Es rollt wieder sanft auf der einstigen Buckelpiste!

Hurra, Die Buckelpiste ist Geschichte! Schwere Maschinen fraßen sich unter der Woche Meter für Meter in die Oberfläche bis hinunter zum Schotter. Die Straße zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn ist in Nullkommanix „entbuckelt“ worden. Bis zum Monatsende soll Untergrund hergestellt und der neue Belag aufgebracht sein. Danach soll der Verkehr wieder fließen, allerdings nicht mehr mit 30 km/h-Begrenzung. Freie Fahrt für freie Bürger? Schauen wir mal! Durchgeschüttelt war jedenfalls einmal. Wie es sich anfühlt wieder auf ebenen Flächen unterwegs zu sein, davon können sich schon jetzt die Biker überzeugen. Der Radweg neben der Straße ist schon fertiggestellt. Der führt in Höhe des Rutschhanges an einer gegossenen Betonmauer vorbei. Die ist notwendig geworden, um den Hang aufschütten zu können. ENDLICH! Geht doch! Warum erst jetzt und nicht schon vor Jahren. Sei’s drum, es bewegt sich was und zwar im höchsten Tempo. Geht es so flott weiter, dann dürfte der Zeitplan zu halten sein. Gut so, denn immer über die Bundestraße nach Kirn hinein zu fahren kann nervig sein.  Noch mehr nervt allerdings, wenn sich die Verantwortlichen aus der Politik und den zuständigen Amtsstuben sodann auf der Baustelle ablichten lassen, um die Schnappschüsse nach dem Motto „schaut her, wir tun was“ zu posten. Als ob es das Hickhack nie gegeben hätte. Für jahrelanges Verschleppen einer Maßnahme, die längst abgeschlossen sein müsste, wäre In der Ecke stehen und schämen angemessener!

Jetzt geht’s los: Schwimmbad-Protest

„Jung und Alt – Dorf und Stadt – zusammen für das offene Schwimmbad!“ – WOW, die Kirner gehen für die Öffnung ihres Schwimmbades jetzt sogar auf die Straße. Pfarrer Volker Dressel und Kinderarzt Dr. Bernd Zerfass rufen für den kommenden Sonntag, 12. Juli, um 14 Uhr zu einer Protestkundgebung auf den Rossmann-Parkplatz ein. Jawoll! Seid laut, tragt euren Protest auf die Straße und lasst alle eure Meinung hören. „Zusammen sind wir stark und zusammen können wir was bewegen“ – so oder so ähnlich lautet die Botschaft an die Politik. Die hatte sich ja bekanntlich gegen eine Öffnung unter Corona-Bedingungen ausgesprochen. Damit genießt das Kirner Land ein fragwürdiges Alleinstellungsmerkmal in der gesamten Region. mehr

Flickenteppich zwischen Dhaun und Karlshof!

„Es ist zwar wieder nur Flickwerk, aber immer noch besser als die tiefen Löcher“ – so oder so ähnlich lassen sich die Instandsetzungsarbeiten auf dem Teilstück der Kreisstraße zwischen Dhaun und dem Karlshof wohl am ehesten charakterisieren. Auf einer Länge von etwa 500 Metern wurden jetzt Ausbesserungsarbeiten durchgeführt. Mal wieder nur notdürftig, so das Urteil eines namentlich bekannten Dhauner Fachmannes. Die gravierendsten Löcher und Unebenheiten sind unter einer neuen Lage Teer weitgehend verschwunden. Flickschusterei, nicht mehr und nicht weniger.  „Es handelt sich hierbei nur um einen Kompromiss, und zwar einem der Güte „Kann man getrost vergessen“. Wann wird der komplette Abschnitt endlich einer kompletten Erneuerung unterzogen? Im Zuge der Arbeiten für das schnelle Internet wäre ein Neuaufbau doch gut möglich gewesen. Gelegenheit vertan! Mal wieder!

Ottsch 2.0! Neueröffnung im Oktober!

Das Gerücht geistert bereits seit Wochen durch die Stadt: Macht die Kultkneipe „Ottsch“ tatsächlich wieder auf? Was für viele Kneipen-Gänger wie eine aufmöbelnde Freudenbotschaft klang, hat sich – zum Glück – bestätigt. Wahr ist, dass durch die Zapfhähne mittelfristig wieder das gute Kirner Bier fließen wird. Doch bis es soweit ist, müssen sich die beiden zukünftigen Betreiber Danny Weidner (DeineShirts) und Serhat Kaya (EX-IT Cocktail-Bar) noch ein wenig in Geduld üben. Die Jungs brennen! Die haben richtig, richtig Bock in die Fußstapfen eines echten Typen zu treten. Beide erfahren jetzt schon enorm viel Zuspruch aus der gesamten Szene! Zunächst werden aber die Handwerker rund um den Tresen rocken. Zwar auch lautstark, nur eben anders! Die möbeln die Kneipe so richtig auf. Mehr noch: Sie erneuern die Toiletten und verlegen die vom Keller hinauf auf Schankraum-Niveau. Die steile Treppe abwärts ist fortan Geschichte. Und sonst? Alles muss raus, alles wird neu – auch in der Wohnung im ersten Stockwerk? Von daher, wird noch einige Zeit ins Land streichen, bis die beiden Jungs zur Neueröffnung einladen können. Nächste Woche beginnen die Arbeiten. Für Oktober ist die Eröffnung angedacht.

Für viele Kirner ist die Kneipe an der Hahnenbach eine Institution. Daran soll sich auch nichts ändern. „Zum Ottsch“ 2.0, allerdings unter neuem Namen – passt! An bewährten Konzept des Kirner Kultwirtes (KK) will man nicht rütteln. Mit dem einstigen Kneipen-Feeling zurück in die Erfolgsspur – so kann es gehen! dennoch, eine neue Generation bringt auch neue Ideen mit sich. das Rad muss allerdings nicht neu erfunden werden. Im Gegenteil: Ein denkbares Erfolgsrezept: „Möglichst wenig Veränderungen“, sagt Weidner. Warum auch? Musikkneipe für Raucher und Nichtraucher. Halt stilgerecht, wie immer schon! Auch wenn man um die eine oder andere Neuerung nicht herumkommen wird – Stichwort Öffnungszeiten. Weidner: „Über die Wochen in den Sommermonaten wollen wir nicht mit Festen in Konkurrenz treten.“ Legendär waren unter anderem Heiligabend, Bündelchestag oder Brückenfest – da war die Hütte immer gerammelt voll. An alle die bewährten Traditionen möchte man natürlich anknüpfen.  Hurra, das Brückenfest erlebt spätestens nächste Jahr einen Reset! In den nächsten Tagen sollen die aufwendigen Arbeiten beginnen. Lassen wir uns überraschen, was Eigentümer Hasan Sarman und sein junges Pächter-Team so auf die Beine stellen werden. Der Blog bleibt diesbezüglich am Ball! mehr

Neuer Anstrich!

Was ein wenig Farbe so alles bewirken kann. Der Unterstand am Naheradweg zwischen Hochstädten und Martinstein schaut nach einem frischen Anstrich gleich viel einladender aus. Mehr noch: Der wird auch gleich viel mehr genutzt. Schmierereien prägten einst die Wände aus Holz. Albernes Gekritzel bis hin zu großflächigen Geschmiere –  die ganze Palette von Sprüchen rauf und runter – auch nicht jugendfreie – konnte man am Unterstand ablesen. Davon ist jetzt nichts mehr zu sehen. Fragt sich nur wie lange? Wann werden die ersten Hohlroller sich hier wieder verewigen und Dummheiten sowie Liebesschwüre auffkritzeln? Dass die irgendwann wieder aktiv werden, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Daran wird auch der nette Spruch (Bild) nichts ändern. Und hat sich der Erste einmal verewigt, werden andere folgen. So ist das heutzutage – leider. Bis dahin, erfreuen wir uns an dem Anblick. Wer immer die Farbe spendiert und aufgepinselt hat, es war eine gute und notwendige Tat.  

Abschließende Umfrage zum Schwimmbad!

Planschen mit Abstand, Schwimmen im Kreis, Besuche nur mit Voranmeldung und Warteschlangen vor den Becken: Freibäder starten in die Saison. Überall? Nein, in Kirner müssen Besucher draußen bleiben. Eigentlich ist zum Kirner Schwimmbad ja alles gesagt. Das Thema ist an sich durch! Kirn genießt irgendwie ein Alleinstellugsmerkmal im Landkreis, weil die Becken eben geschlossen bleiben. Anderswo halt nicht. Es geht schon, wenn man es will. Und am Willen hat es den maßgeblichen Entscheidern mehrheitlich gefehlt. Gut so oder das geht gar nicht? Wie würden Sie bilanzierend entscheiden? Die Farge der Woche mit etwas zeitlichem Abstand: „Hat der Verbandsgemeinderat richtig entschieden?“ Machen Sie mit. Der Schwimmbad-Wahl-O-Mat“ ist nur diese Woche freigeschaltet. Jeder kann nur einmal abstimmen. Nach der Auswertung ist dann auch Schluss mit der Schwimmbad-Angelegenheit. Versprochen!

War es die richtige Entscheidung das Schwimmbad in zeiten von Corona nicht zu öffnen?

Erlebnissport beim Turnverein

Erst ging es hinaus auf die Weltmeere, danach in den Weltraum und zuletzt hoch zum Skywalk – die Abteilung Erlebnissport hat sich scheinbar bescheidenere Ziele für ihre Sporteinheiten gesteckt. Spaß beiseite, Corona schreibt eben derzeit ganz andere Übungspläne. Beim Neustart wurde auf Schusters Rappen gewandert. In großer Gruppe entlang des Steinbruchs hinauf nach St. Johannisberg. Mal wieder was in Gemeinschaft erleben können, das war der Hintergedanke der etwas anderen Einheit unter freiem Himmel. Rund 20 Kinder waren mit Feuereifer dabei. Noch schnell ein paar Gymnastikeinlagen hoch über dem Nahetal auf dem Skywalk auf das Stahlparkett hinlegen, danach noch ein Grillwürstchen als Belohnung einverleiben und dann flugs ausgetobt und gestärkt nach Hause. Passt! Die nächste Einheit ist schon in der Vorbereitung. Das Virus wird nach und nach in den Hintergrund gedrängt und so etwas wie Normalität kehrt zurück in den Turnverein. Dafür sorgen alleine schon die Übungsleiter Peter Jung, Björn Brüssel , Joachim Baab und Anna Lena Werblow. Turnverein vorn!  

Satirischer Wochenrückblick 5. Juli

Über Schwimmbad-Abschluss, Lachs-Reim, Fusion Kirn aktiv und GIK, VG-Werke-Stellenausschreibung, Nahe-Online-Kaufhaus…

Schluss, Aus, Vorbei, Finito! Irgendwann muss mal Schluss sein mit dem Schwimmbad-Bashing! Lieber nicht! Das Thema ist ja auch gerade in aller Munde. Es war und ist die alte Leier, immer geht es nur um Kontrolle, Macht und Geld. Auf den Punkt gebracht, es hat am gemeinsamen politischen Willen gemangelt die etwas andere Saison zu rocken. Basta! Was will man auch von so manchen „Verweigerungs-Funktionären“ erwarten, deren Jugendwort des Jahres „Dampfmaschine“ war. Die fast schon Posse ist ein Paradebeispiel für fehlendes Verständnis und Gespür. Fakt ist, das Schwimmbad-Aus schlägt noch immer hohe Wellen und wird nachhaltige Spuren hinterlassen. Noch immer können und wollen viele Menschen nicht begreifen, dass sich der Verbandsgemeinderat mehrheitlich gegen eine Öffnung unter Corona-Bedingungen aussprach. Die Folge: Jeden Tag eine Leserbrief-Watschn! Autsch, das tut weh! Was noch mehr schmerzen dürfte, sind aufgerissene Wunden im Stadt-Land-Verhältnis sowie das Abstimmungsverhalten Einzelner. Von wegen die Stadt ist unterpräsentiert im neuen Gremium. Es waren vor allem die Kirner Ratsmitglieder, die mit ihrer Ablehnung der Saison den Knockout verpassten. Ohne Worte! mehr

Serie: Haushaltsplan erklärt: Arztpraxis-Konstrukt!

Haushalt erklärt! Was fällt auf beim Blick in das Zahlenwerk? Beginnen will der Blog mit dem umstrittenen und deshalb viel diskutierten Arztpraxis-Konstrukt. Völlig inakzeptabel, die Sanierung stellvertretend für den Eigentümer auf Steuerzahlerkosten und das daraus resultierende doppelte Mietverhältnis für das Objekt. Zur Erinnerung: Die Ortsgemeinde ist gegenüber dem Eigentümer Mieter und vermietet das Objekt wiederum gegen Aufschlag an den Arzt weiter. Der Bund der Steuerzahler hielt die Verfahrensweise für fragwürdig und fragte seinerzeit: „Wie kommt es, dass die Ortsgemeinde eigene Finanzmittel in die Herrichtung einer privaten Immobilie investiert? Offenkundiger Nutznießer ist aufgrund der Wertsteigerung und des langfristigen Mietverhältnisses primär der private Eigner.“ Mainzer Fazit: Gelebte Vetternwirtschaft!

Mietkosten und Bedingungen wurden mit dem Verweis auf den Datenschutz bisher geheim gehalten. Warum nur? Egal, die aktuellen Zahlen lassen sich ja prima aus dem vorliegenden Haushalts-Entwurf rausarbeiten. Und der ist bekanntlich öffentlich. Demnach zahlt der Arzt jährlich 21.000 Euro an die Ortsgemeinde. Monatlich sind das fast schon schamlose 1750 Euro Mietkosten, die somit an die Ortsgemeinde fließen. Zum Vergleich, der ortsübliche Marktmietspiegel beträgt nicht einmal die Hälfte. Die Ortsgemeinde wiederum ist auf Jahre hin Mieter beim Sohn des Bürgermeisters. Der bekommt 17.500 Euro im Jahr überwiesen. Das sind monatlich stolze 1458 Euro. Die Differenz dürfte in die Tilgung der Investitionskosten fließen – immerhin waren das rund 100 000 Euro. (Interpretation der einzelnenen Positionen ohne Gewähr).

Für den Privatvermieter dürfte ein solcher Vertrag einem gefühltem doppelten Hauptgewinn, ähnlich dem eines Rentenvertrages, gleichkommen. Kaum oder keine Investitionskosten im Vorfeld, die dann noch ontop mit einem satten ortsunüblichen Mietzins belohnt werden – JACKPOT. Grenzt das Ganze nicht schon an Mietwucher, wie manche jetzt sicherlich behaupten werden? Iwo, schließlich wurden ihm „moderne“ Praxisräume auf dem Silbertablett serviert. Man hat es doch nur gut mit dem Arzt gemeint. Ein Willkommensgruß, wie er herzlicher nicht hätte ausfallen können. Welcher Neuankömmling hätte ein derat attraktiv geschnürtes Paket schon ablehnt, geschweige denn wer hätte ein solche Offerte auch nur im Ansatz in Zweifel gezogen oder nach Alternativen Ausschau gehalten? Gewiss nur die Einfältigsten. Ganz klar, ihm wurde ein Angebot unterbreitet, das er nicht ablehnen konnte, wollte oder durfte? Möge sich jeder das Passende heraussuchen. Taugt das Modell Hochstetten-Dhaun etwa als Vorbild für andere Ortgemeinden? Möge der Schutzpatron der Mediziner, der Heilige Lukas, das zu verhindern verstehen!

Die Art und Weise des Prozederes rührt noch immer an dem Grundverständnis vieler Menschen von Politik, deren Argwohn ein solche Gebaren, das hinter verschlossenen Türen parteiübergreifend vorbereitet wurde, längst geweckt hat. Waren überhaupt alle Ratsmitglieder im Detail eingeweiht? Lagen alle Zahlen auf dem Tisch, als abgestimmt wurde? Seis drum! Das von außen wahrgenommene Geschmäckle, wird sich niemals so ganz abschwächen, und dies, obwohl wir ja alle – wie stets behauptet wird – von diesem grandiosen Coup profitieren. Der Blickwinkel ist entscheidend! Abgesehen des Prozederes, Hochstetten-Dhaun kann sich stolz und glücklich schätzen, einen derart beliebten, kompetenten und hilfsbereiten Mediziner im Ort zu wissen. Manche profitieren mehr von seiner Niederlassung, manche weniger. Und für manche reicht es eben sogar zum Jackpot!

Schwimmbad ist jetzt Lachsfarm!

Werbeplakat, Michael Müller (MM)

Ausgeschwommen! Kaum hat der Verbandsgemeinderat das Aus für das Kirner Schwimmbad verkündet, schon haben die Werke die Edelstahl-Becken gewinnbringend umgewidmet. Eine Alternative wurde gesucht und prompt gefunden. „Findet Nemo“ – heißt das interne Verbandsgemeinde-Start-Up, das mit einer innovativen Zuchtidee von bernsteinfarbenen Lachsen in die Erfolgsspur von großen „Meeres-Aqua-Kulturen“ finden möchte. Und auch der Naturschutzbund jubelt, vor allem über die luxuriösen Rahmenbedingungen auf 5-Sterne-Niveau. „Einzigartig in der Branche,“ bescheinigen die Fischereiverbände den Kirnern schon in der Frühphase der Entwicklung Modellcharakter! mehr

Friedhofsmauer Hochstädten ausgefugt!

Der Blog kann auch loben. Und wie! Da hat der unlängst bei seiner Bilder-Parade anlässlich Vorbericht Haushaltsberatungen doch glatt übersehen, dass die Mauer rund um den Friedhof in Hochstädten durch private Initiative bereits neu verfugt worden ist. Ein aufrichtiges „Hut ab“  an den fleißigen Handwerker. Der Missstand ist gar keiner mehr! Es bröckelt nicht mehr so massiv, wie auf einem der Schnappschüsse von Unterhaltungsstau quer Beet zu sehen ist. Gut, dass der jetzt auf den Fehler hingewiesen worden ist. Die Mängelliste wird also doch kleiner. Nicht deutlich, aber immerhin. Die Abdeckplatten, so steht es in der Mitteilung weiter, wird von VG-Mitarbeitern hergerichtet. Na dann. Jedenfalls sieht das Mauerwerk jetzt wieder ansehnlich und für einen Friedhof standesgemäß aus. Nicht mehr so verfallen und ungepflegt. Weiter so!  

Wohnanlage entsteht in der „Bachwiese“

Ein Blick in den Wochenspiegel offenbart unerwartetes. Im Neubaugebiet „Bachwiese“ wird 2021 eine Eigentumswohnanlage mit insgesamt sieben unterschiedlich großen Wohneinheiten gebaut werden. Die entsteht Richtung Hang. Die Vermarktung läuft gerade an. Im Internet kann man die Wohnungen ziemlich genau unter die Lupe nehmen. In der Beschreibung steht: „Das Haus ist für Alt und Jung gleichermaßen geeignet. Die Wohnungen mit gehobener Ausstattung sind zwischen 82 und 99 Quadratmeter groß, haben jeweils 3 Zimmer, Küche, Bad, Diele und einen Abstellraum. Die Penthouse-Bereiche im Obergeschoss verfügen über ein zusätzliches Ankleidezimmer. Je nach Lage und Schnitt verfügen alle Wohnungen entweder über eine großzügige Terrasse oder- und einen Balkon. Komfortables Wohnen und Leben in einem angenehmen Wohnumfeld. PASST! Schaut gut aus, die Ansicht von vorne. Bissel klotzig vielleicht. Dennoch, das Haus fügt sich insgesamt gut in die Umgebung ein. Wie die Wohnungen, entsprechen auch die Preise gehobenem Standard. Diese rangieren zwischen 246 000 und 291 000 Euro. Hinzu kommen Abstellplatz (4500) oder Tiefgaragenplatz (25.000 Euro) Euro. Feuer frei. Das Angebot ist eröffnet. Keine Frage, die Wohnanlage ist ein Gewinn für Hochstetten-Dhaun. Interessenten können sich die Anlage unter www.makler-s.com anschauen.

Vorschlagsliste bei der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun eingereicht!

Der Planentwurf für den Haushalt steht! Dennoch, haben Bürger die Möglichkeit, eigene Vorschläge einzureichen. Das hat der Blog jetzt getan. Fristgerecht, versteht sich! Gemäß gesetzlichen Vorgaben, müssen die einzelnen Positionen des Papiers in öffentlicher Sitzung geprüft werden. Dann macht mal! Man darf gespannt sein, was dabei herauskommt. Die Liste ist unter der Einleitung eingefügt. Diese ließe sich beliebig erweitern. Anregungen, Ergänzungen, eigene Vorschläge? Der Blog nimmt diese gerne noch auf! Viel Zeit ist allerdings nicht mehr!

  • Kinderspielplätze! Es mangelt an Sicherheit und Ausstattung an allen Ecken und Kanten und zwar in allen Ortsteilen. Und das seit Jahren schon. Der Haushaltsansatz von insgesamt nur 5000 Euro in 2020 muss nachverhandelt werden. Peinlich, wie die Ortsgemeinde ihre Spielplätze besseren Wissens verrotten lässt.
  • Ortsschilder, Straßenschilder, Wegbeschreibungen. In keiner anderen Ortsgemeinde werden Erhalt- und Pflege so vernachlässig. Ein Rundgang offenbart Ausbleichung, Rost und andere Mängel. Eine Bestandsaufnahme und Beseitigung ist dringend geboten.
  • Ruhebänke, Wanderwegbeschreibung- und Erhaltung. Geologischer Lehrpfad in erster Linie zu nennen. Fehlende Schilder und Bänke werfen kein gutes Licht auf einen beworbenen touristischen Lehrpfad. Hier muss zwingend nachgebessert werden.  Vorschlag. Ein touristisches Highlight setzen – etwa eine riesige Schaukel an einem Aussichtspunkt analog Monzingen oder Heimweiler.
  • Ausbesserung von Belag und Bordsteinen auf den innerörtlichen Straßen- und Wegen. Stolperfallen gibt es jede Menge – Beispiel Hellbergblick. Existiert überhaupt eine Straßen-Register? Eines, das eine Rangfolge in allen Ortsteilen für Sanierungen festlegt? Im Haushalt werden die zu erwartenden Aufgaben nicht ausreichend berücksichtigt. Und die Aufgaben werden kommen, und zwar mit Macht.
  • Friedhöfe: Auch hier wäre die Investition in die eine oder andere zusätzliche Ruhebank gut angelegtes Geld. Ferner zeigen Rundumblicke, dass Ausbesserungsarbeiten an Mauern und Wegen anstehen. Nicht zu vergessen die Lautsprecheranlagen, deren Funktionen viel zu oft aussetzen.
  • Brücke Rentnerplatz. Warum wird diese nicht erneuert, und zwar jetzt. Nicht erst im Zuge eine beabsichtigten Neuanlegung, wann auch immer die sein möge. Die Maßnahme könnte im Vorgriff umgesetzt werden.
  • Homepage. Anlegung einer eigenen Internetplattform ist längst überfällig und daher dringend geboten.

Drei Wochen später, aber sie passen!

Da brat mir doch einer einen Storch, die Papiere sind tatsächlich da. Verspätet zwar, aber immerhin. Wen jucken schon Mehrkosten, verursacht durch schlechtes Timing. Die Stahlträger konnten jetzt also wie Dominosteine auf die Widerlager eingesetzt werden. Und? Alltägliche Routine beim Straßenbau, sollte man meinen! Nicht für den Öffentlichen Anzeiger  – wahrscheinlich wegen den stets damit einhergehenden blattfüllenden Bildchen. Und immer sind es Menschenmassen, die das „Spektakel“ beobachten. Zwei, drei Rentner vielleicht – mehr aber auch nicht. Geht es auch mal eine Spur bescheidener und in der Sache angemessener? Baustelle bleibt nun einmal Baustelle. Daher braucht es nicht mehr, als eine kurze Meldung – wenn überhaupt! Wenn der Öffentliche Anzeiger schon für diese aufeinanderfolgenden Stahlträger-Routine-Maßnahmen in schöner Regelmäßigkeit halbe Seiten verballert, was wird der dann erst aufrufen, wenn die Bundesstraße für die Überspannung voll gesperrt werden muss? Eine Sonderausgabe? Hier mal zwei Vorschläge für Titelzeilen: „Menschenmassen verfolgen aufsehenerregendes Baustellen-Spektakel am Ortsrand!“ Oder wie wäre es mit dieser: „Ein Ort steht Kopf: Unter dem Beifall zahlreicher Interessenten, wurden die letzten Eisenträger quer über die Bundesstraße eingesetzt.“

Heute letzter Tag Bereitschaftspraxis am Krankenhaus

Letzter Tag für die Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale in Kirn. Keine Frage, ein herber Verlust mit fataler Auswirkung. Für viele wird die gesundheitliche Versorgung gefühlt immer weiter zurückgefahren. Schuld daran sind fehelnde Auslastung und Kosten, heißt es in der Begründung! Die Kirner waren in der Vergangenheit zu wenig krank! Wieder mal ist es das liebe Geld, welches auf dem Land eingespart werden soll. Wo auch sonst? Was will man dem Kirner Land denn noch alles abverlangen? Zukünftig müssen Patienten in Notfällen nach Idar-Oberstein, Simmern oder Meisenheim reisen. Weite Wege! Wieder ein Mosaikstein mehr, der in der allgemeinen Daseinsvorsorge Kirner Land wegbricht. Und das Allerschlimmste daran, es wird hingenommen! Tenor: Ja, wenn die KV das so möchte! Wo bitteschön war der Aufschrei aus der Politik? Der ist weitgehend ausgeblieben. Leider! Und auch am letzten Tag kam bisher keine einzige Regung aus den Tickern der Büros unserer kommunalen Volksvertreter. Finde den Fehler? Proteste, Fehlanzeige! Geschweige denn, wurde eine Bewegung pro Standort Kirn initiiert. mehr

Geologischer Lehrpfad ist auch Eichenprozessionsspinner Lehrpfad!!!

ALARM! Eichenprozessionsspinner – Gefahr für Wald und Mensch! Sie verursachen Juckreiz, manchmal sogar Atemnot. Eichen soll man weichen – dieses Sprichwort gilt mittlerweile nicht nur bei Gewitter. Fakt ist, der Eichenprozessionsspinner ist wieder verstärkt unterwegs und mit ihm die gesundheitsgefährdenden Brennhaare. Entlang des Geologischen Lehrpfades fühlt sich der Schädling anscheinend besonders wohl. Kaum ein Baum links und rechts des Weges ist nicht von dem Schädling befallen. Woran man das erkennt? Nun, man muss nur auf die Markierungen mit roter Farbe auf den Baumstämmen achten. Die Hat ein Hundebesitzer aus dem Dorf aufgespritzt, der regelmäßig die Route für seinen Gassigang wählt. Neben reichlich Leckerlis hat der neuerdings auch eine Spraydose mit roter Signalfarbe sowie ein Fernglas mit im Gepäck.

Ist er so etwas wie ein „Eichenprozessionsspinner-Aufspürer“? Im Ernst, er beobachtet, markiert und meldet! Damit leistet er einen wertvollen Dienst an der Allgemeinheit. Je mehr Farbe am Baum, desto ausgeprägter ist der Befall. Und der ist immens! Manche Stämme wurden von ihm regelrecht codiert. Wanderer müssen daher besonders vorsichtig sein. Ganz besonders in einem kurzen Höhen-Abschnitt. Dort bilden auf einer Länge von etwa einhundert Metern befallene Bäume einen regelrechten Tunnel mit überspannenden Ästen. Und das bedeutet Gefahr! Unterwegs sein nach dem Prinzip „Hanns Guck-in-die-Luft“ wäre ausnahmsweise mal empfehelnswert. Sie wissen ja „Wenn der Hanns zur Schule ging, stets sein Blick am Himmel – heruntergebrochen an den Bäumen – hing.“ Genauso geht’s, um nicht böse überrascht zu werden. Wahr ist, der Geologische Lehrpfad erweist sich zweifelsfrei als Hotspot für den Eichenprozessionsspinner. Wahr ist aber auch, der ist touristisch nicht sonderlich gefragt und daher nicht so stark frequentiert. Gut so – zumindest jetzt in der heißen Phase.

Dennoch, Orts- und Verbandsgemeinde wären gut beraten, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um der Plage entlang des Geologischen Lehrpfades, der zynisch auch als „Eichenprozessionsspinner-Lehrpfad“ betitelt werden könnte, einigermaßen Herr zu werden. Bis dahin sollte man darüber nachdenken, den Weg zumindest ausreichend mit Warnschildern zu versehen. Die hängen nur vereinzelt und bilden die derzeitige Tragweite bei weitem nicht ab. Anderswo wurden bei solchen Ausmaßen Wegeabschnitte sogar gesperrt. Wenn jemand in Kontakt mit den Biestern kommt und sich verletzt, dann ist das Geheule groß. Die Bekämpfung kostet Zeit und Geld. Da kommt viel Arbeit auf die zuständigen Sachbearbeiter zu. Wie es weiter geht? Der Blog bleibt dran.

Was fällt auf im Haushaltsplan 2020?

Der Haushaltsplan von Hochstetten-Dhaun dürfte mittlerweile in den Briefkästen aller Ortsgemeinderatsmitglieder gelandet sein. Der Blog hat das Zahlenwerk bei der Verbandsgemeinde ausgiebig studiert. Die gute Nachricht vorneweg: Hochstetten-Dhaun hat knapp 1 Million Euro auf der hohen Kante. Gut, es sind nur 923.261 Euro, aber dennoch ist das ein ganz ansehnlicher Batzen. Daher muss die Ortsgemeinde für ihre diesjährigen Vorhaben auch keine neuen Schulden aufnehmen. Im Gegenteil: Trotz geplanten Ausgaben für verschiedene Projekte, bleiben sogar noch 270.111 Euro über. Kaum zu verstehen, dass angesichts des Kontostandes so viele Baustellen erst gar nicht in Angriff genommen werden. Nicht einmal auf Sicht. Der Blog erinnert in diesem Zusammenhang an den Zustand aller Spielplätze, eine fehlende Homepage, verrottete Bänke, inakzeptable Feldwege oder fehlende Schilder. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Eine entsprechende Vorschlagsliste, die dann den Ortsgemeinderat in öffentlicher Sitzung durchlaufen muss, wird nicht nur schriftlich an die Verbandsgemeindeverwaltung verschickt, sondern in Kopie auf dieser Seite abgebildet werden. Danach wird man sehen inwieweit Vorschläge auf offene Ohren stoßen werden. Eher unwahrscheinlich, aber man weiß ja nie. Doch der Reihe nach. Nach und nach werden auf dieser Plattform Investitionen und Auffälligkeiten aus dem Haushaltsplan vorgestellt und erklärt werden. Auch die Einnahmen-Seite wird nicht zu kurz kommen. Los geht es mit dem vom Bund der Steuerzahler stark kritisierten Arztpraxis-Mietkonstrukt.

Lavendel-Garten Turnerheim!!!

Dieser Duft, diese Farben! Lavendel zählt zu den beliebtesten Pflanzen überhaupt. Gerade jetzt steht der in voller Blüte. Auch am Turnerheim, wo Turnvater „Jung“ die Farbenpracht Tag für Tag genießt. So sehr, dass der Vorsitzende mit dem grünen Daumen ein paar Schnappschüsse dem Blog zuschickte. Zur Erinnerung: Die Anlegung des „Lavendel-Beetes“ ist auf die Teilnahme des Freiwilligentages im Vorjahr zurückzuführen. In einer Gemeinschaftsaktion wurde eine verwilderte Grünfläche vor dem Eingang gerodet und danach neu eingepflanzt. Mit Lavendel eben. Nach nur einem Jahr kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen. Und das Beste an der Pracht, sind die vielen Insekten, die den „Lavendel-Platz“ als ihre Heimat neu entdeckt haben. Es summt und flattert am Turnerheim.

Das Wort zum Sonntag

Fusionsgedanken! Nein, es war keine Liebesheirat! Die Eheleute Kirn und Kirn-Land gingen eine Zweckgemeinschaft mit Muster-Ehevertrag ein. Zwangsweise wohlgemerkt. Da kann man dann nicht unbedingt davon sprechen, dass zusammengefunden hat was zusammengehört. Ganz sicher nicht! In den Köpfen der altgedienten Politiker wird immer eine Trennlinie verlaufen – mal mehr, mal weniger dick! Die wird erst dann allmählich an Konturen verlieren, wenn die alten Zöpfe oder anders formuliert Gründerväter weg sind. Die Protagonisten versuchen zwar immer ihre zweifelsfrei vorhandenen Eheprobleme zu kaschieren, aber hin und wieder fällt eben die Maskerade. Etwa in der Schwimmbad-Debatte, wo Hans Helmut Döbell die Kräfteverhältnisse in Basta-Manier zurechtrückte. Deutlich und unverblümt! Der hätte sich besser auf die Zunge gebissen. Manche Aussagen lassen sich nicht mehr einfangen. Das ohnehin schon kühle Eheverhältnis, dürfte noch ein paar Grad tiefer in den Keller gesackt sein. Merke, Augenhöhe geht anders! So geht man nicht mit einer Stadt um. Zu einem harmonischeren Miteinander wird auch ein Eheberater nicht beitragen können. Die Kiste ist und bleibt verfahren. So etwas wie heißblütige Leidenschaft wird erst dann einkehren, wenn die Altgedienten mal das Feld räumen. Wo soll die schließlich auch herkommen? Es läuft halt so gar nichts im Schlafgemach. Biologisch auch irgendwie logisch.     

Satirischer Wochenrückblick 28. Juni

Über Fusions-Geschmäckle, Schwimmbad-Demokratie, Stadt-Stellenwert, Rechenbeispiele, Bereitschaftsdienstzentrale…

Es bleibt ein Fusions-Geschmäckle. Corona hin oder her, kaum hat die Verbandsgemeinde das Jahnbad übernommen, schon heißt es Saisonaus. Keine Frage, nicht nur eingefleischte Befürworter wittern eine Verschwörung gegenüber der neuen 21 Gemeinde. So manche Mahner werden sich im Nachhinein noch bestätigt fühlen: „Wir haben es immer gewusst und genauso prophezeit,“ liefert das große Bohei Wasser auf die Mühlen derer, die der Fusion schon immer kritisch gegenüberstanden. Ist das wirklich der Anfang vom Ende des Mittelzentrums? In den Augen der Bedenkenträger, nimmt das Drama nunmehr seinen vorhergesagten Lauf! Das Land wollte es so mit seinem „Kirn-Du-wirst-jetzt-21-Gemeinde-Gesetz“. Trotz 8000 Einwohnern, genießen die Kirner keinen Sonderstatus mehr. Der wurde durch die Fusion radikal einkassiert. Städter-Privilegien und Eigenständigkeit – das war einmal und kommt auch so schnell nicht wieder. Die Schwimmbadangelegenheit dürfte sich als eine erste schmerzhafte Erfahrung erweisen. Weitere werden gewiss folgen. Kirn ist auf Rosinen, oder plastischer vor Augen geführt, Heinzenberg-Größe zusammengeschrumpft worden. mehr

Am 1. Juli schließt die Ärztliche Bereitschaftsdienspraxis!

Ab 1.Juli ist die am Kirner Krankenhaus angesiedelte Bereitschaftsdienstzentrale Geschichte. Was für ein Schlag in die Magengrube! Wie bereits frühzeitig angekündigt stellt die Kassenärztliche Vereinigung (KV) den Patienten-Service ein. Zur Unzeit! Wörtlich heißt es dazu in der Pressemitteilung: „Im Zuge der Reform des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) wird die Ärztliche Bereitschaftspraxis (ÄBP) in Kirn zum 1. Juli 2020 geschlossen. Für die medizinisch notwendige Behandlung immobiler Menschen vor Ort wird langfristig ein mobiler Hausbesuchsdienst aufgebaut.“ Danke KV! Danke für die Herabstufung! „Will heißen, die Fahrten nach Idar-Oberstein oder Bad-Kreuznach sind unvermeidbar. Der Schachzug aus der Rubrik “Wie-ziehe-ich-mich-elegant-aus-der-Fläche zurück“ hat Treffer-Wirkung, verbunden mit einer weiteren Schwächung des Kirner Krankenhaus-Standortes! In der Begründung heißt es dazu, die Auslastung der BDZ in Kirn sei nur sehr gering gewesen, weshalb sich die KV zu diesem Schritt entschlossen habe.

Das muss man sich mal reinziehen, die Kirner-Land-Bewohner sind also selbst schuld, weil sie den Notdienst viel zu wenig in Anspruch genommen haben. Geht’s noch! Statistik und Profit geht also vor Daseinsvorsorge! Ohne Worte. Den generellen Ärztemangel kann man in diesem Zusammenhang als Argument nicht gelten lassen. Der ist fürwahr hausgemacht und Resultat verfehlter Personalpolitik – Stichwort Studienplätze. Da beißt die Maus keinen Faden ab, es geht wieder mal nur um die Kohle. Der Mensch zählt nicht die Bohne, wenn die hohen Damen und Herren in den Chefetagen die Statistiken durchwälzen, um danach den Daumen nach oben oder unten zu zeigen. Da hilft es auch wenig, wenn die KV speziell für Kirn eine „Alternative“ anbietet. Kleine Beruhigungspille fürs Volk! Ein Besuchsdienst soll es richten. Bravo, das funktioniert niemals reibungslos und kann auch bei weitem kein Ersatz für den Service-Point Bereitschaftsdienstzentrale sein. Punkt! Warum hat man die nicht in das Notdienstangebot des Krankenhaus integriert? Entsprechende Vorstöße lagen doch auf dem Tisch. Der Gedanke einer Win-win-Situation wurde von der KV allerdings verworfen.

Am 30. Juni ist jetzt also Schicht im Schacht. In der Praxis sollen Ärzte im Ruhestand einen Besuchs-Service leisten, den es wahrscheinlich gar nicht braucht. Schämt Euch KV und schämt Euch Politiker. Letztere haben es nicht verstanden, den notwendigen Druck auszuüben, um Kirn als Standort zu erhalten. Im Gegenteil: Manche finden die Alternative sogar äußerst gewinnbringend. Was rauchen die nur immer für ein Zeugs, wenn sie solche Stellungnahmen veröffentlichen? Was weg ist kommt nicht wieder! Verreck, die Politik lässt sich von der KV am Nasenring durch die Manege ziehen. In diesem Zusammenhang sei nochmals an den Brandbrief von MdL Markus Stein (SPD) vom Frühjahr erinnert. Auf eine Antwort wartet der wahrscheinlich heute noch. Respektvoller Umgang geht anders.

Folge der Corona-Krise: Keine Schwimmbadsaison in Kirn!

Klappe zu, Affe tot – die Kirner Freibad-Saison fällt 2020 aus. Soeben hat sich der VG-Rat, nach einer hitzig geführten Debatte, gegen eine Öffnung unter Corona-Bedingungen ausgesprochen. Die Abstimmung fiel mit 19 “NEIN“ und 10 „JA“-Stimmen überraschend eindeutig aus. Drei Ratsmitglieder enthielten sich. Damit folgt das Gremium einer Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses. Der hatte sich ebenfalls gegen eine Öffnung ausgesprochen. Schwimmbad-Freunde, ihr müsst jetzt sehr tapfer sein: Die Becken bleiben leer!!! Die Menschen aus dem Kirner Land sind gezwungen auf andere Schwimmbäder in der Region auszuweichen. Meisenheim und Bad Sobernheim starten am 1. Juli in die Saison. Die können und wollen Schwimmbad – Kirn offenbar nicht! War es die richtige Entscheidung? Nun, die Frage dürfte schwer zu beantworten sein und je nach Blickwinkel unterschiedlich ausfallen. Dennoch, der große Aufschrei wird sicherlich ausbleiben. Dafür sind die Argumente pro und contra viel zu sehr ausgewogen. Letztlich dürften die Mehrkosten sowie der organisatorische Aufwand ausschlaggebend für den Verzicht gewesen sein. Jetzt heißt es für die gebeutelten Befürworter, Mund abputzen und durch. Merke, es gibt immer Schlimmeres. Ein bissel schade ist es aber schon! Und auch ein bissel peinlich! Andere schaffen auch einen geregelten Schwimmbad-Betrieb in schweren Zeiten. Armutszeugnis oder Weitsicht? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Vielleicht wird der Sommer ja auch verregnet und alles andere als schwimmbadfreundlich. mehr

Umfrage-Ergebnis!

Gut 48 Stunden war die Blog-Umfrage zum Thema Kirner Freibad scharf geschaltet. Die Menschen konnten für oder gegen eine Öffnung unter Corona-Bedingungen votieren. 265 Klicks bilden zwar nicht das komplette Kirner Land ab, allerdings, ein Trend lässt sich am Zwischenergebnis allemal ablesen. Diesen sollten die Kommunalpolitiker nachher mit in ihre entscheidende VG-Ratssitzung mitnehmen. Infos für den Hinterkopf sozusagen. Zugegeben, eine repräsentative Umfrage geht anders. In der Kürze der Zeit kam die mehr aus der Hüfte geschossen. Dennoch, die Facebook-Gemeinde hat sich rege beteiligt. Was lässt sich aus dem Ergebnis herauslesen? Nun, ein klares Statement jedenfalls nicht. 53,21 Prozent (141 „Ja-Stimmen“) für eine Öffnung und 46,79 Prozent (124 „Nein-Stimmen“) dagegen, ist eine äußerst knappe Angelegenheit. mehr

Lärm macht krank!

Genervt von der Baustelle nebenan? Vor allem die Bewohner in erster Reihe zur Großbaustelle B 41 Ortsumfahrung drehen derzeit am Rad. Ab morgens um 6 Uhr leiden sie unter Baulärm, der offensichtlich von Bohrungen verursacht wird. Und der hört erst am späten Abend wieder auf. Ruhepausen, Fehlanzeige! Und als ob sich die Lautstärke nicht schon überstrapazierend genug auf das Gemüt schlägt, kommen noch Vibrationen in den Häusern obendrauf. Ein Zeichen dafür, dass schweres Gerät zum Einsatz kommt. Zusammengefasst leiden die unmittelbaren Nachbarn massiv unter den momentanen Bauarbeiten. Da braucht es gute Nerven und Durchhaltevermögen. Für etliche Anwohner sind der tägliche Dreck, der Lärm der Bagger, Bohrer und Betonmaschinen unterhalb des Hanges nur noch schwer zu ertragen. An ausgiebig Lüften oder endlich mal wieder gemütlich Kaffeetrinken auf dem Balkon ist gar nicht zu denken. Haltet durch! Nur Geduld, es kommen ja auch wieder bessere Zeiten. Nur wann? Wahr ist, der Straßenbau wird mit hohem Aufwand tagfüllend vorangetrieben, wohl nicht zuletzt auch deshalb, um Termine einhalten zu können. Wahr ist aber auch, die Anwohner haben so langsam die Schnauze voll von dem ständigen Lärm-Belästigungen von früh bis spät!

Landrätin ist froh über Schwimmbad-Öffnungen!

Sommer, Sonne, Freibad! In den kommenden Tagen kündigt sich der Sommer an, und zwar mit Macht! Kein Wunder also, dass Landrätin Bettina Dickes frohgelaunt nach Bad Sobernheim reiste, um dort gemeinsam mit den dortigen Verantwortlichen das Hygienekonzept des dortigen Freibades und das in Meisenheim zu besprechen. Bekanntlich öffnen beide am 1. Juli. Wörtlich schreibt sie in ihrem Facebook-Post dazu: Wunderschöner Start in den Tag: Am1. Juli öffnen die Freibäder in Bad Sobernheim und Meisenheim. Heute haben wir das Hygienekonzept besprochen. Ich freue mich insbesondere für alle Kinder und Jugendlichen, dass es bald losgeht – und wir keine Angst haben müssen, dass alle an Seen und Flüsse ohne jede Badeaufsicht ausweichen.“ Ein sommerlicher Schnappschuss vor der Rutsche obendrauf – passt! Dickes wurde mit der baldigen Öffnung also die Angst genommen, weil Kinder und Jugendliche im Extremfall ohne Aufsicht an Seen und Flüssen ja ertrinken könnten. Eine Angst, die hierzulande augenscheinlich nicht geteilt wird. Soso, Frau Dickes befürwortet Schwimmbad-Öffnungen und lebt somit Verantwortungsbewusstsein vor. Anders lässt sich ihr neuerlicher Post nicht interpretieren. Nun, im Kirner Land leben auch Kinder- und Jugendliche. Stand jetzt werden die allerdings gezwungen sein, sich in die von ihr geschilderten Gefahr zu begeben. Keine Frage, ihr Statement zeigt eine klare innere Haltung pro Schwimmbad-Öffnung in Zeiten des Virus und ist daher ein gefühlter Schlag ins Gesicht all derer, die eine solche Lösung für das Kirner Land ablehnen. Oder war der Schlag sogar beabsichtigt? Wer weiß? Spürbar wohl auch auf der Wange des VG-Bürgermeisters Thomas Jung, dem Sie mit dieser Aussage keinen wirklichen Gefallen getan haben dürfte. Bewusst oder unbewusst, sie setzt ihn und damit den kompletten Verbandsgemeinderat, vor seiner morgigen finalen Abstimmung, massiv unter Druck. Die Kirner Schwimmbad-Befürworter hingegen, werden es Ihr gewiss danken. Kippt der VG-Rat die Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses in letzter Instanz doch noch? ABWARTEN! Nicht ausgeschlossen, dass sie in den kommenden Tagen ebenso im Mittelzentrum des Kirner Landes aufschlagen wird müssen, um auch dort das Hygienekonzept zu besprechen?mehr

Soll das Kirner Schwimmbad geöffnet werden?

Planschen mit Abstand, Besuche nur mit Voranmeldung und Warteschlangen vor den Becken: Freibäder starten in die Saison. Überall? Nein, die Kirner tun sich mit der Öffnung ihres Freibades schwer. Der Haupt- und Finanzausschuss hat sich letzte Woche gegen eine Saison 2020 ausgesprochen. Die Empfehlung des Gremiums war ein Schlag ins Gesicht für alle Wasserratten. Während Bad Sobernheim und Meisenheim den Saisonstart unter den strengen Corona-Bedingungen wagen, will Kirn kneifen. Die Verbandsgemeinde scheut Kosten und Aufwand. Was meinen Sie? Wie würden Sie entscheiden. Der Blog startet eine Umfrage! Die Argumente dafür und dagegen wurden bereits ausreichend beackert. Daher zählt nur die eine alles entscheidende Frage: „Soll das Kirner Schwimmbad öffnen?“ Machen Sie mit. Der Schwimmbad-Wahl-O-Mat“ ist bis Donnerstag geschaltet. Jeder kann nur einmal abstimmen. Das Ergebnis wird vor der entscheidenden VG-Ratssitzung veröffentlicht! Vielleicht hilft das ja bei der Entscheidungsfindung. Mitmachen kann jeder und schadet nicht!

Soll das Kirner Freibad öffnen?

Möglichkeit der Einsichtnahme in den Haushalts-Entwurf Hochstetten-Dhaun!

Es sind die Wochen der Haushaltspläne. Im Mitteilungsblatt steht es geschrieben: Der Etatentwurf von Hochstetten-Dhaun liegt zur Einsichtnahme bei der Verbandsgemeinde bereit. Mehr noch: Die Einwohnerinnen und Einwohner können sich den nicht nur anschauen, sondern auch eigene Vorschläge einreichen. 14 Tage haben sie dafür Zeit. So sieht es das Gesetz vor. Nun, werden Neugierige auf den Fluren der Verbandsgemeinde nicht unbedingt Schlange stehen, um einen ersten Blick in das Zahlenwerk werfen zu können. Im Gegenteil! Erfahrungsgemäß will den Entwurf keiner sehen, geschweige denn eine Eingabe formulieren. Wobei, der Blog will diesbezüglich mal vorpreschen und den Haushalt ausgiebig studieren. Vielleicht sticht dem ja etwas ins Auge. Positionen die fehlen, allgemeine Ergänzungen oder Verbesserungsvorschläge. Schauen wir mal! Finanzieller Spielraum dürfte vorhanden sein. Kaum eine andere Ortsgemeinde ist finanziell so auf Rosen gebettet wie Hochstetten-Dhaun. Und dann ist da ja auch noch die Fusions-Hochzeitsprämie, die bisher nicht abberufen worden ist. Insgesamt 322 617,92 Euro sind bei weitem kein Pappenstiel. Und die liegen schon seit Monaten auf Kante! Was ließe sich damit nicht alles sinnvolles tun? Ein kleiner Rundgang durch das Dorf würde schon genügen, um Investitionsmöglichkeiten erkennen zu können. Unterhaltungsstau herrscht überdies an jeder Ecke.

Wildwuchs am Straßenrand!

Wildwuchs am Straßenrand! Die Bilder erreichten den Blog am gestrigen Montag, verbunden mit der Frage – darf das so sein? Die gibt der Blog sogleich an die zuständigen Experten weiter. Das passiert schnell: Äste und Blätter verdecken Straßenschilder am Straßenrand. Wie gut erkennbar müssen Verkehrsschilder sein, damit sie ihre Rechtswirkung behalten? Beispiel: Im Bereich der alten Schule werden gleich zwei Straßenschilder verdeckt. Zum einen das Vorfahrtszeichen (Zeichen 306 StVO) Dhauner Straße talwärts, zum anderen Verbot der Durchfahrt(Zeichen 250 StVO) mit Zusatzschild „Anlieger Frei“ zu Beginn der Herrmann-Besemüller-Straße. Grundsätzlich gilt: Verkehrszeichen müssen gut lesbar sein! Generell zurückziehen kann man sich deshalb nicht. So gesehen, bedeuten zugewachsene Schilder keinen Freifahrtsschein für Verstöße. Der Einzelfall ist entscheidend. Damit der im Falle eines Falles erst gar nicht geprüft werden muss, sollte man den Wildwuchs frühzeitig beseitigen. Entweder ist der Eigentümer in die Pflicht zu nehmen oder die Ortsgemeinde tut dies im Rahmen einer Ersatzvornahme. Egal wie, hauptsache das Problem wird beseitigt. Am besten sofort!

Wenn Satire geglaubt wird!

Wenn Satire geglaubt wird! Nein, der FC Bayern verlegt seine Meisterfeier nicht nach Kirn. Die Stadt wird nicht in rot und weiß getaucht und auch die Bayern-Fahnen wehten nicht vor dem Balkon des Rathauses. Alles erstunken und erlogen. Das passende bearbeitete Bildchen dazu – passt! Wenn Satire glaubwürdiger als die seriösen Nachrichten erscheint: Nun, es wäre doch zu schön gewesen, wenn der Deutsche Rekordmeister vom Kirner Balkönchen gegrüßt hätte. Kein Frage, mit der Bayern-Geschichte hat der Blog ein kleiner Coup gelandet und reichlich Verwirrung im Netz ausgelöst. Einige Nutzer von Facebook hielten den Beitrag für bare Münze. Ganz soweit hergeholt war der ja auch nicht. Schließlich ist Bürgermeister Frank Ensminger in der Tat Bayern-Anhänger, der überdies einen engen Kontakt zur Säbener Straße pflegt. Er ist Hüter des Rathaus-Schlüssels und er verwaltet das goldene Buch der Stadt. Wer auf den Balkon darf, bestimmt einzig und alleine der Kirner Bub. Die Bayern werden es nicht sein. Der Grund: Zu viele kritische Kommentare und Proteste hätte das Starensemble von der Isar letztlich dazu bewogen kurzfristig abzusagen. Die Depesche erreichte den Stadtchef beim Frühstück am Sonntag. Nichts wird es mit Kirn in rot und weiß. Und nichts wird es mit einem Gastgeschenk aus den Händen von Kalle. Anstatt der in Aussicht gestellten goldenen Rolex, muss Ensminger weiterhin von seiner Billig-Swatch die Zeit ablesen. Er wird es verkraften. Dem Glücklichen schlägt bekanntlich keine Stunde.    

Das Wort zum Sonntag

Es wird heiß – und zwar richtig. In der kommenden Woche macht sich der Hochsommer in Deutschland breit. Die Temperaturen steigen auf über 30 Grad – und bleiben da. Passend dazu, entscheidet am kommenden Donnerstag der VG-Rat über die Schicksalsfrage des Kirner Freibades. Auf oder zu – wie werden sich die Damen und Herren entscheiden. Auch wenn sich der Haupt- und Finanzausschuss eindeutig gegen eine Öffnung unter den Corona-Bedingungen ausgesprochen hat, ist mächtig viel Druck auf dem Kessel! Warum! Nun, Bad Sobernheim und Meisenheim öffnen. Und was in den Nachbarbädern geht, sollte doch auch in Kirn möglich sein. Oder ist jemand anderer Meinung? Das letzte Wort ist diesbezüglich (noch) nicht gesprochen. Kippt der VG-Rat die Empfehlung? Geht da vielleicht noch was in Richtung Öffnung! Die Sitzung verspricht jedenfalls viel Spannung. Die Pro- und Kontra-Argumente liegen alle auf dem Tisch. Schade, dass man keine „Freibad-Abstimmungs-App“ herunterladen kann. Eine Art Bürgerentscheid-Alternative via Smartphone – passt. Einfach die Frage „Soll das Freibad in diesem Jahr öffnen mit „JA“ oder „NEIN“ beantworten. Das Votum wäre dann entweder verpflichtend oder trüge zumindest zur Entscheidungsfindung bei. Direkte „Schwimmbad-Demokratie“ – das wärs doch. Schönen Sonntag!  

Satirischer Wochenrückblick

Über Höhere Schwimmbad-Mathematik, Fernsehserie über Kirn, Feuerwehren, Schloss-Wartenstein-Gastronomie

Reden wir mal über Geld! Zeit für eine etwas andere Rechenstunde der Kategorie „Höhere Mathematik“. Die Rechenfüchse unter dem Dach der Stadtwerke haben berechnet, dass der tief verschuldeten Verbandsgemeinde zusätzlich Kosten von rund 175 000 Euro wegen der Corona-Auflagen entstehen dürften. Ganz schön viel Kohle. Zudem müsste das Bad jeweils mittags einmal komplett geräumt und gereinigt werden. Doch wie setzt sich die Summe zusammen? Gebt bitte mal Milch, ihr Rechner! Mal im Ernst, ist die Summe nicht arg hochgegriffen? Laienhaft gefragt, ist die aufgemachte Kalkulation so überhaupt korrekt? Zugegeben, das Hygienekonzept ist nicht für umme umzusetzen, aber gleich so viel Zaster für ein paar Wochen eingeschränkten „Badespaß“? Schade, dass diesbezüglich von den Verantwortlichen nicht aufgeklärt wird. Machen wir mal eine eigene Gleichung auf: Angenommen das Schwimmbad würde am 1. Juli öffnen und wie in den Vorjahren auch saisonbedingt so um den 10. September schließen. Round About  wären das dann 70 Badetage! 175 000 Euro geteilt durch 70 ergibt exakt 2500 Euro tägliche Corona-Mehrkosten. Verteilt auf die anvisierten 500 Besucher täglich, wären das rein theoretisch 5 Euro on top zum normalen Eintritt. Nun will der Blog den Profis ihre Rechen-Fähigkeit nicht absprechen, aber es wäre schon interessant zu wissen, wie die Damen und Herren auf diesen exorbitant hohen Gesamtbeitrag kommen? Welche Eckdaten liegen dem ergänzenden Budget zugrunde? Zusätzliche Reinigungskräfte oder Security – wenn die überhaupt notwendig ist – sprengen doch nicht derart den Rahmen, oder doch? Könnte es sich eventuell um einen Rechenfehler handeln? Verfolgen Bad Sobernheim und Meisenheim einen anderen Mathematik-Ansatz? Einer, der Zahlen schönrechnen kann vielleicht? Die öffnen nämlich, nicht zuletzt auch deshalb, weil im Gegensatz zu Kirn der unbedingte politische Wille Triebfeder ist, es allen Bedenken zum Trotz irgendwie zu wuppen. Koste es was es wolle! Hut ab! Ihr Kirner, rechnet doch bitte in der VG-Sitzung mal laut vor. Wie früher in der Schule der Lehrer, unter dem Wegducken der Schüler, immer aufforderte: „Es kommt bitte mal als erster vor an die Tafel, der Jochen Stumm!“mehr

Alle Jahre wieder Wildwuchs!

Eine Absichtserklärung erregte Anfang Februar richtiggehend Aufmerksamkeit. „In das Bauprojekt „Alte Schule“ soll 2020 Bewegung kommen.“ Boah, Das konnte ja nur bedeuten, dass es mit den Bauarbeiten zeitnah losgeht. Jetzt haben wir fast Juli. Was ist sichtbares passiert? NICHTS! Sieht man einmal vom alljährlichen wiederkehrenden Wildwuchs ab. Der ist gerade in seiner Hochphase. Jahr für Jahr versucht sich die Natur das Gelände zurückzuerobern. Und wenn man denkt, sie schafft es, kommen dann doch noch die Heckenscheren zum Einsatz. Kein Wunder also, dass sich der Bereich zu einem regelrechten Schandfleck entwickelt hat. Gut, dass der ehemalige Kult-Hausmeister Hans Vollmar den Verfall seines heißgeliebten Schulgeländes  inklusive der Außenanlagen nicht mehr miterleben muss. Erleben wir noch einen Baustart in 2020. Eher friert der Rhein im August zu! Die Botschaft einer baldigen Umwidmung hör ich wohl, allein mir fehlt noch immer der Glaube daran. Sei’s drum, wenn ein Projekt schon fünf Jahre im Tiefschlaf schlummert, kommt es auf das eine oder andere Jährchen mehr auch nicht mehr an. Irgendwann wird es ja mal soweit sein. So schlimm ist der Anblick ja auch wieder nicht, oder doch? Irgendwann wird ein Spatenstich mit viel Tamtam und Prominenz initiiert. Nur wann? Der Blog bewertet die Situation im Herbst erneut. Nochmals, was will der Privatinvestor anbieten? Wird er den Siegerentwurf des Architektur-Wettbewerbes eins zu eins umsetzen? Wohnungen quer Beet, wie ursprünglich geplant? Und wenn 20 bis 25 unterschiedlich große barrierefreie Einheiten auf einen Schlag wirklich aus dem Boden gestampft werden sollten, wer bitteschön soll die mieten? Gibt es wirklich einen solchen Bedarf in Hochstetten-Dhaun? Kaum vorstellbar! Egal, Hauptsache es wird angefangen.

In Kirn gibt es Parkplätze im Überfluss!

In Kirn herrschen paradiesische Zustände – zumindest was das Parken angeht. Freie Flächen stehen fußläufig zur Innenstadt zu jeder Tages und Nachtzeit im Überfluss zu Verfügung. Übrigens, das war auch schon vor der Ausweisung von neuen Flächen im Zuge des Dezentralen Parkkonzeptes so. Zugegeben, hin und wieder kann es eng werden, und zwar immer dann, wenn das Kaufhaus Kirn zu besonderen Anlässen in die Kleinstadt mit Herz einlädt. Zwei, drei Mal im Jahr ist das der Fall. Deswegen eine Parkplatzdebatte vom Zaun brechen – naja! SPD und FWG strebten jahrelang nach einem Parkhaus. Dass man das Projekt der Marke „Herzenssache“ jetzt begraben hat, resultiert nicht von Einsicht, vielmehr ist dem Virus und den finanziellen Folgen geschuldet. Covid-19 kann irgendwie auch Segen sein. Jedenfalls wird die neu geschaffene Parkreihe gegenüber der Simona kaum genutzt. Nur hin und wieder verirrt sich darauf ein Fahrzeug, und dies, obwohl die Nähe zur Innenstadt vorhanden ist. Finde den Fehler. Vielleicht wird die Reihe aber auch deshalb so spärlich angefahren, weil einfach kein Bedarf besteht. Und der dürfte spätestens mit Fertigstellung der Parkdeck-Fläche und dem Wegfall der Dauerparker noch weiter sinken. Kürzlich schrieb der Öffentliche noch „Die Parkplatzdebatte hat sich entspannt“. Gegenfrage: War die jemals, auch nur in Ansätzen, angespannt?  

Bayern-Meisterschaft strahlt bis nach Kirn!!!

Jubel an der Säbener Straße und Jubel auch in Kirn: Der FC Bayern hat sich unter der Woche vorzeitig die Meisterschaft gesichert. Zum achten Mal in Folge, wohlgemerkt. Gähn!!! „Mia san mia“! Das bayerische Selbstverständnis trägt auch Bürgermeister Frank Ensminger in seinen Genen. Seine nunmehr gehobene Position als Stadtchef hatte ihn mit der Aufgabe in den Aufsichtsrat katapultiert, um letztlich die Interessen des Welt-Vereins im Südwesten der Republik angemessen zu vertreten. Erst kürzlich berichtete der Blog über seinen hohen Stellenwert im Gremium. Er spielt jetzt in einer Liga mit Rummenigge, Hoeneß, Kahn und Co. Daher fühlt er sich denen jetzt auch verpflichtet: Es ist Tradition beim FC Bayern – die Meisterfeier auf dem Rathaus-Balkon am Marienplatz. Doch in diesem Jahr muss die Corona bedingt ausfallen. „Ein Unding“, findet Ensminger! Schließlich feiert die Mannschaft hier Jahr für Jahr mit tausenden Fans im Herzen der Stadt. Doch die Münchner Behörden wollen den Balkon-Gang partout nicht zulassen. mehr

Ein Hygienekonzept, das abschreckend wirkt!

Die Empfehlung kam auch für den Blog überraschend. Hatte der doch mit einer abgespeckten Badesaison 2020 gerechnet. Manchmal kommt alles ganz anders als man denkt, manchmal ist dieses anders auch gut. Was hat die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses dazu bewogen, sich mehrheitlich gegen eine Öffnung auszusprechen? Vermutlich ist es das Hygienekonzept, das in der Praxis schwerlich umzusetzen sein wird. Es handelt sich hierbei um ein speziell für die Kirner Verhältnisse erstelltes mehrseitiges Pamphlet, welches sowohl Badegästen, als auch Personal vor allem eine Tugend abverlangt – DISZIPLIN! Traut man die den Badegästen nicht zu oder sind in erster Linie Mehraufwand und Mehrkosten die Gründe für die Verzichts-Empfehlung? Das Bademeister-Konzept dient als Entscheidungsgrundlage. Das kann von den Bedingungen anderer Freibäder kaum abweichen. Warum öffnen die ihre Pforten und Kirn womöglich nicht? Finde den Fehler? mehr

Kirner Freibad wird wohl geschlossen bleiben!

Pack‘ die Badehose ein… ! Sommerferien, Freibad, Abkühlung – Kirn ist wahrscheinlich nicht dabei! Der Haupt- und Finanzausschuss hat Bedenken geäußert und sich gemäß Abstimmungsergebnis ( 10 Nein, 3 Ja und 3 Enthaltungen) klar gegen eine Öffnung ausgesprochen. Die endgültige Entscheidung fällt der Verbandsgemeinde-Rat in seiner Sitzung am Donnerstag. Die Meldung ist taufrisch. Ist das mehrseitige Hygienekonzept nicht umsetzbar? Der Trend geht zumindest dahin. Das geht los bei der Zahl der Badegäste über Abstands- und Hygieneregeln bis hin zu Dokumentationen und erheblichen Spaßverlust in den Becken. Schwimmbadfreunde, ihr müsst jetzt tapfer sein. Euer Freibad wird wohl geschlossen bleiben. Kaum vorstellbar, dass der Verbandsgemeinde-Rat der Empfehlung des Gremiums nicht Folge leisten wird.  mehr

Mauer in Nullkommanix saniert!!!

Hurra, Die Nahe-Mauer hin zur Bahn muss nicht aufwändig saniert werden. Ursprüngliche Befürchtungen lösten sich nun also in Luft aus. Da haben wir ja alle wieder mal Glück gehabt, denn eine Sanierung oder gar ein kompletter Neuaufbau hätte immens viel Geld, Zeit und nicht zuletzt auch Nerven gekostet. Was war passiert? Im Zuge von Auskofferungen beziehungsweise Leitungsarbeiten musste die L 183 auf einer Länge von etwa 70 Metern einen Meter tief abgetragen werden. Immer der Mauer entlang. Die Folge: Bröckelnde Steine kamen zum Vorschein, was im Regelfall Rückschlüsse auf insgesamt mangelnde Standfestigkeit der kompletten Mauer bis hinunter zum Fundament zulässt. Die Frage löste kurzfristig Panik bei den Behörden aus. Ende gut alles gut. Offensichtlich reicht schon ein oberflächlicher Betonstreifen aus und die Sache ist geritzt. In der Tiefe ist die Mauer sicherlich makellos und standsicher. Ganz gewiss? Überprüfen ist daher nicht unbedingt notwendig. Und so hat sich das anbahnende Problem mit ein paar Kubikmeter Beton in Nullkommanix erledigt. Wen juckt schon der untere Teil. Der Landesbetrieb kennt sich schließlich aus. Die wissen was sie tun.

Hop oder top: Öffnet das Kirner Freibad oder nicht?

Nur noch wenige Stunden bis zur Entscheidung! Nicht nur die treuen Schwimmbad-Gänger dürften der Haupt- und Finanzausschusssitzung entgegenfiebern. In der Schwimmbad-Frage geht es um sein oder nicht sein. Wird das Gremium grünes Licht geben für eine verkürzte Saison 2020, und dies, trotz aller Auflagen- und Bedenken in punkto Abstands- und Hygieneregeln. Alle Argument dafür und dagegen liegen auf dem Tisch. Jetzt gilt es abschließend abzuwägen. Der Wille ist da. Doch wird der reichen? Wahrscheinlich wird man es versuchen. Zumindest lassen das einzelne Mitglieder des Ausschusses durchblicken. Dass eine Öffnung mit erheblichen Mehraufwand sowie Mehrkosten verbunden wäre – geschenkt! Alles ist schließlich besser, als den Sommer über völlig auf dem Trockenen zu sitzen. Schwere Entscheidung. Denn auf der anderen Seite ginge die Welt ja auch nicht unter, wenn die Saison ausfallen würde. Was es jedoch auf alle Fälle braucht, ist ein Konzept und ausreichend Personal. Beides hat man bestimmt in der Hinterhand. Warten wir die Entscheidung einfach ab. Wer der Sitzung beiwohnen möchte, diese findet im Gesellschaftshaus statt. Der Blog wird zeitnah über den Ausgang informieren. mehr

Der Charme ist längst verflogen!

Hurra, die Deutschen verbringen ihren Urlaub wieder mehr in der Heimat. Danke Corona! Auch das Kirner Land rüstet sich, um etwas von dem Tourismus-Kuchen abzubekommen. Nun wissen wir alle, dass touristische Highlights in der Region dünn gesät sind. Unsere Urlaubsregion gilt als eine gute Adresse für einmalige Naturerlebnisse mit imponierender Vielfalt. Einzigartige Naturschönheiten lassen sich in gut ausgebauten Wegenetzen erwandern – passt! Der Geologische Lehrpfad gehört irgendwie auch dazu – zumindest auf dem Papier. Der ermöglicht dem Besucher einzelne Zeitabschnitte der Erdgeschichte dieser Region mit einer Auswahl typischer Gesteine sowie deren wirtschaftliche Nutzung näher kennen zu lernen. Sozusagen eine Art Klassenzimmer am Wegesrand. Leider herrscht sowohl auf der Strecke, als auch an den Ruheoasen enormer Unterhaltungsstau. Leider! Und das schon seit längerer Zeit. Schautafeln und Hinweisschilder sind verrottet oder fehlen gleich ganz. Gleiches gilt für Bänke und Tische. Exemplarisch der Zustand an der Ersten Linde. Der Platz lud früher einmal zum Verweilen ein. Niederlassen will sich hier sicherlich keiner mehr so wirklich, geschweige denn hier seine Brotdose auspacken. Wo auch? Tisch und Bänke fehlen und die Aussichten über das Dorf sowie hinauf zur Stiftskirche sind zugewuchert. Kurzum der Platz ist mittlerweile zu einem dunklen Eck ohne jeglichen Charme verkommen. Insgesamt täte dem Rastplatz eine Auffrischung mehr als gut. Was nützt der schönste Aussichtspunkt, wenn wildes Grün den Rundum-Blick einschränkt. Fazit: An der Ersten Linde herrscht insgesamt dringender Handlungsbedarf!

Mehr Platz, mehr Freiheit, mehr Qualität!

Schnelle Hilfe für das Gastronomie-Gewerbe in Corona-Zeiten: Die zeitweise Erweiterung von Tisch- und Stuhlaufstellungen auf öffentlichen Flächen, etwa dem Kirner Marktplatz, trägt Früchte. Die Marktplatz-Wirte profitieren vom schnellen Handeln der Verwaltung. Aus Sicht des Blogs ist die momentane Bestuhlung sogar eine Win-win-Situation. Streiche daher zeitweise und setze immer! Warum? Nun, die Gäste gewinnen durch die großzügig bemessenen „Zwangs-Abstände“ mehr an Freiheit. Will heißen, weitere Zwischenräume garantieren ein erhöhtes Maß an Privatsphäre. So könnte es doch bleiben. Die Eisdiele hat eine kleine Insel gegenüber der Apotheke hinzugewonnen und die drei Gaststätten gegenüber haben durch die Erweiterung Richtung Brunnen ihren Komfort gesteigert. Und das Beste daran, der Marktplatz gibt die Ausdehnung her. Daher wäre ein Dauerzustand der vorübergehend genehmigten Außenbestuhlungsflächen wünschenswert. mehr

Ist die Ortsumfahrung noch im Zeitplan?

Kurze Frage: Ist der Zeitplan für die Ortsumfahrung wirklich noch aktuell? Auf den Hinweisschildern steht wörtlich „Neubau einer Ortsumgehung bis Frühjahr 2021“! Ist dieser Termin noch zu halten? Davon lässt der Landesbetrieb Mobilität nur wenig verlauten, um nicht zu protokollieren gar nichts. Nun, man muss sich die Baustelle nur genauer betrachten, um feststellen zu können, dass auf der 1,9 Kilometer langen Strecke noch eine Menge Arbeit wartet. Das östliche Brückenbauwerk ist bei weitem noch nicht überspannt, geschweige denn aufgebaut und betoniert. Die Anschlussstelle Richtung Idar-Oberstein sieht ebenso unfertig aus. Dazwischen, naja! Noch gar nichts zu sehen ist von den Schallschutzwänden, deren Aufstellzeit sich über Monate erstrecken dürfte – siehe Waldböckelheim. Warum stehen die Dinger im mittleren Abschnitt nicht längst? Finde den Fehler? Zusammengefasst ist es daher nur schwer vorstellbar, dass im kommenden Frühjahr das symbolische Band mit großem Tamtam und Prominenz durchtrennt werden wird. Eher wird das 2022 oder noch später. Diesbezüglich legt sich der Blog mal fest. Wetten? Gespannt sein darf man schon jetzt über die Entschuldigungen. Vorab formuliert der Blog die häufigsten Erklärungen: Bestimmt ganz vorne auf der Liste ist CORONA! Das Virus ist ja gerade an allem schuld. Platz zwei sind Lieferungsverzögerungen, die mit dem Virus einhergehen. Dicht gefolgt von den Zwangs-Pausen während den harten Wintermonaten. Die gibt es zwar kaum noch, aber Schnee und Eis ziehen immer. Immer mit auf der Liste sind die unvorhergesehenen Mehrarbeiten. Die haben Methode. Die schlagen stets sooo überraschend auf und lassen sich daher auch immer gut verkaufen. Gar nicht erwähnt hingegen werden die eigenen Unzulänglichkeiten, etwa bei Planung und Ausführung. Wer geißelt sich schon gerne selbst? Warten wir es einfach mal ab. Irgendwann wird der Landesbetrieb mit dem Zeitverzug um die Ecke kommen. Dann vergleichen wir mal deren Argumente mit den Vorschlägen des Blogs.

Das Wort zum Sonntag

Ein Aufruf im aktuellen Mitteilungsblatt lässt aufhorchen! „Schloss Wartenstein mit der Erlebniswelt „Wald und Natur“ ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Einheimische. Gern möchten wir zumindest an den Wochenenden Besuchern ein Speisen- und Getränkeangebot bieten. Wir möchten den Vereinen hier die Möglichkeit geben an einem Wochenende Speisen und Getränke zu verkaufen.“ Hört, hört! Der Aufruf ist zwar legitim und auch nachvollziehbar, ist aber ehrlicher Weise der puren Verzweiflung geschuldet. Die Verbandsgemeinde hat es nämlich in all den Jahren nicht geschafft, hier oben eine Gastronomie zu etablieren. Es gab zwar immer wieder Versuche, die jedoch allesamt Fehl schlugen. Keine Frage, diesbezüglich hat man sich verzockt, aber sowas von! Der Aufruf ist daher auch als Eingeständnis zu werten, es mit einem Rast- und Versorgungsangebot nicht hinbekommen zu haben. Punkt! Jetzt sollen es also Vereine aus dem Kirner Land richten. Inwieweit die Woche für Woche bereit sind abwechselnd Verpflegungsaufgaben zu übernehmen, sei mal dahingestellt. Schließlich ist das mit einem erheblichen materiellen und vor allem personellen Aufwand verbunden, der nur dann zu vermitteln ist, wenn hinterher die Kassen klingen. Eine Garantie dafür kann es aber nicht geben. Im günstigsten Fall winkt eine Win-win-Situation für Vereine, Verbandsgemeinde und Besucher. Es kann aber auch in die Hose gehen, etwa bei schlechtem Wetter. Dennoch, ein Versuch ist die Initiative allemal wert. Besser als nix! Apropos Schloss Wartenstein. Eine eigene Homepage sucht man im Netz vergebens. Dabei wäre die sooo hilfreich, um auf sich aufmerksam zu machen, Werbung zu betreiben oder um zukünftig Vereinen mit ihrem wöchentlichen Verpflegungsangebot eine Plattform zu bieten. Darüber sollten die Verantwortlichen mal nachdenken.

Satirischer Wochenrückblick

Über Besuchsverbot Kirner Krankenhaus, Statistiken, Politiker-Schecks, Wohnmobil-Plätze, Emsix und Little Joe, SPD-Rassismus-Ansichten, Schwimmbad…

Warum dürfen die Patienten im Klinikum Idar-Oberstein Besuch empfangen und in Kirn nicht? Berechtigte Frage, oder nicht? Die müssen draußen bleiben. Dabei zählt das Krankenhaus am Rande der Stadt zu den eher kleineren Häusern, wo sich Besucherströme in Corona-Zeiten doch viel besser leiten lassen. Logisch, dass sich Besucher dabei an klare Regeln halten müssten. Alles eine Frage der Organisation und des guten Willens. Ein generelles Besuchsverbot ist längst aufgehoben. Also, worauf noch warten? Hat die Diakonie kein Ohr für die Bedürfnisse ihrer Patienten? Wer verzichtet in schweren Stunden schon gerne auf die Nähe seiner Liebsten? Mangelt es bei den Entscheidungsträgern in Bad Kreuznach etwa an Tatkraft? Von der Hand zu weisen ist diese steile These jedenfalls nicht. Mal ehrlich, was Idar-Oberstein recht ist, sollte Kirn billig sein. Von daher startet der Blog jetzt mal eine Kampagne pro Patienten-Besuch für das Kirner Krankenhaus. Wer macht mit? mehr

War das Container-Dorf wirklich alternativlos?

War die Einrichtung eines Maschinen- und Containerlagers auf dem Festplatz in Hochstädten wirklich alternativlos? Das Depot erstreckt sich über den gesamten Bolzplatz nebst Grillhütte und Zugang Hellberghalle. Spielen und Feiern ist für die Dauer der Dammertüchtigung hier nicht mehr möglich. Und das kann dauern! Stolzer Preis, den die Ortsgemeinde da entrichtem muss. Wobei, es sind ja in erster Linie Kinder, die hier in die Röhre schauen. Egal, die müssen hier ja nicht unbedingt kicken. Die können sich ja gefälligst auf dem Spielplatz gleich nebenan oder am Kindergarten austoben. KLEINER SCHERZ! Keine Frage, der Platz war sicherlich alternativlos! Oder vielleicht doch nicht? War eine Eilentscheidung mit diesen harten Einschränkungen zu Gunsten der Baufirma wirklich notwendig? Zeit für ein was wäre, wenn? Angenommen, die Ortsgemeinde hätte dem Begehren nicht entsprochen. Wäre dann die Maßnahme gekippt worden. Gewiss nicht. Die Baufirma hätte sich ein anderes Plätzchen suchen müssen. Und? Wetten, die hätten auch eines gefunden. Vielleicht nicht an so exponierter Stelle, aber gewiss anderswo. Eventuell wären die Wege länger gewesen, aber so what? Auf Jahre hin hat man sich nunmehr seines schönsten Fleckchens in Hochstädten beraubt. Ohne Notwendigkeit wohlgemerkt! Ohne Worte!   

Dhauner Dorfstraße erinnert an die Zeit der Wildgrafen!

Worin liegt der Unterschied im momentanen Straßenzustand hoch zu Dhaun im Vergleich zu den Wildgrafen im Mittelalter? Auf den ersten Blick erkennt man keinen. Holprig und kaputt war und ist der Belag früher wie heute. Die Antwort schlummert unter der Oberfläche: Während in der heutigen Zeit Versorgungsleitungen für Wohlstand und Wohlfühlatmosphäre in den Häusern sorgen, war da zu Zeiten der edlen Ritter nix dergleichen. Gähnende Leere sozusagen. Dass die Durchgangsstraße einem Flickenteppich gleicht, ist den jüngsten Verlegungsmaßnahmen für schnelles Internet geschuldet. Um Anschlüsse in jedes Haus verlegen zu können, dafür braucht es halt viele Gräben und Löcher. Alles gut! Man darf jedoch gespannt sein, inwieweit die Straße nach Abschluss aller Maßnahmen eine komplette neue Straßendecke erfährt. Die wäre bitter notwendig. Und wenn man schon mal dabei ist, dann sollten bitteschön auch neue Randsteine verlegt werden. Die sind allesamt defekt und bröckeln seit Jahren munter vor sich hin. Bekommt man das hin? Man wird sehen. Unbedingt erforderlich wäre auch eine neuer Asphaltbelag auf der gesamten Strecke bis hinauf zum Karlshof. „Loch an Loch und hält doch“ – so lässt sich der Abschnitt am treffensten beschreiben. Zugegeben, ziemlich viele einzelne Baustellen auf der einen großen Baustelle. Aber wenn man schon einmal dabei ist die Teermaschinen anrollen zu lassen, dann sollten bitteschön doch auch Synergieeffekte genutzt werden. Macht Sinn und so sagt es einem der gesunde Menschenverstand. Spart zudem Kohle! Leider wird in Amtsstuben komplizierter gedacht. Und so wird von alledem nichts geschehen und es wird wohl wieder einmal nur grob ausgebessert. Der Blog lässt sich aber gerne eines Besseren belehren.   

Wir sind Wappensaal!

Wir sind Wappensaal! Wir stürmen den Biergarten! Zünftige Live Musik bei typischen Schmankerln und einem kühlen Glas Bier. Bei dieser Kombination kann man es sich nur gutgehen lassen. Und das taten viele zu Füßen des Schlosses an Fronleichnam. Es herrschte ein reges Kommen und Gehen. Wanderer, Radfahrer, Touristen – sie alle gaben sich buchstäblich die Klinke in die Hand. Wer sich im Vorfeld keinen Platz reserviert hatte, brauchte viel Glück oder Geduld. Die „Hunsrücker Spitzbuwe“ unterhielten die Gäste mit Hits für jedermann. Was will Gast mehr? Weiter so! Inhaber Marco Fritz und sein Team hatten alle Hände voll zu tun, um die hungrigen und durstigen Gäste zufriedenzustellen. Keine Frage, der Wappensaal kommt an. Weiter so! Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und selbst die Corona-Regeln lassen sich auf der großen Terrasse ohne Probleme einhalten. Genug lobgehudelt! Wie soll man aber auch Negatives schreiben über einen, der einem im Gegenzug gratis Essen und Trinken anreicht? „Wer’s glaubt, wird selig!“

Die Erfolgsgeschichte wird fortgesetzt! Kultgaststätte „Zum Ottsch“ ist verkauft! Neuer Pächter steht in den Startlöchern!

Wer erinnert sich nicht gerne an diese Bilder: Die Menschen strömen in Scharen in die Stadt, die Stimmung bewegt sich zwischen Bühne und Bierständen bisweilen am Siedepunkt, ein DJ in Höchstform, das kühle Blonde fließt in Strömen und zu guter Letzt sind die Essensstände dicht belagert – das letzte Brückenfest unter der Regie von Otto Ries „Ottsch“ war der Hammer. Danach schwenkte der für immer den Zapfhahn in die Höhe. Schluss, aus, vorbei – das war’s. Lang, lang ist es her. Seither stehen Kneipe und Wohnung darüber leer. Die Markisen hängen auf halb acht und auch ansonsten wirken Gebäude sowie Fassade zusehends heruntergekommen. NOCH! Denn die Brauerei hat das Gebäude jetzt an Hasan Sarman verkauft. Der Eigentümer von „Pumpe“ und „Santorini“ versteht sich auf sanieren und vermieten. „Die Unterschrift unter dem Vertrag ist noch druckfrisch und schon laufen seine Planungen auf Hochtouren. Er will umfangreich erneuern. Die Toiletten werden vom Keller hinauf ins Erdgeschoss verlegt. Das wird ebenso auf den neusten Stand gebracht wie die gesamte Wohnung darüber. Keine Frage, das Gebäude verspricht ein hinterher Schmuckstück zu werden.

Und was das Beste ist, der neue Wirt steht auch schon in den Startlöchern. Sein Name soll (noch) geheim bleiben. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis frischer Schwung in die einstige Kultstätte einkehrt. Wie und mit welchem Konzept, wird sich zeigen. Jetzt gilt es erst einmal, eine generelle Bestandsaufnahme zu erheben. Fakt ist, es gibt einiges zu tun und fakt ist, die Kneipen-Geschichte soll fortgesetzt werden. Gute Nachrichten also! Vielleicht wächst ja auch ein neuer Kultwirt heran, sozusagen ein neuer Typus „Ottsch“? Und vielleicht erfährt auch das Brückenfest seine Fortsetzung. Wer weiß! Drücken wir mal ganz fest die Daumen, dass die linke Seite des Hahnenbachs wieder mehr Belebung erfährt. Eine reine Kneipe eines Schlages „Ottsch“ oder viel früher „Old Train“ braucht es unbedingt wieder im Kirner Stadtgebiet. mehr

Wenn Little-Joe mit Emsix Eis schlecken geht!

Comic Michael Müller!

MdB Joe Weingarten (SPD) ist ein omnipräsenter Tausendsassa. Der Kerle setzt nahezu jeden Tag einen Post ab. „Heute hier, morgen dort. Bin kaum da, muss ich fort“ – die Hymne von Hannes Wader scheint ihm regelrecht auf den Leib geschrieben zu sein. Seit Weingarten am Start ist, hagelt es Pressemeldungen im minutentakt und auch medial hat er die CDU-Damenriege abgelöst. Dem Mann hatte der Blog einst „Eier“ bescheinigt, wo andere aus seiner Partei lediglich Rosinen haben. Warum? Der ist irgendwie so erfrischend anders. Politiker seines Kalibers sind selten geworden, gerade in einer noch immer taumelnden SPD. Er zeigt klare Kante, an ihm kann man sich reiben – ein echter Typ eben, der durchaus auch als Kuschel- oder Erklär-Bär der SPD durchgehen könnte. Gerade auf seinen Selfies kommt der immer so knuffig rüber. Doch aufgepasst! Weniger ist oft mehr. Nicht jede Angelegenheit muss sogleich kommentiert und obendrauf eine Pressemitteilung herausposaunt werden. Schadet mehr, als das es nützt. Sei`s drum! mehr

Was ist mit dem Bürgertreff?

Jetzt ist es raus! Hellbergkirmes und Altenkaffee fallen also aus. Danke Corona! Und was ist mit dem so heißgeliebten Bürgertreff? Ist diesbezüglich auch schon eine Entscheidung gefallen? Kommuniziert wurde jedenfalls nichts. Wenigstens diese Veranstaltung könnte man doch stattfinden lassen. Oder nicht? Im letzten Jahr sind knapp 80 Bürger der Einladung gefolgt. Diese Hausnummer wäre auch für 2020 zu erwarten. Plus, Minus ein paar Zerquetschte vielleicht. Unter diesem Aspekt ließe sich das Hygienekonzept für Veranstaltungen dieser Art doch prima umsetzen. Ob die Ortsgemeinde ebenso denkt? Grübelt die vielleicht noch? Lassen wir uns überraschen. Irgendwann werden die Oberen ja mal Milch geben. Schade, wenn auch die suppenunterstützte Informationsquelle wegbrechen würde.

Adieu Hellbergkirmes

Die Würfel sind gefallen. Die Hellbergkirmes oder wie es der Öffentliche Anzeiger so aufwertend formuliert „Vorkerb der Kirner Kerb“,  am ersten August-Wochenende, ist abgesagt. Wahrscheinlich ist nicht die Gästeschar, die sich ja durchweg im 100er-Bereich bewegt das Problem, vielmehr der organisatorische Aufwand. Wer bitteschön soll auch die Hygieneregeln überwachen, geschweige denn umsetzen. Die Helferschar ist eh ausgereizt. Hinzu käme eine Buchführung wann, wer, wo und wie lange den Bierbrunnen belagert oder vor der Bühne Platz nimmt. Abgesehen davon dürfte sich die Abstandsregel als Stimmungskiller erweisen. Nein, eine Kerb unter den Bedingungen ist weder zielführend, noch spaßbringend. Dann lieber die Chose ausfallen lassen. Mal ehrlich, ganz so hart dürfte der Ausfall die Bürger nicht treffen. Die Akzeptanz in der 1800-Einwohner-Gemeinde ist ohnehin seit Jahren eher gering – zumindest in der Breite. Aus welchen Gründen auch immer, verzichten viele auf einen Einkehrschwung auf den Festplatz am Bürgerhaus Haus „Horbach“. Woher rührt das gewachsene Desinteresse an einem Dorffest, das alle Ortsteile doch vereinen und zum gemeinschaftlichen feiern animieren soll? Schwere Frage, nächste Frage! Der Blog hätte da einige Antworten, jedoch möge jeder seine eigene geben.    

So ein Pferdemist!

So ein Mist!!! Pferdemist wohlgemerkt! Da hat man doch tatsächlich zwei Eimer Pferdemist im Eingangsbereich des Dhauner Schlosses gefunden. Pfui! Der Verlierer, so steht es im Mitteilungsblatt schwarz auf weiß geschrieben, kann sich beim Ortsbürgermeister melden. Da solche Meldungen, schon gar nicht so alberne, niemals nicht zum Verursacher führen werden, hat der Blog mal eigenverantwortlich recherchiert. Und tatsächlich, der wurde auf einer Weide zwischen Dhaun und Hochstetten fündig. Unter dringendem Tatverdacht steht ein prächtiger Wallach. Auf entsprechende Nachfrage nickte der verschämt mit dem Kopf und wieherte lautstark dabei. Sein auffälliges Verhalten muss als Geständnis gewertet werden. Ross kann aber partout keine Hinweise auf den Reiter geben. Wie soll der Gaul das auch machen? Selbst Pferdeflüsterer dürften bei den weiteren Ermittlungen nicht weiterhelfen können. Und so endet die Recherche zunächst in einer Sackgasse. Geduld ist gefragt. Falls sich niemand meldet, dann wäre das für die Ortsgemeinde auch nicht weiter tragisch. Im Gegenteil! Dann darf die nämlich Besitzansprüche anmelden. Was wäre das für ein Glücksfall! Zwei Eimer Pferdemist als Dünger für die Grünanlagen und dann noch umsonst, besser kann es nicht laufen. Die Woche scheint gut anzufangen. Weiter so!

Satirischer Wochenrückblick 7. Juni

Über Rutschhang, Spanien-Urlauber, Schloss-Pavillon, Großbaustelle B 41, Umleitungsstrecke…

Es rutsche der Hang weiter und weiter, und weiter, und weiter…! Seit Jahren steckt die Hangsicherungs-Maßnahme im Gutachterstadium fest. Was wurden hier schön Löcher  gebohrt, um dem „Wanderhang“ auf die Schliche zu kommen. „Loch an Loch und hält doch“ – so oder so ähnlich gestaltet sich das Bild. Das Gelände dürfte mittlerweile so löchrig sein wie der berühmte Schweizer Käse. Nur mit ständigen Bohrungen ist es ja nicht getan. Mal machen, mal das Grundübel an der Wurzel packen, dann klappt es auch mit der Beseitigung der Ursache. Aber eher friert der Rhein im Hochsommer zu, bevor in den Amtsstuben von Schneckentempo auf Turbo hochgeschaltet wird. Staatsdiener und Geschwindigkeit ist ein Widerspruch in sich. Leider! Genauso wie Service und Kunde oder gut und günstig – passen auch nicht zusammen! Und so wird dann jetzt wieder gebohrt anstatt endlich die Bagger anrollen zu lassen. Die langjährige Verschleppung lässt einen nur noch fassungslos zurück. Ebenso die von Landrätin Bettina Dickes einst ausgerufene Dringlichkeit. Realsatire vom Feinsten. Da kann der Blog sich noch so anstrengen, das Niveau bleibt unerreicht. mehr

Abstandregelung für Schwimmbäder gelockert!

Gibt es jetzt das von vielen ersehnte grüne Licht für das Kirner Jahnbad? Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz kritisierte die Abstandsregel von drei Metern. Ihrem Wunsch nach Änderungsbedarf trug die Landesregierung jetzt Rechnung. Sowohl für Frei- als auch für Hallenbäder schreibt das Hygienekonzept jetzt einen Abstand von 1,50 Meter im Becken vor. Ist das der ersehnte Durchbruch auch für das Kirner Schwimmbad? Wobei, Durchbruch ist vielleicht nicht das richtige Wort. Denn alle anderen strengen Vorgaben, die einen geregelten Betrieb kaum zulassen, bleiben ja unangetastet. Von ausgelassenem Planschen und Badevergnügen spricht eh keiner mehr. Die Kirner halten sich ja klugerweise ein Hintertürchen offen. mehr

Nachgehakt: Unendliche Geschichte Verbrauchermarkt!

Geheimakte Discounter! Sehr, sehr, ruhig ist es geworden um das Thema Discounter oder Verbrauchermarkt im Industriegebiet. Kommt er oder kommt er nicht? Man hört so gar nichts mehr. Selbst die Gerüchteküche ist dermaßen kalt. Letztmalig hatte Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell das Thema beim Bürgertreff 2019 erwähnt. Lang, lang ist das her, exakt ein Jahr. Kurz und knapp bestätigte er seinerzeit erste Kontakte mit in Frage kommenden Marken, ohne jedoch ins Detail gehen zu wollen. Der Deckel der „Geheim-Akte“ öffnete sich sozusagen nur ganz kurz einen Spalt, um dann sofort wieder zugeklappt zu werden. Und fest verschlossen schlummert die wohl noch immer vor sich hin. Zumindest nach außen. Gibt es intern Überlegungen und weitere Gespräche in die Richtung? Wie weit sind eventuelle Verhandlungen fortgeschritten? Ist vielleicht sogar schon etwas spruchreif? Spekuliert wird indes nicht mehr über den Standort. Ein Gelände wurde gesondert ausgewiesen. Nicht, wie vom Blog vermutet, das Filet-Stück direkt neben dem Autohaus, sondern eine nicht ganz so lukrative Fläche auf der entgegengesetzten Straßenseite Richtung Kirn. An dieser Stelle wiederholt der Blog gerne seinen persönlichen Wunsch nach einem Norma-Markt. Die Kette ist so eifrig mit Werbeanzeigen in der Kirner-Land-Seite im Öffentlichen unterwegs, und dies, obwohl im Umkreis gar keine Filiale ansässig ist. Hartnäckigkeit muss schließlich belohnt werden. Daher wäre eine Ansiedlung nur erlösend und irgendwie auch folgerichtig.

Kirner Land braucht gescheite Internetplattform!

Kirn, der Alltag und die Epidemie: Eine Kleinstadt in den Zeiten von Corona! So überschreibt der SWR seine wöchentliche Serie. Jeden Donnerstag eine neue Episode über Stadt und Leute zur besten Sendezeit. Kleine Einspieler, die mitunter auch andeuten, wie schön unser Landstrich ist. Viele Rheinland-Pfälzer, aber auch Menschen aus ganz Deutschland, dürften die Kirner mittlerweile ins Herz geschlossen haben. Und Sympathie weckt Neugier. Wo liegt Kirn überhaupt? Was gibt es hier zu entdecken? Kurzum, was ist an der Nahe so alles gebacken? Fahr ich da vielleicht mal hin? Fragen wir doch das Internet? Eben mal schnell Kirn in der Suchmaske eingeben und  dann bissel auf den passenden Seiten stöbern! Wer so vorgeht, wird schnell enttäuscht! Leider! Sowohl Stadt, als auch Kirner-Land glänzen nicht gerade mit anspruchsvollen Auftritten. Im Gegenteil! Vor allem die noch immer „Kirn-Land-Seite“ präsentiert medial gesehen eine Visitenkarte aus der frühen Bronzezeit. Dafür sollte man sich in die Ecke stellen und schämen. Hartes Urteil zwar, aber mehr als gerechtfertigt. Und wer es nicht glauben möge, dem sei zum Selbstversuch geraten. Einfach mal Kirn in die Suchmaske eingeben und stöbern. mehr

Die 60er-Jahre werden im Wappensaal lebendig!

Am 28. Juni leben Die 60er-Jahre im Wappensaal wieder auf. im großen Saal werden die Fans der Rock‘n‘Roll- und Blues-Musik voll auf ihre Kosten kommen. Zuständig dafür sind die „Sixties“. Die beiden Jungs transportieren stets„ das Gefühl der 60er Jahre und nehmen Ihr Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise. Mehr geht nicht, um mal wieder richtig feiern und abtanzen zu können. Die musikalische Qualität, Outfit und Performance aus den 60er Jahren sowie der Umgang mit dem Publikum, sind die wesentlichen Elemente ihrer Bühnenshow. Mit Gitarre und Gesang setzen das Duo in authentischer Kleidung die Songs von Eric Clapton ebenso in Szene wie von The Rattles, Dave Dee, The Rolling Stones, Jimmy Hendrix, den Beatles oder dem Rock’n’Roll-King Elvis Presley und den Hard-Rock-Band’s Steppenwolf, Free und Deep Purple. Also, worauf noch warten? Der Vorverkauf läuft und die Tickets (7 Euro) sind begrenzt. Ab 18 Uhr ist Einlass. Mehr unter www.wappensaal-dhaun.de!

Besucher-Pavillon wohl vom Tisch!!!

Na also, geht doch! Dem Vernehmen nach hat der Zweckverband Schloss Dhaun den Besucher-Pavillon verworfen oder anders ausgedrückt in aller Stille begraben. Man will die Initiative nicht mehr weiter verfolgen, heißt es. Gut so! Denn mit vollem Karacho ein unausgegorenes Projekt gegen die Wand fahren braucht wirklich niemand – nicht für stolze 144 000 Euro. Jubel, die Vernunft hat gesiegt. Warum nun doch die Kehrtwende, nachdem der Öffentliche Anzeiger in einer kleinen Meldung noch vor der entscheidenden Sitzung schon so etwa wie Vollzug mit allen Einzelheiten gemeldet hatte – geschenkt! Seltsam, es sind immer die kleinen Meldungen die für eine besondere Tragweite stehen. Lag es etwa am prompten Veto des Blogs und dem damit einhergehenden Aufschrei in der Öffentlichkeit? Es scheint schwer vorstellbar, dass die Verantwortlichen Gremium dem Ratschlag eines aus ihrer Sicht „Mäcklers“ Folge leisten. Scheinbar hat man nur objektiv analysiert und die richtigen Schlüsse aus der Faktenlage gezogen. Sind ja alles kluge Köpfe, gell? mehr

Buenos días. Willkommen ihr Urlauber aus Spanien!

Spanische Gäste haben das Kirner Land ins Visier genommen. Die ganze Region ist begeistert!!! Bild Michael Müller

„Erbarmen – zu spät, die Spanier kommen“! Da haben doch die Südländer tatsächlich unsere Region als Touristenziel entdeckt. Den Deutschen ist der Strand am „Ballermann“ heilig und den Spaniern im Gegenzug die Schülerkiesel und das Kirner Land? Warum nicht? Selbst die Titelzeile im Öffentlichen Anzeiger zielt genau in diese Richtung: „Selbst Spanier buchen Urlaub im Kirner Land“. Olé!!! Unsere Region eine spanische Enklave? Schaut ganz danach aus. Man kann die Vorfreude förmlich spüren. Die in dieser Form nicht für möglich gehaltene Botschaft aus den Büros der Verbandsgemeinde hat ihre Signalwirkung jedenfalls nicht verfehlt. Die Volkshochschule kann sich kaum noch retten vor Anmeldungen. „Alle Spanisch-Kurse sind ausgebucht“, informiert Lena Lorenz. In der ersten Reihe sitzen die Bürgermeister, dahinter folgen einige Verwaltungsangehörige sowie Fremdenführer und Taxifahrer. Frank Ensminger haftet bereits nach der ersten Stunde ein neidvoller Streber-Status an. Der von Haus aus südländische Typ der Marke DONJUAN versteht sich wie kein anderer auf das typische spanische Lispeln. mehr

Besucher-Pavillon hoch zu Dhaun

Nun also doch. Der Schlossgarten wird mit einem Besucherpavillon „aufgewertet“. Beschlossen und heute in der Zeitung verkündet. Beurteilen wir es mal wohlwollend: Der Schloss-Pavillon ist ein Projekt gemäß dem Motto „gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht“! Wer bitteschön soll den gewinnbringend betreiben? Mögliche Pächter stehen hier und anderswo nicht gerade Schlange. Zuschüsse für die Anschaffung hin oder her, der Zweckverband plant naiv ins Blaue hinein und hat diesbezüglich kein Konzept – zumindest kein schlüssiges. Warum in Gottes Namen will man den bezuschussten Kasten unbedingt platzieren? Hat man widererwartend einen Betreiber in der Hinterhand? Noch dazu einer, der ausbildet? Wohl kaum! Bei dem Anforderungsprofil wird sich auch keiner finden. Wer sucht schon Harakiri! mehr

Straße und Rutschhang, zwei Paar Schuhe?

Realer Irrsinn: Da hat man die Öffentlichkeit jahrelang im Glauben gelassen Rutschhang und Landesstraße darunter müsste man als kausale Knacknuss betrachten und dann diese Aussage: „Die Sanierung der welligen Straße, auf der Tempo 30 gilt, hat nicht mit der anstehenden Sanierung des Rutschhangs im alten Steinbruch zu tun“. Hähh, wie jetzt!!! Hat man uns Autofahrer nicht jahrelang hingehalten und in dem Glauben gelassen, dass es nur eine gemeinsame Lösung geben könnte. Warum in Gottes Namen lässt man uns die ganze Zeit auf einer gefährlichen Buckelpiste fahren, wenn man die längst hätte entschärfen können? Finde den Fehler? Wenn es mal wieder eines Beleges bedurfte, dass die öffentliche Hand es nicht auf die Reihe bekommt, da ist er – direkt vor unserer Haustür. Die Straße wird jetzt also völlig neu angelegt und der Rutschhang ist außen vor. Das sind die Fakten!

Dabei wurde der vor nicht allzulanger Zeit als Hochrisiko-Hang eingestuft. Klang zwischenzeitlich sogar mal so, als ob der ganze Berg von jetzt auf gleich zu Tal stürzen könnte. Eine stets latente Apokalypse sozusagen. Das soll alles mal noch einer verstehen. Schilda lässt grüßen! Schwamm drüber, freuen wir uns lieber über die neue Straßendecke. Nur mal so ein kleines Gedankenspiel: Die Straße ist fertig saniert und dann geschieht das Unfassbare. Der noch immer nicht befestigte Hang kommt nach einer Starkregenphase ins Rutschen und begräbt die nigelnagelneue Fahrbahn unter Geröllmassen. Zugegeben, alles nur blanke Theorie, aber man hat ja auch schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen. Apropos Straße, sollte die nicht im Falle eines Falles parallel zur Bahn geführt werden? Da war doch mal was. Hatte die Basalt-AG nicht den Wunsch einer Verlegung unter finanzieller Beteiligung geäußert? War dann wohl nicht so, oder? Vielleicht hatte man aber auch nur keine Lust mehr zu warten und das Projekt zwischenzeitlich begraben. Wer weiß?   mehr 

„Doppelt gemoppelt hält besser“ oder „Aller guten Dinge sind drei“!!!

Zeit für Redewendungen! Dafür lohnt sich ein Blick auf die Nachbargemeinde Simmertal. Dort hat Pfarrerin Liesel-Zumbro Neuberger kürzlich ihre Arbeit aufgenommen. Die Pfarrgemeinde darf sich glücklich schätzen eine erfahrene Pfarrerin an ihrer Seite zu wissen. Eine, die schon unter dem Dach der Kirchengemeinde St. Johannisberg mehrfach bewiesen hat, dass sie bodenständig und demütig ihren Beruf lebt. Und auch der Öffentliche Anzeiger berichtet gerne über den Einzug ins frisch renovierte Pfarrhaus: „Im Pfarrhaus brennt jetzt wieder Licht“ titelte der in seiner Ausgabe am vergangenen Donnertag. Scheinbar kann die Zeitung gar nicht mehr von dem Thema lassen. Gleiches Bild und gleiche Botschaft auch in der Ausgabe am heutigen Montag. Doppelt gemoppelt hält ja bekanntlich besser. Wenn das mal kein guter Start ist für die neue Seelsorgerin. Quasi doppelter Einzug und zweifache Leserinformation – passt. Im Unterschied heißt es jetzt in der Überschrift: „Corona erschwert Gemeindearbeit“. Jetzt ist aber gut mit der Vorstellung. Wobei, „aller guten Dinge sind drei“. Nein, dann doch lieber nicht. Es wäre peinlich, wenn Mitte der Woche die vorgelegte Pressemitteilung vom Kirchenkreis erneut aufschlagen würde. Wenn dann doch, Titelzeile gefällig? Wie wäre es mit: „Im Pfarrhaus ist wieder Leben eingekehrt“. Oder wie wäre diese: „Pfarrerin ist in Simmertal angekommen“.      

Riesen-Schaukel

„Was können wir Neues für unser Dorf schaffen?” Ein Beispiel wäre eine Schaukel an einem schönen Aussichtspunkt. Eine ganz besondere Schaukel. Eine in XXL-Format. Anderswo stehen die Dinger längst, um Wanderwegen einen ganz besonderen Kick zu verleihen. Eine Panoramaschaukel, die ihresgleichen sucht – passt. Schöne Flecken gibt es rund um Hochstetten-Dhaun zu Genüge. Leider werden die mehr und mehr vernachlässigt. Beispiel Geologischer Lehrpfad. Der fristet mehr und mehr ein kümmerliches Dasein. Ungepflegt und marode wirkt der an verschiedenen Stellen. Ein Blick zur Ersten Linde reicht schon, um sich bestätigt zu fühlen. Der hat aber auch insgesamt eine Aufwertung bitter nötig. In Heimweiler steht eine Schaukel, ebenso in Monzingen. Warum nicht so ein Ding an der Zweiten Linde aufstellen oder alternativ entlang der Vitaltour Wildgrafenweg. Möglichkeiten gäbe es zu Genüge.

Das Wort zum Pfingstmontag

„Schönheit ist relativ.“ Der Ausspruch gilt für Menschen, aber auch für Ortschaften. Die meisten Beurteiler sind dann aber doch in der ständigen Versuchung, sich unter dieser Prämisse selbst zu betrügen. Macht das Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell, wenn er beim Deichbau-Ortstermin, Hochstetten-Dhaun als „schöne“ Ortschaft beschreibt? Sein Statement hat er zumindest in Teilen exklusiv. Der Ort hat zwar einiges an Wohnkomfort zu bieten, aber schön, nein schön ist der nicht. Jedenfalls nicht im klassischen Sinn. Zumindest nicht auf den ersten Blick. Dann schon eher auf den Zweiten. In gewisser Weise blühend, zweckmäßig oder bedeutend – ja das trifft es dann schon eher. Abgesehen von der schönen Landschaft versprüht Hochstetten nur wenig Charme. Kein Ortskern, keine schmucken Winkel und Ecken und auch sonst keine optischen Leckerbissen gibt es hier zu entdecken. Und auch das neue Straßengeflecht drumherum wird gewiss nicht zu einer optischen Verbesserung des Hauptortes beitragen. Im Gegenteil: Die Dimensionen erschrecken nur. Keine Frage, beurteilt man die einzelnen Ortsteile getrennt, sind die in sich durchaus schön. Dennoch, Hochstetten-Dhaun als Gesamtpaket ist auch Heimat. Und Heimat ist irgendwie immer schön. Für Döbell und für jeden anderen auch. Somit hat er also recht, der Herr Bürgermeister. Der Blog stimmt daher mit ein: „ Hochstetten-Dhaun ist eine schöne Ortsgemeinde.“  

Satirischer Wochenrückblick 30. Mai

Über Polder-Bau zu Hochstetten, Sinnfrage Schwimmbad, Verkauf „Ottsch“, Schloss Dhaun, Flop Autokino…

Sinnfrage Schwimmbad? Corona und Badespaß wollen so gar nicht zusammenpassen. Zeichnet man eine einfache Pro und Contra-Tabelle auf ein Blatt Papier, überwiegen die Argumente gegen eine Öffnung. Daher hat man die Angelegenheit zunächst vertagt. Die Fülle von Hygieneauflagen ist einfach zu gewaltig. Wenn sich die Betreiber wirklich für eine Saison unter diesen Bedingungen entscheiden sollten, dann wäre das mehr eine Herzens-Entscheidung als eine von Vernunft gesteuerte. Die wäre als eine Art Zugeständnis an die schon arg geschundenen Corona-Seelen zu bewerten. Fakt ist, spontane Sprünge und ausgelassenes Badevergnügen sieht das Hygienekonzept des Landes jedenfalls (noch) nicht vor. Was erschreckt, ist die kommunizierte Vorlaufzeit. Mal ehrlich, sind vier Wochen nicht arg lang für notwendige Vorbereitungen im Kirner Jahnbad? Andere Bäder bekommen das mitunter viel schneller auf die Reihe oder haben sogar schon auf. Was für trübe Aussichten. Wahr ist, der Badestart beginnt – wenn überhaupt – erst Ende Juni. Wahr ist aber auch, Anfang September ist Schluss. In der Summe wären das acht bis zehn Wochen „Vergnügen“ im kühlen Nass. Lohnt das wirklich? Das zu erwartende tägliche Mehr an Minus in der Kasse durch Corona würde auf alle Fälle schwindelerregend ausfallen. Um das beurteilen zu können, braucht es keinen Finanzexperten. mehr

Missachtung von Corona-Regeln auf der Schülerkiesel?

Eine Szenerie, die so nicht sein sollte: Gestern, Donnerstag, am späten Nachmittag auf der Schülerkiesel. Die Sonne lacht, Temperaturen um die 20 Grad. Es ist mächtig viel Betrieb am Nahestrand. Ganze Horden von Müttern mit ihren Kindern liegen in zumeist größeren Gruppen beisammen auf der Liegewiese. Jugendliche tun es ihnen nach. Kinder tummeln sich im Wasser oder haben Spaß unter der Fontäne des Springbrunnens. Insgesamt mögen sich einhundert Menschen dicht an dicht versammelt haben – eher mehr. Es herrscht Sommer-Feeling. Doch irgendwas stimmt nicht an dem Idyll. Richtig, das Corona-Virus hat uns allen doch Abstandsregeln auferlegt. Von denen ist auf der Schülerkiesel nichts zu sehen. Es herrscht gelebte Nähe. Mehr noch: Mundschutz – Fehlanzeige. mehr

Kirner Schwimmbad wird wohl nicht geöffnet werden!

Die Würfel sind offenbar gefallen. Zumindest vorerst! Wenngleich die Presseerklärung aus dem Kreishaus recht schwammig verfasst ist und noch Hintertürchenoffen lässt, schaut es ganz danach aus, dass das Kirner Schwimmbad in diesem Jahr geschlossen bleibt. Wie bereits vermutet, sind die Forderungen des Landes-Hygienekonzept in dieser Form nicht darstellbar. Zumindest nicht so, dass Badevergnügen ohne Frustration garantiert ist. Wie wird sich die Verbandsgemeinde Kirner Land final entscheiden? Landrätin Bettina Dickes spricht sich zwischen den Zeilen gegen eine Öffnung der Schwimmbäder in ihrem Landkreis aus. Eine reine Empfehlung, denn die Entscheidung obliegt letztlich den Trägern der einzelnen Bäder. mehr

Jetzt geht es auch musikalisch so richtig los im Wappensaal!

Machen wir mal Werbung für die Biergarten-Terrasse des Wappensaals. Die startete bei der Premiere am vergangenen Wochenende gleich mal so richtig durch. Und wie! Und als ob schönes Ambiente, kühle Getränke und leckere Gerichte nicht schon attraktiv genug für eine Stippvisite gewesen wäre, setzt Eigentümer Marco Fritz am Pfingstwochenende musikalisch noch einen drauf. Live-Musik an beiden Feiertagen, was will man mehr!

Kostenexplosion beim „Polderbau zu Hochstetten-Dhaun!“

„Was lange währt“ – Die Titelzeile ist die pure Verharmlosung der Geschehnisse rund um den Polderbau in der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun. Anstatt sich für Planungsfehler- sowie Verzögerungen und Kalkulationsversagen in die Ecke zu stellen und sich dauerhaft zu schämen, inszenieren sich Entscheider aus Politik und Verwaltungen auch noch öffentlichkeitswirksam auf der Baustelle. Bunte Bildchen voller Harmonie, als ob es die bisher noch nie dagewesene Kostenexplosion nicht gäbe, verweisen die auf unabsehbare Vorzeichen im Zusammenhang mit dem Deichbau. Wie immer halt! Wörtlich heißt es von Umweltministerin Ulrike Höfken dazu: „Es ist erst bei der detaillierten Ausschreibung für die schon 2015 planfestgestellte Maßnahmen klar geworden, dass die bis dahin kalkulierten Kosten von 2,9 auf jetzt 9,9 Millionen Euro klettern würden!“ Den Satz, ausgesprochen von einer Ministerin, muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Geht’s noch! Das Versagen kostet den Steuerzahler rund acht Millionen Euro. Geld, welches man woanders hätte effektiver einsetzen können. In den Amtsstuben juckt das leider niemand. Druck, Konsequenzen – Fehlanzeige! Ist halt so! Und nur wegen Corona habe man auf den traditionellen Spatenstich verzichtet. Alleine für die Absicht eines offiziellen Startschusses, womöglich mit Reden, Bier und Häppchen, gehören die Verantwortlichen schon geteert und gefedert. Nix auf die Reihe bekommen und sich dann auch noch feiern lassen für den Beginn einer Maßnahme, die schon längst hätte fertiggestellt sein müssen. Nein, die öffentliche Hand kann es einfach nicht – weder gescheit planen, noch gescheit bauen. Dabei sitzen in den Amtsstuben überaus gut bezahlte Ingenieure. Finde den Fehler? Der Deichbau zu Hochstetten-Dhaun ist ein Paradebeispiel für politisches Versagen. Ein Fall für den Bund der Steuerzahler? Maybe! Ein Einzelfall? Weit gefehlt! Erinnern wir uns an die Sanierung der Polizeiinspektion Idar-Oberstein. Kostenexplosion auf das fünffache! Aber auch hier ließ man sich hofieren bei Beendigung der Baustelle. Skrupel kennen die Verantwortlichen nicht und auch die Scharmgrenze ist ganz weit unten angesiedelt. Die Politiker-DNA sieht Selbstkritik einfach nicht vor. Und so schauen wir in das Jahr 2023, wenn der Abschluss mit einem etwas größeren Fest gefeiert werden soll. Vielleicht kann man das ja zusammenlegen mit dem Ende der Baustelle Ortsumfahrung. Auch da hinkt man dem Zeitplan mittlerweile hinterher. Nicht wegen starken Wintern oder Corona. Nein, weil der LBM mit Plänen einfach nicht beikommt. Man muss nur mal die Bauarbeiter fragen. Darauf angesprochen winken die nur noch ab und schütteln mit dem Kopf.

Schwimmbad öffnen?

Sommerferien, Freibad! Bald ist es soweit! Am 27. Mai dürfen die Schwimmbäder in Rheinland-Pfalz wieder öffnen. Heute hat die Landesregierung ihr Hygienekonzept herausposaunt. Viel zu spät! Und nicht nur das: Wie bereits erwartet, ist die fünfseitige Depesche mit äußerst strengen Auflagen und Regeln äußerst penibel und umfangreich – so in der Praxis kaum umsetzbar. Eine Öffnung unter diesen Bedingungen erscheint wenig sinnvoll. Oder doch? Die Verantwortlichen unter dem Dach der VG-Werke haben jetzt zumindest eine Handlungsanordnung schwarz auf weiß auf dem Tisch liegen. Nun gilt es diese grob auszuwerten und eins zu eins auf das Jahnbad zu übertragen. Mit allen Konsequenzen versteht sich. Sollte man sich zu einer Öffnung durchringen, dann wird es gewiss noch Wochen dauern, bis Hygienekonzept, Personalschulung und Umbauten umgesetzt sind. Wasserratten, ihr müsst jetzt tapfer sein. Vor Mitte, eher Ende Juni, wird es nix werden mit dem Sprung ins kühle Nass. Wenn der angesichts der Fülle von Auflagen überhaupt freigegeben wird. Werden wir mal konkret. mehr

Griechische Landschildkröte Paul ist wieder zu Hause!

Ende gut alles gut! Der Aufruf führte zum Erfolg – wenn auch verspätet! Der rechtmäßige Schildkröten-Besitzer hat sich gemeldet. PAUL ist gemeinsam mit seinem Bruder PETER vor mehr als einem Jahr aus einem Gehege am Ortsrand von Griebelschied ausgebüchst und seither spurlos verschwunden. Der Besitzer hatte die Hoffnung längst aufgegeben eines seiner Tiere wiederzufinden, und dies, obwohl er bei Spaziergängen in der Gemarkung stets die Augen nach ihnen offenhielt. Dass PAUL nach so langer Zeit über Umwege dann doch noch den Weg nach Hause gefunden hat, bezeichnet er als reinen Glücksfall. Wird PETER es auch schaffen? Irrt der noch in Wald und Flur umher? Die Hoffnung beide wieder vereint zu sehen ist bach diesem Wiedersehen gar nicht mehr so abwegig. Schließlich wurde Paul nur zwei Kilometer entfernt von seinem damaligen Gehege aufgefunden. Nur der Form halber: Die Wiedererkennungsmerkmale sind eindeutig und auch die Besitzansprüche belegbar. Ende gut, alles gut! mehr

Best of Behördendeutsch! Die Kohl-Statements verständlich erklärt!

Super-Oli fliegt nach Ingelheim davon…

Behördendeutsch, Beamtendeutsch oder auch Amtssprache nennen wir eine Sprache, die wir von deutschen Amtsstuben gewöhnt sind und die sich durch eine gewisse Sperrigkeit auszeichnet. Die wird auch immer wieder gerne gewählt, um in der Außendarstellung unbequeme Wahrheiten zu kaschieren. Beispiel gefällig: „Grund seines Wechsel sei nicht die im Oktober verlorene Wahl“, sagt Kohl. Kann man glauben, muss man aber nicht. Das Kirner wird diese Aussage schon richtig zu bewerten wissen. Ebenso der Satz „das Verhältnis zu Bürgermeister Thoma Jung sei gut und entspannt“. Angesichts der Wahl-Ereignisse oder anders formuliert der Kohl-Klatsche ist auch diese Aussage wenig glaubhaft. Diesen Makel kann keiner so einfach abschütteln, schon gar nicht, wenn man als Favorit dermaßen Prügel bezogen hat. Ein Verwaltungsexperte verliert gegen einen „Nobody“ und soll jetzt auch noch brav unter diesem dienen? Nein, dass wäre auf Dauer niemals gutgegangen, zumal seine Führungsaufgabe durch die Fusion in einer gleichberechtigten Doppelspitze endete. Der einzige wahre Satz, wenn auch freundlich formuliert, ist dann doch der: „Er habe sich in der Verwaltungsstruktur nicht so wiedergefunden, wie erhofft.“ Nett geschrieben, aber auch diesbezüglich weit an den Tatsachen vorbei. Kohl ist gefrustet und fühlt sich fehl am Platz. Günther Gerhardt hat diese leidvolle Erfahrung auch machen müssen, als er vor Jahren gegen Werner Müller unterlag. Ihn zog es nach Mainz. Als dieser unsinnige Stellenkegel von den überwiegend SPD-Parteifreunden so zusammengebastelt worden ist, dachten weder er noch sie niemals ernsthaft daran, dass er als Wahlverlierer enden könnte. Bekanntlich kam es anders. Dumm gelaufen! Keine Frage, der Zusammenschluss der beiden Werke leidet unter Anlaufschwierigkeiten. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Kohls Weggang als Chance verstehen? Warum nicht? Es braucht keine Doppelspitze. Klare Hierarchien gilt es zu schaffen. Ein Chef, ein Vertreter – Punkt! Und Letzterer dürfte aus dem eigenen Reihen zu finden sein. Bedeutet nicht Fusion auch Einsparung? Jetzt ist die Gelegenheit, um sich neu aufzustellen. Ein Häuptling ist geflüchtet. Rein formell und stellentechnisch hätte es besser nicht laufen können. Den jetzt eins zu eins zu ersetzen wäre nicht im Sinne der Steuerzahler. Schauen wir mal, inwieweit der Verbandsgemeinderat nunmehr in der Lage ist die Weichen richtig zu stellen.

Das Wort zum Sonntag

WOW! Der Wappensaal hat seine Feuertaufe bestanden. Mit Bravour wohlgemerkt! Neu-Gastronom Marco Fritz und sein Team mussten am Vatertag die Finger im wahrsten Sinne des Wortes rundgehen lassen, um die hungrigen und durstigen Gäste zufrieden stellen zu können. Die meisten Tische waren im Vorfeld reserviert worden. Über den Tag verteilt gesellte sich Laufkundschaft hinzu. Natürlich lief nicht alles rund, aber das war bei der Premiere auch nicht zu erwarten. Der Abend danach gestaltete sich hingegen vergleichsweise ruhig. Durchatmen war angesagt. Die Bilanz von Fritz: „So kann es weitergehen!“ Wenn sich die Biergarten-Alternative erst einmal herumgesprochen hat, dann wird es das zu Füßen der historischen Schlossmauer auch. Toi, toi, toi und weiter so. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Wünschen wir uns, dass es recht lange so bleiben möge

Satirischer Wochenrückblick

Über Schwimmbadwächter „Lucky TJ“, Werkleiter-Problem Stadtwerke, Nahe-Online-Kaufhaus, Baustellen und Staus…

„Lucky TJ“ ist von Haus aus Sheriff, und zwar einer für die ganz besonders heiklen Angelegenheiten. Terrorismusbekämpfung, Geiselbefreiung und gefährliche Zugriffe – seine Spezialausbildung kann ihm in dieser „Corona-Schwimmbad-Saison“ zum Vorteil gereichen. Wenn die startet, dann ist Ärger vorprogrammiert. Besonders an ganz heißen Tagen, dürfte der Run um den Einlass und die besten Plätze nicht immer in „Friede-Freude-Eierkuchen-Manier“ über die Bühne gehen. Keine Frage, ein mehrköpfiger Sicherheitsdienst wird am und im Becken für Sicherheit sorgen müssen. Vielleicht entwirft und leitet unser Cowboy, der ja bekanntlich schneller schießt und vielleicht auch besser schwimmt als sein Schatten, den Dauer-Sommereinsatz ja höchstpersönlich als Speerspitze. Dann klappt es auch mit der Eintracht. Gleichzeitig kann er ja dann auch ein Auge auf Hygiene sowie auferlegte Abstands- und Baderegeln werfen und Verstöße sogleich sanktionieren. Ein Bürgermeister für alle Fälle – passt! Zugegeben, alles nur Fiktion. Aber mal im Ernst durchgesickert ist, dass fünf Securities vor Ort sein sollen. Die Rutsche muss geschlossen bleiben und nur eine bestimmte Anzahl darf überhaupt rein. Dazu müssen alle drei Stunden Sanitärbereich und Umkleideräume desinfiziert werden. Die Liegewiesen gleichen Parzellen – das Wasser auch? Wie soll das gehen? Baden nach Nummern? Oh Gott das Paket, inklusive Personalanhebung, wird richtig, richtig viel Kohle und vor allem Nerven kosten! Spaßbringend geht anders. Man darf gespannt sein, ob die Saison unter den Rahmenbedingungen überhaupt startet. Badesaison gestrichen? Die Öffnung erscheint wenig sinnvoll. Und wenn, dann braucht es wirklich einen Sheriff der Marke „Lucky TJ“. mehr

Baustellen-Info Hochwasserschutz

Was für schmucke Info-Tafeln! Übergroß weisen sie die gestartete Hochwasserschutzmaßnahme entlang der Nahe hin. Was diese genau umfasst, darüber wurde schon ausführlich berichtet, auch auf dieser Plattform. Mit siebenjähriger Verspätung geht es nun endlich richtig los. Dass der beständig wiehernde Amtsschimmel den Steuerzahler mit 10 Millionen Euro Gesamtkosten auf das fünffache der ursprünglich veranschlagten Kosten belastet – geschenkt! Wirklich fassungslos lassen einen solche Kostenexplosionen schon lange nicht mehr zurück. Es ist halt wie immer, wenn die öffentliche Hand Projekt erst plant und danach umsetzt. An sich ist alles zu dem Thema gesagt. Lassen wir uns überraschen, ob der der finanziell gesteckte Rahmen am Ende auch wirklich ausreichen wird. Die Summe steht schwarz auf weiß auf den Info-Tafeln. 2014 hätten zwei Millionen Euro draufgestanden. Hätte, hätte Fahrradkette… Schwamm drüber, ist ja nur Geld. Lassen wir uns überraschen, inwieweit sich die Maßnahmen für effektiveren Hochwasserschutz eignen und ob sie sich wenigstens harmonisch ins Landschaftsbild integrieren lassen. Schaut allerdings ganz danach aus, wenn man sich die Planskizze genauer betrachtet. Für Hochstädten ist da sogar eine Aufwertung in Form eines Naherholungsgebietes drin.

Unendliche Geschichte Wanderwege

Lob darf es an dieser Stelle auch mal sein – und das nicht zu knapp. In Zeiten wo Corona die Menschen sicherlich vermehrt zu Urlauben in der Heimat animieren wird, gilt es mit seinen Pfunden zu wuchern – aber sowas von! Und im Kirner Land sind das fraglos die Wanderwege. Die gilt es zu pflegen und attraktiv zu halten. Bei den Premium-Wegen gelingt das auch durchweg. Eine neuerliche Momentaufnahme auf dem Wildgrafenweg: Das Gras ist gemäht, Überwuchs von Bäumen oder gar herabgefallene Äste von Herbst und Winter sind beseitigt. Und auch Bänke und Liegen sind freigeschnitten. Letzteres nicht ganz! Einen klitzekleinen Grund zu meckern gibt es dann doch. Vielleicht ist der Blog auch etwas schneggich. Der Aussichtspunkt oberhalb Hochstetten ist an sich ein richtiges Schmankerl auf der Strecke. Die dort geschwungene Relax-Liege, noch dazu postiert an einem lauschigen Plätzchen, verleiht dem von Haus aus anziehenden Aussichtspunkt den entscheidenden Kick. Wer sich hier niedergelassen hat, will so schnell nicht mehr auf die Füße. Warum auch? Verweilen, Entspannen, Genießen – das passt. Bequem ist die körperangepasste Liegefläche aus Holz jedenfalls. Und der weite Blick nach links über das Nahetal sowie geradeaus auf Hochstädten, lässt den steilen Aufstieg hinauf im Nu vergessen. Nur nach rechts kann man noch immer nicht schauen. Wildwuchs verhindert den vollkommenen Rundumblick. Die Hecken wurden jetzt zwar etwas zurechtgestutzt, aber das reicht bei weitem nicht aus. Radikaleres Vorgehen wäre wünschenswert. Wahrscheinlich sind dem Wanderweg-Pfleger ja auch die Hände gebunden, weil Privatbesitz. Dennoch, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.   

Wo ist der Haken?

„Bald wird die Fläche Parkdeck asphaltiert – und damit wird der Alptraum für Schotter-Parker endlich beendet! Kaum hatte der Stadtrat das Parkhaus-Projekt beerdigt, klingelte auch schon das Telefon im Bürgermeister-Zimmer. „Ich wollte meinen Ohren kaum trauen, als mir die Diakonie ihr absolut neuwertiges Krankenhaus-Schranken-System offerierte“, informiert Frank Ensminger. Fürwahr, eine gelebte christliche Geste! Wenn’s läuft, dann läuft’s! Erst richtig, richtig Geld sparen durch den Parkhaus-Verzicht und obendrauf ein Leit- und Bezahlsystem für umme – Ensminger kann sein Glück noch immer nicht wirklich fassen. Sogleich informierte der seinen Stadtrat über den Coup, wohl auch deshalb, weil durch die Einsparungen sogar die sonst so flinke Rathaus-Schuldenuhr sofort ins Stottern geriet. Ein Novum in der jungen Stadtgeschichte. Auf die hat der Stadtchef, seit seinem Amtsantritt, stets seinen messerscharfen Blick gerichtet. mehr

45 Gäste fasst die Wappensaal-Terrasse in Corona-Zeiten!

Der Probelauf verlief schon vielversprechend, aber richtig los geht es erst am kommenden Wochenende. Vatertag wird die erste richtige Bewährungsprobe für den Wappensaal. „Wir sind gewappnet“, verspricht Marco Fritz. Der neue Eigentümer hat sich auf die strengen Corona-Regeln gut eingestellt. Trotz den geforderten Abständen finden 45 Gäste auf der Terrasse Platz. Und die Plätze wird es am Wochenende auch brauchen, denn die Wetterprognosen versprechen Sonne satt. Biergarten-Wetter, was will man mehr? Abwechslung zum kühlen Bier bietet die kleine aber feine Speisekarte. Deftiges und Leichtes wechseln sich ab. Dass in den Wappensaal wieder Leben einkehrt ist ein Glücksfall für das Kirner Land. Also, worauf noch warten! Die Terrasse lädt zum Verweilen ein. Anrufen, reservieren, hingehen!

Komm, wir gehen ins Schwimmbad!

Sommerferien, Freibad! Bald ist es soweit! Am 27. Mai dürfen die Schwimmbäder in Rheinland-Pfalz wieder öffnen. Noch ist unklar, welche Auflagen und Hygieneregeln für die Bäder gelten werden, aber eines scheint sicher: Unter den zu erwartenden Umständen erlaubt die Saison keinen Badespaß der Marke XXL. Noch in dieser Woche will die Landesregierung konkret über ihre Bedingungen informieren. Vor der Depesche aus Mainz dürften die Verantwortlichen in den Chefetagen jetzt schon zittern. Welche Auflagen, welche Hygieneregeln sind einzuhalten? Es werden sicherlich nicht wenige sein. Die Fragen aller Fragen lautet: Öffnet das Jahnbad überhaupt und wenn ja „Wann“ und „Wie“? Fakt ist, die Unkosten werden im gleichen Maße steigen wie die Einnahmen sinken. Da werden sich Stadtwerke finanziell enorm strecken müssen. Wie sieht ein Alltagsbetrieb aus, wenn Abstände einzuhalten sind sowohl im Wasser, als auch auf den Liegewiesen? mehr

Einspruch: Kirn muss einem Parkhaus nicht nachtrauern!

„Das Kirner Parkhaus leider in den Mühlen der Bürokratie zermahlen“ – so überschrieb der Autor des Öffentlichen Anzeigers seinen Kommentar. Einspruch! Seiner Darstellungsweise muss ich widersprechen. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Streiche „LEIDER“ und setze „GLÜCKLICHERWEISE“. In leidenschaftlichen Zeilen trauert der Verfasser einer verpassten Gelegenheit nach – ich nicht! Kirn hat kein Parkhaus und Kirn braucht kein Parkhaus. Letztlich ausschlaggebend ist jedoch die Tatsache, Kirn kann sich einfach kein Parkhaus leisten. Punkt! Soso, der Amtsschimmel ist also der Schuldige. Dass der in diesem konkreten Fall so anhaltend und gnadenlos wieherte, war ausnahmsweise sogar ein Glücksfall. Das laute Geheul weckte die Kreativität von Bürgermeister Martin Kilian und die seiner Verwaltung. Mit der Ausarbeitung eines dezentralen Parkraumkonzeptes zeigten sie eine ebenso effektive und dazu noch wesentlich günstigere Alternative zum Parkhaus-Neubau auf. mehr

Der ewige Traum von einer Seilbahn hinauf nach Dhaun!

EINSPRUCH! Eine Seilbahn vom Campingplatz Haumühle im Kellenbachtal hinauf nach Dhaun hat bei weitem nicht das Potenzial für einen Touristenmagneten. Gemäß einem neuerlichen Zeitungsbericht trauert Campingplatz-Eigentümer Bruno Schmidt noch heute seinem Traum von eben einer solchen Verbindung nach. Sein damaliges Werben stieß bei den zuständigen Politikern der Verbandsgemeinde auf taube Ohren. Schmidt bemängelt im Nachgang den „fehlenden politischen Willen“. War irgendwie aber auch ein blöder Zeitpunkt, denn die Entscheider hatten ja mit dem Skywalk ihr eigenes Projekt auf der Agenda. Sei’s drum, das war eh eine Schnapsidee. Warum? Nun, wie bitteschön soll sich eine solche Seilbahn rechnen? Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass Seilbahnen automatisch lange Menschen-Schlangen nach sich ziehen. Da braucht es schon etwas mehr als ein Seil und Kaninen vom Tal hoch auf das Schloss. Dass sich diese erfolgreich hätte umsetzen lassen, diese Ansicht hat der Campingplatz-Betreiber auch Jahre später noch exklusiv. Da will der Blog mal erden und widersprechen. Es wäre nix geworden mit einem Touristen-Hotspot. Im Gegenteil. Die Bahn wäre gefloppt und längst schon abgebaut. Aber Träumen darf man, auch heute noch. Und hadern darf man, auch heute noch.

Schmidt mag ja Friseur-Weltmeister gewesen sein, aber als Visionär in Tourismusfragen taugen er und seine Eingebungen nicht wirklich. Siehe sein Wappensaal-Projekt unter dem Namen „Staun in Dhaun“. Was hatten die Betreiber nicht alles für Pläne. Umgesetzt wurde nicht einer. Wahr ist, die beabsichtigte Event-Location nahm niemals richtig Fahrt auf. Wahr ist aber auch, der Mann aus dem Saarland beweist Mut. Doch der alleine reicht nicht, um erfolgreich zu sein. Offensichtlicher Streit untereinander sorgte für ein abruptes Ende am Fuße der Schlossmauer. Die Folge:  Der Verkauf des Wappensaals an Marco Fritz. Jetzt will der wachküssen. Möge es ihm gelingen! Küssen wollten schon Schmidt und Co. Darf und muss er jetzt auch bei den Horlebein-Gebäuden. Die beiden nebeneinander liegenden Komplexe vis-á-vis verfallen zusehends. Nicht gerader ein harmonisches Bild. Ehrlich, geschenkt ist noch zu teuer. „Da ist momentan viel Bewegung drin“, äußert Schmidt im Zeitungs-Interview zuversichtlich. Wirklich? Von Abriss, über Verkauf bis 13 modernen Hotelzimmern reichen seine Pläne. Soso! Siehe Seilbahn? „Die Sätze hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“ Investoren stehen in unserem Landstrich nicht gerade Schlange. Nicht in Dhaun. Gut für ihn, dass wenigstens Campingplatz und Räuberschenke zu florieren scheinen. Ansonsten sei ihm geraten „Schuster bleib bei deinen Leisten“. Nicht jede spontane Eingebung ist am Ende umsetzbar. Der Blog wird mit Spannung und Interesse die Entwicklung der maroden und in Teilen sicher schon einsturzgefährdenden Hotel-Gebäude mitverfolgen.       

Das Wort zum Sonntag

An was erinnern uns die Phrasen: „Der Mann, dessen Namen nicht genannt werden darf“ oder „Du weißt schon wer“ in Anlehnung an die Harry Potter Bücher. Nun? Natürlich der unbekannte Kandidat, der sich für den Posten des Zweiten Beigeordneten im Kirner Stadtrat angeboten hatte. Beschrieben wurde der schemenhaft in einem Vorbericht des Öffentlichen Anzeigers. Aus den Informationen hatte sich der Blog eine vage Figur zusammengebastelt. Bestätigt wurde die nicht. So bleibt es also eine Angelegenheit der Kategorie Top Secret, die wohl niemals mehr so wirklich mehr in den Fokus gerückt werden wird. Wer ist der geheimnisvolle Fremde? Wir werden es wohl nie erfahren. Schwamm drüber, der Posten ist jetzt mit Michael Kloos (SPD) adäquat besetzt. Der Kirn-Sulzbacher Verwaltungsfachmann bringt von Haus aus alles mit, was es braucht, um in der Stadtspitze die Geschicke mitzuleiten. Die Riege ist jetzt komplett. Jetzt gilt es die Aufgaben oder neudeutsch Ressorts gleichmäßig zu verteilen. Und zwar so, dass Arbeit und Verantwortung auf mehreren Schultern lastet. Das setzt voraus, dass der Bürgermeister bereit ist sich unterstützen zu lassen. Der wäre mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn er das nicht täte. In Zeiten von Ehrenamtlichkeit ist Teamwork mehr denn je gefragt. Man darf gespannt sein inwieweit der jetzt kompletten Stadtspitze eine Arbeitsteilung gelingt. Anstreben sollte man die auf jeden Fall.   

Satirischer Wochenrückblick

Über Parkhaus-Aus, Maskenträger, SWR in Kirn, Autokino…

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu – der „satirische“ Wochenrückblick auf dem Blog www.hochstetten-dhaun.info. Nicht alle finden Gefallen an den etwas anderen Ansichten, inklusiven leicht überspitzten Seitenhieben. Merke, alles nur augenzwinkernde übertriebene Satire, wenn auch nicht immer mit Punktlandung. Was hab ich mir in der Vergangenheit nicht die Finger wundgeschrieben, um aufzuzeigen, wie unnötig das Kirner Parkhaus-Projekt ist. Seitenlange Erklärungsversuche inklusive Alternativvorschlägen habe ich online gestellt. Außer Spesen, nichts gewesen. Lange und breite Diskussionen, mehr nicht. Und dann kommt so ein blöder Virus um die Ecke und kippt das Vorhaben in Nullkommanix. SPD und FWG geben sich scheinbar „Virus-Geschlagen“. Was vernünftige Argumentation nicht vermochte, schafft eine unsichtbare Bedrohung. Das Leben ist voller Überraschungen. Merkwürdige Zeiten gerade. Sei’s drum, das Ding ist jetzt vom Tisch. Für alle Fraktionen herrscht Planungssicherheit und was noch wichtiger ist Einigung in der Sache. Es lebe das dezentrale Konzept. Covid19 sei Dank! Jetzt heißt es gemeinsam Vollgas geben. Gut, bei dieser Wende verlor keiner so wirklich sein Gesicht. Nicht ganz, denn den Befürwortern von SPD und FWG dürfte die Hintertür schon etwas in die Karten gespielt haben. Deren Argumentationskette wäre auf Dauer eh nicht zu halten gewesen. Kurzum, es war eine Naturkatastrophe, die ihr gemeinsames Handeln letztlich bestimmte. So soll es sein und so soll es in die Stadtgeschichte eingehen. mehr

Schwimmbäder dürfen jetzt wieder öffnen – auch das Kirner Jahnbad!

Öffnet das Kirner Jahnbad am 27. Mai seine Pforten? Die Landesregierung hat jedenfalls landesweit grünes Licht für einen geregelten Badebetrieb gegeben. Unter welchen Voraussetzungen steht noch aus. Nunmehr haben auch die Kirner Stadtwerke also Planungssicherheit. Ende Mai kann es also losgehen, fragt sich nur wie? Wie muss man sich einen Gang ins Schwimmbad in der „neuen Normalität“ vorstellen? Vorab, ist eine Entscheidung, ob und wann das Jahnbad öffnet, überhaupt schon gefallen? Ungeachtet dessen, dürften die Saisonvorbereitungen wie gewohnt auf Hochtouren laufen. Man will ja schließlich vorbereitet sein auf den Tag X.  Wie werden die Rahmenbedingungen für eine etwas andere Saison aussehen? An manchen Badetagen herrscht Volksfeststimmung. Und Volksfeste, das wissen wir jetzt, sind bis Ende August verboten. Keine Frage, es herrscht (noch) große Ungewissheit. Wird es in diesem Sommer ungetrübten Badespaß dicht an dicht in den Becken sowie Handtuch an Handtuch auf der Liegewiese geben? Wohl kaum!

Man muss kein Prophet sein, um diesbezüglich allgemeinhin verordnete Einschränkungen aus der Politik vorhersagen zu können. Weit über 1000 Badegäste pro Tag waren in der Vergangenheit keine Seltenheit. Gerade in heißen Phasen ist das Jahnbad mit seinem Erlebnischarakter Anziehungspunkt für die Menschen im Kirner Land und weit darüber hinaus. Es wird drastische Einschränkungen bei den Besucherzahlen geben. Die erfordern Disziplin. Inwieweit man die einhalten wird können, darf angesichts des zu erwartenden hohen Kinderanteils an den Nachmittagen oder den Ferien bezweifelt werden. Keine Probleme dürfte es geben, wenn die Stammgäste am frühen Morgen ihre Bahnen ziehen. Trotz alledem, Abkühlung im erfrischenden Nass sollte gemäßigt möglich sein.  Mit einer Begrenzung der Besucherzahl erscheint es möglich, die Abstandsregeln einzuhalten. Ohne Sicherheitsdienst dürfte es gerade an heißen Tagen am Eingang allerdings nicht funktionieren.

Fazit: Ein Start Anfang Juni ist wahrscheinlich. Keine Frage, Einnahmeverluste wird es sicher geben. Weniger Gäste ist gleichzusetzen mit weniger Einnahmen, und dies, bei gleichem Aufwand. Keine leichte Aufgabe erwarten Stadtwerke und Personal. Man darf gespannt sein, wie ein geregelter Alltagsbetrieb in Zeiten von Corona aufgebaut werden kann. Und man darf gespannt sein, wie viele Besucher zeitgleich das Schwimmbad werden aufsuchen können. Dafür braucht es zunächst einmal eine Handlungsanordnung. Die in die Praxis umzusetzen, wird dann Aufgabe der Stadtwerke werden.  

Kein Parkhaus in Kirn! Stadtrat beschließt dezentrales Parksystem!!!

DAS PARKHAUD IST GESCHICHTE! Der Stadtrat hat sich in seiner Sitzung mehrheitlich für das dezentrale Parksystem ohne Neubau ausgesprochen. Der Beschluss ist mit 17 Ja-Stimmen bei fünf Enthaltungen gefasst. Ein Zurück ist ausgeschlossen. Die Vernunft hat sich am Ende durchgesetzt, wenngleich das Virus als Beschleuniger wirkte. Ohne die Geißel hätte sich der Abwägungsprozess sicherlich noch lange Zeit hingezogen. Keine Frage, die Auswirkungen der Corona-Pandemie lassen sich an dem Kirner Reizthema schlechthin ablesen. Noch vor dem Virus war die Parkhaus-Angelegenheit das Dauerthema schlechthin. Befürworter und Gegner lagen zwischenzeitlich regelrecht im Clinch. In den öffentlichen Netzwerken wurde zum Teil heftig über das Für und Wider debattiert. Aber auch dort wird es eine Vollbremsung geben. Der Stadtrat hat jetzt Planungssicherheit und kann sich ganz und gar auf die jetzt notwendigen Maßnahmen konzentrieren. Wird schwer genug werden, hierfür das notwendige Geld aufzubringen. Das Parkhaus war in erster Linie ja das Baby der SPD. mehr

Wird das Parkhaus heute begraben?

Hurra, der Stadtrat tagt mal wieder. Mit dem gebotenen Abstand natürlich. Es sind schon merkwürdige Zeiten gerade, wenn Alltagspolitik von vielen regelrecht herbeigesehnt wird. Was ist von Interesse? Die vorab veröffentliche Tagesordnung ist ellenlang. Viele Formalien, etwa die Wahl des Zweiten Beigeordneten. So etwas wie Spannung verspricht lediglich die Diskussion über das Parkdeck. Blog-Prognose: Die unendliche Geschichte erfährt eine Vollbremsung. Zur Erinnerung, das Parkhaus ist in erster Linie ja das Baby von SPD und FWG. Haben beide Fraktionen das Projekt wirklich noch auf dem Zettel? Kaum vorstellbar! Selbst wenn der Wunsch nach wie vor vorhanden sein sollte, dürfte der Traum jetzt endgültig ausgeträumt sein. Warum? Kirn wird die finanziellen Folgen der Corona-Krise mit Wucht treffen. Das Mittelzentrum wird jeden Cent zweimal umdrehen müssen. mehr

Wappensaal: Jetzt geht’s los!

Perfekt! Am Vatertag öffnen Wappensaal und Gartenterrasse erstmals sein Pforten. Zwar anders als geplant, aber immerhin geht es endlich los. Gastgeber Marco Fritz kann es kaum erwarten, in seinem schönen Ambiente zahlreiche Gäste willkommen zu heißen. Toller Ausblick, gute Getränke und Musik sind garantiert. Und auch der kleine Hunger samt Kaffee und Kuchen kommen nicht zu kurz. Vom 21 Mai (Vatertag) bis 24. Mai, von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Danach immer freitags bis sonntags sowie Feiertage ab 11 Uhr. Reservierungen ab jetzt unter 0151 416 366 10 (gerne auch per WhatsApp) oder mail@wappensaal-dhaun.de möglich. Spontane Besucher reservieren vor Ort! Alles unter Einhaltung der aktuellen Corona-Vorgaben. Also, worauf noch warten liebe Leute. Der Wappensaal öffnet wieder unter neuer Leitung, da ist ein Einkehrschwung Pflicht.

Wohnhausbrand in Kirn und die Verbreitung im Netz!

Es ist eine alte Binsenweisheit. Menschen reagieren stärker auf schlechte Nachrichten als auf gute. Bilder und Meldungen von Unglücken verbreiten sich in Windeseile. Das war so, das ist so und das wird auch immer so bleiben. Daher will auch jeder der Erste sein, der sie verbreitet. Erneut ein gutes Beispiel ist der Wohnhausbrand mit Todesfolge in Kirn. In Nullkommanix verbreiteten sich die ersten Bilder und Videos über die öffentlichen Netzwerke. Einen regelrechten Wettbewerb liefern sich danach dann die Medien. Wer das Geschehen und die Folgen als erste raushaut, der kann die meisten Klicks verbuchen. Schade zwar, aber heute hat es grundsätzlich großen Einfluss darauf, welche Nachrichten Zeitungs- und Fernsehredaktionen auswählen. Der Trend, Unglücke gleich welcher Art in allen seinen Facetten schnellstmöglich nach Hause zu liefern hat Methode. Der klassische Gaffer muss sich gar nicht erst auf den Weg machen zum Unglücksort. Der kann bequem auf der Couch sitzenbleiben. So ist das heutzutage nun einmal. Schlimme Bilder werden von der Masse regelrecht eingesaugt. Und die wird reichlich bedient, auch von den Tageszeitungen. Der Öffentliche Anzeiger hat für die nächsten Tage jedenfalls wieder ein Aufmacher-Thema, welches das Blatt auf einfache und schnelle Art und Weise füllt. Da dürfte zwischen den Zeilen das Sätzchen „endlich mal was anderes als Corona-Auswirkungen“ mitschwingen. Durchatmen für ein, zwei Tage. Redaktionell sei ihr das gegönnt.

Der Wochenrückblick deckte auf! Jetzt tadelt MdB Joe Weingarten seine CDU-Kollegin Antje Lezius

Gegenstand des Satirischen Wochenrückblickes war auch die Telefonkonferenz im kleinen Kreis bezüglich Erhalt des Kirner Krankenhauses. Gelesen wurde der Beitrag auch von MdB Joe Weingarten (SPD). Er war not amused über die Vorgehensweise seiner CDU-Kollegin Antje Lezius. Mehr noch: Seine neuerliche Presseerklärung klingt ganz nach beleidigter Leberwurst. Keine Frage, Weingarten schmollt. Zurecht oder zu Unrecht? Nun, das möge jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, das Kirner Krankenhaus weckt wieder das Interesse der Politik, und dies, abseits der alles überlagerten Corona-Krise. Gut so.  

Weingarten: „Jetzt habe ich aus den Medien erfahren, dass aus dem gemeinsamen Schreiben, das die CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Lezius und ich an Bundesgesundheitsminister Spahn gerichtet hatte, eine – ergebnislose – Telefonkonferenz der Bürgerinitiative zur Erhaltung des Kirner Krankenhauses mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium Dr. Thomas Gebhardt folgte. Ich wusste weder von dem Termin noch bin ich dazu eingeladen worden. Auf meine Nachfrage hat mir Antje Lezius erklärt, auch dies sei ein „Versehen“ gewesen, sie habe nicht daran gedacht, mich einzuladen. Die CDU-Verantwortlichen leiden in Sachen Kirner Krankenhaus anscheinend unter dauerhafter Vergesslichkeit oder Scheinheiligkeit – beides wäre schlimm. Ich fordere die CDU auf, dafür zu sorgen, dass diese parteipolitischen Spiele aufhören. Die Zukunft de Kirner Krankenhauses ist viel zu ernst, um sie immer wieder vor den eigenen politischen Karren zu spannen.“

Scheinbar herrscht zwischen unseren beiden politischen Vertretern in Berlin Redebedarf. Nicht nur in dieser Angelegenheit Lezius oder Weingarten? Oder beide zusammen? Wer von den beiden hat denn nun die 20 000 Euro für die Sanierung der Klosterkirche Mariä Himmelfahrt in Paffen-Schwabenheim losgeeist? Beide beanspruchen das Lob für sich. Politiker-Geplänkel um die beste Position und Vorreiterrolle braucht es nicht im Bestreben das Kirner Krankenhaus dauerhaft zu erhalten. In dieser Angelegenheit wäre parteiübergreifender Zusammenhalt gewiss zielführender.    

Satirischer Wochenrückblick

Über Krankenhaus Kirn, Kirner Autokino, Fake-News, Online-Kaufhaus, Spender Lezius und Weingarten….

„Hauptsache mal wieder drüber geschwätzt!“ –  So oder so ähnlich lässt sich die Telefonkonferenz der Bürgerinitiative Kirn mit hochrangigen CDU-Vertretern unter der Woche wohl am ehesten charakterisieren. Beim Video-Gedankenaustausch ist unter dem Strich nichts herausgekommen. Nix greifbares zumindest. Corona drängt auch die Existenzfrage des Krankenhauses am Rande der Stadt in den Hintergrund. Wird Zeit, dass das Thema wieder mehr in den Fokus gerückt wird. Lassen wir es müllern. Und die BI-Antreiber stehen schon wieder in den Startlöchern, um wie einst Don Quichotte ihren Feldzug gegen die Windmühlen der verschiedenen Politik-Verantwortlichen sowie Verwaltungen zu führen. Und wie! Nächste Woche drängen die Flick-Preisträger auf einen nächsten Termin mit dem RLP-Gesundheitsministerium für ein drittes Zukunftsgespräch. Und auch Christian Baldauf (CDU) soll wieder mit ins Boot genommen werden für ein zweites Sondierungsgespräch. Und für beide Gespräche muss die Kassenärztliche Vereinigung mit an den Tisch. Nicht zu vergessen die Diakonie. Große Gesprächsrunden werfen also ihre Schatten voraus. Mögen sie zeitnah stattfinden und gut für das Kirner Land enden. mehr

Romatisches Gartenfest wäre am Wochenende gewesen!

Es wäre soooo schön gewesen. „Ein Romantisches Gartenfest in einem passenden Ambiente“ – das sollte es auch an diesem Wochenende sein. Bekanntlich wird ja nichts draus. Abgesagt wegen Corona. Nur schade, denn das Fest hat was Einzigartiges. Beim Blick aus dem Fenster, muss man sich allerdings nicht allzu lange Grämen. Es regnet leise vor sich hin. Die Wetterkarte erinnert dann doch stark an das Vorjahr. Da fiel der Samstag buchstäblich ins Wasser. Dafür war der Sonntag umso sommerlicher. Morgen hingegen soll es wechselhaft bleiben. Es wären nicht unbedingt super Aussichten für das mit Abstand größte Kirner-Land-Picknick unter freiem Himmel gewesen. Hoffen wir alle gemeinsam auf das nächste Jahr. Rein wirtschaftlich reißt der Ausfall sicherlich ein Loch in die Kasse der Verbandsgemeinde. Die Einnahmen wurden bisher immer als Spielgeld für Sonderausgaben verbucht. Dass diese eins zu eins in Erhalt und Aufwertung der altehrwürdigen Gemäuer fließen, gleicht irgendwie einem Mythos. Belegt ist das nicht. Wer daran glaubt, der glaubt auch daran, dass das Schloss noch heute von Grafen bewohnt und Rittern bewacht wird. Nicht zu vergessen die Schlossgespenster, die in den Nächten mit Ketten rasseln und ihr Unwesen treiben.

Lokales leidet extrem unter Corona!

Unsere Lokalzeitung leidet auch unter Corona-Einfluss. Massiv, wenn man die Seiten so durchblättert. Warum? Es steht kaum noch was drin. Als Leser ist man jedenfalls schnell durch mit dem Lokalteil. Infos für die Dauer von nicht mal einer Tasse Kaffee, ist dünn. Kein Wunder, es passiert ja auch so gar nichts, worüber es sich zu berichten lohnt. Das Virus überlagert offenbar alles. Das öffentliche Leben steht nahezu still. Themen sind daher Mangelware. Diesbezüglich ist Phantasie gefragt. Und die ist offenbar nicht ausreichend vorhanden. Gut, dass weitere Lockerungen für nächste Woche beschlossen sind. Dann dürften es die Zeitungsmenschen wieder leichter haben das Blatt niveauvoll zu füllen. Täglich nur eine halbe Seite Kirner Land ist definitiv zu wenig, um ein Abo oder den Gang zum Kiosk zu rechtfertigen. Passiert halt so gar nix! Selbst die CDU-Baumpflanzaktion erlebt gerade ihr abruptes Ende. Hallo, ist doch noch Platz auf der Kirner Wiese. Nachahmer werden gesucht. Und wenn in dieser momentan lahmenden Welt dann noch Übungen, Baustellen, Brände oder Unfälle wegbrechen, dann schaut es noch düsterer aus mit der Vielfalt. Keine Frage, Print-Medien erleben momentan ihr Virus-Waterloo. Hoffen wir mal alle auf bessere Zeiten.

Nachgefragt: Was tut sich in Sachen ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale?

Ein Erinnermich an MdL Markus Stein (SPD). Am 15. Februar, also vor fast drei Monaten, fragte MdL Markus Stein (SPD) schriftlich bei der Kassenärztlichen Vereinigung bezüglich Schließung der Kirner Bereitschaftsdienstzentrale nach. Lang, lang ist es her! Im Brandbrief beigelegt war auch ein regelrechter Fragenkatalog zur aktuellen Situation. Für die Initiative gab es seinerzeit sehr viel Lob vom Blog! Da der Brief lange vor der Corona-Krise bei den Mainzer Bürokraten aufschlug, hätte der längst beantwortet sein müssen. Zumindest sollte man das annehmen. Bisher scheint keine Antwort eingegangen zu sein. Zumindest sind keine an die Öffentlichkeit gelangt. Hat die KV sich Ihnen gegenüber erklärt? Wenn ja, wann können wir mit Infos rechnen? Wenn nein, warum lassen Sie sich derart im Nasenring durch die Manege führen? Daher nochmals die Nachfrage zu einem Thema, das vielen unter den Nägeln brennt und deren Dringlichkeit keiner zweifelt. „Lieber Markus Stein, haben Sie eine Antwort erhalten?“ mehr

Stadtentwicklung in der Corona-Krise: Wunschtraum Parkhaus droht endgültig zu platzen!

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie lassen sich auch an Bauvorhaben im Lande ablesen. Vieles ruht. Auch im Kirner Land. Beispiel gefällig: Noch vor dem Virus war die Parkhaus-Angelegenheit das Dauerthema schlechthin. Befürworter und Gegner lagen zwischenzeitlich regelrecht im Clinch. In den öffentlichen Netzwerken wurde zum Teil heftig über das Für und Wider debattiert. Ruhig ist es geworden um das Projekt, um nicht zu sagen Mucksmäuschenstill. Wie abgerissen, auch die Thematisierung der Parkplatznot in der Tageszeitung. Als ob es in Kirn niemals Parkplatzsorgen gegeben hätte. Womöglich ist das auch so. Waren die ständigen Beschwerden derer, die eigenen Angaben zufolge im Stadtgebiet niemals einen Parkplatz ergattern können, jammern auf hohem Niveau? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Allgemein nachgehakt, wie ist der Stand der Dinge? Gibt es tief in den Köpfen der Parkhaus-Anhänger noch Bestrebungen in die Richtung Neubau? Das Parkhaus ist in erster Linie ja das Baby der SPD. Hat die Partei das Projekt noch auf dem Zettel? Kaum vorstellbar! Selbst wenn der Wunsch nach wie vor vorhanden sein sollte, dürfte der Traum jetzt endgültig ausgeträumt sein. Warum? Kirn wird die finanziellen Folgen der Corona-Krise mit Wucht treffen. Das Mittelzentrum wird jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Angesichts der zu erwartenden Einbußen, scheint jetzt überhaupt fraglich, ob man die Parkfläche oder anders formuliert löchrige Schotterpiste ordentlich wird herrichten und befestigen können. Diesbezüglich ist mehr Eile geboten denn je. Denn Zuschüsse werden zukünftig sicherlich nicht mehr so schnell fließen wie es vor Covid-19 noch der Fall war. Von daher, begrabt das Projekt Parkhaus und zurrt das dezentrale Parksystem mit allen Eckdaten flugs fest. Am besten sofort! Nicht, dass Mainz den Geldhahn zudreht.

Wer hat den ungepflegtesten Internetauftritt?

Webseiten sind heutzutage mehr als ein optionales Beiwerk auch und insbesondere für Parteien. Merke, über das Internet sind die weltweit und 24 Stunden täglich abrufbar, wodurch Informationen ruckzuck auf den Bildschirm aufpoppen. Besonders für den ersten Kontakt mit potenziellen Wählern ist diese digitale Visitenkarte extrem wichtig. Die Webseite also einmal erstellen und fertig? Wenn man schludrig mit der Plattform umgeht, dann ja. Für ein negatives Beispiel einer stets inaktuellen Internetseite steht die SPD Kirn schon seit Ewigkeiten Pate. Manche Inhalte sind nicht nur veraltet, sondern in der Botschaft peinlich. Warum gibt man sich nur den unwürdigen Pflegezustand? Durch Zufall hat der Blog die Seite angeklickt. Seit Ewigkeiten mal wieder. Wie will man so beim Wähler punkten, geschweige denn in der Breite ernstgenommen werden? Die Beigeordneten im Kirner Stadtrat heißen nach wie vor Peter-Wilhelm Dröscher und Peter Christmann. Noch Fragen? Die Herren sind schon ein Jahr lang in diesen Funktionen politische Geschichte. Und auch die Liste der Stadtratsmitglieder ist noch nicht aktualisiert worden. Da sind noch immer politische Ruheständler am Ruder. Ist ja auch erst ein Jahr her seit der letzten Kommunalwahl. Jetzt kommt mal aus dem Quark! Es kann doch nicht so schwer sein, diese wenigen Seiten ordentlich zu pflegen, oder? Wenn Ihr das nicht auf die Reihe bekommt, dann holt Euch Hilfe. Der Blog weiß wie es geht. Der kann sich kümmern. Kurze Mail mit den Zugangsdaten – passt! Alternativ legt die Seiten still. Besser keine Internetseite, als eine derart ungepflegte.

Realsatire: CDU-Köche Julia Klöckner und Bettina Dickes verderben den Brei!

Man kann es in dürren Worten sagen: Das beste Menü des Wochenendes kam aus der Show-Küche des Luxus-Ressorts BollAnts – SPA im Park – voll lecker. Zumindest dürfte es denen gemundet haben, die unserer Landrätin und dem Sternekoch über Livestream am Kochlöffel klebten. Inwieweit das „Dickes-Kochstudio“ überhaupt zum Mitkochen animieren konnte, sei mal dahingestellt. Sicherlich waren nicht so viele dabei wie erhofft. Es mögen am Ende 20 gewesen sein, die sich zu Hause die Schürze umbanden. Mehr gibt die Einschaltquote einfach nicht her. Eingeladen hatte Dickes unter dem Motto „zusammenkochen, zusammenhalten – gemeinsam gegen einsam“. Setzen sechs, unter diesem Aspekt wurde am Thema vorbei gekocht! Erreicht wurde, wenn überhaupt, nur das nahe Umfeld der Hauptdarsteller sowie die Gewinner der Einkauskörbe. Eben diejenigen, die sich Haus oder Parteibuch aus verpflichtet fühlen. Kritik und Spott an dem untauglichen Versuch hatte der Blog schon im Vorfeld reichlich abgeladen. mehr

Das Wort zum Sonntag

Man kann es in dürren Worten sagen: Das beste Menü des Wochenendes kommt aus der Show-Küche des Luxus-Ressorts BollAnts – SPA im Park – voll lecker. Zumindest dürfte es denen gemundet haben, die unserer Landrätin und dem Sternekoch über Livestream am Kochlöffel klebten. Das war schwer genug. Es ging alles viel zu schnell. Inwieweit das „Dickes-Kochstudio“ überhaupt zum Mitkochen animierte, sei mal dahingestellt. Da wurde kulinarisch nicht gekleckert, vielmehr geklotzt. Eingeladen wurde unter dem Motto „zusammenkochen, zusammenhalten – gemeinsam gegen einsam“. Setzen sechs, unter diesem Aspekt wurde das Thema verfehlt! Zusammenhalt geht anders.

Selbstinszenierung, Show-Veranstaltung, Wahlwerbung – um im Nachgang nur einige Schlagworte zu nennen. Nicht zu vergessen, die massive Werbetrommel für Hotel und Küche. Andere mögen das anders sehen, aber wenn man GEMEINSAM ins Schaufenster stellt, sollte keiner ausgenommen sein, schon gar nicht über den Geldbeutel. Sei’s drum, das „Show-Cooking ist Geschichte, die Küche wahrscheinlich jetzt wieder kalt und gewienert. Was ist geblieben von der Veranstaltung? Im Schnitt so um die 60 Follower. Magere Quote, um nicht zu folgern unterirdisch! Der Blog hat sich immer mal wieder ein paar Live-Minuten gegeben. Sehr holpriger und kaum nachkochbarer Verlauf. Hopplahopp im Schweinsgalopp! Nein, der Brüller war das fürwahr nicht. So viel Aufwand für so wenig Resonanz. Wohlwollend formuliert war es ein netter Versuch. Bedeutet, dass ein Vorschlag oder eine Aktion total ungeeignet oder unpassend war und deshalb nichts bringt. Kurzum, die Botschaft ist misslungen. Mund abputzen, wenigstens scheint es geschmeckt zu haben.

Was anders tun? Alternativ hätte der es als ehrlicher und eher am Puls der Zeit gefunden, wenn der Sternekoch aus recht wenig ein Menü in drei Gängen zusammengestellt hätte. Etwa mit Lebensmitteln von der Tafel.  Aus dem „bescheidenen“ Sortiment was kochen und den Menschen damit zeigen, was man für leckere Gerichte fernab von erlesenen Zutaten auf den Teller zaubern kann. Für kleines Geld halt. Nicht in einer werbewirksamen Show-Küche zubereitet, vielmehr aus einer Schul- oder Einrichtungsküche in die heimischen vier Wände transportiert. Eine Spur bescheidener, allerdings nicht weniger lecker. mehr

Satirischer Wochenrückblick

Über Autokino, Bäumchen und Politiker, Online-Handel, Dickes-Kochstudio…

„Komm wir gehen ins Autokino“ – da hatte der Blog unter der Woche doch ein richtiges Gespür entwickelt. Kaum ging der Aufruf online, schon wiesen die ersten Kommentare auf die Absicht einer nahen Umsetzung hin. Infrage kommende Personen- und Organisationen haben das Thema schon auf ihrem Schirm. Müssen sie auch, denn Autokinos sind derzeit der Renner schlechthin. Wer zu spät kommt, für den wird es schwer werden entsprechende Leinwände zu organisieren. Und die braucht es in XXXL-Format, um ein Kinoerlebnis ins Fahrzeuginnere zu transportieren. Und das wird kommen. Die Menschen sind angefixt. Aber sowas von! Die warten nur darauf, dass es endlich losgeht. Wenn dann noch die richtigen Blog-Buster durch die Windschutzscheibe flimmern, dann dürfte das Verkehrschaos schon bei der Zufahrt vorprogrammiert sein. Der Blog wünscht sich als Einstiegsfilm „Der mit dem Wolf tanzt“ oder „Spiel mir das Lied vom Tod“. Alternativ eine Komödie. Und wo Filme funktionieren gehen auch Comedy-Abende oder speziell ein Programm für Kinder. Wenn der Auto-Parcours mal steht, gell?  mehr

Live-Cooking mit Landrätin!

Eine „Küchenschlacht“ aus der Rubrik gut gedacht schlecht gemacht: „Willkommen im Dickes-Kochstudio“! Unsere Landrätin lädt uns alle am Samstag zum medialen kochen ein. Unter dem Motto „zusammenkochen, zusammenhalten – gemeinsam gegen einsam“ will unsere „Kreis-Mutti“, stellvertretend für die Gemeinschaft, am Herd stehen. Nicht alleine, sondern mit einem echten Profi an ihrer Seite. WOW, angeleitet wird die ergiebig beworbene Koch-Livestream-Aktion zum Mitmachen – die in erster Linie als kleines Dankeschön für große Disziplin der Menschen im Umgang mit den Corona-Regeln verstanden werden soll – von dem Bad Sobernheimer Sternekoch Philipp Helzle. Keine Frage, angenehmer und sicher gerne mitgenommener Werbeeffekt für das Haus BollAnts Spa im Park, für das sie schon in den filmischen Einspielern das Logo werbewirksam in die Kamera hielt – geschenkt! mehr

Tanz in den Mai ist ausgefallen

„Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus…“ – Heute ist der erste Mai. Normalerweise hätten wir in die Nacht getanzt beziehungsweise uns um das große Hexenfeuer versammelt. Auch in Hochstetten-Dhaun. Pustekuchen! Nix wars mit der Feier unter freiem Himmel. Das Coronavirus trägt Schuld daran, dass derzeit alle Feste ausfallen müssen. Vielleicht gar nicht sooo tragisch – hat ja nur geregnet. Das Hexenfeuer gilt als Brauchtum und wird in weiten Teilen Deutschlands gefeiert. Dazu wird immer am 30. April ein Feuer entfacht, mit dem man „die bösen Geister“ vertreiben will. Dies wird meist bis spät in die Nacht gefeiert. So auch hier am Sportlerheim. Der dort aufgetürmte Holzstapel blieb in diesem Jahr allerdings unberührt. Kein weit sichtbarer Feuerschein war hier und anderswo zu entdecken. Keine feiernde Menschenmenge und kein kühles Bierchen im Fackelschein. Schade! Trösten wir uns. Nächste Gelegenheit 30. April 2021.

Komm wir gehen ins Kirner Autokino!!!

„Komm wir gehen ins Kino“ – der altbekannte Werbe-Slogan lässt sich auch eins zu eins auf ein Auto-Kino übertragen. Autokinos erleben derzeit gerade einen regelrechten Boom. Irgendwie logisch und folgerichtig, weil der normale Gang in die Lichtspielhäuser Dank Corona bis auf weiteres nicht möglich ist. Bad Kreuznach plant ein entsprechendes Angebot auf der Pfingstwiese. Was die Kurstadt kann, kann die Lederstadt schon lange. Oder etwa nicht? Gemäß dem Vorbild, wie wäre es mit einem Autokino auf der Kyrau? Das Gelände wäre groß genug und von der Anbindung her betrachtet nahezu ideal. Autokino in Kirn – passt. Warum nicht? Müsste sich jetzt nur noch jemand finden, der die Hardware auf die Beine stellt. Wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg. Vielleicht wäre die Organisation ja etwas für die Volkshochschule im Zusammenspiel mit „Kirn aktiv“, Stadt- und Verbandsgemeinde? Die VHS organisiert ja auch immer Kinotage im Gesellschaftshaus. Die haben Erfahrung darin. Angesichts der momentanen Krise, sollten sich leicht Sponsoren finden, die eine solche Idee finanziell unterstützen. Laienhaft geurteilt, braucht es nur eine große LED-Wand und Markierungen. Und es braucht Filme, die ankommen. Zugegeben, auf Popcorn werden die Besucher verzichten müssen. Aber dafür ist ein ganz besonderes Kino-Erlebnis garantiert. Der Blog wäre jedenfalls begeistert. mehr

Kreisweiter Online-Handel nicht der Weisheit letzter Schluss!

Um eines direkt klar zustellen: Es ist nicht verboten, dass ein Wirtschaftsförderer Ideen sprudeln lässt, um dem arg gebeutelten Handel in Corona-Krisen-Zeiten satte Gewinne in Aussicht zu stellen. Im Gegenteil: Es gehört zu seinem Job. Er favorisiert ein gemeinsames Netzwerk zur nachhaltigen Stärkung beim Online-Handel. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ – Andreas Steeg setzt auf eine kreisweite Variante. Sehenden Auges ins Verderben – hält der Blog dem Vorschlag entgegen. Warum nicht ein Internetkaufhaus für die Region Nahe? – fragte der Öffentliche Anzeiger in seiner Titelzeile. Kurze Antwort: Weil eine solche Plattform weder rentabel, noch praktikabel zu betreiben ist! Eine Einschätzung, heruntergebrochen auf das Kirner Land:

Onlinegeschäft und Kirner Einzelhandel – wächst da was zusammen was zusammen gehört? Die Vorteile des lokalen Handels mit den Vorzügen des Online Shoppings in einem gemeinsamen Rahmen zu verbinden – kann das gelingen? Sozusagen ein gebündeltes Nahe-Kaufhaus im Netz als Stärkungsmittel im Zeichen des Virus? Die Wirtschaftsförderer unter dem Dach des Landkreises meinen „Ja“, der Blog hingegen meint „Nein“. Der ist als Mahner- und Warner aktiv. Mal wieder! Warum? Nun, ein solcher Marktplatz lässt sich nicht mal soeben aus dem Boden stampfen. Dafür braucht es Zeit, Geld, ein tragfähiges Konzept, Mitstreiter und vor allem Betreuung. Wer soll das in Vollzeit leisten? Und wer zahlt die Chose? Der Vorschlag von Andreas Steeg ist in der Corona-Krise für eine Stärkung sicherlich gut gemeint, aber bei weitem nicht zu Ende gedacht. Aufwachen, genug geträumt. Ein bisschen wäre es so, wie als Nichtschwimmer ins kalte Wasser zu springen. Eiskaltes wohlgemerkt. Realistisch betrachtet, ist unter diesen Umständen der Untergang vorprogrammiert. mehr

Steinschlange in Hochstädten!

Grün mit peppigen Motiven, in sattem Blau oder fröhlichem Gelb liegen sie hintereinander. Stein an Stein reiht sich am Rand des Mehrgenerationenplatzes in Hochstädten aneinander. Und was mit einem Einzelnen begann, hat nun bereits Formen angenommen. Die Steinschlange wächst zusehends. Die Kinder haben sich was einfallen lassen. Ein Hype zur rechten Zeit. Im übertragenen Sinne werden Kinder vernetzt, ohne dabei Kontaktbeschränkungen zu verletzen. Tagtäglich kommen einzelne Exemplare hinzu. Die Aktion in Corona-Zeiten ist simpel: Jeder, der mitmachen möchte, kann einen Stein mit wasserfester Farbe bemalen und ihn an die bereits vorhandenen setzen. So soll nach und nach eine immer längere Schlange entstehen. Mal schauen wie lange die noch werden wird. Und vielleicht findet die Idee auch noch Nachahmer. Platz für weitere Steine ist noch reichlich vorhanden. Nur Mut!

Endlich ist es soweit! Möge die Dammertüchtigung beginnen!

Jetzt geht’s los!!! Ein deutliches Indiz dafür, dass eine Baumaßnahme unmittelbar bevorsteht, ist die Einrichtung eines Maschinen- und Containerlagers. Ein solches Depot wird gerade auf der grünen Wiese vor der Hellberghalle eingerichtet. Genauer gesagt auf dem Bolzplatz. Egal, die Kinder müssen hier ja nicht unbedingt kicken. In Zeiten von Corona schon gar nicht. Und überhaupt, die können sich ja auf dem Spielplatz am Kindergarten austoben. KLEINER SCHERZ! Keine Frage, der Platz war sicher alternativlos! Sei’s drum, es geht jetzt also wirklich los mit der Hochwasserschutzmaßnahme. Kaum einer hatte die Umsetzung noch für möglich gehalten. Die ist im Uferbereich der Nahe seit vielen Jahren schon Dauerthema. Wie diese in die Landschaft installiert und funktionieren sollen, erklärten Vertreter der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD) schon 2013 im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Haus „Horbach“ in Hochstädten. Das Planfeststellungsverfahren sollte noch im gleichen Jahr eingeleitet werden. Mit der Umsetzung sollte 2014 begonnen werden. Das ist jetzt sieben Jahre her. Was wird gemacht? Beginnend an der Nahebrücke der Bundesstraße 41 flussabwärts bis zur Nahebrücke Hochstädten sollen die Deiche rechts und links erneuert beziehungsweise unterbrochen oder verlegt werden. Ursächlich für die Ertüchtigung des Hochwasserschutzes unter Berücksichtigung von Umweltschutzvorgaben sind zwei wesentliche Aspekte: Die bereits bestehenden Deiche beiderseits der Nahe sind zum einen zu niedrig und zum anderen sanierungsbedürftig. Der bestehende Deich zwischen dem Ortsteil Hochstädten und den Sportanlagen schützt derzeit die dahinterliegenden Acker- und Wiesenflächen. Aus wasserwirtschaftlicher Sicht besteht dafür jedoch kein Bedarf mehr. Der Teilabschnitt an der Naheschleife wird daher zurückgebaut und renaturisiert. Die Nahe erfährt dort auf 420 Meter Länge einen zusätzlichen Seitenarm, der durch eine kleine Insel vom Nahe-Bett getrennt werden soll. Die Fläche bietet reichlich Raum für Gestaltung, etwa für ein Naherholungsgebiet. Durch den Wegfall des Deiches ist es erforderlich, Hochstädten und die Sportanlagen durch zwei neue Querdeiche zu schützen. Im Zuge dieser Maßnahme wird sichergestellt, dass der Wiesbach als Zufluss zur Nahe auch bei auftretendem Hochwasser keine Gefahr mehr durch Rückfluss darstellen kann.

Das Wort zum Sonntag

Symbolisch die Bedeutung des Baumes und des Waldes unterstrichen – an sich ein guter Gedanke! In Zeiten von Stürmen, Borkenkäfer, Trockenheit und Waldsterben hat unsere Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) auf den schlechten Zustand des Waldes hingewiesen. Sicherlich gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht! In Zeiten von Corona hätte sie sich das Presse-Brimborium nämlich sparen können. Politiker-Kollegen ausladen, Bürgermeister erst gar nicht einladen, aber sich als Alleindarstellerin ins mediale Schaufenster stellen, hat ein Geschmäckle. Hat die gute Julia doch gar nicht notwendig. Angesichts des Drumherum, trat der Sinn dieser Baumpflanz-Aktion irgendwie völlig in den Hintergrund. Schon im Vorfeld, weil sich SPD-Mann Joe Weingarten zornig über seinen Rausschmiss äußerte. Für seine kritischen Worte bekam er viel Zuspruch. Unter dem Strich wurde es in dieser Art und Weise zu einer werbewirksamen „One-Women-Show“, zu dem der Tag des Deutschen Baumes missbraucht worden ist. Möge die Ulme trotzdem wachsen und gedeihen. Übrigens, auf der grünen Wiese war reichlich Platz, um Sicherheitsabstände im XXXL-Format garantieren zu können. Hauptsache der SWR war vertreten. Erst ein wenig mit Vertretern von lokalen Umweltschutzverbänden buddeln, dann Bäumchen rein ins Loch, ordentlich wässern – fertig. Zu guter Letzt noch schnell ein Interview für das Fernseh-Volk. 11 Uhr und die Frisur sitzt in Kirn! Schöne Bilder halt.  

Satirischer Wochenrückblick!

Über alles Möller oder was, Baumpflanzaktion von Julia Klöckner, Brauerei-Philosophie, Blaue Brauerei, Schwimmbad-Aussichten, Maskenpflicht

„Alles Möller oder was“? – Was wurde unter der Woche nicht alles gerätselt. Wer ist denn nun der ominöse Unbekannte, der sich bereiterklärte, für den Posten des Zweiten Beigeordneten zu kandidieren. Offiziell wurde zwar (noch) kein Name genannt, aber die Mehrheit ist sich darüber einig, dass es sich bei dem mutmaßlichen überparteilichen Heilsbringer nur um den EX-SIMONIANER Dirk Möller handeln kann. Ist das so? Nun, der entspricht so ziemlich als einziger Kandidat dem in der Zeitung abgebildeten Anforderungsprofil. Das war ja schon ziemlich konkret formuliert. Warum in Gottes Namen macht man um diese Personalie nur ein solches Geheimnis? Warum nur war man nicht der Lage, Ross und Reiter im gleichen Atemzug zu benennen. Beschädigt weder Person, noch Ansehen. Im übertragenen Sinne „nur Gucken, aber nicht anfassen“, geht gar nicht. Schade, der Kandidat ist augenscheinlich bei der Mehrheit des Stadtrates in Vorgesprächen durchgefallen. Wieso, weshalb, warum – darüber herrscht Stillschweigen. Stattdessen schickt die SPD einen eigenen Kandidaten ins Rennen, der wahrscheinlich von der CDU mitgetragen wird. Keine Überraschung! Eine Hand wäscht eben die andere, im Leben und vor allem in der Politik. Da kann der Möller noch so sehr von der Seitenlinie mit den Hufen scharren, ohne Mehrheit hat er keine Aussicht auf die „Regierungsbank“ eingewechselt zu werden. Wer hat‘s verbockt? Die SPD! Die lässt den Joker trotz Erfolgsgarantie auf der Bank versauern. Dabei hätte der bestimmt gestochen, oder besser, er hätte es möllern lassen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, hätten sich seine Ratschläge und sein Fachwissen bestimmt als hilfreich erwiesen. Politik aus einem anderen Blickwinkel heraus betrachten – passt! Bleibt zu hoffen, dass er sein ohne Zweifel vorhandenes Knowhow aus einer anderen Position heraus zur Verfügung stellen wird. Eher unwahrscheinlich. Größen der Marke Möller bieten sich nur einmal an und dann nie wieder. mehr

Wahrzeichen der Brauerei in ein tiefes blau getaucht!

Es war so etwas wie ein symbolischer Akt, was sich am gestrigen Abend in der Brauerei abspielte. Am Tag des Deutschen Bieres wurden die Brauerei-Gebäude samt Schornstein in ein tiefes blau getaucht. Ein Lichtspektakel in den Farben der Brauerei inmitten der Corona-Krise – passt! Blau ist die kühlste, reinste und tiefste Farbe und steht für das Unbewusste, für seelische Tiefe und innere Stille. Blau ist die Farbe der Treue. Und treu sind die Menschen im Kirner Land. Treu stehen sie an der Seite ihrer Brauerei in Krisen-Zeiten! Statt Feierlaune nahe am Tresen, gemeinsames innehalten, untermalt mit Musik aus der Ferne. Die Botschaft des Zusammenhaltes in einer wirtschaftlich schwierigen Phase wurde im Nu im Netz verbreitet. Besser kann man gelebte Solidarität und Gemeinschaft nicht demonstrieren. Eindrucksvoll! Durchhalten Brauerei, es kommen auch wieder bessere Zeiten. Kirn ohne Kirner Bier, wäre wie Idar-Oberstein ohne Schmuck oder Ravensburg ohne Spiele. Von daher, Blick nach vorne richten und kämpfen.

Tag des deutschen Bieres

Hunderte prosten sich im leichten Bieranzug zu, genießen die Biersorten der Kirner Privatbrauerei im Schatten des Schornsteines. Die Zapfhähne stehen nicht still, die Laune erreicht den Siedepunkt, Musik schallt durch die Luft und ebenso wird diese erfüllt vom verführerischen Grillfleisch-Duft – so oder so ähnlich läuft das Brauerei-Familienfest anlässlich des Feiertages, „Tag des Deutschen Bieres“, Jahr für Jahr ab. Doch in diesem Jahr herrscht Funkstille und gähnende Leere im Kirner Brauereihof. TOTENSTILLE! Das Coronavirus trägt Schuld daran, dass die ultimative Bierverkostung heute ausfallen muss. Was für ein Desaster. Doch hadern hilft ja nix, denn „Lebbe geht weiter“. Der geniale Spruch eines Fußball-Philosophen ist derzeit auf so viele Bereiche sowie Veranstaltungen und Feste übertragbar. mehr

Und was kommt jetzt? Gemäß dem Slogan „Der Krise zum Trotz“ greift die Privatbrauerei im Mai in die eigene Rezeptschublade. Die Sommeraktion bringt ab dem 4. Mai zwei neue Biere in den Handel. Es handelt sich um ein urtypisch gebrautes helles Sommerbier sowie einen naturtrüben frischen Radler. Also worauf noch warten liebe Bierfreunde, die Bierbrauer erfreuen uns mit neuen Spezialitäten – da ist Trinkgenuss garantiert!  

Wer ist der unbekannte Beigeordneten-Bewerber? Ist es der ehemalige SIMONA-Vorstand Dirk Möller?

WOW, die Gerüchteküche brodelt, und doch sagt jeder was anderes! Aktuell liefert der Blog mal wieder eine Runde geballte Spekulation. Die im Wochenrückblick verpackte Denkaufgabe für das Wochenende wurde rege genutzt. Die SPD schlägt Michael Kloos für die Wahl des Zweiten Beigeordneten der Stadt Kirn vor. Die Wahl wird bekanntlich notwendig, weil Peter Schwebel sein Amt zur Verfügung stellt. Im Zeitungsbericht heißt es weiter, dass offenbar ein zweiter Bewerber seine Bereitschaft signalisierte. Der Name wurde nicht genannt. Aber warum? Gemäß abgedruckten „Lebenslauf“, handele es sich um einen überparteilichen Mann, der hochqualifiziert daherkommt, über weitreichende wirtschaftliche Referenzen verfügt und zudem als stark vernetzt gilt. Klingt ganz nach einem Lottogewinn! Den Blog erreichte in den zurückliegenden Tagen einige Zuschriften von Menschen, die den EX-SIMONIANER Dirk Möller als den unbekannten Bewerber ausgemacht haben wollen. Zum einen, weil die Beschreibung auf ihn passe und zum anderen, weil es ihnen von mutmaßlichen „Insidern“ hinter vorgehaltener Hand bestätigt worden sei. Ist Dirk Möller der überparteiliche Kandidat? Kann man doch offen kommunizieren, oder nicht? Einer, den der Stadtrat in Vorgesprächen mehrheitlich ablehnte? Und wenn ja, warum? Übrigens, das Bauchgefühl des Blog tendierte ebenso in diese Richtung. Wer anderes in Kirn, kann das im Artikel angedeutete Anforderungsprofil auf sich vereinen? Von daher lehnt der Blog sich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster, wenn er in Möller jenen Kandidaten benennt, der seine Bereitschaft zur Unterstützung signalisierte. Letztlich, um im Ruhestand seiner Stadt mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Seine Fachkenntnis ist weitreichend bekannt. Warum seine Bewerbung in den üblichen Wahl-Vorgesprächen nicht mehrheitsfähig war, scheint auf den ersten Blick unerklärlich zu sein. Von einer gewissen Entfernung her beurteilt, klingt es ganz nach einem Angebot, dass man nicht ablehnen kann. Finde den Fehler?

Alle Angaben ohne Gewähr… 

Kirner Freibad in Corona-Sorge? Fällt die Saison aus?

Im Kirner Freibad dürfte zurzeit kräftig gearbeitet werden. Schließlich steht die Saison vor der Tür. Kurzum, alle bereiten sich auf die kommende Badesaison vor. Aber niemand weiß jetzt so ganz genau, Stand Mitte April, ob und wann das Spaßbad öffnen darf. Könnte die Saison gar ganz ausgesetzt werden? Von der Hand zu weisen ist das nicht. An manchen Badetagen herrscht Volksfeststimmung. Und Volksfeste, das wissen wir jetzt, sind bis Ende August verboten. Keine Frage, es herrscht (noch) große Ungewissheit. Wird es in diesem Sommer ungetrübten Badespaß dicht an dicht in den Becken sowie Handtuch an Handtuch auf der Liegewiese geben? Wohl kaum! Gemäß Aussagen von VG-Bürgermeister Thomas Jung, sollen die Vorbereitungen auf die Schwimmbadsaison weiterlaufen. Optimismus pur – passt. Bestenfalls, so Jung, soll das Planschen im Wasser für den einen oder anderen als Urlaubsersatz dienen. mehr

Satirischer Wochenrückblick 18. April

Über Kerbe-Frust, Beigeordneten-Wahl, Schloss-Geflüster, Kirner Bier…

Täterätäääää! Dschingderassa Bumm Bumm Bumm! Jeden Samstag neu – der „satirische“ Wochenrückblick auf dem Blog www.Hochstetten-Dhaun.info. Nicht alle finden Gefallen an dem etwas anderen Geschreibsel, inklusiven überspitzten Seitenhieben. Merke, alles nur Satire, wenn auch nicht immer auf den Punkt gebracht. Am ersten Wochenende nach einer verordneten Volksfest-Flaute dreht sich natürlich vieles um die Folgen. Nun ist es also raus. Bis Ende August dürfen keine massenmobilisierenden Highlights gefeiert werden. SCHADE! Besonders hart treffen wird das alle diejenigen, die direkt oder indirekt mit Veranstaltungen ihren Lebensunterhalt verdienen. Da ist guter Rat teuer. Exemplarisch vertiefen wir das mal am Beispiel Kirner Kerb. Erstmals hätte der neu gewählte Bürgermeister Frank Ensminger den Fassbier-Anstich übernommen. Was hat der Kerle nicht schon im Brauerei-Keller geübt, um zielsicher rüberzukommen. Vergebene Liebesmüh. Er wird es verkraften. Verkraften werden es auch die Handballer, die mit ihrem Weinstand stets für Furore und volle Abteilungs-Kassen sorgten. Schwerer dürfte diese und andere gleichgelagerter Absagen Marktwirt Frank Weikert treffen. Er verdient mit solchen Engagements schließlich seinen Lebensunterhalt. Die Situation ist zudem bitter für alle Schausteller und fahrende Händler. Kann man auch etwas Positives aus der Absage ziehen? Nun, Stadt und Brauerei sparen sich die Ausgaben für Organisation, Musik und den kommunalen Frühschoppen. Vorerst, denn man kann ja noch nicht abschätzen, inwieweit nicht mehr Geld in die Kerb 2021 gepumpt werden muss, um diese wieder anzukurbeln. Egal wie es kommen mag, es sind bescheidene Aussichten. mehr

Unendliche Geschichte Dhauner Schloss

„Heute haben wir ein Brainstorming zur Weiterentwicklung von Schloss Dhaun gemacht.“ Landrätin Bettina Dickes hat diesen Satz gepostet. Zur Erklärung: Brainstorming ist die Abkürzung für „using the brain to storm a problem“, was im Deutschen so viel heißt wie „das Gehirn dazu verwenden ein Problem zu stürmen“. Es ist also eine Methode Ideen von mehreren Menschen zusammenzutragen.“ Konkret haben die Beteiligten darüber geplaudert, wie man das Schloss für den Tourismus effektiver bewerben oder für Besucher attraktiver gestalten kann. Was bei der Plauderstunde herauskam, darüber informierte die Gemeinschaft der „Schloss-Förderer“ ausführlich in der Zeitung. Neben dem üblichen Hinweisen auf den Pavillon – der plötzlich auf der Kippe zu stehen scheint – und dem noch immer nicht wirklich sichtbaren Lanz-Engagement, wurden wohl auch die laufenden Kosten und der Schlosspark thematisiert. Apropos Investitionen. Das war doch mal was. Wo ist der Überschuss aus dem Romantischen Gartenfest hingeflossen? Darüber steht kein Wort in dem neuerlichen Artikel. Diese Information hätte mal dringend eingeholt gehört. Die Einnahmen aus 2019 sollte doch ausnahmslos zweckgebunden auf dem Schloss bleiben. Gutes Geld! „Abzüglich aller Unkosten fließt der komplette Überschuss in die Erhaltung des Schlosses,“- hieß es in einer Pressemitteilung eine Woche vor dem Fest. Warum wurde diesebzüglich nicht mal nachgehakt? Die Frage lliegt doch auf der Hand. Komplett alles, also nicht nur alle Standgelder, sondern auch der Eintritt. Las sich gut seinerzeit! Da dürfte ein hübsches Sümmchen zusammengekommen sein. Der Blog schätzt rund 20 000 Euro. Was ist mit dem Geld passiert? Wo wurde es verbaut? Was wurde angeschafft? Warum wird diesbezüglich nicht aufgeklärt? Wie lange will man noch warten mit dem Gang in die Öffentlichkeit? Transparenz geht anders. Warum nur immer diese Geheimniskrämerei? Sollten diese Zeiten nicht längst vorbei sein? Erklären Sie dieses leidige Thema endlich zur Chefsache, Thomas Jung! Wir alle haben ein Recht darauf zu erfahren, welche Summe zusammengekommen ist und welcher Verwendung diese zugeführt worden ist. Die Tatsache, dass zu diesem Thema stets geschwiegen wird, könnte von manch einem Beoabachter als Hinweis darauf verstanden werden, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen könnte.

Ein kurzer wirtschaftlicher Einwurf

Kirn und das Kirner Land stehen in der Corona-Krise still, Einnahmen brechen weg, aber Kosten laufen weiter. Alleine Kirn muss mit einem Einbruch an Gewerbeeinnahmen in beträchtlicher Höhe rechnen. Die Stadt wird es besonders hart treffen, weil die sowieso nicht so weich gebettet ist. Spare in der Zeit, dann hast du in der Not – der Kleinstadt mir Herz dürfte diese Binsenweisheit aktuell wenig helfen, selbst reicheren Kommunen drohen angesichts von Corona große Löcher in den Kassen. Die Corona-Krise macht gewiss vor keiner Gemeinde halt, trifft aber besonders jene hart, deren Haushaltszahlen schon vorher tiefrot waren. Kann Kirn auch nur annähernd die Schuldenfalle überwinden? Die Vorboten, wie es nach Corona aussehen könnte, dürfte das Rathaus, um den neuen Chef Frank Ensminger, schon erreicht haben: Bei der Gewerbesteuer wird es wohl eher Mau aussehen. Ein diesbezüglicher Einbruch hatte sich schon vor Corona angedeutet. Düstere Zeiten sind vorprogrammiert. Luftschlösser dürften auf lange Sicht passé sein. Mit einem schmerzlichen Investitionsstau muss gerechnet werden. Da ist guter Rat teuer. Ideen und Kreativität sind mehr gefragt denn je sowie auch parteiübergreifender Zusammenhalt. Die momentane Krise ist erst der Anfang. Hoffentlich kann Kirn Krise.

Solidar-Happening-Card

Merke, wenn für ein gemeinsames Ziel alle an einem Strang ziehen, kann unter dem Strich nur etwas Gutes dabei herauskommen. Die Entwicklungen der letzten Wochen haben mitunter den Einzelhandel sehr getroffen. Insgesamt befinden wir uns in einer außergewöhnlichen Zeit, die uns alle sehr viel abverlangt. Die Gesundheit aller hat dabei oberste Priorität. Doch in besonders schwierigen Zeiten ist Kreativität und Ideenreichtum willkommen. Die Corona-Krise erfordert vor allem eines, nämlich Handlungsschnelligkeit. Um ein bisschen Normalität nach Hause zu holen und den Handel anzukurbeln, ist der Werbegemeinschaft „Kirn aktiv“ mit der Solidar-Hapening-Card in silber und gold ein echter Coup gelungen. 50 Euro kostet die silberne Karte. Fünf Euro gibt es on top. Die goldene Karte ist für 100 Euro zu haben. Einkaufen kann man mit dieser in einem Wert von 110 Euro. Keine Frage, die Gewinner sind die Kunden, die je nach Farbe einen Bonus von fünf oder zehn Euro geschenkt bekommen. Mehr einkaufen für weniger Geld – passt. Diese Solidar-Happening-Card sollte man sich daher nicht entgehen lassen. Ähnlich wie die Shopping-Card, gilt diese in allen Geschäften unter dem Dach von „Kirn-aktiv“.  Die Werbegemeinschaft unterbreitet ein Angebot, dass wir Kunden nicht ablehnen sollten. Zu haben sind diese bei allen Banken sowie online bei „Kirn aktiv“.  Aufgrund der aktuellen Ereignisse möchte „Kirn aktiv“ versichern, dass Sie da sind für ihre Kunden. Gut gemacht. Jetzt müssen diese nur noch zuschlagen. Also worauf noch warten liebe Kunden, „Kirn aktiv“ schenkt Euch Geld, da solltet Ihr nicht zögern, sondern zuschlagen. Beweist Eure Solidarität. Und beim Einlösen auch an die kleinen Geschäfte denken.

Volksfeste bis 31. August abgesagt!

Pustekuchen mit NIX WIE ENUNNER! Kerbe-Gänger, Ihr müsst jetzt alle stark sein. Wie die Bundesregierung heute veröffentlichte, sind alle großen Volksfeste bis zum 31. August abgesagt. Im Klartext bedeutet das keine Kirner Kerb, kein Spießbratenfest in Idar-Oberstein und auch kein Veitsrodter Prämienmarkt sowie Kreuznacher Jahrmarkt. Die Nachricht ist bitter, aber folgerichtig. So wirklich keiner hatte noch ernsthaft daran geglaubt, dass diese Highlights entlang der Nahe, angesichts der Gesundheitskrise, hätten stattfinden können. Danke Corona! Danke für eine gewaltige Lücke. Die Nachricht dürfte einige Branchen schwer treffen. Allen voran die Schausteller und fahrenden Händler sowie auch Brauereien und Getränkehandlungen. Die Besucher werden es sicherlich leichter verschmerzen. Die müssen zwar auf ihr Vergnügen verzichten, sparen unterm Strich aber Geld. Auf ein Neues in 2021. Hoffentlich halten die arg Betroffenen bis dahin durch.

Kirner Privatbrauerei leidet massiv in der Corona-Krise!

Die deutschen Brauer können über die unzähligen Bier-Witze in Bezug auf Corona und die Folgen nur schwer lachen. Denen frieren eher die Gesichtszüge ein. Die Branche ist durch das Virus extrem getroffen. Auch die Kirner Privatbrauerei leidet massiv unter Geschäftseinbußen. Das neue Coronavirus hat die Zapfhähne zum Stillstand gebracht. Die Gastronomie ist weggebrochen, das Vereinsleben heruntergefahren, Veranstaltungen abgesagt. Kurzum, das gute Kirner ist nur noch in den Haushalten gefragt. Keine Frage, der Bierabsatz ist massiv ins Stocken geraten. Zukunft offen. Logisch, wenn die Feste ausfallen, wird das ein Loch reißen. Da ist guter Rat teuer. Keine Frage, in Kirn geht die Bier-Angst um. mehr

Thomas Barrois noch immer Bürgermeister?

In der Google-Spalte wird Thomas Barrois noch immer als Bürgermeister gelistet.

Sachen gibt es. Da hat mich doch letzte Woche eine freundliche Polizistin aus Kirn telefonisch um Rat gefragt. Sie sei auf der Suche nach der Telefonnummer des Ortsbürgermeisters Thomas Barrois. Den müsse sie in einer dienstlichen Angelegenheit sprechen. Hallo Mädchen, etwas nicht mitbekommen? Barrois ist schon zehn Jahre nicht mehr Chef in Hochstetten-Dhaun. Nur war die wahrscheinlich keine Insiderin und fragte Google um Rat. Und tatsächlich, gibt man Hochstetten-Dhaun in der Suchmaske ein, ploppt bei Bürgermeister in der Seitenleiste Thomas Barrois auf. Find den Fehler? Der Dame in Uniform ist kein Vorwurf zu machen. Alles richtig ermittelt. Unter dem Strich waren ihre Recherchen erfolgreich, weil der Blog, den sie für eine offizielle Dorf-Homepage hielt, aufklären konnte. Wahr ist, dass Barrois schon lange seine Zelte in Hochstetten-Dhaun abgebrochen hat und dennoch das Amt des Ortsbürgermeisters innehat. Zumindest laut Google. Wahr ist aber auch, dass die Ortsgemeinde in all den Jahren es nicht für notwendig erachtet hat, diesen Eintrag zu korrigieren. Ist doch ein leichtes Google, sprich Wikipedia, auf die neue Personalie hinzuweisen. Man muss es halt nur machen. Kleiner Lapsus, der zwar nicht weiter stört, aber die Hilflosigkeit der handelnden Personen im Umgang mit dem Internet belegt. Schwamm drüber, der Blog ist ja da und klärt gerne auf, zumal, wenn am anderen Ende der Leitung so nett gefragt wird.    

Oster-Wochenrückblick

Über Hotspot Kletterfelsen, Notwendigkeit Wertstoffhof, Werbe-Imagefilm, Bürgermeister-Unterstützer, Corona und die Folgen, Osterbotschaft…

Grillen in Zeiten von Kontaktsperre – ist das erlaubt? Was gibt es Schöneres, als bei schönem Wetter draußen gemeinsam zu grillen? Doch darf man in der Corona-Zeit noch ein Feuer in der Öffentlichkeit entzünden, geschweige denn sich darum dicht gedrängt versammeln? Wohl kaum! Dennoch ,so geschehen am Karfreitag im Bereich der Oberhausener Felsen, wo es sich eine größere Gruppe auf der grünen Wiese neben dem voll besetzten Parkplatz genüsslich schmecken ließ – ausgelassene Stimmung inklusive! Mutmaßlich wurde der nach einer gemeinsamen Klettertour angezündet. Mehr als ein Dutzend dürfte sich da auf grüner Wiese zusammengefunden haben. Nicht zu vergessen eine Fülle von Kletterern, die sich zeitgleich noch in den Felsen austobten. Schönes Wetter eben. Insgesamt ein Bild ungetrübter Stimmung, als ob der komplette Bereich virusfreie Zone wäre. Stellt sich die Frage, warum man dem Treiben keinen Einhalt gebietet. Wenn schon der einsam gelegene Heimberg-Turm in Waldböckelheim aus Tourismus-Gründen gesperrt ist, dann sollten es die Oberhausener Felsen erstrecht sein. mehr

Der Blog hat sich bei der Corona-Prognose verrechnet!

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt am 10. April bei nunmehr 145 Erkrankten. Das Wachstum ist weiterhin nicht so stark zu erwarten wie landes- oder bundesweit, was damit zusammenhängen kann, dass es doch recht lange bis zum ersten bestätigten Fall im Kreis Bad Kreuznach gekommen ist und so die Maßnahmen zu einem früheren Zeitpunkt greifen konnten. Und wie können wir von diesen verbrieften Zahlen weiter in die Zukunft schauen? Gelassen! Zur Erinnerung: Der Blog hat unlängst an einem Modell errechnet, dass ein Höchststand an Infizierten mit 169 erkrankten Menschen am 10.April. Die bisher Gesamtinfizierten (mit genesenen Patienten) wären 246 knapp 1,5x so hoch. Der stärkste Neuanstieg an Patienten gäbe es am 05.April mit 10 Fällen. Nach dem 10. April wäre der Höchststand erreicht, was natürlich heißt, dass es weiterhin Neuinfektionen geben wird, die Geschwindigkeit der Ausbreitung aber langsamer werden sollte. Asche über mein Haupt, die Rechnung ging nicht auf! Gut so! der Blog hat sich um rund 100 Infizierte vertan. Die Ansteckungswelle kam früher zum Stocken, als errechnet. Das kann nur bedeuten, dass die Maßnahmen früher und deutlicher griffen als erwartet. Doch besser so, als umgekehrt und die Fallzahlen wären zum Stichtag 10. April viel höher ausgefallen. War ja auch alles ohne Gewähr. Bleibt abzuwarten, wie sich die Zahlen weiterentwickeln, etwa, wenn die Einschränkungen sukzessive gelockert werden. Keine Frage, das Virus bleibt latent gefährlich.

Imagefilm wirbt für lokalen Einkauf!

„Bitte schenken Sie Ihrer Küche einen freien Tag“ – dem Schlusswort von VG-Bürgermeister Thomas Jung ist nichts hinzuzufügen. Unter dem Titel „Lokal einkaufen geht auch anders“ – hat die Verbandsgemeinde Kirner Land einen kleinen Imagefilm mit Händlern aus Kirn und Umgebung abgedreht und auf Facebook veröffentlicht. Spät zwar, doch wie heißt es im Volksmund doch so treffend, spät ist besser als nie. Nacheinander stellen von Schließung betroffene Einzelhändler ihren Bestell- und Lieferservice vor. Der umfasst sowohl Kleidung, als auch Blumen, Uhren, Spielwaren oder Drogerieartikel und, und, und. Wahr ist, Gastronomie- und Einzelhandel trifft die Corona-Krise am härtesten. Daher ist die Plattform eines gebündelten Bestell- und Lieferservice als eine Art Dienstleistung zu werten, um das Defizit wenigstens ein wenig abzumildern. Wahr ist aber auch, dass den Menschen in dieser verrückten Zeit nicht unbedingt der Kopf nach einem etwas anderen Einkaufs-Bummel steht. Es fehlt einfach das gewisse Lustgefühl, das es unbedingt braucht, um etwa in neue Frühjahrskollektionen einzutauchen. Und beim Blick in den heimischen Schrank wird gleich jeder feststellen, dass neue Klamotten via Home-Service noch warten können. Kommen ja auch wieder bessere Zeiten. Keine Frage, die meisten Kunden beschränken sich eher auf das Notwendigste dieser Tage. Zu viel sollte man sich daher nicht versprechen von der Aktion. Der Blog drückt jedenfalls die Daumen, dass die Botschaft ankommt und an der einen oder anderen Stelle Früchte trägt. Was die Gastronomie angeht, ist der selbst ganz vorne mit dabei. Insgesamt betrachtet, wäre es sicherlich sinnvoller gewesen, Gutscheine mehr in den Fokus zu rücken.    

Frühlings-Impressionen

Ein kleines Liedchen gefällig: „Der Frühling liebt das Flötenspiel und auch auf der Posaune ist er bei guter Laune, und niemals wird es ihm zuviel.“ – Wer kennt den Kanon nicht? Ein Klassiker aus dem Film die Feuerzangenbowle. Der Frühling steht für Frische und Blütenpracht. Man kann sich derzeit gar nicht satt genug sehen an der Schönheit. Hier mal ein paar Schnappschüsse aus Hochstetten-Dhaun und Umgebung.

Unendliche Geschichte Wertstoffhof!

Ach wie war das noch so schön, als wir den Wertstoffhof noch vor unserer eigenen Haustür wussten. Mitten im Kirner Land am Steinbruch untergebracht – passte! Die innig geliebte Anlaufstelle ist schon lange Geschichte. Und auch wenn die Bürgermeisterkandidaten in ihren jeweiligen Wahlkämpfen stets eine Lösung in Aussicht stellten, passiert ist bis dato nichts. An die Fahrt nach Bad Sobernheim werden wir uns gewöhnen müssen – und das auf Dauer. Leider! Zumindest lässt sich kein Licht am Ende des Tunnels erkennen. Dass dieses Thema den Menschen fortwährend unter den Nägeln brennt, konnte man in jeder Fragerunde anlässlich der verschiedenen Bürgermeister-Wahlveranstaltungen klar erkennen. Ob sich im Kirner Land irgendwann wieder eine Alternative bietet? Eher nicht, denn der Landkreis verfolgt andere Pläne. Und die VG Kirner Land Kirn schippert nicht auf Konfrontationskurs. Wir bleiben Mülltouristen und müssen reisen. Zugegeben, Bad Sobernheim ist jetzt keine weite Strecke, aber lästig ist es allemal. Sei’s drum, bis zum 20. April ist die Abgabe dort eh eingestellt. Corona-Pause. Warum die überhaupt ausgerufen wurde, verstehe wer will. Wohl bei keiner anderen Dienstleistung, und nichts Anderes ist die Müllentsorgung am Platz, ist derart viel Sicherheitsabstand garantiert. Übertriebene Maßnahme, die ja jetzt korrigiert worden ist! Man ist lernfähig im Kreishaus.

Vom Sheriff zum Bürgermeister: Nahezu 100 Tage ist „Lucky-TJ“ jetzt am Ruder!

Kinder, wie die Zeit vergeht. Der parteilose VG-Bürgermeister Thomas Jung ist seit seiner Vereidigung am 9. Januar nahezu 100 Tage im Amt. Was ist bisher hängengeblieben von seinem Wirken? Nun, revolutionäres sicher nicht. Dafür war die Zeit zu kurz und die Themen zu rar. Das Rad muss er ja auch nicht neu erfinden. Dennoch, was kommt rüber von „Lucky TJ“, dem ehemaligen Sheriff und jetzigem Chef der Verwaltung. Hier eine vage Beurteilung aus der Ferne:

„Frischer Schwung mit Thomas Jung“ – diese Schlagzeile hatte er sich selbst für eine Berichterstattung in der Zeitung, nach dieser üblichen ersten Bilanz-Zeitspanne, auserkoren. Nun, da die Frist in den kommenden Tagen abläuft, stellt sich die Frage, inwieweit „Luck-TJ“ seiner Prognose von damals gerecht werden konnte? Wie schaut es aus mit dem frischen Schwung und an was lässt sich der überhaupt festmachen? Schwierig! Auf Anhieb will dem Blog so gar nichts an richtungsweisenden Entscheidungen einfallen, die mit seinem Engagement unmittelbar in Verbindung gebracht werden könnten. So richtig hat sein Stempel (noch) keinen Abdruck hinterlassen. Vielleicht intern, aber das mag kein Außenstehender beurteilen. Dafür bräuchte es schon eine hausinterne Vorgesetztenrückmeldung, aber wie der Name schon verrät, wäre die dann ja auch nicht öffentlich.

Unbedingt neue Themenfelder sind in den vergangenen drei Monaten jedenfalls nicht beackert worden. Zumindest ist beim Blog nichts zählbares hängengeblieben. Und der kann sich ja auch nur an Veröffentlichungen orientieren. Was trägt die Handschrift von Jung? Gute Frage, nächste Frage! Was gibt es Neues? Gibt es wirklich so gar nichts? Richtungsweisende Planspiele und Projekte wurden jedenfalls nicht aus seinem Büro im VG-Gebäude angeschoben, geschweige denn vermeldet. Die ersten 100 Tage verliefen also relativ geräuschlos ab. Vielleicht nehmen die internen Umstrukturierungen nach der Fusion noch viel zu großen Raum ein, um nach außen hin den großen Macher und Visionär geben zu können. Erst muss der eigene Stall passen, bevor man sich mit Projekten hinauswagt. Ist das seine Philosophie? Wir wissen es nicht!

Und seit Corona ticken die Uhren eh anders. Alles ist dem Virus untergeordnet. Da ist Jung ungewollt als Krisenmanager gefragt. Wobei, dahingehend ist ihm seine Freundin Bettina Dickes um einiges voraus. Ist ja auch mehr ihr Spielplatz. Das öffentliche Leben steht still. Politische Entscheidungen werden vertagt. Zählbares, Fehlanzeige. Fazit: Jung regiert bisher ohne großes Tamtam. Langsame Herangehensweise – passt! Erst mal ruhig angehen lassen und sich einen Überblick verschaffen. Hauptsache, er hat seinen Laden im Griff. Von einem verwegenen Cowboy, der mit dem Versprechen von neuen Impulsen, klugen Ideen und frischen Gedanken angetreten ist, spürt man bisher recht wenig. Die Fenster einen Spalt zu öffnen ist zu wenig. Für eine gründliche Durchlüftung braucht es Platz. Daher ist die in der öffentlichen Wahrnehmung bisher (noch) nicht angekommen. Kurzum, eine Beurteilung nach 100 Tagen ist angesichts der momentanen Umständen keinesfalls angezeigt. Nach Corona wird geurteilt. Daher, Wiedervorlage in ein paar Wochen.

Die Rolle der Katholischen Kirche in der Corona-Krise!

In der Akutphase der Corona-Krise spendete der Papst den besonderen Segen „Urbi et Orbi“. Schön! Vielen Dank nach Rom für die aufmunternde Geste. Besser wäre jedoch gewesen, der Vatikan hätte statt frommer Wünsch Geld gespendet. Das wird nämlich dringender benötigt. Jedenfalls mehr als alle Worte. In Rom und überall auf der Welt sitzen die Kirchenmänner auf einem riesigen Batzen davon. Andere sollen immer spenden, aber die Katholische Kirche macht sich stets einen schlanken Fuß. Das war so, das ist so und wird wohl auch zukünftig immer so bleiben. Hey, christlich geht anders. Gerade in Italien, wo das Epizentrum der Corona-Krise in Europa für massives Leid sorgte, braucht es dringend finanzielle Unterstützung. Das Land liegt am Boden. Liebe Katholische Kirche, jetzt könnt Ihr mal Nächstenliebe und Barmherzigkeit aktiv leben. Öffnet nicht nur Euer Herz, sondern auch die Schatulle. mehr

Bettina Dickes kann Krise!

Bildchen hier, Bildchen da, keine Frage Bettina Dickes ist omnipräsent in den öffentlichen Netzwerken. Immer gut gelaunt, immer keep smiling, immer posierend bei jedem Anlass. Die Politikerin lächelt charmant und sympathisch in jede Kamera. Für manche top, für manche etwas to mutch!  Wahr ist, auch unter widrigen Umständen zeigt Dickes stets eine optimistische Lebenshaltung. Und die transportiert sie in den Landkreis. Gut so! Bewahren Sie Ihr lächeln und lächeln Sie weiter. Wahr ist aber auch, dass sich die Landrätin keinesfalls nur auf Schnappschüsse und bunte Bildchen reduzieren lässt. Im Gegenteil: Die „Mutti“ des Landkreises geht gerade jetzt in der Corona-Krise als Frontfrau vorneweg und packt an, und dies, ohne auf die Uhr zu schauen. Kurzum, die Frau hat einen Plan. Respekt! mehr

Eingeschränktes Sichtfeld: Heckenschnitt gefällig?

Schauen Sie die Bilder und Urteilen Sie selbst – wäre hier nicht ein radikaler Hecken-Schnitt geboten? Mehr braucht es hier gar nicht, um diesen schönen Aussichtspunkt annähernd luxuriös zu gestalten. Die geschwungene Relax-Liege wuchert von einer Seite fast schon zu. Bequem ist die körperangepasste Liegefläche aus Holz jedenfalls. Zugegeben, ein Anstrich wäre bitter notwendig, aber das ist ein anderes Thema. Der weite Blick nach links über das Nahetal, ist aus der Liegeposition heraus betrachtet schon super. Geradeaus, der nach Hochstädten, ist dem Ruhesuchenden hingegen verwehrt. Warum? Hecken versperren die Sicht. Ein Radikalschnitt wäre hier angebracht und wünschenswert. Der dürfte im Nu erledigt sein. Es handelt sich „nur“ um Wildwuchs, sodass Naturschützer gegen die Maßnahme sicherlich nicht Sturm laufen würden. Nur machen müsste man es halt. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Wie immer halt! Dabei wäre das lauschige Plätzchen mit einem ganzjährig garantierten Rundumblick perfekt. Wer sich hier niederlässt, will so schnell nicht mehr auf die Füße. Warum auch? Verweilen, Entspannen, Genießen – das passt. Stellt sich abschließend die Frage, warum nur hier und nicht auch woanders. Auf dem Gipfel des Hellberges etwa, wo noch nicht mal eine gewöhnliche Bank den Ankömmlingen eine herkömmliche Sitzmöglichkeit bietet. Dort eine solche Ruhemöglichkeit, das wäre doch der Hammer. Und wenn man gerade dabei wäre welche anzuschaffen, dann kämen noch einige andere lauschige Plätzchen in Frage. Der Blog hätte da ein paar Vorschläge im Köcher.    

Zusätzlicher Krankenwagen-Standort bei Realschule plus „Auf Halmen“ eingerichtet!

Krankenwagen-Standort Realschule

Rettungsdienst und Notfallversorgung im Kirner Land laufen in der Regel vom Standort am Krankenhaus aus. Nicht ganz! In Zeiten der Corona-Pandemie hat man sich nunmehr dazu entschlossen, den Standort zu splitten. Ein weiterer Stützpunkt, mit einem vorgehaltenen Fahrzeug samt Besatzung, kommt nunmehr hinzu. Der ist an der Realschule plus „Auf Halmen“ untergebracht. Tagsüber sollen von hier aus die alltäglichen Einsatzfahrten koordiniert und abgewickelt werden. Die Auslagerung oder räumliche Trennung in Zeiten von Corona ist wohl notwendig geworden. Die hat den Vorteil, dass Patienten ohne Corona-Verdacht keiner unnötigen Infektionsgefahr ausgesetzt werden. Guter Gedanke! Eine Durchmischung wird somit ausgeschlossen. Die Einrichtung ist ein weiterer Beleg dafür, dass man sich im Landkreis Bad Kreuznach mit der Thematik intensiv auseinandersetzt. Überall wird optimiert und an Stellschrauben gedreht. Gut so! Noch herrscht im Kirner aber kein Corona-Patienten-Alarm. Das darf gerne so bleiben!

Wappensaal hofft auf Zeitplan

„Am Zeitplan hat sich zunächst nichts geändert.“ – Marco Fritz hat noch Hoffnung, dass die Eröffnung des Wappensaals in Dhaun wie geplant erfolgen kann. Pünktlich zum Start in die Freiluft-Saison, soll der Wappensaal in Dhaun öffnen: „Wenn alles gut geht Ende April, spätestens jedoch zum 1. Mai. Alles laufe wie am Schnürchen. Die Vorbereitungen seien nahezu abgeschlossen. Einzig, das Coronavirus könnte dem neuen Betreiber jetzt noch einen Strich durch die Rechnung machen. Das wäre bitter für einen, der dem Start regelrecht entgegenfiebert. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, aber wenn sich die Situation nicht radikal zum Guten wendet, dann wird das wohl mit dem symbolischen Tanz in den Mai, mit kühlen Getränken, Kaffee- und Kuchen oder typischen Gerichten aus der Biergarten-Karte, unterhalb des Schlosses nichts werden. Vielleicht erleben wir ja einen Trend, der Optionen für die momentanen Einschränkungen offen lässt. Schließlich wird die große Terrasse Anlaufstelle. Und die garantiert Abstände zwischen den Tischen. „Hätte, hätte Fahrradkette“. Warten wir die Entwicklung einfach ab. Der Blog berichtet zeitnah darüber, wann und wie es losgehen wird.

Das Wort zum Sonntag

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt am 4. April bei nunmehr 137 Erkrankten. Gemäß Landkreis entspricht dies einem Anstieg der dem Gesundheitsamt schriftlich bestätigten Infektionen um zehn. Acht Personen davon sind demzufolge in stationärer Behandlung. Das Wachstum ist weiterhin nicht so stark zu erwarten wie landes- oder bundesweit, was damit zusammenhängen kann, dass es doch recht lange bis zum ersten bestätigten Fall im Kreis Bad Kreuznach gekommen ist und so die Maßnahmen zu einem früheren Zeitpunkt greifen konnten. Und wie können wir von diesen verbrieften Zahlen weiter in die Zukunft schauen? Gelassen! Zur Erinnerung: Der Blog hat unlängst an einem Modell errechnet, dass ein Höchststand an Infizierten mit 169 erkrankten Menschen am 10.April. Die bisher Gesamtinfizierten (mit genesenen Patienten) wären 246 knapp 1,5x so hoch. Der stärkste Neuanstieg an Patienten gäbe es am 05.April mit 10 Fällen . Nach dem 10. April wäre der Höchststand erreicht, was natürlich heißt, dass es weiterhin Neuinfektionen geben wird, die Geschwindigkeit der Ausbreitung aber langsamer werden sollte.

Die Zahlen tragen dem Blog-Modell bisher Rechnung. Man darf gespannt sein inwieweit die wie prognostiziert eintreten.

Satirischer Wochenrückblick 4. April

Ein Grußwort des neuen Bürgermeisters für die Homepage, das muss sein. VG-Bürgermeister Thomas Jung hat Frank Ensminger diesen „Auftrag“ bei dessen Vereidigung mehr oder weniger augenzwinkernd erteilt. Klar, ein Grußwort zu schreiben ist üblicherweise Chefsache. Nun, wann und wie richtet der gelbe FDP-Jung die passenden Worte – vielleicht sogar in Reim-Form – an seine Bürger? Fesselnd sollte es sein, aber nicht langatmig. Besonders wäre wünschenswert, eben dem Typ Bürgermeister entsprechend. Der Blog hätte da einen kurzen und knappen Vorschlag von Worten, die gewiss einschlagen werden wie ein Bombe und Ensminger schon in der Frühphase zum beliebtesten Stadtchef aller Zeiten werden lassen – und zwar in Nullkommanix. mehr

Hochstetten-Dhaun, ein einziges Wildtiergehege?

Wegen der Corona-Krise sind derzeit landauf landab alle Streichelzoos und Wildtiergehe für Besucher geschlossen. Alle? NEIN, in Hochstetten-Dhaun kann man noch reichlich Muffel-Wild in freier Wildbahn beobachten. Oft sind die Einzelgänger oder Herden sogar recht zutraulich. Die Nähe zu Menschen ist für die Tiere jedenfalls kein Problem. Zumeist sind die auf der Dhauner Höhe sowie rund um den Karlshof, bis hinunter nach Johannisberg, anzutreffen. Fast majestätisch präsentiert sich der eine oder andere stolze Bock, ähnlich einem Auftritt während eines Foto-Shootings. Stellt sich die Frage, warum in freier Wildbahn geborenes und aufgewachsenes eher scheues Wild, sich wie selbstverständlich an Menschen herantraut. Als ob es das normalste von der Welt wäre, sich bisweilen sogar streicheln und füttern zu lassen. Hochstetten-Dhaun, ein einziger harmonischer Kuschelzoo? Wohl eher nicht. Eine Erklärung könnte sein, dass die Tiere, aus welchen Gründen auch immer, Menschen gewöhnt sein könnten, weil sie vielleicht nicht immer in der freien Wildbahn ihr Dasein fristeten? Reine Spekulation.

Blick über den Tellerrand: Provinzposse in Hundsbach

In welcher Welt leben wir eigentlich? Auf die Frage des SWR an den Wirtschaftsminister Volker Wissing, konkret zur Breitbandversorgung in Hundsbach, antwortete der verallgemeinernd und oberlehrerhaft: „Was der Landkreis da gemacht hat, welcher Fehleinschätzung die Landrätin da unterlag bei den Vertragsverhandlungen weiß ich nicht.“ Arrogant und von oben herab rüffelte er Landrätin Bettina für ihr Verhandlungsversagen. Anstelle zu helfen, nur Schuldzuweisung. Das wars! Pfui!!! Anstatt den Hundsbachern eine Perspektive aufzuzeigen, zeigte er denen bloß die kalte Schulter. Gemäß dem Motto, „was geht mich das an“ ließ er das Aufbegehren nur an sich abperlen. Politiker, die sich so abweisend gegenüber ihrem Wahlvolk verhalten, braucht es nicht. Der Wirtschaftsminister sollte sich für diesen Auftritt schämen. Aber sowas von. mehr

Ernennungsurkunde überreicht!

Frank Ensminger legt los!“ Es war eine kurze, aber wichtige Stadtratssitzung. Der 58-jährige ist beim einzigen Tagesordnungspunkt am 1. April von der Ersten Beigeordneten Christa Hermes vereidigt worden. GLÜCKWUNSCH! Der FDP-Mann gewann die Wahl deutlich vor seiner Konkurrentin. Möge er ein glückliches Händchen bei allen seinen zukünftigen Entscheidungen beweisen. Apropos Händchen. Die typischen Händeschläge vor und nach der Vereidigung mussten ausfallen. Auch die kleine Feier danach. Aber es wird ja noch genügend Gelegenheiten nach der Corona-Krise geben. Drücken wir ihm mal kräftig die Daumen, dass er es schafft, den Stadtrat überparteilich auf Kurs zu bringen, damit die Stadt gestärkt aus der Fusion hervorgeht. Die Aufgabe als ehrenamtlicher Steuermann wird schwer genug werden. Glück auf!  

Café Schläger

Aus und vorbei mit den süßen Verführungen!

Das „Café Schläger“, das letzte der großen, echten alten Cafés in Kirn, schließt. Es bricht mir brutal das Herz, zumindest den Teil davon, der für süße Verführungen sowie Eis- und Kuchengenuss schlägt. Und der ist ziemlich ausgeprägt und gut durchblutet. Das Pochen wird immer dann heftiger, wenn ich meine Favoriten Café, Waldmeister- sowie Sahne-Gries im Dreierpack aufgetürmt in der Waffel genüsslich schlecke. Und damit soll jetzt Schluss sein? Die unwiderstehliche Kombination wird mir fehlen. Und wie! Versüßt mit einem Klecks Sahne in der Wundertüte – oh wie ich „Schlägers“ vermissen werde. Über die Sommermonate hinweg drückte ich mir mehr als es der Figur lieb sein konnte, die Nase regelrecht an der Glasscheibe platt. mehr

Hochstetten-Dhaun, Deine Verkehrsschilder!

Straßenschilder und Hochstetten-Dhaun, eine unendliche Geschichte. Viele sind nicht mehr lesbar, sind verrostet oder fehlen gleich ganz. Wohin man auch schaut, es herrscht an allen Ecken und Enden Unterhaltungsstau. Vorteil, dass sich offensichtliche Mangelverwaltung kreativitätsfördernd auswirkt. Gutes Beispiel ist das Verkehrszeichen Verbot der Durchfahrt (Zeichen 250 StVO), welches an der oberen Einfahrt zum geologischen Lehrpfad seinen Standort hat. Normalerweise! Über Monate hinweg ist dieses jedoch nicht mehr im Boden verankert, war sogar kurzzeitig mit Kordel an einem Baum gebunden. Blöd nur, der Baum wurde gefällt. Das Schild lag danach lange im Gras und wucherte zu. Jetzt steckt das Rohr patentverdächtig seit dem Mai vergangenen Jahres im Baumstumpf. Blöd nur, dass der nicht auf dem Erdboden verankert ist. So zeigt das Schild jetzt in die falsche Richtung. War die ganze Situation anfangs noch zum Schmunzeln, so ist sie jetzt nur noch peinlich. Man sollte doch annehmen dürfen, dass der Mangel in wenigen Arbeitsschritten zu beseitigen wäre. Weit gefehlt! Straßenschilder unterliegen nun einmal einer DIN-Norm und sollten entsprechend den Vorschriften aufgestellt sein. Seinen Zweck erfüllt es jedenfalls nicht. Es steht zu befürchten, dass dieser unhaltbare Zustand sich zum Dauerzustand entwickeln wird. Eben typisch für Hochstetten-Dhaun und seine Verkehrszeichen- und Straßenschilder.

Bürgermeister Frank Ensminger in Aufsichtsrat des großen FC Bayern berufen!

„Mia san mia“! Das bayerische Selbstverständnis erfährt Zuwachs auf Vorstandsebene. Für viele sicherlich völlig überraschend wurde der 58-jährige Frank Ensminger in den Aufsichtsrat des großen FC Bayern München berufen. Laut einer Vereins-Pressemitteilung war wohl die Bürgermeister-Wahl ausschlaggebend für den Coup. Die Berufung wird sicherlich für Furore im Kirner Land sorgen. Die Strategie der Vereinsspitze ist nur logisch und folgerichtig: Der neue Bürgermeister der Stadt Kirn ist nunmehr in eine gehobene Position gelangt, die es ihm ermöglicht, die Interessen des Welt-Vereins im Südwesten der Republik angemessen zu vertreten. Was im Einzelnen dazugehört, soll zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden. Durchgesickert ist bereits, dass er sich in erster Linie um die Vermarktung von Fan-Artikeln im Pfälzer Land kümmern soll. Aber auch bei Transfergeschäften soll er entscheidend mitwirken. Die Depesche aus München erreichte den ohnehin Fan des „Mia-san-mia-Star-Ensembles“ just an seinem Geburtstag. „Der Deal hatte sich angedeutet. Ich bin überwältigt und einfach nur froh, ein gewichtiges Puzzle-Teil der großen Bayern-Familie zu sein“, sagt einer, dessen Engagement mit dem Tag seiner Wahl ins hohe Bürgermeister-Amt so etwas wie rechtswirksam geworden ist. Ohne Amt kein Aufsichtsrat-Posten, so lautete wohl die interne Abmachung. Das Bonbon hatte er bewusst so lange vor der Öffentlichkeit geheim gehalten, bis er als Wahlsieger feststand. mehr

Gravierende Abweichungen in den Statistiken muss nicht sein!

Laut Corona-Kreisseite werden derzeit im Landkreis Bad Kreuznach 98 Infizierte geführt. Im Gegensatz dazu listet die Seite des SWR Stand heute lediglich 56 Fälle. Wie passt das bitteschön zusammen? Worauf lässt sich eine derart gravierende Diskrepanz zurückführen? Nun, der SWR weist daraufhin, dass man sich nur an den Zahlen des zuständigen Ministeriums bediene. Da die Gesundheitsämter vor Ort als Erste von neuen Infektionen erfahren, hätten die auch einen zeitlichen Vorsprung. Von dort aus wandere der Fall eine behördliche Meldekette entlang. Dabei vergehe Zeit, und manchmal gehe ein Fall auf dem Weg verloren. Das verursache in der Öffentlichkeit ein Zahlenwirrwarr. STIMMT! Keine Frage Unterschiede können auftauchen, aber bitteschön nicht so deutlich. Fast die Hälfte weniger auf Landesseite ist ein Unding und so nicht vermittelbar. In Zeiten digitaler Vernetzung sollten Statistiken annähernd einheitlich zu führen sein. Und wenn Unterschiede, dann halt nur minimal. Nachbessern scheint dringend geboten!

Wie geht es mit Corona im Landkreis weiter? Am 10. April Höhepunkt mit 249 Infizierten erreicht?

Blicken wir mal in die Zukunft? Es herrscht die viel zitierte Ruhe vor dem Sturm! So zumindest sehen es alle Experten. Das Coronavirus hat seine Hochphase noch nicht erreicht. Nicht in Deutschland, nicht in Rheinland-Pfalz und auch nicht im Landkreis Bad Kreuznach. Doch wie werden die nächsten Wochen verlaufen? Mathematisch lässt sich eine Tendenz anhand der Fallzahlen errechnen. Grundlage dafür ist der Tag Null am 10. März mit der ersten Erkrankung im Landkreis Bad Kreuznach sowie die täglichen Fallzahlen in der Folge bis zum 30. März. Heruntergebrochen, könnte sich folgendes Bild einer vagen und groben Prognose ergeben: mehr

Schade! Romantisches Gartenfest abgesagt!

„Ein Romantisches Gartenfest in einem passenden Ambiente“ – das sollte es auch in diesem Jahr sein. Doch die Veranstalter haben die Rechnung ohne das Coronavirus gemacht. Schon frühzeitig hat man jetzt die Reißleine gezogen. Richtig so. Macht ja keinen Sinn auf Sicht zu planen. Eine gewisse Ungewissheit würde immer bleiben. Zum Teufel mit den Viren! Es muss davon ausgegangen werden, dass in diesem Sommer die meisten Feste ausfallen werden. Da bildet das Gartenfest in Dhaun keine Ausnahme. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Freuen wir uns also auf 2021, wenn das Dhauner Schloss wieder zu einem mehrtägigen Blüten-Festival einlädt. Vielleicht hat es die Verbandsgemeinde ja auch bis dahin geschafft eine Abrechnung von 2019 zu präsentieren. Seinerzeit wurde versprochen, dass jeder Cent Überschuss in die Erhaltung des Schlosses- und des Parks fließt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist noch keine Geldübergabe erfolgt, zumindest nicht öffentlichkeitswirksam. Und Überschuss hat es gegeben – und das nicht zu knapp. Der Blog bleibt an diesem Geld-Thema dran.  

Illegale Müllentsorgung auf dem Karlshof

Illegale Müllablagerung auf dem Karlshof (Bild Polizei).

Wer macht sowas? Angesichts dieses Bildes, eines illegal entsorgten Hausmüll-Berges in der Gemarkung Karlshof „Kreisbrunnen“, bleibt einem schlichtweg die Spucke weg. Am 28. März hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Mögen die Licht ins Dunkel bringen. Etwa 200 Meter nordöstlich der Gemeinde Karlshof, wurden mehrere Müllsäcke, Altreifen und Elektrogeräte, neben einem Feldweg abgelegt. Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn sich nicht Ermittlungsansätze im Müll finden ließen. Kaum haben die Mülldeponien Corona-Pause eingelegt, schon landet der Abfall im Wald. Leute, die Deponien öffnen in absehbarer Zeit wieder! Müllentsorgung in Mutter Natur ist ein No-Go, geht gar nicht! Hinweise, auf der oder die Täter, nimmt auch die Polizei Kirn von Zeugen entgegen. Hat jemand was gesehen?

Unendliche Geschichte Sportplatzbrücke

Der Blog will es nochmals in der Sprache der Fußballer ausdrücken: Die Angelegenheit Sportplatzbrücke geht in die Verlängerung. Die ohnehin schon zähe Partie bekommt nochmals zusätzliche Zeit draufgesattelt. Zumindest müssen das die Beobachter am Spielfeldrand so empfinden. Hand aufs Herz, man hört so gar nichts mehr über die Absichten der Ortsgemeinde. Sanierung, Neubau, Aufgabe und Umwidmung zu einer reinen Fußgängerbrücke – welche der drei Optionen wird wohl für die marode Konstruktion gezogen werden? Als äußerst zäh scheint sich die Debatte zu entwickeln. Inwieweit aussagekräftige Kostenschätzungen für die jeweiligen Varianten vorliegen, ist bisher nicht an die Öffentlichkeit gedrungen. In Auftrag gegeben wurden die jedenfalls.

Man darf gespannt sein, wann der Ortsgemeinderat über die Angelegenheit abschließend befinden wird. Nur mal so nebenbei bemerkt. Eine Expertise gab es schon einmal. Bereits 2013 veranschlagten Ingenieure 880.000 Euro für eine komplette Erneuerung der Brücke. Viel Geld! Die Sanierungskosten dürften sich mittlerweile verdoppelt haben. Warten wir es einfach ab. Schauen wir eben mal kurz nach Monzingen. Kleinere Brücke, selbes Problem: In der Gemarkung dort wurde dieser Tage eine unscheinbare marode Wirtschaftsweg-Brücke über den Gaulsbach aus Sicherheitsgründen gesperrt. Im Vergleich zur Nahebrücke in Hochstetten-Dhaun, handelt es sich hier um einen Steg in „Mini-Format“, der wohl ebenso in die Jahre gekommen ist.

Geschätzte Sanierungskosten dort knapp 240.000 Euro. Wenn schon eine paar Meter lange Brücke über einen Bach derart ins Kontor schlägt, was kommen in Gottes Namen dann nur für Summen auf die an sich „steinreiche“ Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun zu? Kann man die stemmen, will man die stemmen? In Monzingen kommt dem Wirtschaftsweg kaum Bedeutung zu. Daher hat man sich zu einer Komplettsperrung durchgerungen. Wäre das auch eine Option für Hochstetten-Dhaun? Dann gingen beim Sportverein gefühlt die Lichter aus. Nun, ganz so schlimm wird es zwar nicht werden, aber ein Einschnitt wäre es allemal.   

Das Wort zum Sonntag

Kein Abi ohne Feier! Die Klausuren sind geschrieben, die mündlichen Prüfungen abgenommen und Noten endgültig besiegelt. Normalerweise stehen die Abiturienten in diesen Tagen in den Startlöchern, um ausgiebig zu feiern – und tun das sonst auch immer auf kreative und inzwischen oft auch teure Art und Weise: Anstatt ein Event zu zelebrieren, herrscht in diesem Jahr Tristesse pur. Zum Teufel mit dem Virus. Liebe Abiturienten, ihr müsst jetzt tapfer sein. Abschlussfeier und Abi-Ball müssen heuer ausfallen. Nur schade, denn diesen Schulabschluss gilt es immer besonders zu feiern. Schlimm für die Mädels, die sicherlich alle schon ihre Ballkleider im Schrank hängen haben. Alles war schon so schön vorbereitet. Die Turnhalle war gebucht und das Programm sicherlich schon bühnenreif eingeübt. Aufgehoben ist nicht aufgeschoben. In den nächsten Monaten wird sich sicherlich ein Zeitfenster finden, um die Feier nachzuholen. Wird sicherlich schwierig werden, aber wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg. Liebe Abiturienten, Ihr seid ein besonderer Jahrgang. Euer Abitur-Jahr wird immer mit der Hochphase des Virus verknüpft werden. „Weißt Du noch damals, wir legten unser Abitur im Zeichen des Virus ab“, so oder so ähnlich wird es beim ersten Jahrgangstreffen in ferner Zukunft heißen. Auch nicht schlecht. Für die Masse der Menschen in Deutschland wird die Corona-Zeit immer mit dem Ausverkauf von Klopapier verknüpft sein, für Euch Abiturienten mit dem Abschluss ohne krönende Entlass-Feier, ohne dem traditionellen und zugleich legendären Abi-Ball und einer Zeugnisübergabe durch den Postboten an der Haustür.  

Wo sich Corona ausbreitet – und wie schnell!

Wie viele Corona-Fälle gibt es aktuell? Wie schnell breitet sich das Virus aus? Wo gibt es besonders viele Fälle? Die Länder informieren unterschiedlich. Was die Statistik angeht, ist Hessen klar vorn. Auf der Seite der Hessenschau findet man alle bestätigten Coronavirus-Infektionen auf einer interaktiven Karte. Aufgeschlüsselt nach Landkreisen, Fallzahlen, Verdoppelungsrate, Steigerungsrate, Krankenhausaufenthalte inklusive Einstufung nach Normal-, Intensiv- oder Beatmungsnotwendigkeit – passt. Mit Tabellen und Grafiken angereichert, sind das Daten, die vollumfassende Aufklärung bieten. An dem Nachbarland kann sich Rheinland-Pfalz und dort der SWR eine Scheibe abschneiden. Was über dem Rhein möglich ist, sollte doch auch hier bei uns Standard sein. Liebe SWR-Redakteure, schaut mal rüber nach Hessen und bessert nach. Zugegeben Ihr seid auch am Puls der Zeit, aber es geht noch ausführlicher. Die Bürger werden es Euch danken. Hier mal schnell die Links zu den entsprechenden Seiten zum Vergleich. www.hessenschau.de und www.swr.de.  mehr

Satirischer Wochenrückblick 28. März

Über Bürgermeister-Wahl-Analyse, Anstand- und Moral, Wahlanalysen, Krankenhaus und Corona

Es gibt keine Ausgangssperre für den satirischen Wochenrückblick. Selbst in Zeiten von Corona sind Spitzen erlaubt, vielleicht sogar erwünscht. Von daher, Feuer frei. Was war die Woche so alles gebacken? Politisch stehen da die Bürgermeister-Wahlen und die Folgen ganz vorne. Kirn wird zukünftig von einem Freien Demokraten gelenkt. Nicht schwarz, nicht rot, nein, gelb ist jetzt die kommandogebende Farbe. Gelb bedeutet Leuchten und Helligkeit und vermittelt Freude. Gelb steht für einen scharfen Verstand und Intellekt. Daher sind weitere Bedeutungen von Gelb die absolute Wahrheit, Rationalität und Weisheit. Im Gegensatz zu Rot, beflügelt Gelb den Geist. Möge die Farbe halten was sie verspricht. Übrigens, Kirn war seit je her tiefrot eingefärbt. Rot neigt aber dazu, schnell zu verblassen. Und blass sind sie geworden, die Kirner Sozialdemokraten. Und wie! Nach etlichen Schlappen und Enttäuschungen sogar bis zur Unkenntlichkeit verbleicht, möchte man bescheinigen. Wenn die Sozialdemokraten als schlagkräftige Partei wieder wahrgenommen werden wollen, wird man um einen personellen und konzeptionellen Neuanstrich nicht umhinkommen. mehr

Kreiseln will halt gelernt sein!

Kreiseln will halt gelernt sein. Wie ein Anwohner der Binger Landstraße jetzt glaubhaft berichtete, fahren Verkehrsteilnehmer aus Richtung Idar-Oberstein kommend nicht selten geradeaus ins Dorf hinein, statt dem Kreisel zu folgen. Das habe schon zu etlichen gefährlichen Situationen im Gegenverkehr geführt. Ist der Kreisel zu unübersichtlich angelegt oder als solcher nur schwer erkennbar? Wohl kaum, denn eine entsprechende Beschilderung am Fahrbahnrand weist auf die geänderte Verkehrsführung hin. Überdies gibt ein blauer Pfeil, der fast schon mittig auf der Fahrbahn platziert worden ist, die Richtung vor. Ungeachtet aller Sicherheitsvorkehrungen, fahren dennoch immer wieder Autofahrer schnurstracks geradeaus. Man darf gespannt sein, wann es hier zu Kaltverformungen kommen wird. Bisher blieb es ja bei den eingangs beobachteten Beinahe-Unfällen. NOCH!

Bitte die wieder genesenen Corona-Patienten in die tägliche Statistik mit einpflegen!!!

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Bad Kreuznach nimmt weiter zu. Langsam, aber beständig. Tagtäglich liefert die Pressestelle des Landkreises neueste Informationen rund um die Krankheit in einem News Blog. Guter Service! Aktuelle Coronavirus-Zahlen müssen transparent gemacht werden. Am 10. März ging der Service mit dem ersten Krankheitsfall an den Start. Am 26. März sind es 72 Fälle. Zwei befinden sich in stationärere Behandlung. Noch alles recht überschaubar. Jetzt hat es auch das Kirner Land erwischt. Eine Erkrankung meldet die Ortsgemeinde Simmertal. Was in derStatistik fehlt, sind die Genesungszahlen. Die ersten Betroffenen müssten schon gesundet sein. Liebe Statistiker, bitte pflegt die Zahlen derer, die das Virus nicht mehr in sich tragen, in die täglichen Lageberichte mit ein. Diese Informationen gehören zum Gesamtpaket dazu und tragen zur Beruhigung bei. Unbedingt! Die Erfassung ist kein Hexenwerk, weil dem Gesundheitsamt, das die Krankheitsverläufe ja überwacht, begleitend flankiert. Bitte daran denken und ergänzen. DANKE!!! mehr

Visitenkarten im Vergleich: Internet-Portale der Verbandsgemeinden „Kirner-Land“ und „An Nahe und Glan“ ins Visier genommen!

Es lohnt sich ein Blick in die ebenfalls noch junge Verbandsgemeinde „An Nahe und Glan“. Dort hat die neue Gemeinschaft nach nur wenigen Wochen ihren medialen Fußabdruck hinterlassen. Und wie! Die Homepage ist bietet Übersicht und Service pur! Alleine die Startseite weckt Neugier. Die digitale Visitenkarte ist insgesamt durchdacht und perfekt designet. Die ist übersichtlich, prägend strukturiert, hat klare Farbgebung und Hierarchien – passt! Ein schnelles Eintreten in die Themen ist garantiert. Die Oberbegriffe versprechen einiges an Vielfalt. Merke, die Website einer Verbandsgemeinde ist ein digitales Schaufenster, ein virtueller Haupteingang, ähnlich dem eines Ortsschildes. Keine Frage, die Online-Repräsentanz hat was. Übersichtlich, informativ und ansprechend – viel mehr geht nicht. Gerade jetzt in der Corona-Krise besticht die mit zusätzlichen Informationen über den Status-Quo quer Beet. Ein Service für alle und jeden. Und die ist zeitgemäß aufgebaut. Ein dickes Lob Richtung Barfußpfad!!!

Warum erwähnt der Blog das? Nun, der hat als negativen Gegenpart die Seite der Verbandsgemeinde Kirner Land vor Augen. Der Internetauftritt besticht eher durch mangelnde Pflege und Einfallslosigkeit. Sorry, diese rein vewaltungsorientierte Visitenkarte eignet sich nur zum schnellen Wegklicken. Als Faustregel gilt, „Nur ein zeitgenössischer Internetauftritt ist auch ein erfolgreicher Internetauftritt“. Wenn man schon in eine Webseite investiert, dann sollte man auch dafür Sorge tragen, dass diese immer den aktuellen Erfordernissen angepasst ist. Dazu gehört vor allem das Einpflegen aktueller Inhalte sowie das zwingend gebotene Anpassen und Weiterentwickeln insgesamt. Wer das nicht macht, der läuft Gefahr, dass der Internetauftritt zum Desaster wird und die Seite auf Dauer niemand mehr besucht. Wer will schon eine Seite stöbern, die den Besuchern neue Informationen oder Termine vorenthält oder nur zeitlich verzögert bietet? Kurzum, da müsste man endlich mal ran.  

Von einer schwachen Momentaufnahme kann hier keine Rede sein. Vielmehr zieht sich die mangelnde Attraktivität wie ein roter Faden durch deren Existenz. Tristesse pur, ist man geneigt zu attestieren. Gut, die wichtigsten Verwaltungs-Informationen sind zwar eingepflegt, viel mehr aber auch nicht. Lust auf mehr, Fehlanzeige. Keine Bilder, keine aktuellen Berichte aus den Ortsgemeinden, geschweige denn Ankündigungen sowie Geschichte und Geschichtchen werden dort platziert. Kurzum, der Internetauftritt ist ein Desaster.

Dabei sollten kommunale Webseiten doch so individuell wie die Gemeinden selbst sein. Von wegen, es fehlt gänzlich der unverkennbare, charakteristische Auftritt, der frisch rüberkommt und die Philosophie der Verbandsgemeinde und ihren Ortschaften widerspiegelt. Dabei wäre das so wichtig, denn immer mehr Bürger und Touristen nutzen kommunale Webseiten um sich zu informieren oder Formulare online auszufüllen. „Setzen, sechs“, für den Gesamtauftritt der Verbandsgemeinde, die es nicht einmal für notwendig erachtet, sich selbst und die handelnden Personen an der Spitze mit Bildern vorzustellen geschweige denn eine Nachlese eigener Aktionen in Text und Bild zu platzieren.

Kirner Land ist (noch) eine Insel der Corona-Glückseligkeit!

Wir sollten alle noch zu Hause bleiben!

Das Coronavirus hat Deutschland fest im Würgegriff. Überall? Nein, das Kirner Land trotzt dem Covid19 mit Macht.Nachgewiesene Krankheitsfälle reichen nur bis Bad Sobernheim. Danach verliert sich die Spur. Zufall? Gibt es rationale Gründe dafür, dass das Virus im Westen des Landkreises nicht ankommt? Erste Witze machen schon die Runde:  „Jaja, nicht mal Corona will weiter die Nahe hinauf.“ Nun, die Menschen vom Lande erweisen sind halt als widerstandsfähiger, möchte man annehmen. Die lassen sich eben nicht so schnell anstecken. In Wahrheit dürfte es sich allerdings um einen reinen Zufall handeln. Wobei die größeren Abstände in ländlich geprägten Regionen durchaus eine Rolle bei der Verbreitung spielen dürften. Wann meldet das Kirner Land den ersten Corona-Fall? mehr

Herr Stein, haben Sie eine Antwort von der Kassenärztlichen Vereinigung erhalten?

Am 15. Februar, also vor exakt fünf Wochen, fragte MdL Markus Stein (SPD) schriftlich bei der Kassenärztlichen Vereinigung bezüglich Schließung der Kirner Bereitschaftsdienstzentrale nach. Anbei im Brandbrief, ein regelrechter Fragenkatalog zur aktuellen Situation. Für die Initiative gab es Lob vom Blog! Da der Brief lange vor der Corona-Krise bei den Mainzer Bürokraten aufschlug, müsste der längst beantwortet sein. Zumindest sollte man das annehmen. Ist eine Antwort eingegangen und wenn ja, wie schaut die aus? Hat die KV sich Ihnen gegenüber erklärt? Lieber Markus Stein, haben Sie eine Antwort erhalten? An die Öffentlichkeit sind bisher keine Infos gelangt. Und auch auf Ihrer Internetseite sind keine Neuigkeiten abgebildet. Zur Erinnerung: Wie schreibt MdL Markus Stein (SPD) in seinem Brandbrief an die Kassenärztliche Vereinigung so zutreffend: „Anlässlich der bekanntgewordenen Absichten der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), zum 1. Juli 2020 die Bereitschaftsdienstzentrale in Kirn zu schließen, habe ich mich mit heutigem Datum direkt schriftlich dorthin gewandt. Schon früher gab es Schließungen aus eben diesen Gründen. Die Menschen im ländlichen Raum spüren die Zentralisierung der Angebote des täglichen Lebens ganz besonders. Banken, Supermärkte und der Einzelhandel spielen hier sicher eine wichtige Rolle, bei der stetigen Zentralisierung der medizinischen Grundversorgung in urbanere Regionen geht es hingegen um ein Gut der Menschen, das wichtiger nicht sein könnte: deren Gesundheit. Auch deshalb ist die Sicherstellung einer adäquaten medizinischen Versorgung im ländlichen Raum für mich als Abgeordneter eines ebenso ländlich geprägten Wahlkreises von großer, zentraler Bedeutung und der Grund für meine Intervention bei der KV…“

Frage: Das Kirner Land ist neugierig. Haben Sie eine Antwort auf Ihre klugen Fragen erhalten? Wenn ja, gibt es Hoffnung für die Bereitschaftsdienstzentrale? Klären Sie doch bitte mal auf. Danke! mehr

Ehrenamtskarte reicht bei weitem nicht aus!

Nahezu wöchentlich schwirren spektakuläre Aufnahmen von Brandstellen durch das Internet. Mehr noch: Unfälle, Hilfeleistungen, Hochwasser – zusammengefasst sehen sich auch die Aktiven aus dem Kirner Land auffällig oft Einsatzlagen ausgesetzt. Keine Frage, die Ehrenämtler in ihren blauen Uniformen leisten Enormes für die Allgemeinheit! Reicht da ein regelmäßig ausgesprochenes Dankeschön aus? Wird deren unermüdlicher Einsatz damit wirklich genügend gewürdigt? Reicht es, sie immer wieder als Helden des Alltags zu betiteln und dann war’s das auch schon wieder? Wohl kaum! Reichen ein paar nette Sätze für die Männer und Frauen an den Spritzen heutzutage noch aus? NEIN!!! Menschen, die eine zeitintensive Ausbildung auf sich nehmen, die sich ständig Schulungen unterziehen, die ihren Piepser nie aus den Augen verlieren, rund um die Uhr Gewehr bei Fuß stehen, um dann im Ernstfall gefährliche Notlagen bewältigen, die sollten eine angemessenere Anerkennung erfahren. Und die geht nur über Privilegien in allen Bereichen oder über den Geldbeutel. Die Belastung des Einzelnen ist enorm. Die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr ist nicht mit anderen Ehrenämtern zu vergleichen. Man weiß nie, wann der Einsatz kommt und was einen erwartet. Physisch und Psychisch geraten die Kameraden nicht selten an ihre Grenzen – auch in der seelischen Nachbearbeitung. Unlängst wurde beschlossen, die Kirner Ehrenamtskarte auf alle Wehren der VG auszuweiten. Neben den landesweiten Vergünstigungen, dürfen die nunmehr auch auf Prozente bei der VHS, Stadtbücherei sowie auch Jahnbad freuen.  Viel zu wenig! Warum kein freier Eintritt? Kostet die Stadt keinen Cent. Hat man etwa Bedenken, dass die in tagtäglich in Mannschaftsstärke anrücken und die Liegewiese belegen? Mal ehrlich, die Kommune muss viel mehr tun, um die Arbeit ihrer Wehren zu würdigen. Die macht sich einen schlanken Fuß. Und auch das Land muss endlich mehr Flagge zeigen. Wie könnte eine finanzielle Vergütung angemessen geregelt werden? Ganz einfach, nämlich über die Steuer. Freibeträge wären eine Möglichkeit. Wenn die Politik es ernst meint, dann geht sie das Thema mal so richtig an. Nicht nur drüber schwätzen, sondern handeln! Macht das wichtige Ehrenamt auf diese Weise wieder lukrativer. Dann klappt es auch wieder mit dem Nachwuchs. Ganz sicher. Natürlich sind auch in Turn- und Sportvereine, die Kultur treibenden Vereine, die TAFEL e. V., die Kirner Flüchtlingsinitiative Ehrenamtliche tätig. Doch ihr Engagement ist nicht mit dem eines Feuerwehrkameraden zu vergleichen. Vergünstigungen für die ja, aber bei weitem nicht so weitreichend. Wer sein Tag und nach sein Leben für andere einsetzt, sollte einen Sonderstatus genießen.

Zukunftsgespräch verschoben!

Corona und die Folgen! Ursprünglich war für den 24. März das zweite Zukunftsgespräch Kirner Krankenhaus terminiert. Die Zusammenkunft aller Beteiligten am runden Tisch wurde nunmehr auf unbestimmte Zeit verschoben. Gibt derzeit andere Baustellen! So lange das Virus die Menschheit in Atem hält, will man die Gespräche in großer Runde ruhen lassen. Das Thema bleibt auch nach der Pandemie noch aktuell. Vielleicht sogar aktueller denn je, weil Krankenhäuser gestärkt aus der Krise hervorgehen dürften. Die werden nämlich ungeachtet aller wirtschaftlichen Betrachtungen gebraucht. PUNKT! Die Verantwortlichen werden nicht umhinkönnen, dieser Tatsache ins Auge zu blicken. Die besseren Argumente lagen und liegen auf der Seite der Befürworter.

Kein Wahl-Hokuspokus! Nahezu punktgenaue Prognose vorhergesagt!

WOW! Die Stadt Kirn wird fortan von einem Freien Demokraten geführt. Frank Ensminger gewann am Sonntagabend die Wahl zum ehrenamtlichen Bürgermeister. Er setzte sich gegen seine Kontrahentin Christa Hermes (CDU) durch. Ensminger kam auf 58,1 Prozent der Stimmen, Hermes erzielte 41,9. Wer hat’s erfunden? Wer hat’s vorhergesagt? Nun der Blog prognostizierte in einem seiner letzten Artikel einen Erdrutschsieg von „Emsix“ mit 58,3 Prozent voraus. Zugegeben an der Abweichung von „satten“ zwei Zehntel wird der arbeiten müssen. Den eigenen Ansprüchen Hinterherhinken geht gar nicht. Daher hat der sich Nachjustieren für die nächste Wahl als Hausaufgabe auferlegt. Im Ernst, soll mal noch einer behaupten, die Prognosen aus Hochstetten-Dhaun träfen nicht mitten ins Schwarze. Trotz gebotener Demut und Bescheidenheit, ein wenig Selbstlob muss an dieser Stelle erlaubt sein. Erst Thomas Jung, nun Ensminger, keine Frage, der Blog hat ein feines Gespür für Entwicklungen und Stimmungen rund um das regionale politische Parkett entwickelt. Den kann man buchen!!! Die Kirner wollten einen Kirner an der Spitze des Rathauses. Einen Sympathieträger, der einem stets auf Augenhöhe begegnet, einer an dem man sich orientieren kann. Sein Ergebnis ist ein Vertrauensvorschub im XXXXL-Format. Was gibt es sonst noch zu erwähnen, so kurz nach der Wahl? mehr

Ein Kirchenmann wird Rathauschef: Frank Ensminger zum Bürgermeister gewählt!

Paukenschlag bei der Bürgermeister-Wahl!!! Frank Ensminger) heißt der neue Bürgermeister der Stadt Kirn. Der Liberale setzte sich gegen Christa Hermes (CDU) durch. Die Mehrheit der Wähler spricht den Kirner Bub, Kirchen-Hüter und letztlich FDP-Vertreter das Vertrauen aus. „Emsix“ erklimmt die Stadtspitze mit gehörigem Vorsprung – passt! Das ist zunächst mal eine ganz bittere Pille für die Unterlegene, aber auch für ihre CDU. Nicht zu vergessen ist das auch und vor allem eine gehörige Klatsche für die SPD. Autsch, das tut richtig, richtig weh. Jetzt hat ein politischer Außenseiter von einer eher kleinen Partei das Sagen im Rathaus. Viele FDP-Bürgermeister dürfte es nicht geben. Setzen wir darauf, dass der ein glückliches Händchen beweisen möge.

Ein offener Kurs auf Augenhöhe mit allen und jedem – das wäre die Ideallösung! Ensminger wird in erster Linie als Diplomat und Versöhner gefragt sein. Nein, keine Analyse auf die Schnelle. Die kommt später. Break, jetzt ist die Stunde des Siegers. Den gilt es hochleben zu lassen. Machen sicherlich auch viele. Wahlpartys sind in Corona-Zeiten zwar tabu, aber ein Sektchen in kleiner Runde muss erlaubt sein. Prösterchen! Das Frank-Ensminger-Zeitalter hält nunmehr Einzug in Kirn. Möge es ein erfolgreiches sein. Vater Ensminger wäre sicherlich stolz auf seinen Filius. Das Regieren wird keine leichte Aufgabe für ihn werden, aber wer dem politischen Stress als Underdog über Jahre hinweg gewachsen war, der muss sich vor dem Amt und den damit verbundenen Aufgaben nicht fürchten. Nochmals HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!  

Kirn wählt

Überall steht das öffentliche Leben still! Überall? Nein, in Kirn wird gewählt. Die Kirner sind dazu aufgerufen, einen neuen Bürgemeister zu wählen. Die Wahllokale sind gewappnet, ebenso die Wahlhelfer. Die Wähler dürfen kommen, das Virus muss draußen bleiben. Bewegung an der frischen Luft tut bekanntlich Körper und Geist gut. Also, warum nicht Kreuzchen setzen in einen kleinen Spaziergang mit einbinden?

Das Wort zum Sonntag

Es braucht Lichtblicke in düsteren Zeiten. 15 junge Menschen haben sich bereiterklärt bei der Kirner Tafel mitanzupacken. RESPEKT! Nur dank dieser Initiative kann die Einrichtung ihr Angebot aufrechterhalten. Tolle Geste, wenn Jugendliche in der Not vorangehen. Da soll mal noch einer sagen, der jüngeren Generation fehle es grundsätzlich an Verantwortungsbewusstsein. Das Gegenteil ist der Fall. Auf die Geste aufmerksam geworden sind auch verschiedene Fernsehsender. Der SWR sowie RTL wollen nächste Woche über die Aktion und das Vorbild Kirn berichten. Und Kirn ist überall. Den Bauern brechen allerorten die Erntehelfer weg. Entsprechende Hilferufe verhallen nicht ungehört. In den betroffenen Regionen gibt es einen regelrechten Boom von Freiwilligen. In der Krise zusammenstehen – passt. Und die wird sich leider noch wesentlich verschärfen. Von daher werden noch viele Aktionen notwendig sein.

Alles spricht für Frank (Emsix) Ensminger

Was macht einen guten Bürgermeister aus? Pauschal ist das schwer zu beurteilen. Es muss einfach passen wie die berühmte Faust aufs Auge. Grundsätzlich sollte er oder sie fachlich qualifiziert sein und über menschliche Qualitäten verfügen. Er muss ein offener Typ sein, auf Menschen zugehen und mit ihnen umgehen können. Bürgermeister sollten authentisch und ehrlich sein. Fachliches Wissen, gepaart mit den elementar wichtigen kognitiven Fähigkeiten, Einstellungen und Verhaltensweisen, das wäre der ideale Mix. Schlüsselkompetenzen, wie Mobilität, Ehrlichkeit, Zeit, Transparenz, Vertrauen, Unabhängigkeit und Vision gehören ebenso dazu wie Tat- oder Schlagkraft. Ganz wichtig sind Sympathiewerte. Und da ist der Kirner Bub weit vorn! Ganz weit vorn war er alleine schon bei der BI Krankenhaus. Der Mann der ersten Stunde sowie Gründungsmitglied geht eben voraus und packt dort an, wo es notwenig ist. PASST!

Dennoch, eine Wahl-Prognose, unter den gegebenen Umständen für Kirn zu stellen, ist äußerst schwierig. Warum? Programmatisch gibt es kaum Unterschiede. Entscheiden über Sieg oder Niederlage könnte Authentizität. Wiederum Punkt für den Liberalen. Nun, Christa Hermes tritt zwar für die CDU an, stellt aber zusätzlich den roten SPD-Würfel ins Schaufenster. „Christa wählen“ so heißt der SPD-Werbeslogan aus deren Endlosschleife. Die Sozialdemokraten unterstützen die Kandidatur. Mehr noch: Dafür verkaufen sie sogar ihre Seele. Wird sich der Push an der Wahlurne auswirken? Frank Ensminger darf nicht rot Würfeln. Will er auch partout nicht. Er muss sich nicht verbiegen und er muss auch keine Zugeständnisse geben. Ensminger wirbt ganz alleine für sich und seine Ziele. Und das sind nicht wenige. Reicht!

Emsix ist in der momentanen politischen Konstellation der richtige Mann am richtigen Platz. Der Tausendsassa ist multifunktionell, egal ob als Wasserträger, Notarzt, Küster oder dann in Kürze Bürgermeister. Immer ansprechbar und immer „nah bei de Leit“. „Herm(es)ine bleibt Erste Beigeordnete. Die Wähler werden das mehrheitlich genauso sehen und ihn zum neuen Stadtoberhaupt wählen. Diesbezüglich lehnt sich der Blog mal ganz weit aus dem Fenster. Zur Bestätigung hat der auch den speziellen Wahl-O-Mat für seine Gefühls-Kontrolle aus dem Keller hervorgekramt. Sie wissen ja, der sagte seinerzeit auch den Erdrutschsieg von Thomas Jung punktgenau voraus. Es handelte sich hierbei um einen Prototypen, der gemäß Beschreibung, Wahlergebnisse präzise genau vorhersagen kann. Verreck, was für eine innovative Erfindung Made in Germany. Gefüttert mit allen Daten kam der zu folgendem Resultat: Ensminger 58,3 Prozent, Hermes 41,7 Prozent. Enge Kiste? Nicht ganz. Vielleicht korrigiert sich der Wahl-O-Mat auch noch nach unten. Egal wie, 50 plus X bekommt er allemal. Und dann gilt Mehrheit ist Mehrheit.   

Immer wieder Berichte von der Baustelle

Das Bau-Tagebuch des Öffentlichen Anzeigers dürfte mittlerweile in kein Regal mehr passen. Was mussten wir nicht schon alles an Hintergrundinformationen über die Ortsumfahrung von Hochstetten lesen, ganz zu schweigen von den Homestorys einzelner Bauarbeiter. Keine Frage, die Maßnahme hat gewisse Dimensionen vorzuweisen, aber muss der nahezu wöchentlich mit Bildern und Texten Aufmerksamkeit geschenkt werden. Anstatt den Platz für anspruchsvollere und gut recherchierte Themen zu reservieren, werden in schöner Regelmäßigkeit Baukräne, Betonpfeiler, Straßenbeläge oder Erdbewegungen in den Mittelpunkt gestellt. Immer, wenn Eisenträger auf Stützen gehoben, der Kreisel verschoben, Verkehrswege geändert, Kräne aufgestellt oder Teerarbeiten durchgeführt werden – die Zeitungsleser sind gefühlt live mit von der Partie. Fehlt nur noch, dass die Ausgabe von neuen Schippen und Besen an die Mitarbeiter eines Tages als Schlagzeile ins Blatt gehoben wird. Wenn sich die Berichterstattung in dieser Häufigkeit bis zum Ende fortsetzt, dürfte irgendwann der 1000 Bericht und das 5000 Foto erreicht sein. Dabei handelt es sich hier in Anführungszeichen nur um eine Baustelle. Über den Fortgang zu informieren ist ja richtig und wichtig, aber man sollte es nicht derart übertreiben. Was das angeht, sind die Leser aber sowas von am Limit.

Und wenn Baustelle, dann bitte mal mehr Tiefe und einem anderen Ansatz. Landesbetrieb- und Baufirmen transportieren von Haus aus immer nur heile Welt. Wie wäre es zur Abwechslung mal einen anderen Blickwinkel einzufangen. Etwa den von Anwohnern, die sich über Lärm beklagen. Ein Thema wäre sicherlich auch die Rissbildungen in den Wänden der Häuser im Hang, verursacht durch Bohrungen. Die damit verbundenen Vibrationen erreichten bisweilen Erdbeben-Ausmaße. Auch ein Aspekt wäre der Fenster-Kampf von Betroffenen mit den zuständigen Behörden. Bereits zugesagte Dreifach-Verglasung werden nunmehr verweigert. Baustelle mal aus einem anderen Blickwinkel beurteilen, mit dieser Herangehensweise weckt Leser-Interesse. Nur Mut!

Spuckschutz sei dank, die Wahl ist sicher!

Wähler, ihr könnt durchatmen!!! Der Bauhof der VG Kirner Land hat in einer Blitzaktion 32 Gestelle als Spuckschutz sowohl für Wähler, als auch für die Wahlhelfer zusammengezimmert. Jetzt kann nichts mehr passieren. Die Wahl kann durchgeführt werden, ohne Gefahr laufen zu müssen, sich das Virus einzufangen. Mehr kann man dann wohl administrativ nicht mehr tun. Zusammengenommen mit aufwendigen Desinfektionsmaßnahmen und strengen Verhaltensregeln im Wahllokal selbst und davor, hat das Virus – wenn es sich überhaupt bei jemanden eingenistet hat – nach menschlichem Ermessen keine Chance überzuspringen. Von daher, macht von Eurem Wahlrecht Gebrauch. Hilft ja nichts, weil eine Absage keine Option zu sein scheint. Die hatte der Blog insgeheim erwartet und offen gefordert. Sei’s drum. Das Land zeigt sich in dieser Angelegenheit konsequent inkonsequent.

Daher jetzt der Aufruf: „Kirner, geht wählen! Die Bürgermeisterkandidaten brauchen ein starkes Votum. Kurz vor die Haustür gehen, Kreuzchen machen, Hände waschen, nicht schwatzen, nach Hause gehen – passt. Fürwahr, das Risiko ist überschaubar, zumal im Kirner Land noch kein einziger Krankheitsfall bekannt geworden ist. Angst muss keiner haben. Daher, zu Hause bleiben ist keine Option. Geht kurz raus, um zu wählen: Für ein starkes Kirn!“ 

Bewegung in Zeiten der Corona-Krise

Bewegung an der frischen Luft hat noch keinem geschadet. Und auch in der Corona-Krise sollten die Menschen nicht ausschließlich in den eigenen vier Wänden hocken. Raus an die Luft, rein in Mutter Natur – passt! Für mich heißt das, tagtäglich rauf aufs Rad! Als einsamer Wolf über Berge, durch Täler, vorbei an Wäldern, Wiesen und Auen. Kontakt nur im seltenen Begegnungsverkehr. Zwei, drei Stunden die Umgebung aus einem anderen Blickwinkel genießen und dabei auf den Einkehrschwung in Cafés oder Eisdielen verzichten, versprüht auch einen gewissen Charme. Es gibt ja die Möglichkeit sich aus dem Rucksack zu versorgen. Übrigens, Fahrradfahren senkt das Infektionsrisiko. Die Chance, sich beim Radeln etwas einzufangen, tendiert gegen „Null.“ Wer nicht radeln will, der geht eben zu Fuß. Mutter Natur ist groß und einladend für Spaziergänge. Die Sonne lacht gerade, dazu die beginnende Blütenpracht. Abwechslung schaffen in Krisen-Zeiten, muss sein. Den Kopf frei strampeln, was will MANN mehr. Wir leben auf dem Land. Uns steht viel Gegend zur Verfügung. Also, raus an die frische Luft. Nur zu Hause hocken macht rammdösig. Soziale Kontakte meiden „JA“, Stubenhocker sein „NEIN“.   

Treppenwitz Bürgermeister-Wahl!

Man kann sich nur noch an den Kopf fassen. Die ganze Welt steht Kopf. Wir stecken in einer weltweiten Krise. Das Coronavirus hat uns fest im Griff, aber dennoch soll am Sonntag in Kirn ein neuer Bürgermeister gewählt werden. Geht’s noch!!! Was bitteschön hat der Landeswahlleiter geraucht, diese, in der momentanen Situation vernachlässigbare Wahl, um jeden Preis durchdrücken zu wollen? Den Menschen steht nicht der Sinn nach Wahlen. Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass unter diesen Umständen die Wahlbeteiligung ein Desaster werden wird. Minütlich erreichen uns Appelle, soziale Kontakte unbedingt zu vermeiden. Die Politiker fordern uns sogar auf, freiwillig zu Hause zu bleiben. Und dennoch sollen die Wähler in die Wahllokale strömen. mehr

Das Kirner Krankenhaus wird kein Schwerpunktkrankenhaus in der Corona-Krise!

Da lag der Blog mal gründlich daneben! Als die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) verkündete, dass sie die Kapazitäten für Covid-19-Erkrankte in Rheinland-Pfalz massiv ausbauen wolle, hatte der Blog sogleich vermutet, dass dem Kirner Krankenhaus in der Gesundheitskrise eine besondere Bedeutung zukommen könnte. So ganz aus der Luft gegriffen war das auch nicht, denn entsprechende Hinweise kamen vorab aus dem nahen Krankenhaus-Umfeld. Danach musste man nur eins und eins zusamenzählen. VERRECHNET! Dem ist nämlich nicht so. Die Diakonie hat jetzt entsprechende Gerüchte vehement dementiert. In einer Pressemitteilung heißt es dazu, dass es derzeit zwar vorgesehen ist, Patienten mit weniger schweren Krankheitsverläufen (Corona) nach Kirn zu verlegen, mehr aber nicht. Es sei keinesfalls angedacht, dass Kirn zu einem reinen Corona-Krankenhaus mutiere, sondern ungeachtet der dort behandelten Fälle auch weiterhin für die Versorgung der Bevölkerung zur Verfügung stünde. Wie immer halt! Ein Ausbau der Intensivkapazitäten in Kirn sei derzeit nicht vorgesehen, sondern werde primär in Bad Kreuznach stattfinden.

Spielplätze dicht! Die Anordnung trifft den beliebtesten Spielplatz in der Region knallhart!

Kinder, ihr müsst jetzt ganz stark sein – die Spielplätze sind jetzt dicht. Der böse Virus lässt ein ausgelassenes Toben nicht mehr zu. Dort, wo sonst Kinder in Massen die attraktiven Spielgeräte regelrecht belagern, herrscht jetzt gähnende Leere. Des einen Leid, des anderen Freud! Gelegenheit für die angrenzenden Bewohner mal durchzuatmen. Die Ruhe wird denen guttun. Gerade auf dem Spielplatz am Kindergarten in Hochstetten herrscht regelmäßig Kinder-Alarm. Der gehört zu den Lieblings-Spielflächen im Kirner Land. Nicht nur Kinder aus dem Dorf, sondern aus der gesamten Region finden die Spielstätte auf zwei Ebenen Hipp. Denn nirgendwo sonst zeigt sich ein Tummelplatz so heruntergekommen. Während anderswo Spielplätze als langweilig gepflegt und attraktiv daherkommen, versprüht der den Reiz von ursprünglicher Veralterung und Gefährlichkeit. Für Kinder ein Erlebnis ganz anderer Art.  Gerätschaften sind abgewetzt und verwittert, der Untergrund unhygienisch und die Zäune löchrig – was will Kind mehr. Darüber hinaus besticht der auch immer wieder durch verletzungsgefährdende Splitter oder Nägel. Mehr Abenteuer geht nicht! Zusammengefasst brechen jetzt harte Zeiten für alle Kinder an. Die Sperrung jetzt wird sich als Zäsur erweisen. Auch für die Mütter, die vor der Corona-Krise immer darum wetteiferten, auf den alten morschen Bänken Platz nehmen zu dürfen. Gottlob, nur auf Zeit! Aus und vorbei! Die Spielfläche ist nunmehr mit einem Warnhinweis gegen unbefugtes Betreten gesicher. Abgesperrt ist nicht. Kein Flatterband oder sonstige Hürden, wie das in Simmertal der Fall ist. Trotzdem, bleibt zu Hause! Im Vergleich zu Hochstetten entspricht die Spielfläche am neuen Bürgerhaus heutigen Ansprüchen. Spielfreude pur, möchte man attestieren. Pustekuchen, der kommt nur langweilig und gepflegt daher.  Wie uncool!!! Wer will darauf schon spielen? Kein Kind! mehr

Wahllokale öffnen!!!

Am Sonntag wird in Kirn gewählt. Blöd nur, dass gerade jetzt das Corona-Virus mit Macht aufschlägt. Zum Teil drehen die Menschen völlig am Rad! Dass lässt sich alleine daran ablesen, dass Regale leergekauft werden. Keine Frage, der Wähler hat jetzt gerade andere Sorgen, als zur Urne zu gehen. Dabei wäre der Gang eminent wichtig. Heute stand es in der Zeitung: „Die Wahl findet statt“! Die Wahllokale öffnen auf jeden Fall, heißt es in der Überschrift. Der Blog ist sich da nicht so sicher. Nehmen Krisenmodus und Panikmache weiterhin so an Fahrt auf, dann wackelt die alleine deshalb, weil rund 60 Wahlhelfer gebraucht werden, um die überhaupt gewährleisten zu können. Was wäre, wenn die schon sicher geglaubten Helfer abspringen, sie zwischenzeitlich erkranken oder sich angesichts der zu erwartenden Kontakte einfach verweigern? Unter diesen Aspekten würde ich nicht auf eine Wahl um jeden Preis wetten. Reine Blog-Meinung. Die nächsten Tage bleiben spannend.

Wird Kirner Krankenhaus Anlaufstelle für Corona-Patienten???

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) will die Kapazitäten für Covid-19-Erkrankte in Rheinland-Pfalz massiv ausbauen. Das teilte sie gestern in einer Presseerklärung mit. Hat die Ankündigung direkte Auswirkungen auf das Kirner Land? In den nächsten zwei Wochen sollen vereinzelte Krankenhäuser zur Schwerpunktversorgung eingerichtet werden. Das Vorhaben lässt aufhorchen! Wie gut informierte Quellen berichten, ist auch das Kirner Krankenhaus mit von der Partie. Wurde das für eine Schwerpunktversorgung ausgewählt? Noch handelt es sich um ein Gerücht. Es noch keine offizielle Stellungnahme erfolgt. Vielleicht kommt die auch nicht! Trotzdem, der Blog will mal vogelwild spekulieren: Was spräche für Kirn? mehr

Mitgliederversammlung SPD Hochstetten-Dhaun/Meckenbach

Wenn eine Partei zu einer Mitgliederversammlung mit Neuwahlen einlädt, dann werden im Regelfall vergangene Erfolge hinausposaunt, selbst wenn die gar nicht vorhanden sind. Das war so, das ist so und wird wohl auch zukünftig immer so bleiben. Diesbezüglich bildet die SPD Hochstetten-Dhaun/Meckenbach keine Ausnahme. Die Berichterstattung im Nachgang zeichnet das Bild einer Partei, der die vergangenen Wahlen wohl die Sinne vernebelt haben. „Man bedauerte, dass die Mehrheiten bei den zurückliegenden Wahlen nicht ausgebaut werden konnten“. Der O-Ton lässt aufhorchen. Ist nicht eher das Gegenteil der Fall? Machen wir mal einen Fakten-Check! Hans Helmut Döbell konnte gerade mal 60 Prozent der Stimmen bei der Bürgermeister-Wahl auf sich vereinen, und dies, als Einzelbewerber. Nahezu die Hälfte der Bürger wählte ihn ab. SPD-Kandidat Oliver Kohl scheiterte krachend bei seinem Versuch den Chef-Stuhl der neu formierten Verbandsgemeinde Kirner-Land zu erklimmen, und das, gegen einen Newcomer. Auf Kreisebene verzeichnete die SPD ebenfalls Einbußen. Nur noch zwei SPD-Vertreter aus dem Kirner Land gehören dem Kreistag an – vormals fünf! Wenn man bedenkt, dass der Westen vom Kreishaus gefühlt eh kaum wahrgenommen wird, war das eine ganz bittere Pille, die man im Wonnemonat Mai schlucken musste. Verluste, wenn auch nur leicht, verzeichnete man auf Orts- und VG-Ebene. Zusammenfassend eine doch eher ernüchternde Bilanz. Weiter ließ Döbell wissen, dass die VG-Beigeordneten-Wahl in geordneten Bahnen verlief. Stimmt, weil er es geschafft hat, die notwendigen Strippen parteiübergreifend im Vorfeld zu ziehen. Geräuschlos, versteht sich. Für den Posten bootete er sogar seinen SPD-Vorsitzenden Michael Schmitt aus. Der Stimmenkönig hätte es gerne gewuppt. Bei der Wahl machte er gute Miene zum bösen Spiel. Ja, die Wahrheit ist manchmal hart. Die ernüchternde Bilanz packte Döbell rückblickend in einen einzigen Satz: „Man bedauere, dass die Mehrheiten bei den zurückliegenden Wahlen nicht ausgebaut werden konnten“.

Das Coronavirus bestimmt das Tagesgeschehen und rückt alles andere in den Hintergrund!

Kindergarten dicht, Schulen dicht, Atemwege dicht: Das Coronavirus fühlt sich in Deutschland so richtig wohl! Überall in Deutschland? Nein, im Kirner Land ist das unsichtbare Übel (noch) nicht angekommen. Dennoch, es ist höchste Zeit, die Sache endlich ernst zu nehmen, verdammt nochmal! Amüsant kann das niemand mehr finden. Nunmehr sollte auch der Letzte begriffen haben, dass die Lage bitterernst ist. Angstverharmlosung und Angstverdrängung hilft uns nicht weiter. Wer jetzt den Schuss noch immer nicht gehört hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Wir sehen den Virus nicht, wir riechen den Virus nicht, wir spüren den Virus nicht, aber dennoch ist der allgegenwärtig. Und das Virus wird das Kirner Land nicht verschonen. Bleibt die Frage wann COVID-19 anklopft und wie fest. Kommt es mit Macht, kann sich das Kirner Krankenhaus als Fels in der Brandung bewähren. Gut zu wissen, dass das Krankenhaus vor Ort ist. mehr

Prognose eins zu eins so eingetroffen!!!

Was gestern noch Spekulation war, ist heute schon Fakt. Was für ein Wochenstart! Die Ereignisse überschlagen sich gerade. Und wie! Die Corona-Krise setzt noch nie dagewesene Maßstäbe. Nein, der Blog gehört nicht zu den Propheten, sondern der urteilte realistisch, als er vor wenigen Stunden die Schließung aller nicht lebensnotwendigen Geschäfte und Treffpunkte vorhersagte. Man musste doch nur eins und eins zusammenzählen. Auch das Kirner Land wird man komplett herunterfahren. Bis auf Lebensmittelgeschäfte, Banken und Apotheken, wird wohl oder übel alles schließen müssen, auch Eisdielen, Gaststätten, Sporthallen, Spielplätze und, und, und. Es wird ruhig werden in der Innenstadt. Sehr ruhig! Das öffentliche Leben wird die nächsten Tage nach und nach völlig zum Erliegen kommen. Darüber hinaus werden alle Sportstätten und Freizeiteinrichtungen auf Eis gelegt. Notwendigerweise, denn ohne gebündelte drastische Maßnahmen, werden wir das Virus mit voller Wucht abbekommen. Wenn, dann sollten wir alle konsequent handeln und zu Hause bleiben. Die Ansteckungsgefahr ist einfach zu hoch. Nur notwendige Gänge sollten wir alle noch anstreben. Wenn es hilft, eine schnelle Ausbreitung zu verhindern, dann müssen jetzt alle an einem Strang ziehen. Ein Virus, das uns alle bewegt und beherrscht, hat uns fest in den Würgegriff genommen. Wie lange der anhält und wie weitreichend die Auswirkungen sein werden, weiß keiner!

Corona-Virus wird Deutschland und das Kirner Land lahmlegen!!!

Was war das für ein Sonntag gestern. Gefühlt Frühlingserwachen. Unzählige Menschen waren zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs. Wie immer halt, wenn Sonnenschein und milde Temperaturen einladen zur Bewegung an der frischen Luft. Alles gut, wäre da nicht so ein gemeiner unsichtbarer Virus. Das hält gerade die Welt in Atem und das wird auch das Kirner Land heimsuchen. Ja, das scheut die Provinz nicht. Nur eine Frage der Zeit, wann der erste Krankheitsfall vermeldet werden wird. Von einer existenziellen Krise, war vor der Eisdiele am Marktplatz sowie vor der in Martinstein nichts zu entdecken. Als ob man den unsichtbaren Feind nicht fürchten müsste, standen die Besucher dicht gedrängt in den Warte-Schlangen oder saßen mehr oder weniger gequetscht wie die Hühner auf der Stange auf den Stühlen sowohl im Innern, als auch im Freien. Gebotener Sicherheitsabstand, Fehlanzeige! mehr

Corona-Bringservice in Simmertal

„Extreme Krisen“ erfordern besondere Maßnahmen. Da insbesondere ältere Menschen soziale Kontakte derzeit möglichst vermeiden sollten, hat sich die Ortsgemeinde Simmertal einen ganz besonderen „Corona-Einkaufs-Service“ einfallen lassen. Mehrere Rufnummern wurden geschaltet, um einen Bringservice zu ermöglichen. In der Praxis funktioniert das dann so: Eine der veröffentlichten Telefonnummern wählen, Bestellung aufgeben und damit den Bringservice scharf schalten – passt. Der Einkaufszettel wird dann von Ortsbürgermeisterin Christina Bleisinger selbst oder einem ihrer Mitstreiter abgearbeitet. Es ist im Kirner Land zwar noch kein einziger Krankheitsfall eingetreten, aber sicher ist sicher. Simmertal mal wieder vorn, wenn es um die Gemeinschaft oder wie jetzt konkret, das Wohl der älteren Menschen geht. Hut ab!

Das Wort zum Sonntag

Der Countdown läuft. Heute in einer Woche wählt Kirn einen neuen Bürgermeister. Das heißt, wenn das Coronavirus dem Wahlvorhaben nicht einen Strich durch die Rechnung machen sollte. Es sind gerade verrückte Zeiten, in der wir leben. Alles sicher geglaubte und gewohnte, hängt am unsichtbaren Virus-Faden. Apropos verrückte Zeiten. Wie wird die zukünftige Zusammenarbeit mit einer Bürgermeisterin Christa Hermes (CDU) oder Frank Ensminger (FDP) im Stadtrat aussehen? Das Klima dort ist nicht gerade harmonisch, um es mal wohlwollend auszudrücken. Zusammenraufen scheint geboten, sonst wird das nix mit einer konstruktiven Politik zum Wohle der Stadt. Besser noch wäre ein Reset. Alles auf Neuanfang. Wie wäre es mit einer teambildenden Maßnahme nach der Wahl? Zur Gemeinschaftsfindung eine Art Überlebenstraining. Unter teambildenden Maßnahmen versteht man solche, die darauf abzielen, das WIR-Gefühl innerhalb eines Teams, hier der Stadtrat, zu stärken, um in weiterer Folge Kommunikation, Produktivität und Motivation der Mitglieder zu erhöhen. Ein gut funktionierender Stadtrat ist das wertvollste Kapital einer Stadt. Doch aufgepasst, ein Spaßtag formt noch lange kein Team. Da braucht es schon etwas mehr, zumal die politischen Fronten in Kirn extrem verhärtet sind. Nun, Extremsport scheidet wegen der Altersstruktur wohl aus. Wie wäre es mit einer Bootstour oder einem Kochkurs? Es geht nicht darum hinterher freundschaftlich verbunden zu sein. Es reicht schon, wenn verbal abgerüstet wird und sich der Umgang untereinander auf sachlicher Ebene einpendelt. Vielleicht reichen ja auch ein paar richtungsweisende Gespräche zwischen dem neuen Stadtchef und den Fraktionsvorsitzenden, um die gebotene Atmosphäre wiederherzustellen. Damit ist nicht kuscheln gemeint. Gestritten werden in der Sache darf weiterhin, allerdings ohne persönliche Anfeindungen.  

Satirischer Wochenrückblick 14. März

Über Wahl-Podium, Arztpraxis-Erinnerung, Parkhaus, Coronavirus und Kirner Krankenhaus, Wahlmüdigkeit…

Wie tief die Gräben unter den Fraktionen des Kirner Stadtrates mittlerweile klaffen, verdeutlichte eine Aussage des SPD-Stadtratsmitgliedes Jürgen Simon während der Podiums-Diskussion. In Stammtisch-Manier fragte er doch allen Ernstes, wie ein Bürgermeister Frank Ensminger gegen die Übermacht der SPD im Stadtrat überhaupt regieren wolle. Sein abfälliger Tonfall bei diesem denkwürdigen Statement war nichts anderes als eine Ansage: „Wenn du es wirst, werden wir Dich boykottieren“. BASTA! Dass ein Stadtratsmitglied sich derart despektierlich einem Bürgermeister-Kandidaten sich selbst als fast schon hasserfüllter Verweigerer enttarnt, ist unterirdisch und in der Schärfe dann doch überraschend. Übertragen auf die komplette SPD, als deren Sprachrohr er sich ja gerne versteht, heißt das Signal im Falle eines Bürgermeisters Ensminger nur eines: VOLLKONFRONTATION. Das lässt tief blicken. Scheinbar geht es dem Platzhirschen in erster Linie nicht mehr unbedingt um die Belange der Stadt, vielmehr um die Auseinandersetzung mit einem unliebsamen Gegner. Wie kleingeistig muss man sein, eine solche verantwortungslose Einstellung dann auch noch offen und ohne Scharm zur Schau zu stellen. Logisch, dass Buhrufe den Saal erfüllten. Was ist nur aus der einst so angesehenen SPD geworden? Wie tief muss man sinken, wenn man sich derart in persönliche Grabenkämpfe verstrickt, anstatt mit verantwortungsvoller Kommunalpolitik auf sich aufmerksam zu machen? mehr

Hamsterkäufe

„Behaltet Ruhe und bloß keine Panik“, sagen Politiker und Experten Experten – und alle rennen los und kaufen die Supermärkte leer. Finde den Fehler? Auch im Globus Handelshof herrscht Hochbetrieb. Backmischungen, Nudeln und Mehl – die Regale wurden regelrecht geplündert. Das begehrteste Gut der Hamsternden scheint derzeit allerdings Toilettenpapier zu sein. Aber warum nur? Es wird schon rationiert. Man, man, man, wo soll das nur hinführen. Schlimmer als das Virus scheint die Hysterie zu sein. Die nächsten Wochen werden spannend werden.

Fuß vom Gas!!!

Zeigen Hinweise auf spielende Kinder Wirkung? Will die Ortsgemeinde mit dem Platzieren von Plastik-Figuren einen Anlauf unternehmen, um eine höhere Fußgängersicherheit im Bereich des Kindergartens zu erreichen? Eine davon steht am Eingang, die andere unterhalb an der Straße Hellbergblick im Grenzbereich zum Spielplatz. Jedenfalls sticht den Autofahrern die auffallend grüne Farbe der „Männchen“ ins Auge. Inwieweit die Maßnahme sensibilisiert und im besten Fall zu Geschwindigkeitsreduzierungen führt, bleibt abzuwarten. Ein Versuch ist es allemal wert!

Coronavirus und die Auswirkungen auf das Kirner Land!

Eine Krise mit großer Tragweiter steht uns bevor. Die Corona-Eigendynamik ist nicht mehr aufzuhalten. Mehr noch: Das Tempo von Krisen-Szenarien nimmt rasant an Fahrt auf.  Es passiert gerade so viel gleichzeitig. Man weiß die Horrormeldungen kaum noch einzuordnen. Wo stehen wir? Welche Folgen hat das Virus für das Kirner Land? Nun, sämtliche Schulen und Kindergärten werden ab Montag dicht sein. Es ist nur eine Frage von Stunden, bis die Schlagzeile aufploppt. Nacheinander werden schon Meldungen von abgesagten Veranstaltungen über Facebook verbreitet, jetzt sogar die Theateraufführung der VHS-Theaterwerkstatt. Das Signal steht ganz eindeutig auf Krise. Die Gastronomie am Marktplatz beklagt massive Einbrüche, in den Reisebüros stehen die Telefone nicht mehr still. Es herrscht große Unsicherheit. Mehr noch: Die Menschen haben angst. Die FDP hat sämtliche Wahlveranstaltungen abgesagt. Damit hält sie sich an die Empfehlung aus dem Kanzleramt. Gerüchte verbreiten sich rasant, wonach nunmehr auch vereinzelte Krankheitsfälle im Kirner Land zu beklagen sind. Keine Frage, es wird zu einer Zäsur kommen. Das öffentliche Leben wird, wie von der Politik gewollt, nahezu völlig zum Erliegen kommen. Corona überlagert alles, auch in der Wahrnehmung anderer Ereignisse. Wenn die Geschwindigkeit der Panikmache weiterhin so anhält, wird am kommenden Sonntag auch nicht gewählt werden. Dahingehend lehnt sich der Blog mal ganz weit aus dem Fenster. Wer sucht in Zeiten einer Gesundheitskrise freiwillig ein Wahllokal auf? Die Beteiligung würde noch dramatischer in den Keller sacken, als das ohnehin schon befürchtet wird. Die Wahl hätte kaum Aussagekraft. Ernsthaft, das kann keiner wollen. Wenn das öffentliche Leben einen Cut erfährt und bis zum Stillstand heruntergefahren wird, dann wäre es nur kontraproduktiv, an der Bürgermeister-Wahl festzuhalten. Keine Frage, es kommt eine Welle an weiteren Hiobsbotschaften auf uns zu sowohl gesundheitlich, als auch wirtschaftlich.   mehr

Anschubhilfe für Ärzte

Als auf Nachfrage Frank Ensminger (FDP) eine finanzielle Anschubhilfe für die Ansiedlung von dringend benötigten Ärzten in Aussicht stellte, sah er sich sogleich vereinzelten verbalen Attacken aus dem Publikum ausgesetzt. Ein unüberhörbares Raunen ging durch den Saal. Der Öffentliche schlug in seiner Berichterstattung in die gleiche Kerbe: „Ensminger hatte zu den schärfsten Kritikern dieser Förderpraxis in Hochstetten-Dhaun gehört“!  Moment! Da muss der Blog mal brutalstmöglich dazwischen grätschen und aufklären. Das scheint nach wie vor dringend geboten zu sein, wenn selbst die schreibende Zunft die Zusammenhänge noch immer falsch wiedergibt. Also nochmals zum Mitschreiben, in Hochstetten-Dhaun wurde im Zuge der Arztansiedlung nicht der Arzt, sondern die Bürgermeister-Familie finanzielle Unterstützung gewährt. Kleiner, aber feiner Unterschied! Der Arzt bekam keinen müden Cent Anschubhilfe. Im Gegenteil: Der darf das in der Öffentlichkeit viel gescholtene doppelte Mietkonstrukt über einen ortsunüblichen Mehr-Mietzins bezahlen. Wahr ist, die Ortsgemeinde hat 95 000 Euro Haushaltsmittel für die Einrichtung gestemmt. Wahr ist aber auch, dass das Geld am Arzt vorbei einzig und alleine in Umbaumaßnahmen floss. Geld für Maßnahmen, die gemäß Urteil des Steuerzahlerbundes, alleine der Eigentümer hätte aufbringen müssen. „Gelebte Vetternwirtschaft auf kommunaler Ebene“ – so lautet seinerzeit die Schlussfolgerung aus Mainz. Wenn Ensminger etwas kritisierte, dann diese anrüchige Verfahrensweise am „Modell-Hochstetten-Dhaun“. So ein Finanzierungsmodell an Ärzten vorbei geht gar nicht. Es ist schon gängige Praxis, dass anderswo Ärzte mit Geldzuwendungen gelockt werden. Etwaige Einzelfallunterstützungen auf seriöser Basis zu gewährleisten, dafür werde sich Ensminger einsetzen. Nicht aber für ein Konstrukt der Marke Hochstetten-Dhaun.  Ein negatives Beispiel, das nicht Schule machen sollte und das es mit einem Bürgermeister Ensminger in Kirn so nicht geben wird.

Belegärzte gesucht

Die Kreuznacher Diakonie sucht gleich drei Belegärzte für das Kirner Krankenhaus. Geworben wird im Ärzteblatt sowie auch in den sozialen Medien. Ein Schritt in die richtige Richtung, möchte man meinen. Dumm nur, dass die Ärzte nicht gerade Schlange stehen, um in einem Provinz-Krankenhaus, deren Existenz längst nicht gesichert ist, anzuheuern. Im Gegenteil: Fachpersonal in den Bereichen Kardiologie, Gastroenterologie, und Chirurgie werden überall mit Kusshand genommen. Wahr ist, dass zusätzliche Ärzte Nachfragelücken schließen helfen und dadurch den Standort aufwerten. Wahr ist aber auch, dass man wahrscheinlich viel Geduld wird haben müssen, um gleich alle drei Stellen besetzen zu können. Wenn nur einer käme, wäre das in Zeiten von Ärzte-Mangel, schon als Mega-Erfolg zu werten. Kirn konkurriert mit Regionen, die infrastrukturelle Vorteile haben. Woanders dürfte auch mehr Geld fließen. Wie jeder weiß, ist die Diakonie nicht gerade bekannt dafür, üppige Gehälter zu zahlen. Vielleicht gelingt ja auch ein Coup und gleich drei geeignete Kandidaten unterschreiben im Krankenhaus am Rande der Stadt langfristige Verträge. Dass käme jedoch einem Sechser im Lotto gleich. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Zuversicht ist angesagt. „Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“ – so lautet ja auch die Fastenaktion für die evangelische Kirche 2020. Passt irgendwie. Logisch, denn nur mit Zuversicht kann es gelingen, Ärzte nach Kirn zu locken. Zuversicht alleine wird allerdings nicht reichen. Mal schauen, wann die Diakonie ihre neuen Mediziner vorstellen wird können.

„Einlasskontrolle“ beim Podium! War der Blog schuld am schwachen Zuspruch?

„HALT, erst die Hände desinfizieren!“ Helmut Hein mahnte zur Vorsicht. Er hatte genaues Auge darauf, dass ja alle Besucher des Wahl-Podiums die FWG-Hygienevorschriften einhielten. Kurz auf den Spender gedrückt, die Hände einreiben und fertig! Danach erst durfte man Platz nehmen. Gut, das Gesundheitsamt war nicht angetanzt, um die Veranstaltung zu überwachen. Da hatte der Blog mit seiner Satire-Ankündigung maßlos übertrieben. Dennoch, der eine oder andere nahm die augenzwinkernd geschilderten Vorsichtsmaßnahmen, zumindest zeitweise, für bare Münze. Einer, sah in der Glosse sogar den kausalen Zusammenhang für den eher bescheidenen Zuspruch. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Sei’s drum, es gib halt immer Kerzen am Baum, die nicht sonderlich hell leuchten. Wenn dem wirklich so wäre, dann käme das ja einer Adelung gleich. Zu viel der Ehre, denn www.hochstetten-dhaun.info ist weit davon entfernt, einen solchen Einfluss auf das Kirner Land ausüben zu können. Oder doch? Quatsch, der Blog gibt sich ganz bescheiden, demütig und vor allem realistisch. Meinungsmache braucht schon etwas mehr als nur einen begrenzten Radius. Nur mal theoretisch, träfe die Argumentation der einen flackernden Kerze zu, dann wär im Umkehrschluss der Saal ja aus allen Nähten geplatzt, wenn der überzogene Beitrag im Vorfeld nicht erschienen wäre. Hunderte Kirner hätten sich gestapelt. Wer das glaubt, der glaubt auch daran, dass die Erde eine Scheibe ist. Fakt ist, die Wahl ist im Mittelzentrum kaum ein Faktor und wird daher nur am Rande wahrgenommen. Traurig aber wahr, den meisten ist es völlig schnurz, wer an der Stadtspitze zukünftig die Fäden in der Hand hält. Ihr Leben ändert sich dadurch nicht. Da kommt viel Arbeit auf die Parteien zu. Problem, die sind sich untereinander ja auch nicht unbedingt grün. Überspitzt, hat Kirn sowohl Selbstbewusstsein, als auch Wir-Gefühl verloren. Muss Kirn auf die Couch? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Fakt ist, die Fusion hat auf ganzer Ebene Spuren hinterlassen.  

Kirner Wahl-Podium!

Das Erschreckendste vorneweg: Die Kirner haben offenbar nur geringes Interesse an den Bürgermeister-Wahlen am 22. März. Passend dazu die Zahlen: Von den 91 Anwesenden bei der ersten und einzigen Podiums-Diskussion am heutigen Abend im VG-Sitzungssaal waren nur knapp 30 potenzielle Wähler. Nur ein Drittel darf wählen, der Rest kam aus den Ortsgemeinden drumherum. 8500 Einwohner zählt das Mittelzentrum und nur 30 interessieren sich dafür, was die beiden Kandidaten Christa Hermes (CDU) und Frank Ensminger (FDP) zu sagen haben, was sie sich für die Zukunft ihrer Stadt – in der sie doch wohl gut und gerne leben – vorstellen. Geht’s noch? Die Kirner sollten sich für ihr Desinteresse schämen. Aber sowas von! Harte Worte zwar, aber was ist das ist. Wenn das Fernbleiben richtungsweisend für die Wahlbeteiligung ist, dann gute Nacht. Dann sackt die unter 30 Prozent ab. Beleg dafür ist auch eine zum jetzigen Zeitpunkt sehr niedrige Beteiligung an der Briefwahl. Hallo, aufwachen! Bürgermeister-Wahlen sind wichtig! In Kirn wird ein neuer Chef gewählt, da ist der Gang zur Urne Pflicht. mehr

Es war ja nur eine Frage der Zeit!

Na Bravo, jetzt hat auch der Landkreis Bad Kreuznach seinen ersten Corona-Fall. In den kommenden Tagen werden sich sowohl die Zeitungen, als auch die öffentlichen Netzwerke überschlagen mit Meldungen und Kommentaren. Es war nur eine Frage der Zeit. Wahrscheinlich waren die Schlagzeilen schon vorbereitet. Zwei Schulen wurden geschlossen. Es kann nicht mehr lange dauern bis weitere Verdachtsfälle hinzukommen und weitere Schüler zu Hause bleiben müssen. Und? Bleibt zu hoffen, dass die lokalen Medien in den kommenden Tagen und Wochen verantwortungsvoll und vor allem angemessen und maßvoll reagieren. Tagelange Geschichten über Corona und die Folgen braucht niemand so wirklich. Keine Frage, die Behörden müssen jetzt ihren Job machen. Und das geht umso besser, wenn man in Ruhe gelassen wird. Die Angst vor dem Coronavirus führt schon jetzt zu krassen Überreaktionen. Und dabei gab es bisher noch keine Erkrankungen in der Region. Damit ist ja jetzt Schluss. Leute, vergesst den Weltuntergang und wascht euch lieber gründlich die Hände! Den Spruch hat der Blog irgendwo aufgeschnappt. Klar, wir werden alle sterben. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Aber dass uns allen in den nächsten Wochen das Coronavirus den Garaus macht, darf getrost bezweifelt werden. Im Gegenteil: Die Auswirkungen aller vergangenen Grippewellen waren dramatischer und folgenreicher. Berichtet wurde darüber nicht. Hat irgendwie keinen gejuckt. Jetzt ist alles anders. Der Eindruck von fehlender Gelassenheit verfestigt sich immer mehr. Dabei täte uns allen Gelassenheit gut zu Gesicht stehen. Wenn es nach der Bild geht, steht uns die Apokalypse bevor. Bleibt zu hoffen, dass die Lokalzeitungen diesbezüglich verbal abrüsten und sachlich berichten. Und immer daran denken, weniger ist mehr.

Der Countdown läuft: Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten heute ab 19 Uhr

Bei der Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl am heutigen Abend um 19 Uhr können sich die Kirner ein Bild von den beiden Kandidaten machen – bevor sie am 22. März an die Urne treten. In der Fragerunde mit anschließender Diskussion werden sicherlich die wichtigsten Kirner Themen auf den Tisch kommen. Während der Veranstaltung werden Christa Hermes (CDU) und Frank Ensminger (FDP) Rede und Antwort stehen. Moderiert wird das Podium von Heike Beenen (FWG). Die Spannung steigt: Wer wird in den nächsten fünf Jahren die Geschicke der Stadt leiten? Wer kann am meisten überzeugen? Wer hat die besten Argumente und die vielversprechendsten Ideen zu bieten? Ist es ein Duell auf Augenhöhe? Die Vorzeichen versprechen einen interessanten Verlauf. Hermes, die Unterstützung von der SPD erfährt, begleitet derzeit das Amt der Bürgermeisterin kommissarisch. Sie hat einen Informations-Vorteil. Ensminger genießt mehr Sympathien. Wie kann die Innenstadt belebt werden? Wie geht’s weiter in Sachen Parkhaus und Krankenhaus? Wird es schnell neue Wohngebiete geben? Welche Strategie bei Ansiedlung von Wirtschaftsbetrieben sollte man künftig fahren? Und was kann die Stadt tun, um die Jugend zu unterstützen, die Umwelt zu schützen, die Märkte zu beleben? Themen gibt es zu Genüge. Wie sie beide beim Casting schlagen, darüber wird der Blog zeitnah informieren.

Hauptsache mal wieder drüber geschwätzt!

Es war ein Versehen, dass zum kleinen Krankenhaus-Gipfel keine Vertreter der SPD eingeladen waren. Gastgeber Christian Baldauf erklärte, dass sein Vorzimmer es wohl versäumt habe, entsprechende Depeschen zu verschicken. Kann ja mal passieren. „Der Mensch irrt, so lange er lebt“! Aber auch ohne die Genossen Weingarten und Stein, hätte sich ein recht lebhafter sowie konstruktiver Dialog entwickelt, erklärt BI-Vertreter Michael Müller im Nachgang. Baldauf ließ wissen, dass er auf der Seite der Bürgerinitiative sei, wolle diese auch zukünftig unterstützen. Kann ja nicht schaden! Verbindlich sei es im Sitzungszimmer der Stadt jedoch nicht zugegangen. War auch nicht zu erwarten. Das Bestätigen von Absichtserklärungen ist zwar nicht der Brüller, aber auch nicht der Supergau. Lösungen, (noch) Fehlanzeige! Konkretes versprechen sich Müller und Co. vom großen runden Tisch mit Diakonie, den Krankenkassen und Vertretern der Landesregierung am 24. März. Wird es ein Tag zum Geschichte schreiben? Wird es der Tag, an dem sich die Zukunft des Standortes nachhaltig entscheidet? Warten wir es einfach ab. Unter dem Strich, war der runde Tisch heute nur ein lockerer Aufgalopp. Vom Charakter her, eher ein reiner Gedankenaustausch oder das Verfestigen von bereits bekannten Standpunkten. Nicht viel Neues also! Nach außen hin ziehen zumindest weiterhin alle an einem Strang. Natürlich! Wie ehrlich es die einzelnen Interessenvertreter meinen, bleibt indes abzuwarten. Knackpunkt könnte die Kassenärztliche Vereinigung mit ihrem Starrsinn werden, sich neuen Aspekten und Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Krankenhaus Kirn konsequent zu verschließen. Dass war vor Jahren schon bei der Gründung eines ambulanten Diabetes-Zentrum so und scheint sich jetzt bei der Notfallversorgung fortzusetzen. Ohne Worte! mehr

Runder Tisch Krankenhaus: Hoffentlich nicht nur Wahlkampf-Plauderstündchen bei Kaffee und Gebäck!

„Immerhin geredet“, so oder so ähnlich lässt sich der heutige runde „Krankenhaus-Tisch“ wohl am ehesten charakterisieren. Im Dialog sein, mal benennen was wichtig ist, kann nicht schaden. Zugegeben, die maßgeblichen Instanzen – etwa die Diakonie – werden an diesem Gespräch, zu dem Christian Baldauf (CDU) eingeladen hatte, nicht teilnehmen, aber Vorschläge, Richtungen und Haltungen dürften dennoch zur Sprache kommen. Schade, dass die SPD-Kommunalgrößen außen vor sind. „Sie müssen draußen bleiben“. Ein Lapsus der Marke politische Eitelkeit, Weingarten und Stein einfach nicht zu diesem Termin eingeladen. Passt irgendwie nicht zum gebetsmühlenartigen Herunterleierns eines gemeinsamen Bestrebens aller Parteien, das Krankenhaus ungeachtet von Parteibüchern gemeinsam erhalten zu wollen. Alles nur Lippenbekenntnisse? Vielleicht eine Spur zu hart geurteilt, allerdings wenn Letzius dann bitte auch Weingarten und wenn Dickes dann bitte auch Stein. Geschenkt!

So ist das nun einmal in Wahlkampfzeiten. Da gilt es nur auf sich selbst zu schauen. Man darf gespannt sein, welche Ergebnisse der kleine Gipfel mit sich bringen wird. Nicht das es am Ende „nur“ heißt, „Hauptsache mal drüber geschwätzt“. Spekulieren wir mal: Baldauf wird sicherlich seine Unterstützung zusichern und die Landesregierung rügen. Als Oppositioneller und Ministerpräsident in Lauerstellung, ist das auch seine verdammte Pflicht. Der Vertreter der Landesregierung wird dagegenhalten. Wichtig wäre, dass sich der Dialog nicht zu einem politischen Scharmützel entwickelt. Dass zu verhindern ist Aufgabe der BI-Vertreter. Die Angelegenheit ist zu wichtig, um sie für Wahlkampfzwecke zu instrumentalisieren. Diesbezüglich verärgert geäußert hat sich Weingarten: Es sei ein schlechter Stil, zu den Gesprächen zum Krankenhaus, die bis jetzt ausdrücklich überparteilich getragen waren, nur CDU-Mandatsträger oder von der CDU gestützte Vertreter einzuladen. Die politische Einseitigkeit schadet den Bemühungen zur Erhaltung des Kirner Krankenhauses.“ Recht hat er. mehr

Lange nichts mehr gehört vom Monsterwall

Lange nichts mehr gehört vom Monsterwall. Der schimmert jetzt leicht grün. Trotz natürlicher Farbe, sieht der „Kirner Deich“ noch immer ziemlich monströs und unwirklich aus. Ob sich die Anlieger mittlerweile an die aufgeschüttete Wand hinter ihren Häusern gewöhnt haben? Wohl kaum, denn das Ding verschandelt für immer und ewig Optik und Wohnqualität. Nicht zu vergessen die Wertminderung der Häuser, die mit der Wand aus Erdmasse einhergeht. Nun, die Aufschüttung soll gemäß Bebauungsplan völlig korrekt vorgenommen worden sein. Einzelne Vögel zwitschern nunmehr von den betroffenen Hausdächern herunter, dass dies nicht so ganz der Wahrheit entspräche. Leise Zweifel werden angemeldet. Haben jene Menschen, die darunter zu Hause sind, etwa noch eine Chance auf Nachbesserung? Diesbezüglich drücken wir mal die Daumen. Auch dafür, dass Regenmassen, wie zuletzt, ausbleiben. Denn dann bildet sich immer eine Seenlandschaft in den Gärten. Wassermassen, die bisweilen in die Keller zu fließen drohen, braucht hier nun wirklich keiner. Stand jetzt, sind die Anlieger also doppelt angeschmiert. Aber vielleicht wendet sich das Blatt ja. Warten wir es einfach mal ab.

Das Wort zum Sonntag

Heute ist Weltfrauentag. Der wird alljährlich am 8. März gefeiert und ist für Frauen auf der ganzen Welt ein wichtiges Datum. In einigen Ländern ist er sogar ein gesetzlicher Feiertag. „Frauen im Fokus“ – dieses Dossiers ist über Jahre hinweg gewachsen. In der Geschichte haben viele bekannte Frauen Akzente gesetzt, die maßgeblich für die Gleichberechtigung von Frauen insbesondere für das Frauenwahlrecht einsetzten. Gleichberechtigung ist heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Oftmals hinken die Quoten zwar (noch) hinterher, aber Frauen in verantwortungsvollen Führungspositionen ist längst Alltag. Beispielgebend ist die Politik. Man muss sich ja nur mal umschauen. Deutschland wird von einer Frau rgiert, Rheinland-Pfalz ebenso. Im Landkreis herrscht ebenso Frauen-Power. Und in Kirn bewirbt sich erstmals eine Frau auf das Bürgermeister-Amt. „Frauen an die Macht, hieß mal ein Slogan. Oder hieß das „Kinder an die Macht“? Egal! Zurück zur „Otto-Normal-Frau“. Liebe Frauen im Kirner Land, heute ist Euer Tag – nutzt ihn! Lasst es Euch gut gehen, lasst Euch ausführen und lasst vor allem die Küche kalt. Es sei denn, MANN kocht für Euch.   

Der Countdown für den Wappensaal läuft. Start im Mai mit Event-Wochenende. Der singende Wirt heißt Marco Fritz!

Pünktlich zum Start in die Freiluft-Saison soll der Wappensaal in Dhaun öffnen: „Wenn alles gut geht Ende April, spätestens jedoch zum 1. Mai“, sagt Inhaber Marco Fritz bei einem Rundgang durch die verschiedenen Räumlichkeiten. Noch stehen im großen Saal die Stühle mit den Beinen nach oben auf den Tischen, aber schon bald werden darauf die ersten Gäste Platz nehmen können. Doch bevor es soweit ist, gilt es die Ärmel hochzukrempeln. Kleinigkeiten in Küche, Schankraum, Gästezimmern und Terrasse müssen noch erledigt werden. Apropos Terrasse. Die ist das große Plus. Über den Sommer hindurch soll die von Freitag bis Sonntag Gäste empfangen. Kühles Bier unter Sonnenschirmen und dazu ein Gericht von einer wechselnden Snack-Karte – passt! Fritz will nur eine kleine Biergarten-Speisekarte, etwa Wurstsalat, Grillgut oder Käse- und Wurstplatten anbieten. Gut und günstig und vor allem aus der schnellen Küche, was will man mehr. Kuchen vielleicht? Ja, den soll es auch immer geben. Hausgemacht, versteht sich.  Erwartungsfroh blickt Fritz auf das Wochenende 22. bis 24 Mai. Volles Programm mit etlichen musikalischen Highlights verspricht einer, der auch selbst hoch zu Dhaun musizieren will. Sein Jahresprogramm steht. Vielleicht erarbeitet er sich ja den Ruf als „singender Wirt“. Wer weiß? Jedenfalls will er alles daran setzen, mit dem Wappensaal Erfolgsgeschichte zu schreiben. Wünschen wir ihm das Beste. Wichtig, alle Infos zum neuen Dhauner Hotspot inklusive Erreichbarkeiten sind im Internet abgebildet.So auch das Prozedere hinsichtlich Buchung und Planung von Events, Tagungen, Workshops, Firmen- und Weihnachtsfeiern, Kommunionen und Konfirmationen, Produktpräsentationen sowie alles Wichtige über die Fremdenzimmer. Klicken Sie unter www.wappensaal-dhaun.de. mal rein. Der Link ist auf www.hochstetten-dhaun.info abgelegt. Wünschen wir dem erfahrenen Musiker viel Glück und drücken ihm dazu fest die Daumen. Keine Frage, der wird dem Wappensaal sicherlich neues Leben einhauchen. Gut für Dhaun und gut für Besucher. Sein langfristiges Konzept sieht vor, die Räumlichkeiten das ganze Jahr über zu vermarkten. Das ganze Programm von Buchungsmöglichkeiten ist nunmehr zu Füßen des Schlosses möglich. Man darf gespannt sein, was Fritz noch alles an Ideen auf der Pfanne hat, vor allem die Terrasse betreffend. Schauen wir mal.

Coronavirus! Wenn überhaupt findet Bürgermeister-Podiumsdiskussion nur unter Auflagen statt!

Sicherheit geht vor! Aus Vorsicht vor dem Coronavirus wurden dem Veranstalter strenge Auflagen für die Durchführung der Podiumsdiskussion mit den beiden Bürgermeister-Kandidaten Christa Hermes (CDU) und Frank Ensminger (FDP) am kommenden Dienstag erteilt. Konkret ist die Freie Wählergemeinschaft aufgefordert, ein hohes Maß an Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Dazu gehört eine komplette Desinfektion des großen Saals, inklusive der aufgestellten Stühle, unmittelbar vor dem Einlass. Weil das Virus bekanntlich bei Älteren besonders hart zuschlagen kann, soll gerade diese Personengruppe hinter einer noch zu montierenden Glaswand besonders geschützt werden.

Das Gesundheitsamt wird selbst mit einem Amtsarzt sowie einem Pflegeteam anwesend sein, um die eigenen Auflagen zu kontrollieren. Mehr noch: Angedacht sind Fieber-Messungen am Einlass sowie die Ausgabe von Mundschutz und Schutzanzügen. Die werden in drei verschiedenen Größen vorrätig gehalten. Wer mehr als drei Mal hustet, wird in separaten Räumen umgehend einem Speichel-Test unterzogen und in häusliche Quarantäne genommen. Neue Herausforderungen erfordern neue Methoden: So soll eigens ein Team von Hygiene-Experten Sorge dafür tragen, dass sich die Teilnehmer nach jedem Toiletten-Gang die Hände waschen und desinfizieren, bevor sie den Sitzungssaal wieder betreten. Eine halbe Minute ist Pflicht. Für manche wird diese Reinlichkeit eine ganz neue Erfahrung mit sich bringen. Gestoppt wird nach dem Einseifen. „Wenn so viele wichtige kommunale Politiker zusammenkommen, dürfen die Viren keine Chance erhalten“, wirbt ein Sprecher des Gesundheitsamtes schon jetzt für mögliche Beeinträchtigungen.

Es wäre ja auch grob fahrlässig, wenn man die Führung des Kirner Landes ungeschützt der Gefahr einer Ansteckung aussetzen würde. Das höchste Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und Tod haben den vorliegenden Daten zufolge Menschen über 60 Jahre – also nahezu die komplette SPD-Führungsriege. Auch die beiden Kandidaten müssen sich den strengen Sicherheitsvorschriften beugen. Auf Handschlag und Begrüßungs-Kuss müssen beide verzichten, da der Hauptübertragungsweg bekanntlich die Tröpfcheninfektion ist. Zur besseren Unterscheidung werden Ihre Schutzanzüge in den Farben ihrer jeweiligen Parteien eingefärbt sein. Gelb gegen schwarz, Mann gegen Frau, wer wird das Casting am Ende gewinnen? Die jeweilige körperliche Verfassung wird eine unerwartet wesentliche Rolle spielen. Im Ganzkörperanzug seine Standpunkte darzulegen, erfordert neben Redegewandtheit, auch eine Menge Kondition. Ausgang offen! mehr

Wegen Fehlplanung: Zwei „Sahne-Bauplätze“ unbebaubar!

Die beiden untersten Bauplätze am Ende der Sackgasse waren so etwas wie die Filet-Stücke des gesamten Baugebietes „Unter dem Flurweg – Langewann“ in Hochstädten. Doch Fehlplanungen bei der Verlegung der Versorgungsleitungen machten sie als Bauland zäh und nach menschlichen Ermessen unverkäuflich. Wer jedoch meint, der auf der Hand liegende Lapsus in den VG-Planungsbüros hätte zu einem Aufschrei oder gar Konsequenzen geführt, der sieht sich getäuscht. Aber sowas von! Finde den Fehler: Sowohl der finanzielle, als auch der Image- Schaden für die Ortsgemeinde ist nicht wegzudiskutieren. Kann die den Ertrag zweier Bauplätze abschreiben? Insgesamt waren sechs vorgesehen. Übriggeblieben und bebaut sind bisher vier. Ende und Aus? Mehr Häuser werden es wohl nicht werden. Eine der beiden nicht bebaubaren Fläche konnte die Ortsgemeinde jetzt doch noch zum marktüblichen Quadratmeter-Preis verkaufen. Der neue Eigentümer hat diese jetzt eingezäunt und zu einer reinen Wiesenfläche zurückentwickelt. Schwein gehabt, denn den vollen Preis für unter dem Strich nicht zu bebauendes Land zu bezahlen, macht gewiss nicht jeder. Wer will nochmal, wer hat noch nicht? Die Nachbarparzelle ist noch zu haben. mehr

CDU gegen FDP, Mann gegen Frau: Wer kann am besten Bürgermeister

Am 22. März wird ein neuer Bürgermeister für die Stadt Kirn gewählt. Um die Bewerber besser kennen lernen zu können, veranstaltet die Freie Wählergemeinschaft am Dienstag, 10. März, um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion mit den beiden Kandidaten Christa Hermes (CDU) und Frank Ensminger (FDP) im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde. Der Andrang wird bestimmt riesig werden. Der Blog erwartet sogar eine Stühle-Knappheit. Reines Bauchgefühl! Für alle interessierten Menschen ist es die erste und einzige Gelegenheit, den Bewerbern so richtig auf den Zahn zu fühlen. Aber sowas von! Erfahrungsgemäß wird einer üblichen Vorstellungsrunde ein Dialog mit dem Moderator folgen. Um sich darauf vorbereiten zu können, gingen den Kandidaten vorab Fragen zu gewissen Themenkomplexen schriftlich zu. Falls die nicht ausreichend genug beantwortet werden, soll nachgebohrt werden. Zuständig dafür ist Heike Beenen (FWG). Sie wird die Info-Veranstaltung moderieren und die Podiumsdiskussion lenken. Für die Vorstellungsrunde sind jeweils drei und für die Antworten der bekannten Fragen jeweils zwei Minuten – analog Podium für VG-Bürgermeister – vorgesehen. Am Schluss heißt es „Feuer frei“ für die offene Diskussion mit allen Anwesenden. Dann heißt es Ausquetschen, aber bitte sowas von! Mit welchem Gefühl werden die Besucher anschließend nach Hause gehen? mehr

Mutter prangert Zustand von Dhauner Spielplatz an!

Hochstetten-Dhaun, deine Spielplätze – eine schier unendlich traurige Fortsetzungsgeschichte mit Fremdschäm-Potenzial! Kinder spielen auf Spielplätzen – das ist klar wie Kloßbrühe. Überall! NEIN! Wohl in keiner anderen Ortsgemeinde weit und breit, werden die Spielflächen so vernachlässigt wie hier. Dabei kennt man keine Geldsorgen im Dorf. Im Gegenteil: Das gilt als „steinreich“. Wahr ist, die Verantwortlichen wissen nur zu gut um die Zustände ihrer Spielflächen in den einzelnen Ortsteilen. Wahr ist aber auch, dass einer guten alten Tradition folgend, weggeschaut wird. Mehr noch: Es interessiert die maßgeblichen Entscheidungsträger nicht die Bohne, ob Spielplätze attraktiv sind. „Toben ohne Reue“, ist auf keinem möglich. Kinderfreundlichkeit geht anders!

Erhitzt sind derzeit die Gemüter, wenn es um Spielplätze geht! Immer wieder werden Beschwerden von Eltern laut, die genau in diese Richtung abzielen. Der neueste Post auf Facebook zielt auf den Spielplatz an der Turnhalle in Dhaun ab. Bilder von morschen Brettern und gefährlich herausragenden Nägeln belegen die Rechtfertigung des Aufschreis einer Mutter, die das Wohl ihres Kindes im Auge hat. Ein Einzelfall? Nein, denn schon in den zurückliegenden Jahren wurden hier die alten Spielgeräte bemängelt. Fürwahr, die versprühen den Charme der frühen 70er-Jahre. Alles Eisenkonstruktionen, die heutigen Ansprüchen bei weitem nicht mehr genügen. Nostalgie pur, möchte man der Spielfläche attestieren. Fast schon im „Retro-Look“ präsentieren sich die Klettergerüste in den bunten Farben.

An sich besticht die kleine aber feine Spielfläche alleine schon durch ihre Lage an der alten Turnhalle. Die Rutschbahn in den Hang gelegt, darunter zwei Klettergerüste aus Eisen. Im Hintergrund ein Spielhaus aus Holz sowie eine Wippe und Mehrzweckkonstruktion – passt! Wenn, ja wenn nicht alles alt, rostig und morsch wäre! Vermisst werden hier oben eigentlich alle Komponenten, die es für ausgelassene Spielfreude braucht. Ein paar neue Impulse würde nicht nur Erscheinungsbild und Attraktivität gut zu Gesicht stehen, sondern auch für mehr Sicherheit sorgen. Ein sicherer Freizeitspaß ist dieser Spielplatz sicher nicht. Das meinen zumindest einige Eltern und sie werden auch nicht müde das kundzutun. Auf Abhilfe dürfen die allerdings nicht hoffen. Eher fallen Weihnachten und Ostern auf einen Tag, bevor die Ortsgemeinde endlich mal aus dem Quark kommt. Die sitzt das aus. Wie immer halt, wenn es um Spielplätze geht. mehr

Nix Neues von der Rhein-Zeitung

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe und geriet dann irgendwie wieder aus dem Fokus. Vielleicht auch deshalb, weil aus der Verlags-Ecke so gar nichts an Reaktion kommt. Zur Erinnerung: Die Rhein-Zeitung wolle, so berichtete der SWR, alle Lokal-Redaktionen sowie Geschäftsstellen in ihrem Einzugsgebiet schließen, um sie in sogenannten Regional-Desk zu bündeln. Soweit so schlecht! Scheinbar wird der Rückzug aus der Fläche aus finanziellen Erwägungen heraus vorangetrieben. Die Nachricht lief bereits am 17. Februar über die Ticker. Reaktion aus Koblenz, Fehlanzeige! Steht das Zeitungshaus finanziell so dermaßen unter Druck, dass bisher noch nie dagewesene Einschnitte vorgenommen werden müssen? Schaut ganz danach aus! Sparen ist angesagt, weil die Möglichkeiten der Einnahmenseite ausgeschöpft zu sein scheinen. Es ist nun einmal Fakt, dass der klassische Zeitungsleser mehr und mehr ausstirbt. Für die Generation Internet gibt es genügend andere Möglichkeiten sich zeitnah und vor allem kostengünstiger zu informieren. Ein Trend, den man mit kürzen, streichen und sparen begegnen will. Alles Schüsse, die nach hinten losgehen können. Aus 16 Standorten sollen drei werden. Eine solche Vorgehensweise ist nicht nur einfallslos, sondern auch bezeichnend: Entschuldigend sei erwähnt, dass wer mit dem Rücken zur Wand steht, meistens so daherkommt. Ein typischer, aber auch falscher Reflex. Man muss kein Prophet sein, um behaupten zu können, dass auch Bad Kreuznach, Idar-Oberstein und Simmern betroffen sein werden. Ob dieser verordnete radikale Kurs die Talfahrt wird aufhalten können? Fällt dem Verlag nichts Kreativeres ein, als die Nähe zum Leser aufzukündigen? Eine Verbindung, die es braucht, um niveauvollen Lokaljournalismus betreiben zu können. Bisher ist noch keine deutsche Regionalzeitung so entschieden vorgegangen. Chapeau, denn es braucht irgendwie ja auch Mut für diese negative Vorreiterrolle. Wahrscheinlich haben irgendwelche Berater zu diesem Schritt geraten. Apropos Berater, sie sind die Geißel der Neuzeit. Sind die auch im Verlagshaus aktiv? Durchaus denkbar. Wie alles, reine Spekulation, weil die Chefetagen keine Statements zum Stand der Dinge preisgeben. Ein Zeitungshaus, in dem die Verantwortlichen nicht einmal die Eier haben sich ihren Lesern zu erklären, kann beim Überlebenskampf, und nichts anderes wird die Zukunft bereithalten, nicht mit Verständnis, geschweige denn Unterstützung rechnen. Wer diejenigen am langen Arm verhungern lässt, die Einem über das Abo die Existenz (noch) sichern, darf sich über deren Abkehr nicht wundern. Ein schmaler Grat, auf dem man hier wandelt.  Die Außendarstellung gleicht irgenwie jetzt schon einem Abgesang! mehr

Es kreiselt munter weiter!

Es kreiselt munter weiter. Kaum haben sich Verkehrsteilnehmer an eine neue Verkehrsführung gewöhnt und schwupps ist wieder alles anders. Schwere Zeiten gerade für die Gruppe von Autofahrern, die sich nur schwer an veränderte Gegebenheiten gewöhnen können. Der Kreisel am westlichen Ortseingang von Hochstetten-Dhaun wurde erneut verändert. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Kirn kommend, werden wieder wie früher unter der Brücke hindurchgeleitet, bevor sie am Beginn der Häuserzeile in den Kreisel hineinfahren. In Richtung Kirn geht es ebenso im Gegenverkehr unter der Brücke hindurch. An sich sieht die Variante eines größeren Kreisels ganz übersichtlich aus. Dennoch, Anlaufschwierigkeiten dürften auftreten. Wie immer halt! Wenn sich dann alles eingespielt hat, wird sicherlich wieder verändert werden. Wetten? Straßenbaumaßnahmen gehen halt mit Veränderungen einher.  

Was keiner weiß, Radweg hat viele Besitzer! Wie wäre es mit einer Maut?

Hangaufschüttung in Schnitt-Zeichnung: Urgelände, neue Neigung und am Radweg Stützmauer…

Was hatte der Landkreis nicht auf die Tube gedrückt, als es um Sofortmaßnahmen bezüglich Hangrutschungen zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn ging. Kurzzeitig herrschte sogar regelrecht Alarmstimmung. Gefühlt in einem Eilantrag wurde im Mai 2019 beschlossen, eine Sofortmaßnahme gegen den drohenden Hangrutsch oberhalb der L 183 auf einem etwa 200 Meter langen Teilstück einzuleiten. Passiert ist bisher wenig bis nichts! Seit nunmehr fast einem Jahr schmort der Rutschhang samt welliger Straße vor sich hin, ohne dass sich etwas tut. Sieht man mal von der Rodung des Hanges ab, herrscht Stillstand. Gefahr im Verzug definiert man irgendwie anders, oder nicht? Warum nur die Verzögerung? Nun, ein Grund könnte sein, dass die Eigentumsverhältnisse im Hang selbst sowie auf dem Radweg darunter komplizierter sind, als es viele glauben mögen. So flatterte den Eigentümern dieser Tage ein Schreiben der SGD Nord ins Haus. Die ersucht um eine „Duldung der Errichtung eines Stützkörpers“. Logisch, die müssen mit ins Boot geholt werden, wenn es darum geht, Erdaushub- und Baumaßnahmen voranzutreiben. Kostenneutral für sie, versteht sich. Nun muss man wissen, dass der Radweg in diesem Bereich in mehrere kleinere Flure untergliedert sind. Und die zählen pro Flur bis zu 50 Anteilseigner. ja, richtig gelesen, bis zu 50. Eine Flurbereinigung hatte nämlich zu keiner Zeit stattgefunden, sodass sich über die Jahrzehnte die Eigentümer durch Vererbungen summierten. Alle Anschreiben und Antworten abwarten – das kann dauern. Manch einer wird vielleichtsogar Einspruch einlegen wollen, was die Hangrutsch-Sicherungsmaßnahme weiter verzögern könnte. Theoretisch ist alle denkbar. Das momentane Verfahren kostet nur Zeit und Geld. Wäre es im Zuge der Vorbereitungen nicht sinnvoll, das Gelände komplett zu übernehmen? Sollte doch möglich sein die Eigentümer zu einer Übertragung ihrer klitzekleinen Anteile an den Kreis, den LBM oder wem auch immer bewegen zu können. Einfach mal darüber nachdenken. Dann geht es zukünftig auch schneller mit dem Verwaltungskram. Alternativ wäre es zukünftig sogar denkbar, dass Eigentümer sich an die Wegstrecke setzen, um Wegezoll oder Maut zu verlangen. Was der CSU-Scheuer kann…

Galaktischer Astronautentag beim Turnverein

Erst ging es hinauf auf die Weltmeere, danach in den Weltraum – was kommt als nächstes? An Ideen mangelt es den Verantwortlichen jedenfalls nicht. Nach dem erfolgreichen Piratentag im letzten Jahr, bot der TV Hochstetten am vergangenen Samstag einen „ASTRONAUTENTAG“ vom Allerfeisnten an. Lernkonzept gefühlt nach Nasa-Vorbild – passt. Weltraumbahnhof war die eigene Turnhalle. Richtig gelesen, die Reise ging von hier aus ins All. Spielerisch und sportlich natürlich. Während der „Reise“ werden Lesen und Bewegung miteinander verknüpft. Es ging nicht alleine darum, Astronauten- und Weltall-Geschichten kennenzulernen, sondern sich auch auf spielerische und sportliche Weise mit den Helden der Geschichten zu identifizieren und Herausforderungen zu bewältigen. Die Altersstruktur war für Kinder der 1. bis 4. Klasse ausgelegt, die für die Dauer von drei Stunden, eigene Stärken entdeckten, Gemeinschaftssinn bewiesen und ihre motorischen Fähigkeiten steigerten. Entsprechendes „Lesefutter“ wurde von der Gemeindebücherei zur Verfügung gestellt. Organisation: Die lag erneut in den Händen von Alexandra Schotte und ihrem Team. 22 Kinder, mit und ohne Vereinszugehörigkeit, waren mit von der Partie. Die Rakete war schon frühzeitig ausgebucht. Bei der nachgestellten Reise in den Weltraum, galt es insgesamt zehn Stationen zu durchlaufen. Auf die gesamte Turnhalle, inklusive Flur, Damenumkleidekabine und Sitzungssaal der Gemeinde, verteilte sich der Weltraum-Parcours. Bewegung, Lesen, Spielen und Basteln wurden nacheinander unter einen „Weltraum-Helm“ gebracht – passt.  Nach jeweils 15 Minuten wurden die Station gewechselt. Die Zeit verging wie in Lichtgeschwindigkeit, um es einmal in Weltraumdimensionen ausdrücken zu wollen. mehr

Kirner Land reicht weiter als man denkt!

Nun hol mich doch der Teufel, da hat doch das Kirner Land tatsächlich seine Grenzen verschoben. Es gehören Regionen und Ortschaften dazu, die man gestern noch anderswohin einsortierte. Auch der Blog muss sich eingestehen, dass er von der Entwicklung überrascht worden ist. Up to date ist anders, wenn es um Heimatkunde geht. Den Beweis für eine neue Katalogisierung der Region liefert der Öffentliche Anzeiger in der heutigen Ausgabe. Und was in der Zeitung steht stimmt (fast) immer. Sonst wären es ja Fake-News. Ausgeschlossen, weil das Lokalblatt seit Jahr und Tag schon mehr als solide daherkommt. Kein Zweifel also an der Richtigkeit. Auf der zweiten Kirner Seite am Montag sind drei Nachrichtenblöcke unter dem Oberbegriff „Kirner Land“ gelistet. Ein Artikel aus dem Hunsrück, einer aus Idar-Oberstein und einer aus Bad Kreuznach. Da sieht man mal, wie weit der Begriff Kirner Land gefasst wird. Steht Kirn drauf, steckt aber Kirn nicht drin. Finde den Fehler? Geschenkt! Vielleicht hat man ja auch nur versäumt die Kopfzeile entsprechend den Artikeln darunter anzupassen – etwa in Bad Kreuznach/Idar-Oberstein//Hunsrück. Wäre doch möglich. Passiert das jetzt öfters? Beobachten wir mal. Als Kirner Leser war man jedenfalls schnell durch mit dem Lokalteil. Infos für die Dauer von nicht mal einer Tasse Kaffee, wäre auf Dauer aber ein bissel dünn. Es darf gerne etwas mehr sein fürs Geld.

Optimismus für das Kirner Land!

„Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“ – so lautet die Fastenaktion für die evangelische Kirche 2020.  Logisch, denn nur Zuversicht kann es gelingen, aus Krisen zu lernen und gemeinsam neue Wege zu entdecken. Klingt gut! Wir alle kriegen das schon hin! Und auch das Kirner Land kann Optimismus leben! Muss es auch, denn den Kopf in den Sand zu stecken, ist bei den vielen Baustellen in der Region keine wirkliche Option. Dafür reicht alleine schon der Blick auf das Kirner Krankenhaus. Das steht auf der Kippe. Angst und Sorge sind zwar die zentralen Wegbegleiter der Bürgerinitiative, aber dennoch lassen sich die Kämpfer nicht von ihr dominieren oder ergeben sich in Hoffnungslosigkeit. Das „Müller-Team“ hat keine Zukunftsangst. Misstrauen ja, Hoffnungslosigkeit nein – passt. Optimistisch geht die BI in das nächste Gespräch am runden Tisch am 9. März. Sicher daran sitzen werden politische Entscheidungsträger sowie Vertreter von Diakonie und Bürgerinitiative. Fiebern wir dem Treffen ganz im Zeichen des Fasten-Mottos entgegen. Wenn die Diakonie ihre kirchlichen Wurzeln noch nicht ganz dem schnöden Mammon geopfert hat, dann dürften die Vorstände nicht wirtschaftlich pessimistisch, sondern menschlich optimistisch gute und tragfähige Angebote für eine dauerhafte Daseinsberechtigung unterbreiten. Glaube und Hoffnung gilt es in den Fokus zu rücken. Merke, nur mit Zuversicht kann es gelingen, aus Notlagen zu lernen und gemeinsam neue Wege zu entdecken. Gemeinsam bekommt ihr das schon hin! Kein Grund zu Pessimismus!  

Das Wort zum Sonntag

Hurra, Ärztemangel in Rheinland-Pfalz war einmal. Die Politik hat das Problem erkannt und prompt reagiert. Zumindest was sie unter prompt versteht. Gut, die hat die Entwicklung zwar jahrelang verschlafen, aber spät reagieren ist besser als nie. Nicht erst seit gestern gibt es viel zu wenige Landärzte und zu wenige Mediziner, die in ländlichen Regionen als Hausarzt arbeiten wollen. Das ist traurige Wahrheit. Mit der Landarztquote will die Landesregierung nunmehr entgegensteuern. Aufatmen dürfte auch das Kirner Land. Einige Hausärzte hier haben ihre Altersgrenze schon erreicht oder stehen kurz bevor den Kittel für immer an den Nagel zu hängen. Die Nachfolger stehen nicht Schlange, sodass Engpässe vorprogrammiert sind. Aber damit wird spätestens in 12 Jahren Schluss sein. Dann greift die Landarztquote und sage und schreibe 16 Hausärzte stehen parat, um landesweit in unterversorgten Gebieten ihre Arbeit aufnehmen zu können. Problem erkannt, Problem gelöst! So, jetzt aber mal ernsthaft, warum haben die Statistiker in den zuständigen Behörden nicht schon vor etlichen Jahren den Hebel angesetzt. Ist doch ihr Job, Trends zu erkennen und notfalls entgegenzusteuern. Kommt doch nicht überraschend, dass mehr Ärzte die Altersgrenze erreichen, als neue nachrücken. Den Schuh muss sich die Politik anziehen. Aber sowas von. Bleibt die Frage, was ist eigentlich aus dem Ärztegipfel im Zusammenspiel mit der Kommunalpolitk im Kirner Land geworden? War es nicht mal Absicht eine Bestandsaufnahme zu erheben und ein Zukunftsmodell ins Leben zu rufen? Man hört so gar nichts mehr! Scheinbar ist das Thema eingeschlafen.

Satirischer Wochenrückblick 29. Februar

Über Magie des roten Würfels, Coronavirus, SIMONA goes Bosporus, Schneechaos…

Die Apokalypse naht. Es kann nicht mehr lange dauern, bis der Coronavirus das Kirner Land erreichen wird. Ein Schreckens-Szenario steht uns unmittelbar bevor! Sorry, alle die noch keine Atemschutzmaske griffbereit liegen, keine Vorräte gebunkert und keinen Schutzanzug an der Garderobe hängen haben, wird es hart treffen. Verreck, die Panik ist allgegenwärtig. Und die treibt seltsame Blüten. Der REWE-Markt in Kirn kam die Tage gar nicht mit dem Auffüllen der Regale nach. Mancherorts wird sich schon häuslich eingeigelt. Man, man, man, was schieben manche Menschen doch für eine Panik. Der Blog kann helfen: Der hat noch mehrere ausgediente weiße Ganzkörper-Schutzanzüge mit Kopfhaube und Fingerhüllen von der vergangenen Vogelgrippe-Welle im Keller gebunkert. Die haben das Verfallsdatum bei weitem noch nicht überschritten. Obendrauf packt der noch einen Mundschutz und eine Desinfektionslösung. Das ganze Paket wird meistbietend an besonders ängstliche Zeitgenossen abgegeben. Wie wär’s. Wer will nochmal, wer hat noch nicht! Nur Mut! Persönliche Nachricht genügt.  mehr

SIMONA dementiert Türkei-Pläne!!!

Oftmals sind es die kleinen Meldungen oder einfache Halbsätze, die eine immense Tragweite zum Ausdruck bringen. Die SIMONA plant NICHT Teile ihrer Plattenproduktion in die Türkei auszulagern. Es war schon mehr als nur ein übliches Gerücht, das bis dato die Runde machte. Entsprechende Hinweise kamen nämlich aus dem Pool der Simonianer. Durchatmen ist angesagt, weil das Unternehmen diesbezügliche Pläne vehement verneinte. Werden die schrillenden Alarmglocken jetzt verstummen? Trotz aller Bekundungen bleiben diejenigen, die in den Produktionshallen die Maschinen am Laufen halten, skeptisch. mehr

Von der Schneelast und dem Verkehrschaos!

Weil vor allem Tannen durch das Sturmtief Sabine heftig durcheinandergewirbelt worden sind, ist die Wahrscheinlichkeit von schwachen Ästen latent. Jetzt schneite es innerhalb kürzester Zeit ungewöhnlich viel. Unter der außergewöhnlichen Last der Güte Pappschnee brachen immer wieder große Äste ab. In Hochstetten-Dhaun schrillten am späten Nachmittag die Sirenen, wohl auch deshalb, weil ein großer Ast an der Einmündung Im Backesgarten sich quer über die Straße legte. Für den Fahrzeugverkehr gab es kein Durchkommen mehr. Allerdings nur kurz, denn die herbeigeeilten Feuerwehrmänner beseitigten das Hindernis im Nu. „Stihl“ sei Dank. Aus Sicherheitsgründen sollte man vorerst die Nähe zu Bäumen sowie Waldspaziergänge meiden. Das Schneetreiben hat teilweise zu chaotischen Szenen auf den Straßen im Kirner Land geführt. Vielerorts ging es kaum voran. Nun, Schneeglätte und Autofahrer passen heutzutage kaum noch zusammen. Hallo, es ist Winter! Da kann es auch schon mal winterlich zuegehen. War früher über Wochen der Fall. Heutzutage werden beim geringsten Schneefall Sondersendungen ausgestrahlt und die Print-Medien überschlagen sich Tags darauf mit Wintereindrücken. Den Winter als Sensation in Szene setzen – verrückte Welt!

Winterimpressionen

Es gibt ihn also doch noch, den Winter. Zumindest gibt der ein Gastspiel. Wird irgendwie ja auch Zeit, denn es ist mittlerweile schon Ende Februar. Leider handelt es sich nur um eine weiße Pampe, die sicherlich flugs verschmolzen sein wird. Von daher, genießen wir die prächtige Winterlandschaft, vielleicht ist es die letzte Gelegenheit.

Realsatire pur beim Heringsessen: SPD oder CDU, für welche Partei startet Christa Hermes eigentlich?

Anlass für die Rubrik „in welcher Welt leben wir eigentlich“! In einer Zeit, wo sich politische Parteien in einer Orientierungskrise befinden, wo niemand genau weiß wofür die Etablierten programmatisch und inhaltlich stehen, hält Christa Hermes (CDU) beim Heringsessen des SPD-Gemeindeverbandes Kirner Land den SPD-Würfel in die Kamera und lädt den Schnappschuss dann auch noch ohne Hemmungen auf Facebook hoch. Als ob es das Normalste von der Welt wäre. Häh? Die Selbstverständlichkeit muss jedem Politikinteressierten die Sprache verschlagen. Hat sie etwa das Parteibuch gewechselt? Haben Fisch und Gequellte nach SPD-Rezept ihr so gut geschmeckt, dass sie sogleich in die SPD eingetreten ist? Im Ernst, welche Überlegung steckt hinter dieser Geste? Welches Signal möchte die Christdemokratin an die Wähler aussenden? “Hallo, ich bin zwar CDU, wenn es sein muss, kann ich aber auch SPD!“ mehr

Verkehrsführung nicht ohne!!!

Ab und an fahren die Autos auch geradeaus, anstatt die Schikane zu nehmen…

Nicht ungefährlich ist die Verkehrsführung am östlichen Ortsausgang von Hochstetten-Dhaun. Wie schon mehrfach beobachtet wurde, benutzen Fahrzeugteilnehmer, die aus dem Kreisel Richtung Idar-Oberstein kommen, abschnittweise die entgegenkommende Fahrspur. In der kleinen Schikane, fahren die einfach geradeaus, anstatt dem kleinen Kurvenverlauf zu folgen. Der ist zwar mit gelben Streifen markiert, aber trotzdem ist die Situation unmittelbar vor Beginn der Häuserzeilen, zumindest für einige leicht verwirrend. Der Blog hat jetzt schon zwei Mal das kurzzeitige Benutzen der entgegenkommenden Fahrspur zweier Autofahrer beobachten können. Gegenverkehr herrschte gottlob nicht, sodass es zu keinen konkreten Gefahrensituationen, geschweige denn Unfällen kommen konnte. Und auch im Kreisel davor kommt es immer wieder zu brenzligen Konstellationen, weil das vorübergehende Provisorium das Auffassungsvermögen so mancher Verkehrsteilnehmer offenbar übersteigt. Auch hier sollen gelbe Markierungsstreifen Orientierung bieten. Blöd nur, die bleiben nicht dauerhaft auf der Fahrbahn kleben. Eine optische Lenkung ist daher nicht durchweg gewährleistet. Vor allem für Ortsfremde, ist das Baustellen-Provisorium nicht ohne. Insgesamt sollte nachgebessert werden. Klar, handelt sich bei Baustellen immer um Gefahrenbereiche, aber die gilt es so gut es geht zu minimieren.

Arzt oder Bürgermeister?

Arzt oder Bürgermeister? Ensminger kann beides!

Schluss, aus, fertig – die Fastnacht ist vorbei. In den Tagesverlauf kehrt wieder so etwas wie der Alltag zurück. Gut so, denn alles hat seine Zeit. Nach der Fastnacht ist bekanntlich vor der Fastnacht, sodass so mancher eingefleischte Vertreter der Narrenzunft niemals so ganz abschalten wird können. Was ist von der diesjährigen Fastnacht geblieben? Nun, das Kirner Land hat ausgiebig gefeiert. Gemäß den Fastnachtsartikeln, waren alle Sitzungen im Kirner Land bombastisch gut, sodass man gut und gerne von einer regelrechten Hochburg der Narrtei hier an der Nahe sprechen kann. Fastnachtskönigin ist unsere Landrätin. Niemand war auf Sitzungen und Straßenumzügen so omnipräsent wie sie. Der Aschermittwoch bedeutet auch für sie eine Rückkehr zum Arbeitsplatz. Irgendwann muss die First-Lady des Landkreises ja auch mal ihren Verpflichtungen am Schreibtisch nachgehen, gell? Und die werden nicht weniger werden. In Kürze wird bei uns der erste Coronavirus aufschlagen,. Dann wird die lebenslustige Fastnachterin ihr Talent als Moderatorin in einer Krise nachweisen müssen. Was ist noch aufgefallen? Es ist friedlich zugegangen in der heißen Phase. Keine gravierenden Auffälligkeiten in den Polizeiberichten – gut so! Die Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ bekam einen Preis für die beste Fußgruppe. Hut ab, die 30-köpfige GEMEINSCHAFT ist mit einer wichtigen Botschaft unterwegs gewesen und sahnte dann auch noch verdient ab. Außergewöhnlich auch, das Fastnacht sehr wohl die Zeit sein kann, um Handwerke und Berufe blitzschnell erlernen zu können. Küster war gestern, heute ist Arzt! Frank Ensminger bekam die Doktor-Weihe mit Handauflegen regelrecht übergestülpt. Boah, der macht aber auch was her in der Kluft! „Der Arzt, dem die Frauen vertrauen“ – wurde sogleich der passende Slogan ins Leben gerufen. Ein neuer Arzt der Zuversicht ausstrahlt und sich dazu noch in Kirn ansiedelt, besser kann es das Mittelzentrum eigentlich nicht treffen. Er selbst fühlte sich in seiner zwischenzeitlichen Rolle sehr wohl. Doch Schuster bleib bei deinen Leisten! Nicht als Arzt, sondern als Politiker und Bürgermeister wird der Kirner zukünftig seinen Mann stehen müssen.

Homestorys Kirner Bürgermeisterkandidaten

Wer wird Chef im Kirner Rathaus???

Es kann nicht mehr allzu lange dauern, bis die beiden Kirner Bürgermeisterkandidaten im Öffentlichen Anzeiger vorgestellt werden. Dann wird es wieder kräftig menscheln in den Artikeln unter der Devise Mensch und Programm. Homestory gewürzt mit politischem Programm – passt! Wie immer halt! Was, wäre, wenn und überhaupt und, und, und. Bleibt zu hoffen, dass die Unterschiede in der Ausführlichkeit nicht so gravierend ausfallen wie bei der Vorstellung der drei VG-Bürgermeisterkandidaten im vergangenen Herbst. Seinerzeit widmete die Zeitung dem Tausendsassa Jung satte 193 Zeilen mit großem Familienfoto. Zweitplatziert, in der Print-Reihenfolge, war Oliver Kohl mit immerhin noch guten 163 Zeilen, aber mit dem insgesamt doch kleineren Format. Abgeschlagen auf Platz rangierte Andreas Römer. Er bekam nur 138 Zeilen eingeräumt und die schlechtere Platzierung oben auf der zweiten Kirner Seite. Irgendwie war das schon eine Ungleichbehandlung. Wie werden wohl die Homestorys von Frank Ensminger (FDP) und Christa Hermes (CDU) angelegt? Nach dem gleichen System? Fair wäre das exakt gleiche Format mit den exakt gleichen Fragen und Schwerpunkten nebeneinander oder untereinander am gleichen Erscheinungstag. Eine Art Gegenüberstellung – passt! Auf diese Art und Weise lassen sich unterschiedliche Ansichten am ehesten herausfiltern. Für das Wähler-Urteilsvermögen wäre eine solche Vorgehensweise sicherlich hilfreich. Keine Frage, der Sympathie-Faktor wird diese Wahl entscheiden, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Wahlaussagen bei allen nahezu identische Schwerpunkte setzen dürften. Da Rad muss nicht neu erfunden werden. Da fällt es schwer sich die einfache Frage zu stellen: Wer will was und will ich das auch? Wem traue ich Bürgermeister zu? Wird es in erster Linie eine Wahl des Bauchgefühls werden? Möglich! Und auf der Suche nach diesem wird es am 10. März gewiss eng werden im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde. Also rechtzeitig da sein. Die Neugier auf die beiden Kandidaten dürfte gefühlt riesig sein. Hoffentlich haben die Moderatoren gescheite Fragen auf ihrem Zettel stehen. Gesucht wird der Unterschied. Spannend wird es ohnehin erst im offenen Dialog werden. Wer konnte unter dem Strich am ehesten überzeugen?

Hoch auf dem Hochzeitswagen…

Mehr Romantik geht fast nicht! Braut und Bräutigam winken freudestrahlend hoch oben vom Hochzeits-Wagen herab. Daneben ehrfurchtsvoll ein Gefolge und auf der gesamten Zugstrecke, links und rechts, tausende Hochzeitsgäste, die Spalier stehend dem Jubelpaar zujubeln: „Lang lebe das Brautpaar, lang lebe die Fusion!“ – hallt es im Chor! So oder so ähnlich stellte sich der Blog die Szenerie beim Kirner Rosenmontagsumzug auf dem Motivwagen der Karnevalsgesellschaft KFK Kirn vor. Angekündigt hatten die Fastnachter eine närrische Nachstellung der Fusion von Kirn und Kirn Land. Und in etwa so ist es ja dann auch gekommen. Das Brautpaar hält auf einem mit Wappen verzierten Triumphwagen wie feudale Herrscher Einzug in die Stadt und verteilt als Teil des höfischen Hochzeits-Zeremoniells Geschenke, in Form von Kamelle, an die treuen Untertanen. Passte! Und auch das Geheimnis, wer nunmehr in die Rollen von Braut und Bräutigam schlüpfte, wurde spätestens beim Verlassen des Brauereihofes gelüftet. Nein, nicht die auf dem Bild winkende Christa Hermes wurde als heißgeliebte Braut von einem vor Kraft strotzenden stolzen Thomas Jung zum Traualtar geführt. Beide mussten als Trauzeugen vorliebnehmen. In die Rolle der Sissi und ihres heißgeliebten Franz schlüpften KFK-Vertreter. Irgendwie zwar schade, wiederum aber auch nicht weiter schlimm. Tragisch hingegen wäre, wenn beim nächsten Fastnachtsumzug wiedererwartend ein „Scheidunsgswagen“ mit Richter und Anwälten integriert werden müsste. Wäre doch immerhin theoretisch denkbar, dass unter anderer politischer Landes-Führung alle Zwangs-Ehen für null und nichtig erklärt würden. In den momentan verrückten politischen Zeiten, ist nahezu alles möglich.

„Hoch auf dem Hochzeitswagen, steh ich beim Brautpaar vorn,
vorwärts die Zug-Traktoren fahren, nehm ich das Jawort aufs Korn,
Straßen, Wege und Plätze, die Liebenden winken fröhlich ins Volk,
Ich möchte so gerne aussteigen, aber der Wagen der rollt…

Kire Helau: Bürgerinitiative beim Rosenmontagsumzug am Start!


Rettet das Kirner Krankenhaus heißt die BI keine Frage,
das kranke Gesundheitssystem ist nur mit Humor zu ertrage.
Unterm kunterbunten Rettungsschirm, das Motto ist spitze,
auf das sich bei dem Thema die Gemüter werde närrisch erhitze.
wir sind dabei mit wichtiger Botschaft beim Kirner Gaudiwurm,
gegen unser Gesundheitssystem laufen wir alle gemeinsam Sturm,
auf das die Politiker im fernen Berlin endlich mal aufwachen,
dafür lassen es wir Krankenhauskämpfer närrisch krachen.
Helau

Die Entscheidung der Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“, sich mit einer Botschaft dem Gaudiwurm anzuschließen, erwies sich als goldrichtig. Die 30-köpfige Fußgruppe brachte mit närrischem Touch ihre Botschaft unter dem Oberbegriff „der kunterbunte Rettungsschirm“ unter die Narrenschar links und rechts des Wegesrandes. Helau, schallte es durch die Kirner Innenstadt. Keine Frage, mit Humor und vielleicht noch mit medizinisch dosierten Alkohol-Spritzen lassen die die Geschehnisse rund um das Kirner Krankenhaus sowie die grundsätzlichen Schwächen im Gesundheitssystem wohl am ehesten ertragen. Chapeau, auf diese Art und Weise eine Message in die Köpfe der Menschen auf humorvolle Art und Weise zu transportieren, hat was absolut Nachhaltiges. Kreativ muss man sein, auch in der fünften Jahreszeit, um das große Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, was da heißt Erhalt des Kirner Krankenhauses.

Bürgerinitiative reiht sich mit Botschaft in den Rosenmontagsumzug ein!

Das Motto der BI-Fastnachtsgruppe auf dem Kirner Rosenmontagszug!!!

„Der kunterbunte Regenschirm“ – frei nach dieser Devise marschiert die Bürgerinitiative Kirner Krankenhaus am heutigen Rosenmontag im närrischen Lindwurm mit. Vorneweg marschierend die frisch gebackenen „Harald-Flick-Preisträger“, Ellen und Michael Müller. Einreihen werden sich auch etliche Angestellte des Krankenhauses sowie Vertreter aus der Politik. Alles in allem werden 30 „Krankenhaus-Narren“ die Gelegenheit nutzen, um mit einfallsreichen Worten und Gesten auf die Problematik im Gesundheitssystem aufmerksam zu machen. Die illustre Truppe wird sicherlich den Farbtupfer auf der Strecke bilden. Mehr noch: Die senden eine Botschaft aus, die bis nach Berlin schallen soll. Zugegeben, so laut können die gar nicht grölen. Müssen sie auch nicht, denn MdB Joe Weingarten hat versprochen, einen an den Gesundheitsminister formulierte Depesche mit kritischen Worten höchstpersönlich bei ihm abgeben zu wollen. Keine Frage, Jens Spahn wird die Zeilen lesen, aber ob er auch angemessen reagiert? Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.  Helau!!! 

Wochenrückblick 23. Februar!

Über Fastnachts-Umzüge, Fastnachterin Bettina Dickes, Poster Axel Hill, Rutsch-Hang, Typ Joe Weingarten, Rhein-Zeitung

Helau!!! Fastnacht feiern ohne Saufgelage, geht das überhaupt noch? Natürlich! Wobei, in den letzten Jahren haben sich mitunter Jugendliche während Umzüge so richtig abgeschossen. Aber sowas von! Daher fährt die Polizei auch eine Null-Toleranz-Strategie, um einem Trend den Garaus zu machen, der so gar nichts mit Fastnacht gemein hat. Gut so!  Denn: Bei der Fastnacht soll die Tradition im Mittelpunkt stehen und nicht der Alkohol! So wird das Auge des Gesetzes auch beim Kirner Rosenmontagsumzug ein waches Auge auf die Zugstrecke und vor allem dem Drumherum haben. Fastnacht ist zwar seit je her eine Zeit des Ausnahmezustandes. Es ist traditionell die Zeit, in der es lockerer zugeht als sonst und in der die Narren, etwa Wikinger, Seeräuber, Cowboys, Indianer, das Regiment übernehmen. Damit die aber nicht überziehen, dafür sorgen dann die Sheriffs. Und wer sich nicht benimmt, der darf beim Faschingstreiben halt nicht mehr mitspielen. So ist das eben. Nun steht Kirn ja nicht Pate für Ausschweifungen, aber wehret den Anfängen.  mehr

Das Wort zum Sonntag

Was war das für ein Großbrand diese Woche in Hochstädten. Spektakel für die einen, Leid für die anderen. Da waren die Wehren aus Hochstetten-Dhaun und Umgebung gefordert. In enger Zusammenarbeit konnte das Feuer gelöscht werden, ohne Verletzte beklagen zu müssen. Und wieder bekam man vor Augen geführt, dass Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ihre Freizeit für unsere Sicherheit opfern, und das, unentgeltlich! Die Kameraden verdienen unsere Solidarität und unseren Respekt. Dafür kann man gar nicht genug „Danke“ sagen. Die Wertschätzung darf sich aber nicht nur auf warme Worte beschränken, wie die reflexartig nach jedem spektakulären Einsatz, vor allem von den politisch Verantwortlichen, heruntergebetet werden.  Nein, Feuerwehrleute verdienen deutlich mehr Anerkennung. Die sind mehr als nur ehrenamtlich aktiv, weil sie mitunter großen Gefahren sowie psychischen Belastungen ausgesetzt sind. Hinzu kommt eine zeitintensive Ausbildung. Nicht zu vergessen ständige Übungen und Weiterbildungen sowie eine Bereitschaft rund um die Uhr. Kurzum, Feuerwehrmänner- und Frauen sind gefühlt die wahren „hauptamtlichen Ehrenamtliche“ – im Dienste der Allgemeinheit. Wie könnte eine Würdigung außerhalb des üblichen Händedrucks als kleines Dankeschön aussehen? Wie könnte etwa eine Verbandsgemeinde, wie eine Ortsgemeinde -etwa Hochstetten-Dhaun – das Engagement der Aktiven honorieren? Ob sich der Ortsgemeinderat darüber jemals den Kopf zerbrochen hat? Eher nicht. Der Blog unterbreitet mal Vorschläge! Wie wäre es mit einer Einladung zum kommunalen Frühschoppen anlässlich der Hellberg-Kerb. Essen und Trinken bis zum Abwinken – passt. Möglich wären Reduzierungen von Gebühren gleich welcher Art. Ehrenamtskarten, die über die Ortsgrenzen hinausreichen, Busausflüge auf Kosten des Haushaltes, allgemeiner Feuerwehrbonus in allen Lebenslagen und, und, und. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man muss es nur wollen. Aber da liegt der Hase im Pfeffer!  Es muss sich was tun, alleine schon wegen schwindender Einsatzstärken. Handelt! Jetzt!

Erste Eisenträger aufgelegt

Schlechtwetter war gestern! Wurden Bauarbeiter früher einmal monatelang in eine von der Natur gewollten Zwangspause geschickt, müssen die in Zeiten der globalen Klimaerwärmung nunmehr durchpowern. Sehen kann man das auf der Großbaustelle Ortsumfahrung Hochstetten-Dhaun, die flott vorangetrieben werden kann. Nachdem schon tonnenweise Asphalt auf die Trasse aufgetragen worden ist, hat eine Spezialfirma damit begonnen, Stahlträger auf die vorbereiteten Widerlager zu positionieren. Der Anfang ist gemacht! Weitere Abschnitte werden folgen. So lange, bis das Brückenbauwerk über die Bahnschienen und noch weiter bis zum Anschlussstück als eine Einheit verschmelzt. Was gibt das für ein Klotz, oder? Die Ausmaße sind schon gewaltig und auch optisch erschreckend. Kaum vorstellbar, dass sich die fertige Brücke einmal harmonisch in das Landschaftsbild einfügen wird können. Aber es geht ja nicht in erster Linie um die Optik. Wenn das der Fall wäre, hätte die Ortsumfahrung der Marke Sparvariante unmittelbar hinter den Häusern vorbei niemals genehmigt werden dürfen. Es geht einzig und allein darum, den durchfließenden Verkehr aus der Ortschaft zu verbannen. Man darf gespannt sein, wie das Gesamtbauwerk das Bild der Ortschaft insgesamt verändern wird. Gut, dass sich das Auge schnell an Veränderungen gewöhnt – siehe Überflieger in Kirn. Auch an den Anblick musste man sich erst einmal gewöhnen. Heute wird die Brücke als optische Selbstverständlichkeit hingenommen. So gesehen, besteht noch Hoffnung. Besteht auch noch Hoffnung für weitere Entlastungen von Ortschaften sowie insgesamt bessere Verkehrsführung entlang der Bundesstraße – etwa Martinstein? Was nützt die leichte Entschärfung nach Fertigstellung der Baumaßnahme Hochstetten-Dhaun, wenn die Strecke Richtung Bad Sobernheim und auch Idar-Oberstein für Pendler ein Gräuel ist? Bis Bad Sobernheim flutscht es auf der Bundesstraße 41, aber danach wird es Richtung Kirn und Idar-Oberstein nur noch schleppend. Im Westen halt nicht viel Neues!  

Lokalredaktionen stehen vor ungewisser Zukunft!

Der Blog erhebt immer wieder gerne seine Stimme lautstark, wenn ihm eine Entwicklung missfällt. Und wenn die dann noch zu Lasten unserer ländlich geprägten Region geht, dann haut der auch schon mal richtig, richtig auf den Putz: Die „Rhein-Zeitung“ plant, ihre mehr als zehn Lokalredaktionen zu schließen. Diese Nachricht schlug am Anfang der Woche ein wie eine Bombe. Aus Koblenz wurde ein fatales Signal gesendet. Ganze Regionen tragen nunmehr Sorge darüber, dass Themen – gerade im ländlichen Bereich – nicht mehr so gut abgedeckt werden wie bislang. Fürwahr, der ländliche Raum muss es immer ausbaden. Ein dem SWR zugespielter internen Mitarbeiterbrief, brachte die Bombe erst zum Platzen. Wer von den Abonnenten jedoch gedacht hatte, die Verantwortlichen würden ihrem Vorhaben, einer offensichtlich gravierenden Umstrukturierung, ein paar Zeilen widmen, der sah sich getäuscht. Null Reaktionen und null Informationen, sind im Ergebnis mehr als nur eine bescheidene Außendarstellung! Friedrich Merz würde sagen, „die ist einfach nur grottenschlecht“. mehr

Es rutsche der Hang weiter und weiter, und weiter, und weiter…!

Was hat der Landkreis nicht auf die Tube gedrückt, als es um Sofortmaßnahmen bezüglich Hangrutschungen zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn ging. Kurzzeitig herrschte sogar regelrecht Alarmstimmung. Gefühlt in einem Eilantrag wurde im Mai 2019 beschlossen, eine Sofortmaßnahme gegen den drohenden Hangrutsch oberhalb der L 183 auf einem etwa 200 Meter langen Teilstück einzuleiten. Passiert ist bisher wenig bis nichts! Seit nunmehr fast einem Jahr schmort der Rutschhang samt welliger Straße vor sich hin, ohne dass sich etwas tut. Sieht man mal von der Rodung des Hanges ab, herrscht Stillstand. Herrscht wirklich Gefahr im Verzug? Wohl kaum! Die Bauschuttdeponie bewegt sich weiter, hieß es seinerzeit, was zu weiteren Verwerfungen, ja sogar zu potenziellen „Großrutschungen“, etwa bei Starkregen, führen kann. Panikmache? Schnellschuss? Unter Sofortmaßnahme stellt man sich gemeinhin was anderes vor, oder nicht? Wie muss man sich ein Hangabgang XXL im Extremfall vorstellen? Etwa so wie in Katastrophen-Filmen der Marke Hollywood? Man weiß ja nie was kommt! Jedenfalls machte der Kreis auf ganz dringlich, um dann doch die Handbremse mit voller Wucht zu ziehen. Von einer sofortigen Hangsicherung, koste es was es wolle, kann keine Rede mehr sein. Sollte der Hang nicht umgehend entlastet werden, indem 25 000 Kubikmeter Material, das auf dem Gipfelplateau abgelagert wurde und das nun nach unten drückt, an den Fuß des Hangs verlagert wird. Abgesehen von der latenten Gefahr, grenzt es schon an Straßenverkehrsgefährdung durch Unterlassen, eine Landesstraße in diesem holprigen Zustand dem Straßenverkehr zuzumuten. Warum nur stockt es bei der Beseitigung des Übels? Ist es vielleicht die Kostenverteilung. Der Kreistag hatte doch im Mai 2019 einstimmig bei zwei Enthaltungen dafür gestimmt, dass der Landkreis sich zur Hälfte an der 600 000 Euro teuren Sofortmaßnahme gegen die drohende Gefahr beteiligt, und dies, obwohl die Steuerzahler außen vor sein müssten. Ginge es nämlich nach dem Verursacherprinzip wäre wohl die NHB alleiniger Zahler. Angeblich existiert ein uraltes Papier, in dem die NHB bei der Verfüllung des ehemaligen Steinbruchs mit Bodenaushub und Bauschutt die alleinige Verantwortung für eventuelle Rutschungen versichert. „Wer bestellt bezahlt“, sollte man meinen. Man darf gespannt sein, wie lange die „Sofortmaßnahme“ noch auf sich warten lässt. Vielleicht hat man im Kreishaus ja auch eine andere Definition des Wortes „sofort“.

„Weibertag“ ist Startschuss für die Straßen-Fastnacht

Mit der Weiberfastnacht heute beginnt der Straßenkarneval. Für viele gut, für manche leider. Auch im Kirner Land wird in den nächsten Tagen die Post abgehen. Der absolute Höhepunkt ist sicherlich der Rosenmontag mit dem Umzug durch die Stadt. Und auch wenn unsere Region nicht unbedingt als Hochburg der fünften Jahreszeit gilt, werden viele Narren unterwegs sein. Was treibt sie an?  Für echte Jecken ist die fünfte Jahreszeit jedenfalls mehr als Alkohol und Party. Fastnacht ist ein stückweit Kult und Droge zugleich. Millionen begeistern sich für Umzüge, Maskenbälle und Büttenreden. Kein anderes Fest befriedigt so zahlreiche und so widersprüchliche Sehnsüchte wie die Fastnacht. Von daher, lasst es krachen. Was auch immer als Kostüm gewählt wird oder ob man als Nicht-Karnevalist die Flucht antritt: spätestens am Aschermittwoch ist alles wieder vorbei. Dann kehrt die Alltags-Nüchternheit wieder zurück. Für die echten Jecken gibt es jedoch einen Hoffnungsschimmer: die nächste Fastnacht!  

Parkhaus von elf bis Mittag!!!

Es sind oftmals die klitzekleinen Meldungen, die aufhorchen lassen. Manchmal reicht schon ein kleiner unscheinbar wirkender Nebensatz, um selbst als Außenstehender Fakten sowie Zusammenhänge klarer erkennen und zuordnen zu können. Nachdem das Innenministerium die Argumente pro Parkhaus offenbar als zu schwach einstufte und überdies eine Realisierungschance unter den gegebenen Bedingungen offenlies, scheint den abgebildeten Reaktionen nach allgemeine Ratlosigkeit im Stadtrat zu herrschen. Jedenfalls erteilte die Erste Beigeordnete, Christa Hermes, einer erneuten Verkehrszählung, zumindest indirekt, eine Absage. Zitat im Zeitungsbericht: „Eine neue Verkehrszählung helfe auch nicht. Da käme nur heraus, dass die Stadt morgens um elf dicht sei und ansonsten Parkplätze verfügbar seien“! Moment Frau Hermes, im Umkehrschluss würde das ja bedeuten, dass Kirn nur ein Parkhaus von „elf bis Mittag“ bräuchte. In der übrigen Zeit, so die logische Schlussfolgerung, stünde im Stadtgebiet genügend Parkraum zur Verfügung. Hmmm! Ein „Ein-Stunden-Parkhaus“ für so viel Kohle? Mal nachdenken! Wäre das hübsche Sümmchen nicht lohnender in ein „Stunden-Hotel“ angelegt? Kirn hat doch so wenig Betten im Angebot. Spaß beiseite, wenn der Istzustand von der vorübergehenden „Chefin“ im Ergebnis schon so niederschmetternd für die wenig verbliebenen Befürworter kommuniziert wird, dann stellt sich jedem normaldenkenden Beobachter mehr denn je die Frage nach dem ursprünglichen Sinn eines solchen Projektes, zumal sich die Chose unterdessen verteuert hat. Offensichtlich liegen die Kosten für einen Parkhausstellplatz bei mittlerweile 14 000 Euro statt bislang kalkulierter 13 500 Euro. Wegen Wiederholungsgefahr spart sich der Blog an dieser Stelle jeden weiteren Kommentar über den von SPD und FWG noch angestrebten Kirner „Turmbau zu Babel“. Gut, dass in Kürze mit der Umsetzung des dezentralen Konzeptes begonnen wird. Scheinbar wartet man nur noch auf warmes und trockenes Wetter. Wenn am Bahnhof und an der Brauerei die ersten Dauerparker aufschlagen, wird dann auch die geschilderte „chaotische“ Zeitspanne von „elf bis Mittag“ im Stadtgebiet überbrückt werden können. Spätestens dann, wenn alle zusätzlichen Parkplätze des dezentralen Konzeptes final am Start sind, hat es sich ausgeträumt. Dann redet kein Mensch mehr von Parkplatz-Problemen und einem Parkhaus-Neubau.

Sorry für die Grätsche Frau Dickes! Umbauwunsch Kirner Rettungswache liegt schon seit 2016 auf ihrem Schreibtisch…

Sorry, da muss der Blog mal brutal reingrätschen. Landrätin Bettina Dickes hat den Tag für sich zu einem der Rettungswachen erklärt. Sogleich postete sie auf Facebook nette Schnappschüsse mit dem folgenden Wortlaut dazu aus Bad Sobernheim. Heute ist mein Tag der Rettungswachen. Vieles hat sich im Arbeitsablauf einer Wache und auch in Bezug auf Anzahl und Größe der Fahrzeuge in den vergangenen Jahren geändert, und als Rettungsdienstbehörde stehen wir in der nächsten Zeit vor der Aufgabe, zu schauen, ob, wie und wo gebaut oder umgebaut werden muss. Es bleibt spannend“!  Und aus Kirn schreibt sie folgendes: Nachdem wir in Bad Sobernheim zwar fehlende Fahrzeughallen, aber gute Personalräume erleben konnten, ist hier alles wirklich sehr beengt! Stimmt Frau Dickes. In Kirn ist alles sehr beengt, und das schon seit Jahren. Wahr ist, solche Besuche sind Zeichen von Wertschätzung. Wahr ist aber auch, gerade in Kirn bräuchte es keine Worte, vielmehr Taten. Bereits 2016 wollte man seitens des Kreises Abhilfe schaffen. Es blieb bei einer reinen Absichtserklärung. Nur warme Worte. mehr

Realsatire: Sonderkommission soll Ermittlungen zum „Mail-Skandal“ führen!!!

Wie gut unterrichtete Kreise informieren, will die Stadt Kirn in der leidigen Parkhaus-Angelegenheit dem „Mail-Maulwurf“ (MM) mit der Gründung einer Sonderkommission auf die Spur kommen. Triebfeder ist nachweisbar eine angezählte SPD, die in dem augenscheinlichen Verschwiegenheits-Verstoß mutmaßlich die bedeutsamste „Spionage-Affäre“ seit dem GuillaumeVorfall vermutetFürwahr, nach einem solchen nicht für möglich gehaltenen Affront, der sogar in eine Stadt-Krise münden kann, sollten in letzter Konsequenz nunmehr auch Köpfe rollen! Daher soll die externe „SOKO“, mit dem treffenden Decknamen „Parkhaus-Flüsterer“, in Kürze mit den Ermittlungen beginnen. Ihr Hauptquartier richten die Zielfahnder zur Stunde im Rathaus ein. mehr

Jahresprogramm Wappensaal hoch zu Dhaun

Jetzt geht’s los! Der Wappensaal startet von nun an durch mit einem vielfältigen Jahresprogramm. Den hat Inhaber Marco Fritz auf die Homepage gestellt. Die Plattform weckt ohnehin Interesse. Top! Wichtig, alle Infos zum neuen Dhauner Hotspot inklusive Erreichbarkeiten sind abgebildet.So auch das Prozedere hinsichtlich Buchung und Planung von Events, Tagungen, Workshops, Firmen- und Weihnachtsfeiern, Kommunionen und Konfirmationen, Produktpräsentationen sowie alles Wichtige über die Fremdenzimmer. Klicken Sie unter www.wappensaal-dhaun.de. mal rein. Der Link ist auf www.hochstetten-dhaun.info abgelegt. Wünschen wir dem erfahrenen Musiker viel Glück und drücken ihm dazu fest die Daumen. Keine Frage, der wird den Wappensaal sicherlich neues Leben einhauchen. Gut für Dhaun und gut für Besucher, die auf dem Weg hinauf zu Schloss zukünftig eine Einkehrmöglichkeit vorfinden. Sein langfristiges Konzept sieht vor, die Räumlichkeiten das ganze Jahr über zu vermarkten. Das ganze Programm von Buchungsmöglichkeiten ist nunmehr zu Füßen des Schlosses möglich. Was hat Fritz noch alles an Ideen auf der Pfanne? Nun sein Jahresplan bildet ein breit gefächertes Spektrum ab. Der Blog wird diesen auf die Startseite stellen und einzelne Events sowohl ankündigen, als auch zeitnah näher vorstellen. Keine Frage, der Fokus liegt auf der Terrasse. Hier wird vor allem an den Wochenenden so einiges geboten werden.

Reaktionen auf Blog-Beitrag Rhein-Zeitung

Boah, was hat der Beitrag Wellen geschlagen! Über 2000 Klicks an einem Tag auf der Plattform www.hochstetten-dhaun.info sind weiß Gott nicht zu verachten. Zugegeben, der Blog hat hier auch klare Position gezogen und der besseren Verdeutlichung wegen bisweilen auch vogelwild draufgehauen, als er mit Kritik an der Philosophie der Rhein-Zeitung nicht sparte. Der ist auf dem besten Weg sich selbst abzuschaffen. Selbst der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat die Pläne des Koblenzer Verlages hart kritisiert, ihre Lokalredaktionen zu schließen: „Eine solche Entwicklung sei bisher einzigartig in der deutschen Medienlandschaft“, lässt der gegenüber dem SWR wissen. Weiter heißt es in einer Meldung: „Die lokale Berichterstattung werde darunter enorm leiden. Der publizistische Auftrag der „Rhein-Zeitung“ falle Einsparungen im Verlag zum Opfer. In Zeiten von „Fake News“ sei das keine gute Entwicklung. Nun, der Blog kam in etwa zu dem gleichen Ergebnis, nur hat der es härter formuliert. Der gibt halt gerne seinen Senf dazu. Mal scharf, mal mittel, mal flach – je nach Thema, Tragweite und Dimension. Für die Rhein-Zeitung hat der eben mal die Variante „extrascharf“ aus dem Regal gezaubert. Sicherlich hätte man sich auch gemäßigter ausdrücken können, aber so ist er halt! Man darf gespannt sein, ob und wann der Verlag sich seinen Lesern erklären wird. Was bisher bekannt wurde, stammt ja nicht aus offiziellen Quellen, vielmehr aus einem internen Mitarbeiterbrief. Der wurde dem SWR zugespielt. Wie immer halt, in solchen Angelegenheiten. Im Regelfall profitieren Zeitungen von solchen zwitschernden Vögeln, doch jetzt hat die selbst den schwarzen Peter an der Backe. Erwartbar, weil Einschnitte in diesen Dimensionen sich niemals nicht unter der Decke halten lassen. Logisch, dass es sowohl Facebook-Kommentare auf den Blog-Einwurf hagelte, als auch persönliche Nachrichten im Postfach landeten. Die waren, bis auf einige wenige Einzelmeinungen, ausnahmslos positiv und zustimmend. Schauen wir mal, was jetzt noch alles ans Tageslicht kommt und bewerten dann neu.