechts und links der Straße beginnen. Selbst in heißen und trockenen Sommern, etwa 2018, kann man in diesem Bereich stellenweise in sumpfähnlichen Passagen versinken. Was das Grundwasser anrichten kann, davon wissen Hausbesitzer am Übergang hin zur Straße „Im Ameisacker“ zu berichten. Wegen Mauerfeuchtigkeit mussten die schon ihre Keller trockenlegen und Drainagen aufwendig erneuern. Daher sollten zukünftige Bauwillige eine solide Abdichtung von außen auf keinen Fall vernachlässigen, um Folgeschäden zu vermeiden. Gummistiefel wären ratsam.

Richtigstellung Zeitungs-Artikel Skywalk-Infotafel!

Was in der Zeitung steht, stimmt? Nicht immer! So ist der kleine Artikel über den Fund der Skywalk-Infotafel in der heutigen Ausgabe nicht frei von klitzekleinen Schummeleien. Muss doch nicht sein! Wer hat‘s gefunden? Wer hat maßgeblich zur Tataufklärung beigetragen? Der immer wieder gerne zitierte aufmerksame Bürger! Die Bezeichnung versteht der Blog als Lob. Haken dran. Weiter steht geschrieben: „Der Verdacht, dass Vandalen die Tafel in die Tiefe geworfen haben, bestätigte sich erst einmal nicht. Direkt unter der Aussichtsplattform lag nichts!“  Gleich doppelt falsch! Fakt ist, die Tafel lag unter der Plattform leicht schräg in östliche Richtung. Und fakt ist auch, Vandalen waren am Werk und keine Diebe. Rumeiern mit dem ominösen Verdacht geht gar nicht. Man hätte nur mal richtig gucken müssen. Geschenkt! Und in den Hecken wurde die Tafel samt Standfuß auch nicht aufgefunden. Hecken klingt nach dichtem Bewuchs, der konkret das Schild verdeckte. Dem war aber nicht so. Paar Zweige vielleicht, mehr aber auch nicht. Verdeckt wurde das Teil jedenfalls nicht. Die Umrisse konnte man beim Blick in die Tiefe erkennen.

Richtig hingegen, dass für die Aufklärung der Tat eine Belohnung von 200 Euro ausgelobt worden ist. Bissel voreilig vielleicht, aber immerhin hatte man damit Erfolg. Das gestohlen geglaubte Schild ist wieder da! Ob ein Tipp entscheidend für die Aufklärung einer Straftat ist oder welchen Anteil er jeweils daran hätte, darüber gibt es mitunter Streit. Allerdings dürfte es schwierig werden, dem Blog für den entscheidenden „Skywalk-Schild-Hinweis“ seine Belohnung zu verweigern. Schließlich hat der das Teil wiederbeschafft und dadurch die Straftat als Sachbeschädigung durch Vandalismus festgezurrt. Die Ermittlungen können jetzt gezielter weiterverfolgt werden. Die Polizei wurde über den neuen Sachstand informiert, ebenso die Erste Beigeordnete, stellvertretend für den noch immer urlaubenden Ortsbürgermeister.

Die Belohnung kann folglich ausgezahlt werden. Theoretisch! Kaum hatte der Blog seinen entscheidenden Teil zur Aufklärung beigetragen, schon wurden erste Stimmen laut, die eine Auszahlung der Belohnung – gerade auf sein Konto – in Zweifel ziehen. Den Skeptikern sei versichert, die Ortsgemeinde wird nicht umhin kommen den Worten auch Taten folgen zu lassen. Außerdem, die Blöße würde die sich nicht geben. Merke, Belohnungen sind auch immer einklagbar. Wer weiß, vielleicht wird ja seitens der Ortsgemeinde sogar ein Übergabetermin mit Presserummel und Häppchen organisiert. Großer Bahnhof für die Wiederbeschaffung durch einen aufmerksamen Bürger. Die mögliche Schlagzeile vor Augen, ist der Finder schon jetzt ganz gerührt. Von daher, abwarten und Tee trinken. Fortsetzung folgt!

Das scheppernde Ärgernis vor dem Schlafzimmerfenster!

Kleiner Deckel, große Wirkung! Der Stein des Anstoßes ist leichtgewichtig, eisern, rund und eigentlich ziemlich unauffällig – würde er nicht so nerven. Das heißt, der etwa 15 Zentimeter im Durchmesser Wasser-Schieberkappe mit Deckel, denn um einen solchen handelt es sich, ist schuld. Immer, wenn Auto- und Lastkraftwagenfahrer, den kleinen Deckel überfahren scheppert es. Der ist nach unten gesackt, und dies, trotz mehrmaligem Anhebens. Scheinbar bekommen die Experten vom Straßenbau die Lage nicht in den Griff. Sehr zum Leidwesen eines Anwohners aus der Binger Landstraß, dem das klappernde Ärgernis Nacht für Nacht den Schlaf raubt. So sehr, dass er schon alle politischen Hebel in Bewegung gesetzt hat, um Abhilfe zu schaffen. Trotz Vorsprache bei Landrätin Bettina Dickes oder VG-Bürgermeister Thomas Jung ist bis dato nichts passiert. Daran wird zwar auch dieser kleine Blog-Beitrag nichts ändern, aber wenigstens wird die Angelegenheit öffentlich. Vielleicht kommt ja doch noch irgendwann ein Fachmann um die Ecke, der den scheppernden Deckel so fixiert, dass der nicht mehr abrutscht und klappert, hofft der Anwohner. Kann ja nicht so schwer sein. Die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt. Die hat der Genervte bezüglich Geschwindigkeitsmessung schon begraben. „Hier hält sich keiner an Geschwindigkeitsbegrenzung,“ sagt einer, der diesbezüglich schon mehrmals schriftlich um Messungen gebeten hat. Diesbezüglich stoße er allerdings nur auf taube Ohren, winkt der nur noch resignierend ab. Sehr seltsam, sucht der Kreis doch ständig „lukrative“ Messstellen.

Oktoberfestwochen im Wappensaal

Wir sind Wappensaal! Wir stürmen den Biergarten und die Bühne! Zünftige Live Musik bei typischen Schmankerln und einem kühlen Glas Bier – so oder so ähnlich geht es seit der Wiedereröffnung Woche für Woche im Wappensaal zu. Die Location ist angekommen. Und wie! Und ab dem Wochenende heißt das Motto „Oktoberfest“. WOW! Zünftig wird es zugehen, wenn sich die Musiker zwischen dem 19. September und 11. Oktober im wahrsten Sinne des Wortes die Klinken in die Hand geben. „Oktoberfestwochen im Wappensaal“ – passt. Eröffnet wird die blau/weiße Party von den Hunrücker Spitzbuwe, der Band des Gastgebers Marco Fritz. Bereichert wird der Abend von einer Alphornbläsergruppe. Am Samstag, 26. September ist dann kein Geringerer als Freddy Pfister mit seiner Band aus dem Zillertal zu Gast. Wenn das mal nicht die guten alten Schürzenjäger-Zeiten wieder aufleben lässt. Die Fangemeinde dürfte sich riesig freuen. Weiter geht es am 3. Oktober mit den Alpintaler. Den Abschluss übernimmt das Penny-Simms-Duo. Ticktes für die Samstagsveranstaltungen sind unter www.ticket-regional.de/wappensaal-dhaun erhältlich. Hey, was will Gast mehr? Anzapft ist! Inhaber Marco Fritz und sein Team laden zu den Oktoberfestwochen ein. Da ist jeder aufgerufen mitzumachen. Anmelden kann man sich auch unter www.wappensaal.de oder telefonisch unter 0151416366.  

Neue Verkehrsführung nach Hochstädten!

Uffpasse, die Zufahrt nach Hochstädten hat sich geändert. Die erfolgt jetzt über die neue Ortsumfahrung, aus dem Kreisel am westlichen Ortseingang heraus. Der herkömmliche Weg an der ampelgeregelten Einmündung führt in eine Sackgasse. Vor der Bahnbrücke ist Schluss. Da versperren Baken die Weiterfahrt. Die Maßnahme ist notwendig geworden, weil der Zubringer Hochstetten Mitte angelegt werden soll. Noch haben nicht alle die Veränderung bemerkt, und dies, obwohl Hinweisschilder die neue Wegstrecke markieren. Routine lässt grüßen. Falschfahrer müssen halt wieder umdrehen und sich neu orientieren. Nach ein paar Tagen dürfte sich auch diese Gewohnheit verabschiedet haben und so etwas wie die neue Normalität wird einkehren. Aus Kirn kommend birgt die für die Autofahrer sogar Vorteile, weil die Hochstädtener jetzt direkter und dadurch schneller nach Hause gelangen.  

Skywalk-Schild: Kein Diebstahl, nur Sachbeschädigung!

Wer hat’s gefunden? Zugegeben, es gehörte nicht viel kriminalistischer Spürsinn dazu, um das gestohlen geglaubte Skywalk-Schild wieder aufzuspüren. Man hätte nur mal eben schnell vom höchsten Balkon des Nahelandes herunterschauen müssen. Schräg Richtung Bad Kreuznach, liegt das Teil auf dem Felsgeröll, leicht bedeckt durch Äste und Zweige. Jedoch gut erkennbar, wenn man gezielt auf dem Felsplateau nach dem betreffenden Schild Ausschau gehalten hätte. Dass man lieber Anzeige erstattete und Aufrufe schaltete, anstatt eins und eins zusammenzuzählen und unter dem Skywalk auf die Suche zu gehen – geschenkt! Der Blog hilft ja gerne, zumal wenn der jetzt auf eine Belohnung von 200 Euro hoffen darf. Mehr noch: Der reklamiert die für sich! Ja, die Kohle werden die Geschädigten wohl überweisen müssen. Wie heißt es doch immer: „Ein aufmerksamer Bürger gab den entscheidenden Hinweis auf den Verbleib des Schildes…“ mehr

Das Wort zum Sonntag

HOWGH, der Häuptling vom „Stamme Nimm“ hat gesprochen!

Die Redewendung „vom Stamme Nimm“ bezeichnet einen Schnorrer oder Habgierigen. So beschreibt Wikipedia den Menschentypen. Der Ausdruck gilt als umgangssprachlich und abwertend, aber auch als scherzhaft. Weiter heißt es in der Definition: Er wird meist von Älteren benutzt. Als die Freien Wähler in der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates mögliche ehrenamtliche Helfer als Spielplatzpaten in Erwägung zogen, wiegelte der Ortschef diesen Vorstoß ab. Die Vorstellung, wonach es in Hochstetten-Dhaun ähnliche freiwillige Helfer gäbe, wie es in anderen Ortsgemeinden durchaus der Fall wäre, zwang ihn zu dieser Aussage: „Geht nicht, wir sind hier eher das Volk Nimm! Nimmst Du das, Nimmst Du das, Nimmst Du das!“ HOWGH, der Häuptling hatte gesprochen! Mit anderen Worten, freiwilliges Engagement ist laut Ansicht des Ober-Bosses in den DNA-Strängen seiner Bürger nicht ausgeprägt genug, um etwa Spielplätze betreuen zu können. Starker Tobak! Hat der gute 60-Prozent-Vorturner recht mit seiner Meinung? Ist der Anschiss an sein Volk berechtigt? Autsch, das tut weh! Dieses scheint ihm zumindest in dieser Angelegenheit die Gefolgschaft zu verweigern. Es stimmt, eine Rentnergruppe, die überall dort mit anpackt wo es fehlt, existiert hier nicht. Und auch bei ausgerufenen Arbeitseinsätzen, etwa Umwelttag, ist die Teilnahme eher mau. Mittlerweile wird gar nicht mehr eingeladen. Woran kann das liegen? Warum ist der gemeine Bürger aus Hochstetten-Dhaun nicht bereit, sich zum Wohle der Allgemeinheit einzubringen? Gute Frage! Was haben andere Ortsgemeinden, was Hochstetten-Dhaun nicht hat? Eine Analyse könnte Aufklärung schaffen. Greift hier die allgemeingültige Regel: „Wie der Häuptling, so der Stamm“? Den grundsätzlichen Fragen müsste man mal auf den Grund gehen. Sind diese umfassend in der Tiefe beantwortet, dann klappt es sicherlich auch irgendwann einmal mit dem angestrebten „Stamme Gib“. Bis jedoch die ersten Stammesbrüder dieser seltenen Art mit Besen, Schippe und Schubkarren freiwillig und engagiert unterwegs sein werden, wird noch viel Wasser die Nahe hinunter fließen. HOWGH!

Wer in Gottes Namen stibitzt ein Skywalk-Schild?

Manche Meldungen lassen einen nur kopfschüttelnd zurück. Am 5.September wurde der Diebstahl eines Hinweisschildes samt Befestigungspfostens am Skywalk in St. Johannisberg festgestellt und seitens der Gemeinde bei der Polizei gemeldet. Haltet den Dieb! Doch dafür müsste man den erst einmal haben! immerhin, 200 Euro Belohnung für Hinweise wurden ausgesetzt! Erst wurde das Hinweisschild mit Informationen über die Umgebung mutwillig verbogen, jetzt fehlt es gleich ganz. Irgendwie soll das mit dem tollen informativen Teil am Zugang wohl nicht sein. Man darf gespannt sein, ob das je wieder auftaucht. Blog-Tipp: Haken dran! Erfahrungsgemäß taucht das Diebesgut nicht mehr auf, geschweige denn wird die Tat aufgeklärt. Das hängt längst in irgendeiner Kellerbar oder ist zum Sammler-Objekt geworden. Ein neues Hinweisschild muss her. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Man darf gespannt sein, wie lange die Ortsgemeinde brauchen wird, um dieses an gleicher Stelle erneut zu platzieren. Wie jeder weiß, ist die Ortsgemeinde auf dem „Schilder-Sektor“ eher träge, um nicht zu schreiben handlungsfaul. Man muss sich nur umschauen. Von daher, abwarten und viel Tee trinken. In dem Jahr wird das sicherlich nichts mehr werden. Vielleicht hat ja das Christkind ein Einsehen?

Spielplatz neben der Kindertagesstätte wird dicht gemacht!

Das war’s – finito – aus und vorbei! Der fast schon Skandal-Spielplatz gegenüber der Kindertagesstätte kommt weg! Buddeln ohne Reue“ war einmal. Wobei, das war hier schon Jahre nicht mehr möglich. Ein Paradies für Kinder war das nie. Fakt ist, der große Spielplatz am Kindergarten war einfach nur unzumutbar. Unterirdisch hoch zehn! Etliche Mängel und zunehmender Unterhaltungsstau trübten sein mindestens einer Generation ausgelassene Spielfreude. Spielgeräte werden abgebaut. Laut Angaben des Ortsbürgermeisters, werden beide Flächen dicht gemacht. Wann das sein wird, ließ er hingegen offen. Kurzfristige Geschichte. Kein Kind wird dem Spielplatz auch nur eine Träne nachweinen. Die obere Ebene ist für die Erweiterung der Kindertagesstätte vorgesehen.

Bekanntlich platzt der aus allen Nähten. Was mit der unteren Fläche passiert, ließ Hans Helmut Döbell offen. Eventuell kann diese zwischenzeitlich als Parkfläche genutzt werden, so sein Vorschlag. Den Fokus will man nunmehr auf den Rentnerplatz legen, der zu einem Mehrgenerationenplatz umgestaltet werden soll. Darin soll dann auch ein neuer Spielplatz Platz finden. Einer mit integriertem Bachlauf als besonderes Highlight. Klingt gar nicht so übel. Viel Platz ist auf dem Eck allerdings nicht, sodass die Spielfläche eher mini ausfallen dürfte. Macht ja nix, weil ja nach den Vorstellungen der Freien Wähler der Themenspielplatz „Feuerwehr“ als Abenteuer-Alternative bereitstünde. Es gibt wohl auch schon konkrete Pläne für den Mehrgenerationenplatz. Für die Öffentlichkeit sind die allerdings noch unter Verschluss.  

Nachgehakt: Sportplatzbrücke Fußgänger-Variante!

Das Wichtigste vorneweg: Der Blog ist kein Brückengegner. Der will nur Vorgehensweise und Gedankenspiele verstehen! Wie im Übrigen viele andere auch! Das ganze Dilemma intransparenter Ortspolitik fasste Spvgg-Ehrenvorsitzender, Norbert Ganns, gegenüber der Tageszeitung in nur einem Satz zusammen: „Eine Umwandlung zur reinen Fußgängerbrücke wäre nur unerheblich günstiger als die Auto-Variante!“ Gemeint ist die vom Sportverein angestrebte Sanierung der bisher autotauglichen Sportplatzbrücke. Ganns, der auch Triebfeder im Ortsgemeinderat ist, klärt in diesem Zusammenhang allerdings nicht vollständig auf. Was denn eine Fußgängerbrücke kostet, darüber schweigt der sich aus. Wie auch der Ortsgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung diese Rechnung erst gar nicht aufmachte. Warum? Warum präsentiert man nicht die Fakten, damit sich die Bewohner selbst ein Urteil bilden können. „Unerheblich“ ist ein mehr als dehnbarer Begriff. Sind das 10.000 oder 150.000 Euro? Es darf spekuliert werden.

Transparent wäre doch gewesen, man gäbe bekannt: „Die Sportplatzbrücke kostet in der Fußgänger-Variante Summe XY!“ Ist gar nicht schwer. Nur Mut, traut Euch mal! Klärt auf! Typisch, diese Geheimniskrämerei in der hiesigen Kommunalpolitik. Doch dahinter steckt Kalkül. Schließlich will man ja keine schlafenden Hunde wecken. Fragt ja eh keiner nach, schon gar nicht die Opposition! Spannend wird es werden, wenn kein Geld aus dem Investitionsstock fließen sollte. Dann wird man jeden Cent umdrehen müssen. Hey, die Kostenschätzung für die Fußgänger-Variante müsste ebenso auf dem Tisch liegen. Fakt ist und bleibt die Tatsache, dass Autofahrer auch ohne die liebgewonnene Brücke zum Sportplatz gelangen. Dafür braucht es noch nicht mal einen Umweg, weil die Fahrt durch das Industriegebiet bei Freigabe der Ortsumfahrung für Autofahrer und Fußgänger ohnehin ein Muss ist. Die könnte dann bequem dort die Nahe überqueren und den Damm auf der Sportplatz-Seite entlangfahren. So gesehen, bräuchte es die Brücke gar nicht mehr. Klingt zwar hart, aber in der Fußballer-Sprache ausgedrückt lieg die Wahrheit bekanntlich auf dem Platz, konkret hier auf der Sportplatzbrücke. Das gesparte Geld ließe sich dann anderswo einsetzen. Die Debatte ist angestoßen.   

Die Zeit ist reif für einen gemeinsamen Internetauftritt „Kirner Land“!

Was hat Corona aus Kirn gemacht? Welche Ideen lassen sich auf die Krise zurückführen? Sicherlich ganz vorne mit dabei ist das Online-Kaufhaus des Kirner Einzelhandels. Das soll noch in diesem Jahr an den Start gehen. Kein Wunder also, dass dieses derzeit intern wie extern mächtig beworben wird. Etwa auf dem Markt am vergangenen Montag mit Umfrage sowie Gewinnspiel. Wahr ist, die Kirner Geschäftswelt will mit der Zeit gehen und den regionalen Online-Handel als Alternative ankurbeln. Wahr ist aber auch, die Resonanz aus den eigenen Reihen verläuft bisher äußerst schleppend. Tatsächlich sind nur wenige verbindliche Zusagen eingegangen, und die, auch noch textillastig. Offenbar sind nicht ausnahmslos alle überzeugt von einem Online-Handel, der zu allem Überfluss einer tagesaktuellen Pflege, 30 Euro monatliche Grundgebühr sowie eine achtprozentige Abgabe an die Online-Plattform bei jedem Verkauf verschlingt. Eine Menge Holz! Ehrlicherweise, werden auch nicht alle Mitglieder von kirn aktiv und der Gewerbeinitiative (GIK) davon profitieren. Vor diesem Hintergrund wird es gar nicht so einfach sein, ein Online-Kaufhaus zu platzieren, geschweige denn gewinnbringend zu vermarkten. mehr

Entwarnung: Wohnanlage Bachwiese ist konform mit Bebauungsplan!

Durchatmen, alles ist gut! Aus dem Ballon Bachwiese kann die Luft rausgelassen werden. Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell hat während der Sitzung des Ortsgemeinderates Entwarnung gegeben. Das Bauvorhaben eines Investors geht völlig konform mit dem Bebauungsplan, ließ der in der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates wissen. Die Anlieger hatten befürchtet, dass der in ihren Augen Klotz Dimensionen aufweist, die weit über den Status eines Einfamilienhauses hinausgehen könnten. Papperlapapp, nix dran. Die Eigentumswohnanlage mit insgesamt sieben unterschiedlich großen Wohneinheiten – verteilt auf zwei Bauplätzen aus privater Hand – kann hochgezogen werden. Wann das sein wird ist Stand jetzt völlig offen. Noch sind keine Pläne zur Genehmigung eingereicht worden. Vielleicht stottert ja der Verkauf der einzelnen Wohnungen? Wer weiß? Das Werbebild des Vermarkters bezüglich der Ausmaße täuscht offenbar. Die Eigentümer der wesentlich kleineren Häuser drumherum dürfen sich freuen. Befürchteten die doch vielfältige Nachteile durch einen solchen „Klotz“ im Hang. Ungeachtet der Bürgermeister-Beruhigungspille werden die Nachbarn die Entwicklung weiterhin kritisch beäugen und notfalls intervenieren. Zur Erinnerung: geplant sind sieben Wohnungen. Diese rangieren zwischen 246 000 und 291 000 Euro. Hinzu kommen Abstellplatz (4500) oder Tiefgaragenplatz (25.000 Euro) Euro.

Splitter aus dem Ortsgemeinderat: Dauerthema Sportplatzbrücke!

In welcher kommunalpolitischen Welt leben wir eigentlich, wo der Ortsgemeinderat einen Antrag auf Zuschuss aus dem Investitionsstock des Landes für eine Maßnahme stellt, die noch gar nicht final beschlossen worden ist. Irgendwie ein Schuss ins Blaue, ist man geneigt diese Vorgehensweise bewerten zu wollen. Sachen gibt’s! Fakt ist, ein Statiker hat für die Instandsetzung der Sportplatzbrücke 440.000 Euro errechnet. Dazu fallen noch Nebenkosten an, sodass man von einer Gesamtsumme von roundabout 500.000 Euro ausgeht. Eine Menge Holz! Fahrzeugtauglich wohlgemerkt! Die dürften bis zu einem Gesamtgewicht von 4,5 Tonnen dann wieder über die Nahe fahren. Sicherlich gut für den Sportverein, der kein Hehl daraus macht, dass die Brücke in der Autovariante für das Umfeld eine Herzensangelegenheit wäre. Nachvollziehbar! Daher Augen zu und durch? Ganz so einfach wird es nicht gehen. Abseits der Fußballer-Familie mehren sich nämlich kritische Stimmen, die einen Erhalt in der ursprünglichen Form in Zweifel ziehen. Auch hierfür gibt es gute Gründe.  Muss man einen solchen Batzen Geld in die Hand nehmen, um eine Brücke Auto geeignet wiederherzustellen, die, wenn man ehrlich ist und nicht nur durch die Vereinsbrille schaut, es gar nicht unbedingt braucht. Irgendwie Luxus pur, weil das Gelände ja auch über Hochstädten und auf der anderen seite „Uber“ angefahren werden kann. Möge sich jeder sein eigenes Urteil darüber bilden.

Eine halbe Million Euro! Man muss sich diese Summe mal auf der Zunge zergehen lassen. Und damit dürfte das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht sein. Was ließen sich damit nicht alles für Dorf-Projekte umsetzen. Warum reicht eine Fußgänger-Variante nicht aus? Rein statisch betrachtet, dürfte das alte Gerüst sicherlich tragfähig genug sein und keine Hürde darstellen. Laienhaft beurteilt, bräuchte es nur ein paar neue Bretter- und Balken sowie einen neuen Anstrich. Unter dem Strich sicherlich Peanuts im Vergleich zum großen Auto-Wurf. Hat der Statiker eine solche Variante auch berechnet? Hat man ihn überhaupt dahingehend befragt? Eher nicht. Zumindest war die abgespeckte Version so gar kein Thema bei der Ratssitzung. Finde den Fehler? Abwägung Fehlanzeige! Interpretationsweise kann das nur bedeuten, dass zumindest einigen Mitgliedern des Ortsgemeinderates an einer Debatte Pro- und Contra Auto- oder Fußgängerbrücke gar nicht erst gelegen ist. Wahr ist, es wurde ein Antrag  auf Mittel aus dem Landes-Fördertopf gestellt. Merke, der Investitionsstock kommt insbesondere strukturschwachen Kommunen zugute. Wahr ist aber auch, damit werden nur dringende Projekte zu Gunsten des Gemeinwohls von Ortsgemeinden verwirklicht. Fällt die Sportplatzbrücke unter die Definition? Es wird auf die Begründung im Begleitschreiben ankommen. So ganz ehrlich darf das nicht formuliert werden, wenn es was werden soll mit dem Zuschuss.  

Werben für das Online-Kaufhaus Kirn!

Kauf im Online-Kaufhaus Kirn! – So oder so ähnlich könnte der Werbe-Slogan für eine Internetplattform lauten, die noch in diesem Jahr an den Start gehen soll. Beabsichtigt ist eine gemeinsame Seite von kirn aktiv und Gik, auf der Kunden nach Herzenslust Einkäufe und Dienstleistungen bequem von zu Hause aus organisieren können. Amazon in Mini-Format sozusagen. Hat dieses mehr oder weniger regionale Angebot eine Chance bei potenziellen Kunden? Um das abzuklopfen, startet man am heutigen Markttag eine gezielte Umfrage. Mitmachen ist erwünscht. Zu gewinnen gibt es auch noch etwas. Attraktive Shopping-Cards werden unter den Befragten verlost. Kommen Sie, schauen Sie – seien Sie dabei! Die Macher brauchen Futter und Feedback, um noch rechtzeitig vor dem Start der Einkaufs-Plattform Kundenwünsche einbauen zu können.   

Satirischer Wochenrückblick 6. September

Über Chance Lauschtour, Kirner Krise, Runder Tisch, Onkel Joe Weingarten, Maßnahmen im Hintergrund, die Rolle der Medien…

Mal was ausgefallenes und zugleich übertrieben zynisches gleich zu Beginn! „Das Kirner Land so vielfältig!“Der immer wieder gern zitierte Werbe-Slogan prägt sich ein. Den Spuren der Geschichte folgt man am besten bei einer Stadtführung oder der Lauschtour durch Kirn. Keine Frage, man erfährt viel Wissenswertes über Land und Leute. Nunmehr gilt es allerdings noch, die Vorkommnisse der Massenschlägerei zu vertonen und als weiteres Highlight Kirner Stadtgeschichte einzupflegen: „Hier am Originalschauplatz in der Ecke Steinweg/Kallenfelser Straße gipfelte einst eine Fehde zweier verfeindeter Familien-Clans in eine brutale Massenschlägerei mit Eisenstangen und Baseballschlägern, deren spektakuläre Bilder und Filmaufnahmen sich in Windeseile verbreiteten.“ Boah, was wäre das für eine Dramatik! Wenn die  sich noch eins zu eins mit den Hintergrundgeräuschen und Schreien des Abends vertonen ließen, dann dürfte es den Zuhörern eiskalt den Buckel runterlaufen. WOW, Kirn als Schauplatz gefährlicher Clan-Kriminalität – wenn das mal keine touristische Nische bedient. Hey, bissel Aufbauschen muss erlaubt sein. Auf den Vorfall kann die Stadt zwar nicht stolz sein, aber als kleine Entschädigung für verlorenes Sicherheits-Vertrauen und für den vorauseilenden Ruf einer gefährlichen Stadt, ließe sich das Ereignis wenigsten vermarkten. „Kommt nach Kirn, zum Schauplatz von Fehden „krimineller Clans“ – passt. Das Potenzial hat keine andere Kleinstadt in dieser Form zu bieten. Die Werbemaschinerie sollte man daher ruckzuck in Gang setzen, bevor die „KRISE“ sich abschwächt. Vielleicht kann man für Gruppen-Buchungen die massiven Kampfszenen mit Laienschauspielern nachstellen. Rosige Tourismus-Zeiten stehen bevor. Profit aus dem negativen Image ziehen – passt! mehr

Coole Idee: Themenspielplatz Feuerwehr!!!

Wie wäre es mit einem Themenspielplatz? Mit dieser Frage überraschte FWG-Vorsitzender Eike Füllmann Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell während der Sitzung des Ortsgemeinderates. Und der schoss nicht nur aus der Hüfte, sondern hatte seine Vorstellungen gleich in ein mehrseitiges Informations-Nachschlagewerk, inklusive selbsterklärenden Bildern und Standortvorschlägen verpackt. Für die von Haus aus Power-Präsentation gibt es vom Blog eine eins mit Sternchen. Jedes Ratsmitglied bekam ein Exemplar. Dass so mancher Vertreter nicht mal einen Blick darauf riskierte – geschenkt. Mit Vorschlägen vom politischen Gegner respektlos umzugehen hat durchaus Methode und lässt tief blicken. mehr

Splitter aus dem Ortsgemeinderat: I-Stock-Anträge

Serie: Der Blog wird nach und nach die Ergebnisse der einzelnen Tagesordnungspunkte aus der zurückliegenden Sitzung des Ortsgemeinderates vorstellen. In dieser hat der Ortsgemeinderat drei Projekte ausgesucht, die dem Gremium für die Beantragung von Zuschüssen aus dem Investitionsstock geeignet und sinnvoll erscheinen. Zur Aufklärung: In diesem Landes-Fördertopf werden Mittel bereitgestellt für sonstige kommunale Vorhaben oder kommunale Beteiligungen an Vorhaben, die das Gemeinwohl fördern. Der Investitionsstock kommt insbesondere strukturschwachen Kommunen zugute. Damit werden dringende Projekte von Ortsgemeinden verwirklicht. Für 2021 wären das in Hochsteten-Dhaun die Umgestaltung des momentanen Rentnerplatzes zu einem Mehrgeneartionenplatz mit integrierten Spielplatz sowie die Sanierung von Friedhöfen (Instandsetzung Friedhofswege in Hochstetten und Hochstädten) und zu guter Letzt die Sanierung der Sportplatzbrücke. Nicht nur für Fußgänger, sondern wie gehabt für Fahrzeuge bis 4,5 Tonnen (der Blog berichtet über Sinn und Zweck diese Vorhabens noch ausführlich).

Der Antrag für den Mehrgenerationenplatz steht noch auf der Kippe, weil der momentane Planungsstand noch keine Kostenanalyse zulässt. Die braucht es aber, um Gelder überhaupt beantragen zu können. Inwieweit die Sportplatzbrücke, mit einem Volumen von Minimum 500.000 Euro Baukosten, laut der Landes-Definition wichtig und daher förderungswürdig erscheint, darüber möge sich jeder seine eigene Meinung bilden. Schließlich gibt es für diese Querung gute Alternativen. Speziell dieser Antrag wurde irgendwie auch ins Blaue gestellt, weil der Ortsgemeinderat noch gar nicht final darüber befunden hat, inwieweit überhaupt saniert werden wird. Kein Wunder, bei der Summe. Mit dem Geld ließen sich so viele andere Wünsche umsetzen. Egal, die Anträge aus den Ortsgemeinde werden zunächst bei der Verbandsgemeinde gebündelt und gelangen dann zum Landkreis. Der gewichtet alle Eingaben und unterbreitet final dem Land Vorschläge. Entschieden wird nach regionaler Dringlichkeit. Na dann, warten wir es mal ab.

Schimpfe für den Blog aus Hochstädten!

Autsch, das tut weh! Hat der Blog die Investition in das Vereinsheim „Am Hammer“ zu wohlwollend dargestellt? Die Erneuerung der Elektroinstallation im Verteilerkasten lässt sich die Ortsgemeinde rund 5000 Euro kosten. Dier Zuschlag an den günstigsten Anbieter wird in Kürze erteilt werden. Gut angelegtes Geld, bescheinigte der Blog in seiner ersten groben Beurteilung. Da wusste der ja auch noch nicht, dass so manche Hochstädtener dem Treiben da unten kritisch gegenüberstehen. Ihr Seitenhieb kam prompt. Warum? Nun, die berichten über permanente Unordnung rund um das Haus sowie in der Ruine. Mehr noch: In Sachen Lautstärke werden nicht selten rote Linie überschritten und die Worte Freundlichkeit und Verständnis hätten in der Denke so mancher Jugendlicher keinen Platz. Im Gegenteil: Mitunter müssen sich Ältere Frechheiten anhören. Lassen wir das mal so stehen! Kurzum, Harmonie Fehlanzeige. In punkto guter Nachbarschaft scheint noch Luft nach oben zu sein. Den neuerlichen Klagen räumt der Blog ebenso Platz ein, wie unlängst dem Lob für das Engagement der Ortsgemeinde. Apropos Ortsgemeinde, vermisst wird von den Kritikern insbesondere eine gewisse Kontrolle. Die wäre ihrer Meinung allerdings dringend geboten, um Auswüchse oder Nachlässigkeiten bereits im Keim ersticken zu können. Motto: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Jugendliche unterliegen ja auch noch immer einem gewissen Lernprozess, der begleitet werden will.  

Kirn ist und bleibt eine Kleinstadt, in der es sich gut und sicher leben lässt!

Ein 30 Sekunden langes Video geistert derzeit durchs Internet. Darauf zu sehen: Eine nächtliche Massenschlägerei in der Kirner Innenstadt. Jugendliche liegen auf dem Boden, andere zerren an ihnen. Wenige Meter daneben fliegen Fäuste, zwei junge Männer fallen hin. Es ist dunkel in Höhe der Brauerei, der Autoverkehr kommt zum Erliegen, überall Geschrei und Gewalt. Es sind Szenen, wie man sie nur von sozialen Brennpunkten größerer Metropolen gewohnt ist. Randalierende Horden lieferten sich eine regelrechte Straßenschlacht. Mitten im an sich beschaulichen Kirn, gingen zwei rivalisierende Familien mit Fäusten, Baseballschlägern, Ketten und Eisenstangen aufeinander los. Eine erschreckende Brutalität ist zu sehen. Schönreden und Verharmlosen lassen sich die Bilder nicht. Viele Menschen haben Angst, bekommen die Bilder nicht mehr aus dem Kopf. Bürgerkriegsähnliche Zustände vor der eigenen Haustüre – die Dimension ist neu! Vertraut darauf, Polizei und Justiz werden das Richtige und Notwendige veranlassen. Ungeachtet einer akribischen Strafverfolgung, wäre eine vorübergende Umsiedlung, wenigstens einer Familie hifreich, um kommende Konflikte dieser Art ausschließen zu können. Daneben trüge die Maßnahme, wenn sie denn überhaupt rechtlich erlaubt und umsetzbar sein sollte, zur allgemeinen Beruhigung bei. So ein Signal braucht es gerade. Die Botschaft: „Seht her, wir haben das Heft des Handelns in der Hand“. mehr

Hochstetten-Dhaun, ein einziges Wildtiergehege?

Schon öfters hat der Blog über Muffel- oder Damwild berichtet. Zutrauliche Exemplare, die sich weit in das Dorf hineinwagen. Vermutlich auf der Suche nach Futter, lassen die sich auch mal streicheln. Hochstetten-Dhaun, ein einziger Streichelzoo? Ab und an schon! Regelmäßig zugespielte Bilder und Videos lassen keinen Zweifel darüber aufkommen, dass sich die an sich zurückgezogenen Tiere die Ortslagen für sich entdeckt haben. Oft sind Einzelgänger, wie hier im Video ein Damspießer, oder sogar ganze Herden recht zutraulich. Die Nähe zu Menschen ist für die Tiere jedenfalls kein Problem. Fast majestätisch präsentiert sich der eine oder andere stolze Bock, ähnlich einem Auftritt während eines Foto-Shootings. Stellt sich die Frage, warum in freier Wildbahn geborenes und aufgewachsenes eher scheues Wild, sich wie selbstverständlich an Menschen herantraut? Als ob es das normalste von der Welt wäre, sich bisweilen sogar streicheln und füttern zu lassen. Hochstetten-Dhaun, ein einziger harmonischer Kuschelzoo? Wohl eher nicht. Eine Erklärung könnte sein, dass die Tiere, aus welchen Gründen auch immer, Menschen gewöhnt sein könnten, weil sie vielleicht nicht immer in der freien Wildbahn ihr Dasein fristeten?

Neuigkeiten aus dem Ortsgemeinderat!

Boah, damit konnte nun wirklich keiner rechnen -eine abolut unerwartete informative Ratssitzung, die haarklein erklärt werden muss. Aber bis ins Detail! So viele Themen, die nach einer minutösen Aufarbeitung regelrecht schreien. Sportplatzbrücke, Spielplätze, Neubaugebiete, Mehrgenerationenplatz, Verkehrsberuhigung, Zuschüsse und, und, und. Nicht zu vergessen ein Extra-Bonus: Überraschenderweise haben die Freien Wähler ein Spielplatzkonzept erarbeitet und das Ergebnis in Papierform an die Ratsmitglieder verteilt – leider nicht an die Zuhörer. Im Gegensatz zu manchen Ratsmitglied, hätten die bestimmt mal reingeschaut. Schwamm drüber. Ziel: Eine zentrale Fläche, die Abenteuer garantieren soll. Hut ab, da haben sich welche Gedanken gemacht. Geht doch! Klingt nach einem schlüssigen Konzept, was aber beim Chef gar nicht gut ankam. Der war not amused! Seinen Reaktionen nach zu urteilen, entspricht das wohl nicht seinen Vorstellungen. Ob er es überhaupt intensiv prüfen wird? Ganz bestimmt! Egal, der Blog wird das Konzept jedenfalls ausführlich vorstellen. Wie überhaupt, der jeden Tagesordnungspunkt gesondert auf die Plattform heben wird – inklusive Kommentaren wohlgemerkt. Einiges von dem, was Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell so vorschwebt, kann man ja so nicht stehen lassen. Einer muss es ja schließlich tun, wenn schon die Opposition die Füße stillhält und bei entscheidenden Anmerkungen nicht hineingrätscht. Aber alles der Reihe nach. Klicken Sie in den nächsten Tagen, vielleicht Wochen, mal rein.    

Schwimmbad-Bilanz

Das Kirner Land hat es überlebt! Der Sommer ohne Kirner Schwimmbad ist weitgehend ohne Folgen geblieben. Kurz vor dem Saisonende ziehen die Freibäder in Rheinland-Pfalz, die unter Corona-Bedingungen öffneten, eine eher verhaltene Bilanz. Insgesamt waren die nicht ausgelastet. Gerade zum Ende der Sommerferien seien die Bäder zwar gut besucht gewesen, die Besucherzahlen blieben jedoch aufgrund der Corona-Beschränkungen weit hinter denen der Vorjahre zurück. Das war ja auch nicht anders zu erwarten. Dadurch sanken natürlich die Einnahmen. Hat die Verbandsgemeindeverwaltung seinerzeit richtig entschieden, als sie die Saison für das Jahnbad absagte? Noch dazu entgegen aller Proteste? Rein wirtschaftlich betrachtet mag das durchaus der Fall gewesen sein. Aber wirtschaftliches Denken und Handeln ist ja nicht alles im Leben. Was den Service in schwierigen Corona-Zeiten anbelangt hätte, wäre man sicherlich besser beraten gewesen, eine Öffnung unter der Beachtung der Hygiene-Regeln zu erlauben. Rundherum haben es ja auch alle hinbekommen. So hat sich jeder seinen eigenen Pool in den Garten gestellt. Nicht gut für die Wasserbilanz in trockenen Klimawandel-Zeiten mit versiegenden Brunnen und fallenden Grundwasserspiegeln.

Den vielen Protesten und Demonstrationen zum Trotz, hat man sich denoch nicht Erweichen lassen und die fast schon sture Haltung konsequenterweise durchgezogen. Haken dran, es wird jetzt mit großen Schritten Herbst, sodass die Schwimmbadfrage erst im nächsten Frühjahr wieder auf die Tagesordnung wandert. Dann wird erneut bewertet werden müssen. Glück gehabt Verbandsgemeinde, weil der Sommer nicht die Konstanz und die heißen Phasen hatte, wie im letzten Jahr. Andersrum wäre es im wahrsten Sinne des Wortes so richtig heiß geworden. Es wäre interessant zu erfahren, wie viel Geld die VG-Werke durch den Verzicht einsparte und was mit der Kohle geschieht. Das muss ja jetzt unangetastet auf dem Konto liegen. Ob die Öffentlichkeit darüber informiert werden wird? Freiwillig wohl kaum! VG-Werkleiter Jochen Stumm hat es aber eh nicht so sehr mit dem rechnen. Der tat sich ja schon bei der Beckenberechnung immens schwer. Der wird sich daher eher bedeckt halten. Naja, vielleicht fragt ja mal eine Fraktion nach. Fragen kostet ja nichts.

Massenschlägerei in Kirn und die Folgen!

Ein 30 Sekunden langes Video geistert derzeit durchs Internet. Darauf zu sehen: Eine nächtliche Massenschlägerei in der Kirner Innenstadt. Jugendliche liegen auf dem Boden, andere zerren an ihnen. Wenige Meter daneben fliegen Fäuste, zwei junge Männer fallen hin. Es ist dunkel in Höhe der Brauerei, der Autoverkehr kommt zum Erliegen, überall Geschrei und Gewalt. Es sind Szenen, wie man sie nur von sozialen Brennpunkten größerer Metropolen gewohnt ist. Randalierende Horden lieferten sich vor unserer Haustür eine regelrechte Straßenschlacht. Mitten im an sich beschaulichen Kirn gingen mutmaßlich zwei rivalisierende Familien mit Fäusten, Baseballschlägern, Ketten und Eisenstangen aufeinander los. Eine erschreckende Brutalität ist zu sehen. Schönreden und Verharmlosen lassen sich die Bilder nicht. Dennoch, was den sozialen Frieden angeht, bergen die Bilder hochexplosiven Sprengstoff. Die Pauschalisierungs-Maschinerie lauft derzeit auf vollen Hochtouren. Nicht gut! Gar nicht gut!

Blitzschnell verbreitete sich der Film im Internet. Danach riss die Kommentar-Welle nicht mehr ab. Vor allem Wasser auf die Mühlen derer, die ihre Gesinnung vor sich her tragen. Die haben ihre Bühne bekommen und ordentlich genutzt. Besorgt sind aber auch die klassischen Normalbürger. Menschen, die sich Nachts kaum mehr auf die Straße trauen, fühlen sich in ihrer Angst bestätigt. Ihr Sicherheitsempfinden hat einen empfindlichen Dämpfer erfahren. Polizei und Politik werden alle Hände voll zu tun haben, um dieses wiederherzustellen. Ein Video vom Tatort ist da wenig hilfreich. Die Art von Image-Film über das Kirner Land will und braucht keiner.

Dass Schaulustige diesen drehten und den zur Befriedigung der allgemeinen Neugier sofort ins Netz stellten – geschenkt. So ist das heutzutage. Moralisch zwar fragwürdig, aber wohl legitim. Schlimm genug, dass es solche Szenen in Kirn überhaupt zu beklagen gibt, aber dank des Action-Streifens wird die doch eher ruhige Stadt jetzt nur noch mit Gewalt in Verbindung gebracht werden. Ein Schlag ins Gesicht derer, die Integration leben. Und das ruft umgehend die Politik auf den Plan. Reflexartig fordert die mehr Sicherheitspersonal, wohlwissend, dass die nicht auf den Bäumen wachsen. Schlaue Sprüche gibt es obendrauf. Man benötige die starke und sichtbare Präsenz von Polizei- und Ordnungsbehörden. Letztere verfügen gerade mal über eine halbe Stelle im Außendienst.

Es müsste auch mal eine Diskussion darüber in Gang gesetzt werden, ob das Hochladen des Films richtig oder falsch gewesen ist. Bilder und Kommentare sind jedenfalls nicht mehr einzufangen. Die sollen an dieser Stelle ja nicht kleingeredet werden, aber die gehen auch immer mit einer gefährlichen Verallgemeinerung einher. Kirn ist in aller Munde. Leider im negativen Sinne. In den Köpfen vieler Menschen verfestigt sich die Stadt gerade als krimineller Hotspot mit den „bösen“ Ausländern in den Hauptrollen. Unterschieden wird nicht mehr. Im Gegenteil: Merke, wenn jemand verallgemeinert, dann schert er alles über einen Kamm. So schnell geht das mit einer Verselbstständigung. Dabei handelte es sich um reine Familienangelegenheiten. Keine Gefahr für Nichtmitlgieder zu erwarten. Von daher, alle mal einen Gang runterschalten. Der Blog warnt vor einer Denkweise, die alle Ausländer perse an den Pranger stellt. Die Gefahr besteht gerade.

Kostenexplosion? Muss die Sportplatzbrücke weg?

Was hat die Ortsgemeinde vor? Im Investitionsplan für 2021 hat die doch tatsächlich schwindelerregende 500.000 Euro für die Sanierung der Sportplatzbrücke eingestellt. Die wird doch am Ende nicht so einen Batzen Geld in die Hand nehmen wollen, um die Auto geeignet wiederherzustellen, die, wenn man ehrlich ist, es gar nicht unbedingt braucht. Eine halbe Million Euro! Man muss sich diese Summe mal auf der Zunge zergehen lassen. Und damit dürfte das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht sein. Was ließen sich damit nicht alles für Dorf-Projekte umsetzen. Sinnvollere wohlgemerkt! Nein, der Blog kann eine solch gigantische Investition in eine Sportplatz-Zuwegung nicht gutheißen. Warum: Alle Wege führen zum Sportplatz. Es gibt Alternativen über Hochstädten und von der B 41, westlicher Anschluss über „Uber“. Die anzulegen kostet nur ein Bruchteil oder vielleicht sogar gar nichts, weil sie im Zuge der Hochwasserertüchtigung mit umgesetzt werden könnten.

Die marode Sportplatzbrücke rein für Fußgänger herzurichten wäre hingegen eine denkbare Option. Die kann nur kleines Geld kosten. Sportplatzbesucher könnten vor dieser parken und die paar Meter zu Fuß gehen. Generell wird die ja gerade von Fußgängern aus den Dorf genutzt. Der Blog gibt allerdings zu bedenken, dass die Brücke nach Fertigstellung der Ortsumfahrung nicht mehr auf direktem Wege erreicht werden kann, sondern nur über Umwege durch das Industriegebiet. Mal ehrlich, dann können diejenigen auch gleich in Hochstädten die Nahe überqueren und den Damm Richtung Hellberg entlanggehen. Wäre ja auch schöner, weil gemäß Planung zwischen Sportplatz und Hochstädten ein Seitenarm der Nahe als Naherholungsgebiet installiert wird.

Still ruht der See, zumindest was Transparenz und Entscheidung angehen. Wie immer halt! Scheinbar will man das Mammut-Projekt heimlich, still und leise vorantreiben. Nachtigall, ick hör dir trapsen! Sparen sozusagen für den Tag X. Es müssten längst verlässliche Zahlen sowohl als reine Fußgängerbrücke, als auch Autobrücke vorliegen. Hält man diese mit Absicht von der Öffentlichkeit fern? Denkbar! Genaue Zahlen sind (noch) keine durchgesickert, aber es kann davon ausgegangen werden, dass eine Umwidmung zu einer reinen Fußgängerbrücke – alleine vom Kosten-Nutzen-Verhältnis her beurteilt – am sinnvollsten erscheint. Mehr noch: Alles andere wäre rausgeschmissenes Geld. Geld, das in Dorfplätze, Wanderwege, Ruhebänke, Spielplätze und, und, und viel sinnvoller angelegt wäre.

Nun hat man das Thema also scheinbar ins nächste Jahr hinein vertagt. Bei einem Projekt, mit einer solchen finanziellen Dimension, darf nicht nach Interessenlage, vielmehr nach gesundem Menschenverstand eine Entscheidung getroffen werden. Man darf gespannt sein, wer oder was sich am Ende durchsetzen wird. Nochmals, der Blog hält eine Investition dieser Größenordnung für Wahnsinn. Eine Einzelmeinung, mehr nicht. Wenn sich keine günstige Lösung abzeichnen sollte, dann muss die halt weg. Anzuwenden ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis. Wenn die Kosten explodieren, dann kann der Slogan nur lauten: „Die Brücke muss weg“!   

Das Wort zum Sonntag

Die Hochstettener Gießkannen-Geschichte!

Friedhöfe sind Orte der Stille, es sind Stätten, an denen man der Verstorbenen gedenkt und sich mit ihnen besonders verbunden fühlt. Als störend und ärgerlich kann sich da die Suche nach einer Gießkanne erweisen. Eine, mit Brauseaufsatz wohlgemerkt. Der hat ja seinen tieferen Sinn, weil sich der Wasserschwall sanft und weit über die Gräber verbreiten lässt. Blöd, dass auf dem Friedhof in Hochstetten Brauseköpfe gerade aus sind. Ein regelmäßiger Friedhofsgänger und Gießer hat sich beim Blog über den Umstand beschwert. Der ist zwar der falsche Adressat, nimmt das Thema aber gerne auf. Ferner prangert der den generellen Zustand der Kannen an. Von den Wenigen, seien die meisten löchrig oder gerissen. Und tatsächlich, die Auswahl ist mehr als bescheiden und tatsächlich, Brauseköpfe stehen nicht zur Verfügung. Auf den Zustand müsste die Ortsgemeinde mal mehr ein Auge darauf werfen. Es sind oftmals die kleinen Dinge, denen viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Service und Friedhofsbesucher  – das passt bei den Gießkannen in Hochstetten derzeit nicht wirklich zusammen. Merke, die sind billig und sollten gerade auf Friedhöfen in ausreichender Stückzahl zur Verfügung stehen. Logisch, dass die nicht selten Füße bekommen und Brauseköpfe gerne mal einkassiert werden. Geschenkt! Im Schnäppchen-Markt kosten die Dinger so gut wie gar nichts. Der hat jeden Tag geöffnet. Blog-Tipp: Setzt den Bedarf dick und fett auf den Einkaufszettel – am besten ganz nach oben.     

Satirischer Rückblick vom 30. August!

Über Tafel Kirn, Ordnungsamts-Desaster, Beatmungsgeräten-Pleite, Pool-Boom…

50 nigelnagelneue Beatmungsgeräte zu verkaufen! Ungenutzt und originalverpackt! – so oder so ähnlich könnte die Überschrift auf eBay Kleinanzeigen lauten. Mit oder ohne Versand? Nur an Abholer? Sicherlich alles Verhandlungssache! Landrätin Bettina Dickes muss nur noch ein Online-Konto eröffnen, ein für sie typisches Selfie von sich mit den High Tec-Teilen im Hintergrund platzieren, und schon kanns losgehen. Sie hat zu Beginn der Pandemie per Eilbeschluss das hochkomplizierte medizinische Gerät gleich 50-fach bestellt. Werden die jetzt verramscht? Sicherlich gut gemeint, aber irgendwie dann doch nicht zu Ende gedacht. Wie schon so oft. Mehr noch: das Ganze scheint sich jetzt zu einem politischen Eklat zu entwickeln. Nur blöd, dass das Land Rheinland-Pfalz jetzt doch keinen Cent beisteuert und man den Kauf auch nicht rückabwickeln kann. Autsch, das tut weh! Dumm gelaufen! Da hat man sich in der Teppichbodenabteilung des Kreishauses wohl mächtig vergaloppiert. Aber sowas von! Haben Frau Dickes und ihre Beigeordneten dem Kreistag am Ende keinen reinen Wein bezüglich den Rahmenbedingungen eingeschenkt? Die Vermutung mangelnder Rückversicherung liegt sehr, sehr nahe! Nun muss man ihr zu Gute halten, dass sie in einer Art voreiligem Pflichtbewusstsein, das Wohl der Menschen in ihrem Landkreis im Blick hatte. Menschlich und emotional nachvollziehbar. Dass die meisten Landräte bundesweit von derlei Anschaffungen Abstand nahmen – geschenkt. Der Fall der Fälle trat nicht ein und jetzt liegen die Beatmungsgeräte unbenutzt auf Halde. Die Hochtechnologie hätte kompetent eh keiner bedienen können. Ja, dafür braucht es Fachpersonal. Einfach Stecker rein und schon pumpt die Luft – ist nicht. Der Aspekt ist ein weiterer Beleg für den Vorwuf „des-nicht-zu-Ende-denkens“. Der eh schon kritisch beäugte Alleingang hinkt nach der Bekanntgabe von Einzelheiten des eingefädelten Deals mehr denn je. Konsequenzen muss die Landrätin allerdings nicht fürchten, und dies, obwohl der voreilige Schnellschuss sich zu einem teuren Rohrkrepierer entpuppte. Sie selbst gerät gerade voll in die Schusslinie! Fakt ist, Frau Dickes hat einen richtigen Bock geschossen! Egal, ist ja nicht ihr Geld. Und was sind schon 2 Millionen Euro bei dem Schuldenstand? PEANUTS! mehr

Nachgehakt: Was ist aus dem Brandbrief von MdL Markus Stein (SPD) an die KV geworden?

Am 15. Februar, also vor sage und schreibe langen sechs Monaten, fragte MdL Markus Stein (SPD) erstmals schriftlich bei der Kassenärztlichen Vereinigung bezüglich Schließung der Kirner Bereitschaftsdienstzentrale nach. Anbei im Brandbrief, ein regelrechter Fragenkatalog zur damals aktuellen Situation. Boah, der Mann setzt sich ein, so der vermittelte Anschein. Täuschte der Eindruck? Für die Initiative gab es seinerzeit Lob vom Blog! Verteilte der seine Lorbeeren zu früh? Da der Brief lange vor der Corona-Krise bei den Mainzer Bürokraten aufschlug, hätte der längst beantwortet sein müssen. Zumindest sollte man das annehmen. Ist eine Antwort eingegangen und wenn ja, wie schaut die aus? Hat die KV sich Ihnen gegenüber erklärt? Lieber Markus Stein, haben Sie endlich eine Antwort erhalten? Mal Butter bei die Fische! An die Öffentlichkeit sind bisher keine Infos gelangt. Und auch auf Ihrer Internetseite sind keine Neuigkeiten abgebildet.

Irgendwie drängt sich der Eindruck auf, dass Sie in der Versenkung verschwunden sind. Zumindest, was dieses wichtige Thema angeht. Aber auch auf anderen Themenfeldern hat Ihnen Ihr Kollege Joe Weingarten längst den Rang abgelaufen. Zugegeben, der spielt in der Bundesliga, Sie „nur“in der „unterklassigen“ Landesliga. Aber die ist für die Menschen hier maßgebender. Daher „bitte mal wieder mehr melden“! Erst groß einen offenen Protest an die KV herausposaunen, um dann nicht mehr mit Nachdruck am Ball zu bleiben – passt nicht! Und so schaut’s wohl aus. Dafür gibt es einen Tadel ins Hausaufgabenheft. Das am Anfang ausgegeben Fleißkärtchen kassiert der Blog konsequenterweise wieder ein. Die Bereitschaftsdienstzentrale ist mittlerweile forever dicht. LEIDER. Fatal, die Politik insgesamt – nicht nur Sie – schauten dann doch nur noch tatenlos zu, anstatt sich mit Macht gegen die Entscheidung der mächtigen KV zu stemmen. Traurig aber wahr! mehr

Der Kreis ließ sich lange bitten, doch nun klärt der auf!

So, jetzt ist es also raus. Wie sagt doch der Volksmund so treffend: „Besser spät als nie.“ Der Blog hatte mehrfach nachgehakt. Antworten hat der keine bekommen. Komisch, wo doch Landrätin Bettina Dickes nahezu jeden kleinen „Pups“ postet. Schwamm drüber! Es geht natürlich um die täglich veröffentlichten Coronastatistiken, in denen lediglich noch die Erkranktenzahlen aus den jeweiligen Gebietskörperschaften veröffentlicht werden. Eine neuerliche Pressemitteilung klärt auf: „ Gemeinden, in denen positiv auf das Coronavirus Getestete leben, wird die Kreisverwaltung nur noch in Ausnahmefällen nennen. Begründung: In der Vergangenheit sei es zu Denunzierungen und Hetze gegenüber möglichweise infizierten Bürgern gekommen. Die Pressemitteilung stammt vom vergangenen Dienstag. Geht doch! Der Kreis ließ sich recht lange bitten, um endlich seine Bewegründe zu transportieren. Wurde ja auch mal Zeit. Wenn dem so war, dann sind die Argumente schlüssig und in sich nachvollziehbar. Warum nicht gleich so? Musste die Presseabteilung erst mit kleinen Sticheleien und Seitenhieben erinnert werden. Warum hat man die neue Verfahrensweise nicht mit Inkrafttreten angekündigt? Mit eben den genannten Beweggründen. Vielleicht dachte man im Kreishaus „merkt ja keiner“. Pustekuchen! Solche gravierenden Unterschiede in den Pressemitteilungen fallen doch auf. Deckel drauf, die Angelegenheit ist geklärt.  

Fotos mit Masken müssen nicht sein!

Maskenträger wohin man nur schaut. Keine Frage, die Dinger vor Mund und Nase minimieren ein Ansteckungsrisiko und erhöhen ganz nebenbei das Sicherheitsgefühl bei den Trägern. Gerade jetzt ein Muss. Schließlich steigen wieder die Infektionszahlen. An die Bilder von Maskenträgern wird man sich noch eine ganze Weile gewöhnen müssen. Nicht allerdings in der Zeitung oder auf Internetplattformen. Ob bei politischen Terminen, Spendenübergaben oder Homestorys – Gesichter zu zeigen scheint in Corona-Zeiten mittlerweile verpönt zu sein. Beispiel Tafel-Bild mit Julia Klöckner. Für den Auslöse-Moment hätte man die Maske doch mal kurz lüften können, oder nicht? Gestellte Zeitungsbilder bei öffentlichen Terminen mit Mund- und Nasenschutz sind ein NO-GO. Frage: Kann man die Masken für die typischen Schnappschüsse nicht für diesen einen Moment abziehen? Sicherheitsabstand und dazu noch Masken braucht es doch nicht, wie uns jeder Virologe erklärt. Beherzigt das doch bitte. Nach dem „Klick“ können die Fotografierten diese ja wieder aufsetzen. Und wenn das nicht geht, dann lasst es doch mit dem Bild. Es geht auch ohne! Konkret zur Tafel: Dann doch lieber ein neutrales Bild mit Raum- und Regalen, als eines mit Gesichtern, die sich noch dazu nicht oder nur schwer erkennen lassen. Das Spielchen Wer-steckt-hinter-der-Maske-Rätselraten“ braucht keiner so wirklich. Merke, man kann es auch übertreiben mit einer womöglich demonstrativ zur Schau gestellten Achtsamkeit.  

Ressource Wasser wird knapp: Braucht wirklich jeder einen eigenen Pool im Garten?

Eines vorneweg: Die kommenden Zeilen sollen Pool-Besitzer nicht brandmarken, nur zum Nachdenken anregen. Die Ressource Wasser wird immer knapper. Zahlen lügen nicht! Auch weil viele Menschen im Frühjahr und Sommer nicht in den Urlaub gefahren sind, steigt der Wasserverbrauch. Sie machen etwa den eigenen Garten schön – Beete anpflanzen, den Rasen bewässern oder endlich ein eigener Pool. Für all das wird reichlich Wasser benötigt. Wasser, das immer knapper und daher wertvoller wird, wie auch VG-Werkleiter Jochen Stumm gegenüber der Zeitung bestätigte. Im Kirner Land hat sich der Verbrauch in diesem Jahr nochmals erhöht. Warum? Nun, die Gründe sind wohl vielfältig. Der Experte erklärte ausführlich, nahm das Wort „private Pools“ aber nicht in den Mund. Dabei schießen die wie Pilze aus den Böden. mehr

Haushalt erklärt: Wie wäre es mit www.hochstetten-dhaun.de?

Zur Erinnerung: Der Blog hatte vor der Haushaltssitzung 2020 fristgerecht eine Vorschlagsliste mit Kritikpunkten eingereicht. Wo klemmt es im Dorf? Was muss unbedingt angepackt und erledigt werden? Einige Projekte wurden aufgelistet. Der Ortsgemeinderat sah jedoch keinen Handlungsbedarf. Finde den Fehler? Wörtlich hieß es im Antwortschreiben: „Es wurde von einem Einwohner eine Liste mit Anregungen und Vorschlägen eingereicht. Das Schreiben wurde dem Ortsgemeinderat durch den Vorsitzenden vorgelesen. Im Anschluss arbeitete der Vorsitzende die Punkte mit dem Ortsgemeinderat nacheinander ab und es wurde folgender Beschluss gefasst: Eine Änderung der Haushaltsansätze ist nicht erforderlich. Abstimmungsergebnis: einstimmig!!! Politiker aller Parteien sahen demnach keinen Handlungsbedarf. Lassen wir das mal so stehen. die Profis müssen es ja wissen.

Auch nicht in der Angelegenheit Internetseite. Hochstetten-Dhaun hat keine. Hochstetten-Dhaun will keine! Verstehe wer will.  Dabei wäre ein medialer Fußabdruck so wichtig. Eine Homepage, die Übersicht und Service pur bietet – passt! Alleine eine Top-Startseite kann Neugier wecken. Eine digitale Visitenkarte, die insgesamt durchdacht und perfekt designet ist, das wäre es doch. Übersichtlich, prägend strukturiert, mit klare Farbgebung und Hierarchien – den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Ein Abbild über das Dorf. Hey, Vorbilder gibt es reichlich. Simmertal kanns, Hennweiler kanns – nur Hochstetten-Dhaun nicht. Blöd, wenn vor allem das Dorfoberhaupt das mediale Zeitalter, zumindest auf diesem Gebiet, verschlafen hat. Ob der aus dem Tiefschlaf je wieder aufwacht? Kurzfristig wohl eher nicht! Fazit: Es hapert am Willen. Dabei ist es so einfach. Nur Mut, es geht! Die brächte nur Vorteile, auch für den Blog. Wenn eine offizielle Internetseite geschaltet werden würde, dann bräuchte der auch nicht so of Hilfestellung leisten. Der wird bisweilen von externen Fragestellern in Gemeindeangelegenheiten gelöchert. Dabei ist das gar nicht sein Spielplatz.

Ein Baukran wächst in die Höhe!

So ein wenig erinnert das an einen Lego-System! Es hatte etwas von einem Baukasten, allerdings einem für Riesen: Gut 45 Meter hoch ist der Baukran, der für die Fertigstellung der knapp 300 Meter langen Brücke am Ortseingang Hochstetten-Dhaun aufgebaut worden ist. Das Ungetüm in roter Leuchtfarbe steht und macht optisch morts was daher. Und wer hat die einzelnen Bauabschnitte dokumentiert? Frank Wiedemann! Spektakuläre Bilder schoss der Gute, der rein räumlich ja auch mitten drin ist, statt nur dabei. Bequem von seinem Balkon aus, konnte er die meisten Schnappschüsse einfangen. Und die stellt er dem Blog zur Verfügung. Sein Fazit: Es klappte wie am Schnürchen! Sieht man! Zur Bilderdokumentation. mehr

Gute Nachrichten für das Kirner Krankenhaus!

Hurra, das Kirner Krankenhaus ist gerettet. Der Standort bleibt erhalten. Zumindest wenn es nach den Vorstellungen und Beschlüssen der SPD geht, werden dort auch langfristig die Lichter nicht ausgehen. Wenn das mal keine gute Nachrichten sind.  Auf dem virtuellen Parteitag sprach sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer am gestrigen Abend nach den Erfahrungen in der Corona-Krise für den Erhalt kleiner Krankenhäuser in der Fläche aus und fordert allgemeinverbindliche Tarifverträge für Pfleger und Verkäufer. Zitat: „Wir wehren uns gegen die Ökonomisierung unseres Gesundheitswesens.“ Mit Fallpauschalen alleine könnten kleine Krankenhäuser in der Fläche nicht erhalten werden, auch Betriebskosten müssten übernommen werden. Im Kleinklein interessiert das dann nur noch diejenigen, die es dann final umsetzen müssen. mehr

Kirner Bahnhof

Bundesweit werden noch in diesem Jahr 167 Bahnhöfe aufgefrischt. Dafür stellt das BMVI der Deutschen Bahn 40 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel kommen aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung zur Stärkung der deutschen Wirtschaft und Bekämpfung der Corona-Folgen. Das Programm stützt zugleich kleine und mittlere regionale Handwerksbetriebe in ganz Deutschland. Hurra, es geht voran! Bad Kreuznach ist mit von der Partie. Dort werden wohl mittelfristig die Handwerker anrücken, und dies, obwohl die noch gar nicht so lange weg sind. Denn der Bahnhof wurde in den letzten Jahren bereits massiv aufgehübscht und zeitgemäß hergerichtet. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Joe Weingarten hat die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums, den Bahnhof Bad Kreuznach im Rahmen des Sofortprogrammes für attraktive Bahnhöfe zu fördern, begrüßt: „Das ist ein gutes Signal!“ Bundesweit werden in diesem Programm noch in diesem Jahr 167 Bahnhöfe aufgefrischt. Mit dem Programm sollen unter anderem der Austausch von Wand- und Bodenbelägen, Anstrichen und Fassaden, die Erneuerung von Treppen und Zugängen, die Ergänzung von Sitz- und Wartemöglichkeiten, die Beseitigung von Graffiti und der weitere Ausbau der Barrierefreiheit gefördert werden. Weingarten nennt die für den Bahnhof in Bad Kreuznach nunmehr möglichen Maßnahmen einen „wichtigen Beitrag zur attraktiveren Gestaltung des Eisenbahnverkehrs im Naheland.“

Lieber Herr Weingarten, das Naheland hört in der Kreisstadt nicht auf. Was ist mit Kirn? Warum war das Mittelzentrum nicht ontop im Lostopf. Es muss doch eine Dringlichkeits-Liste gegeben haben. Schon seit Jahren wartet der auf Barrierefreiheit. Und auch sonst stünde dem Haltepunkt eine Auffrischung gut zu Gesicht. Unterhaltungsstau gibt es an allen Ecken. Doch Kirn geht leer aus. Mal wieder. Ebenso Hochstetten-Dhaun. Ob den kleinen Haltepunkt überhaupt noch jemand auf dem Schirm hat?

Zankapfel Wohnanlage Bachwiese!

Wie verbindlich ist ein Bebauungsplan? Diese Frage stellen sich derzeit die Anlieger des Neubaugebietes Bachwiese unterhalb des Hanges in Hochstetten. Dort soll 2021 eine Eigentumswohnanlage mit insgesamt sieben unterschiedlich großen Wohneinheiten, verteilt auf zwei Bauplätzen, hochgezogen werden. Mindestens dreistöckig, wenn das Werbebild des Vermarkters eins zu eins umgesetzt weden sollte. Der Bebauungsplan schreibt allerdings nur bis zu zweigeschossige Ein- und Doppelhäuser vor. Kommt ja dann nicht ganz hin! Die bisherigen Bauherren haben sich an die Vorgaben gehalten und erwarten das auch von anderen.

Ein Irrglaube? Wird dem Investor womöglich ein Sonderrecht eingeräumt, damit der sein Eigentumswohnungs-Projekt umsetzen kann? Kann die Ortsgemeinde den Bebauungsplan so einfach ändern, damit es passt? Die Eigentümer der wesentlich kleineren Häuser drumherum befürchten vielfältige Nachteile durch einen solchen „Klotz“ Wand an Wand. Kommt der wie angekündigt, wirken die Nachbarhäuser daneben wie Spielzeugmodelle. Die Anwohner werden die Entwicklung jedenfalls beäugen und notfalls intervenieren. Die sind alarmiert und besorgt. Der Blog wurde gebeten dieses Thema einmal aus deren Sicht abzubilden. Auftrag ausgeführt!

Das Wort zum Sonntag

Heute von MdB Joe Weingarten (SPD)

Das kommt ausnahmsweise mal nicht vom Blog, sondern von MdB Joe Weingarten (SPD). Befragt auf Menschenansammlungen bei Fußballspielen, konkret beim VfL Simmertal, schrieb er folgendes: „Es ist auf den ersten Blick befremdlich, dass wir Schulen schließen und Fußballspiele zulassen. Aber das Spannungsverhältnis ist immer da: wir müssen die Menschen schützen und gleichzeitig bei Freizeit und Veranstaltungen „Ventile“ offen lassen, damit die Leute nicht völlig verrückt werden, weil sie sich eingesperrt vorkommen und dann „wilde“ Veranstaltungen organisiert werden. Deshalb: ja zu (lokalen!) Fußballspielen mit strengen Hygienekonzepten und auch ja zu kleineren öffentlichen Veranstaltungen wie Kerwen. Wir müssen ausprobieren, was (sicher) geht. Und auch schon an die Weihnachtsmärkte denken. Sicherheit muss immer vorgehen, aber wir können die Menschen nicht einsperren.“  Nicht ganz unrecht hat er, der Gute! WOW, und optimistisch ist er auch noch. Muss er aber auch, denn Politiker sind gehalten positiv zu Denken und zu Handeln. Sein Wort in Gottes Ohr. Der Blog ist da insgesamt eher zurückhaltender mit seinen Prognosen. Für Weihnachtsmärkte hat der keine Hoffnung.

Satirischer Wochenrückblick 23. August

Über Corona und Fußball, Bahnhöfe, Corona-Statistik, Feuerwehren im Dauereinsatz…

Eine Mitteilung die aufhorchen lässt im Wortlaut: Aufgrund der aktuell täglich steigenden Zahlen der Corona infizierten und der Empfehlung von RKI „Menschenansammlungen möglichst zu vermeiden und alle Feiern auf den engsten Familienkreis zu beschränken“, hat die Ortsgemeinde Simmertal beschlossen keine Kerb stattfinden zu lassen. Man wolle sich nach der Empfehlung richten.“ Menschenansammlungen? Da war doch was? Klar, ein Derby gegen Kirn mit mehr als 350 Zuschauern. Wahr ist, gemäß Vorgaben durfte der VfL die Fans begrüßen. Wahr ist aber auch, der Verein musste es nicht. Daher der Blog-Appell, Vorsicht walten lassen und nicht alles, was erlaubt ist, zu nutzen. In Tagen steigender Infektionszahlen, hätte man das Limit ja nicht völlig ausreizen müssen. Deckel drauf! Geschenkt! Kein Vorwurf, nur Einzelmeinung. Und die muss ja nicht unbedingt von allen geteilt werden. Auch Rechtfertigungsversuche braucht es nicht. Warum auch, wenn alles Vorgaben eingehalten worden sind, hat man sich ja nichts vorzuwerfen. Das Konzept in Frage zu stellen war niemals nicht der Ansatz dieses sensible Thema ins Schaufenster zu stellen. Und das wird sicherlich auch heute beim Vorbereitungsspiel gegen SC Idar penibel genau beachtet werden. Vielleicht sogar noch gründlicher, nach der Blog-Grätsche. Dann war die ja doch für was gut. Disziplin neben dem Platz ist mehr denn je gefragt. Apropos Disziplin, die wäre heute auch auf dem Platz hilfreich, um den klassenhören Team Paroli bieten zu können. Wünsche gutes Spiel und ein achtbares Ergebnis.  mehr

Fußball unter Corona-Bedingungen!

Es laufen die letzten Minuten im Pokalfight zwischen VfL Simmertal und VfR 07 Kirn. Ein präziser Pass durchgesteckt in die Spitze, kurze Drehung, Schuss und Tor! Der VfR gewinnt mit 1:0 Toren. Jubel, Trubel, Heiterkeit! Hipp, hipp, hurra! Derbys versprühen einen ganz besonderen Reiz. Sie sind so etwas wie das Salz in der Suppe in jeder Saison. Soweit die sportliche Seite. Aber es gibt auch eine andere, eine, die das böse Wort Corona in den Blickpunkt rückt. LEIDER! Zuschauerinnen und Zuschauer sind im Rahmen der bekannten Veranstaltungsregeln und den damit einhergehenden Hygienekonzepten zwar zugelassen, aber wurden die auf dem Flachsberg bis zum Schlusspfiff und darüber hinaus auch beachtet? mehr

Haushalt erklärt: Baugebiet „Scheiberling“!

Jetzt geht’s los! Es dürfte nicht mehr lange dauern bis die Bagger sich den Weg ins Baugebiet „Scheiberling“ bahnen. Für Bauwillige gut, fürAnwohner leider! Jedenfalls wurden im Haushalt 200 000 Euro für die Erschließung eingestellt. Eine Menge Holz. Rund 30 Bauplätze sind in diesem nicht ganz unumstrittenen Bauabschnitt vorgesehen. Ist danach Schluss? Eher nicht! Ein sicheres Indiz für die Annahme, dass zumindest ein erneutes Anschlussgebiet in den Köpfen der Politiker herumspucken könnte, sind offensive Landinteressen. Immer, wenn die üblichen Verdächtigen aus der Belletage Klingelmännchen spielen und bei Grundstücksbesitzern wie Heuschrecken aufschlagen, um diese zu einem Verkauf ihres „wertlosen“ Besitzes bewegen zu wollen, schrillen hier und anderso automatisch die Alarmglocken. Dann weiß jeder, wo der Weg hinführt. Dem Vernehmen nach soll es derartige Anfragen bereits gegeben haben. Also, eine nochmalige Erweiterung Richtung Simmertal ist mehr als nur wahrscheinlich.

Logisch, dass dann das Problem der Anbindung noch massiver werden würde, als dies ohnehin schon der Fall ist. Das schwache Zubringernetz ist jetzt schon am absoluten Limit. Alte Straße und Hellbergblick ächzen im momentanen Istzustand schon unter einer nicht für möglich gehaltenen Verkehrsbelastung. Mit dem Gebiet Scheiberling verschärft sich die Lage nochmals. Der Politik waren und sind vorgetragene Bedenken der Anwohner schnuppe. Man muss es so hart formulieren, die schert sich einen feuchten Dreck um die Sorgen und Nöte der Betroffenen und erklärt die Angelegenheit kurzerhand für alternativlos. Ein obligatorisches „Basta“ gibt es noch obendrauf! Zurück zum Baugebiet: 31 Bauplätze sollen in der Gemarkung „Im Scheiberling“, Richtung Simmertal, neu entstehen.

Doch stimmt das Paket? Sind die wirklich so attraktiv? Eher nein, weil der Steilhang zwar schöne Panoramablicke über das Nahetal verspricht, allerdings auch Bausummen verschlingt und zudem Wasser führt. Will heißen, der Hang ist Nass. Am auffälligsten im unteren Teil unmittelbar nach der Kurve, dort wo die ersten Parzellen rechts und links der Straße beginnen. Selbst in heißen und trockenen Sommern, etwa 2018, kann man in diesem Bereich stellenweise in sumpfähnlichen Passagen versinken. Was das Grundwasser anrichten kann, davon wissen Hausbesitzer am Übergang hin zur Straße „Im Ameisacker“ zu berichten. Wegen Mauerfeuchtigkeit mussten einige schon ihre Keller trockenlegen und Drainagen aufwendig erneuern.

Daher sollten zukünftige Bauwillige eine solide Abdichtung von außen auf keinen Fall vernachlässigen, um Folgeschäden zu vermeiden. „Lieber gleich mehr Geld in die Hand nehmen, weil es später richtig teuer wird“, mahnen Anlieger aus dem Nachbargebiet. Ihr Tipp an mögliche Grundstückskäufer: „Gummistiefel bereit halten“, weil ihren Beobachtungen nach vor allem bei längerem Regenperioden im Hang regelrechte Bachläufe entspringen. Zukünftige Häuslebauer sollten sich daher ihre Wunschparzellen vor dem Kauf genau anschauen und notfalls ein Bodengutachten in Auftrag geben und zwar noch vor dem Kauf. Dieses wird zwar im Genehmigungsverfahren ohnehin verlangt, allerdings ist dann das Geschäft mit der Ortsgemeinde schon abgewickelt. Darauf bautechnisch zu reagieren, kann im Falle eines Falles richtig teuer werden.

Blog-Tipp: Überlegen Sie gut, bevor Sie sich im Baugebiet „Scheiberling“ den Traum von den eigenen vier Wände verwirklichen wollen. Wer keine Ahnung vom Hausbau hat und trotzdem ein neues Heim will, sollte sich gemäß dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, im Vorfeld den neutralen Rat eines ausgewiesenen Fachmannes einholen. Prüfen Sie akribisch und schlagen Sie erst zu, wenn alles stimmt. Der Bau-Boom ist ungebrochen. Von daher, werden die besten Plätze sicherlich Käufer finden oder schon gefunden haben.

Dhauner Kinderspielplatz etwas aufgehübscht!

Was eine Fuhre Rindenmulch so alles bewirken kann! Der Spielplatz in Dhaun wirkt auf den ersten Blick gleich viel einladender. Der Zweite fällt dann allerdings viel nüchterner aus.  Die Spielgeräte aus den frühen 70er-Jahren bleiben ja die Gleichen. Alles Eisenkonstruktionen, die heutigen Ansprüchen bei weitem nicht mehr genügen. Nostalgie pur, möchte man der Spielfläche trotz Rindenmulch als Fallschutz attestieren. Fast schon im „Retro-Look“ präsentieren sich die Klettergerüste in den bunten Farben. An sich besticht die kleine aber feine Spielfläche durch ihre Lage an der alten Turnhalle. Die Rutschbahn in den Hang gelegt, darunter zwei Klettergerüste aus Eisen. Im Hintergrund ein Spielhaus aus Holz sowie eine Wippe und Mehrzweckkonstruktion. Apropos Spielhaus. Das ist abgesperrt. Morsch und baufällig. Es ist nur eine Frage der Zeit wann der Holzkasten in sich zusammenfällt. Wahrscheinlich wird der aber vorher noch schnell entfernt. Die Spielanlage ist zu Straße hin mit einem neuen Zaun abgegrenzt. Immerhin! Insgesamt bietet diese eine ausreichende Plattform für die Kleinsten. Alle Spielgeräte sind zwar alt, aber gepflegt und intakt. Wie überhaupt, das ganze Areal aufgeräumt und gepflegt wirkt. Vermisst wird hier lediglich der besondere Kick. Reicht für Dhaun? Nun, sollte man annhemen, weil sich hier seit Jahren so gar nichts tut. Ein paar neue Spielgeräte würde dem Erscheinungsbild gut zu Gesicht stehen und die Attraktivität insgesamt steigern. Doch die kosten bekanntlich Geld. Und die Ortsgemeinde will zum Verrecken nicht in seine Spielplätze investieren, und dies, schon seit Jahren. Finde den Fehler?

Frage an den Kreis: warum werden die Infektionszahlen nicht mehr nach Ortsgemeinden aufgeschlüsselt?

Bei den Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz ist der Landkreis Bad Kreuznach ganz weit vorne mit dabei. Unrühmlicher Spitzenreiter gerade! Zwar nur eine Momentaufnahme, aber eine die besorgniserregend ist. Gleiches gilt für die täglichen Presse-Updates des Kreishauses, die sich jedoch nunmehr gegenüber den Anfängen unterscheiden. Wurden mit Beginn der Pandemie noch Infektionen aus den betroffenen Ortsgemeinden veröffentlicht, beschränkt man sich mittlerweile nur noch auf die jeweiligen Gebietskörperschaften der Verbandsgemeinden. Und das sind ja wohl durchweg alle betroffen. Ist man unter dem Dach des Gesundheitsamtes in punkto Transparenz oberflächlich geworden? Warum werden nicht mehr die Details niedergeschrieben? Etwa auch über mögliche infizierte Reiserückkehrer mit jeweiligen Herkunftsländern oder über generelle Ausbruchsherde. Wann hat man sich zu dieser abgespeckten Vorgehensweise entschieden und warum?

Finde den Fehler! Wörtlich heißt es hierzu vom Pressesprecher gegenüber der Zeitung lapidar: „Wir machen keine Aufschlüsselung nach Gemeinden!“ Die hat dann nicht weiter nachgebohrt, was eigentlich ihre Pflicht gewesen wäre. Daher, wieso weshalb warum? Wer nicht fragt bleibt dumm. Klärt gefälligst mal auf! Am 14. August wurden die Statistiken erstmals unter Gebietskörperschaften zusammengefasst. Gab es schlüssige und nachvollziehbare Gründe für die Umstellung? Keine Frage, Infektionen auf die einzelnen Ortschaften zu verteilen, ist die wesentlich aufschlussreichere Variante für die Kreis-Bewohner. Jetzt, wo die Infektionszahlen wieder explosionsartig steigen, sollte der Landkreis zum alten System zurückkehren – plus Zusatzinformationen. Andere Landkreise machen es dahingehend wesentlich besser. Woran hängt es? Bitte mal Butter bei die Fische! Aufklärung hat noch nie geschadet. mehr

Turnverein in der Wand!

Erst ging es hinaus auf die Weltmeere, danach hinauf in den Weltraum, eine Spur tiefer auf den Skywalk und jetzt in die Wand: Genauer formuliert, in die Oberhauser Felsen. Keine Frage, die Turnverein-Abteilung Erlebnissport ist umtriebig und abenteuerlustig. Sporteinheiten in der Turnhalle kann ja auch jeder. Im vergleich zu Aktivitäten an der frischen Luft sind die meist fad und langweilig. Das Neueste: Kraxeln im Rahmen des Verbandsgemeinde-Ferienprogramms – passt! Insgesamt 12 Kinder waren mit von der Partie. Und das Beste daran, nur zwei gehören der Sportgruppe an. Alle anderen hatten sich extern angemeldet. Genauso sollte es sein! Die Aktion wurde finanziell unterstützt von der Dr. Wolfgang und Anita Bürkle Stiftung und immens gepuscht von der Zeitung. Die berichtete über jedes einzelne Event mehr als ausführlich. Fast schon zu viel des Guten. Sei’s drum, die Initiative hatte auch Begleitung verdient. Und auch Bürgermeister Thomas Jung war beim posten bunter Bildchen auf Facebook ganz emsig. Emsig wie eine Bergziege war der auch am Berg unterwegs. Zusammen mit anderen Betreuern zeigte er einige Kniffs. „Wie geht es am sichersten und schnellsten die Felswand hinauf,“ hieß das ausgegebene Lernziel. Jedenfalls hatten alle ihren Spaß, und dies, trotz heißen Temperaturen. Turnvater „Jung“ zeigte sich mehr als zufrieden über den Verlauf. Turnverein vorn? Sowieso! Immer, wenn es darum geht was spannendes auf die Beine zu stellen, sind die Verantwortlichen ganz vorne mit dabei. Ohne umfangreiche Animation geht heutzutage kaum noch was. Was hat der Turnverein als nächstes auf der Pfanne? Egal was es auch ist, der Blog wird es abbilden.  

Tierkadaver entlang des Pilger-Weges!

Es ist ein unerfreulicher Anblick am Hildegard-Pilgerweg zwischen Dhaun und Simmertal. Und es stinkt zum Himmel! Hinter einer Kurve, unweit des Waldweges, den vor allem Wanderer nutzen, liegen Kadaver und Innereien von Tieren, einmal offen, einmal halb bedeckt. Arglos weggeworfen und auf bequeme Art und Weise vom Fahrzeug herunter entsorgt, wie es scheint. PFUI! „Muss nicht sein,“ findet Dieter Mundstein. Er ist tagtäglich mit seinem Hund in diesem Waldabschnitt unterwegs. Für ihn ist diese Art der schnellen Entsorgung in unwegsamen Gelände ein Ärgernis, das unbedingt aufgearbeitet gehört. Daher hat er sich auch schon mehrfach ans Telefon gehängt, um Behörden sowie den Ortsbürgermeister zu informieren. Auch heute noch das gleiche Bild: An dem steilen Hang fällt sein Blick immer wieder auf Knochen, Innereien und eklige Reste, die scheinbar schon ein paar Tage dort liegen.

Haben Jäger die Kadaver beseitigt? Nicht auszuschließen! Gerade den Verdacht möchte Mundstein überprüft wissen. Seiner Ansicht nach kann es doch nicht sein, dass diese Vorgehensweise, unmittelbar an einem vielbenutzten Wanderweg, erlaubt sein sollte. Gemäß einer oberflächlichen Recherche, können Wildkadaver oder Körperteile von frei lebendem Wild können grundsätzlich in der Natur verbleiben. Aber so nah an einem stark frequentierten Weg? Wohl kaum! Es stinkt jedenfalls bestialisch und auch der Anblick ist nicht für Jedermanns Augen geeignet. Und dann noch die Horden von Mücken! Merke, Brüche und Zerwirkreste dürfen nur gemeinwohlverträglich zurückgelassen werden. Im Klartext, darf es zu keiner Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie von Landwirten und Natursuchenden kommen. Geschweige denn, zu einer generellen Beeinträchtigung der Umwelt. Kurzum, das „Kadaver-Problem“ muss nicht sein. Jedenfalls stört Mundstein diese Vorgehensweise bockfett. Daher hat er auch alles fotografiert und um Veröffentlichung gebeten. Inwieweit sich diese Angelegenheit klären wird können, ist offen. Bekanntlich schreit keiner so wirklich hier. Der Blog bleibt jedenfalls am Thema dran.

Newsletter: Jetzt klappt es perfekt!

Es hat ein bissel gehakt, aber jetzt läuft es reibungslos. Gut, wenn man jemanden anrufen kann. Dank freundlicher Unterstützung, der Newsletter funktioniert. ENDLICH! Zahlreiche Nutzer haben sich schon angemeldet. Interessiert? Einfach Mailanschrift angeben und nachher bestätigen – passt! Ist ein Newsletter für einen Blog und Leser sinnvoll? Eine berechtigte Frage. Probieren geht über Studieren. Daher wurde in der Seiten- sowie der Menüleiste einer Möglichkeit der Anmeldung freigeschaltet. Etliche Leser wünschen sich eine solche Möglichkeit schon seit Langem. Wünsche gehen manchmal auch in Erfüllung! Vorteil Nesletter, man bekommt die neuesten Beiträge frei Haus geliefert. Besser geht es nicht. Probiert den Newsletter einfach aus. Anmelden und schon ist man dabei beim etwas anderen Meinungs- und Nachrichtenangebot.

Hilferuf: Jetzt ist aber gut mit der Lautstärke!

HILFERUF! Irgendwann ist die Schmerzgrenze erreicht! Wie lange noch müssen die unmittelbaren Anlieger den Baulärm der Großbaustelle B 41 Ortsumfahrung noch ertragen? Seit Tagen und Wochen wird am Brückenspannwerk bis spät in die Nacht gewerkelt. Natürlich mit dem entsprechenden Geräuschpegel. Und gleich früh am Morgen geht das Hämmern wieder von vorne los. Das Zeitfenster der Nachtruhe hat sich mittlerweile auf maximal sechs Stunden reduziert. „Zu wenig,“ beschweren sich einige Anwohner der Alten Straße lauthals. Zurecht! Auch bis weiter nach oben hinauf in die Neubaugebiete dringt der massive Geräuschpegel. Keine Frage, bauen geht nun einmal nicht geräuschlos einher. Aber müssen die Arbeitszeiten tagtäglich bis nach Mitternacht ausgeweitet werden? Wohl kaum! Wahrscheinlich ist der Zeitdruck derart massiv, dass man sich seitens der ausführenden Firmen nicht mehr anders zu helfen weiß. Und dieser geht dann zu Lasten der Anwohner. Die werden immer dünnhäutiger. Ihnen sei geraten sich zu wehren. Was kann man tun? Mal kräftig auf den Putz hauen und die Verantwortlichen mit Beschwerden bombardieren. Mal öffentlich machen das Ganze. „Anwohner leiden unter Baulärm“ – wäre doch eine passende Schlagzeile. Blöd nur, dass die Zeitung so gar kein Interesse an den großen und kleinen Geschichten abseits der Baustelle hat. Viel lieber sind der Baustellenfortschreibungsberichte. Von wegen der Einfachheit und besseren Bildchen. Also Anwohner, helft Euch selbst oder ertragt den Trubel. Unterstützung dürft ihr von keinem erwarten. Auch nicht vom 60-Prozent-Bürgermeister. Für ihn ist die Baustelle und alles Drumherum unantastbar, weil er das Projekt als den Meilenstein der Geschichte der Ortschaft sieht. Trotzdem, Baulärm bis Mitternacht kann auch er nicht gutheißen. Schließlich trägt er Verantwortung und müsste daher um eine Balance bemüht sein.

Das Wort zum Sonntag

Das Wichtigste vorneweg: Die BOMBE ist entschärft! Der Blindgänger erwies sich als äußerst zähes Biest. Nun weiß man ja vor allem auch aus der Politik, alte Blindgänger sind widerspenstig, heimtückisch und gefährlich. Um diese auszuschalten braucht es Knowhow. Alltag für die Jungs vom Kampfmittelräumdienst. WOW, die Teufelskerle haben es krass drauf. Aber sowas von! Keine Frage, sie werden als die stillen Helden schlechthin aus dem Kirner Jahrhundertereignis hervorgehen. Kein Wunder, dass sie von allen Seiten geherzt werden. Nur, alleine bei warmen Worten sollte es nicht bleiben. Nein, die Kirner sollten sich dem gesamten Team gegenüber als gute Gastgeber erkenntlich erweisen. Blog-Vorschlag: Einladung nach Kirn samt Empfang, Bierprobe und Abschlussessen auf der Kyrburg. Den üblichen Worten mal Taten folgen lassen. So wird ein Schuh draus. Lasst Euch was einfallen!  

Als ein Mann der Taten in der „Bomben-Krise“ erwies sich Bürgermeister Frank Ensminger. Er schaute den Einsatzkräften nicht nur  über die Schultern, sondern packte aktiv mit an. Egal ob als Versorgungsfahrer für die Posten oder Einkäufer bei REWE, der Boss war als Organisator, Kurier und Marketender unterwegs. Er zeigte sich zudem bei de Leit und kam ins Gespräch – passt! Und er war es schlussendlich auch, der den freiwilligen Einsatzkräften einen Allinklusive-Pizza-Tag in Aussicht stellte. Ein gesprochenes pauschales Dankeschön genügt ihm nicht. WOW, der Bürgermeister hat es verinnerlicht. Voller Euphorie über das gute Ende hat er im Fernseh-Interview einen italienischen Abend in Aussicht gestellt. Er müsse nur noch die Logistik mit der Bürgermeister-Gattin klären. Reine Formsache! Also liebe Freiwilligen aller Couleur, in Kürze gibt es Pizza satt und das Backen übernimmt der Maestro mit der Kochschürze himself. Guten Appo! Nachahmer gesucht! Von den B-besoldeten hat man solche Töne nicht wahrgenommen.

Jetzt noch ein paar Sätze zum an sich selbsterklärenden Schluss- und zugleich Aufmacher-Bild in der Zeitung: Wie vom Blog präzise orhergesagt, ließ der typische Schnappschuss mit „erlegter“ Bombe nicht lange auf sich warten. Der hat dazu zwar seine eigene Meinung zu derartigen Zurschaustellungen, aber Fakt ist, solche Inszinierungen gehören einfach dazu. Punkt! Klappern gehört zum Handwerk. Und manche klappern halt etwas lauter – bis hin zur Perfektion sogar. Von der Landrätin lernen, heißt vor allem politisches Show-Business lernen. Egal ob als Pilgerin, Köchin, Bloggerin, Selfie-Posterin, Überbringerin von guten Nachrichten oder was auch immer, sie  wandelt immer auf dem schmalen Grat von Selbstinszenierung und Informationsauftrag hin und her. Too much für den Blog-Geschmack. Sei’s drum, Politik ist halt vor allem tägliche Show. Und Dickes beansprucht die Show-Bühne nahezu ganz alleine für sich. Belohnung, Applaus und Anerkennung erfährt sie durch Likes. Wenn es darum geht, das Momentum für die Geschichtsbücher einzufangen, darf sie daher in erster Reihe nicht fehlen. Was soll sie tun? Sie kann nicht anders! Ausnahmsweise kein weiteres Gemecker dazu vom Blog. Alles gut! Hadern hilft ja eh nix, denn solide Sachpolitiker, die bodenständig ohne großes Brimborium ihren Wahlauftrag erfüllen und nicht meinen, jede klitzekleine Aktivität mit Selfie transportieren zu müssen, sind eh gerade aus. Schade!    

Geht doch!

Hochstetten-Dhaun, deine Verkehrszeichen und Straßenschilder. Ein kleiner Rundgang durch ein paar Ortsstraßen genügt, um eine Mängelliste erstellen zu können. Da liegt einiges im Argen: Verblasste Verkehrszeichen, rostige Straßenschilder, schiefe und verdreckte Varianten – alleine der Ortsteil an der Bundesstraße bietet alles, was nicht sein darf. In keinem anderen Dorf herrscht ein solch gravierender Unterhaltungsstau. Reiche Ortsgemeinde = lange Mängelliste. Irgendwie eine komische Gleichung! Zur Erinnerung, gemäß höchstrichterlichen Gerichtsurteilen müssen Verkehrszeichen immer so angebracht und erkennbar sein, dass Verkehrsteilnehmer ihre Anordnung ohne weitere Überlegungen erfassen können. Schleppend schreitet die Beseitigung des Mangels voran. Immerhin, sie schreitet. Das es geht zeigen die vorher/nachher-Bilder oben gegenüber der alten Schule. Weiter so! Es geht! Man muss es nur wollen und anpacken!

Bombenleistung! Blindgänger ist entschärft!

Beispielbild – nicht die Kirner Bombe!

Das wichtigste vorneweg: Die 250-Kilogramm-Bombe ist entschärft und jetzt nur noch ein harmloser Rosthaufen. Wobei, harmlos ist relativ. DURCHATMEN! Puh, das war eine echt schwere Geburt! Um 11.08 Uhr ging es los und um 15.05 Uhr war der Spuk dann endlich vorbei. Knapp vier Stunden hat es schließlich gedauert, bis das wiederspenstige Teil schließlich unschädlich gemacht werden konnte. Ziemlich lange und zähe Geschichte! Letztlich war es eine Bomben-Entschärfung der Marke „nicht von Pappe“. Äußerst komplizierter und kiffliger Prozess, weil es sich dem Vernehmen nach, um einen tückischen Doppelzünder handelte! Und die sind fies und gemein! Die unwegsame Lage im Wasser bereitete den Männern zunächst zusätzliche Schwierigkeiten, aber was ist schon einfach in diesem gefährlichen Job. Merke, Bomben werden meistens nicht auf dem Silbertablett mundgerecht in Arbeitshöhe serviert. Nein, sie und müssen nicht selten geborgen werden. Manchmal aus dem Schlick von Flüssen. Und Merke, alte Blindgänger sind immer gefährlich, auch für die erfahrenen Profis des Kampfmittelräumdienstes. mehr

Von Problem-Pferden und Problem-Hunden?

So ein Mist!!! Pferdemist wohlgemerkt! Da hat man doch tatsächlich erneut Pferdeäppel auf dem Dhauner Schloss aufgefunden. Pfui! Wiederholungstäter sind die allerschlimmste Sorte von „Kriminellen“! Hatte man im ersten Mitteilungsblatt-Aufruf den Verlierer noch scherzhaft dazu aufgefordert sich beim Ortsbürgermeister zu melden, dreht der jetzt andere Seiten auf. Merke, einen Häuptling „veräppelt“ man nicht! Kleines Wortspiel am Rande! Reiter bekommen jetzt die volle Härte des Gesetzes zu spüren! Voll krass, wie er seiner Entschlossenheit mit einem neu aufgestellten Verkehrsschild „Reiten verboten“ (Zeichen 258 StVO) Nachdruck verleiht. Was das Zusatzschild angeht, muss der Blog passen. Die beziehen sich in dieser Anordnung generell auf das Verbotsschild obendrüber. Ergibt in der Konstalation aber keinen Sinn. Sei’s drum! Die tagtäglichen „Durchreiter“ müssen jetzt tapfer sein. Sie müssen ihre Rosse vor der Pforte anleinen und zu Fuß hinauf zum Schlosshof laufen. Blöd nur, an entsprechende Koppeln, wie sie vor jedem Wildwest-Saloon für die Cowboys zu finden sind, hat der Ortscheriff nicht gedacht. Da müssen seine Handwerker nochmals nachjustieren.

WOW, der 60-Prozent-Bürgermeister zeigt jedenfalls Pferde-Entschlossenheit. Wünschenswert, wenn sich dieser Eifer auf andere Themenfelder übertragen ließe. Stichwort Spielplätze! Gesucht werden also rücksichtslose Reiter? Die müssen doch dingfest zu machen sein. Die Ordnungsamts-Sheriffs sollten sich mal auf die Lauer legen. Blöd, Außendienstmitarbeiter sind ja heuer gerade aus. Bleiben wir bei den Tier-Hinterlassenschaften. Was ist mit den Hundehaltern? Warum wurde nicht zeitgleich ein „Hundehäufchen-Verbotsschild“ in den Boden gerammt? Sind die Hinterlassenschaften der kleineren Vierbeiner nicht auch nervig? Der Blog hat oben mal ein Beispiel-Verbotsschild eingestellt. So könnte das ausshen. Neben der Linde ist noch reichlich Platz. Kleinerer Haufen zwar, aber trotzdem eklig und ärgerlich. Appelle an Hundehalter alleine reichen ja bekanntlich nicht .

Spötter behaupten ja, dass die Pferdeäppel der Amtsschimmel himself verliert. Der soll nicht selten im Schlossgarten umherlaufen. Laut wiehernd wohlgemerkt. Immer dann, wenn die Kommunalen tagen, bekommt der augenscheinlich Magenprobleme, die dann über den Darm schwer verdaut und in letzter Konsequenz als „Äppel“ ausgeschieden werden. Ob das stimmt? Sicherlich nur dummes Geschwätz! Egal, jedenfalls hat der Bürgermeister seinen bisher erfolgreich verborgen gehaltenen Fable für Sicherheit und Ordnung entdeckt. Am Ende verfällt der noch einem nicht mehr für möglich gehaltenen Verkehrsschilder-Wahn? Nicht auszudenken, wenn der am Ende auch die bis zur Unkenntlichkeit verblichenen Verkehrszeichen in der gesamten Ortslage ersetzen lässt. Bekanntlich sind das ja nicht unbedingt wenige. Oh Gott, über was soll der Blog dann noch ablästern?

Wahr ist, Hinterlassenschaften sind ein Ärgernis. Wahr ist aber auch, auf dem Dhauner Schloss wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Dort oben ist ja kein Pferde-Hotspot. Das Wort „überreagiert“ trifft es wohl am ehesten. Wäre man doch nur überall so schnell mit „Lösungen“ bei der Hand.

„Heimatnah am Dreiburgenweg“ und demnächst „Bombenstimmung im Nahebett“???

Was machen Vollblut-Musiker in Corona-Zeiten? Sie schreiben Lieder! Lieder über ihre und unsere Heimat. Oden an das Kirner Land und wofür es steht – passt! Christoph Brühl und Walter Krass bilden das regional bekannte Duo „Take Two“, eine Partyband, die derzeit auf dem Trockendeck verharrt. Bekanntlich sind ja sämtliche Veranstaltungen weggebrochen. Die musikalische Quarantäne ist irgendwie aber auch Inspiration. Ihre Liebeserklärung an das Kirner Land: „Kyrburg, Kirner Bier und Whisky“!  In jeder Liedzeile spürt man die Nähe der beiden zu ihrer Heimat. Keine Frage, der Song hat den Hang zum Klassiker. Ein echt geiler Song, der bei der Fangemeinde gut ankommt. Frisch, fromm, fröhlich frei, haben die Songschreiber jetzt ihr drittes eigenes Heimat-Lied vorgestellt. „Heimatnah am Dreiburgenweg“  – heißt die Ode an die Wanderwege. Produziert haben sie zwar selbst, doch den Tipp Kirner-Land-Traumschleifen zu vertonen hat der Blog zugeflüstert. Der leistet doch gerne Hilfestellung. Vielleicht entspringen ja noch mehr Lieder in der verrückten Zeiten. Wie wäre es mit einem „BOMBEN-Hit“? Ist doch gerade MEGA AKTUELL. „Bombenstimmung im Nahebett“ – so oder so ähnlich könnte der Refrain lauten. Macht was draus! Vielleicht einen Fastnachts- oder Hüttengaudi-Klassiker???

Neu: Newsletter geschaltet!

Ist ein Newsletter für einen Blog sinnvoll? Eine berechtigte Frage. Probieren geht über Studieren. Daher wurde in der Seitenleiste einer Möglichkeit der Anmeldung freigeschaltet. Etliche Leser haben sich eine solche Möglichkeit gewünscht. Vorteil, man bekommt die neuesten Beiträge frei Haus geliefert. Besser geht es nicht. Probiert den Newsletter einfach aus. Anmelden und schon ist man dabei beim etwas anderen Meinungsangebot. Grundsätzlich gilt, ein Newsletter ist die einzige Möglichkeit, mit Besuchern der Website in Kontakt zu kommen. Das alleine ist für den Blog Grund genug, um das Serviceangebot probeweise zu platieren. Macht Gebrauch davon. Habt aber etwas Geduld, wenn es nicht gleich reibungslos klappt. Der Blog übt noch.

Weg zum Echo wieder freigeschnitten!

Jeder kennt das alte Echospiel: „Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?“ Echo: „Esel!“ Auch auf dem Dhauner Schloss hat es ein Echo Richtung Kellenbachtal. Blöd nur, der Weg auf die Echo-Kanzel war mit Hecken und Brennnesseln versperrt. Die Betonung liegt auf „war“. Kaum war der Pflegenotstand-Beitrag erschienen, schon rückten die „Mähmänner“ an. Kurzum, alles wieder im Lot. Geht doch! Kurze Hosen sind jedenfalls nicht mehr tabu, wenn man gegen die Felswand schreien möchte. Neuer Ruf-Vorschlag: „Wer macht den Weg frei und die Hecken kleiner?“ Echo: „Gemeinde!“ Spaß beiseite, wenn man es mit dem angepriesenen touristischen Highlight wirklich ernst meint, dann sollte man seine Anlagen mehr im Auge behalten. Ist ja kein Einzelfall, gell? So ein Heckenwuchs kommt ja nicht überraschend daher.

Und wenn man schon einmal dabei ist, dann sollte man auch die Kanzel insgesamt etwas aufhübschen. Wie wäre es mit einer Ruhebank? Das schöne Fleckchen gegenüber der Rabenkanzel lädt zum Verweilen ein. Vielleicht sollten die Schloss-Verantwortlichen den Vorschlag mal aufgreifen. Ein Hinweisschild „Echo“ stünde dem Pfad auch gut zu Gesicht. Für ein „Pferde-Äppel-Verbotsschild“ am Schlosseingang hat das Geld ja auch gereicht. Im Park platziert – passt! Fremde wissen ja nichts über die widerhallende Wirkung der Felsen gegenüber. Tipp: Nicht immer nur in großen Projekten denken, die dann doch nicht oder erst verspätet kommen, sondern erst einmal die kleinen Hausaufgaben erledigen. In kleinen Schritten zum Erfolg. Dann klappt das auch mit dem Tourismus. Apropos Bänke. Ein paar mehr stünden dem gesamten Schloss-Park sicherlich gut zu Gesicht. Es gibt viel zu tun, fangt mit den Kleinigkeiten an.

Bombenstimmung in Kirn!!!

Eine 200 Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Flussbett der Nahe zu entschärfen ist auch für erfahrene Entschärfer des Kampfmittelräumdienstes kein Pappenstiel. Routine zwar, aber dennoch kein Kindergeburtstag. Der Überbleibsel hatte nunmehr Jahrzehnte unbemerkt am Ufer geschlummert. Bis heute! Paddler haben sie entdeckt und Alarm geschlagen. Viel Arbeit kommt jetzt auf die Sicherheitsbehörden zu. Am Freitagmorgen wird die Bombe unschädlich gemacht. Dafür müssen alle Bewohner im Umkreis von 500 Metern aus Sicherheitsgründen ihre Häuser kurzfristig räumen. Der Radius ist üblich und je nach Bomben-Typ vorgegeben. Mehr noch: Alle Menschen müssen auch ihre Arbeitsplätze verlassen. Das trifft im Besonderen die Simona-Verwaltung. Aber auch Geschäfte in der Innenstadt sind betroffen. mehr

Rinnsal Hahnenbach!

Der Anblick des Hahnenbachs in der Innenstadt schmerzt! Wo sonst ein praller Fluss seine Bahnen zieht, tröpfelt derzeit nur noch ein kleiner Rinnsal vor sich hin. Hauptursache für den geradezu erbärmlichen Zustand, sind die fehlenden Staustufen. Zur Erinnerung: Aus Gründen des Naturschutzes durften die im Frühjahr erstmals nicht eingesetzt werden. Auf Anordnung von ganz oben, versteht sich! Will heißen, die Struktur- und Genehmigungs-Direktion Nord hat ihr Veto eingelegt. Ober sticht unter, sodass die örtlichen Politiker, allen voran Bürgermeister Frank Ensminger, die Hände gebunden sind. Die können nur dumm aus der Wäsche schauen. Wenn Behörden mit der Naturschutz-Regelkeule schwingen, sind halt alle Spatzen gefangen. mehr

Steingraben

Sind das die Ausläufer des Steinbruchs? Eher nicht. Nein hier handelt es sich wohl um eine Sanierung des Entwässerungsgrabens auf einem Teilstück hinauf zur Mechenbacher Höhe. Schaut irgendwie richtig sauber und aufgeräumt aus, der einseitige „Steingarten“ talwärts auf der rechten Seite. Gut und gerne 50 Meter lang erstreckt sich eine Maßnahme, die irgendwann hinter der Kurve endet. Warum, weshalb, warum der ganze Aufwand? Der Blog hat keinen blassen Schimmer. Eventuell gab es in der Vergangenheit bei Starkregen hier Probleme mit dem Wasserablauf. Sei’s drum, Hochstetten-Dhaun hat ja Schotter genug. Mit Schotter ist ausnahmsweise mal nicht Kohle gemeint. Sie wissen schon von wegen Steinbruch und so…   

Neuer Anstrich für Dhauner Turnhalle!

Die Dhauner Turnhalle erstrahlt in neuem Glanz, denn das altehrwürdige Gebäude hat einen frischen Anstrich bekommen. Richtig was kosten ließ sich die Maßnahme. Exakt 15 000 Euro wurden hierfür auf den Tisch gelegt. Macht ja nix, denn schließlich ist das Konto prall gefüllt. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Stellt sich die Frage, war der Anstrich notwendig? Laienhaft betrachtet sah die Fassade noch ganz gut aus. Zumindest war die nicht in einem Zustand, der sofortiges Handeln erfordert hätte. Um die Jahrtausendwende wurde die Halle von Grund auf saniert – inklusive Anstrich. Sei’s drum, das Gebäude wirkt jetzt wieder einladender.   

Jugend-Club: Neue Elektro-Instalation im Domizil „Am Hammer“!

Investitionen in die Jugend sind immer gut angelegtes Geld. Das war so, das ist so und wird wohl auch zukünftig immer so bleiben. Das Vereinsheim „Am Hammer“ braucht eine neue Elektrik. Rund 15 000 Euro lässt die Ortsgemeinde für die Verlegung springen. Kein Veto vom Blog! Die Ortsgemeinde ist Eigentümer von Haus und dem Gelände drumherum. Nicht zu vergessen die alte Ruine, die allerdings nicht immer penibel aufgeräumt daherkommt. Im Gegenteil! Macht ja nix, sieht ja eh keiner. Jugend definiert Ordnung eben anders. Hauptsache unten „Am Hammer“ bewegt sich was. Denn das bedeutet, die Jugend organisiert sich selbst. Mehr noch: Abseits von Häusergrenzen lässt es ich hier ausgelassen feiern. Generationen hatten und haben dort ein unter. Gut so!  

Sommer und kein Schwimmbad!!!

Hitzerekorde im Kirner Land! So heiß war es in diesem Jahr noch nicht: Am Wochenende wurden 35 Grad Celsius und mehr gemessen. Blöd, dass der Verbandsgemeinderat sich in der Schwimmbad-Frage als Spielverderber entpuppte. Dafür wurde das Gremium heftig abgewatscht. Die Wogen schlugen zwischenzeitlich enorm hoch. Die Hitzewelle ist auf dem Höhepunkt und eine Abkühlung nicht möglich. Finde den Fehler? Und ein Ende der Sommerhitze ist nicht in Sicht. Entfacht die Diskussion neu? Wohl kaum! Die schlechte Nachricht: Die Entscheidung lässt sich nicht mehr korrigieren. Die gute Nachricht: Jeder Hitzewelle geht irgendwann einmal die Puste aus, auch dem stabilen und heißem Hoch „DETLEF“. Keine Frage, zum Schwimmbad ist an sich alles gesagt und geschrieben worden. Von daher, soll es bei diesem kurzen Erinnerungs-Beitrag bleiben. Danke Corona! Danke für nichts!     

Öffentlicher Anzeiger: Wo führt Dein Weg hin?

Was hat die Rhein-Zeitung in ihrem Erscheinungsraum nicht schon alles über die breite Schwächung ländlicher Regionen berichtet und kommentiert. Krankenkassen, Banken, Forstämter, Gerichte, Polizei, Ärztliche Dienste und, und, und, wurden ausführlich beackert und deren Rückzüge bisweilen auch harsch kritisiert. Auch die Lokalausgabe Öffentlicher Anzeiger schlug immer wieder in die gleiche Kerbe, wenn in Kirn mal wieder Schicht im Schacht verkündet worden ist. Dabei scheint das Blatt ebenso einem fast schon existenziellen Wandel zu unterliegen. Wo führt der Weg der Lokalzeitung hin? Angesichts immer dünner werdenden Ausgaben, scheint die Frage zum jetzigen Zeitpunkt mehr als berechtigt zu sein. Beispiel Kirner Land. Es reicht gerade mal noch für eine einsortierte Seite im Kreis-Mantel.

Und auch die ist nicht selten mit Werbung besetzt. Will heißen, mehr als drei Artikel pro Tag werden nicht mehr abgebildet. Manchmal sogar nur zwei, wenn die Bildformate übergroßen Raum einnehmen. Merke, große Bilder bauen schnell, bequem und kostensparend die Seite zu. Das fast schon erschreckende Angebot fällt dem Leser auf. Mehr noch: Die momentanen Ausgaben fallen beim Leser durch. Man muss sich nur umhören, die Beschwerden sind unüberhörbar. Was hat der Verlag vor? Welche Ziele verfolgt der? Will der noch weiter ausdünnen? Fristet der ländliche Raum zukünftig nur noch ein stiefmütterliches Dasein? Und wie schaut es mit der Aktualität aus? Bisweilen bleibt auch die auf der Strecke. Wichtige Ereignisse werden nicht selten erst Tage später ins Blatt gehoben.

Die Politik kann mit Art und Umfang der Berichterstattung nicht zufrieden sein. Die wäre gut beraten, mit diesen und ähnlichen Fragen im Koblenzer Mutterhaus aufzuschlagen. Wenn die Philosophie des Verlages nur noch zu Sparausgaben tendiert, dann sollte man über Alternativen nachdenken. Eine, die auch Vereinen, Kirchen, Schulen oder Institutionen wieder mehr Aufmerksamkeit schenkt. Zur Erinnerung: Vor Jahren buhlten noch zwei Tageszeitungen mit Redaktionen vor Ort um die Gunst der Leser.

Kreisverkehr heißt nicht Geradeausverkehr!

Kreiseln kann halt nicht jeder! Wie ein Anwohner aus der Bergstraße jetzt nochmals berichtete, fahren Verkehrsteilnehmer aus Richtung Idar-Oberstein kommend nicht selten geradeaus ins Dorf hinein, statt dem Kreisverkehr zu folgen. Das habe schon zu etlichen gefährlichen Situationen im Gegenverkehr geführt. Ist der Kreisel zu unübersichtlich angelegt oder als solcher nur schwer erkennbar? Wohl kaum, denn eine entsprechende Beschilderung am Fahrbahnrand weist auf die geänderte Verkehrsführung hin. Überdies gibt ein blauer Pfeil, der fast schon mittig auf der Fahrbahn platziert worden ist, die Richtung vor. Ungeachtet aller Sicherheitsvorkehrungen, fahren dennoch immer wieder Autofahrer schnurstracks geradeaus. Man darf gespannt sein, wann es hier zu Kaltverformungen kommen wird. Bisher blieb es ja bei den eingangs beobachteten Beinahe-Unfällen. NOCH!

Webcams und 360°-Tool – der Blick über das Nahetal – schön wär’s!

Einmal über das Nahetal aus der Vogelperspektive blicken – dank dem Skywalk ist das kein Problem mehr. Der tonnenschwere Balkon aus verzinktem Stahl beweist unmissverständlich, dass nicht alle in Bierlaune geborene Eingebungen sogenannte Schnapsideen sind, die sich im nüchternen Zustand nicht verwirklichen lassen. Die Kommunalpolitik nahm die Anregung einiger in die Jahre gekommener „Visionäre“ prompt auf und setzte sie in die Tat um. Der Balkon hat sich mittlerweile etabliert, zieht je nach Jahreszeit und Wetter zahlreiche Besucher an. Wäre es nicht originell, wenn eine Webcam das ganze Jahr über rund um die Uhr geschaltet wäre. mehr

Vorsicht Waldbrandgefahr!!!

Uffpasse, der Wald ist enorm trocken! Daher liebe Leute, nicht arglos oder grob fahrlässig zündeln. Ein NO-GO sind Grillfeuerchen. Kleines Feuerchen, mitunter aber große Wirkung! Muss nicht sein. Trockene Nadelstreu und am Boden herumliegende Zweige sind leicht entzündlich. Ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarette können ausreichen, um einen folgenschweren Brand auszulösen. Die Feuerwehr Hochstetten-Dhaun mahnt zur Vorsicht. Die rät deshalb Waldbesuchern, in Waldnähe auf Grillen und offenes Feuer zu verzichten und im Wald das Rauchverbot unbedingt einzuhalten. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko sind ebenfalls Fahrzeuge mit heißem Katalysator. Zu zwei kleineren Einsätzen in der Gemarkung mussten die Kameraden schon ausrücken. Gottlob blieb es bei kleineren Flächenbränden. Wehrführer Dirk Bartnicks Appell richtet sich an Wald- und Wiesenbesucher: „PASST AUF! Recht hat er. Mit der bislang ungewöhnlich warmen und trockenen Witterung nimmt die Waldbrandgefahr im Kirner Land stark zu. Von daher, immer vorsichtig sein.

Hochstettener Hochstraße

Nicht schön, aber selten! Die Hochstraße über die Bahn bis hinunter zum Industriegebiet nimmt langsam aber sicher Konturen an. Nun, harmonisch fügt sich der Abschnitt gewiss nicht ins Landschaftsbild ein. Im Gegenteil: Ausmaße und Anblick erschrecken nur. Gut, dass sich das menschliche Auge auch an unansehnliche Ausmaße aus Stahl und Beton gewöhnen kann. Die Zeit hilft dabei! Der Bypass eng am östlichen Ortseingang vorbei mag zwar den Durchgangsverkehr aufnehmen, aber ein Hingucker ist der deshalb noch lange nicht. Früher hieß es nicht selten bei durchfahrenden Pendlern – gemünzt auf den ersten optischen Eindruck: „In Hochstetten möchte man nicht tot über dem Zaun hängen!“ Da ist gewiss was dran. Keine Farge, unser Dorf, (noch) zerschnitten durch die Bundesstraße, wird nach der Fertigstellung an Wohnqualität gewinnen. Nicht für alle, doch entlang der dann ehemaligen Durchgangsstraße, wird der Bypasses sicherlich seine Wirkung nicht verfehlen. Es wird ruhiger werden, insgesamt aber nicht schöner. Die Hochstettener Hochstraße (HH) und das Straßengeflecht danach tragen nun einmal rein optisch nicht dazu bei, den Landespreis „Unser Dorf soll schöner werden“, ins Dorf zu holen. Im Gegenteil. Doch gebaut ist gebaut. So werden wir uns mit der Sparvariante einer aus Blog-Sicht zu anschmiegsamen Ortsumfahrung anfreunden müssen. Ein Kompromiss, nicht mehr und nicht weniger. Einer, der so manchem noch bitter aufstoßen wird. Für den großen Wurf mit Martinstein war die Politik nicht bereit. So bleibt es unter dem Strich nur Flickwerk. Wieder einmal! Der große Wurf für Pendler und Anwohner hätte anders und großzügiger geplant werden müssen.

„Brünnchen“ ist wieder sauber!

Zeit für das Spiel vorher und nachher! Es gibt sie noch die stillen „Helden“. Die müssen nicht immer mit spektakulären Aktionen glänzen, sondern können auch bescheidener daherkommen. Jörn Helmich ist so einer. Der hat in einer Blitzaktion das Becken am „Brünnchen“ nicht nur gereinigt, sondern drumherum ansehnlich freigeschnitten. Tabula rasa – passt! Das Kleinod sah schon lange nicht mehr einladend aus. Wie überhaupt das Fleckchen etwas hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Gefühlt schon immer! Helmich hat die Sense zum Einsatz gebracht und den Wildwuchs beseitigt. Mehr noch: Er hat auch das Becken geschrubbt und den Ablauf sichergestellt. Hat sich der Feuerwehrmann mit dieser Aktion zum „Brünnchen-Paten“ erklärt? Schaut ganz danach aus. Jedenfalls hat er sich ein Lob vom Blog mehr als verdient. Vielleicht ist ja auch mehr als das drin? Ein pfiffiger Ortsbürgermeister wird solches und ähnliches freiwilliges Engagement sicherlich angemessen zu würdigen wissen. Nachahmer welcome! Verwilderte Plätzchen gibt es in allen Ortsteilen gewiss zu Genüge .

Haushalt erklärt: Unendliche Geschichte Spielplätze!

Hochstetten-Dhaun, deine Spielplätze – eine unendlich traurige Fortsetzungsgeschichte mit nach wie vor Fremdschäm-Potenzial! Wohl in keiner anderen Ortsgemeinde weit und breit, werden die Spielflächen so vernachlässigt wie hier. Wahr ist, der Ortsgemeinderat weiß um die Zustände der Spielflächen. Wahr ist aber auch, der kommt nicht aus dem Quark und hat nicht den Drang daran etwas ändern zu wollen. Darüber labern „Ja“, machen „Nein“. Wie die Historie eindrucksvoll belegt, hat die Vernachlässigung jahrzehntelange Methode. Warum? Geld kann doch nicht der Grund sein. Die Konten sind stets gut gefüllt. Wahrscheinlicher ist es die fehlende Lobby der Kleinsten. Im Haushalt 2020 wurden 5000 Euro für Betreuung und Instandhaltung eingestellt. Gleiche Summe 2021.

Ein Witz! Der Ortsgemeinderat musste sich nunmehr dem unangenehmen Thema stellen. Der Blog hat das Gremium mit seiner Vorschlagsliste regelrecht dazu verdonnert. Schönreden kann man den Zustand ja nicht. Hat man ja wohl dann auch nicht getan. Und der Rat handelt „entschlossen“! Jetzt soll der Bauausschuss eine Bestandsaufnahme machen. Hä? Seit Jahrzehnten das gleiche verwahrloste und inakzeptable Bild und erst jetzt wird der Bauausschuss mobilisiert? Und das auch nur, weil ein Externer den Auftrag durch die Hintertür erteilt hat. Was ist davon bitteschön zu halten? Wahrscheinlich will man vordergründig Eltern beschwichtigen. Zeit gewinnen, um wieder nicht tätig werden zu müssen. Mit dieser Taktik fährt man ja schon seit je her gut. Wörtlich heißt es im Protokoll:

Nach der Sommerpause soll eine Begehung der Spielplätze durch den Bauausschuss stattfinden. In der Folge soll ein Vorschlag des Bauausschusses zur Modernisierung der Kinderspielplätze in den Ortsgemeinderat eingebracht werden. Dieser entscheidet im Anschluss über Maßnahmen die kurz und langfristig umgesetzt werden sollen.“

Will heißen, es passiert nichts. Wie immer halt. Seit dem Jahrtausendwechsel herrscht Stillstand. Tiefer kann man als Ortsgemeinde nicht mehr sinken. Traurig aber wahr, wäre da nicht der Blog, keiner würde die Tatenlosigkeit anprangern. Warum nur verhalten sich gerade die Eltern so gleichgültig? Finde den Fehler! Egal, glaubt eh kein Mensch mehr daran, dass Buddeln ohne Reue in Hochstetten-Dhaun jemals möglich sein wird. Nicht jetzt und nicht in Zukunft!

Hellberg-Kerb

Scheee war’s!!! Die etwas andere Hellberg-Kerb am Bowling-Center kam an. Mehr als 100 Besucher waren schon eine Haus-Nummer für sich. „Ober-Bowlerin“ Edith Eckes äußerte sich jedenfalls zufrieden über die Resonanz. Es war ein Versuch in Corona-Zeiten, aber einer der passte. Von daher, alles richtig gemacht. Wie überhaupt das Bowling Center Vorreiter ist, wenn es darum geht, Ideen zu entwickeln und dann auch umzusetzen. Hut ab und Lob für ein nicht alltägliches Engagement. Allerdings muss man sich auf Gastronomie-Ebene auch immer etwas einfallen lassen, um Gäste anzulocken. Merke, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Von daher, immer am Ball bleiben. Nochmals, Lob für die Kerbe-Initiative, die heuer ja auch wieder die kommunale Prominenz anlockte, und dies, obwohl Politiker am gestrigen Montag ihre Bestellungen ja wohl aus der eigenen Tasche bezahlen mussten. Tapferkeit war gefragt. Erstmals keine Essens- und Getränke-Bons aus der oberen Hemdtasche des Bürgermeisters zu erhalten, hat schon tragische Züge. Ja, das Politiker-Leben kann mitunter auch grausam sein. Tröstet Euch liebe Volksvertreter, der nächste kommunale Frühschoppen kommt bestimmt.

Sponsoren für Bleichschilder gesucht!

Seltsam? Aber so steht es geschrieben! „Durchfahrtsverbot auf dem Wirtschaftsweg zwischen Karlshof und Waldhof. Aus gegebenen Anlass weisen wir daraufhin, dass die Durchfahrt auf dem Wirtschaftsweg verboten ist und der Verstoß mit einem Bußgeld geahndet wird.“ Da soll mal noch einer behaupten, Behörden hätten keinen Sinn für Humor. Konkret in diesem Fall wohl die Version mit dem Galgen. Denn als nichts anderes ist der neuerliche Aufruf im Mitteilungsblatt zu werten. Hut ab, dass sich die Ortspolizeibehörde, angesichts einer bis zur Unkenntlichkeit verblassten Beschilderung an den Einfahrten, zu diesem schwachen Aufruf regelrecht genötigt fühlt. Statt in einem ersten notwendigen Schritt mit neuen farbintensiven Hinweisschildern wieder für eine eindeutige Klarheit an den Einfahrten zu sorgen, nur ein Hinweis der Kategorie „musste mal wieder erwähnt werden“. Aus gegebenem Anlass versteht sich. mehr

Das Wort zum Sonntag

Kritisch angemerkt: Über den Kirchen-Tellerrand des Kirner Landes geschaut!

Eine Meldung überrascht dann doch: „Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben 2019 so viel Kirchensteuer erhalten wie nie. Trotz sinkender Mitgliederzahlen erreichten diese Einnahmen im Vorjahr mit insgesamt rund 12,7 Milliarden Euro ein Rekordhoch. Davon erhielt die katholische Kirche 6,76 Milliarden und die evangelische 5,95 Milliarden Euro. Im Vergleich zu den insgesamt 12,4 Milliarden Euro im Jahr 2018 ist das ein leichter Anstieg um rund 2,4 Prozent. Fachleute machen dafür vor allem die gute Konjunktur verantwortlich. In der katholischen Kirche stiegen die Einnahmen aus der Kirchensteuer im Vergleich zu 2018 um etwa 1,8 Prozent. Die Zahlen der katholischen Deutschen Bischofskonferenz wurden unlängst veröffentlicht.“

Gut, nun steht für 2020 ein Corona-Einbruch zu befürchten, aber bis dato sprudeln die Quellen. Die Kirchen haben dann ja wohl viel Geld für ihre guten Taten über und müssen nicht zu jeder Gelegenheit mit dem Klingelbeutel durch die Gegend laufen! Tun sie aber. Die Touren haben nämlich Methode. Klappt ja auch immer wieder bestens, was sich am Beispiel der Sanierung Katholische Kirche in Kirn, belegen lässt. Ohne private Spenden hätten die Kirchen-Verantwortlichen keine grünes Licht für die Maßnahme gegeben. Finde den Fehler. Jetzt ist man fleißig am Werkeln. Der Putz wird abgeklopft. Soso! Und die Zeitung berichtet darüber. Natürlich wird am Ende des Artikels ein Konto eingeblendet, auf das die Christen einzahlen können. „Spenden welcome“. Angesichts der offensiven Vorgehensweise kriegen sich die Kritiker gar nicht mehr ein. Selbst gute Christen hier und anderswo schütteln bisweilen nur noch den Kopf über ihre „finanzchristliche Jammerkirche“.

Die Klagelieder der Kirchenfürsten sind nach dem finanziellen Bomben-Jahr kaum mehr zu ertragen. Im Namen Gottes in kirchlichen Einrichtungen das Personal mies bezahlen und gleichzeitig für Ausgaben, die aus dem eigenen Stuhl bezahlt werden müssten, regelrecht zu betteln. Wären Kirchen die Samariter, wie sie manche überzeugte Christen noch immer ins Schaufenster stellen und verehren, dann würde in ihren Einrichtungen auch mehr menschlich gehandelt werden. Stattdessen vermittelt man des Bild von profitgierigen Heiligen, die „Wasser predigen aber Wein saufen.“ Schade, den Hunger in der Welt gäbe es nicht, wenn die Katholische Kirche ihr Füllhorn ausschütten würde. Traurig, aber wahr.

Kirner Marktplatzbrunnen: Kunst gepaart mit Industrie Know-how!

„Der Kirner Marktplatzbrunnen hat seine Schuldigkeit getan, der Marktplatzbrunnen kann gehen“. Die Abwandlung auf einen bekannten geflügelten Satz trifft eins zu eins auf den mittlerweile nur noch bemitleidenswerten Koloss in der Stadtmitte zu. Für heutige Verhältnisse absolut überproportioniert, bröckelt der rotgefärbte Stahlbeton an allen Ecken und Enden vor sich hin. Selbst die altehrwürdige St.-Georg-Figur schaut irgendwie nur noch verängstigt auf seine marode Unterkonstruktion, statt mit scharfem Auge über den Marktplatz zu wachen. Zudem scheint der es Leid zu sein, in all dem Trubel hier oben zu stehen. Fürwahr, nach all den Jahren hat sich das Denkmal ein ruhigeres und schattigeres Plätzchen verdient. mehr

Eine Mail, die nachdenklich stimmt!

Die Inhalte der Niederschrift über die Haushaltssitzung vom 8. Juli in Hochstetten-Dhaun sind in Teilen schon durchgesickert. Auf Nachfrage erreichte den Blog jetzt auch eine Mail des Kämmerers mit Antworten. Unbefriedigende zwar, aber immerhin eine Reaktion. Zur Erinnerung: Der Blog hatte fristgerecht eine Vorschlagsliste mit Kritikpunkten eingereicht. Wo klemmt es im Dorf? Was muss unbedingt angepackt und erledigt werden? Einige Projekte wurden aufgelistet. Die werden in den kommenden Wochen im Einzelnen noch vorgestellt, damit sich jeder ein Bild von der Situation machen kann. Vorab die Abstimmung des Ortsgemeinderates: Eine Änderung der Haushaltsansätze ist nicht erforderlich. Abstimmungsergebnis: einstimmig!!! Mit anderen Worten, es ist soweit alles okay im Dorf. Hat der Blog sich demnach geirrt? Hat der übertrieben? Sind Schilder, Spielplätze, Straßen, Wege, Anlagen, Ruheplätze und, und, und flächendeckend in Ordnung? Scheinbar. In der Mail heißt es dazu:

„Es wurde von einem Einwohner eine Liste mit Anregungen und Vorschlägen eingereicht. Das Schreiben wurde dem Ortsgemeinderat durch den Vorsitzenden vorgelesen. Im Anschluss arbeitete der Vorsitzende die Punkte mit dem Ortsgemeinderat nacheinander ab und es wurde folgender Beschluss gefasst: Eine Änderung der Haushaltsansätze ist nicht erforderlich. Abstimmungsergebnis: einstimmig!!!

Politiker aller Parteien sehen demnach keinen sofortigen Handlungsbedarf und verweisen gerade bei Straßen und Spielplätzen auf den Bauausschuss. Wie immer halt, wenn man Zeit gewinnen möchte. Eine Absichtserklärung, mehr nicht. Und wo die hinführt ist hinlänglich bekannt. Nur gut, dass die einen Optiker an ihrer Seite wissen. Bei einem derart gesteigerten Bedarf an Brillen, gewährt der sicherlich satten Mengengrabatt! Fortsetzung folgt!

Fahrbahnmarkierungen

Na sowas? Was war da los? Gut eine Woche herrschte Totenstille auf der Buckel-Pisten-Baustelle! Doch die fast schon gespenstige Ruhe zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn scheint seit heute vorbei zu sein. Der Markierungs-Trupp ist angerückt. Zahlreich! Wird aber auch Zeit. Gut so, denn die Autofahrer warten sehnsüchtig auf die vollständige Freigabe der wichtigen Verbindung zwischen den beiden Ortschaften. Und nicht nur die. Auch die Industriebetriebe entlang der Binger Landstraße, allen voran die Tankstelle, dürften die Schnauze voll haben über eine nicht zu verhindernde Ausgrenzung, die allerdings längst Geschichte sein könnte. Kurzum, die Vollsperrung nervt nur noch, und das schon seit gefühlt einer Ewigkeit. Dabei hatte man schon vor einer Woche alle Asphaltarbeiten abgeschlossen. mehr

Abnahme Sportabzeichen bei der Abenteuersportgruppe

Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Auch im Wasser. Die Abteilung Abenteuer- und Erlebnissport unter dem Dach des Turnvereins Hochstetten hat unter der Woche die Herausforderung angenommen, und, wie könnte es anders sein, mit Bravour bestanden. Insgesamt 12 Kinder stellten sich der Sportabzeichen-Abnahme im Schwimmbad Bad Sobernheim. Erfolgreich, versteht sich! Glückwunsch!  

Take Two: Eine Ode an das Kirner Land!

Was machen Vollblut-Musiker in Corona-Zeiten? Sie schreiben Lieder! Spezielle Songs über ihre und unsere Heimat. Oden an das Kirner Land und wofür es steht – passt! Christoph Brühl und Walter Krass bilden das regional bekannte Duo „Take Two“, eine Partyband, die derzeit auf dem Trockendeck verharrt. Bekanntlich sind ja sämtliche Veranstaltungen weggebrochen. Die musikalische Quarantäne setzt bei den Jungs allerdings keinen Frust, sondern Inspiration frei. Gut so! Ihre musikalische Liebeserklärung an das Kirner Land: „Kyrburg, Kirner Bier und Whisky“!  In jeder Liedzeile spürt man Nähe und Liebe der beiden zu ihrer Heimat. Keine Frage, der Song hat was. Inhalt und Rhythmus versprühen Leidenschaft. Kurzum, die Hymne hat das Zeug zum Klassiker. Hoffentlich dürfen die Musiker bald wieder vor großem Publikum spielen, um den dann einer breiten Öffentlichkeit live und in Farbe präsentieren zu können. Bisher muss die sich ja mit der Version auf YouTube begnügen. Ein echt geiler und origineller Schnipsel, der bei der Fangemeinde bisher gut angekommen ist. Weiter so! Vielleicht entspringen ja noch mehr Lieder in den absolut verrückten Zeiten. Eine weitere Hymne widmeten sie bereits im frühen Stadiums des Corona-Lockdowns der Kirner Brauerei und der Bier-Club-Familie, anlässlich des abgesagten „Tag des Bieres“. „Wir wären so gern, so gern in Kirn…!!! Das war ihr Einstieg. Jungs, macht weiter so. es kommen bald wieder bessere Zeiten für Euch und andere Künstler. Bis dahin seid weiter kreativ und schreibt noch ein paar passende Lieder. Vielleicht mal eins über Landschaft, und Traum-Wanderwege, unseren Pfunden auf dem Touristik-Sektor. Das Kirner Land würde sich gewiss über weitere Kostproben aus der „Take-Two-Ideenschmiede“ freuen. Auftrag erteilt. Macht was draus!

Kirn statt Kreta!

Urlaubsfeeling in der Region vermitteln, das ist das Ziel einer etwas anderen landesweiten Plakataktion! Saarbrücken statt Sardinien, Frankfurt statt Fidschi, Mainz statt Malle, Kaiserslautern statt Katalonien, Koblenz statt Korfu und last but not least Kirn statt Kreta: Mit dem Slogan “vlexx statt Ferne: Urlaubsfeeling in der Region” wirbt das Mainzer Unternehmen aktuell für Urlaub vor der eigenen Haustür. Und mittendrin das „Kirner Land“. WOW! Nicht Bad Kreuznach, nicht Bad Sobernheim und auch nicht Idar-Oberstein vertreten das Naheland. Nein, das beschauliche Mittelzentrum findet sich flächendeckend auf nahezu allen Plakatwänden, so auch in der Landeshauptstadt rund um den Bahnhof. Und was steht sinnbildlich für Kirn und dem potenziellen Urlaubsort Drumherum? Laut Plakat ist es Bier!!! Kirner Bier versteht sich! Dargestellt im Glas mit perfekter Schaumkrone Wir sind Kirner! Wir sind Kirner Bier! Logisch! Dem Saarbrücker sei Lyoner, dem Frankfurter sei Äppelwoi und dem Kirner eben sein Bier – passt doch irgendwie. mehr

Alle froh das die Ortsumfahrung kommt!

Sommerloch auch beim SWR. Fernsehen auf Sparflamme ist derzeit allgegenwärtig. Selbst in Nachrichten-Sendungen werden in diesen Wochen Themen in den Blickpunkt gerückt, die sonst eher keinen Beitrag wert wären. So schlug ein Redaktionsteam sogar auf der Großbaustelle Ortsumfahrung Hochstetten-Dhaun auf, um Aufnahmen von schwebenden Eisenteilen für die Abendsendung aufzuzeichnen. Schöne Bilder inklusive Interviews „wichtiger“ Akteure – mehr geht nicht. Rund zwei Minuten dauerte der Beitrag. Gar nicht übel für ein Dorf. Landesweite Beachtung bekommt man schließlich nicht alle Tage geboten. Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell stand Rede und Antwort. Doch sein souveräner Auftritt im „Kurze-Hosen-Sommer-Look“ war zumindest subjektiv empfunden nicht frei von klitzekleinen Fehlern.

So sprach er von einer Ortsumgehung, für deren Verwirklichung man viele Jahre hart kämpfen musste. VETO! Das Sprichwort „der Berg kreißte und gebar eine Maus“ trifft es eher. Es handelt sich nicht um eine weiträumige Umgehung, vielmehr um eine Umfahrung!!! Umfahrung, Umfahrung, Umfahrung – es wird „nur“ eine Umfahrung. Ein Kompromiss oder anders formuliert, in einer überörtlichen B-41 Gesamtbetrachtung ein weiterer Teil von Flickschusterei. Von einer guten Lösung für das Nahetal, wie im Beitrag angedeutet, kann daher keine Rede sein. Nochmals, gemäß Definition werden Umgehungen stets großzügig an Orten vorbeigeführt, nicht unmittelbar hinter den Häusern. Nicht zu vergessen, die marode Brücke Richtung Idar-Oberstein, die ausgespart worden ist. Inwieweit sich das gesamte Konstrukt als Meilenstein für alle erweisen wird und „alle froh sind das sie kommt“, wie Döbell wörtlich ins Mikro hauchte, wird sich erst noch erweisen müssen.

Wirklich alle? Es stehen doch jetzt schon einige Verlierer einer Variante fest, die so hätte nicht kommen dürfen. Etwa diejenigen, die oberhalb der östlichen Brückenkonstruktion ihre Häuser haben. Die Bewohner der Neubaugebiete dort werden not so amused sein über einen zu erwartenden stärkeren Lärmpegel. Apropos Lärm. Auf den werden sich aller Voraussicht nach auch die Bewohner von Hochstädten einstellen müssen. Eine Schallschutzwand Richtung dem Ortsteil über der Nahe ist nicht vorgesehen. Wenn sich der Verzicht mal nicht als Fehler erweist? Man muss weder Prophet noch Ingenieur sein, um vorhersagen zu können, dass sich der Geräuschpegel nach der Fertigstellung mehr in Richtung „Heckespatze“ verlagern wird. Schall sucht sich bekanntlich seinen Weg. Sind Zweifel an den Aussagen von Döbell also angebracht? Nein, der Ortsbürgermeister spricht von allen und er meint auch alle. Alle werden Gewinner sein und alle werden von der ORTSUMFAHRUNG profitieren. Nehmen wir ihn also beim Wort! Die Botschaft hört der Blog wohl…

Es gibt Autofahrer und Autofahrer!

Bilder, die eigentlich keines weiteren Kommentars bedürfen: Selbst großflächig aufgestellte Panzersperren versprächen bei so manchem Verweigerern keinen Erfolg. Es wird immer Autofahrer geben, die sich trotz negativer Beschilderung ihren Weg bahnen. Wenn es sein muss, auch mal durch das Gelände. Absperrbaken kann man ja ohnehin verrücken. Ohne Worte! Die Eindrücke auf dem Radweg zwischen Hochstädten und Martinstein von heute morgen haben Fußgänger eingesammelt. Blöd nur für die ganz „Pfiffigen“- irgendwann auf der Stecke versperren Poller endgültig den Weg. Dann ist eine Kehrtwende unumgänglich und alles Verrücken vorher wird ad absurdum geführt. Schadenfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Und die werden die Unbelehrbaren irgendwie verspüren, wenn sie den Rückweg antreten müssen – das Ziel fast schon vor Augen. Autsch, das tut weh! Unverbesserliche Autofahrer, die einfach meinen für sie gelten Verkehrsschilder nicht, solche die sich partout nicht an die Regeln halten wollen und schnurstracks drauf losfahren – die Leiden zu sehen, dürfte den geschundenen Seelen der Anwohner etwas Linderung verschaffen. Das Wort zum Sonntag: Einfach mal an Regeln halten! mehr

Das Wort zum Sonntag

Lückenschluss! Ja, heute werden die letzten Eisenträger auf die Wiederlager gehoben. Damit ist die knapp 300 Meter lange Hochstettener Hochbrücke (HH) in ihrer Grundkonstruktion fertiggestellt. Ab jetzt kann aufgeschalt werden. Langsam aber sicher sind die enormen Ausmaße der Umfahrung zu erkennen. Optisch fürwahr kein Hingucker. Apropos Umfahrung. Bleibt es bei der Masse von verirrten Fahrzeugführern oder greift dieses Mal die Umleitungsstrecke besser? Im Laufe des Tages werden wir sicherlich mehr wissen. Manche fahren halt munter drauflos und wundern sich dann, wenn es nicht mehr weitergeht. Dann ist eine Kehrwende angesagt, weil die Poller heute ja steckenbleiben. Haben die Anlieger sich auf einen Ansturm vorbereitet? Nach dem Chaos am letzten Sonntag hatte der Blog ja Versorgungsstände für genervte Autofahrer angeregt? Was macht der Öffentliche (Bau)Anzeiger, wenn sich die Brückenteile jetzt in einem Guss aneinanderreihen. Denen bricht ihr Lieblings-Thema von jetzt auf gleich weg. Schlimm! Aber es gibt bekanntlich immer Schlimmeres. Hoffentlich nicht nächste Woche.

Satirischer Wochenrückblick

Über Vorzimmer-Dame Bürgermeister, Rocker und Bienchen, Promilleweg, Radweg-Problem,  Vollsperrung B 41…

Kompetente Power-Frau gesucht! Vornehmer ausgedrückt, die Stadt Kirn sucht eine Vorzimmerdame in Teilzeit für den Bürgermeister. Die Anforderungen sind hoch: Flexibel sollte sie sein, freundlich, engagiert, zuverlässig und selbstverständlich belastbar. Ein versierter Umgang mit dem „MS-Office-Paket“, perfekte Englischkenntnisse sowie Kirner Platt in Wort und Schrift“ sind nahezu Pflicht. Die Stellenausschreibung setzt zudem einiges voraus: Ein Höchstmaß an sozialer Kompetenz, Zurückgenommenheit, Geduld, Nervenstärke und innerer Stabilität – passt! Gedanken zu lesen und die Wünsche des „Alpha-Männchens“ erahnen , so kann es was werden mit der Zusammenarbeit zum Wohle der Stadt. Nicht zu vergessen: Modellmaße! HOT! Offiziell steht davon zwar keine Silbe in der Stellenanzeige, aber solche optischen Kleinigkeiten werden ja stets hineininterpretiert. Kurzum, gesucht wird eine Zuarbeiterin aus der ersten Liga. Jaja, hab schon verstanden. Rolle rückwärts, natürlich alles nur Macho-Gehabe aus der untersten „Böse-Buben-Traumwelt-Schublade“. Bevor den Blog eine Fülle von Beschwerden wegen Mobbing und Sexismus erreichen, rudert der lieber reumütig zurück. Alles nur „Stellenausschreibungs-Satire“. Pfui!!! Vielleicht bewirbt sich ja auch ein „Vorzimmer-Herr“. Eher nicht! Der Job ist zwar lukrativ, aber nix für auf Vollzeit gepolte Speerträger. Minimum 20 Bewerberinnen werden vor dem „Verbandsgemeinde-Einstellungs-Komitee“ (VEK) für den gewiss anspruchsvollen“Einstellungstest“ aufschlagen. Das Gremium entscheidet stets fair und gerecht, je nach Eignung und Befähigung. Gegen das sonst so verbreitete Virus Vitamin B ist man hier absolut resistent. mehr

Aus gegebenen Anlass: Kritikpunkt Promilleweg-Beschilderung!

In der Zeitung steht es geschrieben: Schwerer Unfall im Begegnungsverkehr auf der Kuppe des verbotenen Weges zwischen St. Johannsiberg und Karlshof. Zwei Verletzte und erheblicher Sachschaden – viel schlimmer geht nimmer. Der „Promilleweg“ dient schon seit je her als beliebte Abkürzung, um Dhaun auszusparen. Jeder hat den schon einmal benutzt. Die Polizei weist in ihrer Pressemitteilung nochmals ausdrücklich auf den Umstand hin. Nur halten eben nicht alle dran. Aus Gewohnheit, vielleicht aber auch weil sie in Unkenntnis das Verbotsschild Durchfahrt verboten als solches nicht erkennen können. Ja, die soll es auch geben. Zur Erinnerung: Das Verkehrszeichen 250 ist rund und zeigt einen tiefroten Kreis mit weißer Mitte. Umgangssprachlich wird das Schild „Durchfahrt verboten“ genannt. Meist ist das mit dem Zusatzschild „Anlieger- und landwirtschaftlicher Verkehr frei“ versehen. Die richtige Bedeutung laut StVO lautet jedoch „Verbot für Fahrzeuge aller Art“. Wie auf dem Bild unschwer zu erkennen ist, lässt sich das Verkehrszeichen nicht mehr erkennen. Bis zur Unkenntlichkeit verblasst ist das an der Einfahrt von Hochstetten kommend, und das schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Darauf sollte die Polizei auch mal hinweisen. Der richtige Adressat wäre die Ortspolizeibehörde unter dem Dach der Verbandsgemeinde. Dabei steht im Gesetz, dass unleserliche und unkenntliche Schilder zwingend auszutauschen sind. Es steht allerdings zu befürchten, dass dieses „Bleich-Schild“, selbst nach noch so schweren Unfällen, noch ein paar Jährchen in diesem Zustand wird durchhalten müssen. Weder VG noch Ortsgemeinde sind für Handlungsschnelligkeit bekannt. Stellt sich die Frage, inwieweit die StVO hier überhaupt noch greift? Erfüllt ein solches Verkehrszeichen noch seinen ursprünglichen Zweck? Zumindest Ortsfremde könnten bei einer Verkehrskontrolle gute Argumente vorbringen. Übrigens, das reine Schild aus Aluminiumblech kostet 14,40 Euro plus drei Euro Versand. Die Investition sollte zu stemmen sein.

Protokoll der Haushaltsitzung Hochstetten-Dhaun ist noch in der Mache!

Der Haushalt ist verabschiedet! Die Vorschläge des Blogs wurden thematisiert. Inwieweit diese Berücksichtigung finden oder zumindest als überlegenswert eingestuft worden sind, ist (noch) offen. Zugegeben, ein bissel ist schon durchgesickert und ein bissel stand ja auch in der Zeitung geschrieben. Fakt ist, der Ortsgemeinderat hat sich zu Beginn der Sitzung mit den Vorschlägen auseinandergesetzt – auseinandersetzen müssen. Noch ist das Protokoll nicht verfasst.  Daher werden wir uns mit einer Auswertung noch gedulden müssen. Kein Problem, die Zeit läuft ja nicht weg. Von daher, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Nochmals die einzelnen Vorschläge unten zusammengefasst.

  • Kinderspielplätze! Es mangelt an Sicherheit und Ausstattung an allen Ecken und Kanten und zwar in allen Ortsteilen. Und das seit Jahren schon. Der Haushaltsansatz von insgesamt nur 5000 Euro in 2020 muss nachverhandelt werden. Peinlich, wie die Ortsgemeinde ihre Spielplätze besseren Wissens verrotten lässt.
  • Ortsschilder, Straßenschilder, Wegbeschreibungen. In keiner anderen Ortsgemeinde werden Erhalt- und Pflege so vernachlässig. Ein Rundgang offenbart Ausbleichung, Rost und andere Mängel. Eine Bestandsaufnahme und Beseitigung ist dringend geboten.
  • Ruhebänke, Wanderwegbeschreibung- und Erhaltung. Geologischer Lehrpfad in erster Linie zu nennen. Fehlende Schilder und Bänke werfen kein gutes Licht auf einen beworbenen touristischen Lehrpfad. Hier muss zwingend nachgebessert werden.  Vorschlag. Ein touristisches Highlight setzen – etwa eine riesige Schaukel an einem Aussichtspunkt analog Monzingen oder Heimweiler.
  • Ausbesserung von Belag und Bordsteinen auf den innerörtlichen Straßen- und Wegen. Stolperfallen gibt es jede Menge – Beispiel Hellbergblick. Existiert überhaupt eine Straßen-Register? Eines, das eine Rangfolge in allen Ortsteilen für Sanierungen festlegt? Im Haushalt werden die zu erwartenden Aufgaben nicht ausreichend berücksichtigt. Und die Aufgaben werden kommen, und zwar mit Macht.
  • Friedhöfe: Auch hier wäre die Investition in die eine oder andere zusätzliche Ruhebank gut angelegtes Geld. Ferner zeigen Rundumblicke, dass Ausbesserungsarbeiten an Mauern und Wegen anstehen. Nicht zu vergessen die Lautsprecheranlagen, deren Funktionen viel zu oft aussetzen.
  • Brücke Rentnerplatz. Warum wird diese nicht erneuert, und zwar jetzt. Nicht erst im Zuge eine beabsichtigten Neuanlegung, wann auch immer die sein möge. Die Maßnahme könnte im Vorgriff umgesetzt werden.
  • Homepage. Anlegung einer eigenen Internetplattform ist längst überfällig und daher dringend geboten.

Beim Ottsch wird fleißig gewerkelt!

„Wer will fleißige Handwerker sehen, der muss in die ehemalige Kneipe „Zum Ottsch“ gehen!“ Darin wird gerade gewirbelt was das Zeug hält. Aber sowas von! Das Motto ist Programm! Alles muss raus, alles wird neu? Nicht ganz, die Theke bleibt. Aber drumherum wird nach der Fertigstellung alles in einem neuen Glanz erstrahlen. Wenn schon, denn schon! Heizung, Elektrik, Decke, Wände, Böden – passt! Und auch die Toilettenverlegung vom Keller nach oben in einen Nebenraum nimmt bereits Gestalt an. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt! Nur logisch, denn bis Oktober soll alles fertig sein. Die beiden neuen Pächter Danny Weidner und Serhat Kaya scharren schon mit den Hufen. Beide wollen der Kultkneipe neues Leben einhauchen. Auf Basis des Vorgängerkonzeptes versteht sich. Warum auch groß was ändern? Und wer die beiden kennt, der weiß, dass sie das wuppen werden. Auch die Highlights im Jahreskalender – etwa Bündelchestag oder Brückenfest. Und wie wird die Kneipe heißen? Darüber herrscht noch Stillschweigen. Die Jungs werden sich gewiss schon einen passenden Namen ausgedacht haben. Egal, bissel Überraschungseffekt muss sein. mehr

Gestrüpp auf dem Weg zum Echo!

Jeder kennt das alte Echospiel: „Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?“ Echo: „Esel!“ Auch auf dem Dhauner Schloss hat es ein Echo Richtung Kellenbachtal. Blöd nur, der Weg auf die Echo-Kanzel ist mit Hecken und Brennnesseln versperrt. Kurze Hosen sind jedenfalls tabu, wenn man gegen die Felswand schreien möchte. Neuer Ruf-Vorschlag: „Wer macht den Weg frei und die Hecken kleiner?“ Echo: „Keiner!“ Spaß beiseite, wenn man es mit dem angepriesenen touristischen Highlight wirklich ernst meint, dann sollten solche Pflege-Nachlässigkeiten nicht aufschlagen, zumal die angesichts der Dichte wohl schon längere Zeit zu beklagen sind. Maschineneinsatz ist dringend geboten, um dem störenden Wildwuchs Einhalt zu gebieten. Und wenn man schon einmal dabei ist, dann sollte man auch die Kanzel etwas aufhübschen. Wie wäre es mit einer Ruhebank? Das schöne Fleckchen gegenüber der Rabenkanzel lädt zum Verweilen ein. Vielleicht sollten die Schloss-Verantwortlichen den Vorschlag mal aufgreifen. Und nicht immer nur in großen Projekten denken, die dann doch nicht kommen, sondern erst einmal die kleinen Hausaufgaben erledigen. Apropos Bänke. Ein paar mehr stünden dem Schloss-Park sicherlich gut zu Gesicht. Müsste doch noch Geld aus dem Gewinn des Romantischen Gartenfestes übrig sein. Noch wurde nicht aufgeklärt, wofür das gewiss hübsche Sümmchen eingesetzt werden soll. Naja, gelebte Transparenz war ja noch nie Trumpf bei der Verbandsgemeinde, schon gar nicht, wenn es sich um eine Art zusätzliches Spielgeld handelt!      

Übergang Straße zum Radweg geschottert! Nachtrag zur ehemaligen Buckelpiste!

Das Geheimnis ist eine Angleichung mit Schotter! Nachdem der Blog erste Bilder von der Sanierung der jetzt ja ehemaligen Buckelpiste zwischen Hochstetten und Kirn einstellte, hagelte es sogleich Kritik am zum Teil gravierenden Höhenunterschied im Kurvenverlauf. Der sticht einem direkt ins Auge. Mal ist der Radweg erheblich tiefer, mal höher als das Straßenniveau. Warum? Nun, dass wissen wahrscheinlich nur die verantwortlichen Ingenieure. Nunmehr wurde der schmale Streifen zwischen beiden Fahrbahnen aufgeschottert, um die Unterschiede anzugleichen und vielleicht auch zu kaschieren. Birgt der nunmehr abfallende Radweg Gefahren für die Radler, wie einige meinen? Eher nicht! Es dürfte den Nutzern aber ein unguten Gefühl vermitteln, wenn die eine halbe Etage tiefer unterwegs sind, während weiter oben Fahrzeuge durch die Kurve fahren. „Kleiner Fahrfehler und abwärts und rumms!“ So lange sie da oben bleiben ist alles gut. Bleibt die Frage nach dem Grund der wechselnden Höhenunterschiede. Warum konnte man Radweg und Straße nicht auf einem Niveau belassen. Finde den Fehler?  

Was ist zu tun?

Was ist zu tun? Wie lässt sich der Umleitungsverkehr effektiver organisieren, damit Hochstädten am kommenden Sonntag nicht noch einmal ein Fiasko erleben muss? Und wie lassen sich Radfahrer und Fußgänger vor ignoranten Autofahrern schützen, die trotz Sperrschilder den Schleichweg benutzen? Fragen über Fragen, mit denen sich unter der Woche die zuständigen Behörden sicherlich auseinandersetzen werden. Alles auf Anfang? Sicher nicht! Dennoch, die Bilder des Wochenendes sollten sich nicht wiederholen. Nicht, wenn es nach den Anliegern des Neubaugebietes geht. Die litten am meisten unter der nicht abreißen wollenden Blechlawine. Überlegen wir mal laut!

Da wäre die Sache mit den Pollern. Wenn die an beiden Seiten des Radweges erneut draußen bleiben sollen, dann wäre es sinnvoll Aufpasser zu platzieren. Ein einzelner Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes könnte hier schon wahre Wunder bewirken. Der ignorante Autofahrer hält sich nunmehr nicht gerne an Regeln. Nein, der lotet gerne aus was geht und fährt dann einfach drauflos. Nicht, wenn eine Amtsperson in letzter Instanz Einhalt gebietet. Eine andere Variante wäre den Poller einfach stecken zu lassen. Einsatzkräfte verfügen in der Regel über einen speziellen Schlüssel, um diesen im Bedarfsfall schnell entfernen zu können. Kostet nur ein paar Sekunden.

Inwieweit die Umleitungsstrecke ausreichend sowie verständlich eingerichtet war, darüber lässt sich aus der Entfernung kein Urteil fällen. Es ist davon auszugehen, dass die den hierfür geltenden Anforderungen entsprach. Von kritischen Stimmen wird die Verkehrslenkung am Kreisel bei der Einfahrt nach Hochstetten hinein bemängelt. Hier hätte man sich Absperrbaken gewünscht. Erst gar nicht in den Ort fahren können und an guter Stelle Irrfahrer direkt zurückzuleiten, wäre die Idee dahinter. Lassen wir die mal so stehen. Fazit: Es gibt noch Optionen um nachjustieren zu können. Das wird sicherlich auch getan werden. Oder man setzt auf die Devise „Augen zu und durch“! Der eine Sonntag wird auch ohne Veränderungen rumgehen. Warten wir es einfach ab!    

Was es sonst noch gab!

Ach ja, da war ja auch noch was mit der Baustelle. Immerhin, der Grund für die Vollsperrung, inklusive massivem Verkehrschaos am vergangenen Sonntag. Kurz mal das Wichtigste zusammengefasst. Kran hebt Eisenträger vom Lkw in die Luft und senkt ihn danach auf vorbereitete Widerlager wieder ab. Wow, was für ein Spektakel! Das Ganze wurde am vergangenen Sonntag insgesamt vier Mal vorangetrieben. Wie zuletzt auch schon mehrfach gesehen, einen Träger nach dem anderen. So wie der Bauer die Klöß‘ isst! Erst ein, dann zwei, dann drei, dann vier – lassen wir das! Ernsthaft, keinesfalls handelt es sich um den angepriesenen aufsehenerregenden Schauplatz der besonderen Art. Alles nur Routine für die Männer vom Bau. Nicht mehr und nicht weniger.

Wellenpiste ist jetzt glatt wie Kinderpopo!

Glatt wie ein Kinderpopo – so präsentiert sich die einstige Wellenpiste nach ihrer Begradigung. Dort, wo einst tiefe Wellen den Stoßdämpfern massiv zusetzte, rollen jetzt die Räder wie Lack. Die Asphaltarbeiten sind abgeschlossen. Alle Maschinen sind verschwunden. Ein Anblick, der Autofahrerherzen höher schlagen lässt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Sperrung zwischen Hochstetten und Kirn wieder aufgehoben wird. Was noch fehlt sind Fahrbahnmarkierungen sowie eine passende Beschilderung. Man darf gespannt sein, welche Geschwindigkeitsbegrenzung nach der Maßnahme gelten wird. Schaut man sich das Teilstück genauer an, so stellt man fest, dass bisweilen bis zu 50 Zentimeter Asphalt aufgebracht worden ist. Eine Menge Zeugs! Wohl auch deshalb, um sicherzustellen, dass sich nicht erneut Vertiefungen bilden. Ohne Gewähr! Schauen wir mal, inwieweit der Rutschhang nach der anvisierten Hangabtragung und Erdverlagerung Ruhe geben wird. Schade, dass das Teilstück zwischen Ortsausfahrt und ehemaliger Mülldeponie ausgespart worden ist. So bleibt ein etwa 200 Meter langer Flickenteppich zwischen den beiden neuen Fahrbahnbelägen. Das hätte man besser machen können. mehr

Der Verkehrskollaps von Hochstädten birgt auch Chancen!

Die Chance nutzen! Während der baubegründeten Vollsperrung der Bundesstraße 41 erfuhr der kleine Ortsteil Hochstädten eine nicht für möglich gehaltene Aufmerksamkeit. Eine regelrechte Blechlawine quälte sich tagsüber in Richtung Neubaugebiet, um dann unverrichteter Dinge wieder eine Kehrtwende einlegen zu müssen. Hunderte, wenn nicht sogar mehr, zumeist auswärtige Autofahrer, – oftmals Kennzeichen aus dem Saarland – wussten sich nicht mehr zu helfen. „Gefangen in der Sackgasse“, ein Szenario, das Nerven kostete. Die Anlieger schüttelten den Kopf, die Autofahrer zuckten die Schultern. Nächste Woche wartet der zweite Teil der Autofahrer-Irrfahrt! Warum nicht das Beste aus dem nochmals zu erwartenden Ansturm herausziehen? Die Anlieger könnten doch einen Rast- und Ruheplatz im Bereich der letzten Wendemöglichkeit anbieten. Erfrischende Getränke, um die erhitzten Autofahrer-Gemüter herunter zu kühlen. Einen Hort der Entspannung bei Kaffee und Kuchen schaffen – das wäre doch ein Angebot. Eines, das man nicht ablehnen kann. Und wenn die Autofahrer nicht aussteigen möchten, dann ginge noch immer ein To-Go-Service. Vielleicht noch ein paar Flyer während der Wegbeschreibung verteilen, von wegen Tourismus im Kirner Land. Und obendrauf ein Blumengruß, um Sympathien zu erwirken. Es gibt so viele Möglichkeiten! Hey, ihr Hochstädtener, seid mal kreativ. Nutzt die Chance, um etwas Geld in Eure Ortsteil-Kasse zu spülen. Wenn es die überhaupt gibt! Nicht hadern, machen! Macht das Beste aus der Situation. Es nützt nichts, sich über den Istzustand zu ärgern. Nächsten Sonntag kommen sie wieder, die unverbesserlichen Verkehrsschilder-Verweigerer. Seid darauf vorbereitet. Und immer freundlich sein, auch wenn es schwerfällt. Und lasst Euch ja nicht auf den Austausch von Nettigkeiten ein, wie jetzt gerade. Bringt doch nichts.  

Wenn der Notarzt nicht durchkommt!!!

Wenn auf dem Weg zu einem medizinischen Notfall der Notarztwagen sich seinen Weg unnötig durch Autofahrerschlangen bahnen muss, verliert der wertvolle Zeit. Zeit, die im Extremfall entscheiden kann über Leben oder Tod. So passiert auf dem für Autofahrer gesperrten Radweg zwischen Hochstädten und Martinstein. Der Abschnitt war im Zuge der Vollsperrung für Rettungsfahrzeuge offen gehalten worden. Unendlich viele Autofahrer verirrten sich jedoch nach Hochstädten, und dies, obwohl eine Umleitungsstrecke für die Dauer der Maßnahme ausgeschildert worden war. War die Beschilderung nicht eindeutig genug? Bei der Vielzahl der Autofahrer auf Irrwegen, sollte zumindest das Schilder-Konzept hinterfragt werden. In Hochstädten herrschte zeitweise Chaos. Und so nutzten halt die Autofahrer, die keine Schilder, sondern nur Panzersperren aufhalten können, den Rad- und Rettungsweg als Ausweichstrecke. Die Folge: Die war zeitweise vollgestopft. So sehr, dass kaum ein Durchkommen möglich war. Die Menschen hinter dem Steuer und die Menschen auf der Straße des an sich beschaulichen Ortsteil waren jedenfalls genervt. Wahrscheinlich auch der Notarzt, der in dem Getümmel wertvolle Zeit verlor. Muss nicht sein! Nächste Woche muss das besser werden. Unbedingt!!! Eine Nachbereitung ist zwingend erforderlich. Wie, das müssen die Verantwortlichen klären. Nicht, dass sich solche Szenen wiederholen.mehr

Ersatz-Hellbergkerb am Bowling!

„Ja, ist denn schon wieder Kerbe-Zeit?“ – An sich schon, nur in Zeiten von Corona ticken die Uhren anders. Leider!  Auch die Hellberg-Kerb in Hochstetten-Dhaun am ersten Augustwochenende wurde bereits vor Wochen schon abgesagt. EIGENTLICH! Ersatz bietet nunmehr das Bowling-Center, das kurzfristig ein Ersatzprogramm auf die Beine gestellt hat. „Hellberg-Kerb mals anders“, lautet das Motto. In zwei Wochen heißt es also dann doch wieder „nix wie enunner“, ausnahmsweise zum Festplatz am Bowling Center. Genauer gesagt am Montag, 3. August. Ab 11 Uhr herrscht Kerbe-Trubel im Rahmen eines musikalischen Frühschoppens. Die Nahe DJs schlagen auf. Für Essen und Trinken wird bestens gesorgt sein. Also worauf noch warten? Telefonische Anmeldungen sind erwünscht.

Wochenrückblick 18. Juli

Über Pinocchio-Effekt Döbell, Gräben zwischen Kirn und Kirn-Land, Fehlender Wille, Öffentlicher (Bau)Anzeiger, Parkplatz ohne stilles Örtchen…

Pinocchio-Effekt: In der Politik wird nicht selten gelogen, dass sich die Balken biegen! Täuschung, Tarnung und die Kunst überzeugend zu Flunkern gehören zum politischen Handwerkszeug? Dabei lassen sich alleine schon an der Art und Weise von standardisierten öffentlichen Statements, Schummelstrategien bloßstellen. Beispiel Kirner Schwimmbad: Der Erste Beigeordnete Hans Helmut Döbell (SPD) lässt sich tatsächlich in der Zeitung mit folgendem Nasen wachsenden Satz zitieren: „Die höheren finanziellen Belastungen durch eine Freibadöffnung in Corona-Zeiten hätten eine „untergeordnete Rolle gespielt“. Wichtiger sei die Sorge vor den gesundheitlichen Risiken angesichts der Corona-Pandemie gewesen“. Boah, mehr gelebte Fürsorge geht nicht! Da hat es einer aber mal richtig, richtig menscheln lassen! War wirklich der Gesundheitsgedanke maßgebliche Triebfeder für sein Abstimmungsverhalten? So viel Verantwortungsbewusstsein nimmt dem „hauptamtlichen Ehrenamtlichen“, wie er sich ja selbst gerne charakterisiert, nun wirklich keiner ab. Nicht ihm! Wäre es nicht ehrlicher und aufrichtiger gewesen, er hätte den Kostenfaktor in den Mittelpunkt seiner Ablehnung gerückt? Wissen doch eh alle Beobachter über die wahren Beweggründe von ihm und anderen „Schwimmbadverweigerern“ bescheid. In Kirn nimmt man also Rücksicht auf die Gesundheit der Badegäste, anderswo lässt man die grob fahrlässig ins Verderben schwimmen. Im Umkehrschluss sind ja dann alle die Verantwortlichen der mittlerweile geöffneten Bäder Drumherum potenzielle Viren- oder Seuchenverbreiter. Mit Vorsatz! Das lehrt uns zumindest die Döbell‘che Philosophie und Hygiene-Lehre. Hätte er mal lieber nicht den überaus besorgten weisen Mahner und Gesundheitsapostel gegeben. Seine staatsmännische Rechtfertigung unter der Woche war völlig daneben. Die gehört daher in die Kategorie „nur peinlich“! mehr

Parkdeckfläche wird hergerichtet!

„Oh! Ich drehe schon seit Stunden hier so meine Runden, es trommeln die Motoren, es dröhnt in meinen Ohren, ich finde keinen Parkplatz, ich komm‘ zu spät zu dir, mein Schatz…“ – Herbert Grönemeyer hat auf seine Art Parkplatznot in einem seiner Hits beschrieben. Als Vorlage dazu diente sicherlich nicht die Einkaufsstadt mit Herz, Kirn. Weiß Gott nicht! Im Mittelzentrum gibt es nämlich keinen Mangel an Stellflächen, wird es auch nie einen geben. Jetzt, wo nach und nach das dezentrale Konzept umgesetzt wird, sowieso nicht! Dazu gehört auch die Befestigung der ehemaligen Parkdeckfläche in der Mauergasse. Der Stadtrat hat diesbezüglich gestern Fakten geschaffen und der Umsetzung des vorgestellten Planentwurfs zugestimmt. mehr

Überall wird geplant und gebaut: Schauen wir mal drauf!

„Es wird viel geleistet. Wir stehen gut da!“ Die Botschaft von Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell (SPD) hört der Blog wohl, allein ihm fehlt der Glaube. Nein, ganz so negativ muss man die Einschätzung des Dorfchefs von Hochstetten-Dhaun bezüglich des Istzustandes nicht bewerten, aber einzelne Positionen auf ihren Wahrheitsgehalt hin hinterfragen, das sollte man dann doch schon tun. Also startet www.hochstetten-dhaun.info eine Serie, die es sich zum Ziel erklärt, einzelne Eckpunkte des Haushaltsplanes mit einfachen Worten und Beispielen zu erklären. Keine Frage, in Hochstetten-Dhaun ist bei weitem nicht alles Gold was glänzt. Ein Tritt auf die politische Euphorie Bremse ist daher nicht nur angezeigt, vielmehr sogar ein Muss. Irgendwer muss den euphorischen 60-Prozent Bürgermeister ja wieder einfangen und somit auf den Boden der Tatsachen zurückführen. Die Wahrheit liegt ja bekanntlich auf dem Platz oder konkret im Dorf! Wenn schon ein namentlich nicht genannter Bürger eine To-do-Liste den Damen und Herren, für eine aufgezwungene Debatte durch die Hintertür, regelrecht überstülpen muss, dann scheint einiges im Argen zu liegen. Wer ist nur dieser Teufelskerl, dessen Namen nicht ausgesprochen werden darf? Zurück zum Haushalt: Wissen die einzelnen Ratsmitglieder eigentlich, um den Zustand ihrer Ortsgemeinde? Diesbezüglich sind Zweifel durchaus angebracht. Die äußert ja auch Döbell, indem er einzelnen Kollegen für ihr Fehlen in der wichtigsten Sitzung des Jahres Fadenscheinigkeit vorwirft. Starker Tobak! Sei’s drum, Haushaltsentwürfe lesen kann und will eben nicht jeder. So viele Zahlen auf einem Haufen, die kaum eingeordnet werden können. Der Blog hilft da gerne aus. Welche Rolle spielen die Opositionsparteien? Haben die auch Vorschläge für Verbesserungen? Alles zu seiner Zeit. Haushalt erklärt: Los geht es mit den Spielplätzen…

Geht doch!

Asche über das Haupt des Blogs! Da hat der erst gestern die Verbandsgemeinde Kirner Land für ihre Schläfrigkeit in Sachen Tourismus-Werbung getadelt, und schon wird der Lügen gestraft. Sonderseite nunmehr auch über das Kirner Land in der neuerlichen Ausgabe des Wochenspiegels. Geht doch! Die war bestimmt geplant. Kaum vorstellbar, dass die noch schnell nach den kritischen Anmerkungen zusammengebastelt worden ist. Kommt ja auch zeitlich nicht hin. Kirn kann also doch Tourismus-Werbung! War der Anschiss also zu Unrecht verteilt worden? Jein! Die veraltete Homepage ist ja noch geschaltet. NOCH! Der neue Auftritt wird ja gerade mit Leben gefüllt, wie es immer wieder so schön heißt. Möge es eine werden, die dem Kirner Land in allen seinen Facetten gerecht wird.    

Und wieder grüßt Schilda!

Schilda lässt grüßen! Wahr ist, die Buckelpiste zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn wird begradigt. Große Maschinen fressen sich lautstark durch die Oberfläche bis hinunter auf den Schotter. Danach wird alles neu aufgebaut und glatt eingeebnet. Alle Routine, die man gut und gerne vor Jahren schon hätte erledigen können – so what! Stattdessen wurden die Autofahrer von zunächst 70 auf 50 und dann bis 30 km/h heruntergebremst. Jahrelang machte man sich seitens des Landesbetriebes Mobilität einen schlanken Fuß und zuckte nur kurz mit den Schultern, wenn man diese mit dem Missstand konfrontierte. Botschaft: Die Autofahrer werden es verschmerzen! Bis jetzt: Nunmehr wird erneuert, aber nur bis zu ehemaligen Einfahrt Müll-Deponie. Denn wahr ist auch, und nun kommt Schilda ins Spiel, dass das 200 Meter lange Teilstück bis zur neuen Anschlussstelle Ortsumfahrung Hochstetten-Dhaun ausgespart wird. Es wäre ein Leichtes gewesen, den nicht ganz so welligen, aber dennoch ausgefahrenen und geflickten Belag, mit einer ebenso neuen Decke zu erneuern. Wenn Menschen und Maschinen schon mal da sind, gell? Das Einmaleins des Straßenbaus verstehen halt nur geradeaus denkende Praktiker, nicht die Entscheider. Die Männer müssen nur Befehle ausführen und nehmen es schulterzuckend zur Kenntnis. Ohnehin, mit Galgenhumor lebt es sich in allen Bereichen leichter! Für das Denken werden die „gottähnlichen“ Entscheider in den Teppichbodenabteilungen bezahlt. Leider! Umgekehrt wäre weitaus besser. Dann würde es auch klappen, mit einem durchgängigen und lückenlosen neuen Belag! So bleibt es beim Flickwerk! Wie immer halt!

Warum kann Bad Sobernheim Tourismus-Werbung und Kirn nicht?

Hurra, die Deutschen verbringen ihren Urlaub wieder mehr in der Heimat. Danke Corona! Auch das Kirner Land rüstet sich, um etwas von dem Tourismus-Kuchen abzubekommen. Nun wissen wir alle, dass spektakuläre Highlights in der Region eher rar sind. Umso wichtiger ist eine offensive Urlauber-Werbung, und zwar eine, die richtig, richtig Bock auf unseren Landstrich macht! Doof nur, eine Art Kampagne sucht man vergebens, weder im Netz, noch in den Print-Medien. Nur mal so nebenbei erwähnt, unsere Region gilt als recht gute Adresse für beachtliche Naturerlebnisse mit imponierender Vielfalt. Einzigartige Naturschönheiten lassen sich in einigen gut ausgebauten Wegenetzen erwandern – passt! Unsere Premium-Wege sowie Traumpfade bieten Abenteuer und Abwechslung. Etwa die Wildgrafen-Tour inklusive Skywalk oder die Traumschleife Hahnenbachtaltour. Pfunde, die dick und fett ins Schaufenster gehören. Ebenso Schloss Dhaun oder die Stadt Kirn mit Bier, Whisky und Kyrburg. Wahr ist, das Kirner Land muss sich fürwahr nicht verstecken. Wahr ist aber auch, unsere Region wird nur unzureichend beworben. In Noten ausgedrückt: „Setzen sechs, Verbandsgemeinde!“ mehr

Haushalt verabschiedet!

Landauf landab werden die Forderungen nach Rettungsschirmen für Kommunen immer lauter. Städte und Gemeinden erwarten deutliche Einbußen bei den Steuereinnahmen. Für Hochstetten-Dhaun jedoch hat Corona keinerlei Auswirkungen. Nicht auf den ersten Blick jedenfalls. Wir sind ja auch steinreich! Dem Vernehmen nach, wurde der Haushalt in der vorgelegten Fassung verabschiedet. Inwieweit die Vorschläge des Blogs auf den letzten Drücker Berücksichtigung fanden ist offen. Eine entsprechende Rückmeldung ist bisher jedenfalls nicht eingegangen. Wird in Bälde sicherlich noch eine entsprechende Mail mit Details ins Haus flattern. Fakt ist, der Ortsgemeinderat musste sich mit der Liste auseinandersetzen. Schauen wir mal, ob wenigstens das noch zu veröffentlichende Protokoll Antworten liefert. Vielleicht lassen sich ja auch Infos aus der Zeitung entnehmen. Komisch, bisher ist noch keine Zeile abgedruckt worden. Finde den Fehler? Selbst über die Haushaltsberatungen der kleinen Ortsgemeinden wurde bereits ausführlich berichtet. Naja, wird sicherlich noch was kommen. Aktuell ist zwar anders, aber spät ist bekanntlich besser als nie! Von daher, mal ran an den Haushalts-Artikel von Hochstetten-Dhaun. Worauf noch warten? Der Blog ist mega neugierig.    

Kleine Medienschelte: Der Öffentliche (Bau)Anzeiger!!!

Aus gegebenen Anlass bekommt die Tageszeitung einen zutreffenderen Namen verpasst! Aus dem Öffentlichem Anzeiger wird fortan der Öffentliche (Bau)Anzeiger! HOWGH, der Blog hat gesprochen. Warum? Nun, es vergeht kein Erscheinungstag, an dem beim Aufschlagen der Lokalseite nicht großflächig ein Baustellen-Bild aufpoppt. Meist sind es welche von der Großbaustelle B 41 Hochstetten-Dhaun oder dem Rutschhang in unmittelbarer Nähe. Man, man, man, gibt es wirklich keine anderen Themen? Immer nur Brücken, Kräne, Bagger und Schotterpisten – ermüdender geht nicht. Haben die Leser, die ihre Zeitung für gutes Geld abonnieren, nicht ein Recht darauf, ordentlich und in einer gesamten Bandbreite umfassend informiert zu werden? Baustellen gehören zwar auch zum Spektrum, aber doch bitteschön nicht jeden Tag. Zumal die ja eh kaum was Neues offenbaren.

Und immer das Gleiche: Kran hebt Eisen auf Widerlager – und? Welche Philosophie verfolgen die Redakteure? Wollen die ihre Tageszeitung hin zu einem Fachblatt für Hoch- und Tiefbau entwickeln? Kaum vorstellbar, aber den Eindruck muss man als täglicher Leser fast schon gewinnen. Doch der Blog will nicht nur meckern, sondern auch Vorschläge unterbreiten. Alternative Baustellenberichte, etwa über Anlieger, die von dem vielen Lärm schon krank geworden sind. Ja, die gibt es. Artikel über Hausbesitzer, die durch die vielen Bohr-Vibrationen massive Risse in den Wänden beklagen. Ja, auch die gibt es. Oder Menschen, die mit dem LBM um die im Vorfeld zugesagten neuen Fenster regelrecht ringen müssen. Und auch die gibt es. Man müsste nur mal in andere Richtungen Recherche betreiben. Dafür braucht es Zeit und vor allem Willen. Paar Bilder von Kränen, gehen da eben viel schneller von der Hand. Keinem wird so wirklich auf die Füße getreten und die formatfüllenden Eindrücke kommen ja scheinbar auch bei so manchen Lesern an.

Und dem Blog schwant Böses. In Kürze sind Vollsperrungen an zwei aufeinanderfolgenden Sonntagen geplant. Wahrscheinlich werden in den Druckhäusern schon die Schichten hochgefahren und Sonderseiten vorbereitet. Bilder aus jedem Blickwinkel, dazu reichlich fesselnder Text – passt! Obendrein gespickt mit Homestorys der Bauarbeiter, abgerundet durch Interviews der beobachtenden Menschenmassen – lebendiger geht nicht. Selbstredend wird auch die Drohne zum Einsatz kommen. Als Leser ist man da machtlos dem Baustellen-Treiben ausgeliefert

Kurzum, es deutet sich schon jetzt Bahnbrechendes an. Pulitzer-Preis verdächtig das ganze Paket! Und wenn es für den begehrten Journalisten- und Medienpreis doch nicht reichen sollte, können sich die Macher immerhin noch mit dem Blog-Pfosten trösten. Den hat der Öffentliche (Bau)Anzeiger für seine ausführlichen Baustellenreportagen sicher. Aber sowas von! Weihnachten ist es soweit! Leser, ihr müsst jetzt tapfer sein. Schon jetzt werden wir mit täglichen Appetithappen auf das große Spektakel vorbereitet. Wohl dem, der in den kommenden Wochen im Urlaub weilt.  

200 Teilnehmer bei der Schwimmbad-Demo!

Ein Pfarrer und ein Kinderarzt organisieren eine Kundgebung auf dem Rossmann-Parkplatz und knapp 200 vorwiegend Befürworter geben mit Plakaten ein Statement gegen die Schwimmbad-Schließung ab. RESPEKT! Die Redner machten deutlich: Das Schwimmbad nicht zu öffnen war ein Fehler. Der lockere Zusammenschluss mit Reden und Musik mobilisierte eine stattliche Anzahl von Menschen. Mit der Kundgebung wollten alle gemeinsam ein Signal setzen. Und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen! Live und in Farbe auch heute Abend in den Landesnachrichten beim SWR. Dass das Schwimmbad noch öffnet, daran glaubt hier zwar niemand mehr, aber es tut der geschundenen Schwimmer-Seele gut, sich auf diese Art und Weise Gehör verschafft zu haben. Eine kleine Stadt und das Umland drumherum haben gezeigt, dass es sich lohnt für seine Überzeugung zu kämpfen. Ein Fingerzeig in die Zukunft sozusagen! Kirn ist keine stille Stadt! Nicht mehr! Das Kirner Land kann sich wehren. Man spürt, dass die Menschen hier was zu sagen haben. Die Menschen im Kirner Land sind mehr denn je engagiert für ihre Überzeugung einzutreten und notfalls zu streiten. Weiter so!   mehr

Das Wort zum Sonntag

Kirn wehrt sich! Und wie! Heute findet auf dem Rossmann-Parkplatz eine Schwimmbad-Demo statt. Um 14 Uhr setzt sich der Protestzug in Bewegung. Was erwartet die Teilnehmer? Nun, es sind Reden, Lieder und Interviews geplant. Es wird eine lebendige Veranstaltung werden. Dem Vernehmen nach, hat sich sogar der SWR angesagt, um darüber zu berichten. Die Mainzer Redakteure kennen den Weg mittlerweile ja in die „Protest- und Corona-Stadt.“ Großer Bahnhof also, und das an einem sonnigen Sonntag. Schwimmbadwetter eben! Der ganze Landkreis blickt gespannt auf die Kirner Schwimmbad-Rebellion! Gespannt sein darf man auf die Resonanz und ob die Veranstaltung die Entscheidungsträger zu einer Umkehr bewegen wird können. Eher nicht! Vielleicht werden die kurz mal zucken, mehr aber auch nicht! Zur Erinnerung, der VG-Rat hat sich mehrheitlich gegen eine Saison unter Corona-Bedingungen entschieden. Merke, die Mehrheit gibt die Richtung vor. Dafür hagelt es noch immer massive Kritiken, die jetzt eben in der heutigen Kundgebung gipfeln. Vorwurf der Befürworter: „Es habe am politischen Willen gemangelt, sich ernsthaft mit der Materie auseinanderzusetzen.“ Der wird vor allem durch die Tatsache gestützt, dass sich das Gremium auf Basis veralteter Corona-Richtlinien entschieden hatte. Finde den Fehler? Klar, die Befürworter werden die sich bietende Gelegenheit nutzen, um öffentlichkeitswirksam und lautstark pro Schwimmbad zu argumentieren. Die Gegner werden wohl zu Hause bleiben.

Fakt ist, was Demonstrationen angeht, scheint Kirn auf den Geschmack gekommen zu sein. Erst Krankenhaus, jetzt Schwimmbad. Gut so! Die Menschen lassen sich nicht mehr einfach alles gefallen und gehen für ihre Standpunkte sogar auf die Straße. So funktioniert gelebte Demokratie. Man, das Thema polarisiert aber auch. Die Meinungen gehen weit auseinander. Selbst in der zweiten Blog-Umfrage kein absolut klares Ergebnis (siehe Abschlusstabelle). 127 „Ja“ und 97 „Nein“-Stimmen werden in den Diagrammen dargestellt. 43,30 Prozent dagegen und 56,70 Prozent dafür! Knappe Kiste! Während die Befürworter auch jetzt noch nach jedem Strohhalm greifen, empfinden die Gegner das ewige „Gejammere“ nur noch als nervtötend und ermüdend. Ist ja auch schon Mitte Juli! Irgendwann ist auch mal gut! Fakt ist, es gibt Argumente für beide Seiten! Und Fakt ist, in Facebook haben sich Gegner und Befürworter so richtig ausgetobt, manchmal sogar hart an der Grenze des Erlaubten. Fakt ist aber auch, Politiker und VG-Werke-Verantwortliche haben in der ganzen Debatte eine erbärmliche Außendarstellung abgegeben. Im nächsten Jahr muss die unbedingt besser werden! Denn Corona wird uns erhalten bleiben. Wiedervorlage 2021! mehr

War es die richtige Entscheidung das Schwimmbad in zeiten von Corona nicht zu öffnen?

Wander-Tank & Raststation Schloss Wartenstein!

Da beißt die Maus keinen Faden ab, eine Gastronomie dauerhaft auf Schloss Wartenstein zu platzieren ist krachend gescheitert. Umso erfreulicher das Eingeständnis der Verbandsgemeindeverwaltung, verbunden mit der Initiative, Vereinen aus dem Kirner Land wechselweise eine Bewirtungsmöglichkeit zu erlauben. Mehr noch: Die erhalten auch noch eine kleine finanzielle Anschubhilfe. Den Anfang an diesem Wochenende macht der Freundeskreis für ukrainische Kultur und Volkskunst. Aha! Gut so, denn die servieren mit einem ukrainischen Paprika-Gulasch-Eintopf aus verschiedenen Fleischsorten und dazu Gemüse eine etwas ausgefallenere Speisekarte. Kling nicht nur lecker, sondern ist es bestimmt auch. Mal was anderes, als immer nur Würstchen und Schwenker. mehr

Outdor-Erlebniswelt am Bowling-Center

Der Countdown läuft! Auf der Baustelle am Bowling-Center herrschte bis dato noch Hochbetrieb. Einige Arbeiter errichten einen Zaun, andere widmen sich dem Segelboot und wiederum andere verteilen das Rindenmulch auf der gesamten Fläche. Das Bowling-Center-Team hat in den zurückliegenden Tagen und Wochen ganze Arbeit geleistet. Der Feinschliff ist nahezu abgeschlossen. Heute ist Startschuss für die „Outdoor-Family-Grillwelt“, die sich hinter der Halle auf gut 1000 Quadratmetern erstreckt. Die Geschäftsidee kann funktionieren, zumal in den Corona-Zeiten Abenteuer vor der Haustür gefragter sind denn je. Familien bekommen hier einiges geboten, inklusive Grillhütten für eine mögliche Selbstversorgung. Kinder können sich hier frei entfalten und ausgelassen spielen. Mehr Angebot geht nicht. Offizieller Startschuss ist am heutigen Samstag, um 14 Uhr. Für Speis und Trank ist gesorgt. Also worauf noch warten liebe Familien? Das Bowling-Center hat ein neues Angebot, welches man sich nicht entgehen lassen sollte! Kommt einfach vorbei, schaut es Euch an und nehmt Witterung für zukünftige Buchungen auf.

Es rollt wieder sanft auf der einstigen Buckelpiste!

Hurra, Die Buckelpiste ist Geschichte! Schwere Maschinen fraßen sich unter der Woche Meter für Meter in die Oberfläche bis hinunter zum Schotter. Die Straße zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn ist in Nullkommanix „entbuckelt“ worden. Bis zum Monatsende soll Untergrund hergestellt und der neue Belag aufgebracht sein. Danach soll der Verkehr wieder fließen, allerdings nicht mehr mit 30 km/h-Begrenzung. Freie Fahrt für freie Bürger? Schauen wir mal! Durchgeschüttelt war jedenfalls einmal. Wie es sich anfühlt wieder auf ebenen Flächen unterwegs zu sein, davon können sich schon jetzt die Biker überzeugen. Der Radweg neben der Straße ist schon fertiggestellt. Der führt in Höhe des Rutschhanges an einer gegossenen Betonmauer vorbei. Die ist notwendig geworden, um den Hang aufschütten zu können. ENDLICH! Geht doch! Warum erst jetzt und nicht schon vor Jahren. Sei’s drum, es bewegt sich was und zwar im höchsten Tempo. Geht es so flott weiter, dann dürfte der Zeitplan zu halten sein. Gut so, denn immer über die Bundestraße nach Kirn hinein zu fahren kann nervig sein.  Noch mehr nervt allerdings, wenn sich die Verantwortlichen aus der Politik und den zuständigen Amtsstuben sodann auf der Baustelle ablichten lassen, um die Schnappschüsse nach dem Motto „schaut her, wir tun was“ zu posten. Als ob es das Hickhack nie gegeben hätte. Für jahrelanges Verschleppen einer Maßnahme, die längst abgeschlossen sein müsste, wäre In der Ecke stehen und schämen angemessener!

Jetzt geht’s los: Schwimmbad-Protest

„Jung und Alt – Dorf und Stadt – zusammen für das offene Schwimmbad!“ – WOW, die Kirner gehen für die Öffnung ihres Schwimmbades jetzt sogar auf die Straße. Pfarrer Volker Dressel und Kinderarzt Dr. Bernd Zerfass rufen für den kommenden Sonntag, 12. Juli, um 14 Uhr zu einer Protestkundgebung auf den Rossmann-Parkplatz ein. Jawoll! Seid laut, tragt euren Protest auf die Straße und lasst alle eure Meinung hören. „Zusammen sind wir stark und zusammen können wir was bewegen“ – so oder so ähnlich lautet die Botschaft an die Politik. Die hatte sich ja bekanntlich gegen eine Öffnung unter Corona-Bedingungen ausgesprochen. Damit genießt das Kirner Land ein fragwürdiges Alleinstellungsmerkmal in der gesamten Region. mehr

Flickenteppich zwischen Dhaun und Karlshof!

„Es ist zwar wieder nur Flickwerk, aber immer noch besser als die tiefen Löcher“ – so oder so ähnlich lassen sich die Instandsetzungsarbeiten auf dem Teilstück der Kreisstraße zwischen Dhaun und dem Karlshof wohl am ehesten charakterisieren. Auf einer Länge von etwa 500 Metern wurden jetzt Ausbesserungsarbeiten durchgeführt. Mal wieder nur notdürftig, so das Urteil eines namentlich bekannten Dhauner Fachmannes. Die gravierendsten Löcher und Unebenheiten sind unter einer neuen Lage Teer weitgehend verschwunden. Flickschusterei, nicht mehr und nicht weniger.  „Es handelt sich hierbei nur um einen Kompromiss, und zwar einem der Güte „Kann man getrost vergessen“. Wann wird der komplette Abschnitt endlich einer kompletten Erneuerung unterzogen? Im Zuge der Arbeiten für das schnelle Internet wäre ein Neuaufbau doch gut möglich gewesen. Gelegenheit vertan! Mal wieder!

Ottsch 2.0! Neueröffnung im Oktober!

Das Gerücht geistert bereits seit Wochen durch die Stadt: Macht die Kultkneipe „Ottsch“ tatsächlich wieder auf? Was für viele Kneipen-Gänger wie eine aufmöbelnde Freudenbotschaft klang, hat sich – zum Glück – bestätigt. Wahr ist, dass durch die Zapfhähne mittelfristig wieder das gute Kirner Bier fließen wird. Doch bis es soweit ist, müssen sich die beiden zukünftigen Betreiber Danny Weidner (DeineShirts) und Serhat Kaya (EX-IT Cocktail-Bar) noch ein wenig in Geduld üben. Die Jungs brennen! Die haben richtig, richtig Bock in die Fußstapfen eines echten Typen zu treten. Beide erfahren jetzt schon enorm viel Zuspruch aus der gesamten Szene! Zunächst werden aber die Handwerker rund um den Tresen rocken. Zwar auch lautstark, nur eben anders! Die möbeln die Kneipe so richtig auf. Mehr noch: Sie erneuern die Toiletten und verlegen die vom Keller hinauf auf Schankraum-Niveau. Die steile Treppe abwärts ist fortan Geschichte. Und sonst? Alles muss raus, alles wird neu – auch in der Wohnung im ersten Stockwerk? Von daher, wird noch einige Zeit ins Land streichen, bis die beiden Jungs zur Neueröffnung einladen können. Nächste Woche beginnen die Arbeiten. Für Oktober ist die Eröffnung angedacht.

Für viele Kirner ist die Kneipe an der Hahnenbach eine Institution. Daran soll sich auch nichts ändern. „Zum Ottsch“ 2.0, allerdings unter neuem Namen – passt! An bewährten Konzept des Kirner Kultwirtes (KK) will man nicht rütteln. Mit dem einstigen Kneipen-Feeling zurück in die Erfolgsspur – so kann es gehen! dennoch, eine neue Generation bringt auch neue Ideen mit sich. das Rad muss allerdings nicht neu erfunden werden. Im Gegenteil: Ein denkbares Erfolgsrezept: „Möglichst wenig Veränderungen“, sagt Weidner. Warum auch? Musikkneipe für Raucher und Nichtraucher. Halt stilgerecht, wie immer schon! Auch wenn man um die eine oder andere Neuerung nicht herumkommen wird – Stichwort Öffnungszeiten. Weidner: „Über die Wochen in den Sommermonaten wollen wir nicht mit Festen in Konkurrenz treten.“ Legendär waren unter anderem Heiligabend, Bündelchestag oder Brückenfest – da war die Hütte immer gerammelt voll. An alle die bewährten Traditionen möchte man natürlich anknüpfen.  Hurra, das Brückenfest erlebt spätestens nächste Jahr einen Reset! In den nächsten Tagen sollen die aufwendigen Arbeiten beginnen. Lassen wir uns überraschen, was Eigentümer Hasan Sarman und sein junges Pächter-Team so auf die Beine stellen werden. Der Blog bleibt diesbezüglich am Ball! mehr

Neuer Anstrich!

Was ein wenig Farbe so alles bewirken kann. Der Unterstand am Naheradweg zwischen Hochstädten und Martinstein schaut nach einem frischen Anstrich gleich viel einladender aus. Mehr noch: Der wird auch gleich viel mehr genutzt. Schmierereien prägten einst die Wände aus Holz. Albernes Gekritzel bis hin zu großflächigen Geschmiere –  die ganze Palette von Sprüchen rauf und runter – auch nicht jugendfreie – konnte man am Unterstand ablesen. Davon ist jetzt nichts mehr zu sehen. Fragt sich nur wie lange? Wann werden die ersten Hohlroller sich hier wieder verewigen und Dummheiten sowie Liebesschwüre auffkritzeln? Dass die irgendwann wieder aktiv werden, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Daran wird auch der nette Spruch (Bild) nichts ändern. Und hat sich der Erste einmal verewigt, werden andere folgen. So ist das heutzutage – leider. Bis dahin, erfreuen wir uns an dem Anblick. Wer immer die Farbe spendiert und aufgepinselt hat, es war eine gute und notwendige Tat.  

Abschließende Umfrage zum Schwimmbad!

Planschen mit Abstand, Schwimmen im Kreis, Besuche nur mit Voranmeldung und Warteschlangen vor den Becken: Freibäder starten in die Saison. Überall? Nein, in Kirner müssen Besucher draußen bleiben. Eigentlich ist zum Kirner Schwimmbad ja alles gesagt. Das Thema ist an sich durch! Kirn genießt irgendwie ein Alleinstellugsmerkmal im Landkreis, weil die Becken eben geschlossen bleiben. Anderswo halt nicht. Es geht schon, wenn man es will. Und am Willen hat es den maßgeblichen Entscheidern mehrheitlich gefehlt. Gut so oder das geht gar nicht? Wie würden Sie bilanzierend entscheiden? Die Farge der Woche mit etwas zeitlichem Abstand: „Hat der Verbandsgemeinderat richtig entschieden?“ Machen Sie mit. Der Schwimmbad-Wahl-O-Mat“ ist nur diese Woche freigeschaltet. Jeder kann nur einmal abstimmen. Nach der Auswertung ist dann auch Schluss mit der Schwimmbad-Angelegenheit. Versprochen!

War es die richtige Entscheidung das Schwimmbad in zeiten von Corona nicht zu öffnen?

Erlebnissport beim Turnverein

Erst ging es hinaus auf die Weltmeere, danach in den Weltraum und zuletzt hoch zum Skywalk – die Abteilung Erlebnissport hat sich scheinbar bescheidenere Ziele für ihre Sporteinheiten gesteckt. Spaß beiseite, Corona schreibt eben derzeit ganz andere Übungspläne. Beim Neustart wurde auf Schusters Rappen gewandert. In großer Gruppe entlang des Steinbruchs hinauf nach St. Johannisberg. Mal wieder was in Gemeinschaft erleben können, das war der Hintergedanke der etwas anderen Einheit unter freiem Himmel. Rund 20 Kinder waren mit Feuereifer dabei. Noch schnell ein paar Gymnastikeinlagen hoch über dem Nahetal auf dem Skywalk auf das Stahlparkett hinlegen, danach noch ein Grillwürstchen als Belohnung einverleiben und dann flugs ausgetobt und gestärkt nach Hause. Passt! Die nächste Einheit ist schon in der Vorbereitung. Das Virus wird nach und nach in den Hintergrund gedrängt und so etwas wie Normalität kehrt zurück in den Turnverein. Dafür sorgen alleine schon die Übungsleiter Peter Jung, Björn Brüssel , Joachim Baab und Anna Lena Werblow. Turnverein vorn!  

Satirischer Wochenrückblick 5. Juli

Über Schwimmbad-Abschluss, Lachs-Reim, Fusion Kirn aktiv und GIK, VG-Werke-Stellenausschreibung, Nahe-Online-Kaufhaus…

Schluss, Aus, Vorbei, Finito! Irgendwann muss mal Schluss sein mit dem Schwimmbad-Bashing! Lieber nicht! Das Thema ist ja auch gerade in aller Munde. Es war und ist die alte Leier, immer geht es nur um Kontrolle, Macht und Geld. Auf den Punkt gebracht, es hat am gemeinsamen politischen Willen gemangelt die etwas andere Saison zu rocken. Basta! Was will man auch von so manchen „Verweigerungs-Funktionären“ erwarten, deren Jugendwort des Jahres „Dampfmaschine“ war. Die fast schon Posse ist ein Paradebeispiel für fehlendes Verständnis und Gespür. Fakt ist, das Schwimmbad-Aus schlägt noch immer hohe Wellen und wird nachhaltige Spuren hinterlassen. Noch immer können und wollen viele Menschen nicht begreifen, dass sich der Verbandsgemeinderat mehrheitlich gegen eine Öffnung unter Corona-Bedingungen aussprach. Die Folge: Jeden Tag eine Leserbrief-Watschn! Autsch, das tut weh! Was noch mehr schmerzen dürfte, sind aufgerissene Wunden im Stadt-Land-Verhältnis sowie das Abstimmungsverhalten Einzelner. Von wegen die Stadt ist unterpräsentiert im neuen Gremium. Es waren vor allem die Kirner Ratsmitglieder, die mit ihrer Ablehnung der Saison den Knockout verpassten. Ohne Worte! mehr

Serie: Haushaltsplan erklärt: Arztpraxis-Konstrukt!

Haushalt erklärt! Was fällt auf beim Blick in das Zahlenwerk? Beginnen will der Blog mit dem umstrittenen und deshalb viel diskutierten Arztpraxis-Konstrukt. Völlig inakzeptabel, die Sanierung stellvertretend für den Eigentümer auf Steuerzahlerkosten und das daraus resultierende doppelte Mietverhältnis für das Objekt. Zur Erinnerung: Die Ortsgemeinde ist gegenüber dem Eigentümer Mieter und vermietet das Objekt wiederum gegen Aufschlag an den Arzt weiter. Der Bund der Steuerzahler hielt die Verfahrensweise für fragwürdig und fragte seinerzeit: „Wie kommt es, dass die Ortsgemeinde eigene Finanzmittel in die Herrichtung einer privaten Immobilie investiert? Offenkundiger Nutznießer ist aufgrund der Wertsteigerung und des langfristigen Mietverhältnisses primär der private Eigner.“ Mainzer Fazit: Gelebte Vetternwirtschaft!

Mietkosten und Bedingungen wurden mit dem Verweis auf den Datenschutz bisher geheim gehalten. Warum nur? Egal, die aktuellen Zahlen lassen sich ja prima aus dem vorliegenden Haushalts-Entwurf rausarbeiten. Und der ist bekanntlich öffentlich. Demnach zahlt der Arzt jährlich 21.000 Euro an die Ortsgemeinde. Monatlich sind das fast schon schamlose 1750 Euro Mietkosten, die somit an die Ortsgemeinde fließen. Zum Vergleich, der ortsübliche Marktmietspiegel beträgt nicht einmal die Hälfte. Die Ortsgemeinde wiederum ist auf Jahre hin Mieter beim Sohn des Bürgermeisters. Der bekommt 17.500 Euro im Jahr überwiesen. Das sind monatlich stolze 1458 Euro. Die Differenz dürfte in die Tilgung der Investitionskosten fließen – immerhin waren das rund 100 000 Euro. (Interpretation der einzelnenen Positionen ohne Gewähr).

Für den Privatvermieter dürfte ein solcher Vertrag einem gefühltem doppelten Hauptgewinn, ähnlich dem eines Rentenvertrages, gleichkommen. Kaum oder keine Investitionskosten im Vorfeld, die dann noch ontop mit einem satten ortsunüblichen Mietzins belohnt werden – JACKPOT. Grenzt das Ganze nicht schon an Mietwucher, wie manche jetzt sicherlich behaupten werden? Iwo, schließlich wurden ihm „moderne“ Praxisräume auf dem Silbertablett serviert. Man hat es doch nur gut mit dem Arzt gemeint. Ein Willkommensgruß, wie er herzlicher nicht hätte ausfallen können. Welcher Neuankömmling hätte ein derat attraktiv geschnürtes Paket schon ablehnt, geschweige denn wer hätte ein solche Offerte auch nur im Ansatz in Zweifel gezogen oder nach Alternativen Ausschau gehalten? Gewiss nur die Einfältigsten. Ganz klar, ihm wurde ein Angebot unterbreitet, das er nicht ablehnen konnte, wollte oder durfte? Möge sich jeder das Passende heraussuchen. Taugt das Modell Hochstetten-Dhaun etwa als Vorbild für andere Ortgemeinden? Möge der Schutzpatron der Mediziner, der Heilige Lukas, das zu verhindern verstehen!

Die Art und Weise des Prozederes rührt noch immer an dem Grundverständnis vieler Menschen von Politik, deren Argwohn ein solche Gebaren, das hinter verschlossenen Türen parteiübergreifend vorbereitet wurde, längst geweckt hat. Waren überhaupt alle Ratsmitglieder im Detail eingeweiht? Lagen alle Zahlen auf dem Tisch, als abgestimmt wurde? Seis drum! Das von außen wahrgenommene Geschmäckle, wird sich niemals so ganz abschwächen, und dies, obwohl wir ja alle – wie stets behauptet wird – von diesem grandiosen Coup profitieren. Der Blickwinkel ist entscheidend! Abgesehen des Prozederes, Hochstetten-Dhaun kann sich stolz und glücklich schätzen, einen derart beliebten, kompetenten und hilfsbereiten Mediziner im Ort zu wissen. Manche profitieren mehr von seiner Niederlassung, manche weniger. Und für manche reicht es eben sogar zum Jackpot!

Schwimmbad ist jetzt Lachsfarm!

Werbeplakat, Michael Müller (MM)

Ausgeschwommen! Kaum hat der Verbandsgemeinderat das Aus für das Kirner Schwimmbad verkündet, schon haben die Werke die Edelstahl-Becken gewinnbringend umgewidmet. Eine Alternative wurde gesucht und prompt gefunden. „Findet Nemo“ – heißt das interne Verbandsgemeinde-Start-Up, das mit einer innovativen Zuchtidee von bernsteinfarbenen Lachsen in die Erfolgsspur von großen „Meeres-Aqua-Kulturen“ finden möchte. Und auch der Naturschutzbund jubelt, vor allem über die luxuriösen Rahmenbedingungen auf 5-Sterne-Niveau. „Einzigartig in der Branche,“ bescheinigen die Fischereiverbände den Kirnern schon in der Frühphase der Entwicklung Modellcharakter! mehr

Friedhofsmauer Hochstädten ausgefugt!

Der Blog kann auch loben. Und wie! Da hat der unlängst bei seiner Bilder-Parade anlässlich Vorbericht Haushaltsberatungen doch glatt übersehen, dass die Mauer rund um den Friedhof in Hochstädten durch private Initiative bereits neu verfugt worden ist. Ein aufrichtiges „Hut ab“  an den fleißigen Handwerker. Der Missstand ist gar keiner mehr! Es bröckelt nicht mehr so massiv, wie auf einem der Schnappschüsse von Unterhaltungsstau quer Beet zu sehen ist. Gut, dass der jetzt auf den Fehler hingewiesen worden ist. Die Mängelliste wird also doch kleiner. Nicht deutlich, aber immerhin. Die Abdeckplatten, so steht es in der Mitteilung weiter, wird von VG-Mitarbeitern hergerichtet. Na dann. Jedenfalls sieht das Mauerwerk jetzt wieder ansehnlich und für einen Friedhof standesgemäß aus. Nicht mehr so verfallen und ungepflegt. Weiter so!  

Wohnanlage entsteht in der „Bachwiese“

Ein Blick in den Wochenspiegel offenbart unerwartetes. Im Neubaugebiet „Bachwiese“ wird 2021 eine Eigentumswohnanlage mit insgesamt sieben unterschiedlich großen Wohneinheiten gebaut werden. Die entsteht Richtung Hang. Die Vermarktung läuft gerade an. Im Internet kann man die Wohnungen ziemlich genau unter die Lupe nehmen. In der Beschreibung steht: „Das Haus ist für Alt und Jung gleichermaßen geeignet. Die Wohnungen mit gehobener Ausstattung sind zwischen 82 und 99 Quadratmeter groß, haben jeweils 3 Zimmer, Küche, Bad, Diele und einen Abstellraum. Die Penthouse-Bereiche im Obergeschoss verfügen über ein zusätzliches Ankleidezimmer. Je nach Lage und Schnitt verfügen alle Wohnungen entweder über eine großzügige Terrasse oder- und einen Balkon. Komfortables Wohnen und Leben in einem angenehmen Wohnumfeld. PASST! Schaut gut aus, die Ansicht von vorne. Bissel klotzig vielleicht. Dennoch, das Haus fügt sich insgesamt gut in die Umgebung ein. Wie die Wohnungen, entsprechen auch die Preise gehobenem Standard. Diese rangieren zwischen 246 000 und 291 000 Euro. Hinzu kommen Abstellplatz (4500) oder Tiefgaragenplatz (25.000 Euro) Euro. Feuer frei. Das Angebot ist eröffnet. Keine Frage, die Wohnanlage ist ein Gewinn für Hochstetten-Dhaun. Interessenten können sich die Anlage unter www.makler-s.com anschauen.

Vorschlagsliste bei der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun eingereicht!

Der Planentwurf für den Haushalt steht! Dennoch, haben Bürger die Möglichkeit, eigene Vorschläge einzureichen. Das hat der Blog jetzt getan. Fristgerecht, versteht sich! Gemäß gesetzlichen Vorgaben, müssen die einzelnen Positionen des Papiers in öffentlicher Sitzung geprüft werden. Dann macht mal! Man darf gespannt sein, was dabei herauskommt. Die Liste ist unter der Einleitung eingefügt. Diese ließe sich beliebig erweitern. Anregungen, Ergänzungen, eigene Vorschläge? Der Blog nimmt diese gerne noch auf! Viel Zeit ist allerdings nicht mehr!

  • Kinderspielplätze! Es mangelt an Sicherheit und Ausstattung an allen Ecken und Kanten und zwar in allen Ortsteilen. Und das seit Jahren schon. Der Haushaltsansatz von insgesamt nur 5000 Euro in 2020 muss nachverhandelt werden. Peinlich, wie die Ortsgemeinde ihre Spielplätze besseren Wissens verrotten lässt.
  • Ortsschilder, Straßenschilder, Wegbeschreibungen. In keiner anderen Ortsgemeinde werden Erhalt- und Pflege so vernachlässig. Ein Rundgang offenbart Ausbleichung, Rost und andere Mängel. Eine Bestandsaufnahme und Beseitigung ist dringend geboten.
  • Ruhebänke, Wanderwegbeschreibung- und Erhaltung. Geologischer Lehrpfad in erster Linie zu nennen. Fehlende Schilder und Bänke werfen kein gutes Licht auf einen beworbenen touristischen Lehrpfad. Hier muss zwingend nachgebessert werden.  Vorschlag. Ein touristisches Highlight setzen – etwa eine riesige Schaukel an einem Aussichtspunkt analog Monzingen oder Heimweiler.
  • Ausbesserung von Belag und Bordsteinen auf den innerörtlichen Straßen- und Wegen. Stolperfallen gibt es jede Menge – Beispiel Hellbergblick. Existiert überhaupt eine Straßen-Register? Eines, das eine Rangfolge in allen Ortsteilen für Sanierungen festlegt? Im Haushalt werden die zu erwartenden Aufgaben nicht ausreichend berücksichtigt. Und die Aufgaben werden kommen, und zwar mit Macht.
  • Friedhöfe: Auch hier wäre die Investition in die eine oder andere zusätzliche Ruhebank gut angelegtes Geld. Ferner zeigen Rundumblicke, dass Ausbesserungsarbeiten an Mauern und Wegen anstehen. Nicht zu vergessen die Lautsprecheranlagen, deren Funktionen viel zu oft aussetzen.
  • Brücke Rentnerplatz. Warum wird diese nicht erneuert, und zwar jetzt. Nicht erst im Zuge eine beabsichtigten Neuanlegung, wann auch immer die sein möge. Die Maßnahme könnte im Vorgriff umgesetzt werden.
  • Homepage. Anlegung einer eigenen Internetplattform ist längst überfällig und daher dringend geboten.

Drei Wochen später, aber sie passen!

Da brat mir doch einer einen Storch, die Papiere sind tatsächlich da. Verspätet zwar, aber immerhin. Wen jucken schon Mehrkosten, verursacht durch schlechtes Timing. Die Stahlträger konnten jetzt also wie Dominosteine auf die Widerlager eingesetzt werden. Und? Alltägliche Routine beim Straßenbau, sollte man meinen! Nicht für den Öffentlichen Anzeiger  – wahrscheinlich wegen den stets damit einhergehenden blattfüllenden Bildchen. Und immer sind es Menschenmassen, die das „Spektakel“ beobachten. Zwei, drei Rentner vielleicht – mehr aber auch nicht. Geht es auch mal eine Spur bescheidener und in der Sache angemessener? Baustelle bleibt nun einmal Baustelle. Daher braucht es nicht mehr, als eine kurze Meldung – wenn überhaupt! Wenn der Öffentliche Anzeiger schon für diese aufeinanderfolgenden Stahlträger-Routine-Maßnahmen in schöner Regelmäßigkeit halbe Seiten verballert, was wird der dann erst aufrufen, wenn die Bundesstraße für die Überspannung voll gesperrt werden muss? Eine Sonderausgabe? Hier mal zwei Vorschläge für Titelzeilen: „Menschenmassen verfolgen aufsehenerregendes Baustellen-Spektakel am Ortsrand!“ Oder wie wäre es mit dieser: „Ein Ort steht Kopf: Unter dem Beifall zahlreicher Interessenten, wurden die letzten Eisenträger quer über die Bundesstraße eingesetzt.“

Heute letzter Tag Bereitschaftspraxis am Krankenhaus

Letzter Tag für die Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale in Kirn. Keine Frage, ein herber Verlust mit fataler Auswirkung. Für viele wird die gesundheitliche Versorgung gefühlt immer weiter zurückgefahren. Schuld daran sind fehelnde Auslastung und Kosten, heißt es in der Begründung! Die Kirner waren in der Vergangenheit zu wenig krank! Wieder mal ist es das liebe Geld, welches auf dem Land eingespart werden soll. Wo auch sonst? Was will man dem Kirner Land denn noch alles abverlangen? Zukünftig müssen Patienten in Notfällen nach Idar-Oberstein, Simmern oder Meisenheim reisen. Weite Wege! Wieder ein Mosaikstein mehr, der in der allgemeinen Daseinsvorsorge Kirner Land wegbricht. Und das Allerschlimmste daran, es wird hingenommen! Tenor: Ja, wenn die KV das so möchte! Wo bitteschön war der Aufschrei aus der Politik? Der ist weitgehend ausgeblieben. Leider! Und auch am letzten Tag kam bisher keine einzige Regung aus den Tickern der Büros unserer kommunalen Volksvertreter. Finde den Fehler? Proteste, Fehlanzeige! Geschweige denn, wurde eine Bewegung pro Standort Kirn initiiert. mehr

Geologischer Lehrpfad ist auch Eichenprozessionsspinner Lehrpfad!!!

ALARM! Eichenprozessionsspinner – Gefahr für Wald und Mensch! Sie verursachen Juckreiz, manchmal sogar Atemnot. Eichen soll man weichen – dieses Sprichwort gilt mittlerweile nicht nur bei Gewitter. Fakt ist, der Eichenprozessionsspinner ist wieder verstärkt unterwegs und mit ihm die gesundheitsgefährdenden Brennhaare. Entlang des Geologischen Lehrpfades fühlt sich der Schädling anscheinend besonders wohl. Kaum ein Baum links und rechts des Weges ist nicht von dem Schädling befallen. Woran man das erkennt? Nun, man muss nur auf die Markierungen mit roter Farbe auf den Baumstämmen achten. Die Hat ein Hundebesitzer aus dem Dorf aufgespritzt, der regelmäßig die Route für seinen Gassigang wählt. Neben reichlich Leckerlis hat der neuerdings auch eine Spraydose mit roter Signalfarbe sowie ein Fernglas mit im Gepäck.

Ist er so etwas wie ein „Eichenprozessionsspinner-Aufspürer“? Im Ernst, er beobachtet, markiert und meldet! Damit leistet er einen wertvollen Dienst an der Allgemeinheit. Je mehr Farbe am Baum, desto ausgeprägter ist der Befall. Und der ist immens! Manche Stämme wurden von ihm regelrecht codiert. Wanderer müssen daher besonders vorsichtig sein. Ganz besonders in einem kurzen Höhen-Abschnitt. Dort bilden auf einer Länge von etwa einhundert Metern befallene Bäume einen regelrechten Tunnel mit überspannenden Ästen. Und das bedeutet Gefahr! Unterwegs sein nach dem Prinzip „Hanns Guck-in-die-Luft“ wäre ausnahmsweise mal empfehelnswert. Sie wissen ja „Wenn der Hanns zur Schule ging, stets sein Blick am Himmel – heruntergebrochen an den Bäumen – hing.“ Genauso geht’s, um nicht böse überrascht zu werden. Wahr ist, der Geologische Lehrpfad erweist sich zweifelsfrei als Hotspot für den Eichenprozessionsspinner. Wahr ist aber auch, der ist touristisch nicht sonderlich gefragt und daher nicht so stark frequentiert. Gut so – zumindest jetzt in der heißen Phase.

Dennoch, Orts- und Verbandsgemeinde wären gut beraten, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um der Plage entlang des Geologischen Lehrpfades, der zynisch auch als „Eichenprozessionsspinner-Lehrpfad“ betitelt werden könnte, einigermaßen Herr zu werden. Bis dahin sollte man darüber nachdenken, den Weg zumindest ausreichend mit Warnschildern zu versehen. Die hängen nur vereinzelt und bilden die derzeitige Tragweite bei weitem nicht ab. Anderswo wurden bei solchen Ausmaßen Wegeabschnitte sogar gesperrt. Wenn jemand in Kontakt mit den Biestern kommt und sich verletzt, dann ist das Geheule groß. Die Bekämpfung kostet Zeit und Geld. Da kommt viel Arbeit auf die zuständigen Sachbearbeiter zu. Wie es weiter geht? Der Blog bleibt dran.

Was fällt auf im Haushaltsplan 2020?

Der Haushaltsplan von Hochstetten-Dhaun dürfte mittlerweile in den Briefkästen aller Ortsgemeinderatsmitglieder gelandet sein. Der Blog hat das Zahlenwerk bei der Verbandsgemeinde ausgiebig studiert. Die gute Nachricht vorneweg: Hochstetten-Dhaun hat knapp 1 Million Euro auf der hohen Kante. Gut, es sind nur 923.261 Euro, aber dennoch ist das ein ganz ansehnlicher Batzen. Daher muss die Ortsgemeinde für ihre diesjährigen Vorhaben auch keine neuen Schulden aufnehmen. Im Gegenteil: Trotz geplanten Ausgaben für verschiedene Projekte, bleiben sogar noch 270.111 Euro über. Kaum zu verstehen, dass angesichts des Kontostandes so viele Baustellen erst gar nicht in Angriff genommen werden. Nicht einmal auf Sicht. Der Blog erinnert in diesem Zusammenhang an den Zustand aller Spielplätze, eine fehlende Homepage, verrottete Bänke, inakzeptable Feldwege oder fehlende Schilder. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Eine entsprechende Vorschlagsliste, die dann den Ortsgemeinderat in öffentlicher Sitzung durchlaufen muss, wird nicht nur schriftlich an die Verbandsgemeindeverwaltung verschickt, sondern in Kopie auf dieser Seite abgebildet werden. Danach wird man sehen inwieweit Vorschläge auf offene Ohren stoßen werden. Eher unwahrscheinlich, aber man weiß ja nie. Doch der Reihe nach. Nach und nach werden auf dieser Plattform Investitionen und Auffälligkeiten aus dem Haushaltsplan vorgestellt und erklärt werden. Auch die Einnahmen-Seite wird nicht zu kurz kommen. Los geht es mit dem vom Bund der Steuerzahler stark kritisierten Arztpraxis-Mietkonstrukt.

Lavendel-Garten Turnerheim!!!

Dieser Duft, diese Farben! Lavendel zählt zu den beliebtesten Pflanzen überhaupt. Gerade jetzt steht der in voller Blüte. Auch am Turnerheim, wo Turnvater „Jung“ die Farbenpracht Tag für Tag genießt. So sehr, dass der Vorsitzende mit dem grünen Daumen ein paar Schnappschüsse dem Blog zuschickte. Zur Erinnerung: Die Anlegung des „Lavendel-Beetes“ ist auf die Teilnahme des Freiwilligentages im Vorjahr zurückzuführen. In einer Gemeinschaftsaktion wurde eine verwilderte Grünfläche vor dem Eingang gerodet und danach neu eingepflanzt. Mit Lavendel eben. Nach nur einem Jahr kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen. Und das Beste an der Pracht, sind die vielen Insekten, die den „Lavendel-Platz“ als ihre Heimat neu entdeckt haben. Es summt und flattert am Turnerheim.

Das Wort zum Sonntag

Fusionsgedanken! Nein, es war keine Liebesheirat! Die Eheleute Kirn und Kirn-Land gingen eine Zweckgemeinschaft mit Muster-Ehevertrag ein. Zwangsweise wohlgemerkt. Da kann man dann nicht unbedingt davon sprechen, dass zusammengefunden hat was zusammengehört. Ganz sicher nicht! In den Köpfen der altgedienten Politiker wird immer eine Trennlinie verlaufen – mal mehr, mal weniger dick! Die wird erst dann allmählich an Konturen verlieren, wenn die alten Zöpfe oder anders formuliert Gründerväter weg sind. Die Protagonisten versuchen zwar immer ihre zweifelsfrei vorhandenen Eheprobleme zu kaschieren, aber hin und wieder fällt eben die Maskerade. Etwa in der Schwimmbad-Debatte, wo Hans Helmut Döbell die Kräfteverhältnisse in Basta-Manier zurechtrückte. Deutlich und unverblümt! Der hätte sich besser auf die Zunge gebissen. Manche Aussagen lassen sich nicht mehr einfangen. Das ohnehin schon kühle Eheverhältnis, dürfte noch ein paar Grad tiefer in den Keller gesackt sein. Merke, Augenhöhe geht anders! So geht man nicht mit einer Stadt um. Zu einem harmonischeren Miteinander wird auch ein Eheberater nicht beitragen können. Die Kiste ist und bleibt verfahren. So etwas wie heißblütige Leidenschaft wird erst dann einkehren, wenn die Altgedienten mal das Feld räumen. Wo soll die schließlich auch herkommen? Es läuft halt so gar nichts im Schlafgemach. Biologisch auch irgendwie logisch.     

Satirischer Wochenrückblick 28. Juni

Über Fusions-Geschmäckle, Schwimmbad-Demokratie, Stadt-Stellenwert, Rechenbeispiele, Bereitschaftsdienstzentrale…

Es bleibt ein Fusions-Geschmäckle. Corona hin oder her, kaum hat die Verbandsgemeinde das Jahnbad übernommen, schon heißt es Saisonaus. Keine Frage, nicht nur eingefleischte Befürworter wittern eine Verschwörung gegenüber der neuen 21 Gemeinde. So manche Mahner werden sich im Nachhinein noch bestätigt fühlen: „Wir haben es immer gewusst und genauso prophezeit,“ liefert das große Bohei Wasser auf die Mühlen derer, die der Fusion schon immer kritisch gegenüberstanden. Ist das wirklich der Anfang vom Ende des Mittelzentrums? In den Augen der Bedenkenträger, nimmt das Drama nunmehr seinen vorhergesagten Lauf! Das Land wollte es so mit seinem „Kirn-Du-wirst-jetzt-21-Gemeinde-Gesetz“. Trotz 8000 Einwohnern, genießen die Kirner keinen Sonderstatus mehr. Der wurde durch die Fusion radikal einkassiert. Städter-Privilegien und Eigenständigkeit – das war einmal und kommt auch so schnell nicht wieder. Die Schwimmbadangelegenheit dürfte sich als eine erste schmerzhafte Erfahrung erweisen. Weitere werden gewiss folgen. Kirn ist auf Rosinen, oder plastischer vor Augen geführt, Heinzenberg-Größe zusammengeschrumpft worden. mehr

Am 1. Juli schließt die Ärztliche Bereitschaftsdienspraxis!

Ab 1.Juli ist die am Kirner Krankenhaus angesiedelte Bereitschaftsdienstzentrale Geschichte. Was für ein Schlag in die Magengrube! Wie bereits frühzeitig angekündigt stellt die Kassenärztliche Vereinigung (KV) den Patienten-Service ein. Zur Unzeit! Wörtlich heißt es dazu in der Pressemitteilung: „Im Zuge der Reform des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) wird die Ärztliche Bereitschaftspraxis (ÄBP) in Kirn zum 1. Juli 2020 geschlossen. Für die medizinisch notwendige Behandlung immobiler Menschen vor Ort wird langfristig ein mobiler Hausbesuchsdienst aufgebaut.“ Danke KV! Danke für die Herabstufung! „Will heißen, die Fahrten nach Idar-Oberstein oder Bad-Kreuznach sind unvermeidbar. Der Schachzug aus der Rubrik “Wie-ziehe-ich-mich-elegant-aus-der-Fläche zurück“ hat Treffer-Wirkung, verbunden mit einer weiteren Schwächung des Kirner Krankenhaus-Standortes! In der Begründung heißt es dazu, die Auslastung der BDZ in Kirn sei nur sehr gering gewesen, weshalb sich die KV zu diesem Schritt entschlossen habe.

Das muss man sich mal reinziehen, die Kirner-Land-Bewohner sind also selbst schuld, weil sie den Notdienst viel zu wenig in Anspruch genommen haben. Geht’s noch! Statistik und Profit geht also vor Daseinsvorsorge! Ohne Worte. Den generellen Ärztemangel kann man in diesem Zusammenhang als Argument nicht gelten lassen. Der ist fürwahr hausgemacht und Resultat verfehlter Personalpolitik – Stichwort Studienplätze. Da beißt die Maus keinen Faden ab, es geht wieder mal nur um die Kohle. Der Mensch zählt nicht die Bohne, wenn die hohen Damen und Herren in den Chefetagen die Statistiken durchwälzen, um danach den Daumen nach oben oder unten zu zeigen. Da hilft es auch wenig, wenn die KV speziell für Kirn eine „Alternative“ anbietet. Kleine Beruhigungspille fürs Volk! Ein Besuchsdienst soll es richten. Bravo, das funktioniert niemals reibungslos und kann auch bei weitem kein Ersatz für den Service-Point Bereitschaftsdienstzentrale sein. Punkt! Warum hat man die nicht in das Notdienstangebot des Krankenhaus integriert? Entsprechende Vorstöße lagen doch auf dem Tisch. Der Gedanke einer Win-win-Situation wurde von der KV allerdings verworfen.

Am 30. Juni ist jetzt also Schicht im Schacht. In der Praxis sollen Ärzte im Ruhestand einen Besuchs-Service leisten, den es wahrscheinlich gar nicht braucht. Schämt Euch KV und schämt Euch Politiker. Letztere haben es nicht verstanden, den notwendigen Druck auszuüben, um Kirn als Standort zu erhalten. Im Gegenteil: Manche finden die Alternative sogar äußerst gewinnbringend. Was rauchen die nur immer für ein Zeugs, wenn sie solche Stellungnahmen veröffentlichen? Was weg ist kommt nicht wieder! Verreck, die Politik lässt sich von der KV am Nasenring durch die Manege ziehen. In diesem Zusammenhang sei nochmals an den Brandbrief von MdL Markus Stein (SPD) vom Frühjahr erinnert. Auf eine Antwort wartet der wahrscheinlich heute noch. Respektvoller Umgang geht anders.

Folge der Corona-Krise: Keine Schwimmbadsaison in Kirn!

Klappe zu, Affe tot – die Kirner Freibad-Saison fällt 2020 aus. Soeben hat sich der VG-Rat, nach einer hitzig geführten Debatte, gegen eine Öffnung unter Corona-Bedingungen ausgesprochen. Die Abstimmung fiel mit 19 “NEIN“ und 10 „JA“-Stimmen überraschend eindeutig aus. Drei Ratsmitglieder enthielten sich. Damit folgt das Gremium einer Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses. Der hatte sich ebenfalls gegen eine Öffnung ausgesprochen. Schwimmbad-Freunde, ihr müsst jetzt sehr tapfer sein: Die Becken bleiben leer!!! Die Menschen aus dem Kirner Land sind gezwungen auf andere Schwimmbäder in der Region auszuweichen. Meisenheim und Bad Sobernheim starten am 1. Juli in die Saison. Die können und wollen Schwimmbad – Kirn offenbar nicht! War es die richtige Entscheidung? Nun, die Frage dürfte schwer zu beantworten sein und je nach Blickwinkel unterschiedlich ausfallen. Dennoch, der große Aufschrei wird sicherlich ausbleiben. Dafür sind die Argumente pro und contra viel zu sehr ausgewogen. Letztlich dürften die Mehrkosten sowie der organisatorische Aufwand ausschlaggebend für den Verzicht gewesen sein. Jetzt heißt es für die gebeutelten Befürworter, Mund abputzen und durch. Merke, es gibt immer Schlimmeres. Ein bissel schade ist es aber schon! Und auch ein bissel peinlich! Andere schaffen auch einen geregelten Schwimmbad-Betrieb in schweren Zeiten. Armutszeugnis oder Weitsicht? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Vielleicht wird der Sommer ja auch verregnet und alles andere als schwimmbadfreundlich. mehr

Umfrage-Ergebnis!

Gut 48 Stunden war die Blog-Umfrage zum Thema Kirner Freibad scharf geschaltet. Die Menschen konnten für oder gegen eine Öffnung unter Corona-Bedingungen votieren. 265 Klicks bilden zwar nicht das komplette Kirner Land ab, allerdings, ein Trend lässt sich am Zwischenergebnis allemal ablesen. Diesen sollten die Kommunalpolitiker nachher mit in ihre entscheidende VG-Ratssitzung mitnehmen. Infos für den Hinterkopf sozusagen. Zugegeben, eine repräsentative Umfrage geht anders. In der Kürze der Zeit kam die mehr aus der Hüfte geschossen. Dennoch, die Facebook-Gemeinde hat sich rege beteiligt. Was lässt sich aus dem Ergebnis herauslesen? Nun, ein klares Statement jedenfalls nicht. 53,21 Prozent (141 „Ja-Stimmen“) für eine Öffnung und 46,79 Prozent (124 „Nein-Stimmen“) dagegen, ist eine äußerst knappe Angelegenheit. mehr

Lärm macht krank!

Genervt von der Baustelle nebenan? Vor allem die Bewohner in erster Reihe zur Großbaustelle B 41 Ortsumfahrung drehen derzeit am Rad. Ab morgens um 6 Uhr leiden sie unter Baulärm, der offensichtlich von Bohrungen verursacht wird. Und der hört erst am späten Abend wieder auf. Ruhepausen, Fehlanzeige! Und als ob sich die Lautstärke nicht schon überstrapazierend genug auf das Gemüt schlägt, kommen noch Vibrationen in den Häusern obendrauf. Ein Zeichen dafür, dass schweres Gerät zum Einsatz kommt. Zusammengefasst leiden die unmittelbaren Nachbarn massiv unter den momentanen Bauarbeiten. Da braucht es gute Nerven und Durchhaltevermögen. Für etliche Anwohner sind der tägliche Dreck, der Lärm der Bagger, Bohrer und Betonmaschinen unterhalb des Hanges nur noch schwer zu ertragen. An ausgiebig Lüften oder endlich mal wieder gemütlich Kaffeetrinken auf dem Balkon ist gar nicht zu denken. Haltet durch! Nur Geduld, es kommen ja auch wieder bessere Zeiten. Nur wann? Wahr ist, der Straßenbau wird mit hohem Aufwand tagfüllend vorangetrieben, wohl nicht zuletzt auch deshalb, um Termine einhalten zu können. Wahr ist aber auch, die Anwohner haben so langsam die Schnauze voll von dem ständigen Lärm-Belästigungen von früh bis spät!

Landrätin ist froh über Schwimmbad-Öffnungen!

Sommer, Sonne, Freibad! In den kommenden Tagen kündigt sich der Sommer an, und zwar mit Macht! Kein Wunder also, dass Landrätin Bettina Dickes frohgelaunt nach Bad Sobernheim reiste, um dort gemeinsam mit den dortigen Verantwortlichen das Hygienekonzept des dortigen Freibades und das in Meisenheim zu besprechen. Bekanntlich öffnen beide am 1. Juli. Wörtlich schreibt sie in ihrem Facebook-Post dazu: Wunderschöner Start in den Tag: Am1. Juli öffnen die Freibäder in Bad Sobernheim und Meisenheim. Heute haben wir das Hygienekonzept besprochen. Ich freue mich insbesondere für alle Kinder und Jugendlichen, dass es bald losgeht – und wir keine Angst haben müssen, dass alle an Seen und Flüsse ohne jede Badeaufsicht ausweichen.“ Ein sommerlicher Schnappschuss vor der Rutsche obendrauf – passt! Dickes wurde mit der baldigen Öffnung also die Angst genommen, weil Kinder und Jugendliche im Extremfall ohne Aufsicht an Seen und Flüssen ja ertrinken könnten. Eine Angst, die hierzulande augenscheinlich nicht geteilt wird. Soso, Frau Dickes befürwortet Schwimmbad-Öffnungen und lebt somit Verantwortungsbewusstsein vor. Anders lässt sich ihr neuerlicher Post nicht interpretieren. Nun, im Kirner Land leben auch Kinder- und Jugendliche. Stand jetzt werden die allerdings gezwungen sein, sich in die von ihr geschilderten Gefahr zu begeben. Keine Frage, ihr Statement zeigt eine klare innere Haltung pro Schwimmbad-Öffnung in Zeiten des Virus und ist daher ein gefühlter Schlag ins Gesicht all derer, die eine solche Lösung für das Kirner Land ablehnen. Oder war der Schlag sogar beabsichtigt? Wer weiß? Spürbar wohl auch auf der Wange des VG-Bürgermeisters Thomas Jung, dem Sie mit dieser Aussage keinen wirklichen Gefallen getan haben dürfte. Bewusst oder unbewusst, sie setzt ihn und damit den kompletten Verbandsgemeinderat, vor seiner morgigen finalen Abstimmung, massiv unter Druck. Die Kirner Schwimmbad-Befürworter hingegen, werden es Ihr gewiss danken. Kippt der VG-Rat die Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses in letzter Instanz doch noch? ABWARTEN! Nicht ausgeschlossen, dass sie in den kommenden Tagen ebenso im Mittelzentrum des Kirner Landes aufschlagen wird müssen, um auch dort das Hygienekonzept zu besprechen?mehr

Soll das Kirner Schwimmbad geöffnet werden?

Planschen mit Abstand, Besuche nur mit Voranmeldung und Warteschlangen vor den Becken: Freibäder starten in die Saison. Überall? Nein, die Kirner tun sich mit der Öffnung ihres Freibades schwer. Der Haupt- und Finanzausschuss hat sich letzte Woche gegen eine Saison 2020 ausgesprochen. Die Empfehlung des Gremiums war ein Schlag ins Gesicht für alle Wasserratten. Während Bad Sobernheim und Meisenheim den Saisonstart unter den strengen Corona-Bedingungen wagen, will Kirn kneifen. Die Verbandsgemeinde scheut Kosten und Aufwand. Was meinen Sie? Wie würden Sie entscheiden. Der Blog startet eine Umfrage! Die Argumente dafür und dagegen wurden bereits ausreichend beackert. Daher zählt nur die eine alles entscheidende Frage: „Soll das Kirner Schwimmbad öffnen?“ Machen Sie mit. Der Schwimmbad-Wahl-O-Mat“ ist bis Donnerstag geschaltet. Jeder kann nur einmal abstimmen. Das Ergebnis wird vor der entscheidenden VG-Ratssitzung veröffentlicht! Vielleicht hilft das ja bei der Entscheidungsfindung. Mitmachen kann jeder und schadet nicht!

Soll das Kirner Freibad öffnen?

Möglichkeit der Einsichtnahme in den Haushalts-Entwurf Hochstetten-Dhaun!

Es sind die Wochen der Haushaltspläne. Im Mitteilungsblatt steht es geschrieben: Der Etatentwurf von Hochstetten-Dhaun liegt zur Einsichtnahme bei der Verbandsgemeinde bereit. Mehr noch: Die Einwohnerinnen und Einwohner können sich den nicht nur anschauen, sondern auch eigene Vorschläge einreichen. 14 Tage haben sie dafür Zeit. So sieht es das Gesetz vor. Nun, werden Neugierige auf den Fluren der Verbandsgemeinde nicht unbedingt Schlange stehen, um einen ersten Blick in das Zahlenwerk werfen zu können. Im Gegenteil! Erfahrungsgemäß will den Entwurf keiner sehen, geschweige denn eine Eingabe formulieren. Wobei, der Blog will diesbezüglich mal vorpreschen und den Haushalt ausgiebig studieren. Vielleicht sticht dem ja etwas ins Auge. Positionen die fehlen, allgemeine Ergänzungen oder Verbesserungsvorschläge. Schauen wir mal! Finanzieller Spielraum dürfte vorhanden sein. Kaum eine andere Ortsgemeinde ist finanziell so auf Rosen gebettet wie Hochstetten-Dhaun. Und dann ist da ja auch noch die Fusions-Hochzeitsprämie, die bisher nicht abberufen worden ist. Insgesamt 322 617,92 Euro sind bei weitem kein Pappenstiel. Und die liegen schon seit Monaten auf Kante! Was ließe sich damit nicht alles sinnvolles tun? Ein kleiner Rundgang durch das Dorf würde schon genügen, um Investitionsmöglichkeiten erkennen zu können. Unterhaltungsstau herrscht überdies an jeder Ecke.

Wildwuchs am Straßenrand!

Wildwuchs am Straßenrand! Die Bilder erreichten den Blog am gestrigen Montag, verbunden mit der Frage – darf das so sein? Die gibt der Blog sogleich an die zuständigen Experten weiter. Das passiert schnell: Äste und Blätter verdecken Straßenschilder am Straßenrand. Wie gut erkennbar müssen Verkehrsschilder sein, damit sie ihre Rechtswirkung behalten? Beispiel: Im Bereich der alten Schule werden gleich zwei Straßenschilder verdeckt. Zum einen das Vorfahrtszeichen (Zeichen 306 StVO) Dhauner Straße talwärts, zum anderen Verbot der Durchfahrt(Zeichen 250 StVO) mit Zusatzschild „Anlieger Frei“ zu Beginn der Herrmann-Besemüller-Straße. Grundsätzlich gilt: Verkehrszeichen müssen gut lesbar sein! Generell zurückziehen kann man sich deshalb nicht. So gesehen, bedeuten zugewachsene Schilder keinen Freifahrtsschein für Verstöße. Der Einzelfall ist entscheidend. Damit der im Falle eines Falles erst gar nicht geprüft werden muss, sollte man den Wildwuchs frühzeitig beseitigen. Entweder ist der Eigentümer in die Pflicht zu nehmen oder die Ortsgemeinde tut dies im Rahmen einer Ersatzvornahme. Egal wie, hauptsache das Problem wird beseitigt. Am besten sofort!

Wenn Satire geglaubt wird!

Wenn Satire geglaubt wird! Nein, der FC Bayern verlegt seine Meisterfeier nicht nach Kirn. Die Stadt wird nicht in rot und weiß getaucht und auch die Bayern-Fahnen wehten nicht vor dem Balkon des Rathauses. Alles erstunken und erlogen. Das passende bearbeitete Bildchen dazu – passt! Wenn Satire glaubwürdiger als die seriösen Nachrichten erscheint: Nun, es wäre doch zu schön gewesen, wenn der Deutsche Rekordmeister vom Kirner Balkönchen gegrüßt hätte. Kein Frage, mit der Bayern-Geschichte hat der Blog ein kleiner Coup gelandet und reichlich Verwirrung im Netz ausgelöst. Einige Nutzer von Facebook hielten den Beitrag für bare Münze. Ganz soweit hergeholt war der ja auch nicht. Schließlich ist Bürgermeister Frank Ensminger in der Tat Bayern-Anhänger, der überdies einen engen Kontakt zur Säbener Straße pflegt. Er ist Hüter des Rathaus-Schlüssels und er verwaltet das goldene Buch der Stadt. Wer auf den Balkon darf, bestimmt einzig und alleine der Kirner Bub. Die Bayern werden es nicht sein. Der Grund: Zu viele kritische Kommentare und Proteste hätte das Starensemble von der Isar letztlich dazu bewogen kurzfristig abzusagen. Die Depesche erreichte den Stadtchef beim Frühstück am Sonntag. Nichts wird es mit Kirn in rot und weiß. Und nichts wird es mit einem Gastgeschenk aus den Händen von Kalle. Anstatt der in Aussicht gestellten goldenen Rolex, muss Ensminger weiterhin von seiner Billig-Swatch die Zeit ablesen. Er wird es verkraften. Dem Glücklichen schlägt bekanntlich keine Stunde.    

Das Wort zum Sonntag

Es wird heiß – und zwar richtig. In der kommenden Woche macht sich der Hochsommer in Deutschland breit. Die Temperaturen steigen auf über 30 Grad – und bleiben da. Passend dazu, entscheidet am kommenden Donnerstag der VG-Rat über die Schicksalsfrage des Kirner Freibades. Auf oder zu – wie werden sich die Damen und Herren entscheiden. Auch wenn sich der Haupt- und Finanzausschuss eindeutig gegen eine Öffnung unter den Corona-Bedingungen ausgesprochen hat, ist mächtig viel Druck auf dem Kessel! Warum! Nun, Bad Sobernheim und Meisenheim öffnen. Und was in den Nachbarbädern geht, sollte doch auch in Kirn möglich sein. Oder ist jemand anderer Meinung? Das letzte Wort ist diesbezüglich (noch) nicht gesprochen. Kippt der VG-Rat die Empfehlung? Geht da vielleicht noch was in Richtung Öffnung! Die Sitzung verspricht jedenfalls viel Spannung. Die Pro- und Kontra-Argumente liegen alle auf dem Tisch. Schade, dass man keine „Freibad-Abstimmungs-App“ herunterladen kann. Eine Art Bürgerentscheid-Alternative via Smartphone – passt. Einfach die Frage „Soll das Freibad in diesem Jahr öffnen mit „JA“ oder „NEIN“ beantworten. Das Votum wäre dann entweder verpflichtend oder trüge zumindest zur Entscheidungsfindung bei. Direkte „Schwimmbad-Demokratie“ – das wärs doch. Schönen Sonntag!  

Satirischer Wochenrückblick

Über Höhere Schwimmbad-Mathematik, Fernsehserie über Kirn, Feuerwehren, Schloss-Wartenstein-Gastronomie

Reden wir mal über Geld! Zeit für eine etwas andere Rechenstunde der Kategorie „Höhere Mathematik“. Die Rechenfüchse unter dem Dach der Stadtwerke haben berechnet, dass der tief verschuldeten Verbandsgemeinde zusätzlich Kosten von rund 175 000 Euro wegen der Corona-Auflagen entstehen dürften. Ganz schön viel Kohle. Zudem müsste das Bad jeweils mittags einmal komplett geräumt und gereinigt werden. Doch wie setzt sich die Summe zusammen? Gebt bitte mal Milch, ihr Rechner! Mal im Ernst, ist die Summe nicht arg hochgegriffen? Laienhaft gefragt, ist die aufgemachte Kalkulation so überhaupt korrekt? Zugegeben, das Hygienekonzept ist nicht für umme umzusetzen, aber gleich so viel Zaster für ein paar Wochen eingeschränkten „Badespaß“? Schade, dass diesbezüglich von den Verantwortlichen nicht aufgeklärt wird. Machen wir mal eine eigene Gleichung auf: Angenommen das Schwimmbad würde am 1. Juli öffnen und wie in den Vorjahren auch saisonbedingt so um den 10. September schließen. Round About  wären das dann 70 Badetage! 175 000 Euro geteilt durch 70 ergibt exakt 2500 Euro tägliche Corona-Mehrkosten. Verteilt auf die anvisierten 500 Besucher täglich, wären das rein theoretisch 5 Euro on top zum normalen Eintritt. Nun will der Blog den Profis ihre Rechen-Fähigkeit nicht absprechen, aber es wäre schon interessant zu wissen, wie die Damen und Herren auf diesen exorbitant hohen Gesamtbeitrag kommen? Welche Eckdaten liegen dem ergänzenden Budget zugrunde? Zusätzliche Reinigungskräfte oder Security – wenn die überhaupt notwendig ist – sprengen doch nicht derart den Rahmen, oder doch? Könnte es sich eventuell um einen Rechenfehler handeln? Verfolgen Bad Sobernheim und Meisenheim einen anderen Mathematik-Ansatz? Einer, der Zahlen schönrechnen kann vielleicht? Die öffnen nämlich, nicht zuletzt auch deshalb, weil im Gegensatz zu Kirn der unbedingte politische Wille Triebfeder ist, es allen Bedenken zum Trotz irgendwie zu wuppen. Koste es was es wolle! Hut ab! Ihr Kirner, rechnet doch bitte in der VG-Sitzung mal laut vor. Wie früher in der Schule der Lehrer, unter dem Wegducken der Schüler, immer aufforderte: „Es kommt bitte mal als erster vor an die Tafel, der Jochen Stumm!“mehr

Alle Jahre wieder Wildwuchs!

Eine Absichtserklärung erregte Anfang Februar richtiggehend Aufmerksamkeit. „In das Bauprojekt „Alte Schule“ soll 2020 Bewegung kommen.“ Boah, Das konnte ja nur bedeuten, dass es mit den Bauarbeiten zeitnah losgeht. Jetzt haben wir fast Juli. Was ist sichtbares passiert? NICHTS! Sieht man einmal vom alljährlichen wiederkehrenden Wildwuchs ab. Der ist gerade in seiner Hochphase. Jahr für Jahr versucht sich die Natur das Gelände zurückzuerobern. Und wenn man denkt, sie schafft es, kommen dann doch noch die Heckenscheren zum Einsatz. Kein Wunder also, dass sich der Bereich zu einem regelrechten Schandfleck entwickelt hat. Gut, dass der ehemalige Kult-Hausmeister Hans Vollmar den Verfall seines heißgeliebten Schulgeländes  inklusive der Außenanlagen nicht mehr miterleben muss. Erleben wir noch einen Baustart in 2020. Eher friert der Rhein im August zu! Die Botschaft einer baldigen Umwidmung hör ich wohl, allein mir fehlt noch immer der Glaube daran. Sei’s drum, wenn ein Projekt schon fünf Jahre im Tiefschlaf schlummert, kommt es auf das eine oder andere Jährchen mehr auch nicht mehr an. Irgendwann wird es ja mal soweit sein. So schlimm ist der Anblick ja auch wieder nicht, oder doch? Irgendwann wird ein Spatenstich mit viel Tamtam und Prominenz initiiert. Nur wann? Der Blog bewertet die Situation im Herbst erneut. Nochmals, was will der Privatinvestor anbieten? Wird er den Siegerentwurf des Architektur-Wettbewerbes eins zu eins umsetzen? Wohnungen quer Beet, wie ursprünglich geplant? Und wenn 20 bis 25 unterschiedlich große barrierefreie Einheiten auf einen Schlag wirklich aus dem Boden gestampft werden sollten, wer bitteschön soll die mieten? Gibt es wirklich einen solchen Bedarf in Hochstetten-Dhaun? Kaum vorstellbar! Egal, Hauptsache es wird angefangen.

In Kirn gibt es Parkplätze im Überfluss!

In Kirn herrschen paradiesische Zustände – zumindest was das Parken angeht. Freie Flächen stehen fußläufig zur Innenstadt zu jeder Tages und Nachtzeit im Überfluss zu Verfügung. Übrigens, das war auch schon vor der Ausweisung von neuen Flächen im Zuge des Dezentralen Parkkonzeptes so. Zugegeben, hin und wieder kann es eng werden, und zwar immer dann, wenn das Kaufhaus Kirn zu besonderen Anlässen in die Kleinstadt mit Herz einlädt. Zwei, drei Mal im Jahr ist das der Fall. Deswegen eine Parkplatzdebatte vom Zaun brechen – naja! SPD und FWG strebten jahrelang nach einem Parkhaus. Dass man das Projekt der Marke „Herzenssache“ jetzt begraben hat, resultiert nicht von Einsicht, vielmehr ist dem Virus und den finanziellen Folgen geschuldet. Covid-19 kann irgendwie auch Segen sein. Jedenfalls wird die neu geschaffene Parkreihe gegenüber der Simona kaum genutzt. Nur hin und wieder verirrt sich darauf ein Fahrzeug, und dies, obwohl die Nähe zur Innenstadt vorhanden ist. Finde den Fehler. Vielleicht wird die Reihe aber auch deshalb so spärlich angefahren, weil einfach kein Bedarf besteht. Und der dürfte spätestens mit Fertigstellung der Parkdeck-Fläche und dem Wegfall der Dauerparker noch weiter sinken. Kürzlich schrieb der Öffentliche noch „Die Parkplatzdebatte hat sich entspannt“. Gegenfrage: War die jemals, auch nur in Ansätzen, angespannt?  

Bayern-Meisterschaft strahlt bis nach Kirn!!!

Jubel an der Säbener Straße und Jubel auch in Kirn: Der FC Bayern hat sich unter der Woche vorzeitig die Meisterschaft gesichert. Zum achten Mal in Folge, wohlgemerkt. Gähn!!! „Mia san mia“! Das bayerische Selbstverständnis trägt auch Bürgermeister Frank Ensminger in seinen Genen. Seine nunmehr gehobene Position als Stadtchef hatte ihn mit der Aufgabe in den Aufsichtsrat katapultiert, um letztlich die Interessen des Welt-Vereins im Südwesten der Republik angemessen zu vertreten. Erst kürzlich berichtete der Blog über seinen hohen Stellenwert im Gremium. Er spielt jetzt in einer Liga mit Rummenigge, Hoeneß, Kahn und Co. Daher fühlt er sich denen jetzt auch verpflichtet: Es ist Tradition beim FC Bayern – die Meisterfeier auf dem Rathaus-Balkon am Marienplatz. Doch in diesem Jahr muss die Corona bedingt ausfallen. „Ein Unding“, findet Ensminger! Schließlich feiert die Mannschaft hier Jahr für Jahr mit tausenden Fans im Herzen der Stadt. Doch die Münchner Behörden wollen den Balkon-Gang partout nicht zulassen. mehr

Ein Hygienekonzept, das abschreckend wirkt!

Die Empfehlung kam auch für den Blog überraschend. Hatte der doch mit einer abgespeckten Badesaison 2020 gerechnet. Manchmal kommt alles ganz anders als man denkt, manchmal ist dieses anders auch gut. Was hat die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses dazu bewogen, sich mehrheitlich gegen eine Öffnung auszusprechen? Vermutlich ist es das Hygienekonzept, das in der Praxis schwerlich umzusetzen sein wird. Es handelt sich hierbei um ein speziell für die Kirner Verhältnisse erstelltes mehrseitiges Pamphlet, welches sowohl Badegästen, als auch Personal vor allem eine Tugend abverlangt – DISZIPLIN! Traut man die den Badegästen nicht zu oder sind in erster Linie Mehraufwand und Mehrkosten die Gründe für die Verzichts-Empfehlung? Das Bademeister-Konzept dient als Entscheidungsgrundlage. Das kann von den Bedingungen anderer Freibäder kaum abweichen. Warum öffnen die ihre Pforten und Kirn womöglich nicht? Finde den Fehler? mehr

Kirner Freibad wird wohl geschlossen bleiben!

Pack‘ die Badehose ein… ! Sommerferien, Freibad, Abkühlung – Kirn ist wahrscheinlich nicht dabei! Der Haupt- und Finanzausschuss hat Bedenken geäußert und sich gemäß Abstimmungsergebnis ( 10 Nein, 3 Ja und 3 Enthaltungen) klar gegen eine Öffnung ausgesprochen. Die endgültige Entscheidung fällt der Verbandsgemeinde-Rat in seiner Sitzung am Donnerstag. Die Meldung ist taufrisch. Ist das mehrseitige Hygienekonzept nicht umsetzbar? Der Trend geht zumindest dahin. Das geht los bei der Zahl der Badegäste über Abstands- und Hygieneregeln bis hin zu Dokumentationen und erheblichen Spaßverlust in den Becken. Schwimmbadfreunde, ihr müsst jetzt tapfer sein. Euer Freibad wird wohl geschlossen bleiben. Kaum vorstellbar, dass der Verbandsgemeinde-Rat der Empfehlung des Gremiums nicht Folge leisten wird.  mehr

Mauer in Nullkommanix saniert!!!

Hurra, Die Nahe-Mauer hin zur Bahn muss nicht aufwändig saniert werden. Ursprüngliche Befürchtungen lösten sich nun also in Luft aus. Da haben wir ja alle wieder mal Glück gehabt, denn eine Sanierung oder gar ein kompletter Neuaufbau hätte immens viel Geld, Zeit und nicht zuletzt auch Nerven gekostet. Was war passiert? Im Zuge von Auskofferungen beziehungsweise Leitungsarbeiten musste die L 183 auf einer Länge von etwa 70 Metern einen Meter tief abgetragen werden. Immer der Mauer entlang. Die Folge: Bröckelnde Steine kamen zum Vorschein, was im Regelfall Rückschlüsse auf insgesamt mangelnde Standfestigkeit der kompletten Mauer bis hinunter zum Fundament zulässt. Die Frage löste kurzfristig Panik bei den Behörden aus. Ende gut alles gut. Offensichtlich reicht schon ein oberflächlicher Betonstreifen aus und die Sache ist geritzt. In der Tiefe ist die Mauer sicherlich makellos und standsicher. Ganz gewiss? Überprüfen ist daher nicht unbedingt notwendig. Und so hat sich das anbahnende Problem mit ein paar Kubikmeter Beton in Nullkommanix erledigt. Wen juckt schon der untere Teil. Der Landesbetrieb kennt sich schließlich aus. Die wissen was sie tun.

Hop oder top: Öffnet das Kirner Freibad oder nicht?

Nur noch wenige Stunden bis zur Entscheidung! Nicht nur die treuen Schwimmbad-Gänger dürften der Haupt- und Finanzausschusssitzung entgegenfiebern. In der Schwimmbad-Frage geht es um sein oder nicht sein. Wird das Gremium grünes Licht geben für eine verkürzte Saison 2020, und dies, trotz aller Auflagen- und Bedenken in punkto Abstands- und Hygieneregeln. Alle Argument dafür und dagegen liegen auf dem Tisch. Jetzt gilt es abschließend abzuwägen. Der Wille ist da. Doch wird der reichen? Wahrscheinlich wird man es versuchen. Zumindest lassen das einzelne Mitglieder des Ausschusses durchblicken. Dass eine Öffnung mit erheblichen Mehraufwand sowie Mehrkosten verbunden wäre – geschenkt! Alles ist schließlich besser, als den Sommer über völlig auf dem Trockenen zu sitzen. Schwere Entscheidung. Denn auf der anderen Seite ginge die Welt ja auch nicht unter, wenn die Saison ausfallen würde. Was es jedoch auf alle Fälle braucht, ist ein Konzept und ausreichend Personal. Beides hat man bestimmt in der Hinterhand. Warten wir die Entscheidung einfach ab. Wer der Sitzung beiwohnen möchte, diese findet im Gesellschaftshaus statt. Der Blog wird zeitnah über den Ausgang informieren. mehr

Der Charme ist längst verflogen!

Hurra, die Deutschen verbringen ihren Urlaub wieder mehr in der Heimat. Danke Corona! Auch das Kirner Land rüstet sich, um etwas von dem Tourismus-Kuchen abzubekommen. Nun wissen wir alle, dass touristische Highlights in der Region dünn gesät sind. Unsere Urlaubsregion gilt als eine gute Adresse für einmalige Naturerlebnisse mit imponierender Vielfalt. Einzigartige Naturschönheiten lassen sich in gut ausgebauten Wegenetzen erwandern – passt! Der Geologische Lehrpfad gehört irgendwie auch dazu – zumindest auf dem Papier. Der ermöglicht dem Besucher einzelne Zeitabschnitte der Erdgeschichte dieser Region mit einer Auswahl typischer Gesteine sowie deren wirtschaftliche Nutzung näher kennen zu lernen. Sozusagen eine Art Klassenzimmer am Wegesrand. Leider herrscht sowohl auf der Strecke, als auch an den Ruheoasen enormer Unterhaltungsstau. Leider! Und das schon seit längerer Zeit. Schautafeln und Hinweisschilder sind verrottet oder fehlen gleich ganz. Gleiches gilt für Bänke und Tische. Exemplarisch der Zustand an der Ersten Linde. Der Platz lud früher einmal zum Verweilen ein. Niederlassen will sich hier sicherlich keiner mehr so wirklich, geschweige denn hier seine Brotdose auspacken. Wo auch? Tisch und Bänke fehlen und die Aussichten über das Dorf sowie hinauf zur Stiftskirche sind zugewuchert. Kurzum der Platz ist mittlerweile zu einem dunklen Eck ohne jeglichen Charme verkommen. Insgesamt täte dem Rastplatz eine Auffrischung mehr als gut. Was nützt der schönste Aussichtspunkt, wenn wildes Grün den Rundum-Blick einschränkt. Fazit: An der Ersten Linde herrscht insgesamt dringender Handlungsbedarf!

Mehr Platz, mehr Freiheit, mehr Qualität!

Schnelle Hilfe für das Gastronomie-Gewerbe in Corona-Zeiten: Die zeitweise Erweiterung von Tisch- und Stuhlaufstellungen auf öffentlichen Flächen, etwa dem Kirner Marktplatz, trägt Früchte. Die Marktplatz-Wirte profitieren vom schnellen Handeln der Verwaltung. Aus Sicht des Blogs ist die momentane Bestuhlung sogar eine Win-win-Situation. Streiche daher zeitweise und setze immer! Warum? Nun, die Gäste gewinnen durch die großzügig bemessenen „Zwangs-Abstände“ mehr an Freiheit. Will heißen, weitere Zwischenräume garantieren ein erhöhtes Maß an Privatsphäre. So könnte es doch bleiben. Die Eisdiele hat eine kleine Insel gegenüber der Apotheke hinzugewonnen und die drei Gaststätten gegenüber haben durch die Erweiterung Richtung Brunnen ihren Komfort gesteigert. Und das Beste daran, der Marktplatz gibt die Ausdehnung her. Daher wäre ein Dauerzustand der vorübergehend genehmigten Außenbestuhlungsflächen wünschenswert. mehr

Ist die Ortsumfahrung noch im Zeitplan?

Kurze Frage: Ist der Zeitplan für die Ortsumfahrung wirklich noch aktuell? Auf den Hinweisschildern steht wörtlich „Neubau einer Ortsumgehung bis Frühjahr 2021“! Ist dieser Termin noch zu halten? Davon lässt der Landesbetrieb Mobilität nur wenig verlauten, um nicht zu protokollieren gar nichts. Nun, man muss sich die Baustelle nur genauer betrachten, um feststellen zu können, dass auf der 1,9 Kilometer langen Strecke noch eine Menge Arbeit wartet. Das östliche Brückenbauwerk ist bei weitem noch nicht überspannt, geschweige denn aufgebaut und betoniert. Die Anschlussstelle Richtung Idar-Oberstein sieht ebenso unfertig aus. Dazwischen, naja! Noch gar nichts zu sehen ist von den Schallschutzwänden, deren Aufstellzeit sich über Monate erstrecken dürfte – siehe Waldböckelheim. Warum stehen die Dinger im mittleren Abschnitt nicht längst? Finde den Fehler? Zusammengefasst ist es daher nur schwer vorstellbar, dass im kommenden Frühjahr das symbolische Band mit großem Tamtam und Prominenz durchtrennt werden wird. Eher wird das 2022 oder noch später. Diesbezüglich legt sich der Blog mal fest. Wetten? Gespannt sein darf man schon jetzt über die Entschuldigungen. Vorab formuliert der Blog die häufigsten Erklärungen: Bestimmt ganz vorne auf der Liste ist CORONA! Das Virus ist ja gerade an allem schuld. Platz zwei sind Lieferungsverzögerungen, die mit dem Virus einhergehen. Dicht gefolgt von den Zwangs-Pausen während den harten Wintermonaten. Die gibt es zwar kaum noch, aber Schnee und Eis ziehen immer. Immer mit auf der Liste sind die unvorhergesehenen Mehrarbeiten. Die haben Methode. Die schlagen stets sooo überraschend auf und lassen sich daher auch immer gut verkaufen. Gar nicht erwähnt hingegen werden die eigenen Unzulänglichkeiten, etwa bei Planung und Ausführung. Wer geißelt sich schon gerne selbst? Warten wir es einfach mal ab. Irgendwann wird der Landesbetrieb mit dem Zeitverzug um die Ecke kommen. Dann vergleichen wir mal deren Argumente mit den Vorschlägen des Blogs.

Das Wort zum Sonntag

Ein Aufruf im aktuellen Mitteilungsblatt lässt aufhorchen! „Schloss Wartenstein mit der Erlebniswelt „Wald und Natur“ ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Einheimische. Gern möchten wir zumindest an den Wochenenden Besuchern ein Speisen- und Getränkeangebot bieten. Wir möchten den Vereinen hier die Möglichkeit geben an einem Wochenende Speisen und Getränke zu verkaufen.“ Hört, hört! Der Aufruf ist zwar legitim und auch nachvollziehbar, ist aber ehrlicher Weise der puren Verzweiflung geschuldet. Die Verbandsgemeinde hat es nämlich in all den Jahren nicht geschafft, hier oben eine Gastronomie zu etablieren. Es gab zwar immer wieder Versuche, die jedoch allesamt Fehl schlugen. Keine Frage, diesbezüglich hat man sich verzockt, aber sowas von! Der Aufruf ist daher auch als Eingeständnis zu werten, es mit einem Rast- und Versorgungsangebot nicht hinbekommen zu haben. Punkt! Jetzt sollen es also Vereine aus dem Kirner Land richten. Inwieweit die Woche für Woche bereit sind abwechselnd Verpflegungsaufgaben zu übernehmen, sei mal dahingestellt. Schließlich ist das mit einem erheblichen materiellen und vor allem personellen Aufwand verbunden, der nur dann zu vermitteln ist, wenn hinterher die Kassen klingen. Eine Garantie dafür kann es aber nicht geben. Im günstigsten Fall winkt eine Win-win-Situation für Vereine, Verbandsgemeinde und Besucher. Es kann aber auch in die Hose gehen, etwa bei schlechtem Wetter. Dennoch, ein Versuch ist die Initiative allemal wert. Besser als nix! Apropos Schloss Wartenstein. Eine eigene Homepage sucht man im Netz vergebens. Dabei wäre die sooo hilfreich, um auf sich aufmerksam zu machen, Werbung zu betreiben oder um zukünftig Vereinen mit ihrem wöchentlichen Verpflegungsangebot eine Plattform zu bieten. Darüber sollten die Verantwortlichen mal nachdenken.

Satirischer Wochenrückblick

Über Besuchsverbot Kirner Krankenhaus, Statistiken, Politiker-Schecks, Wohnmobil-Plätze, Emsix und Little Joe, SPD-Rassismus-Ansichten, Schwimmbad…

Warum dürfen die Patienten im Klinikum Idar-Oberstein Besuch empfangen und in Kirn nicht? Berechtigte Frage, oder nicht? Die müssen draußen bleiben. Dabei zählt das Krankenhaus am Rande der Stadt zu den eher kleineren Häusern, wo sich Besucherströme in Corona-Zeiten doch viel besser leiten lassen. Logisch, dass sich Besucher dabei an klare Regeln halten müssten. Alles eine Frage der Organisation und des guten Willens. Ein generelles Besuchsverbot ist längst aufgehoben. Also, worauf noch warten? Hat die Diakonie kein Ohr für die Bedürfnisse ihrer Patienten? Wer verzichtet in schweren Stunden schon gerne auf die Nähe seiner Liebsten? Mangelt es bei den Entscheidungsträgern in Bad Kreuznach etwa an Tatkraft? Von der Hand zu weisen ist diese steile These jedenfalls nicht. Mal ehrlich, was Idar-Oberstein recht ist, sollte Kirn billig sein. Von daher startet der Blog jetzt mal eine Kampagne pro Patienten-Besuch für das Kirner Krankenhaus. Wer macht mit? mehr

War das Container-Dorf wirklich alternativlos?

War die Einrichtung eines Maschinen- und Containerlagers auf dem Festplatz in Hochstädten wirklich alternativlos? Das Depot erstreckt sich über den gesamten Bolzplatz nebst Grillhütte und Zugang Hellberghalle. Spielen und Feiern ist für die Dauer der Dammertüchtigung hier nicht mehr möglich. Und das kann dauern! Stolzer Preis, den die Ortsgemeinde da entrichtem muss. Wobei, es sind ja in erster Linie Kinder, die hier in die Röhre schauen. Egal, die müssen hier ja nicht unbedingt kicken. Die können sich ja gefälligst auf dem Spielplatz gleich nebenan oder am Kindergarten austoben. KLEINER SCHERZ! Keine Frage, der Platz war sicherlich alternativlos! Oder vielleicht doch nicht? War eine Eilentscheidung mit diesen harten Einschränkungen zu Gunsten der Baufirma wirklich notwendig? Zeit für ein was wäre, wenn? Angenommen, die Ortsgemeinde hätte dem Begehren nicht entsprochen. Wäre dann die Maßnahme gekippt worden. Gewiss nicht. Die Baufirma hätte sich ein anderes Plätzchen suchen müssen. Und? Wetten, die hätten auch eines gefunden. Vielleicht nicht an so exponierter Stelle, aber gewiss anderswo. Eventuell wären die Wege länger gewesen, aber so what? Auf Jahre hin hat man sich nunmehr seines schönsten Fleckchens in Hochstädten beraubt. Ohne Notwendigkeit wohlgemerkt! Ohne Worte!   

Dhauner Dorfstraße erinnert an die Zeit der Wildgrafen!

Worin liegt der Unterschied im momentanen Straßenzustand hoch zu Dhaun im Vergleich zu den Wildgrafen im Mittelalter? Auf den ersten Blick erkennt man keinen. Holprig und kaputt war und ist der Belag früher wie heute. Die Antwort schlummert unter der Oberfläche: Während in der heutigen Zeit Versorgungsleitungen für Wohlstand und Wohlfühlatmosphäre in den Häusern sorgen, war da zu Zeiten der edlen Ritter nix dergleichen. Gähnende Leere sozusagen. Dass die Durchgangsstraße einem Flickenteppich gleicht, ist den jüngsten Verlegungsmaßnahmen für schnelles Internet geschuldet. Um Anschlüsse in jedes Haus verlegen zu können, dafür braucht es halt viele Gräben und Löcher. Alles gut! Man darf jedoch gespannt sein, inwieweit die Straße nach Abschluss aller Maßnahmen eine komplette neue Straßendecke erfährt. Die wäre bitter notwendig. Und wenn man schon mal dabei ist, dann sollten bitteschön auch neue Randsteine verlegt werden. Die sind allesamt defekt und bröckeln seit Jahren munter vor sich hin. Bekommt man das hin? Man wird sehen. Unbedingt erforderlich wäre auch eine neuer Asphaltbelag auf der gesamten Strecke bis hinauf zum Karlshof. „Loch an Loch und hält doch“ – so lässt sich der Abschnitt am treffensten beschreiben. Zugegeben, ziemlich viele einzelne Baustellen auf der einen großen Baustelle. Aber wenn man schon einmal dabei ist die Teermaschinen anrollen zu lassen, dann sollten bitteschön doch auch Synergieeffekte genutzt werden. Macht Sinn und so sagt es einem der gesunde Menschenverstand. Spart zudem Kohle! Leider wird in Amtsstuben komplizierter gedacht. Und so wird von alledem nichts geschehen und es wird wohl wieder einmal nur grob ausgebessert. Der Blog lässt sich aber gerne eines Besseren belehren.   

Wir sind Wappensaal!

Wir sind Wappensaal! Wir stürmen den Biergarten! Zünftige Live Musik bei typischen Schmankerln und einem kühlen Glas Bier. Bei dieser Kombination kann man es sich nur gutgehen lassen. Und das taten viele zu Füßen des Schlosses an Fronleichnam. Es herrschte ein reges Kommen und Gehen. Wanderer, Radfahrer, Touristen – sie alle gaben sich buchstäblich die Klinke in die Hand. Wer sich im Vorfeld keinen Platz reserviert hatte, brauchte viel Glück oder Geduld. Die „Hunsrücker Spitzbuwe“ unterhielten die Gäste mit Hits für jedermann. Was will Gast mehr? Weiter so! Inhaber Marco Fritz und sein Team hatten alle Hände voll zu tun, um die hungrigen und durstigen Gäste zufriedenzustellen. Keine Frage, der Wappensaal kommt an. Weiter so! Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und selbst die Corona-Regeln lassen sich auf der großen Terrasse ohne Probleme einhalten. Genug lobgehudelt! Wie soll man aber auch Negatives schreiben über einen, der einem im Gegenzug gratis Essen und Trinken anreicht? „Wer’s glaubt, wird selig!“

Die Erfolgsgeschichte wird fortgesetzt! Kultgaststätte „Zum Ottsch“ ist verkauft! Neuer Pächter steht in den Startlöchern!

Wer erinnert sich nicht gerne an diese Bilder: Die Menschen strömen in Scharen in die Stadt, die Stimmung bewegt sich zwischen Bühne und Bierständen bisweilen am Siedepunkt, ein DJ in Höchstform, das kühle Blonde fließt in Strömen und zu guter Letzt sind die Essensstände dicht belagert – das letzte Brückenfest unter der Regie von Otto Ries „Ottsch“ war der Hammer. Danach schwenkte der für immer den Zapfhahn in die Höhe. Schluss, aus, vorbei – das war’s. Lang, lang ist es her. Seither stehen Kneipe und Wohnung darüber leer. Die Markisen hängen auf halb acht und auch ansonsten wirken Gebäude sowie Fassade zusehends heruntergekommen. NOCH! Denn die Brauerei hat das Gebäude jetzt an Hasan Sarman verkauft. Der Eigentümer von „Pumpe“ und „Santorini“ versteht sich auf sanieren und vermieten. „Die Unterschrift unter dem Vertrag ist noch druckfrisch und schon laufen seine Planungen auf Hochtouren. Er will umfangreich erneuern. Die Toiletten werden vom Keller hinauf ins Erdgeschoss verlegt. Das wird ebenso auf den neusten Stand gebracht wie die gesamte Wohnung darüber. Keine Frage, das Gebäude verspricht ein hinterher Schmuckstück zu werden.

Und was das Beste ist, der neue Wirt steht auch schon in den Startlöchern. Sein Name soll (noch) geheim bleiben. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis frischer Schwung in die einstige Kultstätte einkehrt. Wie und mit welchem Konzept, wird sich zeigen. Jetzt gilt es erst einmal, eine generelle Bestandsaufnahme zu erheben. Fakt ist, es gibt einiges zu tun und fakt ist, die Kneipen-Geschichte soll fortgesetzt werden. Gute Nachrichten also! Vielleicht wächst ja auch ein neuer Kultwirt heran, sozusagen ein neuer Typus „Ottsch“? Und vielleicht erfährt auch das Brückenfest seine Fortsetzung. Wer weiß! Drücken wir mal ganz fest die Daumen, dass die linke Seite des Hahnenbachs wieder mehr Belebung erfährt. Eine reine Kneipe eines Schlages „Ottsch“ oder viel früher „Old Train“ braucht es unbedingt wieder im Kirner Stadtgebiet. mehr

Wenn Little-Joe mit Emsix Eis schlecken geht!

Comic Michael Müller!

MdB Joe Weingarten (SPD) ist ein omnipräsenter Tausendsassa. Der Kerle setzt nahezu jeden Tag einen Post ab. „Heute hier, morgen dort. Bin kaum da, muss ich fort“ – die Hymne von Hannes Wader scheint ihm regelrecht auf den Leib geschrieben zu sein. Seit Weingarten am Start ist, hagelt es Pressemeldungen im minutentakt und auch medial hat er die CDU-Damenriege abgelöst. Dem Mann hatte der Blog einst „Eier“ bescheinigt, wo andere aus seiner Partei lediglich Rosinen haben. Warum? Der ist irgendwie so erfrischend anders. Politiker seines Kalibers sind selten geworden, gerade in einer noch immer taumelnden SPD. Er zeigt klare Kante, an ihm kann man sich reiben – ein echter Typ eben, der durchaus auch als Kuschel- oder Erklär-Bär der SPD durchgehen könnte. Gerade auf seinen Selfies kommt der immer so knuffig rüber. Doch aufgepasst! Weniger ist oft mehr. Nicht jede Angelegenheit muss sogleich kommentiert und obendrauf eine Pressemitteilung herausposaunt werden. Schadet mehr, als das es nützt. Sei`s drum! mehr

Was ist mit dem Bürgertreff?

Jetzt ist es raus! Hellbergkirmes und Altenkaffee fallen also aus. Danke Corona! Und was ist mit dem so heißgeliebten Bürgertreff? Ist diesbezüglich auch schon eine Entscheidung gefallen? Kommuniziert wurde jedenfalls nichts. Wenigstens diese Veranstaltung könnte man doch stattfinden lassen. Oder nicht? Im letzten Jahr sind knapp 80 Bürger der Einladung gefolgt. Diese Hausnummer wäre auch für 2020 zu erwarten. Plus, Minus ein paar Zerquetschte vielleicht. Unter diesem Aspekt ließe sich das Hygienekonzept für Veranstaltungen dieser Art doch prima umsetzen. Ob die Ortsgemeinde ebenso denkt? Grübelt die vielleicht noch? Lassen wir uns überraschen. Irgendwann werden die Oberen ja mal Milch geben. Schade, wenn auch die suppenunterstützte Informationsquelle wegbrechen würde.

Adieu Hellbergkirmes

Die Würfel sind gefallen. Die Hellbergkirmes oder wie es der Öffentliche Anzeiger so aufwertend formuliert „Vorkerb der Kirner Kerb“,  am ersten August-Wochenende, ist abgesagt. Wahrscheinlich ist nicht die Gästeschar, die sich ja durchweg im 100er-Bereich bewegt das Problem, vielmehr der organisatorische Aufwand. Wer bitteschön soll auch die Hygieneregeln überwachen, geschweige denn umsetzen. Die Helferschar ist eh ausgereizt. Hinzu käme eine Buchführung wann, wer, wo und wie lange den Bierbrunnen belagert oder vor der Bühne Platz nimmt. Abgesehen davon dürfte sich die Abstandsregel als Stimmungskiller erweisen. Nein, eine Kerb unter den Bedingungen ist weder zielführend, noch spaßbringend. Dann lieber die Chose ausfallen lassen. Mal ehrlich, ganz so hart dürfte der Ausfall die Bürger nicht treffen. Die Akzeptanz in der 1800-Einwohner-Gemeinde ist ohnehin seit Jahren eher gering – zumindest in der Breite. Aus welchen Gründen auch immer, verzichten viele auf einen Einkehrschwung auf den Festplatz am Bürgerhaus Haus „Horbach“. Woher rührt das gewachsene Desinteresse an einem Dorffest, das alle Ortsteile doch vereinen und zum gemeinschaftlichen feiern animieren soll? Schwere Frage, nächste Frage! Der Blog hätte da einige Antworten, jedoch möge jeder seine eigene geben.    

So ein Pferdemist!

So ein Mist!!! Pferdemist wohlgemerkt! Da hat man doch tatsächlich zwei Eimer Pferdemist im Eingangsbereich des Dhauner Schlosses gefunden. Pfui! Der Verlierer, so steht es im Mitteilungsblatt schwarz auf weiß geschrieben, kann sich beim Ortsbürgermeister melden. Da solche Meldungen, schon gar nicht so alberne, niemals nicht zum Verursacher führen werden, hat der Blog mal eigenverantwortlich recherchiert. Und tatsächlich, der wurde auf einer Weide zwischen Dhaun und Hochstetten fündig. Unter dringendem Tatverdacht steht ein prächtiger Wallach. Auf entsprechende Nachfrage nickte der verschämt mit dem Kopf und wieherte lautstark dabei. Sein auffälliges Verhalten muss als Geständnis gewertet werden. Ross kann aber partout keine Hinweise auf den Reiter geben. Wie soll der Gaul das auch machen? Selbst Pferdeflüsterer dürften bei den weiteren Ermittlungen nicht weiterhelfen können. Und so endet die Recherche zunächst in einer Sackgasse. Geduld ist gefragt. Falls sich niemand meldet, dann wäre das für die Ortsgemeinde auch nicht weiter tragisch. Im Gegenteil! Dann darf die nämlich Besitzansprüche anmelden. Was wäre das für ein Glücksfall! Zwei Eimer Pferdemist als Dünger für die Grünanlagen und dann noch umsonst, besser kann es nicht laufen. Die Woche scheint gut anzufangen. Weiter so!

Satirischer Wochenrückblick 7. Juni

Über Rutschhang, Spanien-Urlauber, Schloss-Pavillon, Großbaustelle B 41, Umleitungsstrecke…

Es rutsche der Hang weiter und weiter, und weiter, und weiter…! Seit Jahren steckt die Hangsicherungs-Maßnahme im Gutachterstadium fest. Was wurden hier schön Löcher  gebohrt, um dem „Wanderhang“ auf die Schliche zu kommen. „Loch an Loch und hält doch“ – so oder so ähnlich gestaltet sich das Bild. Das Gelände dürfte mittlerweile so löchrig sein wie der berühmte Schweizer Käse. Nur mit ständigen Bohrungen ist es ja nicht getan. Mal machen, mal das Grundübel an der Wurzel packen, dann klappt es auch mit der Beseitigung der Ursache. Aber eher friert der Rhein im Hochsommer zu, bevor in den Amtsstuben von Schneckentempo auf Turbo hochgeschaltet wird. Staatsdiener und Geschwindigkeit ist ein Widerspruch in sich. Leider! Genauso wie Service und Kunde oder gut und günstig – passen auch nicht zusammen! Und so wird dann jetzt wieder gebohrt anstatt endlich die Bagger anrollen zu lassen. Die langjährige Verschleppung lässt einen nur noch fassungslos zurück. Ebenso die von Landrätin Bettina Dickes einst ausgerufene Dringlichkeit. Realsatire vom Feinsten. Da kann der Blog sich noch so anstrengen, das Niveau bleibt unerreicht. mehr

Abstandregelung für Schwimmbäder gelockert!

Gibt es jetzt das von vielen ersehnte grüne Licht für das Kirner Jahnbad? Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz kritisierte die Abstandsregel von drei Metern. Ihrem Wunsch nach Änderungsbedarf trug die Landesregierung jetzt Rechnung. Sowohl für Frei- als auch für Hallenbäder schreibt das Hygienekonzept jetzt einen Abstand von 1,50 Meter im Becken vor. Ist das der ersehnte Durchbruch auch für das Kirner Schwimmbad? Wobei, Durchbruch ist vielleicht nicht das richtige Wort. Denn alle anderen strengen Vorgaben, die einen geregelten Betrieb kaum zulassen, bleiben ja unangetastet. Von ausgelassenem Planschen und Badevergnügen spricht eh keiner mehr. Die Kirner halten sich ja klugerweise ein Hintertürchen offen. mehr

Nachgehakt: Unendliche Geschichte Verbrauchermarkt!

Geheimakte Discounter! Sehr, sehr, ruhig ist es geworden um das Thema Discounter oder Verbrauchermarkt im Industriegebiet. Kommt er oder kommt er nicht? Man hört so gar nichts mehr. Selbst die Gerüchteküche ist dermaßen kalt. Letztmalig hatte Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell das Thema beim Bürgertreff 2019 erwähnt. Lang, lang ist das her, exakt ein Jahr. Kurz und knapp bestätigte er seinerzeit erste Kontakte mit in Frage kommenden Marken, ohne jedoch ins Detail gehen zu wollen. Der Deckel der „Geheim-Akte“ öffnete sich sozusagen nur ganz kurz einen Spalt, um dann sofort wieder zugeklappt zu werden. Und fest verschlossen schlummert die wohl noch immer vor sich hin. Zumindest nach außen. Gibt es intern Überlegungen und weitere Gespräche in die Richtung? Wie weit sind eventuelle Verhandlungen fortgeschritten? Ist vielleicht sogar schon etwas spruchreif? Spekuliert wird indes nicht mehr über den Standort. Ein Gelände wurde gesondert ausgewiesen. Nicht, wie vom Blog vermutet, das Filet-Stück direkt neben dem Autohaus, sondern eine nicht ganz so lukrative Fläche auf der entgegengesetzten Straßenseite Richtung Kirn. An dieser Stelle wiederholt der Blog gerne seinen persönlichen Wunsch nach einem Norma-Markt. Die Kette ist so eifrig mit Werbeanzeigen in der Kirner-Land-Seite im Öffentlichen unterwegs, und dies, obwohl im Umkreis gar keine Filiale ansässig ist. Hartnäckigkeit muss schließlich belohnt werden. Daher wäre eine Ansiedlung nur erlösend und irgendwie auch folgerichtig.

Kirner Land braucht gescheite Internetplattform!

Kirn, der Alltag und die Epidemie: Eine Kleinstadt in den Zeiten von Corona! So überschreibt der SWR seine wöchentliche Serie. Jeden Donnerstag eine neue Episode über Stadt und Leute zur besten Sendezeit. Kleine Einspieler, die mitunter auch andeuten, wie schön unser Landstrich ist. Viele Rheinland-Pfälzer, aber auch Menschen aus ganz Deutschland, dürften die Kirner mittlerweile ins Herz geschlossen haben. Und Sympathie weckt Neugier. Wo liegt Kirn überhaupt? Was gibt es hier zu entdecken? Kurzum, was ist an der Nahe so alles gebacken? Fahr ich da vielleicht mal hin? Fragen wir doch das Internet? Eben mal schnell Kirn in der Suchmaske eingeben und  dann bissel auf den passenden Seiten stöbern! Wer so vorgeht, wird schnell enttäuscht! Leider! Sowohl Stadt, als auch Kirner-Land glänzen nicht gerade mit anspruchsvollen Auftritten. Im Gegenteil! Vor allem die noch immer „Kirn-Land-Seite“ präsentiert medial gesehen eine Visitenkarte aus der frühen Bronzezeit. Dafür sollte man sich in die Ecke stellen und schämen. Hartes Urteil zwar, aber mehr als gerechtfertigt. Und wer es nicht glauben möge, dem sei zum Selbstversuch geraten. Einfach mal Kirn in die Suchmaske eingeben und stöbern. mehr

Die 60er-Jahre werden im Wappensaal lebendig!

Am 28. Juni leben Die 60er-Jahre im Wappensaal wieder auf. im großen Saal werden die Fans der Rock‘n‘Roll- und Blues-Musik voll auf ihre Kosten kommen. Zuständig dafür sind die „Sixties“. Die beiden Jungs transportieren stets„ das Gefühl der 60er Jahre und nehmen Ihr Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise. Mehr geht nicht, um mal wieder richtig feiern und abtanzen zu können. Die musikalische Qualität, Outfit und Performance aus den 60er Jahren sowie der Umgang mit dem Publikum, sind die wesentlichen Elemente ihrer Bühnenshow. Mit Gitarre und Gesang setzen das Duo in authentischer Kleidung die Songs von Eric Clapton ebenso in Szene wie von The Rattles, Dave Dee, The Rolling Stones, Jimmy Hendrix, den Beatles oder dem Rock’n’Roll-King Elvis Presley und den Hard-Rock-Band’s Steppenwolf, Free und Deep Purple. Also, worauf noch warten? Der Vorverkauf läuft und die Tickets (7 Euro) sind begrenzt. Ab 18 Uhr ist Einlass. Mehr unter www.wappensaal-dhaun.de!

Besucher-Pavillon wohl vom Tisch!!!

Na also, geht doch! Dem Vernehmen nach hat der Zweckverband Schloss Dhaun den Besucher-Pavillon verworfen oder anders ausgedrückt in aller Stille begraben. Man will die Initiative nicht mehr weiter verfolgen, heißt es. Gut so! Denn mit vollem Karacho ein unausgegorenes Projekt gegen die Wand fahren braucht wirklich niemand – nicht für stolze 144 000 Euro. Jubel, die Vernunft hat gesiegt. Warum nun doch die Kehrtwende, nachdem der Öffentliche Anzeiger in einer kleinen Meldung noch vor der entscheidenden Sitzung schon so etwa wie Vollzug mit allen Einzelheiten gemeldet hatte – geschenkt! Seltsam, es sind immer die kleinen Meldungen die für eine besondere Tragweite stehen. Lag es etwa am prompten Veto des Blogs und dem damit einhergehenden Aufschrei in der Öffentlichkeit? Es scheint schwer vorstellbar, dass die Verantwortlichen Gremium dem Ratschlag eines aus ihrer Sicht „Mäcklers“ Folge leisten. Scheinbar hat man nur objektiv analysiert und die richtigen Schlüsse aus der Faktenlage gezogen. Sind ja alles kluge Köpfe, gell? mehr

Buenos días. Willkommen ihr Urlauber aus Spanien!

Spanische Gäste haben das Kirner Land ins Visier genommen. Die ganze Region ist begeistert!!! Bild Michael Müller

„Erbarmen – zu spät, die Spanier kommen“! Da haben doch die Südländer tatsächlich unsere Region als Touristenziel entdeckt. Den Deutschen ist der Strand am „Ballermann“ heilig und den Spaniern im Gegenzug die Schülerkiesel und das Kirner Land? Warum nicht? Selbst die Titelzeile im Öffentlichen Anzeiger zielt genau in diese Richtung: „Selbst Spanier buchen Urlaub im Kirner Land“. Olé!!! Unsere Region eine spanische Enklave? Schaut ganz danach aus. Man kann die Vorfreude förmlich spüren. Die in dieser Form nicht für möglich gehaltene Botschaft aus den Büros der Verbandsgemeinde hat ihre Signalwirkung jedenfalls nicht verfehlt. Die Volkshochschule kann sich kaum noch retten vor Anmeldungen. „Alle Spanisch-Kurse sind ausgebucht“, informiert Lena Lorenz. In der ersten Reihe sitzen die Bürgermeister, dahinter folgen einige Verwaltungsangehörige sowie Fremdenführer und Taxifahrer. Frank Ensminger haftet bereits nach der ersten Stunde ein neidvoller Streber-Status an. Der von Haus aus südländische Typ der Marke DONJUAN versteht sich wie kein anderer auf das typische spanische Lispeln. mehr

Besucher-Pavillon hoch zu Dhaun

Nun also doch. Der Schlossgarten wird mit einem Besucherpavillon „aufgewertet“. Beschlossen und heute in der Zeitung verkündet. Beurteilen wir es mal wohlwollend: Der Schloss-Pavillon ist ein Projekt gemäß dem Motto „gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht“! Wer bitteschön soll den gewinnbringend betreiben? Mögliche Pächter stehen hier und anderswo nicht gerade Schlange. Zuschüsse für die Anschaffung hin oder her, der Zweckverband plant naiv ins Blaue hinein und hat diesbezüglich kein Konzept – zumindest kein schlüssiges. Warum in Gottes Namen will man den bezuschussten Kasten unbedingt platzieren? Hat man widererwartend einen Betreiber in der Hinterhand? Noch dazu einer, der ausbildet? Wohl kaum! Bei dem Anforderungsprofil wird sich auch keiner finden. Wer sucht schon Harakiri! mehr

Straße und Rutschhang, zwei Paar Schuhe?

Realer Irrsinn: Da hat man die Öffentlichkeit jahrelang im Glauben gelassen Rutschhang und Landesstraße darunter müsste man als kausale Knacknuss betrachten und dann diese Aussage: „Die Sanierung der welligen Straße, auf der Tempo 30 gilt, hat nicht mit der anstehenden Sanierung des Rutschhangs im alten Steinbruch zu tun“. Hähh, wie jetzt!!! Hat man uns Autofahrer nicht jahrelang hingehalten und in dem Glauben gelassen, dass es nur eine gemeinsame Lösung geben könnte. Warum in Gottes Namen lässt man uns die ganze Zeit auf einer gefährlichen Buckelpiste fahren, wenn man die längst hätte entschärfen können? Finde den Fehler? Wenn es mal wieder eines Beleges bedurfte, dass die öffentliche Hand es nicht auf die Reihe bekommt, da ist er – direkt vor unserer Haustür. Die Straße wird jetzt also völlig neu angelegt und der Rutschhang ist außen vor. Das sind die Fakten!

Dabei wurde der vor nicht allzulanger Zeit als Hochrisiko-Hang eingestuft. Klang zwischenzeitlich sogar mal so, als ob der ganze Berg von jetzt auf gleich zu Tal stürzen könnte. Eine stets latente Apokalypse sozusagen. Das soll alles mal noch einer verstehen. Schilda lässt grüßen! Schwamm drüber, freuen wir uns lieber über die neue Straßendecke. Nur mal so ein kleines Gedankenspiel: Die Straße ist fertig saniert und dann geschieht das Unfassbare. Der noch immer nicht befestigte Hang kommt nach einer Starkregenphase ins Rutschen und begräbt die nigelnagelneue Fahrbahn unter Geröllmassen. Zugegeben, alles nur blanke Theorie, aber man hat ja auch schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen. Apropos Straße, sollte die nicht im Falle eines Falles parallel zur Bahn geführt werden? Da war doch mal was. Hatte die Basalt-AG nicht den Wunsch einer Verlegung unter finanzieller Beteiligung geäußert? War dann wohl nicht so, oder? Vielleicht hatte man aber auch nur keine Lust mehr zu warten und das Projekt zwischenzeitlich begraben. Wer weiß?   mehr 

„Doppelt gemoppelt hält besser“ oder „Aller guten Dinge sind drei“!!!

Zeit für Redewendungen! Dafür lohnt sich ein Blick auf die Nachbargemeinde Simmertal. Dort hat Pfarrerin Liesel-Zumbro Neuberger kürzlich ihre Arbeit aufgenommen. Die Pfarrgemeinde darf sich glücklich schätzen eine erfahrene Pfarrerin an ihrer Seite zu wissen. Eine, die schon unter dem Dach der Kirchengemeinde St. Johannisberg mehrfach bewiesen hat, dass sie bodenständig und demütig ihren Beruf lebt. Und auch der Öffentliche Anzeiger berichtet gerne über den Einzug ins frisch renovierte Pfarrhaus: „Im Pfarrhaus brennt jetzt wieder Licht“ titelte der in seiner Ausgabe am vergangenen Donnertag. Scheinbar kann die Zeitung gar nicht mehr von dem Thema lassen. Gleiches Bild und gleiche Botschaft auch in der Ausgabe am heutigen Montag. Doppelt gemoppelt hält ja bekanntlich besser. Wenn das mal kein guter Start ist für die neue Seelsorgerin. Quasi doppelter Einzug und zweifache Leserinformation – passt. Im Unterschied heißt es jetzt in der Überschrift: „Corona erschwert Gemeindearbeit“. Jetzt ist aber gut mit der Vorstellung. Wobei, „aller guten Dinge sind drei“. Nein, dann doch lieber nicht. Es wäre peinlich, wenn Mitte der Woche die vorgelegte Pressemitteilung vom Kirchenkreis erneut aufschlagen würde. Wenn dann doch, Titelzeile gefällig? Wie wäre es mit: „Im Pfarrhaus ist wieder Leben eingekehrt“. Oder wie wäre diese: „Pfarrerin ist in Simmertal angekommen“.      

Riesen-Schaukel

„Was können wir Neues für unser Dorf schaffen?” Ein Beispiel wäre eine Schaukel an einem schönen Aussichtspunkt. Eine ganz besondere Schaukel. Eine in XXL-Format. Anderswo stehen die Dinger längst, um Wanderwegen einen ganz besonderen Kick zu verleihen. Eine Panoramaschaukel, die ihresgleichen sucht – passt. Schöne Flecken gibt es rund um Hochstetten-Dhaun zu Genüge. Leider werden die mehr und mehr vernachlässigt. Beispiel Geologischer Lehrpfad. Der fristet mehr und mehr ein kümmerliches Dasein. Ungepflegt und marode wirkt der an verschiedenen Stellen. Ein Blick zur Ersten Linde reicht schon, um sich bestätigt zu fühlen. Der hat aber auch insgesamt eine Aufwertung bitter nötig. In Heimweiler steht eine Schaukel, ebenso in Monzingen. Warum nicht so ein Ding an der Zweiten Linde aufstellen oder alternativ entlang der Vitaltour Wildgrafenweg. Möglichkeiten gäbe es zu Genüge.

Das Wort zum Pfingstmontag

„Schönheit ist relativ.“ Der Ausspruch gilt für Menschen, aber auch für Ortschaften. Die meisten Beurteiler sind dann aber doch in der ständigen Versuchung, sich unter dieser Prämisse selbst zu betrügen. Macht das Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell, wenn er beim Deichbau-Ortstermin, Hochstetten-Dhaun als „schöne“ Ortschaft beschreibt? Sein Statement hat er zumindest in Teilen exklusiv. Der Ort hat zwar einiges an Wohnkomfort zu bieten, aber schön, nein schön ist der nicht. Jedenfalls nicht im klassischen Sinn. Zumindest nicht auf den ersten Blick. Dann schon eher auf den Zweiten. In gewisser Weise blühend, zweckmäßig oder bedeutend – ja das trifft es dann schon eher. Abgesehen von der schönen Landschaft versprüht Hochstetten nur wenig Charme. Kein Ortskern, keine schmucken Winkel und Ecken und auch sonst keine optischen Leckerbissen gibt es hier zu entdecken. Und auch das neue Straßengeflecht drumherum wird gewiss nicht zu einer optischen Verbesserung des Hauptortes beitragen. Im Gegenteil: Die Dimensionen erschrecken nur. Keine Frage, beurteilt man die einzelnen Ortsteile getrennt, sind die in sich durchaus schön. Dennoch, Hochstetten-Dhaun als Gesamtpaket ist auch Heimat. Und Heimat ist irgendwie immer schön. Für Döbell und für jeden anderen auch. Somit hat er also recht, der Herr Bürgermeister. Der Blog stimmt daher mit ein: „ Hochstetten-Dhaun ist eine schöne Ortsgemeinde.“  

Satirischer Wochenrückblick 30. Mai

Über Polder-Bau zu Hochstetten, Sinnfrage Schwimmbad, Verkauf „Ottsch“, Schloss Dhaun, Flop Autokino…

Sinnfrage Schwimmbad? Corona und Badespaß wollen so gar nicht zusammenpassen. Zeichnet man eine einfache Pro und Contra-Tabelle auf ein Blatt Papier, überwiegen die Argumente gegen eine Öffnung. Daher hat man die Angelegenheit zunächst vertagt. Die Fülle von Hygieneauflagen ist einfach zu gewaltig. Wenn sich die Betreiber wirklich für eine Saison unter diesen Bedingungen entscheiden sollten, dann wäre das mehr eine Herzens-Entscheidung als eine von Vernunft gesteuerte. Die wäre als eine Art Zugeständnis an die schon arg geschundenen Corona-Seelen zu bewerten. Fakt ist, spontane Sprünge und ausgelassenes Badevergnügen sieht das Hygienekonzept des Landes jedenfalls (noch) nicht vor. Was erschreckt, ist die kommunizierte Vorlaufzeit. Mal ehrlich, sind vier Wochen nicht arg lang für notwendige Vorbereitungen im Kirner Jahnbad? Andere Bäder bekommen das mitunter viel schneller auf die Reihe oder haben sogar schon auf. Was für trübe Aussichten. Wahr ist, der Badestart beginnt – wenn überhaupt – erst Ende Juni. Wahr ist aber auch, Anfang September ist Schluss. In der Summe wären das acht bis zehn Wochen „Vergnügen“ im kühlen Nass. Lohnt das wirklich? Das zu erwartende tägliche Mehr an Minus in der Kasse durch Corona würde auf alle Fälle schwindelerregend ausfallen. Um das beurteilen zu können, braucht es keinen Finanzexperten. mehr

Missachtung von Corona-Regeln auf der Schülerkiesel?

Eine Szenerie, die so nicht sein sollte: Gestern, Donnerstag, am späten Nachmittag auf der Schülerkiesel. Die Sonne lacht, Temperaturen um die 20 Grad. Es ist mächtig viel Betrieb am Nahestrand. Ganze Horden von Müttern mit ihren Kindern liegen in zumeist größeren Gruppen beisammen auf der Liegewiese. Jugendliche tun es ihnen nach. Kinder tummeln sich im Wasser oder haben Spaß unter der Fontäne des Springbrunnens. Insgesamt mögen sich einhundert Menschen dicht an dicht versammelt haben – eher mehr. Es herrscht Sommer-Feeling. Doch irgendwas stimmt nicht an dem Idyll. Richtig, das Corona-Virus hat uns allen doch Abstandsregeln auferlegt. Von denen ist auf der Schülerkiesel nichts zu sehen. Es herrscht gelebte Nähe. Mehr noch: Mundschutz – Fehlanzeige. mehr

Kirner Schwimmbad wird wohl nicht geöffnet werden!

Die Würfel sind offenbar gefallen. Zumindest vorerst! Wenngleich die Presseerklärung aus dem Kreishaus recht schwammig verfasst ist und noch Hintertürchenoffen lässt, schaut es ganz danach aus, dass das Kirner Schwimmbad in diesem Jahr geschlossen bleibt. Wie bereits vermutet, sind die Forderungen des Landes-Hygienekonzept in dieser Form nicht darstellbar. Zumindest nicht so, dass Badevergnügen ohne Frustration garantiert ist. Wie wird sich die Verbandsgemeinde Kirner Land final entscheiden? Landrätin Bettina Dickes spricht sich zwischen den Zeilen gegen eine Öffnung der Schwimmbäder in ihrem Landkreis aus. Eine reine Empfehlung, denn die Entscheidung obliegt letztlich den Trägern der einzelnen Bäder. mehr

Jetzt geht es auch musikalisch so richtig los im Wappensaal!

Machen wir mal Werbung für die Biergarten-Terrasse des Wappensaals. Die startete bei der Premiere am vergangenen Wochenende gleich mal so richtig durch. Und wie! Und als ob schönes Ambiente, kühle Getränke und leckere Gerichte nicht schon attraktiv genug für eine Stippvisite gewesen wäre, setzt Eigentümer Marco Fritz am Pfingstwochenende musikalisch noch einen drauf. Live-Musik an beiden Feiertagen, was will man mehr!

Kostenexplosion beim „Polderbau zu Hochstetten-Dhaun!“

„Was lange währt“ – Die Titelzeile ist die pure Verharmlosung der Geschehnisse rund um den Polderbau in der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun. Anstatt sich für Planungsfehler- sowie Verzögerungen und Kalkulationsversagen in die Ecke zu stellen und sich dauerhaft zu schämen, inszenieren sich Entscheider aus Politik und Verwaltungen auch noch öffentlichkeitswirksam auf der Baustelle. Bunte Bildchen voller Harmonie, als ob es die bisher noch nie dagewesene Kostenexplosion nicht gäbe, verweisen die auf unabsehbare Vorzeichen im Zusammenhang mit dem Deichbau. Wie immer halt! Wörtlich heißt es von Umweltministerin Ulrike Höfken dazu: „Es ist erst bei der detaillierten Ausschreibung für die schon 2015 planfestgestellte Maßnahmen klar geworden, dass die bis dahin kalkulierten Kosten von 2,9 auf jetzt 9,9 Millionen Euro klettern würden!“ Den Satz, ausgesprochen von einer Ministerin, muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Geht’s noch! Das Versagen kostet den Steuerzahler rund acht Millionen Euro. Geld, welches man woanders hätte effektiver einsetzen können. In den Amtsstuben juckt das leider niemand. Druck, Konsequenzen – Fehlanzeige! Ist halt so! Und nur wegen Corona habe man auf den traditionellen Spatenstich verzichtet. Alleine für die Absicht eines offiziellen Startschusses, womöglich mit Reden, Bier und Häppchen, gehören die Verantwortlichen schon geteert und gefedert. Nix auf die Reihe bekommen und sich dann auch noch feiern lassen für den Beginn einer Maßnahme, die schon längst hätte fertiggestellt sein müssen. Nein, die öffentliche Hand kann es einfach nicht – weder gescheit planen, noch gescheit bauen. Dabei sitzen in den Amtsstuben überaus gut bezahlte Ingenieure. Finde den Fehler? Der Deichbau zu Hochstetten-Dhaun ist ein Paradebeispiel für politisches Versagen. Ein Fall für den Bund der Steuerzahler? Maybe! Ein Einzelfall? Weit gefehlt! Erinnern wir uns an die Sanierung der Polizeiinspektion Idar-Oberstein. Kostenexplosion auf das fünffache! Aber auch hier ließ man sich hofieren bei Beendigung der Baustelle. Skrupel kennen die Verantwortlichen nicht und auch die Scharmgrenze ist ganz weit unten angesiedelt. Die Politiker-DNA sieht Selbstkritik einfach nicht vor. Und so schauen wir in das Jahr 2023, wenn der Abschluss mit einem etwas größeren Fest gefeiert werden soll. Vielleicht kann man das ja zusammenlegen mit dem Ende der Baustelle Ortsumfahrung. Auch da hinkt man dem Zeitplan mittlerweile hinterher. Nicht wegen starken Wintern oder Corona. Nein, weil der LBM mit Plänen einfach nicht beikommt. Man muss nur mal die Bauarbeiter fragen. Darauf angesprochen winken die nur noch ab und schütteln mit dem Kopf.

Schwimmbad öffnen?

Sommerferien, Freibad! Bald ist es soweit! Am 27. Mai dürfen die Schwimmbäder in Rheinland-Pfalz wieder öffnen. Heute hat die Landesregierung ihr Hygienekonzept herausposaunt. Viel zu spät! Und nicht nur das: Wie bereits erwartet, ist die fünfseitige Depesche mit äußerst strengen Auflagen und Regeln äußerst penibel und umfangreich – so in der Praxis kaum umsetzbar. Eine Öffnung unter diesen Bedingungen erscheint wenig sinnvoll. Oder doch? Die Verantwortlichen unter dem Dach der VG-Werke haben jetzt zumindest eine Handlungsanordnung schwarz auf weiß auf dem Tisch liegen. Nun gilt es diese grob auszuwerten und eins zu eins auf das Jahnbad zu übertragen. Mit allen Konsequenzen versteht sich. Sollte man sich zu einer Öffnung durchringen, dann wird es gewiss noch Wochen dauern, bis Hygienekonzept, Personalschulung und Umbauten umgesetzt sind. Wasserratten, ihr müsst jetzt tapfer sein. Vor Mitte, eher Ende Juni, wird es nix werden mit dem Sprung ins kühle Nass. Wenn der angesichts der Fülle von Auflagen überhaupt freigegeben wird. Werden wir mal konkret. mehr

Griechische Landschildkröte Paul ist wieder zu Hause!

Ende gut alles gut! Der Aufruf führte zum Erfolg – wenn auch verspätet! Der rechtmäßige Schildkröten-Besitzer hat sich gemeldet. PAUL ist gemeinsam mit seinem Bruder PETER vor mehr als einem Jahr aus einem Gehege am Ortsrand von Griebelschied ausgebüchst und seither spurlos verschwunden. Der Besitzer hatte die Hoffnung längst aufgegeben eines seiner Tiere wiederzufinden, und dies, obwohl er bei Spaziergängen in der Gemarkung stets die Augen nach ihnen offenhielt. Dass PAUL nach so langer Zeit über Umwege dann doch noch den Weg nach Hause gefunden hat, bezeichnet er als reinen Glücksfall. Wird PETER es auch schaffen? Irrt der noch in Wald und Flur umher? Die Hoffnung beide wieder vereint zu sehen ist bach diesem Wiedersehen gar nicht mehr so abwegig. Schließlich wurde Paul nur zwei Kilometer entfernt von seinem damaligen Gehege aufgefunden. Nur der Form halber: Die Wiedererkennungsmerkmale sind eindeutig und auch die Besitzansprüche belegbar. Ende gut, alles gut! mehr

Best of Behördendeutsch! Die Kohl-Statements verständlich erklärt!

Super-Oli fliegt nach Ingelheim davon…

Behördendeutsch, Beamtendeutsch oder auch Amtssprache nennen wir eine Sprache, die wir von deutschen Amtsstuben gewöhnt sind und die sich durch eine gewisse Sperrigkeit auszeichnet. Die wird auch immer wieder gerne gewählt, um in der Außendarstellung unbequeme Wahrheiten zu kaschieren. Beispiel gefällig: „Grund seines Wechsel sei nicht die im Oktober verlorene Wahl“, sagt Kohl. Kann man glauben, muss man aber nicht. Das Kirner wird diese Aussage schon richtig zu bewerten wissen. Ebenso der Satz „das Verhältnis zu Bürgermeister Thoma Jung sei gut und entspannt“. Angesichts der Wahl-Ereignisse oder anders formuliert der Kohl-Klatsche ist auch diese Aussage wenig glaubhaft. Diesen Makel kann keiner so einfach abschütteln, schon gar nicht, wenn man als Favorit dermaßen Prügel bezogen hat. Ein Verwaltungsexperte verliert gegen einen „Nobody“ und soll jetzt auch noch brav unter diesem dienen? Nein, dass wäre auf Dauer niemals gutgegangen, zumal seine Führungsaufgabe durch die Fusion in einer gleichberechtigten Doppelspitze endete. Der einzige wahre Satz, wenn auch freundlich formuliert, ist dann doch der: „Er habe sich in der Verwaltungsstruktur nicht so wiedergefunden, wie erhofft.“ Nett geschrieben, aber auch diesbezüglich weit an den Tatsachen vorbei. Kohl ist gefrustet und fühlt sich fehl am Platz. Günther Gerhardt hat diese leidvolle Erfahrung auch machen müssen, als er vor Jahren gegen Werner Müller unterlag. Ihn zog es nach Mainz. Als dieser unsinnige Stellenkegel von den überwiegend SPD-Parteifreunden so zusammengebastelt worden ist, dachten weder er noch sie niemals ernsthaft daran, dass er als Wahlverlierer enden könnte. Bekanntlich kam es anders. Dumm gelaufen! Keine Frage, der Zusammenschluss der beiden Werke leidet unter Anlaufschwierigkeiten. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Kohls Weggang als Chance verstehen? Warum nicht? Es braucht keine Doppelspitze. Klare Hierarchien gilt es zu schaffen. Ein Chef, ein Vertreter – Punkt! Und Letzterer dürfte aus dem eigenen Reihen zu finden sein. Bedeutet nicht Fusion auch Einsparung? Jetzt ist die Gelegenheit, um sich neu aufzustellen. Ein Häuptling ist geflüchtet. Rein formell und stellentechnisch hätte es besser nicht laufen können. Den jetzt eins zu eins zu ersetzen wäre nicht im Sinne der Steuerzahler. Schauen wir mal, inwieweit der Verbandsgemeinderat nunmehr in der Lage ist die Weichen richtig zu stellen.

Das Wort zum Sonntag

WOW! Der Wappensaal hat seine Feuertaufe bestanden. Mit Bravour wohlgemerkt! Neu-Gastronom Marco Fritz und sein Team mussten am Vatertag die Finger im wahrsten Sinne des Wortes rundgehen lassen, um die hungrigen und durstigen Gäste zufrieden stellen zu können. Die meisten Tische waren im Vorfeld reserviert worden. Über den Tag verteilt gesellte sich Laufkundschaft hinzu. Natürlich lief nicht alles rund, aber das war bei der Premiere auch nicht zu erwarten. Der Abend danach gestaltete sich hingegen vergleichsweise ruhig. Durchatmen war angesagt. Die Bilanz von Fritz: „So kann es weitergehen!“ Wenn sich die Biergarten-Alternative erst einmal herumgesprochen hat, dann wird es das zu Füßen der historischen Schlossmauer auch. Toi, toi, toi und weiter so. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Wünschen wir uns, dass es recht lange so bleiben möge

Satirischer Wochenrückblick

Über Schwimmbadwächter „Lucky TJ“, Werkleiter-Problem Stadtwerke, Nahe-Online-Kaufhaus, Baustellen und Staus…

„Lucky TJ“ ist von Haus aus Sheriff, und zwar einer für die ganz besonders heiklen Angelegenheiten. Terrorismusbekämpfung, Geiselbefreiung und gefährliche Zugriffe – seine Spezialausbildung kann ihm in dieser „Corona-Schwimmbad-Saison“ zum Vorteil gereichen. Wenn die startet, dann ist Ärger vorprogrammiert. Besonders an ganz heißen Tagen, dürfte der Run um den Einlass und die besten Plätze nicht immer in „Friede-Freude-Eierkuchen-Manier“ über die Bühne gehen. Keine Frage, ein mehrköpfiger Sicherheitsdienst wird am und im Becken für Sicherheit sorgen müssen. Vielleicht entwirft und leitet unser Cowboy, der ja bekanntlich schneller schießt und vielleicht auch besser schwimmt als sein Schatten, den Dauer-Sommereinsatz ja höchstpersönlich als Speerspitze. Dann klappt es auch mit der Eintracht. Gleichzeitig kann er ja dann auch ein Auge auf Hygiene sowie auferlegte Abstands- und Baderegeln werfen und Verstöße sogleich sanktionieren. Ein Bürgermeister für alle Fälle – passt! Zugegeben, alles nur Fiktion. Aber mal im Ernst durchgesickert ist, dass fünf Securities vor Ort sein sollen. Die Rutsche muss geschlossen bleiben und nur eine bestimmte Anzahl darf überhaupt rein. Dazu müssen alle drei Stunden Sanitärbereich und Umkleideräume desinfiziert werden. Die Liegewiesen gleichen Parzellen – das Wasser auch? Wie soll das gehen? Baden nach Nummern? Oh Gott das Paket, inklusive Personalanhebung, wird richtig, richtig viel Kohle und vor allem Nerven kosten! Spaßbringend geht anders. Man darf gespannt sein, ob die Saison unter den Rahmenbedingungen überhaupt startet. Badesaison gestrichen? Die Öffnung erscheint wenig sinnvoll. Und wenn, dann braucht es wirklich einen Sheriff der Marke „Lucky TJ“. mehr

Baustellen-Info Hochwasserschutz

Was für schmucke Info-Tafeln! Übergroß weisen sie die gestartete Hochwasserschutzmaßnahme entlang der Nahe hin. Was diese genau umfasst, darüber wurde schon ausführlich berichtet, auch auf dieser Plattform. Mit siebenjähriger Verspätung geht es nun endlich richtig los. Dass der beständig wiehernde Amtsschimmel den Steuerzahler mit 10 Millionen Euro Gesamtkosten auf das fünffache der ursprünglich veranschlagten Kosten belastet – geschenkt! Wirklich fassungslos lassen einen solche Kostenexplosionen schon lange nicht mehr zurück. Es ist halt wie immer, wenn die öffentliche Hand Projekt erst plant und danach umsetzt. An sich ist alles zu dem Thema gesagt. Lassen wir uns überraschen, ob der der finanziell gesteckte Rahmen am Ende auch wirklich ausreichen wird. Die Summe steht schwarz auf weiß auf den Info-Tafeln. 2014 hätten zwei Millionen Euro draufgestanden. Hätte, hätte Fahrradkette… Schwamm drüber, ist ja nur Geld. Lassen wir uns überraschen, inwieweit sich die Maßnahmen für effektiveren Hochwasserschutz eignen und ob sie sich wenigstens harmonisch ins Landschaftsbild integrieren lassen. Schaut allerdings ganz danach aus, wenn man sich die Planskizze genauer betrachtet. Für Hochstädten ist da sogar eine Aufwertung in Form eines Naherholungsgebietes drin.

Unendliche Geschichte Wanderwege

Lob darf es an dieser Stelle auch mal sein – und das nicht zu knapp. In Zeiten wo Corona die Menschen sicherlich vermehrt zu Urlauben in der Heimat animieren wird, gilt es mit seinen Pfunden zu wuchern – aber sowas von! Und im Kirner Land sind das fraglos die Wanderwege. Die gilt es zu pflegen und attraktiv zu halten. Bei den Premium-Wegen gelingt das auch durchweg. Eine neuerliche Momentaufnahme auf dem Wildgrafenweg: Das Gras ist gemäht, Überwuchs von Bäumen oder gar herabgefallene Äste von Herbst und Winter sind beseitigt. Und auch Bänke und Liegen sind freigeschnitten. Letzteres nicht ganz! Einen klitzekleinen Grund zu meckern gibt es dann doch. Vielleicht ist der Blog auch etwas schneggich. Der Aussichtspunkt oberhalb Hochstetten ist an sich ein richtiges Schmankerl auf der Strecke. Die dort geschwungene Relax-Liege, noch dazu postiert an einem lauschigen Plätzchen, verleiht dem von Haus aus anziehenden Aussichtspunkt den entscheidenden Kick. Wer sich hier niedergelassen hat, will so schnell nicht mehr auf die Füße. Warum auch? Verweilen, Entspannen, Genießen – das passt. Bequem ist die körperangepasste Liegefläche aus Holz jedenfalls. Und der weite Blick nach links über das Nahetal sowie geradeaus auf Hochstädten, lässt den steilen Aufstieg hinauf im Nu vergessen. Nur nach rechts kann man noch immer nicht schauen. Wildwuchs verhindert den vollkommenen Rundumblick. Die Hecken wurden jetzt zwar etwas zurechtgestutzt, aber das reicht bei weitem nicht aus. Radikaleres Vorgehen wäre wünschenswert. Wahrscheinlich sind dem Wanderweg-Pfleger ja auch die Hände gebunden, weil Privatbesitz. Dennoch, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.   

Wo ist der Haken?

„Bald wird die Fläche Parkdeck asphaltiert – und damit wird der Alptraum für Schotter-Parker endlich beendet! Kaum hatte der Stadtrat das Parkhaus-Projekt beerdigt, klingelte auch schon das Telefon im Bürgermeister-Zimmer. „Ich wollte meinen Ohren kaum trauen, als mir die Diakonie ihr absolut neuwertiges Krankenhaus-Schranken-System offerierte“, informiert Frank Ensminger. Fürwahr, eine gelebte christliche Geste! Wenn’s läuft, dann läuft’s! Erst richtig, richtig Geld sparen durch den Parkhaus-Verzicht und obendrauf ein Leit- und Bezahlsystem für umme – Ensminger kann sein Glück noch immer nicht wirklich fassen. Sogleich informierte der seinen Stadtrat über den Coup, wohl auch deshalb, weil durch die Einsparungen sogar die sonst so flinke Rathaus-Schuldenuhr sofort ins Stottern geriet. Ein Novum in der jungen Stadtgeschichte. Auf die hat der Stadtchef, seit seinem Amtsantritt, stets seinen messerscharfen Blick gerichtet. mehr

45 Gäste fasst die Wappensaal-Terrasse in Corona-Zeiten!

Der Probelauf verlief schon vielversprechend, aber richtig los geht es erst am kommenden Wochenende. Vatertag wird die erste richtige Bewährungsprobe für den Wappensaal. „Wir sind gewappnet“, verspricht Marco Fritz. Der neue Eigentümer hat sich auf die strengen Corona-Regeln gut eingestellt. Trotz den geforderten Abständen finden 45 Gäste auf der Terrasse Platz. Und die Plätze wird es am Wochenende auch brauchen, denn die Wetterprognosen versprechen Sonne satt. Biergarten-Wetter, was will man mehr? Abwechslung zum kühlen Bier bietet die kleine aber feine Speisekarte. Deftiges und Leichtes wechseln sich ab. Dass in den Wappensaal wieder Leben einkehrt ist ein Glücksfall für das Kirner Land. Also, worauf noch warten! Die Terrasse lädt zum Verweilen ein. Anrufen, reservieren, hingehen!

Komm, wir gehen ins Schwimmbad!

Sommerferien, Freibad! Bald ist es soweit! Am 27. Mai dürfen die Schwimmbäder in Rheinland-Pfalz wieder öffnen. Noch ist unklar, welche Auflagen und Hygieneregeln für die Bäder gelten werden, aber eines scheint sicher: Unter den zu erwartenden Umständen erlaubt die Saison keinen Badespaß der Marke XXL. Noch in dieser Woche will die Landesregierung konkret über ihre Bedingungen informieren. Vor der Depesche aus Mainz dürften die Verantwortlichen in den Chefetagen jetzt schon zittern. Welche Auflagen, welche Hygieneregeln sind einzuhalten? Es werden sicherlich nicht wenige sein. Die Fragen aller Fragen lautet: Öffnet das Jahnbad überhaupt und wenn ja „Wann“ und „Wie“? Fakt ist, die Unkosten werden im gleichen Maße steigen wie die Einnahmen sinken. Da werden sich Stadtwerke finanziell enorm strecken müssen. Wie sieht ein Alltagsbetrieb aus, wenn Abstände einzuhalten sind sowohl im Wasser, als auch auf den Liegewiesen? mehr

Einspruch: Kirn muss einem Parkhaus nicht nachtrauern!

„Das Kirner Parkhaus leider in den Mühlen der Bürokratie zermahlen“ – so überschrieb der Autor des Öffentlichen Anzeigers seinen Kommentar. Einspruch! Seiner Darstellungsweise muss ich widersprechen. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Streiche „LEIDER“ und setze „GLÜCKLICHERWEISE“. In leidenschaftlichen Zeilen trauert der Verfasser einer verpassten Gelegenheit nach – ich nicht! Kirn hat kein Parkhaus und Kirn braucht kein Parkhaus. Letztlich ausschlaggebend ist jedoch die Tatsache, Kirn kann sich einfach kein Parkhaus leisten. Punkt! Soso, der Amtsschimmel ist also der Schuldige. Dass der in diesem konkreten Fall so anhaltend und gnadenlos wieherte, war ausnahmsweise sogar ein Glücksfall. Das laute Geheul weckte die Kreativität von Bürgermeister Martin Kilian und die seiner Verwaltung. Mit der Ausarbeitung eines dezentralen Parkraumkonzeptes zeigten sie eine ebenso effektive und dazu noch wesentlich günstigere Alternative zum Parkhaus-Neubau auf. mehr