Hochstetten-Dhaun, ein einziges Wildtiergehege?

Wegen der Corona-Krise sind derzeit landauf landab alle Streichelzoos und Wildtiergehe für Besucher geschlossen. Alle? NEIN, in Hochstetten-Dhaun kann noch reichlich Muffel-Wild in freier Wildbahn beobachten. Oft sind die Einzelgänger oder Herden sogar recht zutraulich. Die Nähe zu Menschen ist für die Tiere jedenfalls kein Problem. Zumeist sind die auf der Dhauner Höhe sowie rund um den Karlshof, bis hinunter nach Johannisberg, anzutreffen. Fast majestätisch präsentiert sich der eine oder andere stolze Bock, ähnlich einem Auftritt während eines Foto-Shootings. Stellt sich die Frage, warum in freier Wildbahn geborene und aufgewachsenes eher scheues Wild, sich wie selbstverständlich an Menschen herantraut. Als ob es das normalste von der Welt wäre, sich bisweilen sogar streicheln und füttern zu lassen. Hochstetten-Dhaun, ein einziger harmonischer Kuschelzoo? Wohl eher nicht. Eine Erklärung könnte sein, dass die Tiere, aus welchen Gründen auch immer, Menschen gewöhnt sein könnten, weil sie vielleicht nicht immer in der freien Wildbahn ihr Dasein fristeten? Reine Spekulation.

Blick über den Tellerrand: Provinzposse in Hundsbach

In welcher Welt leben wir eigentlich? Auf die Frage des SWR an den Wirtschaftsminister Volker Wissing, konkret zur Breitbandversorgung in Hundsbach, antwortete der verallgemeinernd und oberlehrerhaft: „Was der Landkreis da gemacht hat, welcher Fehleinschätzung die Landrätin da unterlag bei den Vertragsverhandlungen weiß ich nicht.“ Arrogant und von oben herab rüffelte er Landrätin Bettina für ihr Verhandlungsversagen. Anstelle zu helfen, nur Schuldzuweisung. Das wars! Pfui!!! Anstatt den Hundsbachern eine Perspektive aufzuzeigen, zeigte er denen bloß die kalte Schulter. Gemäß dem Motto, „was geht mich das an“ ließ er das Aufbegehren nur an sich abperlen. Politiker, die sich so abweisend gegenüber ihrem Wahlvolk verhalten, braucht es nicht. Der Wirtschaftsminister sollte sich für diesen Auftritt schämen. Aber sowas von. mehr

Ernennungsurkunde überreicht!

Frank Ensminger legt los!“ Es war eine kurze, aber wichtige Stadtratssitzung. Der 58-jährige ist beim einzigen Tagesordnungspunkt am 1. April von der Ersten Beigeordneten Christa Hermes vereidigt worden. GLÜCKWUNSCH! Der FDP-Mann gewann die Wahl deutlich vor seiner Konkurrentin. Möge er ein glückliches Händchen bei allen seinen zukünftigen Entscheidungen beweisen. Apropos Händchen. Die typischen Händeschläge vor und nach der Vereidigung mussten ausfallen. Auch die kleine Feier danach. Aber es wird ja noch genügend Gelegenheiten nach der Corona-Krise geben. Drücken wir ihm mal kräftig die Daumen, dass er es schafft, den Stadtrat überparteilich auf Kurs zu bringen, damit die Stadt gestärkt aus der Fusion hervorgeht. Die Aufgabe als ehrenamtlicher Steuermann wird schwer genug werden. Glück auf!  

Café Schläger

Aus und vorbei mit den süßen Verführungen!

Das „Café Schläger“, das letzte der großen, echten alten Cafés in Kirn, schließt. Es bricht mir brutal das Herz, zumindest den Teil davon, der für süße Verführungen sowie Eis- und Kuchengenuss schlägt. Und der ist ziemlich ausgeprägt und gut durchblutet. Das Pochen wird immer dann heftiger, wenn ich meine Favoriten Café, Waldmeister- sowie Sahne-Gries im Dreierpack aufgetürmt in der Waffel genüsslich schlecke. Und damit soll jetzt Schluss sein? Die unwiderstehliche Kombination wird mir fehlen. Und wie! Versüßt mit einem Klecks Sahne in der Wundertüte – oh wie ich „Schlägers“ vermissen werde. Über die Sommermonate hinweg drückte ich mir mehr als es der Figur lieb sein konnte, die Nase regelrecht an der Glasscheibe platt. mehr

Hochstetten-Dhaun, Deine Verkehrsschilder!

Straßenschilder und Hochstetten-Dhaun, eine unendliche Geschichte. Viele sind nicht mehr lesbar, sind verrostet oder fehlen gleich ganz. Wohin man auch schaut, es herrscht an allen Ecken und Enden Unterhaltungsstau. Vorteil, dass sich offensichtliche Mangelverwaltung kreativitätsfördernd auswirkt. Gutes Beispiel ist das Verkehrszeichen Verbot der Durchfahrt (Zeichen 250 StVO), welches an der oberen Einfahrt zum geologischen Lehrpfad seinen Standort hat. Normalerweise! Über Monate hinweg ist dieses jedoch nicht mehr im Boden verankert, war sogar kurzzeitig mit Kordel an einem Baum gebunden. Blöd nur, der Baum wurde gefällt. Das Schild lag danach lange im Gras und wucherte zu. Jetzt steckt das Rohr patentverdächtig seit dem Mai vergangenen Jahres im Baumstumpf. Blöd nur, dass der nicht auf dem Erdboden verankert ist. So zeigt das Schild jetzt in die falsche Richtung. War die ganze Situation anfangs noch zum Schmunzeln, so ist sie jetzt nur noch peinlich. Man sollte doch annehmen dürfen, dass der Mangel in wenigen Arbeitsschritten zu beseitigen wäre. Weit gefehlt! Straßenschilder unterliegen nun einmal einer DIN-Norm und sollten entsprechend den Vorschriften aufgestellt sein. Seinen Zweck erfüllt es jedenfalls nicht. Es steht zu befürchten, dass dieser unhaltbare Zustand sich zum Dauerzustand entwickeln wird. Eben typisch für Hochstetten-Dhaun und seine Verkehrszeichen- und Straßenschilder.

Bürgermeister Frank Ensminger in Aufsichtsrat des großen FC Bayern berufen!

„Mia san mia“! Das bayerische Selbstverständnis erfährt Zuwachs auf Vorstandsebene. Für viele sicherlich völlig überraschend wurde der 58-jährige Frank Ensminger in den Aufsichtsrat des großen FC Bayern München berufen. Laut einer Vereins-Pressemitteilung war wohl die Bürgermeister-Wahl ausschlaggebend für den Coup. Die Berufung wird sicherlich für Furore im Kirner Land sorgen. Die Strategie der Vereinsspitze ist nur logisch und folgerichtig: Der neue Bürgermeister der Stadt Kirn ist nunmehr in eine gehobene Position gelangt, die es ihm ermöglicht, die Interessen des Welt-Vereins im Südwesten der Republik angemessen zu vertreten. Was im Einzelnen dazugehört, soll zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden. Durchgesickert ist bereits, dass er sich in erster Linie um die Vermarktung von Fan-Artikeln im Pfälzer Land kümmern soll. Aber auch bei Transfergeschäften soll er entscheidend mitwirken. Die Depesche aus München erreichte den ohnehin Fan des „Mia-san-mia-Star-Ensembles“ just an seinem Geburtstag. „Der Deal hatte sich angedeutet. Ich bin überwältigt und einfach nur froh, ein gewichtiges Puzzle-Teil der großen Bayern-Familie zu sein“, sagt einer, dessen Engagement mit dem Tag seiner Wahl ins hohe Bürgermeister-Amt so etwas wie rechtswirksam geworden ist. Ohne Amt kein Aufsichtsrat-Posten, so lautete wohl die interne Abmachung. Das Bonbon hatte er bewusst so lange vor der Öffentlichkeit geheim gehalten, bis er als Wahlsieger feststand. mehr

Gravierende Abweichungen in den Statistiken muss nicht sein!

Laut Corona-Kreisseite werden derzeit im Landkreis Bad Kreuznach 98 Infizierte geführt. Im Gegensatz dazu listet die Seite des SWR Stand heute lediglich 56 Fälle. Wie passt das bitteschön zusammen? Worauf lässt sich eine derart gravierende Diskrepanz zurückführen? Nun, der SWR weist daraufhin, dass man sich nur an den Zahlen des zuständigen Ministeriums bediene. Da die Gesundheitsämter vor Ort als Erste von neuen Infektionen erfahren, hätten die auch einen zeitlichen Vorsprung. Von dort aus wandere der Fall eine behördliche Meldekette entlang. Dabei vergehe Zeit, und manchmal gehe ein Fall auf dem Weg verloren. Das verursache in der Öffentlichkeit ein Zahlenwirrwarr. STIMMT! Keine Frage Unterschiede können auftauchen, aber bitteschön nicht so deutlich. Fast die Hälfte weniger auf Landesseite ist ein Unding und so nicht vermittelbar. In Zeiten digitaler Vernetzung sollten Statistiken annähernd einheitlich zu führen sein. Und wenn Unterschiede, dann halt nur minimal. Nachbessern scheint dringend geboten!

Wie geht es mit Corona im Landkreis weiter? Am 10. April Höhepunkt mit 249 Infizierten erreicht?

Blicken wir mal in die Zukunft? Es herrscht die viel zitierte Ruhe vor dem Sturm! So zumindest sehen es alle Experten. Das Coronavirus hat seine Hochphase noch nicht erreicht. Nicht in Deutschland, nicht in Rheinland-Pfalz und auch nicht im Landkreis Bad Kreuznach. Doch wie werden die nächsten Wochen verlaufen? Mathematisch lässt sich eine Tendenz anhand der Fallzahlen errechnen. Grundlage dafür ist der Tag Null am 10. März mit der ersten Erkrankung im Landkreis Bad Kreuznach sowie die täglichen Fallzahlen in der Folge bis zum 30. März. Heruntergebrochen, könnte sich folgendes Bild einer vagen und groben Prognose ergeben: mehr

Schade! Romantisches Gartenfest abgesagt!

„Ein Romantisches Gartenfest in einem passenden Ambiente“ – das sollte es auch in diesem Jahr sein. Doch die Veranstalter haben die Rechnung ohne das Coronavirus gemacht. Schon frühzeitig hat man jetzt die Reißleine gezogen. Richtig so. Macht ja keinen Sinn auf Sicht zu planen. Eine gewisse Ungewissheit würde immer bleiben. Zum Teufel mit den Viren! Es muss davon ausgegangen werden, dass in diesem Sommer die meisten Feste ausfallen werden. Da bildet das Gartenfest in Dhaun keine Ausnahme. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Freuen wir uns also auf 2021, wenn das Dhauner Schloss wieder zu einem mehrtägigen Blüten-Festival einlädt. Vielleicht hat es die Verbandsgemeinde ja auch bis dahin geschafft eine Abrechnung von 2019 zu präsentieren. Seinerzeit wurde versprochen, dass jeder Cent Überschuss in die Erhaltung des Schlosses- und des Parks fließt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist noch keine Geldübergabe erfolgt, zumindest nicht öffentlichkeitswirksam. Und Überschuss hat es gegeben – und das nicht zu knapp. Der Blog bleibt an diesem Geld-Thema dran.  

Illegale Müllentsorgung auf dem Karlshof

Illegale Müllablagerung auf dem Karlshof (Bild Polizei).

Wer macht sowas? Angesichts dieses Bildes, eines illegal entsorgten Hausmüll-Berges in der Gemarkung Karlshof „Kreisbrunnen“, bleibt einem schlichtweg die Spucke weg. Am 28. März hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Mögen die Licht ins Dunkel bringen. Etwa 200 Meter nordöstlich der Gemeinde Karlshof, wurden mehrere Müllsäcke, Altreifen und Elektrogeräte, neben einem Feldweg abgelegt. Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn sich nicht Ermittlungsansätze im Müll finden ließen. Kaum haben die Mülldeponien Corona-Pause eingelegt, schon landet der Abfall im Wald. Leute, die Deponien öffnen in absehbarer Zeit wieder! Müllentsorgung in Mutter Natur ist ein No-Go, geht gar nicht! Hinweise, auf der oder die Täter, nimmt auch die Polizei Kirn von Zeugen entgegen. Hat jemand was gesehen?

Unendliche Geschichte Sportplatzbrücke

Der Blog will es nochmals in der Sprache der Fußballer ausdrücken: Die Angelegenheit Sportplatzbrücke geht in die Verlängerung. Die ohnehin schon zähe Partie bekommt nochmals zusätzliche Zeit draufgesattelt. Zumindest müssen das die Beobachter am Spielfeldrand so empfinden. Hand aufs Herz, man hört so gar nichts mehr über die Absichten der Ortsgemeinde. Sanierung, Neubau, Aufgabe und Umwidmung zu einer reinen Fußgängerbrücke – welche der drei Optionen wird wohl für die marode Konstruktion gezogen werden? Als äußerst zäh scheint sich die Debatte zu entwickeln. Inwieweit aussagekräftige Kostenschätzungen für die jeweiligen Varianten vorliegen, ist bisher nicht an die Öffentlichkeit gedrungen. In Auftrag gegeben wurden die jedenfalls.

Man darf gespannt sein, wann der Ortsgemeinderat über die Angelegenheit abschließend befinden wird. Nur mal so nebenbei bemerkt. Eine Expertise gab es schon einmal. Bereits 2013 veranschlagten Ingenieure 880.000 Euro für eine komplette Erneuerung der Brücke. Viel Geld! Die Sanierungskosten dürften sich mittlerweile verdoppelt haben. Warten wir es einfach ab. Schauen wir eben mal kurz nach Monzingen. Kleinere Brücke, selbes Problem: In der Gemarkung dort wurde dieser Tage eine unscheinbare marode Wirtschaftsweg-Brücke über den Gaulsbach aus Sicherheitsgründen gesperrt. Im Vergleich zur Nahebrücke in Hochstetten-Dhaun, handelt es sich hier um einen Steg in „Mini-Format“, der wohl ebenso in die Jahre gekommen ist.

Geschätzte Sanierungskosten dort knapp 240.000 Euro. Wenn schon eine paar Meter lange Brücke über einen Bach derart ins Kontor schlägt, was kommen in Gottes Namen dann nur für Summen auf die an sich „steinreiche“ Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun zu? Kann man die stemmen, will man die stemmen? In Monzingen kommt dem Wirtschaftsweg kaum Bedeutung zu. Daher hat man sich zu einer Komplettsperrung durchgerungen. Wäre das auch eine Option für Hochstetten-Dhaun? Dann gingen beim Sportverein gefühlt die Lichter aus. Nun, ganz so schlimm wird es zwar nicht werden, aber ein Einschnitt wäre es allemal.   

Das Wort zum Sonntag

Kein Abi ohne Feier! Die Klausuren sind geschrieben, die mündlichen Prüfungen abgenommen und Noten endgültig besiegelt. Normalerweise stehen die Abiturienten in diesen Tagen in den Startlöchern, um ausgiebig zu feiern – und tun das sonst auch immer auf kreative und inzwischen oft auch teure Art und Weise: Anstatt ein Event zu zelebrieren, herrscht in diesem Jahr Tristesse pur. Zum Teufel mit dem Virus. Liebe Abiturienten, ihr müsst jetzt tapfer sein. Abschlussfeier und Abi-Ball müssen heuer ausfallen. Nur schade, denn diesen Schulabschluss gilt es immer besonders zu feiern. Schlimm für die Mädels, die sicherlich alle schon ihre Ballkleider im Schrank hängen haben. Alles war schon so schön vorbereitet. Die Turnhalle war gebucht und das Programm sicherlich schon bühnenreif eingeübt. Aufgehoben ist nicht aufgeschoben. In den nächsten Monaten wird sich sicherlich ein Zeitfenster finden, um die Feier nachzuholen. Wird sicherlich schwierig werden, aber wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg. Liebe Abiturienten, Ihr seid ein besonderer Jahrgang. Euer Abitur-Jahr wird immer mit der Hochphase des Virus verknüpft werden. „Weißt Du noch damals, wir legten unser Abitur im Zeichen des Virus ab“, so oder so ähnlich wird es beim ersten Jahrgangstreffen in ferner Zukunft heißen. Auch nicht schlecht. Für die Masse der Menschen in Deutschland wird die Corona-Zeit immer mit dem Ausverkauf von Klopapier verknüpft sein, für Euch Abiturienten mit dem Abschluss ohne krönende Entlass-Feier, ohne dem traditionellen und zugleich legendären Abi-Ball und einer Zeugnisübergabe durch den Postboten an der Haustür.  

Wo sich Corona ausbreitet – und wie schnell!

Wie viele Corona-Fälle gibt es aktuell? Wie schnell breitet sich das Virus aus? Wo gibt es besonders viele Fälle? Die Länder informieren unterschiedlich. Was die Statistik angeht, ist Hessen klar vorn. Auf der Seite der Hessenschau findet man alle bestätigten Coronavirus-Infektionen auf einer interaktiven Karte. Aufgeschlüsselt nach Landkreisen, Fallzahlen, Verdoppelungsrate, Steigerungsrate, Krankenhausaufenthalte inklusive Einstufung nach Normal-, Intensiv- oder Beatmungsnotwendigkeit – passt. Mit Tabellen und Grafiken angereichert, sind das Daten, die vollumfassende Aufklärung bieten. An dem Nachbarland kann sich Rheinland-Pfalz und dort der SWR eine Scheibe abschneiden. Was über dem Rhein möglich ist, sollte doch auch hier bei uns Standard sein. Liebe SWR-Redakteure, schaut mal rüber nach Hessen und bessert nach. Zugegeben Ihr seid auch am Puls der Zeit, aber es geht noch ausführlicher. Die Bürger werden es Euch danken. Hier mal schnell die Links zu den entsprechenden Seiten zum Vergleich. www.hessenschau.de und www.swr.de.  mehr

Satirischer Wochenrückblick 28. März

Über Bürgermeister-Wahl-Analyse, Anstand- und Moral, Wahlanalysen, Krankenhaus und Corona

Es gibt keine Ausgangssperre für den satirischen Wochenrückblick. Selbst in Zeiten von Corona sind Spitzen erlaubt, vielleicht sogar erwünscht. Von daher, Feuer frei. Was war die Woche so alles gebacken? Politisch stehen da die Bürgermeister-Wahlen und die Folgen ganz vorne. Kirn wird zukünftig von einem Freien Demokraten gelenkt. Nicht schwarz, nicht rot, nein, gelb ist jetzt die kommandogebende Farbe. Gelb bedeutet Leuchten und Helligkeit und vermittelt Freude. Gelb steht für einen scharfen Verstand und Intellekt. Daher sind weitere Bedeutungen von Gelb die absolute Wahrheit, Rationalität und Weisheit. Im Gegensatz zu Rot, beflügelt Gelb den Geist. Möge die Farbe halten was sie verspricht. Übrigens, Kirn war seit je her tiefrot eingefärbt. Rot neigt aber dazu, schnell zu verblassen. Und blass sind sie geworden, die Kirner Sozialdemokraten. Und wie! Nach etlichen Schlappen und Enttäuschungen sogar bis zur Unkenntlichkeit verbleicht, möchte man bescheinigen. Wenn die Sozialdemokraten als schlagkräftige Partei wieder wahrgenommen werden wollen, wird man um einen personellen und konzeptionellen Neuanstrich nicht umhinkommen. mehr

Kreiseln will halt gelernt sein!

Kreiseln will halt gelernt sein. Wie ein Anwohner der Binger Landstraße jetzt glaubhaft berichtete, fahren Verkehrsteilnehmer aus Richtung Idar-Oberstein kommend nicht selten geradeaus ins Dorf hinein, statt dem Kreisel zu folgen. Das habe schon zu etlichen gefährlichen Situationen im Gegenverkehr geführt. Ist der Kreisel zu unübersichtlich angelegt oder als solcher nur schwer erkennbar? Wohl kaum, denn eine entsprechende Beschilderung am Fahrbahnrand weist auf die geänderte Verkehrsführung hin. Überdies gibt ein blauer Pfeil, der fast schon mittig auf der Fahrbahn platziert worden ist, die Richtung vor. Ungeachtet aller Sicherheitsvorkehrungen, fahren dennoch immer wieder Autofahrer schnurstracks geradeaus. Man darf gespannt sein, wann es hier zu Kaltverformungen kommen wird. Bisher blieb es ja bei den eingangs beobachteten Beinahe-Unfällen. NOCH!

Bitte die wieder genesenen Corona-Patienten in die tägliche Statistik mit einpflegen!!!

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Bad Kreuznach nimmt weiter zu. Langsam, aber beständig. Tagtäglich liefert die Pressestelle des Landkreises neueste Informationen rund um die Krankheit in einem News Blog. Guter Service! Aktuelle Coronavirus-Zahlen müssen transparent gemacht werden. Am 10. März ging der Service mit dem ersten Krankheitsfall an den Start. Am 26. März sind es 72 Fälle. Zwei befinden sich in stationärere Behandlung. Noch alles recht überschaubar. Jetzt hat es auch das Kirner Land erwischt. Eine Erkrankung meldet die Ortsgemeinde Simmertal. Was in derStatistik fehlt, sind die Genesungszahlen. Die ersten Betroffenen müssten schon gesundet sein. Liebe Statistiker, bitte pflegt die Zahlen derer, die das Virus nicht mehr in sich tragen, in die täglichen Lageberichte mit ein. Diese Informationen gehören zum Gesamtpaket dazu und tragen zur Beruhigung bei. Unbedingt! Die Erfassung ist kein Hexenwerk, weil dem Gesundheitsamt, das die Krankheitsverläufe ja überwacht, begleitend flankiert. Bitte daran denken und ergänzen. DANKE!!! mehr

Visitenkarten im Vergleich: Internet-Portale der Verbandsgemeinden „Kirner-Land“ und „An Nahe und Glan“ ins Visier genommen!

Es lohnt sich ein Blick in die ebenfalls noch junge Verbandsgemeinde „An Nahe und Glan“. Dort hat die neue Gemeinschaft nach nur wenigen Wochen ihren medialen Fußabdruck hinterlassen. Und wie! Die Homepage ist bietet Übersicht und Service pur! Alleine die Startseite weckt Neugier. Die digitale Visitenkarte ist insgesamt durchdacht und perfekt designet. Die ist übersichtlich, prägend strukturiert, hat klare Farbgebung und Hierarchien – passt! Ein schnelles Eintreten in die Themen ist garantiert. Die Oberbegriffe versprechen einiges an Vielfalt. Merke, die Website einer Verbandsgemeinde ist ein digitales Schaufenster, ein virtueller Haupteingang, ähnlich dem eines Ortsschildes. Keine Frage, die Online-Repräsentanz hat was. Übersichtlich, informativ und ansprechend – viel mehr geht nicht. Gerade jetzt in der Corona-Krise besticht die mit zusätzlichen Informationen über den Status-Quo quer Beet. Ein Service für alle und jeden. Und die ist zeitgemäß aufgebaut. Ein dickes Lob Richtung Barfußpfad!!!

Warum erwähnt der Blog das? Nun, der hat als negativen Gegenpart die Seite der Verbandsgemeinde Kirner Land vor Augen. Der Internetauftritt besticht eher durch mangelnde Pflege und Einfallslosigkeit. Sorry, diese rein vewaltungsorientierte Visitenkarte eignet sich nur zum schnellen Wegklicken. Als Faustregel gilt, „Nur ein zeitgenössischer Internetauftritt ist auch ein erfolgreicher Internetauftritt“. Wenn man schon in eine Webseite investiert, dann sollte man auch dafür Sorge tragen, dass diese immer den aktuellen Erfordernissen angepasst ist. Dazu gehört vor allem das Einpflegen aktueller Inhalte sowie das zwingend gebotene Anpassen und Weiterentwickeln insgesamt. Wer das nicht macht, der läuft Gefahr, dass der Internetauftritt zum Desaster wird und die Seite auf Dauer niemand mehr besucht. Wer will schon eine Seite stöbern, die den Besuchern neue Informationen oder Termine vorenthält oder nur zeitlich verzögert bietet? Kurzum, da müsste man endlich mal ran.  

Von einer schwachen Momentaufnahme kann hier keine Rede sein. Vielmehr zieht sich die mangelnde Attraktivität wie ein roter Faden durch deren Existenz. Tristesse pur, ist man geneigt zu attestieren. Gut, die wichtigsten Verwaltungs-Informationen sind zwar eingepflegt, viel mehr aber auch nicht. Lust auf mehr, Fehlanzeige. Keine Bilder, keine aktuellen Berichte aus den Ortsgemeinden, geschweige denn Ankündigungen sowie Geschichte und Geschichtchen werden dort platziert. Kurzum, der Internetauftritt ist ein Desaster.

Dabei sollten kommunale Webseiten doch so individuell wie die Gemeinden selbst sein. Von wegen, es fehlt gänzlich der unverkennbare, charakteristische Auftritt, der frisch rüberkommt und die Philosophie der Verbandsgemeinde und ihren Ortschaften widerspiegelt. Dabei wäre das so wichtig, denn immer mehr Bürger und Touristen nutzen kommunale Webseiten um sich zu informieren oder Formulare online auszufüllen. „Setzen, sechs“, für den Gesamtauftritt der Verbandsgemeinde, die es nicht einmal für notwendig erachtet, sich selbst und die handelnden Personen an der Spitze mit Bildern vorzustellen geschweige denn eine Nachlese eigener Aktionen in Text und Bild zu platzieren.

Kirner Land ist (noch) eine Insel der Corona-Glückseligkeit!

Wir sollten alle noch zu Hause bleiben!

Das Coronavirus hat Deutschland fest im Würgegriff. Überall? Nein, das Kirner Land trotzt dem Covid19 mit Macht.Nachgewiesene Krankheitsfälle reichen nur bis Bad Sobernheim. Danach verliert sich die Spur. Zufall? Gibt es rationale Gründe dafür, dass das Virus im Westen des Landkreises nicht ankommt? Erste Witze machen schon die Runde:  „Jaja, nicht mal Corona will weiter die Nahe hinauf.“ Nun, die Menschen vom Lande erweisen sind halt als widerstandsfähiger, möchte man annehmen. Die lassen sich eben nicht so schnell anstecken. In Wahrheit dürfte es sich allerdings um einen reinen Zufall handeln. Wobei die größeren Abstände in ländlich geprägten Regionen durchaus eine Rolle bei der Verbreitung spielen dürften. Wann meldet das Kirner Land den ersten Corona-Fall? mehr

Herr Stein, haben Sie eine Antwort von der Kassenärztlichen Vereinigung erhalten?

Am 15. Februar, also vor exakt fünf Wochen, fragte MdL Markus Stein (SPD) schriftlich bei der Kassenärztlichen Vereinigung bezüglich Schließung der Kirner Bereitschaftsdienstzentrale nach. Anbei im Brandbrief, ein regelrechter Fragenkatalog zur aktuellen Situation. Für die Initiative gab es Lob vom Blog! Da der Brief lange vor der Corona-Krise bei den Mainzer Bürokraten aufschlug, müsste der längst beantwortet sein. Zumindest sollte man das annehmen. Ist eine Antwort eingegangen und wenn ja, wie schaut die aus? Hat die KV sich Ihnen gegenüber erklärt? Lieber Markus Stein, haben Sie eine Antwort erhalten? An die Öffentlichkeit sind bisher keine Infos gelangt. Und auch auf Ihrer Internetseite sind keine Neuigkeiten abgebildet. Zur Erinnerung: Wie schreibt MdL Markus Stein (SPD) in seinem Brandbrief an die Kassenärztliche Vereinigung so zutreffend: „Anlässlich der bekanntgewordenen Absichten der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), zum 1. Juli 2020 die Bereitschaftsdienstzentrale in Kirn zu schließen, habe ich mich mit heutigem Datum direkt schriftlich dorthin gewandt. Schon früher gab es Schließungen aus eben diesen Gründen. Die Menschen im ländlichen Raum spüren die Zentralisierung der Angebote des täglichen Lebens ganz besonders. Banken, Supermärkte und der Einzelhandel spielen hier sicher eine wichtige Rolle, bei der stetigen Zentralisierung der medizinischen Grundversorgung in urbanere Regionen geht es hingegen um ein Gut der Menschen, das wichtiger nicht sein könnte: deren Gesundheit. Auch deshalb ist die Sicherstellung einer adäquaten medizinischen Versorgung im ländlichen Raum für mich als Abgeordneter eines ebenso ländlich geprägten Wahlkreises von großer, zentraler Bedeutung und der Grund für meine Intervention bei der KV…“

Frage: Das Kirner Land ist neugierig. Haben Sie eine Antwort auf Ihre klugen Fragen erhalten? Wenn ja, gibt es Hoffnung für die Bereitschaftsdienstzentrale? Klären Sie doch bitte mal auf. Danke! mehr

Ehrenamtskarte reicht bei weitem nicht aus!

Nahezu wöchentlich schwirren spektakuläre Aufnahmen von Brandstellen durch das Internet. Mehr noch: Unfälle, Hilfeleistungen, Hochwasser – zusammengefasst sehen sich auch die Aktiven aus dem Kirner Land auffällig oft Einsatzlagen ausgesetzt. Keine Frage, die Ehrenämtler in ihren blauen Uniformen leisten Enormes für die Allgemeinheit! Reicht da ein regelmäßig ausgesprochenes Dankeschön aus? Wird deren unermüdlicher Einsatz damit wirklich genügend gewürdigt? Reicht es, sie immer wieder als Helden des Alltags zu betiteln und dann war’s das auch schon wieder? Wohl kaum! Reichen ein paar nette Sätze für die Männer und Frauen an den Spritzen heutzutage noch aus? NEIN!!! Menschen, die eine zeitintensive Ausbildung auf sich nehmen, die sich ständig Schulungen unterziehen, die ihren Piepser nie aus den Augen verlieren, rund um die Uhr Gewehr bei Fuß stehen, um dann im Ernstfall gefährliche Notlagen bewältigen, die sollten eine angemessenere Anerkennung erfahren. Und die geht nur über Privilegien in allen Bereichen oder über den Geldbeutel. Die Belastung des Einzelnen ist enorm. Die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr ist nicht mit anderen Ehrenämtern zu vergleichen. Man weiß nie, wann der Einsatz kommt und was einen erwartet. Physisch und Psychisch geraten die Kameraden nicht selten an ihre Grenzen – auch in der seelischen Nachbearbeitung. Unlängst wurde beschlossen, die Kirner Ehrenamtskarte auf alle Wehren der VG auszuweiten. Neben den landesweiten Vergünstigungen, dürfen die nunmehr auch auf Prozente bei der VHS, Stadtbücherei sowie auch Jahnbad freuen.  Viel zu wenig! Warum kein freier Eintritt? Kostet die Stadt keinen Cent. Hat man etwa Bedenken, dass die in tagtäglich in Mannschaftsstärke anrücken und die Liegewiese belegen? Mal ehrlich, die Kommune muss viel mehr tun, um die Arbeit ihrer Wehren zu würdigen. Die macht sich einen schlanken Fuß. Und auch das Land muss endlich mehr Flagge zeigen. Wie könnte eine finanzielle Vergütung angemessen geregelt werden? Ganz einfach, nämlich über die Steuer. Freibeträge wären eine Möglichkeit. Wenn die Politik es ernst meint, dann geht sie das Thema mal so richtig an. Nicht nur drüber schwätzen, sondern handeln! Macht das wichtige Ehrenamt auf diese Weise wieder lukrativer. Dann klappt es auch wieder mit dem Nachwuchs. Ganz sicher. Natürlich sind auch in Turn- und Sportvereine, die Kultur treibenden Vereine, die TAFEL e. V., die Kirner Flüchtlingsinitiative Ehrenamtliche tätig. Doch ihr Engagement ist nicht mit dem eines Feuerwehrkameraden zu vergleichen. Vergünstigungen für die ja, aber bei weitem nicht so weitreichend. Wer sein Tag und nach sein Leben für andere einsetzt, sollte einen Sonderstatus genießen.

Zukunftsgespräch verschoben!

Corona und die Folgen! Ursprünglich war für den 24. März das zweite Zukunftsgespräch Kirner Krankenhaus terminiert. Die Zusammenkunft aller Beteiligten am runden Tisch wurde nunmehr auf unbestimmte Zeit verschoben. Gibt derzeit andere Baustellen! So lange das Virus die Menschheit in Atem hält, will man die Gespräche in großer Runde ruhen lassen. Das Thema bleibt auch nach der Pandemie noch aktuell. Vielleicht sogar aktueller denn je, weil Krankenhäuser gestärkt aus der Krise hervorgehen dürften. Die werden nämlich ungeachtet aller wirtschaftlichen Betrachtungen gebraucht. PUNKT! Die Verantwortlichen werden nicht umhinkönnen, dieser Tatsache ins Auge zu blicken. Die besseren Argumente lagen und liegen auf der Seite der Befürworter.

Kein Wahl-Hokuspokus! Nahezu punktgenaue Prognose vorhergesagt!

WOW! Die Stadt Kirn wird fortan von einem Freien Demokraten geführt. Frank Ensminger gewann am Sonntagabend die Wahl zum ehrenamtlichen Bürgermeister. Er setzte sich gegen seine Kontrahentin Christa Hermes (CDU) durch. Ensminger kam auf 58,1 Prozent der Stimmen, Hermes erzielte 41,9. Wer hat’s erfunden? Wer hat’s vorhergesagt? Nun der Blog prognostizierte in einem seiner letzten Artikel einen Erdrutschsieg von „Emsix“ mit 58,3 Prozent voraus. Zugegeben an der Abweichung von „satten“ zwei Zehntel wird der arbeiten müssen. Den eigenen Ansprüchen Hinterherhinken geht gar nicht. Daher hat der sich Nachjustieren für die nächste Wahl als Hausaufgabe auferlegt. Im Ernst, soll mal noch einer behaupten, die Prognosen aus Hochstetten-Dhaun träfen nicht mitten ins Schwarze. Trotz gebotener Demut und Bescheidenheit, ein wenig Selbstlob muss an dieser Stelle erlaubt sein. Erst Thomas Jung, nun Ensminger, keine Frage, der Blog hat ein feines Gespür für Entwicklungen und Stimmungen rund um das regionale politische Parkett entwickelt. Den kann man buchen!!! Die Kirner wollten einen Kirner an der Spitze des Rathauses. Einen Sympathieträger, der einem stets auf Augenhöhe begegnet, einer an dem man sich orientieren kann. Sein Ergebnis ist ein Vertrauensvorschub im XXXXL-Format. Was gibt es sonst noch zu erwähnen, so kurz nach der Wahl? mehr

Ein Kirchenmann wird Rathauschef: Frank Ensminger zum Bürgermeister gewählt!

Paukenschlag bei der Bürgermeister-Wahl!!! Frank Ensminger) heißt der neue Bürgermeister der Stadt Kirn. Der Liberale setzte sich gegen Christa Hermes (CDU) durch. Die Mehrheit der Wähler spricht den Kirner Bub, Kirchen-Hüter und letztlich FDP-Vertreter das Vertrauen aus. „Emsix“ erklimmt die Stadtspitze mit gehörigem Vorsprung – passt! Das ist zunächst mal eine ganz bittere Pille für die Unterlegene, aber auch für ihre CDU. Nicht zu vergessen ist das auch und vor allem eine gehörige Klatsche für die SPD. Autsch, das tut richtig, richtig weh. Jetzt hat ein politischer Außenseiter von einer eher kleinen Partei das Sagen im Rathaus. Viele FDP-Bürgermeister dürfte es nicht geben. Setzen wir darauf, dass der ein glückliches Händchen beweisen möge.

Ein offener Kurs auf Augenhöhe mit allen und jedem – das wäre die Ideallösung! Ensminger wird in erster Linie als Diplomat und Versöhner gefragt sein. Nein, keine Analyse auf die Schnelle. Die kommt später. Break, jetzt ist die Stunde des Siegers. Den gilt es hochleben zu lassen. Machen sicherlich auch viele. Wahlpartys sind in Corona-Zeiten zwar tabu, aber ein Sektchen in kleiner Runde muss erlaubt sein. Prösterchen! Das Frank-Ensminger-Zeitalter hält nunmehr Einzug in Kirn. Möge es ein erfolgreiches sein. Vater Ensminger wäre sicherlich stolz auf seinen Filius. Das Regieren wird keine leichte Aufgabe für ihn werden, aber wer dem politischen Stress als Underdog über Jahre hinweg gewachsen war, der muss sich vor dem Amt und den damit verbundenen Aufgaben nicht fürchten. Nochmals HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!  

Kirn wählt

Überall steht das öffentliche Leben still! Überall? Nein, in Kirn wird gewählt. Die Kirner sind dazu aufgerufen, einen neuen Bürgemeister zu wählen. Die Wahllokale sind gewappnet, ebenso die Wahlhelfer. Die Wähler dürfen kommen, das Virus muss draußen bleiben. Bewegung an der frischen Luft tut bekanntlich Körper und Geist gut. Also, warum nicht Kreuzchen setzen in einen kleinen Spaziergang mit einbinden?

Das Wort zum Sonntag

Es braucht Lichtblicke in düsteren Zeiten. 15 junge Menschen haben sich bereiterklärt bei der Kirner Tafel mitanzupacken. RESPEKT! Nur dank dieser Initiative kann die Einrichtung ihr Angebot aufrechterhalten. Tolle Geste, wenn Jugendliche in der Not vorangehen. Da soll mal noch einer sagen, der jüngeren Generation fehle es grundsätzlich an Verantwortungsbewusstsein. Das Gegenteil ist der Fall. Auf die Geste aufmerksam geworden sind auch verschiedene Fernsehsender. Der SWR sowie RTL wollen nächste Woche über die Aktion und das Vorbild Kirn berichten. Und Kirn ist überall. Den Bauern brechen allerorten die Erntehelfer weg. Entsprechende Hilferufe verhallen nicht ungehört. In den betroffenen Regionen gibt es einen regelrechten Boom von Freiwilligen. In der Krise zusammenstehen – passt. Und die wird sich leider noch wesentlich verschärfen. Von daher werden noch viele Aktionen notwendig sein.

Alles spricht für Frank (Emsix) Ensminger

Was macht einen guten Bürgermeister aus? Pauschal ist das schwer zu beurteilen. Es muss einfach passen wie die berühmte Faust aufs Auge. Grundsätzlich sollte er oder sie fachlich qualifiziert sein und über menschliche Qualitäten verfügen. Er muss ein offener Typ sein, auf Menschen zugehen und mit ihnen umgehen können. Bürgermeister sollten authentisch und ehrlich sein. Fachliches Wissen, gepaart mit den elementar wichtigen kognitiven Fähigkeiten, Einstellungen und Verhaltensweisen, das wäre der ideale Mix. Schlüsselkompetenzen, wie Mobilität, Ehrlichkeit, Zeit, Transparenz, Vertrauen, Unabhängigkeit und Vision gehören ebenso dazu wie Tat- oder Schlagkraft. Ganz wichtig sind Sympathiewerte. Und da ist der Kirner Bub weit vorn! Ganz weit vorn war er alleine schon bei der BI Krankenhaus. Der Mann der ersten Stunde sowie Gründungsmitglied geht eben voraus und packt dort an, wo es notwenig ist. PASST!

Dennoch, eine Wahl-Prognose, unter den gegebenen Umständen für Kirn zu stellen, ist äußerst schwierig. Warum? Programmatisch gibt es kaum Unterschiede. Entscheiden über Sieg oder Niederlage könnte Authentizität. Wiederum Punkt für den Liberalen. Nun, Christa Hermes tritt zwar für die CDU an, stellt aber zusätzlich den roten SPD-Würfel ins Schaufenster. „Christa wählen“ so heißt der SPD-Werbeslogan aus deren Endlosschleife. Die Sozialdemokraten unterstützen die Kandidatur. Mehr noch: Dafür verkaufen sie sogar ihre Seele. Wird sich der Push an der Wahlurne auswirken? Frank Ensminger darf nicht rot Würfeln. Will er auch partout nicht. Er muss sich nicht verbiegen und er muss auch keine Zugeständnisse geben. Ensminger wirbt ganz alleine für sich und seine Ziele. Und das sind nicht wenige. Reicht!

Emsix ist in der momentanen politischen Konstellation der richtige Mann am richtigen Platz. Der Tausendsassa ist multifunktionell, egal ob als Wasserträger, Notarzt, Küster oder dann in Kürze Bürgermeister. Immer ansprechbar und immer „nah bei de Leit“. „Herm(es)ine bleibt Erste Beigeordnete. Die Wähler werden das mehrheitlich genauso sehen und ihn zum neuen Stadtoberhaupt wählen. Diesbezüglich lehnt sich der Blog mal ganz weit aus dem Fenster. Zur Bestätigung hat der auch den speziellen Wahl-O-Mat für seine Gefühls-Kontrolle aus dem Keller hervorgekramt. Sie wissen ja, der sagte seinerzeit auch den Erdrutschsieg von Thomas Jung punktgenau voraus. Es handelte sich hierbei um einen Prototypen, der gemäß Beschreibung, Wahlergebnisse präzise genau vorhersagen kann. Verreck, was für eine innovative Erfindung Made in Germany. Gefüttert mit allen Daten kam der zu folgendem Resultat: Ensminger 58,3 Prozent, Hermes 41,7 Prozent. Enge Kiste? Nicht ganz. Vielleicht korrigiert sich der Wahl-O-Mat auch noch nach unten. Egal wie, 50 plus X bekommt er allemal. Und dann gilt Mehrheit ist Mehrheit.   

Immer wieder Berichte von der Baustelle

Das Bau-Tagebuch des Öffentlichen Anzeigers dürfte mittlerweile in kein Regal mehr passen. Was mussten wir nicht schon alles an Hintergrundinformationen über die Ortsumfahrung von Hochstetten lesen, ganz zu schweigen von den Homestorys einzelner Bauarbeiter. Keine Frage, die Maßnahme hat gewisse Dimensionen vorzuweisen, aber muss der nahezu wöchentlich mit Bildern und Texten Aufmerksamkeit geschenkt werden. Anstatt den Platz für anspruchsvollere und gut recherchierte Themen zu reservieren, werden in schöner Regelmäßigkeit Baukräne, Betonpfeiler, Straßenbeläge oder Erdbewegungen in den Mittelpunkt gestellt. Immer, wenn Eisenträger auf Stützen gehoben, der Kreisel verschoben, Verkehrswege geändert, Kräne aufgestellt oder Teerarbeiten durchgeführt werden – die Zeitungsleser sind gefühlt live mit von der Partie. Fehlt nur noch, dass die Ausgabe von neuen Schippen und Besen an die Mitarbeiter eines Tages als Schlagzeile ins Blatt gehoben wird. Wenn sich die Berichterstattung in dieser Häufigkeit bis zum Ende fortsetzt, dürfte irgendwann der 1000 Bericht und das 5000 Foto erreicht sein. Dabei handelt es sich hier in Anführungszeichen nur um eine Baustelle. Über den Fortgang zu informieren ist ja richtig und wichtig, aber man sollte es nicht derart übertreiben. Was das angeht, sind die Leser aber sowas von am Limit.

Und wenn Baustelle, dann bitte mal mehr Tiefe und einem anderen Ansatz. Landesbetrieb- und Baufirmen transportieren von Haus aus immer nur heile Welt. Wie wäre es zur Abwechslung mal einen anderen Blickwinkel einzufangen. Etwa den von Anwohnern, die sich über Lärm beklagen. Ein Thema wäre sicherlich auch die Rissbildungen in den Wänden der Häuser im Hang, verursacht durch Bohrungen. Die damit verbundenen Vibrationen erreichten bisweilen Erdbeben-Ausmaße. Auch ein Aspekt wäre der Fenster-Kampf von Betroffenen mit den zuständigen Behörden. Bereits zugesagte Dreifach-Verglasung werden nunmehr verweigert. Baustelle mal aus einem anderen Blickwinkel beurteilen, mit dieser Herangehensweise weckt Leser-Interesse. Nur Mut!

Spuckschutz sei dank, die Wahl ist sicher!

Wähler, ihr könnt durchatmen!!! Der Bauhof der VG Kirner Land hat in einer Blitzaktion 32 Gestelle als Spuckschutz sowohl für Wähler, als auch für die Wahlhelfer zusammengezimmert. Jetzt kann nichts mehr passieren. Die Wahl kann durchgeführt werden, ohne Gefahr laufen zu müssen, sich das Virus einzufangen. Mehr kann man dann wohl administrativ nicht mehr tun. Zusammengenommen mit aufwendigen Desinfektionsmaßnahmen und strengen Verhaltensregeln im Wahllokal selbst und davor, hat das Virus – wenn es sich überhaupt bei jemanden eingenistet hat – nach menschlichem Ermessen keine Chance überzuspringen. Von daher, macht von Eurem Wahlrecht Gebrauch. Hilft ja nichts, weil eine Absage keine Option zu sein scheint. Die hatte der Blog insgeheim erwartet und offen gefordert. Sei’s drum. Das Land zeigt sich in dieser Angelegenheit konsequent inkonsequent.

Daher jetzt der Aufruf: „Kirner, geht wählen! Die Bürgermeisterkandidaten brauchen ein starkes Votum. Kurz vor die Haustür gehen, Kreuzchen machen, Hände waschen, nicht schwatzen, nach Hause gehen – passt. Fürwahr, das Risiko ist überschaubar, zumal im Kirner Land noch kein einziger Krankheitsfall bekannt geworden ist. Angst muss keiner haben. Daher, zu Hause bleiben ist keine Option. Geht kurz raus, um zu wählen: Für ein starkes Kirn!“ 

Bewegung in Zeiten der Corona-Krise

Bewegung an der frischen Luft hat noch keinem geschadet. Und auch in der Corona-Krise sollten die Menschen nicht ausschließlich in den eigenen vier Wänden hocken. Raus an die Luft, rein in Mutter Natur – passt! Für mich heißt das, tagtäglich rauf aufs Rad! Als einsamer Wolf über Berge, durch Täler, vorbei an Wäldern, Wiesen und Auen. Kontakt nur im seltenen Begegnungsverkehr. Zwei, drei Stunden die Umgebung aus einem anderen Blickwinkel genießen und dabei auf den Einkehrschwung in Cafés oder Eisdielen verzichten, versprüht auch einen gewissen Charme. Es gibt ja die Möglichkeit sich aus dem Rucksack zu versorgen. Übrigens, Fahrradfahren senkt das Infektionsrisiko. Die Chance, sich beim Radeln etwas einzufangen, tendiert gegen „Null.“ Wer nicht radeln will, der geht eben zu Fuß. Mutter Natur ist groß und einladend für Spaziergänge. Die Sonne lacht gerade, dazu die beginnende Blütenpracht. Abwechslung schaffen in Krisen-Zeiten, muss sein. Den Kopf frei strampeln, was will MANN mehr. Wir leben auf dem Land. Uns steht viel Gegend zur Verfügung. Also, raus an die frische Luft. Nur zu Hause hocken macht rammdösig. Soziale Kontakte meiden „JA“, Stubenhocker sein „NEIN“.   

Treppenwitz Bürgermeister-Wahl!

Man kann sich nur noch an den Kopf fassen. Die ganze Welt steht Kopf. Wir stecken in einer weltweiten Krise. Das Coronavirus hat uns fest im Griff, aber dennoch soll am Sonntag in Kirn ein neuer Bürgermeister gewählt werden. Geht’s noch!!! Was bitteschön hat der Landeswahlleiter geraucht, diese, in der momentanen Situation vernachlässigbare Wahl, um jeden Preis durchdrücken zu wollen? Den Menschen steht nicht der Sinn nach Wahlen. Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass unter diesen Umständen die Wahlbeteiligung ein Desaster werden wird. Minütlich erreichen uns Appelle, soziale Kontakte unbedingt zu vermeiden. Die Politiker fordern uns sogar auf, freiwillig zu Hause zu bleiben. Und dennoch sollen die Wähler in die Wahllokale strömen. mehr

Das Kirner Krankenhaus wird kein Schwerpunktkrankenhaus in der Corona-Krise!

Da lag der Blog mal gründlich daneben! Als die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) verkündete, dass sie die Kapazitäten für Covid-19-Erkrankte in Rheinland-Pfalz massiv ausbauen wolle, hatte der Blog sogleich vermutet, dass dem Kirner Krankenhaus in der Gesundheitskrise eine besondere Bedeutung zukommen könnte. So ganz aus der Luft gegriffen war das auch nicht, denn entsprechende Hinweise kamen vorab aus dem nahen Krankenhaus-Umfeld. Danach musste man nur eins und eins zusamenzählen. VERRECHNET! Dem ist nämlich nicht so. Die Diakonie hat jetzt entsprechende Gerüchte vehement dementiert. In einer Pressemitteilung heißt es dazu, dass es derzeit zwar vorgesehen ist, Patienten mit weniger schweren Krankheitsverläufen (Corona) nach Kirn zu verlegen, mehr aber nicht. Es sei keinesfalls angedacht, dass Kirn zu einem reinen Corona-Krankenhaus mutiere, sondern ungeachtet der dort behandelten Fälle auch weiterhin für die Versorgung der Bevölkerung zur Verfügung stünde. Wie immer halt! Ein Ausbau der Intensivkapazitäten in Kirn sei derzeit nicht vorgesehen, sondern werde primär in Bad Kreuznach stattfinden.

Spielplätze dicht! Die Anordnung trifft den beliebtesten Spielplatz in der Region knallhart!

Kinder, ihr müsst jetzt ganz stark sein – die Spielplätze sind jetzt dicht. Der böse Virus lässt ein ausgelassenes Toben nicht mehr zu. Dort, wo sonst Kinder in Massen die attraktiven Spielgeräte regelrecht belagern, herrscht jetzt gähnende Leere. Des einen Leid, des anderen Freud! Gelegenheit für die angrenzenden Bewohner mal durchzuatmen. Die Ruhe wird denen guttun. Gerade auf dem Spielplatz am Kindergarten in Hochstetten herrscht regelmäßig Kinder-Alarm. Der gehört zu den Lieblings-Spielflächen im Kirner Land. Nicht nur Kinder aus dem Dorf, sondern aus der gesamten Region finden die Spielstätte auf zwei Ebenen Hipp. Denn nirgendwo sonst zeigt sich ein Tummelplatz so heruntergekommen. Während anderswo Spielplätze als langweilig gepflegt und attraktiv daherkommen, versprüht der den Reiz von ursprünglicher Veralterung und Gefährlichkeit. Für Kinder ein Erlebnis ganz anderer Art.  Gerätschaften sind abgewetzt und verwittert, der Untergrund unhygienisch und die Zäune löchrig – was will Kind mehr. Darüber hinaus besticht der auch immer wieder durch verletzungsgefährdende Splitter oder Nägel. Mehr Abenteuer geht nicht! Zusammengefasst brechen jetzt harte Zeiten für alle Kinder an. Die Sperrung jetzt wird sich als Zäsur erweisen. Auch für die Mütter, die vor der Corona-Krise immer darum wetteiferten, auf den alten morschen Bänken Platz nehmen zu dürfen. Gottlob, nur auf Zeit! Aus und vorbei! Die Spielfläche ist nunmehr mit einem Warnhinweis gegen unbefugtes Betreten gesicher. Abgesperrt ist nicht. Kein Flatterband oder sonstige Hürden, wie das in Simmertal der Fall ist. Trotzdem, bleibt zu Hause! Im Vergleich zu Hochstetten entspricht die Spielfläche am neuen Bürgerhaus heutigen Ansprüchen. Spielfreude pur, möchte man attestieren. Pustekuchen, der kommt nur langweilig und gepflegt daher.  Wie uncool!!! Wer will darauf schon spielen? Kein Kind! mehr

Wahllokale öffnen!!!

Am Sonntag wird in Kirn gewählt. Blöd nur, dass gerade jetzt das Corona-Virus mit Macht aufschlägt. Zum Teil drehen die Menschen völlig am Rad! Dass lässt sich alleine daran ablesen, dass Regale leergekauft werden. Keine Frage, der Wähler hat jetzt gerade andere Sorgen, als zur Urne zu gehen. Dabei wäre der Gang eminent wichtig. Heute stand es in der Zeitung: „Die Wahl findet statt“! Die Wahllokale öffnen auf jeden Fall, heißt es in der Überschrift. Der Blog ist sich da nicht so sicher. Nehmen Krisenmodus und Panikmache weiterhin so an Fahrt auf, dann wackelt die alleine deshalb, weil rund 60 Wahlhelfer gebraucht werden, um die überhaupt gewährleisten zu können. Was wäre, wenn die schon sicher geglaubten Helfer abspringen, sie zwischenzeitlich erkranken oder sich angesichts der zu erwartenden Kontakte einfach verweigern? Unter diesen Aspekten würde ich nicht auf eine Wahl um jeden Preis wetten. Reine Blog-Meinung. Die nächsten Tage bleiben spannend.

Wird Kirner Krankenhaus Anlaufstelle für Corona-Patienten???

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) will die Kapazitäten für Covid-19-Erkrankte in Rheinland-Pfalz massiv ausbauen. Das teilte sie gestern in einer Presseerklärung mit. Hat die Ankündigung direkte Auswirkungen auf das Kirner Land? In den nächsten zwei Wochen sollen vereinzelte Krankenhäuser zur Schwerpunktversorgung eingerichtet werden. Das Vorhaben lässt aufhorchen! Wie gut informierte Quellen berichten, ist auch das Kirner Krankenhaus mit von der Partie. Wurde das für eine Schwerpunktversorgung ausgewählt? Noch handelt es sich um ein Gerücht. Es noch keine offizielle Stellungnahme erfolgt. Vielleicht kommt die auch nicht! Trotzdem, der Blog will mal vogelwild spekulieren: Was spräche für Kirn? mehr

Mitgliederversammlung SPD Hochstetten-Dhaun/Meckenbach

Wenn eine Partei zu einer Mitgliederversammlung mit Neuwahlen einlädt, dann werden im Regelfall vergangene Erfolge hinausposaunt, selbst wenn die gar nicht vorhanden sind. Das war so, das ist so und wird wohl auch zukünftig immer so bleiben. Diesbezüglich bildet die SPD Hochstetten-Dhaun/Meckenbach keine Ausnahme. Die Berichterstattung im Nachgang zeichnet das Bild einer Partei, der die vergangenen Wahlen wohl die Sinne vernebelt haben. „Man bedauerte, dass die Mehrheiten bei den zurückliegenden Wahlen nicht ausgebaut werden konnten“. Der O-Ton lässt aufhorchen. Ist nicht eher das Gegenteil der Fall? Machen wir mal einen Fakten-Check! Hans Helmut Döbell konnte gerade mal 60 Prozent der Stimmen bei der Bürgermeister-Wahl auf sich vereinen, und dies, als Einzelbewerber. Nahezu die Hälfte der Bürger wählte ihn ab. SPD-Kandidat Oliver Kohl scheiterte krachend bei seinem Versuch den Chef-Stuhl der neu formierten Verbandsgemeinde Kirner-Land zu erklimmen, und das, gegen einen Newcomer. Auf Kreisebene verzeichnete die SPD ebenfalls Einbußen. Nur noch zwei SPD-Vertreter aus dem Kirner Land gehören dem Kreistag an – vormals fünf! Wenn man bedenkt, dass der Westen vom Kreishaus gefühlt eh kaum wahrgenommen wird, war das eine ganz bittere Pille, die man im Wonnemonat Mai schlucken musste. Verluste, wenn auch nur leicht, verzeichnete man auf Orts- und VG-Ebene. Zusammenfassend eine doch eher ernüchternde Bilanz. Weiter ließ Döbell wissen, dass die VG-Beigeordneten-Wahl in geordneten Bahnen verlief. Stimmt, weil er es geschafft hat, die notwendigen Strippen parteiübergreifend im Vorfeld zu ziehen. Geräuschlos, versteht sich. Für den Posten bootete er sogar seinen SPD-Vorsitzenden Michael Schmitt aus. Der Stimmenkönig hätte es gerne gewuppt. Bei der Wahl machte er gute Miene zum bösen Spiel. Ja, die Wahrheit ist manchmal hart. Die ernüchternde Bilanz packte Döbell rückblickend in einen einzigen Satz: „Man bedauere, dass die Mehrheiten bei den zurückliegenden Wahlen nicht ausgebaut werden konnten“.

Das Coronavirus bestimmt das Tagesgeschehen und rückt alles andere in den Hintergrund!

Kindergarten dicht, Schulen dicht, Atemwege dicht: Das Coronavirus fühlt sich in Deutschland so richtig wohl! Überall in Deutschland? Nein, im Kirner Land ist das unsichtbare Übel (noch) nicht angekommen. Dennoch, es ist höchste Zeit, die Sache endlich ernst zu nehmen, verdammt nochmal! Amüsant kann das niemand mehr finden. Nunmehr sollte auch der Letzte begriffen haben, dass die Lage bitterernst ist. Angstverharmlosung und Angstverdrängung hilft uns nicht weiter. Wer jetzt den Schuss noch immer nicht gehört hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Wir sehen den Virus nicht, wir riechen den Virus nicht, wir spüren den Virus nicht, aber dennoch ist der allgegenwärtig. Und das Virus wird das Kirner Land nicht verschonen. Bleibt die Frage wann COVID-19 anklopft und wie fest. Kommt es mit Macht, kann sich das Kirner Krankenhaus als Fels in der Brandung bewähren. Gut zu wissen, dass das Krankenhaus vor Ort ist. mehr

Prognose eins zu eins so eingetroffen!!!

Was gestern noch Spekulation war, ist heute schon Fakt. Was für ein Wochenstart! Die Ereignisse überschlagen sich gerade. Und wie! Die Corona-Krise setzt noch nie dagewesene Maßstäbe. Nein, der Blog gehört nicht zu den Propheten, sondern der urteilte realistisch, als er vor wenigen Stunden die Schließung aller nicht lebensnotwendigen Geschäfte und Treffpunkte vorhersagte. Man musste doch nur eins und eins zusammenzählen. Auch das Kirner Land wird man komplett herunterfahren. Bis auf Lebensmittelgeschäfte, Banken und Apotheken, wird wohl oder übel alles schließen müssen, auch Eisdielen, Gaststätten, Sporthallen, Spielplätze und, und, und. Es wird ruhig werden in der Innenstadt. Sehr ruhig! Das öffentliche Leben wird die nächsten Tage nach und nach völlig zum Erliegen kommen. Darüber hinaus werden alle Sportstätten und Freizeiteinrichtungen auf Eis gelegt. Notwendigerweise, denn ohne gebündelte drastische Maßnahmen, werden wir das Virus mit voller Wucht abbekommen. Wenn, dann sollten wir alle konsequent handeln und zu Hause bleiben. Die Ansteckungsgefahr ist einfach zu hoch. Nur notwendige Gänge sollten wir alle noch anstreben. Wenn es hilft, eine schnelle Ausbreitung zu verhindern, dann müssen jetzt alle an einem Strang ziehen. Ein Virus, das uns alle bewegt und beherrscht, hat uns fest in den Würgegriff genommen. Wie lange der anhält und wie weitreichend die Auswirkungen sein werden, weiß keiner!

Corona-Virus wird Deutschland und das Kirner Land lahmlegen!!!

Was war das für ein Sonntag gestern. Gefühlt Frühlingserwachen. Unzählige Menschen waren zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs. Wie immer halt, wenn Sonnenschein und milde Temperaturen einladen zur Bewegung an der frischen Luft. Alles gut, wäre da nicht so ein gemeiner unsichtbarer Virus. Das hält gerade die Welt in Atem und das wird auch das Kirner Land heimsuchen. Ja, das scheut die Provinz nicht. Nur eine Frage der Zeit, wann der erste Krankheitsfall vermeldet werden wird. Von einer existenziellen Krise, war vor der Eisdiele am Marktplatz sowie vor der in Martinstein nichts zu entdecken. Als ob man den unsichtbaren Feind nicht fürchten müsste, standen die Besucher dicht gedrängt in den Warte-Schlangen oder saßen mehr oder weniger gequetscht wie die Hühner auf der Stange auf den Stühlen sowohl im Innern, als auch im Freien. Gebotener Sicherheitsabstand, Fehlanzeige! mehr

Corona-Bringservice in Simmertal

„Extreme Krisen“ erfordern besondere Maßnahmen. Da insbesondere ältere Menschen soziale Kontakte derzeit möglichst vermeiden sollten, hat sich die Ortsgemeinde Simmertal einen ganz besonderen „Corona-Einkaufs-Service“ einfallen lassen. Mehrere Rufnummern wurden geschaltet, um einen Bringservice zu ermöglichen. In der Praxis funktioniert das dann so: Eine der veröffentlichten Telefonnummern wählen, Bestellung aufgeben und damit den Bringservice scharf schalten – passt. Der Einkaufszettel wird dann von Ortsbürgermeisterin Christina Bleisinger selbst oder einem ihrer Mitstreiter abgearbeitet. Es ist im Kirner Land zwar noch kein einziger Krankheitsfall eingetreten, aber sicher ist sicher. Simmertal mal wieder vorn, wenn es um die Gemeinschaft oder wie jetzt konkret, das Wohl der älteren Menschen geht. Hut ab!

Das Wort zum Sonntag

Der Countdown läuft. Heute in einer Woche wählt Kirn einen neuen Bürgermeister. Das heißt, wenn das Coronavirus dem Wahlvorhaben nicht einen Strich durch die Rechnung machen sollte. Es sind gerade verrückte Zeiten, in der wir leben. Alles sicher geglaubte und gewohnte, hängt am unsichtbaren Virus-Faden. Apropos verrückte Zeiten. Wie wird die zukünftige Zusammenarbeit mit einer Bürgermeisterin Christa Hermes (CDU) oder Frank Ensminger (FDP) im Stadtrat aussehen? Das Klima dort ist nicht gerade harmonisch, um es mal wohlwollend auszudrücken. Zusammenraufen scheint geboten, sonst wird das nix mit einer konstruktiven Politik zum Wohle der Stadt. Besser noch wäre ein Reset. Alles auf Neuanfang. Wie wäre es mit einer teambildenden Maßnahme nach der Wahl? Zur Gemeinschaftsfindung eine Art Überlebenstraining. Unter teambildenden Maßnahmen versteht man solche, die darauf abzielen, das WIR-Gefühl innerhalb eines Teams, hier der Stadtrat, zu stärken, um in weiterer Folge Kommunikation, Produktivität und Motivation der Mitglieder zu erhöhen. Ein gut funktionierender Stadtrat ist das wertvollste Kapital einer Stadt. Doch aufgepasst, ein Spaßtag formt noch lange kein Team. Da braucht es schon etwas mehr, zumal die politischen Fronten in Kirn extrem verhärtet sind. Nun, Extremsport scheidet wegen der Altersstruktur wohl aus. Wie wäre es mit einer Bootstour oder einem Kochkurs? Es geht nicht darum hinterher freundschaftlich verbunden zu sein. Es reicht schon, wenn verbal abgerüstet wird und sich der Umgang untereinander auf sachlicher Ebene einpendelt. Vielleicht reichen ja auch ein paar richtungsweisende Gespräche zwischen dem neuen Stadtchef und den Fraktionsvorsitzenden, um die gebotene Atmosphäre wiederherzustellen. Damit ist nicht kuscheln gemeint. Gestritten werden in der Sache darf weiterhin, allerdings ohne persönliche Anfeindungen.  

Satirischer Wochenrückblick 14. März

Über Wahl-Podium, Arztpraxis-Erinnerung, Parkhaus, Coronavirus und Kirner Krankenhaus, Wahlmüdigkeit…

Wie tief die Gräben unter den Fraktionen des Kirner Stadtrates mittlerweile klaffen, verdeutlichte eine Aussage des SPD-Stadtratsmitgliedes Jürgen Simon während der Podiums-Diskussion. In Stammtisch-Manier fragte er doch allen Ernstes, wie ein Bürgermeister Frank Ensminger gegen die Übermacht der SPD im Stadtrat überhaupt regieren wolle. Sein abfälliger Tonfall bei diesem denkwürdigen Statement war nichts anderes als eine Ansage: „Wenn du es wirst, werden wir Dich boykottieren“. BASTA! Dass ein Stadtratsmitglied sich derart despektierlich einem Bürgermeister-Kandidaten sich selbst als fast schon hasserfüllter Verweigerer enttarnt, ist unterirdisch und in der Schärfe dann doch überraschend. Übertragen auf die komplette SPD, als deren Sprachrohr er sich ja gerne versteht, heißt das Signal im Falle eines Bürgermeisters Ensminger nur eines: VOLLKONFRONTATION. Das lässt tief blicken. Scheinbar geht es dem Platzhirschen in erster Linie nicht mehr unbedingt um die Belange der Stadt, vielmehr um die Auseinandersetzung mit einem unliebsamen Gegner. Wie kleingeistig muss man sein, eine solche verantwortungslose Einstellung dann auch noch offen und ohne Scharm zur Schau zu stellen. Logisch, dass Buhrufe den Saal erfüllten. Was ist nur aus der einst so angesehenen SPD geworden? Wie tief muss man sinken, wenn man sich derart in persönliche Grabenkämpfe verstrickt, anstatt mit verantwortungsvoller Kommunalpolitik auf sich aufmerksam zu machen? mehr

Hamsterkäufe

„Behaltet Ruhe und bloß keine Panik“, sagen Politiker und Experten Experten – und alle rennen los und kaufen die Supermärkte leer. Finde den Fehler? Auch im Globus Handelshof herrscht Hochbetrieb. Backmischungen, Nudeln und Mehl – die Regale wurden regelrecht geplündert. Das begehrteste Gut der Hamsternden scheint derzeit allerdings Toilettenpapier zu sein. Aber warum nur? Es wird schon rationiert. Man, man, man, wo soll das nur hinführen. Schlimmer als das Virus scheint die Hysterie zu sein. Die nächsten Wochen werden spannend werden.

Fuß vom Gas!!!

Zeigen Hinweise auf spielende Kinder Wirkung? Will die Ortsgemeinde mit dem Platzieren von Plastik-Figuren einen Anlauf unternehmen, um eine höhere Fußgängersicherheit im Bereich des Kindergartens zu erreichen? Eine davon steht am Eingang, die andere unterhalb an der Straße Hellbergblick im Grenzbereich zum Spielplatz. Jedenfalls sticht den Autofahrern die auffallend grüne Farbe der „Männchen“ ins Auge. Inwieweit die Maßnahme sensibilisiert und im besten Fall zu Geschwindigkeitsreduzierungen führt, bleibt abzuwarten. Ein Versuch ist es allemal wert!

Coronavirus und die Auswirkungen auf das Kirner Land!

Eine Krise mit großer Tragweiter steht uns bevor. Die Corona-Eigendynamik ist nicht mehr aufzuhalten. Mehr noch: Das Tempo von Krisen-Szenarien nimmt rasant an Fahrt auf.  Es passiert gerade so viel gleichzeitig. Man weiß die Horrormeldungen kaum noch einzuordnen. Wo stehen wir? Welche Folgen hat das Virus für das Kirner Land? Nun, sämtliche Schulen und Kindergärten werden ab Montag dicht sein. Es ist nur eine Frage von Stunden, bis die Schlagzeile aufploppt. Nacheinander werden schon Meldungen von abgesagten Veranstaltungen über Facebook verbreitet, jetzt sogar die Theateraufführung der VHS-Theaterwerkstatt. Das Signal steht ganz eindeutig auf Krise. Die Gastronomie am Marktplatz beklagt massive Einbrüche, in den Reisebüros stehen die Telefone nicht mehr still. Es herrscht große Unsicherheit. Mehr noch: Die Menschen haben angst. Die FDP hat sämtliche Wahlveranstaltungen abgesagt. Damit hält sie sich an die Empfehlung aus dem Kanzleramt. Gerüchte verbreiten sich rasant, wonach nunmehr auch vereinzelte Krankheitsfälle im Kirner Land zu beklagen sind. Keine Frage, es wird zu einer Zäsur kommen. Das öffentliche Leben wird, wie von der Politik gewollt, nahezu völlig zum Erliegen kommen. Corona überlagert alles, auch in der Wahrnehmung anderer Ereignisse. Wenn die Geschwindigkeit der Panikmache weiterhin so anhält, wird am kommenden Sonntag auch nicht gewählt werden. Dahingehend lehnt sich der Blog mal ganz weit aus dem Fenster. Wer sucht in Zeiten einer Gesundheitskrise freiwillig ein Wahllokal auf? Die Beteiligung würde noch dramatischer in den Keller sacken, als das ohnehin schon befürchtet wird. Die Wahl hätte kaum Aussagekraft. Ernsthaft, das kann keiner wollen. Wenn das öffentliche Leben einen Cut erfährt und bis zum Stillstand heruntergefahren wird, dann wäre es nur kontraproduktiv, an der Bürgermeister-Wahl festzuhalten. Keine Frage, es kommt eine Welle an weiteren Hiobsbotschaften auf uns zu sowohl gesundheitlich, als auch wirtschaftlich.   mehr

Anschubhilfe für Ärzte

Als auf Nachfrage Frank Ensminger (FDP) eine finanzielle Anschubhilfe für die Ansiedlung von dringend benötigten Ärzten in Aussicht stellte, sah er sich sogleich vereinzelten verbalen Attacken aus dem Publikum ausgesetzt. Ein unüberhörbares Raunen ging durch den Saal. Der Öffentliche schlug in seiner Berichterstattung in die gleiche Kerbe: „Ensminger hatte zu den schärfsten Kritikern dieser Förderpraxis in Hochstetten-Dhaun gehört“!  Moment! Da muss der Blog mal brutalstmöglich dazwischen grätschen und aufklären. Das scheint nach wie vor dringend geboten zu sein, wenn selbst die schreibende Zunft die Zusammenhänge noch immer falsch wiedergibt. Also nochmals zum Mitschreiben, in Hochstetten-Dhaun wurde im Zuge der Arztansiedlung nicht der Arzt, sondern die Bürgermeister-Familie finanzielle Unterstützung gewährt. Kleiner, aber feiner Unterschied! Der Arzt bekam keinen müden Cent Anschubhilfe. Im Gegenteil: Der darf das in der Öffentlichkeit viel gescholtene doppelte Mietkonstrukt über einen ortsunüblichen Mehr-Mietzins bezahlen. Wahr ist, die Ortsgemeinde hat 95 000 Euro Haushaltsmittel für die Einrichtung gestemmt. Wahr ist aber auch, dass das Geld am Arzt vorbei einzig und alleine in Umbaumaßnahmen floss. Geld für Maßnahmen, die gemäß Urteil des Steuerzahlerbundes, alleine der Eigentümer hätte aufbringen müssen. „Gelebte Vetternwirtschaft auf kommunaler Ebene“ – so lautet seinerzeit die Schlussfolgerung aus Mainz. Wenn Ensminger etwas kritisierte, dann diese anrüchige Verfahrensweise am „Modell-Hochstetten-Dhaun“. So ein Finanzierungsmodell an Ärzten vorbei geht gar nicht. Es ist schon gängige Praxis, dass anderswo Ärzte mit Geldzuwendungen gelockt werden. Etwaige Einzelfallunterstützungen auf seriöser Basis zu gewährleisten, dafür werde sich Ensminger einsetzen. Nicht aber für ein Konstrukt der Marke Hochstetten-Dhaun.  Ein negatives Beispiel, das nicht Schule machen sollte und das es mit einem Bürgermeister Ensminger in Kirn so nicht geben wird.

Belegärzte gesucht

Die Kreuznacher Diakonie sucht gleich drei Belegärzte für das Kirner Krankenhaus. Geworben wird im Ärzteblatt sowie auch in den sozialen Medien. Ein Schritt in die richtige Richtung, möchte man meinen. Dumm nur, dass die Ärzte nicht gerade Schlange stehen, um in einem Provinz-Krankenhaus, deren Existenz längst nicht gesichert ist, anzuheuern. Im Gegenteil: Fachpersonal in den Bereichen Kardiologie, Gastroenterologie, und Chirurgie werden überall mit Kusshand genommen. Wahr ist, dass zusätzliche Ärzte Nachfragelücken schließen helfen und dadurch den Standort aufwerten. Wahr ist aber auch, dass man wahrscheinlich viel Geduld wird haben müssen, um gleich alle drei Stellen besetzen zu können. Wenn nur einer käme, wäre das in Zeiten von Ärzte-Mangel, schon als Mega-Erfolg zu werten. Kirn konkurriert mit Regionen, die infrastrukturelle Vorteile haben. Woanders dürfte auch mehr Geld fließen. Wie jeder weiß, ist die Diakonie nicht gerade bekannt dafür, üppige Gehälter zu zahlen. Vielleicht gelingt ja auch ein Coup und gleich drei geeignete Kandidaten unterschreiben im Krankenhaus am Rande der Stadt langfristige Verträge. Dass käme jedoch einem Sechser im Lotto gleich. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Zuversicht ist angesagt. „Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“ – so lautet ja auch die Fastenaktion für die evangelische Kirche 2020. Passt irgendwie. Logisch, denn nur mit Zuversicht kann es gelingen, Ärzte nach Kirn zu locken. Zuversicht alleine wird allerdings nicht reichen. Mal schauen, wann die Diakonie ihre neuen Mediziner vorstellen wird können.

„Einlasskontrolle“ beim Podium! War der Blog schuld am schwachen Zuspruch?

„HALT, erst die Hände desinfizieren!“ Helmut Hein mahnte zur Vorsicht. Er hatte genaues Auge darauf, dass ja alle Besucher des Wahl-Podiums die FWG-Hygienevorschriften einhielten. Kurz auf den Spender gedrückt, die Hände einreiben und fertig! Danach erst durfte man Platz nehmen. Gut, das Gesundheitsamt war nicht angetanzt, um die Veranstaltung zu überwachen. Da hatte der Blog mit seiner Satire-Ankündigung maßlos übertrieben. Dennoch, der eine oder andere nahm die augenzwinkernd geschilderten Vorsichtsmaßnahmen, zumindest zeitweise, für bare Münze. Einer, sah in der Glosse sogar den kausalen Zusammenhang für den eher bescheidenen Zuspruch. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Sei’s drum, es gib halt immer Kerzen am Baum, die nicht sonderlich hell leuchten. Wenn dem wirklich so wäre, dann käme das ja einer Adelung gleich. Zu viel der Ehre, denn www.hochstetten-dhaun.info ist weit davon entfernt, einen solchen Einfluss auf das Kirner Land ausüben zu können. Oder doch? Quatsch, der Blog gibt sich ganz bescheiden, demütig und vor allem realistisch. Meinungsmache braucht schon etwas mehr als nur einen begrenzten Radius. Nur mal theoretisch, träfe die Argumentation der einen flackernden Kerze zu, dann wär im Umkehrschluss der Saal ja aus allen Nähten geplatzt, wenn der überzogene Beitrag im Vorfeld nicht erschienen wäre. Hunderte Kirner hätten sich gestapelt. Wer das glaubt, der glaubt auch daran, dass die Erde eine Scheibe ist. Fakt ist, die Wahl ist im Mittelzentrum kaum ein Faktor und wird daher nur am Rande wahrgenommen. Traurig aber wahr, den meisten ist es völlig schnurz, wer an der Stadtspitze zukünftig die Fäden in der Hand hält. Ihr Leben ändert sich dadurch nicht. Da kommt viel Arbeit auf die Parteien zu. Problem, die sind sich untereinander ja auch nicht unbedingt grün. Überspitzt, hat Kirn sowohl Selbstbewusstsein, als auch Wir-Gefühl verloren. Muss Kirn auf die Couch? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Fakt ist, die Fusion hat auf ganzer Ebene Spuren hinterlassen.  

Kirner Wahl-Podium!

Das Erschreckendste vorneweg: Die Kirner haben offenbar nur geringes Interesse an den Bürgermeister-Wahlen am 22. März. Passend dazu die Zahlen: Von den 91 Anwesenden bei der ersten und einzigen Podiums-Diskussion am heutigen Abend im VG-Sitzungssaal waren nur knapp 30 potenzielle Wähler. Nur ein Drittel darf wählen, der Rest kam aus den Ortsgemeinden drumherum. 8500 Einwohner zählt das Mittelzentrum und nur 30 interessieren sich dafür, was die beiden Kandidaten Christa Hermes (CDU) und Frank Ensminger (FDP) zu sagen haben, was sie sich für die Zukunft ihrer Stadt – in der sie doch wohl gut und gerne leben – vorstellen. Geht’s noch? Die Kirner sollten sich für ihr Desinteresse schämen. Aber sowas von! Harte Worte zwar, aber was ist das ist. Wenn das Fernbleiben richtungsweisend für die Wahlbeteiligung ist, dann gute Nacht. Dann sackt die unter 30 Prozent ab. Beleg dafür ist auch eine zum jetzigen Zeitpunkt sehr niedrige Beteiligung an der Briefwahl. Hallo, aufwachen! Bürgermeister-Wahlen sind wichtig! In Kirn wird ein neuer Chef gewählt, da ist der Gang zur Urne Pflicht. mehr

Es war ja nur eine Frage der Zeit!

Na Bravo, jetzt hat auch der Landkreis Bad Kreuznach seinen ersten Corona-Fall. In den kommenden Tagen werden sich sowohl die Zeitungen, als auch die öffentlichen Netzwerke überschlagen mit Meldungen und Kommentaren. Es war nur eine Frage der Zeit. Wahrscheinlich waren die Schlagzeilen schon vorbereitet. Zwei Schulen wurden geschlossen. Es kann nicht mehr lange dauern bis weitere Verdachtsfälle hinzukommen und weitere Schüler zu Hause bleiben müssen. Und? Bleibt zu hoffen, dass die lokalen Medien in den kommenden Tagen und Wochen verantwortungsvoll und vor allem angemessen und maßvoll reagieren. Tagelange Geschichten über Corona und die Folgen braucht niemand so wirklich. Keine Frage, die Behörden müssen jetzt ihren Job machen. Und das geht umso besser, wenn man in Ruhe gelassen wird. Die Angst vor dem Coronavirus führt schon jetzt zu krassen Überreaktionen. Und dabei gab es bisher noch keine Erkrankungen in der Region. Damit ist ja jetzt Schluss. Leute, vergesst den Weltuntergang und wascht euch lieber gründlich die Hände! Den Spruch hat der Blog irgendwo aufgeschnappt. Klar, wir werden alle sterben. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Aber dass uns allen in den nächsten Wochen das Coronavirus den Garaus macht, darf getrost bezweifelt werden. Im Gegenteil: Die Auswirkungen aller vergangenen Grippewellen waren dramatischer und folgenreicher. Berichtet wurde darüber nicht. Hat irgendwie keinen gejuckt. Jetzt ist alles anders. Der Eindruck von fehlender Gelassenheit verfestigt sich immer mehr. Dabei täte uns allen Gelassenheit gut zu Gesicht stehen. Wenn es nach der Bild geht, steht uns die Apokalypse bevor. Bleibt zu hoffen, dass die Lokalzeitungen diesbezüglich verbal abrüsten und sachlich berichten. Und immer daran denken, weniger ist mehr.

Der Countdown läuft: Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten heute ab 19 Uhr

Bei der Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl am heutigen Abend um 19 Uhr können sich die Kirner ein Bild von den beiden Kandidaten machen – bevor sie am 22. März an die Urne treten. In der Fragerunde mit anschließender Diskussion werden sicherlich die wichtigsten Kirner Themen auf den Tisch kommen. Während der Veranstaltung werden Christa Hermes (CDU) und Frank Ensminger (FDP) Rede und Antwort stehen. Moderiert wird das Podium von Heike Beenen (FWG). Die Spannung steigt: Wer wird in den nächsten fünf Jahren die Geschicke der Stadt leiten? Wer kann am meisten überzeugen? Wer hat die besten Argumente und die vielversprechendsten Ideen zu bieten? Ist es ein Duell auf Augenhöhe? Die Vorzeichen versprechen einen interessanten Verlauf. Hermes, die Unterstützung von der SPD erfährt, begleitet derzeit das Amt der Bürgermeisterin kommissarisch. Sie hat einen Informations-Vorteil. Ensminger genießt mehr Sympathien. Wie kann die Innenstadt belebt werden? Wie geht’s weiter in Sachen Parkhaus und Krankenhaus? Wird es schnell neue Wohngebiete geben? Welche Strategie bei Ansiedlung von Wirtschaftsbetrieben sollte man künftig fahren? Und was kann die Stadt tun, um die Jugend zu unterstützen, die Umwelt zu schützen, die Märkte zu beleben? Themen gibt es zu Genüge. Wie sie beide beim Casting schlagen, darüber wird der Blog zeitnah informieren.

Hauptsache mal wieder drüber geschwätzt!

Es war ein Versehen, dass zum kleinen Krankenhaus-Gipfel keine Vertreter der SPD eingeladen waren. Gastgeber Christian Baldauf erklärte, dass sein Vorzimmer es wohl versäumt habe, entsprechende Depeschen zu verschicken. Kann ja mal passieren. „Der Mensch irrt, so lange er lebt“! Aber auch ohne die Genossen Weingarten und Stein, hätte sich ein recht lebhafter sowie konstruktiver Dialog entwickelt, erklärt BI-Vertreter Michael Müller im Nachgang. Baldauf ließ wissen, dass er auf der Seite der Bürgerinitiative sei, wolle diese auch zukünftig unterstützen. Kann ja nicht schaden! Verbindlich sei es im Sitzungszimmer der Stadt jedoch nicht zugegangen. War auch nicht zu erwarten. Das Bestätigen von Absichtserklärungen ist zwar nicht der Brüller, aber auch nicht der Supergau. Lösungen, (noch) Fehlanzeige! Konkretes versprechen sich Müller und Co. vom großen runden Tisch mit Diakonie, den Krankenkassen und Vertretern der Landesregierung am 24. März. Wird es ein Tag zum Geschichte schreiben? Wird es der Tag, an dem sich die Zukunft des Standortes nachhaltig entscheidet? Warten wir es einfach ab. Unter dem Strich, war der runde Tisch heute nur ein lockerer Aufgalopp. Vom Charakter her, eher ein reiner Gedankenaustausch oder das Verfestigen von bereits bekannten Standpunkten. Nicht viel Neues also! Nach außen hin ziehen zumindest weiterhin alle an einem Strang. Natürlich! Wie ehrlich es die einzelnen Interessenvertreter meinen, bleibt indes abzuwarten. Knackpunkt könnte die Kassenärztliche Vereinigung mit ihrem Starrsinn werden, sich neuen Aspekten und Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Krankenhaus Kirn konsequent zu verschließen. Dass war vor Jahren schon bei der Gründung eines ambulanten Diabetes-Zentrum so und scheint sich jetzt bei der Notfallversorgung fortzusetzen. Ohne Worte! mehr

Runder Tisch Krankenhaus: Hoffentlich nicht nur Wahlkampf-Plauderstündchen bei Kaffee und Gebäck!

„Immerhin geredet“, so oder so ähnlich lässt sich der heutige runde „Krankenhaus-Tisch“ wohl am ehesten charakterisieren. Im Dialog sein, mal benennen was wichtig ist, kann nicht schaden. Zugegeben, die maßgeblichen Instanzen – etwa die Diakonie – werden an diesem Gespräch, zu dem Christian Baldauf (CDU) eingeladen hatte, nicht teilnehmen, aber Vorschläge, Richtungen und Haltungen dürften dennoch zur Sprache kommen. Schade, dass die SPD-Kommunalgrößen außen vor sind. „Sie müssen draußen bleiben“. Ein Lapsus der Marke politische Eitelkeit, Weingarten und Stein einfach nicht zu diesem Termin eingeladen. Passt irgendwie nicht zum gebetsmühlenartigen Herunterleierns eines gemeinsamen Bestrebens aller Parteien, das Krankenhaus ungeachtet von Parteibüchern gemeinsam erhalten zu wollen. Alles nur Lippenbekenntnisse? Vielleicht eine Spur zu hart geurteilt, allerdings wenn Letzius dann bitte auch Weingarten und wenn Dickes dann bitte auch Stein. Geschenkt!

So ist das nun einmal in Wahlkampfzeiten. Da gilt es nur auf sich selbst zu schauen. Man darf gespannt sein, welche Ergebnisse der kleine Gipfel mit sich bringen wird. Nicht das es am Ende „nur“ heißt, „Hauptsache mal drüber geschwätzt“. Spekulieren wir mal: Baldauf wird sicherlich seine Unterstützung zusichern und die Landesregierung rügen. Als Oppositioneller und Ministerpräsident in Lauerstellung, ist das auch seine verdammte Pflicht. Der Vertreter der Landesregierung wird dagegenhalten. Wichtig wäre, dass sich der Dialog nicht zu einem politischen Scharmützel entwickelt. Dass zu verhindern ist Aufgabe der BI-Vertreter. Die Angelegenheit ist zu wichtig, um sie für Wahlkampfzwecke zu instrumentalisieren. Diesbezüglich verärgert geäußert hat sich Weingarten: Es sei ein schlechter Stil, zu den Gesprächen zum Krankenhaus, die bis jetzt ausdrücklich überparteilich getragen waren, nur CDU-Mandatsträger oder von der CDU gestützte Vertreter einzuladen. Die politische Einseitigkeit schadet den Bemühungen zur Erhaltung des Kirner Krankenhauses.“ Recht hat er. mehr

Lange nichts mehr gehört vom Monsterwall

Lange nichts mehr gehört vom Monsterwall. Der schimmert jetzt leicht grün. Trotz natürlicher Farbe, sieht der „Kirner Deich“ noch immer ziemlich monströs und unwirklich aus. Ob sich die Anlieger mittlerweile an die aufgeschüttete Wand hinter ihren Häusern gewöhnt haben? Wohl kaum, denn das Ding verschandelt für immer und ewig Optik und Wohnqualität. Nicht zu vergessen die Wertminderung der Häuser, die mit der Wand aus Erdmasse einhergeht. Nun, die Aufschüttung soll gemäß Bebauungsplan völlig korrekt vorgenommen worden sein. Einzelne Vögel zwitschern nunmehr von den betroffenen Hausdächern herunter, dass dies nicht so ganz der Wahrheit entspräche. Leise Zweifel werden angemeldet. Haben jene Menschen, die darunter zu Hause sind, etwa noch eine Chance auf Nachbesserung? Diesbezüglich drücken wir mal die Daumen. Auch dafür, dass Regenmassen, wie zuletzt, ausbleiben. Denn dann bildet sich immer eine Seenlandschaft in den Gärten. Wassermassen, die bisweilen in die Keller zu fließen drohen, braucht hier nun wirklich keiner. Stand jetzt, sind die Anlieger also doppelt angeschmiert. Aber vielleicht wendet sich das Blatt ja. Warten wir es einfach mal ab.

Das Wort zum Sonntag

Heute ist Weltfrauentag. Der wird alljährlich am 8. März gefeiert und ist für Frauen auf der ganzen Welt ein wichtiges Datum. In einigen Ländern ist er sogar ein gesetzlicher Feiertag. „Frauen im Fokus“ – dieses Dossiers ist über Jahre hinweg gewachsen. In der Geschichte haben viele bekannte Frauen Akzente gesetzt, die maßgeblich für die Gleichberechtigung von Frauen insbesondere für das Frauenwahlrecht einsetzten. Gleichberechtigung ist heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Oftmals hinken die Quoten zwar (noch) hinterher, aber Frauen in verantwortungsvollen Führungspositionen ist längst Alltag. Beispielgebend ist die Politik. Man muss sich ja nur mal umschauen. Deutschland wird von einer Frau rgiert, Rheinland-Pfalz ebenso. Im Landkreis herrscht ebenso Frauen-Power. Und in Kirn bewirbt sich erstmals eine Frau auf das Bürgermeister-Amt. „Frauen an die Macht, hieß mal ein Slogan. Oder hieß das „Kinder an die Macht“? Egal! Zurück zur „Otto-Normal-Frau“. Liebe Frauen im Kirner Land, heute ist Euer Tag – nutzt ihn! Lasst es Euch gut gehen, lasst Euch ausführen und lasst vor allem die Küche kalt. Es sei denn, MANN kocht für Euch.   

Der Countdown für den Wappensaal läuft. Start im Mai mit Event-Wochenende. Der singende Wirt heißt Marco Fritz!

Pünktlich zum Start in die Freiluft-Saison soll der Wappensaal in Dhaun öffnen: „Wenn alles gut geht Ende April, spätestens jedoch zum 1. Mai“, sagt Inhaber Marco Fritz bei einem Rundgang durch die verschiedenen Räumlichkeiten. Noch stehen im großen Saal die Stühle mit den Beinen nach oben auf den Tischen, aber schon bald werden darauf die ersten Gäste Platz nehmen können. Doch bevor es soweit ist, gilt es die Ärmel hochzukrempeln. Kleinigkeiten in Küche, Schankraum, Gästezimmern und Terrasse müssen noch erledigt werden. Apropos Terrasse. Die ist das große Plus. Über den Sommer hindurch soll die von Freitag bis Sonntag Gäste empfangen. Kühles Bier unter Sonnenschirmen und dazu ein Gericht von einer wechselnden Snack-Karte – passt! Fritz will nur eine kleine Biergarten-Speisekarte, etwa Wurstsalat, Grillgut oder Käse- und Wurstplatten anbieten. Gut und günstig und vor allem aus der schnellen Küche, was will man mehr. Kuchen vielleicht? Ja, den soll es auch immer geben. Hausgemacht, versteht sich.  Erwartungsfroh blickt Fritz auf das Wochenende 22. bis 24 Mai. Volles Programm mit etlichen musikalischen Highlights verspricht einer, der auch selbst hoch zu Dhaun musizieren will. Sein Jahresprogramm steht. Vielleicht erarbeitet er sich ja den Ruf als „singender Wirt“. Wer weiß? Jedenfalls will er alles daran setzen, mit dem Wappensaal Erfolgsgeschichte zu schreiben. Wünschen wir ihm das Beste. Wichtig, alle Infos zum neuen Dhauner Hotspot inklusive Erreichbarkeiten sind im Internet abgebildet.So auch das Prozedere hinsichtlich Buchung und Planung von Events, Tagungen, Workshops, Firmen- und Weihnachtsfeiern, Kommunionen und Konfirmationen, Produktpräsentationen sowie alles Wichtige über die Fremdenzimmer. Klicken Sie unter www.wappensaal-dhaun.de. mal rein. Der Link ist auf www.hochstetten-dhaun.info abgelegt. Wünschen wir dem erfahrenen Musiker viel Glück und drücken ihm dazu fest die Daumen. Keine Frage, der wird dem Wappensaal sicherlich neues Leben einhauchen. Gut für Dhaun und gut für Besucher. Sein langfristiges Konzept sieht vor, die Räumlichkeiten das ganze Jahr über zu vermarkten. Das ganze Programm von Buchungsmöglichkeiten ist nunmehr zu Füßen des Schlosses möglich. Man darf gespannt sein, was Fritz noch alles an Ideen auf der Pfanne hat, vor allem die Terrasse betreffend. Schauen wir mal.

Coronavirus! Wenn überhaupt findet Bürgermeister-Podiumsdiskussion nur unter Auflagen statt!

Sicherheit geht vor! Aus Vorsicht vor dem Coronavirus wurden dem Veranstalter strenge Auflagen für die Durchführung der Podiumsdiskussion mit den beiden Bürgermeister-Kandidaten Christa Hermes (CDU) und Frank Ensminger (FDP) am kommenden Dienstag erteilt. Konkret ist die Freie Wählergemeinschaft aufgefordert, ein hohes Maß an Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Dazu gehört eine komplette Desinfektion des großen Saals, inklusive der aufgestellten Stühle, unmittelbar vor dem Einlass. Weil das Virus bekanntlich bei Älteren besonders hart zuschlagen kann, soll gerade diese Personengruppe hinter einer noch zu montierenden Glaswand besonders geschützt werden.

Das Gesundheitsamt wird selbst mit einem Amtsarzt sowie einem Pflegeteam anwesend sein, um die eigenen Auflagen zu kontrollieren. Mehr noch: Angedacht sind Fieber-Messungen am Einlass sowie die Ausgabe von Mundschutz und Schutzanzügen. Die werden in drei verschiedenen Größen vorrätig gehalten. Wer mehr als drei Mal hustet, wird in separaten Räumen umgehend einem Speichel-Test unterzogen und in häusliche Quarantäne genommen. Neue Herausforderungen erfordern neue Methoden: So soll eigens ein Team von Hygiene-Experten Sorge dafür tragen, dass sich die Teilnehmer nach jedem Toiletten-Gang die Hände waschen und desinfizieren, bevor sie den Sitzungssaal wieder betreten. Eine halbe Minute ist Pflicht. Für manche wird diese Reinlichkeit eine ganz neue Erfahrung mit sich bringen. Gestoppt wird nach dem Einseifen. „Wenn so viele wichtige kommunale Politiker zusammenkommen, dürfen die Viren keine Chance erhalten“, wirbt ein Sprecher des Gesundheitsamtes schon jetzt für mögliche Beeinträchtigungen.

Es wäre ja auch grob fahrlässig, wenn man die Führung des Kirner Landes ungeschützt der Gefahr einer Ansteckung aussetzen würde. Das höchste Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und Tod haben den vorliegenden Daten zufolge Menschen über 60 Jahre – also nahezu die komplette SPD-Führungsriege. Auch die beiden Kandidaten müssen sich den strengen Sicherheitsvorschriften beugen. Auf Handschlag und Begrüßungs-Kuss müssen beide verzichten, da der Hauptübertragungsweg bekanntlich die Tröpfcheninfektion ist. Zur besseren Unterscheidung werden Ihre Schutzanzüge in den Farben ihrer jeweiligen Parteien eingefärbt sein. Gelb gegen schwarz, Mann gegen Frau, wer wird das Casting am Ende gewinnen? Die jeweilige körperliche Verfassung wird eine unerwartet wesentliche Rolle spielen. Im Ganzkörperanzug seine Standpunkte darzulegen, erfordert neben Redegewandtheit, auch eine Menge Kondition. Ausgang offen! mehr

Wegen Fehlplanung: Zwei „Sahne-Bauplätze“ unbebaubar!

Die beiden untersten Bauplätze am Ende der Sackgasse waren so etwas wie die Filet-Stücke des gesamten Baugebietes „Unter dem Flurweg – Langewann“ in Hochstädten. Doch Fehlplanungen bei der Verlegung der Versorgungsleitungen machten sie als Bauland zäh und nach menschlichen Ermessen unverkäuflich. Wer jedoch meint, der auf der Hand liegende Lapsus in den VG-Planungsbüros hätte zu einem Aufschrei oder gar Konsequenzen geführt, der sieht sich getäuscht. Aber sowas von! Finde den Fehler: Sowohl der finanzielle, als auch der Image- Schaden für die Ortsgemeinde ist nicht wegzudiskutieren. Kann die den Ertrag zweier Bauplätze abschreiben? Insgesamt waren sechs vorgesehen. Übriggeblieben und bebaut sind bisher vier. Ende und Aus? Mehr Häuser werden es wohl nicht werden. Eine der beiden nicht bebaubaren Fläche konnte die Ortsgemeinde jetzt doch noch zum marktüblichen Quadratmeter-Preis verkaufen. Der neue Eigentümer hat diese jetzt eingezäunt und zu einer reinen Wiesenfläche zurückentwickelt. Schwein gehabt, denn den vollen Preis für unter dem Strich nicht zu bebauendes Land zu bezahlen, macht gewiss nicht jeder. Wer will nochmal, wer hat noch nicht? Die Nachbarparzelle ist noch zu haben. mehr

CDU gegen FDP, Mann gegen Frau: Wer kann am besten Bürgermeister

Am 22. März wird ein neuer Bürgermeister für die Stadt Kirn gewählt. Um die Bewerber besser kennen lernen zu können, veranstaltet die Freie Wählergemeinschaft am Dienstag, 10. März, um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion mit den beiden Kandidaten Christa Hermes (CDU) und Frank Ensminger (FDP) im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde. Der Andrang wird bestimmt riesig werden. Der Blog erwartet sogar eine Stühle-Knappheit. Reines Bauchgefühl! Für alle interessierten Menschen ist es die erste und einzige Gelegenheit, den Bewerbern so richtig auf den Zahn zu fühlen. Aber sowas von! Erfahrungsgemäß wird einer üblichen Vorstellungsrunde ein Dialog mit dem Moderator folgen. Um sich darauf vorbereiten zu können, gingen den Kandidaten vorab Fragen zu gewissen Themenkomplexen schriftlich zu. Falls die nicht ausreichend genug beantwortet werden, soll nachgebohrt werden. Zuständig dafür ist Heike Beenen (FWG). Sie wird die Info-Veranstaltung moderieren und die Podiumsdiskussion lenken. Für die Vorstellungsrunde sind jeweils drei und für die Antworten der bekannten Fragen jeweils zwei Minuten – analog Podium für VG-Bürgermeister – vorgesehen. Am Schluss heißt es „Feuer frei“ für die offene Diskussion mit allen Anwesenden. Dann heißt es Ausquetschen, aber bitte sowas von! Mit welchem Gefühl werden die Besucher anschließend nach Hause gehen? mehr

Mutter prangert Zustand von Dhauner Spielplatz an!

Hochstetten-Dhaun, deine Spielplätze – eine schier unendlich traurige Fortsetzungsgeschichte mit Fremdschäm-Potenzial! Kinder spielen auf Spielplätzen – das ist klar wie Kloßbrühe. Überall! NEIN! Wohl in keiner anderen Ortsgemeinde weit und breit, werden die Spielflächen so vernachlässigt wie hier. Dabei kennt man keine Geldsorgen im Dorf. Im Gegenteil: Das gilt als „steinreich“. Wahr ist, die Verantwortlichen wissen nur zu gut um die Zustände ihrer Spielflächen in den einzelnen Ortsteilen. Wahr ist aber auch, dass einer guten alten Tradition folgend, weggeschaut wird. Mehr noch: Es interessiert die maßgeblichen Entscheidungsträger nicht die Bohne, ob Spielplätze attraktiv sind. „Toben ohne Reue“, ist auf keinem möglich. Kinderfreundlichkeit geht anders!

Erhitzt sind derzeit die Gemüter, wenn es um Spielplätze geht! Immer wieder werden Beschwerden von Eltern laut, die genau in diese Richtung abzielen. Der neueste Post auf Facebook zielt auf den Spielplatz an der Turnhalle in Dhaun ab. Bilder von morschen Brettern und gefährlich herausragenden Nägeln belegen die Rechtfertigung des Aufschreis einer Mutter, die das Wohl ihres Kindes im Auge hat. Ein Einzelfall? Nein, denn schon in den zurückliegenden Jahren wurden hier die alten Spielgeräte bemängelt. Fürwahr, die versprühen den Charme der frühen 70er-Jahre. Alles Eisenkonstruktionen, die heutigen Ansprüchen bei weitem nicht mehr genügen. Nostalgie pur, möchte man der Spielfläche attestieren. Fast schon im „Retro-Look“ präsentieren sich die Klettergerüste in den bunten Farben.

An sich besticht die kleine aber feine Spielfläche alleine schon durch ihre Lage an der alten Turnhalle. Die Rutschbahn in den Hang gelegt, darunter zwei Klettergerüste aus Eisen. Im Hintergrund ein Spielhaus aus Holz sowie eine Wippe und Mehrzweckkonstruktion – passt! Wenn, ja wenn nicht alles alt, rostig und morsch wäre! Vermisst werden hier oben eigentlich alle Komponenten, die es für ausgelassene Spielfreude braucht. Ein paar neue Impulse würde nicht nur Erscheinungsbild und Attraktivität gut zu Gesicht stehen, sondern auch für mehr Sicherheit sorgen. Ein sicherer Freizeitspaß ist dieser Spielplatz sicher nicht. Das meinen zumindest einige Eltern und sie werden auch nicht müde das kundzutun. Auf Abhilfe dürfen die allerdings nicht hoffen. Eher fallen Weihnachten und Ostern auf einen Tag, bevor die Ortsgemeinde endlich mal aus dem Quark kommt. Die sitzt das aus. Wie immer halt, wenn es um Spielplätze geht. mehr

Nix Neues von der Rhein-Zeitung

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe und geriet dann irgendwie wieder aus dem Fokus. Vielleicht auch deshalb, weil aus der Verlags-Ecke so gar nichts an Reaktion kommt. Zur Erinnerung: Die Rhein-Zeitung wolle, so berichtete der SWR, alle Lokal-Redaktionen sowie Geschäftsstellen in ihrem Einzugsgebiet schließen, um sie in sogenannten Regional-Desk zu bündeln. Soweit so schlecht! Scheinbar wird der Rückzug aus der Fläche aus finanziellen Erwägungen heraus vorangetrieben. Die Nachricht lief bereits am 17. Februar über die Ticker. Reaktion aus Koblenz, Fehlanzeige! Steht das Zeitungshaus finanziell so dermaßen unter Druck, dass bisher noch nie dagewesene Einschnitte vorgenommen werden müssen? Schaut ganz danach aus! Sparen ist angesagt, weil die Möglichkeiten der Einnahmenseite ausgeschöpft zu sein scheinen. Es ist nun einmal Fakt, dass der klassische Zeitungsleser mehr und mehr ausstirbt. Für die Generation Internet gibt es genügend andere Möglichkeiten sich zeitnah und vor allem kostengünstiger zu informieren. Ein Trend, den man mit kürzen, streichen und sparen begegnen will. Alles Schüsse, die nach hinten losgehen können. Aus 16 Standorten sollen drei werden. Eine solche Vorgehensweise ist nicht nur einfallslos, sondern auch bezeichnend: Entschuldigend sei erwähnt, dass wer mit dem Rücken zur Wand steht, meistens so daherkommt. Ein typischer, aber auch falscher Reflex. Man muss kein Prophet sein, um behaupten zu können, dass auch Bad Kreuznach, Idar-Oberstein und Simmern betroffen sein werden. Ob dieser verordnete radikale Kurs die Talfahrt wird aufhalten können? Fällt dem Verlag nichts Kreativeres ein, als die Nähe zum Leser aufzukündigen? Eine Verbindung, die es braucht, um niveauvollen Lokaljournalismus betreiben zu können. Bisher ist noch keine deutsche Regionalzeitung so entschieden vorgegangen. Chapeau, denn es braucht irgendwie ja auch Mut für diese negative Vorreiterrolle. Wahrscheinlich haben irgendwelche Berater zu diesem Schritt geraten. Apropos Berater, sie sind die Geißel der Neuzeit. Sind die auch im Verlagshaus aktiv? Durchaus denkbar. Wie alles, reine Spekulation, weil die Chefetagen keine Statements zum Stand der Dinge preisgeben. Ein Zeitungshaus, in dem die Verantwortlichen nicht einmal die Eier haben sich ihren Lesern zu erklären, kann beim Überlebenskampf, und nichts anderes wird die Zukunft bereithalten, nicht mit Verständnis, geschweige denn Unterstützung rechnen. Wer diejenigen am langen Arm verhungern lässt, die Einem über das Abo die Existenz (noch) sichern, darf sich über deren Abkehr nicht wundern. Ein schmaler Grat, auf dem man hier wandelt.  Die Außendarstellung gleicht irgenwie jetzt schon einem Abgesang! mehr

Es kreiselt munter weiter!

Es kreiselt munter weiter. Kaum haben sich Verkehrsteilnehmer an eine neue Verkehrsführung gewöhnt und schwupps ist wieder alles anders. Schwere Zeiten gerade für die Gruppe von Autofahrern, die sich nur schwer an veränderte Gegebenheiten gewöhnen können. Der Kreisel am westlichen Ortseingang von Hochstetten-Dhaun wurde erneut verändert. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Kirn kommend, werden wieder wie früher unter der Brücke hindurchgeleitet, bevor sie am Beginn der Häuserzeile in den Kreisel hineinfahren. In Richtung Kirn geht es ebenso im Gegenverkehr unter der Brücke hindurch. An sich sieht die Variante eines größeren Kreisels ganz übersichtlich aus. Dennoch, Anlaufschwierigkeiten dürften auftreten. Wie immer halt! Wenn sich dann alles eingespielt hat, wird sicherlich wieder verändert werden. Wetten? Straßenbaumaßnahmen gehen halt mit Veränderungen einher.  

Was keiner weiß, Radweg hat viele Besitzer! Wie wäre es mit einer Maut?

Hangaufschüttung in Schnitt-Zeichnung: Urgelände, neue Neigung und am Radweg Stützmauer…

Was hatte der Landkreis nicht auf die Tube gedrückt, als es um Sofortmaßnahmen bezüglich Hangrutschungen zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn ging. Kurzzeitig herrschte sogar regelrecht Alarmstimmung. Gefühlt in einem Eilantrag wurde im Mai 2019 beschlossen, eine Sofortmaßnahme gegen den drohenden Hangrutsch oberhalb der L 183 auf einem etwa 200 Meter langen Teilstück einzuleiten. Passiert ist bisher wenig bis nichts! Seit nunmehr fast einem Jahr schmort der Rutschhang samt welliger Straße vor sich hin, ohne dass sich etwas tut. Sieht man mal von der Rodung des Hanges ab, herrscht Stillstand. Gefahr im Verzug definiert man irgendwie anders, oder nicht? Warum nur die Verzögerung? Nun, ein Grund könnte sein, dass die Eigentumsverhältnisse im Hang selbst sowie auf dem Radweg darunter komplizierter sind, als es viele glauben mögen. So flatterte den Eigentümern dieser Tage ein Schreiben der SGD Nord ins Haus. Die ersucht um eine „Duldung der Errichtung eines Stützkörpers“. Logisch, die müssen mit ins Boot geholt werden, wenn es darum geht, Erdaushub- und Baumaßnahmen voranzutreiben. Kostenneutral für sie, versteht sich. Nun muss man wissen, dass der Radweg in diesem Bereich in mehrere kleinere Flure untergliedert sind. Und die zählen pro Flur bis zu 50 Anteilseigner. ja, richtig gelesen, bis zu 50. Eine Flurbereinigung hatte nämlich zu keiner Zeit stattgefunden, sodass sich über die Jahrzehnte die Eigentümer durch Vererbungen summierten. Alle Anschreiben und Antworten abwarten – das kann dauern. Manch einer wird vielleichtsogar Einspruch einlegen wollen, was die Hangrutsch-Sicherungsmaßnahme weiter verzögern könnte. Theoretisch ist alle denkbar. Das momentane Verfahren kostet nur Zeit und Geld. Wäre es im Zuge der Vorbereitungen nicht sinnvoll, das Gelände komplett zu übernehmen? Sollte doch möglich sein die Eigentümer zu einer Übertragung ihrer klitzekleinen Anteile an den Kreis, den LBM oder wem auch immer bewegen zu können. Einfach mal darüber nachdenken. Dann geht es zukünftig auch schneller mit dem Verwaltungskram. Alternativ wäre es zukünftig sogar denkbar, dass Eigentümer sich an die Wegstrecke setzen, um Wegezoll oder Maut zu verlangen. Was der CSU-Scheuer kann…

Galaktischer Astronautentag beim Turnverein

Erst ging es hinauf auf die Weltmeere, danach in den Weltraum – was kommt als nächstes? An Ideen mangelt es den Verantwortlichen jedenfalls nicht. Nach dem erfolgreichen Piratentag im letzten Jahr, bot der TV Hochstetten am vergangenen Samstag einen „ASTRONAUTENTAG“ vom Allerfeisnten an. Lernkonzept gefühlt nach Nasa-Vorbild – passt. Weltraumbahnhof war die eigene Turnhalle. Richtig gelesen, die Reise ging von hier aus ins All. Spielerisch und sportlich natürlich. Während der „Reise“ werden Lesen und Bewegung miteinander verknüpft. Es ging nicht alleine darum, Astronauten- und Weltall-Geschichten kennenzulernen, sondern sich auch auf spielerische und sportliche Weise mit den Helden der Geschichten zu identifizieren und Herausforderungen zu bewältigen. Die Altersstruktur war für Kinder der 1. bis 4. Klasse ausgelegt, die für die Dauer von drei Stunden, eigene Stärken entdeckten, Gemeinschaftssinn bewiesen und ihre motorischen Fähigkeiten steigerten. Entsprechendes „Lesefutter“ wurde von der Gemeindebücherei zur Verfügung gestellt. Organisation: Die lag erneut in den Händen von Alexandra Schotte und ihrem Team. 22 Kinder, mit und ohne Vereinszugehörigkeit, waren mit von der Partie. Die Rakete war schon frühzeitig ausgebucht. Bei der nachgestellten Reise in den Weltraum, galt es insgesamt zehn Stationen zu durchlaufen. Auf die gesamte Turnhalle, inklusive Flur, Damenumkleidekabine und Sitzungssaal der Gemeinde, verteilte sich der Weltraum-Parcours. Bewegung, Lesen, Spielen und Basteln wurden nacheinander unter einen „Weltraum-Helm“ gebracht – passt.  Nach jeweils 15 Minuten wurden die Station gewechselt. Die Zeit verging wie in Lichtgeschwindigkeit, um es einmal in Weltraumdimensionen ausdrücken zu wollen. mehr

Kirner Land reicht weiter als man denkt!

Nun hol mich doch der Teufel, da hat doch das Kirner Land tatsächlich seine Grenzen verschoben. Es gehören Regionen und Ortschaften dazu, die man gestern noch anderswohin einsortierte. Auch der Blog muss sich eingestehen, dass er von der Entwicklung überrascht worden ist. Up to date ist anders, wenn es um Heimatkunde geht. Den Beweis für eine neue Katalogisierung der Region liefert der Öffentliche Anzeiger in der heutigen Ausgabe. Und was in der Zeitung steht stimmt (fast) immer. Sonst wären es ja Fake-News. Ausgeschlossen, weil das Lokalblatt seit Jahr und Tag schon mehr als solide daherkommt. Kein Zweifel also an der Richtigkeit. Auf der zweiten Kirner Seite am Montag sind drei Nachrichtenblöcke unter dem Oberbegriff „Kirner Land“ gelistet. Ein Artikel aus dem Hunsrück, einer aus Idar-Oberstein und einer aus Bad Kreuznach. Da sieht man mal, wie weit der Begriff Kirner Land gefasst wird. Steht Kirn drauf, steckt aber Kirn nicht drin. Finde den Fehler? Geschenkt! Vielleicht hat man ja auch nur versäumt die Kopfzeile entsprechend den Artikeln darunter anzupassen – etwa in Bad Kreuznach/Idar-Oberstein//Hunsrück. Wäre doch möglich. Passiert das jetzt öfters? Beobachten wir mal. Als Kirner Leser war man jedenfalls schnell durch mit dem Lokalteil. Infos für die Dauer von nicht mal einer Tasse Kaffee, wäre auf Dauer aber ein bissel dünn. Es darf gerne etwas mehr sein fürs Geld.

Optimismus für das Kirner Land!

„Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“ – so lautet die Fastenaktion für die evangelische Kirche 2020.  Logisch, denn nur Zuversicht kann es gelingen, aus Krisen zu lernen und gemeinsam neue Wege zu entdecken. Klingt gut! Wir alle kriegen das schon hin! Und auch das Kirner Land kann Optimismus leben! Muss es auch, denn den Kopf in den Sand zu stecken, ist bei den vielen Baustellen in der Region keine wirkliche Option. Dafür reicht alleine schon der Blick auf das Kirner Krankenhaus. Das steht auf der Kippe. Angst und Sorge sind zwar die zentralen Wegbegleiter der Bürgerinitiative, aber dennoch lassen sich die Kämpfer nicht von ihr dominieren oder ergeben sich in Hoffnungslosigkeit. Das „Müller-Team“ hat keine Zukunftsangst. Misstrauen ja, Hoffnungslosigkeit nein – passt. Optimistisch geht die BI in das nächste Gespräch am runden Tisch am 9. März. Sicher daran sitzen werden politische Entscheidungsträger sowie Vertreter von Diakonie und Bürgerinitiative. Fiebern wir dem Treffen ganz im Zeichen des Fasten-Mottos entgegen. Wenn die Diakonie ihre kirchlichen Wurzeln noch nicht ganz dem schnöden Mammon geopfert hat, dann dürften die Vorstände nicht wirtschaftlich pessimistisch, sondern menschlich optimistisch gute und tragfähige Angebote für eine dauerhafte Daseinsberechtigung unterbreiten. Glaube und Hoffnung gilt es in den Fokus zu rücken. Merke, nur mit Zuversicht kann es gelingen, aus Notlagen zu lernen und gemeinsam neue Wege zu entdecken. Gemeinsam bekommt ihr das schon hin! Kein Grund zu Pessimismus!  

Das Wort zum Sonntag

Hurra, Ärztemangel in Rheinland-Pfalz war einmal. Die Politik hat das Problem erkannt und prompt reagiert. Zumindest was sie unter prompt versteht. Gut, die hat die Entwicklung zwar jahrelang verschlafen, aber spät reagieren ist besser als nie. Nicht erst seit gestern gibt es viel zu wenige Landärzte und zu wenige Mediziner, die in ländlichen Regionen als Hausarzt arbeiten wollen. Das ist traurige Wahrheit. Mit der Landarztquote will die Landesregierung nunmehr entgegensteuern. Aufatmen dürfte auch das Kirner Land. Einige Hausärzte hier haben ihre Altersgrenze schon erreicht oder stehen kurz bevor den Kittel für immer an den Nagel zu hängen. Die Nachfolger stehen nicht Schlange, sodass Engpässe vorprogrammiert sind. Aber damit wird spätestens in 12 Jahren Schluss sein. Dann greift die Landarztquote und sage und schreibe 16 Hausärzte stehen parat, um landesweit in unterversorgten Gebieten ihre Arbeit aufnehmen zu können. Problem erkannt, Problem gelöst! So, jetzt aber mal ernsthaft, warum haben die Statistiker in den zuständigen Behörden nicht schon vor etlichen Jahren den Hebel angesetzt. Ist doch ihr Job, Trends zu erkennen und notfalls entgegenzusteuern. Kommt doch nicht überraschend, dass mehr Ärzte die Altersgrenze erreichen, als neue nachrücken. Den Schuh muss sich die Politik anziehen. Aber sowas von. Bleibt die Frage, was ist eigentlich aus dem Ärztegipfel im Zusammenspiel mit der Kommunalpolitk im Kirner Land geworden? War es nicht mal Absicht eine Bestandsaufnahme zu erheben und ein Zukunftsmodell ins Leben zu rufen? Man hört so gar nichts mehr! Scheinbar ist das Thema eingeschlafen.

Satirischer Wochenrückblick 29. Februar

Über Magie des roten Würfels, Coronavirus, SIMONA goes Bosporus, Schneechaos…

Die Apokalypse naht. Es kann nicht mehr lange dauern, bis der Coronavirus das Kirner Land erreichen wird. Ein Schreckens-Szenario steht uns unmittelbar bevor! Sorry, alle die noch keine Atemschutzmaske griffbereit liegen, keine Vorräte gebunkert und keinen Schutzanzug an der Garderobe hängen haben, wird es hart treffen. Verreck, die Panik ist allgegenwärtig. Und die treibt seltsame Blüten. Der REWE-Markt in Kirn kam die Tage gar nicht mit dem Auffüllen der Regale nach. Mancherorts wird sich schon häuslich eingeigelt. Man, man, man, was schieben manche Menschen doch für eine Panik. Der Blog kann helfen: Der hat noch mehrere ausgediente weiße Ganzkörper-Schutzanzüge mit Kopfhaube und Fingerhüllen von der vergangenen Vogelgrippe-Welle im Keller gebunkert. Die haben das Verfallsdatum bei weitem noch nicht überschritten. Obendrauf packt der noch einen Mundschutz und eine Desinfektionslösung. Das ganze Paket wird meistbietend an besonders ängstliche Zeitgenossen abgegeben. Wie wär’s. Wer will nochmal, wer hat noch nicht! Nur Mut! Persönliche Nachricht genügt.  mehr

SIMONA dementiert Türkei-Pläne!!!

Oftmals sind es die kleinen Meldungen oder einfache Halbsätze, die eine immense Tragweite zum Ausdruck bringen. Die SIMONA plant NICHT Teile ihrer Plattenproduktion in die Türkei auszulagern. Es war schon mehr als nur ein übliches Gerücht, das bis dato die Runde machte. Entsprechende Hinweise kamen nämlich aus dem Pool der Simonianer. Durchatmen ist angesagt, weil das Unternehmen diesbezügliche Pläne vehement verneinte. Werden die schrillenden Alarmglocken jetzt verstummen? Trotz aller Bekundungen bleiben diejenigen, die in den Produktionshallen die Maschinen am Laufen halten, skeptisch. mehr

Von der Schneelast und dem Verkehrschaos!

Weil vor allem Tannen durch das Sturmtief Sabine heftig durcheinandergewirbelt worden sind, ist die Wahrscheinlichkeit von schwachen Ästen latent. Jetzt schneite es innerhalb kürzester Zeit ungewöhnlich viel. Unter der außergewöhnlichen Last der Güte Pappschnee brachen immer wieder große Äste ab. In Hochstetten-Dhaun schrillten am späten Nachmittag die Sirenen, wohl auch deshalb, weil ein großer Ast an der Einmündung Im Backesgarten sich quer über die Straße legte. Für den Fahrzeugverkehr gab es kein Durchkommen mehr. Allerdings nur kurz, denn die herbeigeeilten Feuerwehrmänner beseitigten das Hindernis im Nu. „Stihl“ sei Dank. Aus Sicherheitsgründen sollte man vorerst die Nähe zu Bäumen sowie Waldspaziergänge meiden. Das Schneetreiben hat teilweise zu chaotischen Szenen auf den Straßen im Kirner Land geführt. Vielerorts ging es kaum voran. Nun, Schneeglätte und Autofahrer passen heutzutage kaum noch zusammen. Hallo, es ist Winter! Da kann es auch schon mal winterlich zuegehen. War früher über Wochen der Fall. Heutzutage werden beim geringsten Schneefall Sondersendungen ausgestrahlt und die Print-Medien überschlagen sich Tags darauf mit Wintereindrücken. Den Winter als Sensation in Szene setzen – verrückte Welt!

Winterimpressionen

Es gibt ihn also doch noch, den Winter. Zumindest gibt der ein Gastspiel. Wird irgendwie ja auch Zeit, denn es ist mittlerweile schon Ende Februar. Leider handelt es sich nur um eine weiße Pampe, die sicherlich flugs verschmolzen sein wird. Von daher, genießen wir die prächtige Winterlandschaft, vielleicht ist es die letzte Gelegenheit.

Realsatire pur beim Heringsessen: SPD oder CDU, für welche Partei startet Christa Hermes eigentlich?

Anlass für die Rubrik „in welcher Welt leben wir eigentlich“! In einer Zeit, wo sich politische Parteien in einer Orientierungskrise befinden, wo niemand genau weiß wofür die Etablierten programmatisch und inhaltlich stehen, hält Christa Hermes (CDU) beim Heringsessen des SPD-Gemeindeverbandes Kirner Land den SPD-Würfel in die Kamera und lädt den Schnappschuss dann auch noch ohne Hemmungen auf Facebook hoch. Als ob es das Normalste von der Welt wäre. Häh? Die Selbstverständlichkeit muss jedem Politikinteressierten die Sprache verschlagen. Hat sie etwa das Parteibuch gewechselt? Haben Fisch und Gequellte nach SPD-Rezept ihr so gut geschmeckt, dass sie sogleich in die SPD eingetreten ist? Im Ernst, welche Überlegung steckt hinter dieser Geste? Welches Signal möchte die Christdemokratin an die Wähler aussenden? “Hallo, ich bin zwar CDU, wenn es sein muss, kann ich aber auch SPD!“ mehr

Verkehrsführung nicht ohne!!!

Ab und an fahren die Autos auch geradeaus, anstatt die Schikane zu nehmen…

Nicht ungefährlich ist die Verkehrsführung am östlichen Ortsausgang von Hochstetten-Dhaun. Wie schon mehrfach beobachtet wurde, benutzen Fahrzeugteilnehmer, die aus dem Kreisel Richtung Idar-Oberstein kommen, abschnittweise die entgegenkommende Fahrspur. In der kleinen Schikane, fahren die einfach geradeaus, anstatt dem kleinen Kurvenverlauf zu folgen. Der ist zwar mit gelben Streifen markiert, aber trotzdem ist die Situation unmittelbar vor Beginn der Häuserzeilen, zumindest für einige leicht verwirrend. Der Blog hat jetzt schon zwei Mal das kurzzeitige Benutzen der entgegenkommenden Fahrspur zweier Autofahrer beobachten können. Gegenverkehr herrschte gottlob nicht, sodass es zu keinen konkreten Gefahrensituationen, geschweige denn Unfällen kommen konnte. Und auch im Kreisel davor kommt es immer wieder zu brenzligen Konstellationen, weil das vorübergehende Provisorium das Auffassungsvermögen so mancher Verkehrsteilnehmer offenbar übersteigt. Auch hier sollen gelbe Markierungsstreifen Orientierung bieten. Blöd nur, die bleiben nicht dauerhaft auf der Fahrbahn kleben. Eine optische Lenkung ist daher nicht durchweg gewährleistet. Vor allem für Ortsfremde, ist das Baustellen-Provisorium nicht ohne. Insgesamt sollte nachgebessert werden. Klar, handelt sich bei Baustellen immer um Gefahrenbereiche, aber die gilt es so gut es geht zu minimieren.

Arzt oder Bürgermeister?

Arzt oder Bürgermeister? Ensminger kann beides!

Schluss, aus, fertig – die Fastnacht ist vorbei. In den Tagesverlauf kehrt wieder so etwas wie der Alltag zurück. Gut so, denn alles hat seine Zeit. Nach der Fastnacht ist bekanntlich vor der Fastnacht, sodass so mancher eingefleischte Vertreter der Narrenzunft niemals so ganz abschalten wird können. Was ist von der diesjährigen Fastnacht geblieben? Nun, das Kirner Land hat ausgiebig gefeiert. Gemäß den Fastnachtsartikeln, waren alle Sitzungen im Kirner Land bombastisch gut, sodass man gut und gerne von einer regelrechten Hochburg der Narrtei hier an der Nahe sprechen kann. Fastnachtskönigin ist unsere Landrätin. Niemand war auf Sitzungen und Straßenumzügen so omnipräsent wie sie. Der Aschermittwoch bedeutet auch für sie eine Rückkehr zum Arbeitsplatz. Irgendwann muss die First-Lady des Landkreises ja auch mal ihren Verpflichtungen am Schreibtisch nachgehen, gell? Und die werden nicht weniger werden. In Kürze wird bei uns der erste Coronavirus aufschlagen,. Dann wird die lebenslustige Fastnachterin ihr Talent als Moderatorin in einer Krise nachweisen müssen. Was ist noch aufgefallen? Es ist friedlich zugegangen in der heißen Phase. Keine gravierenden Auffälligkeiten in den Polizeiberichten – gut so! Die Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ bekam einen Preis für die beste Fußgruppe. Hut ab, die 30-köpfige GEMEINSCHAFT ist mit einer wichtigen Botschaft unterwegs gewesen und sahnte dann auch noch verdient ab. Außergewöhnlich auch, das Fastnacht sehr wohl die Zeit sein kann, um Handwerke und Berufe blitzschnell erlernen zu können. Küster war gestern, heute ist Arzt! Frank Ensminger bekam die Doktor-Weihe mit Handauflegen regelrecht übergestülpt. Boah, der macht aber auch was her in der Kluft! „Der Arzt, dem die Frauen vertrauen“ – wurde sogleich der passende Slogan ins Leben gerufen. Ein neuer Arzt der Zuversicht ausstrahlt und sich dazu noch in Kirn ansiedelt, besser kann es das Mittelzentrum eigentlich nicht treffen. Er selbst fühlte sich in seiner zwischenzeitlichen Rolle sehr wohl. Doch Schuster bleib bei deinen Leisten! Nicht als Arzt, sondern als Politiker und Bürgermeister wird der Kirner zukünftig seinen Mann stehen müssen.

Homestorys Kirner Bürgermeisterkandidaten

Wer wird Chef im Kirner Rathaus???

Es kann nicht mehr allzu lange dauern, bis die beiden Kirner Bürgermeisterkandidaten im Öffentlichen Anzeiger vorgestellt werden. Dann wird es wieder kräftig menscheln in den Artikeln unter der Devise Mensch und Programm. Homestory gewürzt mit politischem Programm – passt! Wie immer halt! Was, wäre, wenn und überhaupt und, und, und. Bleibt zu hoffen, dass die Unterschiede in der Ausführlichkeit nicht so gravierend ausfallen wie bei der Vorstellung der drei VG-Bürgermeisterkandidaten im vergangenen Herbst. Seinerzeit widmete die Zeitung dem Tausendsassa Jung satte 193 Zeilen mit großem Familienfoto. Zweitplatziert, in der Print-Reihenfolge, war Oliver Kohl mit immerhin noch guten 163 Zeilen, aber mit dem insgesamt doch kleineren Format. Abgeschlagen auf Platz rangierte Andreas Römer. Er bekam nur 138 Zeilen eingeräumt und die schlechtere Platzierung oben auf der zweiten Kirner Seite. Irgendwie war das schon eine Ungleichbehandlung. Wie werden wohl die Homestorys von Frank Ensminger (FDP) und Christa Hermes (CDU) angelegt? Nach dem gleichen System? Fair wäre das exakt gleiche Format mit den exakt gleichen Fragen und Schwerpunkten nebeneinander oder untereinander am gleichen Erscheinungstag. Eine Art Gegenüberstellung – passt! Auf diese Art und Weise lassen sich unterschiedliche Ansichten am ehesten herausfiltern. Für das Wähler-Urteilsvermögen wäre eine solche Vorgehensweise sicherlich hilfreich. Keine Frage, der Sympathie-Faktor wird diese Wahl entscheiden, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Wahlaussagen bei allen nahezu identische Schwerpunkte setzen dürften. Da Rad muss nicht neu erfunden werden. Da fällt es schwer sich die einfache Frage zu stellen: Wer will was und will ich das auch? Wem traue ich Bürgermeister zu? Wird es in erster Linie eine Wahl des Bauchgefühls werden? Möglich! Und auf der Suche nach diesem wird es am 10. März gewiss eng werden im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde. Also rechtzeitig da sein. Die Neugier auf die beiden Kandidaten dürfte gefühlt riesig sein. Hoffentlich haben die Moderatoren gescheite Fragen auf ihrem Zettel stehen. Gesucht wird der Unterschied. Spannend wird es ohnehin erst im offenen Dialog werden. Wer konnte unter dem Strich am ehesten überzeugen?

Hoch auf dem Hochzeitswagen…

Mehr Romantik geht fast nicht! Braut und Bräutigam winken freudestrahlend hoch oben vom Hochzeits-Wagen herab. Daneben ehrfurchtsvoll ein Gefolge und auf der gesamten Zugstrecke, links und rechts, tausende Hochzeitsgäste, die Spalier stehend dem Jubelpaar zujubeln: „Lang lebe das Brautpaar, lang lebe die Fusion!“ – hallt es im Chor! So oder so ähnlich stellte sich der Blog die Szenerie beim Kirner Rosenmontagsumzug auf dem Motivwagen der Karnevalsgesellschaft KFK Kirn vor. Angekündigt hatten die Fastnachter eine närrische Nachstellung der Fusion von Kirn und Kirn Land. Und in etwa so ist es ja dann auch gekommen. Das Brautpaar hält auf einem mit Wappen verzierten Triumphwagen wie feudale Herrscher Einzug in die Stadt und verteilt als Teil des höfischen Hochzeits-Zeremoniells Geschenke, in Form von Kamelle, an die treuen Untertanen. Passte! Und auch das Geheimnis, wer nunmehr in die Rollen von Braut und Bräutigam schlüpfte, wurde spätestens beim Verlassen des Brauereihofes gelüftet. Nein, nicht die auf dem Bild winkende Christa Hermes wurde als heißgeliebte Braut von einem vor Kraft strotzenden stolzen Thomas Jung zum Traualtar geführt. Beide mussten als Trauzeugen vorliebnehmen. In die Rolle der Sissi und ihres heißgeliebten Franz schlüpften KFK-Vertreter. Irgendwie zwar schade, wiederum aber auch nicht weiter schlimm. Tragisch hingegen wäre, wenn beim nächsten Fastnachtsumzug wiedererwartend ein „Scheidunsgswagen“ mit Richter und Anwälten integriert werden müsste. Wäre doch immerhin theoretisch denkbar, dass unter anderer politischer Landes-Führung alle Zwangs-Ehen für null und nichtig erklärt würden. In den momentan verrückten politischen Zeiten, ist nahezu alles möglich.

„Hoch auf dem Hochzeitswagen, steh ich beim Brautpaar vorn,
vorwärts die Zug-Traktoren fahren, nehm ich das Jawort aufs Korn,
Straßen, Wege und Plätze, die Liebenden winken fröhlich ins Volk,
Ich möchte so gerne aussteigen, aber der Wagen der rollt…

Kire Helau: Bürgerinitiative beim Rosenmontagsumzug am Start!


Rettet das Kirner Krankenhaus heißt die BI keine Frage,
das kranke Gesundheitssystem ist nur mit Humor zu ertrage.
Unterm kunterbunten Rettungsschirm, das Motto ist spitze,
auf das sich bei dem Thema die Gemüter werde närrisch erhitze.
wir sind dabei mit wichtiger Botschaft beim Kirner Gaudiwurm,
gegen unser Gesundheitssystem laufen wir alle gemeinsam Sturm,
auf das die Politiker im fernen Berlin endlich mal aufwachen,
dafür lassen es wir Krankenhauskämpfer närrisch krachen.
Helau

Die Entscheidung der Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“, sich mit einer Botschaft dem Gaudiwurm anzuschließen, erwies sich als goldrichtig. Die 30-köpfige Fußgruppe brachte mit närrischem Touch ihre Botschaft unter dem Oberbegriff „der kunterbunte Rettungsschirm“ unter die Narrenschar links und rechts des Wegesrandes. Helau, schallte es durch die Kirner Innenstadt. Keine Frage, mit Humor und vielleicht noch mit medizinisch dosierten Alkohol-Spritzen lassen die die Geschehnisse rund um das Kirner Krankenhaus sowie die grundsätzlichen Schwächen im Gesundheitssystem wohl am ehesten ertragen. Chapeau, auf diese Art und Weise eine Message in die Köpfe der Menschen auf humorvolle Art und Weise zu transportieren, hat was absolut Nachhaltiges. Kreativ muss man sein, auch in der fünften Jahreszeit, um das große Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, was da heißt Erhalt des Kirner Krankenhauses.

Bürgerinitiative reiht sich mit Botschaft in den Rosenmontagsumzug ein!

Das Motto der BI-Fastnachtsgruppe auf dem Kirner Rosenmontagszug!!!

„Der kunterbunte Regenschirm“ – frei nach dieser Devise marschiert die Bürgerinitiative Kirner Krankenhaus am heutigen Rosenmontag im närrischen Lindwurm mit. Vorneweg marschierend die frisch gebackenen „Harald-Flick-Preisträger“, Ellen und Michael Müller. Einreihen werden sich auch etliche Angestellte des Krankenhauses sowie Vertreter aus der Politik. Alles in allem werden 30 „Krankenhaus-Narren“ die Gelegenheit nutzen, um mit einfallsreichen Worten und Gesten auf die Problematik im Gesundheitssystem aufmerksam zu machen. Die illustre Truppe wird sicherlich den Farbtupfer auf der Strecke bilden. Mehr noch: Die senden eine Botschaft aus, die bis nach Berlin schallen soll. Zugegeben, so laut können die gar nicht grölen. Müssen sie auch nicht, denn MdB Joe Weingarten hat versprochen, einen an den Gesundheitsminister formulierte Depesche mit kritischen Worten höchstpersönlich bei ihm abgeben zu wollen. Keine Frage, Jens Spahn wird die Zeilen lesen, aber ob er auch angemessen reagiert? Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.  Helau!!! 

Wochenrückblick 23. Februar!

Über Fastnachts-Umzüge, Fastnachterin Bettina Dickes, Poster Axel Hill, Rutsch-Hang, Typ Joe Weingarten, Rhein-Zeitung

Helau!!! Fastnacht feiern ohne Saufgelage, geht das überhaupt noch? Natürlich! Wobei, in den letzten Jahren haben sich mitunter Jugendliche während Umzüge so richtig abgeschossen. Aber sowas von! Daher fährt die Polizei auch eine Null-Toleranz-Strategie, um einem Trend den Garaus zu machen, der so gar nichts mit Fastnacht gemein hat. Gut so!  Denn: Bei der Fastnacht soll die Tradition im Mittelpunkt stehen und nicht der Alkohol! So wird das Auge des Gesetzes auch beim Kirner Rosenmontagsumzug ein waches Auge auf die Zugstrecke und vor allem dem Drumherum haben. Fastnacht ist zwar seit je her eine Zeit des Ausnahmezustandes. Es ist traditionell die Zeit, in der es lockerer zugeht als sonst und in der die Narren, etwa Wikinger, Seeräuber, Cowboys, Indianer, das Regiment übernehmen. Damit die aber nicht überziehen, dafür sorgen dann die Sheriffs. Und wer sich nicht benimmt, der darf beim Faschingstreiben halt nicht mehr mitspielen. So ist das eben. Nun steht Kirn ja nicht Pate für Ausschweifungen, aber wehret den Anfängen.  mehr

Das Wort zum Sonntag

Was war das für ein Großbrand diese Woche in Hochstädten. Spektakel für die einen, Leid für die anderen. Da waren die Wehren aus Hochstetten-Dhaun und Umgebung gefordert. In enger Zusammenarbeit konnte das Feuer gelöscht werden, ohne Verletzte beklagen zu müssen. Und wieder bekam man vor Augen geführt, dass Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ihre Freizeit für unsere Sicherheit opfern, und das, unentgeltlich! Die Kameraden verdienen unsere Solidarität und unseren Respekt. Dafür kann man gar nicht genug „Danke“ sagen. Die Wertschätzung darf sich aber nicht nur auf warme Worte beschränken, wie die reflexartig nach jedem spektakulären Einsatz, vor allem von den politisch Verantwortlichen, heruntergebetet werden.  Nein, Feuerwehrleute verdienen deutlich mehr Anerkennung. Die sind mehr als nur ehrenamtlich aktiv, weil sie mitunter großen Gefahren sowie psychischen Belastungen ausgesetzt sind. Hinzu kommt eine zeitintensive Ausbildung. Nicht zu vergessen ständige Übungen und Weiterbildungen sowie eine Bereitschaft rund um die Uhr. Kurzum, Feuerwehrmänner- und Frauen sind gefühlt die wahren „hauptamtlichen Ehrenamtliche“ – im Dienste der Allgemeinheit. Wie könnte eine Würdigung außerhalb des üblichen Händedrucks als kleines Dankeschön aussehen? Wie könnte etwa eine Verbandsgemeinde, wie eine Ortsgemeinde -etwa Hochstetten-Dhaun – das Engagement der Aktiven honorieren? Ob sich der Ortsgemeinderat darüber jemals den Kopf zerbrochen hat? Eher nicht. Der Blog unterbreitet mal Vorschläge! Wie wäre es mit einer Einladung zum kommunalen Frühschoppen anlässlich der Hellberg-Kerb. Essen und Trinken bis zum Abwinken – passt. Möglich wären Reduzierungen von Gebühren gleich welcher Art. Ehrenamtskarten, die über die Ortsgrenzen hinausreichen, Busausflüge auf Kosten des Haushaltes, allgemeiner Feuerwehrbonus in allen Lebenslagen und, und, und. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man muss es nur wollen. Aber da liegt der Hase im Pfeffer!  Es muss sich was tun, alleine schon wegen schwindender Einsatzstärken. Handelt! Jetzt!

Erste Eisenträger aufgelegt

Schlechtwetter war gestern! Wurden Bauarbeiter früher einmal monatelang in eine von der Natur gewollten Zwangspause geschickt, müssen die in Zeiten der globalen Klimaerwärmung nunmehr durchpowern. Sehen kann man das auf der Großbaustelle Ortsumfahrung Hochstetten-Dhaun, die flott vorangetrieben werden kann. Nachdem schon tonnenweise Asphalt auf die Trasse aufgetragen worden ist, hat eine Spezialfirma damit begonnen, Stahlträger auf die vorbereiteten Widerlager zu positionieren. Der Anfang ist gemacht! Weitere Abschnitte werden folgen. So lange, bis das Brückenbauwerk über die Bahnschienen und noch weiter bis zum Anschlussstück als eine Einheit verschmelzt. Was gibt das für ein Klotz, oder? Die Ausmaße sind schon gewaltig und auch optisch erschreckend. Kaum vorstellbar, dass sich die fertige Brücke einmal harmonisch in das Landschaftsbild einfügen wird können. Aber es geht ja nicht in erster Linie um die Optik. Wenn das der Fall wäre, hätte die Ortsumfahrung der Marke Sparvariante unmittelbar hinter den Häusern vorbei niemals genehmigt werden dürfen. Es geht einzig und allein darum, den durchfließenden Verkehr aus der Ortschaft zu verbannen. Man darf gespannt sein, wie das Gesamtbauwerk das Bild der Ortschaft insgesamt verändern wird. Gut, dass sich das Auge schnell an Veränderungen gewöhnt – siehe Überflieger in Kirn. Auch an den Anblick musste man sich erst einmal gewöhnen. Heute wird die Brücke als optische Selbstverständlichkeit hingenommen. So gesehen, besteht noch Hoffnung. Besteht auch noch Hoffnung für weitere Entlastungen von Ortschaften sowie insgesamt bessere Verkehrsführung entlang der Bundesstraße – etwa Martinstein? Was nützt die leichte Entschärfung nach Fertigstellung der Baumaßnahme Hochstetten-Dhaun, wenn die Strecke Richtung Bad Sobernheim und auch Idar-Oberstein für Pendler ein Gräuel ist? Bis Bad Sobernheim flutscht es auf der Bundesstraße 41, aber danach wird es Richtung Kirn und Idar-Oberstein nur noch schleppend. Im Westen halt nicht viel Neues!  

Lokalredaktionen stehen vor ungewisser Zukunft!

Der Blog erhebt immer wieder gerne seine Stimme lautstark, wenn ihm eine Entwicklung missfällt. Und wenn die dann noch zu Lasten unserer ländlich geprägten Region geht, dann haut der auch schon mal richtig, richtig auf den Putz: Die „Rhein-Zeitung“ plant, ihre mehr als zehn Lokalredaktionen zu schließen. Diese Nachricht schlug am Anfang der Woche ein wie eine Bombe. Aus Koblenz wurde ein fatales Signal gesendet. Ganze Regionen tragen nunmehr Sorge darüber, dass Themen – gerade im ländlichen Bereich – nicht mehr so gut abgedeckt werden wie bislang. Fürwahr, der ländliche Raum muss es immer ausbaden. Ein dem SWR zugespielter internen Mitarbeiterbrief, brachte die Bombe erst zum Platzen. Wer von den Abonnenten jedoch gedacht hatte, die Verantwortlichen würden ihrem Vorhaben, einer offensichtlich gravierenden Umstrukturierung, ein paar Zeilen widmen, der sah sich getäuscht. Null Reaktionen und null Informationen, sind im Ergebnis mehr als nur eine bescheidene Außendarstellung! Friedrich Merz würde sagen, „die ist einfach nur grottenschlecht“. mehr

Es rutsche der Hang weiter und weiter, und weiter, und weiter…!

Was hat der Landkreis nicht auf die Tube gedrückt, als es um Sofortmaßnahmen bezüglich Hangrutschungen zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn ging. Kurzzeitig herrschte sogar regelrecht Alarmstimmung. Gefühlt in einem Eilantrag wurde im Mai 2019 beschlossen, eine Sofortmaßnahme gegen den drohenden Hangrutsch oberhalb der L 183 auf einem etwa 200 Meter langen Teilstück einzuleiten. Passiert ist bisher wenig bis nichts! Seit nunmehr fast einem Jahr schmort der Rutschhang samt welliger Straße vor sich hin, ohne dass sich etwas tut. Sieht man mal von der Rodung des Hanges ab, herrscht Stillstand. Herrscht wirklich Gefahr im Verzug? Wohl kaum! Die Bauschuttdeponie bewegt sich weiter, hieß es seinerzeit, was zu weiteren Verwerfungen, ja sogar zu potenziellen „Großrutschungen“, etwa bei Starkregen, führen kann. Panikmache? Schnellschuss? Unter Sofortmaßnahme stellt man sich gemeinhin was anderes vor, oder nicht? Wie muss man sich ein Hangabgang XXL im Extremfall vorstellen? Etwa so wie in Katastrophen-Filmen der Marke Hollywood? Man weiß ja nie was kommt! Jedenfalls machte der Kreis auf ganz dringlich, um dann doch die Handbremse mit voller Wucht zu ziehen. Von einer sofortigen Hangsicherung, koste es was es wolle, kann keine Rede mehr sein. Sollte der Hang nicht umgehend entlastet werden, indem 25 000 Kubikmeter Material, das auf dem Gipfelplateau abgelagert wurde und das nun nach unten drückt, an den Fuß des Hangs verlagert wird. Abgesehen von der latenten Gefahr, grenzt es schon an Straßenverkehrsgefährdung durch Unterlassen, eine Landesstraße in diesem holprigen Zustand dem Straßenverkehr zuzumuten. Warum nur stockt es bei der Beseitigung des Übels? Ist es vielleicht die Kostenverteilung. Der Kreistag hatte doch im Mai 2019 einstimmig bei zwei Enthaltungen dafür gestimmt, dass der Landkreis sich zur Hälfte an der 600 000 Euro teuren Sofortmaßnahme gegen die drohende Gefahr beteiligt, und dies, obwohl die Steuerzahler außen vor sein müssten. Ginge es nämlich nach dem Verursacherprinzip wäre wohl die NHB alleiniger Zahler. Angeblich existiert ein uraltes Papier, in dem die NHB bei der Verfüllung des ehemaligen Steinbruchs mit Bodenaushub und Bauschutt die alleinige Verantwortung für eventuelle Rutschungen versichert. „Wer bestellt bezahlt“, sollte man meinen. Man darf gespannt sein, wie lange die „Sofortmaßnahme“ noch auf sich warten lässt. Vielleicht hat man im Kreishaus ja auch eine andere Definition des Wortes „sofort“.

„Weibertag“ ist Startschuss für die Straßen-Fastnacht

Mit der Weiberfastnacht heute beginnt der Straßenkarneval. Für viele gut, für manche leider. Auch im Kirner Land wird in den nächsten Tagen die Post abgehen. Der absolute Höhepunkt ist sicherlich der Rosenmontag mit dem Umzug durch die Stadt. Und auch wenn unsere Region nicht unbedingt als Hochburg der fünften Jahreszeit gilt, werden viele Narren unterwegs sein. Was treibt sie an?  Für echte Jecken ist die fünfte Jahreszeit jedenfalls mehr als Alkohol und Party. Fastnacht ist ein stückweit Kult und Droge zugleich. Millionen begeistern sich für Umzüge, Maskenbälle und Büttenreden. Kein anderes Fest befriedigt so zahlreiche und so widersprüchliche Sehnsüchte wie die Fastnacht. Von daher, lasst es krachen. Was auch immer als Kostüm gewählt wird oder ob man als Nicht-Karnevalist die Flucht antritt: spätestens am Aschermittwoch ist alles wieder vorbei. Dann kehrt die Alltags-Nüchternheit wieder zurück. Für die echten Jecken gibt es jedoch einen Hoffnungsschimmer: die nächste Fastnacht!  

Parkhaus von elf bis Mittag!!!

Es sind oftmals die klitzekleinen Meldungen, die aufhorchen lassen. Manchmal reicht schon ein kleiner unscheinbar wirkender Nebensatz, um selbst als Außenstehender Fakten sowie Zusammenhänge klarer erkennen und zuordnen zu können. Nachdem das Innenministerium die Argumente pro Parkhaus offenbar als zu schwach einstufte und überdies eine Realisierungschance unter den gegebenen Bedingungen offenlies, scheint den abgebildeten Reaktionen nach allgemeine Ratlosigkeit im Stadtrat zu herrschen. Jedenfalls erteilte die Erste Beigeordnete, Christa Hermes, einer erneuten Verkehrszählung, zumindest indirekt, eine Absage. Zitat im Zeitungsbericht: „Eine neue Verkehrszählung helfe auch nicht. Da käme nur heraus, dass die Stadt morgens um elf dicht sei und ansonsten Parkplätze verfügbar seien“! Moment Frau Hermes, im Umkehrschluss würde das ja bedeuten, dass Kirn nur ein Parkhaus von „elf bis Mittag“ bräuchte. In der übrigen Zeit, so die logische Schlussfolgerung, stünde im Stadtgebiet genügend Parkraum zur Verfügung. Hmmm! Ein „Ein-Stunden-Parkhaus“ für so viel Kohle? Mal nachdenken! Wäre das hübsche Sümmchen nicht lohnender in ein „Stunden-Hotel“ angelegt? Kirn hat doch so wenig Betten im Angebot. Spaß beiseite, wenn der Istzustand von der vorübergehenden „Chefin“ im Ergebnis schon so niederschmetternd für die wenig verbliebenen Befürworter kommuniziert wird, dann stellt sich jedem normaldenkenden Beobachter mehr denn je die Frage nach dem ursprünglichen Sinn eines solchen Projektes, zumal sich die Chose unterdessen verteuert hat. Offensichtlich liegen die Kosten für einen Parkhausstellplatz bei mittlerweile 14 000 Euro statt bislang kalkulierter 13 500 Euro. Wegen Wiederholungsgefahr spart sich der Blog an dieser Stelle jeden weiteren Kommentar über den von SPD und FWG noch angestrebten Kirner „Turmbau zu Babel“. Gut, dass in Kürze mit der Umsetzung des dezentralen Konzeptes begonnen wird. Scheinbar wartet man nur noch auf warmes und trockenes Wetter. Wenn am Bahnhof und an der Brauerei die ersten Dauerparker aufschlagen, wird dann auch die geschilderte „chaotische“ Zeitspanne von „elf bis Mittag“ im Stadtgebiet überbrückt werden können. Spätestens dann, wenn alle zusätzlichen Parkplätze des dezentralen Konzeptes final am Start sind, hat es sich ausgeträumt. Dann redet kein Mensch mehr von Parkplatz-Problemen und einem Parkhaus-Neubau.

Sorry für die Grätsche Frau Dickes! Umbauwunsch Kirner Rettungswache liegt schon seit 2016 auf ihrem Schreibtisch…

Sorry, da muss der Blog mal brutal reingrätschen. Landrätin Bettina Dickes hat den Tag für sich zu einem der Rettungswachen erklärt. Sogleich postete sie auf Facebook nette Schnappschüsse mit dem folgenden Wortlaut dazu aus Bad Sobernheim. Heute ist mein Tag der Rettungswachen. Vieles hat sich im Arbeitsablauf einer Wache und auch in Bezug auf Anzahl und Größe der Fahrzeuge in den vergangenen Jahren geändert, und als Rettungsdienstbehörde stehen wir in der nächsten Zeit vor der Aufgabe, zu schauen, ob, wie und wo gebaut oder umgebaut werden muss. Es bleibt spannend“!  Und aus Kirn schreibt sie folgendes: Nachdem wir in Bad Sobernheim zwar fehlende Fahrzeughallen, aber gute Personalräume erleben konnten, ist hier alles wirklich sehr beengt! Stimmt Frau Dickes. In Kirn ist alles sehr beengt, und das schon seit Jahren. Wahr ist, solche Besuche sind Zeichen von Wertschätzung. Wahr ist aber auch, gerade in Kirn bräuchte es keine Worte, vielmehr Taten. Bereits 2016 wollte man seitens des Kreises Abhilfe schaffen. Es blieb bei einer reinen Absichtserklärung. Nur warme Worte. mehr

Realsatire: Sonderkommission soll Ermittlungen zum „Mail-Skandal“ führen!!!

Wie gut unterrichtete Kreise informieren, will die Stadt Kirn in der leidigen Parkhaus-Angelegenheit dem „Mail-Maulwurf“ (MM) mit der Gründung einer Sonderkommission auf die Spur kommen. Triebfeder ist nachweisbar eine angezählte SPD, die in dem augenscheinlichen Verschwiegenheits-Verstoß mutmaßlich die bedeutsamste „Spionage-Affäre“ seit dem GuillaumeVorfall vermutetFürwahr, nach einem solchen nicht für möglich gehaltenen Affront, der sogar in eine Stadt-Krise münden kann, sollten in letzter Konsequenz nunmehr auch Köpfe rollen! Daher soll die externe „SOKO“, mit dem treffenden Decknamen „Parkhaus-Flüsterer“, in Kürze mit den Ermittlungen beginnen. Ihr Hauptquartier richten die Zielfahnder zur Stunde im Rathaus ein. mehr

Jahresprogramm Wappensaal hoch zu Dhaun

Jetzt geht’s los! Der Wappensaal startet von nun an durch mit einem vielfältigen Jahresprogramm. Den hat Inhaber Marco Fritz auf die Homepage gestellt. Die Plattform weckt ohnehin Interesse. Top! Wichtig, alle Infos zum neuen Dhauner Hotspot inklusive Erreichbarkeiten sind abgebildet.So auch das Prozedere hinsichtlich Buchung und Planung von Events, Tagungen, Workshops, Firmen- und Weihnachtsfeiern, Kommunionen und Konfirmationen, Produktpräsentationen sowie alles Wichtige über die Fremdenzimmer. Klicken Sie unter www.wappensaal-dhaun.de. mal rein. Der Link ist auf www.hochstetten-dhaun.info abgelegt. Wünschen wir dem erfahrenen Musiker viel Glück und drücken ihm dazu fest die Daumen. Keine Frage, der wird den Wappensaal sicherlich neues Leben einhauchen. Gut für Dhaun und gut für Besucher, die auf dem Weg hinauf zu Schloss zukünftig eine Einkehrmöglichkeit vorfinden. Sein langfristiges Konzept sieht vor, die Räumlichkeiten das ganze Jahr über zu vermarkten. Das ganze Programm von Buchungsmöglichkeiten ist nunmehr zu Füßen des Schlosses möglich. Was hat Fritz noch alles an Ideen auf der Pfanne? Nun sein Jahresplan bildet ein breit gefächertes Spektrum ab. Der Blog wird diesen auf die Startseite stellen und einzelne Events sowohl ankündigen, als auch zeitnah näher vorstellen. Keine Frage, der Fokus liegt auf der Terrasse. Hier wird vor allem an den Wochenenden so einiges geboten werden.

Reaktionen auf Blog-Beitrag Rhein-Zeitung

Boah, was hat der Beitrag Wellen geschlagen! Über 2000 Klicks an einem Tag auf der Plattform www.hochstetten-dhaun.info sind weiß Gott nicht zu verachten. Zugegeben, der Blog hat hier auch klare Position gezogen und der besseren Verdeutlichung wegen bisweilen auch vogelwild draufgehauen, als er mit Kritik an der Philosophie der Rhein-Zeitung nicht sparte. Der ist auf dem besten Weg sich selbst abzuschaffen. Selbst der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat die Pläne des Koblenzer Verlages hart kritisiert, ihre Lokalredaktionen zu schließen: „Eine solche Entwicklung sei bisher einzigartig in der deutschen Medienlandschaft“, lässt der gegenüber dem SWR wissen. Weiter heißt es in einer Meldung: „Die lokale Berichterstattung werde darunter enorm leiden. Der publizistische Auftrag der „Rhein-Zeitung“ falle Einsparungen im Verlag zum Opfer. In Zeiten von „Fake News“ sei das keine gute Entwicklung. Nun, der Blog kam in etwa zu dem gleichen Ergebnis, nur hat der es härter formuliert. Der gibt halt gerne seinen Senf dazu. Mal scharf, mal mittel, mal flach – je nach Thema, Tragweite und Dimension. Für die Rhein-Zeitung hat der eben mal die Variante „extrascharf“ aus dem Regal gezaubert. Sicherlich hätte man sich auch gemäßigter ausdrücken können, aber so ist er halt! Man darf gespannt sein, ob und wann der Verlag sich seinen Lesern erklären wird. Was bisher bekannt wurde, stammt ja nicht aus offiziellen Quellen, vielmehr aus einem internen Mitarbeiterbrief. Der wurde dem SWR zugespielt. Wie immer halt, in solchen Angelegenheiten. Im Regelfall profitieren Zeitungen von solchen zwitschernden Vögeln, doch jetzt hat die selbst den schwarzen Peter an der Backe. Erwartbar, weil Einschnitte in diesen Dimensionen sich niemals nicht unter der Decke halten lassen. Logisch, dass es sowohl Facebook-Kommentare auf den Blog-Einwurf hagelte, als auch persönliche Nachrichten im Postfach landeten. Die waren, bis auf einige wenige Einzelmeinungen, ausnahmslos positiv und zustimmend. Schauen wir mal, was jetzt noch alles ans Tageslicht kommt und bewerten dann neu.   

Podiumsdiskussion der beiden Bewerber

Am 22. März wird ein neuer Bürgermeister für die Stadt Kirn gewählt. Um die beiden Bewerber besser kennen zu lernen, veranstaltet die Freie Wählergemeinschaft eine Podiumsdiskussion mit Christa Hermes (CDU) und Frank Ensminger (FDP). Als mögliche Termine werden der 4. oder 6. März ins Auge gefasst. Der Andrang im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde wird dann sicherlich riesig werden. Der Blog erwartet sogar eine Stühle-Knappheit. So groß ist der Raum ja nicht. Reines Bauchgefühl! Für alle interessierten Menschen ist es die erste und wohl auch einzige Gelegenheit, den Bewerbern so richtig auf den Zahn fühlen zu können. Aber sowas von! Erfahrungsgemäß wird einer üblichen Vorstellungsrunde ein Dialog mit dem Moderator oder Moderatorin folgen. Themen in der Stadt gibt es ja zu Genüge. Danach wird es sicherlich heißen „Feuer frei“ für die offene Diskussion mit den Anwesenden. Dann heißt es meist Ausquetschen bis der Arzt kommt. Mit welchem Gefühl werden die Besucher anschließend nach Hause gehen? Der Blog wird versuchen dieses irgendwie einzufangen, um es dann in seine persönliche Beurteilung des abends mit einfließen zu lassen.

Hochstetten am See

Ein Idyll, was auf den Betrachter sogleich beschaulich und friedlich wirkt. Auf dem Filet-Stück des neuen Industriegebietes von Hochstetten-Dhaun hat sich in den zurückliegenden Tagen und Wochen ein kleiner aber feiner See gebildet. Zwei Nilgänse scheinen sich hier schon heimisch zu fühlen. Der NABU hätte seine helle Freude bei dem Anblick dieses kleinen Fleckchens „unberührter Natur“. Nun, ist jedoch nicht davon auszugehen, dass der „See“ einzig und allein den jüngsten Niederschlägen geschuldet ist und deshalb nicht von Dauer sein wird. Ein kleines „Naturschutzgebiet“, just auf dieser Industriefläche, kann sich die Ortsgemeinde allerdings auch nicht leisten. Schließlich handelt es sich um ein richtiges Pfund, das sich nach Fertigstellung der Ortsumfahrung, sicherlich gut vermarkten wird lassen. Interessenten werden sicherlich Schlange stehen, um sich zwischen Toyota-Autohaus und der späteren Zu- und Abfahrt Hochstetten Mitte, mit einem Gewerbe niederlassen zu können. Mit dem Landstrich lässt sich richtig, richtig Kasse machen. Von daher, der See und die Nilgänse müssen früher oder später weichen. Werden sie auch, weil der nächste trockene Sommer steht schon in den Startlöchern.

Der Anfang vom Ende der Rhein-Zeitung?

Was hat die Rhein-Zeitung nicht schon alles über die Schwächung ländlicher Regionen berichtet und kommentiert. Krankenkassen, Banken, Forstämter, Gerichte und, und, und, wurden ausführlich thematisiert und deren Rückzüge stets kritisiert. Auch der Öffentliche Anzeiger schlug immer wieder in die gleiche Kerbe, wenn in Kirn mal wieder Schicht im Schacht verkündet worden ist. Dabei ist der Verlag keinen Deut besser. Gemäß SWR-Mitteilung sollen alle Lokalredaktionen gebündelt und Geschäftsstellen sogar gleich ganz aufgegeben werden. Eine solche Meldung lässt einen kopfschüttelnd zurück. An nur noch drei Standorten, sollen zukünftig die täglichen Ausgaben zusammengebaut werden. Mehr noch: Alle Service-Points sollen wegfallen, auch der in Kirn. Dem Vernehmen nach haben die Angestellten dort schon ihre Kündigungen erhalten. mehr

Ausverkauft!!!

Hochstetten-Dhaun kann Fastnacht! Und wie! Am 21. Februar findet die Neuauflage der gemeinsamen Karnevalssitzung der Ortsvereine in der „Narrhalla“ Haus Horbach statt. Schon der Vorverkauf lief hervorragend. Ausverkauft – lautete die Botschaft! Besser kann man nicht in die Kampagne starten. Der enorme Zuspruch sollte jetzt Ansporn genug sein, um den Käufern ein bestmögliches Feuerwerk an Narretei zu bieten. Und denkt dran: „In der Bütt ist nahezu (fast) alles erlaubt an Seitenhieben und Pointen. Aber wenn austeilen, dann humorvoll und mit Niveau! Zu der frohen Kunde gleich eine Fastnachts-Strophe zum Einstieg:


Gegrüßt sind Männer und auch Fraue,
die Dumme und auch die Schlaue.
Alle sollt ihr Gäste am 21. Februar sein,
die Hochstettener Ortsvereine laden ein.
Zur Bomben-Sitzung, keine Frage,
sollt ihr alle auch Kostüme trage.
sollt Spaß haben, über Witze lachen,
kurzum, lasst es mal so richtig krachen.
Ihr Büttenredner berichtet mit spitzer Feder,
zieht über alles und jeden vom Leder.
Nehmt keine Rücksicht auf Personen und Namen,
habt beim Reimen übers Lokale kein Erbarmen.
Dann werden alle nur fröhlich berichte,
es war die geilste Sitzung der jungen Geschichte.

Drum freuet Euch Ihr ilustre Bagasch,
am Samstag geht’s los – Narhallamarsch
🎉!

  

Das Wort zum Sonntag

Die „Worschtbude“ macht dicht, die Eisdiele nimmt Fahrt auf. Mit „Leo“ hängt eine Institution die Grillgabel für immer an den Haken. Er hat genug Brat- und Metwürste gewendet. Reicht für ein Leben. Keine Frage, sein „Markt-Grill“ wird der Stadt als Anlaufstation im Zentrum fehlen. Dass die Meldung über seinen Ruhestand am gleichen Tag ins Blatt gehoben wurde, wie das Ende der Winterpause „Venezia“, hat schon etwas Skurriles. War es doch Leo, der am jetzigen Standort der Eisdiele, jahrelang erfolgreich das Szene-Lokal „Marktstübchen“ führte. Lang, lang ist es her. Zurück zur Gegenwart. Leo geht, aber wer kommt? Hoffentlich findet sich bald eine Nachfolgelösung, damit die Bratwurst im Vorbeigehen zwischendurch auch weiterhin möglich ist. Erst Otsch, jetz Leo – wer geht als nächstes dem Kirner Stadtleben verloren? Beide gelten als unersetzbare Typen in der Gastronomie-Landschaft. Sie werden uns fehlen. Doch wie sagte es schon ein berühmter Philosoph vom Main: „Lebbe geht weiter“. Dass die Eisdiele wieder am Start ist, wird sich gewiss belebend auf den Marktplatz auswirken. Wie jeder weiß, ist der doch in der dunklen Jahreszeit meist wie leergefegt. Unter uns, Gianni und Raffaela hatten auch genügend Zeit, um die Füße hochzulegen. Gut so, dass ihre Eismaschinen wieder Fahrt aufnehmen. Man darf jetzt schon gespannt sein, ob die mehrfach prämierten „Eis-Rezept-Sucher“ wieder einige neue Spezialitäten im Angebot haben werden.

Über Aus der Bereitschaftsdienstzentrale, Diakonie-KV-Absprachen, Schüsse im Wald…

Was war das wieder für ein Schlag mit der superharten Keule diese Woche. Die Bereitschaftsdienstzentrale stellt ihren Betrieb ein. Aus und vorbei mit der ärztlichen Versorgung außerhalb der regulären Sprechstunden. Nach dem Rückschlag steht das Krankenhaus wieder mehr denn je auf der Kippe. Nun, sind Kassenärztliche Vereinigung und Krankenhaus-Träger zwei getrennte Spielfelder, aber dennoch arbeiten beide Hand in Hand zusammen. NOCH! Erschreckend der Zeitpunkt, aber auch erschreckend die Kommunikation. Während die hiesigen Politiker bereits einen Tag vorher in Kenntnis gesetzt worden sind, erfuhr die aufopferungsvoll kämpfende Bürgerinitiative die Schreckensnachricht erst viel später davon. Die äußerte sich sowohl entsetzt über die Schließung, als auch über die fehlende Kommunikation im Vorfeld. Warum hatte man die Verantwortlichen nicht mit ins Boot genommen? Warum haben Dickes, Jung und Co. es nicht für notwendig erachtet, die BI persönlich über den Rückzug in Kenntnis zu setzen. Selbst einen Tag später nicht. Finde den Fehler? Merke, „so etwas tut man nicht“! mehr

Offener Brief von MdL Markus Stein

Man kann es sich einfach machen und immer nur draufhauen. Einige haben ja schon immer gesagt: „Es ist nicht die Frage ob im Kirner Krankenhaus die Lichter ausgehen, sondern wann“! Wer diese Grundüberzeugung in sich trägt, darf sich durch die Schließung der Bereitschaftsdienstzentrale erneut bestätigt fühlen. Wer sich hingegen die Mühe macht, genauer hinzuschauen und zu –hören, stellt rasch fest, dass die Gemengelage komplizierter ist und sich einem simplen Gut-Böse-Schema entzieht. Fakt ist, dass das Gesundheitssystem mittlerweile nur noch auf Wirtschaftlichkeit basiert. Und Fakt ist auch, dass die gut bezahlten Wasserköpfe in sämtlichen Verwaltungen eines aufgeblähten Gesundheitssystems im gleichen Maße zu-, wie die schlecht bezahlten Pflegekräfte auf den einzelnen Krankenstationen abnehmen. Das ungesunde Ungleichgewicht hat den Nachteil, dass im Wesentlichen Bürokraten die Marschrichtung vorgeben. Und die orientieren sich halt ausnahmslos an Fallzahlen. Stimmt die Auslastung und sind die schwarz, ist alles okay. Sind die aber auf Dauer dunkelrot, dann klingeln die Alarmglocken. Wie immer halt. Das Krankenhaus ist allerdings nur die Spitze des Eisberges, denn schon früher gab es im Kirner Land Rückzüge aus rein wirtschaftlichen Erwägungen heraus.

Wie schreibt MdL Markus Stein (SPD) in seinem Brandbrief an die Kassenärztliche Vereinigung so zutreffend: „Schon früher gab es Schließungen aus eben diesen Gründen.  Die Menschen im ländlichen Raum spüren die Zentralisierung der Angebote des täglichen Lebens ganz besonders. Banken, Supermärkte und der Einzelhandel spielen hier sicher eine wichtige Rolle, bei der stetigen Zentralisierung der medizinischen Grundversorgung in urbanere Regionen geht es hingegen um ein Gut der Menschen, das wichtiger nicht sein könnte: deren Gesundheit. Auch deshalb ist die Sicherstellung einer adäquaten medizinischen Versorgung im ländlichen Raum für mich als Abgeordneter eines ebenso ländlich geprägten Wahlkreises von großer, zentraler Bedeutung und der Grund für meine Intervention bei der KV.“

Richtig Herr Stein. Lob für Ihre Bestandsaufnahme, inklusive Fragenkatalog an die KV, spricht Ihnen www.hochstetten-dhaun.info aus. Ja, die Plattform kann auch mal Beifall für Initiativen von SPD-Politikern klatschen. Stein, der mehr wissen will über die Beweggründe, hat sich für seinen offenen Brief durchaus Respekt und Anerkennung erworben. Er bekommt ein Fleißkärtchen, seine Kollegen aus anderen Parteien einen Tadel! Stein gibt sich nicht zufrieden mit lapidaren Aussagen bezüglich fehlender Rentabilität. Warum, weshalb, warum, gerade jetzt und überhaupt! BRAVO! Allemal besser, als irgendwelche geschwafelten Kommentare abzugeben, Durchhalteparolen zu formulieren oder das ins Leben gerufene „Pilot-Haus-Besuchs-Modell“ schönreden zu wollen. Man darf jetzt schon auf das Antwortschreiben aus Mainz gespannt sein. Ändern an der Denke der KV wird sein Veto zwar nichts, aber wer nicht kämpft hat schon verloren. Und außerdem ist es die verdammte Pflicht eines gewählten politischen Vertreters alles rauszuhauen, und zwar bis zur letzten Patrone.  

Besser nichts sagen, als falsches sagen!

Die Statements von Dickes, Lezius, Jung und Co. zur Schließung der Ärzte-Bereitschaftsdienstzentrale in Kirn.

Was, wäre, wenn? Der Blog vergibt mal Schulnoten für die refelxartigen Reaktionen der Politiker auf die Schließung der Bereitschaftsdienstzentrale. Eines vorneweg, mit Ruhm hat sich keiner bekleckert. Im Gegenteil! Boah, manche Aussagen lassen einen sogar fassungslos zurück. Haben unsere gewählten Vertreter den Ernst der Lage denn noch immer nicht erkannt? Statt zu Schäumen vor Wut, geben die sich fast durch die Bank weg verständnisvoll. Geht’s noch! Grundsätzlich gilt, man kann einer Schließung niemals was Positives abgewinnen. Etwas, was nicht mehr da ist, schönreden zu wollen, ist ein Widerspruch in sich. Bei den Statements stellt sich die Frage nach dem Kraut, was die alle gemeinsam geraucht haben. Irres Zeugs muss das gewesen sein. Eines, das die Sinne vernebelt. Aber sowas von! mehr

Simmertal feiert Spatenstich für Kita-Anbau

Und wieder lohnt ein kurzer Blick über den Berg auf die Ortsgemeinde Simmertal. Dort wird nicht nur mehr über den Erweiterungsbau des Kindergartens geredet, sondern gebaut. Der Spatenstich, garniert mit allen baulichen Details, wurde jetzt öffentlichkeitswirksam inszeniert. Eine Investition in die Zukunft, ist man geneigt zu gratulieren. Keine Frage, wenn es um das Wohl der Kinder geht hat die zweitgrößte Ortsgemeinde unter dem Dach der Verbandsgemeinde „Kirner Land“ die Nase vorn. Aber sowas von. Gängige Praxis auch der typische Spatenstich-Schnappschuss. Was beim symbolischen buddeln im Sand allerdings auffällt, ist die Tatsache, dass weder die Beigeordneten, noch andere Vertreter des Ortsgemeinderates mit von der Partie waren. Außer der Ortsbürgermeisterin und ihrem Vorgänger (SPD) lächelten keine Politiker zufrieden in die Kamera. FWG, Fehlanzeige. Finde den Fehler? Da ist man doch glatt geneigt den Finger in eine eventuelle Wunde zu legen. Wurde der Baustart womöglich bewusst geheim gehalten? Sollten beim offiziellen Termin bewusst nicht alle Politiker mit ins Boot genommen werden? Warum nur der erlesene Kreis? Zufall? Vermisst wurde auch Heiko Selwitschka. War der Architekt nicht derjenige, der seinerzeit die Grundlagenplanung ehrenamtlich und ohne Honorar vorantrieb? So steht es zumindest in den Archiven. Hatte er seine Entwürfe nicht auch Elternschaft und Ortsgemeinderat vorgestellt. Auf seinen Visionen und Ideen fußt schließlich der Anbau. Hat man vergessen die zeichnende Triebfeder einzuladen? Erwähnt wurde er im neuerlichen Artikel jedenfalls nicht. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen – klingt zwar sehr hart, ist aber angesichts der Gegebenheiten nicht ganz von der Hand zu weisen. Ach, papperlapapp! Wahrscheinlich war der Termin frühzeitig bekanntgegeben worden und alle hatten einfach nur keine Zeit.

Fünf Jahre Skywalk! Kleines Jubiläum ohne Feier!

Am 20. Januar 2015 wurde der Nahe-Skywalk in Hochstetten-Dhaun mit viel Tamtam und politischen Ehrengästen, darunter auch die damalige Wirtschaftsministerin Eveline Lemke, eröffnet. Man kann ruhigen Gewissens attestieren, dass der sich zu einem kleinen „Tourismus-Magneten“ entwickelt hat. Ob gerechtfertigt oder nicht, dass möge jeder für sich selbst beurteilen. Apropos Beurteilung, auf Tripadvisor decken die die komplette Bandbreite ab. Von einem eher nüchternen „Naja“ bis einem „ausgezeichnet“ ist alles dabei. Persönliche Eindrücke sind halt verschieden. Keine Frage, der Skywalk hat den Wildgrafen-Wanderweg massiv aufgewertet und auch der Gastronomie gleich nebenan gewiss nicht geschadet. Im Überschwang der Euphorie versprachen die politisch Verantwortlichen bei der Eröffnungsfeier den Hotspot mit einer Webcam nochmals aufzuwerten. Eine, die den Schwenk rechts und links ins Nahetal rund um die Uhr unternimmt. Passiert ist bis dato nichts. Dabei ließe sich ein Livestream kostengünstig und ohne großen Aufwand prima einrichten. Schade, den täglichen Blick von oben herab vom heimischen Computer einfangen zu können, würde sicherlich für viele Klicks sorgen. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Vielleicht am zehnten Geburtstag. Wenn schon der fünfte nicht gewürdigt worden ist, dann vielleicht ja der nach einem Jahrzehnt?

Bücherei

Hochstetten-Dhaun, deine Bücherei. Liest man die statistischen Zahlen, dann erfährt die kleine aber feine Bibliothek gerade einen regelrechten Boom. Jährlich wachsende Ausleihen – passt! Klar, wer lesen kann und will ist klar im Vorteil. Wichtig und richtig, dass gerade Kinder und Jugendliche auf ein breites Angebot zurückgreifen können. Keine Frage, Bibliotheken begeistern Kinder für das Lesen. Nur muss man auch Begeisterung wecken können. Das scheint in Hochstetten-Dhaun richtig, richtig gut zu funktionieren. Generell gilt, Büchereien und Bibliotheken sind nachhaltige Beispiel für gelungene Leseförderung. Wie überhaupt, Leseförderung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Denn die Beschäftigung mit Büchern und Geschichten fördert die Entwicklung der Lesekompetenz, die ein entscheidender Schlüssel für schulischen und beruflichen Erfolg ist, und verbessert damit Bildungschancen. In der Zeitung steht, dass zu den Stammkunden vor allem Kinder zählen. Sponsoren werden jetzt gesucht, um das Portfolio, etwa um Zeitungsangebote auslegen zu können, erweitern zu können. Gute Idee. Der Gastronom Edgar Schorsch finanziert eine wöchentlich erscheinende Koch-Broschüre. Nachahmer gesucht!

Bereitschaftsdienstzentrale in Kirn schließt: Eine rein bürokratische Entscheidung schwächt das ohnehin taumelnde Krankenhaus erneut!

Was für ein Schlag in die Magengrube! Zur Unzeit schließt die Kassenärztliche Vereinigung (KV) im Sommer die Bereitschaftsdienstzentrale. Wörtlich heißt es dazu in der Pressemitteilung: „Am 1. Juli 2020 wird die Ärztliche Bereitschaftspraxis Kirn in umliegende Bereitschaftspraxen integriert. Patientinnen und Patienten müssen sich dann an umliegende Ärztliche Bereitschaftspraxen wenden.“ Will heißen, die Fahrten nach Idar-Oberstein oder Bad-Kreuznach sind unvermeidbar. Der Schuss aus der Hüfte zeigt Treffer-Wirkung, verbunden mit einer weiteren Schwächung des Standortes. Danke KV! Danke für nichts! Danke für den vielleicht schon Todesstoß! In der Begründung heißt es, die Auslastung der BDZ in Kirn sei nur sehr gering gewesen, weshalb sich die KV zu diesem Schritt entschlossen habe. Es geht wieder mal nur um die Kohle. Der Mensch zählt nicht die Bohne, wenn die hohen Herren die Statistiken durchstöbern, um danach den Daumen nach oben oder unten zu zeigen. mehr

Nicht immer alles nur hinnehmen, sondern mal zur Wehr setzen!

In Hochstetten werden mit dem Gebiet „Im Scheiberling“ 31 weitere Bauplätze erschlossen, und dies, obwohl die Anbindung über Hellbergblick und Alte Straße ohnehin schon chronisch überlastet ist. So schildern es zumindest die betroffenen Anlieger. Anstatt jedoch ihrem Frust freien Lauf zu lassen, schlucken sie auch diese weitere Kröte kommentarlos. Mehr noch: Sie nehmen auch hin, dass die Straßenbeläge vor ihren Haustüren durch Überlastung, vergangene Bautätigkeiten und dem damit verbundenen Schwerlastverkehr in den zurückliegenden Jahren massiv gelitten haben. „Loch an Loch und hält doch“ – so oder so ähnlich lassen sich die Schäden mittlerweile charakterisieren. Die Ortsgemeinde schert sich nicht um ihre Bedenken. Im Gegenteil! Sie macht Alternativlosigkeit geltend und fertig ist die Laube! Alle Bedenken werden weggewischt und dem Wunsch nach mehr Bauland untergeordnet. Dass man sich auch wehren kann, beweisen ebenso Betroffene in Altenbamberg. Wie am Wochenende in der Zeitung stand, haben sich Anlieger dort organisiert, weil ein neues Baugebiet – ohne extra Anbindung – für mehr Verkehr vor ihren Haustüren sorgen würde. Das wollen sie nicht widerstandslos hinnehmen. Bravo! Daher hat die 70-köpfige Bürgerinitiative einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht eingeschaltet. Grundsätzlich sind die „Widerstandskämpfer“ nicht gegen ein neues Baugebiet, aber wenn, dann bitteschön mit einer alternativen Erreichbarkeit. Die lag vor Jahren auch schon mal auf dem Tisch für das komplette Neubaugebiet am Umsetzer. Aber nur ganz kurz, weil eine mögliche Variante, runter zur Bundesstraße oder in Richtung Simmeral, als zu teuer erachtet worden ist. Der Gedanke verschwand dann für immer im Buch der vergessenen Projekte. Spätestens, wenn das Neubaugebiet final bebaut worden ist, werden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Hellbergblick fällig werden. Unebenheiten im Straßenbelag, defekte Bordsteine oder tiefe Stolperstufen in den Gehsteigen dulden an sich jetzt schon keinen Aufschub mehr. Die Mängel sind offenkundig. Spätestens dann wird das Gejammer der Anlieger groß sein, denn es ist kaum vorstellbar, dass die Kommune die Kosten nicht umlegen wird, und dies, trotz Versprechen des Ortsbürgermeisters, dass das niemals nicht geschehen wird. Wiedervorlage in fünf Jahren.

Freiwilligentag: Warum nur der Bahnhof?

Einmal unverbindlich einen Tag für gute Zwecke investieren – das soll es wieder sein. Das Kirner Land hatte bei der ersten Teilnahme am „Freiwilligentag“ ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Nun fand ein erstes Vorbereitungs-Treffen im Gesellschaftshaus statt. Weitere werden in geringen Zeitabständen folgen. „Wer will der kann!“ Nach diesem Motto soll nunmehr auch die Neuauflage am 6. Juni wieder ein voller Erfolg werden. Das Kirner Land bereitet sich vor. Die Betreuer in den Amtstuben sind gewappnet. In Vollzeit geplant und organisiert und dabei das Ehrenamt mitnehmen – passt. Win-win-Situation! Daher dürften wieder einige Projektvorschläge aufschlagen, die sich ohne die Initiative nicht oder nur schwerlich umsetzen ließen. Herzenswünsche gehen bekanntlich ja nie aus. Was werden die Highlights sein? Allerdings sollte man die Wunschliste nicht unnötig überfrachten. So manche Projekte gehören da einfach nicht drauf. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an das Bahnhofsprojekt vom Vorjahr. Der Blog wiederholt sich gerne: Es kann nicht Aufgabe einer Freiwilligen-Initiative sein, das Bahnhofs-Umfeld in Manier einer Ersatzvornahme zu säubern und mit frischer Farbe aufzupeppen. Das ist alleine Aufgabe der Bahn. Das ist deren Spielplatz. Ein Ausrutscher? Nein, denn an die Farb-Maßnahme soll wieder angeknüpft werden. Die Gruppe um Fritz Bischof hat wieder vor im Bahnhofsumfeld was zu tun. So stand es zumindest in der Zeitung geschrieben. Vielleicht installieren die Freiwilligen ja Aufzüge und stellen damit die lang ersehnte Barrierefreiheit her? Die Bahn wäre begeistert. Spaß beiseite, warum in Gottes Namen für die Bahn die Ärmel hochkrempeln? Gibt es keine Alternativen, etwa an Schulen sowie Kindergärten, in Parks, Anlagen oder auf Plätzen? Muss es wirklich wieder der Bahnhof sein? Sorry, aber da haben Freiwillige nichts verloren!   

Schüsse im Johannisberger Wald versetzen Spaziergängerin in Panik

Gastbeitrag einer Anwohnerin aus Hochstetten-Dhaun.

Es sollte ein gemütlicher Spaziergang werden, den eine namentlich bekannte Bürgerin aus Hochstetten-Dhaun am Samstagnachmittag im Johannisberger Wald, präziser formuliert im Dreieck Altenheim, Itzbacher Wiesen und Steinbruch, unternehmen wollte. War es auch, bis um sie herum auf einmal SCHÜSSE fielen. Das laute Knallen versetzte der auf einem Hauptweg befindlichen Dame einen derartigen Schreck, dass sie auf dem Absatz kehrt machte und so schnell es ihr möglich war, das Weite suchte. Ihr Weg zurück Richtung Straße wurde begleitet von weiteren Schüssen sowie Rufgeräuschen, wie sie sonst nur auf Treibjagten aus dem Unterholz schallen. Keine Frage, der Weg der Wanderin führte sie offensichtlich schnurstracks mitten in Gewehrfeuer, und dies, obwohl weder Warnhinweise gehisst, noch Schilder darauf hinwiesen. mehr

Satirischer Wochenrückblick 6. Februar

Über SPD am Boden, Beigeordneten erkauft, Komödienstadel Stadtrat und Parkdeck, Entschuldigung ins Innenministerium, Mahnwache Krankenhaus, Axel Hill und Bettina Dickes…

„Jemanden, der am Boden liegt, sollte man nicht auch noch treten.“ Nein, es wird an dieser Stelle keine Häme über den SPD- ausgeschüttet. Im Gegenteil: Der Blog hat sich Mäßigung und Zurückhaltung auferlegt. Am Ende tun sich die Genossen noch was an. Selbst keinen Bürgermeister-Kandidaten stellen zu können und dann noch die CDU-Kandidatin unterstützen zu müssen – schlimmer geht’s nimmer! Da keimt fast schon Mitleid auf mit einer Partei, die gerade unübersehbar taumelt und kurz davor steht, mächtig auf die Schnauze zu fallen. Selbsterkenntnis ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung! Daher, Kopf hoch liebe Genossen, es kommen auch wieder bessere Zeiten. Nur wann und mit wem? Der momentane Kandidaten-Pool lässt nicht gerade hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Keine Frage, es braucht eine Frischzellenkur. Doof nur, geeignete Bewerber stehen nicht gerade Schlange. Der Weg aus der Krise führt offenkundig nur über das momentan vorhandene Kollektiv. Vielleicht sollte die Partei einen Bus chartern, um bei einer gemeinsamen Wallfahrt neuen Mut und neue Ideen schöpfen zu können. Besser noch, man mietet sich ein paar Tage in einem Kloster ein. Geistliche Impulse durch Gebet und Ruhe, um wieder auf die politischen Beine zu kommen – so könnte es gehen. Wenn alle irdischen Maßnahmen nicht fruchten, muss man halt zu spirituellen Mitteln greifen. mehr

Asche über mein Haupt: „Offene Mail nach Mainz“

Der Stadtrat ein Komödienstadel? Der Öffentliche Anzeiger hat die letzte Sitzung genauso empfunden und kommentiert. Wahlkampfgehabe in den Anträgen und dazu noch die unendliche Causa Parkdeck – schlimm! Apropos Parkdeck, da sind doch tatsächliche Informationen aus einer streng geheimen Mainzer Mail-Depesche in die Öffentlichkeit gedrungen und sogleich „zerfleddert“ worden. Dem Absender im fernen Innenministerium war das offensichtlich des Guten dann doch zu viel. Dem Vernehmen nach war der not amused über den Wochenrückblick und den Kommentaren danach, sodass die Erste Beigeordnete sich veranlasst sah, sich bei dem Sachbearbeiter zu entschuldigen. Nicht weil sie es musste, sondern weil sie es wollte. Wahrscheinlich im vorauseilenden Gehorsam, denn man will es sich ja nicht mit den Zuschussgebern verscherzen.

Lieber unbekannter Sachbearbeiter im fernen Mainz,

ich entschuldige mich ebenso bei Ihnen und zwar in aller Form. Als Übeltäter entlarvt, will ich nunmehr auf diesem Weg Abbitte leisten. Überraschender Weise haben Sie sich ja mehr oder weniger als „Leser“ geoutet, sodass sie die offenen Zeilen meiner aufrichtigen Reue im Nachgang ebenso erreichen dürften. Ich bin ein aufmerksamer und stet gut informierter Beobachter und hatte mir den Inhalt Ihrer internen Mail mehr oder weniger zusammengereimt. Offensichtlich traf ich mit meiner abschließenden Analyse mitten ins Schwarze. Schlimm, schlimm, schlimm – der Kerle! Bitte lassen Sie die Stadtverantwortlichen nicht allzu sehr dafür büßen, dass www.hochstetten-dhaun.info zu allem und jeden seinen Senf dazu geben muss. Bleiben Sie bitte der Stadt gewogen, damit auch weiterhin dringend notwendige Investitionen getätigt werden können. Es muss ja nicht unbedingt das Parkhaus sein. Das Projekt ist so unsinnig, wie der berühmte Turmbau zu Babel. Aber das wissen Sie ja selbst am besten! Diesbezüglich darf von Ihnen ruhig eine Ablehnung ins Rathaus flattern. In diesem Sinne, bleiben Sie mir gewogen und klicken Sie auch weiterhin immer mal wieder rein. Empfehlen Sie mich weiter.

Bis dahin

Kl.Pfr.

Kein Ende in Sicht für den Schandfleck Bahnhofsumfeld!

In Hochstetten-Dhaun wird es nicht langweilig! So titelte der Öffentliche Anzeiger in seinem ausgiebigen Vorausblick dörfliche Bau-Projekte betreffend. Unter anderem wurde auch die unendliche Geschichte Bahnhofsumfeld ins Visier genommen. Bekanntlich steckt das Bauvorhaben in einer Endlosschleife fest. Und wie! In einer frühgeschichtlichen Ortsgemeinderatssitzung im November 2000 hieß es dazu: „Im Hinblick auf die Umgestaltung des Bahnhofsgeländes gibt es noch keine neuen Erkenntnisse. Die Gemeinde will jedoch am Ball bleiben und hofft auf eine baldige Umsetzung.“ Heute, 20 Jahre später, hofft die noch immer auf einen baldigen Baustart. Dehnbarer kann ein Begriff wahrscheinlich nicht sein. Noch vor der Jahrtausendwende war das Bahnhofsumfeld schon Gegenstand von Ortsbegehungen und vornehmlich Gradmesser verantwortungsvoller Politik auf SPD-Wahl-Flyern. Finde den Fehler? Es wurde mit einer zeitnahen Umsetzung geworben was das Zeug hält. Immer und immer wieder! Merkt ja keiner, wenn das Thema immer wieder neu gesetzt wird. Passiert ist hingegen nichts. Zumindest nichts sichtbares. Zugegeben, die Ortsgemeinde ist es selbst leid, von der Bahn derart am Nasenring durch die Manege gezogen zu werden, aber nach mehr als 20 Jahren Stillstand fällt dann doch auch ein langer Schatten auf die Ortsgemeinde. Trägt wirklich nur die Bahn Verantwortung? Und ein Ende der Leidenszeit ist längst nicht in Sicht. Der anvisierte Baustart wurde jetzt nochmals um zwei Jahre nach hinten verschoben. Die Visitenkarte für das Dorf bleibt also nicht wirklich eine werbewirksame. Doch es gibt Hoffnung. Unsere Vertreter in Berlin werden sich nunmehr entschlossen der Sache annehmen. Sie hatten sich unlängst vor Ort ein eigenes Bild von der Situation gemacht. Die Bahn-Verantwortlichen können sich schon einmal warm anziehen.

Mahnwache der Bürgerinitiative zeigt Früchte: Kirner Krankenhaus bekommt über kurz oder lang Bauchchirurgie zurück!!!

Das wichtigste vorneweg. Im Kirner Krankenhaus soll wieder eine Bauchchirurgie etabliert werden. BOMBE! Galle, Blinddarm, Magen oder Darm-Operationen werden in Kirn dann wieder durchgeführt werden können. Wie, wann und mit wem, darüber drang über den inoffiziellen Flurfunk nichts nach außen. Immerhin, die Absichtserklärung wurde bei der Mitarbeiterversammlung seitens des Vorstandes wohl ausgesprochen. Mehr noch: Es soll sogar wieder ein Rundum-Notdienst für Notfälle gleich welcher Art aufgebaut werden. Kurzum, der Standort am Rande der Stadt soll wieder alle Charakteristiken eines vollwertigen Krankenhauses aufweisen.

Zugegeben, es werden (noch) sehr viele „solls“ verwendet in den Formulierungen, allerdings bedeuten derlei Absichtserklärungen einen gewaltigen Schritt nach vorne. In der Gesundheitssprache ausgedrückt, ist das Krankenhaus jetzt stabil und reif die Intensivstation verlassen zu können. Der Patient ist sozusagen über den Berg und muss nur noch aufgepäppelt werden. Geduldig und behutsam! Das kann zwar dauern, aber die Zeit für eine dauerhafte Genesung, ohne einen Rückfall befürchten zu müssen, braucht es halt. Und dafür braucht es Pflegekräfte und Ärzte. Ein Knackpunkt heutzutage. Hoffen wir diesbezüglich nur das Beste. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Pfarrer Volker Dressel brachte es in seiner musikalischen Andacht auf den Punkt: „Weil Gesundheit so ein kostbares Gut ist, will man ein Krankenhaus in seiner Nähe wissen!“ Dem Satz ist nichts mehr hinzuzufügen. Krankenhaus bedeutet Sicherheit und Geborgenheit, gerade auf dem Land, wo eine Gesundheitsversorgung von Haus aus nicht so ergiebig und flächendeckend vorhanden ist. Die Mahnwache der Bürgerinitiative Draußen, anlässlich der Mitarbeiterversammlung Drinnen, unterstrich eines ganz deutlich, nämlich dass die Menschen im Kirner Land in dieser existenziellen Frage an einem Strang ziehen. AUSNAHMSLOS!

Mittendrin statt nur dabei die ganzen Politikergrößen aus dem Kirner-Land und weit darüber hinaus. Mit ihren Besuchen bekundeten sie ihre Solidarität mit der Bewegung und den Menschen, die hier wohnen. Gut so, wenngleich einem bei solchen Stippvisiten immer ein Gefühl von „Falscher-Film“ beschleicht. Schließlich waren und sind es ja ihre Parteikollegen hier und im fernen Berlin, die für das Gesundheitssystem in der jetzigen Form Verantwortung tragen. Fakt ist, die Politik schafft die Rahmenbedingungen, unter der vor allem kleinere Krankenhäuser zu leiden haben. Für viele bedeuten die das Aus! Von daher, gehen solche Solidaritätsbekundungen in den heimatlichen Wahlkreisen immer mit einem Geschmäckle einher.

Die Mahnwache war jedenfalls ein voller Erfolg. Nicht zuletzt auch deshalb, weil viele Menschen sich während den unterschiedlichen Themenblöcken informieren konnten. Wahr ist, das Kirner Krankenhaus wird als Akutkrankenhaus aufgewertet. Wahr ist aber auch, dass der Zeitplan der Umsetzung und mit welchem Personal das geschehen soll, noch nicht festgezurrt zu sein scheint. Es bleibt irgendwie alles eine Hängepartie. Dennoch, Kirn wird bleiben. Eine Kehrtwende können sich Politik und Diakonie nicht mehr leisten. Durchatmen ist angesagt. mehr

Sportplatzbrücke: Wie würden Sie entscheiden?

„Brücke eins, Brücke zwei oder Brücke drei?“ – wie würden Sie entscheiden? Müssen Sie nicht, denn in dieser Frage sind die Einwohner außen vor. Das Sagen haben die gewählten Vertreter. Für welche Variante werden die sich mehrheitlich aussprechen? Dem Vernehmen nach liegen die Angebote für die Sanierung der Sportplatzbrücke auf dem Tisch. Genaue Zahlen sind (noch) keine durchgesickert, aber es kann davon ausgegangen werden, dass eine Umwidmung zu einer reinen Fußgängerbrücke – alleine vom Kosten-Nutzen-Verhältnis her beurteilt – am sinnvollsten erscheint. So zumindest der letzte öffentliche Sachstand. Das Thema wurde nämlich im August 2019 ausgiebig im Rat beackert. Seinerzeit wollte man allerdings nicht vogelwild mit fiktiven Zahlen herumspekulieren. Jetzt liegen verlässliche Kalkulationen vor. Kommt es in Kürze zur Abstimmung? Und wenn, wann wird die sein? Gemäß Tagesordnung ist die Angelegenheit nicht Gegenstand der heutigen Ratssitzung.

Rückblick: Eine Expertise gab es schon einmal. Bereits 2013 veranschlagten Ingenieure 880 000 Euro für eine komplette Erneuerung der Brücke. Viel Geld! Zu viel, äußerte seinerzeit die Ortsgemeinde in einem Pressegespräch. Wörtlich hieß es: „Dann müssen alle die, die zum Sportplatz wollen, vor der Brücke ihr Auto abstellen.“ Für die Ortsgemeinde stand eine Investition dieser Größenordnung, nur zu dem Zweck, dass Fahrzeuge zum Sportplatz oder ins Grüne fahren können, nicht in Relation zum Nutzen. Alternativ bestünde ja immer auch die Möglichkeit über den Wirtschaftsweg von Hochstädten aus zum Sportplatzgelände zu gelangen, hieß es damals weiter.

An Sachlage und Einstellung dürfte sich kaum was verändert haben? Nur am Preis. Der dürfte bei den zuletzt massiven Preissteigerungen an die Millionengrenze heranreichen. Bei solchen Summen müsse man kapitulieren und die Variante Fußgängerbrücke ziehen. Darin waren sich alle Ratsmitglieder noch im vergangenen Sommer einig. Auf Empfehlung eines Gutachterbüros wurde die Brücke für Fahrzeuge gesperrt. Die Zuwegung erfolgt seither über Hochstädten. Nach Vollendung der Hochwasserschutzmaßnahmen steht der Anschluss über die Bundesstraße durch „Uber“ im Raum. Kaum vorstellbar diese Variante, aber sie scheint die einzig vernünftige zu sein. „Et kütt, wie et kütt“, sagt der Kölner. Da ist was Wahres dran. Warten wir also die Entscheidung des Rates in der Brücken-Frage ab.

Leider keine Zukunftswerkstatt für Spielplätze!

„Großbaustellen und viele Zukunftsprojekte“ – so überschrieb der Öffentliche Anzeiger die umfangreiche Bestandsaufnahme in Hochstetten-Dhaun. Boah, die Titelzeile liest sich wie ein munteres Aktivitäts-Protokoll im XXL-Format. Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell gewährte großzügig Einblicke in das dörfliche Hausaufgabenheft für 2020. Interessant sind allerdings jene Baustellen, die im Zustandsbericht keine Erwähnung finden. Demnach stehen die Spielplätze erneut nicht im Fokus. UNFASSBAR! Aussitzen anstatt anpacken? Klingt nach Methode? Wie bereits auf dem Blog aufgeschlüsselt, hapert es diesbezüglich ohnehin in allen Ortsteilen. Exemplarisch ist der Spielplatz am Kindergarten zu nennen: Nochmals, schlimmer kann der Befund dort nicht mehr ausfallen. Medizinisch ausgedrückt, ist der Patient Spielplatz mittlerweile mausetot. Wozu was ändern, beschwert sich ja eh keiner. Wenn das allerdings die Denke der gewählten Vertreter sein sollte, dann gute Nacht. Am notwendigen Geld für eine angemessene Abhilfe dürfte es fürwahr nicht mangeln. Die Ortsgemeinde gilt nicht nur als „steinreich“, sondern ist es, gemessen an anderen Kommunen, auch. Und dennoch, in Spielplatzangelegenheiten zeigt die sich gewohnt knickrig. Warum nur?

Alle Formalitäten beim Wahlausschuss eingetütet: Möge der Kirner Wahlkampf beginnen!!!

Jetzt ist es also amtlich! Frank Ensminger (FDP) und Christa Hermes (CDU) treten im Wahlkampf gegeneinander an. Beide wollen auf das Schild des Kirner-Stadtoberhauptes gehievt werden. Eigentlich ist das ja von Haus aus für die SPD reserviert, aber die Kirner Genossen stecken gerade in einem generellen Tief fest und beklagen überdies ein klitzekleines hausgemachtes Personalproblem. Tiefer kann man als Platzhirsch nicht sinken! Mehr Fiasko geht nicht! So bleibt es beim Zweikampf schwarz gegen gelb. Und der wird in eine jetzt beginnende „Blog-Comic-Wahlkampf-Serie“ eingebettet. Die Abenteuer von „Emsix“ und „Herm(es)ine“ – passt! Daraus lässt sich eine prima Fortsetzungsgeschichte basteln. Natürlich mit spitzer Feder formuliert „Hart aber fair!“ Boah, Mut haben sie ja, unsere Helden. Aber haben sie auch Esprit und Fortune? Kann die gute „Herm(es)ine“ Bürgermeisterin? Kann die derzeit Erste Beigeordnete und momentane Übergangs-Chefin upgraden? Sie bildet die Speerspitze der schwarzen und nunmehr wohl auch den angeschlagenen roten Legionen. Eine gewaltige Kohorte weiß sie in ihrem Rücken. Aber lässt sich die zahlenmäßige Unterstützer-Überlegenheit in einen Sieg ummünzen? Nun, im Comic gibt es selbst bei einer eigenen Übermacht regelmäßig von „Emsix“ eins auf die Nüsse. Da blüht der geradezu auf. Je größer die Dominanz beim Gegner auf den ersten Blick auch erscheinen mag, umso mehr kommt der in Fahrt. „Helm-Sammler“ „Emsix“ kann sich seiner individuellen Stärke nämlich sicher sein. Er mobilisiert stets seine Anhänger. Auf seine Stammwähler, und das sind bekanntlich sehr viele, kann er sich verlassen. Kann „Emsix“ Bürgermeister? Nun, er hielt zumindest schon einmal die Türklinke des Chef-Büros kurz in der Hand. Knapp daneben ist zwar auch vorbei, aber was nicht ist, kann bekanntlich ja noch werden.

Husch, husch, zurück ins „Nahebett!“

„Eins, zwei drei!“ – Die Natur braucht den Regen. Keine Frage, ergiebig war der in den letzten Tagen. Kein Wunder also, dass allerorten Flüsse und Bäche über die Ufer traten. Kein Anlass zur Sorge, zumal die Pegel längst wieder am fallen sind. Für die Natur dürfte die massive Wässerung ein Segen gewesen sein. Angesichts der Trockenheit in den zurückliegenden Monaten und sogar Jahren, bräuchte die noch wesentlich mehr Wasser von oben, um sich zu erholen. Schade nur, dass die Regenmengen meist geballt niederprasseln. Kaum Zeit für eine notwendige Versickerung. Stattdessen Hochwasserbilder, wie hier in Hochstetten-Dhaun. Ab Mitte der Woche beruhigt sich die Wetterlage wieder. Dann heißt es für die Nahe: „Husch, husch, zurück ins gewohnte Bett!“

Jetzt geht’s los! Alte Schule erwacht 2020 aus Dornröschenschlaf!

Ein eher zäher Zeitungsartikel mit wenig neuen Infos lässt dann in Teilen doch noch aufhorchen: „In Hochstetten-Dhaun wird auch 2020 eine ganze Menge los sein“, heißt die allgemeine Botschaft auf den Punkt gebracht. Komisch, in zurückliegenden Bestandsaufnahmen veränderte der Ort in den Überschriften stets sein Gesicht. Sei’s drum! beschrieben werden bauliche Großprojekte, etwa Bahnhof, Hochwasserschutz, Neubaugebiete, Ortsumfahrung oder Sportplatzbrücke. Jedes Schlagwort gewiss ein Thema für sich, das es abzuarbeiten gilt – später!

Jahr für Jahr immer die gleichen Projekte im üblichen Vorausblick? Nicht ganz, denn eine Absichtserklärung erregt dann doch richtiggehend Aufmerksamkeit. „In das Bauprojekt „Alte Schule“ soll 2020 Bewegung kommen.“ Das kann ja nur bedeuten, dass es mit der Umwidmung dann endlich losgeht. Alles wieder nur typisches Gelaber eines euphorischen Ortsbürgermeisters? Scheinbar nicht. Hans Helmut Döbell deutet nämlich einen Baustart noch in diesem Jahr an. Es wird also konkret! BOMBE! Gut so, denn sieht man mal von immer mehr Wildwuchs der schlimmsten Sorte ab, welcher sich mittlerweile um die alte Schule rankt, hat sich hier seit dem letzten Schultag wenig bis gar nichts getan. Im Gegenteil! Kein Wunder also, dass sich der Bereich zu einem regelrechten Schandfleck entwickelte. Gut, dass der ehemalige Kult-Hausmeister Hans Vollmar den Verfall seines heißgeliebten Schulgeländes nicht mehr miterleben muss.

„Die Botschaft einer Umwidmung hör ich wohl, allein mir fehlt noch immer der Glaube für eine zeitnahe Umsetzung“. Hoffentlich wird der Blog Lügen gestraft! Fünf Jahre Tiefschlaf sind ja jetzt wahrlich genug. Was wird der Privatinvestor anbieten? Wird er den Siegerentwurf des Architektur-Wettbewerbes eins zu eins umsetzen? Wohnungen quer Beet, wie ursprünglich geplant? Und wenn 20 bis 25 unterschiedlich große barrierefreie Einheiten auf einen Schlag wirklich aus dem Boden gestampft werden sollten, wer bitteschön soll die mieten? Gibt es wirklich einen solchen Bedarf in Hochstetten-Dhaun? Kaum vorstellbar! Egal, Hauptsache es wird angefangen.

Mahnwache

Die Schlagworte für unsere Mahnwache: „Kostenübernahme des Sicherstellungsbetrages durch die Krankenkasse ohne Wenn und Aber! Die Daseinsfürsorgepflicht im Gesundheitswesen zurück in die öffentliche Hand (mittelfristig), Fallpauschalen abschaffen! Die Deckung des Defizits in Sachen Notfallversorgung am Kirner Krankenhaus (Bereitstellung von Personal und laufende Betriebskosten) durch das Land. Falls Gewinne eintreten sind die verhandelbar zw. Träger und Land (gestaffelt nach Kostenübernahmen)!“ Den Worten von Michael Müller ist nichts mehr hinzuzufügen. Er hat den Plan für die Themenauswahl während der Mahnwache in der Tasche. Eigentlich fallen die Forderungen in den Aufgabenkatalog der Politiker, aber die kommen irgendwie nicht aus dem Quark. Von daher darf man auch gespannt sein, inwieweit sich die regionalen Vertreter, allen voran Bettina Dickes, Joe Weingarten und Markus Stein, bei ihren Stippvisiten erklären werden. Schließlich sind es ja ihre Parteien, die das Gesundheitswesen auf die Intensivstation gebracht haben. Das kränkelt schon länger vor sich hin und hängt gefühlt nur noch am Tropf. Vieles ist noch unklar, vor allem die Geldfrage. Was wird aus Kirn? Einen Fingerzeig erhoffen sich alle Krankenhaus-Kämpfer vom Ausgang der Mitarbeiterversammlung. Knallt die Diakonie eine Power-Point-Präsentation über die Ausgestaltung einer Bestandsgarantie ohne Verfallsdatum an die Wand? Eine, die uns allen im positiven Sinne den Atem raubt? Wunsch-Schlagzeile: „Wir planen mit dem Standort in diesem und auch im nächsten Jahrzehnt!“ – Können die Mitarbeiter mit einer solchen Aussage rechnen? Wohl kaum! Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass diesbezügliche Aussagen wohl eher schwammig und unverbindlich von den Vorständen formuliert werden. Wie immer halt!

Das Wort zum Sonntag

Selfie Alarm!

Achtung, Achtung! – am kommenden Mittwoch herrscht höchste Selfie-Alarmstufe. Im Laufe des Tages folgen mit Landrätin Bettina Dickes (CDU), MdB Joe Weingarten (SPD) und MdL Markus Stein (SPD) gleich drei regionale Politik-Größen der Einladung zur BI-Mahnwache. Alle drei sind bekannt dafür, dass sie nahezu tagtäglich posten und bloggen was das Zeug hält. Vor allem Dickes und Weingarten liefern sich derzeit richtiggehend einen Wettbewerb auf Facebook, um die schönsten und aufregensten Bilder. Sitzungen, Termine, Feierlichkeiten, Fastnacht – es gibt wirklich nichts, was von ihnen nicht sofort ins Netz gestellt wird. Die Devise „Weniger ist mehr“ lassen sie dabei völlig außer Acht. Im Gegenteil: Der Online-Auftritt scheint politisch so bedeutsam wie nie zuvor zu sein. Daher dürfen wir uns jetzt schon auf eine regelrechte Bilderflut aus dem Kirner Krankenhaus einstellen. Wetten? Alles wird vor die Linse gezerrt werden, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Es ist nicht die Frage ob, vielmehr wie schnell die Schnappschüsse hochgeladen werden. Wer hat in diesem Wettbewerb Mitte der Woche die Nase vorn? Lassen wir uns überraschen. Ladies first? Wahrscheinlich!  

Wegweisende Mitarbeiterversammlung im Krankenhaus?

Den 5. Februar sollten sich alle Mitarbeiter des Kirner Krankenhauses dick und fett am Kalender anstreichen. Der Vorstand hat an diesem Tag zu einer womöglich wegweisenden Mitarbeiterversammlung eingeladen. Thema ist die Zukunft des Krankenhauses. Noch ist die Gerüchteküche kalt und auch der Flurfunk schweigt still, aber es kann davon ausgegangen werden, dass seitens der Verantwortlichen wohl positive Nachrichten verkündet werden. Warum? Nun, erfahrungsgemäß hätten sich negative längst herumgesprochen. Der Blog will mal spekulieren und wagt daher eine Prognose hinsichtlich Ablauf und Inhalte.

„Das Konzept der Diakonie sieht einen Ausbau der Wirbelsäulenchirurgie am Standort Kirn vor. Nicht weniger, sondern mehr Patienten werden zukünftig in Kirn behandelt werden. Und auch die Orthopädie wird gestärkt. Beide Abteilungen zusammen werden die Belegzahlen zumindest auf dem Niveau der Vorjahre halten, eventuell sogar erhöhen. Irgendwie zwar ein „weiter so“, aber eines mit Durchatmen-Potenzial. Reicht das auf Dauer? Eher nicht, aber kurzfristig wird der Standort so sicher gerechnet, wohl auch deshalb, weil man auf die bereits zugesicherten Zuschüsse vom Land setzt. Zusammengenommen wird die Botschaft lauten: „Die Diakonie bleibt Träger und spricht eine Bestandsgarantie aus. Mehr noch: Alle Mitarbeiter können sich ihres Arbeitsplatzes sicher sein! Weiter wird der Vorstand seine Mitarbeiter darüber informieren, dass man alles daran setze, das Krankenhaus konzeptionell zukunftsfähig aufzustellen. Mit anderen Worten, es hagelt an typischen Absichtserklärungen und Durchhalteparolen. Revolutionäre Fakten, Fehlanzeige!“

Die Blog-Prognose wird eins zu eins so kommen. Wetten? Was (vorerst) nicht eintritt, ist ein Alleinstellungsmerkmal in der gesundheitlichen Versorgung. Will heißen, die Diakonie wird das Spektrum oder die Bandbreite in Kirn nicht revolutionär ausdehnen – etwa um eine Bauchchirurgie. Dazu fehlen (noch) Mut und Ideen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Über kurz oder lang muss indessen ein entsprechendes upgrade erfolgen, alleine schon deshalb, um dem Status eines Akutkrankenhauses im Sinne der Definition vollumfänglich gerecht werden zu können. Alles andere macht so gar keinen Sinn. Was auch verkündet werden mag, die Bürgerinitiative unter dem Dach des Fördervereins wird die richtungsweisende Mitgliederversammlung begleiten und analysieren.  Muss sie auch, denn vom Ausgang der Mitarbeiterversammlung hängt auch deren weitere Vorgehensweise ab. Logisch, dass eine Art Mahnwache in Form eines Informationsstandes im Eingangsbereich gestellt werden wird. Der Gruppe um Michael und Ellen Müller geht es in erster Linie wieder darum, auf die Notwendigkeit eines Krankenhauses im Mittelzentrum hinzuweisen. Bestandsgarantie steht über allem.

Hoch auf dem Hochzeitswagen…

Märchenhochzeit an Rosenmontag

Mehr Romantik geht nicht! Braut und Bräutigam winken freudestrahlend hoch oben vom Hochzeits-Wagen herab. Daneben ehrfurchtsvoll der Standesbeamte, zwei Trauzeugen, etliche Brautjungfern und auf der gesamten Zugstrecke, links und rechts, tausende Hochzeitsgäste, die Spalier stehend dem Jubelpaar zujubeln: „Lang lebe das Brautpaar, lang lebe die Fusion!“ – hallt es im Chor! So oder so ähnlich muss man sich wohl den Trubel auf und um den Motivwagen der Karnevalsgesellschaft KFK Kirn e.V. beim Rosemontagsumzug vorstellen. Angekündigt haben die Fastnachter eine närrische Nachstellung der Fusion von Kirn und Kirn Land. Beim Heiraten kommt das zusammen was zusammen gehört. Der Phantasie sind zwar keine Grenzen gesetzt, aber dem Blog wurde ein kurzer Blick in das (noch) geheime Hochzeitsdrehbuch gewährt. So viel sei schon verraten, wir werden dahinschmelzen! Aber sowas von! Das Brautpaar hält auf dem Triumphwagen wie feudale Herrscher Einzug in die Stadt und verteilt als Teil des höfischen Hochzeits-Zeremoniells Geschenke in Form von Kamelle und Strüßjer an seine treuen Untertanen! mehr

„Nahtlos in Kirn“.

Podiumsveranstaltung am 11. März im Kirner Gesellschaftshaus, mit dem neuen Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie, Dr. Nils Irmscher!

Vorträge sind wichtig und richtig! Mehr davon!

Richtig ist, dass Vorträge von Ärzten auf reges Interesse stoßen. Falsch ist, dass solche Termine helfen, um die Existenz von Krankenhäusern zu sichern. Wer das glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Im Ernst, es kann nicht schaden, wenn die Kirner Krankenhaus-Ärzte Initiative zeigen, um sich außerhalb von Operationssälen, durch solche und ähnliche Veranstaltungen, als schlagkräftig und kompetent darzustellen. Das Krankenhaus hat schließlich Pfunde, mit denen es zu wuchern gilt. Ein positives Signal, mehr aber auch nicht. Von daher, sollte man sich zurückhalten mit Jubelarien in den Kommentaren. Mit Vorträgen geht keine Bestandgarantie von Krankenhäusern einher. Nich hier und nicht anderswo. Mit dem Vortrag von Dr. Irmscher, soll insbesondere der nahtlose Übergang in der Leitung demonstriert werden. Ein Vortrag, unter dem Schlagwort „Das Kreuz mit dem Kreuz“, im Gesellschaftshaus bietet da einen optimalen Rahmen, um sich der Öffentlichkeit zu zeigen. Passt! „Seht her, es geht NAHTLOS weiter“ – so die unmissverständliche Botschaft an das Volk. Respekt, der Zeitpunkt ist genau richtig gewählt. Die Menschen werden in Scharen in Kirns gute Stube strömen. Betroffene, aber auch Neugierige werden den Ausführungen der anwesenden Ärzte lauschen. Nochmals, solche Vorträge alleine erhalten keine Krankenhäuser. Ein Fingerzeig der Praktiker, mehr nicht. Es sind immer die Bürokraten, die Entscheidungen fällen. Leider viel zu oft nach Bilanzen und nicht nach Bedarf. Schwerer Systemfehler, nennt man das wohl. Aber in Kirn werden die Lichter niemals nicht ausgehen. Dank der Bürgerinitiative ist die Kuh vom Eis – meint der Blog. Und der irrt sich (fast) nie.

Kommunalaufsicht erklärt sich nicht zuständig für Spielplatz-Mängel!

Hochstetten-Dhaun, deine Spielplätze. Der Blog wird nicht müde den allgemeinen Zustand der Spielflächen anzuprangern. Schämen muss man sich für den am Kindergarten. Und wie! Die Ortsgemeinde tut rein gar nichts, um Abhilfe zu schaffen Und das schon seit Jahren. Im Gegenteil! Was aber tun, wenn dem Wunsch der Allgemeinheit nach einer ordentlichen Spielfläche, eine, die ihren Namen auch verdient, fortwährend auf taube Ohren stößt. Die ist mittlerweile nicht nur unattraktiv, vielmehr in Teilen auch unhygienisch und gefährlich. Die Ortsgemeinde sitzt den Zustand aus, die Oposition rührt sich nicht und die Verbandsgemeinde schaut nur zu. Was für einen gemengenlage! Wer kann helfen? Könnte die beim Landkreis ansässige Kommunalaufsicht Druck ausüben? NEIN!

Eine entsprechende Anfrage vom Blog wurde jetzt abgewiesen. Im Wortlaut heißt es im Antwortschreiben kurz und knapp: Der rheinland-pfälzische Gesetzgeber hat die Kommunalaufsicht gemäß § 117 GemO gegenüber den kommunalen Gebietskörperschaften auf eine Rechtsaufsicht beschränkt. Eine weitere Einschränkung erfährt die Kommunalaufsicht durch § 127 Abs. 2 GemO, wonach bürgerlich-rechtliche Verpflichtungen der Gemeinde, die im ordentlichen Rechtswege zu verfolgen sind, nicht der Staatsaufsicht unterliegen. Ein kommunalaufsichtliches Tätigwerden gegenüber der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun kommt uns daher in dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt nicht zu.

Mit anderen Worten, die Ortsgemeinde unterliegt in dieser Angelegenheit keinerlei Überwachung, kann schalten und walten wie es ihr beliebt. Schlechte Nachrichten für alle diejenigen, die auf Hilfestellung einer übergeordneten Behörde gehofft hatten. Im Klartext heißt das dann wohl „Weiter so“. Buddeln ohne Reue wird hier wohl oder übel weiterhin nicht möglich sein. Haben Kinder in Hochstetten-Dhaun und anderswo keine Lobby? Zumindest schaut es danach aus. Nur SCHADE, dass die Ortsgemeinde nicht in die Pflicht genommen werden kann. Die kann weiterwurschteln. Na dann gute Nacht!

Morsche Brücke

Es sind nicht selten die kleinen Randnotizen, wie unlängst gerade im Mitteilungsblatt, die Aufmerksamkeit erzeugen. Schon Anfang September, also vor vier Monaten, berichtetet der Blog über die morsche und baufällige Brücke auf dem „Rentnerplatz“. Weil einzelne Bretter schon fehlen oder zersplittert in alle Richtungen zeigen, ist der Übergang über das Bächlein gefahrlos nicht mehr möglich. Daher hat die Ortsgemeinde die Reißleine gezogen und auf beiden Seiten Sperrungen aufgebaut. Jetzt war die Brücke offenbar Thema im Ortsgemeinderat. „Eine Kostenschätzung zur Instandsetzung soll von der Bauabteilung erstellt werden,“ heißt es wörtlich im Protokoll. Mit anderen Worten, es wird geprüft bis zum Sankt Nimmerleinstag. Dabei erkennt selbst der untalentierteste Laie auf den ersten Blick, dass es mit ein paar neuen Brettern und Balken nicht getan ist. Das Ding hat ausgedient, aber sowas von. Einmal komplett neu bitte! Jahrelang hat das Bauwerk gehalten und treue Dienste geleistet, aber trotz aller Pflege, ist irgendwann halt Schicht im Schacht. Merke, Holz hat eben eine begrenzte Haltwertbarkeit – siehe Sportplatz-Brücke. Bleibt die Frage, ob es überhaupt soweit hätte kommen müssen? Hätte man durch frühzeitige punktuelle Sanierungsmaßnahmen dem witterungsbedingten Verfall nicht effektiv entgegenwirken können? Etwa durch den frühzeitigen Austausch morscher Bretter und Balken. Jetzt, wo das Kind in den Brunnen gefallen ist, wird geprüft. Überhaupt, „prüfen“ ist das bei solchen Fällen das immer wieder gerne zitierte Totschlag-Unwort. Leute, so eine Prüfung ist eine zähe Angelegenheit. Rentner, den Gang über die Brücke könnt Ihr auf lange Sicht vergessen. 2020 wird das nix mehr. Diesbezüglich legt sich der Blog fest. Sehen wir es positiv, zumindest wurde der Gefahrenherd von beiden Seiten gesperrt.

Hasen-Papa hat sich gemeldet

Ende gut alles gut! Keine zwei Stunden hat es gedauert, bis sich der Hasenbesitzer gemeldet hat. Der hat sich den Ausreißer mittlerweile abgeholt. Ob er ihn mit einer Karotte belohnt? Egal, die Fahndung kann jetzt jedenfalls eingestellt werden.  

Wem gehört das Hoppel-Häschen

Wer vermisst einen süßen Hoppel-Hasen? Aufgefunden wurde das braune Hasen-Männchen am heutigen Sonntag, um 18 Uhr, in der Dhauner Straße in Hochstetten-Dhaun, als er trotz Autoverkehr in aller Seelenruhe die Fahrbahn überquerte. Unverletzt ließ das Häschen sich einfangen. Der Rammler ist jetzt in guten Händen, hat es gemütlich und warm. Wer vermisst sein Haustier? Zur Beschreibung: Gepflegte Erscheinung, gut im Futter und zutraulich. Gemäß Google, könnte es sich um ein Widder-Kaninchen handeln. Weiß jemand, wem der Fellknäuel gehört? Bitte persönliche Nachricht.

Das Wort zum Sonntag

Eine Meldung aus dem Mitteilungsblatt, die aufhorchen lässt. Weil die Partnerschaft zwischen Lenauheim und dem Kirner Land auch die jüngere Generation mit Leben füllen soll, sind weitere Begegnungstreffen hüben wie drüben zwischen Kindern- und Jugendlichen beider Staaten angedacht. Gesplittet nach Alter, sollen im Sommer zwei Fahrten nach Rumänien stattfinden. Ein erstes Informationstreffen wurde für den 5. Februar anberaumt. In der Einladung heißt es: „Die Idee der Organisatoren ist, dass eine von Erwachsenen betreute Gruppe mit Kindern aus dem Kirner Land unsere Partnergemeinde in Rumänien besucht. Dort wird ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, an dem sich sowohl rumänische als auch die deutschen Kinder beteiligen. Ein weiteres Angebot für eine Reise nach Lenauheim richtet sich an Jugendliche bzw. junge Erwachsene im Alter von ca. 18-22 Jahren. Die deutschen Jugendlichen dieser Altersgruppe sollen selbständig nach Lenauheim fahren, dort Jugendliche in der gleichen Altersklasse kennen lernen, gemeinsam Unternehmungen durchführen und die Region erkunden.“ Klingt spannend! Bürgermeister Thomas Jung ist es wichtig, die Partnerschaft weiter auszubauen, Freundschaften sollen geschlossen und intensiviert werden. Daher entstehen für die Teilnahme an einer der genannten Aktionen keine Kosten für die Beteiligten. Keine Kosten? Wie soll das gehen? Wenn weder die Teilnehmer noch die Eltern in die familiäre Urlaubskasse greifen müssen, wer denn? Diese Antwort bleibt das Einladungsschreiben (noch) schuldig. Hat die Verbandsgemeinde Kirner Land etwa ein Urlaubs-Budget oder eine schwarze Kasse für Sonderausgaben? Denkbar ist alles. Urlaub auf Verbandsgemeinde-Kosten – warum nicht? Also wenn ich noch Jugendlicher wäre, ich würde mich anmelden. Zugegeben, Rumänien ist nicht der Ballermann, aber einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul.

Satirischer Wochenrückblick 25. Januar

Über Straßenausbaubeiträge, Doppelmoral, Parkhaus, Langweilige Woche…

Es ist ein Thema mit Brisanz. Keine Frage, Straßenausbaubeiträge werden im kommenden Landes-Wahlkampf 2021 eine bedeutende Rolle einnehmen. Die CDU will das Aus, die SPD flächendeckend wiederkehrende Beiträge einführen. Zeit für einen Regierungswechsel? Eigenheimbesitzer werden sich sicherlich genau überlegen, wo sie ihr Kreuzchen setzen. Auch im Kirner-Land setzt man sich mit den Finanzierungsmöglichkeiten auseinander. Die SPD hat hier (noch) die Oberhand, sodass Proteste in Richtung Landesregierung nicht zu erwarten sind. Die bittere Pille wird halt mehr oder weniger stillschweigend geschluckt, die Mainzer Marschroute hin zu einer „gerechteren“ Verteilung auf allen Schultern vorangetrieben. Diejenigen, die nach dem alten Model ihre Einmalzahlungen gerade erst entrichtet haben, wären bei der Umstellung allerdings doppelt in den Allerwertesten gekniffen. Aber sowas von? Straßenausbaubeiträge gehören einfach abgeschafft. BASTA! Andere Bundesländer sind da schon wesentlich weiter. Die SPD wird diesbezüglich im Wahlkampf Federn lassen. Ob sie an der Wahlurne völlig gerupft wird, scheint jedoch fraglich. Die Wähler sind leidensfähig. mehr

Unendliche Geschichte Spielplatz: Soll doch mal die Kommunalaufsicht ran!

„Mitteilung und Beantwortungen von Fragen!“ – der meist sehr informative Tagesordnungspunkt darf bei keiner Ortsgemeinderatssitzung fehlen. Meist schließt der den öffentlichen Teil ab. Gemäß des Protokolls, war das auch bei der letzten Ortsgemeinderatssitzung in Hochstetten-Dhaun der Fall. Dass die Zusammenfassung erst jetzt, also vier Wochen später, in der neusten Ausgabe des Mitteilungsblattes veröffentlicht worden ist – geschenkt! Spät zwar, aber immerhin noch besser als nie! Minutiös abgebildet wurde die Ratssitzung vom 18. Dezember. CDU-Vertreter Eberhard Bender sprach zu guter Letzt den Zustand des Spielplatzes am Kindergarten an. Hört, hört! Zumindest hat der Protokoller, der meist von der Verbandsgemeinde gestellt wird, diese Anfrage fein säuberlich notiert und gemäß Auftrag veröffentlicht. Blöd nur, dass man eine Antwort schuldig bleibt. Nach der Frage endet die Zusammenfassung urplötzlich. Hallo! Geht’s noch? Keine Silbe darüber, wie die Ratsmitglieder auf die vermutliche Kritik reagierten. Warum? Nun, vielleicht ging der Protoller kurz mal raus an die frische Luft eine Rauchen oder ein menschliches Bedürfnis duldete keinen Aufschub mehr – wer weiß. Jedenfalls hat er oder sie den Ausgang einer eventuell in Gang gesetzten Diskussion oder eine kurze Antwort nicht notiert. Schade, denn eine Einschätzung der „Regierung“, hätte alle Familien mit Kindern im Spielplatz-Alter sicherlich brennend interessiert. Setzen, sechs! Da der skandalöse Pflege- und Sicherheitszustand ja schon seit Jahren von Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell stillschweigend hingenommen wird, muss man davon ausgehen, dass auch der restliche Ortsgemeinderat, zumindest in der Mehrheit, keinen Anstoß daran findet. Mutmaßlich dürfte unter den Mitgliedern die breite Meinung herrschen: „Reicht. Alles gut so, wie es derzeit ist!“ Ein Herz für Kinder geht aber anders! Oder? Fragen wir doch mal bei einer höheren Instanz nach. Der Blog hat mal einen Zustandsbericht, inklusive aussagekräftigen Bildern, an die Kommunalaufsicht nach Bad Kreuznach gesendet. Warten wir mal eine Einschätzung von externen Profis ab. Sobald Antwort eintrudelt, wird auf jeden Fall nachberichtet!  

Wieder mal in aller Munde: Straßenausbaubeiträge!

Es ist ein Thema mit Spaltpotenzial. Straßenausbaubeiträge sind erneut in aller Munde. Wohl auch deshalb, weil die Landesregierung wiederkehrende Beiträge zur Entlastung des Einzelnen flächendeckend salonfähig machen möchte. Gerade erst hat sich Simmertal für dieses System ausgesprochen. Die Opposition im Landtag ist dagegen: „Wir bleiben dabei: Die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge wäre ein mutiger Schritt nach vorne! Genau dafür sprechen sich daher die CDU-Landtagsfraktion und die kommunalpolitische Vereinigung unserer CDU aus. Wir wollen die Verwaltungen vor Ort, die Gerichte und die Bürgerinnen und Bürger entlasten!“ Hört sich gut an, zumal eine Abschaffung in anderen Bundesländern längts etabliert ist. Und auch dort hat es Straßen, die eben aus anderen Töpfen finanziert werden. Insgesamt betrachtet wird das Thema Straßenausbaubeiträge die politische Landschaft noch lange beschäftigen, auch vor den kommenden Wahlen 2021. Mal so nebenbei bemerkt, während in Hessen die Sozialdemokraten vehement die Abschaffung der Straßenbaubeiträge fordern, sind es in Rheinland-Pfalz die Christdemokraten. Häh? Das soll mal noch einer verstehen. Jeweils die Oppositionen, in beiden benachbarten Bundesländern, machen also in dieser Angelegenheit gegen ihre jeweiligen Regierungen mobil. Unter dem Strich sind keine einheitlichen innerparteilichen Linien bei einem so wichtigen Thema zu erkennen. Bundesweit wohlgemerkt! Bleibt die Frage, ob die Regierungsparteien irgendwann ihre Widerstände aufgeben. Und wenn ja, wie könnte eine Reform aussehen? Klarheit sollte möglichst bald herrschen, weil ein Schwebezustand von Haus aus nur lähmt und für Unmut sorgt. Auch das Kirner Land setzt sich derzeit intensiv mit den Finanzierungsmöglichkeiten auseinander. Überall? Nein, in Hochstetten-Dhaun müssen die Bürger keine Kosten für Sanierungen fürchten. Das „gallische“ Dorf fährt eine andere Philosophie. Gut so!

„In Hochstetten-Dhaun werden Grundstückseigentümer für Instandsetzungsmaßnahmen schon seit vier Jahrzehnten nicht mehr zur Kasse gebeten. Bisher anstehende Sanierungsarbeiten konnte wir immer kostenneutral, über den Topf Instandhaltungsmaßnahmen, abwickeln.“ Will heißen, die Ortsgemeinde war bisher finanziell immer in der komfortablen Lage, anstehende Reparaturen alleine stemmen zu können. Und auch mittelfristig, so Döbell beim Bürgertreff 2019, werde sich an dieser Vorgehensweise nichts ändern. Angesichts der vielen maroden Straßen zwar eine durchaus gewagte Prognose, allerdings eine die man gerne speichert. Wir werden ihn beim Wort nehmen. Zusammengefasst, Augen auf bei der Wahl des Wohnortes!

Kirn aktiv lädt ein: Feste Feiern 2.0!

Ein exklusives Fest, das man nie mehr vergisst. Das muss es sein. Schließlich muss man die Feste feiern wie sie fallen. Vielleicht sogar eine Heirat? Schließlich gibt man – sich in der Regel – nur einmal im Leben das Jawort. Doch was machen diese besonderen Tage im Kalender des Lebens so außergewöhnlich? Eine Fahrt im Oldtimer oder im Cabriolet? Eine bewegende Zeremonie in der Kirche, auf dem Standesamt oder wo auch immer? Ein exklusiver Partyservice? Sind es die Gaststätte, der Wein, die Tischdekoration, die Hochzeitstorte? Sind es Kleider, Blumen, Fotos, Ringe und, und, und. Wer ein Fest feiert, muss vieles organisieren und planen. Hilfe verspricht die Messe am Sonntag. Kurzum, wer ein Fest vor Augen hat, der sollte die Gelegenheit nutzen, die Veranstaltung „Feste Feiern“ am kommenden Sonntag im Gesellschaftshaus besuchen. Hier bieten Aussteller alles, was zu einem besonderen Highlight gehört. Die Plattform von „Kirn aktiv“ bietet jede Menge Infos. Gerade für Hochzeitspaare in Lauerstellung ist die Festtagsmesse im neuen Glanz ein absolutes Muss. Von „A“ wie Antrag bis „Z“ wie Zeremonie bieten zahlreiche Aussteller aus den unterschiedlichsten Branchen, ein Forum zum Thema Heiraten und Feiern. Zwischen 11 und 18 Uhr haben die Messestände geöffnet. Für 14.30 Uhr ist eine Modenschau geplant. Worauf also noch warten? „Kirn aktiv“ verspricht jede Menge Infos und da ist ein Erscheinen quasi Pflicht!

Freiwilligentag am 6. Juni

Einmal unverbindlich einen Tag für gute Zwecke investieren – das soll es wieder sein. Das Kirner Land hatte bei der ersten Teilnahme am „Freiwilligentag“ ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. „Es gibt viel zu tun, packen wir’s an!“ Nach diesem Motto soll nunmehr auch die Neuauflage am 6. Juni ein voller Erfolg werden. Kann man an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen? Nun, der Blog ist felsenfest davon überzeugt. Warum? Nun, die Aktion ist von höchster Stelle initiiert. Und wenn etwas politisch gewollt ist, dann hat das Auswirkungen in die untergeordneten Amtsstuben. Das Kirner Land übernimmt da offensichtlich gerne eine Vorreiterrolle. Warum auch nicht? Merke, wenn von den Amtstuben heraus ein Projekt nicht nur angeleiert, sondern massiv gepuscht wird, dann eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten und Ressourcen. In Vollzeit geplant und organisiert und dabei das Ehrenamt mitnehmen – passt. Win-win-Situation! Daher dürfte es wieder einige Projektvorschläge geben, die sich ohne die Initiative nicht oder nur schwerlich umsetzen lassen würden. Herzenswünsche gehen bekanntlich ja nie aus. Allerdings sollte man die Wunschliste nicht unnötig überfrachten. So manche Projekte gehören da einfach nicht drauf. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an das Bahnhofsprojekt vom Vorjahr. Es kann nicht Aufgabe einer Freiwilligen-Initiative sein, das Bahnhofsumfeld in Manier einer Ersatzvornahme zu säubern und mit frischer Farbe aufzupeppen. Das ist Sache der Bahn. Das ist deren Spielplatz. Punkt! Dieses Projekt im Nachgang immer wieder als Mega-Erfolg zu feiern, ist nicht nur peinlich und völlig daneben, sondern auch am Thema vorbei instrumentalisiert.  

Straßenausbaubeiträge Simmertal

Blicken wir aus aktuellen Anlass mal wieder über den Berg zur mittlerweile nur noch zweitgrößten größten Ortsgemeinde Simmertal: Dort berät der Ortsgemeinderat heute über Straßenausbaubeiträge. Hört, hört! Wird die Kommune das System der wiederkehrenden Beiträge beschließen? Höchstwahrscheinlich! Weil Mainz ja an der Beteiligung von Anliegern partout nicht rütteln möchte, sind Alternativen zu den kostenintensiven Einmalbeiträgen gefragt. Pest oder Cholera? – der Ortsgemeinderat hat nunmehr die Qual der Wahl. Anders formuliert, bleibt der finanzielle Frontalangriff auf Einzelne oder beschließt man wiederkehrende kleinere Einzel-Schübe für alle Bewohner. Zugegeben, die Verteilung von Kosten auf alle Haushalte birgt Vorteile, weil es den Geldbeutel schont. Der Weisheit letzter Schluss ist dieses System aber auch nicht. Besser, das Land würde die Last der Straßenausbaubeiträge endlich von den Schultern der Menschen nehmen. Woanders funktioniert das ja auch. Die CDU will das, die SPD nicht. Wann sind nochmals Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz? Genau, 2021 wird ein neues Parlament gewählt. Regierungswechsel nicht ausgeschlossen. Fällt die ohnehin kriselnde SPD, dann fällt auch der Eigenanteil! Von daher lieber Abwarten und Tee trinken, anstatt Schnellschüsse voranzutreiben, die man später vielleicht bereut. Nur mal so als Denkanstoß eingestreut.

Kirchgarten verwildert

Blick auf die Höhe nach Oberhausen. Wie kann man einen Kirchgarten nur so verwildern lassen? Die Frage drängt sich einem zwangsläufig auf, wenn man an der Katholischen Kirchen in Oberhausen vorbeispaziert. Die Grünfläche rund um das stolze Gotteshaus gleicht einem Dornengestrüpp. Überall wuchern nur noch Hecken. Mit einem gepflegten Areal auf grüner Wiese hat der Anblick so gar nichts gemein. Dabei sollen dort früher einmal Gartenfeste stattgefunden haben. Heute taugt der Garten nur für eine Dschungel-Prüfung in RTL-Format. Der Pflege-Zustand ist nur peinlich. Mehr noch: Auch die Kirche selbst hinterlässt, zumindest von der Aussen-Fassade her betrachtet, einen ärmlichen Eindruck. Frische Farbe könnte hier wahre Wunder bewirken. Unterhaltungsstau wohin man nur schaut. Bleibt die Frage, warum die Katholische Kirchengemeinde ihr Areal so verwahrlosen lässt? Liegt es womöglich an den Kosten für einen Gärtner? Nächste Frage: Warum bemängeln Kirchgänger nicht den Zustand bei den Verantwortlichen, damit die aufgefordert sind, auf die Kritik zu reagieren.

Das Wort zum Sonntag

Großer Bahnhof beim Neujahrsempfang in Kirns guter Stube. Auf ein gutes neues Jahr und auf einen guten Neuanfang nach der Fusion der Stadt Kirn mit der Verbandsgemeinde Kirn-Land. Zum typischen Bild versammelten sich üblichen Verdächtigen. Jedes Jahr die gleiche Performance, links und rechts flankierend die beiden Schornsteinfeger, als symbolische Glücksbringer, und dazwischen alle Politiker, die derzeit im Tagesgeschäft in der ersten Reihe stehen. Erstmals mittendrin statt nur dabei, Thomas Jung. Er ist der neue Chef im Kirner Land. Angesichts seines Karrieresprunges wird der sich bestimmt noch ab und an im stillen Kämmerlein heimlich zwicken. Natürlich mit dabei Landrätin Bettina Dickes (CDU). Wenn es darum geht das Gesicht in die Kamera zu halten, ist sie immer ganz vorne mit dabei. Joe Weingarten holt aber auf. Er postet nunmehr auch immer fleißig. Jetzt, wo ihn die SPD wieder lieb hat, darf er auch bei offiziellen Anlässen die Partei wieder vertreten. Christa Hermes (CDU) ist die momentane Stadtchefin. Als Gastgeberin steht sie natürlich in der ersten Reihe. Ebenso die der GIK-Chefin Cornelia Dhonau-Wehner und Bernd Gerhardt (kirn-aktiv). Jemand vergessen? Nein! Nächstes Jahr dann wieder die gleiche Inszenierung, nur eben mit dem einen oder anderen neuen Gesicht. Gesetzt sind die Schornsteinfeger und Thomas Jung. Gesetzt sind auch die Gäste im Hintergrund sowie die Biergläser, die auf Geheiß des Knipsers zum Prosit in die Höhe schnellen. Vielleicht werden wir ja auch mal überrascht und „normale“ Gäste werden von der Kamera eingefangen. Richtige Ehernamtliche vielleicht? Wäre doch auch mal nett, wenn einem nicht immer die gleichen Gesichter beim Aufschlagen der Zeitung entgegenlächeln würden.   

Tschüss Weihnachtsbäume!

Alle Jahre wieder sammeln die Feuerwehrmänner die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Am vergangenen Samstag war es wieder soweit. In allen Ortsteilen war man mit zwei Trupps unterwegs. Ein Routine-Einsatz am Anfang des Jahres, der sogar noch etwas Geld in die Kasse des Fördervereins spült. Wer wollte, durfte die Spardose mit Münzen und Scheinen füttern. Und viele kamen der Bitte großzügig nach. Gut so, denn der Förderverein braucht immer Kohle, um notwendige Anschaffungen tätigen zu können. Und auch die Männer durften sich hin und wieder über Stärkungen in flüssiger und fester Form freuen. Wieder gut so! Der Tag war nämlich lang und die Wege weit. Sorgen bereitet der Wehrleitung die sinkende Truppenstärke. Immer weniger Aktive haben noch einen Spind im Feuerwehrhaus. Hochstetten-Dhaun hat diesbezüglich ein massives Problem. Doch, wie den Abwärtstrend umkehren? Da ist guter Rat teuer! Dem effektiv zu begegnen, dürfte schwierig werden. Allgemeinhin mangelt es an Nachwuchs und Wertschätzung. Diesbezüglich wird die Politik nicht umhinkommen, das Engagement in der Feuerwehr mehr zu würdigen – auch finanziell.

Satirischer Wochenrückblick 18. Januar

Über Parkhaus Kirn, schwerfällige Verwaltung, SPD-Mann Joe Weingarten, Neujahrsempfänge, Krankenhaus-Neuigkieten…

Post aus Mainz flatterte nunmehr ins Kirner Rathaus. Die Tatsache, dass die per Mail aufschlug, verrät alleine schon nichts Gutes. Denn frohe Botschaften bringen die Politiker immer persönlich vorbei. Sie wissen schon, wegen der schönen Bildchen bei den Scheckübergaben oder positiven Bescheiden sowie den Lobeshymnen in den Zeitungen danach. Nun, das Innenministerium hat dem erneuten Werben um das Parkhaus von SPD und FWG eine direkte Abfuhr erteilt, und zwar mit Pauken und Trompeten. Zwischen den Zeilen lässt sich herauslesen, dass der Sachbearbeiter „not amused“ war über die Argumente aus dem Mittelzentrum. Gähn, alles doch schon mal dagewesen, so seine kurze Antwort sinngemäß auf den Punkt gebracht. „Im Westen also nichts Neues“! In Kirn will man einfach den Schuss nicht hören, wird man sich insgeheim in Mainz denken, während sich die Mitarbeiter hinter geschlossenen Türen vermutlich die Bäuche halten vor Lachen. Kirn braucht ebenso wenig ein Parkhaus wie der Sommer den Schnee. So direkt schreiben werden die hochbezahlten Beamte das sicherlich nicht. Auf keinen Fall! Lieber nett verpacken und ja nicht verbal für Missstimmung sorgen. Man will ja schließlich die SPD-Basis nicht vergraulen. Auf warme Worte versteht man sich in den Amtsstuben. Man darf gespannt sein, ob der Brief- beziehungsweise Mailverkehr, angesichts dieser neuerlichen Abfuhr, noch aufrecht erhalten wird oder ob die Kirner den einseitig aufkündigen. Ja, wenn Mainz auch immer wieder zickt und einfach nicht verstehen will, macht es ja auch auf Dauer keinen Spaß, geschweige denn Sinn, mehr. mehr

Eisdiele öffnet am 14. Februar

Die Eismacher aus Kirn starten am 7. Februar in die Saison

Gefühlt hat der Winter noch gar nicht richtig angefangen und schon melden sich die ersten Frühjahrsboten. Die Kirner Eisdiele wacht am Valentinstag aus dem Winterschlaf auf. Sicherlich früher als viele vermutet haben. Gianni und Raffaela werden ihre Auszeit gewiss genossen haben und werden sie auch noch die restlichen Tage genießen. Inwieweit der Maestro mit neuen Eisvariationen aufschlagen wird, ist nicht bekannt. Lassen wir uns überraschen. Hauptsache die Preise bleiben stabil, gell? Egal wie, der Hotspot für Schleckermäuler dürfte den Marktplatz wieder gewaltig beleben. Vor allem die ältere Generation dürfte sich freuen, die sich gerne schon morgens bei den Eismachern trifft. Der ist in den Wintermonaten doch ziemlich verwaist.

Bürgermeister-Wahl-Comic-Serie: Die Abenteuer von „Emsix“ und „Herm(es)ine“

Gestandenes Mannsbild gegen Frauenpower!

„Kampf der Häuptlinge“ – so heißt ein Band der berühmten Comic Reihe, in der die Gallier „Obelix“ und „Gutemine“ noch Seite an Seite gegen die Römer aufbegehren. Beide Helden dienen im Kirner Wahlkampf als nicht ganz ernst gemeinte Vorlage, allerdings mit anderen Vorzeichen. Anstatt miteinander zu agieren, treten sie in Konkurrenz. Nennen wir sie „Emsix“ (Frank Ensminger FDP) und „Herm(es)ine“ (Christa Hermes CDU). Beide stehen in den Startlöchern und beide wollen auf das Kirner Schild gehoben werden, um von oben herab den Ton anzugeben. Wer wird es werden? Nun, beide dürften auf ihre Art bei den Wählerinnen und Wählern punkten.

Kann „Herm(es)ine“ Bürgermeisterin. Kann die derzeit Erste Beigeordnete zeigen, was sie draufhat? Im Comic wird „Herm(es)ine“ als „Hausdrache“ charakterisiert. Im wahren Leben ist sie eher handzahme und umgängliche Gestalterin ihrer Partei. Das politische Bewusstsein ausgeprägt, die Zuversicht groß – passt! Kann sie sich weiterentwickeln zur Chefin? Der Sprung vom Podest der Ersten Beigeordneten ist ja nicht mehr so gewaltig. Ihr Gegner ist jedenfalls mächtig. „Emsix“ mobilisiert stets seine Wähler. Der Kirchen-Mann hat alleine von Berufs wegen einen himmlischen Vorsprung. Ob sein oberster Boss ihm hilft, als erster über die Ziellinie zu kommen? Ganz ohne Zaubertrank? Auf seine Stammwähler, und das sind bekanntlich sehr viele, kann er sich jedenfalls verlassen.

Kann „Emsix“ Bürgermeister? Nun, er hatte schon einmal die Türklinke des Chef-Büros kurz in der Hand. Gegen das Schwergewicht Fritz Wagner (2009) unterlag der seinerzeit krasse Außenseiter nur denkbar knapp. Hätte er damals mal besser einen winzigen Schluck Zaubertrank geschlappert. Wer weiß, vielleicht wäre alles anders gekommen. Für „Emsix“ sprechen seine Beliebtheit, seine Leidenschaft sowie sein Hang zum politischen Pragmatismus. Den gilt es zu transportieren. „Herm(es)ine“ kann sicherlich mit dem modernen Mythos punkten: Frauen, so das Klischee, können besser mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen als Männer. Kurzum, es gibt keinen klaren Favoriten und keinen klaren Außenseiter. Vieles wird vom anstehenden Wahlkampf abhängen, der, und das sagen beide, fair und respektvoll geführt werden soll.

Der Comic stammt von Michael Müller. Seine Kreativität ist unübertroffen.

Fastnacht der Ortsvereine

Hochstetten-Dhaun kann wieder Fastnacht! Und wie! Am 21. Februar, um 20.11 Uhr, findet die zweite Auflage der gemeinsamen Karnevalssitzung aller Ortsvereine in der „Narrhalla“ Haus Horbach statt. Helau und Alaaf! Lasst es wieder richtig krachen. Die Zeitung überschlug sich nach der Premiere geradezu mit Lobeshymnen. Gut so, gehen Wertschätzung, Zuspruch und Anerkennung doch immer mit Motivation und Ansporn einher. Weiter so! Bei allem verdienten Lob, Nachjustieren geht immer. Warum die Narrenfreiheit nicht (noch) deutlicher kommunalpolitisch ausreizen? Themen gäbe es zu Genüge. Traut Euch! In der Bütt ist nahezu alles an Seitenhieben erlaubt. Der Vorverkauf in der Hellberghalle startet am 2. Februar, um 12 Uhr. Echte Fastnachter sollten pünktlich sein. Das Bürgerhaus ist klein, das Interesse hingegen groß.

Helau und Juchhe, die Narren scharren mit den Hufen,
die Ortsvereine laden ein, Klamauk für alle Altersstufen.
Tanz, Kokolores und den Oberen den Spiegel vorhalten,
Narren-Freiheit in der Bütt, Redner können sich entfalten.
Nehmt keine Rücksicht auf Gäste, Namen und Amtsträger,
Narren, es ist Eure Zeit, auf der Bühne seid Ihr die Ankläger.
Drum sammelt Informationen, bringt Euch in Stellung,
zieht alles und jeden durch den Kakao mit Dichtung.
Gebt Gas und haut Lokalkolorit raus , reizt alles aus,
dann gehen alle am Schluss auch zufrieden nach Haus.

Der Radfahrtag ist tot, es lebe der ???

Die Entscheidung war längst überfällig! Aber sowas von! Nach 26 Jahren „Nahe Hit, rad’l mit“ kommt jetzt das Aus für die Großveranstaltung. Endlich! Anfangs noch ein Highlight im Jahreskalender, vegetierte der Radfahrtag in den letzten Jahren nur noch vor sich. Künstlich am Leben gehalten durch die Organisatoren, lockte der keinen zusätzlichen Radfahrer mehr auf die Strecke. Der Blog weiß wovon er spricht, war der doch an Hochstetten-Dhaun nahezu Jahr für Jahr entlang der Nahe unterwegs bis zur Mündung in Bingen. Trotz Radfahrtag, war es nahezu wie an jedem gewöhnlichen Sonntag auch. Nicht mehr und nicht weniger.

Was wunderte, waren immer die Presseberichte in der Zeitung einen Tag danach. Euphorisch wurde der als stark frequentierte Top-Veranstaltung den Lesern verkauft, und dies, obwohl zum Teil gähnende Leere herrschte. Da wähnte man sich als treuer Teilnehmer mitunter im falschen Tal unterwegs gewesen zu sein. Die Verantwortlichen redeten ihr Baby immer schön. Dabei waren die Indizien für mangelnde Akzeptanz schon seit langem unübersehbar. Jahr für Jahr wurden die Raststationen und Essensstände weniger und Jahr für Jahr beteiligten sich weniger Vereine und Institutionen. Kurzum, mit dem Radfahrtag ging es schon seit gefühlt einem Jahrzehnt nur noch steil bergab. Nun wird er in Abstimmung mit den Gesellschaftern der Naheland-Touristik auf Eis gelegt. Richtig! Das ist keine Schande. An Rhein und Mosel wurde ja auch schon die Reißleine gezogen. Die Veranstaltung hat sich halt überlebt. Punkt!

Daran trägt der Naheradweg keine Schuld. Die Menschen brauchen kein spezielles Event mehr, um ihre Drahtesel aus der Garage zu holen. Gefahren wird immer. Die Entscheidung gegen die Veranstaltung, hätte schon viel früher getroffen werden müssen. Schließlich kostet die Vorbereitung viel Zeit und Geld. Geld, das woanders sicherlich besser angelegt gewesen wäre. Spät ist besser als nie! Von daher hat man jetzt ja die Kurve gekriegt. Klingt zwar hart, aber ein totes Pferd kannst Du eben nicht mehr reiten. Die Schönrederei war schon in der Vergangenheit mehr als peinlich. Radfahrtag war gestern, nun gilt es Ersatz für morgen zu suchen. Kreativität ist gefragt.

Bleibt zu guter Letzt die Frage, inwieweit der Radweg noch die gewohnte Pflege erfährt? Üblich war es ja, dass unmittelbar vor der Veranstaltung klar Schiff gemacht wurde. Sollte ja immer alles gepflegt aussehen, gell? Man konnte den Kalender danach stellen. Eine Woche davor war der Grünstreifen gemäht und die Fahrbahn blitzblank gesäubert. Danach war dann irgendwie immer Pflegenotstand. Appell: Legt zumindest den Grünschnitt nicht ebenso auf Eis. Die Radfahrer werden es Euch danken.

Mister Bombastic

Er grüßt mit 100 Prozent

Mister hundert Prozent! Mit einem gewaltigen Vertrauensvorschub geht Bürgermeister-Kandidat Frank Ensminger in die Wahl am 22. März. Die Liberalen kürten den Kirner Buben jetzt einstimmig. WOW, mehr Rückenwind kann man nicht mitnehmen in den anstehenden Wahlkampf. Vieles wird für ihn darauf ankommen, inwieweit seine Vorstellungen beim Wähler ankommen. Wirtschaftsförderung, Infrastruktur, Krankenhaus, Schulen, Soziales und, und, und. Seine Mitbewerberin Christa Hermes (CDU) dürfte die Eckpunkte ebenso auf ihrem Zettel stehen haben. Beide kennen des Mittelzentrum mit allen seinen Vor- und Nachteilen aus dem Effeff. Ensminger hat einen Beliebtheitsvorteil, der sich sogar in Zahlen belegen lässt. Der Mann der Kirche kann bei Wahlen mit die meisten Stimmen auf sich vereinen. Hält die Serie, dann dürfte er bei der momentanen Bewerber-Konstellation die Nase vorn haben. Klarer Favorit ist er deshalb noch lange nicht. Bis zum Wahltag kann nämlich noch viel passieren. Und jede Wahl ist anders. Die drei Euro ins Phrasenschwein zahlt der Blog gerne.

Was geht ab in Sachen Parkhaus?

Schon lange nichts mehr gehört vom Parkhaus. Still ruht der See? Tut sich da was im Hintergrund? Die Spatzen pfeifen gerade von den Dächern, wonach bei der Stadt ein unangenehmer Brief aus Mainz eingetrudelt sein soll. Einer mit schlechten Nachrichten für die Befürworter. Eine Watschen für SPD und FWG? Schaut ganz danach aus. Noch ist über den genauen Inhalt zwar nichts an die Öffentlichkeit gedrungen, aber die (noch) geheime Depesche dürfte so manchem Hardliner bitter aufgestoßen sein, hört man. Zur Erinnerung: Die Stadt Kirn hatte nochmals die Argumente pro Parkhaus schriftlich zusammengefasst und mit der Bitte ins Innenministerium geschickt, damit dieses einen Gesprächstermin beim Rechnungshof in die Wege leiten möge. Haben die Mainzer diesem Wunsch etwa nicht entsprochen, womöglich weil die Argumente pro Parkhaus weder neu sind, noch überzeugen können? Vermisst das Ministerium etwa die Grundlagen, um neue Verhandlungen anzuberaumen? Papperlapapp!  Lassen wir lieber die Kaffeesatzleserei! Warten wir es einfach ab. Der Blog wird seinen Senf dazugeben, wenn der Briefwechsel irgendwann öffentlich wird. Kann ja nicht mehr lange dauern, bis die Zeitung Wind davon bekommt und darüber berichtet. Der Blog hat ja auch schon einen Hauch davon gespürt.

Abgeordnete informieren sich über Bauprojekte in Hochstetten-Dhaun

Eine riesige Portion Galgenhumor braucht es, um die Situation rund um den Bahnhaltepunkt Hochstetten zu beschreiben. Abendfüllende Büttenreden könnte man über die unendliche Geschichte zum Besten geben. Seit zwei Jahrzehnten schon ist eine generelle Aufhübschung beziehungsweise Sanierung Gegenstand von zumeist SPD-Wahlkampf-Blättchen. Passiert ist bisher nichts! Dass man diesbezüglich nicht zu Potte kommt, ist vor allem dem Verhalten der Bahn geschuldet. Ist ja schließlich deren Spielplatz. Blöd nur, dass die Ortsgemeinde ihren Beitrag – Park & Ride – mit den Maßnahmen an den Bahnsteigen verknüpft. Stillstand allenthalben. Nun wurde ein bereits zugesagter Baustart nochmals um zwei Jahre auf 2022 verschoben. Ohne Gewähr! Grund genug für die kommunalen Politiker-Größen, sich bei einem gemeinsamen Ortstermin einen Überblick zu verschaffen. MdL Markus Stein (SPD) postete auf seiner Internetseite folgendes dazu: „War ursprünglich von Bauträger- und Behördenseite ein Baubeginn im Jahr 2020 kommuniziert worden, wird sich dieser nun womöglich bis 2022 verschieben. Der spätere Baubeginn sei, wie die Abgeordneten erfahren haben, dem langwierigen Planungsverfahren geschuldet.“ Geht’s noch? Langwieriges Planungsverfahren? Bahn und Ortsgemeinde entwickeln doch schon seit zwei Jahrzehnten. Man kann sich auch zu Tode entwerfen. Anderswo stampft man innerhalb von zwei Jahren Flughäfen aus dem Boden und hier braucht es 20 Jahre alleine für die Planung eines popeligen Bahnhaltepunktes. Ohne Worte! Ehrlicher wäre doch wohl zuzugeben, dass die Bahn keinen Bock auf Hochstetten hat! Zugegeben, die Formulierung ist plakativ, aber dennoch zutreffend. Weiter schreibt Stein: „Die Abgeordneten sind sich mit den kommunalpolitischen Vertretern daher einig, dass der Fokus nun darauf liegen müsse, das Verfahren sowie die Baumaßnahme selbst ohne weitere Verzögerung zum Abschluss zu bringen, und sicherten dem Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell und dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Thomas Jung dafür ihre Unterstützung zu.“ Boah, Geschwafel in Perfektion aus dem Politiker-Handbuch „Generelle Zusage von Hilfestellung kommt beim Wähler immer gut“ – Band eins! Stellt sich dennoch die Frage, warum erst jetzt und nicht schon viel früher. Nochmals, das Bahn-Projekt wird schon rund 20 Jahre mit höchster Dringlichkeitsstufe auf jedem Flyer gelistet. Fazit: Hauptsache mal wieder drüber geschwätzt! Schönes Bildchen dazu – passt. Die Botschaft ans Wahlvolk lautet: „Wir kümmern uns.“ Die gleichen Personen treiben sicherlich auch die Dammertüchtigung an der Nahe mit Entschlossenheit und Macht voran. Wann sollte da gleich noch mal Baubeginn sein? 2013 oder war es sogar früher? Egal! Was ist bisher passiert? Nichts! Aber jetzt wird alles besser. Man hat sich schließlich getroffen und trifft sich wieder und wieder und wieder…

Kandidatenkür für Bürgermeister

Während sich CDU und FDP für die Bürgermeisterwahlen in Stellung bringen, scheint man innerhalb der SPD den Ball diesbezüglich eher flach zu halten. Gerüchteweise fragen die Sozialdemokraten jeden, der nicht bei drei auf den Bäumen ist. Bisher jedoch ohne Erfolg. Hat die stärkste Fraktion noch eine oder einen Kandidaten im Köcher? Noch ist Zeit, denn die Anmeldefrist endet erst Anfang Februar. Jetzt kommt aber mal alle aus dem Quark! Der Januar ist schon halb Geschichte. Bleibt nicht mehr viel Zeit. Der Blog startet mal einen Aufruf: Gesucht wird ein Kandidat, der für die SPD ins Rennen geht. Das Aufgabengebiet ist riesig, die Aufwandsentschädigung so lala. Interessenten bitte melden bei Jörg Schallmo oder jedem anderen Fraktionsangehörigen. Viel weiter als die SPD sind schon FDP und CDU. Christa Hermes hat schon auf Wahlkampfmodus geschaltet. Sie hat den klitzekleinen Vorteil, dass sie durch ihre vorübergehende Führungsaufgabe omnipräsent in der Zeitung sein kann. Frank Ensminger wird nachziehen. Der durchläuft heute seine Kandidatenkür und kann danach offiziell Gas geben. Die Freien Wähler dürften sich genüsslich zurücklehnen, haben die doch schon von Beginn an ihren Verzicht auf das höchste Kirner Amt erklärt. Werden sich Norbert Stibitz und Kollegen für einen Kandidaten stark machen? Eher nicht! Springt noch ein externer Kandidat wie Kai aus der Kiste? Einer oder eine ohne Parteibuch? Wohl kaum. Wer das glaubt, der glaubt auch daran, dass die Erde eine Scheibe ist. Schaut also ganz nach einem Zweikampf zwischen schwarz und gelb aus. Wer hat das bessere Ende für sich? Noch ist es viel zu früh für eine Prognose. Die wird allerdings zeitnah auf dieser Plattform abgebildet.

Realsatire: Ziemlich beste Freunde?

Du bist zwar der Stimmenkönig, aber ich sitze auf dem Thron. Ätsch!!!

„Schau mir in die Augen Kleiner“ – Michael Schmidt ist nicht nur Chef der SPD Kirner Land, sondern auch Stimmenkönig nach der Verbandsgemeinderatswahl. Ein Gewinner-Typ? Weit gefehlt! Wenn überhaupt, dann leuchtete sein Stern nur kurz am Firmament. Michael Schmidt, ein König ohne Thron! Er, die tragischste Figur bei der konstituierenden Verbandsgemeinderatssitzung. Er musste sich mit einer für ihn ungewohnten Statistenrolle abfinden, und dies, obwohl er sich im Vorfeld noch ganz klar in der Pole-Position im Kampf um den Ersten Beigeordneten wähnte. Da hatte er aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Hans Helmut Döbell, der noch im Frühjahr bei der Gründung des SPD-Gemeindeverbandes Kirner Land von seinen eigenen Leuten ungewollt ins zweite Glied degradiert worden ist, schlug jetzt gnadenlos zurück. Aber sowas von! Gemäß dem Motto „Von hinten stechen die Bienen“ hat sich der gewiefte Taktiker das Wohlwollen und die Stimmen von FWG und CDU gesichert. Durch diesen klugen Schachzug, hatte er seine eigene Partei am Wickel. Die konnte nicht mehr anders, als den umstrittenen Politiker erneut vorzuschlagen. Und Schmidt selbst musste es auch noch verkünden. Tiefer kannst Du nicht fallen. Politik ist mitunter ein schmutziges Geschäft am Wählerwillen vorbei. Beim Streben nach Macht wird halt mit harten Bandagen gekämpft. So manch einer bleibt da eben auf der Strecke. Zwar kein Beinbruch, aber ziemlich beste Freunde dürften die beiden nach dieser „Abservierung“, durch die Hintertür, wohl nicht mehr werden. Schmidt, der die meisten Wählerstimmen auf sich vereinen konnte, dürfte an dieser Ausbootung noch lange zu knabbern haben. Das ist so klar wie Kloßbrühe. Schmidt bewies während der konstituierenden Sitzung Contenance, selbst beim Ernennungs-Händedruck zum Ratsmitglied mit seinem Widersacher. Die Gedanken sind ja bekanntlich geheim und auch frei, allerdings hätte man in dieser Szene sicherlich gerne gewusst, was dem parteiinternen Unterlegenen, da so durch den Kopf geschossen ist. Interpretationsweise hätte die Gedanken-Sprechblase in der Comic-Version so ausgesehen, wie oben auf dem präparierten Satire-Bildchen. mehr

Spielplatz-Katastrophe

Schlimmer geht’s nimmer – der Spruch aus dem Volksmund untermauert eine nicht mehr steigerungsfähige Negativität. Beispiel Spielplatz: Tiefer kann man als Ortsgemeinde nicht sinken, wenn man einen Spielplatz derart verkommen lässt. Sehenden Auges und das schon seit zwei Jahrzehnten. Und das Schlimmste daran, man lässt eine Benutzung sogar noch zu. Will heißen, die Fläche ist für jedes Kind frei zugänglich, und dies, obwohl auf einzelnen Spielgeräten mittlerweile sogar Gefahrenherde lauern. Scharfkantig sind die freiliegenden Winkel-Eisen seitlich an der Rutsche und splitterhaft die Holzlatten darüber. Aber nicht nur dort. Auch entlang der Einfriedung sind nicht mehr alle Latten am Zaun. Mehr noch: Die morschen Elemente fallen schon in sich zusammen, gerade zu sehen im Eingangsbereich. Ein Tor ist hier schon lange nicht mehr. Auch von dem Spielplatzschild ist nur noch das Standrohr geblieben. Kurzum, Zustand und Anblick sind nur noch armselig, fast schon skandalös. Es herrscht Fremdschäm-Potenzial hoch drei, wenn man den Blick über die Fläche schweifen lässt. Die Verantwortlichen tun nichts, um den Spielplatz auch nur annähernd wieder kindgerecht herzustellen. Im Fokus steht lediglich noch ein wenig Grünschnitt, was Heckenberge auf dem Gelände beweisen. Eigentlich wollte der Blog keine Zeile mehr über den Zustand verlieren, aber die drei Minuten nimmt er sich dann doch. So lange, bis der Problem-Spielplatz in einen Ort ausgelassener Spielfreude verwandelt wird. Das kann dauern, weil so manche Mühlen eben besonders langsam mahlen. Zustandsbeschreibung unter Menü Spielplätze. mehr

Das Wort zum Sonntag

„Dürfen wird das Dhauner Schloss für eine Feierlichkeit mieten! Ist es uns erlaubt Werbebanner an der Bundestraße aufzuhängen? Wer kann uns helfen bei der Suche nach einer Wohnung und last but not least, wo kann man das Bürgerhaus Haus „Horbach“ mieten“?  – Alle diese Anfragen erreichten den Blog in den letzten Wochen und Monaten. Und alle konnten mit Verweis auf die zuständigen Stellen zufriedenstellend beantwortet werden. Keine Frage, der Blog wird nicht selten mit einer offiziellen Homepage verwechselt. Nun ist der allerdings weit davon entfernt an einem solchen Format, auch wenn einem einige typische Merkmale einer Dorfseite direkt ins Auge stechen. Googelt man nach Hochstetten-Dhaun, landet man automatisch auf der Info-Seite. Die versteht sich auch auf eine Art Anlaufstelle, wenn auch etwas anders. Anfragen, die hier ankommen werden weitergeleitet beziehungsweise Fragen auch direkt beantwortet. Von daher, alles gut, wenn Anfragen beim Blog eintrudeln. Nur keine Hemmungen, der Blog hilft gerne.

Freies WLAN in Simmertal

Und wieder lohnt sich ein Blick über den Berg nach Simmertal. Dort lädt die Ortsgemeinde am kommenden Dienstag zu einer Informationsveranstaltung über freies Internet ein. Ziel ist es, an zentralen Stellen des Ortes eine kostenlose Zugangsmöglichkeit durch freies WLAN zu erreichen. Tolle Sache, wenn das funktioniert. Ein Hot-Spot (Router) am Bürgerhaus funkt schon und wird wohl auch rege benutzt. An der Frequenz lässt sich ablesen, dass dieser Service gerne angenommen wird. Und das Beste daran, es kostet nichts. Man muss sich nur einwählen. Für den weiteren flächendeckenden Ausbau braucht es allerdings noch weitere Router und Unterstützer. So steht es zumindest in der Einladung. Deshalb die Info-Veranstaltung, deshalb die Bitte um Mithilfe. Der Blog ist sich sicher, dass die Ortsgemeinde das Projekt wuppt und demzufolge die Lücken schließen kann. Respekt! Simmertal vorn? Nun, wenn es um digitale Infrastruktur oder Internetauftritt geht, hat die Nachbargemeinde ihre Hausaufgaben erledigt. Das muss man neidlos anerkennen und dafür gebührt der ein Fleißkärtchen. Vielleicht schwappt ja mal etwas von der dörflichen Kreativität und den damit verbundenen Visionen über den Berg. Träumen darf man. Vorbild Simmertal oder von Simmertal lernen, passt!

CDU nominiert Christa Hermes

Der Blog kürt Christa Hermes (CDU) zur Frau der Woche. Sie führt die Geschäfte, nachdem es Ex-Bürgermeister Martin Kilian vorgezogen hat, sich in den Ruhestand zu verabschieden. Komisch, der wird überall über den grünen Klee gelobt, anstatt, dass man ihn mal für seinen vorzeitigen Abschied zumindest mal einen kleinen Seitenhieb verpasst. Zurück zu Hermes, sie hat nunmehr die undankbare Aufgabe den Laden zusammenzuhalten. Gar nicht so einfach für die „Übergangs-Königin“, weil sie auf keinen Hofstaat zurückgreifen kann. Ihr Vorzimmer ist verwaist. In den kommenden Wochen und Monaten wird sie hautnah miterleben dürfen, wie sich das im Falle ihrer Wahl dauerhaft so anfühlt. Diesbezüglich hat sie einen kleinen Vorteil gegenüber ihrem derzeit einzigen Mitbewerber auf den Bürgermeister-Stuhl. Ihre Partei weiß sie jedenfalls hinter sich. 95 Prozent Zustimmung bei der Kandidatenkür ist ein sehr respektables Ergebnis. Rückenwind pur sozusagen. Vieles wird für sie darauf ankommen, inwieweit sie ihre Partei im anstehenden Straßen-Wahlkampf mobilisieren wird können. Und vieles wird darauf ankommen, wie sie als Typ und Mensch bei den Kirnern wahrgenommen wird. Da kann es mitunter ein Vorteil sein, dass sie schon jetzt die Geschicke der Stadt lenkt. Was sie final noch benötigt ist eine Comic-Figur. Da vertraut der Blog ganz auf Michael Müller. Der wird über kurz oder lang eine Stilgetreue präsentieren. Dann heißt es „Emsix“ gegen ???   

Satirischer Wochenrückblick

Über große Gefühle des Ersten Beigeordneten im VG-Rat, Bürgermeister „TJ“ , Image-Film Kirner Land, Internetauftritt Kirn, Diakonie-Krankenhaus, Bäcker bleibt im Dorf

Boah, da soll mal noch einer sagen, Männer könnten keine Gefühle zeigen. Herzzerreißend waren die Worte von Hans Helmut Döbell. „Für mich beginnt heute der zweite Versuch des Renteneinstieges“, kündigte der scheidende Erste Beigeordnete in einem persönlichen Statement an. Seine Stimme stockte plötzlich, Tränen schossen ihm wohl in die Augen, als er mit gesenktem Haupt seiner Frau dankte, die in den zurückliegenden Monaten und Jahren „zurückstecken“ musste. Viel mehr, als ursprünglich geplant war. Es war Mucksmäuschenstill, als ein Mann, wie eine Deutsche Eiche, tief in sein Herz blicken ließ. Eigentlich fehlte nur der Satz: „Ich mach jetzt Platz und bleib bei Dir zu Haus mein Schatz!“ Doch der kam ihm nicht über die Lippen. Für manche gut, für viele leider. Bewegend dann, als aufmunternder Applaus entbrannte. Gänsehauterlebnis pur! Wobei, war das jetzt wirklich echt oder doch nur Show? Wenn bei all dem „ehrenamtlichen“ Stress und den damit verbundenen Entbehrungen und dem Klagen darüber, dass das eigene Privatleben über Jahre hinweg so sehr auf der Strecke geblieben ist, was belastete, warum ist er dann wieder angetreten? mehr

Das Jung-Zeitalter hat begonnen

„TJ“ Jung ist offiziell Bürgermeister: Das Wesentliche von der ersten Kirner Land Ratssitzung zusammengefasst!

Ein Datum für das Geschichtsbuch! Thomas Jung ist jetzt auch offiziell erster Verbandsgemeindebürgermeister der fusionierten Verbandsgemeinde Kirner Land. Nach Einführung und Vereidigung ist „TJ“ jetzt der neue Chef. Möge er bei allen seinen zukünftigen Entscheidungen, ein glückliches Händchen beweisen. Seine Ernennung vor rund 200 Gästen war ebenso Formsache, wie die der Ratsmitglieder danach. Jetzt kann es also endlich losgehen mit dem Regieren – der Verbandsgemeinderat steht. Alles war bis ins kleinste Detail vorbereitet, alles ging in Harmonie Ruckzuck über die Bühne. mehr

Mitteilungsblatt, die Dritte!

Es geht doch! In Hochstetten wird wieder das Amtsblatt verteilt. Der Ort wurde in zwei Hälften aufgeteilt, den sich zwei ortsfremde Austräger nunmehr teilen. Der für den östlichen Teil zuständige Mann aus Monzinger hatte noch etwas Schwierigkeiten bei der Orientierung, aber der Blog wies ihm gerne den Weg und erklärte ihm in der Folge noch die verschiedenen Straßen und Abzweigungen. Ein Rundweg, der, wie er selbst mit Blick auf seinen Zettel äußert, für ihn maßgeschneidert ist. Wöchentlich am Donnerstag, will der nunmehr seine Runde abklappern – passt. Wenn das mal keine gute Nachricht ist.

Komm wir gehen in die Verbandsgemeinderatssitzung!

Der Vorabendkrimi kann bei weitem nicht so viel Abwechslung und Spannung bieten, wie die erste Sitzung des neuen Verbandsgemeinde-Rates nach der Fusion von Kirn und Kirn-Land. So gesehen, dürfte das Gesellschaftshaus am heutigen Abend ab 18 Uhr aus allen Nähten platzen. Die erste „Zusammenkunft“ gilt als historisch. Vereidigt wird Bürgermeister Thomas Jung. Höhepunkt der Tagesordnung, dürften die Beigeordneten-Wahlen werden. Kommt es zum Härtetest? Wohl kaum. Sicherlich wird man nicht blauäugig zur Wahlurne schreiten. Logisch, dass vorab schon über die wichtigsten Personalien diskutiert und dem Vernehmen nach, wohl auch gestritten worden ist. Parteiübergreifend, wurde für den heutigen Wahltag eine Reihenfolge festgelegt. Die einzelnen Kandidaten müssen jetzt nur noch die einzelnen Wahlgänge überstehen. Das gilt zwar als Formsache, aber hundertprozentig sicher kann sich keiner sein. Wird es eine Wahl ohne Abweichler? Zumindest bei der Besetzung des Ersten Beigeordneten werden erste Zweifel laut. Zwar gilt Favorit Hans Helmut Döbell (SPD) als Reizfigur, was zu Stimmen-Einbußen führen könnte, aber scheitern wird er keinesfalls. Der Blog wird mit von der Partie sein, wenn die personellen Weichen gestellt werden. Und der wird auf seine Art darüber berichten. Zeitnah!   

Weihnachstbaum-Sammeltag

Alle Jahre wieder sammeln die Feuerwehrmänner die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Am Samstag, 18.Januar, ist es wieder soweit. In allen Ortsteilen sind die Kameraden unterwegs. Ein angenehmer Routine-Einsatz am Anfang des Jahres, der zusätzlich zum Serviceangebot noch etwas Geld in die Kasse des Fördervereins spült. Wer will, darf die Spardose mit Münzen und Scheinen füttern. Und auch die Männer dürften sich hin und wieder über Stärkungen in flüssiger und fester Form freuen. Also Leute, seit gewappnet, wenn die Glocke bimmelt. Und vor allem, seit spendabel.

Bäckerei Fickinger bleibt im Lädchen

Wenn das mal keine gute Nachricht ist! Der „Snack-Stopp“ bleibt im Lädchen und wird nicht geschlossen. Nicht 2020 und auch nicht die kommenden Jahre. „Nach internen Umstrukturierungen haben wir die Lage Geschäftes in Hochstetten-Dhaun neu bewertet und wir versuchen auch über den Start der Umgehungsstrasse hinaus den Laden zu führen,“ schreibt Jens Fickinger. Die Ortsgemeinde habe er schon über seinen Entschluss informiert. Die habe sich hocherfreut gezeigt. Nicht nur die politischen Vertreter jubeln, sondern das ganze Dorf sowie auch viele Pendler, die auch nach der Fertigstellung der Umfahrung gezwungen sein werden, durch den Ort zu fahren. Man kann den Stein fast plumpsen hören, der vielen jetzt von den Herzen fällt. „Vertragliche Gespräche stehen aber noch an,“ fügt Fickinger einschränkend hinzu. Daran sollte sein Vorhaben gewiss nicht scheitern. Der Ortsgemeinderat weiß um die Wichtigkeit einer solchen Anlaufstelle im Dorf. Die wird sich gewiss großzügig erweisen und den roten Teppich ausrollen – koste es was es wolle. Fickinger längerfristig an sich zu binden, ist ein Bürgerauftrag höchster Dringlichkeit. Vermasselt es nicht! Das Jahr fängt gut an. DER BÄCKER BLEIBT IM DORF!!!

Da geht noch mehr!

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Keine 20 Euro kostet das reine Verkehrszeichen 205 (Vorfahrt gewähren) aus Blech. Ein Schnäppchen, sollte man meinen. Dennoch dauerte es Monate, wenn nicht sogar Jahre, bis die vorfahrtsregelnde Orientierungshilfe an der Einmündung Nagelsberg ausgetauscht worden ist. Sorry, Lob spricht der Blog dafür nicht aus. Nicht, wenn etwas so dermaßen lange dauert. Mein Appell an alle Kommunalpolitiker, die gut zu Fuß sind: Einfach mal mit Papier und Bleistift in der Hand, den Rundgang durch den Ort wagen. Mal eigeninitiativ werden! Funktioniert! Es gibt noch so viele Straßenschilder, die unbedingt erneuert werden müssten. Die Gründe sind vielfältig. Manche sind verblasst, andere sind verdreckt und wiederum andere sind verrostet. Zusammengefasst entsprechen sie nicht mehr den Vorschriften der StVO. Das scheint die Verantwortlichen nur am Rande zu interessieren.

Astronautentag beim Turnverein

Erst ging es hinauf auf die Weltmeere, jetzt startet der Turnverein in den Weltraum. Nach dem erfolgreichen Piratentag im letzten Jahr, bietet der TV Hochstetten für Grundschulkinder am 29. Februar, von 14 bis 17 Uhr, einen „ASTRONAUTENTAG“ an. Weltraumbahnhof ist die eigene Turnhalle. Richtig gelesen, die Reise geht von hier aus ins All. Spielerisch natürlich. Während der „Reise“ werden Lesen und Bewegung miteinander verknüpft. Es geht nicht alleine darum Astronauten- und Weltall-Geschichten kennenzulernen, sondern sich auch auf spielerische und sportliche Weise mit den Helden der Geschichten zu identifizieren und Herausforderungen zu bewältigen. Die Altersstruktur ist für Kinder der 1. bis 4. Klasse ausgelegt, die eigene Stärken entdecken, Gemeinschaftssinn beweisen und ihre motorischen Fähigkeiten steigern wollen. „Lesefutter“ wird von der Gemeindebücherei zur Verfügung gestellt.

Wer wollte schon immer mal Abenteuer im Weltall erleben? Anmeldungen für die etwas andere Bewegungs- und Lesereise, werden bis zum 15.Februar von Kosmonaut Peter Jung 06752-3410 entgegengenommen. Mitzubringen sind Sportbekleidung und Trinkflasche

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Kinder begrenzt!

Mitteilungsblatt, die Zweite!

Ist es der Beginn einer Serie? Für Hochstetten steht kein Austräger für das Amtsblatt zur Verfügung. Soweit so schlecht! Das erste Exemplar des Jahres wurde schon nicht zugestellt und jetzt scheint auch die zweite Auflage den Weg in die Briefkästen nicht zu finden. Ärgerlich, weil wichtige Termine und Informationen die einzelnen Haushalte nicht erreichen. Vor zwei Monaten schon war den Verantwortlichen bekannt, dass für die bisherigen Austräger am 31. Dezember Schluss ist. Acht Wochen Vorlaufzeit ist eine verdammt lange Spanne, um eine Nachfolgelösung präsentieren zu können. Das dies dennoch nicht gelungen ist, lässt der Blog mal unkommentiert stehen. Ohne Worte! Und jetzt? Kommt das Blatt zukünftig mit der Post? Findet man einen zuverlässigen Austräger? Egal wie, zumindest sollte es doch möglich sein, eine Übergangslösung zu organisieren. Unvorstellbar, dass das nicht hinzubekommen ist. Es handelt sich ja nur um den Ortsteil Hochstetten. Alle anderen sind save. Moment, Bewegung an der frischen Luft tut bekanntlich gut. Von daher werfe ich meinen Hut in den Ring. Altestraße, Hellbergblick und die Neubaugebiete klappere ich gerne ab.  Donnerstag ginge. Mein Angebot steht. Alternativ könnte man ja wenigstens einen Stapel im Lädchen deponieren, damit Kunden die nach dem Kauf mitnehmen können. Bevor sie auf irgendeinem Lager verrotten, dann doch lieber auslegen. Die schlechteste Lösung ist die momentane Null-Info-Strategie!    

Bei Rücken, weiter nach Kirn!

Ist das Kirner Krankenhaus noch zu retten? So eher nicht! „Seit dem 1. Januar leitet Dr. Nils Irmscher wie angekündigt die Abteilung Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie II. am Diakonie-Krankenhaus an den Standorten Bad Kreuznach und Kirn. Der neue Chefarzt ist Nachfolger von Dr. Thomas Hallbauer. Er wird auch weiterhin in Kirn operativ tätig sein.“ Ist das so? Die Pressemitteilung ruft beim Blog nur wenig Euphorie hervor. Auch auf den zweiten Blick nicht. Zugegeben, für einen Laien liest es sich so, als ob nach dem Wechsel im gleichen Umfang an der Zweigstelle weiter therapiert werden wird wie bisher. „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“. Sehen wir es positiv, der Status-Quo wird gehalten – zumindest in der Außendarstellung. Kann man der trauen? Wenn überhaupt, ist das ausgesendete Signal dennoch nur ein zartes Pflänzchen. Besser, man wäre dazu übergegangen, die Wirbelsäulentherapie komplett nach Kirn zu verlegen. Mit allen Konsequenzen. Slogan: „Kannst Du Dich nicht bewegen, hast Du Rücken, komm nach Kirn, dann wirst Du schmerzfrei und brauchst keine Krücken!“ Kirn braucht ein solches Alleinstellungsmerkmal neben dem ganz normalen Akut-Krankenhausalltag, um sich freischwimmen zu können. Was spricht gegen eine komplette Verlegung? Die frei werdenden Räume könnte die Diakonie sicherlich anderweitig nutzen. Und den Patienten dürfte es egal sein, ob sie sich in der Kreisstadt oder im beschaulichen Kirn behandeln lassen. Hauptsache ihnen wird geholfen. Kirn liegt zentral in der Mitte – passt. Nur Mut liebe Diakonie Vorstände. Gebt Euch einen Ruck. Ein kleiner Schritt für Euch, ein großer für den Standort Kirn. So, genug phantasiert. Wohlwissend, dass über eine komplette Verlegung niemals auch nur im Ansatz nachgedacht werden wird, hört der Blog jetzt als Vorlagengeber auf. Fazit: Sehen wir es positiv und werten wir das Glas als halbvoll. Wahr ist, es geht weiter mit der erstklassigen Wirbelsäulenchirurgie in Kirn. Wahr ist aber auch, allein diese Sparte wird nicht ausreichen für eine dauerhafte Bestandsgarantie. Da muss die Diakonie noch einiges draufsatteln, vor allem in der Breite des Spektrums und in der Akutversorgung. Vielleicht hat die ja noch den berühmten Plan“B“ in der Schublade und den Willen, den dann endlich auch zu ziehen. Die Bürgerinitiative wird ein Auge darauf haben. Ganz sicher.   mehr

Geldautomat sollte gesprengt werden!

Ein an die Wand gemaltes Szenario wie aus einem martialischen Hollywood-Streifen: „Ein Polizei-Großeinsatz schreckte am frühen Sonntagmorgen Bürger in Hochstetten-Dhaun aus dem Schlaf. Gegen 3.30 Uhr gab es Sirenenalarm, weil die Feuerwehr offenbar wegen drohender Explosionsgefahr hinzugezogen wurde.“ Oh Gott, was geht ab im ansonsten so beschaulichen Dorf? War man der Apokalypse nah? Bei einer solchen Schlagzeile gefriert den Lesern ja das Blut in den Adern. Explosionsgefahr in Hochstetten-Dhaun und das mitten in der Nacht, wenn alles schläft? Was war passiert: Die Polizei konnte in der besagten Nacht gerade noch rechtzeitig die Sprengung des Geldautomaten am „Lädchen“ vereiteln. Der war offensichtlich ins Visier regionaler Täter gerückt. Durch schnelles Einschreiten, blieb jedoch die Handlung im Vorbereitungs – beziehungsweise Versuchsstadium stecken. Die auf der Flucht augenscheinlich am Tatort zurückgelassenen Gas- und Sauerstoffflaschen sowie weiteres Tatwerkzeug stellte die Polizei für einen späteren Weitertransport durch Spezialisten sicher. Alles Routine, alles Polizeiarbeit – unter dem Strich reines Fahndungs-, Ermittlungs- und Dokumentations-Puzzles, welches jetzt Stück für Stück zusammengesetzt werden muss.  

Dazu gehörte wohl auch, dass diese beiden Flaschen sicherheitshalber überprüft werden sollten, um final ausschließen zu können, dass keine konkrete Gefahr durch Entweichung eines womöglich Gasgemischs ausgehen könnte. Und wer kann das in den frühen Morgenstunden zügig gewährleisten? Die Feuerwehr! Deswegen das Sirenengeheul, deswegen der Aufruhr, deswegen die Schaulustigen und deswegen das Ausrücken zweier Wehren in Mannschaftsstärke. Warum die Leitstelle gleich Großalarm auslöste und damit den halben Ort weckte und letztlich in Angst und Schrecken versetzte, wird sicherlich Gegenstand einer internen Nachbereitung sein. Ein stiller Alarm und eine Expertenmeinung hätten sicherlich ausgereicht, um Entwarnung geben zu können. Sei`s drum, die Spezialisten kamen mit Sondersignal gleich zu Hauf, sahen, gaben sogleich Entwarnung und fuhren sofort wieder. Nachvollziehbar, denn Die Nacht ist kurz, das entstandene Schlafdefizit groß. Akute Gefahr, Fehlanzeige!!!

In der Berichterstattung danach liest sich das Geschehene viel dramatischer, als es in Wirklichkeit war. Logisch, spektakuläre Schlagzeilen erregen mehr Aufmerksamkeit. Aber mal ehrlich, geht es nicht eine Spur weniger theatralisch? Wenn man es nicht besser wüsste, hätte beim Einsaugen der Schlagworte fast der Eindruck entstehen können, der ganze Ort wäre kurz davor gewesen dem Erdboden gleichgemacht zu werden. Lasst doch bitte die Kirche im Dorf. Leider werden durch solche reißerischen Überschriften immer wieder dieselben simplen Denkmuster bedient sowie das Geschehene unnötig emotionalisiert, und was noch beklagenswerter ist, über Gebühr aufgebauscht. Wie immer halt.  An der Realität vorbei, bedient man so nur die Sensationslust einer gewissen Leserschaft. Der Zweck heiligt wohl die Mittel. Hört sich auch wesentlich spektakulärer an, wenn man Explosionsgefahr hinausposaunt, die, ordnet man die Vorkommnisse ein, zu keiner Zeit wirklich latent war. Der Boulevard lässt grüßen. Dass es auch bodenständig informativ geht, bewies der Wochenspiegel in seiner Online-Ausgabe. Der orientierte sich rein sachlich am Pressebericht der Polizei. Von Explosionsgefahr steht dort keine Silbe.

Kein Bürgertreff 2020?

Was fällt auf beim Blick in den Veranstaltungskalender der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun? Richtig, der beliebte Bürgertreff ist nicht eingetragen. Was ist da los? Wurde der beim Druck vergessen? Kaum vorstellbar. Entweder er findet nicht statt oder es hat sich im Frühstadium der Jahresplanung einfach kein passender Termin gefunden. Natürlich, so wird es sein. Bestimmt wird der in Kürze im Mitteilungsblatt auftauchen. Wenn schon kein Neujahrsempfang, dann doch bitteschön ein zeitnaher Bürgertreff. Gut, die letzten beiden Male platzte das Bürgerhaus Haus „Horbach“ nicht gerade aus allen Nähten, aber gemütlich war es trotzdem. Erst den Informationen rund um die Ortsgemeinde lauschen, dann Suppe fassen aus dem großen Topf – passt. Wäre schade, wenn der „Heute-bleibt-die-Küche-kalt-Tag“, aus welchen Gründen auch immer, von der dörflichen Speisekarte verschwinden sollte.

Mitteilungsblatt

In eigener Sache

Wöchentlich flattert das Mitteilungsblatt in die Briefkästen der Haushalte von Kirn und Kirn-Land. Nicht immer! In Hochstetten war das zuletzt nicht flächendeckend der Fall. Gerade jetzt, wo das mit neuem Logo daherkommt, wurde das nicht an alle zugestellt. Woran hat es gelegen? Der Blog vermutet mal, dass es derzeit Schwierigkeiten mit der Verteilung gibt, weil die ursprünglichen Austräger ihre Packwagen für immer in die Ecke stellten. Nachvollziehbar, denn sie sollten für die gleiche Arbeit nur noch die Hälfte ihres bisherigen Lohnes bekommen. Geht’s noch! Wer die Nachfolge angetreten hat, ist dem Blog nicht bekannt. Fakt ist, im Briefkasten ist das Blatt jedenfalls nicht gelandet. Vermutlich gibt es Anfangsschwierigkeiten und nächste Woche flattern die gebündelten Informationen wieder pünktlich zum Wochenende ins Haus. Vielleicht hat ja jemand mehr Informationen über den momentanen Istzustand. Der oder die dürfen sich gerne melden, damit der Blog aufklären kann.

Satirischer Wochenrückblick 5. Januar

Es ist ein kräftiger Schluck aus der Pulle: Im abgelaufenen Jahr hat sich der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Kirn-Land sowie Ortsbürgermeister von Hochstetten-Dhaun einige davon genehmigt. Vorsicht, wer zu gierig und zu hastig trinkt, verschluckt sich bisweilen. Nun, die Gefahr ist ja jetzt nicht mehr latent, weil sich der alte und wohl auch neue Erste Beigeordnete wieder in seine Rolle als Vertreter einordnen muss. Keine Frage, Politikern im Ehrenamt steht eine Aufwandsentschädigung zu. Das war so, das ist so und das wird wohl auch immer so bleiben. Jedoch, wenn sich auch nur im Ansatz eine Selbsbedienungsmentalität einschleicht, dann wird es anrüchig. Vereinzelte Vorstöße in diese Richtung sind immer schlecht für die politische Hygiene und dumm sind sie noch dazu. Irgendeiner petzt doch immer und somit kommen Forderungen ans Tageslicht, die man doch lieber unter der Decke gehalten hätte. mehr

Das Wort zum Sonntag

Querdenken muss erlaubt sein? Macht der Blog ständig. Der verfolgt in der Aufarbeitung seiner Themen einen völlig anderen Ansatz. Informationen liefern, die ansonsten nur kurz angerissen oder gleich ganz unter den Tisch fallen, das ist Anspruch und Motivation zugleich. Querdenker sind nicht uneingeschränkt beliebt. Sie werden kritisch beäugt und gerade beim Establishment mitunter als Unruhestifter, Außenseiter oder Abweichler charakterisiert. So ist das halt, wer nicht mit den leitenden Wölfen heult, beziehungsweise auf den eingefahrenen gedanklichen Pfaden schreitet, stößt oft auf Unverständnis oder Ablehnung. Jeder, wie es ihm beliebt! Nicht umsonst ist wohl die sprachliche Verwandtschaft von Querdenker und Querulant so nah. Kein Wunder also, dass einige wenige Menschen im Blog eher eine reine Läster-Plattform sehen und dem daher so gar nichts Gutes abgewinnen können. Andere wiederum sehen darin eine erfrischende, bisweilen sogar enthüllende Art der Nachrichtenübermittlung. Der Blog betrachtet vieles anders, reflektiert und hinterfragt. Nicht mehr und nicht weniger. Zugegeben, es geht nicht immer neutral zu und den einen oder anderen trifft die spitze Feder besonders hart, aber müssen die sich auch immer als Vorlagengeber nahezu aufdrängen? Da kann man ja nichts Anderes tun, als diese zu verwerten und einzunetzen. Kleines Wortspiel „einnetzen“ wie ins Netz stellen. Passt!

Realsatire: Das Märchen vom Ehrenamt!

„Ehrenamtlicher Hauptamtlicher“ – Schlagzeilen sind bisweilen doch sehr irreführend. Zum Abschluss des alten Jahres verpasste der Öffentliche Anzeiger dem Ersten Beigeordneten Hans Helmut Döbell diesen sympathischen Ritterschlag. Eine Charme-Offensive par excellence. Aber sowas von! Als ehrenamtlicher Hauptamtlicher führe er die Verbandsgemeinde, und das schon seit Monaten. Aufopferungsvoll, versteht sich. Merke, mit Ehrenamt verknüpft Ottonormalverbraucher immer ein Engagement ohne oder mit geringer finanzieller Aufwandsentschädigung. Ein Irrglaube, der mal aufgeklärt gehört. Unterschlagen wird geflissentlich, dass der Posten des Ersten Beigeordneten bei Amtsausübung vergütet wird – und das nicht zu knapp. mehr

Wildtiergehege Dhauner Höhe

Auf den Schnappschüssen sieht es so aus, als ob die Dhauner Höhe ein riesiges Wildtiergehe wäre. Immer wieder werden dem Blog Bilder von Rehwild zugespielt, die sich überhaupt nicht scheu auf Felder und Wiesen zeigen. Top für einen Jäger, der sich überhaupt nicht anpirschen muss, um zum Schuss zu kommen. Die Aufnahmen zeigen die Herden an verschiedenen Zeiten im Bereich Johannisberg, Karlshof und auf der Dhauner Höhe. Stellt sich weiter die Frage, warum in freier Wildbahn geborene und aufgewachsenes eher scheues Wild, sich wie selbstverständlich nahe an Menschen herantraut? Als ob es das normalste von der Welt wäre. Finde den Fehler? Hochstetten-Dhaun, ein einziges harmonisches Wildtiergehege gemäß dem Vorbild Kempfeld oder Rheinböllen? Wohl eher nicht. Eine Erklärung könnte sein, dass die Tiere, aus welchen Gründen auch immer, Menschen gewöhnt sein könnten, weil sie vielleicht nicht immer in der freien Wildbahn ihr Dasein fristeten? Sei‘s drum, warum sich darüber auch den Kopf zerbrechen und spekulieren. Hauptsache es gibt gute bunte Bilder. Und die sind echt gelungen und daher eine Veröffentlichung allemal wert. Falls irgendwo bei irgendwem noch weitere Schnappschüsse mit kleinen Geschichtchen auf Computern oder Handys abgelegt sind, nur her damit. Der Blog hat Platz. Reichlich!    

Silvesterumtrunk

Und schon wieder ist ein Jahr vorbei. „Viel zu schnell“, wie viele Besucher beim traditionellen Silvesterumtrunk auf dem Marktplatz im Herzen der Stadt in zahlreichen Gesprächen in kleinen oder großen Gruppen feststellen mussten. Der platzte zeitweise aus allen Nähten, als man auf Einladung der Stadt Kirn und der Gewerbeinitiative „Kirn aktiv“ bei angenehmen Wetterbedingungen die vergangenen 12 Monate auseinandernahm, über private und gesellschaftliche Höhepunkte diskutierte oder an traurige Gegebenheiten erinnerte. Die Bilanz fiel zumeist sehr gut aus. Es ist ein guter Brauch, sich am letzten Abend auf dem Marktplatz zusammenzufinden. Gastgeber und Gäste waren gut gelaunt. Immer, wenn der Glühwein im Topf brodelt, verfrühte Böller die Ruhe durchbrechen, die Musik erklingt und zu guter Letzt der mit 2000 Gewinnkarten vollgepackte Betonmischer sich dreht, dann weiß auch der Letzte, dass das alte Jahr in den letzten Zügen hängt. Apropos Weihnachtsgewinnspiel. Der 1. Preis aus dem Weihnachtsgewinnspiel – 1000 Euro zum Shoppen – ging an Monika Baumann aus Idar-Oberstein, 500 Euro an Waltraud Pöhlmann (Kirn), 250 Euro an Udo Allmann (Kirn). Für jeweils 50 Euro können Sabine Lauf, Susanne Böres, Bernd Rothenberger, Niklas Horbach, Antje Fritz und Helma Zerfaß-Wildberger shoppen gehen.

Prosit Neujahr

Na, alle gut gerutscht? Bestimmt! Frohes Neues Jahr! Der Blog wünscht allen menschen da Draußen einen guten Start, dass alle guten Vorsätze den momentanen Kater überdauern mögen! Viel Zufriedenheit und viel Gesundheit, mehr braucht es ohnehin nicht. Alles andere kommt von selbst. Ein Glücksschweinchen, in Form eines Heißluftballons,, schwebte in dieser Woche schon über Hochstetten-Dhaun hinweg. Wenn das mal keine Symbolkraft ausstrahlt.

Sechster Preisträger: Der Blog-Pfosten in der Hinhalte-Edition geht an Dag Stein-Herzberger

Man stelle sich vor die „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gingen auch in unserer ländlich geprägten Region sicherlich nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Pfosten“ als Würdigung für besondere Taten und Leistungen. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Sinnbildlich! Nun der sechste Preisträger: Weil er mittlerweile knapp fünf Jahre das Schulhaus wie ein Dornröschen-Schloss vor sich hin verwildern lässt, anstatt es wie angekündigt, baulich umzuwidmen, geht der goldene „Blog-Pfosten“ in der „Hinhalte-Edition“, mit eingebauter Maurerkelle, an den Investor Dag Stein-Herzberger. Er führt die Ortsgemeinde am Nasenring durch die Manege und vertröstet die ein ums andere Mal. Prognostiziert wird auch kein Baustart in 2020, 2021, 2022, 2023…. Unendliche Geschichte Grundschule, außer Unkraut wird hier so schnell nichts wachsen. Wetten? Mittlerweile ist der Privatinvestor von seiner ursprünglichen Idee, nämlich rund um die Schule ein Mehrgenerationenprojekt mit über 20 Wohneinheiten zu installieren, längst abgerückt. Stattdessen wird laut über Betreutes Wohnen nachgedacht. Nur wann? Dabei herrschte in 2015 große Euphorie, als Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) die Siegerentwürfe der Architekten in einem würdigen Rahmen im Bürgerhaus „Haus Horbach“ ehrte. Passiert ist nichts! Den Blog-Pfosten hat sich der Investor mehr als verdient. mehr

Worte zum Jahreswechsel

Adieu 2019, willkommen 2020. Man, man, man, ist das Jahr schnell vorbeigehuscht. Wie im Fluge sozusagen. Es war ein spannendes und interessantes Jahr, wie ich finde. Auf dem politischen Parkett hat sich einiges getan. War ja mal richtig was los im Kirner Land. Und auch auf gesellschaftlicher Ebene hat sich so einiges entwickelt. Soll mal noch einer sagen, es wäre nichts los am letzten Zipfel des Landkreises. Kurzum, 2019 war bei weitem kein Langweiler. Was bringt uns 2020? Nun, gefühlt wird es genauso schnell vorüberziehen wie 2019 und die Jahre davor. Erschreckend, an so einem Jährchen ist ja auch nix dran. Einige Highlights stehen schon fest. Es wird mal wieder gewählt. Ein neuer Bürgermeister für Kirn muss her. Es wird weiter gebaut werden und die Feierlaune zu bestimmten Anlässen dürfte auch garantiert sein. Werden es die rundum goldenen 20er-Jahre? Wir werden sehen. Wird das Krankenhaus das kommende Jahrzehnt überstehen? Diesbezüglich eine Prognose zu treffen ist unmöglich. Jedenfalls wird das Thema auch den Blog in 2020 beschäftigen. Gerüchteweise wechseln schon einige Mitarbeiter den Arbeitsplatz. In weiser Voraussicht oder wissen Einzelne schon mehr? Auch darauf wird der Blog ein waches Auge haben. Ein spannendes und ereignisreiches Jahr steht uns bevor. Mögen alle gut hineinrutschen. Der Blog wünscht allen Lesern ein zufriedenes und gesundes neues Jahr. Genießt den Silvesterumtrunk und trinkt einen für mich mit. Prosit!

Wappensaal jetzt online

„Herzlich Willkommen auf der Webseite der Eventlocation Wappensaal-Dhaun! Ihre Eventlocation an der Nahe! Erleben Sie geruhsame, erholsame Stunden und Ferientage bei uns im Naheland…“ – die Homepage von Inhaber Marco Fritz weckt schon nach den ersten beiden Sätzen Interesse. Dazu passende Bilder, die eine Plattform abrunden, die augenscheinlich noch wachsen soll. Top! Der Start im Netz verläuft jedenfalls vielversprechend. Wichtig, alle Infos zum neuen Dhauner Hotspot inklusive Erreichbarkeiten sind schon abgebildet. So auch das Prozedere hinsichtlich Buchung und Planung von Events, Tagungen, Workshops, Firmen- und Weihnachtsfeiern, Kommunionen und Konfirmationen, Produktpräsentationen sowie alles Wichtige über die Fremdenzimmer. Klicken Sie unter www.wappensaal-dhaun.de. mal rein. Der Link ist auf www.hochstetten-dhaun.info abgelegt. Wünschen wir dem erfahrenen Musiker viel Glück und drücken ihm dazu fest die Daumen. Keine Frage, der wird den Wappensaal sicherlich neues Leben einhauchen. Gut für Dhaun und gut für Besucher. Sein langfristiges Konzept sieht vor, die Räumlichkeiten das ganze Jahr über zu vermarkten. Das ganze Programm von Buchungsmöglichkeiten ist nunmehr zu Füßen des Schlosses möglich. Man darf gespannt sein, was Fritz noch alles an Ideen auf der Pfanne hat, vor allem die Terrasse betreffend. Schauen wir mal.

Traumschiff „Surprise“

Wir schreiben das Jahr 2020: Die Ära von Bürgermeister Martin Kilian ist zu Ende. Der Mann ist Geschichte! Eine politische Katastrophe steht bevor – gäbe es da nicht schon zwei Bewerber auf den Chefposten. Das Traumschiff „Surprise“ oder „OG-Kirn“ – wie es Michael Müller satirisch dargestellt, kreuzt gemäß Comicbildchen schon auf dem Hahnenbach auf Stimmensuche hin und her. Christa (Götterbotin) Hermes oder Frank (Emsix) Ensminger, wer von beiden wird Kapitän auf der Brücke? Ohne Zweifel, es braucht einen erfahren und vor allem krisenerprobten Chef am Ruder. Das Fahrwasser ist unruhig und die Passage rund um „Kap-Kirn“ eine Fahrt ins Ungewisse. Obendrein zieht die Bord-Mannschaft nicht durchweg an einem Strang, was den alten Seebären Kilian schließlich vor seiner Zeit von Bord gehen ließ. Wer verlässt umgangssprachlich noch das sinkende Schiff? Egal!

Echte Meuterer zählt die momentane Crew in ihren Reihen. Zusammengefasst, alles andere als gute Vorzeichen, um auf dem Traumschiff „Surprise“ als Chef unbedingt anheuern zu wollen. Keine Frage, in ihren schmucken weißen Uniformen sehen beide bisher bekannten Bewerber ganz adrett aus. Aber gutes Aussehen alleine reicht bei weitem nicht aus. Wer von den beiden übernimmt das Ruder? Oder springt noch ein dritter externer Kandidat wie Kai aus der Kiste. Immerhin gibt es, neben viel Ärger, eine kleine Heuer. Schwer vorherzusagen, ob die SPD noch aus den Puschen kommt. Würde sie wahrscheinlich auch liebendgerne, kann sie aber nicht, weil deren Seeleute augenscheinlich auf Schiffsjungen-Niveau verharren. Verflixt, sie sind alle weder hochseetauglich, noch geeignet das Steuerrad in die Hand nehmen zu können. Irgendwie alles „nur“ Ruderer, die es aber ja auch braucht. Und auch die Freien Wähler wollen die Brücke erst gar nicht erobern. Die bleiben lieber an Land zurück und beobachten die Geschehnisse vom festen Boden aus. 

Das Wort zum Sonntag

Landrätin Bettina Dickes ist an Heiligabend in die Rolle des Christkindes geschlüpft und hat das Kirner Krankenhaus besucht. Und? Es ist ja schön und lobenswert, wenn die Kreis-Chefin sich Jahr für Jahr am wackeligen Standort blicken lässt, um kleine Geschenke zu verteilen. Keine Frage, Personal- und Patienten an Feiertagen zu besuchen ist aller Ehren wert, aber muss das dann immer sofort zum öffentlichen Ereignis werden? Warum nicht mal in aller Stille von Bett zu Bett sowie Büro zu Büro gehen, um Zeit- und Gehör zu schenken? Mut machen und gleichzeitig Dank ausdrücken ohne Tamtam und bunten Bildchen – da wäre mal eine Botschaft in XXL-Weihnachts-Format. Doch leider sehen solche Gesten die Politiker-Handbücher nicht vor. Nein, jeder soll und muss es mitbekommen. Posten am gleichen Tag und Bericht in der Zeitung etwas später – ohne Öffentlichkeit herzustellen geht es scheinbar heutzutage nix mehr. „Seht her, ich besuche das Kirner Krankenhaus und das am Heiligabend!“ Liebe Frau Dickes, es ist nicht ihr Gastspiel, das an dieser Stelle getadelt wird. Im Gegenteil! Vielmehr sind es die immer gleichen Inszenierungen bei diesen und ähnlichen Anlässen, die zwangsläufig damit einhergehen. Klar, Klappern gehört gerade bei Politikern zum Handwerk, aber muss es denn immer so laut sein? Spätestens dann, wenn fortwährend Kameras gezückt werden, verkommen derartige Besuche zur reinen Show. Weniger ist mehr! Wäre doch ein guter Vorsatz für 2020?

Der Aufsteiger des Jahres

Lucky-TJ, wie ihn Michael Müller sieht. Immer im Galopp in die richtige Richtung!!!

Ohne Zweifel, Thomas Jung ist der Aufsteiger des Jahres. In nur einem Wahlgang von null auf hundert durch die Decke – das soll dem Cowboy von der Höhe erst einmal einer nachmachen. Auf „Lucky TJ“ ruhen die Hoffnungen des Kirner Landes. „Lass es rocken, aber sowas von!“ Der „Nobody“ im großen politischen Haifischbecken hat den VG-Chefsessel im ersten Wahlgang erobert, und das, ohne Parteibuch, aber daür mit Esprit. Hut ab vor einer Leistung, die ihm so schnell keiner nachmachen wird können und die ihn auch einiges an Körnern gekostet haben dürfte. Rund um die Uhr im Wahlkampf-Modus zu sein, ist selbst für einen durchtrainierten und kampferprobten Schutzmann, der nicht nur schneller schießt, sondern auch schneller wählt als sein Schatten, eine Mammutaufgabe. Merke, wer Herzblut und Leidenschaft investiert und fokussiert auf ein selbstgestecktes Ziel hinarbeitet, der wird am Ende auch belohnt. Und wie! Belohnt wird vor allem das Kirner Land. Das darf sich auf einen Bürgermeister freuen, der allen Menschen immer auf Augenhöhe begegnet. Zum Jahresende nochmals Glückwunsch an Thomas Jung. Möge er Familie und Beruf in Harmonie unter einen Hut bringen. Keine leichte Aufgabe, denn ein Bürgermeister ist bekanntlich immer im Dienst! Der hat nie Feierabend! Und möge er bei allen seinen Entscheidungen ein glückliches Händchen beweisen und möge er, wie in seinem Helden-Comic, immer fest im Sattel sitzen und sich nicht vergaloppieren. Gut, auf Jolly Jumper wird er nicht über die Prärien des Kirner Landes reiten, aber sein Liedchen kann er hinter dem Steuer durchaus laut oder leise vor sich hin trällern: „I’m a poor lonesome cowboy, I’m a long way from home….

Was verrät die Glaskugel über Hochstetten-Dhaun

Gibt es schon jetzt eine Antwort auf die wirklich wichtigen Fragen? Wüssten wir nicht alle liebend gerne, was das neue Jahr so alles an Überraschungen parat hält? Gummibärchen-Orakel, Kaffeesatzleser und Kartenleger – sie alle wagen jetzt eine Prognose. Gemeinsam hat die komplette Branche den Blick auf das Kirner Land gerichtet. Und wie! SWR3 hat für die vage Vorhersehung erneut sein „Nuschel-Orakel“ als Sprecher zur Verfügung gestellt. Schon im letzten Jahr hat das so einiges richtig vorhergesagt. Und wie schaut es heuer aus? Grob analysiert nuschelt das ein grobes „Weiter so“. Vieles bleibt im Unklaren. Ach ja, wirres Zeugs ist auch dabei. Der Blog hatte schon im ersten Teil über das Kirner Land einiges von dem Geschwätz zusammengefasst und gefiltert. Speziell zu Hochstetten-Dhaun gibt es auch Erkenntnisse aus der Glaskugel.

Blog: Was fällt auf beim ersten Blick auf Hochstetten-Dhaun?

Nuschel-Orakel: „Ui jui jui jui, au au au au.“ – Fastnacht ist da beherrschende Thema in den ersten beiden Monaten. Die gemeinsame Kampagne der Ortsvereine erfährt ihre Neuauflage. Angriffsziele gäbe es zu Genüge. Inwieweit die allerdings in der Bütt durch den Kakao gezogen werden, ist eher unwahrscheinlich. Passt eben nicht ins Main-Stream auf Narrenart aufzubegehren. Ansonsten wäre in Sachen Veranstaltung noch die Kerb im Sommer zu erwähnen. Zumindest das Wetter passt. Wie immer halt am ersten Augustwochenende. Ansonsten offenbart der Veranstaltungskalender nur das Übliche. Darüber hinaus nicht viel Spannendes.

Blog: Hey, was ist mit dem Romantischen Gartenfest?

Nuschel-Orakel: Nun, das organisiert und veranstaltet ja die Verbandsgemeinde. Da ist die Ortsgemeinde eher in Sachen Zuarbeit gefragt. Eigentlich ist es ja das Baby von Bea Schöll. Sie ist Ideengeberin, knüpft die Kontakte und sorgt für das Niveau. Die Verbandsgemeinde flankiert und kassiert, und das nicht zu knapp. Bleibt immer ein hübsches Sümmchen hängen. Wie üppig, bleibt größtenteils unter dem Teppich. Muss ja nicht jeder wissen. mehr

Fünfter Preisträger: Der Blog-Pfosten in der Trostspender-Edition geht an Oliver Kohl!

Man stelle sich vor die „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gingen auch in unserer ländlich geprägten Region sicherlich nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Pfosten“ als Würdigung für besondere Taten und Leistungen. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Sinnbildlich! Nun der fünfte Preisträger: Weil er sich selbstlos für seine Partei opferte, als kein anderer wollte, verleiht der Blog den goldenen „Blog-Pfosten“ an Oliver Kohl. Er war so etwas wie die tragischste Figur des SPD-Wahldesasters. Einen ihrer Besten und aussichtsreichen Kommunalpolitiker haben die Genossen regelrecht verheizt. Zweifelhaft, ob der eloquente und souveräne Mann aus Hennweiler sich politisch von dieser unerwartet deftigen Klatsche je wieder erholen wird können. Wahrscheinlich wird er auch keine Auferstehung bei kommenden Wahlen anstreben. Kohl ist notgedrungen auf den Bürgermeister-Zug aufgesprungen, als ein anderer externer SPD-Lokführer aus der Meisenheimer Ecke absagte. Er wird seine persönlichen Lehren aus dem Ergebnis gezogen haben.

Veranstaltungskalender

Die Termine 2020 sind unter dem Menü Hochstetten-Dhaun und dann Veranstaltungskalender eingestellt. Entnommen wurden die eins zu eins aus dem Mitteilungsblatt. Gut, dass es die Senioren 55+ gibt. Ohne deren Termine, wäre der Veranstaltungskalender nur halb so gefüllt. Gut auch, dass auf Veranstaltungsebene Hochstetten-Dhaun nicht im Entferntesten an Simmertal heranreicht. Der zeitliche Aufwand, diesen dann abzubilden, wäre um ein Vielfaches höher gewesen. mehr

Kurz auf das Jahr 2019 zurückgeschaut

Die Arztpraxis-Affäre, Kommunalwahlen, Baustellen, das Parkhaus oder das Krankenhaus – das vergangenen Jahr lieferte reichlich Gesprächsstoff. Der Blog hatte so einiges aufzuarbeiten. Zusammengefasst hier nochmals die am meisten geklickten Beiträge. So manche Themen werden uns sicherlich auch im kommenden Jahr beschäftigen. Gut oder weniger gut – das Urteil muss jeder für sich selbst treffen. Über die Jahreswende dick und fett im Fokus die Arztpraxis-Affäre in Hochstetten-Dhaun. Obwohl durchgekaut bis zum Exzess, lässt die einen auch noch ein Jahr nach dem Umzug noch fassungslos zurück. Bisher 12 Monate satte Miete im fünfstelligen Bereich ohne Gegenleistung in Form von Renovierung leisten zu müssen, muss gefühlt so etwas wie ein Sechser im Lotto für den Eigentümer aus der Bürgermeister-Familie sein. Und die Quelle sprudelt munter weiter. Ob der Arzt selbst auch als Gewinn bezeichnet werden kann? In den Fokus rückte der nach dem offenen Brief von Stefanie Assmann, die darin Umgang- und Behandlungsmethoden im Umgang mit ihrer kranken Mama anprangerte (3000 Klicks an einem Tag). In einigen Artikeln wurden vom Blog immer wieder dieselben simplen Denkmuster bedient und das Geschehene bewusst aufgebauscht. Etwa bei den Beiträgen die politischen Ebenen betreffend. Man, was war das aber auch für ein Super-Wahljahr? Hans Helmut Döbell bekam mit nur 60 Prozent einen Denkzettel verpasst, darf aber dennoch weitermachen. Außenseiter Thomas Jung startete von null auf einhundert und tauscht ab Januar symbolisch Polizei-Uniform gegen schicken Verbandsgemeinde-Bürgermeister-Anzug. Was war das für ein Wahlabend. SPD-Kandidat Oliver Kohl fiel gnadenlos durch. Der Blog veröffentlichte mit als erstes das Endergebnis (3800 Klicks). Am Puls der zeit eben! Martin Kilian hingegen hängt eben seine Arbeitskleidung für immer in den Schrank. Der zieht es vor in Rente zu gehen. Nicht weil er es muss, sondern weil er es will und weil er es kann. Haben ihm Parkhaus- und andere Reiz-Themen die Lust am Regieren genommen? Die Frage kann er nur selbst beantworten. Was gab es noch für Aufreger und Highlights in 2019? Das Gartenfest in Dhaun schrieb seine Erfolgsgeschichte fort. Viele Besucher und sattes Plus? Man wird sehen. Die Ortsumfahrung Hochstetten nimmt weiter Konturen an. Nicht schön, aber wenn es denn hilft für Verkehrsentlastung zu sorgen, dann bitteschön. Unnötig sind und bleiben die vielen kleinen unerledigten Angelegenheiten im Dorf. Angefangen bei Straßen- und Hinweisschildern über Bänke- und Ruheplätze bis hin zu Straßen- und Gehwegschäden, Spielplätzen, Geländern oder Mauern (Friedhöfe) – vieles liegt im Argen. Leider hat die Ortsgemeinde noch immer kein Gespür dafür entwickelt, wo es klemmt. Ob sich daran 2020 etwas ändert? Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Frohe Weihnachten

„O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter! Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein, auch im Winter, wenn es schneit…“ – Nun, den Schnee müssen wir uns denken. Wie schon so oft an Heiligabend. Der Blog www.hochstetten-dhaun.info wünscht allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge 2020 ein gutes und erfülltes Jahr, mit vielen Geschichten und Geschichtchen, werden.

Weihnachtsbotschaft


Weihnachten, oh wie wunderbar,
Da bring ich ein paar Verslein dar.
Der Blog ist oftmals richtig böse,
poltert das ganze Jahr mit viel Getöse.
doch an Heiligabend ist der ganz lieb,
sonst setzt es einen gewaltigen Hieb.
Weil, Knecht Ruprecht, der alte Gesell,
schwingt die Rute immer ganz schnell.
Keine Seitenhiebe unterm Tannenbaum,
das Geschwätz hält der bis Neujahr im Zaum.
Im neuen Jahr, gibt es Gelegenheiten zu Hauf,
dann haut der Blog wieder satirisch „böse“ drauf.
Frohe Weihnachten mit einem dreifach Ho, ho, ho,
wünscht von Herzen www.hochstetten-dhaun.info.

Jede Medaille hat zwei Seiten

„Ich bin ein Kirner“ – der scheidende Bürgermeister Martin Kilian hat bei seiner Verabschiedung aus seinem Herzen keine Mördergrube gemacht. Stehende Ovationen und Lobeshymnen – zusammengefasst eine Dramaturgie, die sicherlich dem einen oder anderen auf die Tränendrüse gedrückt haben dürfte. Ehre wem Ehre gebührt. Keine Frage, der Verwaltungsexperte war der richtige Mann am richtigen Platz. Über fünf Jahre hinweg hat er den Moderator im Rathaus gegeben. Dafür bekam er viele Schulterklopfer. Zurecht! Er war stets mit Herzblut Bürgermeister. Was viele aber vergessen, sich für die Stadt aufzuopfern war nix anderes als sein Job. Und der wurde mit Besoldungsgruppe A 15 fürstlich entlohnt. Vom Beruf in die Rente: Dass er den nahtlosen Übergang mit nur 60 Lebensjahren – knapp drei Jahre vor dem offiziellen Ende seiner Amtszeit – so elegant hinzulegen vermochte, kommt quasi als Bonus obendrauf. Die Gesetzeslage erlaubt ihm eben den vorzeitigen Ausstieg ohne finanzielle Einbußen. Andere Berufsgruppen sind da bei weitem nicht so privilegiert. Wahr ist, Kilian war ein geachteter und beliebter Vertreter seiner Zunft. mehr

Verschobener Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmärkte werden mittlerweile allerorten angeboten, aber nicht immer strahlen die Veranstaltungen auch eine besinnliche Atmosphäre aus, geschweige denn versprühen so etwas wie heimeligen Charme. Dafür braucht es nämlich weitaus mehr als nur ein paar Buden im Halbkreis und ein ab und zu Bühnenprogramm. Feiernde Menschen, die sich an den Buden drängen, machen den Unterschied. Der Romantische Weihnachtsmarkt am Autohaus in Hochstetten-Dhaun am vierten Advent war nicht durchweg mit Wetterglück gesegnet. Vor allem der vierte Advent brachte Wind und Regen. Dennoch, herrschte bisweilen Hochbetrieb auf dem Gelände. Auf die Stammkunden ist halt Verlass. Konzept, Atmosphäre und Bühnenprogramm stimmen halt. Darüber hinaus lockte auch das sonstige Angebot: An unzähligen Ständen wurden leckere Köstlichkeiten wie Likör, Waffeln und Plätzchen angeboten. Handgefertigte Geschenke aus verschiedenen Werkstätten standen ebenso in den Regalen und Auslagen wie ausgefallene Geschenkideen. Und auch die Verpflegung stimmte. Da gab es all das, was das Herz begehrt. Dass regenbedingt am Abschlusstag früh Schluss war – geschenkt.  Die Essenstände waren eh leergegessen.

Das Wort zum Sonntag

Jetzt ist er da, der Veranstaltungskalender für 2020. Was man so an Informationen dem Mitteilungsblatt entnehmen kann, gleicht dem aus dem noch laufenden Jahr nahezu aufs Auge. Einige Termine sind weggefallen, dafür andere hinzugekommen. Auf Festebene kann man wohl von einem erfolgreichen Verlauf in 2019 sprechen. Es gab ja auch einiges zu feiern. Einer der Höhepunkte war sicherlich die gemeinsame Neubelebung der Fastnachtskampagne aller Vereine. Die kam im Dorf an. Nicht am Start war das groß angekündigte Ortsteil-Hopping. Was nicht ist, kann ja noch werden. 2020 jedoch nicht, denn da ist die Veranstaltung nicht terminiert. Apropos Termine. Die werden in Kürze unter dem Menü Veranstaltungskalender eingestellt werden.

Satirischer Wochenrückblick 21. Dezember

Über Weihnachtsgeschenke aus Mainz, Kirner Einfluss im VG-Rat, Über Beigeordneten-Geschacher, Wundertüte geheime Wahlen, Still ruht der See und eine kleine Zeitungsschelte…

„Ja, ist denn schon wieder Weihnachten?“ Rechtzeitig vor dem Fest der Feste hat die Landesregierung das Füllhorn über das Kirner Land ausgeschüttet. Und wie! In die Rolle des Christkindes schlüpfte die Innenstaatssekretärin Nicole Steingaß (SPD). Gleich zwei Schecks hatte sie an die Bürgermeister Martin Kilian (Kirn) und Michael Schmidt (Hennweiler) für städtebauliche Zwecke zu übergeben. Nun hätte man die symbolischen Schecks, genauer formuliert die Zusagen für die jeweiligen Beträge, mündlich am Telefon bestätigen oder mit der Post schicken können, aber dann wäre der öffentliche Show-Auftritt mit Tamtam, Pressefoto, Händeschütteln und roter Mappe futsch gewesen. Politiker, insbesondere die in Verantwortung im fernen Mainz, sonnen sich halt gerne bei solchen Anlässen und fahren dafür auch mal durchs Ländle. Wen juckt schon der ökologische Fußabdruck. „Schaut her, was wir für Euch alles Gutes tun,“ schallte die Botschaft ins Kirner Land hinaus. Weiter: „Jeder soll wissen, dass die Landesregierung an der Seite der Menschen steht.“ Stets im Hinterkopf der Überbringer ist ein nicht zu unterschätzender Werbe-Faktor für kommende Wahlen. Fällt der mündige Bürger darauf wirklich herein? Wohl kaum! Eher die kommunalen Politiker-Größen, die gute Miene zum bösen Spiel machen und sich in Demut artig bedanken. Müssen sie auch, denn sie wollen ja auch, dass man ihnen bei zukünftigen Anträgen ebenso wohlgesonnen ist. Ohne Zuschüsse läuft halt nichts. Die Abhängigkeit lassen sich die Mainzer Entscheider halt mit inszenierten Show-Auftritten bei Scheckübergaben inklusive bunten Pressebildchen bezahlen.  Eine schier Endlos-Spirale. mehr

Der Blog fragte das Orakel: Wie wird das Jahr 2020?

Erster Teil des Interviews

Gibt es schon jetzt eine Antwort auf die wirklich wichtigen Fragen? Wüssten wir nicht alle liebend gerne, was das neue Jahr so alles an Überraschungen parat hält? Gummibärchen-Orakel, Kaffeesatzleser und Kartenleger – sie alle wagen jetzt eine Prognose. Gemeinsam hat die komplette Branche den Blick auf das Kirner Land gerichtet. Und wie! SWR3 hat für die vage Vorhersehung erneut sein „Nuschel-Orakel“ als Sprecher zur Verfügung gestellt. Schon im letzten Jahr hat das so einiges richtig vorhergesagt. Und wie schaut es heuer aus? Grob analysiert nuschelt das ein grobes „Weiter so“. Vieles bleibt im Unklaren. Ach ja, wirres Zeugs ist auch dabei. Der Blog hat einiges von dem Geschwätz zusammengefasst und gefiltert:

Blog: Liebes Nuschel-Orakel, kurz und knapp was erwartet uns 2020?

Nuschel-Orakel: Boah, stör jetzt nicht! Wen interessiert schon was hier bei Euch im letzten Winkel des Landes abgeht?

Blog: Hallo, geht’s noch? die Menschen hier fühlen sich wohl in Mutter Natur und hätten schon gerne gewusst, was Du so siehst,

Nuschel-Orakel: Hopp dann, wenn es denn sein muss! Der Januar geht politisch mal gleich in die Vollen. Hans-Helmut Döbell (SPD) wird Erster Beigeordneter und straft mit seiner Wahl mal gleich alle seine Kritiker, die ihn am liebsten zum Teufel scheren möchten. Helmut Hein (FWG) wird sein Vertreter und Cornelia Dhonau-Wehner (CDU) die Vertreterin vom Vertreter. Um die drei Personalien vorherzusagen zu können, braucht es fürwahr kein gut ausgebildetes Orakel. Weiß doch eh schon jeder. Paukenschlag dagegen bei den Bürgermeister-Wahlen im März in Kirn. Der Frank Ensminger setzt sich durch. Er genießt halt die meiste Sympathie in der Lederstadt. Knapp 60 Prozent bekommt der im ersten und einzigen Wahlgang. Es wird also nix mit der „Dämlichkeit“. Trost für Christa Hermes. Sie bleibt ja Erste Beigeordnete für die CDU. Die Wahlbeteiligung ist mittelmäßig und mittelmäßig fällt auch die Aufwandsentschädigung für den durch und durch Kirner Buben aus. Ob der sich mit dem Amt einen Gefallen getan hat? Wenn ich es richtig sehe, bereut er schon im Sommer, den Hut in den Ring geworfen zu haben. mehr

Vierter Preisträger: Der „Blog-Pfosten“ in der Vermieter-Edition geht an Hans Helmut Döbell!

Man stelle sich vor die „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gingen auch in unserer ländlich geprägten Region sicherlich nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Pfosten“ als Würdigung für besondere Taten und Leistungen. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Sinnbildlich! Nun der vierte Preisträger: Für besondere Scharfsinnigkeit und Weitblick in der Kategorie „Wer zahlt die Renovierung meines leerstehenden Gebäudes und welcher Mieter verspricht mir den auf Jahrzehnte hin höchsten Ertrag“ verleiht der Blog den tiefschwarzen Negativ-Blog-Pfosten in der Vermieter-Edition mit eingearbeiteten Mietvertrag und Schlüsselanhänger an Ortsbürgermeister Hans-Helmut Döbell. Trotz aller geäußerten „Vetternwirtschaft-Bedenken“ des Steuerzahlerbundes, auch und vor allem hinsichtlich eines Interessenkonfliktes, hat der Ortschef von Hochstetten-Dhaun mit geschicktem Kalkül und Macht sein Vorhaben vorangetrieben, eine von den Steuerzahlern finanzierte Arztpraxis im Gebäude seines Sohnes zu etablieren, und dies, ohne gravierenden bleibenden persönlichen Image-Schaden zu nehmen. Im Gegenteil. Ihm winkt sogar wieder der Posten des Ersten Beigeordneten bei der neuen Verbandsgemeinde Kirner Land. Das muss man erstmal so hinbekommen. Für diese Cleverness und Abgebrühtheit gebührt ihm allergrößter Respekt. Den symbolischen Blog-Pfosten hat er sich mehr als verdient. mehr

Kreishaushalt und Krankenhaus

Angesichts der veröffentlichten Haushalts-Zahlen kann einem Angst und Bange werden! Man stelle sich vor, der Landkreis Bad Kreuznach wäre ein Privatunternehmen. Der hätte sich längst der Insolvenzverschleppung strafbar gemacht und die politisch handelnden Personen wären vor Jahren schon abgeurteilt worden und säßen hinter schwedischen Gardinen im Bollesje. Von den Bilanzen her geurteilt ist der Landkreis pleite! Aber sowas von! Nun gehen ja Kommunen, Kreise oder Länder niemals so richtig Bankrott. Von daher dürfen alle Beteiligten immer so weiterwurschteln. Unter Aufsicht, versteht sich! Bis zum Sankt Nimmerleinstag, wann immer der auch kommen möge. Was sollen sie auch anderes machen? Notwendige Investitionen müssen halt gestemmt werden. Grundsätzlich steckt der Landkreis in einer finanziellen Abwärtsspirale fest. Blöd, es gibt keinen Ausgang. Man stelle sich nur vor, zu allem Überfluss würde den Kreis jetzt auch noch das Unheil Krankenhaus-Trägerschaft ereilen. Das ist gar nicht so abwegig, weil die Diakonie in Kirn jederzeit den Bettel hinschmeißen könnte. Dann müsste der Kreis einspringen. Und der kann nicht Krankenhaus. Daher schrillen da auch schon seit Wochen und Monaten alle Alarmglocken. Zur Erinnerung: Kirn hat vom Land Rheinland-Pfalz die Bestandsgarantie mit oder ohne die Diakonie ausgesprochen bekommen. Der Kreis ist gewarnt und das spürt man. Der packt die Diakonie in Watte und ist sicherlich zu weiteren Zugeständnissen, als die ohnehin schon gegebenen, bereit. Hauptsache der Kelch geht am Kreishaus vorbei. Und die wird die Diakonie sicherlich auch monetär noch einfordern, sollte man sich konzeptionell dazu durchringen können, den Erhalt des Kirner Krankenhauses dauerhaft zu sichern. Keine Frage, die Diakonie ist in einer mehr als soliden Verhandlungsposition. Ob die kirchliche Einrichtung das überhaupt auszuspielen weiß?

Dritter Preisträger: Der Blog-Pfosten in der Parkuhr-Edition geht gleichsam an SPD und FWG!

Man stelle sich vor die „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gingen auch in unserer ländlich geprägten Region sicherlich nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Pfosten“ als Würdigung für besondere Taten und Leistungen. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Sinnbildlich! Nun der dritte Preisträger: „Für das unbedingte Festhalten an einem Parkhaus was es nach gesunden Menschenverstand absolut nicht braucht“, verleiht der Blog den tiefschwarzen Negativ-Blog-Pfosten“ in der Parkuhr-Edition, mit Münzschlitz an der Seite, an die beiden Kirner Stadtrats-Fraktionen SPD und FWG. Zur Begründung heißt es, dass die politischen Befürworter sich vehement gegen eine lottogewinnähnliche neue Faktenlage stemmen. Selbst in der breiten Bevölkerung stößt diese Haltung mittlerweile auf Unverständnis. Ja, die Menschen haben verstanden, dass Kirn sich so ein Ding nicht leisten kann und auch nicht muss, weil die dezentrale Variante eine richtig, richtig gute Alternative darstellt. Obendrein ist die für kleines Geld umzusetzen. Besser geht nicht! Und was dem Volk recht ist, sollte den Volksvertretern billig sein. Oder etwa nicht? mehr

Das Versprechen der Ministerpräsidentin

„Es war spannend, lebendig und eine Herausforderung, kurze Antworten zu komplexen Themen binnen einer Minute zu formulieren.“ Ministerpräsidentin Malu Dreyer nutzte die erste Befragung im Landtag, um auf die Situation der kleinen Krankenhäuser in ländlichen Gebieten einzugehen. Dreyer weiter: „Es war mir wichtig zu sagen, dass wir die kleinen Krankenhäuser in der Fläche brauchen und unterstützen und auch viele individuelle Lösungen finden werden, um die medizinische Versorgung auf dem Land sicherzustellen.“ Für das Kirner Krankenhaus ist die Bestätigung von höchster Stelle eine gute Nachricht. Das Krankenhaus am Rande der Stadt ist ein kleines Krankenhaus, ist auf dem Land und braucht Unterstützung. Von daher Frau Dreyer, halten Sie Ihr Versprechen und schaffen Sie die Rahmenbedingungen, die es braucht, um den Standort dauerhaft zu erhalten. Lassen Sie Ihren Worten Taten folgen. Jetzt!  

Zweiter Preisträger: Der „Blog-Pfosten“ in der Ruhestands-Edition geht an Martin Kilian!

Man stelle sich vor die „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gingen auch in unserer ländlich geprägten Region sicherlich nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Pfosten“ als Würdigung für besondere Taten und Leistungen. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Sinnbildlich! Nun der zweite Preisträger: „Für den besonders klugen Schachzug sich in die Rente zu flüchten, anstatt weiterhin den Bürgermeister zu geben“, verleiht der Blog den goldenen „Positiv-Blog-Pfosten“ in der Ruhestands-Edition, mit eingearbeiteter Hängematte, an Martin Kilian. Er hat sogar das Kunststück fertiggebracht, noch vor dem Erreichen der regulären Altersgrenze den Arbeitsmarkt als Leistungsträger zu verlassen, ohne dafür finanzielle Einbußen im Rentenbescheid hinnehmen zu müssen. Nicht weil er es kann, sondern weil die Gesetzesvorgaben es ihm in dieser Form erlauben. Gerade mal 60 Lenze, aber befreit von den sonst üblichen Abschlägen – mehr geht nicht. Überhaupt, was ist ein „König“ ohne den ab Januar wegbrechenden Hofstaat, konkret hausinterne Unterstützer und Zuarbeiter, noch wert? Kilian kann man zu seinem vorzeitigen Abgang nur aufrichtig gratulieren, wohl auch deshalb, weil die Luft an der Stadtspitze nach der Fusion wohl noch dünner und vergifteter werden wird, als sie im hier und jetzt ohnehin schon ist. Der in sich leicht „zerstrittene“ Stadtrat lässt grüßen. Kilian hat den absolut richtigen Zeitpunkt für seinen Abgang gewählt. Glückwunsch zu dieser klugen und in sich folgerichtigen Entscheidung. mehr

Stilles Kämmerlein

Es ist wie immer, wenn Hans Helmut Döbell für große Reden ans Mikrofon tritt, schwingt er die verbale Keule gegen alle diejenigen, die sich kritisch äußern. „Leute die anpacken sind wichtig, nicht die, die aus dem stillen Kämmerlein im Internet nur kritisieren,“ sagt einer, der sich mit weitem Abstand am besten im stillen Kämmerlein auskennt. Gegenvorschlag: „Politiker die offen und ehrlich Politik gestalten sind wichtig, nicht die, die intransparent im stillen Kämmerlein ihre eigenen Süppchen kochen! Hat der Gute doch über viele Jahre in eben diesem stillen Kämmerlein ganz nebenbei sowohl seine ganz eigene Politik vorangetrieben, als auch Netzwerke gesponnen sowie Seilschaften organisiert. In der Regel dringt von den politischen Gesprächen und Beratungen immer nur das in die Öffentlichkeit, was gewollt ist. Wenn Wände erzählen könnten! Anstatt Kritik als etwas grundsätzlich Positives anzusehen, wird die in einem Rundumschlag von ihm verurteilt. Vielleicht auch deshalb so vehement, weil die sich vermehrt auch gegen ihn richtet. Dabei könnte gerade der langjährige Bürgermeister noch lernen, wie er etwas verbessern oder richtigmachen kann. Merke, nur wer in der Lage ist, konstruktive Kritik zu akzeptieren und die beanstandeten Punkte dann auch zu verbessern, lernt dazu. Zugegeben, der zum Teil raue, bisweilen unnötig despektierliche Tonfall im Netz, ist für eine Selbsthinterfragung nicht unbedingt immer motivierend. Aber so ist das Internet nun einmal – Fluch und Segen zugleich.

Zitat: „Politik ist die Führung öffentlicher Angelegenheiten zum privaten Vorteil!.

Realsatire: Mit der Küsserei ist das so eine Sache

Was für eine märchenhafte Titelzeile: „Dornröschen soll bald erwachen auf Schloss Dhaun!“ Auserkoren als Prinz wurde unter anderem auch der Visionär Rüdiger Lanz. Der Licht-Experte aus Simmertal will das Schloss in einen „LED-Leuchtturm“ verwandeln, heißt es im unlängst erschienenen Artikel weiter. Soso! Neben der markanten Beleuchtung des Parks, plant der Tüftler den Umbau von Zimmern auf Fünf-Sterne-Niveau für eigene repräsentative Zwecke. Wenn das mal keine guten Nachrichten für die (noch) schlummernden Gemäuer sind. Die Erwartungshaltung ist jedenfalls massiv geweckt. Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Dass der Blog massiv auf die Euphorie-Bremse tritt und stattdessen lieber den zurückhaltenden Warner und Mahner mimt, hat jedoch einen triftigen Grund. Vielleicht sollten diejenigen, die sich jetzt vor Freude über den Coup mit einem weltweit agierenden ambitionierten regionalen Unternehmen auf die Schenkel klopfen, den Blick mal nach Meisenheim richten. Wie Insider dort berichten, hatten die Diakonie-Werkstätten auch eine riesige Erwartungshaltung an das Simmertaler Unternehmen. mehr

Das Wort zum Sonntag

Alles richtig gemacht! Auch dem letzten Zweifler dürfte klargeworden sein, dass die Absage des Romantischen Weihnachtsmarktes richtig gewesen ist. Dem Sturm gestern, folgt heute der Regen. Couch-Wetter allererster Güte, ist man da geneigt zu urteilen. Da jagt man ja keinen Hund vor die Tür, geschweige denn, will besinnlich Schlendern oder Bummeln. Schmuddel-Wetter und Weihnachtsmarkt passen einfach nicht zusammen. Punkt! Genauso wenig wie „gut“ und „günstig“ oder „Kunde“ und „Service“. Letzterer erwartet den Weihnachtsmarkt-Besucher dann nächste Woche zu den gleichen Anfangszeiten an gleicher Stelle. Aufgeschoben ist bekanntlich ja nicht aufgehoben. Vielleicht hat Petrus ja dann ein Einsehen mit den Standbetreibern, die an diesem nassen Wochenende sicherlich nicht auf ihre Kosten gekommen wären.

Satire-Serie: Verleihung von „Blog-Pfosten“ für besondere „Heldentaten“!

Man stelle sich vor, es gäbe eine „heute-show“ speziell für das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gehen selbst in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. Ob die Vielfalt allerdings für eine wöchentliche Sendung ausreicht, sei mal dahingestellt. Inspiriert vom beliebten ZDF-Format, versucht sich der Blog an einer Mini-Ausgabe. In der bundesweit beliebtesten Satire Show werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich und musikalisch an Menschen und Institutionen verliehen. An diese Tradition gilt es im Kleinen anzuknüpfen – jedoch ohne Gedudel. Warum nicht hier bei uns im kleinen beschaulichen Hinterland ebenso einen undotierten und satirisch motivierten Symbol-Preis vergeben? Einen „Blog-Pfosten“ als Jahrespreis, – das passt! Im Gegensatz zur heute-show“, soll die Auszeichnung sowohl negativ, als auch positiv behaftet sein. Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, werden somit entsprechend gewürdigt. Sinnbildlich! Der erste Preisträger ist eine kirchliche Einrichtung: Für ganz besonderes visionäres Denken und Handeln in der Kategorie „Wie verbrenne ich viel Geld für ein Bezahlsystem am Krankenhaus-Parkplatz, welches bisher nur kostete, aber nichts einbrachte“, verleiht der Blog den Blog-Pfosten in der rot/weißen Schranken-Edition an die Diakonie. Trotz massiven Verlusten, wurden umfangreiche Bauarbeiten für das neue Parkplatz-System in Kirn vorgenommen. Eine Maßnahme, die es absolut nicht brauchte. An den Start ging die beabsichtigte Bezahl-Variante bisher nicht. Wer glaubt, dass die Diakonie zukünftig damit auch nur einen Cent verdienen wird, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Möglicherweise lassen sich Schranken und Automat noch auf eBay verticken. Den negativen Blog-Pfosten hat sich die Diakonie redlich verdient. mehr

Fortsetzung folgt…

Schiettwetter! Weihnachtsmarkt abgesagt. Neuer Versuch am kommenden Wochenende

Ein Wetter zum Umtauschen! Starker Wind bis Orkanböen, dazu immer wieder Regenschauer und Temperaturen bis zehn Grad, sind nicht gerade ideale äußere Bedingungen für einen Weihnachtsmarkt, zumal wenn Standbetreiber ihre Waren in windanfälligen Pavillons anbieten müssen. Ganz ungefährlich wäre das sicherlich nicht geworden, geschweige denn, es käme so etwas wie weihnachtliche Atmosphäre unter den Regenschirmen auf. Daher wurde der Romantische Weihnachtsmarkt am Autohaus in Hochstetten-Dhaun kurzfristig abgesagt. Als neuer Termin wurde das kommende Wochenende festgezurrt. Die Entscheidung dürfte den Verantwortlichen nicht leicht gefallen sein. Vielen dürfte die als übertrieben vorkommen. Wahrscheinlich auch dem einen oder anderen Anbieter. Schließlich hatten sich alle vorbereitet und für zwei Tage eingedeckt. Was passiert jetzt mit dem ganzen Zeugs? Außerdem müssen Programm und Aussteller für das nächste Wochenende unter einen Hut gebracht werden. Ob das umfassend gelingt? Nicht wenige dürften am Ausweichtermin schon andere Weihnachtsmärkte gebucht haben. Von daher ist die Situation alles andere als erfreulich, zumal wenn sich die vermuteten Wetterkapriolen am Ende als eher harmlos erweisen sollten. Man steckt halt nicht drin, aber sicher ist sicher. Wie sagt der Volksmund doch so trefflich: „Hinterher ist man immer schlauer.“

Wochenrückblick 14. Dezember

„Rettet das Kirner Krankenhaus“ – ein Slogan der sicherlich auch im kommenden Jahr rauf und runtergeleiert werden wird. Diese Woche fand das ersehnte erste Zukunftsgespräch mit allen Verantwortlichen im Rathaus statt. „Hauptsache mal drüber geschwätzt“ – so oder so ähnlich lässt sich die gemeinsame Abschlusserklärung wohl am ehesten charakterisieren. Viel Zählbares kam nicht heraus beim gemeinsamen nervigen Kaffee-Kränzchen. Für diejenigen, die leidenschaftlich für den Erhalt kämpfen, dürfte das Ergebnis recht unbefriedigend ausgefallen sein. Der Träger des Krankenhauses, also die Diakonie, wird bis Ende März 2020 ein Zukunftskonzept vorlegen. Häh? Was in Gottes Namen haben die nur die ganze Zeit gemacht? Däumchen gedreht? Warum erst so spät? Müsste bei einer soliden Planung ein solches Konzept nicht längst griffbereit in der Schublade liegen? Liegt es aber nicht! Der Grund: Die Diakonie plante nicht mit Kirn. mehr

Ehre wem Ehre gebührt

Dem Deutschen Fußballbund ein dreifaches hipp, hipp, hurra, hipp, hipp, hurra, hipp, hipp, hurra!“ Wer vor Jahrzehnten gegen den Ball getreten hat, kennt diesen Ausruf nach dem Spiel an der Mittellinie nur zu gut. Lang, lang ist es her. Heutzutage nimmt der Fußballsport bei weitem nicht mehr die dominante Rolle früherer Tage ein. Die Schwerpunkte haben sich radikal geändert. Ein geregelter Spielbetrieb bei den Aktiven lässt sich nahezu nur noch im Verbund mit anderen Vereinen organisieren. Den allgemeinen Negativtrend auf dem „Spieler-Markt“ spürt schon seit Jahren auch die Spvgg Hochstetten.  Diesen auf Dauer umzukehren, scheint nahezu aussichtslos zu sein. Heutzutage muss man als Verein schon heilfroh und glücklich sein, wenigstens eine Mannschaft für den Spielbetrieb melden zu können. Schwere Zeiten herrschen vor allem im Jugendbereich. An Nachwuchs mangelt es an allen Ecken und Enden. Fußball ist kein Selbstläufer mehr, auch nicht in einer so großen Ortsgemeinde wie Hochstetten-Dhaun! Da kommt die Sportplakette des Bundespräsidenten als kleine Motivationshilfe zur rechten Zeit. Die bekommen Sportvereine, die sich über Jahre besondere Verdienste um die Pflege und Entwicklung des Sports erworben haben. Sie wird aus Anlass des 100-jährigen Bestehens eines Vereins verliehen. Und die Spvgg hat schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel. Die Urkunde über die Verleihung der Plakette trägt die Unterschrift des Bundespräsidenten. Übergeben wurde die jetzt von Innenminister Roger Lewentz in Mainz. Zurecht! Die Spvgg hat sich über Jahrzehnte hinweg den Ruf eines grundsoliden und sportlich ambitionierten Verein, ergänzt um Abteilungen abseits des Fußballgeschäftes, erworben.

Es muss weiter um das Krankenhaus gebangt werden

Ist das Kirner Krankenhaus noch zu retten? Das wird wohl die brennendste regionale Frage der Zukunft sein. Die Antwort wissen ganz sicher die Eigentümer. Jeder Krankenhausträger – auch die Diakonie – orientiert seine betrieblichen Entscheidungen an der Erreichung der aufgestellten Unternehmensziele. Ein Träger, der ein Krankenhaus unterhält, will sich refinanzieren und eine angemessene Eigenkapitalrendite erwirtschaften. Das Kirner Krankenhaus bildet da keine Ausnahme. Daher sollte das geschlossen werden. Doch der Träger hat nicht mit dem Widerstand der gesamten Region gerechnet. Seit Bekanntwerden hat sich viel getan. Demonstrationen wurden organisiert und Gespräche geführt. So auch am 10. Dezember. Eingeladen wurde zu einem ersten Zukunftsgespräch im Rathaus der Stadt Kirn. Alle entscheidenden Personen saßen mit an einem Tisch. Und was kam beim Gipfel heraus? Nur Blablabla? Um es vorneweg zu nehmen, ein Durchbruch ist anders! mehr

Neues aus der SPD-Schaltzentrale: Die Würfel sind mutmaßlich gefallen pro Hans Helmut Döbell!

Ein filmreifes Szenario unter dem Titel „High Noon im Morgengrauen“ bahnt sich an.“ – So titelte der Blog im vergangenen Wochenrückblick.  Demnach sollten zum Duell um den wichtigen Ersten Beigeordneten-Posten, unter dem Dach der neuen Verbandsgemeinde Kirner Land, die beiden SPD-Schwergewichte Michael Schmidt und Hans Helmut Döbell gegeneinander antreten. Beide buhlen bekanntlich um die Nebenrolle dicht bei dem neuen Stern am Himmel, Thomas Jung. Bekanntlich kann aber es nur einen geben. Nur wer? Nun, die Würfel sind offensichtlich gefallen. Nicht im Morgengrauen und nicht Mann gegen Mann, wie es die Dramaturgie im Filmtitel vermuten lässt. Nein, in einer profanen Sitzung wurden nunmehr Fakten am runden Tisch geschaffen. Nicht der Stimmenkönig und gleichzeitig SPD-Vorsitzende aus Hennweiler, sondern der in der Öffentlichkeit höchst umstrittene Bürgermeister aus Hochstetten-Dhaun erhält den internen Zuschlag. Döbell setzte sich in den eigenen Reihen durch und wird demnach als Erster Beigeordneter vorgeschlagen werden, und dies, obwohl seine Wahlergebnisse sowohl bei der Bürgermeister- (60 Prozent), als auch VG-Wahl, alles andere als breite Akzeptanz in der Öffentlichkeit ausstrahlten. Im Gegenteil! Dahingehend setzte Schmidt ganz andere Duftmarken. Zählt alles nicht! Ob hinter verschlossenen Türen eine Kampfabstimmung herhalten musste und inwieweit es in den Verhandlungen zuvor harmonisch zugegangen ist, davon pfiffen die Spatzen bisher nichts von den Dächern. Völlig reibungslos dürfte es allerdings nicht über die Bühne gegangen sein.

Post vom Blog zum Abschied

Lieber Herr Kilian

Es ist ein geflügeltes Wort: selten wird so gelogen wie bei Beerdigungen und Verabschiedungen. Doch bei Ihnen darf es ruhig mal ehrlicher Lob sein – und das nicht zu knapp. Alles hat seine Zeit: Ihre Zeit als Bürgermeister ist Ende des Monats vorbei. Nicht weil Sie es müssen, sondern weil Sie es wollen. Für Sie beginnt jetzt eine neue Zeit. Viel Zustimmung erhielten Sie bei Ihrer damaligen Wahl und diesem Vertrauensvorschuss sind Sie voll gerecht geworden. Ohne Sie heilig sprechen zu wollen, waren Sie für Kirn ein Glücksgriff zur rechten Zeit. Sie haben über Stadt- und Parteigrenzen hinweg Kommunalpolitik mit Herzblut gelebt. Unter Ihrer Leitung wurde im Stadtrat konzentriert, sachlich und vertrauensvoll zusammengearbeitet, um gemeinsam das Beste für die Stadt zu erreichen. Sie haben stets auf die zukunftsfähige Entwicklung der Stadt mit Augenmaß geschaut und sind immer ein „Bürgermeister für alle“ gewesen. Dass es zuletzt im Stadtrat mehr hakte, als Ihnen lieb sein konnte – geschenkt. Dass die Fusion trotz Protest die Stadt schluckte – geschenkt. Dass das Parkdeck noch immer in den Köpfen von Befürwortern spukt – geschenkt. In ein zwei Jahren wird niemand mehr auch nur ein Wort über diese Themen verlieren. Schon gar nicht Sie, aus Ihrer Ruhestands-Hängematte heraus. Sie hinterlassen große Fußstapfen, die es jetzt zu füllen gilt. So ganz wird das sicherlich nicht gelingen, schon gar nicht auf Anhieb, wohl auch deshalb, weil sich die Rahmenbedingungen vom Vollprofi hin zum Amateurstatus zurückentwickeln. Typen mit Ihrer ausgleichenden Art, Ihren Fleiß und Ihr Fingerspitzengefühl, aber auch Ihre klaren Aussagen und Ihre Erfahrung, warten zudem nicht an jeder Ecke. Doch einen „dynamischen und kreativen Macher“, der sich überdies auch auf Diplomatie versteht, braucht Kirn jetzt mehr denn je.

Was erlaube Deutsche Bahn

Die unendliche Geschichte Bahnhof. Die Visitenkarte für das Dorf ist nicht wirklich eine werbewirksame. Nach Jahrzehnten des Stillstandes schien es fast schon so, als ob doch Bewegung in die Angelegenheit käme. Pustekuchen! Jetzt hat auch Hochstetten-Dhaun sein Projekt „Bahnhof 21“. Vorher wird hier nichts passieren. Man, man, man, was erlaube Deutsche Bahn oder wer auch immer für Sanierungsarbeiten entlang der Nahestrecke zuständig ist? Tristesse um die Bahnsteige herum ist nicht gerade eine attraktive Visitenkarte des Ortes, schon gar nicht für Durchreisende. Hier schaut man nicht gerne aus dem Fenster. Jetzt sollen sich die Nahe-Politiker der Sache annehmen. Frage: Was haben die in den letzten 20 Jahren gemacht? Bevor die Bahn nicht die Bahnsteige zeitgemäß herrichtet, kann auch die Ortsgemeinde das Umfeld nicht in eigener Regie gestalten. Dabei hat die schon seit längerem ihren Plan in der Tasche. Parkplätze inklusive einem neuen Zugang zum Bahnsteig soll es geben, was alleine rein optisch diesen Bereich aufwerten wird. Noch ist ja nicht raus, wer oder was sich in dem örtlichen Kleingewerbe verbirgt, welches sich neben dem Feuerwehrhaus ansiedeln möchte. Wird sich die Ansiedlung jetzt auch verzögern auf den Sankt Nimmerleinstag? Im Verbund mit der dann neuen Parkfläche könnte ein harmonisches Gesamtbild entstehen. Schade, dass die mit Abstand stärkste Fraktion seinerzeit nicht den Mut hatte, hier ein perspektivisches medizinisches Versorgungszentrum zu etablieren. Chance vertan für den großen Wurf etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, gerade in der Niedrigzinsphase. Interessengesteuert entschied man sich ja bekanntlich für eine Mietversion, um den neuen Hausarzt an sich zu binden.

Straßenausbaubeiträge: Blick nach Simmertal

Blicken wir aus aktuellen Anlass mal wieder über den Berg zur größten Ortsgemeinde Simmertal: Dort informieren die Fachleute der Verbandsgemeindeverwaltung am 17. Dezember, um 18.30 Uhr über Straßenausbaubeiträge. Hört, hört! Offensichtlich will die Kommune ihren Bürgern das System der wiederkehrenden Beiträge schmackhaft machen. So zumindest lässt sich die Einladung interpretieren. Dem Eingangs-Bla-bla-bla von wegen Verpflichtung die Infrastruktur für nachfolgende Generationen erhalten zu müssen, folgt die Schelte gegen die einmaligen Beiträge, wodurch Betroffene über Gebühr belastet würden. Das stimmt. Pest oder Cholera? – die Simmertaler haben nunmehr wohl die Qual der Wahl. Anders formuliert, Frontalangriff oder wiederkehrende kleinere Einzel-Schübe? An den Infektionsherd, sozusagen den Bazillus, der resistent in Mainz sitzt, kommt man ja nicht ran. Dort will die SPD-Regierung unbedingt an Straßenausbaubeiträgen festhalten, und dies, obwohl die in anderen Bundesländern längst erfolgreich abgeschafft worden sind. Und das Verrückte daran, es funktioniert. Merke, Augen auf bei der Orts-Wahl! Wohl dem, der in Hochstetten-Dhaun für immer seine Zelte aufgeschlagen hat. Dort hat es zwar auch reichlich marode Straßen, aber die Ortsgemeinde fährt eine ganz eigene finanzielle Schiene. Die Ortsgemeinde stemmt die Kosten für Sanierungen nämlich aus den eigenen Rücklagen. So schaut’s aus! Das war so, das ist so und wird wohl auch immer so bleiben. Das hochheilige Versprechen hatte Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell beim Bürgertreff im Frühjahr noch erneuert (siehe Zitat Versprechen des Jahres in der Seitenleiste). Diesbezüglich sind die Bürger save und diesbezüglich herrscht in der zweitgrößten Ortsgemeinde mit seinen fünf Ortsteilen höchste Wohnqualität. Hier müssen die Mitarbeiter der Verbandsgemeinde nicht aufschlagen, um über Straßenausbaubeiträge zu referieren. Eine Verfahrensweise, die man gerne mitnimmt und die hoffentlich recht lange Bestand haben möge. Damit genießen die Bewohner fast schon ein landesweites Alleinstellungsmerkmal, was diese sicherlich auch werden zu schätzen wissen.

Dhauner Schloss wird wachgeküsst!

„Das Schloss wird wachgeküsst!“ – so titelte unlängst die Tageszeitung. Fürwahr, jede Ergänzung verspricht ein wenig mehr Pep – sei es bei der Zimmer-Vermietung oder auch in der „Gastronomie“. Letztere soll ja dann in abgespeckter Version im neu zu errichtenden Pavillon ihre Heimat finden. Entsprechende Zuschusszusagen sind schon save. Lange kann es also nicht mehr dauern, bis zum Baustart. Man darf jetzt schon gespannt sein, mit welchem Konzept die Betreiber an den Start gehen werden. Wer soll den unterhalten und wie stellt man sich Angebot und Öffnungszeiten vor? Merke, nicht an jedem Tag strömen die Gäste hinauf zum Schloss. Den betriebswirtschaftlich im Lot zu halten, dürfte schwierig werden, zumal jetzt auch der Wappensaal unterhalb der Mauern eine Wiederbelebung erfährt. Auch dort besteht in Kürze wieder die Möglichkeit zur Einkehr, vor allem an den Wochenenden. Und auch hier stehen Café und Kuchen im Angebot – zumindest über die Wintermonate. Erst gar keine Einkehrmöglichkeit und dann plötzlich zwei Alternativen – Respekt! Ob beide Vorhaben nebeneinander existieren können? Diesbezüglich darf man doch sehr gespannt sein. Keine Frage, Tagesgäste und Touristen werden über die Einkehrmöglichkeiten froh und dankbar sein. Derzeit bekommen die in Dhaun so gar nichts in diese Richtung geboten.

Das Wort zum Sonntag

Obwohl ich sonst jemand bin, den ständige Wiederholungen nerven, wird es mir dabei partout nicht langweilig. Immer noch und immer wieder werde ich Themen vertiefen, auch auf die Gefahr hin, dass ich dafür getadelt werde. Nehmen wir die Parkhaus-Frage. Die habe ich schon bis zum Erbrechen beackert. Eigentlich ist die Angelegenheit durch, aber sowas von. Doch erfordern neue, mitunter kaum merkliche Aspekte, ein ständiges Nachjustieren. Daher werde ich auch weiter in regelmäßigen Zeitabständen die Finger in die Wunden legen. Zugegeben, ständige Erinnerungen stoßen nicht bei jedem Leser auf ungeteilte Gegenliebe. Gähn! „Ja, nicht mit einverstanden bin ich mit diesen immerwährenden Wiederholungen“, sagte neulich eine Leserin, die sich ansonsten sehr gut informiert fühlt. Leute, da müsst Ihr dennoch durch. Es bleibt die Ausnahme. Versprochen! Ab und an schaue ich halt mal nach, inwieweit sich auf der einen oder anderen Ebenen etwas zum Positiven getan hat. Es klemmt noch immer an vielen Ecken und Enden und sanfter Druck entsteht auch durch einen erhöhten Nerv-Faktor. Ich will halt am Ball bleiben. Ich mahne und erinnere und Ich hake halt gebetsmühlenartig nach. Nicht immer, aber immer öfters.   

Satirischer Wochenrückblick 8. Dezember

Über VG-Beigeordnete, Bilanz Andreasmarkt, Harald-Flick-Ehrenpreis, Post von Landrätin Bettina Dickes, Sozialkundeunterricht mit Fritz Rudolf Körper, Aufruf an Krankenhausmitarbeiter

Ein filmreifes Szenario bahnt sich an. Titel: „High Noon im Morgengrauen“. Zum Duell treten an die beiden Hauptdarsteller Michael Schmidt und Hans Helmut Döbell. Beide SPD-Platzhirsche haben den Ersten Beigeordneten-Posten unter dem Dach der Verbandsgemeinde Kirner Land fest im Visier. Aber es kann nur einen geben. Wer wird es sein? Der Chef mit den meisten Stimmen oder der bisherige Stellvertreter mit der meisten Erfahrung. Es wird wohl auf einen Showdown hinauslaufen. Werden beide mit fairen Mitteln aufeinandertreffen? Diesbezüglich werden die persönlichen Sekundanten ein wachsames Auge haben müssen. Ist das spannend! Fehlt eigentlich nur die Wahl der Waffen, um die Dramaturgie abzuschließen. Was ist, wenn beide nicht heil aus der Sache herauskommen. Kommt dann ein „Unbekannter Dritter“ zum Zuge? Bisher taugen Filmidee und Drehbuch nur für einen fiktiven Science-Fiction-Streifen. Ob der sich im Falle eines Falles auch als reales Drama wird inszenieren lassen, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen. Wie es auch kommen mag, Hochspannung ist garantiert. mehr

Harald-Flick-Ehrenpreis: Alles Müller, oder was?

Die wahren Helden des Alltages sind diejenigen, die mehr im Stillen Gutes tun, ohne besonders auffallen zu wollen geschweige denn, sich in den Vordergrund zu drängen. Ganz normale und einfache Menschen eben, die über Gebühr ehrenamtlich tätig sind, für Mitmenschen da sind, vorneweg gehen, helfen und anpacken. Getreu dem Motto Ehre wem Ehre gebührt, wurden Ellen und Michael Müller am gestrigen Freitagabend im Rahmen einer Feierstunde mit dem Harald-Flick-Ehrenpreis der Stadt Kirn für ihr Engagement zum Erhalt des Kirner Krankenhauses, stellvertretend für alle „Kämpfer“, ausgezeichnet. Das Ehepaar bildet die Speerspitze einer Bewegung, die sich quer durch alle Gesellschaftsschichten rekrutiert. mehr

Interview mit dem Nikolaus

„Ho, Ho, Ho“! Heute ist ein Festtag. Traditionell ist am 6. Dezember der Heilige Nikolaus unterwegs von Haus zu Haus. Doch der gute alte Mann mit dem Rauschebart hat es schwer in diesen schrägen Zeiten. Die Welt steht Kopf! Zu viele Verrückte haben auf unserem Planeten das Sagen! Es gibt Probleme noch und nöcher. Der Nikolaus hat aber nicht nur das globale große Ganze im Blick. Nein, er schlägt auch deutliche Töne an, und dies obwohl, seine Nordpol-Heimat wegen der Klimaerwärmung wegzuschmelzen droht. Kritisch verfolgt er die Geschehnisse im Kirner Land. Der Blog hat für Euch ein Interview mit dem Nikolaus geführt. Der ist ja eine regelrechte „Schwätz-Maschine“. Ohne Luft zu holen, plauderte der exklusiv aus dem Nähkästchen und bietet echte Expertentipps und Seitenhiebe. Im Ergebnis, ein nicht ganz ernst gemeintes Weihnachtsinterview mit viel Humor. mehr

Zeigt her Eure Weihnachtsbäume

Es sind zwar keine Prachtexemplare, aber Krücken sind es auch nicht. Die Weihnachtsbäume in Hochstetten, Hochstädten, Dhaun und Karlshof sind Durchschnitt, erfüllen aber ihren Zweck. Sie stehen an den üblichen Ecken und kündigen die Weihnacht an. Erste Reaktionen klingen nicht durchweg schmeichelhaft. Ob zurecht oder zu unrecht, möge jeder für sich selbst beantworten. Beschwerden können schriftlich an den Weihnachtsbaumbeauftragten im Gemeindebüro abgegeben werden. Zugegeben, Schönheits-Preise kann man mit ihnen sicherlich nicht gewinnen, aber es gab schon schiefere Exemplare und noch dazu mit mehr fehlenden Zweigen. Wenn in der Dunkelheit die Glühbirnen brennen, werden die kleinen Schwächen eh verdeckt. Meckern gilt nicht, zumal sich jeder Ortsteil noch über einen eigenen Weihnachtsbaum freuen kann. Die Älteren werden sich erinnern, es gab Zeiten, da wurde in deren Schatten sogar Weihnachtslieder angestimmt. Die Tradition des Musik- und Unterhaltungsvereins Hochstetten ist allerdings schon lange Geschichte. Lang, lang ist es her.   

Schilder-Schildbürgerstreich

Mit einem schwarzen, dicken Filzstift haben Unbekannte das Verkehrszeichen Verbot der Durchfahrt (Zeichen 250 StVO) an der Abfahrt Verbindungsweg hinauf zum Karlshof beschmiert. Wobei, es wurde ja nur ein dickes Fragezeichen aufgemalt. Was will uns der Täter damit sagen? Unwahrscheinlich, dass es sich hierbei um einen „Style“, also eine persönliches Markenzeichen, handelt. Allenfalls soll das Fragezeichen genau das tun, wofür es gedacht ist: FRAGEN! Was ist das eigentlich für ein Verkehrszeichen? Konkret kann man den Zweck nämlich nur erahnen. Der Grund: Es ist vollkommen ausgebleicht. Der charakteristische rote Außen-Ring ist nicht mehr zu erkennen. Und das gefühlt schon seit einer Ewigkeit. Stellt sich die Frage, inwieweit die StVO hier überhaupt noch greift? Erfüllt ein solches Verkehrszeichen noch seinen Zweck? Sicherlich nicht. Daran ändert auch das Fragezeichen nichts. Das nicht mehr zu erkennende Verkehrszeichen erfährt durch den unbekannten „Künstler“ wenigstens einen leicht humoristischen Touch. Dennoch, es bleibt eine Sachbeschädigung.

VG-Beigeordneten-Karussell

Man hört irgendwie so gar nichts von Koalitionsverhandlungen zwischen denen im Verbandsgemeinderat vertretenen Parteien. Logisch, dass im Hintergrund schon Gespräche zwischen den Führungskräften stattgefunden haben. Gibt es auch auf VG-Ebene eine Allianz gegen die SPD? Angesichts der Geschehnisse in Kirn, dürfte der Platzhirsch gewarnt sein. Jede Wette, die sind auf der Hut. Es ist davon auszugehen, dass schon intensiv im stillen Kämmerlein sondiert worden ist. Ausloten ist wichtig! Wer kann mit wem und wer ist für jeden tragbar als Beigeordneter. Denn darum geht es ja in erster Linie. Wer stellt die Beigeordneten eins bis drei? Unwahrscheinlich, dass es zu einem Tohuwabohu wie bei der Stadt kommen wird. Die Beigeordneten werden sich an den Stärken der Fraktionen orientieren. Diesbezüglich wagt sich der Blog mit seiner Vorhersagung ganz weit aus dem Fenster. Mehr noch: Der will mal ein wenig detaillierter spekulieren. Fischen in trüben Gewässern – das passt! Der nennt einige Kandidaten und Erfolgsaussichten. Wer steht in Konkurrenz zueinander? mehr

Eine Entwicklung von gut, über schlecht bis ganz schlecht!

Das Ausbleichen von Straßenschildern kommt schon mal vor. Oft lassen sich dann die Bedeutungen nur noch erahnen. Paradebeispiel ist das Zeichen „Verbot der Durchfahrt“ (Zeichen 250 StVO) am Eingang zum Wirtschaftsweg Richtung Karlshof. Vom einst leuchtend roten Rand ist nicht mal mehr die Silhouette zu erkennen. In der Regel ist nicht das Material, sondern der Standort und die jahrelange Sonneneinstrahlung Schuld daran. Erst schief und jetzt auch noch zunehmend blasser. Eine Runde Mitleid für ein in die Jahre gekommene Verkehrszeichen, das seit gefühlt einer Ewigkeit vergeblich auf einen Austausch wartet. Dabei steht im Gesetz, dass unleserliche und unkenntliche Schilder zwingend auszutauschen sind. Es steht allerdings zu befürchten, dass dieses „Bleich-Schild“ noch ein paar Jährchen in diesem Zustand wird durchhalten müssen. Stellt sich die Frage inwieweit die StVO hier überhaupt noch greift? Erfüllt ein solches Verkehrszeichen noch seinen Zweck? Zumindest Ortsfremde könnte bei einer Verkehrskontrolle gute Argumente vorbringen. Zuständig für die Beseitigung des Mangels ist von Haus aus die Ortspolizeibehörde unter dem Dach der Verbandsgemeinde sein. Warum die nicht längst gehandelt hat, weiß wer will. Vielleicht zu teuer? Vielleicht ist der Mangel bisher nicht in die Verwaltung vorgedrungen? Kaum zu glauben, weil vom kleinen Angestellten bis hin zu den „wichtigen“ Entscheidungsträgern regelmäßig an den beiden Verkehrszeichen vorbei. Finde den Fehler? Der Blog hatte diese Situation schon im Januar als guten Vorsatz für 2019 bezeichnet. Das Jahr ist rum, passiert ist nix. Wie wäre es mit 2020?  

Spezialbiertag

Prosit! Der Spezialbiertag kam an!!!

Alle Jahre wieder greifen die Bierexperten von der Kirner Privatbrauerei in die Trickkiste, um gerade in der Weihnachtszeit mit einem Spezialbier an sich schon üppige Angebotspalette zu ergänzen. Jüngstes Beispiel ist das Kirner Export ein kastanienrotes Gebräu, das mit seinem vollmundigen Geschmack sicherlich auch eingefleischte Pilstrinker wird überzeugen können. Nicht immer, aber immer öftes! Die offizielle Vorstellung am Andreasmarkt entwickelte sich zu einem Feiertag. Wie immer halt, wenn das sich das Tor zum Brauereihof für Besucher öffnet. Für musikalische Unterhaltung war gesorgt. Und wie war das Jahr 2019 aus Brauereisicht?  Wie man hört, war es ein gutes Jahr. Klaro, denn das gute Kirner hat eine riesige Fangemeinde. Die Brauerei war und ist am Markt gut aufgestellt und gewappnet für die Zukunft. Und neue Ideen werden gewiss schon in den Köpfen der Macher reifen. Die Biergenießer wird’s freuen, dürfen die sich auch zukünftig auf neue und alte Biervariationen der Kirner Privatbrauerei freuen. An exklusive Überraschungen aus dem Hause der Kirner Privatbrauerei haben sich die Biergenießer aus der Region mittlerweile schon gewöhnt. Möge die niemals nicht ausgehen. 

Wie richtig lag das Nuschel-Orakel

Im Januar interviewte der Blog ein Orakel. Das wagte ein Prognose für 2019. Wie schaut die Bilanz im Dezember aus? War es das vorhergesagte unspektakuläre „Weiter so“ auf allen erdenklichen Ebenen?  Was ist eingetroffen, was nicht? Fangen wir mal mit den Kommunalwahlen an. Das Orakel sagte einen Verbleib von Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell auf dem Chefsessel voraus. Stimmt! Genauso ist es gekommen. Mit 60 Prozent der Stimmen knapp zwar, aber der SPD-Kandidat durfte im Amt bleiben. Zugegeben, für einen Einzelkandidaten ist das Ergebnis niederschmetternd und weit weg von einem Vertrauensbeweis, aber wie formulierten es die meisten Wähler zähneknirschend im Vorfeld: „Bevor wir keinen haben, dann soll es halt der Amtsinhaber weitermachen.“ Was hat das Orakel noch so prophezeit?  „Nun, der neue Arzt wird sich weiter etablieren. Der Winter wird kurz, das Frühjahr nass und der Sommer herrlich warm.“ Stimmt erneut! In der Tat, im Frühjahr hat es öfters geregnet und der Sommer war einer der heißesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Alles richtig. Und vom Arzt hört man auch so gar nichts mehr. Das Romantische Gartenfest schrieb, wie vom Orakel prognostiziert, seine Erfolgsgeschichte weiter fort. Boah, da soll mal einer sagen das hätte keine hellseherischen Fähigkeiten. Halt, bei der Spvgg lag es gründlich daneben. Die Rückrunde war durchwachsen, der Aufstieg in weiter Ferne. Richtig lag es bei der alten Schule. Das da oben so schnell keine Bagger rollen werden, dafür braucht es allerdings auch keine hellseherischen Fähigkeiten. Eine Bank auch für das kommende Jahr. Thomas Jung wurde zum Bürgermeister gewählt. Auch das wusste das Orakel definitiv schon im Januar. Hut ab vor so viel Treffsicherheit. Man darf jetzt schon gespannt sein, was das Orakel für 2020 so alles vorhersagt. Spannend wird die Wahlprognose für die VG-Beigeordnetenwahl im Januar sowie die Kirner Bürgermeister-Wahl im März. Und auch zum Parkhaus Kirn hat es eine Meinung. Dann her damit!

Das Wort zum Sonntag

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr wurde die Idee zum Blog geboren. Mittlerweile hat sich www.hochstetten-dhaun.info zu einer richtigen Marke entwickelt. Von null auf Platz eins in den Google-Charts in weniger als 12 Monaten – das passt. Wenn ein Nachforschender Hochstetten-Dhaun in die Suchmaschine eintippt, dann ploppt der Blog ihm direkt ins Auge. Verrückt, mittlerweile erhalte ich sogar Anrufe von Menschen, die Fragen rund um die Ortsgemeinde stellen. Wo kann man das Schloss und die Bürgerhäuser mieten oder wer gibt Auskünfte über Bauplätze?, um nur einige Beispiele aufzuzählen. 482 Beiträge sowie 237 Seiten haben sich mittlerweile auf der etwas anderen Internetplattform angesammelt. Im Schnitt 400 Besucher täglich werte ich als Verpflichtung und Ansporn zugleich, in diesem Stil das Medium fortzusetzen. Mehr noch: Das gilt es noch auszubauen. Etwas unpolitischer vielleicht? Mehr über Land und Leute? Wie genau, werdet ihr dann im nächsten Jahr sehen. Heute, am Ersten Advent sage ich meinen Lesern ein Dankeschön für die Treue. Nicht alle Beiträge sind uneingeschränkt lesenswert oder treffen mitten ins Schwarze, aber das liegt in der Natur der Sache. Nicht jedes Meinungsbild trifft auf ungeteilte Gegenliebe. Vieles wird jedoch augenzwinkernd abgeladen. Von daher, nicht immer alles Geschriebene so bierernst nehmen.

Satirischer Wochenrückblick 1. Dezember

Peinlich, peinlicher, SPD! Bekanntlich ist das Gegenteil von „gut“, „gut gemeint“. Keine Partei führt das gerade so vor, wie die SPD. Eine Partei, die bundesweit im „Selbstzerstörungsmodus“ verharrt, lässt auch in Kirn kein Fettnäpfchen aus. Die Stadtrats-Mitglieder wollen einfach nicht begreifen, dass es in der Innenstadt kein Parkhaus braucht. Resistent gegen alle Argumente wollen die ihr Ding durchziehen. Und auch die FWG ist noch immer berauscht von dem Gedanken an ein solch unsinniges und dazu noch teures Bauwerk. Was haben die bloß alle nur geraucht? Ein Drogen-Schnelltest vor der nächsten Sitzung könnte Klarheit bringen. Was ist das für ein Zeugs, der allen die Sinne so dermaßen vernebelt und gleichzeitig den gesunden Menschenverstand ausknipst? Und das schon für so lange. Dem Dealer gehört der Prozess gemacht. Aber sowas von! Bleibt zu hoffen, dass der Vorrat an Stoff irgendwann aufgebraucht ist und Vernunft und Realitätssinn wieder Einzug in die berauschten Köpfe zurückkehren. Doch ein schnelles Ende des Trips scheint nicht in Sicht zu sein. Im Gegenteil: Der verlängert sich noch ins nächste Jahr. Hoffentlich werden CDU und FDP nicht auch noch angefixt. Wobei, so manche nachzulesende Äußerungen pro Parkhaus lassen sich nur berauscht ertragen. Etwa die von Norbert Stibitz. Der Frontmann der FWG will beides, Parkhaus und dezentrales Parksystem. Aus Überzeugung und weil es wirtschaftlich sei. Hmmm. Das muss er der Welt erklären. Macht er auch, in Kürze auf dem Blog. mehr

Die Kasse der Bürgerinitiative klingelt auf dem Andreasmarkt!

Entspanntes Bummeln, Glühwein- und Plätzchenduft, ein nicht alltägliches Warenangebot an den Ständen, Mollige Wintermode in den Geschäften und nicht zuletzt Musik und Lichterglanz, die Atmosphäre erzeugen – so wünschen sich die meisten Menschen landauf landab die Advents- und Weihnachtszeit. Und genau so ist es beim Andreasmarkt heute in der Kirner Innenstadt. Ein Stand erregt dabei besonders viel Aufmerksamkeit, nämlich der der Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“. Ellen und Michael Müller berichten von einer vielversprechenden Frühschicht. Schon in den frühen Morgenstunden fanden Plätzchen, Pflaster und gestrickte Strümpfe reißenden Absatz. mehr

Post vom Blog

Lieber Michael Wildberger, einstimmig wurdest Du nun zum Wehrleiter der Feuerwehr Kirner Land gewählt. Glückwunsch zu einem überwältigen Vertrauensvorschub. Zudem ist die Art und Weise, wie Ihr die neue Personalie im Zusammenspiel mit den politisch Verantwortlichen erarbeitete, von Respekt und Wertschätzung geprägt. Die Stimmung ist offenbar gut. Obacht, das war nicht immer so. Es ist kein Geheimnis, dass Stadt- und Landeinheiten nicht immer in großer Harmonie ihren Aufgaben nachkamen. Gut, dass diese Zeiten nunmehr endgültig der Vergangenheit angehören. Hut ab, die einzelnen Feuerwehren leben also schon die Fusion in guter Gemeinschaft, während andere Ebenen unter dem Dach der Verbandsgemeinde noch ein wenig fremdeln. Zumindest sagt das der Flurfunk. Lieber Michael, Du bist ein Feuerwehrmann durch und durch. Ein Mann vom Fach, der über großes Fachwissen verfügt und stets vorneweg marschiert – ein Typ im positiven Sinn eben. Deine bodenständige Art wird Dir sicherlich helfen, das Zusammenwachsen nicht nur zu moderieren, sondern auszubauen. Zusammen mit Deinen Stellvertretern wuppst Du das. Ganz sicher! Bei diesem Prozess wird Euch der kurze Weg zu Bürgermeister Thomas Jung helfen, dessen Ruf als ein verlässlicher Ansprechpartner, gerade wenn es umTeam-Angelegenheiten geht, nicht von ungefähr kommt.  

Hochstetten-Dhaun, deine Verkehrsschilder!!!

Eine Meldung im Mitteilungsblatt lässt aufhorchen: „Der Vorsitzende teilte mit, dass die Verkehrsteilnehmer die Richtung Schloss Dhaun fahren, über das Navigationsgerät durch die Straße „Bachwiese“ geleitet werden. Um dies zu umgehen, sollen Schilder mit der Beschriftung „Anlieger frei“ und/oder „Keine Durchfahrtsstraße“ auf beiden Seiten angebracht werden.“ Verreck, man kann also Verkehrsschilder doch noch neu erwerben. Der Blog ging bisher immer davon aus, dass dies nicht möglich sei. Anders konnte der sich die vielen verblassten und unleserlichen Verkehrszeichen an den verschiedensten Ecken- und Einfallstraßen nicht erklären. Wenn man denn schon den Bestellzettel gerade ausfüllt, warum dann bitteschön diesen nicht um ein paar Exemplare ergänzen. Einfach mal durch den Ort marschieren und eine Bestandsaufnahme erheben. Gut, dass lässt sich nicht hinter dem Schreibtisch heraus erledigen. Dafür müsste man schon ein paar Meter an der frischen Luft zurücklegen. Mit ein wenig gutem Willen, lässt sich die Tour prima erledigen. Und wenn es zu schwer fällt, lässt sich das sicher auch in Etappen erledigen. Alternativ sind die meisten Schwachstellen mit Bildern auf dem Blog, unter dem Menü „wo es klemmt“, zu sehen. Einfach mal nachschauen und aktiv werden.

Es tut sich was im Wappensaal

Auf, zu, auf, zu. Gastronomen hatte es schon immer schwer im Wappensaal in Dhaun. Damit ist jetzt endgültig Schluss. Marco Fritz aus Hochstetten hat das Gebäude samt Ferienzimmern und Wohnung gekauft. Der Musiker kennt sich aus in der Szene. Sein langfristiges Konzept sieht vor, die Gaststätte das ganze Jahr über insbesondere als Event-Location zu vermarkten. Firmentreffen, Tagungen, Familienfeiern, Musikveranstaltungen – kurzum das ganze Programm von Buchungsmöglichkeiten sind in Kürze zu Füßen des Schlosses möglich. Den Sommer über möchte er die Terrasse an Wochenenden in Straußwirtschaften-Manier öffnen. Kleine Speisekarte, mitunter Musik und vor allem viel Gemütlichkeit – das passt. Darüber hinaus will er Musikveranstaltungen, verteilt über das ganze Jahr hinweg, anbieten. Momentan werden die Fremdenzimmer für Gäste hergerichtet. Bedarf ist da, sagt einer, der ein fertiges Gesamtkonzept in der Tasche hat. Die Homepage wird in Kürze an den Start gehen. Bezüglich Wappensaal will Fritz in erster Linie als Vermieter auftreten. Caterer, die mit ihm zusammenarbeiten, hat er schon an sich gebunden. Über die Wintermonate hinweg schwebt ihm ein kleines Café im Bereich vor der Theke vor. Dafür wird der große Saal unterteilt. Fakt ist, es kommt Leben in die Bude. Gut für Dhaun und gut für die Region. Der Blog wird in Kürze über das Konzept und die Idee die dahintersteckt ausführlich berichten.

Ortsumfahrung Baustelle Teil zwei:

Schallschutzwände B 41 Ortsumfahrung Hochstetten

Die Autofahrer haben es sicher noch nicht vergessen. Nach der Fertigstellung der neuen B 41 bei Waldböckelheim wurde eine Fahrspur gleich wieder einkassiert, um im Anschluss die Lärmschutzwand zu installieren. Gestaltete sich das noch einigermaßen problemlos, weil für den Streckenanschnitt zwei Fahrspuren zur Verfügung standen und somit beständiger Verkehrsfluss garantiert war, droht für die spätere einspurige Ortsumgehung Hochstetten-Dhaun hingegen mehr Ungemach. Der Aufbau dort wird nämlich auch erst im Anschluss an die Straßeninbetriebnahme in einem dritten abschließenden Abschnitt umgesetzt. Keimt die Frage auf, ob der Lärmschutz nicht parallel zum Straßenbau vorangetrieben werden kann, um den Streckenabschnitt ohne Anschlussarbeiten vollständig fertig gemäß dem Motto „Band durchschneiden und Freie Fahrt für freie Autofahrer“ übergeben zu können. Erfahrungsgemäß werden die Arbeiten an den LS-Wänden sicher etliche Monate, wenn nicht mehr, in Anspruch nehmen, zu Beeinträchtigungen führen und den Autofahrer sicher auf eine harte Geduldsprobe stellen. Ist diese Vorgehensweise wirklich alternativlos? Scheinbar! Gemäß Planungskonzept werden zwar die erdbautechnischen Teile – etwa Wälle – und die Gründungen für die Wände mit dem Straßenbau parallel mitvorangetrieben, aber mehr auch nicht. Danach folgen die konstruktiven Elemente- also die eigentlichen Wände, die handwerklich auch eine ganz andere Leistung (größtenteils Werks- und Fertigteilproduktion) darstellen. Wie es in einer Pressemitteilung aus 2017 hieß sein man als Auftraggeber Bund gehalten, möglichst Fachlosvergaben anzustreben, und keine „Generalunternehmer“- vergabe vorzunehmen. Eine solche Vorgehensweise diene der Mittelstands- und Wettbewerbsförderung. Die Arbeiten werden zukünftig so getaktet werden, dass die Gesamtherstellungszeitspanne sich nicht verändert. Blöd nur, dass aufgrund der Notwendigkeit, permanent unter Verkehr die Baustelle abzuwickeln, es ohne „Beanspruchung“ der Geduld des Autofahrers nicht möglich sein wird, ein gutes Gesamtergebnis für Alle zu erzielen. Dass es auch anderes geht beweisen andere Bundesländer, etwa Bayern. Dort werden Lärm- oder Schallschutzwände parallel mit dem Straßenbau installiert und komplett freigegeben. Spätere Verkehrsbeeinträchtigungen Fehlanzeige.  

Ortsumfahrung-Baustelle Teil eins:

Langsam aber sicher nimmt die Ortsumfahrung konkrete Formen an. Nicht nur weil in den zurückliegenden Tagen und Wochen tonnenweiße Asphalt auf die bereits geschotterte Trasse aufgetragen worden ist, sondern weil auch das Brückenbauwerk am östlichen Ortseingang mehr und mehr an Konturen annimmt. Was gibt das ein Klotz, oder? Die Ausmaße des Spannwerks sind schon gewaltig. Bei weitem nicht schön geschweige denn harmonisch, aber es geht ja nicht in erster Linie um die Optik. Es geht darum den durchfließenden Verkehr aus der Ortschaft zu verbannen. Man darf gespannt sein, wie das Gesamtbauwerk das Bild der Ortschaft insgesamt verändern wird. Gut, dass sich das Auge schnell an Veränderungen gewöhnt – siehe Überflieger in Kirn. Auch an den Anblick musste man sich erst einmal gewöhnen. Heute wird die Brücke als optische Selbstverständlichkeit hingenommen. So gesehen, besteht noch Hoffnung.  

Wann wird Bilanz gezogen?

Wurden eigentlich schon die Bilanzen des Gartenfestes in Dhaun veröffentlicht? Nee, ne? Zumindest wurden keine Zahlen über die Tagespresse transportiert. Und auch im Mitteilungsblatt stand bisher keine Silbe. Nun, das Fest war im Mai. Jetzt steht Weihnachten vor der Tür. Summa summarum zogen mittlerweile sechs Monate ins Land. Sollte man da nicht davon ausgehen können, dass die wirtschaftliche Angelegenheit längst abgewickelt sein sollte? Oder etwa nicht? Nun, das Ergebnis ist ja insofern von Bedeutung, weil ja der Überschuss des Festes, so die Aussage der veranstalteten Verbandsgemeinde im Vorfeld, komplett in die Unterhaltung und Aufwertung des Schlosses gesteckt werden soll. Wo fließt also mein Eintritt hin? Eine Frage die Neugier weckt. Neugier auf die Summe, die jetzt investiert werden kann. Und die dürfte wieder üppig ausfallen, und dies, obwohl der Festauftakt samstags komplett ins Wasser fiel. Dafür pilgerten sonntags umso mehr Besucher hinauf in den Schlossgarten. Unter dem Strich kamen Händler und Besucher auf ihre Kosten. Die Kassen dürften geklingelt haben. Gut für alle und gut für das Schloss. Dort gibt es eine menge zu tun. Zwar will „Gut Ding Weile haben“, aber langsam sollte doch die Geldübergabe stattfinden. Gerne auch mit dem üblichen Brimborium. Oder verfällt man seitens der Verwaltung wieder in den alten Modus der Geheimniskrämerei und will alles unter der Decke halten? Den Blog würde es nicht wundern. Ab Januar sind diese Zeiten gottlob vorbei. Dann übernimmt Thomas Jung das Ruder. 

Ideal für Bahnfahrer

Martin Kilian hat einen regelrechten Coup gelandet! Der Vertrag mit der Bahn über die Gewinnung von Stellflächen für Fahrzeuge auf dem Gelände des alten Güterbahnhofes ist sein Abschiedsgeschenk an die Stadt Kirn. Und was für eins, verspricht das doch Unterstellmöglichkeiten von mindestens 44 Fahrzeugen ohne wesentliche Baumaßnahmen in einem ersten Schritt. Dauerparker, die regelmäßig mit der Bahn in Richtung Rhein-Main-Gebiet pendeln oder in der Nähe arbeiten, dürfen sich jedenfalls auf eine Variante der Güte „Bombe“ freuen. In einem zweiten Schritt wurden 40 bis 60 weitere Parkplätze vereinbart. „Parkplatz-Sucher, was willst Du mehr“, möchte man angesichts dieser frohen Kunde regelrecht hinausschreien. Das komplette Paket beinhaltet rund 100 Parkplätze am Stadteingang, wovon schließlich alle profitieren, die in diesem Bereich etwas zu erledigen haben. Optimierungen bei der bisherigen Parkplatzsituation versprechen kurze Wege zur Sparkasse, August-Bebel-Platz, Venter oder Emporium. Fazit: Der zu erwartende Vollzug dürfte dem nach wie vor Streben von SPD und FWG nach einem Parkhaus mehr denn je ad absurdem führen. Doch diesbezüglich ist Hopfen und Malz eh verloren. Selbst wenn plötzlich tausend lukrative Innenstadt-Parkplätze vom Himmel fallen würden, es würde an der Einstellung beider Fraktionen nichts ändern. Die wollen das Ding. Koste es was es wolle! Verstehe wer will!  

Finde den Fehler!

Mit den Stimmen von SPD und FWG wurde das dezentrale Parksystem abgelehnt. Der Herzenswunsch nach einem Parkhaus spukt eben noch immer in den Köpfen der kleinen Gruppe von Befürwortern herum. Zwecklos, diese quälend lästigen Dämonen vertreiben zu wollen. Kilian hat sich daran versucht, doch er ist als Geisterbeschwörer kläglich gescheitert. Er findet einfach keinen Zugang mehr zu den Personen, die ihn einst in den Bürgermeister-Stuhl hievten. Im Gegenteil: Die werfen ihm in der Parkhaus-Aufklärung jetzt sogar vor mit Unwahrheiten zu argumentieren und gezinkten Karten zu spielen. Bei so viel Verbohrtheit würde auch die Holzhammermethode keinen Erfolg versprechen. So etwas nennt man dann im Ergebnis wohl beratungsresistent. Spannende Monate liegen nunmehr vor uns, in der sich vor allem die beiden Fraktionen viele kritische Fragen aus der Bürgerschaft werden anhören müssen. Die haben nämlich so gar kein Verständnis für die Haltung ihrer Volksvertreter und tun dies auch mehr und mehr offen kund. Halten wir mal fest: SPD und FWG wollen kein dezentrales System, geben aber das Okay für die Umwandlung der Wohnmobilplätze sowie die Einzeichnung von weiteren Parkplätzen im Teichweg Richtung Überflieger. Dazu hat die Stadt ja schon den Parkplatz-Vertrag mit der Brauerei abgeschlossen. Zusammengenommen wird das dezentrale Parksystem durch die Hintertür doch schon umgesetzt, oder etwa nicht? Zugegeben, die Plätze an den Walk-Fässern fehlen noch, aber wer braucht die noch angesichts des hinzugekommenen Bahngeländes. Liebe SPD, liebe FWG, Ihr wollt kein dezentrales Parksystem, stimmt aber dann doch einzelnen Bausteinen aus dem lottogewinnähnlichen Konzept zu. Wie passt das denn bitteschön zusammen? Konzeptionslos, planlos, kopflos, hilflos – so manövriert sich vor allem die SPD ins politische Abseits. Wer hat den Schneid, ihrer mittlerweile mehr als peinlichen Außen-Darstellung ein schnelles Ende zu bereiten. Gesucht wird ein Heilsbringer, der das gesichtswahrend vermag.

Internetauftritt der Verbandsgemeinde mit Luft nach oben

Der eigene Internetauftritt ist mehr als nur eine digitale Visitenkarte. Als Faustregel gilt, „Nur ein zeitgenössischer Internetauftritt ist auch ein erfolgreicher Internetauftritt“. Wenn man schon in eine Webseite investiert, dann sollte man auch dafür Sorge tragen, dass diese immer den aktuellen Erfordernissen angepasst ist. Dazu gehört vor allem das Einpflegen aktueller Inhalte sowie das zwingend gebotene Anpassen und Weiterentwickeln insgesamt. Wer das nicht macht, der läuft Gefahr, dass der Internetauftritt zum Desaster wird und die Seite auf Dauer niemand mehr besucht. Wer will schon eine Seite stöbern, die den Besuchern neue Informationen oder Termine vorenthält oder nur zeitlich verzögert bietet. Wie hält es die Verbandsgemeinde Kirn-Land mit ihrem Online-Portal? Kurzum, da geht noch mehr. mehr

Die Weihnachtsbäckerei der Bürgerinitiative

Die ersten Heinzelmännchen sind mit ihrer Arbeit fertig geworden! Die Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ bietet Plätzchenspezialitäten auf dem Andreasmarkt an, genauer formuliert in einem Holzhäuschen entlang des „Pfades der guten Taten“ in der Kirchstraße. Daneben stehen kleine Boxen mit verschiedenen Pflasterstreifen zum Verkauf – Preis ein Euro! 17 Mitstreiterinnen der Bürgerinitiative haben rund 30 Kilogramm Plätzchen gebacken. Nicht nur für Süßmäuler ein absolutes Muss. Alle Plätzchen werden gespendet, informiert Michael Müller. Wer im Winter immer über kalte Füße klagt, dem kann hier ebenso geholfen werden. Zwei Kisten selbst gestrickte Socken wollen an den Mann beziehungsweise die Frau gebracht werden. Also worauf noch warten liebe Besucher, die Mitglieder haben einiges zu bieten. Kommt und kauft! Der Reinerlös geht an den Förderverein des Kirner Krankenhauses, zweckgebunden an die nächsten Aktionen der BI. Je nach Ergebnis des Gesprächs am 10. Dezember mit dem Staatssekretär und der Führung der kreuznacher diakonie, wird am 23. Dezember die nächste Demo stattfinden. Hierzu müssen logistische Maßnahmen ergriffen werden, die Geld kosten. Darum der Einsatz am Andreasmarkt. Der Blog geht jede Wette ein, dass am Ende des Andreasmarktes „Ausverkauft“ gemeldet wird. Wehe, wenn nicht!

Andreasmarkt 2019

Entspanntes Bummeln, Glühwein- und Plätzchenduft, ein nicht alltägliches Warenangebot an den Ständen, Mollige Wintermode in den Geschäften und nicht zuletzt Musik und Lichterglanz, die Atmosphäre erzeugen – so wünschen sich die meisten Menschen landauf landab die Advents- und Weihnachtszeit. Und genau so wird es auch beim traditionellen Andreasmarkt in der Kirner Innenstadt am kommenden Samstag eintreffen. Inwieweit die Kassen bei den Standbetreibern vorweihnachtlich klingeln werden, bleibt abzuwarten. Möge das Wetter gnädig sein. Eine Rolle wird spielen, inwieweit die Besucher des Spezialbiertages – der zeitgleich von der Brauerei veranstaltet wird – auch den Weg in die Innenstadt finden werden. Bei dem Angebot an Gerstensaft, dürfte so mancher abwinken. „Bekannte treffen, schauen, informieren, amüsieren“, so war das Motto früher und so ist das Motto des Andreasmarktes noch heute. Das Angebot wird bunt gemischt sein. Von Krawatten, Handschuhen, Hüten, Stoffen, Schuhen, Schals, Strümpfen über warme Pullover, Jacken und Unterwäsche sowohl für Kinder und Erwachsene bis hin zu Kerzen, Hustenbonbons, Küchenzubehör, Dekorationen oder sonstigem Praktischen reicht das immense Angebot. Farbtupfer beim Andreasmarkt sind seit je her die Stände von Schulen, Verbänden und Vereinen. Auch in diesem Jahr werden sie mit Kaffee, Glühwein, Kuchen, Waffeln, selbst gebackenen Plätzchen und anderen verführerischen süßen Köstlichkeiten vertreten sein. Handarbeiten, Dekorationen, Handwerksarbeiten sowie Weihnachtsschmuck gibt es obendrauf. Apropos Verpflegung. Diesbezüglich mangelt es an nichts, da gibt es all das, was das Herz begehrt. Die Gastronomie präsentiert sich mit besonders verlockenden Angeboten von ihrer besten Seite. Im Herzen des Andreasmarktes bilden die festlich dekorierten Holzhäuschen auf dem Wilhelm-Dröscher-Platz ein kleines, aber besinnliches weihnachtliches Viereck, das mit seinen Ausläufern sogar bis hin zum Rathaus reicht. Der Blog freut sich schon auf das ganze Paket und wird danach seine Eindrücke auf die Plattform heben.

Wo warst Du – faules Ei?

„Ach Du faules Ei!“- Als seinerzeit bei der Beigeordneten-Wahl ein faules Ei Peter Wilhelm Dröscher die Gefolgschaft verweigerte, war der Sturm der Entrüstung groß. Wer hatte es am Wahlabend gewagt nicht mit den SPD-Wölfen zu heulen? Nun, die „Nein-Stimme“ aus den eigenen Reihen war zwar nicht ausschlaggebend für Sieg oder Niederlage, aber dennoch hätte man doch sicherlich gerne gewusst, wer der Abweichler oder die Abweichlerin war. Bisher wurde das faule Ei nicht enttarnt. Zumindest ist in diese Richtung nichts an die Öffentlichkeit vorgedrungen. Blöd, dass das damals mutige faule Ei just in der Parkhaus-Angelegenheit den Partei-Kurs mittrug. Seine Stimme hätte den Ausschlag für das dezentrale Parkplatzsystem bilden können. Nein, dieses Mal war Geschlossenheit Trumpf bei der Abstimmung. Nur schade! Vermutlich lag es daran, dass nicht geheim abgestimmt worden ist. Sonst hätte sich das faule Ei womöglich aus der Deckung gewagt und sich wieder verweigert, was der Sache ungemein gedient hätte. Liebes faule Ei, es ist nicht schlimm gegen seine eigenen Gefolgsleute zu stimmen, auch offen. Schließlich ist jedes Stadtratsmitglied nur sich selbst und seinen Wählern verantwortlich. Gegen seine eigene Partei zu stimmen kann der im Extremfall auch helfen, nämlich dann, wenn sie sich wie hier in der Parkhaus-Angelegenheit auf dem Holzweg befindet.  

SPD und FWG wollen es nicht begreifen!

Gegen so viel Starrsinn ist kein Kraut gewachsen! Ohne Worte!!!!!! Mit einer Stimme Mehrheit von SPD und FWG hat der Stadtrat sich gegen das dezentrale Parkraumsystem ausgesprochen. Ist nunmehr der Weg für ein Parkhaus frei? Nicht ganz! Formuliert wurde eine Vertagung ins nächste Jahr. Man, man, man, wie komplett unfähig muss man sein, die Vorteile einer Lösung ohne Parkhaus partout nicht erkennen zu wollen. Der teure Komplex wäre das unsinnigste Projekt seit dem biblischen Turmbau zu Babel, zumal, wenn in den Kassen Ebbe herrscht. Alle wissen es. Nur eine kleine Minderheit will es einfach nicht begreifen.

So eine große Therapie-Couch gibt es landauf landab nicht, um allen handhebenden Befürworten aus den Reihen von SPD und FWG darauf Platz bieten zu können. Kilian hat in der Tat alles versucht, um SPD und FWG auf den rechten Weg zu bringen, aber er ist gescheitert. Nicht an seiner in sich schlüssigen Argumentationskette, vielmehr an der Dickköpfigkeit, ja fast schon Torheit zweier Fraktionen, krampfhaft an einem mehr als überflüssigen Parkhaus-Projekt, trotz erdrückender Faktenlage, noch immer festhalten zu wollen. Das scheidende Stadtoberhaupt wird in seinem Wunsch nach vorzeitiger Pension im Nachhinein noch bestätigt. Diesen Stadtrat muss er sich nicht mehr geben.

PEINLICH, welches Bild vor allem die SPD in dieser Provinz-Posse offenbart. Eine Partei, die einst hohes Ansehen genoss, verliert zunehmend ihren Realitätssinn sowie das Gespür für richtiges Handeln. Wo sind nur die älteren Strategen, die ihren Genossen den Kopf waschen? Die bräuchten jetzt interne Führung und eine mahnende Stimme. Ehrlich, diese Situation lässt sich nur mit Satire ertragen. Asterix und Obelix würden sagen: Tock, tock, die spinnen die Römer – in abgewandelter Form: Die spinnen die Fraktionsmitglieder von SPD und FWG: Was für ein Zirkus Maximus, der im Auftrag jetzt sogar wieder nach Speyer weiterziehen muss. Die Rechnungshof-Sachbearbeiter werden sich angesichts der Kirner Clowns die Bäuche halten vor Lachen, um sie danach wieder mit leeren Händen nach Hause zu schicken. 


Tag der Entscheidung

„JA, NEIN, VIELLEICHT“ – Wie wird sich der Stadtrat in wenigen Stunden entscheiden? Kommt das Parkhaus oder kommt es nicht? Das Thema wurde in den letzten Wochen durchgekaut ohne Ende. Höchste Zeit, dass die Würfel fallen. Schwarz oder Weiß oder Vertagen? Bleiben die Parteien bei ihren bisherigen Meinungen, dann muss eine Kampfabstimmung Klarheit schaffen. Der Blog wagt mal eine Prognose: Man wird das Projekt begraben. Warum? Nun, die Argumente dagegen sind einfach zu stichhaltig. Die Befürworter werden ihre schon sicher geglaubte Mehrheit nicht halten können. Nicht wenn es nach Fakten und gesunden Menschenverstand geht. Am späten Abend werden wir es wissen. 

Das endgültige Aus für Veranstaltungen in der Halle Berger Weg!

Liebe zukünftige Abiturienten-Jahrgänge, ihr müsst jetzt tapfer sein. Abi-Bälle werden in der eigenen Turnhalle niemals mehr stattfinden können. Der Kostenaufwand für die Sanierung steht mittlerweile in keinem Verhältnis mehr zum Nutzen. Mit neuen Notausgängen ist es nunmehr nicht mehr getan, informieren Landrätin Bettina Dickes (CDU) und VG-Bürgermeister Thomas Jung. Gemäß neuen Vorschriften müssen umfangreiche Maßnahmen hinsichtlich Belüftung und Toiletten auf den Weg gebracht werden. Rund 500.000 Euro Investitionskosten, so erste Schätzungen, bedeuten das dauerhafte Aus für Veranstaltungen gleich welcher Art. Die Halle und andere schulische Angelegenheiten werden auch Gegenstand von Gesprächen beim gemeinsamen Ortstermin der freundschaftlich verbundenen Politgrößen am 27. November im Gymnasium sein. mehr

Scherbenhaufen

Kommentare sind wichtig und richtig! In einem Kommentar teilt der Verfasser seine persönliche, wertende Meinung mit. Jeder Autor verfolgt einen anderen Ansatz. Beispiel: CDU, FWG und FDP bekommen im Zeitungs-Kommentar unter der Woche ein vernichtendes Zwischenzeugnis ausgestellt. Autsch, das tat weh! Von einem Scherbenhaufen ist sogar die Rede. Starker Tobak. Fehlte nur der Satz, dass seit der Ausbootung der SPD im Stadtrat nur noch Chaos und Anarchie herrsche. Übrigens, Anlass für den Anschiss in XXL ist das Schwebel-Aus. Der werfe ein grelles Licht auf den Scherbenhaufen. Welcher Scherbenhaufen? Oh man, wenn es mehr nicht ist, als ein Rücktritt aus nachvollziehbaren Gründen, dann geschenkt! Deshalb gleich eine Krise vom Zaun brechen? Neee! Wird halt ein neuer Zweiter Beigeordneter gewählt und gut ist! Egal wie, der Rundumschlag dürfte jedenfalls Balsam für die Seele der zuletzt doch arg gebeutelten Sozialdemokraten gewesen sein. Die bauchpinselnde Fürsprache dürfte runtergegangen sein wie Öl. Tipp: Ausschneiden und Einrahmen! Man darf gespannt ob der heftige Rüffel bei den Adressaten zu Reaktionen führen wird. Werden die jetzt auch schmollen? Lassen die sich die Breitseite gefallen? Halten die Scherbenhaufen-Verursacher dagegen? Fortsetzung folgt.

Das Wort zum Sonntag

Parkhaus vor dem Aus

Das Beste kommt zum Schluss! In der Print-Wochenendausgabe hat Bürgermeister Martin Kilian die formvollendete Verwaltungsvorlage eines Parkhaus-Alternativkonzeptes präsentiert, die selbst hartgesottenen Befürwortern bitter aufstoßen dürfte: „Ich habe Euch ein Angebot gemacht, das Ihr nicht ablehnen könnt!“ Nun ist Kilian mitnichten der „Pate“ von Kirn, dafür aber ein bauernschlauer Stratege. Bauernschlau deshalb, weil der Fuchs gewieft und gerissen zum richtigen Zeitpunkt final aktiv wird. 171 Parkplätze ohne ein Parkhaus bauen zu müssen sind fix, daneben 40 zusätzliche Abstellmöglichkeiten am Güterbahnhof plus 30 Plätze auf dem Gelände Wäscherei Schäfer wahrscheinlich – ergeben rund 260 Parkplätze in der Summe. Der Stich ins SPD-Herz sitzt. Kein Parkhaus würde bedeuten weniger Ausgaben. Die Folge: Niedrige Investitionskosten geben berechtigten Anlass zur Hoffnung, dass die Parkgebühren niedrig bleiben oder für den Anfang gleich ganz wegfallen. HURRA! Das dürfte Handel und Kunden gleichermaßen freuen. Die mitgelieferte Grafik zeigt eine Übersicht, die selbsterklärend ist und keinerlei Fragen offen lässt. Mit Verlaub, wer angesichts diesem Alternativkonzeptes noch immer an einem Parkhaus festhält, der sollte sich auf seinen Gesundheitszustand hin untersuchen lassen. Liebe SPD, Liebe FWG, seid bitte so gut und begreift es endlich! Ein Parkhaus in Kirn macht unter den gegebenen Umständen überhaupt keinen Sinn. Hört auf den noch Stadtchef- ein letztes Mal noch. Es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn Ihr in Konsequenz der erdrückenden Faktenlage Eure Pläne nicht mehr weiter verfolgt. Im Gegenteil! So gesehen, nicht erst vertagen, sondern gleich begraben. Reimt sich sogar. Deckel drauf und gut ist. Es geht gut ohne. Gebt Euch endlich den entscheidenden Ruck. Kirn und die nachfolgende Generation wird es Euch danken. 

Wochenrückblick 16. November

Über Aufgabe von Schwebel, Ortstermin ohne Bürgermeister Kilian, Zeitungshumor…

Wahr ist, dass Dr. Peter Schwebel seinen Posten als Zweiter Beigeordneter der Stadt Kirn aus Zeitgründen hinschmeißt. Beigeordneter und Arztpraxis lassen sich nicht konfliktfrei unter einen Hut bringen, heißt es in seiner Begründung. So what, muss der Stadtrat eben einen neuen Vertreter für den Vertreter wählen. Wahr ist aber auch, dass einem erfahrenen FDP-Politiker ein solcher Lapsus nicht hätte unterlaufen dürfen. Kaum vorstellbar, dass er so naiv war zu glauben, dass man Zweiter Beigeordneter vor, während und nach Sprechstunden und Hausbesuchen so ganz nebenher miterledigen kann. Bilanzierend hat er sich selbst und seiner Fraktion keinen Gefallen mit seinem Streben nach mehr politischer Verantwortung getan. Gibt aber Schlimmeres. Geht eine Tür zu, geht eine andere auf. Vielleicht für einen SPD-Bewerber? Vielleicht die Gelegenheit aus der Schmollecke wieder herauszufinden. Die üblichen Verdächtigen scharren bestimmt schon mit den Hufen. mehr

Hans Kammerlander in Kirn: Gute Stube randvoll, Kiesel-Parkplatz halbleer!

Als der Extrembergsteiger Kammerlander am Donnerstagabend im Gesellschaftshaus von seinen vielen Abenteuern berichtete, klebten hunderte von Gästen an seinen Lippen. Die gute Stube war bis auf den letzten Platz gefüllt. Brechend voll sozusagen. Von den Parkplätzen drumherum konnte man das weiß Gott nicht behaupten. Überall waren noch Abstellmöglichkeiten zu entdecken. Auf der Kiesel gab es sogar mehr frei Lücken, als Fahrzeuge. Komisch, argumentiert die SPD denn nicht immer, dass gerade für gut besuchte Veranstaltungen im Gesellschaftshaus ein zentrales Parkhaus unverzichtbar wäre? Beruht die Annahme auf harten Fakten? Diesbezüglich scheinen Zweifel angebracht. Nun, die Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Platz, konkret auf dem Parkplatz. Wenn das Gesellschaftshaus aus allen Nähten platzt und in einem vertretbaren engen Radius Drumherum jede Menge unbelegte Parkplätze zur Verfügung stehen, dann stimmt die SPD-Behauptung, wonach es Platzbedarf gerade bei Veranstaltungen gäbe, einfach nicht. Tipp: Einfach mal eigene Beobachtungen anstellen. Die nächste Vorstellung kommt bestimmt. Präsentiert am 22. November nicht Ramon Chormann sein Programm an gleicher Stelle?

Kirn hat kein Parkhaus, Kirn braucht kein Parkhaus!!!

Herr, übe mich in der Geduld und lass ein bisschen Hirn regnen – hatte der Blog unlängst über einen Parkhaus-Beitrag getitelt! Nun, hat es der liebe Gott nicht gerade schütten lassen, aber immerhin hat einsetzender Nieselregen etwas bewirkt. Die Botschaft aus der jüngsten SPD-Ortsbesichtigung lautet sinngemäß: Die Partei sieht noch offene Fragen und will nun doch nicht um jeden Preis so ein Ding von jetzt auf gleich aus dem Boden stampfen. Hört, hört, sind die Genossen endlich aus der Phase des Nicht-Wahrhaben-Wollens herausgekommen! Steter Tropfen höhlt den Stein. Gerade noch so auf den letzten Drücker kehrt so etwas wie Vernunft und Einsicht zurück. Wer hätte das gedacht? Was so ein paar Tropfen von oben doch so alles bewirken können. mehr

Nachgehakt: Straßenschilder

Der Zeitaufwand wäre gering, ebenso die Kosten für die Farbe. Man müsste es nur mal angehen. Das Hinweisschild Alte Straße/Hellbergblick rostet seit Jahren munter vor sich hin. Ein Einzelfall? Wohl kaum. Unansehnlich ist der Rohrrahmen mittlerweile geworden. Dieses Paradebeispiel passt punktgenau in das Menü „Wo es klemmt“. Der Blog hatte bereits im Frühjahr auf viele solcher Beispiele hingewiesen. Und was ist bisher passiert, um die Mängel zu beheben. Mit einem Wort: „NICHTS“. Okay, nicht ganz, ein Straßenschild an der Turnhalle wurde erneuert. Der große Rest ist nach wie vor einer doch eher reicheren Ortsgemeinde mehr als unwürdig. Nun, Anfang 2019 nimmt der Blog den Istzustand erneut unter die Lupe. Ob bis dahin für mehr Ersatz gesorgt ist? Schauen wir mal! mehr

Mehr an Interesse geht nicht bei einem etwas anderen Turntag!

Wenn alle an einem Strang ziehen, kann unter dem Strich nur etwas Gutes dabei herauskommen. Ein Beispiel für gelebte Vereins-Gemeinschaft war der Kinder-Turn-Sonntag am Sonntag, 10. November in der Turnhalle. Zwischen 11 und 16 Uhr waren alle Kinder zum freien Spiel im vielseitigen Parcours eingeladen. An verschiedenen Gerätelandschaften konnten sich Kinder ALLER Altersstufen unter Aufsicht erfahrener Übungsleiter frei bewegen – das kam an. Und wie! Es herrschte ein reges Kommen und Gehen. Am Ende des Tages tobten sich über 80 Kinder nach Herzenslust aus. Die Abteilungen Eltern-Kind-Turnen, Kinderturnen und Abenteuer- und Erlebnissport versprachen an diesem besonderen Tag einen Einblick in das Vereinsangebot anzubieten und sie haben Wort gehalten. Bewegen an verschiedenen Geräten nach Lust und Laune – die Übungsleiter hatten sich einiges an sportlichen und akrobatischen Herausforderungen einfallen lassen! Das attestierten auch Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde, die ihren Schützlingen von der Imbiss-Ecke aus zuschauten. mehr

Harald-Flick-Ehrenpreis für Ellen und Michael Müller!

„Alles Müller, oder was“? – der bekannte Werbe-Slogan lässt sich eins zu eins auf Ellen und Michael Müller übertragen. Ohne das Engagement und die Dynamik der beiden, wäre es niemals zu dieser schlagkräftigen Bürgerinitiative gekommen. Im Gegenteil: Die Politik hätte die Schließung des Krankenhauses mucksmäuschenstill hingenommen und auf eine Alternative gehofft. Beide sind die Gewinner des Jahres. „Der nächste Harald-Flick-Ehrenpreis ist Euch sicher“, titelte der Blog am 24. August. Und genauso wird es nun auch sein. Die Jury hat sich für das Duo als diesjährige Preisträger entschieden. Glückwunsch zu diesem wichtigen und richtigen Signal. mehr