Gewerbegebiet Hochstetten-Dhaun: Was denn jetzt? Verbrauchermarkt, Tank- und Rastanlage oder beides oder nichts von beiden?

Der Blog verleiht einem sich hartnäckig haltenden Gerücht ein passendes Bild und fragt: „Was denn jetzt, Verbrauchermarkt oder Tankstelle?“ Sowohl, als auch? Oder gar nichts von beiden? Die Spekulationen schießen mehr denn je wild ins Kraut! Aber sowas von! Die „Geheimakte Discounter“, nie war sie aktueller denn je. Zumal jetzt augenscheinlich mehr und mehr durchsickert, dass die passende Fläche, sozusagen das Filet-Stück des neuen Industriegebietes an der Ortsumfahrung, schon vor geraumer Zeit einem „Investor“ buchstäblich in den Schoß fiel. Solche Gelegenheiten beim Schopf packen zu können, ist bei weitem nicht jedem gegeben. Dazu wahrscheinlich noch billig geschossen – passt? Wer das „Cleverle“ wohl ist und wie der nur den Braten zu diesem frühen Zeitpunkt riechen konnte? Noch handelt es sich um das berühmte Stochern im Nebel, aber die Sicht wird zunehmend klarer. Vieles deutet daraufhin, dass die Redensart „An der Quelle saß der Knabe“ in dieser Angelegenheit Anwendung finden könnte. Müsste die Ortsgemeinde nicht detailliert darüber informiert sein, wer oder was und zu welchem Zweck, sich neben dem Toyota-Autohaus ansiedelt? Keine Kommune trennt sich von Industrieflächen, ohne im Vorfeld Kenntnis über eine spätere Nutzung erlangt zu haben. Wäre auch extrem fahrlässig so vorzugehen. Nun, irgendwann wird die ihr Schweigen brechen müssen. Mysteriös, warum die das nicht längst getan hat. Gibt es etwa Gründe für die Geheimhaltung? Sei’s drum, bis dahin brodelt die Gerüchteküche eben munter auf höchster Flamme weiter. Und der Blog mischt kräftig mit. Also, spitzt alle die Ohren und bleibt dran. Zusammengefasst gilt festzuhalten, dieses Eckgrundstück eignet sich prima für einen Verbrauchermarkt. Doch der fände auch schräg gegenüber ausreichend Entfaltungsmöglichkeiten. Bliebe der momentane „Dorf-Tratsch-Favorit“, nämlich eine Tank- und Raststation. Fürwahr, wäre dieses Projekt ein genialer Schachzug. Mit der Lizenz zum Geld drucken, von dem auch die zahlreichen Pendler profitieren dürften? Inklusive moderner Waschstation vielleicht? Zusammengenommen wäre der Standort für ein regelrechtes Autofahrer-Paket geradezu prädestiniert. mehr

Kurzer Blick auf den Adventskalender von Bad Sobernheim!

WOW, der Bad Sobernheimer Adventskalender setzt Maßstäbe. Der ist so erfrischend anders. Türchen für Türchen lebendig in die Wohnzimmer transportiert – passt. Hinter dem ersten Türchen die politisch Verantwortlichen der Verbandsgemeinde An Nahe und Glan zu platzieren, war ein Auftakt nach Maß. Ein geschickter Schachzug war es allemal. Die erlesene Gesprächsrunde lässt Rückschlüsse auf das weitere Konzept zu und weckt jedenfalls Lust auf Mehr. Aber sowas von! Der sonst eher kritische Blog aus Hochstetten-Dhaun fand die Runde kurzweilig. Der wird auch bei der Öffnung der kommenden Türchen live mit dabei sein. Vielleicht nicht täglich, aber immer mal wieder. Alles war gut, die Idee, die Ausführung, Ambiente und Atmosphäre und die Moderation sowieso. Weiter so. Mehr davon! In verrückten Zeiten braucht es eben solche kreative Aktionen, um so etwas wie heimelige Adventsstimmung zu verbreiten. Weihnachtliche Talk-Runden mit Menschen aus der Region mit den unterschiedlichsten Biografien zu veranstalten, mehr geht nicht in einer Phase von Abstand und Lockdown. Ehre wem Ehre gebührt und nochmals Kompliment an das gesamte Team.

Da fällt dem Blog ein, hat nicht Kirn auch eine Brauerei vorzuweisen? Eine wesentlich größere und traditionellere sogar. Und hat nicht auch die ein gemütliches Braustübchen vorzuweisen, wo sich vergleichbare Veranstaltungen veranstalten ließen. Was Bad Sobernheim recht ist, kann Kirn doch nur billig sein, oder? Man beachte den Werbeffekt für das gute Kirner, wenn unter dem legendären Schornstein sich ebenso Menschen die Klinke in die Hand drücken, um in Talkrunden von sich und ihren Projekten zu berichten. Kleiner Denkanstoß in Richtung der Verantwortlichen, in dieser Hinsicht vielleicht auch mal aktiv zu werden. Gibt ja schließlich noch andere Formate, als einen Adventskalender.     

Eine alte Nachricht neu verpackt!

DER BÄCKER BLEIBT IM DORF: Wenn das mal keine gute Nachricht ist! Der „Snack-Stopp“ bleibt im Lädchen und wird auch nach der Freigabe der Ortsumgehung nicht geschlossen. Nicht in 2021 und auch nicht danach. „Nach internen Umstrukturierungen haben wir die Lage Geschäftes in Hochstetten-Dhaun neu bewertet und wir versuchen auch über den Start der Ortsumfahrung hinaus den Laden zu führen,“ ließ Inhaber Jens Fickinger auf Nachfrage des Blogs bereits im Januar diesen Jahres wissen. Dass der Öffentliche Anzeiger diese (alte) Tatsache jetzt als aktuelle Info verkauft – geschenkt. Hauptsache, die Filiale bleibt? Wie sagt der Volksmund: „Doppelt gemoppelt hält besser.“ Gut für das Dorf und gut für den Bäcker. Der findet hier nahezu ideale Rahmenbedingungen vor. Die Kundschaft aus dem Dorf ist ihm jedenfalls gewiss und auch die Mehrzahl der Pendler werden ihm treu bleiben und den kleinen Umweg gerne in Kauf nehmen. Warum? Nun, Qualität und Preis stimmen. Und nur das zählt!

Scheinbar haben Vermieter und Pächter die Rahmenbedingungen in einem neuen angepassten Pachtvertrag festgezurrt. Unterschrieben und verkündet – gut ist! Der Ortsgemeinderat wusste um die Bedeutung einer solchen Anlaufstelle im Dorf und wird sich daher in den Modalitäten recht großzügig gezeigt haben. Will heißen, die Pacht dürfte zukünftig um einiges geringer ausfallen, als das bisher noch der Fall war. Leben und leben lassen, so oder so ähnlich wird man im aushandeln des Zahlenwerks vorgegangen sein. Lieber weniger Kohle, als Leerstand – passt! Modell roter Teppich? Ganz bestimmt! Fickinger längerfristig an sich zu binden, war aber auch ein Bürgerauftrag höchster Dringlichkeit. Dass der sich not amused zeigt gegenüber einem möglichen Engagement in einem im Raum stehenden Verbrauchermarkt im neuen Industriegebiet, ist schlüssig und nachvollziehbar. Er wäre auch mit der Muffe gepufft, wenn er mit einem solchen unsicheren Angebot, wenn es denn überhaupt käme, liebäugeln würde.      

Erste Schnee-Flocken!

Der erste Schnee. Es herrscht nicht gerade das große Schneechaos im Kirner Land, aber immerhin tauchen die ersten Flocken die Natur in ein schimmerndes weiß!  Man nennt das allgemeinhin Winter. Da kommt so etwas schon mal vor. Wahr ist, im Winter kann es auch mal schneien. Wahr ist aber auch, extremer Schneefall liefert schöne Winterbildchen. Eine satte Schneedecke geht zwar anders, aber der bescheidene Mensch freut sich bekanntlich über jede Flocke. Gerne mehr davon.

Alle Jahre wieder: Die Weihnachtsbäume des Dorfes im Überblick!

Es sind zwar durchweg keine Prachtexemplare, aber regelrechte Krücken sind es bei weiten auch nicht. Im Gegenteil: Die Weihnachtsbäume in Hochstetten, Hochstädten, Dhaun und Karlshof gehen in diesem Jahr als Durchschnitt durch. Dicht, relativ gerade im Wuchs, gleichmäßig im Zweigen-Kleid – viel mehr geht nicht. Sie stehen an den üblichen Ecken und kündigen die baldige Weihnacht an – passt! Der Blog findet die Auswahl ganz gelungen. Grund zur Beschwerde liefert also keine der vier Tannen. Die Reaktionen klingen durchweg positiv. Sollte jemand dennoch nicht zufrieden sein, Beschwerden können wie immer schriftlich an den Weihnachtsbaumbeauftragten im Gemeindebüro abgegeben werden. Wenn erst in der Dunkelheit die Glühbirnen brennen, jucken ohnehin keinen mehr kleinere Schwächen. Meckern gilt eh nicht, zumal sich jeder Ortsteil noch über einen eigenen Weihnachtsbaum freuen kann. Die Älteren werden sich erinnern, es gab Zeiten, da wurde in deren Schatten sogar Weihnachtslieder angestimmt, Glühwein und Würstchen verkauft. Die Tradition des Musik- und Unterhaltungsvereins Hochstetten ist allerdings nicht erst seit Corona schon lange Geschichte. Lang, lang ist es her.   

Es geht wieder los mit dem Satire-Preis: Verleihung des Blog-Vollpfosten startet in Kürze!

Man stelle sich vor, es gäbe eine „heute-show“ speziell für das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gehen selbst in unserer strukturschwachen Region nicht aus. Ob die Vielfalt allerdings für eine wöchentliche Sendung ausreicht, sei mal dahingestellt. Inspiriert vom beliebten ZDF-Format, versucht sich der Blog erneut an einer Mini-Ausgabe. In der bundesweit beliebtesten Satire Show werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich und musikalisch an Menschen und Institutionen verliehen. An diese Tradition gilt es im Kleinen anzuknüpfen – jedoch ohne gesanglichem Gedudel. Warum nicht hier bei uns im kleinen beschaulichen Hinterland ebenso einen undotierten und satirisch motivierten Symbol-Preis vergeben? Einen „Blog-Vollpfosten“ als Jahrespreis – passt! Im Gegensatz zur heute-show“, soll die Auszeichnung sowohl negativ, als auch positiv behaftet sein. Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, werden somit entsprechend gewürdigt. Sinnbildlich, versteht sich! Ein etwas anderer Jahresrückblick eben. So viel sei verraten, der erste Preisträger werden die Verbandsgewerke Kirner Land sein. Die haben sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, gell? Warum und weshalb? Die Begründung der Jury erfahren die Leser nächste Woche. Ebenso als Einrichtung oder Unternehmen dürfen Simona und die Katholische Kirche hoffen Preise entgegennehmen zu dürfen. Als Personen sind Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell sowie sein Sohnemann Massimo Döbell, „Lucky-TJ“, „Emsix“, „Little“ Joe Weingarten und weitere Überraschungskandidaten nominiert.

Das Wort zum Sonntag mal anders!

Das Wort zum Sonntag hat der Blog bei weitem nicht exklusiv. Auch Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell kann „Sonntagspredigt“. Und wie! In seiner Funktion als Vorsitzender hat er sich in der letzten Ortsgemeinderatssitzung kritisch über einen „Welt-Erklärer“ geäußert: „Grundsätzlich brauchen wir keinen, der uns die Welt erklärt. Die haben wir selbst gesehen. Wir brauchen niemanden der mit Fotoapparaten durch das Dorf geht, sondern Menschen, die uns die drei W-Fragen beantworten: Wer macht was? Was wird gemacht? Wann wird es gemacht?“ Was will man mit diesem Statement ausdrücken? Wie lautet seine Botschaft? Und an wen ist diese gerichtet? Logisch, hier und anderswo haben Ortsbürgermeister stets die „Dorf-Welt“ vor Augen. So steht es aber nun einmal in ihrer Jobbeschreibung. Häufig vergessen die allerdings in die Ecken zu schauen. Und das ruft eben hier und anderswo „Welt- oder Dorf-Erklärer“ auf den Plan. Ist es da nicht hilfreich, wenn ersatzweise andere in die letzten Winkel schauen, um Versäumnisse und Unzulänglichkeiten – Beispiel Spielplätze – aufzuzeigen? Bleiben die W-Fragen. Wer macht was? Was wird gemacht? Wann wird es gemacht? Die zu entschlüsseln wird Grundlage von kommenden Beiträgen sein. Doch alles der Reihe nach. Der Blog setzt noch einen drauf und ergänzt noch um zwei W-Fragen. Wie wird es gemacht? Wer profitiert davon?

Satirischer Wochenrückblick 29. November

Über Vandalismus Schülerkiesel, Corona-Impfstraße Bad Sobernheim, Krankenhaus Kirn, Andreasmarkt-Verzicht, VG-Bildersuche...

Selig sind die Bekloppten, denn sie brauchen keinen Hammer. Auf der Schülerkiesel spielte der zwar keine größere Rolle, dafür waren mehr Farbstifte und Spraydosen gefragt, als es darum ging, den Holz-Pavillon oder Unterstand zu verschandeln. Und das ist dem Klientel auch prima gelungen. Die Doofen wollen einfach nicht aussterben. Erneut hat es das Kleinod hinten an der Nahe-Brücke getroffen. Wer macht so was und warum? Dazu der Müll überall und ansatzweise gezündelt wurde auch noch. Mehr geht kaum! So etwas nennt man dann in der Summe wohl Kollateralschaden. Auf Kosten der Allgemeinheit versteht sich. Was kann man gegen derlei Auswüchse tun? Nun, gegen Dummheit ist nun einmal kein Kraut gewachsen. Appelle an die Vernunft bringen bei einem bestimmten Klientel so gar nichts. LEIDER! Scheinbar ist der Bereich an der Nahe zu einem Hotspot für Halbwüchsige ohne Hirn geworden. War er wohl schon immer, wenn man ehrlich ist. Solche, die immer meinen, ihre persönlichen Visitenkarten in Form von Beschädigungen oder eben aufgeschmierten und eingebrannten Symbolen beziehungsweise „Tags“, wie es im Graffiti-Jargon heißt, stets aufs Neue hinterlassen zu müssen, sollten sich schämen. Tun sie aber nicht. Im Gegenteil! Die nächste Vandalismus-Aktion ist daher nur eine Frage der Zeit. mehr

Büttenrede die Zweite!

Corona und keine Ende in Sicht. Traurige Fastnachtszeit. Nur zum Heulen. Als Ersatzprogramm steigt der Blog online in die Bütt. Eine Strophe nach der anderen in zeitlichen Abständen – passt!  Eine Art Büttenrede-Fortsetzungsgeschichte, gespickt mit Themen aus dem Kirner Land. Immer mal wieder werden Absätze hinzugefügt. Bis Aschermittwoch. Bekanntlich ist dann ja alles wieder vorbei! Helau!

Alaaf und Helau, was Zeite, was Zeite,
das Corona-Virus kann niemand mehr leide.
Die Pandemie nervt, hält uns an kurze Leine,
nix ist erlaubt, der Frust veranlasst zum reime.
Kirn ist net Hotspot, net schlimmer als schlimm,
Hier herrscht Disziplin, und net purer Leichtsinn.
Keine Querdenker, jeder hält sich an die Statuten.
Geimpft wird bald, die Zeitspanne ist uns zuzumuten.
Bei 20 000 Bewohner zählt Kirn nur 20 Erkrankte,
den Top-Wert ist eiserner Disziplin zu verdanke.
Weiter so, kein Chaos, denn auf eins ist Verlass,
Corona wird ausgerottet, wir schaffen das.

Krankenhaus Kirn: Hauptsache mal drüber geschwätzt!

Es bleibt eine zähe Kiste! Ergebnislos vertagt auf den 14. Dezember! Klingt zwar nicht gerade ermutigend, aber wer denkt, dass nach einem ersten Online-Treffen bahnbrechende Ergebnisse zu erwarten gewesen wären, der glaubt auch daran, dass die Erde eine Scheibe ist. Schließlich geht es um das liebe Geld in den Verhandlungen zwischen Diakonie und Krankenkassen. Es steht die Zukunft des Kirner Krankenhauses auf dem Spiel. Da wären voreilige Schnellschüsse nicht zielführend. Die erste Zusammenkunft dürfte als ein erstes Abtasten gewertet werden. Sondierung der Standpunkte, nicht mehr und nicht weniger. Beim nächsten Verhandlungstag dürfte es dann schon eher um das Eingemachte gehen.

Die Krankenkassen sind verpflichtet den Sicherungszuschlag zu bezahlen. Wie und in welcher Höhe, ist allerdings Verhandlungssache. Man darf gespannt sein, wer in diesem Prozess die Oberhand behält. Hilfreich wäre ein tragfähiger Kompromiss, mit dem alle gut leben könnten – auch Patienten und Personal. Und um die geht es schließlich. Worauf also noch warten liebe Verhandlungspartner? Der Fortbestand des Kirner Krankenhauses muss auf Dauer gewährleistet werden. Da beißt die Maus keinen faden ab. Reißt Euch am Riemen und strengt Euch gefälligst an. Einigt Euch noch vor Weihnachten. Wäre doch ein schönes Geschenk für die gesamte Region. Planungssicherheit für alle Beteiligen, so muss das Ziel lauten.  

Schülerkiesel: Neuer Fall von Vandalismus?

Was für ein Anblick! Vandalismus-Schäden wohin man nur schaut! Kein Fleck, der nicht von Farbschmierereien betroffen ist! Kurzum der Holz-Pavillon auf der Schülerkiesel ist Opfer von massiven Vandalismus geworden. Und wie! Die Doofen wollen einfach nicht aussterben. Erneut hat es den Unterstand hinten an der Brücke getroffen. Wer macht so was und warum? Dazu der Müll überall und gezündelt wurde auch noch. So etwas nennt man dann wohl Kollateralschaden. Auf Kosten der Allgemeinheit versteht sich. Was kann man gegen derlei Auswüchse tun? Nun, gegen Dummheit ist nun einmal kein Kraut gewachsen. Appelle an die Vernunft bringen bei einem bestimmten Klientel eben so gar nichts. LEIDER! Scheinbar ist der Bereich an der Nahe zu einem Hotspot für Halbwüchsige ohne Hirn geworden.

War er wohl schon immer, wenn man ehrlich ist. Solche, die immer meinen, ihre persönliche Visitenkarte in Form von Beschädigungen oder eben aufgeschmierten und eingebrannten Symbolen oder „Tags“ wie es im Graffiti-Jargon heißt, hinterlassen zu müssen. Wäre schade, wenn die Auswüchse zunehmen würden. Hat Kirn einen „Brennpunkt“ außerhalb des Sommers? Schaut ganz danach aus. Egal wie, die Verantwortlichen kommen gar nicht umhin ein Auge auf Auswüchse zu jeder Tages- und Nachtzeit zu werfen. Schade zwar, aber es gehört heutzutage nun einmal zur traurigen Realität, dass Jugendliche und Vandalismus, noch dazu mit allen seinen negativen Begleiterscheinungen, ständige Kontrollen mit allen Konsequenzen erfordern. Nur, wer soll die sicherstellen?

Jetzt geht es also tatsächlich los!

Die sichersten Anzeichen für baldige Bautätigkeit sind Müllcontainer und mobile Toilettenkabinen. Beides sind auf dem Hof der ehemaligen Schule zu sehen. Sollte es nach Jahren des Stillstandes hier oben tatsächlich losgehen? Alle Indizien deuten zumindest daraufhin. Wenn das mal keine guten Nachrichten sind! Investor Dag Stein Herzberger hat das Projekt „Mehr Mitte bitte“ doch noch dick und fett auf seinem Zettel stehen? Mehr noch: Der legt offenbar entkernend los. Seit Jahren schlummert der Wohnpark „Alte Schule“ in Hochstetten-Dhaun, mit beabsichtigten 28 Wohneinheiten , munter vor sich hin. Dann, wie aus dem Nichts, nun doch die schnelle Wende zum Guten? WOW, damit hatte der Blog fürwahr nicht gerechnet. Und auch jetzt kann der dem Braten noch immer nicht trauen. Hoffen wir mal, dass den Worten nun auch wirklich Taten folgen und dass die Umsetzung auch dem damaligen Siegerentwurf einer Münchner Architektin entspricht.

Der hatte es nämlich in sich. Zur Erinnerung: Am 28. September 2015 gab die rheinland-pfälzische Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen gemeinsam mit dem Gemeinde- und Städtebund und in Kooperation mit der Architektenkammer den Startschuss für „Mehr MITTE bitte!“ 2.0. Damals hieß es im Bericht der Architektenkammer Rheinland-Pfalz: „Ein wesentliches Ziel des Wettbewerbs war, städtebaulich attraktive Lösungen zu finden für die zahlreichen innerörtlichen Leerstände in den ländlich geprägten Räumen von Rheinland-Pfalz. Der Wettbewerb war der „Alten Schule“ regelrecht auf den Leib geschrieben.

Lange passierte nichts. Sieht man mal von immer mehr Wildwuchs ab, der immer dichter um die alte Schule herum rankt. Kommt das Mehrgenerationenprojekt mit über 20 Wohneinheiten (Entwurf links oben) oder Betreutes Wohnen in eventuell alternativen Wohnformen? Beides scheint möglich zu sein. Wenn es wirklich losgehen sollte, kann es bis zur Vorstellung des Projektes ja nicht mehr so lange dauern. 2015 herrschte große Euphorie, als Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) die Siegerentwürfe der Architekten in einem würdigen Rahmen im Bürgerhaus „Haus Horbach“ ehrte. Die Euphorie ist mittlerweile mehr als nur verblasst. Kehrt die jetzt schlagartig zurück?

Müllentsorgung die Zweite!

Erst Chaos, dann gähnende Leere! Wie ist es zu erklären, dass nach dem Run beim ersten Sperrmüll-Termin auf der Kyrau der zweite Abgabetermin am gestrigen Samstag weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist? Vermutlich wurden mögliche Kunden von den abschreckenden Bildern langer Warteschlangen, während der ersten Auflage, derart abgeschreckt, sodass sie die neuerliche Gelegenheit einer geordneten Sperrmüll-Entsorgung erst gar nicht in Erwägung zogen, und dies, obwohl kurze Wege lockten. Zudem schein es Fakt zu sein, dass die Menschen nicht durchgängig Müllberge zu Hause horten. Merke, Müllentsorgung ist von Haus aus eine Angelegenheit für das ganze Jahr. Wie überhaupt, eine Anlaufstelle ein Ganzjahresangebot sein sollte. Daher sei nochmals an die Notwendigkeit eines Wertstoffhofes, analog dem in Hochstetten-Dhaun, erinnert. Der war einmal und kommt nicht wieder. Hat der Landkreis die Notwendigkeit erkannt? Stad- und VG-Bürgermeister müssen unbedingt am Ball bleiben, damit das Thema nicht wieder einschläft. Ihr schafft das!

Wird am 24. November über die Zukunft des Kirner Krankenhauses entschieden?

Hört, hört! Am kommenden Dienstag stecken Krankenkassenvertreter und Diakonie-Vorstände also die Köpfe zusammen. In einem Gipfelgespräch soll ausgelotet werden, ob sie das Krankenhaus in der jetzigen Form entweder weiter erhalten können oder wollen. „Was denn sonst, das Krankenhaus ist alternativlos“, ist man angesichts der Ankündigung geneigt herauszuschreien. Hopp oder top? Entweder – oder! Himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt? Wird der 24. November in die Geschichte des Kirner Landes eingehen? Möglich! Die Stiftung kreuznacher diakonie hat grünes Licht aus Mainz für die Auszahlung des Sicherstellungszuschlages bekommen. Schnee von gestern! Die Ampel wurde nämlich schon seit längerer Zeit auf „go“ geschaltet. Den „Befehl“ hat die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler angeordnet und niedergeschrieben. Die Rahmenbedingungen von der Politik sind demnach save. mehr

Satirischer Wochenrückblick 21. November

Über SIMONA-Türkei-Deal, Joe Weingarten und der SPD-Dolchstoß, Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale, Service-Nummer 116117, Fusion und Hochzeitsprämie…

Kunststoff sei Dank! Was war das eine neuerliche Schlagzeile. SIMONA goes Türkei! Das weltweite agierende Kirner Unternehmen hat den Bosporus für sich entdeckt. Aus strategischen Gründen, wegen der Nähe nach Asien oder so. Dass der Konzern sich weltweit aufstellen und positionieren muss – geschenkt! Das der sich in einem Schurkenstaat engagiert – geschenkt! Und auch, dass aus taktischen und finanziellen Erwägungen heraus Teile der Kirner Plattenproduktion verlagert werden – geschenkt! Dass man in diesem Vorbereitungsprozess die eigene Belegschaft allerdings dermaßen an der Nase herumführte, ist an Gemeinheit kaum mehr zu überbieten. Das Dementi zu aufkommenden Gerüchten im Frühjahr erinnert nachbetrachtend an die Aussage von SED-Chef Walter Ulbricht: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“! Was danach kam ist hinlänglich bekannt. Ähnlich äußerten sich die Simona-Verantwortlichen auf Nachfrage im Frühjahr. Zitat:  „Wir würden doch hier nicht ein so großes Investitionspaket schnüren, wenn wir nicht an den Standort glauben würden. Ein Kommentar zu Türkei-Gerüchten erübrige sich daher“. Die Beruhigungspille war ein dosiert verabreichter Placebo. Ein geschicktes Manöver, um den Deal in Seelenruhe abwickeln zu können. Simona sagte offenkundig – und wider besseren Wissens – die Unwahrheit. PUNKT! Jetzt ist ein Deal, der gemäß eigenen Worten eigentlich ja nie angestrebt war, in trockenen Tüchern und zack wird euphorisch Vollzug gemeldet. Ehrlich währt am längsten, sagt das Sprichwort; aber mit dem Schein der Ehrlichkeit kommt man oft sechsmal so weit. Sogar bis in die Türkei. mehr

Aufruf der Verbandsgemeinde: Zeigt her Eure Bilder!

„Nein! – Doch !! – Oh!!! Wird die neue Internetseite „Kirner Land“ am Ende noch in diesem Jahr online gestellt? Kaum zu glauben, dass sich nach nur 12 Monaten die Fusion online abbilden könnte. Wirklich so flott? Nein, noch traut der Blog dem Braten nicht. Sollten den monatelangen Absichtserklärungen aus der Endlosschleife am Ende tatsächlich Taten folgen? So ganz alleine scheinen es die fleißigen „Web-Designer“ der VG allerdings nicht zu schaffen. Das Volk soll jetzt also mithelfen. Das wird in der neuesten Ausgabe des Mitteilungsblattes tatsächlich dazu aufgerufen, schöne und typische Schnappschüsse aus dem Kirner Land zur Verfügung zu stellen. Motto: Bin ich billig drangekommen! Keine schlechte Idee, weil bestimmt viele Schätzchen auf den Rechnern ein eher kümmerliches Dasein fristen. Noch! Die Bilder könnten jetzt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. „Genutzt werden die Bilder in verschiedenen Medien und Veröffentlichungen der Verbandsgemeinde„, heißt es wörtlich. Dass damit in erster Linie die Homepage gemeint ist, verschweigt man geflissentlich. Geschenkt! Hopp dann, hochladen und versenden. Klassische „Win-win-Situation“. Auf diesen Aufruf hin werden sicherlich etliche Hobbyfotografen anspringen. Der Blog hätte auch einige Eindrücke der Region, für verschiedenste Bilderstrecken, in seinem Archiv. Ob die allerdings gewünscht sind? Eher nicht! Andere werden die allerdings auch in Hülle und Fülle haben. Von daher, sollen die ruhig mal liefern. Bitte flott, sonst wird das nie was mit einer Homepage.

Beton-Tag

Beton-Tag auf der Großbaustelle Ortsumfahrung Hochstetten-Dhaun. Und? An sich nichts erwähnenswertes, wären da nicht die Unmengen von Tonnen Gemsich, die durch die Rohre auf das Brückenspannwerk gepumpt worden wären. Die Schalung fasst halt ein paar Mischerladungen mehr, als in eine gewöhnliche Baugrube passen. Beton-Tag XXL für die Männer vom Bau. Für die ist das reine Routine. Sicherlich nicht für den Öffentlichen Anzeiger. Vermutlich hat der für heute Ausgabe eine Sonderseite, inklusive Luftbildern, gestrickt. Man darf schon jetzt auf die Schlagzeile gespannt sein. Wird es wieder eine wie zuletzt: „Beim Beton-Tag in Hochstetten-Dhaun an der B41 waren auch Muskeln gefragt“ direkt daneben Bilder von muskelbepackten Arbeitern, deren Testosteron-Spiegel jenseits des Durchschnittes angesiedelt gewesen sein dürfte. Gut, Sommerbilder verbieten sich im Spätherbst. Von daher – geschenkt! Zugegeben, es sind wieder viele Kubikmeter Zement-Pampe. So what? In der Republik fließt die jeden Tag in abertausende Fundamente und Einschalungen, und dies, ohne riesige Riemen in den Tageszeitungen. Tagwerk auf dem Bau eben!

Erst Kirn jetzt Meisenheim: Ärztliche Bereitschaftsdienstzentralen auf dem Land nur noch Auslaufmodelle!

Die Schlinge zieht sich weiter zu. Jetzt also auch harte Einschnitte für Meisenheim. Der Ärztliche Bereitschaftsdienst wird massiv eingeschränkt, um nicht zu sagen die medizinische Notfall-Anlaufstelle als verlässliche Konstante aufgegeben. Dass die über kurz oder lang vollständig dicht gemacht werden wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Die bereits vorgenommenen Schließungen von Kirn, Rockenhausen und anderen ländliche Stationen ging der Kassenärztlichen Vereinigung offenbar nicht weit genug. Die ist auf eine massive Flurbereinigung gepolt und läuft ungehindert weiter Amok im Gesundheitswesen. Der muss unbedingt gestoppt werden. Doch wer ist dazu in der Lage? Welche Region trifft es als nächstes? Wer muss zittern? Die KV arbeitet ihre Liste häppchenweise ab. Dabei klingt das Serviceangebot für mehr oder weniger Notfallpatienten auf der eigenen Internetseite doch so beruhigend und irgendwie einladend. mehr

Kirner Brand-Ruine an der Hahnenbach: Eine Denkmalschutz-Posse bahnt sich an!

Wenn beim Denkmalschutz der gesunde Menschenverstand außer Kraft gesetzt wird, dann ist was oberfaul im Staate Dänemark. In welcher Welt leben wir eigentlich, wenn die Grenzen zur Zumutbarkeit dermaßen überschritten werden. Der ewige kräftezehrende Kampf mit dem Denkmalamt – der Bürgermeister wird diesen wohl oder übel führen müssen. Worum geht’s? Das Brandhaus an der Hahnenbach scheint sich zu einem echten „Problem-Haus“ zu entwickeln. Warum? Nun, die Ruine, insbesondere die Fassade mit dem kaum auffallenden „Neidkopf“ im Giebel, steht unter Denkmalschutz und kann daher nicht ohne weiteres abgerissen werden. Gerade der obere Teil wird von den Experten als besonders erhaltenswert eingestuft. Finde den Fehler?

Dass das komplette regendurchlässige Gebäude schon vor dem Brand unter erheblichen Unterhaltungsstau litt, spielt keine Rolle. Verrückt, dass es sogar Bestrebungen gibt, das Gebäude nicht nur zu sichern, sondern als Einheit erhalten zu wollen. Dabei sollte es doch so sein, dass Denkmalschutzvorgaben die Erhaltungs- und Instandsetzungspflicht des Eigentümers eines Denkmals auf das zumutbare Maß beschränken. Stimmt bei diesem mittlerweile massiv gestützten Anwesen noch die Verhältnismäßigkeit, wenn schon erste Sicherungsmaßnahmen die 100.000 Euro Marke zu überschreiten drohen? Und damit scheint das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht zu sein.

Ganz zu schweigen von den erheblichen Mehrkosten, wenn man die Fassade – gegen jede Vernunft – durch Auflagen versuchen will zu erhalten. Denkmalschutz hin oder her, da dürfte es der Mehrheit an Verständnis fehlen. Wie geht das Ganze aus? Mittelfristig wird nichts passieren, zumal die Eigentumsverhältnisse schwammig zu sein scheinen. Kein schöner Anblick und keine gute Entwicklung. Kirn wird sich an den Anblick des Brandhauses gewöhnen müssen. Und das Anwesen wird noch instabiler werden. Apropos Giebel: Wenn das Denkmalamt den Wert des ohne Frage seltenen Neidkopfes so hoch hängt, dann kann man den ja archivieren und eventuell anderswo einbauen. Phantasie ist gefragt. Keinesfalls darf der für eine womöglich städtische Lösung als lähmender Klotz am Bein hängen.    

Auf ein Wort: 1000. Beitrag auf www.hochstetten-dhaun.info!

Kinder, wie die Zeit vergeht. Die 1000-Marke ist geknackt. Wow, eintausend Beiträge hat der Blog in knapp zwei Jahren auf seine Seite gestellt. Ein nicht zu verachtender Schnitt, gell? Die Informationsseite definiert sich als aktuelles elektronisches Tagebuch. Das rückt Fakten und verbreitete News in ein individuelleres Licht. Im besten Fall wird dann daraus etwas lesenswertes. Es werden Kommentare, Analysen, Spekulationen und individuelle Wertungen zu mehr oder weniger brisanten Themen angeboten. Viele „Rein-Klicker“ mögen es, wenn man kein Blatt vor den Mund nimmt, auch wenn sicher nicht jeder den Standpunkten zustimmt. Letzteres ist aber ein Vorteil. Der Grund: Andere Ansichten entstehen und sorgen somit für Diskussionsstoff. Und wenn Leser sich in Kommentaren beteiligen oder in Facebook über Artikelinhalte diskutierten, dann wirkt sich das nicht nur allgemein belebend aus, sondern bringt unter dem Strich spürbar mehr Besucher auf den Blog. Ein Spirale, die sich gut und gerne noch weiter in die Höhe schrauben darf. Im Schnitt 500 Besucher täglich sind gar nicht so übel für einen Schreiberling, der nicht selten aus der Hüfte schießt, dabei aber penibel genau auf den Wahrheitsgehalt seiner Geschichten und Geschichtchen achtet. In den Spitzen wurden schon 5000 Leser an nur einem Tag gezählt. Eine Wahnsinns-Zahl am Wahltag von „Lucky TJ“, die wohl nicht so schnell zu toppen sein wird. Bissel Selbstlob muss an dieser Stelle erlaubt sein. Das war’s dann aber auch. Der 1001. Beitrag will schließlich geschrieben werden. In Kürze erscheint dann auch eine Zusammenstellung der am meisten gelesenen Beiträge. Einige Highlights gab es ja.  

Die Posse von fehlendem Brandschutz!

Kirn goes Schilda oder anders formuliert eine Provinz-Posse mit Seltenheitswert. Brandschutzauflagen sind nicht verhandelbar – gerade in öffentlichen Gebäuden. So verlangt es zumindest das Gesetz. Umso erstaunlicher die offensichtliche Tatsache, dass das altehrwürdige Kirner Rathaus-Gebäude gegen elementare Brandschutzauflagen verstößt. Wegen der Pandemie und der damit einhergehenden Verhinderung von Laufkundschaft, werden sämtliche Eingangstüren zum Gebäude geschlossen gehalten. Will heißen:  „Wir müssen draußen bleiben“. Es sind halt verrückte Zeiten gerade. Soweit so gut. Geradezu fahrlässig ist es jedoch, dass sich die Türen auch von Innen nur noch mit den passenden Schlüsseln öffnen lassen. Will heißen, im Notfall reicht ein einfaches Drücken der Klinke nicht aus, um eilig ein eventuell verqualmtes Gebäude verlassen zu können. Finde den Fehler? Was meint eigentlich der Verbandsgemeinde-Brandschutzbeauftragter zu dem Missstand? Moment, hat die überhaupt einen? Einen, der sich mit Gesetzen und Vorschriften auskennt. Einer, der regelmäßige Brandschutzübungen organisiert, damit im unwahrscheinlichen Falle eines Falles niemand zu Schaden kommt. Wenn ja, sollte der schleunigst Einspruch einlegen. Es kann doch nicht sein, dass ausgerechnet eine Behörde mit Vorbildfunktion nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Da sollten die Verantwortlichen schnellstens nachjustieren. Kann ja nicht die Welt kosten, auf die richtigen Schließmechanismen umzurüsten. Sachen gibt es…

Corona und kein Ende! Blick an den Glan!

Kein guter Start in die neue Woche! Im Bodelschwingh Zentrum Meisenheim haben sich bis zu 50 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Die Diakonie ist Betreiber. Die Nachricht dürfte die Verantwortlichen aus den Socken gehauen haben. Corona-Hotspot in den Wohnanlagen? Schaut ganz danach aus. Plakativ formuliert, schlug offenbar virusmäßig eine Bombe im Zentrum ein. Ein Volltreffer, den es nicht gebraucht hätte, gerade in einer Behinderteneinrichtung. Aus gegebenen Anlass wurde dort am vergangenen Freitag vielfach getestet. Mit einem derartigen Ausmaß an Positiven dürfte hier am Glan wohl keiner gerechnet haben. Dem Vernehmen nach beschränken sich die Infizierten auf bisher nur eine Wohngruppe. Mehrere gibt es. Es wird weiter getestet. Die Zahlen dürften demnach weiter ansteigen. Die Alarmglocken dürften jetzt wohl auch im Gesundheitsamt ganz laut schrillen. Das wird nicht umhinkommen, die Anlage unter Quarantäne zu stellen. In den nächsten Stunden werden sicherlich die ersten offiziellen Verlautbarungen mit exakten Zahlen und gezielten Gegenmaßnahmen über die Ticker flimmern. mehr

Vandalismus an der Baustelle: Mal ehrlich, muss das sein?

Idioten hatten ihren Spaß! Auf der Baustelle Ortsumfahrung Hochstetten-Dhaun kam es in Höhe des Bahnhofs zu kleineren Vandalismus-Schäden. Mutwillige Zerstörung eines Schildes samt Pfosten sowie eine quer über der Straße aufgebaute Baustellenabsicherung stechen einem direkt ins Auge. Ob das Ausmaß noch höher ist, wird man sehen müssen. Solche Fälle von Vandalismus müssen nicht sein. Das ist kein Dumme-Jungen-Streich, den man mal so im Übermut begeht. Man kann leider nichts idiotensicher machen, weil eben die auf ihrem geistigen Niveau so erfinderisch sind.  

Abriss Wäscherei Schäfer? Im Falle eines Falles ließe sich die frei werdende Fläche vielfältig nutzen!

Was wäre, wenn? Angenommen die Stadt könnte das Eckhaus Wäscherei Schäfer günstig erwerben. Zu einem Spottpreis oder für den berühmten symbolischen Euro. Wie ließe sich nach einem Abriss die frei werdende Fläche am sinnvollsten nutzen? Das Thema kommt ja immer mal wieder auf die Tagesordnung. Von daher, ganz so weit hergeholt sind mögliche Denkspiele ja nicht. Einige Vorschläge hat der Blog gleich mal bildlich dargestellt. Die einfachste und wohl billigste Variante wäre die eines schnöden Parkplatzes. Pflaster oder Teer sowie ein paar Striche drauf und fertig ist die Geschichte. Eine weitere Möglichkeit wäre eine kleines Stadtbad für den Extremfall, wenn die Verbandsgemeinde mal wieder auf die glorreiche Idee kommen sollte, das Jahnbad, aus welchen Gründen auch immer, im Sommer nicht öffnen zu wollen. Die sind ja immer so sensibel und fürsorglich, wenn die Gesundheit auch nur ansatzweise leiden könnte. Zugegeben, der Vorstoß ist ziemlich weit an den Haaren herbeigezogen. Anders sieht es da schon in punkto Parkhaus in Mini-Format aus. Ein kleines, aber feines Konstrukt für eventuell 30 Autos, noch dazu in roter Farbe designt– passt! Nee, ne? Was würde sich die SPD da freuen. Für die Parkhaus-Partei würde sich ein lang gehegter Herzenswunsch erfüllen. Ist ja bald Weihnachten und außerdem die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Komm hol das Lasso raus…

Der SPD ist kaum mehr zu helfen, auch nicht an der Nahe. Da zaubern die Kreuznacher doch tatsächlich einen Gegenkandidaten für „Little“ Joe Weingarten aus dem Hut. Der kam jetzt wie Kai aus der Kiste gesprungen, um dem beliebten Cowboy und zugleich Bundestagsvertreter aus dem Sattel zu bugsieren. Warum in Gottes Namen macht die SPD bloß dieses Fass auf? Eine Partei, die slebst an der rotgefärbten Nahe mehr und mehr an Bedeutung einbüßt, verliert sich in überflüssigen Personalgeschacher. Weingarten hat doch überzeugt. Finde den Fehler? Fakt ist, bei der Nominierung des Kandidaten für die Bundestagswahl 2021 werden die Sozialdemokraten zwei Kandidaten zur Auswahl stellen. Dr. Michael Vesper contra Dr. Joe Weingarten. Welcher Akademiker zieht den Colt schneller, wer ist geschickter mit dem Lasso? Duell im Morgengrauen? High noon um Zwölf Uhr mittags? Es kann nur einen geben. Wer setzt sich durch? der Blog drückt „Little“ Joe die Daumen.

Wahr ist, der Kümmerer hat Eier, wo andere nur Rosinen haben. Der „Knuddelbär“ wird für seinen klaren Aussagen vom Volk geschätzt. Ein echter Typ auf Augenhöhe eben. Einer der nicht wachsweich rumschwafelt, sondern klare Kante zeigt. Wahr ist aber auch, intern ist er gerade deswegen umstritten. Daher setzt man ihm jetzt auch einen Mitbewerber vor die Nase. Die Partei setzt offenbar auf Reibung und Selbstzerfleischung. Wie immer halt! Der interne Wettberwerb wird Spuren hinterlassen. Eines steht fest, egal welcher Doktor für den Wahlkreis antreten wird, er wird aus der Wahlkreiskonferenz beschädigt herausgehen. Geschlossenheit und breite Unterstützung, dürfte unter diesen Umständen kaum möglich sein. Der CDU kann diese Vorgehensweise nur recht sein.

Bowling Hill bietet Alternativen!

„Was wir so machen, um zu überleben“ – das „Lockdown-Alternativ-Programm“ von „Bowling Hill“ hat einiges zu bieten. Logisch, Bowling ist gerade nicht. Kugeln und Pins stehen zwangsweise still. Dort, wo sonst Jubel, Trubel und Heiterkeit den Aufenthalt bestimmen, herrscht gerade verordnete Ruhe. Gespenstisch Ruhe, wohlgemerkt. Hadern hilft aber nix, denn es muss ja irgendwie weitergehen. Und wie! Edith Eckes und ihr Team haben sich eine Ausserhaus-Aktion zu Gunsten von „Bösewichte im Blut“ ausgedacht. Von jeder Essens-Lieferung werden fünf Prozent der Mehrwertsteuer weitergeleitet. Also, worauf noch warten liebe Leute da draußen! Die Küche bietet eine ausgewogene Palette, bei der jeder fündig werden sollte. Mit jeder Bestellung unterstützt ihr sowohl die örtliche Gastronomie, als auch eine Spendenaktion. Mit dem gefühl eine gute Tat untertützt zu haben, schmecken die Gerichte doch gleich viel besser. Zuerst an diejenige denken, die es am nötigsten haben – passt!  Denken sollte man auch schon an Weihnachten. Wie wäre es mit einem Gutschein als Geschenk? Freude bereiten und gleichzeitig die Gastronomie unterstützen, was will man mehr. Bowling Hill freut sich über jede Unterstützung und sagt vorab schon einmal danke!

Türkei-Deal: Nicht alle SIMONIANER verharren in Jubel- und Feierlaune!

Heile SIMONA-Welt? Wenn man es nicht es nicht aus internen Quellen besser wüsste, könnte man meinen, der Deal mit dem türkischen Unternehmen hätte für die Mitarbeiter absolut keine oder nur vernachlässigbare Konsequenzen. Zumindest in der Tageszeitung liest sich der Artikel wie ein Coup, von dem unter den Strich nahezu alle profitieren. Doch weit gefehlt. Der hat gravierende Auswirkungen auf den Mitarbeiterstamm in den Fertigungshallen. Um dies voraussagen zu können, braucht es kein abgeschlossenes Wirtschaftsstudium. Dafür genügt einzig der gesunde Menschenverstand. Mit 160 Zeilen wird Simona für Weitsicht und unternehmerisches Geschick regelrecht gefeiert. Boah, mehr Hofberichterstattung geht nicht! Die Zeitung transportiert alles, was Vorstände und Presseabteilung gerne lesen. Es wirkt wie eine Huldigung XXL. Zugegeben, der eine kleine Satz, wonach man den zwangsweise Jobabbau in der PVC-Schaumplatten-Produktion im Stammsitz größtenteils sozialverträglich durch Pensionierungen oder Fluktuation erreichen wolle, stört ein wenig die positive Außendarstellung. Aber selbst der liest sich recht nett. Ist er aber nicht. Während in den Teppichbodenabteilungen vermutlich die Sektkorken knallten, dürfte zeitgleich in den Produktionshallen Frust und Unsicherheit geherrscht haben. Feierlaune dort, Fehlanzeige! Es jubelt sich halt nur bedingt, wenn man um seine Existenz bangen muss. Mutmaßlich werden 20 Prozent der Belegschaft nicht mehr benötigt. Keine Frage, dieses Ziel lässt sich nur über zusätzliche Kündigungen erreichen. mehr

Corona kann uns mal! Narrhallamarsch! Möge die Büttenrede beginnen…

Die Jecken im Kirner Land stehen in den Startlöchern, zahllose Narren versammeln sich auf dem Kirner Marktplatz, um zu schunkeln, zu lachen und zu feiern. Dicht an dicht! So oder so ähnlich hätte es sein können, wenn, ja wenn das doofe Virus nicht gewesen wäre. Alles abgeblasen. Traurige Fastnacht. Nur zum Heulen. Als Ersatz will sich der Blog nochmals an einer Büttenrede versuchen. Eine Art Büttenrede-Fortsetzungsgeschichte, gespickt mit Themen aus dem Kirner Land. Immer mal wieder werden Strophen hinzugefügt. Bis Aschermittwoch. Bekanntlich ist dann ja alles wieder vorbei! Helau!

Im Kirner Land herrscht Mischmasch, dass iss ja fatal,
doch bevor ich mich uffreg, is es mir lieber egal.
Drüber berichte, dass is dem Blog sei Devise,
mit spitzer Feder, derb, dreist und immer präzise.
Drum passt jetzt gut auf, was Zeite, was Zeite,
mir Landeier sind net immer zu beneide.
Was ist hier wichtig, was ein Thema von Dauer,
ihr könnt euch beruhige, ich lieg auf der Lauer.
Der Narrenspiegel, ich kann euch berichte,
der beginnt 2020 mit der Krankenhaus-Geschichte.

Das steht uff de Kipp, die Kasse wolle net bezahle
die Folgen will man sich erst gar net ausmale.
Mit Steuergeld saniert, die Diakonie hatte mal Pläne,
wenn Göbel jetzt schließt, vergießt der keine Träne.
Der will helisch en Ärztehaus dort obe etabliere,
da protestiert die Region und tut die BI alarmiere.
Es geht ums Geld, in Kirn lässt sich ebbe nix verdiene,
da befinde sich Krankenkasse und KV auf einer Linie.
Es braucht halt mehr Lobby und auch mehr Kranke,
ne, mehr Mediziner, aber ken depperte Park-Schranke
In der Krankenhaus-Angelegenheit wird viel gezockt,
zu Lasten Aller, die Mensche sin nur noch geschockt.
Drum aufhörn mim Gezicke, haltet das Krankehaus offe,
die Politik hats in der Hand, mir könne nur hoffe.

Skywalk-Schild: Die Belohnung ist eingetrudelt!

„Seid nett zueinander“ – ein Aufruf, der, so lapidar er klingt, heute wichtiger ist denn je. Nett, was die Ortsgemeinde dem Blog per Post hat zukommen lassen. Beigefügt, ein Dankes-Schreiben mit Format für die Skywalkschild-Hinweise. Zugegeben, die führten nicht zur Ergreifung der Verantwortlichen, aber immerhin zum Fund der Informations-Tafel. Ist doch auch was, gell? Die hatten Idioten herausgerissen und Schwi, Schwa, Schwung zu Tal befördert. Die Entdeckung reicht zwar nicht für die Auszahlung der ausgelobten 200 Euro, aber für einen Gutschein in Höhe von 50 Euro. Immerhin. Die Geste zählt! Chapeau, mit dieser Reaktion hatte der Blog fürwahr nicht gerechnet. Überrascht war der über die warmen Worte. Nette Geste! Danke! Behalten wird der den Gutschein allerdings nicht. Wie angekündigt, ist die „Belohnung“ ein durchlaufender Posten. Wer darf sich nunmehr „freuen“? Die Wahl fiel auf die Gemeindearbeiter. Für einen netten Abend, gerade in der Vorweihnachtszeit, reicht die Summe allemal. Und die Jungs haben sich die Gefälligkeit mehr als verdient. Und die freuen sich auf den netten Abend. Bei Wind und Wetter stehen die zum Wohle des Dorfes ihren Mann – passt!   

Schock für die SIMONIANER: Teile der Plattenproduktion wandert in die Türkei!

Jetzt also doch! SIMONA lagert Teile ihrer Plattenproduktion in die Türkei aus. Entgegen aller früheren Bekundungen hat das Kirner Unternehmen 70 Prozent an dem türkischen Unternehmen MT Plastik AS erworben. Noch im Frühjahr hatte der Vorstand diesbezügliche Planspiele vehement dementiert. „Durch die nun angestrebte Akquisition planen wir die Produktion von Teilen dieses Produktportfolios in die Türkei zu verlegen“, heißt es nunmehr in einer neuerlichen Rundmail. Davon verspreche man sich eine bessere Kostenstruktur, höhere Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit für dieses preissensible Geschäft. Die Verlagerung würde sich über einen Zeitraum von zwei Jahren erstrecken und damit auch die Personalkapazitäten am Standort Kirn betreffen. Ein Satz mit weitreichenden Folgen für die betroffenen SIMONIANER in den Produktionshallen am Stammsitz Kirn?  Übersetzt heißt das nichts anderes: „Ihr werdet nicht mehr benötigt“. Sicherlich werden nicht alle um ihren Arbeitsplatz bangen müssen, aber ein Großteil gewiss. Und dann kommt der typische Satz, der in solchen Schreiben immer auftaucht: „Wir sind daher mit dem Betriebsrat in Gespräche für einen Interessenausgleich und Sozialplan eingetreten und werden die notwendigen Anpassungen sozialverträglich gestalten“. Im Klartext, wir lassen Euch beim Gang in die Arbeitslosigkeit nicht im Stich! Bei derart warmen Worten geht es den Mitarbeitern doch gleich viel besser. Mehr noch: Mögliche Wackelkandidaten und spätere Geschasste werden sogleich Hüpfen vor Freude wenn sie ihre Kündigung bekommen. mehr

Keine Bürgerbeteiligung an den Kosten: Wiederkehrende Beiträge werden in Hochstetten-Dhaun kein Thema sein!

Straßenausbaubeiträge – das lästige Thema rückte unter der Woche mal wieder in den Fokus. Der Grund: Die Verbandsgemeinde beabsichtigt eine Abrechnungssoftware für die Berechnung von Wiederkehrenden Beiträgen anzuschaffen. Das kostet zwar einen Batzen Geld, verspricht allerdings auch eine immense Arbeitserleichterung für die Sachbearbeiter. Die Verbandsgemeinde wird wohl oder übel investieren müssen, um nicht irgendwann in Bergen von Bescheiden ersticken zu müssen. Und das alles nur, weil die Landesregierung nicht bereit ist, Straßenausbaubeiträge generell abzuschaffen, und dies, obwohl es Alternativen gäbe. Stand jetzt, brächte selbst ein Regierungswechsel keine Abkehr vom alten System. So gesehen, sind die einmaligen 100 000 Euro Anschaffungs – und 500 Euro monatlichen Unterhaltungskosten, gut angelegtes Geld. Davon profitieren unter dem Strich alle 20 Ortsgemeinden unter dem Dach der Verbandsgemeinde Kirner Land.

Alle? Nein, Hochstetten-Dhaun nicht. Warum: Hier werden Grundstückseigentümer für Instandsetzungsmaßnahmen schon seit vier Jahrzehnten nicht mehr zur Kasse gebeten. Der Ort genießt dahingehend Alleinstellungsmerkmal und gilt so etwas wie das Paradies für Grundtückseigentümer- und Hausbesitzer. Und das wird mittelfristig auch so bleiben, zumindest dann, wenn Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell Wort hält. Und dass der integere Ehrenmann das tut, ist so sicher wie das brrühmte Amen in der Kirche. Dazu fällt dem Blog nur ein einziges Wort ein: „Bürgerfreundlichkeit!“ Bisher anstehende Sanierungsarbeiten konnte man noch immer kostenneutral, über den eigenen Topf Instandhaltungsmaßnahmen, abwickeln. Will heißen, die Ortsgemeinde war bisher finanziell immer in der komfortablen Situation, anstehende Reparaturen alleine stemmen zu können. Und auch auf jahre hin wird sich an dieser Vorgehensweise nichts ändern, meint Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell. Durchatmen, das private Sparbuch muss also nicht gezückt werden. Zusammengefasst werden konkret in Hochstetten-Dhaun Ausbaubeiträge zu Lasten der Grundstückseigentümer weiterhin „keine Rolle“ spielen.

Ein Versprechen, das man immer wieder gerne zur Kenntnis nimmt und das hoffentlich noch recht lange Bestand haben möge. Damit genießen die Bewohner hier fast schon ein landesweites Alleinstellungsmerkmal, was diese sicherlich auch werden zu schätzen wissen. Hochstetten-Dhaun ist also seiner Zeit voraus? So schaut’s aus! „Ein Ort, in dem wir gut und gerne leben“. Bravo! Hochstetten-Dhaun vorn? Jawohl! Angesichts einiger in die Jahre gekommener Straßen, mit zum Teil gravierenden Schäden an Belag, Gehwegen und Bordsteinen, zwar ein durchaus gewagtes Versprechen, aber eines, das gilt. Wie heißt es im Volksmund: Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen.

„Da beißt die Maus keinen Faden ab“! Einen Wertstoffhof braucht es im Kirner Land!!!

CHAOS-MÜLLTAG in Kirn! Der Mensch, das müllsammelnde Wesen! – Wie anders lässt sich erklären, dass im Rahmen eines „Wertstoffhof-Versuches light“ auf Kyrau am Samstagmorgen der Verkehr in der Innenstadt nahezu zusammenbrach. Kilometerlange Blechlawinen bahnten sich ihren Weg zum Sammel-Point. Gesittet zwar, aber trotzdem nervig. Wartezeiten von über zwei Stunden waren Programm. WOW, das Kirner Land muss in Corona-Zeiten die Aufräum- und Ausmistwut ja regelrecht gepackt haben. Anders sind die sich augenscheinlich stapelnden Müllberge in den Hauhalten nicht zu erklären. Wahr ist, das Kirner Land braucht eine dauerhafte Müll-Anlaufstelle. Wahr ist aber auch, der Landkreis will diese nicht mehr im westlichen Zipfel einrichten. Ersatzweise sollen nunmehr Container-Tage die Region zufriedenstellen. Ein schlechter Kompromiss, der zudem nicht den Service-Ansprüchen der Region gerecht wird. Merke, Service und Kunde passen mit jedem Meter die Nahe hinauf immer seltener zusammen. mehr

Das Wort zum Sonntag

Was war die Woche so alles gebacken? Nix war gebacken! Tote Hose! Gähnende Leere in der Themenschublade. Einige Rezepte sind zwar in der Mache, aber meistens fehlt es an einzelnen Zutaten. Die braucht es aber vollumfänglich, damit der Info-Kuchen auch schmackhaft und pointiert munden kann. Von daher, fällt an diesem Wochenende der Satirische Wochenrückblick flach. Für manche gut, für manche leider. Aber wie sagte es der rosafarbene Philosoph Paulchen Panther doch immer so treffend: „Heute ist nicht alle Tage; ich komm wieder, keine Frage“! Neue Woche, neues Glück! Bis dahin, gehabt Euch wohl und bleibt gesund. Reichlich satirische Nachrichten, Meinungen und Informationen dann hoffentlich wieder wie gewohnt am kommenden Wochenende. Knackig und am Puls der Zeit.

Lieblings-Thema Homepage Kirner Land!

„Wann kommt endlich eine neue Homepage unter der Domäne Kirner Land“ – die Frage von CDU-Frau Katrin Heiler ist durchaus berechtigt und angesichts einer fast schon peinlichen Hinausschiebung nur folgerichtig. „Aktuell sei man mit dem neuen Internetauftritt befasst und hoffe noch vor Weihnachten damit an den Start zu gehen, antwortet „Lucky TJ“. Echt jetzt? Nach nur einem Jahr schon ein Ergebnis. WOW, dieses Tempo hätte man gar nicht für möglich gehalten. Nicht in einer Verwaltung. Ironie beiseite. Im Januar begann die Jung-Ära und die Epoche des „Kirner Landes.“ Selbst in den Monaten davor wusste man um Deadline und Notwendigkeit eines angepassten Internetauftrittes. Warum in Gottes Namen war man bisher nicht in der Lage eine angemessene Plattform zu präsentieren? Eine, für die man sich nicht schämen muss. Eine Visitenkarte, die „WOW-Effekte“ erzeugt. Finde den Fehler? Aber jetzt wird ja alles gut. Zu Weihnachten bekommt das Kirner Land einen nigelnagelneuen Internetauftritt unter der Domäne „Kirner Land“ geschenkt. Die muss BOMBE sein, bei der Reifezeit! Projektarbeit 5. Klasse Gymnasium – die hätte innerhalb einer Woche eine vollumfassende an den Start gebracht. Die Profis brauchen schon knapp ein Jahr. Die kann nur aufsehenerregend und fesselnd daherkommen. Warten wir es ab. mehr

Erneute Absichtserklärung vom Kreis gleicht gefühlt einer Luftnummer: Absicht in der Politik bedeutet, es passiert nix!

Es sind immer die unscheinbaren Meldungen, die aufhorchen lassen. Etwa in der heutigen Berichterstattung über Neuigkeiten aus dem Kreis. „Zahlreiche Rettungswachen im Rettungsdienstbereich Bad Kreuznach sind in den nächsten Jahren neu zu bauen oder müssen grundlegend saniert werden. Dringender Handlungsbedarf besteht unter anderem in der 2001 errichteten Kirner Rettungswache.“ Sorry, da muss der Blog mal brutal reingrätschen. Die Erkenntnis ist ja nicht neu. Seit Jahren schon sind die unhaltbaren Zustände, gerade in Kirn, den Verantwortlichen bekannt. Passiert ist bis dato nichts! Hauptsache mal drüber geschwätzt! Schon Im Februar hatte Landrätin Bettina Dickes (CDU) einen Tag der Rettungswachen für sich reklamiert, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Den Worten sollten jetzt mal Taten folgen. Unbedingt!

Seinerzeit postete sie auf Facebook nette Schnappschüsse mit dem folgenden Wortlaut dazu aus Bad Sobernheim. „Heute ist mein Tag der Rettungswachen. Vieles hat sich im Arbeitsablauf einer Wache und auch in Bezug auf Anzahl und Größe der Fahrzeuge in den vergangenen Jahren geändert, und als Rettungsdienstbehörde stehen wir in der nächsten Zeit vor der Aufgabe, zu schauen, ob, wie und wo gebaut oder umgebaut werden muss. Es bleibt spannend“!  Und aus Kirn schreibt sie folgendes: „Nachdem wir in Bad Sobernheim zwar fehlende Fahrzeughallen, aber gute Personalräume erleben konnten, ist hier alles wirklich sehr beengt! Stimmt Frau Dickes. In Kirn ist alles sehr beengt, und das schon seit Jahren. Wahr ist, solche Besuche sind Zeichen von Wertschätzung. Wahr ist aber auch, gerade in Kirn bräuchte es von Ihnen keine Worte, vielmehr Taten. Bereits 2016 wollte man seitens Ihres Hauses Abhilfe schaffen. Es blieb jedoch bei einer reinen Absichtserklärung. Nur warme Worte. Zur Erinnerung: Die Bestandsaufnahme des zuständigen Kreisfeuerwehrinspektors – der unter dem Dach des Kreises angesiedelt ist – fiel seinerzeit vernichtend aus:

„Es gibt in Kirn zu wenig Räume, in denen sich die Rettungshelferbeispielsweise in Nacht- und Schichtdienst ausruhen könnten. Es fehle zudem an Lagerfläche und Umziehmöglichkeiten. Auch die sanitären Anlagen entsprechen nicht mehr heutigen Standards. Um- und Ausbau diene der Erweiterung und Modernisierung der Arbeits- und Sozialräume sowie der Fahrzeughalle, inklusive Toren, auch unter Berücksichtigung des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit. Zusammengefasst sah Kreisfeuerwehrinspektor Handlungsbedarf und zwar dringend, auch unter dem Aspekt, weil die Kirner Rettungswache nun auch als Lehrwache für Azubis genutzt werde. Mehr Personal, intensivere Nutzung, mehr administrative Arbeit, mehr Fahrzeuge – unter dem Strich brauche es mehr Platz, um einen geregelten Dauerbetrieb auch zukünftig passieren zu können“. DRK-Pressesprecher Philipp Köhler schlug in die gleiche Kerbe: „Wir brauchen insgesamt mehr Lagerkapazität, endlich eine sanitäre Trennung für Männer und Frauen, sowie ein extra Wachleiter-Büro“, so seine Bilanz in 2016.

Nun haben wir Ende 2020, also knapp fünf Jahre sind vergangen und passiert ist NICHTS!!! In einer letztmaligen Pressemitteilung zu dem Thema in 2018 hieß es stattdessen: „Die Angelegenheit sei nicht am Stocken, sondern befinde sich weiter in einer sachgerechten Prüfung. Sind vier bis fünf Jahre Prüfung nicht genug? Man kann sich auch zu Tode prüfen. Und nun kommt das Thema wieder auf die Tagesordnung, um festzustellen, dass es „zu eng ist“. Hallo, geht`s noch. Der Sachstand ist in Ihrem Haus doch schon seit Ewigkeiten bekannt. Längst wollten Sie Abhilfe geschaffen haben. Sie posten bunte Bildchen und werden für die auch noch geliket, aber in Wahrheit schieben sie den längst fälligen Aus- und Umbau auf die lange Bank. Wie lange noch? Die hier arbeitenden Menschen brauchen und wollen keine Besuche und schon gar keine warmen Worte. Die wollen, dass es endlich losgeht, dass ihr Arbeitsplatz, der so eminent wichtig für die Allgemeinheit ist, einer zum Wohlfühlen wird. Einer, auf dem es sich gut arbeiten und ausruhen lässt. Denn die Ruhe zwischendurch brauchen gestresste Rettungssanitäter mehr denn je, damit sie im Ernstfall Höchstleitung bringen können.

Gestärkt aus der Krise hervortreten: Corona bietet auch Chancen für den Tourismus im Kirner Land!

Es sind verrückte Zeiten gerade. Zeiten , in der ein hartnäckiger und überaus lästiger Virus unser Tun- und Handeln vor allem im Freizeitverhalten bestimmt. Gerade jetzt steht nahezu das öffentliche Leben nahezu still. Hotels und Gaststätten sind mindestens bis Ende November für Urlauber geschlossen. Neben den typischen Hochburgen leidet auch das Kirner Land massiv. Nun will Rheinland-Pfalz dem Tourismus mit einem weiteren Förderprogramm auf die Sprünge helfen. Eine Chance für unseren schönen Landstrich? Ganz bestimmt! Voraussetzung ist eine pfiffige Strategie und das Nutzen von Angeboten. „Wir glauben an die Zukunft des Tourismus in Rheinland-Pfalz“, sagte Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) am vergangenen Dienstag in Mainz laut einer Mitteilung. Er befürwortet eine Kampagne, die auch die Verantwortlichen hier bei uns unbedingt nutzen sollten. Daher, gut aufpassen und bewerben. Um was geht es?  Nach Angaben des Ministeriums werden mit dem Marketing-Programm „ReStart Tourismus RLP“ beispielsweise die Produktion von Fotos, Videos und Texten sowie Online- und Printwerbung im Bereich Tourismus unterstützt.

Gemäß Meldung des SWR können regionale Projekte mit bis zu 40.000 Euro gefördert werden. Die Anträge dazu könnten bis 11. Dezember eingereicht werden. Insgesamt rund 875 000 Euro stehen den Angaben zufolge für das neu aufgelegte Programm zur Verfügung. Finanziert werde es aus dem zweiten Nachtragshaushalt. Die herausfordernden Corona-Lage soll das Land nicht in Schockstarre versetzen, sagte Wissing: „Viele Menschen denken gerade jetzt darüber nach, wohin der nächste Ausflug oder die nächste Reise gehen kann“. Worauf also noch warte. Hopp, auf geht’s! Das Kirner Land muss auf den Zug aufspringen. Unbedingt! Nicht erst über Los gehen, sondern gleich reagieren und eine Bewerbung aufsetzen. Jeder Art von Werbung hilft. Bleibt die Frage, inwieweit die zuständigen Stellen diese Chance, zunächst erkennen und dann für sich zu nutzen wissen. Zweifel sind angebracht. Hoffen wir das Beste!

Turnverein nimmt die Zwangspause sportlich!

Die Vereine haben es derzeit besonders schwer. Dank Corona ruhen auf Wochen Trainings- und Spielbetriebe. Wenn darunter mal nicht die Fitness leidet? Der Turnverein nimmt die Zwangspause allerdings gelassen hin. Hadern hilft ja auch nichts. Turnvater Peter Jung genießt die volle Rückendeckung des Vereins. „Wir sind mit den Maßnahmen einverstanden,“ lässt er wissen. Hausaufgaben haben die Übungsleiter an ihre Schützlinge nicht erteilt. Individualtraining heißt offenbar die Devise. Sobald die Sport-Freigabe wieder über den Ticker flackert, kehre sofort wieder Leben in die Turnhalle zurück, verspricht Jung. Geht es nach seinen Wünschen, soll im Dezember zudem noch eine kleine Weihnachtsfeier für die Kinder organisiert werden. Die Hoffnung sterbe ja bekanntlich zuletzt. Lang ersehnte Gelegenheit und der passende Rahmen, um die abgelegten Sportabzeichen endlich offiziell aushändigen zu können.

Kann die FWG Hochstetten-Dhaun aus ihrem Schattendasein heraustreten?

„Zeit, das sich was dreht.“ – Kerniges und zugleich aussagekräftiges Motto der FWG Hochstetten-Dhaun. Von daher drängt sich die Frage nach dem momentanen Drehmoment regelrecht auf! Was darf das Dorf von der politischen Kraft zukünftig erwarten? Kann sie mit ihren Vorstellungen bei den Menschen punkten? Und wenn ja, mit was? Der Blog hat versucht dem Vorsitzenden Eike Füllmann mit einem Interview auf den Zahn zu fühlen. Ist ihm das gelungen? Lesen und urteilen Sie selbst:

Frage: Die FWG hat sich neu formiert. Wie ist die Stimmung und wie will man sich im Dorf präsentieren, damit man wieder mehr als politische Kraft Wahrgenommen wird?

Füllmann: Die Stimmung innerhalb der FWG ist gut, nach der letzten Mitgliederversammlung will man was bewegen! Einbringen von Vorschlägen & Innovationen. Eine Homepage ist für Anfang 2021 geplant. Soweit es in 2021 in Corona-Zeiten geht, wird sich vielleicht die eine oder andere Veranstaltungsidee umsetzen lassen, man muss die dann vorliegenden Gegebenheiten abwarten. Aber so viel sei gesagt, Ziel ist es nicht nur im Wahljahr aktiv zu sein. mehr

Draufsicht vom Hellberg herunter auf den Rutschhang!

Blick vom Hellberg auf den Rutschhang gegenüber. Die Umverteilung von Erde und Geröll – von oben nach unten – hat schon beträchtliche Ausmaße angenommen. Reicht die momentane Erdbewegung aus, um letztlich den Rutschhang dauerhaft zu beruhigen? Wie hoch wird noch aufgefüllt, wie sehr der Hang unterhalb der ehemaligen Mülldeponie noch erweitert und abgeschrägt werden? Alles scheint möglich. Schauen wir mal…

Satirischer Wochenrückblick 1. November

Über Monster-Wall, Krankenhaus Kirn, Corona und kein Ende, Dickes und Weingarten zeigen Flagge, Katholische Kirche…

Ein Schlag ins Gesicht für alle Monsterwall-Geschädigten. Investor Dag Stein-Herzberger lässt sich in der Zeitung als selbstloser „Bau-Löwe“ feiern. „Es ist eines der größten privaten Bauprojekte eines Privatinvestors, die Kirn jemals gesehen hat. Und es ist eine Vorzeigeprojekt an der mittleren Nahe,“ diktiert der Gute in den Notizblock des Reporters. Zack, da schwingt in jeder Silbe ein leichter Hauch von Größenwahn mit! Ob die „Wall-Gucker“ seine Meinung teilen? Wohl kaum! Durch solches Gehabe tritt man denen nochmals in den Allerwertesten. Immerhin, Stein-Herzberger bedankt sich für deren Geduld: „Das war nicht immer lustig.“ Aber jetzt sei ja alles gut. Mehr einseitige heile Welt geht nicht. Alle haben sich wieder lieb? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Der Wall zeigt für immer und ewig seine unansehnliche Fratze hinter der Häuserfront. Stein-Herzberger hat sich sein Baugebiet nach seinen Vorstellungen gestaltet und die Stadt führte ihm den Stift dabei. Finde den Fehler? Alles auf Kosten der unteren Häuserreihe, versteht sich. Schwund ist halt immer. Die Bewohner sind die Doofen. Aber sowas von! Im gleichen Maße wie im Privat-Neubaugebiet eine Wertsteigerung einsetzt, nimmt die in der Straße darunter ab. Der Investor bestimmt eben wo es langgeht. Den Leidgeplagten bleibt ihre Wut: Nackte, blanke, in den Körper hochsteigende verzweifelte Wut über eine zum himmelschreiende Ungerechtigkeit. Die hatten keine Lobby. Die sollen mal nicht klagen, denn der Kuchen ist standesgemäß gerecht aufgeteilt: Der König über ihnen hat sein Schloss im eigenen Reich „Kyrburgblick“ aus dem Boden gestampft und seine ihm offenbar ergebene Gefolgschaft drumherum versammelt, der Pöbel darunter hat immerhin seinen Steilhang und kann huldigend nach oben blicken. Lang lebe der… mehr

Jetzt geht’s los!

Wenn das mal keine guten Nachrichten sind! Investor Dag Stein Herzberger hat das Projekt „Mehr Mitte bitte“ doch noch dick und fett auf seinem Zettel stehen? Seit Jahren schlummert der Wohnpark „Alte Schule“ in Hochstetten-Dhaun, mit beabsichtigten 28 Wohneinheiten , munter vor sich hin. Dann, wie aus dem Nichts, nun doch die schnelle Wende zum Guten? Schaut ganz danach aus. „Die Planungen laufen auf Hochtouren, sodass mit einem Baubeginn im Dezember, spätestens aber im Januar 2021 zu rechnen ist“, lässt der Investor in einem neuerlichen Artikel der Wochenendausgabe wissen. WOW, damit hatte der Blog fürwahr nicht gerechnet. Jetzt geht es also tatsächlich los. Hoffen wir mal, dass den Worten nun auch wirklich Taten folgen und dass die Umsetzung auch dem damaligen Siegerentwurf einer Münchner Architektin entspricht. Der hatte es in sich. In nur ein paar Wochen wird also Klarheit herrschen.

Zur Erinnerung: Am 28. September 2015 gab die rheinland-pfälzische Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen gemeinsam mit dem Gemeinde- und Städtebund und in Kooperation mit der Architektenkammer den Startschuss für „Mehr MITTE bitte!“ 2.0. Damals hieß es im Bericht der Architektenkammer Rheinland-Pfalz: „Ein wesentliches Ziel des Wettbewerbs war, städtebaulich attraktive Lösungen zu finden für die zahlreichen innerörtlichen Leerstände in den ländlich geprägten Räumen von Rheinland-Pfalz. Der Wettbewerb war der „Alten Schule“ regelrecht auf den Leib geschrieben.

Lange passierte nichts. Sieht man mal von immer mehr Wildwuchs ab, der immer dichter um die alte Schule herum rankt. Kommt das Mehrgenerationenprojekt mit über 20 Wohneinheiten (Entwurf links oben) oder Betreutes Wohnen in eventuell alternativen Wohnformen? Beides scheint möglich zu sein. 2015 herrschte große Euphorie, als Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) die Siegerentwürfe der Architekten in einem würdigen Rahmen im Bürgerhaus „Haus Horbach“ ehrte. Die Euphorie ist mittlerweile mehr als nur verblasst. Kehrt die jetzt zurück? Es wird spannend!  

Aus der Not eine Tugend gemacht!

Am Wegesrand aufgestellte Rahmen lenken entlang von Premium Wanderwegen oder besonders schönen Fleckchen immer wieder den Blick auf die Landschaft. Die beiden „Hochstettener Fenster“ zeigen auf etwas andere Art und Weise das satte Grün im Wald, an der Nahe und rund um die Ortschaft. Während anderswo solche Vierecke für Foto-Motive explizit gekauft und aufgestellt werden, sind die Modelle von Hochstetten-Dhaun bereits vorhanden. Zugegeben, die Rahmen waren früher einmal mit Infotafeln bestückt, aber wer braucht die heutzutage noch? Guckt doch eh keiner drauf, wird sich die Ortsgemeinde denken. Leicht vergammelt und zudem verrostet, bieten die jetzt doch den idealen Vordergrund für einen Schnappschuss sowohl entlang des Geologischen Lehrpfades, als auch am Nahedamm in Hochstädten. Genau genommen, verfügte die Ortsgemeinde schon über Foto-Rhamen, als die noch gar nicht im Fokus waren. Wer hat’s also erfunden? Die Ortsgemeinde hat es eben drauf, wie man an sich ausgediente Teile nochmals einer neuen überaus sinnvollenVerwendung zuführen kann. Die macht stets aus der Not eine Tugend und lässt wie hier zu sehen die ausgedienten Rahmen einfach für die Touristen stehen. Die knipsen eh alles was ihnen vor die Linse kommt. Eine solche Denkweise kann man sich nicht antrainieren. Die muss man in sich tragen. Dazu fällt dem Blog nur ein Wort ein: „Clever!“   

Hellberg-Tour im Herbst! Top oder Flop?

Mal Hand aufs Herz, wann wart ihr zuletzt auf dem Hellberg? In Kindertagen vielleicht? Zugegeben, das Dorf-Wahrzeichen ist ziemlich hoch gelegen, aber der Weg dorthin ist ein einziger Genuss. Gerade jetzt, wo das Laub bei jedem Schritt raschelt und der Wald sich in seinen schönsten Farben präsentiert. Und hat man den Gipfel nach knapp 300 machbaren Höhenmetern erst einmal erklommen, wartet ein beeindruckender Rundumblick. Alle, die sehr gut zu Fuß sind, sei der Start in Hochstädten ans Herz gelegt. Weniger durchtrainierte Gesellen, können ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz der Paragleiter abstellen. Halbe Distanz, halbe Anstrengung, halbe Gehzeit – passt! Aus halber Höhe geht es nahezu ebenerdig durch den Wald weiter. Die Beschilderung ist soweit ganz in Ordnung. Luft nach oben ist bekanntlich immer.  Auch Fremde dürften sich hier einigermaßen zurechtfinden. Immer nur auf dem Kamm entlang in Richtung Kirn sowie des abschließenden Schlussanstieges weitermarschieren. Der Feldweg ist in einem guten Zustand.

Die letzte Rampe ist nochmals knackig. Kurz noch quälen und dann nur noch genießen. Der Blick von ganz oben entschädigt für die Mühen. Im Stehen, versteht sich. Eine Ruhebank sucht man hier allerdings vergebens. LEIDER! Wie überhaupt, der komplette Rundweg keinen einzigen Sitzplatz vorhält. Finde den Fehler? Rechts unten Hochstetten mit der Baustelle am Bypass. Ganz rechts Hochstädten, dazwischen das weite Nahetal in der Ferne. Links Kirn und geradeaus – gefühlt eine Etage tiefer – Johannisberg mit dem Skywalk. Ein Königreich für eine Ruhebank – ist man angesichts eines erhöhten Pulses fast schon geneigt ins weite Land zu schreien.

Schade, dass man die tolle Aussicht nicht sitzend genießen kann. Kurzer Appell an die Ortsgemeinde: „Macht mal, stellt hier mal eine auf!“ Besser noch eine Relax-Liege oder eine Schaukel. Am besten alles zusammen, verteilt auf verschiedene Ecken. Schöne Plätze für eine kleine Auszeit: Die klassischen Wingertsschaukeln sind auch ohne Reben der Brüller! Einfach hinsetzen, sich anschubsen, die Beine und vor allem die Seele baumeln lassen – passt! Ach ja, träumen darf man ja schließlich. Den Gipfelstürmern käme der Komfort sicherlich äußerst gelegen.

Der Abstieg hinunter bietet zwei Varianten. Entweder etwas weiter rechts Richtung Meckenbacher Höhe oder abwärts auf altbekannten Pfaden. Zurück am Ausgangspunkt hat man dann drei, vier Kilometer zurückgelegt. Nahezu komplett im Wald. Vorteil, der Hellberg lässt sich so auch bei großer Hitze bezwingen. Fazit: Der Hellberg geht immer. Mehr noch. Der Flugplatz lässt sich in eine Tour auch prima einbinden. Wegstrecke- und Beschilderung reichen absolut aus. Schließlich handelt es sich nicht um ein touristisches Highlight. Wobei, die Chance eines zu werden stünden gut, wenn der Weg ein wenig mehr an Attraktionen zu bieten hätte. Ruhebänke fehlen gänzlich. Auch der besondere Kick. Mit wenig Aufwand ließe sich der aber schaffen. Leider fehlt es bei den Entscheidungsträgern an Willen und Kreativität, hier und anderswo Wege aufzuwerten. Das war so, das ist so und wird Stand jetzt wohl auch immer so bleiben. Kein Konzept, keine Phantasie, keine Ideen – so schaut’s aus!

Servus und gehab dich wohl Oktoberfest!

Aus und vorbei! „A Musi, a Maß, a Menge Gaudi“ – die Oktoberfestwochen im Dhauner Wappensaal sind Geschichte. Der schiere Wahnsinn was Oktoberfestwirt Marco Fritz auf die Beine stellte, und dies, trotz Corona-Beschränkungen. Alles stimmte! Die Musik, das Essen, die Dekoration, der Gerstensaft und die Atmosphäre sowieso. Nächstes Jahr wieder? Ganz sicher! Es brauchte ja nicht viel, um den bayrischen Geist zu wecken. Und wenn der erst einmal auf Touren kommt, dann gibt es bekanntlich kein Halten mehr. Nach dem Fest ist vor dem Fest. PUSTEKUCHEN! Auch in den nächsten Wochen und Monaten sollten zusätzliche Highlights am Fuße des Schlosses angeboten werden. Welche, darüber wollte der Blog regelmäßig auf dieser Plattform informieren. Derzeit ist allerdings alles auf Eis gelegt. Die neue Corona-Verordnung trifft natürlich auch den Wappensaal. Der ist in den nächsten vier Wochen dicht. Schade!

Kirner Krankenhaus: Brandbrief verfasst und verschickt!

Political correctness! So oder so ähnlich lässt sich der Brandbrief pro Kirner Krankenhaus wohl am ehesten charakterisieren. In der Sache geradlinig auf den Punkt gebracht, ohne jedoch auf den Putz zu hauen – passt! Die Form will schließlich gewahrt sein im Dialog mit der Gesundheitsministerin SABINE BÄTZING-LICHTENTHÄLER. An Schärfe kann man ja später noch zulegen. Nämlich dann, wenn ihre Antwort mager ausfallen sollte. Die BI ist Triebfeder und die Politik schließt sich als Co-Verfasser gleich mit an. Inhaltlich bietet der nicht viele neue Erkenntnisse. Im Gegenteil: Alle Aspekte sind hinreichend bekannt. Mahnen und erinnern muss erlaubt sein. Man möchte noch mehr Druck aufbauen, damit der Sicherstellungszuschlag endlich fließt. Die Kassen zeigen sich noch immer bockig und ignorieren beharrlich die ihr aufgetragenen Zahlungsaufforderungen. Das Geld braucht es aber, um die Diakonie bei Laune zu halten. Deren Geduld ist endlich, wie jeder weiß. Die ist zurecht sauer. Planungssicherheit, Fehlanzeige! Dennoch, aus dem Träger wird man nicht so recht schlau. Was will die Diakonie wirklich? Diese alles entscheidende Frage wird sicherlich in den kommenden Wochen und Monaten beantwortet werden. Fazit: Die Botschaft einer Bestandsgarantie hört der Blog wohl, allein dem fehlt der hundertprozentige Glaube an das Versprechen. Die Politik verspricht viel, hält aber wenig. Sorry, aber die Kuh ist längst noch nicht vom Eis, auch nicht nach dem neuerlichen Brandbrief.  Aber lesen und urteilen Sie selbst. Der ist oben verlinkt.

Nachgefragt: Wie lauten die Ziele der Freien Wählergemeinschaft (FWG)?

SPÄTER! Das Interview mit dem neuen Vorsitzenden der Freien Wählergemeinschaft kommt später. Der Blog hatte dies bereits angekündigt und zeitgleich entsprechende Fragen verschickt. Auf den Zahn gefühlt, so oder so ähnlich lässt der Katalog wohl am ehesten umschreiben. Insbesondere geht es um die programmatische Ausrichtung sowie der Abfrage von Haltungen zu innerdörflichen Themen. Politisches Einmaleins sozusagen. Kein Hexenwerk und auch keine knifflige oder sensible Angelegenheit. Im Gegenteil! Es geht darum herauszukitzeln, welche Standpunkte das neue Team vertritt. Hat dieses neue Projekte auf der Pfanne? Der Themenspielplatz lässt sich ja schon einmal gut an. Warten wir die Antworten einfach ab. Eike Füllmann bittet diesbezüglich noch um noch etwas Geduld. Die haben wir. In den nächsten zwei Wochen dürfte es dann ja wohl soweit sein.

In Hochstetten-Dhaun wachsen urplötzlich Berge in die Höhe!

Sachen gibt es! In Hochstetten-Dhaun wachsen urplötzlich Berge in die Höhe! Noch dazu so ausgefallene Typen und Formen. Da wäre der außerorts im Hochwasserschutzgebiet. Eine pyramidenartige Aufschüttung, unmittelbar hinter dem Sportplatz, wirkt auf den ersten Blick schon ziemlich gewaltig. Auf der Hellberg-Seite fällt die fast schon Pyramide steil herab, während in entgegengesetzter Richtung eine langgezogene Rampe einplaniert worden ist. Der „Mount-Erde“ dürfte allerdings nur ein kurzes Gastspiel geben. Auffallend, die kleineren Brüder neben sich. Um eine ebenso vorübergehende Erscheinung, dürfte es sich um den Müllberg gegenüber der Bushaltestelle in der Binger Landstraße handeln. Müllberge schießen hier und anderswo meist vogelwild wie Pilze aus den Böden, um dann nach kurzer Zeit wieder zu verschwinden. Gedeihen können die überall. Nur dieses Prachtexemplar an Ausdehnung und optischer Präsenz, präsentiert sich bisher als recht hartnäckig. Diese Hingucker im negativen Sinne will einfach nicht weichen. Ob der wohl über kurz oder lang abgetragen wird? Und wenn ja, von wem? Abwarten, welcher der beiden Berge sich als Erstes in Luft auflöst.

Ordnungsamt kann Pflicht nicht nachkommen!

Meistens sind es die kleinen Meldungen oder kaum sichtbare Randnotizen, die eine immense Tragweite aufweisen. Das Ordnungsamt Kirn verfügt über zwei Halbtagskräfte im Außendienst. „Da sind bei der aktuellen Personalsituation keine großen Sprünge möglich.“ Respekt, eine Bankrotterklärung in der Deutlichkeit, war so nicht zu erwarten gewesen. Zumindest nicht gegenüber der schreibenden Zunft. War die Aussage etwa ein geschicktes Manöver oder versteckter Hilferuf? Fakt ist, die Verbandsgemeinde hat die Entwicklung auf diesem Sektor gründlich verschlafen. Aber sowas von! Kaputtgespart oder falsche Schwerpunkte gesetzt – so schaut’s aus. Dabei sind Außendienstmitarbeiter eminent wichtige Rädchen in einem intakten Gesamtgefüge. Fehlt es an Wertschätzung in dieser Abteilung? Statt personell aufzurüsten, setzt man offenbar auf Durchhalteparolen und einem „Weiter so“. Wie immer halt! Will heißen, zwei Halbtagskräfte sind gezwungen am Limit zu arbeiten – passt nicht!

Corona-Auflagen prüfen, Gefahren beseitigen, aktive Prävention, aber auch angepöbelt werden: Das gehört zum Arbeitsalltag in den Ordnungsämtern. Überall? Nein, im Kirner Land hat es ja keine Sheriffs, die tagtäglich in Stadt und Land unterwegs sind. Von daher gibt es auch selten oder keine Berührungspunkte. Es fehlt an Mitarbeitern, die sich nicht scheuen, Knöllchen zu verteilen oder gegen Ruhestörer vorzugehen. Wobei, wir mussten unlängst lernen, dass Ruhestörungen ausschließlich Spielwiesen der richtigen Polizei gleich gegenüber sind. Und die Erde ist eine Scheibe! So lange die Führungsriege aus den verschiedenen Teppichbodenabteilungen der VG hinsichtlich der vielfältigen und zeitaufwendigen Aufgaben von Ordnungsamtsmitarbeitern nach außen hin mit gefährlichem Halbwissen glänzen, wird die Abteilung auch nicht aufgewertet werden – so urteilte seinerzeit der Blog auf die Aussagen und den damit verbundenen Wissenslücken innerhalb der Führungsspitze. Es fehlt schlichtweg an Akzeptanz und Anpassung.

Doch Hoppla, jetzt folgt das Dementi auf dem Fuße. Natürlich sei das Ordnungsamt auch für Ruhestörungen zuständig, stellt der Ordnungsamtsleiter in der Wochenendausgabe der Tageszeitung richtig. Geht doch! Damit korrigiert er die Auffassungen von Bürgermeister und Ersten Beigeordneten. Immerhin, die sachliche Zuständigkeit wäre jetzt final geklärt. Bleibt die Frage nach der Lücke im Personalschlüssel. Das Ordnungsamt ist und bleibt unterbesetzt. Und das wird auch so bleiben, weil die Verantwortlichen, wie eingangs erwähnt, eine Anhebung des Personalschlüssels so sehr scheuen, wie der Teufel das Weihwasser.

Ein Unding, zumal in heutigen Corona-Zeiten. In den nächsten Wochen und Monaten wird das Ordnungsamt, gerade in dieser sich zuspitzenden Pandemie, mehr gefordert sein denn je. Kommt es zum Personalnotstand, aufgedeckt durch das Virus? Eine Prognose, die nicht von der Hand zu weisen ist. Aber auch ohne die neuen Aufgaben durch die Überprüfung der Einhaltung von Corona-Auflagen, sind Doppelstreifen zu Fuß nicht möglich und auch Streifenfahrten über Land eine reine Utopie. Der lapidare Grund: Das Ordnungsamt verfügt zudem über keinen eigenen Fuhrpark. Nicht einen Dienstwagen, mit entsprechender Kennzeichnung (Bild), steht der Abteilung zur Verfügung. Und so wird man auch zukünftig auf das Wohlwollen der Polizei nebenan angewiesen sein. Merke, Amtshilfe hat Grenzen, auch die im Artikel angedeutete (noch) vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Das Wort zum Sonntag

Vorab, schaut mal noch schnell auf die Uhr. Es ist jetzt Winterzeit. Eine Stunde mehr Schlaf geschenkt. Denkt daran, alle Uhren umzustellen. Jetzt aber mal ernsthaft: Nicht wissen was kommt, nicht wissen wie es weitergeht – es sind gerade schlimme Zeiten angebrochen. Corona und kein Ende. Das Virus hat uns fest im Würgegriff. Aber sowas von! Die Ansteckungszahlen steigen kontinuierlich an. Das Kirner Land zählt mittlerweile 16 Fälle! Es waren mal viel weniger. Wo soll das noch hinführen? Der Nachbarkreis ist tiefrot und auch bei uns ist die Ampel auf dunkelgelb umgesprungen. Wenn ich in diesen Corona-Herbsttagen manche Zeitgenossen höre, die sich in Selbstmitleid ergehen, weil sie nun lästige Regeln einhalten und ihren Alltag einschränken müssen, dann könnt ich im Strahl kotzen. Sorry für die Ausdrucksweise. Einigen Leuten täte es in diesen Tagen gut, weniger zu nörgeln, weniger zu kritisieren, weniger zu bangen und dafür mehr Zuversicht zu zeigen. Nicht zu vergessen Disziplin an den Tag legen. Besser, man lebt die tagtäglich neu. Ohne die wird es nicht gehen. Also, Maske auf sowie Feste und Rudelbildung vermeiden. Dann wird das schon wieder. Wir werden diese Pandemie überstehen, und danach geht es wieder aufwärts in unserem ach so schönen Kirner Land!

Satirischer Wochenrückblick 25. Oktober

Über den radelnden VG-Bürgermeister, Jahresbilanz des Bürgermeisters, Wertstoffhof, Unendliche Geschichte Krankenhaus, Erste-Hilfe-Kurs, Mauergemälde…

Statt auf seinem treuen Freund „Jolly-Jumper“ genüsslich durch das Kirner Land zu galoppieren, radelt unser Comic-Superheld „Lucky TJ“ im Eiltempo nacheinander seine Ortsgemeinden ab. Muss der vierbeinige Gefährte am Ende im Stall versauern, weil er nur noch zweite Wahl ist? Sei’s drum, auf dem Bike Kilometer zu fressen, ist halt gerade „In“. Und gefressen hat er, der mutmaßlich fitteste Bürgermeister des Landkreises auf seiner fünfstündigen „Kirner-Land-Tour“ über knapp 90 Kilometer. „So schön ist Urlaub zu Hause,“ lautet seine anschließende Botschaft an die Facebook-Familie. Die Szenerie kennt man ansonsten nur aus Grimms Märchen, immer dann, wenn Könige in ihren hoheitlichen Kutschen ihr Reich durchkreuzen. König Jung? Fehlte nur noch Selfie-Königin Bettina an Dickes seiner Seite und das Bild wäre komplett gewesen. Nun, der erste Mann im Kirner Land wählte bekanntermaßen die Drahtesel-Variante. Zum Beweis seiner sportlich ambitionierten Heimatverbundenheit, hat er jedes Ortsschild geknipst. „Mit einem Kirner Radler durchs Kirner Land – ein Wortspiel mit Original-Flasche, welches passt wie der berühmte Deckel auf den Topf! Fit der Junge. Irgendwie cool die Aktion, wäre da nicht ein leichter Hauch von Selbstdarstellung zu erkennen. Wirkt dadurch wenig spontan das Ganze, vielmehr bis ins kleinste Detail durchgeplant, um es am Ende der „Tour-de-Kirner-Land“ ins mediale Schaufenster stellen zu können? Möge sich jeder eine eigene Meinung bilden. Im Urlaub Statements zu posten, sollte grundsätzlich Tabu sein. Vor allem dann, wenn man Bürgermeister als Berufsbezeichnung im Freunde-Buch stehen hat. Sei’s drum? Kleiner Lapsus, nicht mehr und nicht weniger! Bleibt die Frage, ob er mit steigender Trittfrequenz seinen Cowboy-Song „I’m a poor lonesome cowboy, I’m a long way from home… vor sich hin trällerte. mehr

Reichlich freie Wand vorhanden – Wandgemälde gesucht?

Wie wäre es mit einem Wandgemälde in XXXXL-Format? Im Zuge der nunmehr in Auftrag gegebenen Parkplatzanlegung Mauergasse (ehemals Parkdeck), ließe sich ein solches an der großen Simona-Wand doch prima realisieren. Mehr noch: Ausläufer ums Ecke wären auch integrierbar. Die riesigen Flächen sind irgendwie leer und machen deshalb so gar nichts daher. Nackt und trist muss aber nicht sein. Nicht in einem weltoffenen und farbenfrohen Mittelzentum. Wäre das nicht eine Herausforderung für kreative Künstler, die ohnehin ständig auf der Suche sind, um sich und ihre Ideen zu verwirklichen? Kirn gilt als Kunst-Hochburg. Der Ruf verpflichtet! Moment, wie schaut es aus mit einem historisch anlehnenden Konzept, in dem sich etwa die Kirner Stadt- und Industriegeschichte widerspiegeln könnte. Eine etwas andere Zeitreise, beginnend von der Frühzeit der Lederindustrie bis hin zur heutigen Kunststoffverarbeitung. Die Idee dahinter: Eine Wertschätzung für den Primärsektor in Kirn zum Ausdruck zu bringen, und für all jene, die es möglich machten, dass die Lederbranche hier irgendwie ihren Ursprung hatte. Passt ja irgendwie an eine Simona-Wand. Vorstellbar wäre auch Motive aus dem Tourismus. Jeder, der hier parkt, würde großflächig auf die Schönheiten von Stadt- und Land aufmerksam gemacht. Appetithappen sozusagen. Eine Variante wäre auch die Geschäftswelt abzubilden. mehr

Von oben nach unten verlagern!

Oben wird gebaggert, unten aufgefüllt! Die Rutschhang-Bekämpfung lässt sich vom Skywalk aus super beobachten. Ganz oben auf dem „Berg“ wird das einst bewusst aufgeschüttete Geröll abgetragen, um es am Fuß wieder einzubauen. Bekanntlich soll die „Gewichtsverlagerung“ helfen, den Bewegungsdrang des Rutschhanges ein für alle Mal zu stoppen. Kaum zu glauben, wenn man sich das Gelände als Ganzes vor Augen führt. Wie Spielzeuglaster wirken Bagger und Lastkraftwagen aus der Entfernung. Die Menge an Erdbewegung ist an der Entnahmestelle nicht zu erkennen. Zu groß sind die Dimensionen. Kaum vorstellbar, dass diese Maßnahme am Ende zu einer Hangberuhigung führt. Die Experten glauben aus Überzeugunbg daran oder wollen/müssen daran glauben, der Blog nicht. Warten wir einfach ab, wer recht behält. Wenn der Hang sich dauerhaft beruhigen sollte, umso besser. Falls nicht, wird die Chose aber mal so richtig teuer.

Kommt er oder kommt er nicht – der Themenspielplatz Feuerwehr?

Man hört so gar nichts mehr in Sachen Themenspielplatz! Gibt es diesen Neuzugang in Hochstetten-Dhaun? Wird auf einem noch zu findenden Platz in Kürze eine spaßbringende „Kinder-Feuerwehr-Wache“ eingerichtet. Sehr zur Freude des Nachwuchses? Sie fänden einen bisher noch nie dagewesenen Abenteuerspielplatz sicherlich Bombe! Einer, wie aus dem Bilderbuch, das wäre es doch! Geht es nach den Freien Wählern, dann ginge dieser Traum kurzfristig in Erfüllung. Was spricht dagegen? NIX! Können die sich gegenüber der zu erwartenden blockierenden SPD durchsetzen? Die Partei ist seit Jahren Platzhirsch mit absoluter Mehrheit. Und seit Jahren schon vernachlässigen die Sozialdemokraten die Spielflächen im Dorf. Die Vorgehensweise hat fast schon Methode. Darf halt nichts kosten! Der allgemeine Unterhaltungsstau ist übereinstimmend krass, dass man sich als Bewohner der Ortsgemeinde schon Fremdschämen muss.

Kommt jetzt die Wende? Der Bauausschuss hat ja bereits Abhilfe signalisiert. Punktuell, versteht sich! Wie immer nur dünn drüber oder gelingt dieses Mal der wirklich der große Wurf? Man darf gespannt sein, zu welcher grundsätzlichen Haltung man sich wird durchringen können. Das Argument Geld dürfte keine Rolle spielen. Das Dorf verfügt über Rücklagen. Und die Fusion zwischen Verbandsgemeinde Kirn-Land und Stadt Kirn spülte Hochstetten-Dhaun fette zusätzliche 322.617, 92 Euro in die Kasse. Irgendwie „Spielgeld“, das bisher noch gar nicht angerührt worden ist. Warum in Gottes Namen tut sich vor allem der Ortsbürgermeister so schwer? Von ihm müsste doch der Funke überspringen. Wie jeder weiß, ist nur er der Taktgeber. Andere behaupten sogar, er wäre das unumwundene „Gesetz“. Einer, der wie im alten Rom den Daumen nach oben oder unten hält. In Sachen Spielplätze zeigte der in der Vergangenheit meist nach unten. (Noch), versteht sich. Problem erkannt, Problem gebannt? Man muss abwarten was kommt. Hoffentlich greift nicht das Sprichwort: „Der Berg kreißte und gebar eine Maus“. Das hätte die Kinder des Ortes nicht verdient. Es ist an der Zeit, dass sich diesbezüglich was dreht. Wo hat man den Slogan zuletzt noch gehört und gelesen?   

Bei einem derart prall gefüllten Sparstrumpf sollte doch mehr möglich sein!

Die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun verfügt zum 1. Februar 2020 über liquide Mittel in Höhe von 923.261 Euro. So steht es schwarz auf weiß im Haushalt. Will heißen, der Kontostand kratzt an der Millionenmarke. Da sollten kleinere Investitionen doch locker drin sein? Zugegeben, der Ausschlag ist nur eine Momentaufnahme, weil gemäß Haushaltsplan im Laufe des Jahres auch Geld in die Hand genommen wird. Trotzdem, das satte Plus lässt Spielraum für Anschaffungen und Projekte, die allerdings so gar nicht auf der Agenda der Verantwortlichen stehen. Der Blog erinnert in diesem Zusammenhang immer wieder an die vielen unerledigten Kleinigkeiten. Und er wird es nicht leid gebetsmühlenartig an auf der Hand liegende Versäumnisse zu erinnern. Manche mag das nerven, aber Beharrlichkeit ist eine Tugend. Worum geht es? Nun, viele Ruhebänke, Wanderwege sind in einem erbärmlichen Zustand. Der Unterhaltungsstau ist unübersehbar. Man muss halt nur richtig hinsehen. Mehr noch? Wanderweg-Beschilderungen und Infotafeln fehlen gleich ganz, sind unleserlich oder einfach nur überaltert.

Keine Frage, in der Gemarkung ist vieles im Argen. Ebenso in den Ortsteilen selbst. Viele Verkehrsschilder erfüllen noch immer nicht ihren Zweck. Sie sind unleserlich, verblasst und verrostet. Punktuell wurde zwar nachgebessert, aber damit ist das Problem noch lange nicht vom Tisch. Kleines Geld würde ausreichen, um ein für allemal Abhilfe zu schaffen. Blöd, die Verantwortlichen haben Scheuklappen auf. Existiert eigentlich eine To-do-Liste? Wohl kaum. Merke, Baustellen und kosmetische Mängel in allen Ortsteilen, die mit wenig Aufwand und geringen Kosten beseitigt werden könnten, gibt es reichlich. Tipp: Mal in kleinen Dingen denken! Dazu gehört auch mal ein Highlight zu setzen. Da wäre der Blog wieder bei einer Webcam für den Skywalk oder alternativ das Dhauner Schloss. Ideenreichtum, Phantasie und Kreativität, sind aber schon seit Jahren aus. LEIDER! Pinselarbeiten, Ausbesserungen, Verschönerungen, Pflege, Verbesserungen – alles was mit kleinem Geld die Ortsgemeinde optisch attraktiver darstellen ließe, findet gar nicht oder viel zu wenig statt.

MdL Markus Stein (SPD) hat keinen Grund beleidigt zu sein!

MdL Markus Stein wurde zum letzten Krankenhaustisch der CDU in Sachen Kirner Krankenhaus nicht eingeladen. Und? Statt einfach darüber zu stehen, drückt der jetzt auf die Tränendrüse. Warum in Gottes Namen jammert da einer übertrieben herum? „Mimimi, ich wurde erneut nicht dazu gebeten“ – lässt eine sichtlich beleidigte Leberwurst in einem Zeitungsbericht vom 20. Oktober wissen. Typisches Politiker-Geheul will aber niemand lesen. Schon gar nicht, wenn hier rein persönliche Eitelkeiten betroffen sind. „Reiß Dich zusammen und sei ein Mann. Trage es mit Fassung,“ ist man geneigt ihm zu raten. Und außerdem, sein Parteifreund Joe Weingarten saß als SPD-Vertreter doch mit am Tisch! Immerhin! Reicht das nicht? mehr

Ansichstkarten-Mottenkiste!

So sah es also einst aus: Vier historische Motive auf einer einzigen Postkarte zusammengefasst. Zahlreiche Ansichten aus den vermutlich 70er-Jahren erwecken kulturelle und landschaftliche Höhepunkte aus den Ortsteilen. So sah es also früher aus. Gibt es eigentlich aktuelle Ansichtskarten vom Dorf? Wohl kaum! Dem Blog sind jedenfalls keine untergekommen. Schade! Ansichtskarten sind mittlerweile zwar Old school, aber einen gewissen Reiz sprühen die noch immer aus. Welche Motive müssten bei einer Neuauflage abgebildet werden? Sicherlich Stiftskirche und Skywalk. Was noch? Gewiss noch das Dhauner Schloss. Vielleicht noch Impressionen von den vielen Baustellen rundherum? Nicht schön, aber anders! Gewiss nicht der Geologische Lehrpfad, wie auf der alten Karte oben noch zu sehen. Der war nur vorzeigbar in seinen Anfängen. Mittlerweile sind Strecke und Beschilderung nur noch ungepflegt und in Teilen stark verkommen! Mit Postkartenidyll hat der so gar nichts mehr gemein.

Reichen 800.000 Euro aus?

Der Blog will eben mal schnell an den riesigen Zeitungs-Riemen über Hochstetten-Dhaun anknüpfen. Konkret das Thema Investitionen: Reicht das von höchster Stelle ausgeplauderte geschätzte Investitionsvolumen von 800.000 Euro wirklich aus, um gleich drei Dorfprojekte umzusetzen? Gute Frage, nächste Frage? Erfüllen alle Vorhaben überhaupt die Voraussetzungen für eine Förderung aus dem Investitionsstock? Zumindest leise Zweifel sind angebracht! Zur Aufklärung: In diesem Landes-Fördertopf werden Mittel bereitgestellt für sonstige kommunale Vorhaben oder kommunale Beteiligungen an Absichten, die das Gemeinwohl fördern. Der Investitionsstock kommt insbesondere strukturschwachen Kommunen zugute. Damit werden dringende Projekte von Ortsgemeinden verwirklicht. Definiere dringend? Für 2021 wären das in Hochsteten-Dhaun die Umgestaltung des momentanen heruntergekommenen Rentnerplatzes zu einem Mehrgenerationenplatz mit integrierten Spielplatz sowie die Wege-Instandsetzung von Friedhöfen und zu guter Letzt die Sanierung und Erneuerung der Sportplatzbrücke. Letztere Maßnahme alleine verschlingt minimum 500.000 Euro. Vor Jahren hatten Gutachter noch das Dreifache an Wiederherstellungskosten errechnet. Jetzt also im Sonderangebot? Man wird nunmehr erste aussagekräftige Kostenvoranschläge abwarten müssen!

Respekt, die Hausaufgaben sind erledigt. Hierfür vergibt der Blog ein Fleißkärtchen. Die Ortsgemeinde hat frühzeitig seinen Weihnachtswunschliste erstellt und wohl auch schon abgegeben. Die Anträge werden zunächst bei der Verbandsgemeinde gebündelt und gelangen dann zum Landkreis. Der gewichtet alle Eingaben und unterbreitet final dem Land Vorschläge. Gute Kontakte und gewisse Seilschaften können bei diesem Prozedere über mehrere Ebenen nicht schaden. Entschieden wird nach regionaler Dringlich- und Notwendigkeit. Inwieweit Hochstetten-Dhaun Priorität genießt, muss abgewartet werden. Die Geldgeber werden sicherlich tunlichst genau abwägen, wer wie viel bekommt. Fakt ist, Hochstetten-Dhaun ist eine reiche Ortsgemeinde. Der Kontostand bewegt sich in einem satten Plus. Projekte wie diese, ließen sich mit ein wenig Geschick, intelligenter Reihenfolgen-Festlegung und gutem Willen auch aus dem eigenen Saft stemmen. Ob der positive Kontostand im Mainzer Weihnachtsmanndorf als Entscheidungskriterium herangezogen wird? Möglich! Logisch, erst sollten doch jene Kommunen zum Zuge kommen, die finanziell nicht so sehr auf Rosen gebettet sind. Diesbezüglich dürften andere Projekte weiter vorne auf der Liste stehen. Hart aber fair.   

Satirischer Wochenrückblick 17. Oktober

Über Baldauf-Besuch, Geheimer Krankenhaus-Komplott, VG-Ferienprogramm, Corona-Überwachung durch Ordnungsamt, Stadtratssitzung, Kreuznacher Kanalratte, SPD-Internetauftritt…

Baldauf kam, sah und siegte! Nein, ganz so heroisch ist die Stippvisite des CDU-Spitzenpolitiker in Kirn nicht ausgefallen. Die Waffe des Christdemokraten waren Worte. Genauer formuliert, ein Versprechen hatte er mitgebracht zum Runden Tisch des Kirner Krankenhauses. Gut, dass der die wichtige Gesprächsrunde vor dem Brauerei-Besuch stattfand. Sie wissen schon, wegen Bierkonsum und dem Gebabbel danach. Nein, zur besten Frühstückszeit sprach er dem Kirner Krankenhaus eine Bestandsgarantie ever aus. Hochheiliges Politiker-Ehrenwort! Na dann! Ob er mit dieser Aussage die Herzen des Kirner Landes erobern konnte? Blöd für ihn, die SPD hat sich ebenso pro Kirner Krankenhaus positioniert. Reines Politiker-Geschwafel der Güte Absichtserklärung wohlgemerkt. Doch die Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Platz, genauer gesagt in den Amtsstuben von Krankenkassen und Kassenärztlicher Vereinigung. Dort wird gezickt! Aber sowas von! Es wird insgesamt noch immer zu viel geredet und zu wenig gehandelt. Da bildet der gute Christian Baldauf keine Ausnahme. Was hingegen alle Politiker sehr gut beherrschen sind Show und Inszenierung. Kaum war der CDU-Tross weitergezogen, schon überschlugen sich die ersten Kirner Posts von bunten Bildchen und Selbst-Lobhudelei in den sozialen Netzwerken. Kleppern, mal mit und mal ohne Mund- und Nasenschutz, gehören halt zum Handwerk. Sollen sie doch. Die BI wird Baldauf jedenfalls beim Wort nehmen, wenn er es tatsächlich schaffen sollte, Malu Dreyer in den Ministerpräsidentinnen-Ruhestand zu schicken. Warum nicht? Die SPD war lange genug am Ruder. Frische Luft tut bekanntlich gut! Zeit für einen Wechsel? mehr

Peinlich-SPD-Auftritt im Internet!

Zugegeben, die SPD bekommt auf dieser Plattform mehr Seitenhiebe ab, als andere. Allerdings bietet die Partei auf allen Ebenen immense Angriffsflächen. Beispiel Internet-Auftritt: Die Genossen vernachlässigen ihre Präsenz im Netz fast schon methodisch. Ist eine solche Vorgehensweise naiv oder schludrig? Was bezwecken die Genossen mit einem derart schwachen Auftritt im Netz? Etwa den schleichenden Rückzug von der politischen Bühne? Wohl kaum! Dennoch, der selbstgemachte Drang in die Bedeutungslosigkeit ist unübersehbar und bekommt durch solche Mosaiksteine eine dazugehörige Symbolik! Dabei sind intakte und aktuelle Webseiten heutzutage mehr als ein optionales Beiwerk. Merke, über das Internet sind die weltweit rund um die Uhr abrufbar, wodurch Informationen ruckzuck auf den Bildschirmen aufpoppen. Besonders für den ersten Kontakt mit potenziellen Wählern ist diese digitale Visitenkarte extrem wichtig. Die Webseite also einmal erstellen und fertig? Wenn man oberflächlich mit der Plattform umgeht, dann ja. Für das negative Beispiel einer stets inaktuellen Internetseite steht die SPD Kirn schon seit Ewigkeiten exemplarisch Pate.

Da kann man auch noch so sehr Seitenhiebe verteilen, es passiert einfach nichts. Manche Inhalte sind nicht nur veraltet, sondern in der Botschaft peinlich. Warum gibt man sich nur diesem unwürdigen Pflegezustand hin? Wie will man so in der Breite ernstgenommen werden? Die Beigeordneten im Kirner Stadtrat heißen nach wie vor Peter-Wilhelm Dröscher und Peter Christmann. Noch Fragen? Die Herren sind schon über ein Jahr lang in diesen Funktionen politische Geschichte. Klammern die etwa noch? Leiden die unter Trennungsschmerz und können sich nicht satt genug sehen an den personellen Formalien? Und auch die Liste der Stadtratsmitglieder ist noch immer veraltet. Da sind noch immer politische Ruheständler mit am Ruder. Hand aufs Herz, es kann doch nicht so schwer sein, diese wenigen Seiten ordentlich zu pflegen, oder? Wenn das die Partei alleine nicht auf die Reihe bekommt, dann sollte sie sich Hilfe holen. Der Blog kann helfen. Der Blog hilft gerne! Persönliche Nachricht genügt. Alternativ sollte man die Präsenz besser gleich ganz einmotten. Besser keine Internetseite, als eine derart ungepflegte. Und da wundern sich doch tatsächlich noch einige Mandatsträger, dass der Blog die kommunalen SPD-Vertreter nicht mehr wirklich ernstnehmen kann und ihnen stets bescheinigt, dass sie der Musik nur noch hinterherlaufen.

Neuer Glanz durch frische Farbe!

Frischkur für die Fassade. Die Dhauner Turnhalle erstrahlt wieder im neuen Glanz. Was ein paar Eimer Farbe so alles bewirken können. Zugegeben, ganz so schnuddelig sah die auch vor der Maßnahme nicht aus, aber jetzt wird das Gesamtbild nochmals aufgewertet. Die Ortsgemeinde hat 15.000 Euro vom prall gefüllten Konto genommen, um die Handwerkerrechnung zu begleichen. Stellt sich die Frage, war der Anstrich notwendig? Laienhaft betrachtet sah die Fassade noch ganz gut aus. Zumindest war die nicht in einem Zustand, der sofortiges Handeln erfordert hätte. Um die Jahrtausendwende wurde die Halle von Grund auf saniert – inklusive Anstrich. Sei’s drum, das Gebäude wirkt jetzt wieder einladender. Erstaunlich, als Olav Grunow (FWG) in der letzten Ortsgemeinderatssitzung auf eine seiner Meinung nach zwingend erforderliche Reparatur am Hallenboden hinwies, wurde der sogleich von Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell abgebügelt. Der neue Anstrich sei vorerst genug, so war sein prompter Einwand zu verstehen. Finde den Fehler? Merke, was der Chef nicht will, wird nicht gemacht – auch wenn es noch so wichtig und sinnvoll erscheint. Hochstetten-Dhauner Landrecht eben!   

Brandbrief wird verfasst!

Rückschlag heute beim runden Tisch heute in Kirn? Zumindest etwas nachdenklich ist man geworden. Auf Drängen der Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ wurde der CDU-Vorstoß zu einer überparteilichen Angelegenheit. Gut so, denn die Belange des Kirner Krankenhauses sind zu wichtig, um in „Parteiengezicke“ aufgerieben zu werden. CDU-Spitzenkandidat Christian Baldauf saß ebenso mit in der Runde, wie Landrätin Bettina Dickes (CDU) sowie Joe Weingarten (SPD) Dazu die kommunalen Spitzenvertreter und natürlich die Vertreter von Diakonie und Bürgerinitiative. Die Krankenhaus-Gemeinschaft steht! Wer hat trotz Einladung gefehlt? Natürlich die Vertreter von Krankenkassen und Kassenärztlicher Vereinigung. Ihr fast schon methodisches Fernbleiben bei solchen und ähnlichen Anlässen lässt tief blicken! mehr

Nachgehakt: Wann küsst die Lanz-Manufaktur das Dhauner Schloss wach?

„Ins uralte Schloss Dhaun zieht in den nächsten Wochen und Monaten weltweit führende Hightech ein.“ – was war das für eine Schlagzeile am 5. April 2019. Jubel, Trubel, Heiterkeit herrschte bei den Verantwortlichen des Zweckverbandes, als mit großem Brimborium der Mietvertrag mit der Simmertaler Manufaktur unterzeichnet worden ist. Eine Win-win-Situation für beide Seiten, so hieß es in der gemeinsamen Presseerklärung. Klang gut und klingt noch immer gut. 1,5 Jahre ist das jetzt her. Noch ist nichts zu sehen von den Versprechen. Finde den Fehler? Streiche Wochen und Monate und setze Jahre? Scheint so! Bisher ist die vollmundige Ankündigung des Licht-Experten voll und ganz im Status einer gewöhnlichen Absichtserklärung steckengeblieben. Die kennt man ja aus der Politik! War da nicht mal eine ähnliche Ankündigung bezüglich Arbeitsauftrag Diakonie-Werkstätten in Meisenheim? Eine, die nicht eingehalten worden ist? Egal! Was ist in Dhaun los? Die Tageszeitung widmete der fast schon historischen Verbindung zwischen Schlossherren und Wirtschaft nahezu eine ganze Seite mit etlichen Schnappschüssen. Warum hakt die Redaktion nicht mal nach? Der Blog hätte längst zum Hörer gegriffen. Die müsste nur mal bei den Vertragspartnern nachfragen, um wenigstens etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Nur Mut, es geht!

Einfache Fragen: Gibt es Gründe für die Verzögerung? Warum stockt ein Projekt, das kurzfristig Maßstäbe auf dem Schloss setzen sollte? Ist Corona schuld? Gibt es andere nachvollziehbare Prioritäten? Zumindest hatte das innovative Unternehmen große Taten angekündigt und ist bisher alles schuldig geblieben. Innerhalb weniger Monate, wollte man das Erdgeschoss des Schlosses auf Vier- bis Fünfsterneniveau umbauen. Zudem sollte das gesamte Schloss in ein edles Licht getaucht werden. Wunschdenken? Nun, zu sehen ist von den öffentlichkeitswirksam inszenierten Ankündigungen bis dato nichts. Daher sollte sich die Zeitung nicht scheuen diesbezüglich mal nachzufragen. Wer anders sollte das sonst tun? Wäre ein Anknüpfen nicht auch ihre Pflicht den Lesern gegenüber? Einfache, aber effektive Recherche halt! Zurück zum ursprünglichen Plan: Das Schloss sollte wirtschaftlich weiter gewinnen. Pustekuchen! Vielleicht gibt es ja für die Verzögerung eine einfache Erklärung. Nur welche? Vielleicht gibt der Zweckverband ja mal eine Wasserstandsmeldung ab. Still ruht der See. Erst groß ankündigen und sich dann in Stillschweigen hüllen – passt nicht!

Wie sich die Zeiten ändern!

Früher blickte das Dorf stolz auf das neue Schulhaus. Gepflegt kam es daher. Generationen drückten hier mehr oder weniger freudig die Schulbank. Irgendwann war dann Schluss mit der Wissensvermittlung. Das Gebäude, samt den Klassenzimmern, wurde einfach nicht mehr gebraucht und letztlich an einen Investor verkauft. Was der letztlich auf den Tisch legen musste, ist bis heute nicht bekannt geworden. War es für ihn ein Schnäppchen oder musste der tief in die Tasche greifen? Anderswo werden solche Einkünfte transparenter dargestellt. Heute ist von der einstigen Pflege bei weitem nichts mehr zu erkennen. Es herrscht Wildwuchs. Seit Jahren schon soll an gleicher Stätte eine neue Wohnanlage entstehen. Der Bauträger hat große Pläne. Bisher ist sein Vorhaben allerdings im Stadium der Absicht steckengeblieben. Wer weiß, mittelfristig werden die Bagger sicherlich mit Macht anrollen. Was lange währt, wird endlich gut! Üben wir uns also weiter in Geduld und harren der Dinge die da kommen.

BI Krankenhaus will Christian Baldauf (CDU) in die Mangel nehmen!

Der Spitzenkandidat der rheinland-pfälzischen CDU, Fraktionschef Christian Baldauf, ist am vergangenen Samstag auf Platz 1 der Landesliste seiner Partei gewählt worden. Glückwunsch zu 98, 3 Prozent Zustimmung. Der 53-jährige gilt als großer Hoffnungsträger für die CDU in Rheinland-Pfalz. Kann der Gute auch Kirner Krankenhaus? Nächste Woche Donnerstag kommt er mit entsprechendem Rückenwind zu Gesprächen nach Kirn. Gestärkt als Gast zum runden Tisch in Sachen Krankenhaus – passt! Die BI fiebert dem Besuch schon entgegen. Gut vorbereitet wohlgemerkt! Natürlich hat man schon einen passenden Fragenkatalog ausgearbeitet. Baldauf auf den Zahn fühlen, nur so kann es gehen. Und nur so kann man seine grundsätzliche Haltung den Gesundheitssektor betreffend abklopfen. Der Kandidat stellt sich. Abwarten, ob er auch die volle Punktzahl einfahren und mit nach Mainz nehmen kann. Die BI wird ihn jedenfalls kritisch beäugen und in die Mangel nehmen. Politisches winden und rumschwafeln wird nicht zugelassen. mehr

Kartbahn Hochstädten!

WOW, was für ein einmaliges, wenn auch kurzes, Fahrvergnügen! Die ampelgesteuerte kleine Umleitungsstrecke/Variante unmittelbar vor Hochstädten ähnelt in Aufbau und Form dem Parcours einer Kartbahn. Sie wissen doch, das sind die einsitzigen Gokarts, die immer so spektakulär durch die Kurven rutschen. Zum besseren Verständnis: Kartbahnen sind die Rennstrecken im Kartsport. Sie sind im Wesentlichen so aufgebaut wie die Motorsport-Rennstrecken, auf denen Formel-, Sport- und Tourenwagenrennen ausgetragen werden, nur entsprechend kleiner. Logisch, die kleine notgedrungene Baustellenausgabe hat nichts mit einer Kartbahn gemein, aber mit ein wenig Phantasie lassen sich durchaus Parallelen erkennen. Kurven hat es und enge Verläufe ebenso. Jedenfalls haben es Autofahrer sichtlich schwer, sich der Streckenführung anzupassen. Ungewohnt halt, auch für die vielen Falschfahrer, die sich auf ihrem Weg Richtung Bad Kreuznach noch immer in den kleinen Ortsteil über der Nahe verirren. Navi-Fahrer halt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Rückbau der Umleitungs-Variante wieder entfernt werden wird. Die im Zuge des Hochwasserschutzes notwendig gewordenen Arbeiten im Wasser- und Kanalsystem unter der Erde, sehen auf den ersten Blick schon ziemlich final aus. Bis dahin, genießt noch die Kartbahn! Im Gegensatz zu den Profi-Parcours kostet die Mini-Ausgabe keinen Cent!

Satirischer Wochenrückblick 11. Oktober!

Über telefonierende Landrätin, Stadtratssitzung Kirn, Katz und Köter, Baldauf kommt, Handball-Mädels, Wertstoffcontainer Grünschnittplatz…

Sie kann es einfach nicht lassen unsere Frau Landrätin. Wann immer ihr möglich ist, und das ist nahezu zu jeder Tages und Nachtzeit, muss sie sich inszenieren. Man könnte fast schon krankhafte Züge hinter ihrem zwanghaften Verhalten vermuten. Jetzt wieder, als erschöpfte Telefonisten in der Corona-Kreis-Hotline. Und das Schlimme daran, viele lassen sich von dem Engagement blenden und zu Lobeshymnen in den Kommentaren hinreißen. Es gibt Tausende, die gerade in Corona-Zeiten hart arbeiten ! Treten die alles in den sozialen Medien breit? NEIN! Darüber sollte unsere Kreis-First-Lady mal nachdenken. Wahr ist, Bettina Dickes ist irgendwie quirlig und geschäftig. Wahr ist aber auch, als gewählte Landrätin ist das ihre verdammte Pflicht. In dieser Position wird mehr erwartet als nur Dienst nach Vorschrift zu den üblichen Geschäftszeiten. Dafür streicht sie auch Monat für Monat ein fünfstelliges Gehalt ein. Mörder-Kohle für die „Selfie-Made-Woman“ der CDU! Liebe Frau Dickes, seien Sie so gut und begreifen es endlich. Weniger ist mehr. Und immer die gleiche „Foto-was-bin-ich-für-eine-Arbeitsbiene-Show“ ist auf die Dauer nur langweilig und ermüdend. mehr

Auf den Zahn gefühlt!

„Zeit, dass sich was dreht“ – hin zu neuen Ufern mit der Titelzeile von Herber Grönemeyer – passt! Die FWG Hochstetten-Dhaun hat sich scheinbar einiges vorgenommen, um im Ort ihre Spuren zu hinterlassen. Womit, darüber stand im Zeitungsartikel zwar nichts, aber die T-Shirts sind schon mal peppig und demonstrieren so etwas wie Geschlossenheit. Im Gleichschritt mit dem Daumen nach oben posierte der Vorstand vor der Kamera. Eine Attitüde, die man derzeit recht häufig beobachten kann! Wenn man jetzt noch Vorhaben und Programme ebenso gemeinschaftlich und konsequent verfolgt, dann kann es was werden mit der politischen Alternative zum Platzhirschen SPD. Den Worten müssen nun aber auch Taten folgen und zwar ziemlich zügig. Der Blog will es genauer wissen. Was haben die Freien Wähler vor? Welche Fußabdrücke wollen sie im Dorf hinterlassen? Wofür stehen sie thematisch? Der Themenspielplatz war sicherlich nur ein Anfang. Auf den Zahn gefühlt – unter diesem Oberbegriff stellte der Blog schriftlich einige Fragen an den neuen Vorsitzenden Eike Füllmann. Sobald die beantwortet sind, wird das quasi Interview hier auf der Seite veröffentlicht werden. Das zielt darauf ab, Details aus ihm herauszukitzeln. Oberflächlich kann jeder. Schließlich müssen die Menschen ja wissen, wie sie die Freien Wähler einzuschätzen haben und was zukünftig von ihnen zu erwarten ist.

Aus Rentnerplatz wird Mehrgenerationenplatz!

Warum heißt der Rentnerplatz eigentlich Rentnerplatz? Da sind doch nie Rentner! Sicherlich wurde bei der Anlegung dieses kleinen „Parks“, vor gefühlt einer Ewigkeit, die Hoffnung damit verknüpft, dass Senioren sich hier regelmäßig treffen, um sich nach einem langen und erfüllten Berufsleben über Gott und die Welt austauschen. Nur, hat diese mehr und mehr agiler werdende Spezies dieses Angebot niemals so wirklich angenommen. Warum auch. Heutige Rentner stehen mitten im Leben, sind zumeist noch agil und haben folglich keine Zeit tagsüber die Seele baumeln zu lassen. Im Gegenteil! Folglich werden solche rüstigen Exemplare überhaupt nicht oder nur sehr selten hier gesichtet. Die einzige klapprige Ruhebank ist daher meistens verwaist. Keine Frage, der moderne Rentner treibt lieber Sport, fährt in Urlaub, ist zu Hause oder in der Familie eingespannt. Ihm bleibt gar keine Zeit, sich in Grünflächen aufzuhalten geschweige denn, sich über einen längeren Zeitraum dem Müßiggang mit Altersgenossen hinzugeben.

Nun, soll der Rentnerplatz eine Aufwertung erfahren. Gut so! Mehr Pep kann ja nicht schaden. Die morsche und inzwischen gesperrte Brücke über den Bachlauf steht exemplarisch für den mittlerweile nicht mehr zeitgemäßen Gesamtzustand. Keine Frage, eine Aufwertung ist dringend geboten. Der Skandal-Spielplatz nebenan wird kurzerhand integriert und schwuppdiewupp verwandelt sich der einstige Platz für Senioren in einen Mehrgenerationenplatz. Aus zwei mach eins! Überdies, die Symbiose passt gerade prima ins allgemeine Mainstream. Jung und Alt nebeneinander – passt! 20.000 Euro wurden als erste Anschub-Spritze dafür im Haushalt eingestellt. Man darf jetzt schon gespannt sein, welche Pläne aus dem Hut gezaubert werden. Erste Entwürfe wurden schon von einem Experten-Büro vorgestellt. Intern natürlich! Geheimakte Mehrgenerationenplatz? So schaut’s aus! Die werden für die Öffentlichkeit nämlich (noch) unter Verschluss gehalten. Wie immer halt! Die Pläne dienen aber schon jetzt als Vorlage im fernen Mainz, wo man jetzt Finanzspritzen aus dem I-Stock – im Dreierpack mit Sportplatzbrücke und Friedhofswegesanierung – abgreifen möchte. Ob das vollumfänglich gelingt?

Es wird also fleißig geplant. Nur mal nebenbei bemerkt, in Sachen Bahnhofs-Umgestaltung plant man schon 20 Jahre. Geschehen ist bisher nichts. So schlimm wird es in Sachen Mehrgenerationenplatz zwar nicht werden, allerdings ist die die Frage nach dem Start durchaus berechtigt. Kurzfristig wird es sicherlich nichts werden. Was bisher durchsickerte, ist die Absicht, dass der Spielplatz sich nicht nur entlang des Bachlaufes schmiegt, sondern mit integriert werden soll. Klingt irgendwie nach Wasserlerlebnis-Charakter. Viel Platz für „Buddeln ohne Reue“ bietet die Fläche zwar nicht, aber klein und gemütlich – kleine Alternative zum FWG anvisiertenThemenspielplatz Feuerwehr – versprüht ja auch einen gewissen Charme. Denken wir also positiv. Der Bauausschuss wird schon die richtigen Weichenstellungen treffen. Wobei, wenn es sich dabei um das gleiche Gremium handelt, das über Jahre hinweg bei Spielplätzen und Dorfstraßen keine Handlungsbedarf erkennen konnte, dann gute Nacht. Zusammengefasst, der Mehrgenrationenplatz wird zukünftig Rentnerplatz und Spielplatz miteinander vereinen. Möge es kein Kompromiss der Marke „Hauptsache was zusammengefriemelt“ sein. Am Geld kann es ja bekanntlich nicht scheitern. Hochstetten-Dhaun verfügt über genügend Rücklagen.

Peinlich, so lange sich nichts tut, wird auch die kleine Brücke weiter vor sich hin verrotten. Fürwahr, kein schöner Anblick!  

Dauerthema Rutschhang!

Es rutsche der Hang weiter und weiter, und weiter, und weiter…! Vielleicht ist der ja auch schon ins Stocken geraten? Wer weiß? Schließlich sind ja mittlerweile jede Menge Lastwagenladungen voll mit Aushub umgelagert worden. Und täglich werden es mehr. Die Schnappschüsse oben, wurden während der Vorbeifahrt aufgenommen. Keine Frage, es herrscht rege Betriebsamkeit auf einer Baustelle, die über Jahre hinweg im Planungsstadium vor sich hin dümpelte, und dies, obwohl das Übel durchaus bekannt war. Nun planiert der Kettenbagger den Abraum in Höchstgeschwindigkeit ein. Zur Erinnerung:  Seit gefühlt einer Ewigkeit steckte die Hangsicherungs-Maßnahme im Gutachterstadium fest. Was wurden in der Vergangenheit hier Löcher  gebohrt, um dem „Wanderhang“ überhaupt erste auf die Schliche zu kommen. „Loch an Loch und hält doch“ – so oder so ähnlich gestaltete sich das Bild zwischenzeitlich.

Das Gelände dürfte mittlerweile so löchrig sein, wie der berühmte Schweizer Käse. Noch! Ob man die Ursache nun an der Wurzel packen wird könnenn? Der Blog äußert dahingehend massive Zweifel! Eher friert der Rhein im Hochsommer zu, als das der Hang seinen Bewegungsdrang durch diese „kleine“ Umverteilung einstellt. Warten wir es einfach ab. Dennoch, weitere Maßnahmen werden bestimmt notwendig werden. Der Blog verfügt zwar nicht über fundiertes Wissen, hat dafür aber eine vage Ahnung. Sozusagen einen Anfangsverdacht. Dass die momentane Hangrutsch-Maßnahme beileibe nicht ausreichen wird, dämmert natürlich auch den Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft, die durch den vergleichsweise günstigen Erstangriff nicht nur Zeit gewinnen, sondern auch Geld einsparen. Vorerst zumindest. Schauen wir mal!

Unendliche Geschichte Schulhaus!

Tut sich über kurz oder lang doch etwas auf dem ehemaligen Schulgelände? Hat Investor Dag Stein Herzberger das Projekt „Mehr Mitte bitte“ doch noch auf seinem Zettel stehen? Seit Jahren schlummert der Wohnpark, mit beabsichtigten 28 Wohneinheiten, munter vor sich hin. Dann, wie aus dem Nichts, doch noch die Wende zum Guten? Im Frühjahr gab sich Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell noch recht optimistisch. Seinerzeit äußerte er sich in Pressegespräch recht zuversichtlich, wonach sich in diesem Jahr dort oben noch was bewegen könnte. Ach ja, und täglich grüßt das Murmeltier. Erneut ein ähnlich gelagertes „Herbst-Hochstetten-Dhaun-Lage-Pressegespräch“ und wieder die gleiche Zuversicht zum selben Thema in seinen Aussagen. Ehrlich, dem Blog schwingt da viel zu viel der Konjunktiv mit. Reine Absichtserklärungen, nicht mehr und nicht weniger. Nix konkretes! Was davon zu halten ist, kennt man von anderen gleich gelagerten Konzepten. Es tut sich mittelfristig nichts! Und so wird auch das Jahr 2020 ruckzuck vergehen, ohne dass am Schulhaus so etwas wie Bautätigkeit zu beobachten gewesen wäre. Dabei sollte es schon 2016 losgehen. Finde den Fehler?

Lediglich der Wildwuchs schreitet ungehemmt weiter voran. Noch ein paar Jährchen mehr auf der Zeituhr und das Gebäude wird mit Hecken völlig zugewachsen sein. Dornröschen lässt grüßen. Im wahrscheinlich nächsten großen Frühjahrs-Pressegespräch 2021 wird das Schulhaus sicherlich wieder angeschnitten werden. Dann wieder im Herbst… Und so weiter und sofort. Die Endlosschleife Schulhaus will einfach kein Ende nehmen. Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass auch im nächsten Sommer keine Baumaschinen anrollen werden. Irgendwie peinlich, wenn die Zeitung alle paar Monate die immer gleichen Wasserstandsmeldungen abdruckt, ohne die auch nur ein einziges Mal zu hinterfragen. Ein Anruf beim Investor könnte diesbezüglich neue Erkenntnisse bringen. Sei’s drum, irgendwann wird es sicher losgehen mit der Umsetzung und irgendwann werden die Wohnungen bezugsfertig sein. Geduld, die Zeit einer blühenden und pulsierenden Wohnanlage wird kommen. Spannend zu beobachten wird sein, ob für die Menge neuer Wohnungen überhaupt ausreichender Bedarf besteht. Warten wir es ab. Dauert ja noch bis zur Fertigstellung.

Skywalk-Schild: Belohnung wird ausgezahlt

Seltsam, aber so steht es geschrieben! Im Zuge der Domäne-Übernahme für die dorfeigene Homepage, soll dem Finder der vom Skywalk heruntergeworfenen Info-Tafel seine Belohnung für die Teilaufklärung der Missetat überreicht werden. Vorab zum besseren Verständnis, zwischen Aufklärung in Teilen oder vollumfänglich wird nicht unterschieden. Boah, jetzt bekommt der Blog seine Belohnung tatsächlich doch noch überreicht. Steht so zumindest in der Zeitung. Nicht alles was darin steht, kann man zwar glauben, aber in dem Fall dann doch. Vielleicht im Zuge eines Empfangs mit Sekt- und Schnittchen? Ein angemessener und würdiger Rahmen halt, der womöglich vom Musik- und Unterhaltungsverein bereichert wird? Vielleicht singen ja auch die örtlichen Chöre? Eine schmucke kleine Feier eben, mit allem Pipapo inklusive Pressefoto und Händeschütteln? Papperlapapp, die Geldübergabe ist kein Anlass für einen großen Bahnhof. Wäre ja auch noch schöner! Im Gegenteil! Für den Blog sind die 200 Euro eh nur ein durchlaufender Posten. Der gibt die Summe sogleich an den örtlichen Feuerwehr-Förderverein weiter, zweckgebunden für einen Kameradschaftsabend. Wenn die Kohle aber anderswo sinnvoller eingesetzt werden kann, auch gut. Damit will der Blog-Spender das Engagement der Ehrenämtler würdigen, die zu jeder Tages und Nachtzeit Gewehr bei Fuß stehen. Möge ihnen die Lust und das Personal niemals ausgehen.

WOW! Hochstetten-Dhaun hat Ausschuss „Neue Medien“ ins Leben gerufen!

Soso, es wird also nicht langweilig in Hochstetten-Dhaun. Der Zeitung waren die drei Großprojekte B 41-Umfahrung, Hochwasserschutz-Maßnahme und Rutschhang-Beseitigung letzte Woche sogar eine ganze Seite wert. Voll mit Informationen zu den einzelnen Projekten. Mehr noch: Der Rundumschlag hatte auch andere Vorhaben unter dem Dach der Ortsgemeinde zum Inhalt. Vieles von dem bleibt zumindest vorerst in der Absichtserklärung stecken. LEIDER! Der Konjunktiv wurde nicht selten bemüht. Wünsche eben, deren Erfüllung wohl noch lange auf sich warten lassen. Manche bleiben vielleicht sogar gleich ganz auf der Strecke. Die einzelnen Positionen aus dem Artikel wird der Blog nach und nach erläutern.

Mit einem etwas anderen Ansatz zwar, aber dafür ehrlicher. Insgesamt liest sich der Artikel wie aus einem Guss. Positive Außendarstellung, nicht mehr und nicht weniger. Wie immer halt! Dazu gehört auch der neue Ausschuss „Neue Medien“. Der kam ja wohl wie Kai aus der Kiste gesprungen! Guck an, die Verantwortlichen haben urplötzlich das Internet für das Dorf entdeckt. Hat ja lange genug gedauert. Mehrfach schon hatte der Blog auf eine fehlende Homepage hingewiesen. Jetzt kommt die Sache offenbar ins Rollen, nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil die Domäne www.hochstetten-dhaun.de greifbar nahe erscheint. Der Rechteinhaber ist bereit, diese abzugeben. „Selbstverständlich“ sogar! Eine Einigung ist nur noch Formsache. Gut so, denn der Schriftzug wird als Basis dringend benötigt. Hat man die erst einmal unter Dach und Fach gebracht, dann kann es losgehen mit dem Aufbau einer Seite, die Maßstäbe setzen sollte. Phantasie und Kreativität sind gefragt.

Bleibt zu hoffen, dass man nicht einen halbgaren Auftritt kreiert. Vieles wird davon abhängen, wer sich verantwortlich zeichnet. Frisch und modern sollte sie sein, die Homepage. Als Faustregel gilt: Nur ein zeitgenössischer Internetauftritt ist auch ein erfolgreicher Internetauftritt. Wenn man schon in eine Webseite investiert, dann sollte man auch dafür Sorge tragen, dass diese immer den aktuellen Erfordernissen angepasst ist. Dazu gehört vor allem das Einpflegen aktueller Inhalte sowie das zwingend gebotene Anpassen und Weiterentwickeln insgesamt. Wer das nicht macht, der läuft Gefahr, dass der Internetauftritt zum Desaster wird und die Seite auf Dauer niemand mehr besucht. Wer will schon eine Seite stöbern, die den Besuchern neue Informationen oder Termine vorenthält oder nur zeitlich verzögert bietet. Schauen wir mal was kommt.    

Satirischer Wochenrückblick 4. Oktober

Über Kassenärztliche Vereinigung, Ordnungsamt Kirn, Kirner Marktwoche, Wohnungsmarkt, CDU-Kandidatinnen-Karussell…

Corona-Auflagen prüfen, Gefahren beseitigen, aktive Prävention, aber auch angepöbelt werden: Das gehört zum Arbeitsalltag in den Ordnungsämtern. Überall? Nein, im Kirner Land hat es ja keine Sheriffs, die tagtäglich in Stadt und Land unterwegs sind. Von daher gibt es auch keine Berührungspunkte. Es fehlt an Mitarbeitern, die sich nicht scheuen, Knöllchen zu verteilen oder gegen Ruhestörer vorzugehen. Wobei, wir mussten unlängst lernen, dass Ruhestörungen ausschließlich Spielwiesen der richtigen Polizei sind. Soso! So lange die Führungsriege aus den Teppichbodenabteilungen der VG hinsichtlich der Aufgaben von Ordnungsamtsmitarbeitern nach außen hin mit gefährlichem Halbwissen glänzen, wird die Abteilung auch nicht aufgewertet werten. Lediglich ein einzelner „müder“ Krieger kann das Ordnungsamt auf Streife schicken, und der ist tapfer nur in Teilzeit unterwegs. Kein Witz! Viel zu wenig. In Bad Sobernheim stehen immerhin 2,5 Stellen zur Verfügung. Der einsame Held ist wie Don Quijote allein auf weiter Flur im Kampf für Ordnung und Sicherheit unterwegs. Statt einer Lanze, nur Knollen-Block und Stift – passt! Auf seinen Schultern lastet die tägliche Außendienst-Verantwortung. Und weit und breit kein Sancho Panza in Sicht. Dabei hat der Kämpfer für Recht und Ordnung den Job gerade erst angefangen und ist demzufolge kaum eingearbeitet. Was bitteschön kann ein Berufsanfänger bei seinen Soloauftritten schon bewegen? Wahr ist, Ordnung und Sicherheit kosten Geld. Wahr ist aber auch, das will man seit Jahren zum Verrecken nicht in die Hand nehmen. So etwas nennt man dann wohl verfehlte Personalpolitik! Anders ist das Vorgehen der VG in dieser Frage nicht zu erklären. Umdenken ist dringend geboten. Notfalls braucht es jemanden, der mal kräftig auf den Tisch haut und den Augenöffner mimt. Chefsache? Es braucht dringend drei Stellen, um den Ansprüchen der Bevölkerung an ihre Ortspolizeibehörde gerecht zu werden. Drei Mitarbeiter bedeuten unter dem Strich aber Mehrarbeit und Mehraufwand in den Amtsstuben. Dann wäre es mit der momentanen „Ruhe“ vorbei! Das muss man allerdings auch wollen! mehr

Arzt-Hinweis!

Der Trend ist unübersehbar, der klassische Hausarzt verkommt zum Auslaufmodell. Überall? Nein, in Hochstetten-Dhaun hatte man recht schnell einen Nachfolger für den plötzlich verstorbenen beliebten Mediziner Heribert Schöll nicht nur präsentieren, sondern über den umstrittenen „Praxis-Deal“ sogar längerfristig an sich binden können. Für manche gut, für die meisten leider. Niveau hin oder her, auf dem Papier hat die Ortsgemeinde ihren Status-Quo als infrastrukturell gut aufgestellte Ortsgemeinde, auch auf medizinischer Ebene, halten können. Wer fragt da noch nach dem vorauseilenden Ruf eines Mediziners, der eben ein etwas anderes Verhältnis zu seinen Patienten pflegt, als man das bis dato kannte. Damit der gute Onkel Doktor auch für Ortsfremde auf Anhieb zu erreichen ist, dafür steht nunmehr ein nigelnagelneues Hinweisschild an der Einmündung der Straße „Im Steingrund“ Pate. Der Pfeil mit der Aufschrift Arzt ist an einem Straßenschild-Pfosten verschraubt und zeigt in Richtung Praxis. Das Rote Kreuz dient als zusätzlicher optischer Blickfang. Immerhin ein Hinweisschild, welches wahrscheinlich die Ortsgemeinde in Auftrag gegeben hat. Logisch, ist ja ihr Spielplatz. Weiter so. Es warten noch eine Fülle von Schildern in der gesamten Ortslage, die ergänzt beziehungsweise erneuert werden müssten.

Zum Totlachen die Schlagzeile: „Arzt kommt nachts öfter zu Patienten“!

Es war einmal! Bereitschaftsdienstzentrale in Kirn

„Wähle 116117, dann kommt der Arzt zu Dir nach Haus und Du bekommst Medikamente verschrieben.“ Klingt gut und reimt sich beim leisen Vorsagen sogar. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) wird der sogenannte „Aufsuchende Ärztliche Bereitschaftsdienst“ auch im Kirner Land abends, nachts, an Wochenenden und Feiertagen unterwegs sein. Am Telefon werde man eine erste Einschätzung der Beschwerden vornehmen, um dann das weitere Vorgehen zu entscheiden. Bei Bedarf klingelt der Arzt sogar an der Haustüre. Klingt nach tollem Drehbuch für eine neue spannende Vorabend-Arztserie im Ersten: „Wenn der Doktor drei Mal klingelt!“ Angesichts der Entwicklung wäre wohl ein nicht ganz so ernst gemeintes Satire-Format besser platziert! Apropos Ernsthaftigkeit: Der Rund-um-die-Uhr-Service ist am 1. Oktober mit großem Tamtam gestartet. WOW! Das Pilotprojekt soll den Ärztlichen Bereitschaftsdienst reformieren – unter anderem auch an der Nahe. mehr

Reichte Asphalt-Kontingent nicht für ganz Dhaun?

Das wichtigste vorneweg: Alles ist besser als nichts! Dennoch, ein bissel Schilda lässt schon grüßen in Dhaun. Während sich Bürgermeister Hans Helmut Döbell in der Zeitung für den Coup einer komplett neuen Fahrbahndecke durch den Ortsteil feiern ließ, beurteilen die meisten Einwohner die Aktion eher weniger euphorisch. Mehr noch: Es herrscht bisweilen Kopfschütteln über eine Maßnahme, die sicherlich gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht worden ist. Wie schon so oft. Die Straßendecke mag ja jetzt wie aus einem Guss daherkommen, aber nur zwischen den Randsteinen. Die Begrenzungen links und rechts sind und bleiben hingegen schadhaft. Die bröckeln schon seit Jahren nur noch vor sich hin. Kein schöner Anblick. Von der fehlenden Funktion ganz zu schweigen. Warum bitteschön hat man die nicht gleich miterneuert?

Gute Frage nächste Frage. Warum wurde nicht die gesamte Ortsdurchfahrt mit Asphalt überzogen? Die Erneuerung hört an der Einmündung der Straße An der Sternwarte plötzlich auf. Das soll mal einer verstehen. Wenigstens bis zur Einfahrt Turnhalle oder etwas weiter bis zum Ortsschild sowie in entgegengesetzte Richtung der Lückenschluss zum bereits sanierten Abschnitt Friedhof, wären unbedingt notwendig und sinnvoll gewesen. Wenn die Teermaschine nun einmal da ist! Von dem Teilstück außerorts hinauf zum Karlshof ganz zu schweigen. So bleibt es beim Flickenteppich. Man, man, man! Hat der Asphalt nicht ausgereicht oder woran hat es gelegen? Warum kann man nicht auf der Hand liegende Synergieeffekte nutzen?

Rund 60 Prozent der Durchgangsstraße wurden dem 60-Prozent-Bürgermeister zugestanden. Wird reichen, werden sich die Planer gedacht haben. Ernsthaft, wahr ist, dort wo die Straße neu angelegt wurde, präsentiert sich die Deckschicht glatt und ansehnlich. Wahr ist aber auch, die Maßnahme kann in der Gesamtbetrachtung nur als Flickwerk gelten, weil wichtige Teilstücke ausgespart und die optisch unansehnlichen Bordsteine erst gar nicht berücksichtigt wurden. Die bröckeln dann wohl bis zum Sankt Nimmerleinstag weiter vor sich hin. Finde den Fehler? Angesichts des Ergebnisses von einer runden Sache zu sprechen, hat was unverfrorenes. Wie immer halt, wenn Politiker in Selbstlob baden. Schwamm drüber. „Schilda lässt grüßen!‘ – mögen die unbedarften Betrachter denken. Doch es  könnte auch System dahinter stecken. Nur welches? Vielleicht mangelt es auch am notwendigen Kleingeld. Egal, hauptsache, Dhaun hat jetzt schnelles Internet und ist baustellenfrei.

Ordnungsdienst muss dringend gestärkt werden!

Das Verbandsgemeinde-Ordnungsamt kann lediglich auf einen Außendienstmitarbeiter zugreifen. Kein Witz! Fakt ist, der Ordnungs- und Servicedienst ist unterbesetzt. Aber sowas von! Und das Schlimme daran, die Vorgehensweise hat Methode! Wie bitteschön ist dieser fast schon skandalöse Personal-Zustand zu erklären? Diese Frage hatte der Blog neulich schon einmal aufgeworfen. Antwort Fehlanzeige. Stattdessen Erklärungsversuche in einem anderen Zusammenhang von Bürgermeister Thomas Jung und dem Ersten Beigeordneten Hans Helmut Döbell. Getrennt voneinander stoßen beide ins gleiche Horn, wenn es etwa um die Zuständigkeit bei Ruhestörungen geht. Ihrer Auffassung nach, sei für solche Einsatzlagen primär die Polizei zuständig. Wenn da mal nicht gefährliches Halbwissen in  der Führungsetage vorherrscht. Nicht gut! Gar nicht gut!

Meine Herren, Polizei und Ordnungsbehörden sind gleichermaßen zuständig. So steht es im gesetz. Jetzt ist allerdings nicht die Zeit, um klugzuscheißern. Fakt ist, unter dem Dach der Verbandsgemeinde legt man keinen großen wert auf Außendienstmitarbeiter im Ordnungsamt, und dies, obwohl die Aufgaben vielfältig sind. Und es kommen immer mehr hinzu. Corona und die Regeln lassen grüßen. Ruhender Verkehr, Ermittlungen, Veranstaltungen, Prävention – es gibt viel zu tun. Zu viel für nur einen einzigen Mitarbeiter, der obendrein Berufsanfänger in Teilzeit ist. Will heißen, der einzige Sheriff ist nicht einmal richtig eingearbeit, geschweige denn jeden Tag greifbar. Urlaub und Krankheitstage gar nicht erst mit eingerechnet.

Vergleichbare Kommunen weisen in ihren Stellenkegeln Minimum drei Vollzeitstellen aus. Kurzer Blick nach Bad Sobernheim. Die Verbandsgemeinde Nahe-Glan kann zumindest auf 2,5 Außendienstmitarbeiter zurückgreifen. Da scheint zwar auch noch Luft nach oben zu sein, aber man ist auf dem richtigen Weg. Immerhin, mehr als doppelt so viele wie in Kirn. Nahezu 20.000 Menschen leben im Kirner Land. Sie alle werden von einer „Dreiviertel-Portion“ betreut. Finde den Fehler? Fällt die mal aus, dann ist Schicht im Schacht. Man, man, man, da läuft aber was gewaltig aus dem Ruder. Hallo! Aufwachen Verbandsgemeinde! Ihr müsst dringend Nachschlüsseln. Informiert Euch mal bei vergleichbaren Kommunen. Ruft doch mal in Bad Sobernheim an. Kurzer Dienstweg sozusagen.

Jung ist mehr denn je in seiner Funktion als Personalchef gefragt! Extern betrachtet, läuft da gewaltig was schief in der Gewichtung von Stellenbesetzungen und Neueinstellungen. Einen zweiten Chef für die VG-Werke will man unbedingt durchboxen, dabei bräuchte das Ordnungsamt dringend weitere Mitarbeiter. Keine Häuptlinge, sondern Indianer. Sorry, verantwortungsvolles in die Zukunft orientiertes Handeln geht anders. Hätte man mehr Ordnungshüter auf der Straße, wäre allen geholfen. Mehr Präsenz „uff de Gass“ ist gefragt. Und die geht nur mit ausreichend Personal! Koste es was es wolle. Die Verbandsgemeinde kann sich nicht länger einen schlanken Fuß machen und immer nur auf die Polizei verweisen. Seid so gut und begreift das!

Domain vergeben? Was tun? Die Ortsgemeinde hat ihre Fühler nach www.hochstetten-dhaun.de ausgestreckt!

Wie jeder weiß unterhält Hochstetten-Dhaun keine eigene Homepage. Scheinbar ist das Internet für die hier Verantwortlichen noch immer so etwas wie Neuland. Der Blog hatte schon mehrfach den Missstand angeprangert. Passiert ist bis dato nichts. Scheinbar kommt jetzt nun aber doch Bewegung in die Angelegenheit. Was lange währt, wird endlich gut! ENDLICH! Dem Vernehmen nach, wirbt Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell höchstpersönlich um die Domäne www.hochstetten-dhaun.de. Die hat sich schon vor seit Jahrzehnten eine Privatperson aus dem Dorf gesichert. Kluger Kopf! Der frühe Vogel fängt halt den Wurm. Attraktive Namen sind eben schnell vergriffen. Doch nicht hinter jeder vergebenen Domain befindet sich auch eine aktuelle Website. So ist das auch bei dieser eher brach liegenden. Gute Karten für die Ortsgemeinde?

Vieles wird vom noch zu unterbreitenden Angebot abhängen. Ja, Webadressen sind mitunter eine beliebte Handelsware. Und ja, die sind bei weitem nicht für umme zu haben. Völlig zurecht! Schließlich kostet die ja den Rechteinhaber Jahr für Jahr so etwas wie Miete und natürlich Pflegekosten. Mit den Jahren kommt da ein hübsches Sümmchen an Unterhaltungsaufwand zusammen. Geld, das der Inhaber bei einem Verkauf sicherlich geltend machen wird. Mehr noch: Ist der Name attraktiv, dann winkt zudem eine satte Prämie ontop. Der Blog hätte seinerzeit die Anschrift gerne gehabt, hat die aber trotz einer Offerte – welche man eigentlich nicht abschlagen kann – nicht bekommen. Von daher, wird die reiche Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun tief in die Tasche greifen müssen.

Unter 1000 Euro wird die nicht zu haben sein. Jedenfalls wäre der Inhaber mit der Muffe gepufft, wenn er die zum Schnäppchenpreis verschleudern würde. Der Markt regelt nun einmal die Preise und www.hochstetten-dhaun.de ist eine recht vielversprechende Wortkombination, die jeden Cent wert ist. Blog-Rat an den Inhaber: Möge die Charme-Offensive des Dorf-Häuptlings auch noch so sehr auf Idealen und Dankbarkeit aufgebaut sein – bloß nicht unter Wert verkaufen.  

Eike Füllman führt die Freie Wählergemeinschaft!

„Zeit, dass sich was dreht“ – hoch zu neuen Ufern mit der Titelzeile von Herber Grönemeyer – passt! Die FWG Hochstetten-Dhaun hat sich scheinbar einiges vorgenommen, um im Ort ihre Spuren zu hinterlassen. Womit, darüber steht im Zeitungsartikel zwar nichts, aber die T-Shirts sind schon mal peppig und demonstrieren so etwas wie Geschlossenheit. Im Gleichschritt mit dem Daumen nach oben posierte der Vorstand vor der Kamera. Eine Attitüde, die man derzeit recht häufig beobachten kann! Wenn man jetzt noch Vorhaben und Programme ebenso gemeinschaftlich und konsequent verfolgt, dann kann es was werden mit der politischen Alternative zum Platzhirschen SPD. Den Worten müssen nun aber auch Taten folgen und zwar ziemlich zügig. Lassen wir uns überraschen. Punkten wird man sicherlich mit dem Dauer-Thema Spielplätze können. Die FWG wünscht sich einen Themenspielplatz „Feuerwehr“. Kommt der, so kann man sich einen ersten Erfolg ans Revers heften. Man wird sehen, ob sich das gute Konzept gegen die SPD-Mehrheit wird durchsetzen können. Die lange Zeit untergetauchte FWG wieder als echte Alternative wahrnehmen können, das muss das Ziel des neuen Vorsitzenden Eike Füllmann sein. Was der noch so auf seinem Zettel stehen hat, darüber wird der Blog zeitnah informieren. Viel Glück FWG, ihr könnt es brauchen!    

Neue Straßendecke für Dhauner Durchgangsstraße!

Worin liegt der Unterschied im momentanen Straßenzustand hoch zu Dhaun im Vergleich zu den Wildgrafen im Mittelalter? Auf den ersten Blick erkennt man jedenfalls keinen. Holprig und kaputt war und ist der Belag früher wie heute. NOCH! Derzeit läuft nämlich eine nervtötende Generalsanierung, und zwar auf Hochtouren. Der Flickenteppich wird komplett abgefräst und durch einen neuen Asphalt-Belag ersetzt. In wenigen Tagen soll die neue Straßendecke aufgebracht sein. Nicht gerade einfach für die Anwohner. Denen sei gesagt: „Es gibt immer Schlimmeres!“ Und nachher ist die Durchgangsstraße glatt wie der berühmte Kinder-Popo. Schöne Aussichten, oder nicht? Blöd, dass im Zuge der Maßnahme die Bordsteine nicht neu verlegt werden. Die bröckeln schon seit Jahren munter vor sich hin. Schwamm drüber, wäre vielleicht des Guten zu viel gewesen. Immerhin, die Straße erfährt innerorts eine erhebliche Aufwertung. Außerorts Fehlanzeige! Dabei wäre auch ein neuer Asphaltbelag auf der gesamten Strecke bis hinauf zum Karlshof zwingend geboten gewesen. „Loch an Loch und hält doch“ – so lässt sich der Abschnitt wohl am treffendsten umschreiben. Wenn man schon einmal dabei ist die Teermaschinen anrollen zu lassen, dann sollten bitteschön der damit einhergehende Synergieeffekte genutzt werden. Macht Sinn und so sagt es einem der gesunde Menschenverstand. Leider ist der in Amtsstuben eher schwach ausgeprägt.

Irrfahrt nach Hochstädten!

Ortsfremde haben es derzeit richtig, richtig schwer. Hochstädten scheint für sie unerreicht zu sein. Schon zwei Mal half der Blog verzweifelten Paket-Boten aus der Misere. Gerne hätten die ohne zeitliche Verzögerung zugestellt, wenn, ja wenn sie den Weg auf Anhieb gefunden hätten. Beide hatten sich total verfranzt und waren schließlich völlig entnervt in der Straße „Im Weilborn“ aufgeschlagen. Zum Kreisel am Ortseingang seien sie ja noch gelangt aber weiter halt nicht. Die kleine Schikane, erst das Abbiegen Richtung Kirn und dann wieder nach links auf den Zubringer nach Hochstädten, hatten sie offensichtlich nicht nachvollziehen können. „Wer lesen kann ist klar im Vorteil!“ Dennoch, ganz so einfach ist die Beschilderung für Außenstehende nicht zu verstehen. Zumindest dann, wenn man in Termindruck nur grob oberflächlich draufschaut. Die geografischen Kenntnisse von Einheimischen gehen den völlig Fremden halt ab. Die müssen sich an anderen Dingen orientieren. Hilft ja nix! Gibt Schlimmeres! Wer suchet, der findet,“ heißt es im Volksmund. Und wenn alle Stricke reißen, dann muss man halt fragen. Der Blog und andere helfen Irrfahrern gerne aus der Klemme.

Das Wort zum Sonntag

Hausärzte fallen nicht vom Himmel. Die Arztpraxen im ländlichen Raum zu besetzen, wird immer schwieriger. Auch das Kirner Land ist von dieser Entwicklung stark betroffen. Die Zukunft schaut düster aus. Grundsätzlich gilt, es gibt viel zu wenige Landärzte und zu wenige Mediziner, die in ländlichen Regionen als Hausarzt arbeiten wollen. Das ist die traurige Wahrheit. Mit der Landarztquote will die Landesregierung nunmehr entgegensteuern. Im Kirner Land haben einig Hausärzte ihre Altersgrenze schon erreicht oder stehen kurz bevor den Kittel für immer an den Nagel zu hängen. Die Nachfolger stehen nicht Schlange, sodass Engpässe vorprogrammiert sind. Aber damit wird spätestens in 12 Jahren Schluss sein. Dann greift nämlich die Landarztquote und sage und schreibe 16 Hausärzte stehen parat, um landesweit in unterversorgten Gebieten ihre Arbeit aufnehmen zu können. Problem erkannt, Problem gelöst! So, jetzt aber mal ernsthaft, warum haben die Statistiker in den zuständigen Behörden nicht schon vor etlichen Jahren die Hebel angesetzt. Ist doch ihr Job, Trends zu erkennen und notfalls entgegenzusteuern. Kommt doch nicht überraschend, dass mehr Ärzte die Altersgrenze erreichen, als neue nachrücken. Den Schuh muss sich die Politik anziehen. Aber sowas von. Bleibt die Frage, was ist eigentlich aus dem Ärztegipfel im Kirner Land geworden? War es nicht mal Absicht eine Bestandsaufnahme zu erheben und ein Zukunftsmodell ins Leben zu rufen? Nix hört man mehr davon. So, als ob es den Ärztemangel nicht gäbe. Mal wieder verschläft man eine Entwicklung!

Wie Zukunft gestaltet werden kann, zeigt jetzt eindrucksvoll das Beispiel Meisenheim. Dort hat die Bittmann-Stiftung Stipendien für angehende Allgemeinmediziner aufgelegt. Man muss die Studenten locken. Und wie gelingt das? Mit Geld natürlich! Bedingung: Die müssen sich dazu verpflichten, nach ihrem Studien zehn Jahre in Meisenheim und Umgebung zu praktizieren. Gibt schlimmere Landstriche, oder? Dafür gibt es Monat für Monat 900 Euro Förderung, und das, über die gesamte Studienzeit.  Klingt gut, ist gut! Wäre das Modell nicht auch was für das Kirner Land? Man müsste es nur mal angehen. Die Bürkle-Stiftung wäre der geeignete Geldgeber. Stimmt das Konzept, dann greift die garantiert in den niemals leer werdenden Zaubergeldbeutel. Hallo, aufwachen! Kommt mal in die Pötte und geht neue Wege. Das Meisenheimer Modell ist fürwahr keine neue Erfindung. Andere machen das längst. Sponsoring von angehenden Medizinern sichert auf lange Sicht die Ärzteversorgung vor Ort. Wäre das nicht mal eine Initiative für den Bürgermeister „frischer Schwung Thomas Jung“?   

Satirischer Wochenrückblick 26. September

Über Peinlich-Hochzeit, baggernde Landrätin, SPD-Maskenpflicht, Schwimmbad, Krankenhaus-Garantie, Dialyse-(EX)Zentrum…

Friedensengel Bettina Dickes? Nein, sie hat es nicht geschafft! Sie ist an der Engstirnigkeit der verfeindeten Kirner Familien gescheitert. Nicht einmal einen Zug wollten die aus ihrer Friedenspfeife nehmen. Hatte sie am Ende den falschen Tabak mit nach Kirn gebracht? So wird das natürlich nichts mit einem Friedenspreis. Schade! Für ihren guten Willen wurde sie von der AfD kräftig gescholten. Mit der Kritik kann sie bestimmt gut leben. Rückendeckung erfuhr sie von „Lucky TJ“ und „Emsix“. Die begrüßten ihr Engagement. Immerhin, sie hat es versucht. Aber irgendwie war das auch wieder eine Initiative der Kategorie gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht. Wie schon so oft! Mit Verlaub, der abgesprochene Alleingang war von vornherein zum Scheitern verurteilt. Wenn es um gekränkte Familienehre geht, ist eine Landrätin außen vor. Sie sieht sich halt gerne in der Kümmerin-Rolle. Merke, so viele Friedenslichter gibt es gar nicht, um diesen beiden verfeindeten Familien einen Weg aus der Zwietracht auszuleuchten. Sie hatte keine Chance, aber die wollte sie unbedingt nutzen! Man stelle sich nur vor, ihr Friedensvorstoß von Erfolg gekrönt gewesen. Die Zeitung hätte getitelt: „Dickes schließt den Kirner Frieden!“ Einen historischen und friedenspreisverdächtigen womöglich? Die Bilderflut mag man sich gar nicht erst vorstellen. Hätte, hätte, Fahrradkette! Nicht entmutigen lassen Frau Dickes, die nächste Chance kommt bestimmt. Nur Geduld! mehr

Terminhinweis: Mitgliederversammlung FWG!

Aufgepasst und vormerken! Die FWG Hochstetten-Dhaun lädt am Freitag, 25. September zu einer Mitgliederversammlung unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln (Masken nicht vergessen) ins Bürgerhaus „Haus Horbach“ ein. Beginn ist um 19.30 Uhr. Die Tagesordnung ist von einigen formellen Satzungs-Änderungen sowie von Neuwahlen des Vorstandes bestimmt. Interessant für die Besucher dürften allerdings richtungsweisende Informationen über Vorhaben und Programme der FWG sein. Was hat die Gruppierung auf der Agenda, um im Dorf deutlich sichtbar ihren Fußabdruck zu hinterlassen? Die Initiative Themenspielplatz „Feuerwehr“ dürfte erst der Anfang gewesen sein. Immerhin, ein Ausrufezeichen. Dem Vernehmen nach will man weitere Projekte anschieben. Auf die dringend notwendigen Akzente darf man schon jetzt gespannt sein. Zur Erinnerung, die FWG hat sich infolge eines Generationswechsels personell neu finden müssen. Insgesamt sechs Vertreter gehören dem Ortsgemeinderat an. Inwieweit sich der Istzustand zukünftig noch weiter ausbauen lässt, wird auch stark davon abhängen, inwieweit die FWG in den kommenden Jahren politisch wirkt und zu überzeugen weiß. Wie es gehen kann, zeigt das Beispiel Simmertal. Dort stellt man derzeit die stärkste Fraktion im Ortsgemeinderat. Vorbild Simmertal? Warum nicht! Hochstetten-Dhaun täte eine starke Opposition nur gut. Eine, die der SPD und ihrem Ortsbürgermeister – ich mach mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt“ – intensiv auf die Finger schaut. Also worauf noch warten! Die FWG präsentiert sich und ihr Programm im Zuge einer Mitgliederversammlung. Interessenten und neue Mitglieder sind willkommen. Beitragsformulare liegen aus.

Heute wird zum politischen Rutschhang-Promi-Treffen geladen!

Es sind zumeist die kleinen unscheinbaren Meldungen in der Tageszeitung, die mitunter große Wirkung erzielen. „Am Rutschhang geht’s jetzt los“ – so lautet die Überschrift in der Randspalte vom vergangenen Samstag. Weiter heißt es im Text: „Um den Rutschhang im Bereich der Altdeponie in Hochstetten-Dhaun zu sichern, hatte die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Bad Kreuznach und der Nahe Hunsrück baum GmbH und Co KG (NHB) Sofortmaßnahmen eingeleitet. Zur Erinnerung, der Bereich über dem Radweg wurde zwischenzeitlich sogar als Hochrisiko-Hang eingestuft. Klang bisweilen so, als ob der ganze Berg von jetzt auf gleich zu Tal stürzen könnte. Eine stets latente Apokalypse sozusagen. Alarmstimmung pur! Merke, eine Sofortmaßnahme, die mehr als ein Jahr zur Umsetzung braucht, ist keine Sofortmaßnahme. Es sei denn, beim Rutschhang wird der Begriff anders definiert.

Dass die politische Elite um Landrätin Bettina Dickes (CDU), zusammen mit dem SGD-Nord-Präsidenten, bei der Baustellen-Besichtigung am heutigen Tag so etwas wie einen symbolischen Startschuss abfeuert – geschenkt! Klappern gehört halt zum Handwerk, auch wenn es mal länger dauert. Und sie klappert halt gerne. Selbstdarstellung ja, Selbstkritik nein! Zu befürchten sind Schnappschüsse der stets lächelnden Selfie-Kreistagschefin auf Facebook und Blablabla-Inszenierungen mit Masken-Schnappschüssen in der Tagespresse am Folgetag. Corona lässt grüßen. Apropos Virusgefahr. Alleine schon aus diesem Grund verbieten sich solche Treffen. Die Hangbefestigung startet besser ohne die üblichen Verdächtigen, ähm Beobachter. Unter dem Strich wird deren Botschaft lauten: „Wir haben gut und schnell zusammengearbeitet. Alles wird gut!“ Sich selbst auf die Schulter klopfen – wie immer halt! Politik ist schon ein scheinheiliges Geschäft. Wie wäre es liebe Volksvertreter, wenn Ihr auf solche Show-Termine generell verzichten würdet? Sich einfach mal in Kamera-Fasten üben. Nur Mut, es geht. Die Menschen werden es Euch gewiss danken. Die sind es nämlich leid, die immer gleichen HEILE-WELT oder SIND-WIR-NICHT-GUT-REPORTAGEN beim Aufschlagen der Zeitung präsentiert zu bekommen. Mal ehrlich, solche Termine kosten doch auch stets viel Zeit. Kostbare Zeit, die Ihr für wirklich wichtige Angelegenheiten, etwa mit politischer Büroarbeit, viel besser nutzen könntet. Denkt mal drüber nach!

Definition: Als Sofortmaßnahme ist jede Aktivität zu verstehen, die nach Auftreten eines Fehlers / eine Gefahr durchgeführt wird, um die Auswirkungen und Gefahren unverzüglich zu beseitigen. Augenblicklich sozusagen! Die Maßnahme ist sofort zu ergreifen, weil sie besonders dringend ist. 15 Monate Zeitverzug geht nur schwerlich als Sofortmaßnahme durch.

„Wappensaal goes Bayern ist Mordsgaudi! Kommenden Samstag ist Schürzenjäger-Zeit!

„A Musi, a Maß, a Menge Gaudi“ – der Start der Oktoberfestwochen im Dhauner Wappensaal hätte kaum besser laufen können. Der schiere Wahnsinn was Oktoberfestwirt Marco Fritz auf die Beine stellten. Und dabei war das nur der Anfang. Nächste Woche gibt der ehemalige Schürzenjäger-Profi Freddy Pfister seine Visitenkarte in Dhaun ab. Der Abend ist mit 100 Vorbuchungen schon jetzt restlos ausverkauft. Knapp 70 Gäste sorgten beim Auftakt für ausgelassene Stimmung. Alles hat gepasst, äußert sich Fritz zufrieden. Die Musik, das Essen, die Dekoration, der Gerstensaft und die Stimmung sowieso. So kann es weitergehen. Es braucht nicht viel, um den bayrischen Geist zu wecken. Und wenn der erst einmal auf Touren kommt, dann gibt es kein Halten mehr. Mit jeder Minute mehr Power war die Grenze zwischen bayrischer Musik- und Party-Hits zum Mitgrölen fließend. Je später der Abend, so ausgelassener die Stimmung im bayrischen Wappensaal. Wie auf Knopfdruck wurden die Gäste beim Gang hinunter in den Bühnen-Saal in einen anderen Landstrich versetzt. Nächsten Samstag wird erneut gedrückt. Fester noch, als zum Auftakt. Stimmung und gute Laune sind dann wieder garantiert.   

Fortsetzungsgeschichte Skywalk-Info-Tafel! Die liegt noch immer unter dem Balkon!

Was war das für ein öffentlicher Aufschrei! Die Skywalk-Infotafel wurde vom spektakulärsten Balkon des Nahetals hinunter ins Tal geschleudert. Gastwirt Edgar Schorsch reagierte gegenüber den Print-Medien fassungslos über den Vandalismus. Die Ortgemeinde erstattete Anzeige und setzte sogleich in Presse und Mitteilungsblatt eine Belohnung in Höhe von 200 Euro für denjenigen aus, der Hinweise zur Tat oder den Tätern liefern kann. Entsetzen allenthalben von allen Beteiligten. Soweit so nachvollziehbar! Merkwürdig nur, die Infotafel liegt immer noch zu Füßen des Skywalks, und dies, seit mehr als einer Woche nach Bekanntwerden des Fundortes. Die kann man vom Aussichtspunkt aus ganz gut erkennen. Blöd nur, das Teil liegt auf der Rückseite. Läge es andersrum, dann könnten gewiefte Feldstecher-Gucker die Umgebungs-Erklärungen aus der Ferne studieren. Mal was anderes!

Eine Bergung hat bisher nicht stattgefunden. Finde den Fehler? Hat man seitens der Ortsgemeinde kein Interesse mehr daran das Schild zu sichern? Schaut ganz danach aus. Wobei, nach dem Brimborium im Vorfeld, wäre eine Kehrwende hin zur Gleichgültigkeit kaum vorstellbar. Erst großspurig eine Belohnung aussetzen und dann das Schild nicht bergen – wie passt das denn bitteschön zusammen? Normalerweise sollte man doch davon ausgehen, dass dieses binnen kürzester Zeit eingesammelt wird. Spekulationen sind Tür und Tor geöffnet. Hat man nicht die Man-Power für einen Transport oder herrscht in Sachen Info-Tafel mittlerweile Desinteresse? Zugegeben, die Tafel ist hin. Aber der Standfuß ist noch okay. Von daher, „befreit“ die Kombination endlich aus dem Geröll. Dem Blog schwant überdies Böses. Wenn die Ortsgemeinde aus welchen Gründen auch immer das Schild an Ort und Stelle verrotten lassen möchte, dann wird die auch die ausgesetzte Belohnung nicht überweisen wollen. Das Taschengeld kann der sich wohl abschminken. Oder doch nicht?

Wir schreiben das Jahr 2999. „Ein archäologisches Forscher-Team ist bei Ausgrabungen auf eine beschriftete Tafel stoßen. Die Experten stehen vor einem Rätsel.“ So oder so ähnlich könnte eine digitale Schlagzeile in ferner Zukunft lauten. Diskussionen über Sinn und Zweck der Zeichen und Schriften werden entbrennen. Warum nur ließ man eine Info-Tafel hier zurück? Unter Geröll! Dabei ist die Erklärung so einfach. Seinerzeit waren die Verantwortlichen zu strack diese zu bergen. Auf die einfache Lösung werden die niemals kommen, die Menschen der Zukunft.       

Wichtiger Mosaikstein der Gesundheitsfürsorge bricht weg: Aus für das KfH-Nierenzentrum am Kirner Krankenhaus!

Die zentralisierte Heimdialyse im Diakoniekrankenhaus der Stadt Kirn macht zum Jahresende dicht. „Wir beabsichtigen das Nierenzentrum im Kirner Krankenhaus am Ende des Jahres zu schließen“! Kleiner Satz, große Tragweite! Alle Dialyse-Patienten sind gezwungen sich umzuorientieren. Um eventuellem Missverständnissen in der Frage der Verantwortung vorzubeugen daher das Wichtigste gleich vorneweg: Das Kirner Nierenzentrum ist nur externer Mieter bei der Diakonie. Die Zweigstelle hat den Status einer Nebenbetriebsstätte des KfH-Nierenzentrums Bad Kreuznach inne. Nach Adam Riese dürfte die Diakonie keinen Einfluss auf die Entscheidung der Betreiber gehabt haben. Der Mieter hat gekündigt. Basta! Vorausgesetzt die formellen Angelegenheiten mit der Kassenärztlichen Vereinigung laufen wie anvisiert, wird der Standort zum 31. Dezember diesen Jahres aufgegeben. Die Patienten werden vor die Wahl Bad Kreuznach oder Idar-Oberstein gestellt. In der dem Blog zugespielten Patienteninformation heißt es wörtlich: „Alle unsere Patienten verlassen sich auf das KfH. Das können Sie auch weiterhin. Ihre weitere Behandlung ist in jedem Fall gesichert. Wir können Sie in unseren Zentren in Bad Kreuznach und Idar-Oberstein medizinisch hochwertig und wohnortnah weiterbehandeln.“ mehr

Neues aus dem Ortsgemeinderat: Spielplatz Dhaun!

Hochstetten-Dhaun, deine Spielplätze – bekommt eine unendlich traurige Geschichte am Ende doch noch ihr Happyend? Die Ortsgemeinde hat Mängel eingeräumt. Woher der plötzliche Sinneswandel? Sei’s drum, man möchte jetzt also investieren und gegensteuern. Spät ist besser als nie! Den großen Wurf sollte allerdings keiner erwarten. Merke, für Hochstetten-Dhaun sind Spielplätze nur lästiges Übel. Wäre die Philosophie eine andere, dann wären die schon seit je her tippi toppi. Stattdessen herrscht meistens Tristesse und Fremdschäm-Potenzial! Hey, Kinder spielen auf Spielplätzen – das ist so klar wie Kloßbrühe. Überall! NEIN! Wohl in keiner anderen Ortsgemeinde weit und breit, wurden und werden die Spielflächen so vernachlässigt. Dabei kennt man keine Geldsorgen im Dorf. Im Gegenteil: Das gilt als „steinreich“. Wahr ist, die Verantwortlichen wissen nur zu gut um die Zustände ihrer Spielflächen in den einzelnen Ortsteilen. Wahr ist aber auch, dass einer guten alten Tradition folgend bisher immer nur weggeschaut wurde. Mehr noch: Es interessierte die maßgeblichen Entscheidungsträger nicht die Bohne. Entwickelt sich die Ortsgemeinde diesbezüglich vom Saulus zum Paulus? Folgen den großen Worten in Kürze auch Taten? Abwarten! Fassen wir zusammen: Der Spielplatz am Kindergarten kommt weg. Stattdessen soll ein komplett neuer im gegenüberliegenden neuen Mehrgenerationenplatz integriert werden. Dhaun wird saniert und die Spielfläche im Neubaugebiet Ameisacker bekommt zusätzliche Spielgeräte. Dazu später mehr! Hochstädten ist durch die Dammertüchtigung als Sonderfall einzustufen. Hier ist die Spielfläche an der Nahe zumindest vorübergehend weggefallen. Wichtig, man hat das Problem Spielplätze erkannt. Hat ja lange genug gedauert. Mehr noch. Die Freien Wähler gehen mit einem eigenen Spielplatz-Projekt voran. Die kamen wie Kai aus der Kiste um die Ecke. BRAVO! Der Blog hat sich in der Vergangenheit regelrecht die Finger wundgeschrieben. Ob sein Einsatz zum allgemeinen Umdenken geführt hat?

Das Wort zum Sonntag

Wer hat’s gefunden? Exakt eine Woche ist es jetzt her, dass der Blog die gestohlen geglaubte Skywalk-Infotafel unterhalb des Balkons aufspürte. Zugegeben, es gehörte nicht viel kriminalistischer Spürsinn dazu, allerdings von der heimischen Couch aus wäre das nicht zu schaffen gewesen. Von daher, aktiv werden musste man schon. Der Blog hilft ja von Haus aus gerne, zumal, wenn der jetzt auf eine Belohnung von 200 Euro hoffen darf. Mehr noch: Der reklamiert die ohne Wenn und Aber für sich! Eine Woche ist es jetzt her, aber eine Geldeingang konnte der bisher nicht registrieren. Die Verantwortlichen werden sich doch nicht etwa um die Zahlung drücken wollen? Der immer wieder gerne zitierte „aufmerksamer Bürger“ gab den entscheidenden Hinweis auf den Verbleib des Schildes und somit hat der ein Recht auf die Kohle. Nicht für sich, vielmehr ist die als Spende gedacht. Dazu später mehr. Die stolze Summe wurde bekanntlich für Hinweise ausgesetzt, die zur „Ergreifung des Täters oder zur Aufklärung der Straftat“ führen. Und zur Aufklärung trägt der Fund ja wohl bei!

Auffahrt Hochstetten-Mitte!

WOW! Kaum war die ursprüngliche Zuwegung nach Hochstädten über die alte Bahnbrücke für den Fahrzeugverkehr gesperrt worden, schon ist von der ehemaligen Rampe hinunter zum Sportplatz kaum mehr was zu erkennen. Maschinen fraßen den alten Teer-Belag im Nu weg. Der Neuaufbau ist im vollen Gange. Die Männer vom Straßenbau drücken augenblicklich ganz schön auf die Tube. Die neue Höhe ist schon mit Schnüren fixiert worden. Es kann nicht mehr lange dauern, bis die Randsteine den späteren Zubringer in Richtung Idar-Oberstein markieren. Wieder ein Mosaikstein mehr im Gesamtgefüge Ortsumfahrung. 

Nachgehakt Hochzeitsprämie! Was ist mit der Kohle passiert?

Wenn geheiratet wird, gibt es auch Geschenke. Die Fusion zwischen Verbandsgemeinde Kirn-Land und Stadt Kirn spülte Hochstetten-Dhaun fette 322 617, 92 Euro in die Kasse. Viel Geld, das sinnvoll ausgegeben werden sollte. Doch wofür? Was hat die Ortsgemeinde mit der Kohle gemacht? Man hört diesbezüglich so gar nichts! Während andere Kommunen sich mit ihren Zuweisungen bereits öffentlichkeitswirksam Herzenswünsche erfüllten oder Löcher stopften, herrscht in Hochstetten-Dhaun diesbezüglich absolutes Stillschweigen. Wird der Batzen etwa auf irgendeinem Festgeldkonto gebunkert? Geschenkt, bei der Zinslage. Sinnvoll ausgeben, wäre sicherlich die klügere Entscheidung. Baustellen und Wünsche gibt es doch zur Genüge. Allen Spielplätzen täte eine Auffrischung gut. Wie wäre es mit einem satten Zuschlag für den Themenspielplatz Feuerwehr. Das Baby der Freien Wähler ist jede Investition wert. Geld ausgeben, um die Ortsgemeinde mal ein wenig mehr Charme und Pep zu verpassen, das wäre es doch! Zweckgebunden, damit die Hochzeitsprämie immer mit einer Investition verbunden bleibt. Mal was Konkretes anschaffen von der Hochzeitsprämie, um diese nicht einfach so in den Haushalt einfließen und versickern zu lassen. Da geht die doch nur unter. Phantasie ist gefragt! Nicht zu vergessen die vielen unerledigten Kleinigkeiten – konkret die vielen unkenntlichen und maroden Ortsschilder – die grundsätzlich in allen Ortsgemeinden anfallen. In den Ortsteilen liegt zudem vieles im Argen, sei es im Bereich Plätze, Anlagen, Ruhebänke, Wanderwege, Friedhöfe, Treppen, Straßenzustände, Geländer und, und, und. Also Ortsgemeinde, wofür wird die Hochzeitsprämie verwendet? Gebt mal Milch! Bekommt der Bürger irgendwann mal eine Antwort. Der hat ein Recht darauf.

Bilder eines Morgenspaziergangs!

Schnappschüsse von „Turnvater“ Peter Jung, wie aus einem Bilderbuch. Coole Beobachtung! Im Morgengrauen weiden Muffel in aller Seelenruhe auf grünen Wiesen. Wobei, grüne Wiesen hat es in unserem Landstrich schon lange nicht mehr. Wer die sehen will muss nach Bayern. Zu weit für die Tiere. Hier ist nur noch alles karg und verdorrt. Saftiges Futter, Fehlanzeige. Es bräuchte dringend Wasser von oben. Tagelanger Landregen, das wäre es doch. Dagegen hätten auch die Muffel sicherlich nichts einzuwenden. Die sind auf der Dhauner Höhe regelrecht heimisch geworden. Bisweilen bieten die einen schönen Anblick. Passt bloß auf, dass der „böse“ Jäger mit seinem Schießgewehr nicht um die Ecke kommt und dem friedlichen Treiben ein jähes Ende bereitet. Daher, immer uffpasse!

Nachgehakt: Geheimakte Discounter!

Geheimakte Discounter! Das Thema Verbrauchermarkt war gefühlt schon eingeschlafen. Doch weit gefehlt. Offiziell hört man zwar kaum mehr was stichhaltiges und auch die gut informierten Quellen sind längst versiegt, aber wenigstens die Gerüchteküche lodert wieder. Der Blog wird regelrecht bombardiert von der immer gleichen Frage: „Wo kommt die Einkaufsmöglichkeit denn nun hin?“ Darüber gehen die Meinungen mehr denn je weit auseinander. Nix genaues weiß man nicht! Jeder reimt sich was zurecht. Vorausgesetzt Norma, Netto, Aldi, Rewe und Co hätten aufrichtiges Interesse, würden die dann eher das Filet-Grundstück neben dem Toyota Autohaus oder die kleinere Version schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite favorisieren? Beides denkbare Möglichkeiten. Kurz mal „Mitte“ abbiegen und schon kann man auf dem denkbar kürzesten Weg das Auto gegen einen Einkaufswagen eintauschen.

Apropos Filet-Stück. Mutmaßlich soll sich ja schon frühzeitig ein „Investor“ auf dieses gestürzt haben. Stimmt das? Hat die Ortsgemeinde wirklich schon Flächen im neuen Industriegebiet verkauft? Gab es überhaupt einen Investor „X“ und wenn ja hatte der womöglich finanzielle und strukturelle Vorteile durch den frühen Erwerb? Fragen über Fragen, die sich viele Beobachter stellen. Spekulationen sind Tür und Tor geöffnet. Der frühe Vogel fängt ja bekanntlich den Wurm. Einen besonders fetten wohlgemerkt. Alleine die Lage ist Goldwert.

Schräg gegenüber hat die Ortsgemeinde ihre eigene Parzelle für einen Verbrauchermarkt ausgewiesen. Jedenfalls werden beide Flächen von einer Fachfirma Schicht für Schicht aufgeschüttet und unter den Augen eines Expertenbüros verdichtet. Der überwacht den Prozess, damit die Standfestigkeit des Untergrundes für eine spätere Bebauung bescheinigt werden kann. Wer zahlt eigentlich die Aufschüttung und wer ist Auftraggeber? Berechtigte Fragen, oder nicht? Antworten bisher Fehlanzeige. Es tut sich jedenfalls was da unten. Vielleicht informiert ja mal der Ortsgemeinderat über den allgemeinen Sachstand im Industriegebiet. Wunder geschehen ja schließlich immer wieder! Anlegung, Vermarktung und zu guter Letzt Nutzung stoßen generell auf massives öffentliches Interesse, was die brodelnde Discounter-Gerüchteküche untermauert.

Baugebiet Scheiberling! Nächstes Frühjahr geht es los!

Hausplaner aufgepasst: In Hochstetten kann bald wieder nach Herzenslust gebaut werden. Konkret ist das in der Gemarkung „Scheiberling“ am nordöstlichen Teil der Fall. Mutmaßlich in zwei Ausbaustufen soll dort ein Anschlussgebiet mit insgesamt 32 Parzellen entstehen. Davon sind 22 Bauplätze im Eigentum der Ortsgemeinde. Acht davon sind bereits reserviert worden. Neun Plätze befinden sich in Privateigentum. An sich gute Voraussetzungen für ein Baugebiet, gäbe es da nicht die üblichen Bedenken. Bedenken der Anlieger Alte Straße und Hellbergblick, die zwangsläufig mit noch mehr Straßenverkehr belastet werden. Zur Erinnerung: Eine gesonderte Anbindung wurde nie ernsthaft in Erwägung gezogen, und dies, obwohl es sich die Freien Wähler einst auf die Fahne schrieben. Lang, lang ist es her.

Grünes Licht wird für das kommende Frühjahr erwartet. Derzeit wird die Ausschreibung auf den Weg gebracht. Kurzum, die ersten Bagger für die Straßenbauarbeiten werden spätestens nach dem Winter rollen. Die Anlegung einer Erschließungsstraße, die eine Verlängerung der „Alten Straße“ wird, steht also unmittelbar bevor. Leichte Bedenken gibt es allerdings auch seitens der Ortsgemeinde. Werden die VG-Werke es dieses Mal schaffen eine akzeptable Planung von Abwasser, Wasser und Straßenniveau hinzubekommen? Was die Versorgung angeht ist man in Hochstetten-Dhaun ja einiges an Kummer gewohnt. Ganz einfach dürfte die Anbindung ans Wasser- und Abwassernetz jedoch nicht werden. Fachleute sprechen schon jetzt von einer Überlastung des bisher bestehenden Rohrsystems. Man darf schon jetzt auf das Ergebnis gespannt sein. Sind die Hausaufgaben erst einmal erledigt, dürfte es schnell gehen. Die ersten Bauwilligen scharren wohl schon mit den Hufen. Mögen sie eine bessere Planung vorfinden, als die Bauherren vor ihnen in den ersten Neubaugebieten, einschließlich der Straße Im Weilborn.

Des einen Leid, des anderen Freud. Bauwillige werden von innerdörflichen Misstönen über eine Mehrbelastung an Straßenverkehr sicherlich nichts mitbekommen. Im Gegenteil: „Scheiberling“ bietet Alternativen. Doch sind die wirklich so attraktiv? Eher nein, weil der Steilhang zwar schöne Panoramablicke über das Nahetal verspricht, allerdings auch teuer zu bebauen ist und zudem Wasser führt. Will heißen, der Hang ist Nass. Am auffälligsten im unteren Teil unmittelbar nach der Kurve, dort wo die ersten Parzellen rechts und links der Straße beginnen. Selbst in heißen und trockenen Sommern, etwa 2018, kann man in diesem Bereich stellenweise in sumpfähnlichen Passagen versinken. Was das Grundwasser anrichten kann, davon wissen Hausbesitzer am Übergang hin zur Straße „Im Ameisacker“ zu berichten. Wegen Mauerfeuchtigkeit mussten die schon ihre Keller trockenlegen und Drainagen aufwendig erneuern. Daher sollten zukünftige Bauwillige eine solide Abdichtung von außen auf keinen Fall vernachlässigen, um Folgeschäden zu vermeiden. Gummistiefel wären ratsam.

Richtigstellung Zeitungs-Artikel Skywalk-Infotafel!

Was in der Zeitung steht, stimmt? Nicht immer! So ist der kleine Artikel über den Fund der Skywalk-Infotafel in der heutigen Ausgabe nicht frei von klitzekleinen Schummeleien. Muss doch nicht sein! Wer hat‘s gefunden? Wer hat maßgeblich zur Tataufklärung beigetragen? Der immer wieder gerne zitierte aufmerksame Bürger! Die Bezeichnung versteht der Blog als Lob. Haken dran. Weiter steht geschrieben: „Der Verdacht, dass Vandalen die Tafel in die Tiefe geworfen haben, bestätigte sich erst einmal nicht. Direkt unter der Aussichtsplattform lag nichts!“  Gleich doppelt falsch! Fakt ist, die Tafel lag unter der Plattform leicht schräg in östliche Richtung. Und fakt ist auch, Vandalen waren am Werk und keine Diebe. Rumeiern mit dem ominösen Verdacht geht gar nicht. Man hätte nur mal richtig gucken müssen. Geschenkt! Und in den Hecken wurde die Tafel samt Standfuß auch nicht aufgefunden. Hecken klingt nach dichtem Bewuchs, der konkret das Schild verdeckte. Dem war aber nicht so. Paar Zweige vielleicht, mehr aber auch nicht. Verdeckt wurde das Teil jedenfalls nicht. Die Umrisse konnte man beim Blick in die Tiefe erkennen.

Richtig hingegen, dass für die Aufklärung der Tat eine Belohnung von 200 Euro ausgelobt worden ist. Bissel voreilig vielleicht, aber immerhin hatte man damit Erfolg. Das gestohlen geglaubte Schild ist wieder da! Ob ein Tipp entscheidend für die Aufklärung einer Straftat ist oder welchen Anteil er jeweils daran hätte, darüber gibt es mitunter Streit. Allerdings dürfte es schwierig werden, dem Blog für den entscheidenden „Skywalk-Schild-Hinweis“ seine Belohnung zu verweigern. Schließlich hat der das Teil wiederbeschafft und dadurch die Straftat als Sachbeschädigung durch Vandalismus festgezurrt. Die Ermittlungen können jetzt gezielter weiterverfolgt werden. Die Polizei wurde über den neuen Sachstand informiert, ebenso die Erste Beigeordnete, stellvertretend für den noch immer urlaubenden Ortsbürgermeister.

Die Belohnung kann folglich ausgezahlt werden. Theoretisch! Kaum hatte der Blog seinen entscheidenden Teil zur Aufklärung beigetragen, schon wurden erste Stimmen laut, die eine Auszahlung der Belohnung – gerade auf sein Konto – in Zweifel ziehen. Den Skeptikern sei versichert, die Ortsgemeinde wird nicht umhin kommen den Worten auch Taten folgen zu lassen. Außerdem, die Blöße würde die sich nicht geben. Merke, Belohnungen sind auch immer einklagbar. Wer weiß, vielleicht wird ja seitens der Ortsgemeinde sogar ein Übergabetermin mit Presserummel und Häppchen organisiert. Großer Bahnhof für die Wiederbeschaffung durch einen aufmerksamen Bürger. Die mögliche Schlagzeile vor Augen, ist der Finder schon jetzt ganz gerührt. Von daher, abwarten und Tee trinken. Fortsetzung folgt!

Das scheppernde Ärgernis vor dem Schlafzimmerfenster!

Kleiner Deckel, große Wirkung! Der Stein des Anstoßes ist leichtgewichtig, eisern, rund und eigentlich ziemlich unauffällig – würde er nicht so nerven. Das heißt, der etwa 15 Zentimeter im Durchmesser Wasser-Schieberkappe mit Deckel, denn um einen solchen handelt es sich, ist schuld. Immer, wenn Auto- und Lastkraftwagenfahrer, den kleinen Deckel überfahren scheppert es. Der ist nach unten gesackt, und dies, trotz mehrmaligem Anhebens. Scheinbar bekommen die Experten vom Straßenbau die Lage nicht in den Griff. Sehr zum Leidwesen eines Anwohners aus der Binger Landstraß, dem das klappernde Ärgernis Nacht für Nacht den Schlaf raubt. So sehr, dass er schon alle politischen Hebel in Bewegung gesetzt hat, um Abhilfe zu schaffen. Trotz Vorsprache bei Landrätin Bettina Dickes oder VG-Bürgermeister Thomas Jung ist bis dato nichts passiert. Daran wird zwar auch dieser kleine Blog-Beitrag nichts ändern, aber wenigstens wird die Angelegenheit öffentlich. Vielleicht kommt ja doch noch irgendwann ein Fachmann um die Ecke, der den scheppernden Deckel so fixiert, dass der nicht mehr abrutscht und klappert, hofft der Anwohner. Kann ja nicht so schwer sein. Die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt. Die hat der Genervte bezüglich Geschwindigkeitsmessung schon begraben. „Hier hält sich keiner an Geschwindigkeitsbegrenzung,“ sagt einer, der diesbezüglich schon mehrmals schriftlich um Messungen gebeten hat. Diesbezüglich stoße er allerdings nur auf taube Ohren, winkt der nur noch resignierend ab. Sehr seltsam, sucht der Kreis doch ständig „lukrative“ Messstellen.

Oktoberfestwochen im Wappensaal

Wir sind Wappensaal! Wir stürmen den Biergarten und die Bühne! Zünftige Live Musik bei typischen Schmankerln und einem kühlen Glas Bier – so oder so ähnlich geht es seit der Wiedereröffnung Woche für Woche im Wappensaal zu. Die Location ist angekommen. Und wie! Und ab dem Wochenende heißt das Motto „Oktoberfest“. WOW! Zünftig wird es zugehen, wenn sich die Musiker zwischen dem 19. September und 11. Oktober im wahrsten Sinne des Wortes die Klinken in die Hand geben. „Oktoberfestwochen im Wappensaal“ – passt. Eröffnet wird die blau/weiße Party von den Hunrücker Spitzbuwe, der Band des Gastgebers Marco Fritz. Bereichert wird der Abend von einer Alphornbläsergruppe. Am Samstag, 26. September ist dann kein Geringerer als Freddy Pfister mit seiner Band aus dem Zillertal zu Gast. Wenn das mal nicht die guten alten Schürzenjäger-Zeiten wieder aufleben lässt. Die Fangemeinde dürfte sich riesig freuen. Weiter geht es am 3. Oktober mit den Alpintaler. Den Abschluss übernimmt das Penny-Simms-Duo. Ticktes für die Samstagsveranstaltungen sind unter www.ticket-regional.de/wappensaal-dhaun erhältlich. Hey, was will Gast mehr? Anzapft ist! Inhaber Marco Fritz und sein Team laden zu den Oktoberfestwochen ein. Da ist jeder aufgerufen mitzumachen. Anmelden kann man sich auch unter www.wappensaal.de oder telefonisch unter 0151416366.  

Neue Verkehrsführung nach Hochstädten!

Uffpasse, die Zufahrt nach Hochstädten hat sich geändert. Die erfolgt jetzt über die neue Ortsumfahrung, aus dem Kreisel am westlichen Ortseingang heraus. Der herkömmliche Weg an der ampelgeregelten Einmündung führt in eine Sackgasse. Vor der Bahnbrücke ist Schluss. Da versperren Baken die Weiterfahrt. Die Maßnahme ist notwendig geworden, weil der Zubringer Hochstetten Mitte angelegt werden soll. Noch haben nicht alle die Veränderung bemerkt, und dies, obwohl Hinweisschilder die neue Wegstrecke markieren. Routine lässt grüßen. Falschfahrer müssen halt wieder umdrehen und sich neu orientieren. Nach ein paar Tagen dürfte sich auch diese Gewohnheit verabschiedet haben und so etwas wie die neue Normalität wird einkehren. Aus Kirn kommend birgt die für die Autofahrer sogar Vorteile, weil die Hochstädtener jetzt direkter und dadurch schneller nach Hause gelangen.  

Skywalk-Schild: Kein Diebstahl, nur Sachbeschädigung!

Wer hat’s gefunden? Zugegeben, es gehörte nicht viel kriminalistischer Spürsinn dazu, um das gestohlen geglaubte Skywalk-Schild wieder aufzuspüren. Man hätte nur mal eben schnell vom höchsten Balkon des Nahelandes herunterschauen müssen. Schräg Richtung Bad Kreuznach, liegt das Teil auf dem Felsgeröll, leicht bedeckt durch Äste und Zweige. Jedoch gut erkennbar, wenn man gezielt auf dem Felsplateau nach dem betreffenden Schild Ausschau gehalten hätte. Dass man lieber Anzeige erstattete und Aufrufe schaltete, anstatt eins und eins zusammenzuzählen und unter dem Skywalk auf die Suche zu gehen – geschenkt! Der Blog hilft ja gerne, zumal wenn der jetzt auf eine Belohnung von 200 Euro hoffen darf. Mehr noch: Der reklamiert die für sich! Ja, die Kohle werden die Geschädigten wohl überweisen müssen. Wie heißt es doch immer: „Ein aufmerksamer Bürger gab den entscheidenden Hinweis auf den Verbleib des Schildes…“ mehr

Das Wort zum Sonntag

HOWGH, der Häuptling vom „Stamme Nimm“ hat gesprochen!

Die Redewendung „vom Stamme Nimm“ bezeichnet einen Schnorrer oder Habgierigen. So beschreibt Wikipedia den Menschentypen. Der Ausdruck gilt als umgangssprachlich und abwertend, aber auch als scherzhaft. Weiter heißt es in der Definition: Er wird meist von Älteren benutzt. Als die Freien Wähler in der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates mögliche ehrenamtliche Helfer als Spielplatzpaten in Erwägung zogen, wiegelte der Ortschef diesen Vorstoß ab. Die Vorstellung, wonach es in Hochstetten-Dhaun ähnliche freiwillige Helfer gäbe, wie es in anderen Ortsgemeinden durchaus der Fall wäre, zwang ihn zu dieser Aussage: „Geht nicht, wir sind hier eher das Volk Nimm! Nimmst Du das, Nimmst Du das, Nimmst Du das!“ HOWGH, der Häuptling hatte gesprochen! Mit anderen Worten, freiwilliges Engagement ist laut Ansicht des Ober-Bosses in den DNA-Strängen seiner Bürger nicht ausgeprägt genug, um etwa Spielplätze betreuen zu können. Starker Tobak! Hat der gute 60-Prozent-Vorturner recht mit seiner Meinung? Ist der Anschiss an sein Volk berechtigt? Autsch, das tut weh! Dieses scheint ihm zumindest in dieser Angelegenheit die Gefolgschaft zu verweigern. Es stimmt, eine Rentnergruppe, die überall dort mit anpackt wo es fehlt, existiert hier nicht. Und auch bei ausgerufenen Arbeitseinsätzen, etwa Umwelttag, ist die Teilnahme eher mau. Mittlerweile wird gar nicht mehr eingeladen. Woran kann das liegen? Warum ist der gemeine Bürger aus Hochstetten-Dhaun nicht bereit, sich zum Wohle der Allgemeinheit einzubringen? Gute Frage! Was haben andere Ortsgemeinden, was Hochstetten-Dhaun nicht hat? Eine Analyse könnte Aufklärung schaffen. Greift hier die allgemeingültige Regel: „Wie der Häuptling, so der Stamm“? Den grundsätzlichen Fragen müsste man mal auf den Grund gehen. Sind diese umfassend in der Tiefe beantwortet, dann klappt es sicherlich auch irgendwann einmal mit dem angestrebten „Stamme Gib“. Bis jedoch die ersten Stammesbrüder dieser seltenen Art mit Besen, Schippe und Schubkarren freiwillig und engagiert unterwegs sein werden, wird noch viel Wasser die Nahe hinunter fließen. HOWGH!

Wer in Gottes Namen stibitzt ein Skywalk-Schild?

Manche Meldungen lassen einen nur kopfschüttelnd zurück. Am 5.September wurde der Diebstahl eines Hinweisschildes samt Befestigungspfostens am Skywalk in St. Johannisberg festgestellt und seitens der Gemeinde bei der Polizei gemeldet. Haltet den Dieb! Doch dafür müsste man den erst einmal haben! immerhin, 200 Euro Belohnung für Hinweise wurden ausgesetzt! Erst wurde das Hinweisschild mit Informationen über die Umgebung mutwillig verbogen, jetzt fehlt es gleich ganz. Irgendwie soll das mit dem tollen informativen Teil am Zugang wohl nicht sein. Man darf gespannt sein, ob das je wieder auftaucht. Blog-Tipp: Haken dran! Erfahrungsgemäß taucht das Diebesgut nicht mehr auf, geschweige denn wird die Tat aufgeklärt. Das hängt längst in irgendeiner Kellerbar oder ist zum Sammler-Objekt geworden. Ein neues Hinweisschild muss her. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Man darf gespannt sein, wie lange die Ortsgemeinde brauchen wird, um dieses an gleicher Stelle erneut zu platzieren. Wie jeder weiß, ist die Ortsgemeinde auf dem „Schilder-Sektor“ eher träge, um nicht zu schreiben handlungsfaul. Man muss sich nur umschauen. Von daher, abwarten und viel Tee trinken. In dem Jahr wird das sicherlich nichts mehr werden. Vielleicht hat ja das Christkind ein Einsehen?

Spielplatz neben der Kindertagesstätte wird dicht gemacht!

Das war’s – finito – aus und vorbei! Der fast schon Skandal-Spielplatz gegenüber der Kindertagesstätte kommt weg! Buddeln ohne Reue“ war einmal. Wobei, das war hier schon Jahre nicht mehr möglich. Ein Paradies für Kinder war das nie. Fakt ist, der große Spielplatz am Kindergarten war einfach nur unzumutbar. Unterirdisch hoch zehn! Etliche Mängel und zunehmender Unterhaltungsstau trübten sein mindestens einer Generation ausgelassene Spielfreude. Spielgeräte werden abgebaut. Laut Angaben des Ortsbürgermeisters, werden beide Flächen dicht gemacht. Wann das sein wird, ließ er hingegen offen. Kurzfristige Geschichte. Kein Kind wird dem Spielplatz auch nur eine Träne nachweinen. Die obere Ebene ist für die Erweiterung der Kindertagesstätte vorgesehen.

Bekanntlich platzt der aus allen Nähten. Was mit der unteren Fläche passiert, ließ Hans Helmut Döbell offen. Eventuell kann diese zwischenzeitlich als Parkfläche genutzt werden, so sein Vorschlag. Den Fokus will man nunmehr auf den Rentnerplatz legen, der zu einem Mehrgenerationenplatz umgestaltet werden soll. Darin soll dann auch ein neuer Spielplatz Platz finden. Einer mit integriertem Bachlauf als besonderes Highlight. Klingt gar nicht so übel. Viel Platz ist auf dem Eck allerdings nicht, sodass die Spielfläche eher mini ausfallen dürfte. Macht ja nix, weil ja nach den Vorstellungen der Freien Wähler der Themenspielplatz „Feuerwehr“ als Abenteuer-Alternative bereitstünde. Es gibt wohl auch schon konkrete Pläne für den Mehrgenerationenplatz. Für die Öffentlichkeit sind die allerdings noch unter Verschluss.  

Nachgehakt: Sportplatzbrücke Fußgänger-Variante!

Das Wichtigste vorneweg: Der Blog ist kein Brückengegner. Der will nur Vorgehensweise und Gedankenspiele verstehen! Wie im Übrigen viele andere auch! Das ganze Dilemma intransparenter Ortspolitik fasste Spvgg-Ehrenvorsitzender, Norbert Ganns, gegenüber der Tageszeitung in nur einem Satz zusammen: „Eine Umwandlung zur reinen Fußgängerbrücke wäre nur unerheblich günstiger als die Auto-Variante!“ Gemeint ist die vom Sportverein angestrebte Sanierung der bisher autotauglichen Sportplatzbrücke. Ganns, der auch Triebfeder im Ortsgemeinderat ist, klärt in diesem Zusammenhang allerdings nicht vollständig auf. Was denn eine Fußgängerbrücke kostet, darüber schweigt der sich aus. Wie auch der Ortsgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung diese Rechnung erst gar nicht aufmachte. Warum? Warum präsentiert man nicht die Fakten, damit sich die Bewohner selbst ein Urteil bilden können. „Unerheblich“ ist ein mehr als dehnbarer Begriff. Sind das 10.000 oder 150.000 Euro? Es darf spekuliert werden.

Transparent wäre doch gewesen, man gäbe bekannt: „Die Sportplatzbrücke kostet in der Fußgänger-Variante Summe XY!“ Ist gar nicht schwer. Nur Mut, traut Euch mal! Klärt auf! Typisch, diese Geheimniskrämerei in der hiesigen Kommunalpolitik. Doch dahinter steckt Kalkül. Schließlich will man ja keine schlafenden Hunde wecken. Fragt ja eh keiner nach, schon gar nicht die Opposition! Spannend wird es werden, wenn kein Geld aus dem Investitionsstock fließen sollte. Dann wird man jeden Cent umdrehen müssen. Hey, die Kostenschätzung für die Fußgänger-Variante müsste ebenso auf dem Tisch liegen. Fakt ist und bleibt die Tatsache, dass Autofahrer auch ohne die liebgewonnene Brücke zum Sportplatz gelangen. Dafür braucht es noch nicht mal einen Umweg, weil die Fahrt durch das Industriegebiet bei Freigabe der Ortsumfahrung für Autofahrer und Fußgänger ohnehin ein Muss ist. Die könnte dann bequem dort die Nahe überqueren und den Damm auf der Sportplatz-Seite entlangfahren. So gesehen, bräuchte es die Brücke gar nicht mehr. Klingt zwar hart, aber in der Fußballer-Sprache ausgedrückt lieg die Wahrheit bekanntlich auf dem Platz, konkret hier auf der Sportplatzbrücke. Das gesparte Geld ließe sich dann anderswo einsetzen. Die Debatte ist angestoßen.   

Die Zeit ist reif für einen gemeinsamen Internetauftritt „Kirner Land“!

Was hat Corona aus Kirn gemacht? Welche Ideen lassen sich auf die Krise zurückführen? Sicherlich ganz vorne mit dabei ist das Online-Kaufhaus des Kirner Einzelhandels. Das soll noch in diesem Jahr an den Start gehen. Kein Wunder also, dass dieses derzeit intern wie extern mächtig beworben wird. Etwa auf dem Markt am vergangenen Montag mit Umfrage sowie Gewinnspiel. Wahr ist, die Kirner Geschäftswelt will mit der Zeit gehen und den regionalen Online-Handel als Alternative ankurbeln. Wahr ist aber auch, die Resonanz aus den eigenen Reihen verläuft bisher äußerst schleppend. Tatsächlich sind nur wenige verbindliche Zusagen eingegangen, und die, auch noch textillastig. Offenbar sind nicht ausnahmslos alle überzeugt von einem Online-Handel, der zu allem Überfluss einer tagesaktuellen Pflege, 30 Euro monatliche Grundgebühr sowie eine achtprozentige Abgabe an die Online-Plattform bei jedem Verkauf verschlingt. Eine Menge Holz! Ehrlicherweise, werden auch nicht alle Mitglieder von kirn aktiv und der Gewerbeinitiative (GIK) davon profitieren. Vor diesem Hintergrund wird es gar nicht so einfach sein, ein Online-Kaufhaus zu platzieren, geschweige denn gewinnbringend zu vermarkten. mehr

Entwarnung: Wohnanlage Bachwiese ist konform mit Bebauungsplan!

Durchatmen, alles ist gut! Aus dem Ballon Bachwiese kann die Luft rausgelassen werden. Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell hat während der Sitzung des Ortsgemeinderates Entwarnung gegeben. Das Bauvorhaben eines Investors geht völlig konform mit dem Bebauungsplan, ließ der in der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates wissen. Die Anlieger hatten befürchtet, dass der in ihren Augen Klotz Dimensionen aufweist, die weit über den Status eines Einfamilienhauses hinausgehen könnten. Papperlapapp, nix dran. Die Eigentumswohnanlage mit insgesamt sieben unterschiedlich großen Wohneinheiten – verteilt auf zwei Bauplätzen aus privater Hand – kann hochgezogen werden. Wann das sein wird ist Stand jetzt völlig offen. Noch sind keine Pläne zur Genehmigung eingereicht worden. Vielleicht stottert ja der Verkauf der einzelnen Wohnungen? Wer weiß? Das Werbebild des Vermarkters bezüglich der Ausmaße täuscht offenbar. Die Eigentümer der wesentlich kleineren Häuser drumherum dürfen sich freuen. Befürchteten die doch vielfältige Nachteile durch einen solchen „Klotz“ im Hang. Ungeachtet der Bürgermeister-Beruhigungspille werden die Nachbarn die Entwicklung weiterhin kritisch beäugen und notfalls intervenieren. Zur Erinnerung: geplant sind sieben Wohnungen. Diese rangieren zwischen 246 000 und 291 000 Euro. Hinzu kommen Abstellplatz (4500) oder Tiefgaragenplatz (25.000 Euro) Euro.

Splitter aus dem Ortsgemeinderat: Dauerthema Sportplatzbrücke!

In welcher kommunalpolitischen Welt leben wir eigentlich, wo der Ortsgemeinderat einen Antrag auf Zuschuss aus dem Investitionsstock des Landes für eine Maßnahme stellt, die noch gar nicht final beschlossen worden ist. Irgendwie ein Schuss ins Blaue, ist man geneigt diese Vorgehensweise bewerten zu wollen. Sachen gibt’s! Fakt ist, ein Statiker hat für die Instandsetzung der Sportplatzbrücke 440.000 Euro errechnet. Dazu fallen noch Nebenkosten an, sodass man von einer Gesamtsumme von roundabout 500.000 Euro ausgeht. Eine Menge Holz! Fahrzeugtauglich wohlgemerkt! Die dürften bis zu einem Gesamtgewicht von 4,5 Tonnen dann wieder über die Nahe fahren. Sicherlich gut für den Sportverein, der kein Hehl daraus macht, dass die Brücke in der Autovariante für das Umfeld eine Herzensangelegenheit wäre. Nachvollziehbar! Daher Augen zu und durch? Ganz so einfach wird es nicht gehen. Abseits der Fußballer-Familie mehren sich nämlich kritische Stimmen, die einen Erhalt in der ursprünglichen Form in Zweifel ziehen. Auch hierfür gibt es gute Gründe.  Muss man einen solchen Batzen Geld in die Hand nehmen, um eine Brücke Auto geeignet wiederherzustellen, die, wenn man ehrlich ist und nicht nur durch die Vereinsbrille schaut, es gar nicht unbedingt braucht. Irgendwie Luxus pur, weil das Gelände ja auch über Hochstädten und auf der anderen seite „Uber“ angefahren werden kann. Möge sich jeder sein eigenes Urteil darüber bilden.

Eine halbe Million Euro! Man muss sich diese Summe mal auf der Zunge zergehen lassen. Und damit dürfte das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht sein. Was ließen sich damit nicht alles für Dorf-Projekte umsetzen. Warum reicht eine Fußgänger-Variante nicht aus? Rein statisch betrachtet, dürfte das alte Gerüst sicherlich tragfähig genug sein und keine Hürde darstellen. Laienhaft beurteilt, bräuchte es nur ein paar neue Bretter- und Balken sowie einen neuen Anstrich. Unter dem Strich sicherlich Peanuts im Vergleich zum großen Auto-Wurf. Hat der Statiker eine solche Variante auch berechnet? Hat man ihn überhaupt dahingehend befragt? Eher nicht. Zumindest war die abgespeckte Version so gar kein Thema bei der Ratssitzung. Finde den Fehler? Abwägung Fehlanzeige! Interpretationsweise kann das nur bedeuten, dass zumindest einigen Mitgliedern des Ortsgemeinderates an einer Debatte Pro- und Contra Auto- oder Fußgängerbrücke gar nicht erst gelegen ist. Wahr ist, es wurde ein Antrag  auf Mittel aus dem Landes-Fördertopf gestellt. Merke, der Investitionsstock kommt insbesondere strukturschwachen Kommunen zugute. Wahr ist aber auch, damit werden nur dringende Projekte zu Gunsten des Gemeinwohls von Ortsgemeinden verwirklicht. Fällt die Sportplatzbrücke unter die Definition? Es wird auf die Begründung im Begleitschreiben ankommen. So ganz ehrlich darf das nicht formuliert werden, wenn es was werden soll mit dem Zuschuss.  

Werben für das Online-Kaufhaus Kirn!

Kauf im Online-Kaufhaus Kirn! – So oder so ähnlich könnte der Werbe-Slogan für eine Internetplattform lauten, die noch in diesem Jahr an den Start gehen soll. Beabsichtigt ist eine gemeinsame Seite von kirn aktiv und Gik, auf der Kunden nach Herzenslust Einkäufe und Dienstleistungen bequem von zu Hause aus organisieren können. Amazon in Mini-Format sozusagen. Hat dieses mehr oder weniger regionale Angebot eine Chance bei potenziellen Kunden? Um das abzuklopfen, startet man am heutigen Markttag eine gezielte Umfrage. Mitmachen ist erwünscht. Zu gewinnen gibt es auch noch etwas. Attraktive Shopping-Cards werden unter den Befragten verlost. Kommen Sie, schauen Sie – seien Sie dabei! Die Macher brauchen Futter und Feedback, um noch rechtzeitig vor dem Start der Einkaufs-Plattform Kundenwünsche einbauen zu können.   

Satirischer Wochenrückblick 6. September

Über Chance Lauschtour, Kirner Krise, Runder Tisch, Onkel Joe Weingarten, Maßnahmen im Hintergrund, die Rolle der Medien…

Mal was ausgefallenes und zugleich übertrieben zynisches gleich zu Beginn! „Das Kirner Land so vielfältig!“Der immer wieder gern zitierte Werbe-Slogan prägt sich ein. Den Spuren der Geschichte folgt man am besten bei einer Stadtführung oder der Lauschtour durch Kirn. Keine Frage, man erfährt viel Wissenswertes über Land und Leute. Nunmehr gilt es allerdings noch, die Vorkommnisse der Massenschlägerei zu vertonen und als weiteres Highlight Kirner Stadtgeschichte einzupflegen: „Hier am Originalschauplatz in der Ecke Steinweg/Kallenfelser Straße gipfelte einst eine Fehde zweier verfeindeter Familien-Clans in eine brutale Massenschlägerei mit Eisenstangen und Baseballschlägern, deren spektakuläre Bilder und Filmaufnahmen sich in Windeseile verbreiteten.“ Boah, was wäre das für eine Dramatik! Wenn die  sich noch eins zu eins mit den Hintergrundgeräuschen und Schreien des Abends vertonen ließen, dann dürfte es den Zuhörern eiskalt den Buckel runterlaufen. WOW, Kirn als Schauplatz gefährlicher Clan-Kriminalität – wenn das mal keine touristische Nische bedient. Hey, bissel Aufbauschen muss erlaubt sein. Auf den Vorfall kann die Stadt zwar nicht stolz sein, aber als kleine Entschädigung für verlorenes Sicherheits-Vertrauen und für den vorauseilenden Ruf einer gefährlichen Stadt, ließe sich das Ereignis wenigsten vermarkten. „Kommt nach Kirn, zum Schauplatz von Fehden „krimineller Clans“ – passt. Das Potenzial hat keine andere Kleinstadt in dieser Form zu bieten. Die Werbemaschinerie sollte man daher ruckzuck in Gang setzen, bevor die „KRISE“ sich abschwächt. Vielleicht kann man für Gruppen-Buchungen die massiven Kampfszenen mit Laienschauspielern nachstellen. Rosige Tourismus-Zeiten stehen bevor. Profit aus dem negativen Image ziehen – passt! mehr

Coole Idee: Themenspielplatz Feuerwehr!!!

Wie wäre es mit einem Themenspielplatz? Mit dieser Frage überraschte FWG-Vorsitzender Eike Füllmann Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell während der Sitzung des Ortsgemeinderates. Und der schoss nicht nur aus der Hüfte, sondern hatte seine Vorstellungen gleich in ein mehrseitiges Informations-Nachschlagewerk, inklusive selbsterklärenden Bildern und Standortvorschlägen verpackt. Für die von Haus aus Power-Präsentation gibt es vom Blog eine eins mit Sternchen. Jedes Ratsmitglied bekam ein Exemplar. Dass so mancher Vertreter nicht mal einen Blick darauf riskierte – geschenkt. Mit Vorschlägen vom politischen Gegner respektlos umzugehen hat durchaus Methode und lässt tief blicken. mehr

Splitter aus dem Ortsgemeinderat: I-Stock-Anträge

Serie: Der Blog wird nach und nach die Ergebnisse der einzelnen Tagesordnungspunkte aus der zurückliegenden Sitzung des Ortsgemeinderates vorstellen. In dieser hat der Ortsgemeinderat drei Projekte ausgesucht, die dem Gremium für die Beantragung von Zuschüssen aus dem Investitionsstock geeignet und sinnvoll erscheinen. Zur Aufklärung: In diesem Landes-Fördertopf werden Mittel bereitgestellt für sonstige kommunale Vorhaben oder kommunale Beteiligungen an Vorhaben, die das Gemeinwohl fördern. Der Investitionsstock kommt insbesondere strukturschwachen Kommunen zugute. Damit werden dringende Projekte von Ortsgemeinden verwirklicht. Für 2021 wären das in Hochsteten-Dhaun die Umgestaltung des momentanen Rentnerplatzes zu einem Mehrgeneartionenplatz mit integrierten Spielplatz sowie die Sanierung von Friedhöfen (Instandsetzung Friedhofswege in Hochstetten und Hochstädten) und zu guter Letzt die Sanierung der Sportplatzbrücke. Nicht nur für Fußgänger, sondern wie gehabt für Fahrzeuge bis 4,5 Tonnen (der Blog berichtet über Sinn und Zweck diese Vorhabens noch ausführlich).

Der Antrag für den Mehrgenerationenplatz steht noch auf der Kippe, weil der momentane Planungsstand noch keine Kostenanalyse zulässt. Die braucht es aber, um Gelder überhaupt beantragen zu können. Inwieweit die Sportplatzbrücke, mit einem Volumen von Minimum 500.000 Euro Baukosten, laut der Landes-Definition wichtig und daher förderungswürdig erscheint, darüber möge sich jeder seine eigene Meinung bilden. Schließlich gibt es für diese Querung gute Alternativen. Speziell dieser Antrag wurde irgendwie auch ins Blaue gestellt, weil der Ortsgemeinderat noch gar nicht final darüber befunden hat, inwieweit überhaupt saniert werden wird. Kein Wunder, bei der Summe. Mit dem Geld ließen sich so viele andere Wünsche umsetzen. Egal, die Anträge aus den Ortsgemeinde werden zunächst bei der Verbandsgemeinde gebündelt und gelangen dann zum Landkreis. Der gewichtet alle Eingaben und unterbreitet final dem Land Vorschläge. Entschieden wird nach regionaler Dringlichkeit. Na dann, warten wir es mal ab.

Schimpfe für den Blog aus Hochstädten!

Autsch, das tut weh! Hat der Blog die Investition in das Vereinsheim „Am Hammer“ zu wohlwollend dargestellt? Die Erneuerung der Elektroinstallation im Verteilerkasten lässt sich die Ortsgemeinde rund 5000 Euro kosten. Dier Zuschlag an den günstigsten Anbieter wird in Kürze erteilt werden. Gut angelegtes Geld, bescheinigte der Blog in seiner ersten groben Beurteilung. Da wusste der ja auch noch nicht, dass so manche Hochstädtener dem Treiben da unten kritisch gegenüberstehen. Ihr Seitenhieb kam prompt. Warum? Nun, die berichten über permanente Unordnung rund um das Haus sowie in der Ruine. Mehr noch: In Sachen Lautstärke werden nicht selten rote Linie überschritten und die Worte Freundlichkeit und Verständnis hätten in der Denke so mancher Jugendlicher keinen Platz. Im Gegenteil: Mitunter müssen sich Ältere Frechheiten anhören. Lassen wir das mal so stehen! Kurzum, Harmonie Fehlanzeige. In punkto guter Nachbarschaft scheint noch Luft nach oben zu sein. Den neuerlichen Klagen räumt der Blog ebenso Platz ein, wie unlängst dem Lob für das Engagement der Ortsgemeinde. Apropos Ortsgemeinde, vermisst wird von den Kritikern insbesondere eine gewisse Kontrolle. Die wäre ihrer Meinung allerdings dringend geboten, um Auswüchse oder Nachlässigkeiten bereits im Keim ersticken zu können. Motto: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Jugendliche unterliegen ja auch noch immer einem gewissen Lernprozess, der begleitet werden will.  

Kirn ist und bleibt eine Kleinstadt, in der es sich gut und sicher leben lässt!

Ein 30 Sekunden langes Video geistert derzeit durchs Internet. Darauf zu sehen: Eine nächtliche Massenschlägerei in der Kirner Innenstadt. Jugendliche liegen auf dem Boden, andere zerren an ihnen. Wenige Meter daneben fliegen Fäuste, zwei junge Männer fallen hin. Es ist dunkel in Höhe der Brauerei, der Autoverkehr kommt zum Erliegen, überall Geschrei und Gewalt. Es sind Szenen, wie man sie nur von sozialen Brennpunkten größerer Metropolen gewohnt ist. Randalierende Horden lieferten sich eine regelrechte Straßenschlacht. Mitten im an sich beschaulichen Kirn, gingen zwei rivalisierende Familien mit Fäusten, Baseballschlägern, Ketten und Eisenstangen aufeinander los. Eine erschreckende Brutalität ist zu sehen. Schönreden und Verharmlosen lassen sich die Bilder nicht. Viele Menschen haben Angst, bekommen die Bilder nicht mehr aus dem Kopf. Bürgerkriegsähnliche Zustände vor der eigenen Haustüre – die Dimension ist neu! Vertraut darauf, Polizei und Justiz werden das Richtige und Notwendige veranlassen. Ungeachtet einer akribischen Strafverfolgung, wäre eine vorübergende Umsiedlung, wenigstens einer Familie hifreich, um kommende Konflikte dieser Art ausschließen zu können. Daneben trüge die Maßnahme, wenn sie denn überhaupt rechtlich erlaubt und umsetzbar sein sollte, zur allgemeinen Beruhigung bei. So ein Signal braucht es gerade. Die Botschaft: „Seht her, wir haben das Heft des Handelns in der Hand“. mehr

Hochstetten-Dhaun, ein einziges Wildtiergehege?

Schon öfters hat der Blog über Muffel- oder Damwild berichtet. Zutrauliche Exemplare, die sich weit in das Dorf hineinwagen. Vermutlich auf der Suche nach Futter, lassen die sich auch mal streicheln. Hochstetten-Dhaun, ein einziger Streichelzoo? Ab und an schon! Regelmäßig zugespielte Bilder und Videos lassen keinen Zweifel darüber aufkommen, dass sich die an sich zurückgezogenen Tiere die Ortslagen für sich entdeckt haben. Oft sind Einzelgänger, wie hier im Video ein Damspießer, oder sogar ganze Herden recht zutraulich. Die Nähe zu Menschen ist für die Tiere jedenfalls kein Problem. Fast majestätisch präsentiert sich der eine oder andere stolze Bock, ähnlich einem Auftritt während eines Foto-Shootings. Stellt sich die Frage, warum in freier Wildbahn geborenes und aufgewachsenes eher scheues Wild, sich wie selbstverständlich an Menschen herantraut? Als ob es das normalste von der Welt wäre, sich bisweilen sogar streicheln und füttern zu lassen. Hochstetten-Dhaun, ein einziger harmonischer Kuschelzoo? Wohl eher nicht. Eine Erklärung könnte sein, dass die Tiere, aus welchen Gründen auch immer, Menschen gewöhnt sein könnten, weil sie vielleicht nicht immer in der freien Wildbahn ihr Dasein fristeten?

Neuigkeiten aus dem Ortsgemeinderat!

Boah, damit konnte nun wirklich keiner rechnen -eine abolut unerwartete informative Ratssitzung, die haarklein erklärt werden muss. Aber bis ins Detail! So viele Themen, die nach einer minutösen Aufarbeitung regelrecht schreien. Sportplatzbrücke, Spielplätze, Neubaugebiete, Mehrgenerationenplatz, Verkehrsberuhigung, Zuschüsse und, und, und. Nicht zu vergessen ein Extra-Bonus: Überraschenderweise haben die Freien Wähler ein Spielplatzkonzept erarbeitet und das Ergebnis in Papierform an die Ratsmitglieder verteilt – leider nicht an die Zuhörer. Im Gegensatz zu manchen Ratsmitglied, hätten die bestimmt mal reingeschaut. Schwamm drüber. Ziel: Eine zentrale Fläche, die Abenteuer garantieren soll. Hut ab, da haben sich welche Gedanken gemacht. Geht doch! Klingt nach einem schlüssigen Konzept, was aber beim Chef gar nicht gut ankam. Der war not amused! Seinen Reaktionen nach zu urteilen, entspricht das wohl nicht seinen Vorstellungen. Ob er es überhaupt intensiv prüfen wird? Ganz bestimmt! Egal, der Blog wird das Konzept jedenfalls ausführlich vorstellen. Wie überhaupt, der jeden Tagesordnungspunkt gesondert auf die Plattform heben wird – inklusive Kommentaren wohlgemerkt. Einiges von dem, was Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell so vorschwebt, kann man ja so nicht stehen lassen. Einer muss es ja schließlich tun, wenn schon die Opposition die Füße stillhält und bei entscheidenden Anmerkungen nicht hineingrätscht. Aber alles der Reihe nach. Klicken Sie in den nächsten Tagen, vielleicht Wochen, mal rein.    

Schwimmbad-Bilanz

Das Kirner Land hat es überlebt! Der Sommer ohne Kirner Schwimmbad ist weitgehend ohne Folgen geblieben. Kurz vor dem Saisonende ziehen die Freibäder in Rheinland-Pfalz, die unter Corona-Bedingungen öffneten, eine eher verhaltene Bilanz. Insgesamt waren die nicht ausgelastet. Gerade zum Ende der Sommerferien seien die Bäder zwar gut besucht gewesen, die Besucherzahlen blieben jedoch aufgrund der Corona-Beschränkungen weit hinter denen der Vorjahre zurück. Das war ja auch nicht anders zu erwarten. Dadurch sanken natürlich die Einnahmen. Hat die Verbandsgemeindeverwaltung seinerzeit richtig entschieden, als sie die Saison für das Jahnbad absagte? Noch dazu entgegen aller Proteste? Rein wirtschaftlich betrachtet mag das durchaus der Fall gewesen sein. Aber wirtschaftliches Denken und Handeln ist ja nicht alles im Leben. Was den Service in schwierigen Corona-Zeiten anbelangt hätte, wäre man sicherlich besser beraten gewesen, eine Öffnung unter der Beachtung der Hygiene-Regeln zu erlauben. Rundherum haben es ja auch alle hinbekommen. So hat sich jeder seinen eigenen Pool in den Garten gestellt. Nicht gut für die Wasserbilanz in trockenen Klimawandel-Zeiten mit versiegenden Brunnen und fallenden Grundwasserspiegeln.

Den vielen Protesten und Demonstrationen zum Trotz, hat man sich denoch nicht Erweichen lassen und die fast schon sture Haltung konsequenterweise durchgezogen. Haken dran, es wird jetzt mit großen Schritten Herbst, sodass die Schwimmbadfrage erst im nächsten Frühjahr wieder auf die Tagesordnung wandert. Dann wird erneut bewertet werden müssen. Glück gehabt Verbandsgemeinde, weil der Sommer nicht die Konstanz und die heißen Phasen hatte, wie im letzten Jahr. Andersrum wäre es im wahrsten Sinne des Wortes so richtig heiß geworden. Es wäre interessant zu erfahren, wie viel Geld die VG-Werke durch den Verzicht einsparte und was mit der Kohle geschieht. Das muss ja jetzt unangetastet auf dem Konto liegen. Ob die Öffentlichkeit darüber informiert werden wird? Freiwillig wohl kaum! VG-Werkleiter Jochen Stumm hat es aber eh nicht so sehr mit dem rechnen. Der tat sich ja schon bei der Beckenberechnung immens schwer. Der wird sich daher eher bedeckt halten. Naja, vielleicht fragt ja mal eine Fraktion nach. Fragen kostet ja nichts.

Massenschlägerei in Kirn und die Folgen!

Ein 30 Sekunden langes Video geistert derzeit durchs Internet. Darauf zu sehen: Eine nächtliche Massenschlägerei in der Kirner Innenstadt. Jugendliche liegen auf dem Boden, andere zerren an ihnen. Wenige Meter daneben fliegen Fäuste, zwei junge Männer fallen hin. Es ist dunkel in Höhe der Brauerei, der Autoverkehr kommt zum Erliegen, überall Geschrei und Gewalt. Es sind Szenen, wie man sie nur von sozialen Brennpunkten größerer Metropolen gewohnt ist. Randalierende Horden lieferten sich vor unserer Haustür eine regelrechte Straßenschlacht. Mitten im an sich beschaulichen Kirn gingen mutmaßlich zwei rivalisierende Familien mit Fäusten, Baseballschlägern, Ketten und Eisenstangen aufeinander los. Eine erschreckende Brutalität ist zu sehen. Schönreden und Verharmlosen lassen sich die Bilder nicht. Dennoch, was den sozialen Frieden angeht, bergen die Bilder hochexplosiven Sprengstoff. Die Pauschalisierungs-Maschinerie lauft derzeit auf vollen Hochtouren. Nicht gut! Gar nicht gut!

Blitzschnell verbreitete sich der Film im Internet. Danach riss die Kommentar-Welle nicht mehr ab. Vor allem Wasser auf die Mühlen derer, die ihre Gesinnung vor sich her tragen. Die haben ihre Bühne bekommen und ordentlich genutzt. Besorgt sind aber auch die klassischen Normalbürger. Menschen, die sich Nachts kaum mehr auf die Straße trauen, fühlen sich in ihrer Angst bestätigt. Ihr Sicherheitsempfinden hat einen empfindlichen Dämpfer erfahren. Polizei und Politik werden alle Hände voll zu tun haben, um dieses wiederherzustellen. Ein Video vom Tatort ist da wenig hilfreich. Die Art von Image-Film über das Kirner Land will und braucht keiner.

Dass Schaulustige diesen drehten und den zur Befriedigung der allgemeinen Neugier sofort ins Netz stellten – geschenkt. So ist das heutzutage. Moralisch zwar fragwürdig, aber wohl legitim. Schlimm genug, dass es solche Szenen in Kirn überhaupt zu beklagen gibt, aber dank des Action-Streifens wird die doch eher ruhige Stadt jetzt nur noch mit Gewalt in Verbindung gebracht werden. Ein Schlag ins Gesicht derer, die Integration leben. Und das ruft umgehend die Politik auf den Plan. Reflexartig fordert die mehr Sicherheitspersonal, wohlwissend, dass die nicht auf den Bäumen wachsen. Schlaue Sprüche gibt es obendrauf. Man benötige die starke und sichtbare Präsenz von Polizei- und Ordnungsbehörden. Letztere verfügen gerade mal über eine halbe Stelle im Außendienst.

Es müsste auch mal eine Diskussion darüber in Gang gesetzt werden, ob das Hochladen des Films richtig oder falsch gewesen ist. Bilder und Kommentare sind jedenfalls nicht mehr einzufangen. Die sollen an dieser Stelle ja nicht kleingeredet werden, aber die gehen auch immer mit einer gefährlichen Verallgemeinerung einher. Kirn ist in aller Munde. Leider im negativen Sinne. In den Köpfen vieler Menschen verfestigt sich die Stadt gerade als krimineller Hotspot mit den „bösen“ Ausländern in den Hauptrollen. Unterschieden wird nicht mehr. Im Gegenteil: Merke, wenn jemand verallgemeinert, dann schert er alles über einen Kamm. So schnell geht das mit einer Verselbstständigung. Dabei handelte es sich um reine Familienangelegenheiten. Keine Gefahr für Nichtmitlgieder zu erwarten. Von daher, alle mal einen Gang runterschalten. Der Blog warnt vor einer Denkweise, die alle Ausländer perse an den Pranger stellt. Die Gefahr besteht gerade.

Kostenexplosion? Muss die Sportplatzbrücke weg?

Was hat die Ortsgemeinde vor? Im Investitionsplan für 2021 hat die doch tatsächlich schwindelerregende 500.000 Euro für die Sanierung der Sportplatzbrücke eingestellt. Die wird doch am Ende nicht so einen Batzen Geld in die Hand nehmen wollen, um die Auto geeignet wiederherzustellen, die, wenn man ehrlich ist, es gar nicht unbedingt braucht. Eine halbe Million Euro! Man muss sich diese Summe mal auf der Zunge zergehen lassen. Und damit dürfte das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht sein. Was ließen sich damit nicht alles für Dorf-Projekte umsetzen. Sinnvollere wohlgemerkt! Nein, der Blog kann eine solch gigantische Investition in eine Sportplatz-Zuwegung nicht gutheißen. Warum: Alle Wege führen zum Sportplatz. Es gibt Alternativen über Hochstädten und von der B 41, westlicher Anschluss über „Uber“. Die anzulegen kostet nur ein Bruchteil oder vielleicht sogar gar nichts, weil sie im Zuge der Hochwasserertüchtigung mit umgesetzt werden könnten.

Die marode Sportplatzbrücke rein für Fußgänger herzurichten wäre hingegen eine denkbare Option. Die kann nur kleines Geld kosten. Sportplatzbesucher könnten vor dieser parken und die paar Meter zu Fuß gehen. Generell wird die ja gerade von Fußgängern aus den Dorf genutzt. Der Blog gibt allerdings zu bedenken, dass die Brücke nach Fertigstellung der Ortsumfahrung nicht mehr auf direktem Wege erreicht werden kann, sondern nur über Umwege durch das Industriegebiet. Mal ehrlich, dann können diejenigen auch gleich in Hochstädten die Nahe überqueren und den Damm Richtung Hellberg entlanggehen. Wäre ja auch schöner, weil gemäß Planung zwischen Sportplatz und Hochstädten ein Seitenarm der Nahe als Naherholungsgebiet installiert wird.

Still ruht der See, zumindest was Transparenz und Entscheidung angehen. Wie immer halt! Scheinbar will man das Mammut-Projekt heimlich, still und leise vorantreiben. Nachtigall, ick hör dir trapsen! Sparen sozusagen für den Tag X. Es müssten längst verlässliche Zahlen sowohl als reine Fußgängerbrücke, als auch Autobrücke vorliegen. Hält man diese mit Absicht von der Öffentlichkeit fern? Denkbar! Genaue Zahlen sind (noch) keine durchgesickert, aber es kann davon ausgegangen werden, dass eine Umwidmung zu einer reinen Fußgängerbrücke – alleine vom Kosten-Nutzen-Verhältnis her beurteilt – am sinnvollsten erscheint. Mehr noch: Alles andere wäre rausgeschmissenes Geld. Geld, das in Dorfplätze, Wanderwege, Ruhebänke, Spielplätze und, und, und viel sinnvoller angelegt wäre.

Nun hat man das Thema also scheinbar ins nächste Jahr hinein vertagt. Bei einem Projekt, mit einer solchen finanziellen Dimension, darf nicht nach Interessenlage, vielmehr nach gesundem Menschenverstand eine Entscheidung getroffen werden. Man darf gespannt sein, wer oder was sich am Ende durchsetzen wird. Nochmals, der Blog hält eine Investition dieser Größenordnung für Wahnsinn. Eine Einzelmeinung, mehr nicht. Wenn sich keine günstige Lösung abzeichnen sollte, dann muss die halt weg. Anzuwenden ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis. Wenn die Kosten explodieren, dann kann der Slogan nur lauten: „Die Brücke muss weg“!   

Das Wort zum Sonntag

Die Hochstettener Gießkannen-Geschichte!

Friedhöfe sind Orte der Stille, es sind Stätten, an denen man der Verstorbenen gedenkt und sich mit ihnen besonders verbunden fühlt. Als störend und ärgerlich kann sich da die Suche nach einer Gießkanne erweisen. Eine, mit Brauseaufsatz wohlgemerkt. Der hat ja seinen tieferen Sinn, weil sich der Wasserschwall sanft und weit über die Gräber verbreiten lässt. Blöd, dass auf dem Friedhof in Hochstetten Brauseköpfe gerade aus sind. Ein regelmäßiger Friedhofsgänger und Gießer hat sich beim Blog über den Umstand beschwert. Der ist zwar der falsche Adressat, nimmt das Thema aber gerne auf. Ferner prangert der den generellen Zustand der Kannen an. Von den Wenigen, seien die meisten löchrig oder gerissen. Und tatsächlich, die Auswahl ist mehr als bescheiden und tatsächlich, Brauseköpfe stehen nicht zur Verfügung. Auf den Zustand müsste die Ortsgemeinde mal mehr ein Auge darauf werfen. Es sind oftmals die kleinen Dinge, denen viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Service und Friedhofsbesucher  – das passt bei den Gießkannen in Hochstetten derzeit nicht wirklich zusammen. Merke, die sind billig und sollten gerade auf Friedhöfen in ausreichender Stückzahl zur Verfügung stehen. Logisch, dass die nicht selten Füße bekommen und Brauseköpfe gerne mal einkassiert werden. Geschenkt! Im Schnäppchen-Markt kosten die Dinger so gut wie gar nichts. Der hat jeden Tag geöffnet. Blog-Tipp: Setzt den Bedarf dick und fett auf den Einkaufszettel – am besten ganz nach oben.     

Satirischer Rückblick vom 30. August!

Über Tafel Kirn, Ordnungsamts-Desaster, Beatmungsgeräten-Pleite, Pool-Boom…

50 nigelnagelneue Beatmungsgeräte zu verkaufen! Ungenutzt und originalverpackt! – so oder so ähnlich könnte die Überschrift auf eBay Kleinanzeigen lauten. Mit oder ohne Versand? Nur an Abholer? Sicherlich alles Verhandlungssache! Landrätin Bettina Dickes muss nur noch ein Online-Konto eröffnen, ein für sie typisches Selfie von sich mit den High Tec-Teilen im Hintergrund platzieren, und schon kanns losgehen. Sie hat zu Beginn der Pandemie per Eilbeschluss das hochkomplizierte medizinische Gerät gleich 50-fach bestellt. Werden die jetzt verramscht? Sicherlich gut gemeint, aber irgendwie dann doch nicht zu Ende gedacht. Wie schon so oft. Mehr noch: das Ganze scheint sich jetzt zu einem politischen Eklat zu entwickeln. Nur blöd, dass das Land Rheinland-Pfalz jetzt doch keinen Cent beisteuert und man den Kauf auch nicht rückabwickeln kann. Autsch, das tut weh! Dumm gelaufen! Da hat man sich in der Teppichbodenabteilung des Kreishauses wohl mächtig vergaloppiert. Aber sowas von! Haben Frau Dickes und ihre Beigeordneten dem Kreistag am Ende keinen reinen Wein bezüglich den Rahmenbedingungen eingeschenkt? Die Vermutung mangelnder Rückversicherung liegt sehr, sehr nahe! Nun muss man ihr zu Gute halten, dass sie in einer Art voreiligem Pflichtbewusstsein, das Wohl der Menschen in ihrem Landkreis im Blick hatte. Menschlich und emotional nachvollziehbar. Dass die meisten Landräte bundesweit von derlei Anschaffungen Abstand nahmen – geschenkt. Der Fall der Fälle trat nicht ein und jetzt liegen die Beatmungsgeräte unbenutzt auf Halde. Die Hochtechnologie hätte kompetent eh keiner bedienen können. Ja, dafür braucht es Fachpersonal. Einfach Stecker rein und schon pumpt die Luft – ist nicht. Der Aspekt ist ein weiterer Beleg für den Vorwuf „des-nicht-zu-Ende-denkens“. Der eh schon kritisch beäugte Alleingang hinkt nach der Bekanntgabe von Einzelheiten des eingefädelten Deals mehr denn je. Konsequenzen muss die Landrätin allerdings nicht fürchten, und dies, obwohl der voreilige Schnellschuss sich zu einem teuren Rohrkrepierer entpuppte. Sie selbst gerät gerade voll in die Schusslinie! Fakt ist, Frau Dickes hat einen richtigen Bock geschossen! Egal, ist ja nicht ihr Geld. Und was sind schon 2 Millionen Euro bei dem Schuldenstand? PEANUTS! mehr

Nachgehakt: Was ist aus dem Brandbrief von MdL Markus Stein (SPD) an die KV geworden?

Am 15. Februar, also vor sage und schreibe langen sechs Monaten, fragte MdL Markus Stein (SPD) erstmals schriftlich bei der Kassenärztlichen Vereinigung bezüglich Schließung der Kirner Bereitschaftsdienstzentrale nach. Anbei im Brandbrief, ein regelrechter Fragenkatalog zur damals aktuellen Situation. Boah, der Mann setzt sich ein, so der vermittelte Anschein. Täuschte der Eindruck? Für die Initiative gab es seinerzeit Lob vom Blog! Verteilte der seine Lorbeeren zu früh? Da der Brief lange vor der Corona-Krise bei den Mainzer Bürokraten aufschlug, hätte der längst beantwortet sein müssen. Zumindest sollte man das annehmen. Ist eine Antwort eingegangen und wenn ja, wie schaut die aus? Hat die KV sich Ihnen gegenüber erklärt? Lieber Markus Stein, haben Sie endlich eine Antwort erhalten? Mal Butter bei die Fische! An die Öffentlichkeit sind bisher keine Infos gelangt. Und auch auf Ihrer Internetseite sind keine Neuigkeiten abgebildet.

Irgendwie drängt sich der Eindruck auf, dass Sie in der Versenkung verschwunden sind. Zumindest, was dieses wichtige Thema angeht. Aber auch auf anderen Themenfeldern hat Ihnen Ihr Kollege Joe Weingarten längst den Rang abgelaufen. Zugegeben, der spielt in der Bundesliga, Sie „nur“in der „unterklassigen“ Landesliga. Aber die ist für die Menschen hier maßgebender. Daher „bitte mal wieder mehr melden“! Erst groß einen offenen Protest an die KV herausposaunen, um dann nicht mehr mit Nachdruck am Ball zu bleiben – passt nicht! Und so schaut’s wohl aus. Dafür gibt es einen Tadel ins Hausaufgabenheft. Das am Anfang ausgegeben Fleißkärtchen kassiert der Blog konsequenterweise wieder ein. Die Bereitschaftsdienstzentrale ist mittlerweile forever dicht. LEIDER. Fatal, die Politik insgesamt – nicht nur Sie – schauten dann doch nur noch tatenlos zu, anstatt sich mit Macht gegen die Entscheidung der mächtigen KV zu stemmen. Traurig aber wahr! mehr

Der Kreis ließ sich lange bitten, doch nun klärt der auf!

So, jetzt ist es also raus. Wie sagt doch der Volksmund so treffend: „Besser spät als nie.“ Der Blog hatte mehrfach nachgehakt. Antworten hat der keine bekommen. Komisch, wo doch Landrätin Bettina Dickes nahezu jeden kleinen „Pups“ postet. Schwamm drüber! Es geht natürlich um die täglich veröffentlichten Coronastatistiken, in denen lediglich noch die Erkranktenzahlen aus den jeweiligen Gebietskörperschaften veröffentlicht werden. Eine neuerliche Pressemitteilung klärt auf: „ Gemeinden, in denen positiv auf das Coronavirus Getestete leben, wird die Kreisverwaltung nur noch in Ausnahmefällen nennen. Begründung: In der Vergangenheit sei es zu Denunzierungen und Hetze gegenüber möglichweise infizierten Bürgern gekommen. Die Pressemitteilung stammt vom vergangenen Dienstag. Geht doch! Der Kreis ließ sich recht lange bitten, um endlich seine Bewegründe zu transportieren. Wurde ja auch mal Zeit. Wenn dem so war, dann sind die Argumente schlüssig und in sich nachvollziehbar. Warum nicht gleich so? Musste die Presseabteilung erst mit kleinen Sticheleien und Seitenhieben erinnert werden. Warum hat man die neue Verfahrensweise nicht mit Inkrafttreten angekündigt? Mit eben den genannten Beweggründen. Vielleicht dachte man im Kreishaus „merkt ja keiner“. Pustekuchen! Solche gravierenden Unterschiede in den Pressemitteilungen fallen doch auf. Deckel drauf, die Angelegenheit ist geklärt.  

Fotos mit Masken müssen nicht sein!

Maskenträger wohin man nur schaut. Keine Frage, die Dinger vor Mund und Nase minimieren ein Ansteckungsrisiko und erhöhen ganz nebenbei das Sicherheitsgefühl bei den Trägern. Gerade jetzt ein Muss. Schließlich steigen wieder die Infektionszahlen. An die Bilder von Maskenträgern wird man sich noch eine ganze Weile gewöhnen müssen. Nicht allerdings in der Zeitung oder auf Internetplattformen. Ob bei politischen Terminen, Spendenübergaben oder Homestorys – Gesichter zu zeigen scheint in Corona-Zeiten mittlerweile verpönt zu sein. Beispiel Tafel-Bild mit Julia Klöckner. Für den Auslöse-Moment hätte man die Maske doch mal kurz lüften können, oder nicht? Gestellte Zeitungsbilder bei öffentlichen Terminen mit Mund- und Nasenschutz sind ein NO-GO. Frage: Kann man die Masken für die typischen Schnappschüsse nicht für diesen einen Moment abziehen? Sicherheitsabstand und dazu noch Masken braucht es doch nicht, wie uns jeder Virologe erklärt. Beherzigt das doch bitte. Nach dem „Klick“ können die Fotografierten diese ja wieder aufsetzen. Und wenn das nicht geht, dann lasst es doch mit dem Bild. Es geht auch ohne! Konkret zur Tafel: Dann doch lieber ein neutrales Bild mit Raum- und Regalen, als eines mit Gesichtern, die sich noch dazu nicht oder nur schwer erkennen lassen. Das Spielchen Wer-steckt-hinter-der-Maske-Rätselraten“ braucht keiner so wirklich. Merke, man kann es auch übertreiben mit einer womöglich demonstrativ zur Schau gestellten Achtsamkeit.  

Ressource Wasser wird knapp: Braucht wirklich jeder einen eigenen Pool im Garten?

Eines vorneweg: Die kommenden Zeilen sollen Pool-Besitzer nicht brandmarken, nur zum Nachdenken anregen. Die Ressource Wasser wird immer knapper. Zahlen lügen nicht! Auch weil viele Menschen im Frühjahr und Sommer nicht in den Urlaub gefahren sind, steigt der Wasserverbrauch. Sie machen etwa den eigenen Garten schön – Beete anpflanzen, den Rasen bewässern oder endlich ein eigener Pool. Für all das wird reichlich Wasser benötigt. Wasser, das immer knapper und daher wertvoller wird, wie auch VG-Werkleiter Jochen Stumm gegenüber der Zeitung bestätigte. Im Kirner Land hat sich der Verbrauch in diesem Jahr nochmals erhöht. Warum? Nun, die Gründe sind wohl vielfältig. Der Experte erklärte ausführlich, nahm das Wort „private Pools“ aber nicht in den Mund. Dabei schießen die wie Pilze aus den Böden. mehr

Haushalt erklärt: Wie wäre es mit www.hochstetten-dhaun.de?

Zur Erinnerung: Der Blog hatte vor der Haushaltssitzung 2020 fristgerecht eine Vorschlagsliste mit Kritikpunkten eingereicht. Wo klemmt es im Dorf? Was muss unbedingt angepackt und erledigt werden? Einige Projekte wurden aufgelistet. Der Ortsgemeinderat sah jedoch keinen Handlungsbedarf. Finde den Fehler? Wörtlich hieß es im Antwortschreiben: „Es wurde von einem Einwohner eine Liste mit Anregungen und Vorschlägen eingereicht. Das Schreiben wurde dem Ortsgemeinderat durch den Vorsitzenden vorgelesen. Im Anschluss arbeitete der Vorsitzende die Punkte mit dem Ortsgemeinderat nacheinander ab und es wurde folgender Beschluss gefasst: Eine Änderung der Haushaltsansätze ist nicht erforderlich. Abstimmungsergebnis: einstimmig!!! Politiker aller Parteien sahen demnach keinen Handlungsbedarf. Lassen wir das mal so stehen. die Profis müssen es ja wissen.

Auch nicht in der Angelegenheit Internetseite. Hochstetten-Dhaun hat keine. Hochstetten-Dhaun will keine! Verstehe wer will.  Dabei wäre ein medialer Fußabdruck so wichtig. Eine Homepage, die Übersicht und Service pur bietet – passt! Alleine eine Top-Startseite kann Neugier wecken. Eine digitale Visitenkarte, die insgesamt durchdacht und perfekt designet ist, das wäre es doch. Übersichtlich, prägend strukturiert, mit klare Farbgebung und Hierarchien – den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Ein Abbild über das Dorf. Hey, Vorbilder gibt es reichlich. Simmertal kanns, Hennweiler kanns – nur Hochstetten-Dhaun nicht. Blöd, wenn vor allem das Dorfoberhaupt das mediale Zeitalter, zumindest auf diesem Gebiet, verschlafen hat. Ob der aus dem Tiefschlaf je wieder aufwacht? Kurzfristig wohl eher nicht! Fazit: Es hapert am Willen. Dabei ist es so einfach. Nur Mut, es geht! Die brächte nur Vorteile, auch für den Blog. Wenn eine offizielle Internetseite geschaltet werden würde, dann bräuchte der auch nicht so of Hilfestellung leisten. Der wird bisweilen von externen Fragestellern in Gemeindeangelegenheiten gelöchert. Dabei ist das gar nicht sein Spielplatz.

Ein Baukran wächst in die Höhe!

So ein wenig erinnert das an einen Lego-System! Es hatte etwas von einem Baukasten, allerdings einem für Riesen: Gut 45 Meter hoch ist der Baukran, der für die Fertigstellung der knapp 300 Meter langen Brücke am Ortseingang Hochstetten-Dhaun aufgebaut worden ist. Das Ungetüm in roter Leuchtfarbe steht und macht optisch morts was daher. Und wer hat die einzelnen Bauabschnitte dokumentiert? Frank Wiedemann! Spektakuläre Bilder schoss der Gute, der rein räumlich ja auch mitten drin ist, statt nur dabei. Bequem von seinem Balkon aus, konnte er die meisten Schnappschüsse einfangen. Und die stellt er dem Blog zur Verfügung. Sein Fazit: Es klappte wie am Schnürchen! Sieht man! Zur Bilderdokumentation. mehr

Gute Nachrichten für das Kirner Krankenhaus!

Hurra, das Kirner Krankenhaus ist gerettet. Der Standort bleibt erhalten. Zumindest wenn es nach den Vorstellungen und Beschlüssen der SPD geht, werden dort auch langfristig die Lichter nicht ausgehen. Wenn das mal keine gute Nachrichten sind.  Auf dem virtuellen Parteitag sprach sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer am gestrigen Abend nach den Erfahrungen in der Corona-Krise für den Erhalt kleiner Krankenhäuser in der Fläche aus und fordert allgemeinverbindliche Tarifverträge für Pfleger und Verkäufer. Zitat: „Wir wehren uns gegen die Ökonomisierung unseres Gesundheitswesens.“ Mit Fallpauschalen alleine könnten kleine Krankenhäuser in der Fläche nicht erhalten werden, auch Betriebskosten müssten übernommen werden. Im Kleinklein interessiert das dann nur noch diejenigen, die es dann final umsetzen müssen. mehr

Kirner Bahnhof

Bundesweit werden noch in diesem Jahr 167 Bahnhöfe aufgefrischt. Dafür stellt das BMVI der Deutschen Bahn 40 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel kommen aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung zur Stärkung der deutschen Wirtschaft und Bekämpfung der Corona-Folgen. Das Programm stützt zugleich kleine und mittlere regionale Handwerksbetriebe in ganz Deutschland. Hurra, es geht voran! Bad Kreuznach ist mit von der Partie. Dort werden wohl mittelfristig die Handwerker anrücken, und dies, obwohl die noch gar nicht so lange weg sind. Denn der Bahnhof wurde in den letzten Jahren bereits massiv aufgehübscht und zeitgemäß hergerichtet. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Joe Weingarten hat die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums, den Bahnhof Bad Kreuznach im Rahmen des Sofortprogrammes für attraktive Bahnhöfe zu fördern, begrüßt: „Das ist ein gutes Signal!“ Bundesweit werden in diesem Programm noch in diesem Jahr 167 Bahnhöfe aufgefrischt. Mit dem Programm sollen unter anderem der Austausch von Wand- und Bodenbelägen, Anstrichen und Fassaden, die Erneuerung von Treppen und Zugängen, die Ergänzung von Sitz- und Wartemöglichkeiten, die Beseitigung von Graffiti und der weitere Ausbau der Barrierefreiheit gefördert werden. Weingarten nennt die für den Bahnhof in Bad Kreuznach nunmehr möglichen Maßnahmen einen „wichtigen Beitrag zur attraktiveren Gestaltung des Eisenbahnverkehrs im Naheland.“

Lieber Herr Weingarten, das Naheland hört in der Kreisstadt nicht auf. Was ist mit Kirn? Warum war das Mittelzentrum nicht ontop im Lostopf. Es muss doch eine Dringlichkeits-Liste gegeben haben. Schon seit Jahren wartet der auf Barrierefreiheit. Und auch sonst stünde dem Haltepunkt eine Auffrischung gut zu Gesicht. Unterhaltungsstau gibt es an allen Ecken. Doch Kirn geht leer aus. Mal wieder. Ebenso Hochstetten-Dhaun. Ob den kleinen Haltepunkt überhaupt noch jemand auf dem Schirm hat?

Zankapfel Wohnanlage Bachwiese!

Wie verbindlich ist ein Bebauungsplan? Diese Frage stellen sich derzeit die Anlieger des Neubaugebietes Bachwiese unterhalb des Hanges in Hochstetten. Dort soll 2021 eine Eigentumswohnanlage mit insgesamt sieben unterschiedlich großen Wohneinheiten, verteilt auf zwei Bauplätzen, hochgezogen werden. Mindestens dreistöckig, wenn das Werbebild des Vermarkters eins zu eins umgesetzt weden sollte. Der Bebauungsplan schreibt allerdings nur bis zu zweigeschossige Ein- und Doppelhäuser vor. Kommt ja dann nicht ganz hin! Die bisherigen Bauherren haben sich an die Vorgaben gehalten und erwarten das auch von anderen.

Ein Irrglaube? Wird dem Investor womöglich ein Sonderrecht eingeräumt, damit der sein Eigentumswohnungs-Projekt umsetzen kann? Kann die Ortsgemeinde den Bebauungsplan so einfach ändern, damit es passt? Die Eigentümer der wesentlich kleineren Häuser drumherum befürchten vielfältige Nachteile durch einen solchen „Klotz“ Wand an Wand. Kommt der wie angekündigt, wirken die Nachbarhäuser daneben wie Spielzeugmodelle. Die Anwohner werden die Entwicklung jedenfalls beäugen und notfalls intervenieren. Die sind alarmiert und besorgt. Der Blog wurde gebeten dieses Thema einmal aus deren Sicht abzubilden. Auftrag ausgeführt!

Das Wort zum Sonntag

Heute von MdB Joe Weingarten (SPD)

Das kommt ausnahmsweise mal nicht vom Blog, sondern von MdB Joe Weingarten (SPD). Befragt auf Menschenansammlungen bei Fußballspielen, konkret beim VfL Simmertal, schrieb er folgendes: „Es ist auf den ersten Blick befremdlich, dass wir Schulen schließen und Fußballspiele zulassen. Aber das Spannungsverhältnis ist immer da: wir müssen die Menschen schützen und gleichzeitig bei Freizeit und Veranstaltungen „Ventile“ offen lassen, damit die Leute nicht völlig verrückt werden, weil sie sich eingesperrt vorkommen und dann „wilde“ Veranstaltungen organisiert werden. Deshalb: ja zu (lokalen!) Fußballspielen mit strengen Hygienekonzepten und auch ja zu kleineren öffentlichen Veranstaltungen wie Kerwen. Wir müssen ausprobieren, was (sicher) geht. Und auch schon an die Weihnachtsmärkte denken. Sicherheit muss immer vorgehen, aber wir können die Menschen nicht einsperren.“  Nicht ganz unrecht hat er, der Gute! WOW, und optimistisch ist er auch noch. Muss er aber auch, denn Politiker sind gehalten positiv zu Denken und zu Handeln. Sein Wort in Gottes Ohr. Der Blog ist da insgesamt eher zurückhaltender mit seinen Prognosen. Für Weihnachtsmärkte hat der keine Hoffnung.

Satirischer Wochenrückblick 23. August

Über Corona und Fußball, Bahnhöfe, Corona-Statistik, Feuerwehren im Dauereinsatz…

Eine Mitteilung die aufhorchen lässt im Wortlaut: Aufgrund der aktuell täglich steigenden Zahlen der Corona infizierten und der Empfehlung von RKI „Menschenansammlungen möglichst zu vermeiden und alle Feiern auf den engsten Familienkreis zu beschränken“, hat die Ortsgemeinde Simmertal beschlossen keine Kerb stattfinden zu lassen. Man wolle sich nach der Empfehlung richten.“ Menschenansammlungen? Da war doch was? Klar, ein Derby gegen Kirn mit mehr als 350 Zuschauern. Wahr ist, gemäß Vorgaben durfte der VfL die Fans begrüßen. Wahr ist aber auch, der Verein musste es nicht. Daher der Blog-Appell, Vorsicht walten lassen und nicht alles, was erlaubt ist, zu nutzen. In Tagen steigender Infektionszahlen, hätte man das Limit ja nicht völlig ausreizen müssen. Deckel drauf! Geschenkt! Kein Vorwurf, nur Einzelmeinung. Und die muss ja nicht unbedingt von allen geteilt werden. Auch Rechtfertigungsversuche braucht es nicht. Warum auch, wenn alles Vorgaben eingehalten worden sind, hat man sich ja nichts vorzuwerfen. Das Konzept in Frage zu stellen war niemals nicht der Ansatz dieses sensible Thema ins Schaufenster zu stellen. Und das wird sicherlich auch heute beim Vorbereitungsspiel gegen SC Idar penibel genau beachtet werden. Vielleicht sogar noch gründlicher, nach der Blog-Grätsche. Dann war die ja doch für was gut. Disziplin neben dem Platz ist mehr denn je gefragt. Apropos Disziplin, die wäre heute auch auf dem Platz hilfreich, um den klassenhören Team Paroli bieten zu können. Wünsche gutes Spiel und ein achtbares Ergebnis.  mehr

Fußball unter Corona-Bedingungen!

Es laufen die letzten Minuten im Pokalfight zwischen VfL Simmertal und VfR 07 Kirn. Ein präziser Pass durchgesteckt in die Spitze, kurze Drehung, Schuss und Tor! Der VfR gewinnt mit 1:0 Toren. Jubel, Trubel, Heiterkeit! Hipp, hipp, hurra! Derbys versprühen einen ganz besonderen Reiz. Sie sind so etwas wie das Salz in der Suppe in jeder Saison. Soweit die sportliche Seite. Aber es gibt auch eine andere, eine, die das böse Wort Corona in den Blickpunkt rückt. LEIDER! Zuschauerinnen und Zuschauer sind im Rahmen der bekannten Veranstaltungsregeln und den damit einhergehenden Hygienekonzepten zwar zugelassen, aber wurden die auf dem Flachsberg bis zum Schlusspfiff und darüber hinaus auch beachtet? mehr

Haushalt erklärt: Baugebiet „Scheiberling“!

Jetzt geht’s los! Es dürfte nicht mehr lange dauern bis die Bagger sich den Weg ins Baugebiet „Scheiberling“ bahnen. Für Bauwillige gut, fürAnwohner leider! Jedenfalls wurden im Haushalt 200 000 Euro für die Erschließung eingestellt. Eine Menge Holz. Rund 30 Bauplätze sind in diesem nicht ganz unumstrittenen Bauabschnitt vorgesehen. Ist danach Schluss? Eher nicht! Ein sicheres Indiz für die Annahme, dass zumindest ein erneutes Anschlussgebiet in den Köpfen der Politiker herumspucken könnte, sind offensive Landinteressen. Immer, wenn die üblichen Verdächtigen aus der Belletage Klingelmännchen spielen und bei Grundstücksbesitzern wie Heuschrecken aufschlagen, um diese zu einem Verkauf ihres „wertlosen“ Besitzes bewegen zu wollen, schrillen hier und anderso automatisch die Alarmglocken. Dann weiß jeder, wo der Weg hinführt. Dem Vernehmen nach soll es derartige Anfragen bereits gegeben haben. Also, eine nochmalige Erweiterung Richtung Simmertal ist mehr als nur wahrscheinlich.

Logisch, dass dann das Problem der Anbindung noch massiver werden würde, als dies ohnehin schon der Fall ist. Das schwache Zubringernetz ist jetzt schon am absoluten Limit. Alte Straße und Hellbergblick ächzen im momentanen Istzustand schon unter einer nicht für möglich gehaltenen Verkehrsbelastung. Mit dem Gebiet Scheiberling verschärft sich die Lage nochmals. Der Politik waren und sind vorgetragene Bedenken der Anwohner schnuppe. Man muss es so hart formulieren, die schert sich einen feuchten Dreck um die Sorgen und Nöte der Betroffenen und erklärt die Angelegenheit kurzerhand für alternativlos. Ein obligatorisches „Basta“ gibt es noch obendrauf! Zurück zum Baugebiet: 31 Bauplätze sollen in der Gemarkung „Im Scheiberling“, Richtung Simmertal, neu entstehen.

Doch stimmt das Paket? Sind die wirklich so attraktiv? Eher nein, weil der Steilhang zwar schöne Panoramablicke über das Nahetal verspricht, allerdings auch Bausummen verschlingt und zudem Wasser führt. Will heißen, der Hang ist Nass. Am auffälligsten im unteren Teil unmittelbar nach der Kurve, dort wo die ersten Parzellen rechts und links der Straße beginnen. Selbst in heißen und trockenen Sommern, etwa 2018, kann man in diesem Bereich stellenweise in sumpfähnlichen Passagen versinken. Was das Grundwasser anrichten kann, davon wissen Hausbesitzer am Übergang hin zur Straße „Im Ameisacker“ zu berichten. Wegen Mauerfeuchtigkeit mussten einige schon ihre Keller trockenlegen und Drainagen aufwendig erneuern.

Daher sollten zukünftige Bauwillige eine solide Abdichtung von außen auf keinen Fall vernachlässigen, um Folgeschäden zu vermeiden. „Lieber gleich mehr Geld in die Hand nehmen, weil es später richtig teuer wird“, mahnen Anlieger aus dem Nachbargebiet. Ihr Tipp an mögliche Grundstückskäufer: „Gummistiefel bereit halten“, weil ihren Beobachtungen nach vor allem bei längerem Regenperioden im Hang regelrechte Bachläufe entspringen. Zukünftige Häuslebauer sollten sich daher ihre Wunschparzellen vor dem Kauf genau anschauen und notfalls ein Bodengutachten in Auftrag geben und zwar noch vor dem Kauf. Dieses wird zwar im Genehmigungsverfahren ohnehin verlangt, allerdings ist dann das Geschäft mit der Ortsgemeinde schon abgewickelt. Darauf bautechnisch zu reagieren, kann im Falle eines Falles richtig teuer werden.

Blog-Tipp: Überlegen Sie gut, bevor Sie sich im Baugebiet „Scheiberling“ den Traum von den eigenen vier Wände verwirklichen wollen. Wer keine Ahnung vom Hausbau hat und trotzdem ein neues Heim will, sollte sich gemäß dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, im Vorfeld den neutralen Rat eines ausgewiesenen Fachmannes einholen. Prüfen Sie akribisch und schlagen Sie erst zu, wenn alles stimmt. Der Bau-Boom ist ungebrochen. Von daher, werden die besten Plätze sicherlich Käufer finden oder schon gefunden haben.

Dhauner Kinderspielplatz etwas aufgehübscht!

Was eine Fuhre Rindenmulch so alles bewirken kann! Der Spielplatz in Dhaun wirkt auf den ersten Blick gleich viel einladender. Der Zweite fällt dann allerdings viel nüchterner aus.  Die Spielgeräte aus den frühen 70er-Jahren bleiben ja die Gleichen. Alles Eisenkonstruktionen, die heutigen Ansprüchen bei weitem nicht mehr genügen. Nostalgie pur, möchte man der Spielfläche trotz Rindenmulch als Fallschutz attestieren. Fast schon im „Retro-Look“ präsentieren sich die Klettergerüste in den bunten Farben. An sich besticht die kleine aber feine Spielfläche durch ihre Lage an der alten Turnhalle. Die Rutschbahn in den Hang gelegt, darunter zwei Klettergerüste aus Eisen. Im Hintergrund ein Spielhaus aus Holz sowie eine Wippe und Mehrzweckkonstruktion. Apropos Spielhaus. Das ist abgesperrt. Morsch und baufällig. Es ist nur eine Frage der Zeit wann der Holzkasten in sich zusammenfällt. Wahrscheinlich wird der aber vorher noch schnell entfernt. Die Spielanlage ist zu Straße hin mit einem neuen Zaun abgegrenzt. Immerhin! Insgesamt bietet diese eine ausreichende Plattform für die Kleinsten. Alle Spielgeräte sind zwar alt, aber gepflegt und intakt. Wie überhaupt, das ganze Areal aufgeräumt und gepflegt wirkt. Vermisst wird hier lediglich der besondere Kick. Reicht für Dhaun? Nun, sollte man annhemen, weil sich hier seit Jahren so gar nichts tut. Ein paar neue Spielgeräte würde dem Erscheinungsbild gut zu Gesicht stehen und die Attraktivität insgesamt steigern. Doch die kosten bekanntlich Geld. Und die Ortsgemeinde will zum Verrecken nicht in seine Spielplätze investieren, und dies, schon seit Jahren. Finde den Fehler?

Frage an den Kreis: warum werden die Infektionszahlen nicht mehr nach Ortsgemeinden aufgeschlüsselt?

Bei den Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz ist der Landkreis Bad Kreuznach ganz weit vorne mit dabei. Unrühmlicher Spitzenreiter gerade! Zwar nur eine Momentaufnahme, aber eine die besorgniserregend ist. Gleiches gilt für die täglichen Presse-Updates des Kreishauses, die sich jedoch nunmehr gegenüber den Anfängen unterscheiden. Wurden mit Beginn der Pandemie noch Infektionen aus den betroffenen Ortsgemeinden veröffentlicht, beschränkt man sich mittlerweile nur noch auf die jeweiligen Gebietskörperschaften der Verbandsgemeinden. Und das sind ja wohl durchweg alle betroffen. Ist man unter dem Dach des Gesundheitsamtes in punkto Transparenz oberflächlich geworden? Warum werden nicht mehr die Details niedergeschrieben? Etwa auch über mögliche infizierte Reiserückkehrer mit jeweiligen Herkunftsländern oder über generelle Ausbruchsherde. Wann hat man sich zu dieser abgespeckten Vorgehensweise entschieden und warum?

Finde den Fehler! Wörtlich heißt es hierzu vom Pressesprecher gegenüber der Zeitung lapidar: „Wir machen keine Aufschlüsselung nach Gemeinden!“ Die hat dann nicht weiter nachgebohrt, was eigentlich ihre Pflicht gewesen wäre. Daher, wieso weshalb warum? Wer nicht fragt bleibt dumm. Klärt gefälligst mal auf! Am 14. August wurden die Statistiken erstmals unter Gebietskörperschaften zusammengefasst. Gab es schlüssige und nachvollziehbare Gründe für die Umstellung? Keine Frage, Infektionen auf die einzelnen Ortschaften zu verteilen, ist die wesentlich aufschlussreichere Variante für die Kreis-Bewohner. Jetzt, wo die Infektionszahlen wieder explosionsartig steigen, sollte der Landkreis zum alten System zurückkehren – plus Zusatzinformationen. Andere Landkreise machen es dahingehend wesentlich besser. Woran hängt es? Bitte mal Butter bei die Fische! Aufklärung hat noch nie geschadet. mehr

Turnverein in der Wand!

Erst ging es hinaus auf die Weltmeere, danach hinauf in den Weltraum, eine Spur tiefer auf den Skywalk und jetzt in die Wand: Genauer formuliert, in die Oberhauser Felsen. Keine Frage, die Turnverein-Abteilung Erlebnissport ist umtriebig und abenteuerlustig. Sporteinheiten in der Turnhalle kann ja auch jeder. Im vergleich zu Aktivitäten an der frischen Luft sind die meist fad und langweilig. Das Neueste: Kraxeln im Rahmen des Verbandsgemeinde-Ferienprogramms – passt! Insgesamt 12 Kinder waren mit von der Partie. Und das Beste daran, nur zwei gehören der Sportgruppe an. Alle anderen hatten sich extern angemeldet. Genauso sollte es sein! Die Aktion wurde finanziell unterstützt von der Dr. Wolfgang und Anita Bürkle Stiftung und immens gepuscht von der Zeitung. Die berichtete über jedes einzelne Event mehr als ausführlich. Fast schon zu viel des Guten. Sei’s drum, die Initiative hatte auch Begleitung verdient. Und auch Bürgermeister Thomas Jung war beim posten bunter Bildchen auf Facebook ganz emsig. Emsig wie eine Bergziege war der auch am Berg unterwegs. Zusammen mit anderen Betreuern zeigte er einige Kniffs. „Wie geht es am sichersten und schnellsten die Felswand hinauf,“ hieß das ausgegebene Lernziel. Jedenfalls hatten alle ihren Spaß, und dies, trotz heißen Temperaturen. Turnvater „Jung“ zeigte sich mehr als zufrieden über den Verlauf. Turnverein vorn? Sowieso! Immer, wenn es darum geht was spannendes auf die Beine zu stellen, sind die Verantwortlichen ganz vorne mit dabei. Ohne umfangreiche Animation geht heutzutage kaum noch was. Was hat der Turnverein als nächstes auf der Pfanne? Egal was es auch ist, der Blog wird es abbilden.  

Tierkadaver entlang des Pilger-Weges!

Es ist ein unerfreulicher Anblick am Hildegard-Pilgerweg zwischen Dhaun und Simmertal. Und es stinkt zum Himmel! Hinter einer Kurve, unweit des Waldweges, den vor allem Wanderer nutzen, liegen Kadaver und Innereien von Tieren, einmal offen, einmal halb bedeckt. Arglos weggeworfen und auf bequeme Art und Weise vom Fahrzeug herunter entsorgt, wie es scheint. PFUI! „Muss nicht sein,“ findet Dieter Mundstein. Er ist tagtäglich mit seinem Hund in diesem Waldabschnitt unterwegs. Für ihn ist diese Art der schnellen Entsorgung in unwegsamen Gelände ein Ärgernis, das unbedingt aufgearbeitet gehört. Daher hat er sich auch schon mehrfach ans Telefon gehängt, um Behörden sowie den Ortsbürgermeister zu informieren. Auch heute noch das gleiche Bild: An dem steilen Hang fällt sein Blick immer wieder auf Knochen, Innereien und eklige Reste, die scheinbar schon ein paar Tage dort liegen.

Haben Jäger die Kadaver beseitigt? Nicht auszuschließen! Gerade den Verdacht möchte Mundstein überprüft wissen. Seiner Ansicht nach kann es doch nicht sein, dass diese Vorgehensweise, unmittelbar an einem vielbenutzten Wanderweg, erlaubt sein sollte. Gemäß einer oberflächlichen Recherche, können Wildkadaver oder Körperteile von frei lebendem Wild können grundsätzlich in der Natur verbleiben. Aber so nah an einem stark frequentierten Weg? Wohl kaum! Es stinkt jedenfalls bestialisch und auch der Anblick ist nicht für Jedermanns Augen geeignet. Und dann noch die Horden von Mücken! Merke, Brüche und Zerwirkreste dürfen nur gemeinwohlverträglich zurückgelassen werden. Im Klartext, darf es zu keiner Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie von Landwirten und Natursuchenden kommen. Geschweige denn, zu einer generellen Beeinträchtigung der Umwelt. Kurzum, das „Kadaver-Problem“ muss nicht sein. Jedenfalls stört Mundstein diese Vorgehensweise bockfett. Daher hat er auch alles fotografiert und um Veröffentlichung gebeten. Inwieweit sich diese Angelegenheit klären wird können, ist offen. Bekanntlich schreit keiner so wirklich hier. Der Blog bleibt jedenfalls am Thema dran.

Newsletter: Jetzt klappt es perfekt!

Es hat ein bissel gehakt, aber jetzt läuft es reibungslos. Gut, wenn man jemanden anrufen kann. Dank freundlicher Unterstützung, der Newsletter funktioniert. ENDLICH! Zahlreiche Nutzer haben sich schon angemeldet. Interessiert? Einfach Mailanschrift angeben und nachher bestätigen – passt! Ist ein Newsletter für einen Blog und Leser sinnvoll? Eine berechtigte Frage. Probieren geht über Studieren. Daher wurde in der Seiten- sowie der Menüleiste einer Möglichkeit der Anmeldung freigeschaltet. Etliche Leser wünschen sich eine solche Möglichkeit schon seit Langem. Wünsche gehen manchmal auch in Erfüllung! Vorteil Nesletter, man bekommt die neuesten Beiträge frei Haus geliefert. Besser geht es nicht. Probiert den Newsletter einfach aus. Anmelden und schon ist man dabei beim etwas anderen Meinungs- und Nachrichtenangebot.

Hilferuf: Jetzt ist aber gut mit der Lautstärke!

HILFERUF! Irgendwann ist die Schmerzgrenze erreicht! Wie lange noch müssen die unmittelbaren Anlieger den Baulärm der Großbaustelle B 41 Ortsumfahrung noch ertragen? Seit Tagen und Wochen wird am Brückenspannwerk bis spät in die Nacht gewerkelt. Natürlich mit dem entsprechenden Geräuschpegel. Und gleich früh am Morgen geht das Hämmern wieder von vorne los. Das Zeitfenster der Nachtruhe hat sich mittlerweile auf maximal sechs Stunden reduziert. „Zu wenig,“ beschweren sich einige Anwohner der Alten Straße lauthals. Zurecht! Auch bis weiter nach oben hinauf in die Neubaugebiete dringt der massive Geräuschpegel. Keine Frage, bauen geht nun einmal nicht geräuschlos einher. Aber müssen die Arbeitszeiten tagtäglich bis nach Mitternacht ausgeweitet werden? Wohl kaum! Wahrscheinlich ist der Zeitdruck derart massiv, dass man sich seitens der ausführenden Firmen nicht mehr anders zu helfen weiß. Und dieser geht dann zu Lasten der Anwohner. Die werden immer dünnhäutiger. Ihnen sei geraten sich zu wehren. Was kann man tun? Mal kräftig auf den Putz hauen und die Verantwortlichen mit Beschwerden bombardieren. Mal öffentlich machen das Ganze. „Anwohner leiden unter Baulärm“ – wäre doch eine passende Schlagzeile. Blöd nur, dass die Zeitung so gar kein Interesse an den großen und kleinen Geschichten abseits der Baustelle hat. Viel lieber sind der Baustellenfortschreibungsberichte. Von wegen der Einfachheit und besseren Bildchen. Also Anwohner, helft Euch selbst oder ertragt den Trubel. Unterstützung dürft ihr von keinem erwarten. Auch nicht vom 60-Prozent-Bürgermeister. Für ihn ist die Baustelle und alles Drumherum unantastbar, weil er das Projekt als den Meilenstein der Geschichte der Ortschaft sieht. Trotzdem, Baulärm bis Mitternacht kann auch er nicht gutheißen. Schließlich trägt er Verantwortung und müsste daher um eine Balance bemüht sein.

Das Wort zum Sonntag

Das Wichtigste vorneweg: Die BOMBE ist entschärft! Der Blindgänger erwies sich als äußerst zähes Biest. Nun weiß man ja vor allem auch aus der Politik, alte Blindgänger sind widerspenstig, heimtückisch und gefährlich. Um diese auszuschalten braucht es Knowhow. Alltag für die Jungs vom Kampfmittelräumdienst. WOW, die Teufelskerle haben es krass drauf. Aber sowas von! Keine Frage, sie werden als die stillen Helden schlechthin aus dem Kirner Jahrhundertereignis hervorgehen. Kein Wunder, dass sie von allen Seiten geherzt werden. Nur, alleine bei warmen Worten sollte es nicht bleiben. Nein, die Kirner sollten sich dem gesamten Team gegenüber als gute Gastgeber erkenntlich erweisen. Blog-Vorschlag: Einladung nach Kirn samt Empfang, Bierprobe und Abschlussessen auf der Kyrburg. Den üblichen Worten mal Taten folgen lassen. So wird ein Schuh draus. Lasst Euch was einfallen!  

Als ein Mann der Taten in der „Bomben-Krise“ erwies sich Bürgermeister Frank Ensminger. Er schaute den Einsatzkräften nicht nur  über die Schultern, sondern packte aktiv mit an. Egal ob als Versorgungsfahrer für die Posten oder Einkäufer bei REWE, der Boss war als Organisator, Kurier und Marketender unterwegs. Er zeigte sich zudem bei de Leit und kam ins Gespräch – passt! Und er war es schlussendlich auch, der den freiwilligen Einsatzkräften einen Allinklusive-Pizza-Tag in Aussicht stellte. Ein gesprochenes pauschales Dankeschön genügt ihm nicht. WOW, der Bürgermeister hat es verinnerlicht. Voller Euphorie über das gute Ende hat er im Fernseh-Interview einen italienischen Abend in Aussicht gestellt. Er müsse nur noch die Logistik mit der Bürgermeister-Gattin klären. Reine Formsache! Also liebe Freiwilligen aller Couleur, in Kürze gibt es Pizza satt und das Backen übernimmt der Maestro mit der Kochschürze himself. Guten Appo! Nachahmer gesucht! Von den B-besoldeten hat man solche Töne nicht wahrgenommen.

Jetzt noch ein paar Sätze zum an sich selbsterklärenden Schluss- und zugleich Aufmacher-Bild in der Zeitung: Wie vom Blog präzise orhergesagt, ließ der typische Schnappschuss mit „erlegter“ Bombe nicht lange auf sich warten. Der hat dazu zwar seine eigene Meinung zu derartigen Zurschaustellungen, aber Fakt ist, solche Inszinierungen gehören einfach dazu. Punkt! Klappern gehört zum Handwerk. Und manche klappern halt etwas lauter – bis hin zur Perfektion sogar. Von der Landrätin lernen, heißt vor allem politisches Show-Business lernen. Egal ob als Pilgerin, Köchin, Bloggerin, Selfie-Posterin, Überbringerin von guten Nachrichten oder was auch immer, sie  wandelt immer auf dem schmalen Grat von Selbstinszenierung und Informationsauftrag hin und her. Too much für den Blog-Geschmack. Sei’s drum, Politik ist halt vor allem tägliche Show. Und Dickes beansprucht die Show-Bühne nahezu ganz alleine für sich. Belohnung, Applaus und Anerkennung erfährt sie durch Likes. Wenn es darum geht, das Momentum für die Geschichtsbücher einzufangen, darf sie daher in erster Reihe nicht fehlen. Was soll sie tun? Sie kann nicht anders! Ausnahmsweise kein weiteres Gemecker dazu vom Blog. Alles gut! Hadern hilft ja eh nix, denn solide Sachpolitiker, die bodenständig ohne großes Brimborium ihren Wahlauftrag erfüllen und nicht meinen, jede klitzekleine Aktivität mit Selfie transportieren zu müssen, sind eh gerade aus. Schade!    

Geht doch!

Hochstetten-Dhaun, deine Verkehrszeichen und Straßenschilder. Ein kleiner Rundgang durch ein paar Ortsstraßen genügt, um eine Mängelliste erstellen zu können. Da liegt einiges im Argen: Verblasste Verkehrszeichen, rostige Straßenschilder, schiefe und verdreckte Varianten – alleine der Ortsteil an der Bundesstraße bietet alles, was nicht sein darf. In keinem anderen Dorf herrscht ein solch gravierender Unterhaltungsstau. Reiche Ortsgemeinde = lange Mängelliste. Irgendwie eine komische Gleichung! Zur Erinnerung, gemäß höchstrichterlichen Gerichtsurteilen müssen Verkehrszeichen immer so angebracht und erkennbar sein, dass Verkehrsteilnehmer ihre Anordnung ohne weitere Überlegungen erfassen können. Schleppend schreitet die Beseitigung des Mangels voran. Immerhin, sie schreitet. Das es geht zeigen die vorher/nachher-Bilder oben gegenüber der alten Schule. Weiter so! Es geht! Man muss es nur wollen und anpacken!

Bombenleistung! Blindgänger ist entschärft!

Beispielbild – nicht die Kirner Bombe!

Das wichtigste vorneweg: Die 250-Kilogramm-Bombe ist entschärft und jetzt nur noch ein harmloser Rosthaufen. Wobei, harmlos ist relativ. DURCHATMEN! Puh, das war eine echt schwere Geburt! Um 11.08 Uhr ging es los und um 15.05 Uhr war der Spuk dann endlich vorbei. Knapp vier Stunden hat es schließlich gedauert, bis das wiederspenstige Teil schließlich unschädlich gemacht werden konnte. Ziemlich lange und zähe Geschichte! Letztlich war es eine Bomben-Entschärfung der Marke „nicht von Pappe“. Äußerst komplizierter und kiffliger Prozess, weil es sich dem Vernehmen nach, um einen tückischen Doppelzünder handelte! Und die sind fies und gemein! Die unwegsame Lage im Wasser bereitete den Männern zunächst zusätzliche Schwierigkeiten, aber was ist schon einfach in diesem gefährlichen Job. Merke, Bomben werden meistens nicht auf dem Silbertablett mundgerecht in Arbeitshöhe serviert. Nein, sie und müssen nicht selten geborgen werden. Manchmal aus dem Schlick von Flüssen. Und Merke, alte Blindgänger sind immer gefährlich, auch für die erfahrenen Profis des Kampfmittelräumdienstes. mehr

Von Problem-Pferden und Problem-Hunden?

So ein Mist!!! Pferdemist wohlgemerkt! Da hat man doch tatsächlich erneut Pferdeäppel auf dem Dhauner Schloss aufgefunden. Pfui! Wiederholungstäter sind die allerschlimmste Sorte von „Kriminellen“! Hatte man im ersten Mitteilungsblatt-Aufruf den Verlierer noch scherzhaft dazu aufgefordert sich beim Ortsbürgermeister zu melden, dreht der jetzt andere Seiten auf. Merke, einen Häuptling „veräppelt“ man nicht! Kleines Wortspiel am Rande! Reiter bekommen jetzt die volle Härte des Gesetzes zu spüren! Voll krass, wie er seiner Entschlossenheit mit einem neu aufgestellten Verkehrsschild „Reiten verboten“ (Zeichen 258 StVO) Nachdruck verleiht. Was das Zusatzschild angeht, muss der Blog passen. Die beziehen sich in dieser Anordnung generell auf das Verbotsschild obendrüber. Ergibt in der Konstalation aber keinen Sinn. Sei’s drum! Die tagtäglichen „Durchreiter“ müssen jetzt tapfer sein. Sie müssen ihre Rosse vor der Pforte anleinen und zu Fuß hinauf zum Schlosshof laufen. Blöd nur, an entsprechende Koppeln, wie sie vor jedem Wildwest-Saloon für die Cowboys zu finden sind, hat der Ortscheriff nicht gedacht. Da müssen seine Handwerker nochmals nachjustieren.

WOW, der 60-Prozent-Bürgermeister zeigt jedenfalls Pferde-Entschlossenheit. Wünschenswert, wenn sich dieser Eifer auf andere Themenfelder übertragen ließe. Stichwort Spielplätze! Gesucht werden also rücksichtslose Reiter? Die müssen doch dingfest zu machen sein. Die Ordnungsamts-Sheriffs sollten sich mal auf die Lauer legen. Blöd, Außendienstmitarbeiter sind ja heuer gerade aus. Bleiben wir bei den Tier-Hinterlassenschaften. Was ist mit den Hundehaltern? Warum wurde nicht zeitgleich ein „Hundehäufchen-Verbotsschild“ in den Boden gerammt? Sind die Hinterlassenschaften der kleineren Vierbeiner nicht auch nervig? Der Blog hat oben mal ein Beispiel-Verbotsschild eingestellt. So könnte das ausshen. Neben der Linde ist noch reichlich Platz. Kleinerer Haufen zwar, aber trotzdem eklig und ärgerlich. Appelle an Hundehalter alleine reichen ja bekanntlich nicht .

Spötter behaupten ja, dass die Pferdeäppel der Amtsschimmel himself verliert. Der soll nicht selten im Schlossgarten umherlaufen. Laut wiehernd wohlgemerkt. Immer dann, wenn die Kommunalen tagen, bekommt der augenscheinlich Magenprobleme, die dann über den Darm schwer verdaut und in letzter Konsequenz als „Äppel“ ausgeschieden werden. Ob das stimmt? Sicherlich nur dummes Geschwätz! Egal, jedenfalls hat der Bürgermeister seinen bisher erfolgreich verborgen gehaltenen Fable für Sicherheit und Ordnung entdeckt. Am Ende verfällt der noch einem nicht mehr für möglich gehaltenen Verkehrsschilder-Wahn? Nicht auszudenken, wenn der am Ende auch die bis zur Unkenntlichkeit verblichenen Verkehrszeichen in der gesamten Ortslage ersetzen lässt. Bekanntlich sind das ja nicht unbedingt wenige. Oh Gott, über was soll der Blog dann noch ablästern?

Wahr ist, Hinterlassenschaften sind ein Ärgernis. Wahr ist aber auch, auf dem Dhauner Schloss wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Dort oben ist ja kein Pferde-Hotspot. Das Wort „überreagiert“ trifft es wohl am ehesten. Wäre man doch nur überall so schnell mit „Lösungen“ bei der Hand.

„Heimatnah am Dreiburgenweg“ und demnächst „Bombenstimmung im Nahebett“???

Was machen Vollblut-Musiker in Corona-Zeiten? Sie schreiben Lieder! Lieder über ihre und unsere Heimat. Oden an das Kirner Land und wofür es steht – passt! Christoph Brühl und Walter Krass bilden das regional bekannte Duo „Take Two“, eine Partyband, die derzeit auf dem Trockendeck verharrt. Bekanntlich sind ja sämtliche Veranstaltungen weggebrochen. Die musikalische Quarantäne ist irgendwie aber auch Inspiration. Ihre Liebeserklärung an das Kirner Land: „Kyrburg, Kirner Bier und Whisky“!  In jeder Liedzeile spürt man die Nähe der beiden zu ihrer Heimat. Keine Frage, der Song hat den Hang zum Klassiker. Ein echt geiler Song, der bei der Fangemeinde gut ankommt. Frisch, fromm, fröhlich frei, haben die Songschreiber jetzt ihr drittes eigenes Heimat-Lied vorgestellt. „Heimatnah am Dreiburgenweg“  – heißt die Ode an die Wanderwege. Produziert haben sie zwar selbst, doch den Tipp Kirner-Land-Traumschleifen zu vertonen hat der Blog zugeflüstert. Der leistet doch gerne Hilfestellung. Vielleicht entspringen ja noch mehr Lieder in der verrückten Zeiten. Wie wäre es mit einem „BOMBEN-Hit“? Ist doch gerade MEGA AKTUELL. „Bombenstimmung im Nahebett“ – so oder so ähnlich könnte der Refrain lauten. Macht was draus! Vielleicht einen Fastnachts- oder Hüttengaudi-Klassiker???

Neu: Newsletter geschaltet!

Ist ein Newsletter für einen Blog sinnvoll? Eine berechtigte Frage. Probieren geht über Studieren. Daher wurde in der Seitenleiste einer Möglichkeit der Anmeldung freigeschaltet. Etliche Leser haben sich eine solche Möglichkeit gewünscht. Vorteil, man bekommt die neuesten Beiträge frei Haus geliefert. Besser geht es nicht. Probiert den Newsletter einfach aus. Anmelden und schon ist man dabei beim etwas anderen Meinungsangebot. Grundsätzlich gilt, ein Newsletter ist die einzige Möglichkeit, mit Besuchern der Website in Kontakt zu kommen. Das alleine ist für den Blog Grund genug, um das Serviceangebot probeweise zu platieren. Macht Gebrauch davon. Habt aber etwas Geduld, wenn es nicht gleich reibungslos klappt. Der Blog übt noch.

Weg zum Echo wieder freigeschnitten!

Jeder kennt das alte Echospiel: „Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?“ Echo: „Esel!“ Auch auf dem Dhauner Schloss hat es ein Echo Richtung Kellenbachtal. Blöd nur, der Weg auf die Echo-Kanzel war mit Hecken und Brennnesseln versperrt. Die Betonung liegt auf „war“. Kaum war der Pflegenotstand-Beitrag erschienen, schon rückten die „Mähmänner“ an. Kurzum, alles wieder im Lot. Geht doch! Kurze Hosen sind jedenfalls nicht mehr tabu, wenn man gegen die Felswand schreien möchte. Neuer Ruf-Vorschlag: „Wer macht den Weg frei und die Hecken kleiner?“ Echo: „Gemeinde!“ Spaß beiseite, wenn man es mit dem angepriesenen touristischen Highlight wirklich ernst meint, dann sollte man seine Anlagen mehr im Auge behalten. Ist ja kein Einzelfall, gell? So ein Heckenwuchs kommt ja nicht überraschend daher.

Und wenn man schon einmal dabei ist, dann sollte man auch die Kanzel insgesamt etwas aufhübschen. Wie wäre es mit einer Ruhebank? Das schöne Fleckchen gegenüber der Rabenkanzel lädt zum Verweilen ein. Vielleicht sollten die Schloss-Verantwortlichen den Vorschlag mal aufgreifen. Ein Hinweisschild „Echo“ stünde dem Pfad auch gut zu Gesicht. Für ein „Pferde-Äppel-Verbotsschild“ am Schlosseingang hat das Geld ja auch gereicht. Im Park platziert – passt! Fremde wissen ja nichts über die widerhallende Wirkung der Felsen gegenüber. Tipp: Nicht immer nur in großen Projekten denken, die dann doch nicht oder erst verspätet kommen, sondern erst einmal die kleinen Hausaufgaben erledigen. In kleinen Schritten zum Erfolg. Dann klappt das auch mit dem Tourismus. Apropos Bänke. Ein paar mehr stünden dem gesamten Schloss-Park sicherlich gut zu Gesicht. Es gibt viel zu tun, fangt mit den Kleinigkeiten an.

Bombenstimmung in Kirn!!!

Eine 200 Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Flussbett der Nahe zu entschärfen ist auch für erfahrene Entschärfer des Kampfmittelräumdienstes kein Pappenstiel. Routine zwar, aber dennoch kein Kindergeburtstag. Der Überbleibsel hatte nunmehr Jahrzehnte unbemerkt am Ufer geschlummert. Bis heute! Paddler haben sie entdeckt und Alarm geschlagen. Viel Arbeit kommt jetzt auf die Sicherheitsbehörden zu. Am Freitagmorgen wird die Bombe unschädlich gemacht. Dafür müssen alle Bewohner im Umkreis von 500 Metern aus Sicherheitsgründen ihre Häuser kurzfristig räumen. Der Radius ist üblich und je nach Bomben-Typ vorgegeben. Mehr noch: Alle Menschen müssen auch ihre Arbeitsplätze verlassen. Das trifft im Besonderen die Simona-Verwaltung. Aber auch Geschäfte in der Innenstadt sind betroffen. mehr

Rinnsal Hahnenbach!

Der Anblick des Hahnenbachs in der Innenstadt schmerzt! Wo sonst ein praller Fluss seine Bahnen zieht, tröpfelt derzeit nur noch ein kleiner Rinnsal vor sich hin. Hauptursache für den geradezu erbärmlichen Zustand, sind die fehlenden Staustufen. Zur Erinnerung: Aus Gründen des Naturschutzes durften die im Frühjahr erstmals nicht eingesetzt werden. Auf Anordnung von ganz oben, versteht sich! Will heißen, die Struktur- und Genehmigungs-Direktion Nord hat ihr Veto eingelegt. Ober sticht unter, sodass die örtlichen Politiker, allen voran Bürgermeister Frank Ensminger, die Hände gebunden sind. Die können nur dumm aus der Wäsche schauen. Wenn Behörden mit der Naturschutz-Regelkeule schwingen, sind halt alle Spatzen gefangen. mehr

Steingraben

Sind das die Ausläufer des Steinbruchs? Eher nicht. Nein hier handelt es sich wohl um eine Sanierung des Entwässerungsgrabens auf einem Teilstück hinauf zur Mechenbacher Höhe. Schaut irgendwie richtig sauber und aufgeräumt aus, der einseitige „Steingarten“ talwärts auf der rechten Seite. Gut und gerne 50 Meter lang erstreckt sich eine Maßnahme, die irgendwann hinter der Kurve endet. Warum, weshalb, warum der ganze Aufwand? Der Blog hat keinen blassen Schimmer. Eventuell gab es in der Vergangenheit bei Starkregen hier Probleme mit dem Wasserablauf. Sei’s drum, Hochstetten-Dhaun hat ja Schotter genug. Mit Schotter ist ausnahmsweise mal nicht Kohle gemeint. Sie wissen schon von wegen Steinbruch und so…   

Neuer Anstrich für Dhauner Turnhalle!

Die Dhauner Turnhalle erstrahlt in neuem Glanz, denn das altehrwürdige Gebäude hat einen frischen Anstrich bekommen. Richtig was kosten ließ sich die Maßnahme. Exakt 15 000 Euro wurden hierfür auf den Tisch gelegt. Macht ja nix, denn schließlich ist das Konto prall gefüllt. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Stellt sich die Frage, war der Anstrich notwendig? Laienhaft betrachtet sah die Fassade noch ganz gut aus. Zumindest war die nicht in einem Zustand, der sofortiges Handeln erfordert hätte. Um die Jahrtausendwende wurde die Halle von Grund auf saniert – inklusive Anstrich. Sei’s drum, das Gebäude wirkt jetzt wieder einladender.   

Jugend-Club: Neue Elektro-Instalation im Domizil „Am Hammer“!

Investitionen in die Jugend sind immer gut angelegtes Geld. Das war so, das ist so und wird wohl auch zukünftig immer so bleiben. Das Vereinsheim „Am Hammer“ braucht eine neue Elektrik. Rund 15 000 Euro lässt die Ortsgemeinde für die Verlegung springen. Kein Veto vom Blog! Die Ortsgemeinde ist Eigentümer von Haus und dem Gelände drumherum. Nicht zu vergessen die alte Ruine, die allerdings nicht immer penibel aufgeräumt daherkommt. Im Gegenteil! Macht ja nix, sieht ja eh keiner. Jugend definiert Ordnung eben anders. Hauptsache unten „Am Hammer“ bewegt sich was. Denn das bedeutet, die Jugend organisiert sich selbst. Mehr noch: Abseits von Häusergrenzen lässt es ich hier ausgelassen feiern. Generationen hatten und haben dort ein unter. Gut so!  

Sommer und kein Schwimmbad!!!

Hitzerekorde im Kirner Land! So heiß war es in diesem Jahr noch nicht: Am Wochenende wurden 35 Grad Celsius und mehr gemessen. Blöd, dass der Verbandsgemeinderat sich in der Schwimmbad-Frage als Spielverderber entpuppte. Dafür wurde das Gremium heftig abgewatscht. Die Wogen schlugen zwischenzeitlich enorm hoch. Die Hitzewelle ist auf dem Höhepunkt und eine Abkühlung nicht möglich. Finde den Fehler? Und ein Ende der Sommerhitze ist nicht in Sicht. Entfacht die Diskussion neu? Wohl kaum! Die schlechte Nachricht: Die Entscheidung lässt sich nicht mehr korrigieren. Die gute Nachricht: Jeder Hitzewelle geht irgendwann einmal die Puste aus, auch dem stabilen und heißem Hoch „DETLEF“. Keine Frage, zum Schwimmbad ist an sich alles gesagt und geschrieben worden. Von daher, soll es bei diesem kurzen Erinnerungs-Beitrag bleiben. Danke Corona! Danke für nichts!     

Öffentlicher Anzeiger: Wo führt Dein Weg hin?

Was hat die Rhein-Zeitung in ihrem Erscheinungsraum nicht schon alles über die breite Schwächung ländlicher Regionen berichtet und kommentiert. Krankenkassen, Banken, Forstämter, Gerichte, Polizei, Ärztliche Dienste und, und, und, wurden ausführlich beackert und deren Rückzüge bisweilen auch harsch kritisiert. Auch die Lokalausgabe Öffentlicher Anzeiger schlug immer wieder in die gleiche Kerbe, wenn in Kirn mal wieder Schicht im Schacht verkündet worden ist. Dabei scheint das Blatt ebenso einem fast schon existenziellen Wandel zu unterliegen. Wo führt der Weg der Lokalzeitung hin? Angesichts immer dünner werdenden Ausgaben, scheint die Frage zum jetzigen Zeitpunkt mehr als berechtigt zu sein. Beispiel Kirner Land. Es reicht gerade mal noch für eine einsortierte Seite im Kreis-Mantel.

Und auch die ist nicht selten mit Werbung besetzt. Will heißen, mehr als drei Artikel pro Tag werden nicht mehr abgebildet. Manchmal sogar nur zwei, wenn die Bildformate übergroßen Raum einnehmen. Merke, große Bilder bauen schnell, bequem und kostensparend die Seite zu. Das fast schon erschreckende Angebot fällt dem Leser auf. Mehr noch: Die momentanen Ausgaben fallen beim Leser durch. Man muss sich nur umhören, die Beschwerden sind unüberhörbar. Was hat der Verlag vor? Welche Ziele verfolgt der? Will der noch weiter ausdünnen? Fristet der ländliche Raum zukünftig nur noch ein stiefmütterliches Dasein? Und wie schaut es mit der Aktualität aus? Bisweilen bleibt auch die auf der Strecke. Wichtige Ereignisse werden nicht selten erst Tage später ins Blatt gehoben.

Die Politik kann mit Art und Umfang der Berichterstattung nicht zufrieden sein. Die wäre gut beraten, mit diesen und ähnlichen Fragen im Koblenzer Mutterhaus aufzuschlagen. Wenn die Philosophie des Verlages nur noch zu Sparausgaben tendiert, dann sollte man über Alternativen nachdenken. Eine, die auch Vereinen, Kirchen, Schulen oder Institutionen wieder mehr Aufmerksamkeit schenkt. Zur Erinnerung: Vor Jahren buhlten noch zwei Tageszeitungen mit Redaktionen vor Ort um die Gunst der Leser.

Kreisverkehr heißt nicht Geradeausverkehr!

Kreiseln kann halt nicht jeder! Wie ein Anwohner aus der Bergstraße jetzt nochmals berichtete, fahren Verkehrsteilnehmer aus Richtung Idar-Oberstein kommend nicht selten geradeaus ins Dorf hinein, statt dem Kreisverkehr zu folgen. Das habe schon zu etlichen gefährlichen Situationen im Gegenverkehr geführt. Ist der Kreisel zu unübersichtlich angelegt oder als solcher nur schwer erkennbar? Wohl kaum, denn eine entsprechende Beschilderung am Fahrbahnrand weist auf die geänderte Verkehrsführung hin. Überdies gibt ein blauer Pfeil, der fast schon mittig auf der Fahrbahn platziert worden ist, die Richtung vor. Ungeachtet aller Sicherheitsvorkehrungen, fahren dennoch immer wieder Autofahrer schnurstracks geradeaus. Man darf gespannt sein, wann es hier zu Kaltverformungen kommen wird. Bisher blieb es ja bei den eingangs beobachteten Beinahe-Unfällen. NOCH!

Webcams und 360°-Tool – der Blick über das Nahetal – schön wär’s!

Einmal über das Nahetal aus der Vogelperspektive blicken – dank dem Skywalk ist das kein Problem mehr. Der tonnenschwere Balkon aus verzinktem Stahl beweist unmissverständlich, dass nicht alle in Bierlaune geborene Eingebungen sogenannte Schnapsideen sind, die sich im nüchternen Zustand nicht verwirklichen lassen. Die Kommunalpolitik nahm die Anregung einiger in die Jahre gekommener „Visionäre“ prompt auf und setzte sie in die Tat um. Der Balkon hat sich mittlerweile etabliert, zieht je nach Jahreszeit und Wetter zahlreiche Besucher an. Wäre es nicht originell, wenn eine Webcam das ganze Jahr über rund um die Uhr geschaltet wäre. mehr

Vorsicht Waldbrandgefahr!!!

Uffpasse, der Wald ist enorm trocken! Daher liebe Leute, nicht arglos oder grob fahrlässig zündeln. Ein NO-GO sind Grillfeuerchen. Kleines Feuerchen, mitunter aber große Wirkung! Muss nicht sein. Trockene Nadelstreu und am Boden herumliegende Zweige sind leicht entzündlich. Ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarette können ausreichen, um einen folgenschweren Brand auszulösen. Die Feuerwehr Hochstetten-Dhaun mahnt zur Vorsicht. Die rät deshalb Waldbesuchern, in Waldnähe auf Grillen und offenes Feuer zu verzichten und im Wald das Rauchverbot unbedingt einzuhalten. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko sind ebenfalls Fahrzeuge mit heißem Katalysator. Zu zwei kleineren Einsätzen in der Gemarkung mussten die Kameraden schon ausrücken. Gottlob blieb es bei kleineren Flächenbränden. Wehrführer Dirk Bartnicks Appell richtet sich an Wald- und Wiesenbesucher: „PASST AUF! Recht hat er. Mit der bislang ungewöhnlich warmen und trockenen Witterung nimmt die Waldbrandgefahr im Kirner Land stark zu. Von daher, immer vorsichtig sein.

Hochstettener Hochstraße

Nicht schön, aber selten! Die Hochstraße über die Bahn bis hinunter zum Industriegebiet nimmt langsam aber sicher Konturen an. Nun, harmonisch fügt sich der Abschnitt gewiss nicht ins Landschaftsbild ein. Im Gegenteil: Ausmaße und Anblick erschrecken nur. Gut, dass sich das menschliche Auge auch an unansehnliche Ausmaße aus Stahl und Beton gewöhnen kann. Die Zeit hilft dabei! Der Bypass eng am östlichen Ortseingang vorbei mag zwar den Durchgangsverkehr aufnehmen, aber ein Hingucker ist der deshalb noch lange nicht. Früher hieß es nicht selten bei durchfahrenden Pendlern – gemünzt auf den ersten optischen Eindruck: „In Hochstetten möchte man nicht tot über dem Zaun hängen!“ Da ist gewiss was dran. Keine Farge, unser Dorf, (noch) zerschnitten durch die Bundesstraße, wird nach der Fertigstellung an Wohnqualität gewinnen. Nicht für alle, doch entlang der dann ehemaligen Durchgangsstraße, wird der Bypasses sicherlich seine Wirkung nicht verfehlen. Es wird ruhiger werden, insgesamt aber nicht schöner. Die Hochstettener Hochstraße (HH) und das Straßengeflecht danach tragen nun einmal rein optisch nicht dazu bei, den Landespreis „Unser Dorf soll schöner werden“, ins Dorf zu holen. Im Gegenteil. Doch gebaut ist gebaut. So werden wir uns mit der Sparvariante einer aus Blog-Sicht zu anschmiegsamen Ortsumfahrung anfreunden müssen. Ein Kompromiss, nicht mehr und nicht weniger. Einer, der so manchem noch bitter aufstoßen wird. Für den großen Wurf mit Martinstein war die Politik nicht bereit. So bleibt es unter dem Strich nur Flickwerk. Wieder einmal! Der große Wurf für Pendler und Anwohner hätte anders und großzügiger geplant werden müssen.

„Brünnchen“ ist wieder sauber!

Zeit für das Spiel vorher und nachher! Es gibt sie noch die stillen „Helden“. Die müssen nicht immer mit spektakulären Aktionen glänzen, sondern können auch bescheidener daherkommen. Jörn Helmich ist so einer. Der hat in einer Blitzaktion das Becken am „Brünnchen“ nicht nur gereinigt, sondern drumherum ansehnlich freigeschnitten. Tabula rasa – passt! Das Kleinod sah schon lange nicht mehr einladend aus. Wie überhaupt das Fleckchen etwas hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Gefühlt schon immer! Helmich hat die Sense zum Einsatz gebracht und den Wildwuchs beseitigt. Mehr noch: Er hat auch das Becken geschrubbt und den Ablauf sichergestellt. Hat sich der Feuerwehrmann mit dieser Aktion zum „Brünnchen-Paten“ erklärt? Schaut ganz danach aus. Jedenfalls hat er sich ein Lob vom Blog mehr als verdient. Vielleicht ist ja auch mehr als das drin? Ein pfiffiger Ortsbürgermeister wird solches und ähnliches freiwilliges Engagement sicherlich angemessen zu würdigen wissen. Nachahmer welcome! Verwilderte Plätzchen gibt es in allen Ortsteilen gewiss zu Genüge .

Haushalt erklärt: Unendliche Geschichte Spielplätze!

Hochstetten-Dhaun, deine Spielplätze – eine unendlich traurige Fortsetzungsgeschichte mit nach wie vor Fremdschäm-Potenzial! Wohl in keiner anderen Ortsgemeinde weit und breit, werden die Spielflächen so vernachlässigt wie hier. Wahr ist, der Ortsgemeinderat weiß um die Zustände der Spielflächen. Wahr ist aber auch, der kommt nicht aus dem Quark und hat nicht den Drang daran etwas ändern zu wollen. Darüber labern „Ja“, machen „Nein“. Wie die Historie eindrucksvoll belegt, hat die Vernachlässigung jahrzehntelange Methode. Warum? Geld kann doch nicht der Grund sein. Die Konten sind stets gut gefüllt. Wahrscheinlicher ist es die fehlende Lobby der Kleinsten. Im Haushalt 2020 wurden 5000 Euro für Betreuung und Instandhaltung eingestellt. Gleiche Summe 2021.

Ein Witz! Der Ortsgemeinderat musste sich nunmehr dem unangenehmen Thema stellen. Der Blog hat das Gremium mit seiner Vorschlagsliste regelrecht dazu verdonnert. Schönreden kann man den Zustand ja nicht. Hat man ja wohl dann auch nicht getan. Und der Rat handelt „entschlossen“! Jetzt soll der Bauausschuss eine Bestandsaufnahme machen. Hä? Seit Jahrzehnten das gleiche verwahrloste und inakzeptable Bild und erst jetzt wird der Bauausschuss mobilisiert? Und das auch nur, weil ein Externer den Auftrag durch die Hintertür erteilt hat. Was ist davon bitteschön zu halten? Wahrscheinlich will man vordergründig Eltern beschwichtigen. Zeit gewinnen, um wieder nicht tätig werden zu müssen. Mit dieser Taktik fährt man ja schon seit je her gut. Wörtlich heißt es im Protokoll:

Nach der Sommerpause soll eine Begehung der Spielplätze durch den Bauausschuss stattfinden. In der Folge soll ein Vorschlag des Bauausschusses zur Modernisierung der Kinderspielplätze in den Ortsgemeinderat eingebracht werden. Dieser entscheidet im Anschluss über Maßnahmen die kurz und langfristig umgesetzt werden sollen.“

Will heißen, es passiert nichts. Wie immer halt. Seit dem Jahrtausendwechsel herrscht Stillstand. Tiefer kann man als Ortsgemeinde nicht mehr sinken. Traurig aber wahr, wäre da nicht der Blog, keiner würde die Tatenlosigkeit anprangern. Warum nur verhalten sich gerade die Eltern so gleichgültig? Finde den Fehler! Egal, glaubt eh kein Mensch mehr daran, dass Buddeln ohne Reue in Hochstetten-Dhaun jemals möglich sein wird. Nicht jetzt und nicht in Zukunft!

Hellberg-Kerb

Scheee war’s!!! Die etwas andere Hellberg-Kerb am Bowling-Center kam an. Mehr als 100 Besucher waren schon eine Haus-Nummer für sich. „Ober-Bowlerin“ Edith Eckes äußerte sich jedenfalls zufrieden über die Resonanz. Es war ein Versuch in Corona-Zeiten, aber einer der passte. Von daher, alles richtig gemacht. Wie überhaupt das Bowling Center Vorreiter ist, wenn es darum geht, Ideen zu entwickeln und dann auch umzusetzen. Hut ab und Lob für ein nicht alltägliches Engagement. Allerdings muss man sich auf Gastronomie-Ebene auch immer etwas einfallen lassen, um Gäste anzulocken. Merke, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Von daher, immer am Ball bleiben. Nochmals, Lob für die Kerbe-Initiative, die heuer ja auch wieder die kommunale Prominenz anlockte, und dies, obwohl Politiker am gestrigen Montag ihre Bestellungen ja wohl aus der eigenen Tasche bezahlen mussten. Tapferkeit war gefragt. Erstmals keine Essens- und Getränke-Bons aus der oberen Hemdtasche des Bürgermeisters zu erhalten, hat schon tragische Züge. Ja, das Politiker-Leben kann mitunter auch grausam sein. Tröstet Euch liebe Volksvertreter, der nächste kommunale Frühschoppen kommt bestimmt.

Sponsoren für Bleichschilder gesucht!

Seltsam? Aber so steht es geschrieben! „Durchfahrtsverbot auf dem Wirtschaftsweg zwischen Karlshof und Waldhof. Aus gegebenen Anlass weisen wir daraufhin, dass die Durchfahrt auf dem Wirtschaftsweg verboten ist und der Verstoß mit einem Bußgeld geahndet wird.“ Da soll mal noch einer behaupten, Behörden hätten keinen Sinn für Humor. Konkret in diesem Fall wohl die Version mit dem Galgen. Denn als nichts anderes ist der neuerliche Aufruf im Mitteilungsblatt zu werten. Hut ab, dass sich die Ortspolizeibehörde, angesichts einer bis zur Unkenntlichkeit verblassten Beschilderung an den Einfahrten, zu diesem schwachen Aufruf regelrecht genötigt fühlt. Statt in einem ersten notwendigen Schritt mit neuen farbintensiven Hinweisschildern wieder für eine eindeutige Klarheit an den Einfahrten zu sorgen, nur ein Hinweis der Kategorie „musste mal wieder erwähnt werden“. Aus gegebenem Anlass versteht sich. mehr

Das Wort zum Sonntag

Kritisch angemerkt: Über den Kirchen-Tellerrand des Kirner Landes geschaut!

Eine Meldung überrascht dann doch: „Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben 2019 so viel Kirchensteuer erhalten wie nie. Trotz sinkender Mitgliederzahlen erreichten diese Einnahmen im Vorjahr mit insgesamt rund 12,7 Milliarden Euro ein Rekordhoch. Davon erhielt die katholische Kirche 6,76 Milliarden und die evangelische 5,95 Milliarden Euro. Im Vergleich zu den insgesamt 12,4 Milliarden Euro im Jahr 2018 ist das ein leichter Anstieg um rund 2,4 Prozent. Fachleute machen dafür vor allem die gute Konjunktur verantwortlich. In der katholischen Kirche stiegen die Einnahmen aus der Kirchensteuer im Vergleich zu 2018 um etwa 1,8 Prozent. Die Zahlen der katholischen Deutschen Bischofskonferenz wurden unlängst veröffentlicht.“

Gut, nun steht für 2020 ein Corona-Einbruch zu befürchten, aber bis dato sprudeln die Quellen. Die Kirchen haben dann ja wohl viel Geld für ihre guten Taten über und müssen nicht zu jeder Gelegenheit mit dem Klingelbeutel durch die Gegend laufen! Tun sie aber. Die Touren haben nämlich Methode. Klappt ja auch immer wieder bestens, was sich am Beispiel der Sanierung Katholische Kirche in Kirn, belegen lässt. Ohne private Spenden hätten die Kirchen-Verantwortlichen keine grünes Licht für die Maßnahme gegeben. Finde den Fehler. Jetzt ist man fleißig am Werkeln. Der Putz wird abgeklopft. Soso! Und die Zeitung berichtet darüber. Natürlich wird am Ende des Artikels ein Konto eingeblendet, auf das die Christen einzahlen können. „Spenden welcome“. Angesichts der offensiven Vorgehensweise kriegen sich die Kritiker gar nicht mehr ein. Selbst gute Christen hier und anderswo schütteln bisweilen nur noch den Kopf über ihre „finanzchristliche Jammerkirche“.

Die Klagelieder der Kirchenfürsten sind nach dem finanziellen Bomben-Jahr kaum mehr zu ertragen. Im Namen Gottes in kirchlichen Einrichtungen das Personal mies bezahlen und gleichzeitig für Ausgaben, die aus dem eigenen Stuhl bezahlt werden müssten, regelrecht zu betteln. Wären Kirchen die Samariter, wie sie manche überzeugte Christen noch immer ins Schaufenster stellen und verehren, dann würde in ihren Einrichtungen auch mehr menschlich gehandelt werden. Stattdessen vermittelt man des Bild von profitgierigen Heiligen, die „Wasser predigen aber Wein saufen.“ Schade, den Hunger in der Welt gäbe es nicht, wenn die Katholische Kirche ihr Füllhorn ausschütten würde. Traurig, aber wahr.

Kirner Marktplatzbrunnen: Kunst gepaart mit Industrie Know-how!

„Der Kirner Marktplatzbrunnen hat seine Schuldigkeit getan, der Marktplatzbrunnen kann gehen“. Die Abwandlung auf einen bekannten geflügelten Satz trifft eins zu eins auf den mittlerweile nur noch bemitleidenswerten Koloss in der Stadtmitte zu. Für heutige Verhältnisse absolut überproportioniert, bröckelt der rotgefärbte Stahlbeton an allen Ecken und Enden vor sich hin. Selbst die altehrwürdige St.-Georg-Figur schaut irgendwie nur noch verängstigt auf seine marode Unterkonstruktion, statt mit scharfem Auge über den Marktplatz zu wachen. Zudem scheint der es Leid zu sein, in all dem Trubel hier oben zu stehen. Fürwahr, nach all den Jahren hat sich das Denkmal ein ruhigeres und schattigeres Plätzchen verdient. mehr

Eine Mail, die nachdenklich stimmt!

Die Inhalte der Niederschrift über die Haushaltssitzung vom 8. Juli in Hochstetten-Dhaun sind in Teilen schon durchgesickert. Auf Nachfrage erreichte den Blog jetzt auch eine Mail des Kämmerers mit Antworten. Unbefriedigende zwar, aber immerhin eine Reaktion. Zur Erinnerung: Der Blog hatte fristgerecht eine Vorschlagsliste mit Kritikpunkten eingereicht. Wo klemmt es im Dorf? Was muss unbedingt angepackt und erledigt werden? Einige Projekte wurden aufgelistet. Die werden in den kommenden Wochen im Einzelnen noch vorgestellt, damit sich jeder ein Bild von der Situation machen kann. Vorab die Abstimmung des Ortsgemeinderates: Eine Änderung der Haushaltsansätze ist nicht erforderlich. Abstimmungsergebnis: einstimmig!!! Mit anderen Worten, es ist soweit alles okay im Dorf. Hat der Blog sich demnach geirrt? Hat der übertrieben? Sind Schilder, Spielplätze, Straßen, Wege, Anlagen, Ruheplätze und, und, und flächendeckend in Ordnung? Scheinbar. In der Mail heißt es dazu:

„Es wurde von einem Einwohner eine Liste mit Anregungen und Vorschlägen eingereicht. Das Schreiben wurde dem Ortsgemeinderat durch den Vorsitzenden vorgelesen. Im Anschluss arbeitete der Vorsitzende die Punkte mit dem Ortsgemeinderat nacheinander ab und es wurde folgender Beschluss gefasst: Eine Änderung der Haushaltsansätze ist nicht erforderlich. Abstimmungsergebnis: einstimmig!!!

Politiker aller Parteien sehen demnach keinen sofortigen Handlungsbedarf und verweisen gerade bei Straßen und Spielplätzen auf den Bauausschuss. Wie immer halt, wenn man Zeit gewinnen möchte. Eine Absichtserklärung, mehr nicht. Und wo die hinführt ist hinlänglich bekannt. Nur gut, dass die einen Optiker an ihrer Seite wissen. Bei einem derart gesteigerten Bedarf an Brillen, gewährt der sicherlich satten Mengengrabatt! Fortsetzung folgt!

Fahrbahnmarkierungen

Na sowas? Was war da los? Gut eine Woche herrschte Totenstille auf der Buckel-Pisten-Baustelle! Doch die fast schon gespenstige Ruhe zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn scheint seit heute vorbei zu sein. Der Markierungs-Trupp ist angerückt. Zahlreich! Wird aber auch Zeit. Gut so, denn die Autofahrer warten sehnsüchtig auf die vollständige Freigabe der wichtigen Verbindung zwischen den beiden Ortschaften. Und nicht nur die. Auch die Industriebetriebe entlang der Binger Landstraße, allen voran die Tankstelle, dürften die Schnauze voll haben über eine nicht zu verhindernde Ausgrenzung, die allerdings längst Geschichte sein könnte. Kurzum, die Vollsperrung nervt nur noch, und das schon seit gefühlt einer Ewigkeit. Dabei hatte man schon vor einer Woche alle Asphaltarbeiten abgeschlossen. mehr

Abnahme Sportabzeichen bei der Abenteuersportgruppe

Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Auch im Wasser. Die Abteilung Abenteuer- und Erlebnissport unter dem Dach des Turnvereins Hochstetten hat unter der Woche die Herausforderung angenommen, und, wie könnte es anders sein, mit Bravour bestanden. Insgesamt 12 Kinder stellten sich der Sportabzeichen-Abnahme im Schwimmbad Bad Sobernheim. Erfolgreich, versteht sich! Glückwunsch!  

Take Two: Eine Ode an das Kirner Land!

Was machen Vollblut-Musiker in Corona-Zeiten? Sie schreiben Lieder! Spezielle Songs über ihre und unsere Heimat. Oden an das Kirner Land und wofür es steht – passt! Christoph Brühl und Walter Krass bilden das regional bekannte Duo „Take Two“, eine Partyband, die derzeit auf dem Trockendeck verharrt. Bekanntlich sind ja sämtliche Veranstaltungen weggebrochen. Die musikalische Quarantäne setzt bei den Jungs allerdings keinen Frust, sondern Inspiration frei. Gut so! Ihre musikalische Liebeserklärung an das Kirner Land: „Kyrburg, Kirner Bier und Whisky“!  In jeder Liedzeile spürt man Nähe und Liebe der beiden zu ihrer Heimat. Keine Frage, der Song hat was. Inhalt und Rhythmus versprühen Leidenschaft. Kurzum, die Hymne hat das Zeug zum Klassiker. Hoffentlich dürfen die Musiker bald wieder vor großem Publikum spielen, um den dann einer breiten Öffentlichkeit live und in Farbe präsentieren zu können. Bisher muss die sich ja mit der Version auf YouTube begnügen. Ein echt geiler und origineller Schnipsel, der bei der Fangemeinde bisher gut angekommen ist. Weiter so! Vielleicht entspringen ja noch mehr Lieder in den absolut verrückten Zeiten. Eine weitere Hymne widmeten sie bereits im frühen Stadiums des Corona-Lockdowns der Kirner Brauerei und der Bier-Club-Familie, anlässlich des abgesagten „Tag des Bieres“. „Wir wären so gern, so gern in Kirn…!!! Das war ihr Einstieg. Jungs, macht weiter so. es kommen bald wieder bessere Zeiten für Euch und andere Künstler. Bis dahin seid weiter kreativ und schreibt noch ein paar passende Lieder. Vielleicht mal eins über Landschaft, und Traum-Wanderwege, unseren Pfunden auf dem Touristik-Sektor. Das Kirner Land würde sich gewiss über weitere Kostproben aus der „Take-Two-Ideenschmiede“ freuen. Auftrag erteilt. Macht was draus!

Kirn statt Kreta!

Urlaubsfeeling in der Region vermitteln, das ist das Ziel einer etwas anderen landesweiten Plakataktion! Saarbrücken statt Sardinien, Frankfurt statt Fidschi, Mainz statt Malle, Kaiserslautern statt Katalonien, Koblenz statt Korfu und last but not least Kirn statt Kreta: Mit dem Slogan “vlexx statt Ferne: Urlaubsfeeling in der Region” wirbt das Mainzer Unternehmen aktuell für Urlaub vor der eigenen Haustür. Und mittendrin das „Kirner Land“. WOW! Nicht Bad Kreuznach, nicht Bad Sobernheim und auch nicht Idar-Oberstein vertreten das Naheland. Nein, das beschauliche Mittelzentrum findet sich flächendeckend auf nahezu allen Plakatwänden, so auch in der Landeshauptstadt rund um den Bahnhof. Und was steht sinnbildlich für Kirn und dem potenziellen Urlaubsort Drumherum? Laut Plakat ist es Bier!!! Kirner Bier versteht sich! Dargestellt im Glas mit perfekter Schaumkrone Wir sind Kirner! Wir sind Kirner Bier! Logisch! Dem Saarbrücker sei Lyoner, dem Frankfurter sei Äppelwoi und dem Kirner eben sein Bier – passt doch irgendwie. mehr

Alle froh das die Ortsumfahrung kommt!

Sommerloch auch beim SWR. Fernsehen auf Sparflamme ist derzeit allgegenwärtig. Selbst in Nachrichten-Sendungen werden in diesen Wochen Themen in den Blickpunkt gerückt, die sonst eher keinen Beitrag wert wären. So schlug ein Redaktionsteam sogar auf der Großbaustelle Ortsumfahrung Hochstetten-Dhaun auf, um Aufnahmen von schwebenden Eisenteilen für die Abendsendung aufzuzeichnen. Schöne Bilder inklusive Interviews „wichtiger“ Akteure – mehr geht nicht. Rund zwei Minuten dauerte der Beitrag. Gar nicht übel für ein Dorf. Landesweite Beachtung bekommt man schließlich nicht alle Tage geboten. Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell stand Rede und Antwort. Doch sein souveräner Auftritt im „Kurze-Hosen-Sommer-Look“ war zumindest subjektiv empfunden nicht frei von klitzekleinen Fehlern.

So sprach er von einer Ortsumgehung, für deren Verwirklichung man viele Jahre hart kämpfen musste. VETO! Das Sprichwort „der Berg kreißte und gebar eine Maus“ trifft es eher. Es handelt sich nicht um eine weiträumige Umgehung, vielmehr um eine Umfahrung!!! Umfahrung, Umfahrung, Umfahrung – es wird „nur“ eine Umfahrung. Ein Kompromiss oder anders formuliert, in einer überörtlichen B-41 Gesamtbetrachtung ein weiterer Teil von Flickschusterei. Von einer guten Lösung für das Nahetal, wie im Beitrag angedeutet, kann daher keine Rede sein. Nochmals, gemäß Definition werden Umgehungen stets großzügig an Orten vorbeigeführt, nicht unmittelbar hinter den Häusern. Nicht zu vergessen, die marode Brücke Richtung Idar-Oberstein, die ausgespart worden ist. Inwieweit sich das gesamte Konstrukt als Meilenstein für alle erweisen wird und „alle froh sind das sie kommt“, wie Döbell wörtlich ins Mikro hauchte, wird sich erst noch erweisen müssen.

Wirklich alle? Es stehen doch jetzt schon einige Verlierer einer Variante fest, die so hätte nicht kommen dürfen. Etwa diejenigen, die oberhalb der östlichen Brückenkonstruktion ihre Häuser haben. Die Bewohner der Neubaugebiete dort werden not so amused sein über einen zu erwartenden stärkeren Lärmpegel. Apropos Lärm. Auf den werden sich aller Voraussicht nach auch die Bewohner von Hochstädten einstellen müssen. Eine Schallschutzwand Richtung dem Ortsteil über der Nahe ist nicht vorgesehen. Wenn sich der Verzicht mal nicht als Fehler erweist? Man muss weder Prophet noch Ingenieur sein, um vorhersagen zu können, dass sich der Geräuschpegel nach der Fertigstellung mehr in Richtung „Heckespatze“ verlagern wird. Schall sucht sich bekanntlich seinen Weg. Sind Zweifel an den Aussagen von Döbell also angebracht? Nein, der Ortsbürgermeister spricht von allen und er meint auch alle. Alle werden Gewinner sein und alle werden von der ORTSUMFAHRUNG profitieren. Nehmen wir ihn also beim Wort! Die Botschaft hört der Blog wohl…

Es gibt Autofahrer und Autofahrer!

Bilder, die eigentlich keines weiteren Kommentars bedürfen: Selbst großflächig aufgestellte Panzersperren versprächen bei so manchem Verweigerern keinen Erfolg. Es wird immer Autofahrer geben, die sich trotz negativer Beschilderung ihren Weg bahnen. Wenn es sein muss, auch mal durch das Gelände. Absperrbaken kann man ja ohnehin verrücken. Ohne Worte! Die Eindrücke auf dem Radweg zwischen Hochstädten und Martinstein von heute morgen haben Fußgänger eingesammelt. Blöd nur für die ganz „Pfiffigen“- irgendwann auf der Stecke versperren Poller endgültig den Weg. Dann ist eine Kehrtwende unumgänglich und alles Verrücken vorher wird ad absurdum geführt. Schadenfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Und die werden die Unbelehrbaren irgendwie verspüren, wenn sie den Rückweg antreten müssen – das Ziel fast schon vor Augen. Autsch, das tut weh! Unverbesserliche Autofahrer, die einfach meinen für sie gelten Verkehrsschilder nicht, solche die sich partout nicht an die Regeln halten wollen und schnurstracks drauf losfahren – die Leiden zu sehen, dürfte den geschundenen Seelen der Anwohner etwas Linderung verschaffen. Das Wort zum Sonntag: Einfach mal an Regeln halten! mehr

Das Wort zum Sonntag

Lückenschluss! Ja, heute werden die letzten Eisenträger auf die Wiederlager gehoben. Damit ist die knapp 300 Meter lange Hochstettener Hochbrücke (HH) in ihrer Grundkonstruktion fertiggestellt. Ab jetzt kann aufgeschalt werden. Langsam aber sicher sind die enormen Ausmaße der Umfahrung zu erkennen. Optisch fürwahr kein Hingucker. Apropos Umfahrung. Bleibt es bei der Masse von verirrten Fahrzeugführern oder greift dieses Mal die Umleitungsstrecke besser? Im Laufe des Tages werden wir sicherlich mehr wissen. Manche fahren halt munter drauflos und wundern sich dann, wenn es nicht mehr weitergeht. Dann ist eine Kehrwende angesagt, weil die Poller heute ja steckenbleiben. Haben die Anlieger sich auf einen Ansturm vorbereitet? Nach dem Chaos am letzten Sonntag hatte der Blog ja Versorgungsstände für genervte Autofahrer angeregt? Was macht der Öffentliche (Bau)Anzeiger, wenn sich die Brückenteile jetzt in einem Guss aneinanderreihen. Denen bricht ihr Lieblings-Thema von jetzt auf gleich weg. Schlimm! Aber es gibt bekanntlich immer Schlimmeres. Hoffentlich nicht nächste Woche.

Satirischer Wochenrückblick

Über Vorzimmer-Dame Bürgermeister, Rocker und Bienchen, Promilleweg, Radweg-Problem,  Vollsperrung B 41…

Kompetente Power-Frau gesucht! Vornehmer ausgedrückt, die Stadt Kirn sucht eine Vorzimmerdame in Teilzeit für den Bürgermeister. Die Anforderungen sind hoch: Flexibel sollte sie sein, freundlich, engagiert, zuverlässig und selbstverständlich belastbar. Ein versierter Umgang mit dem „MS-Office-Paket“, perfekte Englischkenntnisse sowie Kirner Platt in Wort und Schrift“ sind nahezu Pflicht. Die Stellenausschreibung setzt zudem einiges voraus: Ein Höchstmaß an sozialer Kompetenz, Zurückgenommenheit, Geduld, Nervenstärke und innerer Stabilität – passt! Gedanken zu lesen und die Wünsche des „Alpha-Männchens“ erahnen , so kann es was werden mit der Zusammenarbeit zum Wohle der Stadt. Nicht zu vergessen: Modellmaße! HOT! Offiziell steht davon zwar keine Silbe in der Stellenanzeige, aber solche optischen Kleinigkeiten werden ja stets hineininterpretiert. Kurzum, gesucht wird eine Zuarbeiterin aus der ersten Liga. Jaja, hab schon verstanden. Rolle rückwärts, natürlich alles nur Macho-Gehabe aus der untersten „Böse-Buben-Traumwelt-Schublade“. Bevor den Blog eine Fülle von Beschwerden wegen Mobbing und Sexismus erreichen, rudert der lieber reumütig zurück. Alles nur „Stellenausschreibungs-Satire“. Pfui!!! Vielleicht bewirbt sich ja auch ein „Vorzimmer-Herr“. Eher nicht! Der Job ist zwar lukrativ, aber nix für auf Vollzeit gepolte Speerträger. Minimum 20 Bewerberinnen werden vor dem „Verbandsgemeinde-Einstellungs-Komitee“ (VEK) für den gewiss anspruchsvollen“Einstellungstest“ aufschlagen. Das Gremium entscheidet stets fair und gerecht, je nach Eignung und Befähigung. Gegen das sonst so verbreitete Virus Vitamin B ist man hier absolut resistent. mehr

Aus gegebenen Anlass: Kritikpunkt Promilleweg-Beschilderung!

In der Zeitung steht es geschrieben: Schwerer Unfall im Begegnungsverkehr auf der Kuppe des verbotenen Weges zwischen St. Johannsiberg und Karlshof. Zwei Verletzte und erheblicher Sachschaden – viel schlimmer geht nimmer. Der „Promilleweg“ dient schon seit je her als beliebte Abkürzung, um Dhaun auszusparen. Jeder hat den schon einmal benutzt. Die Polizei weist in ihrer Pressemitteilung nochmals ausdrücklich auf den Umstand hin. Nur halten eben nicht alle dran. Aus Gewohnheit, vielleicht aber auch weil sie in Unkenntnis das Verbotsschild Durchfahrt verboten als solches nicht erkennen können. Ja, die soll es auch geben. Zur Erinnerung: Das Verkehrszeichen 250 ist rund und zeigt einen tiefroten Kreis mit weißer Mitte. Umgangssprachlich wird das Schild „Durchfahrt verboten“ genannt. Meist ist das mit dem Zusatzschild „Anlieger- und landwirtschaftlicher Verkehr frei“ versehen. Die richtige Bedeutung laut StVO lautet jedoch „Verbot für Fahrzeuge aller Art“. Wie auf dem Bild unschwer zu erkennen ist, lässt sich das Verkehrszeichen nicht mehr erkennen. Bis zur Unkenntlichkeit verblasst ist das an der Einfahrt von Hochstetten kommend, und das schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Darauf sollte die Polizei auch mal hinweisen. Der richtige Adressat wäre die Ortspolizeibehörde unter dem Dach der Verbandsgemeinde. Dabei steht im Gesetz, dass unleserliche und unkenntliche Schilder zwingend auszutauschen sind. Es steht allerdings zu befürchten, dass dieses „Bleich-Schild“, selbst nach noch so schweren Unfällen, noch ein paar Jährchen in diesem Zustand wird durchhalten müssen. Weder VG noch Ortsgemeinde sind für Handlungsschnelligkeit bekannt. Stellt sich die Frage, inwieweit die StVO hier überhaupt noch greift? Erfüllt ein solches Verkehrszeichen noch seinen ursprünglichen Zweck? Zumindest Ortsfremde könnten bei einer Verkehrskontrolle gute Argumente vorbringen. Übrigens, das reine Schild aus Aluminiumblech kostet 14,40 Euro plus drei Euro Versand. Die Investition sollte zu stemmen sein.

Protokoll der Haushaltsitzung Hochstetten-Dhaun ist noch in der Mache!

Der Haushalt ist verabschiedet! Die Vorschläge des Blogs wurden thematisiert. Inwieweit diese Berücksichtigung finden oder zumindest als überlegenswert eingestuft worden sind, ist (noch) offen. Zugegeben, ein bissel ist schon durchgesickert und ein bissel stand ja auch in der Zeitung geschrieben. Fakt ist, der Ortsgemeinderat hat sich zu Beginn der Sitzung mit den Vorschlägen auseinandergesetzt – auseinandersetzen müssen. Noch ist das Protokoll nicht verfasst.  Daher werden wir uns mit einer Auswertung noch gedulden müssen. Kein Problem, die Zeit läuft ja nicht weg. Von daher, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Nochmals die einzelnen Vorschläge unten zusammengefasst.

  • Kinderspielplätze! Es mangelt an Sicherheit und Ausstattung an allen Ecken und Kanten und zwar in allen Ortsteilen. Und das seit Jahren schon. Der Haushaltsansatz von insgesamt nur 5000 Euro in 2020 muss nachverhandelt werden. Peinlich, wie die Ortsgemeinde ihre Spielplätze besseren Wissens verrotten lässt.
  • Ortsschilder, Straßenschilder, Wegbeschreibungen. In keiner anderen Ortsgemeinde werden Erhalt- und Pflege so vernachlässig. Ein Rundgang offenbart Ausbleichung, Rost und andere Mängel. Eine Bestandsaufnahme und Beseitigung ist dringend geboten.
  • Ruhebänke, Wanderwegbeschreibung- und Erhaltung. Geologischer Lehrpfad in erster Linie zu nennen. Fehlende Schilder und Bänke werfen kein gutes Licht auf einen beworbenen touristischen Lehrpfad. Hier muss zwingend nachgebessert werden.  Vorschlag. Ein touristisches Highlight setzen – etwa eine riesige Schaukel an einem Aussichtspunkt analog Monzingen oder Heimweiler.
  • Ausbesserung von Belag und Bordsteinen auf den innerörtlichen Straßen- und Wegen. Stolperfallen gibt es jede Menge – Beispiel Hellbergblick. Existiert überhaupt eine Straßen-Register? Eines, das eine Rangfolge in allen Ortsteilen für Sanierungen festlegt? Im Haushalt werden die zu erwartenden Aufgaben nicht ausreichend berücksichtigt. Und die Aufgaben werden kommen, und zwar mit Macht.
  • Friedhöfe: Auch hier wäre die Investition in die eine oder andere zusätzliche Ruhebank gut angelegtes Geld. Ferner zeigen Rundumblicke, dass Ausbesserungsarbeiten an Mauern und Wegen anstehen. Nicht zu vergessen die Lautsprecheranlagen, deren Funktionen viel zu oft aussetzen.
  • Brücke Rentnerplatz. Warum wird diese nicht erneuert, und zwar jetzt. Nicht erst im Zuge eine beabsichtigten Neuanlegung, wann auch immer die sein möge. Die Maßnahme könnte im Vorgriff umgesetzt werden.
  • Homepage. Anlegung einer eigenen Internetplattform ist längst überfällig und daher dringend geboten.

Beim Ottsch wird fleißig gewerkelt!

„Wer will fleißige Handwerker sehen, der muss in die ehemalige Kneipe „Zum Ottsch“ gehen!“ Darin wird gerade gewirbelt was das Zeug hält. Aber sowas von! Das Motto ist Programm! Alles muss raus, alles wird neu? Nicht ganz, die Theke bleibt. Aber drumherum wird nach der Fertigstellung alles in einem neuen Glanz erstrahlen. Wenn schon, denn schon! Heizung, Elektrik, Decke, Wände, Böden – passt! Und auch die Toilettenverlegung vom Keller nach oben in einen Nebenraum nimmt bereits Gestalt an. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt! Nur logisch, denn bis Oktober soll alles fertig sein. Die beiden neuen Pächter Danny Weidner und Serhat Kaya scharren schon mit den Hufen. Beide wollen der Kultkneipe neues Leben einhauchen. Auf Basis des Vorgängerkonzeptes versteht sich. Warum auch groß was ändern? Und wer die beiden kennt, der weiß, dass sie das wuppen werden. Auch die Highlights im Jahreskalender – etwa Bündelchestag oder Brückenfest. Und wie wird die Kneipe heißen? Darüber herrscht noch Stillschweigen. Die Jungs werden sich gewiss schon einen passenden Namen ausgedacht haben. Egal, bissel Überraschungseffekt muss sein. mehr

Gestrüpp auf dem Weg zum Echo!

Jeder kennt das alte Echospiel: „Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?“ Echo: „Esel!“ Auch auf dem Dhauner Schloss hat es ein Echo Richtung Kellenbachtal. Blöd nur, der Weg auf die Echo-Kanzel ist mit Hecken und Brennnesseln versperrt. Kurze Hosen sind jedenfalls tabu, wenn man gegen die Felswand schreien möchte. Neuer Ruf-Vorschlag: „Wer macht den Weg frei und die Hecken kleiner?“ Echo: „Keiner!“ Spaß beiseite, wenn man es mit dem angepriesenen touristischen Highlight wirklich ernst meint, dann sollten solche Pflege-Nachlässigkeiten nicht aufschlagen, zumal die angesichts der Dichte wohl schon längere Zeit zu beklagen sind. Maschineneinsatz ist dringend geboten, um dem störenden Wildwuchs Einhalt zu gebieten. Und wenn man schon einmal dabei ist, dann sollte man auch die Kanzel etwas aufhübschen. Wie wäre es mit einer Ruhebank? Das schöne Fleckchen gegenüber der Rabenkanzel lädt zum Verweilen ein. Vielleicht sollten die Schloss-Verantwortlichen den Vorschlag mal aufgreifen. Und nicht immer nur in großen Projekten denken, die dann doch nicht kommen, sondern erst einmal die kleinen Hausaufgaben erledigen. Apropos Bänke. Ein paar mehr stünden dem Schloss-Park sicherlich gut zu Gesicht. Müsste doch noch Geld aus dem Gewinn des Romantischen Gartenfestes übrig sein. Noch wurde nicht aufgeklärt, wofür das gewiss hübsche Sümmchen eingesetzt werden soll. Naja, gelebte Transparenz war ja noch nie Trumpf bei der Verbandsgemeinde, schon gar nicht, wenn es sich um eine Art zusätzliches Spielgeld handelt!      

Übergang Straße zum Radweg geschottert! Nachtrag zur ehemaligen Buckelpiste!

Das Geheimnis ist eine Angleichung mit Schotter! Nachdem der Blog erste Bilder von der Sanierung der jetzt ja ehemaligen Buckelpiste zwischen Hochstetten und Kirn einstellte, hagelte es sogleich Kritik am zum Teil gravierenden Höhenunterschied im Kurvenverlauf. Der sticht einem direkt ins Auge. Mal ist der Radweg erheblich tiefer, mal höher als das Straßenniveau. Warum? Nun, dass wissen wahrscheinlich nur die verantwortlichen Ingenieure. Nunmehr wurde der schmale Streifen zwischen beiden Fahrbahnen aufgeschottert, um die Unterschiede anzugleichen und vielleicht auch zu kaschieren. Birgt der nunmehr abfallende Radweg Gefahren für die Radler, wie einige meinen? Eher nicht! Es dürfte den Nutzern aber ein unguten Gefühl vermitteln, wenn die eine halbe Etage tiefer unterwegs sind, während weiter oben Fahrzeuge durch die Kurve fahren. „Kleiner Fahrfehler und abwärts und rumms!“ So lange sie da oben bleiben ist alles gut. Bleibt die Frage nach dem Grund der wechselnden Höhenunterschiede. Warum konnte man Radweg und Straße nicht auf einem Niveau belassen. Finde den Fehler?