Der Traum von einer Seilbahn!

Erneuter EINSPRUCH! Eine Seilbahn vom Campingplatz Haumühle im Kellenbachtal hinauf nach Dhaun hat bei weitem nicht das Potenzial für einen Touristenmagneten. Never ever! Gemäß eines neuerlichen Bilanz-Zeitungsberichtes – anlässlich der Jährung „Frischer Schwung Thomas Jung“ – sei die Verbindung (noch) nicht vom Tisch. Im Gegenteil! Scheinbar lebt der Traum munter weiter. Nun ja, träumen darf man bekanntlich ja. Bisher mangelte es immer am politischen Willen, um die Herzensangelegenheit von (noch) Campingplatz-Eigentümer Bruno Schmidt zu forcieren. Es wurde noch nicht einmal so richtig laut darüber nachgedacht. Bei den zuständigen Politikern aus der Verbandsgemeinde, blitzte er seinerzeit ab. Aber sowas von! Mutmaßlich wurde der für seine Idee sogar belächelt. Wer weiß? Schmidt bemängelte lautstark den „fehlenden politischen Willen“. Ist der jetzt vorhanden? Zwischen den druckfrischen Zeilen, lässt sich zumindest eine kleine Initiative herauslesen. Schauen wir mal, ob das zarte Pflänzchen in den nächsten Jahren wächst und gedeiht? Der Blog meint NEIN!  

Fakt ist, die Seilbahn ist damals wie heute eine Schnapsidee. Warum? Nun, wie bitteschön soll sich eine solche Verbindung rechnen? Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass Seilbahnen tagtäglich automatisch lange Menschen-Schlangen nach sich ziehen. Wo sollen die denn herkommen? Aber Träumen darf man ja. Und Visionen dar man auch haben. Scheinbar ist die Seilbahn- oder Sessellift-Idee heuer wieder salonfähig geworden. Hat die Schloss-Übernahme der Lanz-Manufaktur in den Amtsstuben neue Denkweisen freigesetzt? Mehr noch: Herrschen Aufbruchstimmung und Euphorie? Kaum vorstellbar! Jetzt hat das innovative Simmertaler Unternehmen auch noch den ehemaligen Hotelkomplex am Fuße des Schlosses übernommen. Respekt! Möge es dem mutigen Licht-Magier und seinem Team gelingen, den beiden nebeneinander liegenden Komplexen neues Leben einzuhauchen. Der Unterhaltungsstau ist mehr als beträchtlich. Mit ein paar Korrekturen ist es da bei weitem nicht getan. Da braucht es schon eher eine Abriss-Birne. In der Tat, Schloss und Hotelkompex sind ambitionierte Projekte. Im Vergleich dazu klingt die komplette Ausleuchtung der Zugspitze nach Ponyhof. Fazit: Die Seilbahn kommt nie. Eher friert der Rhein im Hochsommer zu. Wahrscheinlicher ist da schon, dass der Licht-Prinz Schloss und Hotel wachküsst. Alleine für diesen gewagten Zungenschlag braucht es aber richtig, richtig viel Leidenschaft.

Ja, ist denn schon wieder Wahlkampf?

Das Kirner Krankenhaus ist sicher. Das ist so sicher wie Fort Knox. Warum? Nun, alle Parteien sprechen dem kleinen Krankenhaus am Rande der Stadt gerade eine Bestandsgarantie aus. Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube! Zugegeben, der Wahlkampf hat an Fahrt aufgenommen und da gehen den Kandidaten Versprechen leichter über die Lippen. Reine Bekenntnisse? Nein! Der Wille und die Sehnsucht die Anlaufstation erhalten zu wollen, ist irgendwie zu spüren. Trauen kann man den Brüdern allerdings nicht. Aus Erfahrung weiß man nur zu gut, dass die sich an Zusagen vor dem Urnengang hinterher nicht mehr erinnern können. Plötzliche Gedächtnislücken zählt zu einer weit verbreiteten Politikerkrankheit. Böser und fieser Virus, der vor allem Spitzenkandidaten gerne befällt. Derzeit werben alle unsere Nahevertreter mehr oder weniger intensiv um die Gunst der Wähler. SPD, CDU und Grüne sind auf Facebook ganz weit vorne. Die FDP hält sich (noch) vornehm zurück. Vor allem die gesundheitliche Versorgung scheinen sich alle auf die Fahne geschrieben zu haben. Blöd, dass die Ärztlichen Bereitschaftsdienstzentralen in Kirn und Meisenheim in einer Koalition aus SPD, Grünen und FDP nahezu ausgeknockt worden sind. Wo war da bitteschön das Veto der Regierung? Ein wenig Alibi-Protest der heimisch Zunft, das war es dann auch schon. Keine Frage, die Nahevertreter geben sich stets Mühe. Klingt positiv, ist es aber nicht. Wie jeder weiß handelt es sich um einen Satz, der in Beurteilungen nicht unbedingt für Qualität steht. Der Blog wird ein Auge auf den Wahlkampf werfen und Parteiprogramme sowie die Nahe-Kandidaten nach und nach bewerten. Beispiel: Die SPD will jetzt die Digitalisierung an Schulen vorantreiben. Großes Thema! Warum erst jetzt? Die Sozialdemokraten waren jahrzehnte an der Macht…

Jetzt geht es also los: SIMONA baut mutmaßlich bis zu 50 Arbeitsplätze am Stammsitz Kirn ab!!!

Pssst, nicht weitersagen! Die Simona möchte nicht, dass Einzelheiten über den anvisierten massiven Arbeitsplatzabbau in die Öffentlichkeit dringen. Logisch, solche Meldungen sind immer schlecht für das Image, selbst wenn sich das Unternehmen bestrebt zeigt, den Stellenabbau von Mitarbeitern aus den Produktionshallen so sozialverträglich wie möglich zu gestalten. Und der ist jetzt mit voller Wucht angelaufen. Der Türkei-Deal beginnt eben peu à peu“seine Spuren zu hinterlassen. Keine guten Nachrichten am Anfang des Jahres! Die Konsequenzen hatten die Verantwortlichen ja schon angekündigt. Von daher, waren die Mitarbeiter bereits vorgewarnt. Das nunmehr erschienene interne Papier ist als „Streng geheim“ eingestuft und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Voll daneben die Geheimakte, als ob sich Prozesse mit solchen Tragweiten jemals unter der Decke halten lassen. Jedenfalls nicht auf Dauer! Insider gehen davon aus, dass bis zu 50 Arbeitnehmer nicht mehr benötigt werden. Das sagt zumindest der Flurfunk. mehr

Hochstetten-Dhaun am Puls der Zeit: Ausschuss Neue Medien ist aktiv?

„Das Internet ist für uns alle Neuland“ – so hat die Bundeskanzlerin vor gar nicht allzu langer Zeit bei einer Pressekonferenz für Lacher gesorgt. Neuland Internet – wohl kaum! Der ganze Globus geht online. Nicht ganz, denn  Hochstetten-Dhaun hat sich über Jahre hinweg den modernen Medien erfolgreich verschlossen. Damit ist jetzt Schluss. aber sowas von! Zunächst hat Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell in 2020  die Domäne www.hochstetten-dhaun.de von einem örtlichen Privatmann erworben. Damit hat er den Weg für einen dörflichen Internetauftritt geebnet. Spät zwar, aber spät ist bekanntlich besser als nie. Offenbar wurde in seinem nächsten Schritt der Medienausschuss ins Leben gerufen. Namen von Mitgliedern sind bisher keine in die Öffentlichkeit gedrungen. Uiuiiui, geheime Geschichte! Vorausgesetzt die „Agenten“ bauen nach und nach den Internetauftritt auf, müsste ja dann nach Adam Riese irgendwann die fertige Seite wie Kai aus der Kiste gesprungen kommen. Zumindest hat unser aller 60-Prozent-Bürgermeister über den Stand der Entwicklung in der letzten Ortsgemeinderatssitzung aufgeklärt. Und wenn auch im Amtsblatt keine Details beschrieben worden sind, reicht der Halbsatz, um Neugier zu wecken. Der Blog hat sich die Domäne jedenfalls sogleich auf die Favoriten gelegt. Der will ja den Startschuss nicht verpassen. Man darf gespannt sein, wie und in welchem Umfang das Dorf ins Schaufenster gestellt werden wird. Hoffentlich kommt die Version nicht in Karo einfach ins World Wide Web. Schauen wir mal und urteilen dann!  

Skandalöse Impfstoff-Panne!

Bananenrepublik Deutschland! Die Impfkampagnedroht zum Desaster zu werden. Rheinland-Pfalz fehlen 30000 Impfdosen. In welcher Welt leben wir eigentlich, in der ausgegebene Termine jetzt wieder einkassiert werden. „Jetzt erreicht uns leider die Information, dass bis Mitte Februar nicht so viel Impfstoff geliefert werden kann, wie den Ländern in Aussicht gestellt wurde. Insgesamt fehlen Rheinland-Pfalz jetzt 30.000 Impfdosen.“ Kaum zu glauben, heißt es in den persönlichen Absage-Mails.Dies wird damit begründet, dass der Hersteller seine Produktion umstellt, um dauerhaft mehr Impfstoff produzieren zu können. Dies führt aber kurzfristig zu einer Reduzierung der Liefermenge.“ Solche Rechtfertigungen treiben einem die Zornesröte ins Gesicht. Bereits gebuchte Impflinge müssen jetzt vier Wochen länger auf ihren retteten ersten Piks warten. Und täglich erkranken weiter Menschen und täglich sterben weiter Menschen, nur weil die Politik bei der Einkaufsstrategie des heilsbringenden Serums schlichtweg versagt hat. Konsequenzen, fehlanzeige. Corona verlangt uns weiterhin alles ab. Wahr ist, der Impfstoff ist das Licht am Ende des Tunnels. Wahr ist aber auch, das wird und wird nicht heller.

Gute Nachricht, schlechte Nachricht!

Hurra, wir werden wieder in die Freiheit entlassen! Die Ausgangssperre ist Geschichte. Die wurde wegen des fallenden Inzidenz-Pegels wieder aufgehoben. Nur was bringt uns die wiedergewonnene Flexibilität zur Nachtzeit? Wenig bis nichts, möchte man meinen. Egal, eine Auflage weniger. Besser als nix. Gute Nachricht, schlechte Nachricht! Zahlreiche Impftermine müssen adhoc gecancelt werden. Der Grund: Engpässe beim Wundermittel. Die Impfstrategie ist nur noch peinlich. Europa hat versagt, Deutschland hat versagt, Rheinland-Pfalz hat versagt. Punkt! Hört man den Verantwortlichen zu, dann ist aber alles gut. Weit gefehlt. Kein Wunder, dass die Menschen dem Treiben nicht mehr folgen, geschweige denn die Maßnahmen verstehen können. Tagtäglich sterben Menschen, weil sie nicht geimpft werden können. Ein Skandal!   

Autsch, das tut weh!

Schwerer Schlag für Meisenheim. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) ihrer harten Linie treu: Sie wird ab 1. Februar die Öffnungszeiten ihrer Bereitschaftspraxis in Meisenheim von 112 auf 37 Wochenstunden reduzieren. Dr. Peter Heinz zeigte sich vom neuerlichen Veto aus der regionalen Politik, inklusive tausender Unterschriften von Bürgern, unbeeindruckt. Die persönlich vorgetragenen Proteste perlten an dem KV-Vorsitzenden ab, wie an einer Teflon beschichteten Pfanne. Was erlaube KV? Die Frage muss erlaubt sein, zumal sich bei der Übergabe der Resolution durch VG-Bürgermeister Uwe Engelmann, dem Beigeordneten Dietmar Kron, Meisenheims Stadtbürgermeister Gerhard Heil und den Landtagsabgeordneten Markus Stein, die gestandenen Kommunalpolitiker wie Schuljungen vorgekommen sein müssen. Oberlehrer Heinz hat den Landeiern so richtig gezeigt, wer in diesem Verfahren das Sagen hat. mehr

Wann kommt das Kirner Online-Kaufhaus?

Was fällt auf in diesen doch sehr verrückten Zeiten? Nun, der Einzelhandel setzt anderswo vermehrt auf Online-Verkäufe, vorzugweise gebündelt in einer gemeinsamen Plattform. Alles unter einem Dach, ähnlich strukturiert wie ein gut sortiertes Kaufhaus. Heruntergebrochen auf das Kirner Land, wäre das gebündeltes Kaufhaus im Netz als Stärkungsmittel in Zeiten des Corona-Virus eine echte Chance. Nach dem ersten Lock-Down, wurde eine solche Plattform des Kirner Einzelhandels nicht nur angekündigt, sondern auch konkret geplant. Die Geschäfte mussten vor Weihnachten erneut schließen und die Geheimwaffe des Kirner Einzelhandels war, als es galt, noch immer nicht am Start. Wochen später das gleiche Bild. Mittlerweile haben wir Mitte Januar. Finde den Fehler. Woran hängt es? Warum bekommt man es nicht auf die Reihe, den gut gemeinten Ankündigungen auch Taten folgen zu lassen. Wie schaut es momentan aus mit dem Online-Kaufhaus Kirn und dem Serviceangebot, das damit einhergehen soll? Gerade jetzt, wo für viele nur noch auf diese Art und Weise Warenhandel erlaubt und man auf Bestell-Service angewiesen ist, muss jeder noch immer sein eigenen Süppchen in der eigenen Herdplatte kochen. Warum nur so eine zähe Geschichte? Warum hinkt man den eigenen Ansprüchen dermaßen hinterher?

Wahr ist, ein gut vernetztes Online-Kaufhaus des Kirner Einzelhandels wäre eine echte Option, nicht nur in Krisen-Zeiten. Wahr ist aber auch, bisher wurden die Internet-Regale nicht eingeräumt. Zumindest sieht man von dem Warenkorb (noch) nix. Dabei ist Eile geboten. Verrückt, es herrscht Stillstand in Zeiten, wo Kreativität gefragt wäre. Warum in Gottes Namen dauert es so lange, bis das Kirner Land in ihrem Online-Kaufhaus bummeln gehen kann? Bequem von der Couch aus – passt! Will oder kann man nicht schneller? Am Ende stellt sich der Blog die Einrichtung dieser etwas anderen Einkaufsgelegenheit zu einfach vor? Der Blog sähe in einer gemeinsamen Strategie nur Gewinner. Einzelnes wurschteln ist „out“, gemeinsames agieren „in“! Bestell-, Liefer-, und Abholservice unter einem Dach, besser geht nicht. Leider, leider hat man den richtigen Zeitpunkt verpasst. Mal wieder! Gerade jetzt, wo der Einzelhandel seit Wochen dicht ist, wäre das Online-Kaufhaus eine kluge Alternative, um entgangene Verluste wenigstens etwas abzumildern. Hätte, hätte Fahrradkette! Am Puls der Zeit geht anders. Sorry, Kirn hängt mal wieder hinterher. Schade!

Skywalk-Geburtstag: Kurzes Erinnermich bezüglich versprochener Webcam!

Am 20. Januar 2015 wurde der Nahe-Skywalk in Hochstetten-Dhaun mit viel Tamtam und politischen Ehrengästen, darunter auch die damalige grüne Wirtschaftsministerin Eveline Lemke, eröffnet. Man kann ruhigen Gewissens attestieren, dass der sich zu einem kleinen aber feinen „Tourismus-Magneten“ entwickelt hat. Ob gerechtfertigt oder nicht, dass möge jeder für sich selbst beurteilen. Apropos Beurteilung, auf Tripadvisor decken die die komplette Bandbreite ab. Von einem eher nüchternen „Naja“ bis einem „ausgezeichnet“ ist alles dabei. Persönliche Eindrücke sind halt verschieden. Keine Frage, der Skywalk hat den Wildgrafen-Wanderweg massiv aufgewertet und auch der Gastronomie gleich nebenan gewiss nicht geschadet. Im Überschwang der Euphorie, versprachen die politisch Verantwortlichen bei der Eröffnungsfeier den Hotspot mit einer Webcam nochmals aufzuwerten. Eine, die den Schwenk rechts und links ins Nahetal rund um die Uhr unternimmt. Passiert ist bis dato nichts. Dabei ließe sich ein Livestream kostengünstig und ohne großen Aufwand prima einrichten. Schade, den täglichen Blick von oben herab vom heimischen Computer einfangen zu können, würde sicherlich für viele Klicks sorgen. Der Werbeeffekt wäre enorm. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Daher wird der Blog nicht müde werden, an jedem offiziellen Geburtstag, am 20. Januar, an eine Webcam zu erinnern. Hochstetten-Dhaun, so wird gemunkelt, soll in Kürze  ja auf eine eigene Homepage zurückgreifen können. Es kann sich nur noch um Wochen oder Monate handeln, bis diese freigeschaltet werden wird. Warum nicht auf der dann neuen Errungenschaft einen Nahetal-Blick, sozusagen als Highlight, platzieren. Falls die Ortsgemeinde das nicht auf die Reihe bekommt oder bekommen will, würde der Blog gerne einspringen wollen. Der kümmert sich dann um Hardware und Sponsoren. Das Angebot steht! Kurze Nachricht genügt!   

Sonntägliche Winterimpressionen

Es gibt ihn also doch noch, den Winter. Zumindest gibt der auch hier bei uns mal ein Gastspiel. In den heimischen Wintersportgebieten hat es ja schon länger die weiße Pracht. Wird irgendwie ja auch Zeit, denn es ist mittlerweile schon Mitte Januar. Leider geht der Schnee schon in eine weiße Pampe über, die sicherlich flugs ganz verschmolzen sein wird. Für Mitte der Woche sind wieder milde Temperaturen vorhergesagt. Von daher, genießen wir tagsüber die prächtige Winterlandschaft. Abends dürfen wir ja eh nicht mehr vor die Haustür.

Das Wort zum Sonntag

Das Impfzentrum in Bad Sobernheim nimmt langsam aber sicher Fahrt auf. Die erste Impf-Bilanz lässt die Verantwortlichen regelrecht jubeln. „Sieben Impflinge in 15 Minuten: läuft!“ – titelt der Öffentliche Anzeiger. Schönreden und Schönschreiben – passt nicht! Den neutralen Beobachtern stellen sich allerdings Fragen: Wieso werden die Kapazitäten nicht umfänglich ausgereizt? Angeblich könnten zwischen 800 und 1000 Bürger auf zwei Impfstraßen durchgeschleust werden. Theoretisch wohlgemerkt. Logistisch offenbar kein Problem. Und dennoch werden täglich gerade einmal 170 Impfungen verabreicht. ZU WENIG! MIESE QUOTE! Und alles nur tagsüber. Nachts könnte man doch auch impfen, oder nicht? Hallo, wir haben Pandemie! Es herrscht Notsituation! Warum nicht einen Impfstraßen-Betrieb rund um die Uhr anbieten? In dieser Ausnahmesituation sollte das doch möglich sein. Mehr noch: Angesichts der exorbitanten Infektionszahlen erklärt der Blog eine solche Strategie für ein absolutes Muss. Es geht schließlich um Menschenleben!

Zugegeben, der hat von außen betrachtet leicht reden, aber laut Denken muss erlaubt sein. Was spricht gegen eine entsprechende Ausweitung? Gibt es zu wenig Impfstoff? Mangelt es an Personal? Scheitert es an der Bürokratie? Provozierend gefragt: Darf der Impfstoff nicht bei Dunkelheit gespritzt werden? Fragen über Fragen, die beantwortet werden wollen. Das Virus breitet sich weiter aus und so etwas wie Normalität kann nur dann wieder einkehren, wenn auf Teufel komm raus geimpft wird. Bei schwachen 170 Patienten am Tag, scheint da nicht nur auf den ersten Blick gewaltig Luft nach oben zu sein! Also, woran liegt es? Bekennt mal Farbe! Will man nicht mehr impfen oder kann man nicht mehr impfen? Fazit: Die bisherige Impfstrategie der EU ist nicht aufgegangen. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Die zögerliche Einkaufsstrategie, wird viele Menschenleben kosten. Nochmals die Impflager müssten rappelvoll sein und die Impfstraßen rund um die Uhr auf Hochtouren laufen. Faktisch werden gerade keine Termine mehr ausgegeben, weil es vor Ort an Kapazitäten fehlt. Ein Skandal!

Armin Laschet ist neuer CDU-Frontmann: Schwerer Schlag für Landrätin Bettina Dickes und auch für die SPD!

„Verlieren ist doof. Aber dann auch noch gegen Armin Laschet“! – Der Post der ZDF heute-show dürfte die Gemütslage unserer Landrätin Bettina Dickes eins zu eins widerspiegeln. Was hat unsere Kreis-First-Lady nicht alles unternommen, um ihrem Idol Friedrich Merz auf den Chefsessel zu hieven. Zugegeben, sie hatte ja auch nur eine Stimme, aber siegessicher war sie gewiss. Und wie! Und sie hatte sich auch extrem gut vorbereitet, ja sogar Glückssymbole bemüht. Trotz ihrem Schornsteinfeger-Profilbild, mit dem schwarzen Zylinder auf dem blonden Lockenköpfchen, schwappte das Glück nicht über das Netz hin zum Online-Parteitag rüber. Ihr Herzbube stach nicht! Schlecht für sie, gut für Deutschland? Wer weiß? Merz polarisiert. Er steht für klare Kante und einen anderen Politikstil. Der Mann ist ein echter Typ. Leider aber auch einer auf dem Ego-Trip. Teamplaying kennt und kann der nicht. Er wäre für die CDU ein ständiger Unruheherd gewesen. Die Partei hat ihn verhindert. Dennoch, an der Reizfigur kann man sich wenigstens reiben. Gegen ihn wirkt Laschet wie ein echter Langweiler. Der eher bodenständige Politiker steht für ein „Weiter so“ im Sinne der Kanzlerin. Die dürfte daher innerlich frohlocken. mehr

Heute ist Abgabe: Gebt her Eure ausgedienten Weihnachstbäume!

Nein, „Weihnachtsbaum-Hinterher-Ziehen“ ist keine neue Sportdisziplin. Wäre auch irgendwie eine sehr unpraktische und rein saisonal bedingte Ertüchtigung. Dennoch, man braucht nicht unbedingt einen Anhänger oder Schubkarren, um diese von A nach B transportieren zu können. Solide Handarbeit geht auch. Der Umstand ist dem Corona bedingten ausfallenden Abholservice der Freiwilligen Feuerwehr geschuldet. Ersatzweise hat die heute zwischen 9 und 15 Uhr eine Abgabestation am Feuerwehrhaus eingerichtet. Und dort klappt das wie geschnitten Brot. Baum den Kameraden vor den großen Anhänger legen und schon ist man fertig. Die kümmern sich dann um alles weitere. Abstand- und Hygieneregeln werden auf diese Art und Weise der etwas anderen Entsorgung perfekt eingehalten – passt! Die Feuerwehr rackert im Schichtbetrieb. Alle zwei Stunden ist ein neues Dreier-Team am Start. Die gesammelten Bäume werden letztlich auf dem Grünschnittplatz in Oberhausen entsorgt.  Also, worauf noch warten. Heute ist Abgabetermin. Nix, wie enunner zum Bahnhof. Und vergesst nicht etwas Kleingeld für die Kameradschaftskasse mitzubringen! mehr

Das kranke System: Jürgen Schneider ist kein Einzelfall!

Die Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale ist seit einem halben Jahr Geschichte! Wörtlich hieß es seinerzeit dazu in der Pressemitteilung aus Mainz: „Im Zuge der Reform des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) wird die Ärztliche Bereitschaftspraxis (ÄBP) in Kirn zum 1. Juli 2020 geschlossen. Für die medizinisch notwendige Behandlung immobiler Menschen vor Ort wird langfristig ein mobiler Hausbesuchsdienst aufgebaut. Die Auslastung der BDZ in Kirn sei nur sehr gering gewesen, weshalb sich die KV zu diesem Schritt entschlossen habe. Hurra“, riefen da die maßgeblichen Politikvertreter. Weitsicht geht anders. Verbandsbürgermeister Thomas Jung wörtlich: „Ich habe vollstes Verständnis für die Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung, angesichts der geringen Auslastung diese Umstrukturierung durchzuführen“! Bedenken, Fehlanzeige! Und auch Landrätin Bettina Dickes schlug in die gleiche Kerbe: „Man profitiere von dem Pilotprojekt“! Finde den Fehler? Würden die beiden Ihre Statements von damals nochmals so frei von der Leber weg wiederholen? Eher nicht! Wenngleich, korrigiert haben sie ihre Positionen jedenfalls nicht. Also braucht es diese Daseinsfürsorge ihrer Ansicht nach auch nicht. Alles gut? Weit gefehlt! Die von der KV als Glücksfall angepriesene Notfallnummer 116 117 funktioniert eben nur, wenn der zuvor zugesagte Arzt auch kommt. Theorie und Praxis klaffen weit auseinander. Wie immer halt, wenn die KV ihre Finger im Spiel hat. Jürgen Schneider ist kein Einzelfall. Der Besuchsdienst ist eine einzige Farce. Was weg ist, ist weg! Fakt ist, Kirn ist als Notfall-Anlaufstelle aus rein wirtschaftlichen Aspekten heraus wegrationalisiert worden. Das schmerzt. Die seither klaffende Wunde lässt sich nicht mit einem telefonischen Pflaster schließen. Die Beruhigungspille wirkt nicht. Basta! Das System ist einfach nur krank. Profit geht vor Daseinsvorsorge! Pfui!!!

Ausgangssperre!

Der Aufreger der Woche steht fest! Dem Landkreis Kreis Bad Kreuznach hat man eine nächtliche Ausgangssperre auferlegt. Und? Der Grund sind die andauernd hohen Corona-Inzidenzwerte. Land und Kreis haben daher die Verschärfung der bisher bestehenden Regeln beschlossen. Sie tritt in der Nacht von Freitag auf Samstag in Kraft. Die Ausgangssperre gilt jeweils von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. In dieser Zeit dürfen Einwohner im Kreis Bad Kreuznach nur aus wichtigen Gründen das Haus verlassen. Dazu zählt beispielsweise der Weg zur oder von der Arbeit, die Pflege von Angehörigen oder der Spaziergang mit dem Hund. In der Fußgängerzone in Bad Kreuznach wird es ebenfalls eine Maskenpflicht geben. Wo bitteschön ist das Problem? Seit Monaten schon werden uns Auflagen zugemutet. Da kommt es auf eine Ausgangssperre in einem Zeitraum, wo in den momentan verrückten Zeiten eh niemand mehr unterwegs ist, gar nicht mehr an. Von daher, abregen. Irgendwann ist der Spuk vorbei. Was hat die Bekanntmachung für Diskussionen in den öffentlichen Plattformen nach sich gezogen. Kommentare bis zum Erbrechen. Die üblichen Ausreißer sind auch dabei. Die momentane Situation ist für keinen einfach. Augen zu und durch. Gibt immer schlimmeres. Es kommen wieder bessere Zeiten.

Neujahrsgruß ohne Aussagekraft!

Willkommen 2021! Schriftliche Neujahrsgrüße wurden jetzt auch von der Ortspitze übermittelt. Nette Geste! Doch was ist von einer Botschaft zu halten, die gespickt ist mit Selbstlob, Floskeln, Durchhalteparolen und Dankesworten? Dröseln wir mal auf: „Trotz aller Herausforderungen haben wir im vergangenen Jahr vieles in unserer Ortsgemeinde bewegt und sie einen großen Schritt nach vorne gebracht. Gemeinsam haben wir die aufkommenden Probleme gelöst und die offenen Fragen beantwortet.“ Ein rein politisches Statement, das nichts, aber rein gar nichts aussagt. Mehr Verallgemeinerung geht tatsächlich nicht. Was wurde bewegt? Welche Fragen wurden beantwortet? Welche Probleme wurden gelöst? Und last but not least, was war das für ein Schritt? Über Details lässt man die Bürger im Unklaren. In der Wahrnehmung des Blogs hat sich in 2020 auf Ortsgemeindeebene wenig bis gar nichts getan! Diesbezüglich ist gewaltig Luft nach oben. Nicht fehlen darf natürlich die Veränderung des Erscheinungsbildes. Ob zum Positiven, möge jeder für sich selbst bewerten. Doch Hochwasserschutz und Ortsumfahrung werden nicht unter der Regie der Ortsgemeinde vorangetrieben. Merke, mit fremden Federn darf man sich nicht schmücken. Dankesworte an die Angestellten gehört naturgemäß in jeden Neujahrsgruß. Richtig und wichtig! Wie immer, können die sich von warmen Worten aber so gar nichts kaufen. Verbale Wertschätzung ist zwar gut und schön, aber Gesten oder gar kleine Aufmerksamkeiten sind nachhaltiger. Viele Kommunen zahlen ihren Angestellten Corona-Prämien. Ist das in Hochstetten-Dhaun auch der Fall? Wohl kaum! Zusammengefasst viele Worthülsen, aber wenig greifbares. Es fehlt insgesamt an Visionen und Kreativität. Ganz zu schweigen von den vielen unerledigten Kleinigkeiten, die noch immer nicht in den Fokus gerückt werden. Gerne würde der Blog mal seine aufgestellte To-do-Liste zusammenstreichen. Wäre doch mal ein Versprechen beziehungsweise Vorsatz für 2021. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.    

Baustellen-Winterschlaf!

Seit Wochen tut sich absolut nix auf der Großbaustelle Ortsumfahrung in Hochstetten-Dhaun. Bagger und Kräne stehen still. Gespenstige Ruhe auf einer Baustelle, die noch vor Weihnachten geradezu brummte. Lauerposition? Wann wird es wohl weitergehen? Wohl kaum. Wenngleich uns jetzt Väterchen Frost Eiseskälte und vermutlich auch Schneefall beschert, dürfte eher eine ausgedehnte Urlaubsrate ursächlich für den momentanen Baustopp sein. Die Jungs müssen sich ja mal erholen von den Strapazen. Muss ja auch mal sein.

Hochstetten-Dhaun, deine Brücken!

„Über sieben Brücken musst Du gehen…“ – Eine Textzeile, die so gut wie jeder kennt, die eine hohe Symbolik in sich trägt. In Hochstetten-Dhaun ist die allerdings eine andere. Ein Lied, dass das geteilte Deutschland in Zeiten des Kalten Krieges in den Herzen der Menschen zueinanderkommen ließ, kann im Umkehrschluss hier auch auf die reine Substanz übertragen werden. Beispiel Hochstetten-Dhaun: Dort hat es gleich vier mehr oder weniger wichtige Brücken, die einem kräftigen Unterhaltungsstau unterliegen. Das Brückelchen über den Rinnsal am Rentnerplatz ist völlig morsch und daher von beiden Seiten verriegelt. Augenblicklich hat man keine Interesse an einer Erneuerung. Die Sportplatzbrücke ist zwar gesperrt, aber es sind Bestrebungen im Gange, die für den Autoverkehr wieder herzustellen. Koste es was es wolle! Sorgenkinder sind auch Bahn- und Nahebrücke. Beide sind marode und in der Oberflächenbeschaffenheit äußerst makelbehaftet. Ganz zu schweigen von der Optik. Fazit: Alle vier Brücken eint ihr grauseliger Zustand. Ein besorgniserregender wohlgemerkt. Nun hat die Ortsgemeinde nur bei zweien den Hut auf. Nahe- und Bahnbrücke sind in Zuständigkeit des Landes. Und das möge bitteschön auch so bleiben. Ob und wann die beiden Querungen wieder so richtig auf Vordermann gebracht werden, darüber kann man nur spekulieren. Beste Chancen hat die Bahnbrücke. Im Zuge der Maßnahmen Ortsumfahrung, scheint eine Instandsetzung – zumindest des Fahrbahnbelages – nicht ausgeschlossen zu sein. Die Nahebrücke hingegen, will der Landesbetrieb zur Ortsbrücke mit allen Rechten und Pflichten abqualifizieren. Auf den Deal sollte sich die Ortsgemeinde keinesfalls einlassen. Die Kostenfalle braucht keiner!     

Satirischer Wochenrückblick 10. Januar

Über SOK-Kirn, Krankenhaus-Verhandlungen, Impf-Desaster, 116 117, Kampagne „Wir mit ihr…“

Corona-Impfungen werden für Show-Veranstaltungen von Politikern missbraucht. Es ist schon unsäglich, wie sich unsere Volksvertreter entweder in der Stabsstelle des Landkreises oder im Impfzentrum die Klinke in die Hand geben. Öffentlichkeitswirksam, versteht sich. Ohne Rücksicht auf Kontaktbeschränkungen, folgt ein Pressetermin auf den anderen. Muss das sein? Kein zu Impfender will den Atem eines neugierigen Politikers spüren, wenn er seine Dosis verabreicht bekommt. Und auch die Helfer dürften die ständigen Blicke über ihre Schultern nerven. Weniger ist mehr! Die moralische Unterstützung mag ja gut gemeint sein, ist aber nicht zu Ende gedacht. Logisch, klappern gehört zum Handwerk, auch und vor allem im Wahljahr, aber diese Massenphänomen ist nur noch peinlich. Relevanz und Nutzen, Fehlanzeige. Zum Fremdschämen diese Show-Auftritte, selbst wenn diese unter Einhaltung der Hygieneregeln vonstattengehen sollten. Würde nicht ein schriftlicher Gruß, ein Telefonat oder einfaches Klatschen aus den Politiker-Büros reichen? Weniger ist mehr! Dem ganzen Trubel setzte Julia Klöckner jetzt die Krone auf. Die CDU-First-Lady aus dem Naheland kam gleich mit einem ganzen Tross zur Stabsstelle. Wahlkampf in Corona-Zeiten braucht keiner, schon gar nicht die Mitarbeiter dort. Ohne Worte. mehr

Aufwachen Verbandsgemeinde: Ordnungsamt stärken heißt Sicherheit gewährleisten!

„Und weiter geht die wilde Vandalismus-Fahrt?“– Mit dieser zugegeben doch etwas reißerischen Überschrift, hatte der Blog das leidige Thema schon vor Tagen und Wochen aufgegriffen und den Istzustand sowohl beschrieben, als auch bebildet. Nun hat sich auch Verbandsgemeindebürgermeister Thomas (TJ) Jung in dieser Angelegenheit zu Wort gemeldet. Der von Haus aus Sheriff kennt sich ja aus mit solchen Ärgernissen. Und der weiß auch, dass in letzter Konsequenz nur erhöhter Kontrolldruck und ständige Präsenz wirksame Gegenmittel gegen Jugendliche außer Rand und Band sind. Ständig auf den Füßen stehen gehört nun einmal zum kleinen Einmaleins einer erfolgversprechenden Präventionsarbeit. Folglich ist die ständiger Wegbegleiter von Ordnungs- und Polizeibehörden. Zuständigkeit erkannt und Maßnahmen getroffen? Nicht ganz, denn für eine effektive Straßen-Präsenz, eine die diesen Namen auch verdient, fehlt seit je her das Personal. Bei der Verbandsgemeinde Kirner Land sind das zwei Halbtagskräfte. Zusammengefasst ein einziger Mitarbeiter. Ein letzter Mohikaner sozusagen.

Schwerpunktsetzung geht anders. Damit sei man nicht gerade auf Rosen gebettet, räumt Lucky TJ gegenüber der Presse reumütig ein. Wie heißt es doch so schön: „Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.“ Zieht man mal Urlaubs- und Krankheitstage ab, dann bleibt da nicht viel Spielraum, um an beliebten Treffpunkten – im Sinne erfolgversprechender Präventionsarbeit – für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Schönreden kann man die Momentaufnahme jedenfalls nicht. Bei zunehmend wachsenden Aufgaben, könnte eine Personalaufstockung gravierend helfen. Blöd nur, die politischen Entscheidungsträger unter dem Dach der Verbandsgemeinde sahen und sehen darin bisher keine Notwendigkeit. Durchwurschteln und Aussitzen, das war bisher immer die favorisierte Billig-Lösung. Ändert sich das jetzt? Zumindest signalisiert „Lucky TJ“ Gesprächsbereitschaft. Gut so, denn die Umstände haben sich längst geändert. Die guten alten Zeiten sind längst vorbei.

Mittelfristig wird die Verbandsgemeinde nicht umhinkommen, sich den neuerlichen Gegebenheiten anzupassen. Ein neuer Presonalschlüssel muss her. Umschichten oder neu einstellen, nur so kann es gehen. Minimum eine Vollzeitstelle müsste geschaffen werden, um so etwas wie Glaubhaftigkeit zu transportieren. Wenn man es wirklich ernst meint, dann müssten vielmehr sogar zwei zusätzliche Mitarbeiter das Kirner Land beackern. Das weiß auch „Lucky TJ“. Momentan zwei halbe Stellen sind jedenfalls der Witz des Jahrhunderts. „Sie kontrollieren auch abends und an Wochenenden, und sind dann auch zu zweit unterwegs“, informiert Jung. „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“, hält der Blog dem entgegen. Egal! Kann der Bürgermeister den VG-Rat von einer Stärkung überzeugen? Will er das überhaupt? Wahr ist, Außendienstmitarbeiter müssen im Kirner Land ständig zu sehen und für alle ansprechbar sein. Nur so kann man sich einen Überblick verschaffen und nur so kann es etwas werden mit einem erhöhten Sicherheitsempfinden unter den Bürgern. Wahr ist aber auch, die Verbandsgemeinde will die dafür notwendige Kohle nicht in die Hand nehmen. Anvisierte runde „Laber-Tische“ oder sogenannte „Arbeitskreise“ sind da wenig hilfreich. Die lösen keine Probleme. Es kann nur über eine gute Strategie gehen. Und für die braucht es mehr Personal und zudem eine bessere Ausstattung. In Kirn hat es ja nicht einmal ein Dienstfahrzeug. Ordnungsamt stärken – Ordnungsamt verbessern: Wie wäre es mit dem Vorsatz für 2021.

Aktion Tannenbaum: Ausgediente Weihnachtsbäume können am 16. Januar abgegeben werden!

INFO, INFO, INFO!!! Langsam aber sicher haben die Weihnachtsbäume ausgedient. Nur wohin damit? Wie bereits berichtet, sind die Christbaumsammelaktionen der Feuerwehren in Hochstetten-Dhaun und auch anderswo abgesagt worden. Grund dafür ist die aktuelle Corona-Situation. Weder die Einsatzabteilungen noch andere notwendige Helfer sollen einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt werden. Die Bürger von Hochstetten-Dhaun werden gebeten, Christbäume am Samstag, 16. Januar, auf dem Platz neben der Feuerwehrhalle am Bahnhof zu bringen. Kameraden werden dort zwischen 10 und 15 Uhr die aussortierten Exemplare, unter Einhaltung der Hygieneregeln, entgegennehmen. Service mal anders. Nicht vor der Haustüre, sondern auf einem zentralen Platz. Passt! Logisch, den Transport muss jeder selbst organisieren. Anhänger, Schubkarren, Leiterwagen – der Phantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt. Packen wir es an! Und nicht vergessen, Die Feuerwehr freut sich immer über einen kleinen Obolus. Ein Muss für jeden Weihnachtsbaum-Entsorger!  

Jugend außer Rand und Band!

„Und weiter geht die wilde Vandalismus-Fahrt“ – mit diesem zugegeben etwas reißerischen Überschrift hatte der Blog das leidige Thema schon vor Tagen und Wochen aufgegriffen und den Istzustand beschrieben. Nunmehr hat der Öffentliche Anzeiger die Sachbeschädigungen rund um Schulen und auch Schülerkiesel in einem Leitartikel beackert. Spät zwar, aber wie sagt doch der Volksmund immer so treffend: „Spät ist besser als nie!“ Faktisch sind gerade mal wieder einzelne Jugendliche oder sogar Gruppen außer Rand und Band. Ein Phänomen, das immer mal wieder in solchen Ausmaßen auftritt, heißt es dazu fast schon verharmlosend aus Polizeikreisen. Stimmt aber! Grund zu einer Dramatisierung besteht nicht. Dennoch, sind solche Vandalismus-Schäden mehr als ärgerlich. Wahr ist auch, dass die Verursacher meist dingfest gemacht werden können. Das ist meistens nur eine Frage der Zeit. Nur bis dahin bleiben die eben weiter aktiv. Es steht also zu befürchten, dass in Zukunft weitere Auswüchse dieser Art zu beklagen sind. Die Polizei hat die Sache jedenfalls auf dem Schirm. Die will mit ständigem Kontrolldruck der nicht hinzunehmenden Situation entgegenwirken. Mehr geht auch nicht. Inwieweit die Personalsituation eine umfangreichere Bestreifung mit Fahrzeugen oder zu Fuß überhaupt zulässt, steht jedoch auf einem ganz anderen Blatt. Wie jeder weiß, können die Dienststellen nicht immer aus dem Vollen schöpfen. Überhaupt nicht schöpfen kann hingegen das Ordnungsamt. Auch wenn sie gerne die Zuständigkeit von sich weisen, sind die ebenso für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zuständig. Ob die Mitarbeiter dort sich allerdings jemals um solche Angelegenheiten gekümmert haben, darf man getrost bezweifeln. Die Abteilung verweist in solchen und ähnlichen Angelegenheiten gerne und regelmäßig auf die Polizei. Nur nicht zuständig sein wollen und auf Amtshilfe vom Telefon aus setzen. Die Philosophie des „schlanken Fußes“ funktionierte bisher ja auch immer bestens. Nur irgendwann wird man nicht umhinkommen, auch mal selbst aktiv zu werden, um sich einen Überblick über seine Pappenheimer verschaffen zu können. Das geht aber nur, wenn man beweglich wird. Und das nicht nur zu Bürozeiten bequem vom Schreibtisch aus. Im Idealfall wäre eine gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und Ordnungsbehörden schwerpunktmäßig auf der Straße wünschens- und erstrebenswert. Andere Kommunen können das längst. Nur Mut, es geht.

Impressionen vom Hochwasserschutz!

Zur Abwechslung mal wieder ein paar Impressionen von der Großbaustelle Hochwasserschutz. Bekanntlich werden die Deiche, beginnend an der Nahebrücke der Bundesstraße 41, flussabwärts bis zur Nahebrücke Hochstädten beidseitig erneuert beziehungsweise unterbrochen oder verlegt werden. Ursächlich für die Ertüchtigung des Hochwasserschutzes unter Berücksichtigung von Umweltschutzvorgaben sind zwei wesentliche Aspekte: Die bereits bestehenden Deiche beiderseits der Nahe sind zum einen zu niedrig und zum anderen sanierungsbedürftig. Der bestehende Deich zwischen dem Ortsteil Hochstädten und den Sportanlagen schützt derzeit die dahinterliegenden Acker- und Wiesenflächen. Aus wasserwirtschaftlicher Sicht besteht dafür jedoch kein Bedarf mehr. Der Teilabschnitt an der Naheschleife wird daher zurückgebaut und renaturiert. Die Nahe erfährt dort auf 420 Meter Länge einen zusätzlichen Seitenarm, der durch eine kleine Insel vom Nahe-Bett getrennt werden soll. Den Verlauf kann man schon sehr gut erkennen. Die Fläche bietet reichlich Raum für Gestaltung, etwa für ein Naherholungsgebiet. Durch den Wegfall des Deiches ist es erforderlich, Hochstädten und die Sportanlagen durch zwei neue Querdeiche zu schützen. Auch die sind am Wachsen. Im Zuge dieser Maßnahme wird sichergestellt, dass der Wiesbach als Zufluss zur Nahe auch bei auftretendem Hochwasser keine Gefahr mehr durch Rückfluss darstellen kann. Der wurde bereits verlegt. Weiterhin ist die Sanierung des linksseitigen Nahedammes auf einer Länge von 640 Metern zum Schutze des Gewerbegebietes vorgesehen. Die Krone der bestehenden Deiche liegt derzeit 50 bis 110 Zentimeter unter dem geplanten Niveau der neuen Anlagen. Nach Einschätzung der SGD würden die Dämme in ihrem jetzigen Zustand bei einem statistisch alle 25 Jahre erwarteten – extremen Hochwasser überströmt. Daher sollen die beiden Deiche zum Schutz der Ortslagen ausgebaut und anhand der neuen Berechnungen eines Jahrhunderthochwassers stellenweise bis zu 110 Zentimeter erhöht werden. Zusammengefasst bedeute dies, dass die Deiche vom Flussufer ausgehend zunächst abgetragen und unterspülungssicher wieder völlig neu aufgeschüttet werden müssen.

Nachgehakt: Wurde der vom Blog gekürte Aufsteiger des Jahres 2019 seinen Vorschusslorbeeren gerecht?

Ende 2019 hatte der Blog Thomas Jung als den Aufsteiger des Jahres bejubelt. Zurecht! In nur einem Wahlgang von null auf hundert durch die Decke – das muss dem Cowboy von der Höhe erst einmal einer nachmachen. Auf „Lucky TJ“ ruhten die Hoffnungen des Kirner Landes, als der im Januar 2020, also exakt vor einem Jahr, im Chefsessel der Verbandsgemeinde Platz nahm. Hat er darin seinen ganz persönlichen Abdruck hinterlassen? Passt der überhaupt? Woran lässt sich der vom ihm versprochene frische Schwung ablesen? Ehrlich, wenn überhaupt war es ein „Schwüngchen“! Wucht geht anders! Keine Wertung, nur die Beschreibung eines Istzustandes. Wobei, Kritik muss erlaubt sein, denn nur dann kann man lernen! Die Erwartungshaltung ist halt immens und die Fallhöhe entsprechend. Rückblickend, lässt sich zumindest in der Außendarstellung kaum etwas mit seinem Einzug in das Rathaus verbinden. Schuld ist die Corona-Pandemie, hält der Öffentliche Anzeiger schützend die Hand über ihn. Die habe der quirligen Marke kaum Spielraum zur Entfaltung gelassen. Ist das wirklich so? „Als Neuling habe er seine Sache gut gemacht“, heißt es weiter. Klingt irgendwie nach stets bemüht. mehr

Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ blickt zurück und nach vorn!

„Rückblick und Ausblick“! Das neuerliche Treffen der Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ war darauf angelegt, pure Entschlossenheit zu demonstrieren. Entschlossen für den Erhalt des Kirner Krankenhauses eintreten – passt! Der Zeitpunkt war gut gewählt. Den BI-Neujahrsvorsatz am Anfang des Jahres der Presse zu präsentierenm, darf gut und gerne als eine kluge Entscheidung gewertet werden. Warum: der Stehsatz in der Redaktion, dürfte nicht gerade überquellen, sodass die Berichterstattung etwas üppiger ausfallen wird. Mehr Zeilen bedeuten mehr Infos und mehr Aufmerksamkeit. Nicht auf dem bisher erreichten Erfolgen ausruhen, vielmehr den Blick nach vorne richten, so lautet die Botschaft. Vieles wurde erreicht, jedoch ist das Krankenhaus noch lange nicht über den Berg. Das liegt zwar nicht mehr intensiv, ist aber von einer Gesundung noch meilenweit entfernt. Und für eine rasche vollständige Genesung hat die BI mit einen Therapieplan in Form eines detaillierten Erwartungsprotokoll verfasst und vorgestellt. Die einzelnen Kernpunkte sind oben als Schlagzeilen abgebildet. Fakt ist, ohne die BI wäre das Krankenhaus längt ein Leerstand. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort haben Müllers und Co die notwendigen Strippen gezogen und die Öffentlichkeit über verschiedene Kanäle sensibilisiert. Wünschen wir allen Kämpfern auch weiterhin ein gutes Gespür und viel Erfolg.

   

„TeamMerz“: Landrätin Bettina Dickes mit peinlichem Profilbild auf Facebook!

Wie peinlich ist das denn? Bettina Dickes darf sich ja gerne als glühende Anhängerin von Friedrich Merz outen, aber doch nicht so! Als Landrätin sollte man mehr Zurückhaltung in der Bildwahl üben und sich nicht so zur Äffin machen. Zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Fastnacht ist gestrichen!!! Sorry für die Wortwahl, aber der Schnappschuss mit Zylinder auf dem Kopfund schwarz eingefärbten Bäckchen, lässt einen nur kopfschüttelnd zurück. Interpretationsweise will sie symbolisch eine glückbringende Schornsteinfegerin geben. Eine, die ihrem Idol uneingeschränktes Vertrauen mit auf den Weg zum alles entscheidenden Parteitag geben möchte. Sie ist ja auch Delegierte und zudem bekannt dafür, dass sie gerne und viel postet. Für manche gut, für manche leider! Aber dieses Profilbild ist völlig daneben, fast schon zum Fremdschämen! Passt nicht zu einer Landrätin mit Vorbildfunktion. Andere mögen das anders sehen – geschenkt. Ob sie ein Star-Poster in Lebensgröße von ihrem politischen Helden über dem Bett hängen hat? Bravo-Starschnitt-Format? Wer weiß? Heutzutage muss man sich ja alles vorstellen können. WOW, der Friedrich hat es augenscheinlich drauf. Wirtschaftsexperte ja, aber ein derart fesselnder Frauenversteher? Stille Wasser sind bekanntlich tief. Merz polarisiert und gilt in den eigenen Reihen als unbequem. Für ein „Weiter so“ tritt der jedenfalls nicht an. Und das macht ihn halt so „gefährlich“. Frauen lieben „Bad-Boys“! Dickes zeigt offen Haltung. Alles legitim, aber in ihrem Fall eine deutliche Spur überpacet.

Fehlt jetzt nur noch, dass Little Joe Weingarten sich als Glücksschweinchen verkleidet, und mit dem Hinweis „TeamScholz“ in seinem Profilbild posiert. Der „Grüne“ Nachwuchsmann Johannes Wild hat noch die Wahl zwischen Team Robert Habek und Annalena Baerbock. Sein Glücksbringer-Outfit? Wie wäre es mit einem Marienkäfer. mehr

Wohnpark „Alte Schule“

Es geht voran! Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende, und meistens hat das, was ein Ende hat, auch eine Fortsetzung. Trifft dieses Zitat auch auf den Wohnpark „Alte Schule“ zu? Schaut ganz danach aus. Die Entkernung scheint auf Hochtouren voranzuschreiten. Große Schuttberge lassen Rückschlüsse auf eine umfassende Sanierung des Hauptgebäudes zu. Erst danach dürfte es mit dem Ausbau- sowie den Extrabauten losgehen. Es tut sich was! Lange genug hat es ja gedauert.    

Es reißt nicht ab!

„Und weiter geht die wilde Fahrt!“ – Tagtäglich bekommt der Blog neue Bilder von Auswüchsen entlang der wohl aktuellen Partymeile zwischen Gymnasium und Busbahnhof „Kyrau“ in Kirn zugespielt. Vandalismus, Grillfeuerchen, Farbschmierereien, Sachbeschädigungen, Feuerwerke und, und, und. Die Palette ist immens, die Folgen sind es auch. Bei Tageslicht lassen die sich besonders gut erkennen. Die Schnappschüsse oben sind selbsterklärend und Ergebnis der vergangenen Nacht. Jugendliche außer Rand und Band markieren eben ihr Revier auf ganz besondere Art und Weise. Auf Kosten der Allgemeinheit, versteht sich. Respektloser kann man sich nicht verhalten. Wer gebietet dem Treiben endlich Einhalt? Wahr ist, Jugendliche haben nun einmal ihre Treffpunkte. Dagegen ist auch generell nichts einzuwenden. Gut, Corona-Regeln mal ausgenommen. Wahr ist aber auch, dass manche einfach zu weit gehen. Überhandnehmen von Vandalismus geht gar nicht, liegt aber bei ganz besonders hirnlosen Kandidaten voll im Trend. Die finden das cool, der Blog findet es nur widerlich. Langsam sollten in den Amtsstuben die Alarmglocken schrillen.  Und auch die Schulen dürften die Schnauze voll haben. Zurecht! mehr 

Wochenrückblick 3. Januar

Über Gesundheitswesen, Vandalismus, Mangelverwaltung Ordnungsamt, 2021 – was nun?

„Es ist nicht geplant, den ärztlichen Bereitschaftsdienst in Meisenheim abzuschaffen. Warten gehört im Gesundheitswesen zum Geschäft. Wer medizinische Hilfe braucht, erreicht über die 116 117 rund um die Uhr einen Ansprechpartner.“ –  Es sind Sätze wie diese, die einen nachdenklich stimmen. Was hat die Kommentarschreiberin von dem neuen Portal „Nahe-dran“ nur geritten, der Kassenärztlichen Vereinigung so nach dem Munde zu schreiben? Mal mit einem anderen Blickwinkel sich einem Zündstoff-Thema anzunähern, dabei mit eigenem Meinungsbeitrag mutig gegen den Main-Stream zu argumentieren, ist zwar legitim, aber der Einwand ging dann doch völlig daneben. Ihre Ansicht hat die Autorin exklusiv. Gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht! Warum? Kardinalfehler ist der Vergleich von Gesundheit und Geschäft! Der hinkt. Aber sowas von! Ärztliche Bereitschaftspraxen sind eben kein Business. Die sind Daseinsvorsorge. Punkt! Mangelnde Auslastung hin oder her, an diesen Eckpfeilern darf nicht gerüttelt werden. Gefährliches Halbwissen auch bei der Anpreisung des Ersatzangebotes für Meisenheim. Warteschleifen bist der Arzt kommt! Von wegen bessere Versorgung. Das Gegenteil ist der Fall. Wie kann etwas besser werden, wenn es weg ist? Die Argumentation entbehrt jeder Logik. Egal, Einzelmeinung halt. Und die ist legal sowie richtig und wichtig für einen breiten Diskurs, wie der Blog aus eigener Erfahrung weiß. Einziger Unterschied, neben einer unterschiedlichen Ausrichtung: Der Blog winkt nicht mit einem Überweisungsformular und bittet nicht um Spenden für den eigenen Geldbeutel auf der Startseite. Die Infos auf www.hochstetten-dhaun.info gibt es jetzt und immerdar für umme! mehr

Sprudeln die Mittel aus dem I-Stock in 2021?

Blog-Nachgehakt: Glücksfall I-Stock? Der Ortsgemeinderat hat drei Projekte ausgesucht, die dem Gremium für die Beantragung von Zuschüssen aus dem Investitionsstock geeignet und sinnvoll erscheinen. Zur Aufklärung: In diesem Landes-Fördertopf werden Mittel bereitgestellt für sonstige kommunale Vorhaben oder kommunale Beteiligungen an Projekten, die das Gemeinwohl fördern. Der Investitionsstock kommt insbesondere strukturschwachen Kommunen zugute. Damit werden dringende Absichten von Ortsgemeinden verwirklicht. Für 2021 wären das in Hochsteten-Dhaun die Umgestaltung des momentanen Rentnerplatzes zu einem Mehrgeneartionenplatz mit integrierten Spielplatz sowie die Sanierung von Friedhöfen (Instandsetzung Friedhofswege in Hochstetten und Hochstädten) und zu guter Letzt die Sanierung der Sportplatzbrücke. Nicht nur für Fußgänger, sondern wie gehabt für Fahrzeuge bis 4,5 Tonnen. Mutmaßlich hofft man bei allen drei Projekten auf Wohlwollen zu stoßen. Flattern die positiven Bescheide 2021 ins Haus?

Inwieweit die Sportplatzbrücke, mit einem Volumen von Minimum 500.000 Euro Baukosten, laut der Landes-Definition wichtig und daher förderungswürdig erscheint, darüber dürften die Meinungen auseinandergehen. Es gibt sowohl gute Gründe dafür, als auch dagegen. Schließlich gibt es für diese Querung zumutbare Alternativen. Speziell dieser Antrag wurde irgendwie auch ins Blaue gestellt, weil der Ortsgemeinderat noch gar nicht final darüber befunden hat, inwieweit überhaupt saniert werden wird und wenn ja wie? Dringend gebraucht wird diese weder als Fußgänger, noch als Autovariante. Mit dem eingesparten Geld ließen sich so viele andere Wünsche umsetzen. Fakt ist, die Mehrheit des Ortsgemeinderates favorisiert eine Autobrücke. Das untermauert die Tatsache, dass man in einer Fußgänger-Variante gar nicht erst denkt. Schließlich wurden die Kosten für eine abgespeckte Version weder ermittelt, noch in die Öffentlichkeit getragen. Finde den Fehler? Zu einer umfassenden Aufklärung, sollte eine Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen mit anschließender Diskussion sowie abschließender Abwägung über beide Varianten doch dazugehören. Nicht wahr?

Das Wort zum Neujahr

Na, alle gut gerutscht? Bestimmt! Frohes Neues Jahr! Der Blog wünscht allen Menschen da Draußen einen guten Start, dass alle guten Vorsätze den momentanen Kater recht lange überdauern mögen! Viel Zufriedenheit und viel Gesundheit, mehr braucht es ohnehin nicht, um in diesen verrückten Corona-Zeiten bestehen zu können. Nun, was wird das neu Jahr bringen? Schauen wir mal. Gefühlt war der Jahreswechsel so ruhig wie niemals zuvor. Keine großen Feste und kaum Böller um Mitternacht. Es war anders, als die Sekunden rückwärts gezählt wurden und man sich im kleinen Kreis zuprostete. Danach schnell noch ein Blick auf die Straße. Ein paar Grüße in die Nachbarschaft, das war es dann auch schon. Ruhig und anders, so wird dieser Jahreswechsel sicherlich jedem noch lange in Erinnerung bleiben. Und sauber ging es über die Bühne. Damit sind die Straßen und Gehwege gemeint, die nicht unter dem Dreck der Raketen und Böller ächzen müssen. 2021, packen wir es an! Der Blog hat seine Ohren gespitzt und hofft auch in diesem Jahr wieder auf viele Infos und Hinweise von seinen Lesern. Also, wenn Euch da Draußen etwas unter den Nägeln brennt, Euch Themen mit Substanz umtreiben, Angelegenheitenm die dringend aufgearbeitet gehören – dann her damit. Der Blog hebt diese auf seine Plattform. Meistens! Scheut Euch nicht, diesem eine Email zu schreiben. Der kümmert sich dann. Versprochen! Neues Jahr, neues Glück? Hoffen wir das Beste!   

Worte zum Jahresausklang

Adieu 2020, willkommen 2021! Man, man, man, ist das Jahr schnell vorbeigehuscht. Wie im Fluge sozusagen. Ehrlich, es war ein Jahr zum vergessen. Corona hat alles überlagert. Das Virus braucht keiner und will keiner. „Scheiß Corona! … Wenn dem Blog einem Jahr jemand gesagt hätte, wie das Jahr 2020 abläuft, dann hätte der denjenigen für verrückt erklärt. Der Vollpfosten in der überflüssigen Virus-Kategorie mit aufgesetztem Mundschutz und eingebauter Kloopapierrolle geht an… – ach, lassen wir das! Kein Wunder, dass sich auf dem politischen Parkett nicht viel getan hat. War natürlich wenig los im Kirner Land. Bombe, Schwimmbad, Simona, Krankenhaus – das wars! Rein gar nix los war auf gesellschaftlicher Ebene. Keine Veranstaltungen und keine Feste – es nervt nur noch. 2020 war auch sportlich ein Langweiler. Überall nur Sparflamme. Vereine hatten und haben es nur noch schwer. Was bringt uns 2021? Nun, hoffentlich Impfungen im Sekundentakt. Highlights stehen noch keine fest. Wie auch? Die üblichen Veranstaltungskalender fehlen gleich ganz. Auffällig, keine Kommune hat im Mitteilungsblatt einen Jahresplan inseriert, auch nicht für die zweite Jahreshälfte. Ohne Worte! Danke Corona! Was erwartet uns sonst noch? Ach ja, es wird mal wieder gewählt. Eine neue Landesregierung gilt es zu bestimmen. Ob es mal für einen Wechsel reicht? Sollen ruhig mal andere machen! Was anderes, wird das Kirner Krankenhaus das kommende Jahrzehnt überstehen? Gleich im Januar werden erste Entscheidungen fallen. Diesbezüglich jedoch eine in Stein gemeißelte Langzeit-Prognose zu treffen, scheint unmöglich. Jedenfalls wird das Thema auch den Blog in 2021 beschäftigen. Der bleibt ohnehin auf allen Ebenen wachsam! Versprochen! Mögen alle gut und friedlich in das Jahr 2021 hineinrutschen. Natürlich mit dem gebotenen Abstand. Und seit bitte sparsam mit den üblichen Küsschen um Mitternacht. Der Blog wünscht allen Lesern ein zufriedenes und gesundes neues Jahr. Genießt den Silvesterabend, aber übertreibt es nicht! Alles Gute und bleibt gesund!

Pfui! Lebensmittel-Entsorgung am Geologischen Lehrpfad!

Sowas von ekelhaft! Im großen Stil haben Unbekannte am geologischen Lehrpfad kiloweise Essenreste entsorgt. Der Müll verteilt sich großflächig über einige Quadratmeter. Etliche Bio-Tonnen ließen sich mit den aussortierten Lebensmitteln füllen. Nur logisch, dass es am Touristenpfad jetzt bestialisch stinkt. Spaziergänger haben den „Tatort“ in Höhe der Abzweigung hinunter zum „Kneipen-Steinbruch“ entdeckt und Fotos dem Blog zugesendet. Wer macht sowas? Wer fährt mit dem Auto tief hinein in einen Wirtschaftsweg, um Essenreste in XXL-Ausmaß auszuladen? Normal ist das nicht! Vermutlich im Schutze der Dunkelheit einfach so in die Natur gekippt! Ohne Worte! Mit Essenresten wird letztlich auch das Tierproblem hier oben noch weiter verschärft. Wie rücksichtlos muss ein Mensch sein, der arglos seinen Lebensmittel-Unrat am Wegesrand ablegt. Respektlos auch denen gegenüber, die das Ganze werden beseitigen müssen. Pfui, dafür sollten sich der oder die Verursacher schämen. Aber sowas von! Hinweise auf die Deppen werden sich in diesem großen Haufen Futter sicherlich nicht finden lassen. Schade! Dennoch, es handelt sich hierbei um ein Umweltdelikt, das der Strafverfolgung unterliegt. Die Ortsgemeinde wird sicherlich alle notwendigen Schritte einleiten und Anzeige erstatten.

Der beliebte Jugendtreffpunkt am Gymnasium ist auffallend oft vermüllt!

Was für ein Anblick! Müll wohin man nur schaut! Kein Fleck, der nicht von Flaschen, Essensverpackungen, und Kartons übersät ist! Mehr noch, entlang des überdachten Eingangsbereiches, auf den wenigen Metern vor dem Eingang zum Hallenbad, stinkt es nach Urin. Und wie! Und das nicht erst seit der Weihnachtszeit! Gezündelt wird auch noch! Geht’s noch! Der ruhige Bereich zwischen Gymnasium und Jahnbad, hat sich mehr und mehr zu einem Tummelplatz für Jugendliche entwickelt. Leider handelt es sich um die Gattung ohne Hirn. Eine, die in die Ecken pinkelt und die Umgebung als Müllplatz missbraucht. Die Doofen wollen einfach nicht aussterben. Wer macht so was und warum? Was kann man gegen derlei Auswüchse tun? Nun, gegen Dummheit ist nun einmal kein Kraut gewachsen. Appelle an die Vernunft bringen bei einem bestimmten Klientel so gar nichts. Scheinbar ist der Bereich zu einem Hotspot für Halbwüchsige geworden.

Dabei sind in Corona-Zeiten Treffen in größeren Gruppen tabu. Kontaktbeschränkungen, Fehlanzeige! Und größere Gruppen hängen hier wohl regelmäßig ab. Selbst bei Regen, weil die Überdachung vor Nässe von oben schützt. Abschrecken könnten Bußgelder. Nur, wer soll die verhängen? Das Ordnungsamt sicherlich nicht. Doch, womit? Vor dem dort herrschenden Personalmangel, verschließen die Verantwortlichen beharrlich die Augen. Wäre schade, wenn die Auswüchse weiter zunehmen würden. Hat Kirn einen weiteren „Brennpunkt“? Schaut ganz danach aus. Zumindest beobachtet das der Abteilungsleiter Tennis beim TUS Kirn. Ihm stoßen die Treffen in seiner Nachbarschaft schon seit einiger Zeit bitter auf. Egal wie, die Exekutive wird gar nicht umhinkommen, ein Auge auf derlei Auswüchse zu jeder Tages- und Nachtzeit zu werfen. Schade zwar, aber es gehört heutzutage nun einmal zur traurigen Realität, dass Jugendliche und Vandalismus, noch dazu mit allen seinen negativen Begleiterscheinungen, ständige Kontrollen mit allen Konsequenzen erfordern. Ordnungsamt und Polizei sind am Zug! mehr

Kindertagesstätte „Zwergentreff“: Uiiiii, das wird teuer!

„Unverhofft kommt oft!“ – so überschrieb der Öffentliche Anzeiger in seiner Einleitung das Projekt Anbau Kindertagesstätte in Hochstetten-Dhaun. Der wird zwingend notwendig, weil gesetzliche Vorgaben eine mindestens siebenstündige Betreuung ohne Unterbrechung fordern. Und dafür braucht es eben mehr Platz für Schlafgelegenheiten, Küche und weitere Räumlichkeiten. Das momentane Gebäude, mit vorgehaltener Mini-Küche, platzt schon jetzt aus allen Nähten. Doch, stimmt die Redensart? Wurde die Ortsgemeinde von der Novelle wirklich derart überrascht? Oder hat man die Entwicklung, was viel wahrscheinlicher ist, verschlafen? Ausgesessen? Fakt ist, das Gesetz kam nicht über Nacht und Fakt ist, die Folgen waren bekannt. Von daher sollte man jetzt nicht so tun, als ob die Bausumme, von geschätzt einer Million, wie Kai aus der Kiste sprang. „Die Ortsgemeinde habe eine kleine Lösung ins Auge gefasst,“ lässt diese nunmehr kleinlaut in Umlauf bringen. Soso! Lassen sich klare gesetzliche Vorgaben auf eine eigene kleine Lösung reduzieren? Wohl kaum! Hinwegsetzen und ein eigenes Modell fahren, das kann in der Regel nicht funktionieren.

War die Ortsgemeinde nur naiv oder hat sie bewusst gezockt, um am Ende auch Zeit zu gewinnen? Den Spekulationen sind diesbezüglich Tür und Tor geöffnet. Jetzt muss man sich sputen, um noch Zuschüsse aus Bundesförderprogrammen beantragen zu können. Weitsicht geht fürwahr anders. Über die weitere Entwicklung und die tatsächlich anfallenden Kosten darf man gespannt sein. Zusammengefasst, die Ortsgemeinde ist zum Handeln gezwungen und muss mehr denn je tief in die Tasche greifen. Das Außengelände muss einem Anbau weichen. Dafür soll der angrenzende Spielplatz ins Kita-Gelände integriert werden. Mächtig viel Aufwand, gell? Nicht zu vergessen die bisher getätigten Investitionen in eine zeitgemäße energetische Sanierung. Rächt sich jetzt vielleicht der voreilige Verkauf der alten Schule an einen privaten Investor? Hätte der Zweckbau nicht ausreichend Platz für eine zeitgemäße Kindertagesstätte mit allem Pipapo – Turnhalle inklusive – geboten? Mehr noch: Darin hätten sich auch prima eine Arztpraxis und andere dörfliche Einrichtungen etablieren lassen. Es wurden zwar vereinzelte Stimmen in diese Richtung laut, nur fanden diese seinerzeit kein Gehör. Wie schon so oft, wenn visionäres Denken und Handeln gefragt ist, stellen Verantwortliche die Ohren meist auf Durchzug. Die Gründe hierfür sind oft vielfältig, haben nicht selten aber etwas mit privaten Interessen gemein. Inwieweit solche Motive in Hochstetten-Dhaun ein Rolle gespielt haben könnten, möge jeder für sich selbst herausfinden.

Jahresrückblick!

Schwimmbad, Bürgermeister-Wahl, Krankenhaus, Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale, Baustellen, Simona-Deal, Bombenfund und über allem Corona – das nahezu abgelaufene Jahr lieferte reichlich Gesprächsstoff. Der Blog hatte so einiges aufzuarbeiten und zu kommentieren. Zusammengefasst hier nochmals die am meisten geklickten Beiträge kommentarlos in einer Bilder-Strecke zusammengefasst. So manche Themen werden uns sicherlich auch im kommenden Jahr beschäftigen. Gut oder weniger gut – das Urteil muss jeder für sich selbst treffen. Im Januar dick und fett im Fokus, war der Vollzug der Fusion unter Führung des ersten gemeinsamen Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Kirner Land, Thomas (TJ) Jung. Inwieweit sich sein Wahlversprechen „frischer Schwung – Thomas Jung“ bisher bewahrheitete, möge jeder für sich selbst herausfinden. Gerade auf dem politischen Parkett hat der Blog immer wieder dieselben simplen Denkmuster bedient und das Geschehene bewusst aufgebauscht. Nicht zuletzt deshalb, kommen Diskussion schneller und nachhaltiger in die Gänge.

Am meisten wurden die Beiträge zur Bürgermeister-Wahl in Kirn, Simona-Türkei-Deal, Schwimmbad-Absage sowie Krankenhaus- und Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale gelesen. Knapp 250.000 Besucher, im Schnitt rund 600 täglich,  werden es am Ende des Jahres wohl werden. Eine mehr als stattliche Zahl. Der Blog bedankt sich bei seiner mittlerweile treuen Leserschar. Nicht alle können sich mit dem Format anfreunden. Kurios, viele sehen die Plattform zwar kritisch, klicken aber trotzdem regelmäßig rein. Warum? Es gibt ein tugendhaftes Laster, an dem zum Glück viele leiden. Man kann es wohlwollend Interesse, treffender Neugier, nennen. 50 News-Letter-Abonnenten sind auch nicht zu verachten. Wobei, da geht doch gewiss noch mehr? Wird 2021 ein ähnlich gutes Jahr?

Was gab es noch für Aufreger und Highlights in 2020? Pandemie und die Folgen waren das Dauer-Thema. Trotz allgemeiner Coronamüdigkeit ist ein Ende noch lange nicht in Sicht. Peinlich, die angekündigte Homepage der Verbandsgemeinde ist noch immer nicht am Start. Ohne Worte. Positiv, die Ortsumfahrung Hochstetten nimmt weiter Konturen an. Nicht schön, aber wenn es denn hilft für Verkehrsentlastung zu sorgen, dann muss das wohl so sein. Die Fertigstellung war für das kommende Frühjahr anvisiert. Offiziell heißt es nunmehr Ende 2021. Ob das klappt? Unnötig sind und bleiben die vielen kleinen unerledigten Angelegenheiten hier im Dorf. Angefangen bei Straßen- und Hinweisschildern über Bänke- und Ruheplätze bis hin zu Straßen- und Gehwegschäden, Spielplätzen, Geländern oder Mauern– vieles liegt noch immer im Argen. An dieser Endlosschleife wird der Blog oder wie andere meinen, „Welterklärer“, weiterdrehen. Immerhin, einiges wird ja jetzt angepackt. Schauen wir mal! Entwickelt die Ortsgemeinde am Ende doch noch ein gewisses Gespür für offensichtliche Mängel? Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Wie an einer Perlenschnur aufgereiht!

Blick von der Straße hinauf zum Rutschhang. Boah, der wächst und wächst. Die Umverteilung von Erde und Geröll – von oben nach unten – hat schon beträchtliche Ausmaße angenommen. Reicht die momentane Erdbewegung aus, um letztlich den Rutschhang dauerhaft zu beruhigen? Wie hoch wird noch aufgefüllt, wie sehr der Hang unterhalb der ehemaligen Mülldeponie noch erweitert und abgeschrägt werden? Alles scheint möglich. Jetzt ist aber erst einmal Pause. Zumindest schaut es danach aus. Weihnachtsferien sozusagen. Wie an der Perlenschnur aufgereiht stehen die Bagger und Lastkraftwagen an der Kante. Sozusagen für vorbeifahrende Autofahrer ins Schaufenster gestellt. Die Pause wird nicht von Dauer sein. Neues Jahr, neues Glück? Einige Lastwagenladungen lassen sich bestimmt noch draufpacken.

Unerwarteter Weihnachtsbonus: Simona zahlt 300 Euro Corona-Prämie an alle Mitarbeitenden!

Erst hü dann hott“ – Rechtzeitig vor Weihnachten hat das Unternehmen SIMONA sich dann doch noch für eine Corona-Prämie entschieden. Warum auch nicht, ist doch das Firmenkonto prall gefüllt und auch die Auftragslage lässt positiv in die Zukunft blicken. So etwas nennt man dann wohl gesundes und verantwortungsvolles Unternehmen. Noch vor kurzem hatte man sich vehement gegen eine Prämie entschieden. „Nein – eine Corona-Prämie haben wir nicht geplant“, hieß es lapidar in einer internen Info. Nach neuerlichen Verhandlungen hat man sich seitens des Vorstandes offenbar dann doch noch erweichen lassen. Ist ja schließlich Weihnachten. Einmalig 300 Euro für jeden Mitarbeitenden kann sich als Bonus durchaus sehen lassen. Und das Beste daran, die Kohle wird steuer- und sozialversicherungsfrei überweisen. Das kleine Zubrot zum Jahresende tut dem Unternehmen nicht weh, eignet sich aber umso mehr als Stimmungsaufheller in verrückten Corona-Zeiten. Der Blog hat das Unternehmen für seine unehrliche Außendarstellung im Türkei-Deal hart angegriffen und gerügt. ZURECHT! Umso versöhnlicher äußert der sich jetzt über eine Sonderzahlung, die eine breite soziale Haltung gegenüber allen SIMONIANERN ausdrückt. Extra-Geld und Geschenkbox – passt! Weiter so. Ungeachtet dessen wird der Blog auch im nächsten Jahr wesentliche Unternehmensschritte bewerten, vor allem den Prozess der Verlegung von Teilen der Plattenproduktion und die Folgen für den Stammsitz.    

Balkon-Weihnachtsspiel!

In diesen Stunden sind Werte wie Familie und Zeit gefragt, gern verbringt man die Weihnachtszeit mit lieben Menschen. In Corona-Zeiten unterliegen wir allerdings vielen Beschränkungen. Leider! Keine Gottesdienste, keine Weihnachtsmärkte, keine Konzerte. Kurzum, alles was weihnachtliche Stimmung verbreitet, durfte und darf in diesem Jahr nicht stattfinden. Einfallsreichtum und Kreativität sind gefragt. Und die hatte das „Weilborn-Duo“ bei ihrem Weihnachtsspiel am 24. Dezember. Mit Trompete und Saxophon vom Balkon herab die Umgebung mit den schönsten Weihnachtsliedern beschallen – passt! Zwei Blechinstrumente und zwei Notenständer, mehr braucht es nicht, um ein wenig Weihnachtszauber zu verbreiten. Perfekt! Einen besinnlicheren Einstieg in den Heiligabend, hätte man sich nicht vorstellen können. Die Nachbarschaft lauschte gut eine halbe Stunde gebannt den Klängen. Das kleine Weihnachtsspiel, noch dazu zur besten Kaffee- und Glühweinzeit, wurde dankend angenommen. Applaus schallte über die Häuser hinweg zu den Künstlern auf den Balkon hinauf. Verdienter Lohn für ein etwas anderes Konzert.    

Frohe Weihnachten!

O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter! Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein, auch im Winter, wenn es schneit…“ – Nun, den Schnee müssen wir uns mal wieder denken. Heiligabend im weißen Winterkleid gibt es leider Gottes nur noch im Film. Und die flimmern ja reichlich über die Bildschirme. Der Blog www.hochstetten-dhaun.info wünscht allen Frohe Weihnachten und besinnliche Stunden in verrückten Pandemie-Zeiten. Machen wir das Beste daraus. Es gibt immer Schlimmeres!

Alle Jahre wieder!

Weihnachten, oh wie wunderbar,
Da bring ich ein paar Verslein dar.
Der Blog ist oftmals richtig böse,
poltert das ganze Jahr mit viel Getöse.
doch an Heiligabend ist der ganz lieb,
sonst setzt es einen gewaltigen Hieb.
Weil, Knecht Ruprecht, der alte Gesell,
schwingt die Rute immer ganz schnell.
Keine Seitenhiebe unterm Tannenbaum,
das Geschwätz hält der bis Neujahr im Zaum.
Im neuen Jahr, gibt es Gelegenheiten zu Hauf,
dann haut der Blog wieder satirisch „böse“ drauf.
Frohe Weihnachten mit einem dreifach Ho, ho, ho,
wünscht von Herzen
www.hochstetten-dhaun.info.

Wohin mit dem Tannenbaum im neuen Jahr!

Alle Jahre wieder sammeln die Feuerwehrmänner hier und anderswo im Januar die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Doch so viel steht jetzt schon fest, in Corona-Zeiten müssen die Haushalte auf diesen liebgewordenen Haustür-Service verzichten. Stattdessen wollen die Kameraden einen „Weihnachtsbaum-Entsorgungs-Point“ am Feuerwehrhaus anbieten. Wann und wie genau der aussehen soll, darüber will man zeitnah informieren. Bis dahin ist ja auch noch etwas Zeit. Jetzt heißt es erst einmal Ruhe und Besinnlichkeit unter eben diesen Weihnachtsbaum zu finden. Hat der im neuen Jahr ausgedient und verliert seine Nadeln dann wird neu beurteilt.    

Vierter Satire-Preisträger: Der Blog Vollpfosten in der Wohltäter-Edition geht an Massimo Döbell!

Man stelle sich vor die „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere Taten und Leistungen. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Sinnbildlich!  

Und nun ein Paradebeispiel für einen positiv besetzten „Vollpfosten“ in der äußerst selten vergebenen Lobhudelei-Kategorie: Weil er sich fortwährend uneigennützig und selbstlos für das Dorf einsetzt und dabei stets eigene Interessen zurückstellt, verleiht der Blog den goldenen „Vollpfosten“ in der Wohltäter-Edition, mit angedeutenden Heiligenschein, an den Vorzeige-Bürger Massimo Döbell. Der durch und durch gute Mensch springt immer dann in die Presche, wenn die Ortgemeinde in Not ist. Selbstlos betätigte er sich seinerzeit als Triebfeder in der Arztpraxisangelegenheit. Ohne die großherzigen Zugeständnisse des Preisträgers, stünde das Dorf jetzt ohne Mediziner da. Erst Praxis, jetzt Erwerber von an sich unverkäuflichem Bauland in Hochstädten. Wieder hat er es getan. Wieder hat er der Ortsgemeinde eine schwere Last abgenommen, indem er die als problematisch geltende Parzelle – ohne Zugeständnisse und Hintergedanken – kaufte? Die Jury meint“WOW“! Folgen weitere gute Taten? Dürfen wir auch weiterhin Großes von ihm erwarten? Er ist ein würdiger Preisträger in der äußerst selten positiv besetzten Sparte, mit Option auf viele weitere Ehrungen dieser Art in den nächsten Jahren.

Gute Idee, gut gemacht: Kirner Weihnachtsfilm hat was!

Was ist denn nun drin?

Es sind die kleinen Geschichten oder wie in diesem Fall Filmchen, die das Leben lebenswert erscheinen lassen. Kurze Weihnachtsgrüße- und Wünsche von Menschen für Menschen zusammengefasst – passt! Vier Minuten, in denen mehr oder weniger bekannte Menschen aus dem Kirner Land ihre persönlichen Weihnachtsbotschaften mitteilen und mit eigenen Worten sich selbst und anderen Mut machen, gerade jetzt, in diesen verrückten Corona-Zeiten – mehr Nähe und Charme geht nicht. Vorübergehend das Geschenk fangen, das Wort ergreifen, um dieses dann flugs weiterwerfen zum nächsten – Weihnachtsstimmung pur! Und das Beste daran, keiner hat es fallen lassen. Nur was ist denn nun in dem Päckchen? Das Geheimnis wird nicht gelüftet. Leider! Vielleicht gibt es eine Fortsetzung am Heiligabend? mehr

Tschüssikowski! Spielplatz in Hochstetten geschlossen!

Es war ja nur noch eine Frage der Zeit bis zur Sperrung des Spielplatzes am Kindergarten in Hochstetten. Neu aufgestellte Zäune deuten auf den unlängst schon angekündigten Rückbau hin. Ein Verlust? Wohl kaum! Im Gegenteil: Die Spielfläche ist schon sein Jahren unterirdisch. Mehrfach hatte der Blog den Zustand angeprangert. Passiert ist nichts. Jetzt ist also Schluss mit lustig. Wobei, lustig ist das falsche Wort. Ein Paradies für Kinder geht anders. Der große Spielplatz am Kindergarten war nur eine Schande für ein so reiches Dorf. Man muss es so drastisch ausdrücken. Mängel und zunehmender Unterhaltungsstau ließen hier schon lange keine Spielfreude mehr aufkommen. Schon auf den ersten Blick wirkte der „Tummelplatz“ auf zwei Ebenen nicht sehr einladend. Die Spielgeräte sind in die Jahre gekommen und werden wohl jetzt zurückgebaut. Kein Verlust! Eine Nachfolgelösung hat die Ortsgemeinde wohl auch schon ausgeguckt. Mutmaßlich entsteht auf der unteren Fläche ein Parkplatz für die Erzieherinnen und den Flecken oben soll für einen möglichen Anbau freigehalten werden. Der neue Spielplatz soll nebenan in den noch anzulegenden Mehrgenerationenplatz mit integriert werden. Das kann aber noch dauern!  

Neubaugebiet Simmertal: Herzlich Willkommen Neuanfang!

„Alles wieder auf Anfang“ oder wie die Saarländer immer so treffend auf den Punkt bringen: „Hauptsache mal drüber geschwätzt“! Hinsichtlich des Baugebietes „Im Grund“, ist man augenscheinlich keinen Deut weitergekommen. Allenthalben Stillstand! Und der bedeutet bekanntlich Rückschritt. Vier Jahre Gestaltung am Reißbrett für die Katz? Bei näherer Betrachtung schaut es ganz danach aus! Tatsächlich verharrt das Projekt noch immer im Status einer Absichtserklärung. Gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht? Wie schon so oft, wenn es hier und anderswo um Neubaugebiete geht.  „Es ist nicht zu früh, es ist nicht zu spät. Ein guter Plan ist mehr als eine Idee – Herzlich Willkommen Neuanfang“ – der Hit von „Clueso“, fasst das Dilemma von Simmertal, in nur einer einzigen Liedzeile, zusammen. Musikalisch auf den Punkt gebracht – passt! In der Tat, Simmertal braucht einen Neuanfang. Unbedingt! mehr

Ausflugsziel Blockhaus auf den Höhen von Hennweiler!

Wenn für ein gemeinsames Ziel gestandene Männer an einem Strang ziehen, kann unter dem Strich nur etwas Gutes dabei herauskommen. So geschehen im Wald von Hennweiler, wo handwerklich überaus geschickte Naturburschen in Unmengen Arbeitsstunden die nigelnagelneue „Teufelshütte“ wie Lego-Steine regelrecht zusammensetzten. Und die Truppe hat das richtig, richtig gut gemacht. Ein wahrer Hingucker unter dem „Langen Heinrich“. Mehr noch: Das Blockhaus setzt touristische Maßstäbe. Hier legt man gerne eine Rast ein. Ob für Wanderer oder Spaziergänger, die Tour auf die Höhe lohnt sich allemal. Logisch, dass zur Weihnachtszeit der geschmückte Tannenbaum die Terrasse um eine Attraktion bereichert. Als ob der Blick in die Ferne nicht schon genug Entschädigung für die Strapazen beim Aufstieg bieten würde. Keine Frage, das Blockhaus ist einen Ausflug wert. Vielleicht zwischen den Jahren im ganz kleinen Kreis? Der Bündelchestag muss ja aus bekannten Gründen ausfallen.  

Globus-Fahrt, Geld gespart? In Corona-Zeiten bietet der weiterhin alles unter einem Dach!

Alle Geschäfte sind gleich, manche sind gleicher! Ohne Worte! Während die kleinen Einzelhandelsgeschäfte hier und anderswo vor den Weihnachtsfeiertagen schließen müssen, darf der Globus Handelshof weiterhin mit voller Fahrt an den Start gehen. Will heißen, Verkaufssperren für einzelne Abteilungen betreffen den offenbar nicht. Finde den Fehler? Der Shutdown findet zwischen Klamotten, Spielsachen und Elektrogeräten, Schreibwaren und Dekorationen einfach nicht statt. Paradiesisch für die Kunden, die hier nach wie vor auf allen Ebenen wühlen dürfen und fündig werden. Macht ja nix, wenn Venter, Frötschl, Trageser, Peter Müller und Co dicht sind – Globus hält ja alles parat. Alles im Überfluss und zudem unter einem Dach – passt! „Globus-Fahrt Geld gespart“ – der Slogan erfährt in Corona-Zeiten eine ganz neue Bedeutung. Mal ernsthaft, ist das fair? mehr

Verrostete Straßenlaternen bergen immense Gefahren!

„Eine verletzte Schulter und Prellungen: Eine Laterne im Bodenseekreis war so verrostet, dass sie umfiel. Dabei verletzte sie einen Jungen.“ – Die Mega-Schlagzeile aus dem Bodenseekreis sorgte an einem der schönsten Flecken Deutschlands einst für Furore. Wie kann so etwas geschehen? Nun, mit zunehmenden Alter rosten Straßenlaternen nun einmal. Vorzugsweise werden die  Standrohre an den Übergängen zum Erdreich durchfressen. Die müssen dann schleunigst ersetzt werden. Theoretisch! Die Praxis schaut oftmals anders aus. Zunächst einmal muss man wissen, welche Laternen Schwachstellen aufweisen. Werden die regelmäßig auf ihre Sicherheit hin überprüft? Und wenn ja, von wem? Sind die Kommunen für die Kontrolle der Straßenlaternen zuständig? Sind es die Versorger? Beispiele für löchrige Laternen gibt es auch in Hochstetten-Dhaun, exemplarisch sei die in der Alten Straße erwähnt. In der Standfuß hat sich der Rost regelrecht hineingefressen. Die Laterne ist ein latenter Gefahrenherd! Ein aufmerksamer Anwohner hat den Missstand schon mehrfach an den Versorger „westenergie“ gemeldet. Dafür hat der extra eine Meldeformular online gestellt. Der erste Hinweis ist schon Wochen her. Passiert ist bis dato nix. Finde den Fehler? Es kommt zunächst immer die Meldung „ist in Bearbeitung“ und drei Tage später „behoben“. Von wegen! Insgesamt vier Mal hat der Hinweisgeber online gemeldet. Repariert oder ersetzt wurde nicht. Methode? Wenn das Ding jemanden auf den Kopf fällt, dann ist das Geschrei groß. Muss doch nicht sein. Es besteht dringender Handlungsbedarf, der keinen Aufschub duldet. Also, kommt mal in die Pötte und ersetzt die Laterne. ABER HURTIG!

Konflikt im Neubaugebiet: Klappe Aufruhr in Simmertal die Zweite!

Die Wogen scheinen sich nicht geglättet zu haben. Im Gegenteil: Das Neubaugebiet am Ortseingang sorgt weiterhin für kräftig Dampf auf dem Kessel. Zumindest, wenn man den ersten nach Draußen dringenden Reaktionen nach der öffentlichen Bauausschusssitzung am vergangenen Montag Glauben schenken darf. In deren Verlauf soll es ja mächtig zur Sache gegangen sein. Spätestens dann, wenn der Verlauf in der Tageszeitung abgebildet worden ist, wird der Blog seinen Senf dazugeben und kommentieren. Erfreulich wäre ja, wenn ein Kompromiss gefunden werden könnte. Doch ein solcher scheint nicht in Sicht zu sein. Zum Knackpunkt könnte sich die Nutzungsart Mischgebiet entwickeln. Gemäß Definition stehen in einem Mischgebiet die beiden Nutzungsarten „Wohnen“ und „Unterbringung von Gewerbebetrieben“, gleichberechtigt nebeneinander. Dabei ist die Einschränkung zu beachten, dass die Gewerbebetriebe das Wohnen nicht wesentlich stören dürfen. Der Charakter eines Mischgebiets liegt in der damit verbundenen Nutzungsmischung. Es darf demnach in einem Mischgebiet insgesamt nicht eine der beiden gleichberechtigten Hauptnutzungsarten optisch dominieren, es dürfen aber Teilbereiche durch eine der beiden Hauptnutzungen geprägt sein. Die mit der Nutzungsmischung einhergehende wechselseitige Rücksichtnahme gilt im gesamten Geltungsbereich und damit auch in den Teilbereichen, in denen gewerbliche Nutzungen überwiegen. Fakt ist, der Investor plant jedoch ein reines Wohngebiet im Mischgebiet. Gewerbeflächen hat der nicht ausgewiesen. Hat der sich womöglich verplant? Müsste der das nicht wissen? Hat der etwa seine Hausaufgaben nicht gemacht? Ebenso die Ortsgemeinde? Fragen über Fragen, die jetzt beantwortet werden müssen. Der Blog wird das auf seine Art und Weise tun. Unbedingt! Die nächsten Tage mal reinklicken!

Es ist Lockdown und das Kirner Online-Kaufhaus ist noch immer geschlossen!

Was fällt auf in diesen doch sehr verrückten Zeiten? Onlinegeschäft goes Einzelhandel – sollte da nicht längst was zusammengewachsen sein was zusammengehört? Sozusagen ein gebündeltes Kirner-Online-Kaufhaus im Netz als Stärkungsmittel in Zeiten des Corona-Virus? Nach dem ersten Lock-Down wurde eine solche Plattform des Kirner Einzelhandels fast schon großspurig angekündigt. Die wäre in Vorbereitung, hieß es. Nun, Geschäfte müssen ab heute erneut schließen und die Geheimwaffe des Einzelhandels ist noch immer nicht am Start. Die ist nicht einmal durchgeladen! Schussbereit geht anders! Finde den Fehler? Warum hat man es nicht schneller geschafft, den gut gemeinten Ankündigungen auch Taten folgen zu lassen. Gerade jetzt, wo nur noch Online-Handel erlaubt ist und man auf Bestell-Service angewiesen ist, muss jeder noch immer sein eigenen Süppchen in der eigenen Kleinküche kochen. Blöder hätte es fürwahr nicht laufen können. An was hat es gelegen? Warum ging es nicht schneller? Warum hinkt man den eigenen Ansprüchen dermaßen hinterher? Kurzum, hat man die Entwicklung verschlafen? An mangelnder Zeit kann es jedenfalls nicht gelegen haben. Die stand ausreichend zur Verfüfung! mehr

Hurra, der Wohnpark Hochstetten-Dhaun wird umgesetzt!

ENDLICH! Stolze fünf Jahre hat es gebraucht, bis der Investor mit der Umsetzung des Siegerentwurfs „Mehr Mitte bitte“ in die Pötte kommt! Nicht ganz. Der Plan dient wohl nur noch als Vorlage. Dass der Architekt not amused über seine gefühlte Ausbootung sein dürfte – geschenkt! München ist weit weg! So ist das nun einmal, denn Teilnahmen an solchen bundesweiten Ausschreibungen sind in der Regel unverbindlich. Immerhin dienen die Skizzen als Grundlage für den Wohnpark mit abgespeckten 25 unterschiedlich großen Wohneinheiten. Ein Haus fällt weg, damit die Sicht auf das Nahetal vom Haupthaus aus erhalten bleiben kann. „Was lange währt, wird endlich gut?“ Wie gut, wird man sehen. Auch, inwiefern der Mietmarkt eine hundertprozentige Auslastung überhaupt hergibt. Der Blog ist zwar skeptisch, aber angeblich soll ja die momentane Nachfrage nach Wohnraum immens sein. Eigentumswohnungen sind ja nicht angedacht, wobei gerade dieser Markt ja regelrecht boomt. Die Menschen kaufen derzeit alles. Alles Zukunfstmusik!

Allen Spekulationen zum Trotz, muss zunächst der aufzustockende Komplex, inklusive der An- und Flachbauten, aus dem Boden gestampft werden. Das wird gewiss noch eine Weile dauern. Egal, der Startschuss ist abgefeuert worden. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Jetzt wird tatsächlich gebaut! Gut so! Richtig, richtig gut sogar. Stolz stellten Investor und 60-Prozent Ortsbürgermeister das Bauvorhaben in der Tageszeitung vor. Der Blog hatte mit diesem Artikel schon viel früher gerechnet. Schließlich laufen die Entkernungsarbeiten schon ein Weilchen. Die Zuschussmöglichkeiten aus dem Dorferneuerungsprogramm sind nicht von Pappe. Ohne diese Gelder sowie lukrativen Steuerabschreibungsmodellen, wäre ein Projekt dieser Art sicherlich nicht umsetzbar gewesen. Nicht für einen Investor. Der will ja schließlich Reibach machen. Alles legitim, alles normales Geschäftsgebaren. Nun macht aber mal hinne! Der Blog wird ein Auge, besser zwei, auf den Baufortgang werfen und in regelmäßigen Abständen seine Eindrücke schildern.

„Mehr Mitte Bitte 2.0“

Am 28. September 2015 gab die rheinland-pfälzische Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen gemeinsam mit dem Gemeinde- und Städtebund und in Kooperation mit der Architektenkammer den Startschuss für „Mehr MITTE bitte!“ 2.0. Damals hieß es im Bericht der Architektenkammer Rheinland-Pfalz: Ein wesentliches Ziel des Wettbewerbs ist es, städtebaulich attraktive Lösungen zu finden für die zahlreichen innerörtlichen Leerstände in den ländlich geprägten Räumen von Rheinland-Pfalz, um diese in ihrem Bestand für die Zukunft zu sichern.

Vernichtende Orakel-Bilanz!

Wie immer im Januar interviewte der Blog das Nuschel-Orakel. Das wagte ein Prognose für 2020. Wie schaut die Bilanz im Dezember aus? War es das vorhergesagte unspektakuläre „Weiter so“ auf allen erdenklichen Ebenen?  Was ist eingetroffen, was nicht? Das Wichtigste vorneweg: Das Nuschel-Orakel kann man in die Tonne klopfen. Das hat ausgedient. Aber sowas von! Eine weitere Zusammenarbeit mit dem Blog wird es nicht geben. Warum? Nun, das hatte Corona und die Folgen überhaupt nicht vorhergesagt. Und ein Orakel, das eine solche Pandemie nicht erahnt, braucht es nicht. Fastnacht fiel aus, das Romantische Gartenfest fiel aus und die Hellberg-Kerb sowieso. Trostlos plätscherte das Jahr dahin. Dahingehend hatte das Orakel noch rauschende Feste vorhergesagt. Was war sonst noch so gebacken? Nun, die Ortsumfahrung frisst sich wie vorhergesagt weiter in die Landschaft. Die Hochwasserschutz-Maßnahmen sind nicht zu übersehen und auch Rentnerplatz, Bahnhof sowie Spielplätze bieten nach wie vor die prognostizierten erbärmlichen Anblicke. Ortspolitisch war wenig Dampf auf dem Kessel. Die Pläne des neuen Industriegebietes wurden nicht veröffentlicht, die Discounter-Frage nicht geklärt und auch die Sportplatzbrücke leidet weiterhin unter erheblichen Unterhaltungsstau. Wenigstens in diesen Angelegenheiten hat das Nuschel-Orakel richtig gelegen. Hoppla, doch nicht so schlecht. Dennoch, die Schmach mit Corona überdeckt alles. Feierabend! Schluss mit lustig! Der Blog will es im Januar mal mit einem anderen Medium versuchen. Nur welches? Schauen wir mal!   

Satirischer Wochenrückblick 13. Dezember!

Über Corona-Bonus, Politiker-Engagement, SIMONA-Weihnachtsbox, Brauerei-Adventskalender, Kellenbachtal-Radweg, VG-Werke-Defizite, Jerusalema-Tanz…

Jerusalema – Der Song, der die Welt zum Tanzen bringt! „Jerusalema“ geht gerade viral: Weltweit tanzen Menschen zum Beat des Songs auch und vor allem Pflegekräfte in strapazierenden und harten Corona-Krisenzeiten. Weltweit? Nein, das Kirner Land zeigt sich bisher uninspiriert. Ein stückweit soll damit Einigkeit- und Gemeinschaft ausgedrückt werden. Wäre es nicht angezeigt und hilfreich, einen solchen Flash-Mob locker, flockig herunterzubrechen? Man stelle sich vor, die erst unlängst fusionierte Verbandsgemeinde würde unter den eingängigen Klängen die Büros verlassen, um anschließend harmonisch im Hof das Eheversprechen tanzend zu zementieren. Rhythmisch zusammenwachsen lassen, was gefühlt irgendwie nicht zusammenwachsen will? Warum nicht? In der ersten Reihe, als Einpeitscher, Thomas Jung mit seinen Beigeordneten und gleich dahinter die komplette Truppe, angeführt vom Ordnungsamt, über die Finanzverwaltung, Bürgerbüro, Standesamt bis hinunter zum Bauhof. So ein Streifen schweißt zusammen und wäre der Internethit schlechthin. Aber sowas von! Kleiner Nebeneffekt! Probiert es doch mal aus. So kurz vor Weihnachten, Bilder einer heilen Welt nach außen zu transportieren – passt! Mit einheitlichen roten Weihnachtsmützen und dazugehörige Masken, bekäme das Ganze auch noch eine optische Note. Vorteil, man könnte die Menschen dahinter nicht auf Anhieb erkennen, wodurch dem ungeübten steifen Tänzer/in eine Bloßstellung erspart bliebe. mehr

Blog-Vollpfosten für besondere Heldentaten: Dritter Preisträger ist die Kassenärztliche Vereinigung (KV)!

Man stelle sich vor die „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere Taten und Leistungen. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Sinnbildlich! Es geht weiter Schlag auf Schlag! Nun der dritte Preisträger: Für ganz besonderes visionäres Denken und Handeln in der Kategorie „Wie geht Gesundheitsversorgung von Notfallpatienten ohne ausreichende Ärztliche Bereitschaftsdienstzentralen“, verleiht der Blog den Voll-Pfosten in der „Weißkittel-Edition“ an die Kassenärztliche Vereinigung – stellvertretend an deren Chef Dr. Heinz. Herzlichen Glückwunsch nach Mainz! Möge das Symbol in XXL-Format einen ehrenvollen Platz erhalten. Zur Begründung der Jury heißt es dazu: Die KV hat sich mehr denn je zum Inbegriff für Gesundheitspolitik an den Menschen vorbei entwickelt. Mehr noch: Mittlerweile hagelt es auch Kritik aus den Reihen der Politik am Gebaren der KV, insbesondere jetzt in der Corona-Krise. Die Sympathiewerte der KV sind allgemeinhin im Keller anzusiedeln. Und dort werden sie aller Voraussicht nach auch bleiben. Dauerhaft!

Simmertal steckt in einem Dilemma!

Kaum blickte der Blog über den Berg nach Simmertal und schon bekommt der vorwurfsvoll eins auf den Deckel, von wegen einseitiger Berichterstattung und so weiter und sofort! Die Zurechtweisung ist angekommen. Dem mahnenden SPD-Vertreter sei allerdings ins Stammbuch geschrieben, dass es sich beim etwas anderen Nachrichten-Blog nicht um ein neutrales Medium, vielmehr um ein reines Meinungsportal handelt. Geschenkt! Dennoch, an der harschen Reaktion lässt sich Dünnhäutigkeit ablesen. Man, man, man, die Angelegenheit ist aber auch heikel. Simmertal steckt in einem echten Dilemma. Und wie! Warum? Vor Jahren hat man einem Investor grünes Licht für die Umsetzung eines Neubaugebietes am Ortsrand erteilt. Ein Coup der Superlative, einen, den man nicht jeden Tag einfädelt. Alles schien perfekt, wäre der heuer nicht mit einer unmissverständlichen Drohung im Gemeindebüro aufgeschlagen. Sinngemäß: „Entweder der im Kerngebiet ansässige Baggerbetrieb gibt seine Lager- beziehungsweise Arbeitsfläche in der bisherigen Form auf oder es wird nicht gebaut!“ Das typische Basta schwingt in solchen Worten automatisch mit. mehr

Nachgehakt Themenspielplatz: Es tut sich was!

Wird 2021 das Jahr der Spielplätze? Schaut ganz danach aus! Nach fast schon zwei Jahrzehnten des unübersehbaren Stillstandes, hat die Ortsgemeinde die Bedeutung von intakten Spielplätzen als Tummelplatz für tobende Kinder endlich erkannt. Hat ja lange genug gedauert. Wenn denen mal nicht jemand auf die Sprünge geholfen hat? Das Ende des Unterhaltungsstaus auf allen Spielflächen in den Ortsteilen steht also kurz bevor. Peu à peu werden die Sorgenkinder aufpoliert. Mehr noch: Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass sich die Ortsgemeinde zu einem Themenspielplatz wird durchringen können. Einen unter dem Motto „Feuerwehr“. Klingt gut und kann gemäß Planvorschlag nur gut werden. Vorausgesetzt, es hapert nicht am notwendigen Willen, mal etwas ganz Besonderes den Kleinsten anzubieten. Am Geld dürfte es nicht scheitern. Das ist reichlich vorhanden. Bekanntlich ist das Konto prall gefüllt. Die Freien Wähler sind die Initiatoren. Die äußern sich auf neuerliche Nachfrage zuversichtlich, dass ihrem Wunsch nach einem Themenspielplatz entsprochen wird. Hoffen wir mal das Beste.

Dhauner Schloss die Zweite: Wohin floss der Gewinn des Romantischen Gartenfestes aus 2019?

„Klappe, die 86-zigste“ – das Romantisches Gartenfest lässt dem Blog einfach keine Ruhe. Auch nicht, nachdem der neue Pachtvertrag mit der Lanz Manufaktur festgezurrt worden ist. Davon ist das Highlight zwar ausgeklammert, aber man weiß ja nie, wie sich die neuen Besitzverhältnisse auswirken werden. Apropos Romantisches Gartenfest. Im Zuge der neuerlichen Veröffentlichung hat man wieder keine Silbe von der Bilanz aus 2019 ausgeplaudert. Finde den fehler? Wohin sind die Einnahmen geflossen?Diesbezüglich schweigt man sich aus. Wann hört die Geheimniskrämerei endlich auf? Auch wenn es so manchen Lesern auf den Zeiger gehen dürfte, der Blog bleibt an seinem mittlerweile Lieblingsthema dran. Der wird auch weiterhin nicht müde werden, diesbezüglich nachzubohren. Welches Kalkül steckt dahinter? Zur Erinnerung: Obwohl der Wettergott es nicht durchweg gut mit der letzten Veranstaltung vor Corona meinte, fiel das Fazit positiv aus. Rund 3000 Besucher lösten an beiden Tagen ein Ticket. In der Summe waren das 15.000 Euro Einnahmen. Hinzu kamen die Standgelder, die sich in etwa auf 5200 Euro summiert haben dürften. Summa sumarum kommt der Blog auf annähernd 20.000 Euro auf der Haben-Seite. Und auch wenn es nur 18.000 Euro sind, eine Menge Holz ist das allemal. Oder etwa nicht? Großzügig hoch gerechnet, fielen 5000 Euro Fixkosten an. Tendenz, eher niedriger. Blieben noch 15.000 Euro Überschuss. Was ist mit dem Geld passiert? Wäre wichtig und richtig, die Öffentlichkeit ausführlich darüber zu informieren. Spät ist besser als nie! Butter bei die Fische, dann gibt auch der Blog Ruhe. Versprochen! Zuletzt hieß es noch, der Gewinn würde ausnahmslos zurück ins Schloss fließen. Ist er das auch? Hat man sich an das Versprechen gehalten? Klärt doch bitte im Detail mal auf. Kann doch nicht so schwer sein! Nur Mut, es geht! Man könnte ja fast den Eindruck gewinnen, die Verantwortlichen hätten was zu verbergen.

Schloss Dhaun: Lang lebe der neue „Wildgraf“ Rüdiger Lanz!

„Wann küsst die Lanz Manufaktur das Dhauner Schloss wach?“- diese zugegeben mehr kritische Frage stellte unlängst noch der Blog, nachdem der Herr der LED-Leuchten schon 2019 öffentlichkeitswirksam zu einem ersten zaghaften Kuss ansetzte. In der Folge passierte nichts. Zumindest nichts, was man sehen konnte. Jetzt hat der Märchen-Prinz einen überaus leidenschaftlichen Zungenschlag mit allem Pipapo angesetzt und dadurch das Schloss quasi im Sturm erobert. Und wie! Auf 30 Jahre Dein – mehr Liebesbeweis geht nicht! Der Bürgerliche aus Simmertal ist jetzt der neue Schlossherr mit allen Rechten und Pflichten! Er reiht sich jetzt in die Gilde der Wildgrafen ein. Respekt! Der Leucht-Magier traut sich was. Wird er dem Schloss neues Leben einhauchen? Keine Frage, der LED-Spezialist hat jede Menge PS unter der Haube, aber schafft er es auch die auf die Straße, konkret auf das Schloss, zu bringen? Bei der Diakonie in Meisenheim hat der starke Motor jedenfalls kräftig gestottert. Abgewürgt trifft es wohl sogar besser! Kleiner Aussetzer, was allerdings nichts heißen mag. Eine Chance hat er allemal verdient. Augenscheinlich hat sein Konzept den Zweckverband überzeugt. Mit der Aussicht auf ein paar moderne Strahler, wird der sich gewiss nicht zufrieden gegeben haben. Die zu installieren, ist sein tägliches Handwerk.

Wahr ist, Lanz ist Pionier und Vordenker zugleich. Wahr ist aber auch, das Schloss und alles was dazu gehört, ist eine enorme Herausforderung. Die erledigt man nicht so nebenbei. Dafür braucht es Leidenschaft, Motivation und Power sowie auch finanzielle Mittel. Über Letzteres scheint er ja ausreichend zu verfügen, zumindest wenn man der Schlussfolgerung von Landrätin Bettina Dickes (CDU) Glauben schenken darf. Vermutlich durfte sie einen exklusiven Blick auf die Firmenkonten werfen. Lanz ist also reich und zudem reichlich auf dem Globus unterwegs. Vielleicht ändert sich das ja jetzt und der Globus kommt zu ihm auf das Schloss. Das ist ja wohl auch erklärtes Ziel seiner Mission. Die Infrastruktur ist intakt, die Zimmer renoviert und das schnelle Internet eingeschossen. Beste Voraussetzungen also, um hier Gäste aus aller Welt hier oben für Seminare zu empfangen. Die müssen aber auch kommen. Kann Lanz etwas Großes zu schaffen? Im Idealfall ist die zukünftige Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Zweckverband eine Win-win-Situation. Möge er ein glückliches Händchen bei der Umsetzung seiner Ideen beweisen. Während Lanz jetzt zum Hoffnungsträger aufsteigt, erlebt die Schlossakademie den absolut freien Fall. Die ist nur noch Randerscheinung und hat in der klassischen Form ausgedient. Es rieselt Vorschusslorbeeren. Bürde und Chance zugleich? Sein Engagement ist mutig und lobenswert und mutmaßlich ein Gewinn für das Kirner Land! Man wird ihn beäugen und an seinen Taten messen.     

Wer hätte nicht auch gerne eine 600 Euro schwere Extrawurst als Corona-Bonus?

Höchste Zeit, um in die Rolle eines Provokateurs zu schlüpfen! Warum in Gottes Namen erhalten Mitarbeiter von Bundestagsabgeordneten einen Corona-Bonus? Durch was haben die sich bis zu 600 Euro Prämie verdient? Steuerfrei, wohlgemerkt! Leiden die etwa mehr als andere unter der Pandemie? So arg, das eine finanzielle Zuwendung angezeigt ist? Eine, die das offenbar erfahrene Leid einigermaßen abmildert? Die Frage möge jeder für sich selbst beantworten. Kleine Hilfestellung: Eine solche Entschädigung hat ein Geschmäckle! Diese Aufmerksamkeit wirkt nicht nur auf den ersten Blick unmoralisch. Warum? Enge Mitarbeiter von Abgeordneten konnten doch problemlos und sicher im Homeoffice arbeiten. Verrückt, gerade der „Luxus“, wird jetzt als „Mehraufwand“ beschrieben. Einer, der durch den Blick von Politiker-Brillen satt honoriert gehört! Verstehe wer will! mehr

Realsatire: Die Last mit der Gier!

Die Thematik ist zwar allgemein gefasst, hat aber nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil! Es soll landauf, landab ja ganz besonders gerissene Ortsbürgermeister geben, die auf Landbesitz so hinterher sind wie der Teufel hinter der armen Seele. Bevorteilt von ihren Positionen und Möglichkeiten sowie getrieben von einer gewissen Gier, haben sie stets den Grundbesitz-Markt im Blick. Egal ob in Traumlagen oder in Heckenlandschaften, bevorzugt in Industriegebieten – hauptsache Grundbesitz. Von daher liegt es nur in der Natur der Sache, dass so manche Amtsträger immer dann die Ohren besonders spitzen, wenn Ländereien auf dem Markt zu haben sind. Nicht selten werden ja gerade eben diese lechzenden Amtsträger auch als erstes über zu erwerbenden Grund- und Boden informiert. Städte und Ortsgemeinden, so steht es meistens in Gesetzen und Vorschriften niedergeschrieben, genießen entweder grundsätzlich oder in begründeten Ausnahmefällen gewisse Vorkaufsrechte. Juckt natürlich nicht, wenn es um eigene Interessen geht!

Unter dem Strich geräuschlos an Gremien und erstrecht an der Öffentlichkeit vorbei an sich selbst verkaufen – passt! Nicht weil sie es dürfen, vielmehr weil sie es können. Immer gerne bei Filetstücken. Warum die auch unnötig belasten, wenn ein Deal auch unkomplizierter eingefädelt werden könnte. Vielleicht so: Kleiner Aufschlag für den Eigentümer und schwupp, sind Vorkaufsrechte zwar unlauter, aber elegant ausgehebelt. Muss ja niemand wissen. Stellt sich die Frage, ob Bürgermeister, die so tricksen und handeln, noch in ihren Ämtern bleiben dürfen? Ja, sie dürfen! Warum? Nun, weil sie es können und weil Teile der Zunft es schon immer so handhabten. Geheim und im Verborgenen ziehen sie ihre Strippen mit der Gelassenheit von Androiden. Nun, sollen hier ja keine Pauschalurteile gefällt werden. Anrüchiges Erwerben von Land, analog der zuvor geschilderten Art und Weise, werden sicherlich die Ausnahme bilden. Sprichwörtlich bestätigen die allerdings die Regel, wie Verkäufer aus hiesigen Breitengraden nicht nur glaubhaft versichern, vielmehr sogar belegen. Möge jeder selbst den Wahrheitsgehalt aus dargebotenen Meinungsbeitrag für sich selbst heraussaugen und vor der eigenen Haustür auf Spurensuche gehen.

Personen und Handlung der Schilderung sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig.

Ohne Worte: Vergütungen für Personal der Corona-Impfzentren wirken maßlos!

Zuletzt ließ eine Meldung reichlich Raum für Interpretationen: „Die Kreisverwaltung sucht freiwillige Helfer, die die Impfstation sowie die Stabsstelle Corona personell unterstützen können.“ Klang irgendwie ganz danach, dass in der ärgsten Krise geschulte Fachkräfte aus medizinischen Berufen für umme spritzen sollten? Die Befürchtung ist längst überholt. Und wie! Weit gefehlt. Umgekehrt wird jetzt ein Schuh daraus. Mit einem Stundenlohn von 140 Euro pro Mediziner und 50 Euro pro medizinischer Fachkraft, hätte der Blog im Lebe net gerechnet. Im Gegenteil! Angesichts der Situation wirken die Sätze fast schon unanständig und überzogen maßlos. Die wurden exakt so von der Kassenärztlichen Vereinigung ausgehandelt und angekündigt. Das ist die Instanz, die aus Kostengründen eine Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale nach der anderen schließt. Finde den Fehler? Zugegeben, das Land zahlt ja freiwillig die üppigen Stundenlöhne. Sonst ist das ja eher knickrig, aber hier scheint der Preis keine Rolle zu spielen. Offenbar ist das bereit, jeden Preis zu berappen. Koste es was es wolle! Kopfschütteln allenthalben. Hauptsache die Impfstationen können pünktlich an den Start gehen. Geht’s noch! Bei der bombigen Entlohnung, dürfte sich die Personalsuche recht einfach gestalten. Wahr ist, Medizinische Fachangestellte verdienen gemäß Tarif zwischen 12 und 20 Euro pro Stunde. Die Mehrheit dürfte sogar unter 15 Euro liegen. Zu wenig! Der Sprung wird seine Wirkung gewiss nicht verfehlen und die bezweckten Anreize setzen. So klappt es auch mit den Helfern. Ganz sicher! Wahr ist aber auch, Stundenlöhne zwischen 20 und 30 Euro, wären auch dicke ausreichend gewesen – für Ärzte analog zwischen 50 und 80 Euro. Ist immer noch gutes Geld. Krisen-Zeiten, besondere Zeiten? Schaut ganz danach aus. Der Steuerzahler zahlt ja. Ohne Worte!

Blog-Vollpfosten: Zweiter Satire-Preis geht an das Kirner Unternehmen SIMONA!

Man stelle sich vor die „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere Taten und Leistungen. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Sinnbildlich!

Es geht jetzt Schlag auf Schlag! Nun der zweite Satire-Preisträger: „Für die Auslagerung von Arbeitsplätzen in die Türkei“, verleiht der Blog den goldenen „Voll-Pfosten“ aus reinem Kunststoff, geformt in einer extra hierfür aufgelegten „Döner-Edition“, inklusive Hürriyet-Abo und dem sensationell guten Vokabelheft „Türkisch für Führungskräfte“,  an das Unternehmen SIMONA – stellvertretend an Vorstände und Aufsichtsrat. In der Begründung der Jury heißt es: „Die Damen und Herren in den Teppichbodenabteilungen nehmen es in billigend in Kauf, dass durch die Teil-Verlagerung an den Schurkenstaat am Bosporus, Arbeitsplätze am Stammsitz in Kirn wegfallen. Dumm gelaufen für die betroffenen Mitarbeiter, die sich sicherlich eine andere Weihnachtsbotschaft von ihrem Arbeitgeber gewünscht hätten. Vermutlich war das aber erst der Anfang. Weitere Gemeinheiten werden wohl oder übel folgen. Es steht zu befürchten, dass früher oder später weitere Produktionsstraßen in den sonnigen Süden verlagert werden. Anstand und Moral spielen in dieser Liga eben nur eine untergeordnete Rolle. Wobei, die sind allgemeinhin eh gerade aus. Hauptsache die Dividende stimmt und die Aktionäre sind zufrieden.

Das Wort zum Sonntag

Seelsorger sollen mit als erste Personengruppe geimpft werden. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bätzing, fordert eine frühzeitige Impfung für Seelsorger. Geschützt werden müssten diejenigen, „die wir jetzt am meisten brauchen“, sagte der Limburger Bischof. Ist das so? Der Blog hat da so seine Zweifel. Ärzte, Schwestern, Pflegekräfte, Lehrer, Erzieherinnen, Polizisten – ja, aber Seelsorger? Zugegeben, die sind den Menschen nahe, aber sollten die deshalb in einem frühen Stadium zu denen gehören, die den Piecks und das Schutzpaket danach mit als erste bekommen? Alleine die Forderung ist schon grenzwertig. Die zeugt von einem ausgeprägten Selbstverständnis. Ob die Mehrzahl der Menschen diese Ansicht von Deutschlands ersten Geistlichen teilt! Wohl kaum. Die Männer der Katolischen Kirche, und nur um die geht es ja bei der Priestern, sollten, wie alle anderen auch, je nach Risikogruppenzugehörigkeit geimpft werden. Ihre Berufsgruppe alleine privilegiert nicht zu einer Vorzugsbehandlung. Nicht in der Wertung des Blogs. Wo bleibt das Gottvertrauen, meine Herren?

Satirischer Wochenrückblick 6. Dezember!

Über Ärztlicher Bereitschaftsdienst, Schwimmbad-Bilanz, Immobilienmarkt,  Dhauner Schlossherr Rüdiger Lanz, Adventskalender, Kreuznacher Rattenplage…

Heute kommt der Nikolaus. Oftmals hat der einen finsteren nörgelnden Begleiter bei sich. Dieser ist als Knecht Ruprecht bekannt. Was der kann, kann der Blog schon lange: Hach ja, jetzt ist man krank und die Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale der KV in Meisenheim will nur noch bedarfsorientiert behandeln. Doof nicht? Ist der gerade nicht, hat man eben Pech gehabt. Das momentane Zukunftsbild sieht eher düster aus. Schaffen es die Meisenheimer die defacto Schließung ihrer liebgewonnenen Anlaufstelle in Gesundheitsfragen doch noch zu verhindern? Mächtig Betrieb machen die ja am Glan. Mobilmachung gegen die KV – passt! Merke, wenn alle an einem Strang ziehen, kann unter dem Strich nur etwas Gutes dabei herauskommen. Bleibt die Frage, lassen sich die Verantwortlichen im fernen Mainz beeindrucken, geschweige denn zu einer Umkehr ihrer Pläne bewegen? Wenn überhaupt, dann nur mit vorgehaltener Pistole. Klingt zwar übertrieben martialisch, scheint aber angesichts der Tragweite verhältnismäßig. Besser wäre allerdings eine innere Einsicht. Nur, wo soll die herkommen. Es wird jetzt viel geredet und verhandelt werden, aber an ihrer Philosophie werden Dr. Heinz und Co nicht rütteln. Die ziehen ihr Ding durch und machen folglich auch Meisenheim dicht. Wetten? Sorry, der Blog fehlt es an der notwendigen Phantasie, wonach sich alles zum Guten wendet. Wie stand in einem Kommentar so passend: „KV – kannste vergesse“! mehr

Landesrechnungshof kritisiert Straßenzustände im Land: Führt Hochstetten-Dhaun ein Straßenkataster?

Alle Jahre wieder meldet sich der Landesrechnungshof zu Wort. Der fasst das Ergebnis seiner Prüfungen, soweit es für die Entlastung der Landesregierung von Bedeutung sein kann, in seinem Jahresbericht zusammen. Ein Kritikpunkt des 130 Seiten dicken Kommunalberichts ist der Investitionsstau bei der Infrastruktur. Laut Landesrechnungshof benötigten die Kommunen deutlich mehr als zwei Milliarden Euro, um marode Straßen und defekte Brücken zu sanieren. Heruntergebrochen auf Hochstetten-Dhaun, schaut das Bild auch nicht gerade rosig aus. Unterhaltungsstau, wohin man nur schaut. Viele Ortsstraßen bedürfen einer dringenden Sanierung. Die Istzustände erschließen sich sogar dem Laien. Diesbezüglich klemmt es nahezu in allen Ortsteilen. Nicht unbedingt überdramatisch, sodass Sanierungsmaßnahmen keinen Aufschub mehr gewähren, aber auf Sicht dann schon. Die Aufgaben sind unübersehbar. Beständiges vor sich herschieben, wie in Teilen praktiziert, ist allerdings keine Lösung. Der Rechnungshof bemängelt überdies, dass viele Kommunen nicht einmal ein Straßenkataster führen und ferner nicht einmal wissen wie viele Kilometer die kommunalen Straßennetzte messen. Ob in beiden Fragen Hochstetten-Dhaun im Bilde ist? Zweifel sind angebracht. Existiert eine To-do-Liste, eine Reihenfolgenfestlegung für anstehende Sanierungen? Eher nicht! Zumindest hat bisher niemand davon Kenntnis erlangt. Vielleicht braucht es diesbezüglich auch einen „Welt-Erklärer“, der mahnt und erinnert. Wahr ist, mittelfristig wird man nicht umhinkommen, die Bagger anrollen zu lassen. Wahr ist aber auch, der Ortsbürgermeister hat seinen Bewohnern versprochen, dass die im Falle eines Falles keinen Eigenanteil werden entrichten müssen. Löblich! Eigentlich können die privilegierten Bewohner gelassen den Dingen harren, die da kommen. Nur, kann der diese Zusage auf Dauer halten? Bisher konnte ihm das gelingen, weil schon seit Jahren keine größeren Maßnahmen in Angriff genommen wurden. Die Bürgermeister nach ihm werden abwägen müssen. Die erben wahrscheinlich keine Schulden, dafür Aufgaben.

Simmertal in Aufruhr!

Wieder lohnt sich ein Blick über den Berg hinüber nach Simmertal. Und wie! Uiiii uiii, was ist denn da gebacken? Aufruhr in der letzten Ortsgemeinderatssitzung! Der Grund: Ein Baugebiet! Was sich zunächst als Segen andeutete, entpuppt sich jetzt mehr denn je als Fluch. Stein des Anstoßes ist ein einheimischer Bagger-Betrieb, dessen Standort im Kerngebiet dem Investor bitter aufstößt. Beleidigt will der sich zurückziehen, wenn die Ortsgemeinde nicht handelt. Will heißen, die soll letztlich dafür sorgen, dass der Unternehmer eine Gewerbe-Fläche aufgibt, die er erst vor kurzem ohne Veto oder mit Hinweis auf Konfliktpotenzial erwarb. Die Betonung liegt auf GEWERBE! Finde den Fehler? Unmissverständlicher kann man als Kommune die Pistole nicht auf die Brust gesetzt bekommen. Das kommt davon, wenn man das Heft des Handelns nicht mehr selbt in den Händen hält. Die Folge: Böses Blut! Es steht zu befürchten, dass die Fronten sich noch weiter verhärten. Von außen betrachtet, schießen die Emotionen schon jetzt gewaltig in die Höhe. Nicht gut! Gesucht wird ein Ausweg. Mehr Kompromissbereitschaft, und zwar von allen Seiten, wäre daher angezeigt und wünschenswert. Der Ortsgemeinderat wäre gewiss gut beraten, keine voreiligen Vorverurteilungen zu treffen geschweige denn Ausgrenzung zu betreiben oder Schnellschüsse zu tätigen. Besonnen entscheiden und zuvor für eine tragfähige gemeinsame Lösung werben – passt! Dann klappt das auch mit einem harmonischen Nebeneinander im Baugebiet. Dafür müssen allerdings alle Beteiligten an einen Tisch.

Um was es im Detail geht? Der Blog aus der Nachbargemeinde klärt die Tage mal ausführlich auf.

Erster Satire-Preisträger 2020: Der Blog-Vollpfosten in der Schwimmbad-Edition geht an die VG-Werke Kirner Land!

Herzlichen Glückwunsch!

Man stelle sich vor die „heute-show“ würde heruntergebrochen auf das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gehen jedenfalls auch in unserer ländlich geprägten Region nicht aus. In dem bundesweit beliebten Format, werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich an Menschen und Institutionen verliehen. Inspiriert davon vergibt der Blog nacheinander einen „Blog-Vollpfosten“ als Würdigung für besondere Taten und Leistungen. Augenzwinkernd und überspitzt dargestellt, versteht sich. Das passt! Im Gegensatz zur heute-show“ soll der sowohl negative, als auch positive Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, gebührend würdigen. Sinnbildlich!

Nun der erste Preisträger: „Für den Schwimmbad-Lapsus sowie einer regelrechten Mitarbeiter-Flucht“, verleiht der Blog den goldenen „Voll-Pfosten“ in der „Spaßbecken-Edition“, mit angedeuteten Wasserstrudeln an der Seite sowie einem eingebauten Taschenrechner für die Berechnung von Abständen und Beckengrößen, an die Verbandsgemeindewerke Kirner Land – stellvertretend an deren Leiter Jochen Stumm. Herzlichen Glückwunsch! In der Begründung der Jury heißt es dazu: „Die VG-Werke haben sowohl durch Unwissenheit, als auch einer mehr als zögerlichen sowie unbeholfenen Corona-Saison-Vorbereitung, maßgeblich zu einer Absage der Badesaison durch die politischen Entscheidungsträger beigetragen. Unbedingter Wille, Fehlanzeige! Ein Novum in der Kirner Stadtgeschichte. Hinzu kommt, dass mit dem noch immer nicht schwinden wollenden Fusionsschmerzes, offenbar eine anhaltende Führungs- und Stimmungskrise am Kreisel-Standort einhergeht. Insgesamt acht Mitarbeiter zogen es 2020 vor, sich beruflich lieber neu zu orientieren. Darunter auch der gleichberechtigte Werk-Leiter Oliver Kohl. Eine stattliche Zahl für ein Unternehmen dieser Art. Mehr Ausdruck von Unzufriedenheit geht ja wohl nicht. Finde den Fehler? Kein gutes Jahr für die VG-Werke und kein gutes Jahr für Schwimmbadfreunde. Kopf hoch, 2021 kann daher nur besser werden.

Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale: Nach Meisenheim schauen, heißt Lernen!

„Resolution gegen Sparpläne: Bereitschaftszentrale in Meisenheim soll auch künftig bereit bleiben“ – titelt der Öffentliche Anzeiger. Richtig analysiert! Blickt man an den Glan, dann offenbart sich die pure Entrüstung über die Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz, die Öffnungszeiten der Ärztlichen Bereitschaftspraxis (ÄBP) im Gesundheitszentrum Glantal (GZG) drastisch zu kürzen. Die ebbt nicht ab. Im Gegenteil: Die wird immer massiver und wird gestärkt sowie getragen von politischen Vertretern quer durch alle Fraktionen, Medizinern, Apothekern und nicht zuletzt den Wutbürgern. Jene, die es satt haben, dass die Gesundheitsversorgung ländlichen Raum nochmals zurückgefahren wird. Alle fordern die KV auf, ihr Vorhaben zu überdenken. Das gemeinsame Ziel eint und schweißt zusammen. BRAVO MEISENHEIM! Hier beschränkt man sich nicht nur auf Resolutionen, Protestnoten und Beschwerdebriefe, vielmehr entsteht hier eine regelrechte Bewegung. mehr

Gewerbegebiet Hochstetten-Dhaun: Was denn jetzt? Verbrauchermarkt, Tank- und Rastanlage oder beides oder nichts von beiden?

Der Blog verleiht einem sich hartnäckig haltenden Gerücht ein passendes Bild und fragt: „Was denn jetzt, Verbrauchermarkt oder Tankstelle?“ Sowohl, als auch? Oder gar nichts von beiden? Die Spekulationen schießen mehr denn je wild ins Kraut! Aber sowas von! Die „Geheimakte Discounter“, nie war sie aktueller denn je. Zumal jetzt augenscheinlich mehr und mehr durchsickert, dass die passende Fläche, sozusagen das Filet-Stück des neuen Industriegebietes an der Ortsumfahrung, schon vor geraumer Zeit einem „Investor“ buchstäblich in den Schoß fiel. Solche Gelegenheiten beim Schopf packen zu können, ist bei weitem nicht jedem gegeben. Dazu wahrscheinlich noch billig geschossen – passt? Wer das „Cleverle“ wohl ist und wie der nur den Braten zu diesem frühen Zeitpunkt riechen konnte? Noch handelt es sich um das berühmte Stochern im Nebel, aber die Sicht wird zunehmend klarer. Vieles deutet daraufhin, dass die Redensart „An der Quelle saß der Knabe“ in dieser Angelegenheit Anwendung finden könnte. Müsste die Ortsgemeinde nicht detailliert darüber informiert sein, wer oder was und zu welchem Zweck, sich neben dem Toyota-Autohaus ansiedelt? Keine Kommune trennt sich von Industrieflächen, ohne im Vorfeld Kenntnis über eine spätere Nutzung erlangt zu haben. Wäre auch extrem fahrlässig so vorzugehen. Nun, irgendwann wird die ihr Schweigen brechen müssen. Mysteriös, warum die das nicht längst getan hat. Gibt es etwa Gründe für die Geheimhaltung? Sei’s drum, bis dahin brodelt die Gerüchteküche eben munter auf höchster Flamme weiter. Und der Blog mischt kräftig mit. Also, spitzt alle die Ohren und bleibt dran. Zusammengefasst gilt festzuhalten, dieses Eckgrundstück eignet sich prima für einen Verbrauchermarkt. Doch der fände auch schräg gegenüber ausreichend Entfaltungsmöglichkeiten. Bliebe der momentane „Dorf-Tratsch-Favorit“, nämlich eine Tank- und Raststation. Fürwahr, wäre dieses Projekt ein genialer Schachzug. Mit der Lizenz zum Geld drucken, von dem auch die zahlreichen Pendler profitieren dürften? Inklusive moderner Waschstation vielleicht? Zusammengenommen wäre der Standort für ein regelrechtes Autofahrer-Paket geradezu prädestiniert. mehr

Kurzer Blick auf den Adventskalender von Bad Sobernheim!

WOW, der Bad Sobernheimer Adventskalender setzt Maßstäbe. Der ist so erfrischend anders. Türchen für Türchen lebendig in die Wohnzimmer transportiert – passt. Hinter dem ersten Türchen die politisch Verantwortlichen der Verbandsgemeinde An Nahe und Glan zu platzieren, war ein Auftakt nach Maß. Ein geschickter Schachzug war es allemal. Die erlesene Gesprächsrunde lässt Rückschlüsse auf das weitere Konzept zu und weckt jedenfalls Lust auf Mehr. Aber sowas von! Der sonst eher kritische Blog aus Hochstetten-Dhaun fand die Runde kurzweilig. Der wird auch bei der Öffnung der kommenden Türchen live mit dabei sein. Vielleicht nicht täglich, aber immer mal wieder. Alles war gut, die Idee, die Ausführung, Ambiente und Atmosphäre und die Moderation sowieso. Weiter so. Mehr davon! In verrückten Zeiten braucht es eben solche kreative Aktionen, um so etwas wie heimelige Adventsstimmung zu verbreiten. Weihnachtliche Talk-Runden mit Menschen aus der Region mit den unterschiedlichsten Biografien zu veranstalten, mehr geht nicht in einer Phase von Abstand und Lockdown. Ehre wem Ehre gebührt und nochmals Kompliment an das gesamte Team.

Da fällt dem Blog ein, hat nicht Kirn auch eine Brauerei vorzuweisen? Eine wesentlich größere und traditionellere sogar. Und hat nicht auch die ein gemütliches Braustübchen vorzuweisen, wo sich vergleichbare Veranstaltungen veranstalten ließen. Was Bad Sobernheim recht ist, kann Kirn doch nur billig sein, oder? Man beachte den Werbeffekt für das gute Kirner, wenn unter dem legendären Schornstein sich ebenso Menschen die Klinke in die Hand drücken, um in Talkrunden von sich und ihren Projekten zu berichten. Kleiner Denkanstoß in Richtung der Verantwortlichen, in dieser Hinsicht vielleicht auch mal aktiv zu werden. Gibt ja schließlich noch andere Formate, als einen Adventskalender.     

Eine alte Nachricht neu verpackt!

DER BÄCKER BLEIBT IM DORF: Wenn das mal keine gute Nachricht ist! Der „Snack-Stopp“ bleibt im Lädchen und wird auch nach der Freigabe der Ortsumgehung nicht geschlossen. Nicht in 2021 und auch nicht danach. „Nach internen Umstrukturierungen haben wir die Lage Geschäftes in Hochstetten-Dhaun neu bewertet und wir versuchen auch über den Start der Ortsumfahrung hinaus den Laden zu führen,“ ließ Inhaber Jens Fickinger auf Nachfrage des Blogs bereits im Januar diesen Jahres wissen. Dass der Öffentliche Anzeiger diese (alte) Tatsache jetzt als aktuelle Info verkauft – geschenkt. Hauptsache, die Filiale bleibt? Wie sagt der Volksmund: „Doppelt gemoppelt hält besser.“ Gut für das Dorf und gut für den Bäcker. Der findet hier nahezu ideale Rahmenbedingungen vor. Die Kundschaft aus dem Dorf ist ihm jedenfalls gewiss und auch die Mehrzahl der Pendler werden ihm treu bleiben und den kleinen Umweg gerne in Kauf nehmen. Warum? Nun, Qualität und Preis stimmen. Und nur das zählt!

Scheinbar haben Vermieter und Pächter die Rahmenbedingungen in einem neuen angepassten Pachtvertrag festgezurrt. Unterschrieben und verkündet – gut ist! Der Ortsgemeinderat wusste um die Bedeutung einer solchen Anlaufstelle im Dorf und wird sich daher in den Modalitäten recht großzügig gezeigt haben. Will heißen, die Pacht dürfte zukünftig um einiges geringer ausfallen, als das bisher noch der Fall war. Leben und leben lassen, so oder so ähnlich wird man im aushandeln des Zahlenwerks vorgegangen sein. Lieber weniger Kohle, als Leerstand – passt! Modell roter Teppich? Ganz bestimmt! Fickinger längerfristig an sich zu binden, war aber auch ein Bürgerauftrag höchster Dringlichkeit. Dass der sich not amused zeigt gegenüber einem möglichen Engagement in einem im Raum stehenden Verbrauchermarkt im neuen Industriegebiet, ist schlüssig und nachvollziehbar. Er wäre auch mit der Muffe gepufft, wenn er mit einem solchen unsicheren Angebot, wenn es denn überhaupt käme, liebäugeln würde.      

Erste Schnee-Flocken!

Der erste Schnee. Es herrscht nicht gerade das große Schneechaos im Kirner Land, aber immerhin tauchen die ersten Flocken die Natur in ein schimmerndes weiß!  Man nennt das allgemeinhin Winter. Da kommt so etwas schon mal vor. Wahr ist, im Winter kann es auch mal schneien. Wahr ist aber auch, extremer Schneefall liefert schöne Winterbildchen. Eine satte Schneedecke geht zwar anders, aber der bescheidene Mensch freut sich bekanntlich über jede Flocke. Gerne mehr davon.

Alle Jahre wieder: Die Weihnachtsbäume des Dorfes im Überblick!

Es sind zwar durchweg keine Prachtexemplare, aber regelrechte Krücken sind es bei weiten auch nicht. Im Gegenteil: Die Weihnachtsbäume in Hochstetten, Hochstädten, Dhaun und Karlshof gehen in diesem Jahr als Durchschnitt durch. Dicht, relativ gerade im Wuchs, gleichmäßig im Zweigen-Kleid – viel mehr geht nicht. Sie stehen an den üblichen Ecken und kündigen die baldige Weihnacht an – passt! Der Blog findet die Auswahl ganz gelungen. Grund zur Beschwerde liefert also keine der vier Tannen. Die Reaktionen klingen durchweg positiv. Sollte jemand dennoch nicht zufrieden sein, Beschwerden können wie immer schriftlich an den Weihnachtsbaumbeauftragten im Gemeindebüro abgegeben werden. Wenn erst in der Dunkelheit die Glühbirnen brennen, jucken ohnehin keinen mehr kleinere Schwächen. Meckern gilt eh nicht, zumal sich jeder Ortsteil noch über einen eigenen Weihnachtsbaum freuen kann. Die Älteren werden sich erinnern, es gab Zeiten, da wurde in deren Schatten sogar Weihnachtslieder angestimmt, Glühwein und Würstchen verkauft. Die Tradition des Musik- und Unterhaltungsvereins Hochstetten ist allerdings nicht erst seit Corona schon lange Geschichte. Lang, lang ist es her.   

Es geht wieder los mit dem Satire-Preis: Verleihung des Blog-Vollpfosten startet in Kürze!

Man stelle sich vor, es gäbe eine „heute-show“ speziell für das Kirner Land. Reine Satire an der Nahe, das wäre es doch! Die Themen gehen selbst in unserer strukturschwachen Region nicht aus. Ob die Vielfalt allerdings für eine wöchentliche Sendung ausreicht, sei mal dahingestellt. Inspiriert vom beliebten ZDF-Format, versucht sich der Blog erneut an einer Mini-Ausgabe. In der bundesweit beliebtesten Satire Show werden am Ende des Jahres immer die goldenen Vollpfosten für die Aufreger des Jahres feierlich und musikalisch an Menschen und Institutionen verliehen. An diese Tradition gilt es im Kleinen anzuknüpfen – jedoch ohne gesanglichem Gedudel. Warum nicht hier bei uns im kleinen beschaulichen Hinterland ebenso einen undotierten und satirisch motivierten Symbol-Preis vergeben? Einen „Blog-Vollpfosten“ als Jahrespreis – passt! Im Gegensatz zur heute-show“, soll die Auszeichnung sowohl negativ, als auch positiv behaftet sein. Geschehnisse, die sich im Laufe des nunmehr endenden Jahres ereigneten, werden somit entsprechend gewürdigt. Sinnbildlich, versteht sich! Ein etwas anderer Jahresrückblick eben. So viel sei verraten, der erste Preisträger werden die Verbandsgewerke Kirner Land sein. Die haben sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, gell? Warum und weshalb? Die Begründung der Jury erfahren die Leser nächste Woche. Ebenso als Einrichtung oder Unternehmen dürfen Simona und die Katholische Kirche hoffen Preise entgegennehmen zu dürfen. Als Personen sind Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell sowie sein Sohnemann Massimo Döbell, „Lucky-TJ“, „Emsix“, „Little“ Joe Weingarten und weitere Überraschungskandidaten nominiert.

Das Wort zum Sonntag mal anders!

Das Wort zum Sonntag hat der Blog bei weitem nicht exklusiv. Auch Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell kann „Sonntagspredigt“. Und wie! In seiner Funktion als Vorsitzender hat er sich in der letzten Ortsgemeinderatssitzung kritisch über einen „Welt-Erklärer“ geäußert: „Grundsätzlich brauchen wir keinen, der uns die Welt erklärt. Die haben wir selbst gesehen. Wir brauchen niemanden der mit Fotoapparaten durch das Dorf geht, sondern Menschen, die uns die drei W-Fragen beantworten: Wer macht was? Was wird gemacht? Wann wird es gemacht?“ Was will man mit diesem Statement ausdrücken? Wie lautet seine Botschaft? Und an wen ist diese gerichtet? Logisch, hier und anderswo haben Ortsbürgermeister stets die „Dorf-Welt“ vor Augen. So steht es aber nun einmal in ihrer Jobbeschreibung. Häufig vergessen die allerdings in die Ecken zu schauen. Und das ruft eben hier und anderswo „Welt- oder Dorf-Erklärer“ auf den Plan. Ist es da nicht hilfreich, wenn ersatzweise andere in die letzten Winkel schauen, um Versäumnisse und Unzulänglichkeiten – Beispiel Spielplätze – aufzuzeigen? Bleiben die W-Fragen. Wer macht was? Was wird gemacht? Wann wird es gemacht? Die zu entschlüsseln wird Grundlage von kommenden Beiträgen sein. Doch alles der Reihe nach. Der Blog setzt noch einen drauf und ergänzt noch um zwei W-Fragen. Wie wird es gemacht? Wer profitiert davon?

Satirischer Wochenrückblick 29. November

Über Vandalismus Schülerkiesel, Corona-Impfstraße Bad Sobernheim, Krankenhaus Kirn, Andreasmarkt-Verzicht, VG-Bildersuche...

Selig sind die Bekloppten, denn sie brauchen keinen Hammer. Auf der Schülerkiesel spielte der zwar keine größere Rolle, dafür waren mehr Farbstifte und Spraydosen gefragt, als es darum ging, den Holz-Pavillon oder Unterstand zu verschandeln. Und das ist dem Klientel auch prima gelungen. Die Doofen wollen einfach nicht aussterben. Erneut hat es das Kleinod hinten an der Nahe-Brücke getroffen. Wer macht so was und warum? Dazu der Müll überall und ansatzweise gezündelt wurde auch noch. Mehr geht kaum! So etwas nennt man dann in der Summe wohl Kollateralschaden. Auf Kosten der Allgemeinheit versteht sich. Was kann man gegen derlei Auswüchse tun? Nun, gegen Dummheit ist nun einmal kein Kraut gewachsen. Appelle an die Vernunft bringen bei einem bestimmten Klientel so gar nichts. LEIDER! Scheinbar ist der Bereich an der Nahe zu einem Hotspot für Halbwüchsige ohne Hirn geworden. War er wohl schon immer, wenn man ehrlich ist. Solche, die immer meinen, ihre persönlichen Visitenkarten in Form von Beschädigungen oder eben aufgeschmierten und eingebrannten Symbolen beziehungsweise „Tags“, wie es im Graffiti-Jargon heißt, stets aufs Neue hinterlassen zu müssen, sollten sich schämen. Tun sie aber nicht. Im Gegenteil! Die nächste Vandalismus-Aktion ist daher nur eine Frage der Zeit. mehr

Büttenrede die Zweite!

Corona und keine Ende in Sicht. Traurige Fastnachtszeit. Nur zum Heulen. Als Ersatzprogramm steigt der Blog online in die Bütt. Eine Strophe nach der anderen in zeitlichen Abständen – passt!  Eine Art Büttenrede-Fortsetzungsgeschichte, gespickt mit Themen aus dem Kirner Land. Immer mal wieder werden Absätze hinzugefügt. Bis Aschermittwoch. Bekanntlich ist dann ja alles wieder vorbei! Helau!

Alaaf und Helau, was Zeite, was Zeite,
das Corona-Virus kann niemand mehr leide.
Die Pandemie nervt, hält uns an kurze Leine,
nix ist erlaubt, der Frust veranlasst zum reime.
Kirn ist net Hotspot, net schlimmer als schlimm,
Hier herrscht Disziplin, und net purer Leichtsinn.
Keine Querdenker, jeder hält sich an die Statuten.
Geimpft wird bald, die Zeitspanne ist uns zuzumuten.
Bei 20 000 Bewohner zählt Kirn nur 20 Erkrankte,
den Top-Wert ist eiserner Disziplin zu verdanke.
Weiter so, kein Chaos, denn auf eins ist Verlass,
Corona wird ausgerottet, wir schaffen das.

Krankenhaus Kirn: Hauptsache mal drüber geschwätzt!

Es bleibt eine zähe Kiste! Ergebnislos vertagt auf den 14. Dezember! Klingt zwar nicht gerade ermutigend, aber wer denkt, dass nach einem ersten Online-Treffen bahnbrechende Ergebnisse zu erwarten gewesen wären, der glaubt auch daran, dass die Erde eine Scheibe ist. Schließlich geht es um das liebe Geld in den Verhandlungen zwischen Diakonie und Krankenkassen. Es steht die Zukunft des Kirner Krankenhauses auf dem Spiel. Da wären voreilige Schnellschüsse nicht zielführend. Die erste Zusammenkunft dürfte als ein erstes Abtasten gewertet werden. Sondierung der Standpunkte, nicht mehr und nicht weniger. Beim nächsten Verhandlungstag dürfte es dann schon eher um das Eingemachte gehen.

Die Krankenkassen sind verpflichtet den Sicherungszuschlag zu bezahlen. Wie und in welcher Höhe, ist allerdings Verhandlungssache. Man darf gespannt sein, wer in diesem Prozess die Oberhand behält. Hilfreich wäre ein tragfähiger Kompromiss, mit dem alle gut leben könnten – auch Patienten und Personal. Und um die geht es schließlich. Worauf also noch warten liebe Verhandlungspartner? Der Fortbestand des Kirner Krankenhauses muss auf Dauer gewährleistet werden. Da beißt die Maus keinen faden ab. Reißt Euch am Riemen und strengt Euch gefälligst an. Einigt Euch noch vor Weihnachten. Wäre doch ein schönes Geschenk für die gesamte Region. Planungssicherheit für alle Beteiligen, so muss das Ziel lauten.  

Schülerkiesel: Neuer Fall von Vandalismus?

Was für ein Anblick! Vandalismus-Schäden wohin man nur schaut! Kein Fleck, der nicht von Farbschmierereien betroffen ist! Kurzum der Holz-Pavillon auf der Schülerkiesel ist Opfer von massiven Vandalismus geworden. Und wie! Die Doofen wollen einfach nicht aussterben. Erneut hat es den Unterstand hinten an der Brücke getroffen. Wer macht so was und warum? Dazu der Müll überall und gezündelt wurde auch noch. So etwas nennt man dann wohl Kollateralschaden. Auf Kosten der Allgemeinheit versteht sich. Was kann man gegen derlei Auswüchse tun? Nun, gegen Dummheit ist nun einmal kein Kraut gewachsen. Appelle an die Vernunft bringen bei einem bestimmten Klientel eben so gar nichts. LEIDER! Scheinbar ist der Bereich an der Nahe zu einem Hotspot für Halbwüchsige ohne Hirn geworden.

War er wohl schon immer, wenn man ehrlich ist. Solche, die immer meinen, ihre persönliche Visitenkarte in Form von Beschädigungen oder eben aufgeschmierten und eingebrannten Symbolen oder „Tags“ wie es im Graffiti-Jargon heißt, hinterlassen zu müssen. Wäre schade, wenn die Auswüchse zunehmen würden. Hat Kirn einen „Brennpunkt“ außerhalb des Sommers? Schaut ganz danach aus. Egal wie, die Verantwortlichen kommen gar nicht umhin ein Auge auf Auswüchse zu jeder Tages- und Nachtzeit zu werfen. Schade zwar, aber es gehört heutzutage nun einmal zur traurigen Realität, dass Jugendliche und Vandalismus, noch dazu mit allen seinen negativen Begleiterscheinungen, ständige Kontrollen mit allen Konsequenzen erfordern. Nur, wer soll die sicherstellen?

Jetzt geht es also tatsächlich los!

Die sichersten Anzeichen für baldige Bautätigkeit sind Müllcontainer und mobile Toilettenkabinen. Beides sind auf dem Hof der ehemaligen Schule zu sehen. Sollte es nach Jahren des Stillstandes hier oben tatsächlich losgehen? Alle Indizien deuten zumindest daraufhin. Wenn das mal keine guten Nachrichten sind! Investor Dag Stein Herzberger hat das Projekt „Mehr Mitte bitte“ doch noch dick und fett auf seinem Zettel stehen? Mehr noch: Der legt offenbar entkernend los. Seit Jahren schlummert der Wohnpark „Alte Schule“ in Hochstetten-Dhaun, mit beabsichtigten 28 Wohneinheiten , munter vor sich hin. Dann, wie aus dem Nichts, nun doch die schnelle Wende zum Guten? WOW, damit hatte der Blog fürwahr nicht gerechnet. Und auch jetzt kann der dem Braten noch immer nicht trauen. Hoffen wir mal, dass den Worten nun auch wirklich Taten folgen und dass die Umsetzung auch dem damaligen Siegerentwurf einer Münchner Architektin entspricht.

Der hatte es nämlich in sich. Zur Erinnerung: Am 28. September 2015 gab die rheinland-pfälzische Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen gemeinsam mit dem Gemeinde- und Städtebund und in Kooperation mit der Architektenkammer den Startschuss für „Mehr MITTE bitte!“ 2.0. Damals hieß es im Bericht der Architektenkammer Rheinland-Pfalz: „Ein wesentliches Ziel des Wettbewerbs war, städtebaulich attraktive Lösungen zu finden für die zahlreichen innerörtlichen Leerstände in den ländlich geprägten Räumen von Rheinland-Pfalz. Der Wettbewerb war der „Alten Schule“ regelrecht auf den Leib geschrieben.

Lange passierte nichts. Sieht man mal von immer mehr Wildwuchs ab, der immer dichter um die alte Schule herum rankt. Kommt das Mehrgenerationenprojekt mit über 20 Wohneinheiten (Entwurf links oben) oder Betreutes Wohnen in eventuell alternativen Wohnformen? Beides scheint möglich zu sein. Wenn es wirklich losgehen sollte, kann es bis zur Vorstellung des Projektes ja nicht mehr so lange dauern. 2015 herrschte große Euphorie, als Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) die Siegerentwürfe der Architekten in einem würdigen Rahmen im Bürgerhaus „Haus Horbach“ ehrte. Die Euphorie ist mittlerweile mehr als nur verblasst. Kehrt die jetzt schlagartig zurück?

Müllentsorgung die Zweite!

Erst Chaos, dann gähnende Leere! Wie ist es zu erklären, dass nach dem Run beim ersten Sperrmüll-Termin auf der Kyrau der zweite Abgabetermin am gestrigen Samstag weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist? Vermutlich wurden mögliche Kunden von den abschreckenden Bildern langer Warteschlangen, während der ersten Auflage, derart abgeschreckt, sodass sie die neuerliche Gelegenheit einer geordneten Sperrmüll-Entsorgung erst gar nicht in Erwägung zogen, und dies, obwohl kurze Wege lockten. Zudem schein es Fakt zu sein, dass die Menschen nicht durchgängig Müllberge zu Hause horten. Merke, Müllentsorgung ist von Haus aus eine Angelegenheit für das ganze Jahr. Wie überhaupt, eine Anlaufstelle ein Ganzjahresangebot sein sollte. Daher sei nochmals an die Notwendigkeit eines Wertstoffhofes, analog dem in Hochstetten-Dhaun, erinnert. Der war einmal und kommt nicht wieder. Hat der Landkreis die Notwendigkeit erkannt? Stad- und VG-Bürgermeister müssen unbedingt am Ball bleiben, damit das Thema nicht wieder einschläft. Ihr schafft das!

Wird am 24. November über die Zukunft des Kirner Krankenhauses entschieden?

Hört, hört! Am kommenden Dienstag stecken Krankenkassenvertreter und Diakonie-Vorstände also die Köpfe zusammen. In einem Gipfelgespräch soll ausgelotet werden, ob sie das Krankenhaus in der jetzigen Form entweder weiter erhalten können oder wollen. „Was denn sonst, das Krankenhaus ist alternativlos“, ist man angesichts der Ankündigung geneigt herauszuschreien. Hopp oder top? Entweder – oder! Himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt? Wird der 24. November in die Geschichte des Kirner Landes eingehen? Möglich! Die Stiftung kreuznacher diakonie hat grünes Licht aus Mainz für die Auszahlung des Sicherstellungszuschlages bekommen. Schnee von gestern! Die Ampel wurde nämlich schon seit längerer Zeit auf „go“ geschaltet. Den „Befehl“ hat die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler angeordnet und niedergeschrieben. Die Rahmenbedingungen von der Politik sind demnach save. mehr

Satirischer Wochenrückblick 21. November

Über SIMONA-Türkei-Deal, Joe Weingarten und der SPD-Dolchstoß, Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale, Service-Nummer 116117, Fusion und Hochzeitsprämie…

Kunststoff sei Dank! Was war das eine neuerliche Schlagzeile. SIMONA goes Türkei! Das weltweite agierende Kirner Unternehmen hat den Bosporus für sich entdeckt. Aus strategischen Gründen, wegen der Nähe nach Asien oder so. Dass der Konzern sich weltweit aufstellen und positionieren muss – geschenkt! Das der sich in einem Schurkenstaat engagiert – geschenkt! Und auch, dass aus taktischen und finanziellen Erwägungen heraus Teile der Kirner Plattenproduktion verlagert werden – geschenkt! Dass man in diesem Vorbereitungsprozess die eigene Belegschaft allerdings dermaßen an der Nase herumführte, ist an Gemeinheit kaum mehr zu überbieten. Das Dementi zu aufkommenden Gerüchten im Frühjahr erinnert nachbetrachtend an die Aussage von SED-Chef Walter Ulbricht: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“! Was danach kam ist hinlänglich bekannt. Ähnlich äußerten sich die Simona-Verantwortlichen auf Nachfrage im Frühjahr. Zitat:  „Wir würden doch hier nicht ein so großes Investitionspaket schnüren, wenn wir nicht an den Standort glauben würden. Ein Kommentar zu Türkei-Gerüchten erübrige sich daher“. Die Beruhigungspille war ein dosiert verabreichter Placebo. Ein geschicktes Manöver, um den Deal in Seelenruhe abwickeln zu können. Simona sagte offenkundig – und wider besseren Wissens – die Unwahrheit. PUNKT! Jetzt ist ein Deal, der gemäß eigenen Worten eigentlich ja nie angestrebt war, in trockenen Tüchern und zack wird euphorisch Vollzug gemeldet. Ehrlich währt am längsten, sagt das Sprichwort; aber mit dem Schein der Ehrlichkeit kommt man oft sechsmal so weit. Sogar bis in die Türkei. mehr

Aufruf der Verbandsgemeinde: Zeigt her Eure Bilder!

„Nein! – Doch !! – Oh!!! Wird die neue Internetseite „Kirner Land“ am Ende noch in diesem Jahr online gestellt? Kaum zu glauben, dass sich nach nur 12 Monaten die Fusion online abbilden könnte. Wirklich so flott? Nein, noch traut der Blog dem Braten nicht. Sollten den monatelangen Absichtserklärungen aus der Endlosschleife am Ende tatsächlich Taten folgen? So ganz alleine scheinen es die fleißigen „Web-Designer“ der VG allerdings nicht zu schaffen. Das Volk soll jetzt also mithelfen. Das wird in der neuesten Ausgabe des Mitteilungsblattes tatsächlich dazu aufgerufen, schöne und typische Schnappschüsse aus dem Kirner Land zur Verfügung zu stellen. Motto: Bin ich billig drangekommen! Keine schlechte Idee, weil bestimmt viele Schätzchen auf den Rechnern ein eher kümmerliches Dasein fristen. Noch! Die Bilder könnten jetzt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. „Genutzt werden die Bilder in verschiedenen Medien und Veröffentlichungen der Verbandsgemeinde„, heißt es wörtlich. Dass damit in erster Linie die Homepage gemeint ist, verschweigt man geflissentlich. Geschenkt! Hopp dann, hochladen und versenden. Klassische „Win-win-Situation“. Auf diesen Aufruf hin werden sicherlich etliche Hobbyfotografen anspringen. Der Blog hätte auch einige Eindrücke der Region, für verschiedenste Bilderstrecken, in seinem Archiv. Ob die allerdings gewünscht sind? Eher nicht! Andere werden die allerdings auch in Hülle und Fülle haben. Von daher, sollen die ruhig mal liefern. Bitte flott, sonst wird das nie was mit einer Homepage.

Beton-Tag

Beton-Tag auf der Großbaustelle Ortsumfahrung Hochstetten-Dhaun. Und? An sich nichts erwähnenswertes, wären da nicht die Unmengen von Tonnen Gemsich, die durch die Rohre auf das Brückenspannwerk gepumpt worden wären. Die Schalung fasst halt ein paar Mischerladungen mehr, als in eine gewöhnliche Baugrube passen. Beton-Tag XXL für die Männer vom Bau. Für die ist das reine Routine. Sicherlich nicht für den Öffentlichen Anzeiger. Vermutlich hat der für heute Ausgabe eine Sonderseite, inklusive Luftbildern, gestrickt. Man darf schon jetzt auf die Schlagzeile gespannt sein. Wird es wieder eine wie zuletzt: „Beim Beton-Tag in Hochstetten-Dhaun an der B41 waren auch Muskeln gefragt“ direkt daneben Bilder von muskelbepackten Arbeitern, deren Testosteron-Spiegel jenseits des Durchschnittes angesiedelt gewesen sein dürfte. Gut, Sommerbilder verbieten sich im Spätherbst. Von daher – geschenkt! Zugegeben, es sind wieder viele Kubikmeter Zement-Pampe. So what? In der Republik fließt die jeden Tag in abertausende Fundamente und Einschalungen, und dies, ohne riesige Riemen in den Tageszeitungen. Tagwerk auf dem Bau eben!

Erst Kirn jetzt Meisenheim: Ärztliche Bereitschaftsdienstzentralen auf dem Land nur noch Auslaufmodelle!

Die Schlinge zieht sich weiter zu. Jetzt also auch harte Einschnitte für Meisenheim. Der Ärztliche Bereitschaftsdienst wird massiv eingeschränkt, um nicht zu sagen die medizinische Notfall-Anlaufstelle als verlässliche Konstante aufgegeben. Dass die über kurz oder lang vollständig dicht gemacht werden wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Die bereits vorgenommenen Schließungen von Kirn, Rockenhausen und anderen ländliche Stationen ging der Kassenärztlichen Vereinigung offenbar nicht weit genug. Die ist auf eine massive Flurbereinigung gepolt und läuft ungehindert weiter Amok im Gesundheitswesen. Der muss unbedingt gestoppt werden. Doch wer ist dazu in der Lage? Welche Region trifft es als nächstes? Wer muss zittern? Die KV arbeitet ihre Liste häppchenweise ab. Dabei klingt das Serviceangebot für mehr oder weniger Notfallpatienten auf der eigenen Internetseite doch so beruhigend und irgendwie einladend. mehr

Kirner Brand-Ruine an der Hahnenbach: Eine Denkmalschutz-Posse bahnt sich an!

Wenn beim Denkmalschutz der gesunde Menschenverstand außer Kraft gesetzt wird, dann ist was oberfaul im Staate Dänemark. In welcher Welt leben wir eigentlich, wenn die Grenzen zur Zumutbarkeit dermaßen überschritten werden. Der ewige kräftezehrende Kampf mit dem Denkmalamt – der Bürgermeister wird diesen wohl oder übel führen müssen. Worum geht’s? Das Brandhaus an der Hahnenbach scheint sich zu einem echten „Problem-Haus“ zu entwickeln. Warum? Nun, die Ruine, insbesondere die Fassade mit dem kaum auffallenden „Neidkopf“ im Giebel, steht unter Denkmalschutz und kann daher nicht ohne weiteres abgerissen werden. Gerade der obere Teil wird von den Experten als besonders erhaltenswert eingestuft. Finde den Fehler?

Dass das komplette regendurchlässige Gebäude schon vor dem Brand unter erheblichen Unterhaltungsstau litt, spielt keine Rolle. Verrückt, dass es sogar Bestrebungen gibt, das Gebäude nicht nur zu sichern, sondern als Einheit erhalten zu wollen. Dabei sollte es doch so sein, dass Denkmalschutzvorgaben die Erhaltungs- und Instandsetzungspflicht des Eigentümers eines Denkmals auf das zumutbare Maß beschränken. Stimmt bei diesem mittlerweile massiv gestützten Anwesen noch die Verhältnismäßigkeit, wenn schon erste Sicherungsmaßnahmen die 100.000 Euro Marke zu überschreiten drohen? Und damit scheint das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht zu sein.

Ganz zu schweigen von den erheblichen Mehrkosten, wenn man die Fassade – gegen jede Vernunft – durch Auflagen versuchen will zu erhalten. Denkmalschutz hin oder her, da dürfte es der Mehrheit an Verständnis fehlen. Wie geht das Ganze aus? Mittelfristig wird nichts passieren, zumal die Eigentumsverhältnisse schwammig zu sein scheinen. Kein schöner Anblick und keine gute Entwicklung. Kirn wird sich an den Anblick des Brandhauses gewöhnen müssen. Und das Anwesen wird noch instabiler werden. Apropos Giebel: Wenn das Denkmalamt den Wert des ohne Frage seltenen Neidkopfes so hoch hängt, dann kann man den ja archivieren und eventuell anderswo einbauen. Phantasie ist gefragt. Keinesfalls darf der für eine womöglich städtische Lösung als lähmender Klotz am Bein hängen.    

Auf ein Wort: 1000. Beitrag auf www.hochstetten-dhaun.info!

Kinder, wie die Zeit vergeht. Die 1000-Marke ist geknackt. Wow, eintausend Beiträge hat der Blog in knapp zwei Jahren auf seine Seite gestellt. Ein nicht zu verachtender Schnitt, gell? Die Informationsseite definiert sich als aktuelles elektronisches Tagebuch. Das rückt Fakten und verbreitete News in ein individuelleres Licht. Im besten Fall wird dann daraus etwas lesenswertes. Es werden Kommentare, Analysen, Spekulationen und individuelle Wertungen zu mehr oder weniger brisanten Themen angeboten. Viele „Rein-Klicker“ mögen es, wenn man kein Blatt vor den Mund nimmt, auch wenn sicher nicht jeder den Standpunkten zustimmt. Letzteres ist aber ein Vorteil. Der Grund: Andere Ansichten entstehen und sorgen somit für Diskussionsstoff. Und wenn Leser sich in Kommentaren beteiligen oder in Facebook über Artikelinhalte diskutierten, dann wirkt sich das nicht nur allgemein belebend aus, sondern bringt unter dem Strich spürbar mehr Besucher auf den Blog. Ein Spirale, die sich gut und gerne noch weiter in die Höhe schrauben darf. Im Schnitt 500 Besucher täglich sind gar nicht so übel für einen Schreiberling, der nicht selten aus der Hüfte schießt, dabei aber penibel genau auf den Wahrheitsgehalt seiner Geschichten und Geschichtchen achtet. In den Spitzen wurden schon 5000 Leser an nur einem Tag gezählt. Eine Wahnsinns-Zahl am Wahltag von „Lucky TJ“, die wohl nicht so schnell zu toppen sein wird. Bissel Selbstlob muss an dieser Stelle erlaubt sein. Das war’s dann aber auch. Der 1001. Beitrag will schließlich geschrieben werden. In Kürze erscheint dann auch eine Zusammenstellung der am meisten gelesenen Beiträge. Einige Highlights gab es ja.  

Die Posse von fehlendem Brandschutz!

Kirn goes Schilda oder anders formuliert eine Provinz-Posse mit Seltenheitswert. Brandschutzauflagen sind nicht verhandelbar – gerade in öffentlichen Gebäuden. So verlangt es zumindest das Gesetz. Umso erstaunlicher die offensichtliche Tatsache, dass das altehrwürdige Kirner Rathaus-Gebäude gegen elementare Brandschutzauflagen verstößt. Wegen der Pandemie und der damit einhergehenden Verhinderung von Laufkundschaft, werden sämtliche Eingangstüren zum Gebäude geschlossen gehalten. Will heißen:  „Wir müssen draußen bleiben“. Es sind halt verrückte Zeiten gerade. Soweit so gut. Geradezu fahrlässig ist es jedoch, dass sich die Türen auch von Innen nur noch mit den passenden Schlüsseln öffnen lassen. Will heißen, im Notfall reicht ein einfaches Drücken der Klinke nicht aus, um eilig ein eventuell verqualmtes Gebäude verlassen zu können. Finde den Fehler? Was meint eigentlich der Verbandsgemeinde-Brandschutzbeauftragter zu dem Missstand? Moment, hat die überhaupt einen? Einen, der sich mit Gesetzen und Vorschriften auskennt. Einer, der regelmäßige Brandschutzübungen organisiert, damit im unwahrscheinlichen Falle eines Falles niemand zu Schaden kommt. Wenn ja, sollte der schleunigst Einspruch einlegen. Es kann doch nicht sein, dass ausgerechnet eine Behörde mit Vorbildfunktion nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Da sollten die Verantwortlichen schnellstens nachjustieren. Kann ja nicht die Welt kosten, auf die richtigen Schließmechanismen umzurüsten. Sachen gibt es…

Corona und kein Ende! Blick an den Glan!

Kein guter Start in die neue Woche! Im Bodelschwingh Zentrum Meisenheim haben sich bis zu 50 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Die Diakonie ist Betreiber. Die Nachricht dürfte die Verantwortlichen aus den Socken gehauen haben. Corona-Hotspot in den Wohnanlagen? Schaut ganz danach aus. Plakativ formuliert, schlug offenbar virusmäßig eine Bombe im Zentrum ein. Ein Volltreffer, den es nicht gebraucht hätte, gerade in einer Behinderteneinrichtung. Aus gegebenen Anlass wurde dort am vergangenen Freitag vielfach getestet. Mit einem derartigen Ausmaß an Positiven dürfte hier am Glan wohl keiner gerechnet haben. Dem Vernehmen nach beschränken sich die Infizierten auf bisher nur eine Wohngruppe. Mehrere gibt es. Es wird weiter getestet. Die Zahlen dürften demnach weiter ansteigen. Die Alarmglocken dürften jetzt wohl auch im Gesundheitsamt ganz laut schrillen. Das wird nicht umhinkommen, die Anlage unter Quarantäne zu stellen. In den nächsten Stunden werden sicherlich die ersten offiziellen Verlautbarungen mit exakten Zahlen und gezielten Gegenmaßnahmen über die Ticker flimmern. mehr

Vandalismus an der Baustelle: Mal ehrlich, muss das sein?

Idioten hatten ihren Spaß! Auf der Baustelle Ortsumfahrung Hochstetten-Dhaun kam es in Höhe des Bahnhofs zu kleineren Vandalismus-Schäden. Mutwillige Zerstörung eines Schildes samt Pfosten sowie eine quer über der Straße aufgebaute Baustellenabsicherung stechen einem direkt ins Auge. Ob das Ausmaß noch höher ist, wird man sehen müssen. Solche Fälle von Vandalismus müssen nicht sein. Das ist kein Dumme-Jungen-Streich, den man mal so im Übermut begeht. Man kann leider nichts idiotensicher machen, weil eben die auf ihrem geistigen Niveau so erfinderisch sind.  

Abriss Wäscherei Schäfer? Im Falle eines Falles ließe sich die frei werdende Fläche vielfältig nutzen!

Was wäre, wenn? Angenommen die Stadt könnte das Eckhaus Wäscherei Schäfer günstig erwerben. Zu einem Spottpreis oder für den berühmten symbolischen Euro. Wie ließe sich nach einem Abriss die frei werdende Fläche am sinnvollsten nutzen? Das Thema kommt ja immer mal wieder auf die Tagesordnung. Von daher, ganz so weit hergeholt sind mögliche Denkspiele ja nicht. Einige Vorschläge hat der Blog gleich mal bildlich dargestellt. Die einfachste und wohl billigste Variante wäre die eines schnöden Parkplatzes. Pflaster oder Teer sowie ein paar Striche drauf und fertig ist die Geschichte. Eine weitere Möglichkeit wäre eine kleines Stadtbad für den Extremfall, wenn die Verbandsgemeinde mal wieder auf die glorreiche Idee kommen sollte, das Jahnbad, aus welchen Gründen auch immer, im Sommer nicht öffnen zu wollen. Die sind ja immer so sensibel und fürsorglich, wenn die Gesundheit auch nur ansatzweise leiden könnte. Zugegeben, der Vorstoß ist ziemlich weit an den Haaren herbeigezogen. Anders sieht es da schon in punkto Parkhaus in Mini-Format aus. Ein kleines, aber feines Konstrukt für eventuell 30 Autos, noch dazu in roter Farbe designt– passt! Nee, ne? Was würde sich die SPD da freuen. Für die Parkhaus-Partei würde sich ein lang gehegter Herzenswunsch erfüllen. Ist ja bald Weihnachten und außerdem die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Komm hol das Lasso raus…

Der SPD ist kaum mehr zu helfen, auch nicht an der Nahe. Da zaubern die Kreuznacher doch tatsächlich einen Gegenkandidaten für „Little“ Joe Weingarten aus dem Hut. Der kam jetzt wie Kai aus der Kiste gesprungen, um dem beliebten Cowboy und zugleich Bundestagsvertreter aus dem Sattel zu bugsieren. Warum in Gottes Namen macht die SPD bloß dieses Fass auf? Eine Partei, die slebst an der rotgefärbten Nahe mehr und mehr an Bedeutung einbüßt, verliert sich in überflüssigen Personalgeschacher. Weingarten hat doch überzeugt. Finde den Fehler? Fakt ist, bei der Nominierung des Kandidaten für die Bundestagswahl 2021 werden die Sozialdemokraten zwei Kandidaten zur Auswahl stellen. Dr. Michael Vesper contra Dr. Joe Weingarten. Welcher Akademiker zieht den Colt schneller, wer ist geschickter mit dem Lasso? Duell im Morgengrauen? High noon um Zwölf Uhr mittags? Es kann nur einen geben. Wer setzt sich durch? der Blog drückt „Little“ Joe die Daumen.

Wahr ist, der Kümmerer hat Eier, wo andere nur Rosinen haben. Der „Knuddelbär“ wird für seinen klaren Aussagen vom Volk geschätzt. Ein echter Typ auf Augenhöhe eben. Einer der nicht wachsweich rumschwafelt, sondern klare Kante zeigt. Wahr ist aber auch, intern ist er gerade deswegen umstritten. Daher setzt man ihm jetzt auch einen Mitbewerber vor die Nase. Die Partei setzt offenbar auf Reibung und Selbstzerfleischung. Wie immer halt! Der interne Wettberwerb wird Spuren hinterlassen. Eines steht fest, egal welcher Doktor für den Wahlkreis antreten wird, er wird aus der Wahlkreiskonferenz beschädigt herausgehen. Geschlossenheit und breite Unterstützung, dürfte unter diesen Umständen kaum möglich sein. Der CDU kann diese Vorgehensweise nur recht sein.

Bowling Hill bietet Alternativen!

„Was wir so machen, um zu überleben“ – das „Lockdown-Alternativ-Programm“ von „Bowling Hill“ hat einiges zu bieten. Logisch, Bowling ist gerade nicht. Kugeln und Pins stehen zwangsweise still. Dort, wo sonst Jubel, Trubel und Heiterkeit den Aufenthalt bestimmen, herrscht gerade verordnete Ruhe. Gespenstisch Ruhe, wohlgemerkt. Hadern hilft aber nix, denn es muss ja irgendwie weitergehen. Und wie! Edith Eckes und ihr Team haben sich eine Ausserhaus-Aktion zu Gunsten von „Bösewichte im Blut“ ausgedacht. Von jeder Essens-Lieferung werden fünf Prozent der Mehrwertsteuer weitergeleitet. Also, worauf noch warten liebe Leute da draußen! Die Küche bietet eine ausgewogene Palette, bei der jeder fündig werden sollte. Mit jeder Bestellung unterstützt ihr sowohl die örtliche Gastronomie, als auch eine Spendenaktion. Mit dem gefühl eine gute Tat untertützt zu haben, schmecken die Gerichte doch gleich viel besser. Zuerst an diejenige denken, die es am nötigsten haben – passt!  Denken sollte man auch schon an Weihnachten. Wie wäre es mit einem Gutschein als Geschenk? Freude bereiten und gleichzeitig die Gastronomie unterstützen, was will man mehr. Bowling Hill freut sich über jede Unterstützung und sagt vorab schon einmal danke!

Türkei-Deal: Nicht alle SIMONIANER verharren in Jubel- und Feierlaune!

Heile SIMONA-Welt? Wenn man es nicht es nicht aus internen Quellen besser wüsste, könnte man meinen, der Deal mit dem türkischen Unternehmen hätte für die Mitarbeiter absolut keine oder nur vernachlässigbare Konsequenzen. Zumindest in der Tageszeitung liest sich der Artikel wie ein Coup, von dem unter den Strich nahezu alle profitieren. Doch weit gefehlt. Der hat gravierende Auswirkungen auf den Mitarbeiterstamm in den Fertigungshallen. Um dies voraussagen zu können, braucht es kein abgeschlossenes Wirtschaftsstudium. Dafür genügt einzig der gesunde Menschenverstand. Mit 160 Zeilen wird Simona für Weitsicht und unternehmerisches Geschick regelrecht gefeiert. Boah, mehr Hofberichterstattung geht nicht! Die Zeitung transportiert alles, was Vorstände und Presseabteilung gerne lesen. Es wirkt wie eine Huldigung XXL. Zugegeben, der eine kleine Satz, wonach man den zwangsweise Jobabbau in der PVC-Schaumplatten-Produktion im Stammsitz größtenteils sozialverträglich durch Pensionierungen oder Fluktuation erreichen wolle, stört ein wenig die positive Außendarstellung. Aber selbst der liest sich recht nett. Ist er aber nicht. Während in den Teppichbodenabteilungen vermutlich die Sektkorken knallten, dürfte zeitgleich in den Produktionshallen Frust und Unsicherheit geherrscht haben. Feierlaune dort, Fehlanzeige! Es jubelt sich halt nur bedingt, wenn man um seine Existenz bangen muss. Mutmaßlich werden 20 Prozent der Belegschaft nicht mehr benötigt. Keine Frage, dieses Ziel lässt sich nur über zusätzliche Kündigungen erreichen. mehr

Corona kann uns mal! Narrhallamarsch! Möge die Büttenrede beginnen…

Die Jecken im Kirner Land stehen in den Startlöchern, zahllose Narren versammeln sich auf dem Kirner Marktplatz, um zu schunkeln, zu lachen und zu feiern. Dicht an dicht! So oder so ähnlich hätte es sein können, wenn, ja wenn das doofe Virus nicht gewesen wäre. Alles abgeblasen. Traurige Fastnacht. Nur zum Heulen. Als Ersatz will sich der Blog nochmals an einer Büttenrede versuchen. Eine Art Büttenrede-Fortsetzungsgeschichte, gespickt mit Themen aus dem Kirner Land. Immer mal wieder werden Strophen hinzugefügt. Bis Aschermittwoch. Bekanntlich ist dann ja alles wieder vorbei! Helau!

Im Kirner Land herrscht Mischmasch, dass iss ja fatal,
doch bevor ich mich uffreg, is es mir lieber egal.
Drüber berichte, dass is dem Blog sei Devise,
mit spitzer Feder, derb, dreist und immer präzise.
Drum passt jetzt gut auf, was Zeite, was Zeite,
mir Landeier sind net immer zu beneide.
Was ist hier wichtig, was ein Thema von Dauer,
ihr könnt euch beruhige, ich lieg auf der Lauer.
Der Narrenspiegel, ich kann euch berichte,
der beginnt 2020 mit der Krankenhaus-Geschichte.

Das steht uff de Kipp, die Kasse wolle net bezahle
die Folgen will man sich erst gar net ausmale.
Mit Steuergeld saniert, die Diakonie hatte mal Pläne,
wenn Göbel jetzt schließt, vergießt der keine Träne.
Der will helisch en Ärztehaus dort obe etabliere,
da protestiert die Region und tut die BI alarmiere.
Es geht ums Geld, in Kirn lässt sich ebbe nix verdiene,
da befinde sich Krankenkasse und KV auf einer Linie.
Es braucht halt mehr Lobby und auch mehr Kranke,
ne, mehr Mediziner, aber ken depperte Park-Schranke
In der Krankenhaus-Angelegenheit wird viel gezockt,
zu Lasten Aller, die Mensche sin nur noch geschockt.
Drum aufhörn mim Gezicke, haltet das Krankehaus offe,
die Politik hats in der Hand, mir könne nur hoffe.

Skywalk-Schild: Die Belohnung ist eingetrudelt!

„Seid nett zueinander“ – ein Aufruf, der, so lapidar er klingt, heute wichtiger ist denn je. Nett, was die Ortsgemeinde dem Blog per Post hat zukommen lassen. Beigefügt, ein Dankes-Schreiben mit Format für die Skywalkschild-Hinweise. Zugegeben, die führten nicht zur Ergreifung der Verantwortlichen, aber immerhin zum Fund der Informations-Tafel. Ist doch auch was, gell? Die hatten Idioten herausgerissen und Schwi, Schwa, Schwung zu Tal befördert. Die Entdeckung reicht zwar nicht für die Auszahlung der ausgelobten 200 Euro, aber für einen Gutschein in Höhe von 50 Euro. Immerhin. Die Geste zählt! Chapeau, mit dieser Reaktion hatte der Blog fürwahr nicht gerechnet. Überrascht war der über die warmen Worte. Nette Geste! Danke! Behalten wird der den Gutschein allerdings nicht. Wie angekündigt, ist die „Belohnung“ ein durchlaufender Posten. Wer darf sich nunmehr „freuen“? Die Wahl fiel auf die Gemeindearbeiter. Für einen netten Abend, gerade in der Vorweihnachtszeit, reicht die Summe allemal. Und die Jungs haben sich die Gefälligkeit mehr als verdient. Und die freuen sich auf den netten Abend. Bei Wind und Wetter stehen die zum Wohle des Dorfes ihren Mann – passt!   

Schock für die SIMONIANER: Teile der Plattenproduktion wandert in die Türkei!

Jetzt also doch! SIMONA lagert Teile ihrer Plattenproduktion in die Türkei aus. Entgegen aller früheren Bekundungen hat das Kirner Unternehmen 70 Prozent an dem türkischen Unternehmen MT Plastik AS erworben. Noch im Frühjahr hatte der Vorstand diesbezügliche Planspiele vehement dementiert. „Durch die nun angestrebte Akquisition planen wir die Produktion von Teilen dieses Produktportfolios in die Türkei zu verlegen“, heißt es nunmehr in einer neuerlichen Rundmail. Davon verspreche man sich eine bessere Kostenstruktur, höhere Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit für dieses preissensible Geschäft. Die Verlagerung würde sich über einen Zeitraum von zwei Jahren erstrecken und damit auch die Personalkapazitäten am Standort Kirn betreffen. Ein Satz mit weitreichenden Folgen für die betroffenen SIMONIANER in den Produktionshallen am Stammsitz Kirn?  Übersetzt heißt das nichts anderes: „Ihr werdet nicht mehr benötigt“. Sicherlich werden nicht alle um ihren Arbeitsplatz bangen müssen, aber ein Großteil gewiss. Und dann kommt der typische Satz, der in solchen Schreiben immer auftaucht: „Wir sind daher mit dem Betriebsrat in Gespräche für einen Interessenausgleich und Sozialplan eingetreten und werden die notwendigen Anpassungen sozialverträglich gestalten“. Im Klartext, wir lassen Euch beim Gang in die Arbeitslosigkeit nicht im Stich! Bei derart warmen Worten geht es den Mitarbeitern doch gleich viel besser. Mehr noch: Mögliche Wackelkandidaten und spätere Geschasste werden sogleich Hüpfen vor Freude wenn sie ihre Kündigung bekommen. mehr

Keine Bürgerbeteiligung an den Kosten: Wiederkehrende Beiträge werden in Hochstetten-Dhaun kein Thema sein!

Straßenausbaubeiträge – das lästige Thema rückte unter der Woche mal wieder in den Fokus. Der Grund: Die Verbandsgemeinde beabsichtigt eine Abrechnungssoftware für die Berechnung von Wiederkehrenden Beiträgen anzuschaffen. Das kostet zwar einen Batzen Geld, verspricht allerdings auch eine immense Arbeitserleichterung für die Sachbearbeiter. Die Verbandsgemeinde wird wohl oder übel investieren müssen, um nicht irgendwann in Bergen von Bescheiden ersticken zu müssen. Und das alles nur, weil die Landesregierung nicht bereit ist, Straßenausbaubeiträge generell abzuschaffen, und dies, obwohl es Alternativen gäbe. Stand jetzt, brächte selbst ein Regierungswechsel keine Abkehr vom alten System. So gesehen, sind die einmaligen 100 000 Euro Anschaffungs – und 500 Euro monatlichen Unterhaltungskosten, gut angelegtes Geld. Davon profitieren unter dem Strich alle 20 Ortsgemeinden unter dem Dach der Verbandsgemeinde Kirner Land.

Alle? Nein, Hochstetten-Dhaun nicht. Warum: Hier werden Grundstückseigentümer für Instandsetzungsmaßnahmen schon seit vier Jahrzehnten nicht mehr zur Kasse gebeten. Der Ort genießt dahingehend Alleinstellungsmerkmal und gilt so etwas wie das Paradies für Grundtückseigentümer- und Hausbesitzer. Und das wird mittelfristig auch so bleiben, zumindest dann, wenn Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell Wort hält. Und dass der integere Ehrenmann das tut, ist so sicher wie das brrühmte Amen in der Kirche. Dazu fällt dem Blog nur ein einziges Wort ein: „Bürgerfreundlichkeit!“ Bisher anstehende Sanierungsarbeiten konnte man noch immer kostenneutral, über den eigenen Topf Instandhaltungsmaßnahmen, abwickeln. Will heißen, die Ortsgemeinde war bisher finanziell immer in der komfortablen Situation, anstehende Reparaturen alleine stemmen zu können. Und auch auf jahre hin wird sich an dieser Vorgehensweise nichts ändern, meint Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell. Durchatmen, das private Sparbuch muss also nicht gezückt werden. Zusammengefasst werden konkret in Hochstetten-Dhaun Ausbaubeiträge zu Lasten der Grundstückseigentümer weiterhin „keine Rolle“ spielen.

Ein Versprechen, das man immer wieder gerne zur Kenntnis nimmt und das hoffentlich noch recht lange Bestand haben möge. Damit genießen die Bewohner hier fast schon ein landesweites Alleinstellungsmerkmal, was diese sicherlich auch werden zu schätzen wissen. Hochstetten-Dhaun ist also seiner Zeit voraus? So schaut’s aus! „Ein Ort, in dem wir gut und gerne leben“. Bravo! Hochstetten-Dhaun vorn? Jawohl! Angesichts einiger in die Jahre gekommener Straßen, mit zum Teil gravierenden Schäden an Belag, Gehwegen und Bordsteinen, zwar ein durchaus gewagtes Versprechen, aber eines, das gilt. Wie heißt es im Volksmund: Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen.

„Da beißt die Maus keinen Faden ab“! Einen Wertstoffhof braucht es im Kirner Land!!!

CHAOS-MÜLLTAG in Kirn! Der Mensch, das müllsammelnde Wesen! – Wie anders lässt sich erklären, dass im Rahmen eines „Wertstoffhof-Versuches light“ auf Kyrau am Samstagmorgen der Verkehr in der Innenstadt nahezu zusammenbrach. Kilometerlange Blechlawinen bahnten sich ihren Weg zum Sammel-Point. Gesittet zwar, aber trotzdem nervig. Wartezeiten von über zwei Stunden waren Programm. WOW, das Kirner Land muss in Corona-Zeiten die Aufräum- und Ausmistwut ja regelrecht gepackt haben. Anders sind die sich augenscheinlich stapelnden Müllberge in den Hauhalten nicht zu erklären. Wahr ist, das Kirner Land braucht eine dauerhafte Müll-Anlaufstelle. Wahr ist aber auch, der Landkreis will diese nicht mehr im westlichen Zipfel einrichten. Ersatzweise sollen nunmehr Container-Tage die Region zufriedenstellen. Ein schlechter Kompromiss, der zudem nicht den Service-Ansprüchen der Region gerecht wird. Merke, Service und Kunde passen mit jedem Meter die Nahe hinauf immer seltener zusammen. mehr

Das Wort zum Sonntag

Was war die Woche so alles gebacken? Nix war gebacken! Tote Hose! Gähnende Leere in der Themenschublade. Einige Rezepte sind zwar in der Mache, aber meistens fehlt es an einzelnen Zutaten. Die braucht es aber vollumfänglich, damit der Info-Kuchen auch schmackhaft und pointiert munden kann. Von daher, fällt an diesem Wochenende der Satirische Wochenrückblick flach. Für manche gut, für manche leider. Aber wie sagte es der rosafarbene Philosoph Paulchen Panther doch immer so treffend: „Heute ist nicht alle Tage; ich komm wieder, keine Frage“! Neue Woche, neues Glück! Bis dahin, gehabt Euch wohl und bleibt gesund. Reichlich satirische Nachrichten, Meinungen und Informationen dann hoffentlich wieder wie gewohnt am kommenden Wochenende. Knackig und am Puls der Zeit.

Lieblings-Thema Homepage Kirner Land!

„Wann kommt endlich eine neue Homepage unter der Domäne Kirner Land“ – die Frage von CDU-Frau Katrin Heiler ist durchaus berechtigt und angesichts einer fast schon peinlichen Hinausschiebung nur folgerichtig. „Aktuell sei man mit dem neuen Internetauftritt befasst und hoffe noch vor Weihnachten damit an den Start zu gehen, antwortet „Lucky TJ“. Echt jetzt? Nach nur einem Jahr schon ein Ergebnis. WOW, dieses Tempo hätte man gar nicht für möglich gehalten. Nicht in einer Verwaltung. Ironie beiseite. Im Januar begann die Jung-Ära und die Epoche des „Kirner Landes.“ Selbst in den Monaten davor wusste man um Deadline und Notwendigkeit eines angepassten Internetauftrittes. Warum in Gottes Namen war man bisher nicht in der Lage eine angemessene Plattform zu präsentieren? Eine, für die man sich nicht schämen muss. Eine Visitenkarte, die „WOW-Effekte“ erzeugt. Finde den Fehler? Aber jetzt wird ja alles gut. Zu Weihnachten bekommt das Kirner Land einen nigelnagelneuen Internetauftritt unter der Domäne „Kirner Land“ geschenkt. Die muss BOMBE sein, bei der Reifezeit! Projektarbeit 5. Klasse Gymnasium – die hätte innerhalb einer Woche eine vollumfassende an den Start gebracht. Die Profis brauchen schon knapp ein Jahr. Die kann nur aufsehenerregend und fesselnd daherkommen. Warten wir es ab. mehr

Erneute Absichtserklärung vom Kreis gleicht gefühlt einer Luftnummer: Absicht in der Politik bedeutet, es passiert nix!

Es sind immer die unscheinbaren Meldungen, die aufhorchen lassen. Etwa in der heutigen Berichterstattung über Neuigkeiten aus dem Kreis. „Zahlreiche Rettungswachen im Rettungsdienstbereich Bad Kreuznach sind in den nächsten Jahren neu zu bauen oder müssen grundlegend saniert werden. Dringender Handlungsbedarf besteht unter anderem in der 2001 errichteten Kirner Rettungswache.“ Sorry, da muss der Blog mal brutal reingrätschen. Die Erkenntnis ist ja nicht neu. Seit Jahren schon sind die unhaltbaren Zustände, gerade in Kirn, den Verantwortlichen bekannt. Passiert ist bis dato nichts! Hauptsache mal drüber geschwätzt! Schon Im Februar hatte Landrätin Bettina Dickes (CDU) einen Tag der Rettungswachen für sich reklamiert, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Den Worten sollten jetzt mal Taten folgen. Unbedingt!

Seinerzeit postete sie auf Facebook nette Schnappschüsse mit dem folgenden Wortlaut dazu aus Bad Sobernheim. „Heute ist mein Tag der Rettungswachen. Vieles hat sich im Arbeitsablauf einer Wache und auch in Bezug auf Anzahl und Größe der Fahrzeuge in den vergangenen Jahren geändert, und als Rettungsdienstbehörde stehen wir in der nächsten Zeit vor der Aufgabe, zu schauen, ob, wie und wo gebaut oder umgebaut werden muss. Es bleibt spannend“!  Und aus Kirn schreibt sie folgendes: „Nachdem wir in Bad Sobernheim zwar fehlende Fahrzeughallen, aber gute Personalräume erleben konnten, ist hier alles wirklich sehr beengt! Stimmt Frau Dickes. In Kirn ist alles sehr beengt, und das schon seit Jahren. Wahr ist, solche Besuche sind Zeichen von Wertschätzung. Wahr ist aber auch, gerade in Kirn bräuchte es von Ihnen keine Worte, vielmehr Taten. Bereits 2016 wollte man seitens Ihres Hauses Abhilfe schaffen. Es blieb jedoch bei einer reinen Absichtserklärung. Nur warme Worte. Zur Erinnerung: Die Bestandsaufnahme des zuständigen Kreisfeuerwehrinspektors – der unter dem Dach des Kreises angesiedelt ist – fiel seinerzeit vernichtend aus:

„Es gibt in Kirn zu wenig Räume, in denen sich die Rettungshelferbeispielsweise in Nacht- und Schichtdienst ausruhen könnten. Es fehle zudem an Lagerfläche und Umziehmöglichkeiten. Auch die sanitären Anlagen entsprechen nicht mehr heutigen Standards. Um- und Ausbau diene der Erweiterung und Modernisierung der Arbeits- und Sozialräume sowie der Fahrzeughalle, inklusive Toren, auch unter Berücksichtigung des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit. Zusammengefasst sah Kreisfeuerwehrinspektor Handlungsbedarf und zwar dringend, auch unter dem Aspekt, weil die Kirner Rettungswache nun auch als Lehrwache für Azubis genutzt werde. Mehr Personal, intensivere Nutzung, mehr administrative Arbeit, mehr Fahrzeuge – unter dem Strich brauche es mehr Platz, um einen geregelten Dauerbetrieb auch zukünftig passieren zu können“. DRK-Pressesprecher Philipp Köhler schlug in die gleiche Kerbe: „Wir brauchen insgesamt mehr Lagerkapazität, endlich eine sanitäre Trennung für Männer und Frauen, sowie ein extra Wachleiter-Büro“, so seine Bilanz in 2016.

Nun haben wir Ende 2020, also knapp fünf Jahre sind vergangen und passiert ist NICHTS!!! In einer letztmaligen Pressemitteilung zu dem Thema in 2018 hieß es stattdessen: „Die Angelegenheit sei nicht am Stocken, sondern befinde sich weiter in einer sachgerechten Prüfung. Sind vier bis fünf Jahre Prüfung nicht genug? Man kann sich auch zu Tode prüfen. Und nun kommt das Thema wieder auf die Tagesordnung, um festzustellen, dass es „zu eng ist“. Hallo, geht`s noch. Der Sachstand ist in Ihrem Haus doch schon seit Ewigkeiten bekannt. Längst wollten Sie Abhilfe geschaffen haben. Sie posten bunte Bildchen und werden für die auch noch geliket, aber in Wahrheit schieben sie den längst fälligen Aus- und Umbau auf die lange Bank. Wie lange noch? Die hier arbeitenden Menschen brauchen und wollen keine Besuche und schon gar keine warmen Worte. Die wollen, dass es endlich losgeht, dass ihr Arbeitsplatz, der so eminent wichtig für die Allgemeinheit ist, einer zum Wohlfühlen wird. Einer, auf dem es sich gut arbeiten und ausruhen lässt. Denn die Ruhe zwischendurch brauchen gestresste Rettungssanitäter mehr denn je, damit sie im Ernstfall Höchstleitung bringen können.

Gestärkt aus der Krise hervortreten: Corona bietet auch Chancen für den Tourismus im Kirner Land!

Es sind verrückte Zeiten gerade. Zeiten , in der ein hartnäckiger und überaus lästiger Virus unser Tun- und Handeln vor allem im Freizeitverhalten bestimmt. Gerade jetzt steht nahezu das öffentliche Leben nahezu still. Hotels und Gaststätten sind mindestens bis Ende November für Urlauber geschlossen. Neben den typischen Hochburgen leidet auch das Kirner Land massiv. Nun will Rheinland-Pfalz dem Tourismus mit einem weiteren Förderprogramm auf die Sprünge helfen. Eine Chance für unseren schönen Landstrich? Ganz bestimmt! Voraussetzung ist eine pfiffige Strategie und das Nutzen von Angeboten. „Wir glauben an die Zukunft des Tourismus in Rheinland-Pfalz“, sagte Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) am vergangenen Dienstag in Mainz laut einer Mitteilung. Er befürwortet eine Kampagne, die auch die Verantwortlichen hier bei uns unbedingt nutzen sollten. Daher, gut aufpassen und bewerben. Um was geht es?  Nach Angaben des Ministeriums werden mit dem Marketing-Programm „ReStart Tourismus RLP“ beispielsweise die Produktion von Fotos, Videos und Texten sowie Online- und Printwerbung im Bereich Tourismus unterstützt.

Gemäß Meldung des SWR können regionale Projekte mit bis zu 40.000 Euro gefördert werden. Die Anträge dazu könnten bis 11. Dezember eingereicht werden. Insgesamt rund 875 000 Euro stehen den Angaben zufolge für das neu aufgelegte Programm zur Verfügung. Finanziert werde es aus dem zweiten Nachtragshaushalt. Die herausfordernden Corona-Lage soll das Land nicht in Schockstarre versetzen, sagte Wissing: „Viele Menschen denken gerade jetzt darüber nach, wohin der nächste Ausflug oder die nächste Reise gehen kann“. Worauf also noch warte. Hopp, auf geht’s! Das Kirner Land muss auf den Zug aufspringen. Unbedingt! Nicht erst über Los gehen, sondern gleich reagieren und eine Bewerbung aufsetzen. Jeder Art von Werbung hilft. Bleibt die Frage, inwieweit die zuständigen Stellen diese Chance, zunächst erkennen und dann für sich zu nutzen wissen. Zweifel sind angebracht. Hoffen wir das Beste!

Turnverein nimmt die Zwangspause sportlich!

Die Vereine haben es derzeit besonders schwer. Dank Corona ruhen auf Wochen Trainings- und Spielbetriebe. Wenn darunter mal nicht die Fitness leidet? Der Turnverein nimmt die Zwangspause allerdings gelassen hin. Hadern hilft ja auch nichts. Turnvater Peter Jung genießt die volle Rückendeckung des Vereins. „Wir sind mit den Maßnahmen einverstanden,“ lässt er wissen. Hausaufgaben haben die Übungsleiter an ihre Schützlinge nicht erteilt. Individualtraining heißt offenbar die Devise. Sobald die Sport-Freigabe wieder über den Ticker flackert, kehre sofort wieder Leben in die Turnhalle zurück, verspricht Jung. Geht es nach seinen Wünschen, soll im Dezember zudem noch eine kleine Weihnachtsfeier für die Kinder organisiert werden. Die Hoffnung sterbe ja bekanntlich zuletzt. Lang ersehnte Gelegenheit und der passende Rahmen, um die abgelegten Sportabzeichen endlich offiziell aushändigen zu können.

Kann die FWG Hochstetten-Dhaun aus ihrem Schattendasein heraustreten?

„Zeit, das sich was dreht.“ – Kerniges und zugleich aussagekräftiges Motto der FWG Hochstetten-Dhaun. Von daher drängt sich die Frage nach dem momentanen Drehmoment regelrecht auf! Was darf das Dorf von der politischen Kraft zukünftig erwarten? Kann sie mit ihren Vorstellungen bei den Menschen punkten? Und wenn ja, mit was? Der Blog hat versucht dem Vorsitzenden Eike Füllmann mit einem Interview auf den Zahn zu fühlen. Ist ihm das gelungen? Lesen und urteilen Sie selbst:

Frage: Die FWG hat sich neu formiert. Wie ist die Stimmung und wie will man sich im Dorf präsentieren, damit man wieder mehr als politische Kraft Wahrgenommen wird?

Füllmann: Die Stimmung innerhalb der FWG ist gut, nach der letzten Mitgliederversammlung will man was bewegen! Einbringen von Vorschlägen & Innovationen. Eine Homepage ist für Anfang 2021 geplant. Soweit es in 2021 in Corona-Zeiten geht, wird sich vielleicht die eine oder andere Veranstaltungsidee umsetzen lassen, man muss die dann vorliegenden Gegebenheiten abwarten. Aber so viel sei gesagt, Ziel ist es nicht nur im Wahljahr aktiv zu sein. mehr

Draufsicht vom Hellberg herunter auf den Rutschhang!

Blick vom Hellberg auf den Rutschhang gegenüber. Die Umverteilung von Erde und Geröll – von oben nach unten – hat schon beträchtliche Ausmaße angenommen. Reicht die momentane Erdbewegung aus, um letztlich den Rutschhang dauerhaft zu beruhigen? Wie hoch wird noch aufgefüllt, wie sehr der Hang unterhalb der ehemaligen Mülldeponie noch erweitert und abgeschrägt werden? Alles scheint möglich. Schauen wir mal…

Satirischer Wochenrückblick 1. November

Über Monster-Wall, Krankenhaus Kirn, Corona und kein Ende, Dickes und Weingarten zeigen Flagge, Katholische Kirche…

Ein Schlag ins Gesicht für alle Monsterwall-Geschädigten. Investor Dag Stein-Herzberger lässt sich in der Zeitung als selbstloser „Bau-Löwe“ feiern. „Es ist eines der größten privaten Bauprojekte eines Privatinvestors, die Kirn jemals gesehen hat. Und es ist eine Vorzeigeprojekt an der mittleren Nahe,“ diktiert der Gute in den Notizblock des Reporters. Zack, da schwingt in jeder Silbe ein leichter Hauch von Größenwahn mit! Ob die „Wall-Gucker“ seine Meinung teilen? Wohl kaum! Durch solches Gehabe tritt man denen nochmals in den Allerwertesten. Immerhin, Stein-Herzberger bedankt sich für deren Geduld: „Das war nicht immer lustig.“ Aber jetzt sei ja alles gut. Mehr einseitige heile Welt geht nicht. Alle haben sich wieder lieb? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Der Wall zeigt für immer und ewig seine unansehnliche Fratze hinter der Häuserfront. Stein-Herzberger hat sich sein Baugebiet nach seinen Vorstellungen gestaltet und die Stadt führte ihm den Stift dabei. Finde den Fehler? Alles auf Kosten der unteren Häuserreihe, versteht sich. Schwund ist halt immer. Die Bewohner sind die Doofen. Aber sowas von! Im gleichen Maße wie im Privat-Neubaugebiet eine Wertsteigerung einsetzt, nimmt die in der Straße darunter ab. Der Investor bestimmt eben wo es langgeht. Den Leidgeplagten bleibt ihre Wut: Nackte, blanke, in den Körper hochsteigende verzweifelte Wut über eine zum himmelschreiende Ungerechtigkeit. Die hatten keine Lobby. Die sollen mal nicht klagen, denn der Kuchen ist standesgemäß gerecht aufgeteilt: Der König über ihnen hat sein Schloss im eigenen Reich „Kyrburgblick“ aus dem Boden gestampft und seine ihm offenbar ergebene Gefolgschaft drumherum versammelt, der Pöbel darunter hat immerhin seinen Steilhang und kann huldigend nach oben blicken. Lang lebe der… mehr

Jetzt geht’s los!

Wenn das mal keine guten Nachrichten sind! Investor Dag Stein Herzberger hat das Projekt „Mehr Mitte bitte“ doch noch dick und fett auf seinem Zettel stehen? Seit Jahren schlummert der Wohnpark „Alte Schule“ in Hochstetten-Dhaun, mit beabsichtigten 28 Wohneinheiten , munter vor sich hin. Dann, wie aus dem Nichts, nun doch die schnelle Wende zum Guten? Schaut ganz danach aus. „Die Planungen laufen auf Hochtouren, sodass mit einem Baubeginn im Dezember, spätestens aber im Januar 2021 zu rechnen ist“, lässt der Investor in einem neuerlichen Artikel der Wochenendausgabe wissen. WOW, damit hatte der Blog fürwahr nicht gerechnet. Jetzt geht es also tatsächlich los. Hoffen wir mal, dass den Worten nun auch wirklich Taten folgen und dass die Umsetzung auch dem damaligen Siegerentwurf einer Münchner Architektin entspricht. Der hatte es in sich. In nur ein paar Wochen wird also Klarheit herrschen.

Zur Erinnerung: Am 28. September 2015 gab die rheinland-pfälzische Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen gemeinsam mit dem Gemeinde- und Städtebund und in Kooperation mit der Architektenkammer den Startschuss für „Mehr MITTE bitte!“ 2.0. Damals hieß es im Bericht der Architektenkammer Rheinland-Pfalz: „Ein wesentliches Ziel des Wettbewerbs war, städtebaulich attraktive Lösungen zu finden für die zahlreichen innerörtlichen Leerstände in den ländlich geprägten Räumen von Rheinland-Pfalz. Der Wettbewerb war der „Alten Schule“ regelrecht auf den Leib geschrieben.

Lange passierte nichts. Sieht man mal von immer mehr Wildwuchs ab, der immer dichter um die alte Schule herum rankt. Kommt das Mehrgenerationenprojekt mit über 20 Wohneinheiten (Entwurf links oben) oder Betreutes Wohnen in eventuell alternativen Wohnformen? Beides scheint möglich zu sein. 2015 herrschte große Euphorie, als Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) die Siegerentwürfe der Architekten in einem würdigen Rahmen im Bürgerhaus „Haus Horbach“ ehrte. Die Euphorie ist mittlerweile mehr als nur verblasst. Kehrt die jetzt zurück? Es wird spannend!  

Aus der Not eine Tugend gemacht!

Am Wegesrand aufgestellte Rahmen lenken entlang von Premium Wanderwegen oder besonders schönen Fleckchen immer wieder den Blick auf die Landschaft. Die beiden „Hochstettener Fenster“ zeigen auf etwas andere Art und Weise das satte Grün im Wald, an der Nahe und rund um die Ortschaft. Während anderswo solche Vierecke für Foto-Motive explizit gekauft und aufgestellt werden, sind die Modelle von Hochstetten-Dhaun bereits vorhanden. Zugegeben, die Rahmen waren früher einmal mit Infotafeln bestückt, aber wer braucht die heutzutage noch? Guckt doch eh keiner drauf, wird sich die Ortsgemeinde denken. Leicht vergammelt und zudem verrostet, bieten die jetzt doch den idealen Vordergrund für einen Schnappschuss sowohl entlang des Geologischen Lehrpfades, als auch am Nahedamm in Hochstädten. Genau genommen, verfügte die Ortsgemeinde schon über Foto-Rhamen, als die noch gar nicht im Fokus waren. Wer hat’s also erfunden? Die Ortsgemeinde hat es eben drauf, wie man an sich ausgediente Teile nochmals einer neuen überaus sinnvollenVerwendung zuführen kann. Die macht stets aus der Not eine Tugend und lässt wie hier zu sehen die ausgedienten Rahmen einfach für die Touristen stehen. Die knipsen eh alles was ihnen vor die Linse kommt. Eine solche Denkweise kann man sich nicht antrainieren. Die muss man in sich tragen. Dazu fällt dem Blog nur ein Wort ein: „Clever!“   

Hellberg-Tour im Herbst! Top oder Flop?

Mal Hand aufs Herz, wann wart ihr zuletzt auf dem Hellberg? In Kindertagen vielleicht? Zugegeben, das Dorf-Wahrzeichen ist ziemlich hoch gelegen, aber der Weg dorthin ist ein einziger Genuss. Gerade jetzt, wo das Laub bei jedem Schritt raschelt und der Wald sich in seinen schönsten Farben präsentiert. Und hat man den Gipfel nach knapp 300 machbaren Höhenmetern erst einmal erklommen, wartet ein beeindruckender Rundumblick. Alle, die sehr gut zu Fuß sind, sei der Start in Hochstädten ans Herz gelegt. Weniger durchtrainierte Gesellen, können ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz der Paragleiter abstellen. Halbe Distanz, halbe Anstrengung, halbe Gehzeit – passt! Aus halber Höhe geht es nahezu ebenerdig durch den Wald weiter. Die Beschilderung ist soweit ganz in Ordnung. Luft nach oben ist bekanntlich immer.  Auch Fremde dürften sich hier einigermaßen zurechtfinden. Immer nur auf dem Kamm entlang in Richtung Kirn sowie des abschließenden Schlussanstieges weitermarschieren. Der Feldweg ist in einem guten Zustand.

Die letzte Rampe ist nochmals knackig. Kurz noch quälen und dann nur noch genießen. Der Blick von ganz oben entschädigt für die Mühen. Im Stehen, versteht sich. Eine Ruhebank sucht man hier allerdings vergebens. LEIDER! Wie überhaupt, der komplette Rundweg keinen einzigen Sitzplatz vorhält. Finde den Fehler? Rechts unten Hochstetten mit der Baustelle am Bypass. Ganz rechts Hochstädten, dazwischen das weite Nahetal in der Ferne. Links Kirn und geradeaus – gefühlt eine Etage tiefer – Johannisberg mit dem Skywalk. Ein Königreich für eine Ruhebank – ist man angesichts eines erhöhten Pulses fast schon geneigt ins weite Land zu schreien.

Schade, dass man die tolle Aussicht nicht sitzend genießen kann. Kurzer Appell an die Ortsgemeinde: „Macht mal, stellt hier mal eine auf!“ Besser noch eine Relax-Liege oder eine Schaukel. Am besten alles zusammen, verteilt auf verschiedene Ecken. Schöne Plätze für eine kleine Auszeit: Die klassischen Wingertsschaukeln sind auch ohne Reben der Brüller! Einfach hinsetzen, sich anschubsen, die Beine und vor allem die Seele baumeln lassen – passt! Ach ja, träumen darf man ja schließlich. Den Gipfelstürmern käme der Komfort sicherlich äußerst gelegen.

Der Abstieg hinunter bietet zwei Varianten. Entweder etwas weiter rechts Richtung Meckenbacher Höhe oder abwärts auf altbekannten Pfaden. Zurück am Ausgangspunkt hat man dann drei, vier Kilometer zurückgelegt. Nahezu komplett im Wald. Vorteil, der Hellberg lässt sich so auch bei großer Hitze bezwingen. Fazit: Der Hellberg geht immer. Mehr noch. Der Flugplatz lässt sich in eine Tour auch prima einbinden. Wegstrecke- und Beschilderung reichen absolut aus. Schließlich handelt es sich nicht um ein touristisches Highlight. Wobei, die Chance eines zu werden stünden gut, wenn der Weg ein wenig mehr an Attraktionen zu bieten hätte. Ruhebänke fehlen gänzlich. Auch der besondere Kick. Mit wenig Aufwand ließe sich der aber schaffen. Leider fehlt es bei den Entscheidungsträgern an Willen und Kreativität, hier und anderswo Wege aufzuwerten. Das war so, das ist so und wird Stand jetzt wohl auch immer so bleiben. Kein Konzept, keine Phantasie, keine Ideen – so schaut’s aus!

Servus und gehab dich wohl Oktoberfest!

Aus und vorbei! „A Musi, a Maß, a Menge Gaudi“ – die Oktoberfestwochen im Dhauner Wappensaal sind Geschichte. Der schiere Wahnsinn was Oktoberfestwirt Marco Fritz auf die Beine stellte, und dies, trotz Corona-Beschränkungen. Alles stimmte! Die Musik, das Essen, die Dekoration, der Gerstensaft und die Atmosphäre sowieso. Nächstes Jahr wieder? Ganz sicher! Es brauchte ja nicht viel, um den bayrischen Geist zu wecken. Und wenn der erst einmal auf Touren kommt, dann gibt es bekanntlich kein Halten mehr. Nach dem Fest ist vor dem Fest. PUSTEKUCHEN! Auch in den nächsten Wochen und Monaten sollten zusätzliche Highlights am Fuße des Schlosses angeboten werden. Welche, darüber wollte der Blog regelmäßig auf dieser Plattform informieren. Derzeit ist allerdings alles auf Eis gelegt. Die neue Corona-Verordnung trifft natürlich auch den Wappensaal. Der ist in den nächsten vier Wochen dicht. Schade!

Kirner Krankenhaus: Brandbrief verfasst und verschickt!

Political correctness! So oder so ähnlich lässt sich der Brandbrief pro Kirner Krankenhaus wohl am ehesten charakterisieren. In der Sache geradlinig auf den Punkt gebracht, ohne jedoch auf den Putz zu hauen – passt! Die Form will schließlich gewahrt sein im Dialog mit der Gesundheitsministerin SABINE BÄTZING-LICHTENTHÄLER. An Schärfe kann man ja später noch zulegen. Nämlich dann, wenn ihre Antwort mager ausfallen sollte. Die BI ist Triebfeder und die Politik schließt sich als Co-Verfasser gleich mit an. Inhaltlich bietet der nicht viele neue Erkenntnisse. Im Gegenteil: Alle Aspekte sind hinreichend bekannt. Mahnen und erinnern muss erlaubt sein. Man möchte noch mehr Druck aufbauen, damit der Sicherstellungszuschlag endlich fließt. Die Kassen zeigen sich noch immer bockig und ignorieren beharrlich die ihr aufgetragenen Zahlungsaufforderungen. Das Geld braucht es aber, um die Diakonie bei Laune zu halten. Deren Geduld ist endlich, wie jeder weiß. Die ist zurecht sauer. Planungssicherheit, Fehlanzeige! Dennoch, aus dem Träger wird man nicht so recht schlau. Was will die Diakonie wirklich? Diese alles entscheidende Frage wird sicherlich in den kommenden Wochen und Monaten beantwortet werden. Fazit: Die Botschaft einer Bestandsgarantie hört der Blog wohl, allein dem fehlt der hundertprozentige Glaube an das Versprechen. Die Politik verspricht viel, hält aber wenig. Sorry, aber die Kuh ist längst noch nicht vom Eis, auch nicht nach dem neuerlichen Brandbrief.  Aber lesen und urteilen Sie selbst. Der ist oben verlinkt.

Nachgefragt: Wie lauten die Ziele der Freien Wählergemeinschaft (FWG)?

SPÄTER! Das Interview mit dem neuen Vorsitzenden der Freien Wählergemeinschaft kommt später. Der Blog hatte dies bereits angekündigt und zeitgleich entsprechende Fragen verschickt. Auf den Zahn gefühlt, so oder so ähnlich lässt der Katalog wohl am ehesten umschreiben. Insbesondere geht es um die programmatische Ausrichtung sowie der Abfrage von Haltungen zu innerdörflichen Themen. Politisches Einmaleins sozusagen. Kein Hexenwerk und auch keine knifflige oder sensible Angelegenheit. Im Gegenteil! Es geht darum herauszukitzeln, welche Standpunkte das neue Team vertritt. Hat dieses neue Projekte auf der Pfanne? Der Themenspielplatz lässt sich ja schon einmal gut an. Warten wir die Antworten einfach ab. Eike Füllmann bittet diesbezüglich noch um noch etwas Geduld. Die haben wir. In den nächsten zwei Wochen dürfte es dann ja wohl soweit sein.

In Hochstetten-Dhaun wachsen urplötzlich Berge in die Höhe!

Sachen gibt es! In Hochstetten-Dhaun wachsen urplötzlich Berge in die Höhe! Noch dazu so ausgefallene Typen und Formen. Da wäre der außerorts im Hochwasserschutzgebiet. Eine pyramidenartige Aufschüttung, unmittelbar hinter dem Sportplatz, wirkt auf den ersten Blick schon ziemlich gewaltig. Auf der Hellberg-Seite fällt die fast schon Pyramide steil herab, während in entgegengesetzter Richtung eine langgezogene Rampe einplaniert worden ist. Der „Mount-Erde“ dürfte allerdings nur ein kurzes Gastspiel geben. Auffallend, die kleineren Brüder neben sich. Um eine ebenso vorübergehende Erscheinung, dürfte es sich um den Müllberg gegenüber der Bushaltestelle in der Binger Landstraße handeln. Müllberge schießen hier und anderswo meist vogelwild wie Pilze aus den Böden, um dann nach kurzer Zeit wieder zu verschwinden. Gedeihen können die überall. Nur dieses Prachtexemplar an Ausdehnung und optischer Präsenz, präsentiert sich bisher als recht hartnäckig. Diese Hingucker im negativen Sinne will einfach nicht weichen. Ob der wohl über kurz oder lang abgetragen wird? Und wenn ja, von wem? Abwarten, welcher der beiden Berge sich als Erstes in Luft auflöst.

Ordnungsamt kann Pflicht nicht nachkommen!

Meistens sind es die kleinen Meldungen oder kaum sichtbare Randnotizen, die eine immense Tragweite aufweisen. Das Ordnungsamt Kirn verfügt über zwei Halbtagskräfte im Außendienst. „Da sind bei der aktuellen Personalsituation keine großen Sprünge möglich.“ Respekt, eine Bankrotterklärung in der Deutlichkeit, war so nicht zu erwarten gewesen. Zumindest nicht gegenüber der schreibenden Zunft. War die Aussage etwa ein geschicktes Manöver oder versteckter Hilferuf? Fakt ist, die Verbandsgemeinde hat die Entwicklung auf diesem Sektor gründlich verschlafen. Aber sowas von! Kaputtgespart oder falsche Schwerpunkte gesetzt – so schaut’s aus. Dabei sind Außendienstmitarbeiter eminent wichtige Rädchen in einem intakten Gesamtgefüge. Fehlt es an Wertschätzung in dieser Abteilung? Statt personell aufzurüsten, setzt man offenbar auf Durchhalteparolen und einem „Weiter so“. Wie immer halt! Will heißen, zwei Halbtagskräfte sind gezwungen am Limit zu arbeiten – passt nicht!

Corona-Auflagen prüfen, Gefahren beseitigen, aktive Prävention, aber auch angepöbelt werden: Das gehört zum Arbeitsalltag in den Ordnungsämtern. Überall? Nein, im Kirner Land hat es ja keine Sheriffs, die tagtäglich in Stadt und Land unterwegs sind. Von daher gibt es auch selten oder keine Berührungspunkte. Es fehlt an Mitarbeitern, die sich nicht scheuen, Knöllchen zu verteilen oder gegen Ruhestörer vorzugehen. Wobei, wir mussten unlängst lernen, dass Ruhestörungen ausschließlich Spielwiesen der richtigen Polizei gleich gegenüber sind. Und die Erde ist eine Scheibe! So lange die Führungsriege aus den verschiedenen Teppichbodenabteilungen der VG hinsichtlich der vielfältigen und zeitaufwendigen Aufgaben von Ordnungsamtsmitarbeitern nach außen hin mit gefährlichem Halbwissen glänzen, wird die Abteilung auch nicht aufgewertet werden – so urteilte seinerzeit der Blog auf die Aussagen und den damit verbundenen Wissenslücken innerhalb der Führungsspitze. Es fehlt schlichtweg an Akzeptanz und Anpassung.

Doch Hoppla, jetzt folgt das Dementi auf dem Fuße. Natürlich sei das Ordnungsamt auch für Ruhestörungen zuständig, stellt der Ordnungsamtsleiter in der Wochenendausgabe der Tageszeitung richtig. Geht doch! Damit korrigiert er die Auffassungen von Bürgermeister und Ersten Beigeordneten. Immerhin, die sachliche Zuständigkeit wäre jetzt final geklärt. Bleibt die Frage nach der Lücke im Personalschlüssel. Das Ordnungsamt ist und bleibt unterbesetzt. Und das wird auch so bleiben, weil die Verantwortlichen, wie eingangs erwähnt, eine Anhebung des Personalschlüssels so sehr scheuen, wie der Teufel das Weihwasser.

Ein Unding, zumal in heutigen Corona-Zeiten. In den nächsten Wochen und Monaten wird das Ordnungsamt, gerade in dieser sich zuspitzenden Pandemie, mehr gefordert sein denn je. Kommt es zum Personalnotstand, aufgedeckt durch das Virus? Eine Prognose, die nicht von der Hand zu weisen ist. Aber auch ohne die neuen Aufgaben durch die Überprüfung der Einhaltung von Corona-Auflagen, sind Doppelstreifen zu Fuß nicht möglich und auch Streifenfahrten über Land eine reine Utopie. Der lapidare Grund: Das Ordnungsamt verfügt zudem über keinen eigenen Fuhrpark. Nicht einen Dienstwagen, mit entsprechender Kennzeichnung (Bild), steht der Abteilung zur Verfügung. Und so wird man auch zukünftig auf das Wohlwollen der Polizei nebenan angewiesen sein. Merke, Amtshilfe hat Grenzen, auch die im Artikel angedeutete (noch) vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Das Wort zum Sonntag

Vorab, schaut mal noch schnell auf die Uhr. Es ist jetzt Winterzeit. Eine Stunde mehr Schlaf geschenkt. Denkt daran, alle Uhren umzustellen. Jetzt aber mal ernsthaft: Nicht wissen was kommt, nicht wissen wie es weitergeht – es sind gerade schlimme Zeiten angebrochen. Corona und kein Ende. Das Virus hat uns fest im Würgegriff. Aber sowas von! Die Ansteckungszahlen steigen kontinuierlich an. Das Kirner Land zählt mittlerweile 16 Fälle! Es waren mal viel weniger. Wo soll das noch hinführen? Der Nachbarkreis ist tiefrot und auch bei uns ist die Ampel auf dunkelgelb umgesprungen. Wenn ich in diesen Corona-Herbsttagen manche Zeitgenossen höre, die sich in Selbstmitleid ergehen, weil sie nun lästige Regeln einhalten und ihren Alltag einschränken müssen, dann könnt ich im Strahl kotzen. Sorry für die Ausdrucksweise. Einigen Leuten täte es in diesen Tagen gut, weniger zu nörgeln, weniger zu kritisieren, weniger zu bangen und dafür mehr Zuversicht zu zeigen. Nicht zu vergessen Disziplin an den Tag legen. Besser, man lebt die tagtäglich neu. Ohne die wird es nicht gehen. Also, Maske auf sowie Feste und Rudelbildung vermeiden. Dann wird das schon wieder. Wir werden diese Pandemie überstehen, und danach geht es wieder aufwärts in unserem ach so schönen Kirner Land!

Satirischer Wochenrückblick 25. Oktober

Über den radelnden VG-Bürgermeister, Jahresbilanz des Bürgermeisters, Wertstoffhof, Unendliche Geschichte Krankenhaus, Erste-Hilfe-Kurs, Mauergemälde…

Statt auf seinem treuen Freund „Jolly-Jumper“ genüsslich durch das Kirner Land zu galoppieren, radelt unser Comic-Superheld „Lucky TJ“ im Eiltempo nacheinander seine Ortsgemeinden ab. Muss der vierbeinige Gefährte am Ende im Stall versauern, weil er nur noch zweite Wahl ist? Sei’s drum, auf dem Bike Kilometer zu fressen, ist halt gerade „In“. Und gefressen hat er, der mutmaßlich fitteste Bürgermeister des Landkreises auf seiner fünfstündigen „Kirner-Land-Tour“ über knapp 90 Kilometer. „So schön ist Urlaub zu Hause,“ lautet seine anschließende Botschaft an die Facebook-Familie. Die Szenerie kennt man ansonsten nur aus Grimms Märchen, immer dann, wenn Könige in ihren hoheitlichen Kutschen ihr Reich durchkreuzen. König Jung? Fehlte nur noch Selfie-Königin Bettina an Dickes seiner Seite und das Bild wäre komplett gewesen. Nun, der erste Mann im Kirner Land wählte bekanntermaßen die Drahtesel-Variante. Zum Beweis seiner sportlich ambitionierten Heimatverbundenheit, hat er jedes Ortsschild geknipst. „Mit einem Kirner Radler durchs Kirner Land – ein Wortspiel mit Original-Flasche, welches passt wie der berühmte Deckel auf den Topf! Fit der Junge. Irgendwie cool die Aktion, wäre da nicht ein leichter Hauch von Selbstdarstellung zu erkennen. Wirkt dadurch wenig spontan das Ganze, vielmehr bis ins kleinste Detail durchgeplant, um es am Ende der „Tour-de-Kirner-Land“ ins mediale Schaufenster stellen zu können? Möge sich jeder eine eigene Meinung bilden. Im Urlaub Statements zu posten, sollte grundsätzlich Tabu sein. Vor allem dann, wenn man Bürgermeister als Berufsbezeichnung im Freunde-Buch stehen hat. Sei’s drum? Kleiner Lapsus, nicht mehr und nicht weniger! Bleibt die Frage, ob er mit steigender Trittfrequenz seinen Cowboy-Song „I’m a poor lonesome cowboy, I’m a long way from home… vor sich hin trällerte. mehr

Reichlich freie Wand vorhanden – Wandgemälde gesucht?

Wie wäre es mit einem Wandgemälde in XXXXL-Format? Im Zuge der nunmehr in Auftrag gegebenen Parkplatzanlegung Mauergasse (ehemals Parkdeck), ließe sich ein solches an der großen Simona-Wand doch prima realisieren. Mehr noch: Ausläufer ums Ecke wären auch integrierbar. Die riesigen Flächen sind irgendwie leer und machen deshalb so gar nichts daher. Nackt und trist muss aber nicht sein. Nicht in einem weltoffenen und farbenfrohen Mittelzentum. Wäre das nicht eine Herausforderung für kreative Künstler, die ohnehin ständig auf der Suche sind, um sich und ihre Ideen zu verwirklichen? Kirn gilt als Kunst-Hochburg. Der Ruf verpflichtet! Moment, wie schaut es aus mit einem historisch anlehnenden Konzept, in dem sich etwa die Kirner Stadt- und Industriegeschichte widerspiegeln könnte. Eine etwas andere Zeitreise, beginnend von der Frühzeit der Lederindustrie bis hin zur heutigen Kunststoffverarbeitung. Die Idee dahinter: Eine Wertschätzung für den Primärsektor in Kirn zum Ausdruck zu bringen, und für all jene, die es möglich machten, dass die Lederbranche hier irgendwie ihren Ursprung hatte. Passt ja irgendwie an eine Simona-Wand. Vorstellbar wäre auch Motive aus dem Tourismus. Jeder, der hier parkt, würde großflächig auf die Schönheiten von Stadt- und Land aufmerksam gemacht. Appetithappen sozusagen. Eine Variante wäre auch die Geschäftswelt abzubilden. mehr

Von oben nach unten verlagern!

Oben wird gebaggert, unten aufgefüllt! Die Rutschhang-Bekämpfung lässt sich vom Skywalk aus super beobachten. Ganz oben auf dem „Berg“ wird das einst bewusst aufgeschüttete Geröll abgetragen, um es am Fuß wieder einzubauen. Bekanntlich soll die „Gewichtsverlagerung“ helfen, den Bewegungsdrang des Rutschhanges ein für alle Mal zu stoppen. Kaum zu glauben, wenn man sich das Gelände als Ganzes vor Augen führt. Wie Spielzeuglaster wirken Bagger und Lastkraftwagen aus der Entfernung. Die Menge an Erdbewegung ist an der Entnahmestelle nicht zu erkennen. Zu groß sind die Dimensionen. Kaum vorstellbar, dass diese Maßnahme am Ende zu einer Hangberuhigung führt. Die Experten glauben aus Überzeugunbg daran oder wollen/müssen daran glauben, der Blog nicht. Warten wir einfach ab, wer recht behält. Wenn der Hang sich dauerhaft beruhigen sollte, umso besser. Falls nicht, wird die Chose aber mal so richtig teuer.

Kommt er oder kommt er nicht – der Themenspielplatz Feuerwehr?

Man hört so gar nichts mehr in Sachen Themenspielplatz! Gibt es diesen Neuzugang in Hochstetten-Dhaun? Wird auf einem noch zu findenden Platz in Kürze eine spaßbringende „Kinder-Feuerwehr-Wache“ eingerichtet. Sehr zur Freude des Nachwuchses? Sie fänden einen bisher noch nie dagewesenen Abenteuerspielplatz sicherlich Bombe! Einer, wie aus dem Bilderbuch, das wäre es doch! Geht es nach den Freien Wählern, dann ginge dieser Traum kurzfristig in Erfüllung. Was spricht dagegen? NIX! Können die sich gegenüber der zu erwartenden blockierenden SPD durchsetzen? Die Partei ist seit Jahren Platzhirsch mit absoluter Mehrheit. Und seit Jahren schon vernachlässigen die Sozialdemokraten die Spielflächen im Dorf. Die Vorgehensweise hat fast schon Methode. Darf halt nichts kosten! Der allgemeine Unterhaltungsstau ist übereinstimmend krass, dass man sich als Bewohner der Ortsgemeinde schon Fremdschämen muss.

Kommt jetzt die Wende? Der Bauausschuss hat ja bereits Abhilfe signalisiert. Punktuell, versteht sich! Wie immer nur dünn drüber oder gelingt dieses Mal der wirklich der große Wurf? Man darf gespannt sein, zu welcher grundsätzlichen Haltung man sich wird durchringen können. Das Argument Geld dürfte keine Rolle spielen. Das Dorf verfügt über Rücklagen. Und die Fusion zwischen Verbandsgemeinde Kirn-Land und Stadt Kirn spülte Hochstetten-Dhaun fette zusätzliche 322.617, 92 Euro in die Kasse. Irgendwie „Spielgeld“, das bisher noch gar nicht angerührt worden ist. Warum in Gottes Namen tut sich vor allem der Ortsbürgermeister so schwer? Von ihm müsste doch der Funke überspringen. Wie jeder weiß, ist nur er der Taktgeber. Andere behaupten sogar, er wäre das unumwundene „Gesetz“. Einer, der wie im alten Rom den Daumen nach oben oder unten hält. In Sachen Spielplätze zeigte der in der Vergangenheit meist nach unten. (Noch), versteht sich. Problem erkannt, Problem gebannt? Man muss abwarten was kommt. Hoffentlich greift nicht das Sprichwort: „Der Berg kreißte und gebar eine Maus“. Das hätte die Kinder des Ortes nicht verdient. Es ist an der Zeit, dass sich diesbezüglich was dreht. Wo hat man den Slogan zuletzt noch gehört und gelesen?   

Bei einem derart prall gefüllten Sparstrumpf sollte doch mehr möglich sein!

Die Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun verfügt zum 1. Februar 2020 über liquide Mittel in Höhe von 923.261 Euro. So steht es schwarz auf weiß im Haushalt. Will heißen, der Kontostand kratzt an der Millionenmarke. Da sollten kleinere Investitionen doch locker drin sein? Zugegeben, der Ausschlag ist nur eine Momentaufnahme, weil gemäß Haushaltsplan im Laufe des Jahres auch Geld in die Hand genommen wird. Trotzdem, das satte Plus lässt Spielraum für Anschaffungen und Projekte, die allerdings so gar nicht auf der Agenda der Verantwortlichen stehen. Der Blog erinnert in diesem Zusammenhang immer wieder an die vielen unerledigten Kleinigkeiten. Und er wird es nicht leid gebetsmühlenartig an auf der Hand liegende Versäumnisse zu erinnern. Manche mag das nerven, aber Beharrlichkeit ist eine Tugend. Worum geht es? Nun, viele Ruhebänke, Wanderwege sind in einem erbärmlichen Zustand. Der Unterhaltungsstau ist unübersehbar. Man muss halt nur richtig hinsehen. Mehr noch? Wanderweg-Beschilderungen und Infotafeln fehlen gleich ganz, sind unleserlich oder einfach nur überaltert.

Keine Frage, in der Gemarkung ist vieles im Argen. Ebenso in den Ortsteilen selbst. Viele Verkehrsschilder erfüllen noch immer nicht ihren Zweck. Sie sind unleserlich, verblasst und verrostet. Punktuell wurde zwar nachgebessert, aber damit ist das Problem noch lange nicht vom Tisch. Kleines Geld würde ausreichen, um ein für allemal Abhilfe zu schaffen. Blöd, die Verantwortlichen haben Scheuklappen auf. Existiert eigentlich eine To-do-Liste? Wohl kaum. Merke, Baustellen und kosmetische Mängel in allen Ortsteilen, die mit wenig Aufwand und geringen Kosten beseitigt werden könnten, gibt es reichlich. Tipp: Mal in kleinen Dingen denken! Dazu gehört auch mal ein Highlight zu setzen. Da wäre der Blog wieder bei einer Webcam für den Skywalk oder alternativ das Dhauner Schloss. Ideenreichtum, Phantasie und Kreativität, sind aber schon seit Jahren aus. LEIDER! Pinselarbeiten, Ausbesserungen, Verschönerungen, Pflege, Verbesserungen – alles was mit kleinem Geld die Ortsgemeinde optisch attraktiver darstellen ließe, findet gar nicht oder viel zu wenig statt.

MdL Markus Stein (SPD) hat keinen Grund beleidigt zu sein!

MdL Markus Stein wurde zum letzten Krankenhaustisch der CDU in Sachen Kirner Krankenhaus nicht eingeladen. Und? Statt einfach darüber zu stehen, drückt der jetzt auf die Tränendrüse. Warum in Gottes Namen jammert da einer übertrieben herum? „Mimimi, ich wurde erneut nicht dazu gebeten“ – lässt eine sichtlich beleidigte Leberwurst in einem Zeitungsbericht vom 20. Oktober wissen. Typisches Politiker-Geheul will aber niemand lesen. Schon gar nicht, wenn hier rein persönliche Eitelkeiten betroffen sind. „Reiß Dich zusammen und sei ein Mann. Trage es mit Fassung,“ ist man geneigt ihm zu raten. Und außerdem, sein Parteifreund Joe Weingarten saß als SPD-Vertreter doch mit am Tisch! Immerhin! Reicht das nicht? mehr

Ansichstkarten-Mottenkiste!

So sah es also einst aus: Vier historische Motive auf einer einzigen Postkarte zusammengefasst. Zahlreiche Ansichten aus den vermutlich 70er-Jahren erwecken kulturelle und landschaftliche Höhepunkte aus den Ortsteilen. So sah es also früher aus. Gibt es eigentlich aktuelle Ansichtskarten vom Dorf? Wohl kaum! Dem Blog sind jedenfalls keine untergekommen. Schade! Ansichtskarten sind mittlerweile zwar Old school, aber einen gewissen Reiz sprühen die noch immer aus. Welche Motive müssten bei einer Neuauflage abgebildet werden? Sicherlich Stiftskirche und Skywalk. Was noch? Gewiss noch das Dhauner Schloss. Vielleicht noch Impressionen von den vielen Baustellen rundherum? Nicht schön, aber anders! Gewiss nicht der Geologische Lehrpfad, wie auf der alten Karte oben noch zu sehen. Der war nur vorzeigbar in seinen Anfängen. Mittlerweile sind Strecke und Beschilderung nur noch ungepflegt und in Teilen stark verkommen! Mit Postkartenidyll hat der so gar nichts mehr gemein.

Reichen 800.000 Euro aus?

Der Blog will eben mal schnell an den riesigen Zeitungs-Riemen über Hochstetten-Dhaun anknüpfen. Konkret das Thema Investitionen: Reicht das von höchster Stelle ausgeplauderte geschätzte Investitionsvolumen von 800.000 Euro wirklich aus, um gleich drei Dorfprojekte umzusetzen? Gute Frage, nächste Frage? Erfüllen alle Vorhaben überhaupt die Voraussetzungen für eine Förderung aus dem Investitionsstock? Zumindest leise Zweifel sind angebracht! Zur Aufklärung: In diesem Landes-Fördertopf werden Mittel bereitgestellt für sonstige kommunale Vorhaben oder kommunale Beteiligungen an Absichten, die das Gemeinwohl fördern. Der Investitionsstock kommt insbesondere strukturschwachen Kommunen zugute. Damit werden dringende Projekte von Ortsgemeinden verwirklicht. Definiere dringend? Für 2021 wären das in Hochsteten-Dhaun die Umgestaltung des momentanen heruntergekommenen Rentnerplatzes zu einem Mehrgenerationenplatz mit integrierten Spielplatz sowie die Wege-Instandsetzung von Friedhöfen und zu guter Letzt die Sanierung und Erneuerung der Sportplatzbrücke. Letztere Maßnahme alleine verschlingt minimum 500.000 Euro. Vor Jahren hatten Gutachter noch das Dreifache an Wiederherstellungskosten errechnet. Jetzt also im Sonderangebot? Man wird nunmehr erste aussagekräftige Kostenvoranschläge abwarten müssen!

Respekt, die Hausaufgaben sind erledigt. Hierfür vergibt der Blog ein Fleißkärtchen. Die Ortsgemeinde hat frühzeitig seinen Weihnachtswunschliste erstellt und wohl auch schon abgegeben. Die Anträge werden zunächst bei der Verbandsgemeinde gebündelt und gelangen dann zum Landkreis. Der gewichtet alle Eingaben und unterbreitet final dem Land Vorschläge. Gute Kontakte und gewisse Seilschaften können bei diesem Prozedere über mehrere Ebenen nicht schaden. Entschieden wird nach regionaler Dringlich- und Notwendigkeit. Inwieweit Hochstetten-Dhaun Priorität genießt, muss abgewartet werden. Die Geldgeber werden sicherlich tunlichst genau abwägen, wer wie viel bekommt. Fakt ist, Hochstetten-Dhaun ist eine reiche Ortsgemeinde. Der Kontostand bewegt sich in einem satten Plus. Projekte wie diese, ließen sich mit ein wenig Geschick, intelligenter Reihenfolgen-Festlegung und gutem Willen auch aus dem eigenen Saft stemmen. Ob der positive Kontostand im Mainzer Weihnachtsmanndorf als Entscheidungskriterium herangezogen wird? Möglich! Logisch, erst sollten doch jene Kommunen zum Zuge kommen, die finanziell nicht so sehr auf Rosen gebettet sind. Diesbezüglich dürften andere Projekte weiter vorne auf der Liste stehen. Hart aber fair.   

Satirischer Wochenrückblick 17. Oktober

Über Baldauf-Besuch, Geheimer Krankenhaus-Komplott, VG-Ferienprogramm, Corona-Überwachung durch Ordnungsamt, Stadtratssitzung, Kreuznacher Kanalratte, SPD-Internetauftritt…

Baldauf kam, sah und siegte! Nein, ganz so heroisch ist die Stippvisite des CDU-Spitzenpolitiker in Kirn nicht ausgefallen. Die Waffe des Christdemokraten waren Worte. Genauer formuliert, ein Versprechen hatte er mitgebracht zum Runden Tisch des Kirner Krankenhauses. Gut, dass der die wichtige Gesprächsrunde vor dem Brauerei-Besuch stattfand. Sie wissen schon, wegen Bierkonsum und dem Gebabbel danach. Nein, zur besten Frühstückszeit sprach er dem Kirner Krankenhaus eine Bestandsgarantie ever aus. Hochheiliges Politiker-Ehrenwort! Na dann! Ob er mit dieser Aussage die Herzen des Kirner Landes erobern konnte? Blöd für ihn, die SPD hat sich ebenso pro Kirner Krankenhaus positioniert. Reines Politiker-Geschwafel der Güte Absichtserklärung wohlgemerkt. Doch die Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Platz, genauer gesagt in den Amtsstuben von Krankenkassen und Kassenärztlicher Vereinigung. Dort wird gezickt! Aber sowas von! Es wird insgesamt noch immer zu viel geredet und zu wenig gehandelt. Da bildet der gute Christian Baldauf keine Ausnahme. Was hingegen alle Politiker sehr gut beherrschen sind Show und Inszenierung. Kaum war der CDU-Tross weitergezogen, schon überschlugen sich die ersten Kirner Posts von bunten Bildchen und Selbst-Lobhudelei in den sozialen Netzwerken. Kleppern, mal mit und mal ohne Mund- und Nasenschutz, gehören halt zum Handwerk. Sollen sie doch. Die BI wird Baldauf jedenfalls beim Wort nehmen, wenn er es tatsächlich schaffen sollte, Malu Dreyer in den Ministerpräsidentinnen-Ruhestand zu schicken. Warum nicht? Die SPD war lange genug am Ruder. Frische Luft tut bekanntlich gut! Zeit für einen Wechsel? mehr

Peinlich-SPD-Auftritt im Internet!

Zugegeben, die SPD bekommt auf dieser Plattform mehr Seitenhiebe ab, als andere. Allerdings bietet die Partei auf allen Ebenen immense Angriffsflächen. Beispiel Internet-Auftritt: Die Genossen vernachlässigen ihre Präsenz im Netz fast schon methodisch. Ist eine solche Vorgehensweise naiv oder schludrig? Was bezwecken die Genossen mit einem derart schwachen Auftritt im Netz? Etwa den schleichenden Rückzug von der politischen Bühne? Wohl kaum! Dennoch, der selbstgemachte Drang in die Bedeutungslosigkeit ist unübersehbar und bekommt durch solche Mosaiksteine eine dazugehörige Symbolik! Dabei sind intakte und aktuelle Webseiten heutzutage mehr als ein optionales Beiwerk. Merke, über das Internet sind die weltweit rund um die Uhr abrufbar, wodurch Informationen ruckzuck auf den Bildschirmen aufpoppen. Besonders für den ersten Kontakt mit potenziellen Wählern ist diese digitale Visitenkarte extrem wichtig. Die Webseite also einmal erstellen und fertig? Wenn man oberflächlich mit der Plattform umgeht, dann ja. Für das negative Beispiel einer stets inaktuellen Internetseite steht die SPD Kirn schon seit Ewigkeiten exemplarisch Pate.

Da kann man auch noch so sehr Seitenhiebe verteilen, es passiert einfach nichts. Manche Inhalte sind nicht nur veraltet, sondern in der Botschaft peinlich. Warum gibt man sich nur diesem unwürdigen Pflegezustand hin? Wie will man so in der Breite ernstgenommen werden? Die Beigeordneten im Kirner Stadtrat heißen nach wie vor Peter-Wilhelm Dröscher und Peter Christmann. Noch Fragen? Die Herren sind schon über ein Jahr lang in diesen Funktionen politische Geschichte. Klammern die etwa noch? Leiden die unter Trennungsschmerz und können sich nicht satt genug sehen an den personellen Formalien? Und auch die Liste der Stadtratsmitglieder ist noch immer veraltet. Da sind noch immer politische Ruheständler mit am Ruder. Hand aufs Herz, es kann doch nicht so schwer sein, diese wenigen Seiten ordentlich zu pflegen, oder? Wenn das die Partei alleine nicht auf die Reihe bekommt, dann sollte sie sich Hilfe holen. Der Blog kann helfen. Der Blog hilft gerne! Persönliche Nachricht genügt. Alternativ sollte man die Präsenz besser gleich ganz einmotten. Besser keine Internetseite, als eine derart ungepflegte. Und da wundern sich doch tatsächlich noch einige Mandatsträger, dass der Blog die kommunalen SPD-Vertreter nicht mehr wirklich ernstnehmen kann und ihnen stets bescheinigt, dass sie der Musik nur noch hinterherlaufen.

Neuer Glanz durch frische Farbe!

Frischkur für die Fassade. Die Dhauner Turnhalle erstrahlt wieder im neuen Glanz. Was ein paar Eimer Farbe so alles bewirken können. Zugegeben, ganz so schnuddelig sah die auch vor der Maßnahme nicht aus, aber jetzt wird das Gesamtbild nochmals aufgewertet. Die Ortsgemeinde hat 15.000 Euro vom prall gefüllten Konto genommen, um die Handwerkerrechnung zu begleichen. Stellt sich die Frage, war der Anstrich notwendig? Laienhaft betrachtet sah die Fassade noch ganz gut aus. Zumindest war die nicht in einem Zustand, der sofortiges Handeln erfordert hätte. Um die Jahrtausendwende wurde die Halle von Grund auf saniert – inklusive Anstrich. Sei’s drum, das Gebäude wirkt jetzt wieder einladender. Erstaunlich, als Olav Grunow (FWG) in der letzten Ortsgemeinderatssitzung auf eine seiner Meinung nach zwingend erforderliche Reparatur am Hallenboden hinwies, wurde der sogleich von Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell abgebügelt. Der neue Anstrich sei vorerst genug, so war sein prompter Einwand zu verstehen. Finde den Fehler? Merke, was der Chef nicht will, wird nicht gemacht – auch wenn es noch so wichtig und sinnvoll erscheint. Hochstetten-Dhauner Landrecht eben!   

Brandbrief wird verfasst!

Rückschlag heute beim runden Tisch heute in Kirn? Zumindest etwas nachdenklich ist man geworden. Auf Drängen der Bürgerinitiative „Rettet das Kirner Krankenhaus“ wurde der CDU-Vorstoß zu einer überparteilichen Angelegenheit. Gut so, denn die Belange des Kirner Krankenhauses sind zu wichtig, um in „Parteiengezicke“ aufgerieben zu werden. CDU-Spitzenkandidat Christian Baldauf saß ebenso mit in der Runde, wie Landrätin Bettina Dickes (CDU) sowie Joe Weingarten (SPD) Dazu die kommunalen Spitzenvertreter und natürlich die Vertreter von Diakonie und Bürgerinitiative. Die Krankenhaus-Gemeinschaft steht! Wer hat trotz Einladung gefehlt? Natürlich die Vertreter von Krankenkassen und Kassenärztlicher Vereinigung. Ihr fast schon methodisches Fernbleiben bei solchen und ähnlichen Anlässen lässt tief blicken! mehr

Nachgehakt: Wann küsst die Lanz-Manufaktur das Dhauner Schloss wach?

„Ins uralte Schloss Dhaun zieht in den nächsten Wochen und Monaten weltweit führende Hightech ein.“ – was war das für eine Schlagzeile am 5. April 2019. Jubel, Trubel, Heiterkeit herrschte bei den Verantwortlichen des Zweckverbandes, als mit großem Brimborium der Mietvertrag mit der Simmertaler Manufaktur unterzeichnet worden ist. Eine Win-win-Situation für beide Seiten, so hieß es in der gemeinsamen Presseerklärung. Klang gut und klingt noch immer gut. 1,5 Jahre ist das jetzt her. Noch ist nichts zu sehen von den Versprechen. Finde den Fehler? Streiche Wochen und Monate und setze Jahre? Scheint so! Bisher ist die vollmundige Ankündigung des Licht-Experten voll und ganz im Status einer gewöhnlichen Absichtserklärung steckengeblieben. Die kennt man ja aus der Politik! War da nicht mal eine ähnliche Ankündigung bezüglich Arbeitsauftrag Diakonie-Werkstätten in Meisenheim? Eine, die nicht eingehalten worden ist? Egal! Was ist in Dhaun los? Die Tageszeitung widmete der fast schon historischen Verbindung zwischen Schlossherren und Wirtschaft nahezu eine ganze Seite mit etlichen Schnappschüssen. Warum hakt die Redaktion nicht mal nach? Der Blog hätte längst zum Hörer gegriffen. Die müsste nur mal bei den Vertragspartnern nachfragen, um wenigstens etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Nur Mut, es geht!

Einfache Fragen: Gibt es Gründe für die Verzögerung? Warum stockt ein Projekt, das kurzfristig Maßstäbe auf dem Schloss setzen sollte? Ist Corona schuld? Gibt es andere nachvollziehbare Prioritäten? Zumindest hatte das innovative Unternehmen große Taten angekündigt und ist bisher alles schuldig geblieben. Innerhalb weniger Monate, wollte man das Erdgeschoss des Schlosses auf Vier- bis Fünfsterneniveau umbauen. Zudem sollte das gesamte Schloss in ein edles Licht getaucht werden. Wunschdenken? Nun, zu sehen ist von den öffentlichkeitswirksam inszenierten Ankündigungen bis dato nichts. Daher sollte sich die Zeitung nicht scheuen diesbezüglich mal nachzufragen. Wer anders sollte das sonst tun? Wäre ein Anknüpfen nicht auch ihre Pflicht den Lesern gegenüber? Einfache, aber effektive Recherche halt! Zurück zum ursprünglichen Plan: Das Schloss sollte wirtschaftlich weiter gewinnen. Pustekuchen! Vielleicht gibt es ja für die Verzögerung eine einfache Erklärung. Nur welche? Vielleicht gibt der Zweckverband ja mal eine Wasserstandsmeldung ab. Still ruht der See. Erst groß ankündigen und sich dann in Stillschweigen hüllen – passt nicht!

Wie sich die Zeiten ändern!

Früher blickte das Dorf stolz auf das neue Schulhaus. Gepflegt kam es daher. Generationen drückten hier mehr oder weniger freudig die Schulbank. Irgendwann war dann Schluss mit der Wissensvermittlung. Das Gebäude, samt den Klassenzimmern, wurde einfach nicht mehr gebraucht und letztlich an einen Investor verkauft. Was der letztlich auf den Tisch legen musste, ist bis heute nicht bekannt geworden. War es für ihn ein Schnäppchen oder musste der tief in die Tasche greifen? Anderswo werden solche Einkünfte transparenter dargestellt. Heute ist von der einstigen Pflege bei weitem nichts mehr zu erkennen. Es herrscht Wildwuchs. Seit Jahren schon soll an gleicher Stätte eine neue Wohnanlage entstehen. Der Bauträger hat große Pläne. Bisher ist sein Vorhaben allerdings im Stadium der Absicht steckengeblieben. Wer weiß, mittelfristig werden die Bagger sicherlich mit Macht anrollen. Was lange währt, wird endlich gut! Üben wir uns also weiter in Geduld und harren der Dinge die da kommen.

BI Krankenhaus will Christian Baldauf (CDU) in die Mangel nehmen!

Der Spitzenkandidat der rheinland-pfälzischen CDU, Fraktionschef Christian Baldauf, ist am vergangenen Samstag auf Platz 1 der Landesliste seiner Partei gewählt worden. Glückwunsch zu 98, 3 Prozent Zustimmung. Der 53-jährige gilt als großer Hoffnungsträger für die CDU in Rheinland-Pfalz. Kann der Gute auch Kirner Krankenhaus? Nächste Woche Donnerstag kommt er mit entsprechendem Rückenwind zu Gesprächen nach Kirn. Gestärkt als Gast zum runden Tisch in Sachen Krankenhaus – passt! Die BI fiebert dem Besuch schon entgegen. Gut vorbereitet wohlgemerkt! Natürlich hat man schon einen passenden Fragenkatalog ausgearbeitet. Baldauf auf den Zahn fühlen, nur so kann es gehen. Und nur so kann man seine grundsätzliche Haltung den Gesundheitssektor betreffend abklopfen. Der Kandidat stellt sich. Abwarten, ob er auch die volle Punktzahl einfahren und mit nach Mainz nehmen kann. Die BI wird ihn jedenfalls kritisch beäugen und in die Mangel nehmen. Politisches winden und rumschwafeln wird nicht zugelassen. mehr

Kartbahn Hochstädten!

WOW, was für ein einmaliges, wenn auch kurzes, Fahrvergnügen! Die ampelgesteuerte kleine Umleitungsstrecke/Variante unmittelbar vor Hochstädten ähnelt in Aufbau und Form dem Parcours einer Kartbahn. Sie wissen doch, das sind die einsitzigen Gokarts, die immer so spektakulär durch die Kurven rutschen. Zum besseren Verständnis: Kartbahnen sind die Rennstrecken im Kartsport. Sie sind im Wesentlichen so aufgebaut wie die Motorsport-Rennstrecken, auf denen Formel-, Sport- und Tourenwagenrennen ausgetragen werden, nur entsprechend kleiner. Logisch, die kleine notgedrungene Baustellenausgabe hat nichts mit einer Kartbahn gemein, aber mit ein wenig Phantasie lassen sich durchaus Parallelen erkennen. Kurven hat es und enge Verläufe ebenso. Jedenfalls haben es Autofahrer sichtlich schwer, sich der Streckenführung anzupassen. Ungewohnt halt, auch für die vielen Falschfahrer, die sich auf ihrem Weg Richtung Bad Kreuznach noch immer in den kleinen Ortsteil über der Nahe verirren. Navi-Fahrer halt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Rückbau der Umleitungs-Variante wieder entfernt werden wird. Die im Zuge des Hochwasserschutzes notwendig gewordenen Arbeiten im Wasser- und Kanalsystem unter der Erde, sehen auf den ersten Blick schon ziemlich final aus. Bis dahin, genießt noch die Kartbahn! Im Gegensatz zu den Profi-Parcours kostet die Mini-Ausgabe keinen Cent!

Satirischer Wochenrückblick 11. Oktober!

Über telefonierende Landrätin, Stadtratssitzung Kirn, Katz und Köter, Baldauf kommt, Handball-Mädels, Wertstoffcontainer Grünschnittplatz…

Sie kann es einfach nicht lassen unsere Frau Landrätin. Wann immer ihr möglich ist, und das ist nahezu zu jeder Tages und Nachtzeit, muss sie sich inszenieren. Man könnte fast schon krankhafte Züge hinter ihrem zwanghaften Verhalten vermuten. Jetzt wieder, als erschöpfte Telefonisten in der Corona-Kreis-Hotline. Und das Schlimme daran, viele lassen sich von dem Engagement blenden und zu Lobeshymnen in den Kommentaren hinreißen. Es gibt Tausende, die gerade in Corona-Zeiten hart arbeiten ! Treten die alles in den sozialen Medien breit? NEIN! Darüber sollte unsere Kreis-First-Lady mal nachdenken. Wahr ist, Bettina Dickes ist irgendwie quirlig und geschäftig. Wahr ist aber auch, als gewählte Landrätin ist das ihre verdammte Pflicht. In dieser Position wird mehr erwartet als nur Dienst nach Vorschrift zu den üblichen Geschäftszeiten. Dafür streicht sie auch Monat für Monat ein fünfstelliges Gehalt ein. Mörder-Kohle für die „Selfie-Made-Woman“ der CDU! Liebe Frau Dickes, seien Sie so gut und begreifen es endlich. Weniger ist mehr. Und immer die gleiche „Foto-was-bin-ich-für-eine-Arbeitsbiene-Show“ ist auf die Dauer nur langweilig und ermüdend. mehr

Auf den Zahn gefühlt!

„Zeit, dass sich was dreht“ – hin zu neuen Ufern mit der Titelzeile von Herber Grönemeyer – passt! Die FWG Hochstetten-Dhaun hat sich scheinbar einiges vorgenommen, um im Ort ihre Spuren zu hinterlassen. Womit, darüber stand im Zeitungsartikel zwar nichts, aber die T-Shirts sind schon mal peppig und demonstrieren so etwas wie Geschlossenheit. Im Gleichschritt mit dem Daumen nach oben posierte der Vorstand vor der Kamera. Eine Attitüde, die man derzeit recht häufig beobachten kann! Wenn man jetzt noch Vorhaben und Programme ebenso gemeinschaftlich und konsequent verfolgt, dann kann es was werden mit der politischen Alternative zum Platzhirschen SPD. Den Worten müssen nun aber auch Taten folgen und zwar ziemlich zügig. Der Blog will es genauer wissen. Was haben die Freien Wähler vor? Welche Fußabdrücke wollen sie im Dorf hinterlassen? Wofür stehen sie thematisch? Der Themenspielplatz war sicherlich nur ein Anfang. Auf den Zahn gefühlt – unter diesem Oberbegriff stellte der Blog schriftlich einige Fragen an den neuen Vorsitzenden Eike Füllmann. Sobald die beantwortet sind, wird das quasi Interview hier auf der Seite veröffentlicht werden. Das zielt darauf ab, Details aus ihm herauszukitzeln. Oberflächlich kann jeder. Schließlich müssen die Menschen ja wissen, wie sie die Freien Wähler einzuschätzen haben und was zukünftig von ihnen zu erwarten ist.

Aus Rentnerplatz wird Mehrgenerationenplatz!

Warum heißt der Rentnerplatz eigentlich Rentnerplatz? Da sind doch nie Rentner! Sicherlich wurde bei der Anlegung dieses kleinen „Parks“, vor gefühlt einer Ewigkeit, die Hoffnung damit verknüpft, dass Senioren sich hier regelmäßig treffen, um sich nach einem langen und erfüllten Berufsleben über Gott und die Welt austauschen. Nur, hat diese mehr und mehr agiler werdende Spezies dieses Angebot niemals so wirklich angenommen. Warum auch. Heutige Rentner stehen mitten im Leben, sind zumeist noch agil und haben folglich keine Zeit tagsüber die Seele baumeln zu lassen. Im Gegenteil! Folglich werden solche rüstigen Exemplare überhaupt nicht oder nur sehr selten hier gesichtet. Die einzige klapprige Ruhebank ist daher meistens verwaist. Keine Frage, der moderne Rentner treibt lieber Sport, fährt in Urlaub, ist zu Hause oder in der Familie eingespannt. Ihm bleibt gar keine Zeit, sich in Grünflächen aufzuhalten geschweige denn, sich über einen längeren Zeitraum dem Müßiggang mit Altersgenossen hinzugeben.

Nun, soll der Rentnerplatz eine Aufwertung erfahren. Gut so! Mehr Pep kann ja nicht schaden. Die morsche und inzwischen gesperrte Brücke über den Bachlauf steht exemplarisch für den mittlerweile nicht mehr zeitgemäßen Gesamtzustand. Keine Frage, eine Aufwertung ist dringend geboten. Der Skandal-Spielplatz nebenan wird kurzerhand integriert und schwuppdiewupp verwandelt sich der einstige Platz für Senioren in einen Mehrgenerationenplatz. Aus zwei mach eins! Überdies, die Symbiose passt gerade prima ins allgemeine Mainstream. Jung und Alt nebeneinander – passt! 20.000 Euro wurden als erste Anschub-Spritze dafür im Haushalt eingestellt. Man darf jetzt schon gespannt sein, welche Pläne aus dem Hut gezaubert werden. Erste Entwürfe wurden schon von einem Experten-Büro vorgestellt. Intern natürlich! Geheimakte Mehrgenerationenplatz? So schaut’s aus! Die werden für die Öffentlichkeit nämlich (noch) unter Verschluss gehalten. Wie immer halt! Die Pläne dienen aber schon jetzt als Vorlage im fernen Mainz, wo man jetzt Finanzspritzen aus dem I-Stock – im Dreierpack mit Sportplatzbrücke und Friedhofswegesanierung – abgreifen möchte. Ob das vollumfänglich gelingt?

Es wird also fleißig geplant. Nur mal nebenbei bemerkt, in Sachen Bahnhofs-Umgestaltung plant man schon 20 Jahre. Geschehen ist bisher nichts. So schlimm wird es in Sachen Mehrgenerationenplatz zwar nicht werden, allerdings ist die die Frage nach dem Start durchaus berechtigt. Kurzfristig wird es sicherlich nichts werden. Was bisher durchsickerte, ist die Absicht, dass der Spielplatz sich nicht nur entlang des Bachlaufes schmiegt, sondern mit integriert werden soll. Klingt irgendwie nach Wasserlerlebnis-Charakter. Viel Platz für „Buddeln ohne Reue“ bietet die Fläche zwar nicht, aber klein und gemütlich – kleine Alternative zum FWG anvisiertenThemenspielplatz Feuerwehr – versprüht ja auch einen gewissen Charme. Denken wir also positiv. Der Bauausschuss wird schon die richtigen Weichenstellungen treffen. Wobei, wenn es sich dabei um das gleiche Gremium handelt, das über Jahre hinweg bei Spielplätzen und Dorfstraßen keine Handlungsbedarf erkennen konnte, dann gute Nacht. Zusammengefasst, der Mehrgenrationenplatz wird zukünftig Rentnerplatz und Spielplatz miteinander vereinen. Möge es kein Kompromiss der Marke „Hauptsache was zusammengefriemelt“ sein. Am Geld kann es ja bekanntlich nicht scheitern. Hochstetten-Dhaun verfügt über genügend Rücklagen.

Peinlich, so lange sich nichts tut, wird auch die kleine Brücke weiter vor sich hin verrotten. Fürwahr, kein schöner Anblick!  

Dauerthema Rutschhang!

Es rutsche der Hang weiter und weiter, und weiter, und weiter…! Vielleicht ist der ja auch schon ins Stocken geraten? Wer weiß? Schließlich sind ja mittlerweile jede Menge Lastwagenladungen voll mit Aushub umgelagert worden. Und täglich werden es mehr. Die Schnappschüsse oben, wurden während der Vorbeifahrt aufgenommen. Keine Frage, es herrscht rege Betriebsamkeit auf einer Baustelle, die über Jahre hinweg im Planungsstadium vor sich hin dümpelte, und dies, obwohl das Übel durchaus bekannt war. Nun planiert der Kettenbagger den Abraum in Höchstgeschwindigkeit ein. Zur Erinnerung:  Seit gefühlt einer Ewigkeit steckte die Hangsicherungs-Maßnahme im Gutachterstadium fest. Was wurden in der Vergangenheit hier Löcher  gebohrt, um dem „Wanderhang“ überhaupt erste auf die Schliche zu kommen. „Loch an Loch und hält doch“ – so oder so ähnlich gestaltete sich das Bild zwischenzeitlich.

Das Gelände dürfte mittlerweile so löchrig sein, wie der berühmte Schweizer Käse. Noch! Ob man die Ursache nun an der Wurzel packen wird könnenn? Der Blog äußert dahingehend massive Zweifel! Eher friert der Rhein im Hochsommer zu, als das der Hang seinen Bewegungsdrang durch diese „kleine“ Umverteilung einstellt. Warten wir es einfach ab. Dennoch, weitere Maßnahmen werden bestimmt notwendig werden. Der Blog verfügt zwar nicht über fundiertes Wissen, hat dafür aber eine vage Ahnung. Sozusagen einen Anfangsverdacht. Dass die momentane Hangrutsch-Maßnahme beileibe nicht ausreichen wird, dämmert natürlich auch den Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft, die durch den vergleichsweise günstigen Erstangriff nicht nur Zeit gewinnen, sondern auch Geld einsparen. Vorerst zumindest. Schauen wir mal!

Unendliche Geschichte Schulhaus!

Tut sich über kurz oder lang doch etwas auf dem ehemaligen Schulgelände? Hat Investor Dag Stein Herzberger das Projekt „Mehr Mitte bitte“ doch noch auf seinem Zettel stehen? Seit Jahren schlummert der Wohnpark, mit beabsichtigten 28 Wohneinheiten, munter vor sich hin. Dann, wie aus dem Nichts, doch noch die Wende zum Guten? Im Frühjahr gab sich Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell noch recht optimistisch. Seinerzeit äußerte er sich in Pressegespräch recht zuversichtlich, wonach sich in diesem Jahr dort oben noch was bewegen könnte. Ach ja, und täglich grüßt das Murmeltier. Erneut ein ähnlich gelagertes „Herbst-Hochstetten-Dhaun-Lage-Pressegespräch“ und wieder die gleiche Zuversicht zum selben Thema in seinen Aussagen. Ehrlich, dem Blog schwingt da viel zu viel der Konjunktiv mit. Reine Absichtserklärungen, nicht mehr und nicht weniger. Nix konkretes! Was davon zu halten ist, kennt man von anderen gleich gelagerten Konzepten. Es tut sich mittelfristig nichts! Und so wird auch das Jahr 2020 ruckzuck vergehen, ohne dass am Schulhaus so etwas wie Bautätigkeit zu beobachten gewesen wäre. Dabei sollte es schon 2016 losgehen. Finde den Fehler?

Lediglich der Wildwuchs schreitet ungehemmt weiter voran. Noch ein paar Jährchen mehr auf der Zeituhr und das Gebäude wird mit Hecken völlig zugewachsen sein. Dornröschen lässt grüßen. Im wahrscheinlich nächsten großen Frühjahrs-Pressegespräch 2021 wird das Schulhaus sicherlich wieder angeschnitten werden. Dann wieder im Herbst… Und so weiter und sofort. Die Endlosschleife Schulhaus will einfach kein Ende nehmen. Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass auch im nächsten Sommer keine Baumaschinen anrollen werden. Irgendwie peinlich, wenn die Zeitung alle paar Monate die immer gleichen Wasserstandsmeldungen abdruckt, ohne die auch nur ein einziges Mal zu hinterfragen. Ein Anruf beim Investor könnte diesbezüglich neue Erkenntnisse bringen. Sei’s drum, irgendwann wird es sicher losgehen mit der Umsetzung und irgendwann werden die Wohnungen bezugsfertig sein. Geduld, die Zeit einer blühenden und pulsierenden Wohnanlage wird kommen. Spannend zu beobachten wird sein, ob für die Menge neuer Wohnungen überhaupt ausreichender Bedarf besteht. Warten wir es ab. Dauert ja noch bis zur Fertigstellung.

Skywalk-Schild: Belohnung wird ausgezahlt

Seltsam, aber so steht es geschrieben! Im Zuge der Domäne-Übernahme für die dorfeigene Homepage, soll dem Finder der vom Skywalk heruntergeworfenen Info-Tafel seine Belohnung für die Teilaufklärung der Missetat überreicht werden. Vorab zum besseren Verständnis, zwischen Aufklärung in Teilen oder vollumfänglich wird nicht unterschieden. Boah, jetzt bekommt der Blog seine Belohnung tatsächlich doch noch überreicht. Steht so zumindest in der Zeitung. Nicht alles was darin steht, kann man zwar glauben, aber in dem Fall dann doch. Vielleicht im Zuge eines Empfangs mit Sekt- und Schnittchen? Ein angemessener und würdiger Rahmen halt, der womöglich vom Musik- und Unterhaltungsverein bereichert wird? Vielleicht singen ja auch die örtlichen Chöre? Eine schmucke kleine Feier eben, mit allem Pipapo inklusive Pressefoto und Händeschütteln? Papperlapapp, die Geldübergabe ist kein Anlass für einen großen Bahnhof. Wäre ja auch noch schöner! Im Gegenteil! Für den Blog sind die 200 Euro eh nur ein durchlaufender Posten. Der gibt die Summe sogleich an den örtlichen Feuerwehr-Förderverein weiter, zweckgebunden für einen Kameradschaftsabend. Wenn die Kohle aber anderswo sinnvoller eingesetzt werden kann, auch gut. Damit will der Blog-Spender das Engagement der Ehrenämtler würdigen, die zu jeder Tages und Nachtzeit Gewehr bei Fuß stehen. Möge ihnen die Lust und das Personal niemals ausgehen.

WOW! Hochstetten-Dhaun hat Ausschuss „Neue Medien“ ins Leben gerufen!

Soso, es wird also nicht langweilig in Hochstetten-Dhaun. Der Zeitung waren die drei Großprojekte B 41-Umfahrung, Hochwasserschutz-Maßnahme und Rutschhang-Beseitigung letzte Woche sogar eine ganze Seite wert. Voll mit Informationen zu den einzelnen Projekten. Mehr noch: Der Rundumschlag hatte auch andere Vorhaben unter dem Dach der Ortsgemeinde zum Inhalt. Vieles von dem bleibt zumindest vorerst in der Absichtserklärung stecken. LEIDER! Der Konjunktiv wurde nicht selten bemüht. Wünsche eben, deren Erfüllung wohl noch lange auf sich warten lassen. Manche bleiben vielleicht sogar gleich ganz auf der Strecke. Die einzelnen Positionen aus dem Artikel wird der Blog nach und nach erläutern.

Mit einem etwas anderen Ansatz zwar, aber dafür ehrlicher. Insgesamt liest sich der Artikel wie aus einem Guss. Positive Außendarstellung, nicht mehr und nicht weniger. Wie immer halt! Dazu gehört auch der neue Ausschuss „Neue Medien“. Der kam ja wohl wie Kai aus der Kiste gesprungen! Guck an, die Verantwortlichen haben urplötzlich das Internet für das Dorf entdeckt. Hat ja lange genug gedauert. Mehrfach schon hatte der Blog auf eine fehlende Homepage hingewiesen. Jetzt kommt die Sache offenbar ins Rollen, nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil die Domäne www.hochstetten-dhaun.de greifbar nahe erscheint. Der Rechteinhaber ist bereit, diese abzugeben. „Selbstverständlich“ sogar! Eine Einigung ist nur noch Formsache. Gut so, denn der Schriftzug wird als Basis dringend benötigt. Hat man die erst einmal unter Dach und Fach gebracht, dann kann es losgehen mit dem Aufbau einer Seite, die Maßstäbe setzen sollte. Phantasie und Kreativität sind gefragt.

Bleibt zu hoffen, dass man nicht einen halbgaren Auftritt kreiert. Vieles wird davon abhängen, wer sich verantwortlich zeichnet. Frisch und modern sollte sie sein, die Homepage. Als Faustregel gilt: Nur ein zeitgenössischer Internetauftritt ist auch ein erfolgreicher Internetauftritt. Wenn man schon in eine Webseite investiert, dann sollte man auch dafür Sorge tragen, dass diese immer den aktuellen Erfordernissen angepasst ist. Dazu gehört vor allem das Einpflegen aktueller Inhalte sowie das zwingend gebotene Anpassen und Weiterentwickeln insgesamt. Wer das nicht macht, der läuft Gefahr, dass der Internetauftritt zum Desaster wird und die Seite auf Dauer niemand mehr besucht. Wer will schon eine Seite stöbern, die den Besuchern neue Informationen oder Termine vorenthält oder nur zeitlich verzögert bietet. Schauen wir mal was kommt.    

Satirischer Wochenrückblick 4. Oktober

Über Kassenärztliche Vereinigung, Ordnungsamt Kirn, Kirner Marktwoche, Wohnungsmarkt, CDU-Kandidatinnen-Karussell…

Corona-Auflagen prüfen, Gefahren beseitigen, aktive Prävention, aber auch angepöbelt werden: Das gehört zum Arbeitsalltag in den Ordnungsämtern. Überall? Nein, im Kirner Land hat es ja keine Sheriffs, die tagtäglich in Stadt und Land unterwegs sind. Von daher gibt es auch keine Berührungspunkte. Es fehlt an Mitarbeitern, die sich nicht scheuen, Knöllchen zu verteilen oder gegen Ruhestörer vorzugehen. Wobei, wir mussten unlängst lernen, dass Ruhestörungen ausschließlich Spielwiesen der richtigen Polizei sind. Soso! So lange die Führungsriege aus den Teppichbodenabteilungen der VG hinsichtlich der Aufgaben von Ordnungsamtsmitarbeitern nach außen hin mit gefährlichem Halbwissen glänzen, wird die Abteilung auch nicht aufgewertet werten. Lediglich ein einzelner „müder“ Krieger kann das Ordnungsamt auf Streife schicken, und der ist tapfer nur in Teilzeit unterwegs. Kein Witz! Viel zu wenig. In Bad Sobernheim stehen immerhin 2,5 Stellen zur Verfügung. Der einsame Held ist wie Don Quijote allein auf weiter Flur im Kampf für Ordnung und Sicherheit unterwegs. Statt einer Lanze, nur Knollen-Block und Stift – passt! Auf seinen Schultern lastet die tägliche Außendienst-Verantwortung. Und weit und breit kein Sancho Panza in Sicht. Dabei hat der Kämpfer für Recht und Ordnung den Job gerade erst angefangen und ist demzufolge kaum eingearbeitet. Was bitteschön kann ein Berufsanfänger bei seinen Soloauftritten schon bewegen? Wahr ist, Ordnung und Sicherheit kosten Geld. Wahr ist aber auch, das will man seit Jahren zum Verrecken nicht in die Hand nehmen. So etwas nennt man dann wohl verfehlte Personalpolitik! Anders ist das Vorgehen der VG in dieser Frage nicht zu erklären. Umdenken ist dringend geboten. Notfalls braucht es jemanden, der mal kräftig auf den Tisch haut und den Augenöffner mimt. Chefsache? Es braucht dringend drei Stellen, um den Ansprüchen der Bevölkerung an ihre Ortspolizeibehörde gerecht zu werden. Drei Mitarbeiter bedeuten unter dem Strich aber Mehrarbeit und Mehraufwand in den Amtsstuben. Dann wäre es mit der momentanen „Ruhe“ vorbei! Das muss man allerdings auch wollen! mehr

Arzt-Hinweis!

Der Trend ist unübersehbar, der klassische Hausarzt verkommt zum Auslaufmodell. Überall? Nein, in Hochstetten-Dhaun hatte man recht schnell einen Nachfolger für den plötzlich verstorbenen beliebten Mediziner Heribert Schöll nicht nur präsentieren, sondern über den umstrittenen „Praxis-Deal“ sogar längerfristig an sich binden können. Für manche gut, für die meisten leider. Niveau hin oder her, auf dem Papier hat die Ortsgemeinde ihren Status-Quo als infrastrukturell gut aufgestellte Ortsgemeinde, auch auf medizinischer Ebene, halten können. Wer fragt da noch nach dem vorauseilenden Ruf eines Mediziners, der eben ein etwas anderes Verhältnis zu seinen Patienten pflegt, als man das bis dato kannte. Damit der gute Onkel Doktor auch für Ortsfremde auf Anhieb zu erreichen ist, dafür steht nunmehr ein nigelnagelneues Hinweisschild an der Einmündung der Straße „Im Steingrund“ Pate. Der Pfeil mit der Aufschrift Arzt ist an einem Straßenschild-Pfosten verschraubt und zeigt in Richtung Praxis. Das Rote Kreuz dient als zusätzlicher optischer Blickfang. Immerhin ein Hinweisschild, welches wahrscheinlich die Ortsgemeinde in Auftrag gegeben hat. Logisch, ist ja ihr Spielplatz. Weiter so. Es warten noch eine Fülle von Schildern in der gesamten Ortslage, die ergänzt beziehungsweise erneuert werden müssten.

Zum Totlachen die Schlagzeile: „Arzt kommt nachts öfter zu Patienten“!

Es war einmal! Bereitschaftsdienstzentrale in Kirn

„Wähle 116117, dann kommt der Arzt zu Dir nach Haus und Du bekommst Medikamente verschrieben.“ Klingt gut und reimt sich beim leisen Vorsagen sogar. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) wird der sogenannte „Aufsuchende Ärztliche Bereitschaftsdienst“ auch im Kirner Land abends, nachts, an Wochenenden und Feiertagen unterwegs sein. Am Telefon werde man eine erste Einschätzung der Beschwerden vornehmen, um dann das weitere Vorgehen zu entscheiden. Bei Bedarf klingelt der Arzt sogar an der Haustüre. Klingt nach tollem Drehbuch für eine neue spannende Vorabend-Arztserie im Ersten: „Wenn der Doktor drei Mal klingelt!“ Angesichts der Entwicklung wäre wohl ein nicht ganz so ernst gemeintes Satire-Format besser platziert! Apropos Ernsthaftigkeit: Der Rund-um-die-Uhr-Service ist am 1. Oktober mit großem Tamtam gestartet. WOW! Das Pilotprojekt soll den Ärztlichen Bereitschaftsdienst reformieren – unter anderem auch an der Nahe. mehr

Reichte Asphalt-Kontingent nicht für ganz Dhaun?

Das wichtigste vorneweg: Alles ist besser als nichts! Dennoch, ein bissel Schilda lässt schon grüßen in Dhaun. Während sich Bürgermeister Hans Helmut Döbell in der Zeitung für den Coup einer komplett neuen Fahrbahndecke durch den Ortsteil feiern ließ, beurteilen die meisten Einwohner die Aktion eher weniger euphorisch. Mehr noch: Es herrscht bisweilen Kopfschütteln über eine Maßnahme, die sicherlich gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht worden ist. Wie schon so oft. Die Straßendecke mag ja jetzt wie aus einem Guss daherkommen, aber nur zwischen den Randsteinen. Die Begrenzungen links und rechts sind und bleiben hingegen schadhaft. Die bröckeln schon seit Jahren nur noch vor sich hin. Kein schöner Anblick. Von der fehlenden Funktion ganz zu schweigen. Warum bitteschön hat man die nicht gleich miterneuert?

Gute Frage nächste Frage. Warum wurde nicht die gesamte Ortsdurchfahrt mit Asphalt überzogen? Die Erneuerung hört an der Einmündung der Straße An der Sternwarte plötzlich auf. Das soll mal einer verstehen. Wenigstens bis zur Einfahrt Turnhalle oder etwas weiter bis zum Ortsschild sowie in entgegengesetzte Richtung der Lückenschluss zum bereits sanierten Abschnitt Friedhof, wären unbedingt notwendig und sinnvoll gewesen. Wenn die Teermaschine nun einmal da ist! Von dem Teilstück außerorts hinauf zum Karlshof ganz zu schweigen. So bleibt es beim Flickenteppich. Man, man, man! Hat der Asphalt nicht ausgereicht oder woran hat es gelegen? Warum kann man nicht auf der Hand liegende Synergieeffekte nutzen?

Rund 60 Prozent der Durchgangsstraße wurden dem 60-Prozent-Bürgermeister zugestanden. Wird reichen, werden sich die Planer gedacht haben. Ernsthaft, wahr ist, dort wo die Straße neu angelegt wurde, präsentiert sich die Deckschicht glatt und ansehnlich. Wahr ist aber auch, die Maßnahme kann in der Gesamtbetrachtung nur als Flickwerk gelten, weil wichtige Teilstücke ausgespart und die optisch unansehnlichen Bordsteine erst gar nicht berücksichtigt wurden. Die bröckeln dann wohl bis zum Sankt Nimmerleinstag weiter vor sich hin. Finde den Fehler? Angesichts des Ergebnisses von einer runden Sache zu sprechen, hat was unverfrorenes. Wie immer halt, wenn Politiker in Selbstlob baden. Schwamm drüber. „Schilda lässt grüßen!‘ – mögen die unbedarften Betrachter denken. Doch es  könnte auch System dahinter stecken. Nur welches? Vielleicht mangelt es auch am notwendigen Kleingeld. Egal, hauptsache, Dhaun hat jetzt schnelles Internet und ist baustellenfrei.

Ordnungsdienst muss dringend gestärkt werden!

Das Verbandsgemeinde-Ordnungsamt kann lediglich auf einen Außendienstmitarbeiter zugreifen. Kein Witz! Fakt ist, der Ordnungs- und Servicedienst ist unterbesetzt. Aber sowas von! Und das Schlimme daran, die Vorgehensweise hat Methode! Wie bitteschön ist dieser fast schon skandalöse Personal-Zustand zu erklären? Diese Frage hatte der Blog neulich schon einmal aufgeworfen. Antwort Fehlanzeige. Stattdessen Erklärungsversuche in einem anderen Zusammenhang von Bürgermeister Thomas Jung und dem Ersten Beigeordneten Hans Helmut Döbell. Getrennt voneinander stoßen beide ins gleiche Horn, wenn es etwa um die Zuständigkeit bei Ruhestörungen geht. Ihrer Auffassung nach, sei für solche Einsatzlagen primär die Polizei zuständig. Wenn da mal nicht gefährliches Halbwissen in  der Führungsetage vorherrscht. Nicht gut! Gar nicht gut!

Meine Herren, Polizei und Ordnungsbehörden sind gleichermaßen zuständig. So steht es im gesetz. Jetzt ist allerdings nicht die Zeit, um klugzuscheißern. Fakt ist, unter dem Dach der Verbandsgemeinde legt man keinen großen wert auf Außendienstmitarbeiter im Ordnungsamt, und dies, obwohl die Aufgaben vielfältig sind. Und es kommen immer mehr hinzu. Corona und die Regeln lassen grüßen. Ruhender Verkehr, Ermittlungen, Veranstaltungen, Prävention – es gibt viel zu tun. Zu viel für nur einen einzigen Mitarbeiter, der obendrein Berufsanfänger in Teilzeit ist. Will heißen, der einzige Sheriff ist nicht einmal richtig eingearbeit, geschweige denn jeden Tag greifbar. Urlaub und Krankheitstage gar nicht erst mit eingerechnet.

Vergleichbare Kommunen weisen in ihren Stellenkegeln Minimum drei Vollzeitstellen aus. Kurzer Blick nach Bad Sobernheim. Die Verbandsgemeinde Nahe-Glan kann zumindest auf 2,5 Außendienstmitarbeiter zurückgreifen. Da scheint zwar auch noch Luft nach oben zu sein, aber man ist auf dem richtigen Weg. Immerhin, mehr als doppelt so viele wie in Kirn. Nahezu 20.000 Menschen leben im Kirner Land. Sie alle werden von einer „Dreiviertel-Portion“ betreut. Finde den Fehler? Fällt die mal aus, dann ist Schicht im Schacht. Man, man, man, da läuft aber was gewaltig aus dem Ruder. Hallo! Aufwachen Verbandsgemeinde! Ihr müsst dringend Nachschlüsseln. Informiert Euch mal bei vergleichbaren Kommunen. Ruft doch mal in Bad Sobernheim an. Kurzer Dienstweg sozusagen.

Jung ist mehr denn je in seiner Funktion als Personalchef gefragt! Extern betrachtet, läuft da gewaltig was schief in der Gewichtung von Stellenbesetzungen und Neueinstellungen. Einen zweiten Chef für die VG-Werke will man unbedingt durchboxen, dabei bräuchte das Ordnungsamt dringend weitere Mitarbeiter. Keine Häuptlinge, sondern Indianer. Sorry, verantwortungsvolles in die Zukunft orientiertes Handeln geht anders. Hätte man mehr Ordnungshüter auf der Straße, wäre allen geholfen. Mehr Präsenz „uff de Gass“ ist gefragt. Und die geht nur mit ausreichend Personal! Koste es was es wolle. Die Verbandsgemeinde kann sich nicht länger einen schlanken Fuß machen und immer nur auf die Polizei verweisen. Seid so gut und begreift das!

Domain vergeben? Was tun? Die Ortsgemeinde hat ihre Fühler nach www.hochstetten-dhaun.de ausgestreckt!

Wie jeder weiß unterhält Hochstetten-Dhaun keine eigene Homepage. Scheinbar ist das Internet für die hier Verantwortlichen noch immer so etwas wie Neuland. Der Blog hatte schon mehrfach den Missstand angeprangert. Passiert ist bis dato nichts. Scheinbar kommt jetzt nun aber doch Bewegung in die Angelegenheit. Was lange währt, wird endlich gut! ENDLICH! Dem Vernehmen nach, wirbt Ortsbürgermeister Hans Helmut Döbell höchstpersönlich um die Domäne www.hochstetten-dhaun.de. Die hat sich schon vor seit Jahrzehnten eine Privatperson aus dem Dorf gesichert. Kluger Kopf! Der frühe Vogel fängt halt den Wurm. Attraktive Namen sind eben schnell vergriffen. Doch nicht hinter jeder vergebenen Domain befindet sich auch eine aktuelle Website. So ist das auch bei dieser eher brach liegenden. Gute Karten für die Ortsgemeinde?

Vieles wird vom noch zu unterbreitenden Angebot abhängen. Ja, Webadressen sind mitunter eine beliebte Handelsware. Und ja, die sind bei weitem nicht für umme zu haben. Völlig zurecht! Schließlich kostet die ja den Rechteinhaber Jahr für Jahr so etwas wie Miete und natürlich Pflegekosten. Mit den Jahren kommt da ein hübsches Sümmchen an Unterhaltungsaufwand zusammen. Geld, das der Inhaber bei einem Verkauf sicherlich geltend machen wird. Mehr noch: Ist der Name attraktiv, dann winkt zudem eine satte Prämie ontop. Der Blog hätte seinerzeit die Anschrift gerne gehabt, hat die aber trotz einer Offerte – welche man eigentlich nicht abschlagen kann – nicht bekommen. Von daher, wird die reiche Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun tief in die Tasche greifen müssen.

Unter 1000 Euro wird die nicht zu haben sein. Jedenfalls wäre der Inhaber mit der Muffe gepufft, wenn er die zum Schnäppchenpreis verschleudern würde. Der Markt regelt nun einmal die Preise und www.hochstetten-dhaun.de ist eine recht vielversprechende Wortkombination, die jeden Cent wert ist. Blog-Rat an den Inhaber: Möge die Charme-Offensive des Dorf-Häuptlings auch noch so sehr auf Idealen und Dankbarkeit aufgebaut sein – bloß nicht unter Wert verkaufen.  

Eike Füllman führt die Freie Wählergemeinschaft!

„Zeit, dass sich was dreht“ – hoch zu neuen Ufern mit der Titelzeile von Herber Grönemeyer – passt! Die FWG Hochstetten-Dhaun hat sich scheinbar einiges vorgenommen, um im Ort ihre Spuren zu hinterlassen. Womit, darüber steht im Zeitungsartikel zwar nichts, aber die T-Shirts sind schon mal peppig und demonstrieren so etwas wie Geschlossenheit. Im Gleichschritt mit dem Daumen nach oben posierte der Vorstand vor der Kamera. Eine Attitüde, die man derzeit recht häufig beobachten kann! Wenn man jetzt noch Vorhaben und Programme ebenso gemeinschaftlich und konsequent verfolgt, dann kann es was werden mit der politischen Alternative zum Platzhirschen SPD. Den Worten müssen nun aber auch Taten folgen und zwar ziemlich zügig. Lassen wir uns überraschen. Punkten wird man sicherlich mit dem Dauer-Thema Spielplätze können. Die FWG wünscht sich einen Themenspielplatz „Feuerwehr“. Kommt der, so kann man sich einen ersten Erfolg ans Revers heften. Man wird sehen, ob sich das gute Konzept gegen die SPD-Mehrheit wird durchsetzen können. Die lange Zeit untergetauchte FWG wieder als echte Alternative wahrnehmen können, das muss das Ziel des neuen Vorsitzenden Eike Füllmann sein. Was der noch so auf seinem Zettel stehen hat, darüber wird der Blog zeitnah informieren. Viel Glück FWG, ihr könnt es brauchen!    

Neue Straßendecke für Dhauner Durchgangsstraße!

Worin liegt der Unterschied im momentanen Straßenzustand hoch zu Dhaun im Vergleich zu den Wildgrafen im Mittelalter? Auf den ersten Blick erkennt man jedenfalls keinen. Holprig und kaputt war und ist der Belag früher wie heute. NOCH! Derzeit läuft nämlich eine nervtötende Generalsanierung, und zwar auf Hochtouren. Der Flickenteppich wird komplett abgefräst und durch einen neuen Asphalt-Belag ersetzt. In wenigen Tagen soll die neue Straßendecke aufgebracht sein. Nicht gerade einfach für die Anwohner. Denen sei gesagt: „Es gibt immer Schlimmeres!“ Und nachher ist die Durchgangsstraße glatt wie der berühmte Kinder-Popo. Schöne Aussichten, oder nicht? Blöd, dass im Zuge der Maßnahme die Bordsteine nicht neu verlegt werden. Die bröckeln schon seit Jahren munter vor sich hin. Schwamm drüber, wäre vielleicht des Guten zu viel gewesen. Immerhin, die Straße erfährt innerorts eine erhebliche Aufwertung. Außerorts Fehlanzeige! Dabei wäre auch ein neuer Asphaltbelag auf der gesamten Strecke bis hinauf zum Karlshof zwingend geboten gewesen. „Loch an Loch und hält doch“ – so lässt sich der Abschnitt wohl am treffendsten umschreiben. Wenn man schon einmal dabei ist die Teermaschinen anrollen zu lassen, dann sollten bitteschön der damit einhergehende Synergieeffekte genutzt werden. Macht Sinn und so sagt es einem der gesunde Menschenverstand. Leider ist der in Amtsstuben eher schwach ausgeprägt.

Irrfahrt nach Hochstädten!

Ortsfremde haben es derzeit richtig, richtig schwer. Hochstädten scheint für sie unerreicht zu sein. Schon zwei Mal half der Blog verzweifelten Paket-Boten aus der Misere. Gerne hätten die ohne zeitliche Verzögerung zugestellt, wenn, ja wenn sie den Weg auf Anhieb gefunden hätten. Beide hatten sich total verfranzt und waren schließlich völlig entnervt in der Straße „Im Weilborn“ aufgeschlagen. Zum Kreisel am Ortseingang seien sie ja noch gelangt aber weiter halt nicht. Die kleine Schikane, erst das Abbiegen Richtung Kirn und dann wieder nach links auf den Zubringer nach Hochstädten, hatten sie offensichtlich nicht nachvollziehen können. „Wer lesen kann ist klar im Vorteil!“ Dennoch, ganz so einfach ist die Beschilderung für Außenstehende nicht zu verstehen. Zumindest dann, wenn man in Termindruck nur grob oberflächlich draufschaut. Die geografischen Kenntnisse von Einheimischen gehen den völlig Fremden halt ab. Die müssen sich an anderen Dingen orientieren. Hilft ja nix! Gibt Schlimmeres! Wer suchet, der findet,“ heißt es im Volksmund. Und wenn alle Stricke reißen, dann muss man halt fragen. Der Blog und andere helfen Irrfahrern gerne aus der Klemme.

Das Wort zum Sonntag

Hausärzte fallen nicht vom Himmel. Die Arztpraxen im ländlichen Raum zu besetzen, wird immer schwieriger. Auch das Kirner Land ist von dieser Entwicklung stark betroffen. Die Zukunft schaut düster aus. Grundsätzlich gilt, es gibt viel zu wenige Landärzte und zu wenige Mediziner, die in ländlichen Regionen als Hausarzt arbeiten wollen. Das ist die traurige Wahrheit. Mit der Landarztquote will die Landesregierung nunmehr entgegensteuern. Im Kirner Land haben einig Hausärzte ihre Altersgrenze schon erreicht oder stehen kurz bevor den Kittel für immer an den Nagel zu hängen. Die Nachfolger stehen nicht Schlange, sodass Engpässe vorprogrammiert sind. Aber damit wird spätestens in 12 Jahren Schluss sein. Dann greift nämlich die Landarztquote und sage und schreibe 16 Hausärzte stehen parat, um landesweit in unterversorgten Gebieten ihre Arbeit aufnehmen zu können. Problem erkannt, Problem gelöst! So, jetzt aber mal ernsthaft, warum haben die Statistiker in den zuständigen Behörden nicht schon vor etlichen Jahren die Hebel angesetzt. Ist doch ihr Job, Trends zu erkennen und notfalls entgegenzusteuern. Kommt doch nicht überraschend, dass mehr Ärzte die Altersgrenze erreichen, als neue nachrücken. Den Schuh muss sich die Politik anziehen. Aber sowas von. Bleibt die Frage, was ist eigentlich aus dem Ärztegipfel im Kirner Land geworden? War es nicht mal Absicht eine Bestandsaufnahme zu erheben und ein Zukunftsmodell ins Leben zu rufen? Nix hört man mehr davon. So, als ob es den Ärztemangel nicht gäbe. Mal wieder verschläft man eine Entwicklung!

Wie Zukunft gestaltet werden kann, zeigt jetzt eindrucksvoll das Beispiel Meisenheim. Dort hat die Bittmann-Stiftung Stipendien für angehende Allgemeinmediziner aufgelegt. Man muss die Studenten locken. Und wie gelingt das? Mit Geld natürlich! Bedingung: Die müssen sich dazu verpflichten, nach ihrem Studien zehn Jahre in Meisenheim und Umgebung zu praktizieren. Gibt schlimmere Landstriche, oder? Dafür gibt es Monat für Monat 900 Euro Förderung, und das, über die gesamte Studienzeit.  Klingt gut, ist gut! Wäre das Modell nicht auch was für das Kirner Land? Man müsste es nur mal angehen. Die Bürkle-Stiftung wäre der geeignete Geldgeber. Stimmt das Konzept, dann greift die garantiert in den niemals leer werdenden Zaubergeldbeutel. Hallo, aufwachen! Kommt mal in die Pötte und geht neue Wege. Das Meisenheimer Modell ist fürwahr keine neue Erfindung. Andere machen das längst. Sponsoring von angehenden Medizinern sichert auf lange Sicht die Ärzteversorgung vor Ort. Wäre das nicht mal eine Initiative für den Bürgermeister „frischer Schwung Thomas Jung“?   

Satirischer Wochenrückblick 26. September

Über Peinlich-Hochzeit, baggernde Landrätin, SPD-Maskenpflicht, Schwimmbad, Krankenhaus-Garantie, Dialyse-(EX)Zentrum…

Friedensengel Bettina Dickes? Nein, sie hat es nicht geschafft! Sie ist an der Engstirnigkeit der verfeindeten Kirner Familien gescheitert. Nicht einmal einen Zug wollten die aus ihrer Friedenspfeife nehmen. Hatte sie am Ende den falschen Tabak mit nach Kirn gebracht? So wird das natürlich nichts mit einem Friedenspreis. Schade! Für ihren guten Willen wurde sie von der AfD kräftig gescholten. Mit der Kritik kann sie bestimmt gut leben. Rückendeckung erfuhr sie von „Lucky TJ“ und „Emsix“. Die begrüßten ihr Engagement. Immerhin, sie hat es versucht. Aber irgendwie war das auch wieder eine Initiative der Kategorie gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht. Wie schon so oft! Mit Verlaub, der abgesprochene Alleingang war von vornherein zum Scheitern verurteilt. Wenn es um gekränkte Familienehre geht, ist eine Landrätin außen vor. Sie sieht sich halt gerne in der Kümmerin-Rolle. Merke, so viele Friedenslichter gibt es gar nicht, um diesen beiden verfeindeten Familien einen Weg aus der Zwietracht auszuleuchten. Sie hatte keine Chance, aber die wollte sie unbedingt nutzen! Man stelle sich nur vor, ihr Friedensvorstoß von Erfolg gekrönt gewesen. Die Zeitung hätte getitelt: „Dickes schließt den Kirner Frieden!“ Einen historischen und friedenspreisverdächtigen womöglich? Die Bilderflut mag man sich gar nicht erst vorstellen. Hätte, hätte, Fahrradkette! Nicht entmutigen lassen Frau Dickes, die nächste Chance kommt bestimmt. Nur Geduld! mehr

Terminhinweis: Mitgliederversammlung FWG!

Aufgepasst und vormerken! Die FWG Hochstetten-Dhaun lädt am Freitag, 25. September zu einer Mitgliederversammlung unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln (Masken nicht vergessen) ins Bürgerhaus „Haus Horbach“ ein. Beginn ist um 19.30 Uhr. Die Tagesordnung ist von einigen formellen Satzungs-Änderungen sowie von Neuwahlen des Vorstandes bestimmt. Interessant für die Besucher dürften allerdings richtungsweisende Informationen über Vorhaben und Programme der FWG sein. Was hat die Gruppierung auf der Agenda, um im Dorf deutlich sichtbar ihren Fußabdruck zu hinterlassen? Die Initiative Themenspielplatz „Feuerwehr“ dürfte erst der Anfang gewesen sein. Immerhin, ein Ausrufezeichen. Dem Vernehmen nach will man weitere Projekte anschieben. Auf die dringend notwendigen Akzente darf man schon jetzt gespannt sein. Zur Erinnerung, die FWG hat sich infolge eines Generationswechsels personell neu finden müssen. Insgesamt sechs Vertreter gehören dem Ortsgemeinderat an. Inwieweit sich der Istzustand zukünftig noch weiter ausbauen lässt, wird auch stark davon abhängen, inwieweit die FWG in den kommenden Jahren politisch wirkt und zu überzeugen weiß. Wie es gehen kann, zeigt das Beispiel Simmertal. Dort stellt man derzeit die stärkste Fraktion im Ortsgemeinderat. Vorbild Simmertal? Warum nicht! Hochstetten-Dhaun täte eine starke Opposition nur gut. Eine, die der SPD und ihrem Ortsbürgermeister – ich mach mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt“ – intensiv auf die Finger schaut. Also worauf noch warten! Die FWG präsentiert sich und ihr Programm im Zuge einer Mitgliederversammlung. Interessenten und neue Mitglieder sind willkommen. Beitragsformulare liegen aus.

Heute wird zum politischen Rutschhang-Promi-Treffen geladen!

Es sind zumeist die kleinen unscheinbaren Meldungen in der Tageszeitung, die mitunter große Wirkung erzielen. „Am Rutschhang geht’s jetzt los“ – so lautet die Überschrift in der Randspalte vom vergangenen Samstag. Weiter heißt es im Text: „Um den Rutschhang im Bereich der Altdeponie in Hochstetten-Dhaun zu sichern, hatte die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Bad Kreuznach und der Nahe Hunsrück baum GmbH und Co KG (NHB) Sofortmaßnahmen eingeleitet. Zur Erinnerung, der Bereich über dem Radweg wurde zwischenzeitlich sogar als Hochrisiko-Hang eingestuft. Klang bisweilen so, als ob der ganze Berg von jetzt auf gleich zu Tal stürzen könnte. Eine stets latente Apokalypse sozusagen. Alarmstimmung pur! Merke, eine Sofortmaßnahme, die mehr als ein Jahr zur Umsetzung braucht, ist keine Sofortmaßnahme. Es sei denn, beim Rutschhang wird der Begriff anders definiert.

Dass die politische Elite um Landrätin Bettina Dickes (CDU), zusammen mit dem SGD-Nord-Präsidenten, bei der Baustellen-Besichtigung am heutigen Tag so etwas wie einen symbolischen Startschuss abfeuert – geschenkt! Klappern gehört halt zum Handwerk, auch wenn es mal länger dauert. Und sie klappert halt gerne. Selbstdarstellung ja, Selbstkritik nein! Zu befürchten sind Schnappschüsse der stets lächelnden Selfie-Kreistagschefin auf Facebook und Blablabla-Inszenierungen mit Masken-Schnappschüssen in der Tagespresse am Folgetag. Corona lässt grüßen. Apropos Virusgefahr. Alleine schon aus diesem Grund verbieten sich solche Treffen. Die Hangbefestigung startet besser ohne die üblichen Verdächtigen, ähm Beobachter. Unter dem Strich wird deren Botschaft lauten: „Wir haben gut und schnell zusammengearbeitet. Alles wird gut!“ Sich selbst auf die Schulter klopfen – wie immer halt! Politik ist schon ein scheinheiliges Geschäft. Wie wäre es liebe Volksvertreter, wenn Ihr auf solche Show-Termine generell verzichten würdet? Sich einfach mal in Kamera-Fasten üben. Nur Mut, es geht. Die Menschen werden es Euch gewiss danken. Die sind es nämlich leid, die immer gleichen HEILE-WELT oder SIND-WIR-NICHT-GUT-REPORTAGEN beim Aufschlagen der Zeitung präsentiert zu bekommen. Mal ehrlich, solche Termine kosten doch auch stets viel Zeit. Kostbare Zeit, die Ihr für wirklich wichtige Angelegenheiten, etwa mit politischer Büroarbeit, viel besser nutzen könntet. Denkt mal drüber nach!

Definition: Als Sofortmaßnahme ist jede Aktivität zu verstehen, die nach Auftreten eines Fehlers / eine Gefahr durchgeführt wird, um die Auswirkungen und Gefahren unverzüglich zu beseitigen. Augenblicklich sozusagen! Die Maßnahme ist sofort zu ergreifen, weil sie besonders dringend ist. 15 Monate Zeitverzug geht nur schwerlich als Sofortmaßnahme durch.

„Wappensaal goes Bayern ist Mordsgaudi! Kommenden Samstag ist Schürzenjäger-Zeit!

„A Musi, a Maß, a Menge Gaudi“ – der Start der Oktoberfestwochen im Dhauner Wappensaal hätte kaum besser laufen können. Der schiere Wahnsinn was Oktoberfestwirt Marco Fritz auf die Beine stellten. Und dabei war das nur der Anfang. Nächste Woche gibt der ehemalige Schürzenjäger-Profi Freddy Pfister seine Visitenkarte in Dhaun ab. Der Abend ist mit 100 Vorbuchungen schon jetzt restlos ausverkauft. Knapp 70 Gäste sorgten beim Auftakt für ausgelassene Stimmung. Alles hat gepasst, äußert sich Fritz zufrieden. Die Musik, das Essen, die Dekoration, der Gerstensaft und die Stimmung sowieso. So kann es weitergehen. Es braucht nicht viel, um den bayrischen Geist zu wecken. Und wenn der erst einmal auf Touren kommt, dann gibt es kein Halten mehr. Mit jeder Minute mehr Power war die Grenze zwischen bayrischer Musik- und Party-Hits zum Mitgrölen fließend. Je später der Abend, so ausgelassener die Stimmung im bayrischen Wappensaal. Wie auf Knopfdruck wurden die Gäste beim Gang hinunter in den Bühnen-Saal in einen anderen Landstrich versetzt. Nächsten Samstag wird erneut gedrückt. Fester noch, als zum Auftakt. Stimmung und gute Laune sind dann wieder garantiert.   

Fortsetzungsgeschichte Skywalk-Info-Tafel! Die liegt noch immer unter dem Balkon!

Was war das für ein öffentlicher Aufschrei! Die Skywalk-Infotafel wurde vom spektakulärsten Balkon des Nahetals hinunter ins Tal geschleudert. Gastwirt Edgar Schorsch reagierte gegenüber den Print-Medien fassungslos über den Vandalismus. Die Ortgemeinde erstattete Anzeige und setzte sogleich in Presse und Mitteilungsblatt eine Belohnung in Höhe von 200 Euro für denjenigen aus, der Hinweise zur Tat oder den Tätern liefern kann. Entsetzen allenthalben von allen Beteiligten. Soweit so nachvollziehbar! Merkwürdig nur, die Infotafel liegt immer noch zu Füßen des Skywalks, und dies, seit mehr als einer Woche nach Bekanntwerden des Fundortes. Die kann man vom Aussichtspunkt aus ganz gut erkennen. Blöd nur, das Teil liegt auf der Rückseite. Läge es andersrum, dann könnten gewiefte Feldstecher-Gucker die Umgebungs-Erklärungen aus der Ferne studieren. Mal was anderes!

Eine Bergung hat bisher nicht stattgefunden. Finde den Fehler? Hat man seitens der Ortsgemeinde kein Interesse mehr daran das Schild zu sichern? Schaut ganz danach aus. Wobei, nach dem Brimborium im Vorfeld, wäre eine Kehrwende hin zur Gleichgültigkeit kaum vorstellbar. Erst großspurig eine Belohnung aussetzen und dann das Schild nicht bergen – wie passt das denn bitteschön zusammen? Normalerweise sollte man doch davon ausgehen, dass dieses binnen kürzester Zeit eingesammelt wird. Spekulationen sind Tür und Tor geöffnet. Hat man nicht die Man-Power für einen Transport oder herrscht in Sachen Info-Tafel mittlerweile Desinteresse? Zugegeben, die Tafel ist hin. Aber der Standfuß ist noch okay. Von daher, „befreit“ die Kombination endlich aus dem Geröll. Dem Blog schwant überdies Böses. Wenn die Ortsgemeinde aus welchen Gründen auch immer das Schild an Ort und Stelle verrotten lassen möchte, dann wird die auch die ausgesetzte Belohnung nicht überweisen wollen. Das Taschengeld kann der sich wohl abschminken. Oder doch nicht?

Wir schreiben das Jahr 2999. „Ein archäologisches Forscher-Team ist bei Ausgrabungen auf eine beschriftete Tafel stoßen. Die Experten stehen vor einem Rätsel.“ So oder so ähnlich könnte eine digitale Schlagzeile in ferner Zukunft lauten. Diskussionen über Sinn und Zweck der Zeichen und Schriften werden entbrennen. Warum nur ließ man eine Info-Tafel hier zurück? Unter Geröll! Dabei ist die Erklärung so einfach. Seinerzeit waren die Verantwortlichen zu strack diese zu bergen. Auf die einfache Lösung werden die niemals kommen, die Menschen der Zukunft.       

Wichtiger Mosaikstein der Gesundheitsfürsorge bricht weg: Aus für das KfH-Nierenzentrum am Kirner Krankenhaus!

Die zentralisierte Heimdialyse im Diakoniekrankenhaus der Stadt Kirn macht zum Jahresende dicht. „Wir beabsichtigen das Nierenzentrum im Kirner Krankenhaus am Ende des Jahres zu schließen“! Kleiner Satz, große Tragweite! Alle Dialyse-Patienten sind gezwungen sich umzuorientieren. Um eventuellem Missverständnissen in der Frage der Verantwortung vorzubeugen daher das Wichtigste gleich vorneweg: Das Kirner Nierenzentrum ist nur externer Mieter bei der Diakonie. Die Zweigstelle hat den Status einer Nebenbetriebsstätte des KfH-Nierenzentrums Bad Kreuznach inne. Nach Adam Riese dürfte die Diakonie keinen Einfluss auf die Entscheidung der Betreiber gehabt haben. Der Mieter hat gekündigt. Basta! Vorausgesetzt die formellen Angelegenheiten mit der Kassenärztlichen Vereinigung laufen wie anvisiert, wird der Standort zum 31. Dezember diesen Jahres aufgegeben. Die Patienten werden vor die Wahl Bad Kreuznach oder Idar-Oberstein gestellt. In der dem Blog zugespielten Patienteninformation heißt es wörtlich: „Alle unsere Patienten verlassen sich auf das KfH. Das können Sie auch weiterhin. Ihre weitere Behandlung ist in jedem Fall gesichert. Wir können Sie in unseren Zentren in Bad Kreuznach und Idar-Oberstein medizinisch hochwertig und wohnortnah weiterbehandeln.“ mehr

Neues aus dem Ortsgemeinderat: Spielplatz Dhaun!

Hochstetten-Dhaun, deine Spielplätze – bekommt eine unendlich traurige Geschichte am Ende doch noch ihr Happyend? Die Ortsgemeinde hat Mängel eingeräumt. Woher der plötzliche Sinneswandel? Sei’s drum, man möchte jetzt also investieren und gegensteuern. Spät ist besser als nie! Den großen Wurf sollte allerdings keiner erwarten. Merke, für Hochstetten-Dhaun sind Spielplätze nur lästiges Übel. Wäre die Philosophie eine andere, dann wären die schon seit je her tippi toppi. Stattdessen herrscht meistens Tristesse und Fremdschäm-Potenzial! Hey, Kinder spielen auf Spielplätzen – das ist so klar wie Kloßbrühe. Überall! NEIN! Wohl in keiner anderen Ortsgemeinde weit und breit, wurden und werden die Spielflächen so vernachlässigt. Dabei kennt man keine Geldsorgen im Dorf. Im Gegenteil: Das gilt als „steinreich“. Wahr ist, die Verantwortlichen wissen nur zu gut um die Zustände ihrer Spielflächen in den einzelnen Ortsteilen. Wahr ist aber auch, dass einer guten alten Tradition folgend bisher immer nur weggeschaut wurde. Mehr noch: Es interessierte die maßgeblichen Entscheidungsträger nicht die Bohne. Entwickelt sich die Ortsgemeinde diesbezüglich vom Saulus zum Paulus? Folgen den großen Worten in Kürze auch Taten? Abwarten! Fassen wir zusammen: Der Spielplatz am Kindergarten kommt weg. Stattdessen soll ein komplett neuer im gegenüberliegenden neuen Mehrgenerationenplatz integriert werden. Dhaun wird saniert und die Spielfläche im Neubaugebiet Ameisacker bekommt zusätzliche Spielgeräte. Dazu später mehr! Hochstädten ist durch die Dammertüchtigung als Sonderfall einzustufen. Hier ist die Spielfläche an der Nahe zumindest vorübergehend weggefallen. Wichtig, man hat das Problem Spielplätze erkannt. Hat ja lange genug gedauert. Mehr noch. Die Freien Wähler gehen mit einem eigenen Spielplatz-Projekt voran. Die kamen wie Kai aus der Kiste um die Ecke. BRAVO! Der Blog hat sich in der Vergangenheit regelrecht die Finger wundgeschrieben. Ob sein Einsatz zum allgemeinen Umdenken geführt hat?

Das Wort zum Sonntag

Wer hat’s gefunden? Exakt eine Woche ist es jetzt her, dass der Blog die gestohlen geglaubte Skywalk-Infotafel unterhalb des Balkons aufspürte. Zugegeben, es gehörte nicht viel kriminalistischer Spürsinn dazu, allerdings von der heimischen Couch aus wäre das nicht zu schaffen gewesen. Von daher, aktiv werden musste man schon. Der Blog hilft ja von Haus aus gerne, zumal, wenn der jetzt auf eine Belohnung von 200 Euro hoffen darf. Mehr noch: Der reklamiert die ohne Wenn und Aber für sich! Eine Woche ist es jetzt her, aber eine Geldeingang konnte der bisher nicht registrieren. Die Verantwortlichen werden sich doch nicht etwa um die Zahlung drücken wollen? Der immer wieder gerne zitierte „aufmerksamer Bürger“ gab den entscheidenden Hinweis auf den Verbleib des Schildes und somit hat der ein Recht auf die Kohle. Nicht für sich, vielmehr ist die als Spende gedacht. Dazu später mehr. Die stolze Summe wurde bekanntlich für Hinweise ausgesetzt, die zur „Ergreifung des Täters oder zur Aufklärung der Straftat“ führen. Und zur Aufklärung trägt der Fund ja wohl bei!

Auffahrt Hochstetten-Mitte!

WOW! Kaum war die ursprüngliche Zuwegung nach Hochstädten über die alte Bahnbrücke für den Fahrzeugverkehr gesperrt worden, schon ist von der ehemaligen Rampe hinunter zum Sportplatz kaum mehr was zu erkennen. Maschinen fraßen den alten Teer-Belag im Nu weg. Der Neuaufbau ist im vollen Gange. Die Männer vom Straßenbau drücken augenblicklich ganz schön auf die Tube. Die neue Höhe ist schon mit Schnüren fixiert worden. Es kann nicht mehr lange dauern, bis die Randsteine den späteren Zubringer in Richtung Idar-Oberstein markieren. Wieder ein Mosaikstein mehr im Gesamtgefüge Ortsumfahrung. 

Nachgehakt Hochzeitsprämie! Was ist mit der Kohle passiert?

Wenn geheiratet wird, gibt es auch Geschenke. Die Fusion zwischen Verbandsgemeinde Kirn-Land und Stadt Kirn spülte Hochstetten-Dhaun fette 322 617, 92 Euro in die Kasse. Viel Geld, das sinnvoll ausgegeben werden sollte. Doch wofür? Was hat die Ortsgemeinde mit der Kohle gemacht? Man hört diesbezüglich so gar nichts! Während andere Kommunen sich mit ihren Zuweisungen bereits öffentlichkeitswirksam Herzenswünsche erfüllten oder Löcher stopften, herrscht in Hochstetten-Dhaun diesbezüglich absolutes Stillschweigen. Wird der Batzen etwa auf irgendeinem Festgeldkonto gebunkert? Geschenkt, bei der Zinslage. Sinnvoll ausgeben, wäre sicherlich die klügere Entscheidung. Baustellen und Wünsche gibt es doch zur Genüge. Allen Spielplätzen täte eine Auffrischung gut. Wie wäre es mit einem satten Zuschlag für den Themenspielplatz Feuerwehr. Das Baby der Freien Wähler ist jede Investition wert. Geld ausgeben, um die Ortsgemeinde mal ein wenig mehr Charme und Pep zu verpassen, das wäre es doch! Zweckgebunden, damit die Hochzeitsprämie immer mit einer Investition verbunden bleibt. Mal was Konkretes anschaffen von der Hochzeitsprämie, um diese nicht einfach so in den Haushalt einfließen und versickern zu lassen. Da geht die doch nur unter. Phantasie ist gefragt! Nicht zu vergessen die vielen unerledigten Kleinigkeiten – konkret die vielen unkenntlichen und maroden Ortsschilder – die grundsätzlich in allen Ortsgemeinden anfallen. In den Ortsteilen liegt zudem vieles im Argen, sei es im Bereich Plätze, Anlagen, Ruhebänke, Wanderwege, Friedhöfe, Treppen, Straßenzustände, Geländer und, und, und. Also Ortsgemeinde, wofür wird die Hochzeitsprämie verwendet? Gebt mal Milch! Bekommt der Bürger irgendwann mal eine Antwort. Der hat ein Recht darauf.

Bilder eines Morgenspaziergangs!

Schnappschüsse von „Turnvater“ Peter Jung, wie aus einem Bilderbuch. Coole Beobachtung! Im Morgengrauen weiden Muffel in aller Seelenruhe auf grünen Wiesen. Wobei, grüne Wiesen hat es in unserem Landstrich schon lange nicht mehr. Wer die sehen will muss nach Bayern. Zu weit für die Tiere. Hier ist nur noch alles karg und verdorrt. Saftiges Futter, Fehlanzeige. Es bräuchte dringend Wasser von oben. Tagelanger Landregen, das wäre es doch. Dagegen hätten auch die Muffel sicherlich nichts einzuwenden. Die sind auf der Dhauner Höhe regelrecht heimisch geworden. Bisweilen bieten die einen schönen Anblick. Passt bloß auf, dass der „böse“ Jäger mit seinem Schießgewehr nicht um die Ecke kommt und dem friedlichen Treiben ein jähes Ende bereitet. Daher, immer uffpasse!

Nachgehakt: Geheimakte Discounter!

Geheimakte Discounter! Das Thema Verbrauchermarkt war gefühlt schon eingeschlafen. Doch weit gefehlt. Offiziell hört man zwar kaum mehr was stichhaltiges und auch die gut informierten Quellen sind längst versiegt, aber wenigstens die Gerüchteküche lodert wieder. Der Blog wird regelrecht bombardiert von der immer gleichen Frage: „Wo kommt die Einkaufsmöglichkeit denn nun hin?“ Darüber gehen die Meinungen mehr denn je weit auseinander. Nix genaues weiß man nicht! Jeder reimt sich was zurecht. Vorausgesetzt Norma, Netto, Aldi, Rewe und Co hätten aufrichtiges Interesse, würden die dann eher das Filet-Grundstück neben dem Toyota Autohaus oder die kleinere Version schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite favorisieren? Beides denkbare Möglichkeiten. Kurz mal „Mitte“ abbiegen und schon kann man auf dem denkbar kürzesten Weg das Auto gegen einen Einkaufswagen eintauschen.

Apropos Filet-Stück. Mutmaßlich soll sich ja schon frühzeitig ein „Investor“ auf dieses gestürzt haben. Stimmt das? Hat die Ortsgemeinde wirklich schon Flächen im neuen Industriegebiet verkauft? Gab es überhaupt einen Investor „X“ und wenn ja hatte der womöglich finanzielle und strukturelle Vorteile durch den frühen Erwerb? Fragen über Fragen, die sich viele Beobachter stellen. Spekulationen sind Tür und Tor geöffnet. Der frühe Vogel fängt ja bekanntlich den Wurm. Einen besonders fetten wohlgemerkt. Alleine die Lage ist Goldwert.

Schräg gegenüber hat die Ortsgemeinde ihre eigene Parzelle für einen Verbrauchermarkt ausgewiesen. Jedenfalls werden beide Flächen von einer Fachfirma Schicht für Schicht aufgeschüttet und unter den Augen eines Expertenbüros verdichtet. Der überwacht den Prozess, damit die Standfestigkeit des Untergrundes für eine spätere Bebauung bescheinigt werden kann. Wer zahlt eigentlich die Aufschüttung und wer ist Auftraggeber? Berechtigte Fragen, oder nicht? Antworten bisher Fehlanzeige. Es tut sich jedenfalls was da unten. Vielleicht informiert ja mal der Ortsgemeinderat über den allgemeinen Sachstand im Industriegebiet. Wunder geschehen ja schließlich immer wieder! Anlegung, Vermarktung und zu guter Letzt Nutzung stoßen generell auf massives öffentliches Interesse, was die brodelnde Discounter-Gerüchteküche untermauert.

Baugebiet Scheiberling! Nächstes Frühjahr geht es los!

Hausplaner aufgepasst: In Hochstetten kann bald wieder nach Herzenslust gebaut werden. Konkret ist das in der Gemarkung „Scheiberling“ am nordöstlichen Teil der Fall. Mutmaßlich in zwei Ausbaustufen soll dort ein Anschlussgebiet mit insgesamt 32 Parzellen entstehen. Davon sind 22 Bauplätze im Eigentum der Ortsgemeinde. Acht davon sind bereits reserviert worden. Neun Plätze befinden sich in Privateigentum. An sich gute Voraussetzungen für ein Baugebiet, gäbe es da nicht die üblichen Bedenken. Bedenken der Anlieger Alte Straße und Hellbergblick, die zwangsläufig mit noch mehr Straßenverkehr belastet werden. Zur Erinnerung: Eine gesonderte Anbindung wurde nie ernsthaft in Erwägung gezogen, und dies, obwohl es sich die Freien Wähler einst auf die Fahne schrieben. Lang, lang ist es her.

Grünes Licht wird für das kommende Frühjahr erwartet. Derzeit wird die Ausschreibung auf den Weg gebracht. Kurzum, die ersten Bagger für die Straßenbauarbeiten werden spätestens nach dem Winter rollen. Die Anlegung einer Erschließungsstraße, die eine Verlängerung der „Alten Straße“ wird, steht also unmittelbar bevor. Leichte Bedenken gibt es allerdings auch seitens der Ortsgemeinde. Werden die VG-Werke es dieses Mal schaffen eine akzeptable Planung von Abwasser, Wasser und Straßenniveau hinzubekommen? Was die Versorgung angeht ist man in Hochstetten-Dhaun ja einiges an Kummer gewohnt. Ganz einfach dürfte die Anbindung ans Wasser- und Abwassernetz jedoch nicht werden. Fachleute sprechen schon jetzt von einer Überlastung des bisher bestehenden Rohrsystems. Man darf schon jetzt auf das Ergebnis gespannt sein. Sind die Hausaufgaben erst einmal erledigt, dürfte es schnell gehen. Die ersten Bauwilligen scharren wohl schon mit den Hufen. Mögen sie eine bessere Planung vorfinden, als die Bauherren vor ihnen in den ersten Neubaugebieten, einschließlich der Straße Im Weilborn.

Des einen Leid, des anderen Freud. Bauwillige werden von innerdörflichen Misstönen über eine Mehrbelastung an Straßenverkehr sicherlich nichts mitbekommen. Im Gegenteil: „Scheiberling“ bietet Alternativen. Doch sind die wirklich so attraktiv? Eher nein, weil der Steilhang zwar schöne Panoramablicke über das Nahetal verspricht, allerdings auch teuer zu bebauen ist und zudem Wasser führt. Will heißen, der Hang ist Nass. Am auffälligsten im unteren Teil unmittelbar nach der Kurve, dort wo die ersten Parzellen rechts und links der Straße beginnen. Selbst in heißen und trockenen Sommern, etwa 2018, kann man in diesem Bereich stellenweise in sumpfähnlichen Passagen versinken. Was das Grundwasser anrichten kann, davon wissen Hausbesitzer am Übergang hin zur Straße „Im Ameisacker“ zu berichten. Wegen Mauerfeuchtigkeit mussten die schon ihre Keller trockenlegen und Drainagen aufwendig erneuern. Daher sollten zukünftige Bauwillige eine solide Abdichtung von außen auf keinen Fall vernachlässigen, um Folgeschäden zu vermeiden. Gummistiefel wären ratsam.

Richtigstellung Zeitungs-Artikel Skywalk-Infotafel!

Was in der Zeitung steht, stimmt? Nicht immer! So ist der kleine Artikel über den Fund der Skywalk-Infotafel in der heutigen Ausgabe nicht frei von klitzekleinen Schummeleien. Muss doch nicht sein! Wer hat‘s gefunden? Wer hat maßgeblich zur Tataufklärung beigetragen? Der immer wieder gerne zitierte aufmerksame Bürger! Die Bezeichnung versteht der Blog als Lob. Haken dran. Weiter steht geschrieben: „Der Verdacht, dass Vandalen die Tafel in die Tiefe geworfen haben, bestätigte sich erst einmal nicht. Direkt unter der Aussichtsplattform lag nichts!“  Gleich doppelt falsch! Fakt ist, die Tafel lag unter der Plattform leicht schräg in östliche Richtung. Und fakt ist auch, Vandalen waren am Werk und keine Diebe. Rumeiern mit dem ominösen Verdacht geht gar nicht. Man hätte nur mal richtig gucken müssen. Geschenkt! Und in den Hecken wurde die Tafel samt Standfuß auch nicht aufgefunden. Hecken klingt nach dichtem Bewuchs, der konkret das Schild verdeckte. Dem war aber nicht so. Paar Zweige vielleicht, mehr aber auch nicht. Verdeckt wurde das Teil jedenfalls nicht. Die Umrisse konnte man beim Blick in die Tiefe erkennen.

Richtig hingegen, dass für die Aufklärung der Tat eine Belohnung von 200 Euro ausgelobt worden ist. Bissel voreilig vielleicht, aber immerhin hatte man damit Erfolg. Das gestohlen geglaubte Schild ist wieder da! Ob ein Tipp entscheidend für die Aufklärung einer Straftat ist oder welchen Anteil er jeweils daran hätte, darüber gibt es mitunter Streit. Allerdings dürfte es schwierig werden, dem Blog für den entscheidenden „Skywalk-Schild-Hinweis“ seine Belohnung zu verweigern. Schließlich hat der das Teil wiederbeschafft und dadurch die Straftat als Sachbeschädigung durch Vandalismus festgezurrt. Die Ermittlungen können jetzt gezielter weiterverfolgt werden. Die Polizei wurde über den neuen Sachstand informiert, ebenso die Erste Beigeordnete, stellvertretend für den noch immer urlaubenden Ortsbürgermeister.

Die Belohnung kann folglich ausgezahlt werden. Theoretisch! Kaum hatte der Blog seinen entscheidenden Teil zur Aufklärung beigetragen, schon wurden erste Stimmen laut, die eine Auszahlung der Belohnung – gerade auf sein Konto – in Zweifel ziehen. Den Skeptikern sei versichert, die Ortsgemeinde wird nicht umhin kommen den Worten auch Taten folgen zu lassen. Außerdem, die Blöße würde die sich nicht geben. Merke, Belohnungen sind auch immer einklagbar. Wer weiß, vielleicht wird ja seitens der Ortsgemeinde sogar ein Übergabetermin mit Presserummel und Häppchen organisiert. Großer Bahnhof für die Wiederbeschaffung durch einen aufmerksamen Bürger. Die mögliche Schlagzeile vor Augen, ist der Finder schon jetzt ganz gerührt. Von daher, abwarten und Tee trinken. Fortsetzung folgt!

Das scheppernde Ärgernis vor dem Schlafzimmerfenster!

Kleiner Deckel, große Wirkung! Der Stein des Anstoßes ist leichtgewichtig, eisern, rund und eigentlich ziemlich unauffällig – würde er nicht so nerven. Das heißt, der etwa 15 Zentimeter im Durchmesser Wasser-Schieberkappe mit Deckel, denn um einen solchen handelt es sich, ist schuld. Immer, wenn Auto- und Lastkraftwagenfahrer, den kleinen Deckel überfahren scheppert es. Der ist nach unten gesackt, und dies, trotz mehrmaligem Anhebens. Scheinbar bekommen die Experten vom Straßenbau die Lage nicht in den Griff. Sehr zum Leidwesen eines Anwohners aus der Binger Landstraß, dem das klappernde Ärgernis Nacht für Nacht den Schlaf raubt. So sehr, dass er schon alle politischen Hebel in Bewegung gesetzt hat, um Abhilfe zu schaffen. Trotz Vorsprache bei Landrätin Bettina Dickes oder VG-Bürgermeister Thomas Jung ist bis dato nichts passiert. Daran wird zwar auch dieser kleine Blog-Beitrag nichts ändern, aber wenigstens wird die Angelegenheit öffentlich. Vielleicht kommt ja doch noch irgendwann ein Fachmann um die Ecke, der den scheppernden Deckel so fixiert, dass der nicht mehr abrutscht und klappert, hofft der Anwohner. Kann ja nicht so schwer sein. Die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt. Die hat der Genervte bezüglich Geschwindigkeitsmessung schon begraben. „Hier hält sich keiner an Geschwindigkeitsbegrenzung,“ sagt einer, der diesbezüglich schon mehrmals schriftlich um Messungen gebeten hat. Diesbezüglich stoße er allerdings nur auf taube Ohren, winkt der nur noch resignierend ab. Sehr seltsam, sucht der Kreis doch ständig „lukrative“ Messstellen.

Oktoberfestwochen im Wappensaal

Wir sind Wappensaal! Wir stürmen den Biergarten und die Bühne! Zünftige Live Musik bei typischen Schmankerln und einem kühlen Glas Bier – so oder so ähnlich geht es seit der Wiedereröffnung Woche für Woche im Wappensaal zu. Die Location ist angekommen. Und wie! Und ab dem Wochenende heißt das Motto „Oktoberfest“. WOW! Zünftig wird es zugehen, wenn sich die Musiker zwischen dem 19. September und 11. Oktober im wahrsten Sinne des Wortes die Klinken in die Hand geben. „Oktoberfestwochen im Wappensaal“ – passt. Eröffnet wird die blau/weiße Party von den Hunrücker Spitzbuwe, der Band des Gastgebers Marco Fritz. Bereichert wird der Abend von einer Alphornbläsergruppe. Am Samstag, 26. September ist dann kein Geringerer als Freddy Pfister mit seiner Band aus dem Zillertal zu Gast. Wenn das mal nicht die guten alten Schürzenjäger-Zeiten wieder aufleben lässt. Die Fangemeinde dürfte sich riesig freuen. Weiter geht es am 3. Oktober mit den Alpintaler. Den Abschluss übernimmt das Penny-Simms-Duo. Ticktes für die Samstagsveranstaltungen sind unter www.ticket-regional.de/wappensaal-dhaun erhältlich. Hey, was will Gast mehr? Anzapft ist! Inhaber Marco Fritz und sein Team laden zu den Oktoberfestwochen ein. Da ist jeder aufgerufen mitzumachen. Anmelden kann man sich auch unter www.wappensaal.de oder telefonisch unter 0151416366.  

Neue Verkehrsführung nach Hochstädten!

Uffpasse, die Zufahrt nach Hochstädten hat sich geändert. Die erfolgt jetzt über die neue Ortsumfahrung, aus dem Kreisel am westlichen Ortseingang heraus. Der herkömmliche Weg an der ampelgeregelten Einmündung führt in eine Sackgasse. Vor der Bahnbrücke ist Schluss. Da versperren Baken die Weiterfahrt. Die Maßnahme ist notwendig geworden, weil der Zubringer Hochstetten Mitte angelegt werden soll. Noch haben nicht alle die Veränderung bemerkt, und dies, obwohl Hinweisschilder die neue Wegstrecke markieren. Routine lässt grüßen. Falschfahrer müssen halt wieder umdrehen und sich neu orientieren. Nach ein paar Tagen dürfte sich auch diese Gewohnheit verabschiedet haben und so etwas wie die neue Normalität wird einkehren. Aus Kirn kommend birgt die für die Autofahrer sogar Vorteile, weil die Hochstädtener jetzt direkter und dadurch schneller nach Hause gelangen.  

Skywalk-Schild: Kein Diebstahl, nur Sachbeschädigung!

Wer hat’s gefunden? Zugegeben, es gehörte nicht viel kriminalistischer Spürsinn dazu, um das gestohlen geglaubte Skywalk-Schild wieder aufzuspüren. Man hätte nur mal eben schnell vom höchsten Balkon des Nahelandes herunterschauen müssen. Schräg Richtung Bad Kreuznach, liegt das Teil auf dem Felsgeröll, leicht bedeckt durch Äste und Zweige. Jedoch gut erkennbar, wenn man gezielt auf dem Felsplateau nach dem betreffenden Schild Ausschau gehalten hätte. Dass man lieber Anzeige erstattete und Aufrufe schaltete, anstatt eins und eins zusammenzuzählen und unter dem Skywalk auf die Suche zu gehen – geschenkt! Der Blog hilft ja gerne, zumal wenn der jetzt auf eine Belohnung von 200 Euro hoffen darf. Mehr noch: Der reklamiert die für sich! Ja, die Kohle werden die Geschädigten wohl überweisen müssen. Wie heißt es doch immer: „Ein aufmerksamer Bürger gab den entscheidenden Hinweis auf den Verbleib des Schildes…“ mehr

Das Wort zum Sonntag

HOWGH, der Häuptling vom „Stamme Nimm“ hat gesprochen!

Die Redewendung „vom Stamme Nimm“ bezeichnet einen Schnorrer oder Habgierigen. So beschreibt Wikipedia den Menschentypen. Der Ausdruck gilt als umgangssprachlich und abwertend, aber auch als scherzhaft. Weiter heißt es in der Definition: Er wird meist von Älteren benutzt. Als die Freien Wähler in der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates mögliche ehrenamtliche Helfer als Spielplatzpaten in Erwägung zogen, wiegelte der Ortschef diesen Vorstoß ab. Die Vorstellung, wonach es in Hochstetten-Dhaun ähnliche freiwillige Helfer gäbe, wie es in anderen Ortsgemeinden durchaus der Fall wäre, zwang ihn zu dieser Aussage: „Geht nicht, wir sind hier eher das Volk Nimm! Nimmst Du das, Nimmst Du das, Nimmst Du das!“ HOWGH, der Häuptling hatte gesprochen! Mit anderen Worten, freiwilliges Engagement ist laut Ansicht des Ober-Bosses in den DNA-Strängen seiner Bürger nicht ausgeprägt genug, um etwa Spielplätze betreuen zu können. Starker Tobak! Hat der gute 60-Prozent-Vorturner recht mit seiner Meinung? Ist der Anschiss an sein Volk berechtigt? Autsch, das tut weh! Dieses scheint ihm zumindest in dieser Angelegenheit die Gefolgschaft zu verweigern. Es stimmt, eine Rentnergruppe, die überall dort mit anpackt wo es fehlt, existiert hier nicht. Und auch bei ausgerufenen Arbeitseinsätzen, etwa Umwelttag, ist die Teilnahme eher mau. Mittlerweile wird gar nicht mehr eingeladen. Woran kann das liegen? Warum ist der gemeine Bürger aus Hochstetten-Dhaun nicht bereit, sich zum Wohle der Allgemeinheit einzubringen? Gute Frage! Was haben andere Ortsgemeinden, was Hochstetten-Dhaun nicht hat? Eine Analyse könnte Aufklärung schaffen. Greift hier die allgemeingültige Regel: „Wie der Häuptling, so der Stamm“? Den grundsätzlichen Fragen müsste man mal auf den Grund gehen. Sind diese umfassend in der Tiefe beantwortet, dann klappt es sicherlich auch irgendwann einmal mit dem angestrebten „Stamme Gib“. Bis jedoch die ersten Stammesbrüder dieser seltenen Art mit Besen, Schippe und Schubkarren freiwillig und engagiert unterwegs sein werden, wird noch viel Wasser die Nahe hinunter fließen. HOWGH!